• Anna-Lena Klöfer
  • Niclas Hicks
May 2023

HAWAII

Oahu - Big Island - Maui - Kauai Read more
  • Trip start
    May 1, 2023

    Ready for Departure

    May 1, 2023 in Germany ⋅ ☁️ 11 °C

    01. Mai | 08:04 Uhr
    Gerade sitzen wir am Flughafen & warten auf unseren Flug nach München. Bis hier hin läuft noch alles nach Plan. Doch leider hat unser Anschlussflug nach San Francisco schon 2 Stunden Delay, sodass wir unseren zweiten Anschluss nach Honolulu verpassen. Die Airline konnte uns bislang noch nicht weiterhelfen – also lehnen wir uns nun mal zurück und warten ab 🙃Read more

  • Unser Ausblick vom Hotel :)

    Gestrandet in San Francisco

    May 1, 2023 in the United States ⋅ ☁️ 11 °C

    Mit einem kleinen Funken Hoffnung doch noch den Flug nach Honolulu zu bekommen, spurteten wir aus dem Flugzeug in San Francisco einer riesen Menschenmeute in die Arme, die die Einreisekontrolle um rund 60 Minuten verzögerte. Noch während wir in der Schlange standen hob unser Flieger ab – nur leider ohne uns. Da der noch einzig weitere Flug an diesem Tag ausgebucht war, hat United uns kurzerhand die Nacht in San Francisco spendiert und hier genießen nochmals ein richtiges Bett & eine warme Dusche. Gerade sind wir noch in der Nachbarschaft zum Dinner eingekehrt & machen nun die Augen zu. Morgen früh um 7 gehts dann endlich weiter zu unserem eigentlichen Ziel: Honolulu 🌺Read more

  • Woke up in Oahu

    May 2, 2023 in the United States ⋅ ☁️ 22 °C

    Endlich angekommen auf Hawaii! 🌺
    Die Insel Oahu ist unser erster Stop. Hier bezogen wir auch unseren ersten Campground – eine kleine Farm südlich von Honolulu. Bevor wir unser Nachtlager aufbauten, statteten wir uns mit dem übrigen Camping-Equipment (Töpfe, Teller, Gaskocher etc) & ein paar Essensvorräten aus. Ganz in der Nähe von unserer Unterkunft liegt der „Koko Head“, ein grün bewachsener steiler Felsen, der nur zu Fuß über einen Weg aus alten Bahnschienen erreichbar ist. Aus der kurzen Wanderung wurde ein 1-stündiger Aufstieg, der uns direkt den Muskelkater spüren lässt. Aber von oben hat man einen wundervollen Blick über Honolulu!Read more

  • Oahu Pt. II

    May 3, 2023 in the United States ⋅ 🌬 24 °C

    Die erste Nacht in unserem Zelt war gemütlich & muckelig warm ⛺️
    Um 5 Uhr war die Nacht vorbei, und pünktlich zum Sonnenaufgang sind wir mit einem lauten Kikiriki aus dem Nachbar-„Gehege“ in den Tag gestartet 🐓
    Da uns der Jetlag doch noch etwas im Griff hat, waren wir unabhängig vom Gegacker nebenan fit & bereit für unsere Erkundungstour.
    Nach einem kurzen Porridge in der Campingküche ging‘s los zur ersten Bucht, den „Chinese Walls“, wo wir den Surfern beim Wellenreiten zuschauten. Im Anschluss ging es weiter zur zweiten Bucht, Hanauma Bay. Wir zahlten 3 Dollar Parkplatzgebühr und beließen es im Anschluss bei einer kurzen Ehrenrunde über den Parkplatz, da der Strandzugang noch einmal 25 Dollar pro Person gekostet hätte. Stattdessen ging‘s dann zum kostenlosen Sandy Beach, wo ich in der Sonne brutzelte und Niclas im Campingstuhl im Schatten Platz nahm (merke: auch im Schatten wird man braun,
    beziehungsweise in Niclas Fall rot). Gegen Mittag ging es dann zum Diamond Head, den wir nach der guten Vorbereitung am Vortag innerhalb einer Stunde bestiegen. Zum Abschluss des Tages streunten wir noch ein wenig durch Honolulu Downtown bis zum Waikiki Beach. Krönender Abschluss war dann ein Sommerregen samt Regenbogen zum Sonnenuntergang 🌈
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  • Von Jeeps und Campingplätzen

    May 4, 2023 in the United States ⋅ 🌬 24 °C

    Nach einer stürmischen und regnerischen Nacht, die unser Zelt einer harten Bewährungsprobe unterzogen hat, packen wir gegen 5:30 unser Camp zusammen und machen uns auf den Weg zum Flughafen. Vorab bleibt zu sagen, dass das Zelt seine Aufgabe bravurös gemeistert hat, auch wenn wir es aufgrund des unpraktischen Untergrunds nicht mit Heringen fixieren konnten. Der Wind hat zwar Everest like durchs Zelt gezogen, aber das lag nicht am Zelt wir wie später noch feststellen sollten.

    Wir hatten schon am Vorabend eingecheckt und Gepäck angemeldet, also mussten wir am Flughafen nur kurz unsere QR Codes am Automaten scannen, das Gepäck aufgeben und los ging’s. Der Flug nach Big Island ging schneller als der morgendliche Weg zur Arbeit & nach 45 Minuten landeten. Also auf zum Mietwagenschalter und unseren Jeep Wrangler in Empfang genommen (junge junge, was für ein Träumchen. Leasingvertrag für Deutschland ist bereits unterschrieben).

    Nach knapp 1 1/2 Stunden Fahrt Richtung Norden erreichen wir schließlich den Lilinoe Fruitstand, an dem uns unsere Gastgeber in Empfang nehmen wollen. Da wir früh dran sind, gönnen wir uns zum Frühstück einen riesigen Obstteller für stolze 25 Dollar. Nach der Stärkung nimmt uns unsere Gastgeberin Johnelle in Empfang und leitet uns mit dem Quad zu unserem Campground. Wir fahren ca. 15 Minuten steil abwärts über Stock und Stein, was Dank unseres Jeeps natürlich kein Problem ist. Was uns dann erwartet ist einfach nur unfassbar und wahrscheinlich eins der schönsten Fleckchen Erde, an dem wir je gewesen sind. Der Campground liegt direkt an einer Steilklippe und wir sind komplett alleine. Nach einer kurzen Einkaufstour genießen wir für den Rest des Tages die Ruhe, den Frieden und die Aussicht, schauen den Sonnenuntergang und „kochen“ abends Hotdogs, wobei die mitgebrachten Campingstühle goldwert sind. In der Nacht stürmt es übrigens wesentlich heftiger als auf Oahu, unser Zelt sitzt allerdings bombenfest auf der Klippe. Innen ist es warm und gemütlich, es weht kein Lüftchen. So gut haben wir bislang noch nicht geschlafen.
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  • Ground Control to Major Tom

    May 5, 2023 in the United States ⋅ ☁️ 8 °C

    Am nächsten Morgen werden wir vom Sonnenaufgang geweckt und essen wie jeden Tag Porridge. Da wir leider nur eine Nacht an diesem wunderschönen Platz verbringen, packen wir nach dem Frühstück unser Camp und machen uns auf zum Waipio Valley Lookout, der uns eher enttäuscht, weshalb wir nach kurzen Stop weiter zum Mauna Kea Beach fahren. Der ist leider voll, sodass wir den Morgen/Mittag am Hapuna Beach verbringen. Es ist zwar windig, trotzdem fühlt es sich wie 80 Grad an. Während Leni in der Sonne brutzelt versuche ich einen weiteren Sonnenbrand zu vermeiden, bleibe im Schatten und bereite mich auf die anschließende Mission vor. Nachdem Leni gar ist, stärken wir uns mit einem Iced Latte und unsere Mission beginnt. Durch Lavawüsten und über Serpentinenwege bahnen wir uns stetig unseren Weg nach oben. Innerhalb einer Stunde fahren wir vom Strand (=Meeresspiegel) bis auf 2.805 Meter, wo sich das Visitor Center befindet. Dort werden wir für unsere Mission gebrieft, akklimatisieren uns mit einer kurzen Wanderung und ziehen weiter. Nach einer weiteren halben Stunde und einer erneuten Glanzleistung des Jeeps, erreichen wir den Mauna Kea auf 4.205 Meter. Vom Meeresgrund aus gemessen mit 10.203 Meter sogar der höchste Berg der Erde. Die Höhe und der schnelle Aufstieg machen uns keine Probleme, unsere Mission ist geglückt, aber seht selbst.

    „Ground Control to Major Tom
    Your circuit's dead, there's something wrong
    Can you hear me, Major Tom?
    Can you hear me, Major Tom?
    Can you hear me, Major Tom?
    Can you hear me, Major Tom?
    Can you-
    Here am I floating 'round my tin can
    Far above the Moon
    Planet Earth is blue
    And there's nothing I can do“
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  • The floor is lava

    May 6, 2023 in the United States ⋅ ☁️ 19 °C

    Nach dem Ende unserer Mission machen wir uns auf den Weg zu unserem nächsten Camp und werden dort von Blaze und ihrem Bruder Shaun empfangen. Es regnet in Strömen und ist mittlerweile dunkel. Als wir ankommen ist es zunächst trocken, aber gerade als wir unser Zelt aufbauen geht ein Schauer nieder. Obwohl wir das Zelt bei Regen und im dunkeln aufbauen, geht der Aufbau fix und wir liegen im Bett.

    Am nächsten morgen trauen wir unseren Augen kaum, wir zelten in einem riesigen Garten, an dessen Ende Blaze in einer prächtigen Villa an der Steilküste wohnt. Ihr Bruder Shaun wohnt mit 7 Hündinnen („the Ladys“) in der Garage ein Stück weiter vorne im Garten. Sein Badezimmer dürfen wir mitbenutzen. Die Garage sieht eher behelfsmäßig nach Camping aus, aber es scheint, dass Shaun außer der Ladys nicht viel braucht um glücklich zu sein.

    Wir lassen wir es gemütlich angehen und machen uns nach kurzem Einkauf auf den Weg zum Volcanoes National Park. Nachdem wir uns einige Tipps vom Ranger geholt haben, fahren wir die Chain of Craters Road bis zur Küste, wo die Lava ins Meer geflossen ist. Zwischendurch halten wir für kurze Wanderungen an und wandern unter anderem durch den Kilauea Krater. Die Fahrt ist extrem abwechslungsreich, neben dschungelartigen Passagen folgt immer wieder Lavawüste. Leider ist der Vulkan seit Anfang März nicht mehr aktiv, sodass wir keine flüssige Lava zu sehen bekommen. Nichtsdestotrotz ist es faszinierend zu sehen, welche zerstörerische Kraft die Lava entfaltet.
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  • Sternstunden im Palmengarten

    May 7, 2023 in the United States ⋅ ☁️ 26 °C

    Heute stehen wir wieder früher auf, wir wollen zu den Rainbow Falls und zu den Akaka Falls. Beide Wasserfälle sind ehrlich gesagt relativ enttäuschend. Zu den Rainbow Falls kann man mit dem Auto fahren & der Weg zu den Akaka Falls ist komplett geteert, die Aussicht auf die Fälle wenig spektakulär. Vielleicht sind wir zu deutsch, die Amerikaner sind jedenfalls völlig aus dem Häuschen („oh my godness, this is amazing“). Für den restlichen Tag ziehen wir uns daher in unser Camp zurück, lassen an der Steilküste die Seele baumeln und den Abend im wunderschönen Garten ausklingen. Beim Abendessen leisten uns die the Ladys wie jeden Abend Gesellschaft. Trotz der mitleidigen Hundeblicke bleiben wir hart, Chinanudeln gibt es nur für uns. Während der Himmel die letzten beiden Abende von Wolken bedeckt war, haben wir an unserem letzten Abend auf Big Island plötzlich einen klaren Himmel, an dem unzählige Sterne funkeln. Wir staunen noch ein wenig über den Anblick und ziehen uns dann in unser Zelt zurück.Read more

  • Layover in Paia 🌈

    May 8, 2023 in the United States ⋅ 🌬 26 °C

    Mitten in der Nacht klingelt der Wecker & wir machen uns auf zum Flughafen, um den ersten Flug zur nächsten Insel – Maui – zu nehmen. Beim Zeltauf- & -abbau sind wir inzwischen ein eingespieltes Team und ruckzuck ist alles in den Rucksäcken verstaut. Nach 35 Minuten Flugzeit (in der der Bordservice von Hawaiian Airlines es durchaus schafft 2 Getränkerunden zu servieren) sind wir in Maui angekommen und werden von herrlich warmer Sonne begrüßt. Nachdem wir uns in Big Island so in unseren Jeep verliebt haben, flossen bei der Autoanmietung bei Niclas reichlich Krokodilstränen als wir ein gewöhnliches Auto in Empfang nahmen. Kurzerhand buchte ein Upgrade und wir stiegen in unseren schnittigen sonnengelben Jeep 2-Türer. In unserem neuen Jeepi ging‘s dann los nach Paia, der Ausgangspunkt der „Road to Hana“.
    Statt den ursprünglich gebuchten Campground für die Nacht anzusteuern, (nach erneutem Lesen der Beschreibung stellte sich heraus, dass es sich wohl um ein nicht ganz legales Business handelt, bei dem wir offiziell Mitglieder eines Personal Training Kurses werden sollten, die sich erst nach Einbruch der Dunkelheit auf den Schlafplatz begeben dürfen & vor Sonnenaufgang weg sein müssen) entschloss Niclas kurzerhand hinter Lenis Rücken eine kleine Villa mitten im Zentrum des Surferstädtchens Paia zu mieten. Vor dem gelben Häuschen, das etwas an Pipi’s Villa Kunterbunt erinnerte, wurden wir von Gastgeber Manolo in Empfang genommen. Manolo ist stolzer Italiener und lebt seit über 20 Jahren auf Hawaii.

    Paia zieht uns mit seinem Surfer- und Hippie-Charme direkt in seinen Bann. Wir schlendern durch kleine Shops und genießen die Sonne am Strand, an dem eine ganz schön steife Brise weht (wir werden wirklich mit Sand paniert). Im Café des Amis gönnen wir uns unsere erste Mahlzeit außerhalb des Campingplatzes: ein feines Spinat-Feta-Omelette, das jeden seiner $16 wert ist. Nach einem kurzen Stop im
    Local Mana Food Store waschen wir eine Ladung Wäsche (zu Lenis groooßer Freude!) und schauen den Sonnenuntergang am Strand. Das Highlight: unser Dinner im Paia Fishmarket, einer rustikalen Markthalle in der fangfrischer Fisch serviert wird. Wohlmöglich der beste Thunfisch & Lachs, den wir je gegessen haben!
    Glücklich und satt machen wir uns auf in unser Häuschen, um für den am kommenden Tag startenden Roadtrip zu packen.
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  • Road to Hana 🌿

    May 9, 2023 in the United States ⋅ ☀️ 23 °C

    Der frühe Vogel fängt den Wurm! Und der extrafrühe Vogel startet so früh, dass alle Würmer noch schlafen. Zweiteres sind wir beim Aufbruch zur „Road to Hana“. Pünktlich um 06:00 Uhr ist der gelbe Jeep gepackt, Avocado Bagels belegt und frische Ananas in mundgerechte Stücke geschnitten. Für die Fahrt haben wir uns den „Shaka Guide“ heruntergeladen, eine lokale App, die viel gute Laune verbreitet und neben Erklärungen zum Hintergrund der Route und Historie Hawaiis die wichtigsten Stopps und Tipps beinhaltet.

    Die Route an sich ist schon ein Highlight und bietet immer wieder faszinierende Ausblicke auf das Meer, kleinere Wasserfälle und den Wald. Der Hana Highway schlängelt sich sehr steil und eng an der Küste entlang und es gibt diverse einspurige Passagen, die Rangieren und warten erforderlich machen. Die diversen Schlaglöcher und Unebenheiten tun dem Bleifuß der Einheimischen jedoch keinen Abbruch, weshalb wir immer wieder rechts ranfahren, um die Rennfahrer passieren zu lassen. Nach ungefähr 4 1/2 Stunden und mehreren kleinen Stopps, unter anderem ein Kaffeestopp im Wald erreichen wir schließlich Hana, das an sich außer diversen Restaurants nicht viel bietet. Über einen kleinen verschlungenen Pfad wandern wir jedoch zum Red Sand Beach, der scheinbar ein Geheimtipp ist. Jedenfalls ist es sehr sehr leer und wir liegen 2 Stunden in der Sonne, bis wir unsere Fahrt fortsetzen. Ein Schlagloch nehmen wir auf dem Weg voll mit und wir sind dankbar den Jeep zu haben. Bei einem normalen Auto hätte dieses Schlagloch sicherlich in einer mittleren Katastrophe inklusive gebrochener Achse geendet. Schließlich erreichen wir unseren Campground für die Nacht, auf dem es weder Duschen noch Waschbecken gibt. Lediglich bei den Toiletten am Visitor Center gibt es Waschbecken, bei den Herren leider ohne Seife und Papiertücher. Bevor wir uns dem Abendessen widmen wandern wir noch auf dem Pipiwai Trail zu zwei Wasserfällen. Der Wanderweg beginnt Praktischerweise direkt bei unserem Campground.

    Den nächsten Tag verbringen wir am Hamoa Beach und schauen den Surfern zu. Gegen Nachmittag machen wir uns auf nach Olowalu in unser nächstes Camp. Der Tag endet mit einer Fahrt in den Sonnenuntergang. Im Camp stellen wir noch schnell unser Zelt auf und kochen, wobei es leider leicht zu regnen beginnt.
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  • Camp Olowalu | Lahaina

    May 11, 2023 in the United States

    Nachdem wir die Road to Hana hinter uns gelassen haben, kommen wir spät bei unserem neuen Camp an, bauen fix das Zelt auf und kochen dann noch kurz Nudeln mit Tomatensoße, wobei es leider anfängt zu regnen. Wir flüchten schnell in unser Zelt und schlafen wieder früh ein. Eine erste Inspektion des Camps am nächsten Morgen stellt sich als sehr zufriedenstellend heraus: es gibt Warmwasserduschen und sehr saubere Toiletten mit Waschbecken. Die Duschen haben wir nach unserem vorherigen Camp bitter nötig.

    Wir erkunden die umliegenden Strände und sehen sogar Wale vor der Küste. Zudem schauen wir uns das doch etwas touristische Lahaina an und nach der besten Açai Bowl des Urlaubs von einem der vielen Foodtrucks, die auf Hawaii gang und gebe sind, geht es zurück ins Camp. Hier sitzen wir auf unseren Campingstühlchen an, bis es beginnt dunkel zu werden. Wir kochen mal wieder Chili (aus Dosen) mit Tacos und fallen unter einem sternenklaren Himmel ins Zelt.
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  • Haleakalā 🌋

    May 12, 2023 in the United States ⋅ ☁️ 15 °C

    Der letzte Tag auf Maui beginnt mit einem kleinen Kayak- und Schorchelausflug. Von unserem Camp aus kayaken wir ein Stück aufs offene Meer hinaus und springen anschließend ins Wasser, wo wir uns durch das Riff treiben lassen. Neben Schildkröten sehen wir auch viele „Regenbogenfische“, die laut unserem Guide Malcom eigentlich anders heißen und wohl Sand produzieren. Fragt uns aber jetzt nicht, wie das genau funktioniert 🐠
    Nach dem Ausflug machen wir nochmal einen kurzen Abstecher an den Strand und nach Lahaina bevor wir uns frisch geduscht auf den Weg zum Haleakalā machen. Vergeblich haben wir uns den halben Urlaub bemüht einen Permit für den Sonnenaufgang zu bekommen. Die Permits für den übernächsten Tag werden immer um 7 Uhr morgens vergeben, aber sind leider nach 5 Sekunden ausverkauft. Wir haben zwar jedes Mal unser Bestes gegeben, aber entweder wir hatten kein Internet oder die Verbindung war schlicht zu langsam. Also machen wir das Beste draus und fahren stattdessen zum Sonnenuntergang. Auch wenn wir von Freunden und vom Reiseführer vorgewarnt wurden, gehen wir von optimistischen 15 Grad aus (laut Wetterapp). Am Gipfel auf über 3.000 Metern angekommen, stellen wir schnell fest, dass es kalt ist und wohl auch nach Untergang der Sonne noch kälter wird. Der Stimmung tut die Kälte allerdings keinen Abbruch, wir erleben einen Wahnsinns-Sonnenuntergang und bleiben anschließen noch, um die Sterne zu sehen. Auf dem Rückweg nach unten laufen unsere Bremsen auf Hochtouren und wir legen eine kleine Pause ein, da die Bremse ganz schön heiß wird. Der Sonnenuntergang auf dem Haleakalā ist definitiv ein würdiger Abschluss für Maui und wir sind nicht traurig, dass es mit dem Sonnenaufgang nicht geklappt hat.
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  • Haste kein‘ Jeep, haste kein‘ Jeep

    May 13, 2023 in the United States ⋅ ⛅ 23 °C

    Same procedure as last time? Same procedure every time!

    Wieder geht unser Flug früh morgens und wir bauen innerhalb von 5 Minuten unser Zelt ab und machen uns auf den Weg zum Flughafen. Es geht nach Kauai. Wir haben während des Urlaubs immer wieder die einzelnen Flüge geschoben, da das erstens ziemlich einfach über die Hotline geht (meistens ohne oder nur mit geringem Aufpreis) und wir zweitens ja eh meist spätestens um 21:30 im Bett sind und damit pünktlich zum Sonnenaufgang um 5 Uhr morgens ausgeschlafen haben. Durch die frühen Flüge fühlen sich die Tage zudem wie ganze Urlaubstage und nicht wie Reisetage an. Auch nach Kauai fliegen wir jetzt schon um 8 Uhr morgens und nicht erst um 11 Uhr.

    Nach dem üblichen Kaffee bzw. Fruchtsaft von Hawaiian Airlines holen wir nach der Landung unseren Mietwagen ab. Anders als auf den andern Inseln ist der Verleiher nicht direkt am Flughafen, weshalb wir mit dem Shuttle gebracht werden. Diesmal haben wir einen BMW X1. Wir fragen zwar nach unserem heiß geliebten Wrangler, sparen uns aber dieses Mal die 250 Dollar für das Upgrade. Tja, was sollen wir sagen. Das war eine verdammt schlechte Idee, die wir später noch bitter bereuen sollten. Nach rund einer Stunde Fahrt erreichen wir die Zufahrt zu unserem Camp im Polihale State Park. Die Zufahrt ist eine 5 Meilen lange Schotterpiste mit Schlaglöchern der üblen Sorte. Schilder warnen zudem vor Überflutungsgefahr bei Regen und empfehlen dringend ein Allrad-Fahrzeug. Naja - haste kein‘ Jeep, haste halt kein Jeep. Nach einem anfänglichen Nervenzusammenbruch quälen wir uns die nächsten 45 Minuten über die Schotterpiste. Das Camp ist eigentlich gar kein Camp, sondern ein Strandabschnitt, an dem man wo auch immer campen kann. Als wir ankommen herrschen meterhohe Wellen und ein strenger Wind 🌬️
    Wir packen unsere Stühle aus und überlegen, ob wir überhaupt bleiben (immerhin haben wir hier zwei Nächte) und wie wir jemals zurückkommen sollen. Letztlich bauen wir doch unser Zelt auf und harren der Dinge bzw. schauen für den Rest des Tages auf das Meer. Neben einem mal wieder sehr sehr schönen Sonnenuntergang toppt auch der Sternenhimmel die bisherigen Sternenhimmel noch einmal deutlich. Man kann sogar die Milchstraße sehen! 💫
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  • Waimea Canyon

    May 14, 2023 in the United States ⋅ ☁️ 20 °C

    Wir brechen früh morgens zum Waimea Canyon auf und je höher wir fahren, desto suppiger und regnerischer wird es. Als wir am obersten Aussichtspunkt aussteigen, sieht man vor lauter Nebel kaum die Hand vor Augen 🌫️ Wir haben auf dem Weg nach oben bereits bei einigen Aussichtspunkten gehalten, die zwar eindrucksvoll sind, aber auch von den Touri-Bussen angesteuert werden. Für schöne Fotos ist es zu überfüllt und die Absperrgitter machen das ganze nicht besser.

    Leni hatte eigentlich „ihren“ Strandtag schon fest eingeplant, aber nach dem ich alle meine Überredungskünste aufgebracht habe, kann ich sie doch noch zu einer „kurzen“ Wanderung überzeugen. Und so wandern wir erst ein gutes Stück auf schlammigen Boden durch den Wald. Glücklicherweise haben meine Überredungskünste auch dazu gereicht, dass Leni ihre allzeit beliebten Birkenstock gegen festes Schuhwerk tauscht. Nach rund zwei Stunden erreichen wir schließlich den Grat des Canyons, von dem aus wir eine herrliche Aussicht haben. Nach einer kleinen Fotosession machen wir uns auf den Rückweg und verbringen den Rest des Tages verdientermaßen am Strand.

    Was die Schotterpiste angeht sind wir mittlerweile auch ohne Jeep echte Profis, sowohl morgens als auch abends gibt es keine Zwischenfälle. Dennoch sind wir froh, dass wir die Piste am nächsten morgen nur noch einmal fahren müssen.

    Dies ist nun unsere letzte Nacht in unserem Zelt, an das wir uns in den letzten Wochen wirklich sehr gewöhnt haben und wir sind fast ein bisschen wehmütig. Wir haben uns wirklich sehr wohl gefühlt und können uns definitiv vorstellen nun öfter zu campen. Für den einmaligen Einsatz wäre unser Equipment ja auch viel zu schade. Für einen Moment denken wir sogar daran das Airbnb für unsere beiden letzten Nächte zu stornieren – was leider nicht mehr möglich war (schlussendlich sind wir doch sehr froh über die warme Dusche und das gemütliche Bett vorm Rückflug).
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  • Zurück in der Zivilisation

    May 15, 2023 in the United States ⋅ ⛅ 24 °C

    Wir verbringen den Tag am Strand, da wir erst um 15 Uhr in unser Airbnb einchecken können, für das wir uns für die letzten beiden Tage einquartiert haben. Den Strand übersteht Niclas ohne Sonnenbrand, nur das aufstehen aus dem Stuhl fällt mit 30 nicht mehr ganz so leicht🫣

    Als kleinen Snack gibt es heute ein Hawaiian Shaved Ice, das im unteren Teil aus normaler Eiscreme besteht und oben aus gefrorenem Eis, das mit verschiedenen Sirups überschüttet wird. Niclas ist nicht komplett überzeugt (was sicherlich daran liegt, dass er falsch gewählt hat), Leni meint allerdings es wäre eine tolle Geschäftsidee für Deutschland 🍧

    Pünktlich um 15 Uhr zieht es uns dann zum Airbnb, da wir mal wieder seit 2 Tagen nur die Strandduschen genutzt haben und uns nach einer richtigen Dusche mit Shampoo & Co sehnen 🧼. Unser Airbnb im „Muku Place“ im Süden von Kauai ist eine Art Einliegerwohnung einer süßen Hawaiianischen Familie, in die wir selbstständig einchecken können. Nach der Dusche lassen wir den Abend bei Live Musik im Lava Lava Beach Club ausklingen. Nicht nur was die Unterkunft angeht möchten wir uns an den letzten beiden Tagen etwas gönnen, sondern auch im Hinblick auf das Essen. Auch wenn es uns geschmeckt hat, waren die Möglichkeiten mit dem Gaskocher doch relativ begrenzt. Also gibt es Spare Ribs für Niclas & eine Hawaiianisch angehauchte Pizza für Leni, dazu ein kühles Blondes 🍻.
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  • Das Beste kommt zum Schluss! 🛩️

    May 16, 2023 in the United States

    Schon die ganze Reise haben wir uns auf den 16. Mai gefreut. Heute ist ein besonderer Tage, denn wir lösen mein Geburtstagsgeschenk ein. Um 10:30 soll unser Rundflug über Kauai starten. Wir sind wie vorgeschrieben um 10 Uhr am Flughafen und werden noch kurz gewogen. Leni musste bei der Buchung unser Gewicht angeben. Glücklicherweise haben wir nicht signifikant zugenommen und Leni hat bei der Buchung gut geschätzt. Nach kurzer Wartezeit werden wir von unserem Piloten, Bruce, begrüßt. Er ist uns auf Anhieb sympathisch und erzählt, dass er ursprünglich aus Washington stammt und vor 27 Jahren nach Kauai gezogen ist. Eigentlich ist er schon in Rente, aber hat vor einigen Jahre die „Airline“ aufgebaut. Er ist also der Chef und die „Airline“ ein Familienunternehmen.

    Wir nehmen also in der Cessna Platz und erhalten von Bruce eine kurze Einführung. Wir setzen unsere Kopfhörer auf und können darüber nicht nur mit Bruce sprechen, sondern kriegen auch die Kommunikation und die Funksprüche mit dem Tower und den anderen Flugzeugen mit. Ziemlich cool! Bruce erklärt genau was er tut und funkt den Tower für die Startfreigabe an. Wir erhalten das go für Bahn 3 und schon sind wir in der Luft. Es ist ein wahnsinniges Gefühl in einer solchen Maschine zu fliegen und wirklich einmaliges Erlebnis 🛩️

    Die Landschaft ist absolut atemberaubend und wir schauen die meiste Zeit mit offenem Mund aus dem Fenster. Neben dem Waimea Canyon, den wir schon zu Fuß erkundet haben, ist eindeutig die Napali Küste das Highlight.

    Wir starten und landen übrigens auf dem regulären Flughafen, sodass bei unserer Landung 2 Hawaiian Airlines Maschinen wegen uns auf der Startbahn in der Warteschlange stehen.

    Die 60 Minuten sind im wahrsten Sinne wie im Flug vergangen. Diese Erinnerung werden wir mit Sicherheit niemals vergessen und ich hätte mir kein schöneres Geburtstagsgeschenk wünschen können. Der Flug ist das Sahnehäubchen auf der Torte und der krönende Abschluss unserer Reise.
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    Trip end
    May 19, 2023