Joined July 2022
  • Day1

    Queenstown

    November 7, 2022 in New Zealand ⋅ ⛅ 17 °C

    Schon die Landung in Queenstown war der Wahnsinn, links und rechts Berge… dieser Anblick war wunderschön.
    Ich mochte die Stadt sofort. Ich hatte schon am Flughafen in Melbourne ein Mädel aus Australien kennengelernt, sie wohnt in Queenstown. Nach der Landung in Queenstown hat sie mir gezeigt welchen Bus ich in die Stadt nehmen kann. Der Busfahrer war ein kräftiger älterer Mann, komplett tattoowiert und rocker durch und durch, im Bus lief dann erst mal ganz laut AC/DC… perfekt, ich bin angekommen, hier gefällt es mir :-D
    Er war super hilfsbereit (wie Neuseeländer und Australier eben sind) und hat mir alles genau erklärt, wo ich raus muss usw.

    Im Hostel wurde ich direkt nett empfangen und in mein Zimmer gebracht, ich habe dort in einem 4 Bett Zimmer übernachtet.
    Die Stadt ist super schon, man kann von überall die Berge sehen und auf manchen lag sogar noch etwas Schnee. Queenstown liegt direkt an einem See und mitten in den Bergen…. Einfach nur wunderschön. Sie wird die Action-Stadt Neuseelands genannt weil man hier auf jeden Fall Adrenalin tanken kann. Von Bungeejumping bis Skifahren ist alles dabei.

    Als ich abends ins Hostel zurück kam habe ich Annamaria aus Australien und Melissa aus Deutschland kennengelernt, mit Anna war ich dann direkt was essen.
    Am nächsten Tag haben wir uns im Hostel Fahrräder geliehen, diese haben wir umsonst bekommen da sie mal jemand dort vergessen hat. Der Mann vom Hostel hat sie uns fit gemacht. Damit haben wir dann eine kleine Tour am See entlang gemacht. Danach waren wir Kajak fahren auf dem See und Abends sind wir noch 4 Stunden auf den Queenstown Hill gewandert um die Aussicht auf die Berge und den See zu genießen. Das war ein sportlicher Tag :-D

    Nach einer fast schlaflosen Nacht durch einen sehr laut schnarchenden Mitbewohner in unserem Zimmer habe ich dann eine Tour zum Milford Sound Fjord gemacht, dazu aber ein extra Beitrag :-).
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  • Day18

    Kuala Lumpur

    November 4, 2022 in Malaysia ⋅ 🌧 27 °C

    Endlich ist es soweit, meine größere Reise kann beginnen. Ich habe von meinem Arbeitgeber zwei Monate unbezahlten Urlaub genehmigt bekommen und kann nach zwei Jahren Corona endlich wieder eine weitere Reise unternehmen.

    Angefangen habe ich in Kuala Lumpur Malaysia, dort war ich noch nicht und ich dachte mir für einen kleinen Stopover sei die Stadt ganz gut geeignet.
    Ich dachte anfangs, dass Malaysia eher eine sehr laute, wilde Stadt ist und es eher ein Kulturschock für mich wird zuerst dort zu landen. Kuala Lumpur hat mich allerdings positiv überrascht. Mir ist direkt aufgefallen, dass die Stadt sehr sauber aussieht. Ich wurde dort sehr nett und offen empfangen, sowohl im Hostel, im Taxi als auf auf der Straße konnte so gut wie alle englisch sprechen. In Südostasien kann man für den Transport sehr gut die App „Grab“ nutzen, das ist sozusagen das asiatische Uber und etwas günstiger als ein Taxi.

    Wenn ich alleine reise übernachte ich meistens in Hostels um andere Reisende kennenzulernen. Die Hostels buche ich über die „Hostelworld“ App. In der App gibt es eine Chat-Funktion, hier kann man immer mal fragen ob noch jemand unterwegs ist und Lust hat was zu unternehmen. Über die App habe ich am ersten Tag einen netten Amerikaner kennengelernt, er hat mir ein bisschen die Stadt gezeigt und ist mit mir rumgelaufen. Zu mehr war ich an dem Tag auch durch die langen Flüge nicht in der Lage.
    Am zweiten Tag bin ich vom Hostel zum Hauptbahnhof gelaufen was ungefähr eine halbe Stunde gedauert hat, auf dem Weg dorthin habe ich eine riesige Markthalle gefunden und dort was leckeres gegessen. In Kuala Lumpur gibt es so ziemlich jedes Essen aus ganz Asien, sehr viel chinesische Küche und malaysisches Laksa.
    Vom Bahnhof bin ich für gerade mal 1 EUR hin und zurück mit dem Zug zu den Batu Caves gefahren. Nach ca. 20 Minuten entspannter Fahrt war ich dort, bin auf dem Zug gestiegen und noch ungefähr 5 Minuten zu den Tempeln gelaufen. Auf dem Weg dorthin findet man viele kleine Verkaufsstände und kleine Tempel. Begleitet wird man dann von Affen :-D.

    Der Tempel sieht sehr beeindruckend aus. Zur Tempelanlage führen ca. 272 Treppenstufen. Der Aufstieg lohnt sich, die Tempelanlage in der Felsenhöhle ist der Wahnsinn! Ich kann es eigentlich nur durch meine Bilder beschreiben also sieh selbst ;-).

    Mit dem Zug ging es dann wieder zurück in die Stadt. Vom Bahnhof aus habe ich mir einen Grab gerufen, also ein günstigeres Taxi um zu den Petrona Türmen zu kommen, diese wollte ich unbedingt im dunklen sehen da sie dann schön beleuchtet sind. Unter den Türmen und neben dem Hauptbahnhof ist ein riesiges Shoppingcenter, alleine hier könnte man schon jeweils einen ganzen Tag verbringen.
    Neben den Türmen ist ein kleiner Park in dem man gut sitzen und beobachten kann.

    Leider war ich nicht lange dort aber Kuala Lumpur hat mich beeindruckt. Mein Highlight ist die Offenheit der Stadt, hier leben sehr viele verschiedene Religionen zusammen, an jeder Ecke steht eine Moschee, nebenan ein Hindutempel, etwas weiter eine Kirche oder ein anderer Tempel, dennoch leben die Menschen hier friedlich zusammen, sind offen für die Welt und entwickeln sich weiter.
    Ebenso positiv aufgefallen ist mir, dass es am Bahnhof extra Warte Bereiche nur für Frauen gibt, hier und in extra Frauenabteilungen im Zug sind keine Männer erlaubt um die Sicherheit von Frauen zu gewähren. Finde ich super :-).
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  • Melbourne

    November 3, 2022 in Australia ⋅ ⛅ 15 °C

    Als ich 2016 in Australien war (Berichte dazu kommen noch) habe ich auf einer Tour durch den Regenwald Paul und Sara kennengelernt. Die beiden sind ein Ehepaar und ungefähr im Alter meiner Eltern.
    Die beiden sind so ziemlich zwei der liebsten Menschen der Welt. Ich durfte damals eine Woche bei ihnen in Melbourne wohnen. Sie haben ein riesiges Haus etwas außerhalb von der Innenstadt.
    Ein Jahr später haben sie mich in Frankfurt besucht. Paul kam ein Jahr später nochmal mit seinen Kumpels vorbei als sie gerade eine Fahrradtour durch Europa gemacht hatten.
    Da der Weg von Vietnam nach Neuseeland lang ist und Australien auf dem Weg dorthin liegt habe ich Paul und Sara für ein paar Tage zuhause besucht.

    Paul ist die ersten beiden Tage mit mir zu so ziemlich jedem Strand rund um Melbourne gefahren, wir haben einen ganzen Tag damit verbracht alle schönen Orte rund um die Stadt abzufahren. Dabei habe ich viele schöne Bilder gemacht und schöne Ecken gesehen. Natürlich sind wir auch noch in den Wald gefahren damit ich noch einmal Kangaroos sehen kann bevor ich Australien wieder verlasse.

    Die beiden haben extra für mich ein Grillfest organisiert mit allen Freunden der Familie. Einige von ihnen habe ich früher schon mal kennengelernt wie z.B. Lesley, sie ist eine super liebe Frau und hat mir einen Schlüsselanhänger als Andenken geschenkt.
    Pauls Sohn Ryan ist drei Jahre jünger als ich und war mit seiner Frau und seinen beiden Kindern da. Später hat er mich mit ins Nachtleben in Melbourne genommen. Wir sind mit seinen Freunden in ein Pub gegangen, die Jungs haben mir den ganzen Abend bezahlt …. verrückt… es war ein cooler Abend.

    Bevor ich weitergeflogen bin ging es dann nochmal an den Strand zu einem kleinen Flohmarkt und ein Mittagessen.
    Paul hat mich am nächsten Morgen um 3 Uhr mit Kaffee to go zum Flughafen geflogen…
    Die Welt braucht mehr von solchen Menschen!
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  • Day9

    Endlich Hoi An

    October 29, 2022 in Vietnam ⋅ ☁️ 26 °C

    Endlich in Hoi An angekommen. Das Ziel meiner Reise in Vietnam ist erreicht. Die Stadt hat mir auf anhieb sehr gut gefallen. Es gibt entlang des Flusses sehr viele Cafés, Shops und Restaurants. Ich liebe es einfach durch die Gassen zu schlendern, in die kleinen Shops zu schauen und Kaffee zu trinken… einfach treiben lassen.

    Sobald es hier abends dunkel wird leuchten an jeder Ecke Lampions und Laternen in allen Farben und Formen … die ganze Stadt strahlt dann in bunten Farben. Ähnlich wie in Venedig fahren auf dem Fluss Gondeln mit kleinen Laternen dran, eine Fahrt im dunkeln lohnt sich auf jeden Fall, dabei kann man all die Lichter und Farben an Land genießen :-)

    Neben all den schönen Lichtern gibt es auch Nachtmärkte und Streetfood an jeder Ecke… langweilig wird es hier auf jeden Fall nicht. Ich war wirklich froh zur Nebensaison dort zu sein weil es auch dann schon sehr voll in der Stadt war und man ca. Alle 3 Meter von einheimischen angesprochen wird ob man irgendetwas kaufen möchte… das wird zur Hauptsaison sicher nicht besser.

    Nicht weit weg von Hoi An ist die Tempelanlage My Son, eine hinduistische Tempelanlage die einmal riesig war und leider im Vietnamkrieg fast vollständig zerstört wurde. Heute gehören die Ruinen der Tempelanlage UNESCO-Welterbe. Ich habe einen Tagesausflug gemacht um mir die Anlage anzuschauen, man kann noch erkennen wie groß sie gewesen sein muss… wirklich schade, dass nicht mehr viel davon übrig geblieben ist. Mit dem Geld der UNESCO, Eintrittsgeldern und etwas Geld der Regierung soll hier aber wieder einiges aufgebaut werden (wurde mir dort erzählt). Am Ende der Besichtigung gab es noch eine Showeinlage vietnamesischer Tänzerinnen.

    Am Ende ging es dann nochmal für einen Tag zurück nach Ho-Chi-Minh City um von dort aus weiter nach Melbourne zu fliegen.
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  • Day7

    Song Cau - Xuan Hai

    October 27, 2022 in Vietnam ⋅ ☁️ 28 °C

    Da in Vietnam im Oktober noch Regenzeit ist und hier im Süden zu dem Zeitraum so gut wie keine Touristen waren, gab es sehr viele günstige Angebote von teuren 4 oder 5 Sterne Hotels die ihre Zimmer „loswerden“ wollten. Also ging es auf dem Weg nach Hoi An zwei Nächte in einem schönen 5 Sterne Hotel direkt am Meer.

    Hier gibt es eigentlich nicht viel zu erzählen, ich habe eigentlich nur entspannt und gegessen :-D.

    Der Strand war leider nur vor dem Hotel schön, der Rest leider voller Müll…
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  • Day5

    Nha Trang

    October 25, 2022 in Vietnam ⋅ ⛅ 29 °C

    Weiter ging es nach Nha Trang. Hier war die Unterkunft etwas weiter außerhalb, das war mir allerdings erst bewusst als ich ankam. Von der Busstation aus in der Stadt bin ich mit einem Grab (asiatisches Uber) zur Unterkunft gefahren, der Fahrer hat die Unterkunft erst nicht gefunden und wollte mich nicht weiter fahren weil es soweit im Nirgendwo war. Es war bereits dunkel und die Gegend wirkte ziemlich gruselig. Als ich ankam wurde ich von einer jungen Frau empfangen und direkt zum Zimmer gebracht. Das Zimmer war super schön, mitten im Jungel. Allerdings hatte ich großen hunger und es gab keine Rezeption oder ähnliches. In der gesamten Unterkunft war niemand, keine Menschen. Nach langem suchen fand ich einen älteren Mann der wohl für die Unterkunft arbeitete aber kein Wort englisch konnte. Mit Händen und Füßen konnte ich dann doch noch etwas zu essen ordern und noch das Frühstück für den nächsten Tag bestellen.

    Am nächsten Tag hat mit die Familie ihren Roller geliehen und ich konnte in die Stadt düsen. Die Stadt selbst ist ganz schön, vorfallen weil sie direkt am Meer liegt und hier direkt der Strand ist. Die Wellen waren an dem Tag ziemlich hoch. Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt ist der Po Nagar Tempel. Man kann von der Innenstadt aus gut dorthin laufen da er nicht weit weg vom Stadtzentrum liegt. Der Eintritt kostet ca. 5 Euro soweit ich mich erinnere, es lohnt sich auf jeden Fall den Tempel zu besuchen.

    Nachdem ich abends wieder in der Unterkunft ankam hat es direkt sehr stark angefangen zu regnen… Glück gehabt.
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  • Day3

    Mui Ne

    October 23, 2022 in Vietnam ⋅ ☁️ 18 °C

    Mein Ziel der Vietnamreise war Hoi-An, also arbeitete ich mich von Ho-Chi-Minh City an der Küste entlang nach oben. Da ich zur Regenzeit dort war und sonst auch kein Mensch außer mir auf die Idee kam hier zu reisen, hatte ich günstige und sehr gute Hotels zur Auswahl. Es war ziemlich einsam an der Küste und vielleicht nicht die beste Idee hier zur Nebensaison zu reisen… :-D Wer Vietnam schön in Erinnerung behalten möchte, sollte entweder zur Hauptsaison her fliegen oder den Norden bereisen.Read more

  • Day1

    Ho-Chi-Minh City

    October 21, 2022 in Vietnam ⋅ ☁️ 31 °C

    Meine Reise durch Vietnam startet in Ho-Chi-Minh City. Die Stadt (früher Saigon) hat ca. 9 Millionen Einwohner und mindestens genauso viele Roller. Als ich hier ankam hatte ich erst mal einen ganz schönen Kulturschock. Die Straßen hier sind voller Leben, überall sehr viele Menschen und Roller, an jeder Ecke gibt es leckere Streetfoodstände, überall gibt es einfach etwas zu sehen.
    Das Straße überqueren war jedes Mal ein Erlebnis… irgendwann habe ich gar nicht mehr auf die Straße geschaut und bin einfach nur noch gelaufen, ist hier wohl am besten :-D
    Es gibt hier Orte an denen sich Leute mit ihren Haustieren wie z.B. mit ihren Katzen, Hunden oder Kaninchen treffen, mitten in der Stadt. Für mich ein super komischer aber auch lustiger Anblick. Meine Unterkunft war in der Nähe der berühmten Partymeile Saigons (Name wird noch nachgereicht). Die Straße hat mich total fasziniert, hier muss man einfach sitzen, ein Bier trinken (am besten Tiger oder ein Saigon ;-)) und Leute beobachten.

    An den Streetfoodständen bekommt man typisch vietnamesische Gerichte wie Pho - eine Nudelsuppe mit Fleisch und frischen Sprossen, Chili und Kräutern, Banh Mi - ein Baguette mit Gemüse, Salat und Fleisch gefüllt oder Schnecken und Seafood. Die vietnamesische Küche ist geprägt durch die chinesische Küche, die Amerikaner und von den Franzosen die in der Kolonialzeit Vietnam besiedelt haben…

    Die verschiedenen Eindrücke sieht man auch überall noch an der Architektur, viele Häuser sehen den Häusern in Frankreich bspw. sehr ähnlich.

    Mir hat die Stadt im Vergleich zu anderen Orten die ich bisher besucht habe nicht so gut gefallen, für mich persönlich ist es zu voll, zu laut, zu hektisch.
    Nach zwei Tagen war ich auch froh weiterzuziehen…

    Von hier aus bin ich am Ende dann nach Melbourne geflogen, immerhin wusste ich dann schon was mich erwartet. :-D
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  • Day3

    Spanischkurs in San Juan del Sur

    September 19, 2022 in Nicaragua ⋅ 🌧 28 °C

    Warum ich mir für eine Spanischsprachreise Nicaragua ausgesucht habe? Ganz ehrlich, keine Ahnung. Mein eigentlicher Plan war es dort zu surfen und meinen Bildungsurlaub aus Deutschland zum spanisch lernen zu nutzen. Jeder Arbeitnehmer hat in Deutschland die Möglichkeit 5 Tage Bildungsurlaub im Jahr zu nehmen um etwas neues zu lernen. Ich habe die 5 Tage aus dem letzten Jahr auf dieses Jahr übertragen und somit 10 Tage Bildungsurlaub.
    Ich fand spanisch schon immer eine sehr schöne Sprache die man vor allem auf Reisen in Amerika gut gebrauchen kann wie ich schon feststellen musste.

    Dummerweise habe ich, wie typisch für mich, vorher nicht darüber informiert was die beste Reisezeit für Nicaragua ist also bin ich pünktlich zur Regenzeit dorthin geflogen.
    Das mit dem Surfen wurde nichts, die Wellen waren nicht gut für Anfänger und ich war den ganzen Tag in der Sprachschule.

    Die Sprachschule bzw. der Unterricht war in einem Restaurant direkt am Meer, super schön! Die Sprachlehrerin war sehr lieb, sie hat mir wirklich viel beigebracht, wir haben viel wiederholt und geübt. Reden kann ich nach den zwei Wochen leider nicht viel aber ich habe gemerkt, dass ich schon einiges verstehe.

    Die Sprachreise hätte ich natürlich auch in Spanien machen können, hier hatte es aber mehr Reiz und ich konnte ein bisschen was von Nicaragua sehen wie z.B. die Insel Ometepe. Diese liegt in einem riesigen See mit zwei aktiven Vulkanen. Die Insel sieht aus wie eine riesige Farm, überall laufen Hühner, Schweine, Pferde, Kühe und andere Tiere an der Straße rum. Der Blick auf die Vulkane ist von überall atemberaubend wenn man sie ohne Wolken sehen kann.

    Den großen Vulkan kann man auch besteigen, soll eine 8 Stunden Tour sein die nicht ohne ist. Da ich zur Regenzeit dort war und keine guten Schuhe mit hatte, konnte ich die Tour nicht machen. Auf der Insel gibt es noch so vieles zu sehen wie einen Wasserfall z.B., man sollte also mindestens 2-4 Tage dort einplanen. Auf der Insel selbst kommt man am besten mit einem Roller oder einem Motorrad rum.

    Meine witzigste Erfahrung war der tägliche Weg vom Hostel in die Stadt für den Unterricht. Hier musste ich immer einen Shuttle nehmen der vom Hostel zu bestimmten Zeiten am Tag organisiert wurde. Es war ein Transporter auf dessen Ladefläche Plätze für uns waren. Da es keine richtige Straße gibt, war die Fahrt also immer ein wackliges Erlebnis.

    Alles in einem hatte ich im Hostel, in der Sprachschule und auf der Insel eine tolle Zeit. Weitere Eindrücke folgen…
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  • Day1

    Übers allein Reisen

    September 17, 2022 in Nicaragua ⋅ 🌧 28 °C

    Ich kann jedem nur empfehlen einmal im Leben alleine irgendwohin zu reisen. Man macht so viele Erfahrungen die man im Alltag Zuhause niemals machen würde, man lernt soviel über sich selbst. Man lernt z.B. in schwierigen Situationen ruhiger zu bleiben und sich auf sich selbst zu verlassen. Die beste Erfahrung für mich war es gelernt zu haben mich wieder auf meine Instinkte zu verlassen, wenn sich etwas nicht gut anfühlt dann mach ich es auch nicht, genauso umgekehrt.

    Manchmal kann das alleine reisen aber auch schwer werden. Dieses Jahr habe ich das erst Mal die andere Seite des alleine Reisens kennengelernt. Sowohl in Sri Lanka als auch in Nicaragua war ich die ersten Tage komplett alleine. Eigentlich ist es auch ganz schön so viel Zeit für sich selbst zu haben, nach einer Weile habe ich mich aber ziemlich einsam gefühlt. Für mich gibt es einen großen Unterschied zwischen alleine- und einsam sein. Alleine zu sein, heißt die ZEit mit sich zu genießen und sich mit sich mit sich selbst wohl zu fühlen. Einsamkeit kann sehr weh tun und man braucht soziale Kontakte bzw. auch mal einen Bezug zu anderen Menschen um sich am Leben zu fühlen (manchmal kann ich mich nicht so richtig ausdrücken :-D). Viele verstehen diesen Unterschied nicht weil sie vielleicht noch nie richtig alleine waren oder sogar einsam. Dann kommen Sprüche wie „genieß es doch einfach Zeit zu haben…“
    Auf solchen Reisen erlebt man soo viel, man macht so viele verrückte Erfahrungen aber manchmal ist es schade sie nicht mit jemandem teilen zu können. Am schlimmsten ist es für mich, dass die Liebsten Zuhause die Situation natürlich nicht verstehen können. Wenn ich erzähle, dass es mir mal nicht gut geht oder ich mich einsam fühle werde ich immer für verrückt erklärt, ich bin ja schließlich im Ausland, im warmen, da wo es schön ist, ich soll mich doch mal nicht so anstellen.

    Auch das alleine Reisen hat manchmal seine Schattenseiten, manchmal kann man auch hier in en Loch fallen und sich ziemlich mies fühlen. Manchmal habe ich das Gefühl nicht mehr an meinem Leben Zuhause teilzunehmen, alle haben ihren Alltag, ihr tägliches vertrautes Umfeld und ich bin zu der Zeit kein Teil davon.
    Auf sozialen Medien z.B. sieht man immer nur die guten Seiten, die traumhaften Bilder und Videos. Hier habe ich mal erzählt wie es wirklich manchmal sein kann als alleine Reisende :-) nichts ist perfekt auch das Reisen nicht.

    Dennoch würde ich es immer wieder tun und bin unfassbar dankbar, dass ich all diese Erfahrungen und Eindrücke erleben durfte.
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