• A und E on the way
  • A und E on the way

WELTREISE A+E on the way

Pengembaraan terbuka oleh A und E on the way. Baca lagi
  • Campen auf der anderen Seite der Shark B

    12–14 Apr, Australia ☀️ 29 °C

    Sonntag,12.04.2026
    bis Dienstag, 14.04.2026

    Rest Area vor Exmouth bis Carbla Rest Area and 2 Tage

    528 km + 351 km

    Francois-Peron Nationalpark und eine wichtige Entscheidung

    Wir erwachten am Sonntag morgen gegen 5h. Es gab grünen Tee zur Yoga-Einheit und danach machten wir uns auf den Weg zur Shark Bay.
    Während ich fuhr, checkte Alex die Campingplätze im Nationalpark. Man durfte dort um ca. 20 AUD für eine Nacht direkt am Strand in der unberührten Natur stehen.
    Das hatten wir uns immer gewünscht und deshalb war es ganz toll, das es 4 verschiedene Campingplätze im Internet zu buchen gab, die sich sogar mit ca. 15 Minuten Fahrzeit an der Küste wie Perlen aneinander reihten und wir auf jedem noch einen Platz bekamen.

    Während wir also so dahinfuhren, sprachen wir über die nächsten uns verbleibenden Tage bis zur Verschiffung, die so um den 09.Mai stattfinden sollte.
    Wir wollten uns also noch gute Zeit nehmen, langsam machen.
    Dieser Tag jedoch war wieder mal ein Kilometer-machen-Tag. Heute sahen wir sogar 2 wilde Emus über den Highway laufen. Ich war zu langsam mit meiner Kamera und konnte sie nur noch im Busch auf die Linse bannen. Dennoch haben wir uns beide tierisch darüber gefreut, sie in der freien Wildbahn zu sehen.
    Bevor es dunkel wurde erreichten wir die Rest Area, wo kostenfreies Parken ganz in der Nähe des Highways gut möglich und erlaubt war.

    Der Montag morgen begann für uns mal wieder um 5 h früh. Die Fliegenplage hatte uns noch immer fest im Griff. Yoga war nur im Dunklen ohne Gesichtsnetz möglich.
    Wäre ich aber liegen geblieben, wäre ich nicht in den Genuß gekommen, die Milchstraße zu sehen, sogar 1-2 Sternschnuppen waren immer für mich dabei.
    Sobald jedoch die Morgendämmerung begann, war das Fliegennetz unverzichtbar. Das war schon nervig. Ich fühlte mich richtig beschnitten in meiner Freiheit.
    Nach dem Frühstück machten wir uns also auf zum 1. Campingplatz. Davor machten wir noch einen Abstecher auf die Shell Beach, diese lag direkt auf unserem Weg.
    Dieser besondere Strand, der einzige in Australien und es gibt noch einen zweiten auf St. Barth in der Karibik, besteht komplett aus weißen kleinen Herzmuscheln, er ist 70-100 km lang und und bis zu 10 m tief. Diese Muscheln kommen in sehr salzhältigem Wasser vor, hier auf diesem Strand ist es doppelt so salzig wie normal.
    Wir spazierten an den blendend weißen Strand, wo natürlich kein einziger Baum wuchs, und die Sonne nochmals so hell wirkt, weil der weiße Strand das Licht reflektierte. Unter unseren Füßen knirschten die Muscheln, und das Wasser war türkisblau und klar. Wunderschön anzusehen und die Muscheln durch die Finger rieseln zu lassen war einzigartig.
    Danach machten wir uns wieder auf den Weg zu unserer ersten Campsite.

    Während wir so dahin fuhren, fragte ich Alex, ober er nicht schon nach Hause fahren wollte, er würde so um fast 3 Wochen mehr zu Hause sein, und könnte das Terrassenprojekt schon früher starten. Ich könnte das Auto ja zum Hafen bringen und sobald ich das CDP wieder in Händen hätte, ebenfalls nach Wien fahren.
    Diese Möglichkeit hatte er gar nicht in Betracht gezogen. Er freute sich und machte sich nach dem Ankommen gleich daran, einen Flug herauszusuchen.Während ich laufen ging, setzte er sich auch noch mit unserem Agenten bei der Schifffahrtslinie in Verbindung, und dieser meinte, ja, er würde uns gerne kennenlernen und wir könnten uns am Freitag früh gerne im Büro treffen.

    Das veränderte natürlich unser gesamtes Timing. Wir mussten also bis Donnerstag abend in Perth angekommen sein und so buchte er seinen Flug für Samstag abend.

    Wir hatten noch einen Tag auf dem 2. gebuchten Campingplatz. Die beiden weiteren stornierte Alex. Ich erledigte nun meine Buchhaltung für Februar und März, und war sehr froh, das nun vom Tisch zu haben.
    Alex bestellte nun schon von hier aus alles, was er in Wien für den Terrassenbau benötigte, und entschied sich für einen Arbeiter, der durch die Annonce im AMS auf ihn zugekommen war. Alles war nun auf Schiene.

    Ich hätte die beiden Tage gerne noch mehr genossen, jedoch die lästige Fliegenplage verhinderte auch das Sitzen und Essen im Freien. Das war eigentlich wirklich schade, denn die Plätze in den Buchten am Meer waren wirklich naturbelassen und mit mehr als 5-8 Fahrzeuge pro Strand war der Campingplatz ausgelastet und somit limitiert.
    Baca lagi

  • .. es geht nach Perth

    15 April, Australia 🌙 23 °C

    Mittwoch, 15.04.2026
    vom Francois Peron National Park nach Eneabba
    521 km

    Gegen 6h morgens, diesmal später als sonst, gabs nochmals ein Sun-Rise Yoga.
    Natürlich mit Fliegennetz wegen der lästigen Biester. Alex war noch immer im Organisations-Fieber.
    Nach dem Frühstück ging es zurück auf die Straße.
    Ungefähr 1 Stunde vor Perth hatten wir uns einen Übernachtungsplatz in Eneabba gefunden. Ein riesiges Oval, mit Gras bepflanzt, seitlich WCs und heiße Duschen und das um 10 AUD für uns beide.
    So ging ich bei Sonnenuntergang noch eine Stunde Laufen, denn Alex hatte noch immer Knieschmerzen und saß über seinen Bestellungen. Und dabei bin ich ja immer auf Entdeckungsreise. 3 verschiedene Papageienarten habe ich gesehen. Danach noch eine heiße Dusche und dann gings müde ins Bett.
    Baca lagi

  • Fremantle

    16–17 Apr, Australia ☀️ 26 °C

    Donnerstag und Freitag, 16. und 17.05.2026
    von Eneabba bis Campsite Fremantle
    303 km

    Nach Yoga auf der grünen Wiese spulten wir die knapp 300 km auf der Autobahn bis nach Fremantle ab, wo unser Schiffsagent sein Büro hatte. Alex hatte in Fremantle schon einen Campingplatz gebucht, der nur 10 Minuten Fahrzeit von Davids Büro entfernt lag.
    Alex machte nochmals 4 l Sojamilch, die Gläser befüllte ich und gab je einen Esslöffel altes Joghurt dazu . Jetzt hatte ich dann genügend Sojajoghurt, knapp 7 Gläser konnten wir am nächsten Tag in den Kühlschrank einräumen. Mein Liebster sorgt wirklich gut für mich vor. 1 Tag zuvor hatte er auch noch Karottensaft gemacht und die Flaschen im Tiefkühlfach
    eingefroren.
    Inzwischen war ich noch Wäsche waschen und trocknen, dass ging am Campingplatz einfach gleich nebenbei mit. So konnten wir heute wieder mal im frisch Bettzeug schlafen.

    Am nächsten Morgen noch eine Yoga-Einheit und Frühstück und dann gings ins Büro zu David.
    Dort besprachen wir noch ein paar kleine Details und brachten unser CDP hin. Leider hatten wir noch immer keine Bestätigung über das Flatrack. Das fehlte noch.
    Danach ging ich zum Woolworth nochmals einkaufen. Alex hatte inzwischen festgestellt, dass unsere Batterieladeanzeige, die das Laden der Bordbatterie anzeigte,beim Fahren nicht mehr funktionierte. Während er am Parkplatz stand hatte er die Ursache dafür gefunden. Unser Batterieladekabel unter dem Fahrersitz war zu dünn, wurde dadurch zu heiß und zeigte schon einen verschmorten Mantel.
    Das musste natürlich noch unbedingt repariert werden und so suchte ich in Perth auf dem Weg zum Advent Campsite eine Firma heraus, die mit Autokabel handelte. Und tatsächlich fanden wir eine, die die Kabel in Meterware verkaufte. Dort gabs auch einen riesigen leeren Parkplatz, besonders geeignet, gleich vor Ort unter das Auto klettern zu können und das Kabel neu zu verlegen. Alex fuhr die Vorderreifen auf einen Randstein hinauf und hatte nun so mehr Platz unter dem Fahrzeug.
    Ich glaube wir haben ca. 2 Stunden gebraucht, bis wir das Kabel neu dazuverlegt haben.
    Dann noch ein Test und wie von Alex erwartet wurde es nicht mehr heiß. Problem aus der Welt geschafft.
    Dann gings im Eiltempo vor Sperrstunde des Campingplatz-Büros zum Advent Caravan Park. 5 Minuten vor Schluss, trudelten wir ein und buchten für 2 Nächte.
    Dann gings noch unter die heiße Dusche und nach diesem vollgefüllten Tag ins Hochbett.
    Baca lagi

  • Alex fliegt heim!

    18 April, Australia ☀️ 20 °C

    Samstag, 18.05.2026

    Samstag zeitig in der Früh gabs wieder mal eine Yogaeinheit auf der Wiese und nach einem guten Frühstück begann Alex alles für die Heimreise zu packen. Er durfte auch 28 kg Freigepäck mitnehmen und weil wir doch einiges an Gewand die 2 langen Jahre bisher nicht gebraucht hatten, würden wir so Platz in der Garage von Kohbi freibekommen. So räumten wir den ganzen Vormittag und auch noch nach dem Essen die Kästen durch, und schön langsam füllte sich die große rote Tasche.
    Der schöne Nebeneffekt war Ordnung in den Kästchen. Das war schon dringend notwendig gewesen.
    Gegen 17 h machten wir uns auf den Weg zum Flughafen. 15 Minuten später waren wir am Terminal 1 angekommen. Ich fand noch einen Parkplatz, dann umarmte ich meinen Schatz, der Richtung Check-in ging, und nun war ich wieder hier in Australien auf mich allein gestellt.
    Alex Maschine würde gegen 23 h abheben. Ich war froh, das Alex vorgeschlagen hatte, ihn jedoch zeitiger auf den Flughafen zu bringen, damit ich noch bei Tageslicht zurück auf den Campingplatz finden konnte.
    Ich ging dann noch unter die heiße Dusche, schrieb noch ein wenig meinen Blog nach und telefonierte noch mit Alex, der gut durch die Sicherheitskontrolle gekommen war. Trotz meiner gesammelten Muschel-, Steine- und Samensammlungen. Er durfte alles mitnehmen.
    So verbrachte ich also die erst Nacht nach langer Zeit wieder allein im Bett.
    Ich vermisste ihn jetzt schon.
    Baca lagi

  • …alone on the Road.

    19 April, Australia ☀️ 19 °C

    Sonntag, 19.04.2026
    Advent Campsite bis Kojonup, ca. 150 km vor Denmark
    280 km

    Nach Yoga und Frühstück kam ich kurz vor 10h vom Campingplatz weg. Es ging raus aus der Stadt, gegen Süden. In der Nacht hatte es 12° gehabt, aber die Sonne stand am Himmel, während ich dahinfuhr. Wenn es in Wien Mittagszeit war, konnte ich mit Alex ein wenig plaudern,während er aß.
    Ich fuhr öfter auf einen Rastplatz, mal um auf unsere Trenntoilette zu gehen, oder auch um Mittagessen zu kochen.
    Gegen Abend erreichte ich Kojonup. Ein kleines Dorf, mit Shops am Straßenrand, kleinen verzweigten Sträßchen.
    Als ich am Rastplatz einfuhr und ausstieg, sah ich 2 ältere Männer an einem überdachten Tisch sitzen und sich ein Abendessen herrichten. Ich fragte, ob ich hier wohl übernachten könnte, da keine Schilder aufgestellt waren. Sie bejahten, erzählten mir noch, das sie Steve,72, und Malcolm, 67 seien. Steve war Poet und ließ gleich eines seiner Gedichte ungefragt vom Stapel. Ich verstand natürlich von dem gereimten Kauderwelsch rein gar nichts, sagte aber freundlicherweise “wonderful”, und suchte mir dann weiter hinten, weg von dem ganzen Trubel beim öffentlichen WC, einen Platz zum Schlafen.
    Dann zog ich mir die Laufsachen an und machte mich auf den Weg. Nach dem vielen Sitzen war das eine gute Abwechslung. Ich lief also in das Städtchen hinein, sah mir dabei die Häuser und Vorgärten an, die Blumen, die gerade überall blühten, und war überrascht wie nett es hier war.
    Nach einer Stunde war ich wieder zurück und eigentlich müde. Ich schlüpfte allein ins Bett, quatschte noch ein wenig mit Alex und schlief dann bald ein.
    Baca lagi

  • Denmark und Parry Beach Campsite

    20 April, Australia ☀️ 10 °C

    Montag, 20.04.2026 bis Dienstag 21.04.2026

    131 km

    Ich wachte um 5h früh auf, fühlte mich aber unter meiner warmen Bettdecke einfach nicht so allein, Alex war um diese Zeit meist schon daran, grünen Tee zu machen und mich kurz danach aufzuwecken. Und jetzt war er einfach nicht da. Niemand zum Reden hier.
    Ok, um 6h stand ich auf, machte Tee und danach Yoga auf einem Stücken Wiese neben dem Van. ä
    Ich wollte gerade beginnen mein Frühstück herzurichten, als beißender Rauch zu bemerken war. Ok, das paßte mir gar nicht, und so packte ich alles in die Spüle, damit nichts im Van herumflog und machte mich auf den Weg.
    Ich fuhr direkt an einem Gehege mit Emus vorbei,ich blieb stehen und betrachtete diese riesigen Vögel.
    Nach 30 Minuten hatte ich eine Rest Area gefunden und blieb stehen. Ich machte mir Porridge und Gemüse, ließ den Abwasch in der Spüle und fuhr weiter nach Denmark.

    Denmark ist ein wunderschöner kleiner Ort an einem Fluß, hier bemerkte man an der Färbung der Bäume, das der Herbst Einzug gehalten hatte. Ich spazierte durch die Straßen, schaute in den Geschäften vorbei und in einem kleinen sehr netten Cafe genehmigte ich mir einen Cafe und eine kleine Himbeer-Rhabarba Torte. Mhh, ein kleines Highlight. Und weil der Kuchen so köstlich war, nahm ich noch einen Karottenkuchen mit.
    Beim Supermarkt kaufte ich noch für die nächsten Tage ein und danach gings auf zum Perry Beach Campsite.
    Dort angekommen bekam ich einen Platz außerhalb des Geländes, da Kohbi ja 2,9 m hoch war, und die Einfahrthöhe des Campingplatzes auf 2,2 m begrenzt war, wegen der sehr niedrigen Zweige der Bäume.
    Hier würde ich 2 Nächte bleiben, und hoffentlich mal alles nachschreiben können.
    Ich machte lange Strandspaziergänge und genoß nun auch mal das Alleinsein.
    Baca lagi

  • Williams Bay und Peacefull Bay Campsite

    22–24 Apr, Australia ☀️ 17 °C

    Mittwoch, 22.04.2026 bis Freitag, 24.04.2026

    Heute nach Yoga und Frühstück machte ich mich wieder auf den Weg zurück nach Denmark. Ich brauchte noch Obst fürs Frühstück. Das ging mir schon schön langsam aus.
    Auf dem Rückweg machte ich noch einen Abstecher in die Williams Bay, zum Elephant Rock und den Green Pools. Hier gibt es runde Felsen in türkisen Meeresbuchten, ideal, um ein wenig zwischen den riesigen runden Steinblöcken herumzuklettern.
    Der Wind war eigentlich wirklich kalt, doch als ich meine Hand ins Wasser hielt, dachte ich mir, zum Schwimmen wäre es noch warm genug gewesen. Doch der schneidende eisige Wind hat mich da abgetörnt.
    So nahm ich die Straße zur Peacefull Bay, einem Campingplatz mit viel Wiese und vielen grünen Bäumen.
    Hier würde ich die nächsten 3 Nächte verbringen. Ich wollte schreiben, den Boden ausbessern und den Heckvorhang kürzen. Am Strand spazieren gehen, Yoga machen und Laufen gehen.
    Vielleicht würde ich mir ja auch mal einen Kaiserschmarren kochen.

    Ich verbrachte die 1. Nacht gut. Als ich um 5h früh jedoch die Regentropfen aufs Dach trommeln hörte, zog ich mir nochmals die Decke über den Kopf.
    gegen 7 h 30 fand ich aus dem Bett, und da es immer noch regnete, machte ich hinter der Fahrerkabine Platz für meine Yogamatte. Als ich gerade am Frühstück machen war, es muss in Wien ca. 3h morgens gewesen sein, rief mich Alex an. Er konnte nicht schlafen, hatte den Kopf voller Hornbach-Bestellungen.
    So telefonierten wir lang, während er dazwischen Bestellungen machte und danach wieder schlafen ging.
    Gegen Mittag, da frühstückte Alex gerade, telefonierten wir nochmals. Da bekam er vom Schiffsagenten die Bestätigung, dass das Flatrack und die Überfahrt fix gebucht sind.
    Nun stand auch der Terminplan fest.
    Ich würde also am Samstag, den 25.04. nach Fremantle auf den Camping Platz zurückkehren, dort 4 Nächte buchen und bis dahin das Auto für die Schiffsreise fertig machen.
    Am Mittwoch, den 29.04. sollte ich Kohbi zum Warehouse bringen und den Schlüssel dort abgeben. Am Montag, den 04.05. sollte ich das CDP und den Schlüssel zurückbekommen und könnte vielleicht am Abend noch nach Hause fliegen, oder erst am Dienstag den 05.05.
    Wow, endlich gibt es einen fixen Fahrplan.
    Baca lagi

  • Valley of the Giant Trees

    25 April, Australia ⛅ 19 °C

    Samstag 25.04. 2026
    Heute machte ich mich auf den Weg in Tal der Riesenbäume. Um die grünen Riesen zu schützen, wurde ein Baumkronenweg gebaut, der sich in ca. 40m Höhe zum Boden durch die Kronen der Bäume schlängelte. So wurde die Erde geschützt und die riesigen Bäume konnten so weiter bestehen. Ein weiterer Pfad schlängelte sich als Bretterweg etwas erhöht durch den Wald und man konnte riesige ausgehöhlte Bäume durchschreiten. Als Tischler-Tochter gefielen mir diese außergewöhnlichen Bäume sehr. Unter www.treetopwalk.com.au, kann man noch genaueres erfahren.
    Nach der schönen und beeindruckenden Wanderung durch den Riesenwald machte ich mich weiter auf den Weg nach Perth. Es wurde schon dunkel, und so beschloss ich am Bahnhofsparkplatz in Bridgetown zu übernachten.
    Baca lagi

  • … es geht nach Perth zurück

    26 April, Australia ⛅ 8 °C

    Sonntag, 26.04.2026
    Es war eine ruhige Nacht, der Platz am alten Bahnhof war fast leer und am Morgen hatte ich zum ersten Mal das Gefühl, nun im Herbst angekommen zu sein.
    Ein dicker Morgennebel hüllte Kohbi und mich ein. Um das nette Städtchen zu erkunden, war so ein Morgenlauf richtig gut.
    Es gab schöne Gebäude und sogar ein paar außergewöhnliche Kunstwerke zu sehen. Danach noch Frühstück und weiter ging es zurück zum Campingplatz nach Perth
    Baca lagi

  • Vorbereitungen und neue Bleibe

    28 Apr – 5 Mei, Australia ☁️ 20 °C

    Montag, 27.04.2026 bis Montag,04.05.2026
    Zu aller erst quartierte ich mich mit Kohbi am Campingplatz ein. Ich musste unseren Van für die Abreise vorbereiten. Das hieß, am 1. Tag den Van innen putzen, dann in die Waschstraße fahren, Vollwäsche außen, und Unterbodenreinigung.
    Ich stieg sogar mit unserer Ausziehleiter hinauf bis zum Dach, um unsere Solarpaneele zu waschen. Erst mal mit dem Hochdruckreiniger vorwaschen, dann mit der Seife grundreinigen. Dabei wurde auch die Leiter voller Seifenschaum und ich rutschte mit meinen Crocs zwischen die Sprossen hinein, da es so glitschig war.
    Ein Kunde, der ebenfalls gerade seinen Wagen reinigte, half mir aus der mißlichen Lage, hielt mir den Hochdruckreiniger und drückte meinen Fuß zurück durch die Sprosse der Leiter.
    Phhh, Glück gehabt. Außer ein paar blaue Flecken hatte ich mir nichts getan.
    Am Dienstag klemmte ich das Gas und die Bordbatterie ab. Die Gasflaschen brachte ich zurück zu Bunnings.
    So, jetzt konnte ich nur mehr mit unserem Campingkocher, den wir auf der Radreise immer mit hatten, Tee kochen und Essen zubereiten.
    Am Mittwoch, später Vormittag brachte ich Kohbi zu Dan, unserem Verlader, und übergab den Schlüssel, damit sie Kohbi auf das 40 Fuß-Flatrack fahren konnten.
    Dann fuhr ich mit dem Uber-Taxi zu meiner neuen Bleibe in Perth, zum Hay Street Travelers Inn. Ein typisches altes Holzhaus, mit Innenhof, offener Küche für die Touristen.
    Es gab jedoch weder Stühle noch Tische dort und so verzehrten alle ihr selbstgekochtes Mahl im Stehen in der Küche.
    So, nun war ich zum Warten verdammt. Ich wartete also darauf, das Kohbi fix fertig auf den Container verladen war, mit unserem Tape eingehüllt, und vorher die Seitenspiegel eingefahren und danach die Autobatterie stillgelegt und als Allerletztes händisch abgesperrt wurde.
    Dann konnte ich mir den Schlüssel wieder abholen. Das Carnet würde von unserem Agent direkt nach Vancouver zum dortigen Agenten geschickt werden.
    Ich wanderte also jeden Tag mindestens 6-8 km in Perth durch die Straßen, einmal Friseur, einmal Pediküre und Maniküre, Sightseeing, Botanical Garden (wie enttäuschend) und auch in die Bibliothek, die ganz nah und in der selben Straße wie meine Unterkunft lag.
    Das Zimmer war sehr spartanisch. Ein Bett, ein Tisch, ein Sessel. Das wars. So vergingen die Tage. Ich machte mir Hoffnungen, dass ich schon am 02. Mai fliegen konnte, doch die Verladung, auf die ich hier noch warten sollte, hatte noch immer nicht stattgefunden.
    Am Mittwoch, den 02. Mai streifte ich also wieder durch die Stadt, zum Museeum, bei dem gerade eine Aufführung von Aborigines stattfand. So kam ich noch in den Genuß, typische Tänze und Klängen der Ureinwohner Australiens lauschen zu können.
    Dann machte ich mich auf den Weg zur Bibliothek. Dort telefonierte ich mit Alex, und da man dies in den Räumen der Bibliothek wegen der Ruhestörung nicht machen durfte, ging ich ins Stiegenhaus.
    Leider habe ich mein Tablett am Platz stehen lassen, und als ich wieder kam war der Platz leer! „Gestohlen!“ Am helllichten Tag.
    Ich brach in Tränen aus. Ich hätte es mitnehmen sollen. Ich war zu gutgläubig gewesen, zu unvorsichtig.
    Nicht das ich nun doch nicht nach Hause fliegen konnte und noch 3 Tage länger in dem verd……ten Perth in dem häßlichen Zimmer bleiben musste, nein, nun war auch noch mein Tablett gestohlen worden.
    Auch mein Heimweh war schon ziemlich groß und ich wollte einfach nur mehr nach Hause, nach Wien, zu meinen Kindern, meinem Mann und meiner Mama. Fast 1 Jahr lang hab ich sie nicht gesehen und nicht drücken können.
    Total niedergeschlagen ging ich ins Hotel, denn auch die Polizei hätte mir hier nicht helfen können.
    Die Tage bis zum tatsächlichen Abflug, habe ich mit viel Marschieren irgendwie rumgebracht.
    Baca lagi

  • Endlich! Es geht nach Hause! Wien, ich komme!

    5 Mei, Australia 🌙 13 °C

    Dienstag, 05.05.2026
    Ich verbrachte den Tag mit einem weiteren ausgedehnten Spaziergang in den Straßen von Perth. Erstand noch ein paar Souvenirs und gegen 17 h fuhr ich mit einem Uber Taxi zum Flughafen. Ich hatte diesmal nur Handgepäck, denn Alex hatte die große schwere Tasche nach Wien mitgenommen.
    Gegen 22:45 hebt die Maschine endlich ab in Richtung Heimat, kurze Zwischenlandung in Doha und am Mittwoch landete ich um 15h in Wien.
    Zirka 2 Monate Familie, Arbeitsprojekte, und Freunde wiedersehen, Zeit mit Mama verbringen, und köstliches österreichisches Brot essen, auf das freue ich mich total.
    Baca lagi

  • Nächster Kontinent: NORDAMERIKA - Kanada

    10 Julai, Austria 🌙 17 °C

    Freitag, 10.07.2026
    Es ging wieder los!
    Nach der vielen Arbeit in Wien, die bis zu unserem Abflug keine Sekunde abriss, konnten wir beide gar nicht wirklich realisieren,dass ein neues Kapitel auf uns wartete.
    Vancouver, Kanada, hieß unser Ankunftshafen am neuen Kontinent Nordamerika.
    Nach einem ca. 12-stündigen Flug landeten wir am Freitag um ca. 14h in Vancouver. Wir waren also in der Zeitrechnung 9 Stunden in die Vergangenheit geflogen.
    Zeit gutgemacht!
    Doch unser Körper machte da nicht so toll mit. Wir waren total fertig.
    Das Taxi brachte uns zum Packers Yard. Und da stand er in seiner Pracht. Wir waren einfach nur froh ihn heil wieder zu haben. „Unser fahrbares Tiny House!“
    Mit letzter Kraft ging ich noch im Supermarkt einkaufen um unser morgiges Frühstück bestreiten zu können.
    Alex verräumte in der Zwischenzeit unser Sachen, und schloss die Bordbatterie an. Dann fuhren wir zu einem ruhigen IOverlander Stellplatz und legten uns sofort schlafen.
    Baca lagi

  • Vancouver

    11–14 Jul, Kanada ☁️ 15 °C

    Samstag, 11.07. bis Montag,13.07.2026

    Viele Arbeiten standen uns nun die Tage bevor. Alex montierte unseren Starlink wieder am Dach und ergänzte die Dachfläche mit einem neuen Stahlprofil und WPC-Brettern, die wir von zu Hause mitgenommen hatten. Unsere Vorräte mussten aufgestockt und unser Wassertank gefüllt werden. Unser Duschsack bekam eine Hülle aus kleinen Eurokisten mit Löchern für den Pumpschlauch und die Brause.
    Die Schienen für die großen Kisten versetzte Alex um fast 4 cm, damit wir die Räder auch einzeln aus der Heckgarage bekommen konnten. Denn Alex wollte nun das Radfahren forcieren, da seine Knie beim Laufen schmerzten und der Orthopäde ihm vom Laufen abgeraten hatte.
    Beim Wassertank befüllen in einem Park machten wir dann einen großen Fehler. Wir prüften die Qualität nicht und hatten danach braunes stinkiges Wasser im Trinkwassertank. Bei nächster Gelegenheiten ließen wir es sofort in einen Kanal ab und tankten bei einem Skateboard Park gekennzeichnetes Trinkwasser.
    Der Jetlag hatte uns auch am 2. Abend noch fest im Griff und hundemüde und fertig gingen wir um 6h abends schon ins Bett. Endlich Montag wir konnten unser gestempeltes Carnet vom Agenten abholen und kurvten wieder mal durch die ganze Stadt. Wir wollten eigentlich noch den Botanischen Garten sehen, doch kurzfristig entschieden wir gemeinsam, dass wir genug von Stadt hatten. Wir wollten Berge und Wälder, Natur und Himmel sehen.
    So fuhren wir also los, ließen die Stadt hinter uns und Kohbi kutschierte uns Richtung Norden.
    Gegen 19 h erreichten wir unseren ausgewählten Stellplatz etwas weiter weg vom Highway Nr. 99 an einer ruhigen Waldstraße. Müde vom abwechselnden Fahren, waren wir froh, einfach nur in unser Hochbett zu fallen.
    Baca lagi

  • … wir haben uns entschieden: ZUERST ALASKA

    14–17 Jul, Kanada ☀️ 18 °C

    Dienstag, 14.07.2026 bis Freitag, 17.07.2026
    Vom Cat Lake bis nach Whitehorse
    551 + 530 + 636 + 555 Tageskilometer

    Die Nacht auf der Gravel Road, der Zufahrtsstraße zum Cat Lake war ruhig. Wir haben gut geschlafen und schön langsam gewöhnen wir uns an die neuen Tages und Nachtzeiten. Nur mehr wenig Jetlag. Wir machen unsere Morgensport-Routine und genehmigen uns danach ein gesundes Frühstück.
    Gemüse, Bohnen für Alex, Porridge mit Obst für mich, Obstteller für Alex. Unser selbst gemachtes Natto, das wir in einer Kiste mit Deckel, Thermofor mit Nattostarter von zu Hause reifen haben lassen, wurde mit Senf und Sojasauce pikant abgeschmeckt. Einfach nur köstlich!

    Dann geht es auf den Highway zurück. Alle 100 Kilometer wechseln wir uns ab. Schneebedeckte Gipfel, Blumenwiesen und blaue Seen ziehen an uns vorbei.
    Unseren Nachtplatz hatte ich in Quesnel, nahe der Universität in einer Sackgasse auf IOverlander gefunden. Als wir dort ankommen, steht schon ein anderer 4x4 Van ebenfalls dort. Wir plaudern ein wenig mit Richard, wohnhaft derzeit auf den Bahamas auf einem Segelboot, er erzählt uns das Trump ihn in den Konkurs getrieben hat, weil er seiner Baufirma die Rechnungen nicht bezahlte. Nach ein wenig herumpolitisieren wegen Trump, beendete er abrupt das Gespräch mit uns. Wir waren froh, uns nicht mehr erklären zu müssen, und da wir noch ein wenig Bewegung brauchen, spielten wir eine 20 minütige Runde Federball. Dann gings auch schon ins Bett.

    Der Mittwoch Morgen begann bei mir mit einem Lauf. Bei Alex mit einer Rad-Ausfahrt. Als ich in einen Weg abseits der Straße einbiegen wollte, stutze ich bei einer gelben Tafel. „ Achtung, Bären“. Ok, das war mir zu riskant und so kehrte ich um, lief einen kleinen Trail, der rund um das Universitätsgebäude angelegt worden war. Ich machte gleich mal 3 Runden, und statt Bären, sah ich 2 riesige Rehe.
    Nach dem Frühstück stellten wir das schmutzige Geschirr in die Spüle und fuhren los.
    Die Landschaft war echt grandios. Während der eine fuhr, recherchierte der andere. Vielleicht eine Kanutour am Yukon?, Whale Watching in Skagway? Es taten sich viele Möglichkeiten auf.
    Unser Ziel ab Abend war ein Stellplatz am Bulkley River. Dort angekommen, stand noch ein weiteres Wohnmobil aus den USA dort. Es war eine Familie aus Deutschland.
    Wir machten noch einen Abstecher hinunter an den Fluss zum Waschen und ein wenig Sonne tanken auf einem warmen Stein, dann freuten wir uns noch auf einen Spielsatz Federball.
    Der Fluss rauschte neben uns vorbei und mit diesem Klangerlebnis im Ohr, schliefen wir bald ein.

    Der Donnerstag Morgen begann mit einer Yoga und Kraft Einheit auf der Wiese neben unserem Van. Dann unser gutes Frühstück und der Weiterfahrt Richtung Norden.
    Kurz vor Mittag sagte Alex: „Ich glaub,das da vorne ist ein Bär der gerade über die Straße läuft!“
    Er blieb stehen, und wir konnten das riesige Tier durch die Blumenwiese tapsen sehen. Ab und an rupfte er Gras aus der Wiese. Ich war so aufgeregt, und glaubte ein Video von ihm gemacht zu haben. Pech! Es war nur ein einziges Foto von einem braunen, haarigen und sehr felligen Hintern.
    Unser erster Bär!
    Und weiter ging die Fahrt über den hügeligen Highway. Wir sahen einige Radfahrer, und gestanden uns ein, das wir auf diese Challenge momentan gern verzichteten.
    Unsere Stellplatz am Simmons Lake wartete nach den vielen Kilometern schon auf uns.
    Es ging sich auch noch ein Federball-Spiel in der Abendsonne aus. Hier im Norden Kanadas ging die Sonne ja sehr spät, so gegen 21:30 h unter.
    Diesmal jedoch waren wir ein wenig unvorsichtig gewesen, hatten die Schiebetüren des Van zu lange offen gelassen.
    Da war sie! Die Moskito-Invasion!
    Wir saugten sie mit dem Staubsauger ein, zerklatschten sie mit bloßen Händen und auf unsere Pölster waren schon bald mit Blutflecken überseht.
    Wir gaben auf. Zogen uns die Decke über den Kopf und versuchten zu schlafen. Alex holte sich das Kopf-Mückennetz.
    Ich konnte so nicht schlafen.
    Irgendwie haben wir es also geschafft, und sind vor Müdigkeit dann doch eingeschlafen. Immer das irre Sirren der Gelsen im Ohr.

    Wir standen um 5h auf und konnten bei Sonnenaufgang unsere Morgenroutine genießen. Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg nach Whitehorse. Wir hatten inzwischen viel recherchiert und angefragt.
    Die Kanufahrt am Yukon war ausgebucht. Na, vielleicht am Rückweg?
    Aber wir durften nichts mehr einkaufen gehen, denn alles frisches Obst und Gemüse darf nicht nach Alaska eingeführt werden. Ob wir das schaffen werden? Das haben wir nicht bedacht.
    Durch den Moskito-Überfall war auch der Bedarf an Gelsenspray und elektrischer Moskitofalle aufgetaucht. Denn unsere Falle hatte ihren Geist aufgegeben.
    In Whitehorse klapperten wir alle Elektrofachmärkte ab, aber wir fanden nur ein großes Teil mit Stecker. Das nahmen wir mit.
    Leider stellte sich beim Probieren am Parkplatz heraus, das er mit unserem Konverter nicht kompatibel war und ein sirrendes Geräusch von sich gab. Da kann ja keiner schlafen! Ok! Der geht dann wieder zurück.
    Geheilt von den vielen tausenden Steckmücken am See, suchten wir uns heute einen Stellplatz am Berg aus.
    Eine Parkbucht neben der Gravelroad. Na hoffentlich ist es in der Nacht nicht so stark befahren.
    Baca lagi

  • Ruhetag in Whitehorse und am Donjek River

    18–20 Jul, Kanada ☁️ 16 °C

    Samstag, 18.07.2026 und Sonntag, 19.07.2026 und Montag,20.07.2026

    Wir hatten eine sehr ruhige Nacht.
    Gut das wir beide Schlafbrillen benutzten, denn inzwischen ging die Sonne hier in Whitehorse erst um 23h unter. Dafür stand sie um ca. 5h 30 schon wieder am Himmel. Alex war dann meist schon munter, er weckte mich wie immer liebevoll ca. um 6h und dann gabs unsere Morgenroutine und danach Frühstück.
    Diesmal mussten wir uns die Nahrungsmittel schon gut einteilen, denn wir durften kein Obst und Gemüse mit hinüber nach Alaska mitnehmen. Deshalb bestand auch ein Einkaufsverbot. Unser Kühlschrank musste leer werden.

    Die Zeit verging so schnell, daß ich schon bald wieder unser Mittagessen zubereiten musste. Zwischenzeitlich hatte Alex unsere beiden Räder ausgeladen und hergerichtet.

    Dann fuhr ich mit unserer neu erstandenen Moskitofalle und dem Verlängerungskabel den Berg hinunter nach Whitehorse. 1. Station, die ich anfuhr, war die Fischleiter aus Holz, die für die Lachswanderung gebaut worden war, damit die Lachse die aus dem Meer den Yukon hinaufschwammen die Kraftwerkstufe überbrücken konnten. Auf meinem Weg lag auch der alte Raddampfer, der nun oberhalb des Flusses an Land zu besichtigen war. Von 1929 bis 1936 fuhr die Klondike I entlang des Yukon Rivers und von 1937 bis 1950, die baugleiche Klondike II, die nun dort noch zu sehen ist. Sie transportierte Fracht zwischen Whitehorse und Dawson City.
    Weiter ging es entlang am Radweg, dem Fluss folgend, bis ich den Elektroladen am anderen Ende der Stadt erreichte. Hier konnte ich das Teil wieder zurückgeben, denn wir hatten es probiert und es mit einem kanadischen Adapterstecker an unseren Konverter angeschlossen. Ein kreischendes Geräusch war die Folge. Ok, das hält keiner aus und schlafen kann da auch keiner dabei.
    Danach radelte ich noch gemütlich durch die Stadt, besuchte eine Galerie und machte Pause vor dem Museum, die Sonne schien, und ich spürte schon meinen Po vom kurzen Stück radelfahren.
    Danach machte ich mich auf den Weg zurück, den Berg hoch.
    Alex hatte gelesen und ein paar emails geschrieben.
    Wir hatten einen tollen Stellplatz, die wilden Tiere besuchten uns direkt an unserer Haustüre.
    Morgens waren es zwei Rehe und abends ein schöner Fuchs.
    Bei vollem Sonnenschein gingen wir um 21h in unser Hochbett und ließen die Rollos runter.
    Der nächste Morgen war mein Lauftag und Alex setzte sich aufs Rad.
    Nach dem Frühstück ging’s dann zum Carwash und zur Tankstelle. Wir brauchten Diesel für den Alaska Highway.
    Wir wechselten uns alle 100 km beim Fahren ab. Dieser Abschnitt des Highways war in einem extrem schlechten Zustand. Viele Schlaglöcher und Abschnitte mit ausgebesserten Schotterstrecken, Bodenwellen und Fahrtrinnen im Asphalt, spickten unseren Weg und verlangten unsere gesamte doppelte Aufmerksamkeit.

    Nach einer Brücke über den Donjek River, sah Alex einen Trailer am Fluss stehen.
    Sofort entschieden wir, hier unseren letzten Rastplatz in Kanada vor der Grenze gefunden zu haben.
    Herrlich plätscherte der Fluss an unserem Stellplatz vorbei. Alex wärmte Wasser für meine Haarwäsche und dann noch eine herrliche Dusche im strahlenden warmen Sonnenschein bei 24°.
    Wir waren wunschlos glücklich hier.
    Morgen würden wir auch noch hierbleiben, chillen und unsere gesamten Lebensmittel, die wir nicht über die Grenze mitnehmen durften, noch verzehren.
    Baca lagi

  • … auf nach Alaska!

    21 Julai, Kanada ⛅ 11 °C

    Dienstag, 21.07.2026
    Nach unserem Ruhetag am Donjek River, hatten wir heute beim morgendlichen Yoga nochmals eine wunderschönes Panorama mit silbrigem Fluss und Berggipfel, die von der Morgensonne in schönstes Rosa getaucht wurden.
    Ja, auch ganz kleine Sachen sehe ich, wenn ich so am Rücken liegend meine Übungen mach.
    Ein Blatt, mit ausgestanztem Herz! Ganz allein für mich gemacht. Das sind einfach Entdeckungen, die ich liebe. Das ganz Kleine, wird dann mystisch und ist nur für mich da, weil ich es sehe.
    Wir waren sicher erst 20 Minuten unterwegs, als ein junger Schwarzbär über den Alaska Highway lief und im grünen Gebüsch verschwand. Unser Bär Nummer 2.
    Wir hatten also unseren Kühlschrank nun wirklich für Alaska leer gefuttert.
    In Beaver Creek, kurz vor der Grenze, haben wir noch zu Mittag gegessen und aufgetankt.
    Alex ließ unser Carnet noch in Kanada abstempeln und in Alaska bekamen wir unseren Einreisestempel in den Pass. Auch das Carnet wurde abgezeichnet. Der Beamte war total nett und hat Alex auch um seine Hilfe gebeten, was er nun genau machen soll. Dürfte also nicht gar so oft vorkommen, daß Fahrzeuge von so weit her einreisen.
    Und dann waren wir auch schon im nördlichsten Bundesland der USA eingereist.
    In Tok haben wir unseren Kühlschrank wieder aufgefüllt und Alex reparierte unsere Wasserpumpe, die heute ihren Geist aufgegeben hatte.
    Dann freuten wir uns auf den Stellplatz, ein kleines Federball-Match konnten wir in der Abendsonne auch noch spielen. Wenig Wind, und nur ein paar Gelsen und wenn man sich bewegt, dann haben sie es ja recht schwierig uns zu finden.
    Unseren Karottensaft haben wir dann auch noch gemeinsam mit unserem Entsafter gemacht und 6 Flaschen davon tiefgefroren. So hält er am besten frisch und wir konnten gleich den Vorrat für eine Woche tiefgefrieren.
    So, nun ab ins Bett. Morgen gehts nach Anchorage oder vielleicht findet sich ja noch ein schöner Stellplatz zum Verweilen.
    Baca lagi

  • Pause am See/ Nähe Tanana River

    22–24 Jul, Amerika Syarikat ☁️ 9 °C

    Mittwoch, 22.07.2026 bis Freitag,24.07.2026

    Wir haben sehr gut geschlafen. Ein sehr ruhiger Platz. Wir beschließen hier 2 Tage zu bleiben, genießen die Ruhe und schmökern in diversen Büchern und Berichten zum Thema Erdkellerbau. Ich lege schon mal eine Liste mit unseren beliebtesten Gemüsesorten an, rechnen aus wieviel Anbaufläche benötigt wird.

    Wir sind so im Thema drin, daß wir gar nicht merken, das der Uhrzeiger schon auf 22h steht. Draußen ist es taghell und mir kommt es vor wie 16h.
    Ab und zu warf ich von meinem erhöhten Bett einen Blick nach draußen auf den See. Dort machte eine Entenmama gerade einen Ausflug mit den Kleinen. Sie tummelten sich unbekümmert, tauchten mal ab und wie kleine Bälle schnellten sie wieder an die Oberfläche. Es war echt lustig, ihnen dabei zuzusehen.
    Donnerstag kochten wir uns köstliche Mungbohnenlaibchen mit Quinoa und selbst gemachtem scharfen Tomatenketchup. Doppelte Menge natürlich, damit wir am nächsten Tag auch noch etwas zum Mittagessen hätten.
    Auch ein zweites Wohnmobil hatte sich hierher verirrt.
    Seine Aufschrift erinnerte mich sehr stark an das Firmenlogo unserer ehemaligen Tischlerei Gorth. Na, OK, mit viel Phantasie halt, aber die scheine ich zu haben.
    Freitag frühmorgens tröpfelte es schon, Alex absolvierte sein 2-stündiges Radtraining, während ich mir eine Laufeinheit am Alaska Highway gönnte. Mit Handy und Bärenspray am Gürtel. So fühlte ich mich auch sicher, falls ein Bär auftauchen würde, hätte ich nun etwas zur Verteidigung zur Verfügung.
    Danach frühstückten wir noch an unserem Seeplätzchen und fuhren zurück nach Tok, um nochmals Vorräte aufzustocken.
    Alex gab die zuvor erstandene elektrische Fliegenfalle beim Hardware Store retour. Sie funktionierte nicht mehr, nachdem ich versucht hatte, sie an unser Stromnetz anzuhängen. Hatte wieder mal einen Knall gemacht und war dann tot. Im daneben liegenden Outdoorshop hat Alex noch ein großes Mückennetz gekauft, daß wir auch mal im Freien sitzen könnten, ohne von den Gelsen zerstochen zu werden.
    Auch einen 2. elektrischen Mücken-Schläger haben wir uns noch zugelegt. Dieser funktionierte autark mit Batterien. So können wir nun Gelsen-Tennis im Van spielen.

    Dann ging es Richtung Anchorage. Es regnete, und wird heute wohl wettermäßig so bleiben. Nach ca. 100km hielten wir nochmals an einem kleinen See, spielten in einer Regenpause noch eine Runde Federball. Wir werden morgen nochmals hier chillen und erst am Sonntag weiter fahren.
    Baca lagi

  • Anchorage

    26–29 Jul, Amerika Syarikat ☀️ 12 °C

    Samstag, 25.07.2026 bis Dienstag,28.07.2026

    Auf der Fahrt Richtung Anchorage begleitete uns wunderschönes Wetter mit knallblauem Himmel. die Berge rückten näher und wurden immer höher, wir konnten weiße Gipfel und Gletscherzungen ausmachen, die sich bis in die Flusstäler hinunterzogen.
    Der Alaska-Highway war in keinem sehr guten Zustand. Schlaglöcher, viele Wellen und Bumper rüttelten uns doch ganz schön durch. An einigen Stellen wurde schon mit der Restaurierung und Neu-Asphaltierung begonnen und die Bauarbeiten verursachten kleine Staus. Wir mussten halten und wurden dann von einem Safteycar bis zum anderen Ende der Baustelle begleitet.
    Am Ende einer dieser Baustellen haben wir dann unsere erste Elchkuh gesehen. Wir waren zu langsam und konnten sie nicht aufs Foto bannen.
    Mittag gegessen haben wir auf einem Stellplatz am Fluss, dann haben wir uns einen Stellplatz zum Schlafen gesucht. Wir verbrachten eine ruhige Nacht nach den vielen Kilometern und am Sonntag später Vormittag erreichten wir Anchorage.
    Was zu Deutsch „ Ankerplatz“ bedeutet. Wir stockten im Supermarkt unsere Vorräte auf, kauften ein Datenkabel, denn zwischendurch hatte unsere Trumaheizung eine Störung wegen eines defekten Kabels gehabt.
    Die erste Nacht verbrachten wir am Parkplatz der Lutheranischen Kirchengemeinschaft. Ein wunderschöner Yogaplatz fand sich auch ganz in fußläufiger Nähe.
    Nach dem Frühstück fuhr ich noch mit dem Rad in eine der berühmtesten Bäckereien von Anchorage und kaufte ein Rustic-Brot, einen Beeren-Scone und ein Frühstücksweckerl.
    Nachmittags fuhren wir mit dem Rad in die Bücherei.
    Beim Zurückfahren hielten wir noch nach besseren Schlafplätzen Ausschau, und wirklich neben dem Radweg der sich bis in die Stadt zog, sah ich einen weißen Van stehen, ich klopfte den jungen Mann heraus, und fragte ob er schon länger hier sicher übernachtete.
    Eric stand schon mehrere Nächte hier, wir plauderten noch viele wichtige Dinge mit ihm und erfuhren unter anderem auch, das er täglich ins Fitnesscenter „Planet Fitness“ ging, um zu trainieren und zu duschen.
    Das gefiel Alex ausnehmend gut, und während wir nochmals im mondänsten und größten Bioladen der Stadt einkaufen gingen, brachte es Alex fertig, innerhalb von 2 Stunden ein Konto bei der Wise-App für Amerika anzulegen, denn nur so konnten wir online die Mitgliedschaft für das Fitnesstudio beantragen. Die kostet 25 Doller im Monat und der Inhaber darf jedes Mal kostenlos einen Gast mitnehmen.
    Planet Fitness gibt es in Alaska, Kanada und Mexiko, somit ist unsere unkomplizierte und vor allem heiße Dusche keine Challenge mehr.
    Wir gingen also gleich mal auf ein Mini-Training und eine heiße Dusche mit Haarwäsche.
    So verbrachten wir die Nacht also auf dem neuen Stellplatz neben Eric`s Van. Er gab uns noch eine Room-Tour.
    Der nächste Tag begann mit Training im Fitnesscenter, Dusche und einem supertollen Frühstück am Parkplatz.
    Wir besuchten noch einen Outdoor Laden, nur zum Schauen und danach ging es in die beste Pizzaria die Anchorage zu bieten hatte.
    Herrlich!
    Die Bibliothek wartete danach schon auf uns. Wir schmökerten in ganz vielen tollen Büchern für unser neues zukünftiges Projekt, scannten vieles und verließen erst um 20h abends die Bücherei.
    Nach der Ankunft auf unserem Stellplatz bei Eric, gaben wir uns noch ein Federball-Match um das viele Sitzen über den Büchern ein wenig zu kompensieren.
    Jetzt gehts bei totaler Helligkeit ins Bett, und wir ziehen alle Rollos im Van hoch, um es dunkler zu machen.
    Baca lagi

  • …auf zum Gletscher nach Seward

    29–31 Jul, Amerika Syarikat ⛅ 17 °C

    Mittwoch, 29.07. bis Freitag, 31.07.2026

    Mittwoch, zeitig früh ging’s gleich nochmals ins Fitnessstudio, danach unter die heiße Dusche und am Parkplatz gabs noch ein sehr köstliches Frühstück für uns.
    Wir stockten im Walmart noch unsere Vorräte auf und gaben noch einen kurzen Stopp am „Lake Hood“, dies ist der Wasserflugzeug - Airport hier in Anchorage. Während Alex ein kurzes Nickerchen im Auto nutzte, spazierte ich interessiert am See entlang, sah Wasserflugzeuge starten und landen. Irgendwie geriet ich von hinten in das Airplane-Museum dort, über hintere Schleichwege und musste somit keinen Eintritt zahlen. So kam bekam ich einen Eindruck vom Fliegen in früheren Jahrzehnten und bekam alte ausgedienter Flugzeuge zu sehen, die ihre besten Jahre hinter sich hatten.
    Vor allem scheint das Fliegen mit Kleinflugzeugen hier wirklich unabdinglich und „in“ zu sein.

    Nach ca. 200 km auf dem Seward Highway in südlicher Richtung erreichten wir dann das Städtchen am Ufer eines Fjordes. Viele kleine Holzhäuser und noch mehr Kirchen gab es dort zu sehen. Diese versetzten einen fast mehr als 100 Jahre zurück die Zeit der Besiedelung.
    Seward ist auch der Startpunkt des berühmtesten und längsten Hundeschlittenrennens der Welt, des Iditarod.
    Es führt über mehr als 1800 km durch wilde unberührte Landschaften, Gebirge und über gefrorene Flüsse.
    Der bisher schnellste Hundeschlittenführer brauchte mit seinen Huskys ein wenig mehr als 8 Tage.
    Alex befüllte noch unseren Wassertank und danach brachen wir zu unserem Stellplatz auf. Dieser lag etwas außerhalb von Seward im Bachbett des Resurection Rivers, der aus dem Gletscher entsprang, neben dem unsere morgendliche große Wanderung den Berg hinauf ging.
    Angekommen, richteten wir noch alles her, Verpflegung, Trinken, Ausrüstung, wir verstauten unser Frühstück und Mittagessen in unseren Rucksäcken.
    Endlich, um fast 22h ging es ins Hochbett um für Morgen gut ausgerastet zu sein.

    Der nächste Morgen brach mit einem wunderschönen Wetter an, um ca. 6h früh starteten wir vom Stellplatz mit dem Van und fuhren bis zum Parkplatz des Exit Glacier`s.
    Der Exit Glacier ist ein massiver 6,4 km langer Talgletscher im Kenai Fjords National Park, nordwestlich von Seward. Er ist der meistbesuchteste und zugängliche Gletscher in Alaska, berühmt dafür, das man ihn in den Sommermonaten direkt erreichen kann. Der Gletscher wurde 1968 von einem Bergsteigerteam benannt, der ihn als natürliche Rampe nutzte um das massive Harding-Eisfeld zu verlassen und dient als markanter visueller Indikator der Eisschmelze auf Grund des Klimawandels.
    Wir wanderten also los, zuerst kurze Strecke auf Asphaltweg, dann ging es steil bergauf. 16,4 km, 1100 Hm in 10h44min.
    Abgesehen von der wirklich anstrengenden,langen Tour, genossen wir herrliche Ausblicke auf den Gletscher, mit seinen türkisblauen tiefen Spalten und Rissen.

    Ein imposanter Eisgigant, an dessen Ausläufern die herrlichste Vegetation sprießte. Alle möglichen Blumen konnte ich entdecken, blaue Lupinien, Veilchen, Hollersträucher, Narzissenwindröschen,lila Storchenschnäbel, rotgelbe Akeleien,pinkfarbene Weidenröschen und riesiger Wiesen-Bärenklau säumten unseren Weg. Sogar unzählige Himbeersträucher standen am Wegesrand. Leider waren die Beeren alle noch grün.
    Es war einfach unbeschreiblich fruchtbar hier und die Gebirgsbäche brachten viel Wasser hier zu Tal.
    Wir sahen Murmeltiere und Wiesel unseren Weg kreuzen und in den Wiesen Gras fressen.
    Immer wieder hatten wir atemberaubende Ausblicke auf die Berggipfel rund um uns. Teils mit Schnee bedeckt, die Wiesen rund um uns mit blauen Lupinien und gelben Butterblumen gesprenkelt. Unglaublich schön und unberührt war alles hier.

    Da wir so zeitig schon unterwegs waren, waren noch nicht so viele Leute unterwegs. Um ca. 8h suchten wir uns ein Frühstücksplätzchen und dann ging’s steil bergauf bis zur Schutz-Unterkunft am Harding - Icefield.
    Bis dorthin hatten wir uns das Mittagessen, köstliche Wraps mit Seitan-Bacon, wirklich verdient.
    Das Runtergehen, war eigentlich fast anstrengender als das Raufsteigen und am Ende der Tour waren wir beide froh unseren Kohbi unten am Parkplatz schon vor uns zu sehen.
    Mit Beinen wie Pudding, kamen wir unten an, zischten uns ein kaltes,prickelndes Mineralwasser und kehrten auf unseren Stellplatz im Flussbett zurück.
    Hier würden wir uns morgen noch auskurieren, die müden angespannten Muskel beruhigen, lesen, am Fluss chillen und die Sonnenstrahlen genießen.
    Baca lagi

  • Ruhetag am Fluss und das Dörfchen Talkeetna

    1–2 Ogo, Amerika Syarikat ☀️ 19 °C

    Samstag, 01.08.2026 und Sonntag, 02.08.2026

    237 km vom Flußbett am Resurrection River bis
    Es war wieder mal 5h früh, die Lieblingszeit von Alex, wo er es im Bett nicht mehr aushielt. Er kletterte dann immer über mich drüber, denn ich lag vorne im Bett und er bei der Hecktüre.
    So konnte ich nämlich nachts aufs Klo gehen und weckte meinen Liebsten nicht auf.
    Mein Schatz machte dann grünen Tee für uns beide, und und adjustierte sich heute für seine morgendliche Radtour.
    Ich war noch ziemlich fertig von gestern, denn ich hatte gestern beim Wandern aktiv 1700 Kalorien verbrannt und Alex laut seiner Garmin Aufzeichnungen ca. 700.
    Deswegen gabs für mich noch ein paar Telefonate mit meinen Liebsten und danach noch eine kleine Yoga-Einheit am Rande des Flussbettes vom Resurrection River.
    Danach begann ich unser Frühstück herzurichten und war gerade fertig, als Alex von seiner 2-stündigen Radtour zurückkam.
    Wir blieben also noch tagsüber am Fluss, und erholten uns von der anstrengenden Bergtour. Eine weitere, ruhige Nacht mit Flussgeplätscher, gutem Frühstück, gesundem Mittagessen, mit Lesen und Chillen hatten wir uns ja gestern verdient.
    Sonntag früh gabs noch Yoga und ein wenig Krafttraining, danach fuhren wir noch Richtung Seward um Wasser aufzutanken und Kohbi nochmals mit dem Dampfreiniger sauber zu machen. Danach ging es weiter zum Denali National Park auf dem Weg dorthin wollte ich unbedingt noch das Dörfchen Talkeetna besuchen.
    Während also Alex die Zeit für ein Schläfchen im Kohbi nutzte, sprang ich neugierig aus dem Van und machte mich auf den Weg durch das alte Village. Alte Holzhäuser, Holzblockhütten, die alte Schule und der Dorfladen waren noch sehr gut erhalten, einige Tafeln mit alten Fotos der früheren Einwohner erzählten von ihrem vergangenen Leben und ich bekam einen sehr guten Eindruck, wie das Leben als Goldsucher in Alaska in einer kleinen Holzblockhütte ausgesehen haben mag.
    Ein Patchworkladen hat mir dennoch extrem gut gefallen, da es wirklich mal was anderes zu sehen gab und mir das Hobbie Nähen schon sehr nah ist.
    Am liebsten hätte ich ein paar Stoffe eingekauft.

    Heutzutage präsentierte sich Talkeetna doch eher als Touristenmetropole, viele Autos und auch Busse hatten die Touris ausgespuckt, die nun in den vielen Kneipen, Imbissbuden und Restaurants an der Hauptstraße sich durch die Fritten und Burger probierten.

    Das empfand ich extrem schade und abtörnend, so ging ich dann auch nicht die Hauptstraße sondern die parallele Straße dazu,wieder zum Van zurück. Ich kam an der Schule und an mehreren interessanten Häusern vorbei und hierher verirrte sich kaum ein neugieriger Tourist.
    Meine Sightseeing-Lust war also gestillt und so fuhren wir zurück zum Highway.

    Wie immer hatten wir das Wetter mindestens 2 -3 mal am Tag auf diversen Wetterapps mitverfolgt. Und die nächsten 2 Tage war sogar eine Überflutungswarnung für Talkeetna ausgeschrieben.
    So wurde aus dem Ruhetag, den wir hier in der Nähe auf einem Stellplatz am Fluss noch machen wollten nichts mehr, denn wir wollten weder mit Kohbi auf irgendwelchen Schlammstraßen steckenbleiben noch überflutet werden.

    So fuhren wir noch 2 weitere Stunden Richtung Nationalpark Denali, und fanden auf IOverlander einen geschotterten Stellplatz etwas weiter weg vom Highway.
    Die Wetterprognose war jedoch auch nicht berauschend. Zwar kein Dauerregen, dafür starker Wind mit Böen bis 50 km/h und das die nächsten 2 Tage.
    Wir suchten uns also einen windgeschützteren Platz zwischen den Büschen, den Alex für besonders geeignet hielt und kuschelten uns die nächsten 2 Tage dort ein, denn so lange sollte der Starkwind andauern.
    Baca lagi

  • Starkwindpause

    3 Ogos, Amerika Syarikat ☁️ 13 °C

    Montag,03.08. und Dienstag, 04.08.2026

    Die Wanderung, die wir uns ausgesucht hatten,war lang und einen Kamm entlang, deshalb undenkbar, dass wir sie bei Sturmböen um die 50 km/h antreten würden.
    Zu gefährlich.
    Am Montag war zusätzlich etwas Regen vorhergesagt worden, und wir beschlossen, nach unserem Frühstück ins Besucherzentrum des Denali Nationalparks zu fahren.
    Es gab viel Informatives zu sehen, über die Geschichte des Parks, seine Tiere, über den Mount McKinley, den höchsten Berg der USA und ein Ranger hielt sogar einen kleinen Vortrag und beantwortete die Fragen der Besucher.
    Wir holten uns Wanderkarten vom Trail,und fuhren dann wieder zu unserem Schlafplatz in der Tundra, ca. 12 Minuten entfernt vom Nationalpark. Hier konnten wir nämlich kostenlos übernachten, waren unter uns und nicht im teuren Campingplatz des Nationalparks.
    Da wir autonom waren, war das überhaupt kein Problem und wir lassen dadurch die Natur völlig unangetastet und sauber zurück.
    Während unser Van trotz der Büsche vom Wind hin und hergeschaukelt wurde, arbeitete Alex am Projekt weiter und ich fachsimpelte per WhatsApp mit meiner Tochter Luisa über das Styling ihres Badezimmers in der neuen Wohnung, die sie und Dominic gerade herrichteten.
    Wir kochten uns Frühstück mit Gemüse und Obst, für mich mein obligatorisches Haferflockenprorridge. Dann Mittagessen, Kartoffel mit Bohnencurry.
    Am Dienstag gabs Morgenroutine mit Yoga, noch immer viel Wind und einem neugierigen Hasen, der keine Angst vor uns zu haben schien.
    Ein Tag mit gutem Frühstück, für mich gabs endlich mal French Toast mit Joghurt und Früchten,davor Gemüse gedünstet und roh. Auch unser selbstgemachtes Natto durfte nicht fehlen. Wir hatten uns extra eine verschließbare Box gekauft, in der wir die Schälchen mit den geimpften Sojabohnen, abgedeckt mit durchlöcherter Folie, mit 2 Thermofore und Handtücher in unserer Vorratsbox unter dem Bett, auch nochmals verschlossen mit einem Holzdeckel, damit wir ihn als Treppe fürs Bett benutzen konnten.
    An diesem Tag kochten wir auch noch unsere eingeweichten Sojabohnen und machten mit demselben Wärmebox-Verfahren Sojajoghurt.
    Gegen Abend richteten wir uns dann das Frühstück und Mittagessen für unseren Wandertag her. Es sollte Vollkornwraps mit Seitan geben. Auch Bärenspray, Powerbank, Apotheke, Handschuhe, Haube, Wanderstecken und Windjacke mit Hose verstauten wir schon in unseren Rucksäcken.
    Es wurde dann doch schon wieder 21 Uhr und wir wollten morgen ja zeitig los.
    Baca lagi

  • …es passierte in Fairbanks!

    6–8 Ogo, Amerika Syarikat ⛅ 22 °C

    Donnerstag, 06.08.2026 bis Samstag,08.08.2026
    199 km,
    vom Stellplatz nach dem Denali NP bis Fairbanks


    Nach dem Frühstück peilten wir Fairbanks an. Alex hatte sich dort bei einem Augenarzt um 14h einen Termin geben lassen, da er nun auch am oberen Augenlid ein Gerstenkorn entdeckte hatte.
    Vor dem Arztbesuch kochten wir dort am Parkplatz noch Mittagessen und mit dem Rezept gings dann zum Walmart und gleichzeitig stockten wir dort unsere Vorräte wieder auf. Da es etwas länger dauern würde,fuhren wir noch zum Planet Fitness für ein Kurztraining. Nach der heißen Dusche marschierten wir gleich in das riesige Sportgeschäft Rei,das ebenfalls genau dort angesiedelt war und kauften uns beiden noch gute Wandersocken.
    Danach nochmals zum Wäschewaschen in eine Coin-Laundry.
    Zurück zum Walmart und die Augensalbe abgeholt und dann gings nach dem stressigen Hin- und Her endlich zum ausgesuchten Stellplatz.
    Auf IOverlander hatten wir uns den Park mit dem Torbogen aus Elchengeweihen auserkoren.
    Ab und zu waren junge Menschen mit riesigen Ghettoblastern am Bike unterwegs, die uns zwangsbeglückten mit ihrem Lärm. Doch irgendwie schliefen wir dann doch ein.
    Bis auf einmal unser Kohbi heftig hin- und her geschüttelt wurde. Ich war sofort wach, 3:20 stand auf der Uhr. Ich ließ die Rollo hinauf und Alex, der zu diesem Zeitpunkt wach war, hatte auch schon Motorengeräusche gehört. Wir sahen gerade noch wie sich ein weißer PickUp mit gelbem Kennzeichen aus dem Staub machte. Wir sprangen aus dem Bett, öffneten die Türe und sahen die eingedrückte Fahrertüre. Der Typ war zurückgefahren, wahrscheinlich betrunken, hatte uns touchiert und danach Fahrerflucht gemacht. OMG! Da waren mindestens 3 Dellen.
    Aus der von Alex vorgeschlagenen Verfolgungsjagd wurde nach 5-10 Minuten Schadensbesichtigung dann doch nichts mehr. Aber wir packten uns zusammen und fuhren noch mitten in der Nacht auf einen anderen Stellplatz nahe einer Universität.
    Hier fühlten wir uns sicher, die Gegend war ruhig und so schliefen wir dann noch bis zum Morgen.

    Der Freitag Morgen war angebrochen. Wir hatten uns vorgenommen, mindestens 2 Stunden im Planet Fitness zu trainieren. Gleich um 5:20 machten wir uns dorthin auf den Weg. Wir parkten vorm Studio, und richteten bereits unser Frühstück her, denn erst um 7h wurde aufgesperrt. Nach Training und heißer Dusche, und schon fertigem Frühstück konnte der der Tag dann beginnen. Beim Wegfahren wollte ich die Scheibe der Fahrertüre herunterlassen, und bemerkte, dass sie an mehreren Stellen ruckelte beim Hinunter- und Rauf lassen.
    Nun wollte Alex den Schaden so schnell wie möglich beheben. Wir fuhren zum Home Depot. Alex begann die Innenverkleidung zu demontieren und nach 30 Minuten stellte sich heraus, dass er so nicht an die Dellen herankommen konnte.Ein wenig recherchieren und da war die Lösung.Wir kauften uns dort große Saugnäpfe eigentlich gedacht für Glasmontagen, und noch einen Reparaturkit für Dellen in einem Autoparts-Shop.
    Während Alex werkte, kochte ich am Parkplatz unser Mittagessen.
    Alex arbeitete danach weiter und erst gegen 15:30 packten wir uns noch zusammen und es ging in die heiß ersehnte Bücherei der Stadt Fairbanks. Benannt nach Noel Wien.
    Das muß ich hier nun schon erwähnen, da wir ja aus Wien stammen. Übrigens ein fescher Pilot, der aussah wie Alex Baldwin in jungen Jahren.
    Um 18 Uhr schloss die Bibliothek, und wir hatten so viel dort entdeckt, was uns interessierte. So würden wir morgen nochmals einen Library Day dranhängen.
    Ach ja, leider hatte sich mein Durchfall wieder mal gemeldet, und ich wurde ziemlich unruhig. Ok, Alex Vorschlag war in der Bibliothek nach einer Lösung zu suchen.
    Wir fuhren zu unserem neuen Stellplatz bei der Universität und hatten eine ruhige, ungestörte Nacht.

    Der Samstag begann gut durchgetaktet. Zuerst auf den Parkplatz beim Fitness Studio unser Frühstück für nach dem Training zubereiten. Training, heiße Dusche, Frühstück, dann noch rasch in eine offene Apotheke in einem Krankenhaus, Mikrobiotische Tabletten und Durchfallmittel kaufen.
    Dann Bibliothek.
    Alex kam mit einem Stapel voller Bücher. Über RDS-Erkrankung. Reizdarmsyndrom. Ja, nach genauer Überlegung, dass meine Ärzte in Stuhlproben und bei der Gastroskopie nichts außer eine kleine Gastritis gefunden hatten, konnte es nur das sein.
    Wir wälzten also ein paar Bücher über dieses Thema und ich beschloß eine RDS-Ausschluß-Diät zu durchlaufen.
    Aber auch unser Projekt kam nicht zu kurz, und ich fand noch 2 schöne Bücher über Flowerfarming.
    Um 18h war dann leider Schluß und wir fuhren zurück zum Universitäts-Stellplatz.
    Baca lagi

  • …Ruhetag am altbekannten Stellplatz nach Tok!

    9 Ogos, Amerika Syarikat ☁️ 19 °C

    Sonntag und Montag, 09. und 10.08.2026
    338 km

    Routine wie gehabt, Fahrt vom Stellplatz zum Planet Fitness, Frühstück herrichten, Trainieren, Duschen, und Frühstücken.
    Danach wechselten wir uns beim Fahren wieder ab. Irgendwo am Alaska Highway blieben wir dann für die Mittagspause stehen.
    Als wir dann nach ca. 338 km unseren Stellplatz erreichten, stiegen wir müde in unser Hochbett.

    Montag morgen begann mit unserer Yoga und Calisthenics Routine. Frühstück herrichten, wobei unsere 1. Gasflasche ihren Geist aufgab und Gott sei Dank, wir den Ofen nicht mehr brauchten. Danach genießen. Und für mich Essen mit neuen Regeln wegen meines RDS. Immer wieder schaute ich im Kindle Buch nach, das ich mir ausgeborgt hatte.
    Danach verarbeitete ich die gekauften Biokarotten zu unserem geliebten Karottensaft, von dem wir jeden Tag zum Essen ein kleines Stamperl mit ein ganz wenig Olivenöl, zu uns nahmen.
    Mhhhhh, der war so gut.
    Alex hatte sich nochmals an der Fahrertüre versucht, und nochmals die Dellen mit dem Reparaturkit bearbeitet. Jetzt noch schützender Lack drüber und dann können wir eh nicht mehr machen. Leider ruckelt unser Fenster immer noch.

    So nun war es auch Zeit für mich, meine Umsatzsteuervoranmeldung für Juni zu bearbeiten und abzuschicken. Dann hatte ich endlich Zeit, mir eine Nahrungsmittelliste für mein RDS und ein Protokoll - Blatt zu erstellen. Nun bin ich gerüstet und hoffe, dass sich mein Darm erholt. Und ich herausfinde, welche Nahrungsmittel er nun nicht wirklich verträgt.
    Gegen Nachmittag kam noch ein zweiter Van an den See. Amerikaner aus Texas.
    Und als wir nach unserem mißglückten Versuch uns ein Federballmatch zu liefern, an zu viel Wind gescheitert waren, folgten wir dem netten Winken des Mannes und statteten den Neuankömmlingen einen Besuch ab.

    Tara und Tom. Zwei ganz interessante Menschen, wir führten ein total schönes Gespräch mit den beiden, konnten viele Parallelen finden, luden uns gegenseitig zur Roomtour ein und fanden den Abend sehr,sehr bereichernd. Hoffentlich würden sich unsere Wege nochmals begegnen.
    Beglückt und zufrieden gingen wir heute in unser Hochbett.
    Baca lagi

  • …Top of the World Highway!

    11 Ogos, Amerika Syarikat ☁️ 22 °C

    Dienstag,11.08.2026

    Alex war heute schon sehr zeitig munter und so hatte auch ich endlich mal die Gelegenheit, den Sonnenaufgang mitzuerleben. Es war frisch, der See dampfte und der Wald spiegelte sich in seiner glatten Oberfläche.
    Nur schön!
    Wir machten Yoga und Krafttraining und grad beim Hinstellen meines Porridges auf den Ofen, ging uns das Gas aus. Gott sei Dank hatte Alex noch heißes Wasser in unserer Teemarie und so genügte es mir, damit mein Porridge fertig zu machen.Nach unserem Frühstück tauschte Alex die leere Gasflasche gegen unsere 2. Gasflasche im Gaskasten. Dann waren wir bereit zur Abfahrt.
    Noch ein kurzer Abstecher zu unseren neuen Freunden, ein kleines Abschieds-Plauscherl, und dann ging’s nach Tok.

    Erste Anlaufstelle war die Tankstelle “Northern Energy“, denn hier gab es gratis Trinkwasser zum Auftanken und eine Gratis Hochdruckreinigung. Wir tankten noch unseren Kohbi auf und Alex befüllte unsere leere Gasflasche hier wieder neu.
    Auch der 3 Bears Store wurde von uns angefahren. Ein wenig Gemüse und Haferflocken noch eingekauft, Heidelbeeren, aber leider keine Bananen, waren zu bekommen.
    Alles dauerte doch ein wenig und so war es schon 12 Uhr und wir beschlossen gegenüber des Supermarktes noch unser Mittagessen zu kochen.

    Nach dem Abwasch ging es los Richtung Chicken. Das ist ein Ort am Top of the World Highway, welcher mit vielen Schlaglöchern ausgestattet ist, teilweise Schotterstrecke.
    Aber hier soll es schöne Stellplätze geben und einen mit weiter Aussicht auf die Berge in die Wälder haben wir am Abend als Schlafplatz auserkoren.
    Wir saßen noch in unseren Campingstühlen und konnten uns gar nicht satt sehen. Dann wurde es frisch, und wir chillten und lasen noch ein wenig, bis uns die Augen zufielen.
    Baca lagi

  • Ruhetage am „Top of the World Highway“

    12–13 Ogo, Amerika Syarikat ☁️ 19 °C

    Mittwoch,12.08.2026 + Donnerstag 13.08.2026
    249 km bis Stellplatz

    Ein neuer Tag brach an, wir waren gegen 5h aufgestanden und hatten unsere Yoga und Callestenics-Einheit bei herrlichem rosa Himmel absolviert. Schnell war unser Frühstück hergerichtet und wir hatten entschieden, dieses heute draußen, mit der herrlichen Aussicht zu genießen. Gerade als wir fertig waren, kamen die ersten Touristen, um ebenfalls wie wir, „unsere“ Aussicht zu bewundern. Eine Lady stellte sich direkt neben Alex´s Campingstuhl, knipste und grüßte nicht mal! Ok, diese Geste hieß für uns, das hier gleich bequeme Schlapfen-Touristen aufkreuzen würden, und unser „Ruhe“-Tag in Gefahr war.
    Wir räumten in Windeseile unser Geschirr in die Spüle und machten uns auf die Suche.
    Ca. 24 Minuten später hatten wir unseren Traumplatz gefunden. Wir fuhren auf einen großen geschotterten Platz neben dem Highway ein, wo es im hinteren Bereich noch eine Straße eine Ebene höher hinaufging. Wir nahmen mit Kohbi Anlauf und oben waren wir. Oje da stand ja schon einer, ein Deutscher mit geliehenem Womo. Sie ging auf uns zu und sagte: „Wir fahren gleich- und es ist wunderschön hier!“

    Tatsächlich, wenige Minuten später hatten wir den herrlichsten Platz am Berg mit Aussicht auf die bewaldeten Berge, eine Feuerstelle aus Stein und uns.

    Wir kochten in aller Ruhe unsere Kartoffel mit Spinat und Tempeh im Backofen, gönnten uns eine Nachspeise und setzten uns vor unseren Van. Gegen späteren Nachmittag machte ich mit unserer Stichsäge Feuerholz, von dem genug in der Gegend herumlag, und schleppte den riesigen Pack mit einem Zerrgurt zur Feuerstelle.

    Bald brannte ein helles Feuer, und wärmte unsere Füße und Vorderseiten. Als es heruntergebrannt war, und sich die kühle Luft unangenehm bemerkbar machte, zogen wir uns in den Van zurück, lasen, recherchierten und schliefen ruhig und ungestört in den nächsten Morgen hinein.

    Alex weckte mich Donnerstag morgen sogar etwas früher als 5h. Der erste Blick aus unserem Schlafzimmerfenster verschlug mir fast den Atem!“
    Der Himmel leuchtete in gelb,abrockt und rosa Tönen, die Berge ragten in den unterschiedlichsten Blaunuancen aus dem weißen Talnebel.
    Wo so,so schön! Die Sonne kam hinter dem Berg hervor und wärmte uns beim Yoga, sie tauchte die zarten Gräser vor unserem Van in rosa,zarte Gebilde.

    Wir richteten nach unserer Trainingseinheit unser Frühstück und warm angezogen setzten wir uns in die Morgensonne.
    Niemand störte uns, einfach nur Ruhe und herrliche Gegend.
    Nach dem Mittagessen sammelte ich erneut noch Holz, und schnitt es in verwendbare Rundlinge, dann setzten wir uns wieder zum warmen Lagerfeuer.
    Wir fachsimpelten über unser Projekt und genoßen einfach die Zeit hier allein heroben.
    Als es kühler wurde, und das Feuer niedergebrannt war, stiegen wir in unser Hochbett und schliefen herrlich bis zum nächsten Morgen.
    Baca lagi