• Me and Bryan, Ivo, Watson
  • Me and Bryan, Ivo, Watson

Frankreich, Portugal, Spanien

2 Katzen 🐈, ein Hund 🐕, ein Wohnmobil 🚐, und ich もっと詳しく
  • Ein herrlicher Morgen in Vila do Bispo

    2024年11月21日, ポルトガル ⋅ ⛅ 17 °C

    Gestern bin ich auf der Jagd nach einem Stellplatz durch Sagres gefahren, eigentlich schade, denn ich wollte mir die beeindruckende Festung anschauen. Schließlich parkte ich auf dem Lidl-Stellplatz, der speziell für Wohnmobile eingerichtet ist. Praktisch, dachte ich, bis meine Freundin anrief und mir mitteilte, dass sie auf dem bezahlten Stellplatz direkt nebenan untergekommen ist. Kein Problem – ich setzte kurzerhand um. Der Stellplatz bot den Vorteil von Stromanschluss, und so konnte ich meinen Starlink die ganze Nacht laufen lassen, ohne mir Sorgen um meine Batterien machen zu müssen.

    Heute Morgen wachte ich bei angenehmen 19°C auf, mit wunderbar klarer Luft und herrlichem Licht – ein echtes Geschenk im November, denn es schneit zu Hause und ein früher Wintersturm soll zumindest Süddeutschland im Griff haben. Bryan und ich starteten unseren Tag mit einem langen Spaziergang durch das hübsche Vila do Bispo. Der Ort hat mir gut gefallen: weiße Häuser, verwinkelte Gassen und eine entspannte Atmosphäre. Danach erledigten wir noch ein paar Einkäufe bei Lidl, um unsere Vorräte aufzufüllen.

    Vila do Bispo hat mich überrascht mit seinen vielseitigen Freizeitangeboten. Für einen so kleinen Ort bietet es eine beeindruckende Vielfalt. Die Gegend um Vila do Bispo war bereits vor mehr als 5.000 Jahren besiedelt, wie die prähistorischen Stätten in der Umgebung belegen. Besonders beeindruckend sind die Menhire und Megalithen, die von den ersten Bewohnern errichtet wurden und Einblicke in das Leben und die Rituale dieser frühen Kulturen geben.

    Die Umgebung ist ein Paradies für Wanderer, denn der berühmte „Rota Vicentina“-Wanderweg führt hier entlang und bietet spektakuläre Ausblicke auf die raue Küste und die unberührte Natur des Naturparks Parque Natural do Sudoeste Alentejano e Costa Vicentina. Die nahegelegenen Strände wie Praia do Castelejo oder Praia da Cordoama ziehen Surfer und Bodyboarder an, die die kraftvollen Wellen des Atlantiks lieben. Während der Zugzeit ist die Region ein Hotspot für Vogelbeobachter, die hier seltene Arten sichten können. Und natürlich gibt es zahlreiche kleine Restaurants und Tavernen, die traditionelle Gerichte wie fangfrischen Fisch und Meeresfrüchte anbieten – ein Highlight für alle, die die authentische portugiesische Küche lieben.

    Doch trotz des charmanten Orts zieht es mich heute weiter. Mein Ziel ist Lagos, eine lebendige Stadt mit viel Geschichte und einigen der schönsten Strände Portugals. Auf dem Weg dorthin möchte ich noch versuchen, ein paar Menhire in der Umgebung zu besichtigen. Diese steinernen Zeugen der Vergangenheit faszinieren mich, und ich hoffe, dass ich zumindest einige davon zu sehen bekomme, bevor ich meinen Weg fortsetze. Bis dahin genieße ich die letzten Sonnenstrahlen in Vila do Bispo und freue mich auf das nächste Kapitel meiner Reise.

    Français:

    Hier, en cherchant un emplacement pour camping-car, je suis passé par Sagres. C’est dommage, car j’aurais aimé visiter l’impressionnante forteresse. Finalement, je me suis garé sur le parking Lidl, spécialement conçu pour les camping-cars. Pratique, ai-je pensé, jusqu’à ce que mon amie m’appelle pour me dire qu’elle s’était installée sur l’aire de camping payante juste à côté. Aucun problème – je me suis rapidement déplacé. Cette aire de camping offrait l’avantage d’un branchement électrique, ce qui m’a permis de faire fonctionner mon Starlink toute la nuit sans me soucier de mes batteries.

    Ce matin, je me suis réveillé avec une température agréable de 19 °C, une lumière magnifique et un air clair – un vrai cadeau en novembre. Bryan et moi avons commencé notre journée par une longue promenade dans le charmant Vila do Bispo. J’ai beaucoup apprécié ce village : des maisons blanches, des ruelles sinueuses et une atmosphère détendue. Ensuite, nous avons fait quelques courses chez Lidl pour refaire le plein de provisions.

    Vila do Bispo m’a surpris par ses nombreuses activités. Pour un si petit endroit, il offre une diversité impressionnante. La région de Vila do Bispo est habitée depuis plus de 5 000 ans, comme en témoignent les sites préhistoriques à proximité. Les menhirs et mégalithes, érigés par les premiers habitants, sont particulièrement impressionnants et donnent un aperçu de la vie et des rituels de ces cultures anciennes.

    Les environs sont un paradis pour les randonneurs : le célèbre sentier « Rota Vicentina » passe par ici et offre des vues spectaculaires sur la côte sauvage et la nature préservée du parc naturel du sud-ouest de l’Alentejo et de la Costa Vicentina. Les plages voisines, comme Praia do Castelejo ou Praia da Cordoama, attirent les surfeurs et les amateurs de bodyboard qui apprécient les puissantes vagues de l’Atlantique. Pendant la migration des oiseaux, la région devient un haut lieu pour les ornithologues qui y observent des espèces rares. Et bien sûr, il y a de nombreux petits restaurants et tavernes proposant des plats traditionnels tels que du poisson frais et des fruits de mer – un délice pour ceux qui aiment la cuisine portugaise authentique.

    Malgré le charme de ce village, je décide de continuer ma route aujourd’hui. Mon prochain objectif est Lagos, une ville animée avec une riche histoire et quelques-unes des plus belles plages du Portugal. En chemin, j’espère voir quelques menhirs dans les environs. Ces témoins de pierre du passé me fascinent, et j’espère en admirer au moins quelques-uns avant de reprendre ma route. En attendant, je profite des derniers rayons de soleil à Vila do Bispo et me prépare pour le prochain chapitre de mon voyage.

    English:

    Yesterday, while searching for a motorhome parking spot, I drove through Sagres. A bit of a shame, really, as I had hoped to visit the impressive fortress. Eventually, I parked at the Lidl parking lot, specifically designed for motorhomes. Convenient, I thought, until my friend called to tell me she was staying at the paid camping area right next door. No problem – I quickly moved over. This campsite offered the advantage of an electric hookup, allowing me to keep my Starlink running all night without worrying about my batteries.

    This morning, I woke up to a pleasant 19 °C, with wonderful clear air and beautiful light – a real treat in November. Bryan and I started our day with a long walk through the charming Vila do Bispo. I really liked the village: whitewashed houses, winding alleys, and a relaxed atmosphere. Afterwards, we stocked up on supplies at Lidl.

    Vila do Bispo surprised me with its variety of activities. For such a small place, it offers an impressive range. The area around Vila do Bispo has been inhabited for over 5,000 years, as evidenced by the nearby prehistoric sites. The menhirs and megaliths, erected by the first inhabitants, are particularly fascinating and provide insight into the lives and rituals of these ancient cultures.

    The surroundings are a paradise for hikers: the famous “Rota Vicentina” trail passes through here, offering spectacular views of the rugged coastline and the unspoiled nature of the Parque Natural do Sudoeste Alentejano e Costa Vicentina. Nearby beaches, such as Praia do Castelejo and Praia da Cordoama, attract surfers and bodyboarders who enjoy the powerful waves of the Atlantic. During bird migration seasons, the region becomes a hotspot for birdwatchers observing rare species. And, of course, there are numerous small restaurants and taverns offering traditional dishes like freshly caught fish and seafood – a highlight for those who love authentic Portuguese cuisine.

    Despite the village’s charm, I decided to move on today. My next destination is Lagos, a lively city with a rich history and some of the most beautiful beaches in Portugal. Along the way, I plan to visit a few menhirs in the area. These ancient stone witnesses to the past fascinate me, and I hope to see at least a few before continuing on my journey. In the meantime, I’m enjoying the last rays of sunshine in Vila do Bispo and preparing for the next chapter of my trip.
    もっと詳しく

  • Die Magie des Menhir von Padrão

    2024年11月22日, ポルトガル ⋅ ⛅ 20 °C

    Die Magie der Menhire – Der Menhir von Padrão

    Ich bin ein großer Fan von Menhiren, Dolmen und Steinkreisen aus dem Megalithikum. Sie üben auf mich eine besondere Faszination aus, nicht nur als archäologische Zeugnisse, sondern auch auf einer spirituellen Ebene. Der Menhir von Padrão erinnert mich in seiner Wirkung an das Cabo de São Vicente: Es ist kein überwältigender Anblick, aber dennoch ein Monument, das Gedanken anstößt, Fragen aufwirft und Neugierde weckt.

    Die Frage bleibt: Wie haben Menschen vor über 5000 Jahren – möglicherweise in der frühen Kupfersteinzeit – solche massiven Steine bewegt und bearbeitet? Besonders wenn man bedenkt, dass die Werkzeuge zu dieser Zeit aus weichen Materialien bestanden. Der Menhir von Padrão ist aus Kalksandstein gefertigt, was ihn zwar leichter bearbeitbar macht als andere Gesteine, doch das macht die Leistung nicht weniger beeindruckend.

    Doch was war der Zweck dieser Monumente? Laut Forschern deutet die phallische Form des Menhirs von Padrão darauf hin, dass er möglicherweise in Fruchtbarkeitsriten eine Rolle spielte. Für mich hat er jedoch eine weit größere Bedeutung – er symbolisiert die Verbindung zwischen Mensch, Natur und dem Himmel. Der Standort auf einem Hügel, mit einem weiten Panorama über die umliegende Landschaft, scheint bewusst gewählt worden zu sein, um diese Verbindung zu betonen.

    Einer meiner fotografischen Träume ist es, die Milchstraße über einem Menhir zu fotografieren. Die Vorstellung, die Unendlichkeit des Kosmos mit einem steinernen Zeugen der Vergangenheit in einem Bild zu vereinen, fasziniert mich. Leider waren die letzten Jahre während der Neumondzeiten – der besten Zeit für Milchstraßenfotografie – oft von dichter Bewölkung geprägt. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass eines Tages alles zusammenpasst: ein klarer Himmel, ein Menhir und meine Kamera.

    Bryan, mein treuer Begleiter, versteht meine Begeisterung nicht ganz. Geduldig wartet er bei meinen fotografischen Unternehmungen, aber für ihn bleibt der Menhir nur ein großer Stein. Ich musste ihn sogar davon abhalten, sein Bein an diesem historischen Monument zu heben – für ihn einfach ein weiterer Spaziergang. Doch genau diese Momente machen meine Reisen so besonders: die Mischung aus uralter Geschichte, persönlicher Leidenschaft und den kleinen, amüsanten Begleitern des Alltags.

    Français:

    Je suis une grande passionnée des menhirs, dolmens et cercles de pierres datant du Mégalithisme. Ils exercent sur moi une fascination particulière, non seulement en tant que témoins archéologiques, mais aussi sur un plan spirituel. Le menhir de Padrão me rappelle l’effet du Cabo de São Vicente : ce n’est pas un monument imposant, mais il stimule la réflexion, suscite des questions et éveille la curiosité.

    Une question demeure : comment les humains, il y a plus de 5000 ans – peut-être à l’aube de l’âge du cuivre – ont-ils déplacé et sculpté de tels blocs massifs ? Surtout si l’on considère que les outils de l’époque étaient faits de matériaux relativement mous. Le menhir de Padrão, taillé dans du grès, est peut-être plus facile à travailler que d’autres types de roche, mais cela ne diminue en rien l’exploit.

    Quel était le but de ces monuments ? Selon les chercheurs, la forme phallique du menhir de Padrão pourrait indiquer qu’il était utilisé dans des rites de fertilité. Pour moi, cependant, il revêt une signification bien plus grande – il symbolise la connexion entre l’humain, la nature et le ciel. Sa position sur une colline, offrant un panorama spectaculaire sur le paysage environnant, semble avoir été choisie intentionnellement pour mettre en valeur cette connexion.

    Un de mes rêves photographiques est de capturer la Voie lactée au-dessus d’un menhir. L’idée de combiner l’immensité du cosmos avec un témoin de pierre du passé dans une seule image me fascine. Malheureusement, ces dernières années, les périodes de nouvelle lune – les meilleures pour photographier la Voie lactée – ont souvent été marquées par une forte couverture nuageuse. Mais je ne perds pas espoir que, un jour, tout se réunira : un ciel dégagé, un menhir et mon appareil photo.

    Bryan, mon fidèle compagnon, ne partage pas totalement mon enthousiasme. Patient, il m’accompagne dans mes aventures photographiques, mais pour lui, le menhir n’est qu’un gros caillou. J’ai même dû l’empêcher de lever la patte sur ce monument historique – pour lui, ce n’est qu’une promenade de plus. Mais ce sont précisément ces moments qui rendent mes voyages si particuliers : le mélange entre une histoire millénaire, une passion personnelle et les petites anecdotes amusantes du quotidien.

    Englisch:

    The Magic of Menhirs – The Menhir of Padrão

    I am a great fan of menhirs, dolmens, and stone circles from the Megalithic era. They hold a special fascination for me, not only as archaeological landmarks but also on a spiritual level. The Menhir of Padrão reminds me of Cabo de São Vicente in its effect: it is not an overwhelming sight, but it is nonetheless a monument that sparks thought, raises questions, and ignites curiosity.

    The question remains: how did people over 5,000 years ago – possibly during the early Copper Age – move and carve such massive stones? Especially when considering that the tools available at the time were made of relatively soft materials. The Menhir of Padrão is made of sandstone, which may have been easier to work with compared to other types of rock, but this does not make the achievement any less remarkable.

    What was the purpose of these monuments? According to researchers, the phallic shape of the Menhir of Padrão suggests that it may have played a role in fertility rituals. For me, however, it holds a much broader meaning – it symbolizes the connection between humanity, nature, and the heavens. Its location on a hill, offering a wide panorama of the surrounding landscape, seems deliberately chosen to emphasize this connection.

    One of my photographic dreams is to capture the Milky Way above a menhir. The idea of combining the vastness of the cosmos with an ancient stone witness in a single image fascinates me. Unfortunately, in recent years, the new moon phases – the best time for Milky Way photography – have often been accompanied by heavy cloud cover. But I remain hopeful that one day everything will align: a clear sky, a menhir, and my camera.

    Bryan, my faithful companion, doesn’t quite understand my enthusiasm. He patiently waits during my photographic pursuits, but to him, the menhir is just a big rock. I even had to stop him from lifting his leg on this historic monument – to him, it’s simply another walk. Yet, these moments are what make my travels so special: the blend of ancient history, personal passion, and the little amusing incidents of everyday life.
    もっと詳しく

  • Lagos - die Felsargave

    2024年11月22日, ポルトガル ⋅ ☀️ 20 °C

    Lagos – Eine charmante Überraschung

    Lagos hat mich wirklich überrascht. Die Stadt gefällt mir fast genauso gut wie Pontevedra. Ihr Charme, die lebhafte Atmosphäre und die Nähe zum Meer machen es zu einem wunderbaren Reiseziel. Der Campingplatz, den ich gewählt habe, liegt mitten in der Stadt und auch in der Nähe des Strandes – eine ideale Lage, wenn man Lagos erkunden möchte. Doch leider lässt der Zustand des Platzes zu wünschen übrig. Mit nur 2,6 Punkten in den Bewertungen hatte ich keine großen Erwartungen, aber seine heruntergewirtschaftete Erscheinung hat mich dennoch enttäuscht.

    Die mangelnde Pflege zeigt sich überall: von den sanitären Anlagen, die ich glücklicherweise nicht brauche, bis hin zum Rest des Platzes, der alles andere als einladend ist. Sogar die Beschilderung lässt zu wünschen übrig – selbst als ich nur 20 Meter davor stand, war es schwierig zu erkennen, dass ich überhaupt am richtigen Ort war. Dennoch: Die zentrale Lage wiegt viele dieser Mängel auf, denn in nur zehn Minuten stehe ich im Herzen dieser pulsierenden Stadt.

    Lagos liegt an der Südküste Portugals in der Algarve, direkt am Atlantischen Ozean. Die geographische Lage macht die Stadt zu einem Hotspot für Strandliebhaber, Surfer und Wassersportler. Sie ist bekannt für ihre atemberaubenden Strände wie Praia Dona Ana, Praia do Camilo oder die beeindruckenden Felsformationen von Ponta da Piedade. Die Nähe zum Meer hat Lagos seit jeher geprägt und war eine wichtige Grundlage für die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung.

    Historisch ist Lagos eine Stadt mit tiefer Bedeutung. Im 15. Jahrhundert spielte sie eine zentrale Rolle während der portugiesischen Entdeckungsreisen. Heinrich der Seefahrer machte Lagos zu einem wichtigen Hafen für Expeditionen nach Afrika und in die Neue Welt. Noch heute zeugen Gebäude wie das Forte da Ponta da Bandeira und die gut erhaltene Stadtmauer von dieser bewegten Vergangenheit. Auch weniger rühmliche Aspekte der Geschichte, wie der erste europäische Sklavenmarkt, sind Teil der historischen Erzählung dieser Stadt.

    Heute ist Lagos ein lebendiges Zentrum, dessen Wirtschaft stark vom Tourismus geprägt ist. Restaurants, kleine Geschäfte und zahlreiche Freizeitangebote ziehen Besucher aus aller Welt an. Neben dem Tourismus spielen Fischerei und Landwirtschaft, insbesondere der Anbau von Wein und Oliven, weiterhin eine Rolle.

    Die Innenstadt von Lagos ist einfach charmant. Überall finden sich kleine, einladende Restaurants, in denen man die portugiesische Küche genießen kann. Die Geschäfte laden zum Bummeln ein, und die Straßen sind wunderschön weihnachtlich dekoriert – ein zauberhafter Anblick, der die Stadt in ein warmes Licht taucht. Diese lebendige Atmosphäre macht Lagos besonders, und ich freue mich darauf, noch mehr von dieser charmanten Stadt zu entdecken.

    Français:

    Lagos m’a vraiment surprise. La ville me plaît presque autant que Pontevedra. Son charme, son atmosphère animée et sa proximité avec la mer en font une destination merveilleuse. Le camping que j’ai choisi est situé en plein centre-ville et près de la plage – un emplacement idéal pour explorer Lagos. Mais malheureusement, l’état du camping laisse à désirer. Avec seulement 2,6 points dans les évaluations, je n’avais pas de grandes attentes, mais son apparence délabrée m’a tout de même déçue.

    Le manque d’entretien est visible partout : des installations sanitaires, que je n’utilise heureusement pas, jusqu’au reste du site, qui n’est pas vraiment accueillant. Même la signalisation est insuffisante – même en étant à seulement 20 mètres, il était difficile de savoir si j’étais vraiment à l’endroit correct. Pourtant, l’emplacement central compense en partie ces défauts, car en seulement dix minutes, je me retrouve au cœur de cette ville vibrante.

    Lagos est située sur la côte sud du Portugal, dans l’Algarve, au bord de l’océan Atlantique. Sa situation géographique fait de cette ville un point de rencontre pour les amateurs de plage, les surfeurs et les passionnés de sports nautiques. Elle est connue pour ses plages spectaculaires comme Praia Dona Ana, Praia do Camilo ou encore les impressionnantes formations rocheuses de Ponta da Piedade. La proximité avec la mer a toujours marqué Lagos et a été une base importante pour son développement économique et culturel.

    Historiquement, Lagos est une ville d’une grande importance. Au XVe siècle, elle a joué un rôle central pendant les grandes découvertes portugaises. Henri le Navigateur a fait de Lagos un port clé pour les expéditions vers l’Afrique et le Nouveau Monde. Aujourd’hui encore, des bâtiments comme le Forte da Ponta da Bandeira et les murailles bien préservées témoignent de ce passé mouvementé. Des aspects moins glorieux de l’histoire, comme le premier marché d’esclaves en Europe, font également partie de l’histoire de cette ville.

    Aujourd’hui, Lagos est un centre dynamique dont l’économie est fortement orientée vers le tourisme. Restaurants, petites boutiques et nombreuses activités de loisirs attirent des visiteurs du monde entier. Outre le tourisme, la pêche et l’agriculture, notamment la viticulture et la culture des olives, jouent encore un rôle.

    Le centre-ville de Lagos est tout simplement accueillant. On y trouve partout de charmants petits restaurants où l’on peut déguster la cuisine portugaise. Les boutiques invitent à flâner, et les rues sont magnifiquement décorées pour Noël – une vue magique qui baigne la ville dans une lumière chaleureuse. Cette ambiance animée rend Lagos spécial, et je me réjouis de découvrir encore davantage de cette charmante ville.

    English:

    Lagos truly surprised me. The city almost appeals to me as much as Pontevedra. Its charm, lively atmosphere, and proximity to the sea make it a wonderful destination. The campsite I chose is located right in the city center and close to the beach – an ideal location for exploring Lagos. Unfortunately, the condition of the campsite leaves much to be desired. With only 2.6 points in the reviews, I didn’t have high expectations, but its run-down appearance still disappointed me.

    The lack of maintenance is evident everywhere: from the sanitary facilities, which I fortunately don’t use, to the rest of the site, which isn’t very inviting. Even the signage is poor – even when I was only 20 meters away, it was hard to tell if I was in the right place. Still, the central location makes up for some of these flaws, as within just ten minutes, I find myself in the heart of this vibrant city.

    Lagos is located on the southern coast of Portugal, in the Algarve, right by the Atlantic Ocean. Its geographical location makes it a hotspot for beach lovers, surfers, and water sports enthusiasts. It is renowned for its stunning beaches like Praia Dona Ana, Praia do Camilo, and the impressive rock formations of Ponta da Piedade. The proximity to the sea has always shaped Lagos and served as an important foundation for its economic and cultural development.

    Historically, Lagos is a city of great significance. In the 15th century, it played a central role during the Portuguese Age of Discoveries. Henry the Navigator made Lagos a key port for expeditions to Africa and the New World. To this day, buildings like the Forte da Ponta da Bandeira and the well-preserved city walls bear witness to this rich history. Less glorious aspects, such as Europe’s first slave market, are also part of the city’s story.

    Today, Lagos is a vibrant hub whose economy is heavily driven by tourism. Restaurants, small shops, and numerous leisure activities attract visitors from all over the world. Besides tourism, fishing and agriculture, particularly wine and olive production, still play a role.

    The city center of Lagos is simply inviting. Charming little restaurants offering Portuguese cuisine can be found everywhere. The shops beckon for a stroll, and the streets are beautifully decorated for Christmas – a magical sight that bathes the city in a warm glow. This lively atmosphere makes Lagos special, and I’m excited to discover even more of this charming city.
    もっと詳しく

  • Silves - Hauptstadt der Algarve

    2024年11月23日, ポルトガル ⋅ ⛅ 20 °C

    Silves – Die Hauptstadt der Algarve vor 900 Jahren

    Silves war vor etwa 900 Jahren unter der Herrschaft der Mauren die Hauptstadt der Algarve. Damals zählte die Stadt zwischen 15.000 und 20.000 Einwohner und war damit eine bedeutende Großstadt ihrer Zeit. Heute hingegen wirkt Silves mit rund 9.800 Einwohnern in der Kernstadt eher bescheiden. Über der Stadt thront das Castelo de Silves, das größte maurische Burgareal in Portugal, das während der maurischen Herrschaft erbaut wurde.

    Wir haben die Burg heute besucht, und ich war beeindruckt von der Weitläufigkeit des Innenhofs. Es wäre problemlos möglich, mehrere Hundertschaften dort aufzustellen – vielleicht sogar eine ganze Tausendschaft. Stattdessen sind dort heute gepflegte Beete und Palmen gepflanzt, die eine Atmosphäre wie in einer eleganten Parkanlage schaffen. Ich bin mir jedoch nicht sicher, ob dies auch zur maurischen Zeit so war. Die Burg, die aus rotem Sandstein erbaut wurde, soll bei bestimmten Sonnenuntergängen rot glühen, weshalb sie auch als „Rote Burg“ bekannt ist. Leider blieb uns dieses Spektakel heute verwehrt. Zudem war es den ganzen Tag über schwierig, die monumentale Größe der Burg fotografisch einzufangen. Auf meinen Fotos wirkte sie dunkel und düster, ohne Details – das Licht wollte einfach nicht mitspielen.

    Doch die Überraschung kam am Abend. Während meiner letzten Gassirunde mit Bryan entdeckte ich die beleuchtete Burg. Die Beleuchtung eliminierte Ablenkungen und ließ die Burg in ihrer ganzen majestätischen Größe erscheinen. Es war das beste Bild, das ich den ganzen Tag über von der Burg machen konnte.

    Morgen werde ich Silves weiter erkunden und freue mich darauf, mehr von der Geschichte und dem Charme dieser kleinen Stadt zu entdecken. Der Stellplatz hier ist angenehm, doch den Katzen gefiel der in Lagos aufgrund seines Baumbestandes und der Hecken wohl besser.

    Es war ein wunderbarer Tag mit angenehmen Temperaturen von 18 bis 19 °C. Jetzt, in den Nachtstunden, regnet es, aber ich finde das perfekt: Sonnenschein am Tag und Regen in der Nacht – besser könnte es nicht sein. Es ist ein besonderes Gefühl, hier in Silves zu sein, und ich kann kaum glauben, dass in einem Monat bereits Heiligabend ist.

    Français:

    Silves – La capitale de l’Algarve il y a 900 ans

    Silves était, il y a environ 900 ans, sous la domination des Maures, la capitale de l’Algarve. À l’époque, la ville comptait entre 15 000 et 20 000 habitants, ce qui en faisait une grande ville de son temps. Aujourd’hui, cependant, Silves semble modeste avec environ 9 800 habitants dans son centre. Surplombant la ville se trouve le Castelo de Silves, la plus grande forteresse maure du Portugal, construite pendant la période maure.

    Nous avons visité le château aujourd’hui, et j’ai été impressionné par l’immensité de sa cour intérieure. On pourrait facilement y rassembler plusieurs centaines de soldats, peut-être même un millier. À la place, il y a aujourd’hui des plates-bandes soignées et des palmiers plantés, donnant l’impression d’un élégant parc à l’intérieur du château. Cependant, je ne suis pas sûr que cela ait été ainsi à l’époque maure. Le château, construit en grès rouge, est censé briller d’une teinte rouge sous certains couchers de soleil, ce qui lui vaut le surnom de « Château Rouge ». Malheureusement, nous n’avons pas eu la chance de voir ce spectacle aujourd’hui. De plus, il a été difficile de capturer la grandeur monumentale du château en photo pendant la journée. Sur mes clichés, il apparaissait sombre et austère, sans détails – la lumière n’était tout simplement pas idéale.

    Mais la surprise est arrivée le soir. Lors de ma dernière promenade avec Bryan, j’ai découvert le château illuminé. L’éclairage éliminait les distractions et laissait apparaître le château dans toute sa majesté. C’était la meilleure image que j’aie pu capturer de lui toute la journée.

    Demain, je continuerai à explorer Silves et je suis impatient d’en découvrir davantage sur l’histoire et le charme de cette petite ville. L’aire de stationnement ici est agréable, mais les chats semblaient préférer celle de Lagos, probablement en raison de ses arbres et de ses haies.

    Ce fut une journée magnifique avec des températures agréables de 18 à 19 °C. Maintenant, en pleine nuit, il pleut, mais je trouve cela parfait : du soleil pendant la journée et de la pluie la nuit – on ne peut rêver mieux. C’est un sentiment particulier d’être ici à Silves, et j’ai du mal à croire que Noël est dans un mois.

    English:

    Silves – The Capital of the Algarve 900 Years Ago

    Silves, around 900 years ago under Moorish rule, was the capital of the Algarve. At the time, the city had between 15,000 and 20,000 inhabitants, making it a major city of its era. Today, however, Silves feels modest with approximately 9,800 residents in its core. Overlooking the city is the Castelo de Silves, the largest Moorish castle complex in Portugal, built during the Moorish period.

    We visited the castle today, and I was impressed by the vastness of its courtyard. It could easily accommodate several hundred soldiers, perhaps even a thousand. Instead, there are now well-maintained flower beds and planted palm trees, giving the impression of an elegant park within the castle. However, I’m not sure if it looked like this during Moorish times. The castle, built from red sandstone, is said to glow red during certain sunsets, earning it the nickname “Red Castle.” Unfortunately, we didn’t get to witness this spectacle today. Additionally, capturing the monumental grandeur of the castle in photographs during the day was challenging. In my pictures, it appeared dark and somber, lacking detail – the light simply wasn’t right.

    But the surprise came in the evening. During my last walk with Bryan, I saw the castle illuminated. The lighting eliminated distractions and showcased the castle in all its majestic splendor. It was the best image I managed to capture of it all day.

    Tomorrow, I’ll continue exploring Silves, and I’m excited to discover more about the history and charm of this small town. The motorhome spot here is pleasant, but the cats seemed to prefer the one in Lagos, likely because of its trees and hedges.

    It was a wonderful day with pleasant temperatures of 18 to 19 °C. Now, in the late hours, it’s raining, but I think that’s perfect: sunshine during the day and rain at night – it couldn’t be better. Being here in Silves feels special, and it’s hard to believe that Christmas is just a month away.
    もっと詳しく

  • Faro - die Hauptstadt der Algarve

    2024年11月24日, ポルトガル ⋅ 🌬 21 °C

    Das Wetter hat sich gewendet, und nun regnet es tagsüber, während ein kalter Wind vom Atlantik hereinbläst. Silves, die alte Hauptstadt der Algarve, wollte ich zwar noch weiter erkunden, doch der Ort ist recht überschaubar, und bei mir bedeutet schlechtes Wetter oft eines: Fahrwetter. Also entschied ich, weiter nach Faro zu fahren, der heutigen Hauptstadt der Algarve.

    Faro ist nicht nur ein kultureller Höhepunkt der Region, sondern auch ein Zentrum für Touristen. Die Altstadt „Cidade Velha“ mit ihren Kopfsteinpflasterstraßen, die römischen und maurischen Einflüsse und die beeindruckende Kathedrale Sé de Faro sind nur einige der Sehenswürdigkeiten, die die Stadt so besonders machen. Für Fotografen bietet Faro zahlreiche Motive: die farbenfrohen Boote in der Lagune, die historische Stadtmauer und die beeindruckenden Sonnenuntergänge über der Ria Formosa.

    Nach stundenlangem Hin und Her, dem Suchen und Ausprobieren verschiedenster Apps, fand ich schließlich einen Campingplatz, der auf einer vorgelagerten Sandbank in der Ria Formosa liegt. Ein besonderer Bonus: Von hier aus gibt es eine Fährverbindung nach Faro, die nur 2,35 € kosten soll. Ich stelle mir die Fahrt wunderbar romantisch vor: der Wind in meinen Haaren, Bryan an meiner Seite an der Reling, während wir gemeinsam über das Wasser gleiten. Ich hoffe, ein passendes Selfie hinzubekommen – die 360°-Kamera und den Selfie-Stick habe ich vorsichtshalber bereitgelegt.

    Doch es gab einen Haken: Laut den Angaben gibt es eine Gewichtsbeschränkung von 3,5 Tonnen für die Brücke, die zur Sandbank führt. Ich beschloss, mir das vor Ort anzusehen, und tatsächlich stand am ersten Schild ein Hinweis, dass die Beschränkung nicht für Nutzer des Campingplatzes gelte. Also fuhr ich weiter. Mitten auf der Brücke, ohne die Möglichkeit zu wenden, tauchte jedoch ein weiteres Schild auf: ein eindeutiges Verbot für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen.

    In dem Moment blieb mir keine andere Wahl, als weiterzufahren. Am Campingplatz angekommen, fragte ich direkt nach, und die nette Betreiberin beruhigte mich sofort. Das Schild gelte nicht für Campingplatznutzer, ich hätte also alles richtig gemacht. Auch Amelie und Heinz, die direkt vor mir angekommen waren, hatten sich nicht von den Schildern abhalten lassen.

    Der Campingplatz ist der städtische Campingplatz von Faro, und warum er in fast keiner App gelistet ist, bleibt mir ein Rätsel. Die Stellplätze sind großzügig, mit mindestens 70 m², und der gesamte Platz ist sauber und gut angelegt. Auf der einen Seite hat man den Ausblick auf den Estuário do Ancão, auf der anderen Seite, hinter den Dünen, liegt der Atlantik mit seinem beeindruckenden Wellengang. Direkt am Eingang des Campingplatzes, noch außerhalb, befindet sich ein Restaurant, dessen zweites Stockwerk mit einer Glasfront ausgestattet ist, die einen spektakulären Blick auf den Atlantik bietet. Die Preise erinnern an die in Alsfeld, und die Speisekarte liest sich wirklich verlockend.

    Mir gefällt dieser Campingplatz außerordentlich gut, und ich bin mir nicht sicher, ob ich den Verlockungen des Restaurants widerstehen kann. Es sieht nach einem Ort aus, an dem ich gerne ein wenig länger bleiben würde.

    Français:

    Le temps a changé, il pleut désormais pendant la journée tandis qu’un vent froid souffle depuis l’Atlantique. Silves, l’ancienne capitale de l’Algarve, aurait pu être encore explorée, mais la ville reste relativement modeste, et avec ce mauvais temps, je préfère toujours prendre la route. J’ai donc décidé de continuer vers Faro, l’actuelle capitale de l’Algarve.

    Faro n’est pas seulement un point culminant culturel de la région, mais aussi un centre touristique important. La vieille ville, ou “Cidade Velha”, avec ses rues pavées, ses influences romaines et mauresques, et sa magnifique cathédrale Sé de Faro, est un incontournable. Pour les photographes, Faro offre une multitude de sujets : les bateaux colorés dans la lagune, les remparts historiques de la ville, et les couchers de soleil spectaculaires sur la Ria Formosa.

    Après de longues recherches sur diverses applications, j’ai finalement trouvé un camping situé sur une langue de sable dans la Ria Formosa. L’un des avantages majeurs : une liaison par ferry vers Faro, qui ne coûte que 2,35 €. J’imagine déjà la traversée romantique : le vent dans mes cheveux, Bryan à mes côtés près du bastingage, tandis que nous glissons sur l’eau. J’espère pouvoir prendre un selfie mémorable – ma caméra 360° et mon bâton de selfie sont prêts.

    Cependant, il y avait un problème : le pont menant à cette langue de sable avait une limite de poids de 3,5 tonnes. Sur place, j’ai constaté qu’un panneau précisait que cette restriction ne s’appliquait pas aux usagers du camping. J’ai donc avancé, mais, une fois engagé sur le pont, un autre panneau indiquait clairement que les véhicules de plus de 3,5 tonnes étaient interdits.

    N’ayant aucune possibilité de faire demi-tour, j’ai continué. Une fois arrivé au camping, j’ai immédiatement posé la question, et la gérante sympathique m’a rassuré : les panneaux ne concernaient pas les usagers du camping. J’avais donc bien fait de continuer. Amélie et Heinz, qui étaient arrivés juste avant moi, avaient également ignoré les panneaux.

    Le camping est celui de la ville de Faro, et je ne comprends pas pourquoi il n’apparaît dans presque aucune application. Les emplacements sont spacieux, au moins 70 m², et le site est propre et bien aménagé. D’un côté, on a une vue sur l’estuaire de l’Ancão, et de l’autre, derrière les dunes, l’océan Atlantique avec ses vagues impressionnantes. Juste à l’entrée du camping, mais à l’extérieur, se trouve un restaurant dont le deuxième étage, avec une grande baie vitrée, offre une vue spectaculaire sur l’Atlantique. Les prix sont comparables à ceux d’Alsfeld, et le menu est particulièrement alléchant.

    J’apprécie énormément ce camping, et je ne suis pas sûr de pouvoir résister aux charmes du restaurant. C’est un endroit où je pourrais volontiers rester un peu plus longtemps.

    English:

    The weather has changed; it now rains during the day while a cold wind blows in from the Atlantic. Silves, the old capital of the Algarve, could still be explored further, but the town is relatively modest, and for me, bad weather is always travel weather. So, I decided to move on to Faro, the current capital of the Algarve.

    Faro is not only a cultural highlight of the region but also a major tourist hub. The old town, or “Cidade Velha,” with its cobbled streets, Roman and Moorish influences, and its magnificent Sé de Faro cathedral, is a must-see. For photographers, Faro offers a wealth of subjects: colorful boats in the lagoon, the city’s historic walls, and spectacular sunsets over the Ria Formosa.

    After hours of searching various apps, I finally found a campsite located on a sandbank in the Ria Formosa. One major perk: a ferry connection to Faro that costs only €2.35. I can already picture the romantic crossing: the wind in my hair, Bryan by my side near the railing, as we glide across the water. I hope to capture a memorable selfie – my 360° camera and selfie stick are ready.

    However, there was a catch: the bridge leading to the sandbank had a weight limit of 3.5 tons. On-site, I noticed a sign stating that the restriction didn’t apply to campsite users. I proceeded, but once I was on the bridge, another sign clearly indicated that vehicles over 3.5 tons were prohibited.

    With no way to turn back, I continued forward. Upon arrival at the campsite, I immediately asked about this, and the friendly manager reassured me: the signs didn’t apply to campsite users. So, I had done the right thing. Amélie and Heinz, who had arrived just before me, had also ignored the signs.

    The campsite is Faro’s municipal campground, and I don’t understand why it appears in almost no apps. The pitches are spacious, at least 70 m², and the site is clean and well-organized. On one side, there’s a view of the Estuário do Ancão, and on the other, beyond the dunes, lies the Atlantic Ocean with its impressive waves. Right at the entrance to the campsite, though outside, is a restaurant whose second floor, with a large glass front, offers a spectacular view of the Atlantic. The prices are comparable to those in Alsfeld, and the menu looks particularly tempting.

    I really like this campsite, and I’m not sure I can resist the allure of the restaurant. It’s the kind of place where I could easily stay a bit longer.
    もっと詳しく

  • Besuch in Faro

    2024年11月25日, ポルトガル ⋅ ⛅ 20 °C

    Heute stand unser Besuch in Faro an, und ich hatte mich wirklich darauf gefreut, obwohl ich nicht einmal genau sagen kann, warum. Vielleicht war es die Vorstellung von engen Gassen, gepflasterten Straßen und kleinen, charmanten Geschäften, die in den Touristenführern so lebendig beschrieben wurden. Der Morgen begann allerdings mit Regen, doch wie vorhergesagt brach die Sonne schließlich durch die Wolken.

    Wir nahmen die erste Fähre vom Praia de Faro nach Faro, eine Fahrt von etwa 30 Minuten durch die beeindruckende Ria Formosa – ein faszinierendes Lagunengebiet, geprägt von kleinen Inseln, Kanälen und Salzwiesen. Die Landschaft bot eine wunderbare Kulisse, und die Ruhe des Wassers in Kombination mit dem sanften Wind war fast meditativ. Für mich war die Bootsfahrt das Highlight des Tages. Bryan hingegen war zunächst skeptisch und wollte das Boot gar nicht betreten. Der schwankende Steg machte ihn sichtlich nervös, aber nach etwas Zureden und Geduld wagte er schließlich den Schritt an Bord. Schon nach kurzer Zeit fühlte er sich sicher und meisterte die Überfahrt wie ein Profi.

    Faro selbst überraschte mich. Die Stadt wirkte kleiner, als ich es erwartet hatte, und obwohl ich von den Reiseführern labyrinthartige Kopfsteinpflastergassen und individuelle kleine Geschäfte erwartet hatte, erschien sie mir touristischer als beschrieben. Viele der Geschäfte schienen dieselben zu sein, die man überall findet. Dennoch war es schön, durch die Straßen zu schlendern und einige charmante Ecken zu entdecken. Besonders die Rua da Formosa hatte ihren Reiz – eine breite, lebendige Straße voller Geschäfte, Cafés und typisch portugiesischem Flair.

    Die Kathedrale war zweifellos das beeindruckendste Bauwerk. Ein wahres Wunderwerk, mit sieben reich vergoldeten Altären (wenn ich mich nicht verzählt habe). Der immense Reichtum dieses Gotteshauses war überwältigend, und doch fragte ich mich, wie viel Gutes man mit diesen Schätzen hätte tun können – wie viele Menschen man hätte versorgen oder wie viel Hilfe in Entwicklungsländern hätte leisten können. Solche Gedanken begleiten mich oft bei Besuchen in historischen Gotteshäusern.

    Auf der Rückfahrt zum Praia de Faro wurden wir von fünf Jetski-Fahrern umringt, die direkt auf unser Boot zu hielten, um im letzten Moment in wilden Manövern zur Seite zu drehen. Zuerst dachte ich, es wären Halbstarke, die sich beweisen wollten. Doch als ich die Fotos betrachtete, die ich gemacht habe, stellte ich fest, dass es gestandene Männer waren. Ich frage mich immer noch, was diese Aktion sollte.

    Bryan genoss den Spaziergang durch Faro und war neugierig auf all die neuen Eindrücke. Es war schön, ihn an meiner Seite zu haben, besonders bei solch einem Ausflug. Wir kehrten relativ früh zurück, was auch nötig war, denn ab 17:00 Uhr wird es in Portugal bereits dunkel, und ab 16:00 Uhr kühlt es merklich ab.

    Zurück auf dem Campingplatz überraschte uns eine Feier im Restaurant nebenan. Gestern war es dort noch ruhig und entspannt, doch heute wurde gefeiert – mit Musik und sogar Feuerwerk. Der gesamte Campingplatz schien im Rhythmus der Bässe zu vibrieren. Es war ein unerwartet lauter Abschluss des Tages, aber irgendwie passte es zu diesem lebhaften Ort. Trotz allem war es ein guter Tag, und ich nehme die Eindrücke von Faro, der Ria Formosa und dem Atlantik mit – ein Mix, der mich daran erinnert, wie besonders diese Reise ist, selbst wenn nicht alles perfekt ist.

    Français:

    Aujourd’hui, nous avons visité Faro, et je m’en réjouissais vraiment, même si je ne saurais pas dire exactement pourquoi. Peut-être était-ce l’idée des ruelles étroites, des rues pavées et des petites boutiques charmantes décrites si vivement dans les guides touristiques. La matinée a toutefois commencé sous la pluie, mais comme prévu, le soleil a finalement percé les nuages.

    Nous avons pris le premier ferry du Praia de Faro vers Faro, un trajet d’environ 30 minutes à travers l’impressionnante Ria Formosa – une lagune fascinante, caractérisée par des petites îles, des canaux et des marais salants. Le paysage offrait un cadre magnifique, et le calme de l’eau combiné à la douce brise était presque méditatif. Pour moi, la traversée en ferry a été le moment fort de la journée. Bryan, en revanche, était au départ réticent et ne voulait pas monter à bord. La passerelle mouvante le rendait visiblement nerveux, mais après un peu d’encouragement et de patience, il a finalement pris son courage à deux mains. Très vite, il s’est senti à l’aise et a traversé comme un champion.

    Faro m’a surpris. La ville semblait plus petite que ce à quoi je m’attendais, et bien que les guides aient évoqué des ruelles labyrinthiques pavées et des boutiques uniques, elle m’a semblé plus touristique que prévu. Beaucoup de magasins ressemblaient à ceux qu’on trouve partout. Cela dit, c’était agréable de flâner dans les rues et de découvrir quelques coins charmants. La Rua da Formosa, en particulier, avait son charme – une large rue animée, pleine de magasins, de cafés et d’une ambiance typiquement portugaise.

    La cathédrale était sans aucun doute le bâtiment le plus impressionnant. Une véritable merveille, avec sept autels richement dorés (si je ne me suis pas trompée en les comptant). La richesse immense de ce lieu de culte était impressionnante, et pourtant je ne pouvais m’empêcher de me demander combien de bien on pourrait faire avec ces trésors – combien de personnes on pourrait nourrir ou combien de projets on pourrait soutenir dans les pays en développement. Ce genre de réflexion m’accompagne souvent lors de visites dans des édifices religieux historiques.

    Sur le chemin du retour vers Praia de Faro, cinq pilotes de jet-ski ont entouré notre bateau, fonçant droit sur nous avant de tourner brusquement à la dernière seconde dans des manœuvres spectaculaires. Au début, je pensais qu’il s’agissait de jeunes téméraires cherchant à impressionner. Mais en examinant les photos que j’ai prises, j’ai remarqué qu’il s’agissait d’hommes mûrs. Je me demande encore quel était le but de cette action.

    Bryan a apprécié la promenade dans Faro et s’est montré curieux de découvrir toutes ces nouvelles sensations. C’était agréable de l’avoir à mes côtés, surtout pour une sortie comme celle-ci. Nous sommes revenus relativement tôt, ce qui était nécessaire, car à 17h00 il fait déjà nuit au Portugal, et dès 16h00, la température commence à baisser.

    De retour au camping, une fête au restaurant voisin nous a surpris. Hier, c’était calme et paisible, mais aujourd’hui, c’était la fête – avec de la musique et même un feu d’artifice. Tout le camping semblait vibrer au rythme des basses. C’était une fin de journée inattendue et bruyante, mais d’une certaine manière, cela correspondait à ce lieu vivant. Malgré tout, ce fut une bonne journée, et je garde en mémoire les impressions de Faro, de la Ria Formosa et de l’Atlantique – un mélange qui me rappelle à quel point ce voyage est spécial, même si tout n’est pas parfait.

    English:

    English Translation:

    Today was the day of our visit to Faro, and I was really looking forward to it, even though I can’t quite pinpoint why. Perhaps it was the idea of narrow alleys, cobblestone streets, and small, charming shops, so vividly described in the travel guides. The morning, however, started with rain, but as predicted, the sun eventually broke through the clouds.

    We took the first ferry from Praia de Faro to Faro, a journey of about 30 minutes through the impressive Ria Formosa – a fascinating lagoon area, characterized by small islands, channels, and salt marshes. The scenery provided a wonderful backdrop, and the calmness of the water combined with the gentle breeze was almost meditative. For me, the boat ride was the highlight of the day. Bryan, on the other hand, was initially hesitant and didn’t want to get on the boat at all. The swaying dock made him visibly nervous, but after some encouragement and patience, he finally took the step aboard. Before long, he felt comfortable and handled the crossing like a pro.

    Faro itself surprised me. The city seemed smaller than I had imagined, and although the travel guides spoke of labyrinth-like cobblestone alleys and unique little shops, it appeared more touristy than described. Many of the shops seemed to be the same ones you find everywhere. Still, it was nice to stroll through the streets and discover some charming corners. Especially Rua da Formosa had its charm – a wide, lively street filled with shops, cafés, and typical Portuguese flair.

    The cathedral was undoubtedly the most impressive building. A true marvel, with seven richly gilded altars (if I counted correctly). The immense wealth of this house of worship was overwhelming, yet I couldn’t help but wonder how much good could be done with these treasures – how many people could be cared for or how much aid could be provided to developing countries. These thoughts often accompany me during visits to historical places of worship.

    On the way back to Praia de Faro, we were surrounded by five jet ski riders who headed straight toward our boat, only to swerve at the last moment in wild maneuvers. At first, I thought they were young daredevils trying to show off. But upon reviewing the photos I took, I realized they were grown men. I still wonder what the purpose of this stunt was.

    Bryan enjoyed the walk through Faro and was curious about all the new sights. It was lovely to have him by my side, especially on such an outing. We returned relatively early, which was necessary since it gets dark in Portugal by 5:00 p.m., and the temperature noticeably drops by 4:00 p.m.

    Back at the campsite, we were surprised by a party at the restaurant next door. Yesterday, it had been quiet and peaceful, but today there was music and even fireworks. The entire campsite seemed to vibrate to the rhythm of the bass. It was an unexpectedly loud end to the day, but somehow, it suited this lively place. Despite everything, it was a good day, and I take with me the impressions of Faro, the Ria Formosa, and the Atlantic – a mix that reminds me of how special this journey is, even if everything isn’t perfect.
    もっと詳しく

  • Bobby in Fuseta

    2024年11月26日〜29日, ポルトガル ⋅ ☀️ 18 °C

    Ich muss zugeben, dass ich in Fuseta nicht gehalten hätte, hätte ich nicht Filme gesehen und Bücher gelesen, die diesen kleinen Ort erwähnten. Ich wäre dafür keine großen Umwege gefahren, aber da es sowieso auf der Strecke liegt und einen Campingplatz hat, der im Ort und am Strand liegt, wollte ich Fuseta einen Besuch abstatten. Und wieder einmal bin ich positiv überrascht. Fuseta hat nur 2.800 Einwohner und ist ein kleines Fischerdorf mit einigen Ferienwohnungen, aber die Infrastruktur, die dieses kleine Dorf gestemmt hat, ist erstaunlich. Ich habe noch einmal nachgelesen und nehme an, dass dies auf den Reichtum des Thunfischfangs in den sechziger und siebziger Jahren zurückzuführen ist.

    Fuseta hat eine ausgesprochen schöne Strandpromenade, an der auch der Campingplatz liegt, der inzwischen etwas in die Jahre gekommen ist. Aber wie man auf dem Immobilienmarkt sagt: Location, Location, Location. Es sind keine zwei Minuten zum Strand der Lagune, die sich besonders für Familien mit kleinen Kindern eignet, denn die Lagune ist flach und wärmer. Die Ria Formosa, ein einzigartiges Lagunensystem, erstreckt sich entlang der Küste von Faro bis nach Tavira. Sie spielt weiterhin eine bedeutende Rolle in der Gegend, indem sie die örtliche Wirtschaft durch Fischerei, Aquakultur und den Tourismus unterstützt. Gleichzeitig bietet sie eine unvergleichliche Landschaft und ein Zuhause für zahlreiche Vogelarten, was sie zu einem Paradies für Naturliebhaber macht.

    Fuseta selbst ist charmant, auch wenn es an einigen Stellen ein wenig wartungsbedürftig wirkt. Mein Stellplatz auf dem Campingplatz liegt direkt gegenüber der Rezeption, was bedeutet, dass ich in weniger als einer halben Minute außerhalb des Geländes bin und direkt auf der Strandpromenade stehe. Entlang der Promenade reihen sich zahlreiche Restaurants, und in zwei Minuten erreicht man die Dorfmitte, die mit weiteren Restaurants, Bäckereien und kleinen Geschäften aufwartet. In die andere Richtung befindet sich der Hafen mit seinen zwei kleinen Leuchttürmen, die den lokalen Fischern bei der Einfahrt Orientierung bieten.

    Gestern haben mich meine Freunde aus Tavira mit dem Fahrrad besucht. Gemeinsam gingen wir mittags in ein Restaurant, wo wir frischen Robalo, oder Croaker laut der englischen Speisekarte, genossen. Obwohl er für mich nicht wie atlantischer Umber aussah, den wir an der Chesapeake Bay geangelt und genossen haben – er wirkte viel flacher, eher wie ein dicker Steinbutt –, war der Fisch einfach wunderbar. Es war das erste Essen in Portugal auf dieser Reise, das mir wirklich hervorragend geschmeckt hat.

    Der Campingplatz selbst ist unglaublich entspannt, was nicht nur mir, sondern auch meinen Katzen sehr gefällt. Ivo kommt sogar tagsüber nach draußen und sitzt gemütlich unter dem Wohnmobil oder bleibt in der Tür. Watson, mein kleiner Draufgänger, genießt es, in meinem Stuhl zu liegen oder sich offen zu präsentieren, wobei er die Aufmerksamkeit von Kindern sichtlich genießt. Bryan hingegen zeigt sich leicht eifersüchtig und versucht, seine Position als Nummer eins im Rudel zu verteidigen.

    Ich habe meinen Aufenthalt hier bereits zweimal verlängert, denn auch mir gefällt es hier sehr gut. Die entspannte Atmosphäre, die Nähe zur Lagune und das charmante Dorf machen Fuseta zu einem Ort, an dem ich gerne länger verweile.

    Français:

    Je dois avouer que je n’aurais pas fait halte à Fuseta si je n’avais pas vu des films et lu des livres mentionnant ce petit village. Je n’aurais pas fait de grands détours pour cela, mais comme il se trouvait déjà sur mon chemin et qu’il dispose d’un camping situé en ville et près de la plage, j’ai décidé de visiter Fuseta. Et une fois de plus, j’ai été agréablement surprise. Fuseta compte seulement 2 800 habitants et est un petit village de pêcheurs avec quelques appartements de vacances, mais l’infrastructure qu’il a développée est impressionnante. J’ai fait quelques recherches et je suppose que cela est dû à la richesse générée par la pêche au thon dans les années 1960 et 1970.

    Fuseta possède une magnifique promenade en bord de mer, où se trouve également le camping, bien qu’il montre des signes de vieillissement. Mais comme on dit dans l’immobilier : Location, location, location. Il ne faut que deux minutes pour rejoindre la plage du lagon, qui est particulièrement adaptée aux familles avec de jeunes enfants, car le lagon est peu profond et plus chaud. La Ria Formosa, un système lagunaire unique, s’étend le long de la côte de Faro à Tavira. Elle continue de jouer un rôle important dans la région en soutenant l’économie locale grâce à la pêche, à l’aquaculture et au tourisme. Elle offre également des paysages incomparables et abrite de nombreuses espèces d’oiseaux, ce qui en fait un paradis pour les amoureux de la nature.

    Fuseta elle-même est charmante, bien qu’elle montre quelques signes nécessitant un peu d’entretien. Mon emplacement sur le camping est situé juste en face de la réception, ce qui signifie que je peux être hors du terrain en moins de trente secondes et directement sur la promenade. Le long de cette dernière, on trouve de nombreux restaurants, et en deux minutes, on atteint le centre du village, avec d’autres restaurants, boulangeries et petits commerces. Dans l’autre direction se trouve le port, avec ses deux petits phares qui guident les pêcheurs locaux dans leur retour au port.

    Hier, mes amis de Tavira sont venus me rendre visite à vélo. Nous sommes allés déjeuner ensemble dans un restaurant où nous avons dégusté du Robalo, appelé Croaker sur le menu anglais. Bien qu’il ne ressemblât pas à l’ombrine atlantique que nous avions pêchée et savourée dans la baie de Chesapeake – il paraissait beaucoup plus plat, presque comme une grosse barbue –, le poisson était absolument délicieux. C’était le premier repas au Portugal lors de ce voyage qui m’a vraiment enchantée.

    Le camping lui-même est incroyablement détendu, ce qui plaît non seulement à moi, mais aussi beaucoup à mes chats. Ivo sort même pendant la journée et s’assied tranquillement sous le camping-car ou reste près de la porte. Watson, mon petit casse-cou, adore s’allonger sur ma chaise ou se montrer ouvertement, appréciant visiblement l’attention des enfants. Bryan, en revanche, se montre légèrement jaloux et tente de défendre sa position de numéro un dans la meute.

    J’ai déjà prolongé mon séjour ici deux fois, car cet endroit me plaît beaucoup. L’atmosphère détendue, la proximité du lagon et le charme du village font de Fuseta un lieu où je prends plaisir à rester plus longtemps.

    English:

    I must admit that I wouldn’t have stopped in Fuseta if I hadn’t seen films and read books mentioning this little village. I wouldn’t have gone out of my way for it, but since it was already on my route and had a campsite located in town and near the beach, I decided to visit Fuseta. And once again, I was pleasantly surprised. Fuseta has only 2,800 inhabitants and is a small fishing village with some vacation apartments, but the infrastructure it has developed is impressive. I did some research and assume this is due to the wealth generated by tuna fishing in the 1960s and 1970s.

    Fuseta boasts a beautiful seaside promenade, where the campsite is also located, although it shows signs of aging. But as they say in real estate: Location, location, location. It’s less than a two-minute walk to the lagoon beach, which is particularly suitable for families with young children, as the lagoon is shallow and warmer. The Ria Formosa, a unique lagoon system, stretches along the coast from Faro to Tavira. It continues to play an important role in the region by supporting the local economy through fishing, aquaculture, and tourism. It also offers unparalleled scenery and is home to numerous bird species, making it a paradise for nature lovers.

    Fuseta itself is charming, although it does show some areas that could use a little maintenance. My campsite spot is located directly across from the reception, meaning I can be outside the grounds in less than thirty seconds and directly on the promenade. Along the promenade, there are numerous restaurants, and in two minutes, you can reach the village center with more restaurants, bakeries, and small shops. In the other direction is the harbor, with its two small lighthouses that guide local fishermen back into port.

    Yesterday, my friends from Tavira came to visit me by bike. We went out for lunch at a restaurant where we enjoyed fresh Robalo, labeled Croaker on the English menu. Although it didn’t remind me of the Atlantic drumfish we used to catch and enjoy in the Chesapeake Bay—it seemed much flatter, more like a thick turbot—the fish was absolutely delicious. It was the first meal in Portugal on this trip that truly delighted me.

    The campsite itself is incredibly relaxed, which not only suits me but also greatly pleases my cats. Ivo even ventures outside during the day, sitting calmly under the motorhome or staying near the door. Watson, my little daredevil, loves lying in my chair or openly showing off, visibly enjoying the attention from children. Bryan, on the other hand, shows slight jealousy and tries to defend his position as the number one in the pack.

    I’ve already extended my stay here twice because I like it so much. The relaxed atmosphere, the proximity to the lagoon, and the charm of the village make Fuseta a place where I’m happy to linger a little longer.
    もっと詳しく

  • Seepferdchen in der Ria Formosa

    2024年11月29日, ポルトガル ⋅ ☁️ 18 °C

    Die Seepferdchen in der Ria Formosa gehören zu den faszinierendsten Bewohnern dieses einzigartigen Lagunensystems. Zwei Arten – das Langschnäuzige und das Kurzschnäuzige Seepferdchen – leben hier, geschützt im dichten Seegras, das ihnen Nahrung und Unterschlupf bietet. Besonders faszinierend ist ihre Lebensweise: Seepferdchen sind monogam und wechseln ihre Farbe, um sich an die Umgebung anzupassen. Was mich am meisten beeindruckt, ist jedoch die Fortpflanzung – die Männchen tragen die Eier in einer Bruttasche aus. Ein solches Verhalten findet man nur bei wenigen Lebewesen auf unserem Planeten.

    Doch all das macht den dramatischen Rückgang ihrer Population in der Ria Formosa umso trauriger. Innerhalb eines Jahrzehnts sind die Zahlen um über 90 % gesunken. Die Gründe? Umweltverschmutzung, Zerstörung des Seegrases durch unachtsamen Bootstourismus und sogar illegaler Handel, bei dem diese empfindlichen Tiere als Souvenirs oder für die traditionelle Medizin genutzt werden. Schutzprojekte versuchen, das Seegras wiederherzustellen und die verbleibenden Seepferdchen zu schützen, doch die Zukunft bleibt ungewiss.

    Es werden Touren angeboten, um die Seepferdchen zu sehen, aber ich habe mich entschieden, darauf zu verzichten. So sehr ich sie auch beobachten möchte, ich will nicht riskieren, ihren Lebensraum weiter zu stören. Für mich sind die Seepferdchen ein Symbol dafür, wie verletzlich und gleichzeitig beeindruckend die Natur ist – ein kleiner, aber bedeutender Teil dessen, was die Ria Formosa so besonders macht.

    Français:

    Les hippocampes de la Ria Formosa comptent parmi les habitants les plus fascinants de cet écosystème lagunaire unique. Deux espèces – l’hippocampe à long nez et l’hippocampe à museau court – vivent ici, protégées par les herbiers marins qui leur offrent nourriture et abri. Ce qui me fascine particulièrement, c’est leur mode de vie : les hippocampes sont monogames et peuvent changer de couleur pour se camoufler dans leur environnement. Mais ce qui est encore plus extraordinaire, c’est leur méthode de reproduction – les mâles portent les œufs dans une poche incubatrice. Un comportement que l’on trouve chez très peu d’espèces sur notre planète.

    Cependant, cette singularité rend le déclin dramatique de leur population dans la Ria Formosa encore plus triste. En seulement une décennie, leur nombre a diminué de plus de 90 %. Les raisons ? La pollution, la destruction des herbiers marins due à un tourisme nautique imprudent et même le commerce illégal, où ces créatures délicates sont utilisées comme souvenirs ou en médecine traditionnelle. Des projets de conservation s’efforcent de restaurer les herbiers et de protéger les hippocampes restants, mais leur avenir demeure incertain.

    Des excursions sont proposées pour observer les hippocampes, mais j’ai choisi de ne pas y participer. Bien que j’aimerais beaucoup les voir, je ne veux pas risquer de perturber davantage leur habitat. Pour moi, les hippocampes sont un symbole de la fragilité et de la beauté de la nature – un petit, mais précieux élément qui rend la Ria Formosa si spéciale.

    English:

    The seahorses of the Ria Formosa are among the most fascinating inhabitants of this unique lagoon ecosystem. Two species – the long-snouted seahorse and the short-snouted seahorse – live here, sheltered in dense seagrass beds that provide them with food and protection. What fascinates me most is their lifestyle: seahorses are monogamous and can change color to blend into their surroundings. But what I find even more extraordinary is their method of reproduction – the males carry the eggs in a brood pouch. This behavior is found in only a few species on our planet.

    Sadly, this uniqueness makes the dramatic decline in their population in the Ria Formosa even more heartbreaking. Within just a decade, their numbers have dropped by over 90%. The reasons? Pollution, the destruction of seagrass caused by careless boat tourism, and even illegal trade, where these delicate creatures are used as souvenirs or in traditional medicine. Conservation projects aim to restore the seagrass and protect the remaining seahorses, but their future remains uncertain.

    Tours are offered to observe the seahorses, but I have decided not to take part. As much as I would love to see them, I do not want to risk further disturbing their habitat. To me, seahorses are a symbol of how fragile yet astonishing nature can be – a small but precious element that makes the Ria Formosa so special.
    もっと詳しく

  • Tavira

    2024年11月29日〜30日, ポルトガル ⋅ ⛅ 20 °C

    Ich bin in Tavira angekommen, einer Stadt, die oft als eine der schönsten der Algarve beschrieben wird. Deshalb wollte ich sie mir ansehen. Der gestrige Tag war geprägt von leichtem Hochnebel, der die Sonne verdeckte und die Umgebung in ein diffuses Licht tauchte.

    Der Stellplatz in Tavira gefällt meinen Tieren nicht besonders, was ich gut verstehen kann. Es handelt sich um einen typischen, kiesgeschotterten Stellplatz, auf dem Wohnmobil an Wohnmobil steht – zwar mit großzügigem Abstand, aber ohne Trennung und dekorative Elemente. Direkt hinter uns verläuft ein Bahngleis auf welchen etwa alle 30 Minuten ein Zug mit Hochgeschwindigkeit vorbei donnert. Der Zaun zu diesem Bahngleis ist aus grobem Maschendraht mit Quadraten von circa 15 x 15 cm, was bedeutet, dass ich Ivo keine Sekunde von der Leine lassen kann. Unser Stellplatz liegt direkt neben den Müll- und Glascontainern, da Ich vor dem Einfahren auf den Stellplatz noch im nahegelegenen Einkaufszentrum Lebensmittel eingekauft hatte. Heute Morgen ist dann auch noch die Sicherung des Campingplatzes beim Anschalten der Kaffeemaschine durchgebrannt, was nicht zu meiner guten Laune beigetragen hat.

    Bryan und ich machten uns gestern auf, die Stadt zu erkunden. Der Weg vom Stellplatz in die Stadt dauert etwa 20 Minuten. Tavira liegt idyllisch am Fluss Gilão, der sich durch die Stadt schlängelt, bevor er in die Ria Formosa mündet – das einzigartige Lagunensystem, das die gesamte Region prägt. Tavira selbst hat eine charmante Altstadt, die zum Teil schon recht in die Jahre gekommen ist, vor allem die Straßen, die dem Fluss am nächsten liegen, bieten ein malerisches Bild. Besonders hübsch ist die Promenade entlang des Flusses, die von kleinen Parks und einer Reihe gepflegter Gebäude gesäumt wird. Wahrscheinlich hätte die Stadt im Sonnenschein viel freundlicher gewirkt, besonders wenn entsprechend viele Leute auf der Promenade flaniert hätten.

    Entlang der Promenade fallen mir die fast leeren Restaurants auf. Das hält mich davon ab, mich in eines zu setzen – weniger wegen der Sorge um die Qualität des Essens, sondern eher, weil die Atmosphäre so verlassen wirkt. Stattdessen gönne ich mir ein exzellentes Eis an der Promenade, und genoss die Aussicht auf den Fluss.

    Die Gegend um Tavira ist für ihre Salinen bekannt, die seit Jahrhunderten ein bedeutender Wirtschaftszweig sind. Die Salzproduktion hier hat eine lange Tradition und trug einst maßgeblich zum Wohlstand der Region bei. Noch heute sind die Salinen ein wichtiger Bestandteil der Landschaft. Sie bieten nicht nur einen Einblick in die traditionelle Salzgewinnung, sondern ziehen auch zahlreiche Vögel an, darunter Flamingos, die man hier mit etwas Glück beobachten kann.

    Heute Morgen fahren wir weiter. Von Tavira hatten wir uns ein bisschen mehr erwartet, basierend auf den Beschreibungen in den Reiseführern. Dennoch war es interessant, diese Stadt zu besuchen und einige Eindrücke zu sammeln.

    Français:

    Je suis arrivée à Tavira, une ville souvent décrite comme l’une des plus belles de l’Algarve. C’est pourquoi je voulais la visiter. Hier, la journée a été marquée par une légère brume haute, qui cachait le soleil et enveloppait les environs d’une lumière diffuse.

    L’aire de stationnement à Tavira ne plaît pas particulièrement à mes animaux, ce que je peux comprendre. Il s’agit d’une aire typique recouverte de gravier, où les camping-cars sont garés côte à côte, avec des espaces certes généreux mais sans séparations ni éléments décoratifs. Juste derrière nous passe une voie ferrée, où un train rapide circule environ toutes les 30 minutes. La clôture qui borde cette voie est faite de grillage métallique à larges mailles d’environ 15 x 15 cm, ce qui signifie que je ne peux pas laisser Ivo sans laisse une seule seconde. Notre emplacement est juste à côté des conteneurs à déchets et à verre, car avant d’arriver, j’avais fait des courses dans le centre commercial voisin. Ce matin, le disjoncteur de l’aire de stationnement a sauté lorsque j’ai allumé la cafetière, ce qui n’a pas contribué à améliorer mon humeur.

    Bryan et moi avons exploré la ville hier. Le trajet depuis l’aire jusqu’au centre-ville dure environ 20 minutes. Tavira est idéalement située sur les rives du Gilão, une rivière qui traverse la ville avant de se jeter dans la Ria Formosa – ce lagon unique qui caractérise toute la région. Tavira possède une vieille ville charmante, bien que certains endroits paraissent un peu vieillissants. Les rues proches de la rivière offrent un tableau pittoresque, et la promenade le long du Gilão est particulièrement agréable, bordée de petits parcs et de bâtiments bien entretenus. La ville aurait probablement semblé plus accueillante sous un ciel ensoleillé, surtout si davantage de personnes s’étaient promenées le long de la rive.

    Le long de la promenade, je remarque que les restaurants sont presque vides. Cela m’a dissuadée de m’y installer – non pas parce que je doutais de la qualité des repas, mais parce que l’atmosphère était un peu trop calme. À la place, je me suis offert une excellente glace en profitant de la vue sur la rivière.

    Les environs de Tavira sont connus pour leurs salines, qui représentent depuis des siècles une activité économique importante. La production de sel ici a une longue tradition et a autrefois contribué au développement de la région. Aujourd’hui encore, ces salines sont un élément essentiel du paysage. Elles offrent un aperçu des méthodes traditionnelles d’extraction du sel et attirent de nombreuses espèces d’oiseaux, notamment des flamants roses, que l’on peut apercevoir avec un peu de chance.

    Ce matin, nous reprenons la route. Nous attendions un peu plus de Tavira, compte tenu des descriptions dans les guides touristiques. Néanmoins, visiter cette ville a été une expérience intéressante, qui m’a permis de découvrir un nouvel aspect de l’Algarve.

    English:

    I arrived in Tavira, a city often described as one of the most beautiful in the Algarve. That’s why I wanted to visit it. Yesterday was marked by light high fog, which obscured the sun and bathed the surroundings in a diffuse light.

    The motor home park in Tavira doesn’t particularly appeal to my pets, and I can understand why. It’s a typical gravel lot where motorhomes park side by side – with generous spacing, but no separations or decorative elements. Directly behind us is a railway line, where a high-speed train passes approximately every 30 minutes. The fence bordering this track is made of coarse wire mesh with squares about 15 x 15 cm in size, meaning I can’t let Ivo off the leash for even a second. Our spot is located right next to the trash and glass recycling containers, as I had done some grocery shopping at the nearby mall before arriving. This morning, the campsite’s circuit breaker tripped when I turned on the coffee maker, which didn’t help improve my mood.

    Bryan and I set out yesterday to explore the city. The walk from the parking area to the city center takes about 20 minutes. Tavira is beautifully situated on the banks of the Gilão River, which winds through the city before emptying into the Ria Formosa – the unique lagoon system that defines the entire region. Tavira’s old town is charming, though some parts appear a little worn. The streets closest to the river offer a picturesque scene, and the promenade along the Gilão is particularly pleasant, lined with small parks and well-maintained buildings. The city likely would have felt much more inviting under sunny skies, especially with more people strolling along the riverbanks.

    Along the promenade, I noticed that the restaurants were almost empty. This discouraged me from sitting down – not because I doubted the quality of the food, but because the atmosphere felt a little too quiet. Instead, I treated myself to an excellent ice cream while enjoying the view of the river.

    The area around Tavira is famous for its salt flats, which have been an important economic activity for centuries. Salt production here has a long tradition and once contributed significantly to the region’s prosperity. Even today, the salt flats are an essential part of the landscape. They provide insight into traditional salt harvesting methods and attract numerous bird species, including flamingos, which can be spotted with a bit of luck.

    This morning, we are moving on. We had expected a bit more from Tavira, based on the descriptions in the guidebooks. Still, visiting this city has been an interesting experience and allowed me to discover a new aspect of the Algarve.
    もっと詳しく

  • Rota, Aguadulce, Spanien

    2024年11月30日〜12月8日, スペイン ⋅ ☁️ 20 °C

    Rota – Eine Reise in die Vergangenheit

    Wir sind in Rota angekommen, und für mich fühlt es sich an wie eine Reise in die Vergangenheit, in die Zeit, als ich noch für die Kriegsmarine in London tätig war. Rota gehörte damals zu meinem Zuständigkeitsbereich und war maßgeblich an der logistischen Versorgung meiner Stellungen in Valencia und Madrid beteiligt. Ich war einige Male hier, meistens jedoch auf der militärischen Basis der Kriegsmarine. Die Offiziere, mit denen ich damals zusammenarbeitete, führten mich auch durch Jerez de la Frontera und zeigten mir die Schönheit dieser Region, was mir bis heute in Erinnerung geblieben ist.

    Rota, an der Atlantikküste Andalusiens gelegen, hat eine lange und faszinierende Geschichte. Ursprünglich von den Phöniziern gegründet, war der Ort unter den Römern ein bedeutender Hafen und wurde später von den Mauren erobert. Die Altstadt von Rota mit ihren weiß getünchten Häusern und engen Gassen zeugt noch heute von dieser reichen Vergangenheit. Der Hafen war lange Zeit ein wichtiges Zentrum für den Handel und die Fischerei, insbesondere den Thunfischfang.

    In der modernen Geschichte hat Rota durch den Bau der US-Militärbasis (Naval Station Rota) im Jahr 1955 eine neue wirtschaftliche Bedeutung erlangt. Die Basis dient als logistische Drehscheibe für die US Navy in Europa und hat viele Arbeitsplätze in der Region geschaffen. Gleichzeitig hat sie den internationalen Charakter von Rota geprägt, da die Basis eine große amerikanische Gemeinschaft beherbergt. Neben der militärischen Präsenz lebt Rota auch vom Tourismus, der von den weitläufigen Stränden, der wunderschönen Promenade und den zahlreichen Festivals profitiert.

    Nachdem wir Tavira verlassen hatten, machten wir einen kurzen Abstecher nach Manta Rota in Portugal, um uns den dortigen Stellplatz anzusehen. Der Platz selbst ist wunderschön, direkt in den Dünen gelegen, aber die Atmosphäre dort gefiel mir nicht. Überall standen lange Partybänke, und viele der Besucher schienen den Stellplatz eher für gesellige Trinkgelage als für eine entspannte Auszeit zu nutzen. Viele der Dickschiffe hatten den Platz fest in Beschlag genommen. Einer der Camper ließ sogar sein Grauwasser direkt auf den Boden plätschern, was mich wirklich schockierte. Zudem wurde ich von einer Frau etwa meines Alters angesprochen, die mich wütend aufforderte, sofort wegzufahren, weil ich angeblich „stören“ würde. Ich bin dann weggefahren, allerdings ohne die genauen GPS-Daten des nächsten Campingplatzes in Aguadulce einzugeben, was ich später in Rota bereuen sollte.

    Mein Navi führte mich mitten durch die Stadt, inklusive einer hundert Meter langen Strecke im Rückwärtsgang mit fünf wartenden Autos hinter mir und einer Engstelle, bei der auf jeder Seite des Wohnmobils gerade mal zwei Zentimeter Platz waren. Doch selbst in diesen Situationen beeindruckte mich die Höflichkeit der Einheimischen: Niemand hupte, und ich fühlte mich willkommen, obwohl ich den Verkehr behindern musste. Trotz aller Widrigkeiten fiel mir dabei auf, wie schön Rota ist – die Strandpromenade, die gepflegten Straßen und die entspannte Atmosphäre.

    Als ich schließlich im Dunkeln den Campingplatz erreichte, wurde ich sofort freundlich empfangen. Andere Camper halfen mir, mich einzurichten, und es war eine Wohltat nach einem so anstrengenden Tag. Auch Amelie und Heinz, die ebenfalls hier sind, sind begeistert von Rota. Und ich muss zugeben: Rota ist schöner als viele der in Reiseführern hochgelobten Orte. Es fühlt sich an wie ein Ort, an dem die Zeit langsamer vergeht und man die Schönheit des Augenblicks genießen kann.

    Français:

    Rota – Un voyage dans le passé

    Nous sommes arrivés à Rota, et pour moi, cela ressemble à un voyage dans le passé, à l’époque où je travaillais pour la marine en tant que responsable à Londres. Rota faisait alors partie de ma zone de compétence et jouait un rôle clé dans le soutien logistique de mes positions à Valence et à Madrid. J’y suis venu plusieurs fois, mais principalement pour visiter la base militaire de la marine. Les officiers avec qui je travaillais m’ont également fait découvrir Jerez de la Frontera et les merveilles de cette région, dont je garde encore aujourd’hui des souvenirs précieux.

    Rota, située sur la côte atlantique de l’Andalousie, possède une histoire riche et fascinante. Fondée à l’origine par les Phéniciens, elle fut un port important sous les Romains avant d’être conquise par les Maures. La vieille ville, avec ses maisons blanches et ses ruelles étroites, témoigne encore de ce passé historique. Pendant longtemps, le port a été un centre essentiel pour le commerce et la pêche, notamment pour la pêche au thon.

    Dans l’histoire moderne, Rota a acquis une nouvelle importance économique grâce à la construction de la base militaire américaine (Naval Station Rota) en 1955. Cette base sert de plaque tournante logistique pour la marine américaine en Europe et a généré de nombreux emplois dans la région. Elle a également donné à Rota un caractère international, avec une importante communauté américaine. En plus de sa présence militaire, Rota vit aussi du tourisme, attiré par ses plages immenses, sa belle promenade et ses nombreux festivals.

    Après avoir quitté Tavira, nous avons fait un court détour par Manta Rota, au Portugal, pour jeter un coup d’œil à l’aire de stationnement locale. Le site lui-même est magnifique, situé directement dans les dunes, mais l’atmosphère ne m’a pas plu. Partout, on voyait de longues tables de pique-nique, et de nombreux visiteurs semblaient utiliser l’endroit pour des soirées arrosées plutôt que pour une escapade tranquille. Les « gros camping-cars » avaient pris possession de l’endroit. J’ai même vu un campeur déverser ses eaux grises directement sur le sol, ce qui m’a vraiment choqué. Une femme d’environ mon âge m’a interpellé avec agressivité, exigeant que je parte immédiatement car je « dérangeais ». J’ai fini par partir sans entrer les coordonnées GPS précises du prochain camping à Aguadulce, ce que j’ai regretté par la suite à Rota.

    Mon GPS m’a fait traverser le centre-ville, incluant un trajet de 100 mètres en marche arrière avec cinq voitures qui attendaient derrière moi, et un passage très étroit avec seulement deux centimètres d’espace de chaque côté du camping-car. Malgré ces difficultés, j’ai été impressionné par la courtoisie des habitants : personne n’a klaxonné, et je me suis senti bien accueilli malgré les désagréments causés. Malgré tout cela, j’ai remarqué à quel point Rota est belle : sa promenade en bord de mer, ses rues bien entretenues et son atmosphère détendue.

    Lorsque je suis finalement arrivé sur le camping dans le noir, j’ai été immédiatement bien accueilli. D’autres campeurs m’ont aidé à m’installer, et c’était une véritable bouffée d’air après une journée aussi stressante. Amélie et Heinz, qui sont également ici, sont ravis de Rota. Et je dois avouer : Rota est encore plus belle que de nombreux endroits vantés dans les guides touristiques. C’est un lieu où le temps semble ralentir et où l’on peut apprécier la beauté de l’instant présent.

    English:

    Rota – A Journey into the Past

    We have arrived in Rota, and for me, it feels like a journey into the past, back to the time when I worked for the Navy as a coordinator in London. Rota was part of my area of responsibility and played a key role in supporting the logistical needs of my positions in Valencia and Madrid. I visited here several times, but mainly to visit the Navy’s military base. The officers I worked with also took me to see Jerez de la Frontera and the wonders of this region, which I still remember fondly today.

    Rota, located on the Atlantic coast of Andalusia, has a long and fascinating history. Originally founded by the Phoenicians, it became an important port under Roman rule before being conquered by the Moors. The old town, with its whitewashed houses and narrow streets, still reflects this rich history. For a long time, the port was a vital hub for trade and fishing, especially for tuna fishing.

    In modern history, Rota gained new economic significance with the construction of the US military base (Naval Station Rota) in 1955. This base serves as a logistical hub for the US Navy in Europe and has created many jobs in the region. It has also given Rota an international character, hosting a significant American community. Besides its military presence, Rota thrives on tourism, attracting visitors with its expansive beaches, beautiful promenade, and numerous festivals.

    After leaving Tavira, we made a short detour to Manta Rota in Portugal to check out the local motorhome park. The site itself is stunning, situated right in the dunes, but the atmosphere was not to my liking. Long picnic tables were everywhere, and many visitors seemed to use the place for boisterous drinking parties rather than quiet getaways. The “big rigs” dominated the area. I even saw one camper draining greywater directly onto the ground, which shocked me. A woman around my age confronted me aggressively, demanding I leave immediately because I was “disturbing.” I left without entering the exact GPS coordinates of the next campsite in Aguadulce, which I later regretted in Rota.

    My GPS took me straight through the town center, including a 100-meter stretch in reverse with five cars waiting behind me and a narrow passage where there was only two centimeters of space on each side of the motorhome. Despite these challenges, I was struck by the politeness of the locals: no one honked, and I felt genuinely welcomed despite the inconvenience I caused. Even with the detours, I couldn’t help but notice how beautiful Rota is – its seaside promenade, well-maintained streets, and relaxed atmosphere.

    When I finally arrived at the campsite in the dark, I was immediately warmly welcomed. Other campers helped me settle in, and it was a relief after such a stressful day. Amélie and Heinz, who are also here, are delighted with Rota. And I must admit: Rota is even more beautiful than many places praised in travel guides. It feels like a place where time slows down, and one can truly enjoy the beauty of the moment.
    もっと詳しく

  • Coralles de Chipiona

    2024年12月8日, スペイン ⋅ ☀️ 17 °C

    Wir sind einige Tage länger in Chipiona/Rota geblieben, da zwei Feiertage ins Wochenende fielen und es schwierig ist, an solchen Tagen einen Stellplatz zu finden. Gestern bin ich 14 Kilometer gelaufen, unter anderem, um die Coralles in Chipiona zu besichtigen.

    Die Coralles de Chipiona sind eine jahrhundertealte Methode des Fischfangs, die auf die Römer oder sogar die Phönizier zurückgehen könnte, und von den Mauren verfeinert wurde. Sie bestehen aus großen, sichelförmigen Steinwällen, die bei Ebbe sichtbar werden und bei Flut teilweise unter Wasser stehen. Diese Wälle bilden ein Labyrinth, das Fische während der Flut ins Innere lockt. Bei Ebbe bleiben die Fische in den Becken gefangen und konnten so einfach eingesammelt werden. Diese Technik war effektiv und nachhaltig, da sie es ermöglichte, nur so viele Fische zu fangen, wie benötigt wurden.

    Heute sind die Coralles ein wichtiges kulturelles und historisches Erbe der Region und bieten ein beeindruckendes Bild, besonders bei Sonnenuntergang, wenn die Steinwälle im Licht golden leuchten. Sie erinnern an eine Zeit, in der Mensch und Natur harmonisch zusammenarbeiteten.

    Wir konnten jedoch nicht bis zum Sonnenuntergang bleiben, da es schon um 17:00 Uhr recht kalt wird und wir nach dem Sonnenuntergang noch sechseinhalb Kilometer im Dunkeln hätten zurücklaufen müssen. Zudem waren die Coralles zu dem Zeitpunkt, als wir dort waren, noch sehr bei Ebbe, wodurch man die Strukturen nicht so gut erkennen konnte. Dennoch ist es eine faszinierende Geschichte und ein beeindruckendes Zeugnis alter Techniken, die Mensch und Natur in Einklang brachten.

    Ich bin immer wieder überrascht von Spaniens riesigen, weitläufigen Stränden, auf denen ein Teil des öffentlichen Lebens stattfindet, mit der unterstützenden Infrastruktur, die dies möglich macht. Der Aufwand des Landes, diese Naturschätze allen seiner Bürger und eben auch uns, den Nicht-Bürgern zugänglich zu machen, ist immens und macht einen großen Teil Spaniens Schönheit aus.

    Heute habe ich Ivo und Watson gewogen. Ivo hat auf unserer Reise 700 Gramm zugenommen und hat wieder ein Gewicht von 4 Kilogramm erreicht, was mich sehr zufrieden macht. Mit 3,3 Kilogramm war er definitiv zu mager. Watson dagegen wiegt 3,6 Kilogramm, was ihn etwas über das Durchschnittsgewicht eines Neva Masquerade Katers in diesem Alter bringt. Nächste Woche wird Watson sechs Monate alt. Er hat sich zu einem wunderbaren Schmuser entwickelt, war aber heute auch bereit, es mit dem großen, fetten Kater, der hier immer aggressiv herumstolziert, aufzunehmen. Und dieser entschied sich nach kurzer Überlegung zu gehen – sehr zu meiner Überraschung.

    Wie ihr an der Temperatur sehen könnt, erleben wir hier in Rota gerade einen Kälteeinbruch. Die Nächte sind frostig – es sind bereits 3 °C, und es soll sogar noch kälter werden. Das ist doch ziemlich überraschend. Die Tage bleiben allerdings meist sonnig, auch wenn der Himmel gelegentlich grau ist. Um es hier drinnen kuschelig warm zu halten, habe ich die Winterisolierung hervorgeholt und Bobby abgedeckt. So kann ich vermeiden, die Heizung die ganze Nacht durchlaufen zu lassen.

    Übermorgen geht es weiter, und ich stehe vor der Entscheidung zwischen zwei möglichen Routen nach Almería und Roquetas de Mar. Die nördliche Strecke führt durch das Landesinnere über Städte wie Córdoba und Granada. Sie bietet kulturelle Highlights und atemberaubende Landschaften, allerdings auch kältere Temperaturen – tagsüber etwa 9 °C, mit frostigen Nächten. Diese Route hat ihren Reiz, vor allem, weil sie durch geschichtsträchtige Orte führt und ich geplant hatte, bei einem Wohnmobilhändler einen Stopp einzulegen.

    Die alternative Route verläuft entlang der Mittelmeerküste und führt durch Málaga und entlang der Costa del Sol. Hier erwarten mich mildere Temperaturen von bis zu 18 °C tagsüber und angenehmere Nächte. Die Strecke bietet immer wieder Ausblicke auf das Meer, kleine Buchten und malerische Küstenorte. Ein Teil der Küstenroute ist mir zwar bereits bekannt, aber das Versprechen von Sonne und Wärme zieht mich in diese Richtung.

    Der Temperaturunterschied von 8-9 °C ist erheblich, und da ich nach Spanien gekommen bin, um die Wärme zu genießen, habe ich mich entschieden, der Küste entlang zu fahren. Auch wenn ich auf den Stopp beim Wohnmobilhändler verzichten muss, ist mir die sonnige und mildere Route einfach lieber. Die Wärme ruft – und ich folge ihr.

    Français:

    Nous avons décidé de rester plus longtemps à Chipiona/Rota, car deux jours fériés tombent ce week-end, et il est souvent difficile de trouver des emplacements pour camping-cars pendant ces périodes. Hier, j’ai parcouru 14 kilomètres, notamment pour aller voir les Coralles à Chipiona.

    Les Coralles, une structure historique fascinante, remontent à l’époque romaine et ont été perfectionnées par les Maures. Il s’agit d’un système de pêche traditionnel qui piège les poissons dans des enclos de pierre à marée basse. La construction se compose de murs submergés à marée haute, mais qui retiennent les poissons lorsque l’eau se retire. Cette méthode durable a permis aux habitants de pêcher pendant des siècles sans épuiser les ressources marines. Aujourd’hui, les Coralles sont un patrimoine culturel et historique important de la région et offrent un spectacle impressionnant, surtout au coucher du soleil, lorsque les murs de pierre brillent d’une lumière dorée.

    Cependant, nous n’avons pas pu rester jusqu’au coucher du soleil, car il fait très froid à 17 heures, et nous aurions dû parcourir encore six kilomètres et demi dans l’obscurité pour rentrer. De plus, lors de notre visite, les Coralles étaient encore très exposées à marée basse, ce qui rendait les structures moins visibles. Néanmoins, leur histoire reste fascinante et témoigne de manière remarquable de la créativité et de l’ingéniosité des cultures anciennes.

    Je suis toujours surpris par les vastes plages étendues d’Espagne, où une partie de la vie publique se déroule, soutenue par les infrastructures qui rendent cela possible. L’effort du pays pour rendre ces trésors naturels accessibles à tous ses citoyens, ainsi qu’à nous, les non-citoyens, est immense et contribue de manière significative à la beauté de l’Espagne.

    Aujourd’hui, j’ai pesé Ivo et Watson. Ivo a pris 700 grammes depuis le début de notre voyage et pèse à nouveau 4 kilogrammes, ce qui me rend très heureux. À 3,3 kilogrammes, il était clairement trop maigre. Watson, quant à lui, pèse 3,6 kilogrammes, ce qui le place légèrement au-dessus du poids moyen d’un chat Neva Masquerade de son âge. La semaine prochaine, Watson aura six mois. Il est devenu un câlineur merveilleux, mais aujourd’hui, il était également prêt à tenir tête au gros chat agressif qui rôde toujours ici.

    Traduction en français :

    Comme vous pouvez le constater avec les températures, nous vivons actuellement une vague de froid ici à Rota. Les nuits sont glaciales – il fait déjà 3 °C, et les températures devraient encore baisser. C’est assez surprenant. Cependant, les journées restent ensoleillées pour la plupart, même si le ciel est parfois gris. Pour garder l’intérieur bien au chaud, j’ai ressorti l’isolation d’hiver et couvert Bobby, afin d’éviter de faire tourner le chauffage toute la nuit.

    Après-demain, je prendrai la route en direction d’Almería et de Roquetas de Mar, et je dois choisir entre deux itinéraires possibles. La route nord traverse l’intérieur des terres, passant par des villes comme Cordoue et Grenade. Elle offre des trésors culturels et des paysages magnifiques, mais les températures y sont plus froides – environ 9 °C pendant la journée, avec des nuits glaciales. Cette route est attrayante, surtout parce qu’elle traverse des lieux riches en histoire et que j’avais prévu de m’arrêter chez un concessionnaire de camping-cars.

    L’autre itinéraire suit la côte méditerranéenne, passant par Malaga et la Costa del Sol. Sur cette route, je peux profiter de températures plus douces allant jusqu’à 18 °C en journée, avec des nuits plus agréables. Ce chemin offre également des vues imprenables sur la mer, des criques pittoresques et des villages côtiers charmants. Bien qu’une partie de cet itinéraire côtier me soit déjà familière, la promesse de soleil et de chaleur m’attire irrésistiblement.

    La différence de température de 8 à 9 °C est significative, et comme je suis venu en Espagne pour profiter de la chaleur, j’ai décidé de suivre la côte. Même si cela signifie renoncer à mon arrêt chez le concessionnaire, la route ensoleillée et plus douce a ma préférence. La chaleur m’appelle – et je lui réponds.

    English:

    As two public holidays fell on this weekend, and it’s often difficult to find motorhome parking during such times, we decided to stay longer in Chipiona/Rota. Yesterday, I walked 14 kilometers as we explored the Coralles in Chipiona, among other things.

    The Coralles, a fascinating historical structure, date back to Roman times and were refined by the Moors. They are a traditional fishing system that traps fish in stone enclosures during low tide. The construction consists of walls that are submerged during high tide but trap fish as the water recedes. This sustainable method allowed residents to fish for centuries without depleting the sea’s resources. Today, the Coralles are an important cultural and historical heritage of the region, offering a striking sight, especially at sunset when the stone walls glow golden in the light.

    However, we couldn’t stay until sunset as it gets rather cold by 5:00 p.m., and we would have had to walk six and a half kilometers back in the dark. Additionally, during our visit, the Coralles were still quite exposed due to low tide, making the structures less visible. Nonetheless, their history remains fascinating, a testament to the creativity and ingenuity of earlier cultures.

    I am always struck by Spain’s vast, expansive beaches, which form an integral part of public life, supported by the infrastructure that makes this possible. The country’s dedication to making these natural treasures accessible to all its citizens – and to us visitors – is immense and is a significant part of Spain’s charm.

    Today, I weighed Ivo and Watson. Ivo has gained 700 grams during our trip and is back to a weight of 4 kilograms, which makes me very happy. At 3.3 kilograms, he was definitely too thin. Watson, on the other hand, weighs 3.6 kilograms, slightly above the average weight for a Neva Masquerade male of his age. Next week, Watson will turn six months old. He has become a wonderfully affectionate companion, but today he also proved he’s ready to face off with the big, fat cat that aggressively prowls around here. After some consideration, the big cat decided to walk away – much to my surprise.

    As you can see from the temperature, we’re currently experiencing a cold spell here in Rota. Nights are frosty – it’s already 3 °C, and it’s expected to get even colder. This comes as quite a surprise. However, the days mostly remain sunny, even if the sky is occasionally gray. To keep things cozy inside, I’ve pulled out my winter insulation and covered Bobby, so I don’t have to keep the heating on all night.

    The day after tomorrow, I’ll be heading towards Almería and Roquetas de Mar, and I need to choose between two possible routes. The northern route goes inland, passing through cities like Córdoba and Granada. It offers cultural highlights and stunning landscapes but comes with colder temperatures – around 9 °C during the day and freezing nights. This route is tempting, especially since it goes through historically rich places, and I had planned to stop at a motorhome dealership along the way.

    The alternative route follows the Mediterranean coastline, passing through Málaga and along the Costa del Sol. This route promises milder temperatures, reaching up to 18 °C during the day with more comfortable nights. It also features beautiful sea views, small coves, and charming coastal villages. While parts of this coastal route are already familiar to me, the lure of sunshine and warmth is too strong to resist.

    The 8 to 9 °C temperature difference is significant, and since I came to Spain to enjoy the warmth, I’ve decided to take the coastal route. Even if it means skipping the stop at the dealership, the sunny and milder route feels more appealing. The warmth is calling – and I’m answering.
    もっと詳しく

  • Playa de Aguadulce

    2024年12月10日, スペイン ⋅ ☀️ 14 °C

    Es ist Zeit, weiterzufahren, und das kalte Wetter macht diesen Abschied etwas leichter – auch wenn der strahlende Sonnenschein das Gegenteil erzählt. Unser Aufenthalt hier in Rota war angenehm, und vieles an diesem Campingplatz hat uns gut gefallen. Die Katzen schätzten die Ruhe und den Platz zum Sonnen, während Bryan den Strand in vollen Zügen genoss. Der Strand hier heißt Aguadulce, ebenso wie der Campingplatz, und ist weitläufig, mit feinem, goldenem Sand, der ideal für lange Spaziergänge ist. Er wird von Joggern, Hundebesitzern und Familien gleichermaßen genutzt, was ihn besonders vielseitig macht. Bryan liebt es, durch den Sand zu rennen und die Wellen zu erkunden – ein echtes Highlight für ihn.

    Rota selbst hat eine charmante Altstadt mit weiß getünchten Häusern, engen Gassen und kleinen Plätzen, die zum Verweilen einladen. Die Promenade entlang der Küste ist besonders in den frühen Abendstunden ein Genuss, wenn die Stadt zum Leben erwacht. Aber für uns Wohnmobilisten mit Hund ist es nicht ganz so einfach, dorthin zu kommen, da es über sechs Kilometer zu laufen sind. Zwei Stunden vergehen allein mit dem Hin- und Rückweg, und der Bus ist für mich keine Option, da ich Bryan nicht hierlassen möchte. Das macht es etwas kompliziert, das volle spanische Lebensgefühl zu genießen, und ist ein Grund, warum ich bei einem zukünftigen Besuch möglicherweise den Stellplatz näher an der Stadt wählen würde.

    Es gibt noch ein paar Dinge, die mir weniger gefallen. Die hohe Gebühr für Elektrizität (6,50€ pro Tag) fällt ins Gewicht, und ich vermisse die typischen kleinen Chiringuitos am Strand, die das Strandleben in Spanien so lebendig machen. Auch die Nähe zu einem Restaurant oder Café fehlt hier, was ich sonst an Spanien so sehr schätze. Das Café/Restaurant am Platz hier ist extrem rudimentär. Ich habe nur einmal den Fehler gemacht dort Frühstück zu essen, der Speck war verbrannt, das Rührei hart und trocken, bei zu großer Hitze gebraten, in klitzekleine Stückchen zerkleinert. Anstatt Marmelade wurde mir ein Wurstaufstrich gebracht und das Toastbrot war nichts besonderes. Der Kaffee allerdings ist extrem gut in diesem Café/Restaurant. Der Campingplatz selber ist ruhig und gut gepflegt, obwohl es keinen einzigen Wasserhahn auf diesem Campingplatz gibt, der für Wasserbunkern für Wohnmobile ausgelegt ist; und die Abgeschiedenheit macht den Campingplatz isoliert.

    Morgen werde ich meine Reise in Richtung Gibraltar fortsetzen, mit einem wahrscheinlichen Zwischenstopp in Tarifa. Und da hier das Wasser fassen dermaßen kompliziert ist, werde ich dies hier nicht tun, denn gleichzeitig ist auch der Grauwasserablass sehr ungeschickt angelegt. Also werde ich mit halbvollen Tanks fahren, sowohl Wasser als auch Abwasser, etwas, was ich ungern tue. Wenn mich Tarifa anspricht, könnte ich dort die Nacht verbringen und am nächsten Tag weiterfahren. Auf dem Weg soll es außerdem eine interessante römische Ausgrabungsstätte namens Baelo Claudia geben, die nicht weit von Tarifa liegt. Eventuell halte ich dort an, um sie mir anzusehen. Mit einer Entfernung von nur etwa 150 Kilometern bis Gibraltar werde ich entspannt reisen können, während ich die Eindrücke von Rota und seinem besonderen Charme mitnehme.

    Français:

    Il est temps de reprendre la route, et le froid rend ce départ un peu plus facile – même si le soleil éclatant raconte une autre histoire. Notre séjour ici à Rota a été agréable, et nous avons beaucoup apprécié ce camping. Les chats ont aimé le calme et les endroits ensoleillés pour se prélasser, tandis que Bryan a pleinement profité de la plage. La plage s’appelle Aguadulce, tout comme le camping, et elle est vaste, avec du sable doré et fin, parfait pour de longues promenades. Elle est fréquentée aussi bien par des joggeurs, des propriétaires de chiens que des familles, ce qui la rend particulièrement polyvalente. Bryan adore courir sur le sable et explorer les vagues – c’est un véritable moment de bonheur pour lui.

    Rota possède une charmante vieille ville avec des maisons blanchies à la chaux, des ruelles étroites et de petites places invitantes. La promenade côtière est particulièrement agréable en début de soirée, lorsque la ville s’anime. Mais pour nous, les camping-caristes avec un chien, il n’est pas si simple de s’y rendre, car il faut marcher plus de six kilomètres. Deux heures sont nécessaires pour l’aller-retour, et prendre le bus n’est pas une option pour moi, car je ne veux pas laisser Bryan seul. Cela complique un peu la possibilité de profiter pleinement de l’atmosphère espagnole, et c’est une des raisons pour lesquelles je choisirais peut-être un emplacement plus proche de la ville lors d’une prochaine visite.

    Il y a aussi quelques aspects qui m’ont moins plu. Le tarif élevé pour l’électricité (6,50 € par jour) pèse dans la balance, et je regrette l’absence des petits chiringuitos typiques sur la plage, qui rendent la vie balnéaire en Espagne si animée. La proximité d’un restaurant ou d’un café manque également ici, ce que j’apprécie généralement beaucoup en Espagne. Le café/restaurant du camping est très basique. J’ai seulement fait l’erreur d’y prendre un petit-déjeuner une fois : le bacon était brûlé, les œufs brouillés durs et secs, trop cuits et réduits en petits morceaux. À la place de confiture, on m’a servi une pâte de charcuterie, et le pain grillé n’avait rien de spécial. Cependant, le café y est exceptionnel. Le camping lui-même est calme et bien entretenu, mais son isolement le rend un peu retiré.

    Demain, je continuerai mon voyage en direction de Gibraltar, avec un arrêt probable à Tarifa. Si le lieu me plaît, je pourrais y passer la nuit et reprendre la route le lendemain. En chemin, il y a également un site archéologique romain intéressant appelé Baelo Claudia, qui se trouve non loin de Tarifa. Je pourrais m’y arrêter pour une visite. Avec seulement environ 150 kilomètres jusqu’à Gibraltar, je voyagerai tranquillement, emportant avec moi les souvenirs de Rota et de son charme particulier.

    English:

    It’s time to hit the road again, and the cold weather makes this departure a bit easier – even though the bright sunshine tells a different story. Our stay here in Rota has been pleasant, and we have enjoyed many aspects of this campsite. The cats appreciated the calm and the sunny spots to lounge, while Bryan thoroughly enjoyed the beach. The beach is called Aguadulce, like the campsite, and it’s vast, with fine golden sand, perfect for long walks. It’s popular among joggers, dog owners, and families alike, which makes it particularly versatile. Bryan loves running on the sand and exploring the waves – it’s a true highlight for him.

    Rota itself has a charming old town with whitewashed houses, narrow streets, and inviting small squares. The coastal promenade is especially enjoyable in the early evening when the town comes to life. However, for us motorhome travelers with a dog, it’s not so convenient to get there since it’s over six kilometers to walk. The round trip takes two hours, and taking the bus isn’t an option for me as I don’t want to leave Bryan behind. This makes it a bit more challenging to fully embrace the Spanish lifestyle, which is one reason I might choose a pitch closer to the town on a future visit.

    There are also some things I liked less. The high fee for electricity (€6.50 per day) is significant, and I missed the typical small chiringuitos on the beach that make beach life in Spain so lively. The lack of nearby restaurants or cafés is also noticeable, which I usually enjoy in Spain. The café/restaurant at the campsite is extremely basic. I only made the mistake of having breakfast there once: the bacon was burnt, the scrambled eggs were hard and dry, overcooked, and reduced to tiny pieces. Instead of jam, they served me a meat paste, and the toast was nothing special. However, the coffee was exceptional. The campsite itself is quiet and well-maintained, but its isolation makes it feel somewhat detached.

    Tomorrow, I’ll continue my journey toward Gibraltar, with a likely stop in Tarifa. If the place appeals to me, I might spend the night there and continue the next day. Along the way, there’s also an interesting Roman archaeological site called Baelo Claudia, not far from Tarifa. I might stop there for a visit. With only about 150 kilometers to Gibraltar, I’ll travel at a relaxed pace, carrying with me the memories of Rota and its unique charm.
    もっと詳しく

  • Marokko so nah

    2024年12月11日, スペイン ⋅ ☁️ 13 °C

    Beim Verlassen des Campingplatzes Aguadulce bei Rota erlebe ich eine unangenehme Überraschung: Mein Fiat Ducato springt nicht an, die Starterbatterie ist leer. Mir ist sofort klar, was das bedeutet – ich muss fahren, ohne den Motor abzustellen, und zwar mindestens 2-3 Stunden, damit die Batterie wieder geladen wird. Mein geplanter Besuch bei der Römersiedlung Baelo Claudia reduziert sich also auf ein kurzes Anhalten auf dem Parkplatz. Zum Glück ist die Aussicht von dort aus wunderschön: eine traumhafte Bucht, umgeben von der weiten Landschaft der Costa de la Luz. Die Anfahrt zu Baelo Claudia führt durch eine ebenso malerische Gegend, auch wenn die Straßen teilweise holprig und etwas mühsam zu befahren sind.

    Nach meinem kurzen Stopp fahre ich weiter in Richtung Tarifa und werfe dabei einen Blick auf den Stellplatz in der Stadt. Der Kiesplatz bietet nur enge Stellplätze, die durch Metallgeländer voneinander getrennt sind. Zwar liegt er keine 200 Meter vom Meer entfernt und in der Nähe einer Polizeistation, aber er hat wenig Charme und spricht mich nicht an. Deshalb beschließe ich, nicht zu bleiben, und setze meine Fahrt fort in Richtung Gibraltar.

    Auf dem Weg nach Gibraltar wird mir immer wieder bewusst, wie nah Marokko tatsächlich ist. Die Ausblicke auf die afrikanische Küste sind beeindruckend – die Distanz scheint kaum mehr als ein Katzensprung. Mein Handy wechselt dabei mehrfach zu marokkanischen Telefonanbietern, was mich zum Schmunzeln bringt. Marokko liegt so nah, dass man fast glauben könnte, es einfach zu Fuß erreichen zu können. Besonders die Rif-Gebirgskette auf der marokkanischen Seite sticht hervor, mit ihren sanften, aber markanten Konturen, die sich gegen den Himmel abzeichnen. Das Rif-Gebirge ist nicht so hoch wie die berühmten Atlasgebirge im Landesinneren Marokkos, hat aber eine faszinierende Präsenz. Es ist ein besonderer Moment, diese Nähe zweier Kontinente so deutlich zu erleben.

    Français:

    En quittant le camping Aguadulce près de Rota, une mauvaise surprise m’attend : mon Fiat Ducato ne démarre pas, la batterie de démarrage est à plat. Je comprends immédiatement ce que cela implique : je dois rouler sans arrêter le moteur pendant au moins 2 à 3 heures pour recharger la batterie. Ma visite prévue de la colonie romaine de Baelo Claudia se résume donc à un court arrêt sur le parking. Heureusement, la vue depuis cet endroit est magnifique : une baie idyllique entourée par les vastes paysages de la Costa de la Luz. L’accès à Baelo Claudia traverse également une région pittoresque, bien que les routes soient parfois cahoteuses et un peu difficiles à emprunter.

    Après ce bref arrêt, je poursuis ma route en direction de Tarifa et jette un coup d’œil à l’aire de stationnement de la ville. Ce parking en gravier offre seulement des emplacements étroits, séparés par des barrières métalliques. Bien qu’il ne soit situé qu’à 200 mètres de la mer et à proximité d’un poste de police, il manque de charme et ne me séduit pas. Je décide donc de ne pas rester et de continuer ma route vers Gibraltar.

    En chemin vers Gibraltar, je réalise à quel point le Maroc est réellement proche. Les vues sur la côte africaine sont impressionnantes – la distance semble à peine plus qu’un saut de puce. Mon téléphone passe plusieurs fois sur des opérateurs marocains, ce qui me fait sourire. Le Maroc semble si proche qu’on pourrait presque croire qu’on peut l’atteindre à pied. En particulier, la chaîne du Rif sur la côte marocaine se distingue avec ses contours doux mais caractéristiques qui se détachent sur le ciel. Bien que le Rif ne soit pas aussi élevé que les célèbres montagnes de l’Atlas situées à l’intérieur des terres marocaines, il possède une présence fascinante. C’est un moment spécial de voir cette proximité entre deux continents si clairement.

    English:

    When leaving the Aguadulce campsite near Rota, I face an unpleasant surprise: my Fiat Ducato won’t start because the starter battery is dead. I immediately realize what this means – I need to drive without stopping the engine for at least 2-3 hours to recharge the battery. My planned visit to the Roman settlement of Baelo Claudia is reduced to a brief stop in the parking lot. Fortunately, the view from there is stunning: an idyllic bay surrounded by the vast landscapes of the Costa de la Luz. The drive to Baelo Claudia also takes you through a scenic area, though the roads are sometimes bumpy and a bit challenging.

    After this short stop, I continue towards Tarifa and take a look at the motorhome area in the town. The gravel parking lot offers only narrow spaces, separated by metal barriers. While it’s less than 200 meters from the sea and close to a police station, it lacks charm and doesn’t appeal to me. So, I decide not to stay and proceed on my way to Gibraltar.

    On the road to Gibraltar, I’m repeatedly reminded of how close Morocco actually is. The views of the African coastline are breathtaking – the distance feels like little more than a stone’s throw. My phone frequently switches to Moroccan service providers, which makes me smile. Morocco feels so close, you might almost believe you could walk there. The Rif mountain range on the Moroccan side stands out in particular, with its gentle but distinctive contours silhouetted against the sky. Although the Rif isn’t as high as the famous Atlas Mountains further inland in Morocco, it has a captivating presence. It’s a special moment to experience the proximity of two continents so vividly.
    もっと詳しく

  • Gibraltar

    2024年12月11日〜13日, ジブラルタル ⋅ ⛅ 14 °C

    Wir kommen auf dem Stellplatz in der Marina von Gibraltar an, und ich muss sagen, er gefällt mir ausgesprochen gut. Ich habe das Glück, in der vordersten Reihe zu stehen, mit Blick auf die beeindruckenden Yachten, die hier anlegen. Hinter uns erhebt sich majestätisch der Felsen von Gibraltar, ein Wahrzeichen, das sowohl imposant als auch geschichtsträchtig ist.

    Die Temperaturen bleiben niedrig, und für die Nacht ist Regen angesagt – sogar heftige Gewitter. Tatsächlich werden wir um 3:00 Uhr morgens von einem ohrenbetäubenden Donnerschlag geweckt, gefolgt von wolkenbruchartigem Regen. Es gießt so stark, dass es fast unmöglich ist, die Parkplatzoberfläche vom Meer zu unterscheiden. Das Unwetter hält bis in die späten Morgenstunden an und hinterlässt große Pfützen und eine frische, klare Luft, als die Wolken schließlich weiterziehen.

    Am Nachmittag erkunde ich zusammen mit Amelie zu Fuß einen Teil des zollfreien Gebiets von Gibraltar, während Bryan mit den Katzen im Wohnmobil bleibt. Die Main Street von Gibraltar hat einen besonderen altmodischen Charme, der bewusst gepflegt wird. Es gibt rote Telefonzellen, wie sie früher überall im Vereinigten Königreich üblich waren, und die typischen schwarzen Abfallbehälter mit goldener Aufschrift „Litter“, die seit den 1990er Jahren in London aus Sicherheitsgründen verschwunden sind. Alles hier wirkt unglaublich sauber, gepflegt und durchdacht. Ich muss zugeben, dass ich mir vorstellen könnte, hier zu leben.

    Aufgrund des unbeständigen Wetters und der komfortablen Bedingungen des Stellplatzes beschließen wir, zwei Nächte zu bleiben. Der gepflasterte, saubere Untergrund ist im Regen um einiges angenehmer als der Schotterkies, der uns auf dem nächsten Stellplatz erwarten wird.

    Ich fülle meinen Wassertank auf, entsorge das Grauwasser und die Toilette, und nach einem langen und ausführlichen Einkauf bei Carrefour, bei dem ich vor allem die Angebote in Katzenfutter nutze, fahre ich weiter in Richtung Estepona.

    Français:

    Nous arrivons sur l’aire de camping-car de la marina de Gibraltar, et je dois dire qu’elle me plaît énormément. J’ai la chance d’être garée en première ligne, avec une vue imprenable sur les impressionnants yachts qui accostent ici. Derrière nous se dresse majestueusement le rocher de Gibraltar, un monument emblématique à la fois imposant et chargé d’histoire.

    Les températures restent basses, et des pluies sont prévues pour la nuit – accompagnées même de violents orages. Effectivement, à 3 heures du matin, un coup de tonnerre assourdissant nous réveille, suivi d’une pluie torrentielle. Il pleut si fort qu’il devient presque impossible de distinguer la surface du parking de celle de la mer. L’orage se poursuit jusqu’à la fin de la matinée, laissant derrière lui de grandes flaques d’eau et une atmosphère fraîche et claire lorsque les nuages finissent par se dissiper.

    L’après-midi, je pars explorer à pied avec Amélie une partie de la zone franche de Gibraltar, tandis que Bryan reste dans le camping-car avec les chats. La rue principale de Gibraltar, la Main Street, a un charme rétro particulier qui est soigneusement entretenu. On y trouve des cabines téléphoniques rouges, comme celles qui étaient autrefois courantes au Royaume-Uni, ainsi que des poubelles noires typiques avec l’inscription dorée « Litter », qui ont disparu de Londres depuis les années 1990 pour des raisons de sécurité. Tout ici est incroyablement propre, bien organisé et soigneusement préservé. Je dois avouer que je pourrais très bien m’imaginer vivre ici.

    En raison du temps incertain et du confort de l’aire de camping-car, nous décidons de rester deux nuits. Le sol pavé et propre est bien plus agréable sous la pluie que le gravier que nous trouverons sur la prochaine aire.

    Je remplis mon réservoir d’eau, je vide les eaux grises et les toilettes, et après un long et détaillé passage chez Carrefour, où je profite des promotions sur la nourriture pour chats, je reprends la route en direction d’Estepona.

    English:

    We arrive at the motorhome site in the Gibraltar marina, and I must say, I like it a lot. I’m fortunate to have a spot in the front row, with a stunning view of the impressive yachts docked here. Behind us rises the majestic Rock of Gibraltar, an iconic landmark that is both imposing and steeped in history.

    The temperatures remain low, and rain is forecast for the night – including heavy thunderstorms. Sure enough, at 3 a.m., we are awakened by a deafening clap of thunder, followed by torrential rain. The downpour is so intense that it’s almost impossible to tell the parking surface from the sea. The storm continues into late morning, leaving behind large puddles and a fresh, clear atmosphere as the clouds finally drift away.

    In the afternoon, I explore part of Gibraltar’s duty-free zone on foot with Amelie, while Bryan stays in the motorhome with the cats. Gibraltar’s Main Street has a unique, old-fashioned charm that is deliberately preserved. You’ll find red telephone boxes like those once common throughout the United Kingdom, as well as the iconic black litter bins with gold lettering, which have disappeared from London since the 1990s for security reasons. Everything here feels incredibly clean, well-organized, and thoughtfully maintained. I have to admit, I could easily imagine living here.

    Due to the unpredictable weather and the comfort of the motorhome site, we decide to stay for two nights. The paved, clean surface is much more comfortable in the rain than the gravel we are likely to encounter at the next site.

    I refill my water tank, empty the grey water and toilet, and after a long and thorough shopping trip at Carrefour, where I take advantage of offers on cat food, I continue my journey toward Estepona.
    もっと詳しく

  • Camperpark Gregorio Beach

    2024年12月13日〜15日, スペイン ⋅ ☀️ 13 °C

    Meine Freunde schwärmen seit Tagen von einem Stellplatz namens Gregorio Camper Park, angeblich einem der besten in der Region. Meine eigene Recherche bestätigt, dass dieser Platz tatsächlich sehr beliebt ist. Die Fahrt dorthin ist nur etwa 80 Kilometer und zeigt Ausblicke auf die majestätische Sierra Nevada. Die Aussicht ist atemberaubend, und ich bedaure es sehr, diesmal keine Kamera montiert zu haben, um diese Bilder festzuhalten. Kleine weiße Dörfer schmiegen sich an die Hänge, und Olivenhaine sowie Orangenplantagen kann man in der Ferne wahrnehmen, – ein wahrhaft malerisches Bild von Andalusien.

    Als wir uns dem Gregorio Camper Park nähern, bin ich beeindruckt von der gepflegten Anlage und der schönen Umgebung. Der Platz erinnert an einen Country Club, mit sauber angelegten Parzellen, schattenspendenden Bäumen und einer äußerst einladenden Atmosphäre. Es gibt sogar ein angeschlossenes Restaurant und eine Bar, die mit ihrer schicken Einrichtung und stilvollen Atmosphäre auf den ersten Blick bestechen. Leider habe ich gerade erst meinen Kühlschrank bei Carrefour bis zum Rand gefüllt und finde deshalb keine Ausrede, das Restaurant zu testen. Mit 25 € pro Nacht ist der Stellplatz jedoch nicht gerade günstig, besonders für Spanien. Hier halten auffallend viele große Wohnmobile.

    Der Gregorio Camper Park liegt in der Nähe von Estepona, einer charmanten Stadt an der Costa del Sol. Estepona soll eine schöne Altstadt mit weiß getünchten Häusern, blühenden Blumen und engen Gassen haben, die typisch andalusischen Flair versprühen, ist aber leider zu weit weg vom Stellplatz, um sie zu erkunden. Die Stadt ist auch wirtschaftlich interessant: Neben dem Tourismus, der einen Großteil der Einnahmen generiert, spielt die Landwirtschaft eine Rolle – vor allem der Anbau von Oliven, Zitrusfrüchten und Avocados. Estepona hat sich in den letzten Jahren zu einem beliebten Wohnort für Menschen aus ganz Europa entwickelt, was auch den Immobilienmarkt angetrieben hat.

    Die Küste um Estepona erstreckt sich über etwa 20 Kilometer und bietet eine Mischung aus gepflegten Stränden und „naturbelassenen“ Abschnitten. Der Strand in der Nähe des Camper Parks trägt jedoch wenig zu diesem idyllischen Bild bei. Mit seinem grauen Sand, den vielen Steinen und einer eher ungepflegten Umgebung wirkt er etwas trist. Auch der Weg zum Strand führt an Gebäuden vorbei, denen eine gründliche Wartung guttun würde. Die Promenade selbst ist lang und bietet Gelegenheit für ausgedehnte Spaziergänge, könnte aber ebenfalls mehr Pflege und Leben vertragen.

    An der Rezeption des Camper Parks wird man äußerst freundlich empfangen, und das Personal spricht ausgezeichnet Englisch. Nach dem Einrichten auf dem Stellplatz beschließe ich, mit Bryan etwas Ball zu spielen. Er liebt es über alles und springt vor Freude, wenn er dem Ball hinterherjagen kann. Doch schon nach kurzer Zeit beginnt er wieder zu hinken, was bei mir gemischte Gefühle auslöst. Ich möchte seine Pfote schonen, aber gleichzeitig kann ich ihm die Freude nicht nehmen. Schließlich ist Ballspielen für ihn das Größte, und seine Begeisterung ist einfach ansteckend.

    Da der Stellplatz in Málaga, wo wir als nächstes anhalten möchten, in der ersten Nacht nicht verfügbar ist, bleibe ich hier eine Nacht länger. Leider ergibt sich so trotz allem nicht die Gelegenheit, das schicke Restaurant des Camper Parks auszuprobieren oder Estepona etwas genauer zu erkunden, bevor es weitergeht.

    Français:

    Mes amis ne cessent de vanter un emplacement nommé Gregorio Camper Park, apparemment l’un des meilleurs de la région. Mes propres recherches confirment que ce site est effectivement très populaire. Le trajet jusqu’à ce camping est d’environ 80 kilomètres et offre des vues spectaculaires sur la majestueuse Sierra Nevada. Le paysage est à couper le souffle, et je regrette beaucoup de ne pas avoir installé ma caméra cette fois-ci pour immortaliser ces images. De petits villages blancs s’accrochent aux flancs des montagnes, et l’on peut apercevoir au loin des oliveraies ainsi que des plantations d’orangers – une véritable carte postale de l’Andalousie.

    En approchant du Gregorio Camper Park, je suis impressionné par l’aménagement soigné et le cadre magnifique. Le site rappelle un Country Club, avec des emplacements bien organisés, des arbres qui offrent de l’ombre, et une atmosphère des plus accueillantes. Il y a même un restaurant et un bar attenants, avec une décoration chic et une ambiance élégante. Malheureusement, ayant récemment rempli mon réfrigérateur chez Carrefour, je ne trouve aucune excuse pour tester le restaurant. À 25 € la nuit, le prix est plutôt élevé pour l’Espagne. On y trouve de nombreux grands camping-cars.

    Le Gregorio Camper Park se trouve près d’Estepona, une charmante ville de la Costa del Sol. Estepona est réputée pour sa vieille ville pittoresque avec ses maisons blanchies à la chaux, ses fleurs éclatantes et ses ruelles étroites qui dégagent un charme andalou typique, mais elle est malheureusement trop éloignée du camping pour que je puisse l’explorer. La ville présente également un intérêt économique : outre le tourisme, qui constitue une part importante des revenus, l’agriculture joue un rôle clé – notamment la culture des olives, des agrumes et des avocats. Ces dernières années, Estepona est devenue un lieu de résidence prisé par des gens venus de toute l’Europe, stimulant ainsi le marché immobilier.

    La côte autour d’Estepona s’étend sur environ 20 kilomètres et offre un mélange de plages bien entretenues et de sections « naturelles ». Cependant, la plage près du camping contribue peu à cette image idyllique. Avec son sable gris, ses nombreux galets et son environnement quelque peu négligé, elle paraît un peu triste. Le chemin menant à la plage passe également devant des bâtiments qui gagneraient à être mieux entretenus. La promenade, bien que longue et idéale pour de grandes balades, pourrait aussi bénéficier d’un peu plus de soin et d’animation.

    À la réception du Gregorio Camper Park, l’accueil est extrêmement chaleureux, et le personnel parle un excellent anglais. Après m’être installé sur mon emplacement, je décide de jouer un peu à la balle avec Bryan. Il adore ça et saute de joie en courant après la balle. Mais au bout de peu de temps, il commence à boiter, ce qui me laisse des sentiments mitigés. J’aimerais ménager sa patte, mais il est difficile de lui refuser ce plaisir. Le jeu de balle est pour lui le summum, et sa joie est tellement communicative.

    Le camping de Málaga, où nous prévoyons de nous arrêter ensuite, n’a pas de place disponible pour la première nuit, je décide donc de rester ici une nuit supplémentaire. Malheureusement, cela ne me permet pas, malgré tout, de tester le restaurant chic du Gregorio Camper Park ou d’explorer davantage Estepona avant de repartir.

    English:

    My friends have been raving about a motorhome park called Gregorio Camper Park, supposedly one of the best in the region. My own research confirms that this spot is indeed very popular. The drive to the campsite is about 80 kilometers long and offers spectacular views of the majestic Sierra Nevada. The scenery is breathtaking, and I deeply regret not having my camera set up this time to capture these views. Small white villages cling to the mountainsides, and you can see olive groves and orange plantations in the distance – a true postcard view of Andalusia.

    As I approach Gregorio Camper Park, I am impressed by its well-maintained grounds and beautiful surroundings. The site resembles a country club, with neatly organized pitches, shady trees, and an incredibly welcoming atmosphere. There’s even an attached restaurant and bar with chic décor and stylish ambiance. Unfortunately, having just stocked up my fridge at Carrefour, I can’t justify testing out the restaurant. At €25 per night, the price is relatively high for Spain, and the park attracts many large motorhomes.

    Gregorio Camper Park is located near Estepona, a charming town on the Costa del Sol. Estepona is known for its picturesque old town, with whitewashed houses, vibrant flowers, and narrow streets exuding typical Andalusian charm. Unfortunately, it’s too far from the camper park to explore. The town is also economically significant: besides tourism, which generates a large part of its revenue, agriculture plays a key role, particularly the cultivation of olives, citrus fruits, and avocados. In recent years, Estepona has become a popular residential area for people from across Europe, boosting the real estate market.

    The coastline around Estepona stretches for about 20 kilometers and offers a mix of well-kept beaches and more “natural” sections. However, the beach near the camper park does little to contribute to this idyllic image. Its gray sand, numerous stones, and slightly neglected surroundings make it feel a bit dreary. The path to the beach also passes by buildings that could use some maintenance. The promenade, while long and great for walks, could also benefit from more care and vibrancy.

    At the Gregorio Camper Park reception, the welcome is exceptionally warm, and the staff speaks excellent English. After setting up my pitch, I decide to play some ball with Bryan. He absolutely loves it and leaps with joy as he chases the ball. However, after a short while, he starts limping again, which leaves me with mixed feelings. I want to protect his paw, but it’s hard to deny him this happiness. Playing ball is his absolute favorite, and his enthusiasm is simply contagious.

    The motorhome park in Málaga, where we plan to stop next, doesn’t have availability for the first night, so I decide to stay here an extra night. Unfortunately, it still doesn’t give me the opportunity to try the Gregorio Camper Park’s chic restaurant or explore Estepona further before moving on.
    もっと詳しく

  • Roquetas del Mar

    2024年12月19日〜1月18日, スペイン ⋅ ☁️ 21 °C

    In La Herradura regnete es, aber trotzdem ging ich mit meiner Freundin Heidi noch durch die Stadt und in die Markthalle. Alles ist recht übersichtlich, aber angenehm, für Touristen sehr zugänglich und gut ausgelegt. La Herradura, was übersetzt „das Hufeisen“ bedeutet, hat seinen Namen von der hufeisenförmigen Bucht, an der es liegt. Der kleine Ort hat eine interessante Geschichte, die bis in die Römerzeit zurückreicht, und später war er unter der Herrschaft der Mauren ein wichtiger Stützpunkt. Heute ist La Herradura vor allem für seine schöne Küstenlandschaft und seine entspannte Atmosphäre bekannt. Wirtschaftlich lebt der Ort hauptsächlich vom Tourismus sowie vom Fischfang und kleineren landwirtschaftlichen Aktivitäten. Die geographische Lage, eingebettet zwischen den Bergen und dem Meer, macht ihn besonders reizvoll.

    Wir begegneten noch einer gesamten Schulklasse in festlichen Outfits, ganz vorne die Kleinen als Engelchen verkleidet – das war wirklich sehr süß. Danach ging es weiter nach Roquetas del Mar, und dank der extrem guten Ausschilderung des Campingplatzes war er auch nicht schwer zu finden, obwohl ich anfangs daran vorbeigefahren bin.

    Roquetas del Mar und seine Umgebung haben mich sehr überrascht. Jeder, dem ich von meinem Vorhaben, in der Gegend von Almería zu überwintern, erzählt habe, sprach sofort von den Plastikkulturen des Gemüseanbaus. Und ja, das stimmt. Die Gegend eignet sich vorzüglich für den Gemüseanbau, und die Saison wird verlängert, indem man Plastikplanen über die Beete spannt. Diese Region, oft als „Gemüsegarten Europas“ bezeichnet, versorgt ganz Europa mit frischem Gemüse, vor allem Tomaten, Paprika, Zucchini und Gurken. Obwohl die Plastiklandschaften nicht besonders schön anzusehen sind, sind sie ein entscheidender Faktor für die Wirtschaft der Region und bieten Arbeitsplätze für viele Menschen.

    Der Campingplatz selbst ist ruhig und gut gepflegt, jedoch liegt er etwas abseits. Er befindet sich zwischen drei Ortschaften, nämlich Roquetas del Mar, Aguadulce und El Parador. Jede ist etwa zwei Kilometer entfernt. Bis zum Meer sind es circa 500 Meter bis einen Kilometer, je nachdem, welchen Weg man wählt. Ein Teil der Strecke führt über einen etwas unangenehmen Schotterweg, auf dem links und rechts Müll liegt. Der Rest des Weges führt auf Lehmfaden durch eine Naturlandschaft, die dann in ein Naturschutzgebiet übergeht. Morgens strahlt das Schilff in diesem Gebiet in der Sonne und leuchtet wie verzaubert. Das Einzige, was mich an den Lehmwegen stört, ist, dass sie unübersichtlich sind und einem manchmal plötzlich Hunde ohne Leine entgegenkommen. Bryan ist in letzter Zeit allerdings wirklich sehr gut mit dem Kommando „Ignorieren“ und strengt sich sichtlich an.

    Wir nähern uns in riesigen Schritten Weihnachten, und in circa zwei Kilometern Entfernung gibt es mehrere Carrefour und Mercadona-Märkte mit einer riesigen Auswahl, wo ich natürlich meine Weihnachtseinkäufe gemacht habe. Ich war fast erschlagen von dem breiten Angebot an Hühnchen Relleno – Hühner, die entbeint, gefüllt und fertig zum Backen sind –, Kapaunen und Poularden, aber weniger Gänsen und Enten. Der Campingplatz bietet ein Festmahl sowohl am 25. Dezember als auch am Neujahrstag an. Für 30 Euro bekommt man ein Fünf-Gänge-Menü, und es soll recht gut sein, aber mir ist das zu viel. Ich habe mich für ein ganz normales festliches Steak mit einem sehr gut schmeckenden Rotwein entschieden. Kurz hatte ich noch überlegt, eine Quiche Lorraine zu backen, habe es dann aber doch gelassen – aber Silvester ist ja auch noch eine Option.

    Das Wetter hier in Roquetas ist herrlich: Meistens 19 Grad am Tag, nach anfänglichen 8 bis 13 Grad am Morgen. Die Sonne scheint den ganzen Tag. Der einzige Unterschied im Wetter ist der Wind. Wenn er bläst, dann meist aus Nordosten und ziemlich kalt, was es dann schon ungemütlich macht. Aber der kürzeste Tag des Jahres ist vorbei, und die Tage werden jetzt jeden Tag ein kleines bisschen länger – und damit auch wärmer.

    Ich habe wunderbare Gespräche mit meinen Kindern geführt und auch mehrmals mit meiner Mutter gesprochen. Einmal war sie auch ganz bei sich und sehr lustig, obwohl ihr die Tränen über die Wangen kullerten. Ich hatte ihr ihre Lind-Pralinen von Amazon schicken lassen, dazu Nürnberger Früchtebrot und ein Gebinde aus künstlichem Weihnachtsstern, das auf dem Foto extrem schön aussah. Leider haben wir den Fehler gemacht, ihr die Lind-Pralinen direkt vor unserem Video-Telefonat zu geben. Sie war so sehr damit beschäftigt, die Pralinen zu essen, dass sie nicht ganz ins Gespräch eingebunden werden konnte – aber das holen wir beim nächsten Mal nach.

    Français:

    À La Herradura, il pleuvait, mais cela ne m’a pas empêchée de me promener en ville avec mon amie Heidi et de visiter le marché couvert. Tout est assez petit mais agréable, bien pensé et accessible pour les touristes. La Herradura, qui signifie « le fer à cheval », doit son nom à la forme en fer à cheval de sa baie. Ce petit village a une histoire intéressante qui remonte à l’époque romaine, et il était un point stratégique important sous la domination maure. Aujourd’hui, La Herradura est surtout connue pour ses paysages côtiers magnifiques et son atmosphère détendue. Économiquement, le village repose principalement sur le tourisme, la pêche et quelques activités agricoles. Située entre les montagnes et la mer, la géographie de La Herradura lui donne un charme particulier.

    Nous avons croisé une classe entière d’écoliers habillés en tenues festives, avec de petits anges en tête du cortège – c’était vraiment adorable. Ensuite, nous avons repris la route en direction de Roquetas de Mar. Grâce à l’excellente signalisation, nous avons trouvé le camping sans difficulté, bien que je sois initialement passée devant l’entrée.

    Roquetas de Mar et ses environs m’ont beaucoup surprise. Chaque fois que je mentionnais mon projet de passer l’hiver dans la région d’Almería, tout le monde me parlait des vastes cultures sous plastique utilisées pour la production de légumes. Et c’est vrai : cette région est idéale pour la culture de légumes, et la saison est prolongée grâce aux bâches en plastique qui recouvrent les champs. Souvent appelée « le jardin potager de l’Europe », la région fournit des légumes frais à tout le continent, notamment des tomates, poivrons, courgettes et concombres. Bien que ces paysages de plastique ne soient pas très esthétiques, ils sont essentiels à l’économie locale et offrent de nombreux emplois.

    Le camping lui-même est calme et bien entretenu, mais il est un peu éloigné des principales commodités. Il se situe entre trois localités : Roquetas de Mar, Aguadulce et El Parador, chacune à environ deux kilomètres. La plage est également à environ 500 mètres à un kilomètre, selon le chemin emprunté. Une partie du trajet passe par un chemin de gravier désagréable, bordé de déchets de chaque côté. Le reste du trajet traverse une zone naturelle qui mène à une réserve protégée. Le matin, cette région brille sous le soleil et semble enchantée. La seule chose qui me dérange sur ces chemins en terre battue, c’est leur manque de visibilité. Parfois, des chiens sans laisse apparaissent de manière inattendue. Cependant, Bryan a beaucoup progressé avec l’ordre « Ignore » et fait de gros efforts pour obéir.

    Nous approchons de Noël à grands pas, et il y a plusieurs supermarchés Mercadona à environ deux kilomètres d’ici avec une large gamme de produits. J’ai bien sûr fait mes courses de Noël. J’étais presque submergée par la vaste offre de poulets « relleno » – des poulets farcis prêts à cuire –, de chapons et de poulardes, mais il y avait moins de choix pour les oies et les canards. Le camping propose un repas festif pour le 25 décembre ainsi que pour le jour de l’An. Pour 30 euros, on peut profiter d’un menu en cinq plats, qui semble délicieux, mais c’est trop pour moi. J’ai opté pour un simple steak festif accompagné d’un très bon vin rouge. J’avais brièvement envisagé de préparer une quiche lorraine, mais je me suis ravisée – peut-être pour le réveillon du Nouvel An.

    Le temps ici à Roquetas est magnifique : généralement 19 degrés pendant la journée, après un début de matinée à 8 ou 13 degrés. Le soleil brille toute la journée. La seule variation dépend du vent. Lorsqu’il souffle, il vient souvent du nord-est et est assez froid, ce qui rend les journées inconfortables. Mais le solstice d’hiver est passé, et les jours s’allongent déjà, devenant un peu plus chauds à chaque fois.

    J’ai eu de merveilleuses conversations avec mes enfants et j’ai également parlé à plusieurs reprises avec ma mère. Une fois, elle était particulièrement lucide et drôle, bien que des larmes lui aient coulé sur les joues. Je lui avais envoyé des chocolats Lindt via Amazon, ainsi que du pain de fruits de Nuremberg et une composition de poinsettia artificiel, qui avait l’air magnifique sur la photo. Malheureusement, nous avons eu la mauvaise idée de lui donner les chocolats juste avant notre appel vidéo. Elle était tellement occupée à les savourer qu’elle n’était pas complètement attentive à la conversation – mais nous nous rattraperons la prochaine fois.

    English:

    In La Herradura, it was raining, but that didn’t stop me from exploring the town with my friend Heidi and visiting the indoor market. Everything is quite small but pleasant, well-organized, and accessible for tourists. La Herradura, meaning “the horseshoe,” gets its name from the horseshoe-shaped bay it is located on. This small village has an interesting history dating back to Roman times and later served as an important strategic point under Moorish rule. Today, La Herradura is best known for its beautiful coastal scenery and relaxed atmosphere. Economically, the village relies mainly on tourism, fishing, and some agricultural activities. Nestled between the mountains and the sea, La Herradura’s geography gives it a unique charm.

    We came across an entire school class dressed in festive outfits, with little angels leading the procession – it was truly adorable. Afterward, we continued on to Roquetas de Mar. Thanks to the excellent signage, we found the campsite without much trouble, although I initially drove past the entrance.

    Roquetas de Mar and its surroundings have really surprised me. Whenever I mentioned my plan to spend the winter in the Almería region, everyone immediately brought up the vast plastic-covered vegetable fields. And it’s true: this area is perfect for growing vegetables, and the season is extended with plastic sheeting covering the crops. Often called “Europe’s vegetable garden,” this region supplies fresh produce to the entire continent, including tomatoes, peppers, zucchini, and cucumbers. While the plastic landscapes aren’t particularly picturesque, they are vital to the local economy and provide employment for many people.

    The campsite itself is quiet and well-maintained, but it is somewhat remote. It is situated between three towns: Roquetas de Mar, Aguadulce, and El Parador, each about two kilometers away. The beach is also about 500 meters to one kilometer away, depending on the route taken. Part of the path is a somewhat unpleasant gravel road, with trash lining both sides. The remainder passes through a natural area that leads to a protected reserve. In the morning, this area glows in the sunlight and looks almost magical. The only thing I dislike about the dirt paths is their lack of visibility. Occasionally, unleashed dogs appear unexpectedly. However, Bryan has improved significantly with the “Ignore” command and tries his best to obey.

    We are getting closer and closer to Christmas, and there are several Mercadona supermarkets about two kilometers away, offering a wide variety of products. Naturally, I did my Christmas shopping there. I was almost overwhelmed by the vast selection of “relleno” chickens – stuffed, ready-to-cook chickens – as well as capons and poulards, though there were fewer geese and ducks. The campsite offers a festive meal on both December 25th and New Year’s Day. For 30 euros, you get a five-course menu that seems delicious, but it’s too much for me. I opted for a simple festive steak with some very good red wine. I briefly considered baking a quiche Lorraine but decided against it – perhaps for New Year’s Eve.

    The weather here in Roquetas is lovely: usually 19 degrees during the day, after a morning start of 8 to 13 degrees. The sun shines all day. The only variation comes from the wind. When it blows, it often comes from the northeast and is quite cold, making it uncomfortable. But the winter solstice has passed, and the days are already getting a little longer – and slightly warmer.

    I’ve had wonderful conversations with my children and have also spoken to my mother several times. Once, she was particularly lucid and funny, even though tears were streaming down her cheeks. I had sent her some Lindt chocolates via Amazon, along with Nuremberg fruit bread and a poinsettia arrangement, which looked stunning in the photo. Unfortunately, we made the mistake of giving her the chocolates just before our video call. She was so busy enjoying them that she wasn’t fully engaged in the conversation – but we’ll catch up next time.
    もっと詳しく

  • Regen

    2025年1月6日, スペイン ⋅ ☁️ 12 °C

    Heute Nacht hat es gegen 3:00 Uhr begonnen zu regnen – erst leicht, dann immer heftiger. Natürlich hatte ich meine zwei gepolsterten Stühle noch draußen stehen, die prompt um 4:00 Uhr in aller Eile ins Trockene geholt werden mussten. Also stand ich im Nachthemd draußen, während der Regen immer stärker wurde. Das Spektakel blieb nicht unbemerkt: Die Tiere waren sofort hellwach und verfolgten das Ganze aufmerksam.

    Zum Glück konnte ich Watson und Ivo überreden, im Wohnmobil zu bleiben, denn sie nutzen solche Gelegenheiten gerne, um schnell durch die halb geöffnete Tür nach draußen zu schlüpfen – besonders dann, wenn ich beide Hände voll habe. Aber kaum waren die Stühle gerettet und ich wieder im Bett, ging es richtig los: Watson hatte seine berühmten verrückten 20 Minuten. Wie ein kleiner Derwisch raste er durchs Wohnmobil, ein unmissverständliches Zeichen dafür, dass er Hunger hatte. Also wieder aufgestanden und ihn gefüttert. Doch natürlich wollte das restliche Rudel nicht leer ausgehen: Ivo verlangte ebenfalls sein Futter, und Bryan sah mich mit seinem „und was ist mit mir?“-Blick an.

    Trotzdem sind Bryan und ich später für einen schönen Spaziergang gegangen. Der frische Regen ließ, wie immer, alle Farben leuchtender und kräftiger erscheinen, als sie sonst wirken. Leider habe ich dabei die falschen Wege gewählt und meine Schuhe sind immer noch schlammig. Das steht jetzt auf der To-do-Liste für später.

    Gestern habe ich die Tür des Oberschranks, in dem die Mikrowelle steht, repariert. Drei Schrauben waren durch die vielen Rüttelpisten, die wir gefahren sind, irgendwann herausgefallen. Das Einschrauben war allerdings alles andere als einfach, da ich sie von hinten nach vorne schrauben musste. Es fühlte sich an, als müsste ich im Schrank sitzen, um überhaupt etwas sehen zu können. Mit einem kleinen beleuchteten Kosmetikspiegel hat es dann aber doch geklappt. Kaum hatte ich die Tür fest, bemerkte ich, dass die Installateure bei der Montage der Tür einen Fehler gemacht hatten. Also musste ich die restlichen Scharniere lösen, die Tür erneut ausrichten, und jetzt passt sie wunderbar und gerade in die Öffnung.

    Heute stehen noch ein paar weitere Projekte auf dem Plan – mal sehen, was ich davon alles umsetzen kann.

    Français:

    Cette nuit, vers 3h du matin, il a commencé à pleuvoir – d’abord légèrement, puis de plus en plus fort. Bien sûr, mes deux chaises rembourrées étaient encore dehors, et j’ai dû les rentrer en toute hâte sous la pluie vers 4h du matin, en chemise de nuit. Pendant ce temps, les animaux étaient déjà réveillés et observaient la scène avec curiosité.

    Heureusement, j’ai réussi à convaincre Watson et Ivo de rester dans le camping-car, car ils profitent souvent de ces occasions pour filer dehors dès que la porte est entrouverte, surtout quand j’ai les mains occupées. À peine les chaises étaient-elles sauvées que Watson a commencé ses fameuses 20 minutes de folie. Comme une petite tornade, il a couru dans tout le camping-car, ce qui est toujours son signe qu’il a faim. Donc, je me suis relevée pour le nourrir. Mais évidemment, Ivo et Bryan n’allaient pas en rester là : Ivo a aussi demandé sa part, et Bryan m’a lancé son regard qui voulait dire « et moi alors ? ».

    Malgré tout, Bryan et moi sommes sortis plus tard pour une belle promenade. La pluie fraîche avait, comme toujours, ravivé les couleurs, qui semblaient plus vives et éclatantes que d’habitude. Malheureusement, j’ai pris les mauvais chemins, et mes chaussures sont encore couvertes de boue. Cela devra être réglé plus tard dans la journée.

    Hier, j’ai réparé la porte du placard supérieur où se trouve le micro-ondes. Trois vis étaient tombées à cause des nombreuses routes cahoteuses que nous avons empruntées. Visser ces vis a été tout sauf simple, car je devais les insérer de l’arrière vers l’avant. J’avais l’impression de devoir m’asseoir dans le placard pour y voir quelque chose. Heureusement, un petit miroir de maquillage éclairé m’a beaucoup aidée. Une fois la porte fixée, j’ai remarqué que les installateurs avaient commis une erreur lors de son montage initial. J’ai donc dû desserrer les autres charnières, réaligner la porte, et maintenant, elle s’adapte parfaitement et est bien droite.

    Aujourd’hui, j’ai encore quelques autres projets à réaliser – voyons combien je réussirai à en terminer.

    English:

    Last night, around 3 a.m., it started raining – first lightly, then heavier and heavier. Of course, my two padded chairs were still outside, so I had to rush out in the rain to bring them in at 4 a.m., in my nightgown. Meanwhile, the animals were wide awake and curiously watching the whole scene.

    Thankfully, I managed to convince Watson and Ivo to stay inside the motorhome, as they often take advantage of such moments to slip outside whenever the door is slightly open – especially when my hands are full. Once the chairs were safely inside, Watson had his famous 20 minutes of craziness. Like a little whirlwind, he raced around the motorhome, which is always his way of saying he’s hungry. So, I got up to feed him. Naturally, Ivo and Bryan weren’t going to be left out: Ivo demanded his share, and Bryan gave me his “what about me?” look.

    Despite everything, Bryan and I later went out for a lovely walk. The fresh rain, as always, made all the colors look brighter and more vibrant than usual. Unfortunately, I chose the wrong paths, and my shoes are still muddy. That will have to be dealt with later.

    Yesterday, I repaired the door of the upper cupboard where the microwave is stored. Three screws had fallen out due to the many bumpy roads we’ve traveled. Screwing them back in was anything but easy, as I had to insert them from back to front. It felt like I needed to sit inside the cupboard to see what I was doing. Luckily, a small illuminated makeup mirror came to my rescue. Once the door was fixed, I realized the installers had made a mistake when initially mounting it. So, I had to loosen the remaining hinges, realign the door, and now it fits perfectly and sits straight in its frame.

    Today, I have a few more projects planned – let’s see how many I manage to complete.
    もっと詳しく

  • Ankunft in und Pläne für Málaga

    2025年1月19日, スペイン ⋅ ☁️ 14 °C

    Wir haben Roquetas del Mar gestern verlassen und sind nach Málaga, genauer gesagt nach La Cala del Moral, gefahren. Die Anfahrt nach Málaga war beeindruckend – das Meer leuchtete in einem wunderschönen Türkisblau, das fast unwirklich wirkte. Leider hat sich das Wetter dann schnell verschlechtert, und es sah nach Regen aus, ähnlich wie heute.

    Ich will diese Gelegenheit nutzen, um Málaga in aller Ruhe zu erkunden. Der Stellplatz „Málaga Area Camper“ bietet alle Annehmlichkeiten, die man braucht, doch mit 16 Kilometern Entfernung zum Zentrum von Málaga ist er nicht ideal, um die Stadt spontan zu erkunden. Da Bryan keine öffentlichen Verkehrsmittel nutzen kann, werde ich wohl ein Taxi nehmen oder eventuell ein Auto mieten. Aktuell tendiere ich dazu, das Taxi auszuprobieren, wenn dies möglich ist, um mir Málaga in Ruhe anzusehen.

    Málaga, die Perle der Costa del Sol, ist eine Stadt voller Kontraste: moderne Urbanität trifft hier auf eine reiche Geschichte und lebendige Traditionen. Die Stadt ist nicht nur als Geburtsort Picassos bekannt, sondern bietet eine Fülle an Sehenswürdigkeiten, die sie zu einem kulturellen Zentrum Andalusiens machen. Die Alcazaba, eine maurische Festung aus dem 11. Jahrhundert, thront über der Stadt und bietet nicht nur Einblicke in die maurische Geschichte, sondern auch atemberaubende Ausblicke auf das Mittelmeer. Ganz in der Nähe liegt das Römische Theater, das Zeugnis der römischen Vergangenheit Málagas ist. Auch die Kathedrale von Málaga, oft liebevoll „La Manquita“ (die Einarmige) genannt, ist ein architektonisches Meisterwerk und einen Besuch wert. Ihre unvollendete zweite Turmspitze verleiht ihr einen besonderen Charme.

    Die Stadt selbst hat eine beeindruckende Uferpromenade, den Paseo del Parque, und das trendige Hafengebiet Muelle Uno, das moderne Boutiquen, Kunstgalerien und Restaurants vereint. Ich möchte auch die Atmosphäre der Atarazanas-Markthalle erleben, wo frische lokale Produkte, Gewürze und Tapas angeboten werden. Sie ist ein wunderbarer Ort, um die andalusische Küche in ihrer ursprünglichen Form zu entdecken.

    Flamenco steht ebenfalls auf meiner Liste. Málaga ist bekannt für seine kleinen, authentischen Tablaos, wo man die Leidenschaft und Intensität des Flamenco hautnah erleben kann. Ich hoffe, einen besonderen Abend in einer dieser traditionellen Aufführungsstätten verbringen zu können.

    Kurz nach unserer Ankunft im Camper Area erlebten wir ein faszinierendes Naturschauspiel. Nur etwa eine Stunde nach dem Einrichten sahen wir einen Schwarm Delfine direkt vor dem Stellplatz in der Bucht. Es war beeindruckend, wie sie in Gruppen auftauchten, ihre Rückenflossen elegant über die Wasseroberfläche gleiten ließen und wieder abtauchten. Über ihnen zog ein Vogelschwarm seine Bahnen – ein harmonisches Zusammenspiel von Land, Meer und Luft. Delfine treiben Fischschwärme oft an die Oberfläche, was die Vögel anlockt, die sich daran bedienen. Leider hatte ich nur mein iPhone zur Hand, sodass die Delfine auf den Fotos nur als kleine schwarze Punkte zu erkennen sind. Ich hoffe, beim nächsten Mal die richtige Kamera in der Hand zu haben, um solche magischen Momente besser festzuhalten.

    Ich freue mich darauf, in den nächsten Tagen Málaga näher zu erkunden, ein bisschen Kultur zu erleben und die Lebensfreude dieser lebhaften Stadt aufzusaugen. La Cala del Moral bietet dafür eine ruhige Basis, auch wenn der Weg ins Zentrum nicht ganz einfach ist.

    Français:

    Arrivée à La Cala del Moral et plans pour Málaga

    Nous avons quitté Roquetas del Mar hier et sommes arrivés à Málaga, ou plus précisément à La Cala del Moral. Le trajet vers Málaga était impressionnant – la mer brillait d’un bleu turquoise magnifique, presque irréel. Malheureusement, le temps s’est rapidement dégradé, et il semblait qu’il allait pleuvoir, comme aujourd’hui.

    Je veux profiter de cette occasion pour explorer Málaga à mon rythme. Je sais que cela ne sera pas facile, car le camping Málaga Area Camper est situé à 16 km du centre de Málaga, et avec Bryan, il m’est impossible de prendre le bus. Je vais essayer de trouver un taxi ou peut-être louer une voiture pour une semaine. Mais pour le moment, je préfère l’idée de prendre un taxi, si cela est faisable.

    Málaga est une ville fascinante, bien différente de Roquetas del Mar. Alors que Roquetas se concentre davantage sur le tourisme balnéaire, Málaga offre une richesse historique, culturelle et artistique. La ville, l’une des plus anciennes d’Europe, a été fondée par les Phéniciens et porte encore les traces des civilisations romaines, arabes et espagnoles. Son centre historique regorge de charmantes rues pavées, de cafés, et de bâtiments datant de plusieurs siècles. La cathédrale de Málaga, surnommée « La Manquita » (la manchote), en raison de sa tour inachevée, est un incontournable.

    Je pense aussi à visiter le musée Picasso. Málaga étant la ville natale de Pablo Picasso, il est passionnant de découvrir certaines de ses œuvres dans le contexte de sa ville d’origine. Le musée est situé dans un magnifique palais andalou et propose une collection variée qui montre l’évolution de son style artistique.

    Hier, une heure après notre arrivée au camping, des dauphins ont été aperçus tout près de la côte, juste devant l’aire de camping. Malheureusement, je n’avais pas le bon appareil photo à portée de main, ce qui est assez frustrant. Sur les photos prises avec mon iPhone, on peut voir de petits points noirs, qui ne rendent pas justice à la scène. Mais au-dessus du groupe de dauphins, on pouvait également apercevoir un magnifique vol d’oiseaux marins, qui accompagnaient le ballet aquatique des dauphins. Ces moments où la nature semble être en parfaite harmonie sont absolument magiques.

    Les dauphins, connus pour leur intelligence et leur comportement social, fascinent depuis toujours les humains. Ils chassent souvent en groupe, et les oiseaux qui les suivent cherchent à profiter des poissons perturbés par les dauphins. J’espère qu’à l’avenir, j’aurai mon appareil photo prêt pour immortaliser une telle scène dans toute sa beauté.

    En plus des activités culturelles comme le flamenco – une tradition profondément enracinée en Andalousie – et les musées, Málaga est aussi un lieu pour savourer la cuisine locale. Je me réjouis déjà à l’idée de goûter aux « espetos », des sardines grillées typiques, ou de siroter un verre de vin doux de Málaga sur une terrasse ensoleillée. La diversité de cette ville la rend spéciale, et je suis impatiente de voir tout ce qu’elle a à offrir.

    English:

    Arrival in La Cala del Moral and Plans for Málaga

    We left Roquetas del Mar yesterday and arrived in Málaga, or more precisely in La Cala del Moral. The drive to Málaga was stunning – the sea glowed with a beautiful turquoise blue that seemed almost unreal. Unfortunately, the weather quickly changed, and it looked like rain, much like today.

    I want to take this opportunity to explore Málaga at my own pace. I know this won’t be easy, as the Málaga Area Camper is located 16 kilometers from Málaga’s city center, and with Bryan, taking the bus isn’t an option. I’m considering either getting a taxi or possibly renting a car for a week. For now, though, taking a taxi seems like the most practical solution if it’s available.

    Málaga is a fascinating city, quite different from Roquetas del Mar. While Roquetas focuses more on beach tourism, Málaga offers a wealth of history, culture, and art. As one of the oldest cities in Europe, founded by the Phoenicians, it bears the marks of Roman, Arab, and Spanish civilizations. The historic center is filled with charming cobblestone streets, inviting cafés, and centuries-old buildings. Málaga Cathedral, nicknamed “La Manquita” (the one-armed lady) due to its unfinished tower, is a must-see.

    I’m also considering visiting the Picasso Museum. Since Málaga is Pablo Picasso’s birthplace, it’s exciting to see some of his works within the context of his hometown. The museum is housed in a beautiful Andalusian palace and offers a diverse collection showcasing the evolution of his artistic style.

    Yesterday, just an hour after our arrival at the campsite, dolphins were spotted close to the shore, right in front of the camping area. Unfortunately, I didn’t have the right camera on hand, which was quite frustrating. On the photos taken with my iPhone, you can only see small black dots, which don’t do the scene justice. However, above the group of dolphins, there was also a magnificent flock of seabirds, accompanying the aquatic dance of the dolphins. These moments when nature seems to be in perfect harmony are absolutely magical.

    Dolphins, known for their intelligence and social behavior, have always fascinated humans. They often hunt in groups, and the birds flying above them take advantage of the fish stirred up by the dolphins. I hope that next time, I’ll have my camera ready to capture such a scene in all its beauty.

    In addition to cultural activities like flamenco – a deeply rooted tradition in Andalusia – and museums, Málaga is also a great place to enjoy local cuisine. I’m already looking forward to trying “espetos,” the typical grilled sardines, or sipping a glass of Málaga sweet wine on a sunny terrace. The diversity of this city makes it truly special, and I’m excited to see everything it has to offer.
    もっと詳しく

  • Málaga

    2025年1月24日, スペイン ⋅ ☀️ 18 °C

    Heute habe ich meine drei Tiere allein gelassen und bin zusammen mit meiner Freundin Heidi per Bus ins Zentrum von Málaga gefahren. Vom Stellplatz in La Cala del Moral sind es etwa 16,5 Kilometer bis ins Herz der Stadt. Die Busfahrt war unkompliziert, und ich war gespannt darauf, Málaga in Ruhe zu erleben.

    Málaga ist eine der ältesten Städte Europas, mit über 2.800 Jahren Geschichte. Gegründet von den Phöniziern, war sie später unter der Herrschaft der Römer, Westgoten und Mauren, bevor sie schließlich 1487 von den Katholischen Königen zurückerobert wurde. Diese bewegte Vergangenheit spiegelt sich überall in der Stadt wider – von den maurischen Alcazabas bis zu den Ruinen des römischen Theaters. Heute ist Málaga nicht nur ein kulturelles Zentrum der Costa del Sol, sondern auch eine wirtschaftlich wichtige Stadt in Spanien. Neben dem Tourismus, der stark von der fantastischen Lage am Mittelmeer und der kulturellen Vielfalt geprägt ist, ist der Hafen von Málaga einer der bedeutendsten Fracht- und Kreuzfahrthäfen Spaniens. Die Stadt hat außerdem eine lebhafte Kunstszene, zu der auch das weltberühmte Picasso-Museum zählt, das dem bekanntesten Sohn Málagas gewidmet ist.

    Heidi hatte ein paar Erledigungen zu machen, und so begleiteten wir ihren Einkauf. Wir machten einen Stopp an der Picasso-Statue, die Picasso sitzend darstellt – eine Hommage an den Künstler, der in dieser Stadt geboren wurde. Anschließend gönnte ich mir ein Eis, während wir durch die lebhaften Straßen schlenderten. Ein weiteres Highlight unseres Ausflugs war die Markthalle von Málaga, die eine beeindruckende Auswahl an frischen Lebensmitteln bietet. Heidi entschied sich für ein Bio-zertifiziertes Hähnchen, während ich zwei handgemachte Hamburger und ein T-Bone-Steak kaufte, die ich am Abend zubereitet habe. Das Steak war ausgesprochen lecker, ein echtes Highlight des Tages.

    Zurück auf dem Stellplatz habe ich die restliche Zeit mit meinen Tieren verbracht. Dennoch war ich ein wenig besorgt um Watson, der heute Abend immer noch etwas müde und vielleicht auch deprimiert wirkte. Ivo zeigte sich ebenfalls weniger aktiv als sonst und zog sich zurück, um zu schlafen. Bryan dagegen war wie immer unkompliziert – er kuschelte sich zufrieden neben mich auf die Couch, den Kopf in meinem Schoß. Solche Momente mit ihm erinnern mich daran, wie wichtig die kleinen, vertrauten Augenblicke im Alltag sind.

    Französische Übersetzung:

    Aujourd’hui, j’ai laissé mes trois animaux seuls et je suis allée avec mon amie Heidi en bus au centre de Málaga. Depuis l’aire de camping-car à La Cala del Moral, il y a environ 16,5 kilomètres jusqu’au cœur de la ville. Le trajet en bus a été simple, et j’étais impatiente de découvrir Málaga à mon rythme.

    Málaga est l’une des plus anciennes villes d’Europe, avec plus de 2 800 ans d’histoire. Fondée par les Phéniciens, elle a ensuite été sous la domination des Romains, des Wisigoths et des Maures, avant d’être finalement reconquise en 1487 par les Rois Catholiques. Ce riche passé se reflète partout dans la ville, que ce soit dans les alcazars mauresques ou dans les ruines du théâtre romain. Aujourd’hui, Málaga est non seulement un centre culturel de la Costa del Sol, mais également une ville économiquement importante en Espagne. En plus du tourisme, largement influencé par sa situation exceptionnelle au bord de la Méditerranée et sa richesse culturelle, le port de Málaga est l’un des ports de fret et de croisière les plus importants d’Espagne. La ville abrite également une scène artistique dynamique, dont le célèbre musée Picasso, consacré au fils le plus célèbre de Málaga.

    Heidi avait quelques courses à faire, et nous avons profité de l’occasion pour explorer un peu la ville. Nous nous sommes arrêtées à la statue de Picasso, qui le représente assis – un hommage à l’artiste né ici. Ensuite, j’ai dégusté une glace en flânant dans les rues animées. Un autre moment fort de notre visite a été la halle du marché de Málaga, qui propose une sélection impressionnante de produits frais. Heidi a opté pour un poulet certifié bio, tandis que j’ai acheté deux hamburgers artisanaux et un steak T-Bone, que j’ai préparés le soir-même. Le steak était particulièrement délicieux, un véritable régal.

    De retour à l’aire de camping-car, j’ai passé le reste de la journée avec mes animaux. Cependant, j’étais un peu inquiète pour Watson, qui semblait encore fatigué et peut-être un peu abattu ce soir. Ivo était lui aussi moins actif que d’habitude et s’est retiré pour dormir. Bryan, quant à lui, est resté fidèle à lui-même – il s’est blotti contre moi sur le canapé, la tête posée sur mes genoux. Ces petits moments simples avec lui me rappellent à quel point ces instants familiers du quotidien sont précieux.

    Englische Übersetzung:

    Today, I left my three pets alone and went to Málaga city center with my friend Heidi by bus. From the camper area in La Cala del Moral, it’s about 16.5 kilometers to the heart of the city. The bus ride was easy, and I was looking forward to exploring Málaga at my own pace.

    Málaga is one of the oldest cities in Europe, with more than 2,800 years of history. Founded by the Phoenicians, it was later ruled by the Romans, Visigoths, and Moors before being reconquered in 1487 by the Catholic Monarchs. This rich history is evident throughout the city – from the Moorish alcazars to the ruins of the Roman theater. Today, Málaga is not only a cultural hub of the Costa del Sol but also an economically significant city in Spain. In addition to tourism, which is heavily influenced by its prime location on the Mediterranean and its cultural wealth, the Port of Málaga is one of Spain’s most important freight and cruise ports. The city also boasts a vibrant art scene, including the renowned Picasso Museum dedicated to Málaga’s most famous son.

    Heidi had some errands to run, and we took the opportunity to explore the city a bit. We stopped at the Picasso statue, which depicts him seated – a tribute to the artist who was born here. Afterward, I enjoyed an ice cream while strolling through the lively streets. Another highlight of our visit was Málaga’s market hall, which offers an impressive selection of fresh produce. Heidi chose an organic-certified chicken, while I bought two handmade burgers and a T-bone steak, which I prepared that evening. The steak was especially delicious, a true delight.

    Back at the camper area, I spent the rest of the day with my pets. However, I was a bit worried about Watson, who still seemed tired and perhaps a little down this evening. Ivo was also less active than usual and preferred to retreat and sleep. Bryan, on the other hand, was his usual self – cuddling up next to me on the couch with his head resting on my lap. These small, familiar moments with him remind me how valuable such simple, everyday experiences are.
    もっと詳しく