Saint-Martin-de-Ré am Morgen
5月30日, フランス ⋅ ☁️ 21 °C
Ile de Ré
5月29日, フランス ⋅ ☁️ 27 °C
Saint-Martin-de-Ré
5月29日〜30日, フランス ⋅ ☁️ 24 °C
Angoulins
5月28日〜29日, フランス ⋅ ☀️ 32 °C
Arcachon
5月27日〜28日, フランス ⋅ ☀️ 27 °C
Dune du Pilat
5月27日, フランス ⋅ ☀️ 26 °C
Castets et Castillon
5月24日〜6月7日, フランス
Le Mas-d'Agenais
5月22日〜23日, フランス ⋅ ☀️ 30 °C
Buzet-sur-Baïse
5月21日〜22日, フランス ⋅ ☀️ 24 °C
Heute Morgen sind wir für unsere Verhältnisse relativ früh gestartet. Nach dem ersten Kaffee machten wir das Boot direkt startklar und legten ab.
Allerdings merke ich inzwischen deutlich, dass mein Knie überhaupt nicht begeistert von unserem neuen Laufeifer ist. Besonders beim Treppensteigen oder wenn ich das Bein beuge, tut es ganz schön weh. Also habe ich heute tatsächlich einmal „Doktor KI“ gefragt. Und was soll ich sagen – es klingt wohl nach dem klassischen Läuferknie, einer Überlastung der Patellasehne. Offenbar waren wir einfach etwas zu motiviert mit dem Joggen gestartet… so ein Mist.
Jetzt heißt es also erst einmal Pause machen, bis alles wieder schmerzfrei ist, und danach deutlich langsamer anfangen. Vernünftig wäre wahrscheinlich sowieso besser gewesen.
Die Fahrt heute war dafür wirklich wunderschön. Dieser Abschnitt wirkt noch sehr wild und naturbelassen. Immer wieder sahen wir Milane über uns kreisen, und insgesamt war die Landschaft heute einfach unglaublich ruhig und grün.
Schließlich fanden wir gegenüber vom Hafen einen schönen Platz zum Anlegen und gingen von dort aus zu Fuß in den Ort. Dort landeten wir irgendwann in der Winzergenossenschaft – und dort wurde dann erst einmal ordentlich probiert.
Am Ende durften tatsächlich drei Weine mit an Bord. Eigentlich liefern sie gar nicht direkt aus, aber der Verkäufer war unglaublich nett und brachte uns später sogar die vier Kartons persönlich ans Boot. Wirklich total lieb.
Danach gingen wir noch schnell in einen kleinen Supermarkt und kauften Hackfleisch für Bouletten zum Abendessen, Eiswürfel zum Kühlen meines Knies – und natürlich auch für den Wein.
Anschließend machten wir noch einen Stopp in der Apotheke und kauften Voltaren. Jetzt sollte das Knie hoffentlich bald wieder besser werden.
Zurück am Boot saßen wir dann erst einmal gemütlich oben zusammen, tranken ein Glas Wein und genossen einfach den Nachmittag. Später machten wir Abendessen und ließen den Tag ganz entspannt ausklingen.もっと詳しく
Naturanleger vor Schleuse 38 L'Auvignon
5月20日〜21日, フランス ⋅ ☁️ 22 °C
Die Nacht war irgendwie für uns beide nicht besonders gut. Wir lagen viel wach, konnten nicht richtig einschlafen und drehten uns gefühlt ständig hin und her. Wie es aber immer ist: Irgendwann sind wir dann doch eingeschlafen – und wurden deshalb erst gegen neun Uhr richtig wach.
Also starteten wir ganz entspannt in den Tag und machten uns und das Boot in aller Ruhe fertig.
Heute ist außerdem ein ganz besonderer Tag: Fiete hat Geburtstag. Unglaubliche sechs Jahre alt ist er heute schon – und fast genauso lange ist er nun schon an unserer Seite. Verrückt, wie schnell die Zeit vergeht.
Schließlich legten wir ab und fuhren über die beeindruckende Kanalbrücke von Agen. Direkt dahinter begann auch schon die große Vierfach-Schleusentreppe. Diese meisterten wir gemeinsam mit einem französischen Mietboot. Aber alles lief erstaunlich entspannt und problemlos ab.
Vor der nächsten Schleuse legten wir allerdings schon wieder an. Heute wollten wir es bewusst etwas ruhiger angehen lassen. Außerdem stand noch etwas Bürokram auf dem Programm, und natürlich wollten wir auch noch laufen gehen.
Die Laufrunde lief heute allerdings nicht ganz so gut für mich. Die ersten drei Kilometer konnte ich noch durchlaufen, danach wurde daraus eher schnelles Gehen. Irgendwie machen meine Knie beim Laufen momentan etwas Probleme. Wahrscheinlich müssen sie sich einfach erst noch an die Belastung gewöhnen.
Abends wollen wir es uns dafür richtig schön machen und grillen. Gestern habe ich schon Kräuterbutter vorbereitet, außerdem warten Maiskolben und Hähnchenspieße schon auf ihren Einsatz. Dazu gibt es noch Feldsalat – mehr braucht es eigentlich gar nicht für einen perfekten Abend an Bord.もっと詳しく
Agen
5月18日〜20日, フランス ⋅ ☁️ 18 °C
Heute war es soweit – wir mussten unseren wunderschönen, ruhigen Naturanleger wieder verlassen. Und tatsächlich sollte es heute auch endlich einmal nicht regnen.
Bevor wir losfuhren, kontrollierten wir noch einmal alles am Boot. Anschließend drehten wir die Tinka sogar noch einmal per Hand, damit Timo auch die andere Seite sauber machen konnte. Mit dem Wasseranschluss direkt hier am Anleger mussten wir die Gelegenheit einfach nutzen, denn in den meisten Häfen ist Boot waschen ja eher ungern gesehen oder sogar verboten.
Danach füllten wir noch einmal unseren Wassertank und legten schließlich ab.
Den Hafen von Valence d'Agen passierten wir wirklich im Schneckentempo. Trotzdem meinte jemand auf einem Boot, wir wären noch zu schnell unterwegs – erlaubt sind dort wohl nur drei km/h. Naja… irgendjemand findet eben immer etwas zu meckern.
Unterwegs kamen wir außerdem am Atomkraftwerk Golfech vorbei. Der erste Abschnitt der heutigen Strecke war landschaftlich wirklich schön, danach verlief der Canal allerdings größtenteils direkt neben den Bahngleisen. Deshalb beschlossen wir, heute einfach etwas mehr Strecke zu machen.
Am Ende wurden es ungefähr 30 Kilometer und fünf Schleusen bis nach Agen.
An der letzten Schleuse entdeckten wir auf der anderen Seite plötzlich einen Laden für Photovoltaikanlagen. Also sprang ich kurzerhand schnell vom Boot und fragte dort nach unserer defekten Sicherung. Leider hatten sie genau diese nicht da, empfahlen mir aber einen Elektrogroßhandel in Agen. Währenddessen wartete Timo schon hinter der Schleuse auf mich, und danach fuhren wir gemeinsam weiter.
In Agen angekommen fanden wir einen schönen städtischen Anleger. Besonders praktisch: Der Stromanschluss funktionierte sogar ohne Münzen. Natürlich hatte ich mir vorher schon brav welche am Automaten gekauft. Aber vielleicht können wir sie ja auf der Rückfahrt noch gebrauchen.
Abends liefen wir noch etwas durch die Stadt und fanden ein richtig tolles Restaurant.
Am nächsten Morgen starteten wir gemütlich in den Tag und fuhren zuerst mit den Rädern zu dem empfohlenen Elektrogroßhandel. Leider wurden wir dort auch nicht fündig. Auf dem Rückweg hielten wir noch bei einem Autozubehörladen an. Dort hatten sie die Sicherung ebenfalls nicht, empfahlen uns aber noch ein weiteres Geschäft.
Und dort – man glaubt es kaum – fanden wir tatsächlich eine passende Sicherung. Zwar nur mit 50 Ampere statt der eigentlich benötigten 60 Ampere und auch nur noch ein einziges Exemplar, aber immerhin. Ehrlich gesagt hatten wir schon fast nicht mehr daran geglaubt, überhaupt noch eine zu finden.
Danach ging es noch schnell zu Lidl, wo wir unsere Vorräte wieder auffüllten. Zurück an Bord verstauten wir erst einmal alles und machten uns später noch einmal gemeinsam mit Fiete auf den Weg in die Stadt.
Agen gefällt uns eigentlich wirklich gut. Nur der Weg vom Hafen bis zur Fußgängerzone führt durch ein Viertel, das nicht ganz so schön wirkt. Tagsüber war das überhaupt kein Problem, aber nachts würde ich dort wahrscheinlich nicht unbedingt alleine laufen wollen.
Abends gingen wir dann noch einmal in die Stadt und landeten bei einem tollen Italiener namens Valentina. Dort gab es eine wirklich hervorragende Pizza.
Den restlichen Abend verbrachten wir dann am Telefon mit Kurt. Gemeinsam versuchten wir, den Strom der Lichtmaschine so einzustellen, dass die neue Sicherung hoffentlich hält, bis wir aus Deutschland die wirklich passende mitbringen können. Da unser Datenvolumen inzwischen fast aufgebraucht ist, gestaltete sich das alles etwas schwierig – aber am Ende funktionierte zum Glück doch alles.
Danach fielen wir ziemlich müde ins Bett.
Morgen früh wollen wir weiterfahren.もっと詳しく
Valence d'Agen
5月17日, フランス ⋅ ☁️ 16 °C
Heute sind wir mit den Fahrrädern nach Valence d'Agen gefahren. Eigentlich wollten wir diesen Ort ursprünglich mit dem Boot ansteuern, da es dort auch einen Hafen gibt. Aber da der Hafen nur etwa drei Kilometer von unserem jetzigen Liegeplatz entfernt ist und wir uns so sehr in diesen ruhigen Naturplatz verliebt haben, beschlossen wir, einfach hier zu bleiben und uns den Ort mit den Rädern anzuschauen.
Die Fahrt dorthin war angenehm, und Valence d’Agen selbst ist auch ganz hübsch. Trotzdem sprang der Funke irgendwie nicht ganz über. Vielleicht lag es daran, dass Sonntag war oder vielleicht auch an der Nebensaison – vieles hatte geschlossen und es fehlte ein bisschen das lebendige Flair.
Auffällig waren die vielen Plätze mit offenen Markthallen. Man kann sich richtig vorstellen, wie schön es hier sein muss, wenn Markt ist und überall Stände aufgebaut sind. Dann wirkt der Ort bestimmt noch einmal ganz anders.
Zum Glück fanden wir einen Bäcker, bei dem wir frisches Baguette, Croissants und ein Pain au Chocolat kaufen konnten. Damit war die Radtour auf jeden Fall ein Erfolg.
Zurück am Boot machte Timo erst einmal sauber. Von den vielen Platanen hier rieseln ununterbrochen Pollen und kleine Fasern herunter, sodass wirklich alles voll ist. Das Deck war komplett bedeckt, also wurde erst einmal alles abgespült.
Anschließend gingen wir noch eine Runde laufen. Leider fing es unterwegs wieder an zu regnen. Deshalb machten wir heute nur eine kleine Runde von drei Kilometern – aber besser als gar nichts.
Danach wurde geduscht. Zum Glück hatten wir warmes Wasser, weil wir während unseres Ausflugs nach Valence den Generator laufen lassen hatten. Solche Planung zahlt sich dann wirklich aus.
Zum Abendessen gab es das frische Baguette mit Spiegelei, ganz simpel, aber richtig lecker. Danach ließen wir den Abend entspannt bei ein paar Runden Mensch ärgere dich nicht ausklingen.もっと詳しく
Auvillar
5月16日, フランス ⋅ ☁️ 13 °C
Heute starteten wir wieder ganz langsam und in aller Ruhe in den Tag. Genau so mögen wir es inzwischen am liebsten. Erst einmal Kaffee, ein bisschen wach werden und dann ganz entspannt schauen, was der Tag bringt.
Zuerst waren wir noch fleißig: Timo kümmerte sich weiter um die Steuer, und ich nutzte die Zeit, um noch ein paar Berichte für Pinguin über unseren Roadtrip zu schreiben. So langsam holen wir alles wieder auf, was in den letzten Wochen liegen geblieben ist.
Später machten wir die Fahrräder startklar und fuhren mit den Rädern und der Hundekarre nach Auvillar. Ein Weg waren ungefähr sechs Kilometer. Die Hundekarre nahmen wir wegen Fiete mit, da seine Pfote immer noch etwas empfindlich ist. Einer seiner Ballen ist leicht aufgescheuert. Solange er ohne zu lahmen läuft, darf er natürlich selbst laufen – aber falls es schlimmer wird, kommt er einfach in den Anhänger.
Unten an der Garonne durfte Fiete erst einmal kurz ins Wasser.
Das letzte Stück hinauf ins Dorf war dann ziemlich steil. Dort schoben wir die Räder lieber, bevor wir uns unnötig abkämpfen. Oben angekommen wurden wir aber belohnt: Auvillar ist wirklich ein sehr niedliches Dorf und gehört tatsächlich zu den offiziell schönsten Dörfern Frankreichs. Besonders bekannt ist der Ort für seine runde Markthalle auf dem zentralen Platz – so eine haben wir bisher auch noch nicht gesehen. Früher war Auvillar ein wichtiger Halt für Pilger auf dem Jakobsweg und auch ein bedeutender Handelsort an der Garonne. Man merkt sofort, dass hier viel Geschichte steckt.
Da noch Nebensaison ist, war allerdings nicht allzu viel los. Nur ein paar Pilger waren unterwegs. Leider hatte auch fast alles geschlossen, was dem Ort zwar Ruhe gab, aber unsere Auswahl etwas einschränkte. Zum Glück fanden wir am Ende doch noch eine kleine Bar, in der wir etwas trinken konnten. Und der Bäcker hatte sogar geöffnet, sodass wir noch Baguette und Kuchen mitnehmen konnten – damit war der Ausflug perfekt.
Danach ging es zurück zum Boot. Während wir unterwegs waren, hatten wir den Generator laufen lassen. So war bei unserer Rückkehr die Batterie wieder gut gefüllt, und wir hatten sogar warmes Wasser zum Duschen. Schon verrückt, wie sehr man sich über solche Kleinigkeiten freuen kann, wenn man unterwegs lebt.もっと詳しく
Halte Nautique Pommevic
5月14日〜18日, フランス ⋅ 🌧 12 °C
Heute Nacht haben wir ruhig geschlafen und konnten ganz entspannt in den Tag starten. Wir tranken in Ruhe unseren Kaffee und haben sogar schon gefrühstückt, bevor wir uns an die üblichen Dinge an Bord machten.
Zuerst wurde abgewaschen, noch einmal Wasser aufgefüllt und einmal gründlich durchgesaugt. Timo kontrollierte außerdem den Motor und machte den Filter sauber. Danach klappten wir unser Zelt zusammen und gingen mit Fiete noch einmal zur Capitainerie. Der Preis dort hat uns allerdings kurz schlucken lassen: 54 Euro für zwei Nächte inklusive Wasser und Strom fanden wir schon ziemlich teuer – aber nun ja.
Leider fing es dann auch schon an zu regnen. Wir warteten noch einen kurzen Moment ab, bis der erste Schauer vorbei war, und legten dann ab. Kaum waren wir unterwegs, zog aber schon der nächste Regen auf.
Als es schließlich stärker wurde, wechselten wir nach innen und steuerten vom Innensteuerstand weiter. Zum Glück hatten wir heute aber ein echtes Schleusenglück: Immer genau dann, wenn wir an einer Schleuse ankamen oder schleusen mussten, hörte es kurz auf zu regnen. Sonst ist es ja meistens eher andersherum – deshalb habe ich mich heute umso mehr darüber gefreut, im Trockenen schleusen zu können.
Es war tatsächlich unser erster richtiger Regentag in diesem Jahr, an dem wir gefahren sind.
Am Nachmittag fanden wir einen schönen Anleger. Hier gibt es sogar Wasser, ansonsten ist hier allerdings nicht viel. Aber genau das finde ich gerade perfekt. Ich hatte irgendwie das Bedürfnis nach einem richtigen Sofatag – und genau den habe ich mir hier gegönnt.
Mit Tee, Sofadecke und Heizkissen machte ich es mir gemütlich, während draußen immer wieder neue Regenschauer vorbeizogen. Timo war so lieb und ging mit Fiete raus, sodass ich einfach an Bord bleiben konnte.
Zum Abendessen machte ich Nudeln mit Bolognese, und der ganze Tag blieb grau, kühl und regnerisch. Aber zum ersten Mal seit Langem hatte ich überhaupt kein schlechtes Gewissen, einfach mal nichts zu tun und diesen Tag ganz bewusst gemütlich zu verbringen.
Den nächsten Tag verbrachten wir direkt noch an diesem schönen Platz. Wir genossen die Ruhe hier wirklich sehr. Eigentlich war weiterhin immer wieder Regen angekündigt, deshalb fiel uns die Entscheidung zu bleiben auch leicht. Letztlich blieb es aber fast den ganzen Tag trocken – manchmal ist auf den Wetterbericht eben doch nicht ganz Verlass.
Am Vormittag gingen wir wieder laufen und machten eine Runde von sechs Kilometern. Besonders stolz waren wir darauf, dass die letzten zwei Kilometer sogar jeweils unter acht Minuten lagen. Langsam merken wir wirklich, dass wir besser werden und die regelmäßigen Runden sich auszahlen.
Den restlichen Tag widmeten wir uns dann leider weniger spannenden Dingen: der Steuer. Papierkram, Belege und all die Aufgaben, die man gerne vor sich herschiebt. Aber solche ruhigen Tage eignen sich eben perfekt dafür, und am Ende war es auch ein gutes Gefühl, wieder ein Stück weitergekommen zu sein.
Abends gab es dann Hotdogs – einfach, aber genau das Richtige nach so einem entspannten Tag. Danach spielten wir noch ein paar Runden Mensch ärgere dich nicht, was irgendwie perfekt zu diesem gemütlichen Abend passte.
Später lagen wir schon im Bett und schauten noch eine Reportage über Olivia Jones.もっと詳しく
Kreuzgang der Abbaye de Moissac
5月13日, フランス ⋅ ☁️ 17 °C
Ein besonderes Highlight in Moissac war für mich der Kreuzgang der Abbaye Saint-Pierre de Moissac. Schon beim Betreten wurde ich sofort von der Ruhe und dieser ganz besonderen Atmosphäre eingefangen.
Am meisten beeindruckt hat mich die unglaubliche Handwerkskunst der Steinmetze damals. Jeder einzelne Pfeiler, jede Säule und jedes Kapitell ist so detailreich gearbeitet, dass man kaum glauben kann, wie viel Zeit, Geduld und Können darin stecken muss. Überall finden sich feine Verzierungen, Figuren und Muster – alles aus Stein gearbeitet, und das vor so vielen Jahrhunderten.
Besonders spannend ist, dass der Kreuzgang aus dem 11. Jahrhundert stammt und zu den ältesten erhaltenen romanischen Kreuzgängen Europas zählt. Die 76 Kapitelle sind alle unterschiedlich gestaltet und erzählen biblische Geschichten, zeigen Pflanzenmotive oder fantasievolle Figuren. Man kann dort wirklich lange stehen bleiben und entdeckt immer wieder neue Details.
Die Abtei war außerdem ein bedeutender Halt auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela. Über Jahrhunderte sind unzählige Pilger hier vorbeigekommen, was dem Ort noch einmal eine ganz besondere historische Bedeutung gibt.
Es ist faszinierend, sich vorzustellen, wie die Menschen damals mit ihren einfachen Werkzeugen solch präzise und kunstvolle Arbeiten geschaffen haben. Heute läuft man einfach hindurch und bestaunt es, aber wenn man kurz innehält, merkt man erst, wie viele Jahre Arbeit und wie viel Hingabe in diesem Ort stecken müssen.もっと詳しく
Abbaye Saint-Pierre de Moissac
5月12日, フランス ⋅ ☁️ 19 °C
Auch die Kirche der Abbaye Saint-Pierre de Moissac hat mich sehr beeindruckt. Schon von außen wirkt sie mit ihrer massiven Fassade und dem markanten Eingangsbereich unglaublich imposant.
Besonders bekannt ist das große Tympanon über dem Hauptportal. Dort ist in Stein die Apokalypse dargestellt – mit Christus in der Mitte, umgeben von Engeln und den Symbolen der vier Evangelisten. Es ist erstaunlich, wie detailliert diese Figuren gearbeitet wurden. Man merkt sofort, dass dieses Portal nicht nur Eingang, sondern auch ein Kunstwerk für sich ist.
Im Inneren der Kirche war ich dann noch einmal überrascht: Die Wände und Gewölbe sind bemalt, und auf den ersten Blick sieht es fast so aus, als wäre alles mit einer kunstvollen Tapete verkleidet. Erst wenn man genauer hinsieht, merkt man, dass es tatsächlich Malereien direkt auf dem Stein sind. Diese Muster und Verzierungen geben der Kirche eine ganz besondere Wirkung und unterscheiden sie stark von vielen anderen Kirchen, die wir bisher gesehen haben.
Das Licht fiel nur gedämpft durch die Fenster, wodurch alles fast ein wenig mystisch wirkte. Die hohen Gewölbe und die alten Steinmauern gaben dem Raum eine besondere Schwere, aber gleichzeitig auch etwas Beruhigendes.
Besonders spannend fand ich, dass die Kirche schon seit dem Mittelalter ein wichtiger Ort für Pilger auf dem Jakobsweg war. Wenn man dort steht, denkt man automatisch daran, wie viele Menschen hier über Jahrhunderte eingekehrt sind – zum Beten, zum Ausruhen oder einfach, um diesen besonderen Ort zu erleben.もっと詳しく
Moissac
5月12日〜14日, フランス ⋅ ⛅ 18 °C
Heute sind wir gegen 10 Uhr losgefahren. Eigentlich wollten wir es ganz entspannt angehen lassen und nur bis nach fahren – gerade einmal drei Schleusen weiter. Aber als wir dort ankamen, sprach uns der Ort irgendwie nicht so richtig an. Vielleicht schauen wir ihn uns auf dem Rückweg noch einmal genauer an, aber heute zog es uns einfach weiter.
Also machten wir spontan noch sieben weitere Schleusen. Inzwischen läuft das wirklich fast schon routiniert. Wir fanden dann direkt im Hafen einen schönen Platz, kurz vor der Doppelschleuse, die hinunter auf den Tarn führt.
Hier lagen sogar zwei Luxushotelschiffe, was uns überrascht hat – wir dachten eigentlich, dass auf dem Canal de la Garonne gar keine solchen Luxushotelschiffe fahren. Der Hafenmeister war außerdem super sympathisch: ein Holländer, der sogar Deutsch sprechen konnte.
Am Nachmittag schauten wir uns noch den Ort an. Moissac hat uns direkt gut gefallen – gemütlich, lebendig und mit einer schönen Altstadt. Hier gönnten wir uns noch einen Aperol beziehungsweise ein Glas Wein und genossen einfach das Treiben auf dem Platz.
Abends gingen wir dann unten am Tarn, direkt bei der Doppelschleuse, in der kleinen Guinguette essen. Ich entschied mich für einen Salat mit Ziegenkäse, Timo nahm Entenbrust. Insgesamt war es ein richtig schöner Abend - Tag. Zurück auf dem Boot spielten wir noch eine Runde Uno und tranken noch etwas Wein – irgendwie waren wir beide an diesem Abend einfach in Trinklaune.
Da uns Moissac so gut gefiel, beschlossen wir spontan, noch eine weitere Nacht hierzubleiben.
Am nächsten Morgen starteten wir ganz ruhig in den Tag und gingen erst einmal wieder laufen. Dieses Mal wurden es „nur“ fünf Kilometer, aber nach den letzten Läufen sind wir trotzdem ziemlich stolz, wie regelmäßig wir inzwischen dranbleiben.
Nach dem Duschen nutzte ich die Gelegenheit, mir den Kreuzgang der Abbaye anzuschauen, während Timo mit Fiete auf dem Boot blieb. Danach kaufte ich noch ein paar Kleinigkeiten ein, ging zurück an Bord, und wir ruhten uns noch eine Weile aus.
Morgen ist zwar Feiertag – Himmelfahrt – aber zum Glück haben die Schleusen geöffnet, sodass wir unsere Reise ganz normal fortsetzen können.もっと詳しく
Escatalens
5月11日〜12日, フランス ⋅ ⛅ 17 °C
Heute Morgen haben wir den gestrigen 6-Kilometer-Lauf definitiv noch in den Beinen gespürt. Alles war ein bisschen schwer und müde – aber irgendwie auch auf eine gute Art.
Wie inzwischen fast jeden Tag starteten wir ganz gemütlich mit einem Kaffee in den Morgen, bevor wir das Boot fahrbereit machten. Gegen kurz vor elf legten wir schließlich ab.
Vor uns lag heute eine ganze Schleusenkette. Hier läuft inzwischen alles vollautomatisch, und ehrlich gesagt funktioniert das erstaunlich gut. Nach den Erfahrungen der letzten Wochen sind wir inzwischen schon richtig eingespielt.
Kurz hinter der fünften Schleuse fanden wir einen richtig gut ausgebauten Steg. Dort gibt es sogar Wasser und Strom – man muss nur vorne am Automaten bezahlen. Nachdem wir festgemacht und unser Zelt aufgebaut hatten, gab es erst einmal Frühstück.
Danach stand leider etwas Papierkram auf dem Programm. Vor allem das Thema Steuer und unser Gaswechsel beschäftigt uns weiterhin mehr, als uns lieb ist. Der Wechsel selbst hat inzwischen zwar endlich funktioniert, aber die Schlussrechnungen passen vorne und hinten nicht zusammen. Die Klärung gestaltet sich allerdings äußerst schwierig.
Das erste Telefonat heute war entsprechend frustrierend. Die Dame am Telefon war unglaublich unfreundlich, ließ mich kaum ausreden, wurde laut und legte am Ende einfach auf. Also rief ich direkt noch einmal an. Diesmal landete ich glücklicherweise bei einem deutlich netteren Kollegen, der das Ganze nun an die Fachabteilung weitergeben will. Mal schauen, ob wir das irgendwann noch vernünftig geklärt bekommen.
Zwischendurch zog noch ein kurzes Gewitter über uns hinweg. Als der Regen aufgehört hatte, lief plötzlich ein kleines Reh direkt am Boot vorbei. Fiete fand das natürlich äußerst spannend. Bei der anschließenden Hunderunde blieb er deshalb lieber an der Schleppleine – sicher ist sicher.
Ansonsten genießen wir es hier gerade unglaublich. Es ist ruhig, grün und einfach wunderschön.もっと詳しく
Naturanleger Montech vor der Schleuse 10
5月10日〜11日, フランス ⋅ ⛅ 20 °C
Heute Morgen sind wir ganz entspannt aufgewacht – und dieses Mal funktionierte tatsächlich einfach alles. Kein Stromproblem, kein Chaos, kein kleines Morgen-Desaster. So darf ein Tag gerne beginnen.
Wir tranken in Ruhe unseren Kaffee, fütterten Fiete und machten das Boot ganz gemütlich startklar. Gegen 10 Uhr waren wir schließlich bereit zum Ablegen. Dem Mann mit dem defekten Boot, den wir heute ein Stück mitnehmen wollten, gaben wir Bescheid, dass es gleich losgeht.
Da wir im Päckchen nicht unter den Brücken durchgepasst hätten, schleppten wir sein Boot hinter uns her. Das funktionierte insgesamt erstaunlich gut, auch wenn es unter manchen Brücken etwas spannend wurde. Durch die Strömung und das Schleppseil fuhr er manchmal leicht im Zickzack hinter uns her, wodurch es stellenweise ziemlich knapp aussah. Aber am Ende lief alles problemlos, und wir erreichten sicher seinen Freund, bei dem er nun weiter Hilfe bekommt.
Nach einer kurzen Verabschiedung fuhren wir alleine weiter. Heute stand nur eine kurze Strecke auf dem Plan – und zur Abwechslung sogar einmal keine einzige Schleuse.
Und endlich wird der Canal de la Garonne auch deutlich schöner. Die Bahngleise haben sich inzwischen nach rechts verabschiedet, und auch die Autobahn verläuft nun woanders. Zum Glück. Dadurch wirkt alles sofort viel ruhiger und idyllischer.
Vor der zehnten Schleuse fanden wir schließlich einen schönen Platz zum Anlegen. Der eigentliche Steg war zwar bereits von einem Arbeitsschiff belegt, das neue Spundwände setzt, und auch die Piper mit den Australiern lag schon dort – inzwischen treffen wir sie tatsächlich schon zum dritten Mal. Also machten wir einfach an der Wiese fest, was sich im Nachhinein sogar als richtig schön herausstellte.
Dann gab es endlich Frühstück beziehungsweise eher schon Brunch: frische Pancakes mit Beeren. Darauf hatte ich mich tatsächlich schon den ganzen Tag gefreut.
Am Nachmittag fing es dann an zu regnen, später zog sogar noch ein Gewitter durch. Danach klarte es aber wieder etwas auf, und wir entschieden uns spontan doch noch laufen zu gehen. Insgesamt wurden es tatsächlich sechs Kilometer – und wir sind fast alles durchgelaufen. Nur zwei kleine Schrittpausen mussten sein.
Zurück an Bord machten wir es uns gemütlich und ließen den Abend entspannt ausklingen.
Heute Abend steht dann noch richtiges Sonntagsessen auf dem Plan: grüner Spargel mit Kartoffeln und Sauce Hollandaise. Insgesamt also ein echter Genuss-Sonntag – genau solche ruhigen Tage zwischendurch tun unglaublich gut.もっと詳しく
Grisolles
5月9日〜10日, フランス ⋅ ☁️ 19 °C
Heute Morgen bin ich aufgewacht und stellte direkt fest, dass wir keinen Strom mehr an Bord hatten. Natürlich habe ich als Erstes nach den Sicherungen geschaut, aber die waren alle völlig in Ordnung. Dann fiel mir auf, dass unser Stromumwandler überhaupt kein Licht mehr anzeigte. Ab da wusste ich ehrlich gesagt erst einmal nicht weiter.
Also weckte ich Timo, der sich sofort ebenfalls auf Fehlersuche machte. Währenddessen ging ich erst einmal mit Fiete eine Runde spazieren und holte frische Croissants und Baguette. Als ich zurückkam, telefonierte Timo bereits mit Kurt – und kurz darauf funktionierte tatsächlich wieder alles. Wir waren wohl versehentlich gegen einen Schalter gekommen, der die komplette Stromzufuhr kappt. Quasi ein versteckter Notschalter. Zum Glück also nichts Ernstes.
Danach konnten wir ganz entspannt frühstücken.
Kurz darauf kam allerdings schon die nächste Nachricht von VNF: Der Kanal bleibt heute bis 13 Uhr gesperrt, da offenbar ein Auto in den Kanal gefallen war. Also beschlossen wir, uns einfach Zeit zu lassen.
Ich ging noch einmal einkaufen – diesmal in einen richtig tollen Obst- und Gemüseladen. Frisches Gemüse durfte natürlich mit, und der fantastische Kuchen, der mich schon seit Tagen aus dem Schaufenster anlachte, schließlich auch.
Zurück an Bord wurde noch geduscht, abgewaschen und der Wassertank aufgefüllt. Danach konnten wir endlich ablegen.
Wir steckten den Schlüssel in die Schlüsselbox und fuhren los – die letzten Kilometer auf dem Canal du Midi. Irgendwie ein komisches Gefühl.
Vor den Schleusen hängt hier inzwischen eine Stange über dem Kanal, die man drehen muss. Dadurch wird die Schleuse vorbereitet, und die Tore öffnen sich automatisch. Das funktionierte heute alles erstaunlich gut.
Allerdings verändert sich die Umgebung hier deutlich. Der Kanal wirkt nicht mehr ganz so idyllisch wie zuvor. Unter vielen Brücken stehen Zelte oder improvisierte Hütten. An einer Brücke sahen wir mehrere obdachlose Drogensüchtige, die sich sehr auffällig verhielten und fast apathisch wirkten. Das war schon ein etwas beklemmender Anblick und fühlte sich ehrlich gesagt ziemlich unangenehm an.
Nach den letzten drei Schleusen erreichten wir schließlich das große Bassin, an dem der Canal du Midi in den Canal de la Garonne übergeht. Diesem folgten wir anschließend weiter. Im Moment wirkt dieser Abschnitt allerdings noch nicht ganz so schön – auf der einen Seite die Bahnstrecke, auf der anderen die Autobahn.
Dafür machten wir heute ordentlich Strecke: ungefähr 37 Kilometer und insgesamt 13 Schleusen. Gegen 19 Uhr erreichten wir schließlich ziemlich erschöpft unseren heutigen Liegeplatz.
Natürlich gingen wir zuerst noch eine Runde mit Fiete. Dabei kam dann ein Mann vorbei, dessen Boot ein Stück vor uns lag. Sein Motor war kaputt, und er fragte ganz vorsichtig, ob wir ihn morgen bis ins nächste Dorf abschleppen könnten. Natürlich sagten wir sofort zu. Zwischen neun und zehn Uhr wollen wir morgen gemeinsam los.
Zum Abendessen gab es dann noch einmal das herrliche Baguette vom Morgen, bevor wir ziemlich müde früh ins Bett gefallen sind.もっと詳しく
Toulouse tag 3
5月8日, フランス ⋅ ☁️ 22 °C
Heute nutzten wir noch einmal die Gelegenheit und brachten unsere Wäsche in einen Waschsalon direkt um die Ecke. So langsam haben wir in dieser Hinsicht wirklich eine gewisse Routine entwickelt.
Danach ließen wir uns einfach ganz entspannt durch die Altstadt von Toulouse treiben. Ohne festen Plan schlenderten wir durch die Straßen, machten hier und da Halt für ein Getränk und genossen einfach das bunte Leben um uns herum.
Und ich muss wirklich zugeben: Toulouse gefällt mir sehr. Die vielen alten Fassaden, die warmen Ziegelsteine, die kleinen Plätze und diese entspannte Atmosphäre haben einfach etwas Besonderes.
Am Abend fanden wir schließlich noch eine kleine Tapasbar, in der wir essen gingen. Das Essen war völlig in Ordnung, aber ehrlich gesagt auch nichts, woran wir uns noch lange erinnern werden. Dafür machte der junge Kellner den Abend wirklich besonders. Er war unglaublich freundlich und sprach die ganze Zeit begeistert Deutsch mit uns. Er hatte die Sprache sieben Jahre lang in der Schule gelernt und freute sich richtig, endlich einmal mit Deutschen sprechen zu können. Seine Freude und herzliche Art machten den Abend am Ende viel schöner als jedes perfekte Essen es hätte tun können.もっと詳しく
Toulouse Tag 2 und Reise Jahrestag
5月7日, フランス ⋅ ☁️ 15 °C
Heute vor genau einem Jahr sind wir mit der Tinka in Heerenveen gestartet. Und jetzt sitzen wir tatsächlich hier in Toulouse und stoßen mit einer Flasche Crémant Égarade vom Crémantkeller Bailly Lapierre auf dieses erste Reisejahr an. Verrückt, wie viel seitdem passiert ist.
Wir haben heute ganz bewusst ausgeschlafen, in Ruhe unseren Kaffee getrunken und gemütlich in den Tag gestartet. Dabei stellten wir dann fest, dass morgen in Frankreich schon wieder Feiertag ist. Also verlängerten wir kurzerhand noch eine weitere Nacht hier im Hafen – bevor wir am Ende wieder vor geschlossenen Schleusen stehen.
Anschließend liefen wir einfach ohne festes Ziel durch die Altstadt von Toulouse. Genau solche Tage lieben wir inzwischen fast am meisten: einfach treiben lassen, durch kleine Gassen schlendern, die Stadt auf sich wirken lassen und unser Leben genauso genießen, wie es gerade ist.
Gegen Mittag gönnten wir uns dann eine richtig gute neapolitanische Pizza, bevor wir später noch eine kleine Pause an Bord machten und ganz in Ruhe auf unser Reisejubiläum anstießen.
Wenn wir heute so zurückdenken, können wir selbst kaum glauben, wie viele Orte wir inzwischen gesehen, wie viele Schleusen wir passiert und wie viele besondere Menschen wir unterwegs kennengelernt haben. Und trotzdem fühlt es sich irgendwie so an, als hätten wir gerade erst angefangen.
Für den restlichen Tag steht nur noch ein entspannter Einkauf auf dem Plan. Ansonsten lassen wir es heute ganz bewusst ruhig angehen und genießen einfach diesen besonderen Tag.もっと詳しく
Basilika Saint-Sernin
5月6日, フランス ⋅ 🌧 16 °C
Ein besonderes Highlight in Toulouse war für uns auch die Basilika Saint-Sernin. Schon von außen ist sie beeindruckend – dieser warme, rötliche Backstein, typisch für die Stadt, und der hohe, markante Turm, den man schon von weitem sieht.
Als wir hineingegangen sind, wurde es plötzlich ganz ruhig. Innen wirkt die Kirche viel schlichter als erwartet, aber genau das macht sie so besonders. Alles ist sehr klar und ruhig, fast schon ehrfürchtig. Man spürt sofort, dass dieser Ort eine lange Geschichte hat – schließlich ist sie eine der größten romanischen Kirchen Europas und ein wichtiger Halt auf dem Jakobsweg.
Unter der Kirche befindet sich sogar eine Krypta mit alten Reliquien, was dem Ganzen noch einmal eine ganz besondere Atmosphäre gibt. Für uns war es ein Ort, an dem man automatisch einen Moment innehält – mitten im Trubel der Stadt plötzlich ganz viel Ruhe.もっと詳しく
Toulouse Port St-Sauveur Tag 1
5月6日〜9日, フランス ⋅ ☁️ 16 °C
Und dann war es tatsächlich so weit: Wir sind in Toulouse angekommen – am Stadthafen. Hier endet der Canal du Midi fast, und damit auch ein ganz besonderer Abschnitt unserer Reise.
Das war er also, unser großes Highlight. Der Höhepunkt, auf den wir uns so lange gefreut hatten. Und ganz ehrlich: Am Anfang waren wir fast ein kleines bisschen enttäuscht, einfach weil unsere Erwartungen so riesig waren. Aber je mehr wir gesehen und erlebt haben, desto klarer wurde uns, wie unglaublich schön dieser Kanal eigentlich ist. Insgesamt bleibt er absolut zurecht unser bisheriges Frankreich-Highlight.
Wir kamen genau zur Mittagspause an und machten am Warteponton fest. Die Zeit nutzten wir ganz entspannt für ein spätes Frühstück. Kurz vor zwei öffnete dann die Capitainerie, und wir bekamen unseren Liegeplatz zugewiesen. Timo hat wieder einmal perfekt angelegt – inzwischen läuft das einfach wie am Schnürchen.
Anschließend machten wir uns zu Fuß auf, um Toulouse zu erkunden. Immer wieder zogen zwar kurze Regenschauer durch, aber das tat der Stimmung keinen Abbruch. Die Stadt ist wirklich wunderschön: Überall diese warmen Ziegeltöne, beeindruckende alte Fassaden und eine ganz besondere Atmosphäre.
Am Abend gingen wir noch in eines der ältesten Bistros der Stadt essen – ein richtig schöner Abschluss für diesen besonderen Tag. Allerdings merkten wir dabei auch deutlich, wie viele Kilometer wir bereits in den Beinen hatten. Unsere Füße taten ordentlich weh vom vielen Laufen.
Zurück an Bord ließen wir den Abend schließlich ruhig ausklingen – mit dem guten Gefühl, einen weiteren Meilenstein unserer Reise erreicht zu haben.もっと詳しく
Die Fahrt nach Toulouse Port St-Sauveur
5月6日, フランス ⋅ ☁️ 15 °C
Heute Morgen sind wir früh aufgewacht. Nach einem genüsslichen Kaffee schwangen wir uns noch einmal auf die Fahrräder und fuhren zu Action und Aldi, um unsere Vorräte aufzufüllen. Danach haben wir noch Wasser getankt und uns in der Capitainerie verabschiedet – bereit für den nächsten Abschnitt unserer Reise.
Anschließend legten wir ab und fuhren entlang der vielen Hausboote langsam in Richtung Zentrum von Toulouse. Und dann zeigte sich der Kanal noch einmal von seiner allerschönsten Seite: Links und rechts säumen immer noch die alten Platanen den Weg, eine dichte, grüne Allee, die sich wie ein Tunnel über das Wasser spannt.
Es sieht fast aus wie gemalt – ruhig, harmonisch und einfach wunderschön. Genau so muss früher wohl der gesamte Canal du Midi ausgesehen haben. Ein Anblick, den man am liebsten festhalten möchte, weil er so besonders ist.もっと詳しく









































































































































































































































































































































































































































































