• Franziska Maria Sellmann
  • Franziska Maria Sellmann

LernKulturZeitReise

Mit dem Beginn meiner Weiterbildung startete im Januar 2022 meine Lernreisen. Das Basismodul in Bad Meinberg war der Auftakt. Die Vorfreude auf neue Impulse stieg und ich packte mit großer Neugierde meine Koffer für die 1.Woche in den Osterferien… Read more
  • Trip start
    January 10, 2022

    Meine Lernreise mit der LernKulturZeit

    January 14, 2022 in Germany ⋅ ☁️ 5 °C

    Ich habe mich dazu entschieden auf eine Reise zu gehen, eine 2-jährige Lernreise. Die LernKulturZeit Akademie bietet eine Weiterbildung an, die mich sehr anspricht.
    (https://www.lernkulturzeit.de/)
    Seit Jahren höre ich die Interviews von Silke Weiß mit Wissenschaftler*innen und Expertinnen und Experten zum Thema neue Lernkultur und lasse mich durch sie in meiner eigenen Tätigkeit als Lehrerin und als Teil der Steuergruppe, in einer Schule im Aufbau inspirieren.
    Jetzt möchte ich aber noch einen Schritt weiter gehen. Ich möchte Gleichgesinnten begegnen, möchte mich austauschen und mit Menschen etwas in die Welt bringen, die mit der gleichen Überzeugung wie ich, die Dinge vorantreiben.

    Also, auf zum Basismodul: Kennenlernen und erster Kontakt zu einer neuen Gesprächskultur (Zuhören, Wahrnehmen, Spüren) in der Gruppe und in Triaden, sowie erste Tools für Transformationen (Spiral Dynamic, Zirkel der Veränderung, Theorie U, das Johari Fenster, die multiplen Intelligenzen, 5Aha‘s der Achtsamkeit)

    Das Modul hat große Vorfreude auf die Weiterbildung gemacht und ich war mir anschließend sicher, dass ich diese Reise antreten möchte! Die Übungen und Theorien vom Wochenende sind bei mir sehr angeklungen und ich bin überzeugt, dass ein achtsamer Umgang mit Zeit, Gesundheit, Kommunikation und innere Haltung eine neue Lernkultur für die Schule darstellt, die flächendeckend etablierten werden sollte.
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  • Vorfreude auf das 1. Modul

    January 17, 2022 in Germany ⋅ ☁️ 5 °C

    Nach dem ersten Basismodul wuchs die Vorfreude auf die Weiterbildung. Der viele Input der unterschiedlichen Tools und Kommunikationsstile beschäftigt mich, lassen sich aber noch nicht ganz anwenden.

    Ich habe erfahren wie wohltuend es ist, wenn einfach bezeugt wird, wie es dem Gegenüber geht, statt ihm/ihr Ratschläge zu geben oder mit einer ähnlichen Erfahrung zu reagieren.
    „Ich nehme… bei dir wahr, ich fühle mit dir/ nehme dich ernst, was brauchst du jetzt?“

    Mit viel Gepäck, um auf alles vorbereitet zu sein, mache ich mich dann im April 2022 auf den erneuten Weg nach Bad Meinberg, um die Gruppe (LKZ 9 West) nun endlich kennenzulernen.

    (Nachtrag: In den folgenden Modulen konnte ich mit kleinem Gepäck reisen, konnte loslassen und vertrauen, dass meine Grundbedürfnisse schon befriedigt werden und ich nun weniger als mehr wertschätze)
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  • 1. Modul

    April 10, 2022 in Germany ⋅ ⛅ 6 °C

    Das erste Modul lief unter dem Titel: „Die Architektur eines Vertrauensraums“

    „Potentiale werden da entwickelt, wo ich den Raum dazu habe.“

    In der Schule hat der innere Ausdruck - das ganz Ich sein zu können häufig keinen Platz. Bedürfnisse (z.T. auch die Grundbedürfnisse) werden dort häufig überschrieben.
    In diesem Modul durften wir selber erfahren, wie gut es sich anfühlt zu sein. Ganz nach dem Motto: „Wo ich sein darf, kann ich werden!“

    Wir sind in den 7 Tagen in verschiedenen Übungen den folgenden Fragen nachgegangen: Warum bist du hier? Wo gehörst du hin? Was macht für dich Sinn? Wo kannst du du selbst sein? Wie möchtest du sein? Wie möchtest du wachsen? Wer willst du sein? Wie bist du? statt, was willst du mal werden?

    Wir haben uns unter anderem mit transparenter Kommunikation, den Grundbedürfnissen nach Grawe, der Theorie U, Distributionstheorie, Polyvagal Theorie und dem Thema Trauma gewidmet.

    Wo kannst du du selbst sein? Wer willst du sein?
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  • Erste Samen säen im Alltag

    April 17, 2022 in Germany ⋅ ☀️ 18 °C

    Nach der ersten Woche ist mir vor allem die Polyvagal Theorie im Kopf geblieben, die ich direkt - vor allem in der Schule - mal ausprobieren wollte.

    Ich nehme Stimmungen wie (Anspannung, Stress, Gefahr, aber auch Missgunst oder Ermüdung) im Raum seit Beginn der Ausbildung noch viel deutlicher wahr. Ich kann bewusster einlenken, steuern und co-regulieren und zum Beispiel im Unterricht den Inhalt, den Bedürfnissen der Gruppe besser anpassen.

    Ich kann bewusster wahrnehmen, wie es mir in Situationen geht und wie sich die Stimmung im Raum auf mich auswirkt. Somit kann ich bewusster Entscheidungen über mein Handeln treffen.

    Es gab einen Amokalarm (Fehlalarm) in meiner Schule. Ich befand mich mit circa 15 Schüler*innen in einem Klassenzimmer. Wir verbarrikadierten uns und setzten uns unter die Tische. Durch bewusstes Wahrnehmen meiner Gefühle und Ängste in dem Moment, die sich automatisch auf die Schüler*innen übertrugen, konnte ich durch ausatmen und Inne halten einen klaren Kopf bewahren und die Nervensysteme so wieder etwas runterfahren. Erst meins und somit auch die der anderen Anwesenden. Ich war in dem Moment sehr dankbar für das Wissen über die Polyvagal Theorie.

    Sehr feinfühlige Menschen, lassen manche Situationen nicht so kalt wie andere. Mir tut es gut für solche Fälle ein Tool zu besitzen, mit dem ich mich regulieren kann.

    Auf der anderen Seite nehme ich aber seit dem Wissen über die Theorie viele Stimmungen wahr und beginne zu hinterfragen, ob das Umfeld Schule, so wie es heute existiert, für mich überhaupt dauerhaft ein Ort ist, an dem ich sein und wirken möchte.
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  • Sansibar

    June 30, 2022 in Tanzania ⋅ ⛅ 26 °C

    Eine Reise zu und mit mir!

    Ich wollte möglichst weit weg, um mal das vergangene halbe Jahre nachwirken zu lassen, einfach in den Tag reinzuleben, zu sein und zu schauen wo es mich hintreibt.

    Ich bin spannenden Personen begegnet, habe von den Einheimischen gelernt, was es bedeutet die Dinge mit Ruhe und Gelassenheit angehen zu lassen. Habe getanzt, gelacht, geschlafen, gelesen und ich war gewesen! :-)Read more

  • 2. Modul

    July 24, 2022 in Germany ⋅ ⛅ 28 °C

    Von Sansibar ging es über Wien direkt nach Bad Meinberg ins Yoga Vidya Semninarhaus, in dem das zweite Modul der Weiterbildung stattfand. Die Woche trug den Titel: „Wege in die Potentialentfaltung - Die innere Freiheit zu sein wer ich bin“

    Diese Woche war dem Motto gewidmet zart auf die eigenen Prozesse zu schauen, um seinen Platz und seiner Bestimmung einen Schritt näher zu kommen.
    Wir haben uns auf kognitiver Ebene mit Potentialentfaltung beschäftigt, haben uns aber auch dem Thema Coaching gewidmet und haben Tools und Abläufe besprochen und ausprobiert. Außerdem sind wir für 48h in Stille gegangen, um uns wahrzunehmen, hinzuhören und sich und seinen eigenen Bedürfnissen und seinem Innenraum ein Stück näher zu kommen.

    Dazu haben wir einen Meditationstempel errichtet und gingen dann gemeinsam in Stille. Das „Schweigenbrechen“ fiel genau auf meinen Geburtstag und der Tag wurde zu einem unvergesslichen Erlebnis. Wir begegneten uns, tanzten, sangen, waren beisammen, entfalteten und und kreierten gemeinsam einen wunderschönen Abend!

    Welche Bedeutung hat für dich Gemeinschaft?
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  • Sommer bis Herbst

    August 10, 2022 in Germany ⋅ ☀️ 30 °C

    Es kommt Einiges in Bewegung!

    Mit dem Ende des Seminars endeten in NRW auch die Schulferien. Ich hatte so viele neue Impulse, die ich unbedingt in meinem Schulalltag etablieren wollte.

    Ich packte meinen Mut und gab in allen Konferenzen die ich hatte den Impuls rein in Stille zu gehen, bewusst wahrzunehmen und auszuatmen, bevor wir in Aktion treten.
    Meine Impulse wurden dankend angenommen, es entstanden rührende Momente mit Kolleg*innen, die wir so bisher nicht kannten.

    Auch in meinem Unterricht sorgte ich zunehmend für bewusste Wahrnehmung für Momente, in denen die SuS ihre Bedürfnisse mit jemandem teilen konnten und im Sportprofilkurs etablierte ich ein festes Entspannungsritual.

    Ich erlebte die ersten Wochen mit einer neuen Leichtigkeit und hatte das Gefühl an der richtigen Schraube, zur richtigen Zeit zu drehen!

    Ich begegnete im Privaten einem neuen Wohnort, der experimentel neue Lebensentwürfe erprobt. Ich konnte garnicht anders und probierte mich direkt mal mit dem Konzept „2. Home“ aus.

    Doch die Übernahme der Fürsorge für eine neue Lernkulturzeit und die neue Lebenssituation kostet auch viel Kraft, vor allem, wenn man noch nicht so viele Menschen in der Umgebung hat, die den gleichen Weg gehen (Pioneers of Education eben). Der neue Umgang mit mir, meinem Umfeld und der Welt hat mich müde gemacht und ich habe mich sehr zum 3. Modul gesehnt gefühlt, um meine Fragen, Erfahrungen und Empfindungen teilen zu können.

    Doch wie geht man auch liebevoll mit dem Alten um, dass man für sich ablegen will, andere aber noch mit Überzeugung leben?
    Wie kann ich meine Erfahrung teilen ohne auszubrennen? Wie bleibe ich in meiner Kraft, um auch andere daran teilhaben zu lassen?
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  • 3. Modul

    September 30, 2022 in Germany ⋅ ⛅ 15 °C

    Modul 3: Ganzheitliche Führung

    Puh, endlich wieder im Yoga Vidya. Mittlerweile ist mir die Gruppe und der Ort so vertraut, dass ich mich schon fast etwas wie zu Hause fühle. Vielleicht nicht ganz wie zu Hause, aber ich weiß, dass auf mich Entspannung, Entschleunigung und Wachstum wartet und ich vor allem mit meinen Anliegen und Erfahrungen aufgefangen werde.

    Seit April treffen sich immer drei aus der Gruppe wöchentlich in einer Triade, um sich auszutauschen, das Coaching weiter zu üben und um sich daran zu erinnern, was wir schon Gutes erfahren und gelernt haben. Diese Triade hilft einem durch den Alltag und ist wie ein Anker, wenn man mal den Boden unter den Füßen verliert.
    Alle wieder zu sehen und in den Arm nehmen zu können, hat aber dann doch nochmal eine andere Qualität und tat total gut.

    Der vertraute Raum hilft, um direkt tief einzusteigen. Viel innere Arbeit aber auch der Blick in die Welt und die zukünftigen Herausforderungen standen für diese 9 Tage! auf dem Plan und die hatten es in sich. :-)

    Das Motto: „Jeder Mensch möchte jeden Tag gesehen werden und mitgestalten“ ist bei mir sehr hängen geblieben und zog sich wie ein roter Faden durch die Woche.

    Sowohl in unserer Gesellschaft, sei es bei der Mitbestimmung und dem wirklichen Gefühl von Wirksamkeit in politischen Entscheidungen, kann die Partizipation an Prozessen von der Gesellschaft noch gelernt werden.

    Aber auch in beratenden Coachingsituation, kann ich lernen Anteil zu nehmen, ohne die Schicksale Anderer lösen zu wollen.

    Ebenso kann ich in jeder meiner Unterrichtsstunden mich und meine Methoden hinterfragen, ob ich dem Bedürfnis der wirklichen Mitbestimmung und des als Individuum wahrgenommen zu werden, gerecht werde.

    Und wie kann ich mich eigentlich sichtbar machen und bewusst Mitgestaltung und der Welt einen Beitrag leisten?

    Auch in diesem Modul haben wir verschiedene Übungen durchlaufen (schreiben, malen, tanzen (u.a. Social presencing Theater) Triaden, Emotionaler Rucksack und Entladungsraum, dem inneren Navi von Vivian Dittmar, Achtsamkeitsübungen, Wutkraft und einer soziokratischen Wahl zum/r Kurssprecher*in, Organisationsformen und Kollegiale Fallberatung („case clinic“), um der inneren und äußeren Führung ein Stück näher zu kommen.

    Mir ist in diesem Modul bewusst geworden, dass man nur langfristig Impulse geben kann, wenn man auch immer wieder selber Impulse/Anregungen/Wärme und Zuneigung annimmt.

    Gleichzeitig verspüre ich das Gefühl meine Erfahrungen gerne in die Welt tragen zu wollen und als Multiplikatorin/Projektor auch weiteren Menschen, dieses Handeln und Sein näherzubringen. Ich habe das Gefühl, dass es längst an der Zeit ist etwas zu verändern und lang eingesessene Systeme zu hinterfragen und zu optimieren!

    Machst du mit? Hast du Lust jeden Tag gesehen zu werden und mitzugestalten? Was treibt dich an?
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  • Workcamp Grüner Zukunftsort

    October 9, 2022 in Germany ⋅ ☀️ 16 °C

    Die Lust auf Mitgestaltung steigt und dazu eröffnete sich direkt im Anschluss an das 3. Modul in Bad Meinberg für mich die Möglichkeit in Gut Alte Heide im Bergischen Land an einem Workcamp teilzunehmen.

    Wir kamen zusammen, um gemeinsam in einem co-kreativen Prozess, Ideen für einen grünen Zukunftsort in gut Alte Heide zu sammeln.

    Vier Tage saßen kreative Köpfe aus verschiedensten Richtungen zusammen und sind der Frage nachgegangen.
    Es war toll zu sehen, dass der Umgang mit Gruppenprozessen, Kommunikation, Werte, Haltungen und Ideen der Teilnehmer*innen sehr ähnlich waren, wie die, die wir in der Weiterbildung vertreten. Trotzdem konnte ich frische Impulse aus der Weiterbildung einbringen, die gut und dankend angenommen wurden.

    Somit haben wir in den Tagen in Gut alte Heide auch mal Momente der Stille, Entschleunigung oder auch Gespräche in Triaden oder Duaden durchgeführt.

    Ich beobachte, dass wir uns selber gegenseitig immer mehr durch Workshops jagen und glauben, dass dadurch unterm Strich mehr rauskommt.
    Meine Erfahrung der vergangenen Monate ist aber genau das Gegenteil: Starten wir mit einer Phase der Stille in die Stunde, in den Call, in die Arbeitsphase, in den Tag,… sammeln wir uns, nehmen uns und unsere Bedürfnisse viel mehr wahr, die wir anschließen viel klarer formulieren können. In einem Check-in, habe ich die Möglichkeit gehört zu werden und kann evtl. Themen die mich beschäftigen entladen. Danach ist mein Kopf und mein Körper in einer viel ruhigeren Verfassung und ich kann zielgerichteter und fokussierter arbeiten, in den Tag starten, Theater spielen, Menschen begegnen… die vermeintlich vergeudeten Minuten werden rückwirkend nicht als Verschwendung sondern als Geschenk wahrgenommen! Probiert es mal aus!!

    Keiner wird uns die nötige Entspannungszeit schenken. Jede*r kann aber in seinem Umfeld selbst aktiv werden (gerade wenn man in Leitungspositionen ist) und für echte Entschleunigung sorgen, auch ein*e Moderator*in profitiert vom eigenen Entspannungsangebot. Eine Entspannungsübung als Startritual einzuführen, wird von den Kolleg*innen als dankend angenommen, spätestens, wenn sie sich einmal darauf eingelassen haben. Wichtig ist, dass man sie dazu einlädt! Keiner muss, aber alle dürfen.
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  • Theaterpremiere: Vorher/Nachher

    October 17, 2022 in Germany ⋅ ☁️ 22 °C

    Irgendwie gehört auch die Premiere und die anschließenden Aufführungen zu meiner Lernreisen dazu.

    Ich habe mich vor 3 Jahren bewusst dazu entschieden mich im Theaterspielen auszuprobieren. In mir schlummert eine Power, Leidenschaft, Ideen und ein großer Spieltrieb die/der gelebt werden möchte. Ich habe durch das Theaterspielen an Selbstsicherheit, Präsenz und Lebensfreude gewonnen und nun stehen 3 Tage Aufführungen vor der Tür. Insgesamt erwarten wir circa 200 Gäste! Ich fühle mich bereit mich angucken zu lassen, meine Verletzlichkeit, Scham und auch meine Schwächen offenzulegen, und bin bereit gesehen, bewundert und bestaunt oder kritisiert zu werden.

    Ich bin sehr stolz auf mich, ein solches Projekt auf die Bühne und damit zu einem Ende zu bringen, meinen inneren Kritikern begegnet zu sein und so viel Kraft und Energie aus den Prozessen gezogen zu haben. Ich bin dankbar für jeden Impuls aus der Gruppe und Eva, der ich die vergangenen 3 Jahre, durch die schwierige Zeit treu geblieben bin, weil ich nicht anders konnte!

    Danke, dass du mich sein und mich in meinem Tempo wachsen lässt. Danke, dass du mich an meine Grenzen bringst, um dann daran wachsen zu können!
    Deine Haltung, Durchhaltevermögen und Impulse nehme ich mit in meinen Darstellen und Gestalten Unterricht, in dem viele junge Menschen von dir, durch mich geprägt und empowert werden! DANKE FÜR DIESE WERTVOLLE BEGEGNUNG & ERFAHRUNG!

    Wobei kommst du in dein Potential? Wo und wann erlebst du Flow und wirst an deine Grenzen gebracht, um zu wachsen? Wer pusht dich? Bei wem oder wobei kannst du dich entfalte?
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  • Loslass-November

    November 1, 2022 in Germany ⋅ ☀️ 16 °C

    Ich habe in den vergangenen Monaten an unterschiedlichen Stellen sehr deutlich gemerkt, dass ich mich übernommen habe vor lauter Euphorie, Ungeduld und Tatendrang. Aber auch vor der Angst des Stillstands und des Alleine sein und vielleicht auch durch die Annahme Besonderes leisten zu müssen, um in meinem Potential gesehen zu werden!

    Ich habe die vergangenen 2 Jahre ausgelebt, ich hatte so einen Drang aufzublühen, mich weiterzuentwickeln und eine neue Version von mir zum Vorschein bringen zu wollen. Doch die Transformation kostet viel Kraft und gleichzeitig gibt sie mir aber auch ganz viel Lebensenergie, Lebensfreude und Dynamik. Doch das gesunde Maß zu treffen, fällt mir etwas schwer.
    Vielleicht fehlt mir als Alleinstehende auch die direkte Co-Regulation durch Andere.
    Wir leben in einer Kultur, in der wir verlernt haben echte Gemeinschaft zu leben, stattdessen glauben wir alles mit uns selber ausmachen zu müssen und das zu können.

    Viele Frauen in meinem Alter haben kleine Kinder. Manchmal glaube ich, dass die Natur uns in diesem Alter eine besondere Energiequelle gegeben hat und wenn man sie nicht für Kinder nutzt (weil man keine hat) dann darf die Energie in andere Dinge fließen. Die Reaktionen sind dann von Bewunderung bis Besorgniserregung.

    Ist es so absurd, dass eine alleinstehende Frau sich um Kariere oder Aufstieg bemüht, so lang sie eben noch keine Kinder hat? Ist das nicht logisch und sollte auch vom System her viel mehr unterstützt werden!? Erst Karriere und dann eben Kinder/ oder auch nie.
    Wenn Stellen (zumindest unter Beamten) nach Dienstjahren, vergeben werden, dann stehen Frauen immer hinten an, die (erst spät oder keine) Kinder haben wollen. Denn wenn sie Zeit haben sich um Aufstieg zu bemühen, fehlen ihnen die Dienstjahre. Das ist demotivierend und Potentialverschwendung. Aber gut, das ist in dem jetzigen Schulsystem ja auch nichts Neues!

    Frust muss manchmal auch einfach auf den Tisch! Er hilft mir beim Loslassen. Loslassen von Eile, von Ungeduld, von dem Bedürfnis nach Anerkennung von außen und von Festhalten an Gedanken/Dingen, die mich nicht unterstützen auf meinem Weg.
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  • 4. Modul

    November 11, 2022 in the United States ⋅ ⛅ 6 °C

    4. Modul: Online Übunswochenende - Methodentraining, ganzheitliches Coaching
    Am Wochenende hat das 4. Modul der Weiterbildung zum Pioneer of Education stattgefunden.
    Es kamen alle Seminare aus Nord, Ost, Süd und West zusammen, um mit-/aneinander verschiedene Coachingtools zu üben. Der Fokus lag auf den Methoden: Systemischer Fragen, Aufstellungen und Mottoziele. Außerdem haben wir noch Skills bekommen zum Online-Coaching und wir haben das Vorgespräch simuliert und reflektiert. Insgesamt war es ein bereicherndes Wochenende.

    Mein Gefühl ist, dass jede*r Einzelne in der Gruppe langsam ihre/seine eigene Handschrift als Organisationsentwickler*in herausarbeitet und erste konkrete Projektideen entstehen, in denen zukünftig die Prinzipien der Potentialentfaltung auf Menschen/Systeme im Bereich Bildung zum tragen kommen.

    Die Treffen sind powervoll, inspirierend, verbindend und motivieren den nächsten Schritt zu wagen.
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  • NowPow(se)

    November 17, 2022 in Germany ⋅ ⛅ 11 °C

    Wow, ich staune gerade selber über die Dichte der Zeit, die zunehmenden Themen die unsere Welt, so wie wir sie gestalten, in Frage stellen, die Geschwindigkeit und unaufhaltbare Fülle, die wir als selbstverständlich empfinden und über die vielen verletzten Seelen, die sich nach Heilung sehnen.

    Ich bin ein Teil dieser Erde, die mich trägt und der ich immer mehr liebevolle Zuneigung schenke. Das geht einher mit der liebevollen Hinwendung zu mir selbst.

    Der zunehmende Personalmangel und die gleichzeitige Zunahme an Aufgabenbereichen in Schule und die Herausforderungen der letzten Jahre bringen mich gerade an meine Grenzen. Ich habe gerade nicht das Gefühl, dass sich diese Belastung in näherer Zukunft wieder beruhigt und ich muss auf mich und meine Gesundheit acht zu geben, um meine Batterien wieder voll aufladen zu können.

    Einen Step raus ermöglicht mir einen neuen Blick und somit neue Handlungsoptionen, um mit der aktuellen Situation umzugehen.

    Ich begebe mich gerade bewusst in die Stille und den Rückzug. Habe zunächst mal alle Arbeitsgruppen und Apps von meinem Handy gelöscht, dann die Apps Instagram/Facebook und co. rausgeschmissen und WhatsApp, Signal und Telegram so eingestellt, dass ich nicht mehr über Nachrichten benachrichtigt werde.

    Außerdem habe ich meine wöchentlichen Verpflichtungen reduziert, die Stadt verlassen und bin in meinen schönen Zweitwohnsitz ins Bergische gefahren. (www.nowpow.de)
    Hier genieße ich die Weite, die liebevolle Umgebung, den Spirit sich frei zu machen von allen Konventionen und die Erlaubnis neu zu denken.
    Ich bin so dankbar für diesen wunderbaren Ort, der mich durchatmen und zur Ruhe kommen lässt, für die Begegnungen mit der Natur, den Menschen und Tieren und dafür, dass ich mein Bedürfnis wahr- und ernst nehmen kann.

    Die LernKulturZeit-Reise ist in vollem Gange und ich genieße jeden Schritt jedes Innehalten, jede Pause, jeden Gedanken und jeden Impuls, auch wenn ich auch hier etwas kürzer trete.

    Eine AusZeit ist ein Geschenk, dass dir überreicht wird, weil etwas auf dieser Welt spürt, dass es ihr langfristig zu Gute kommt. Mein inneres Navi sendet diese tiefe Überzeugung.

    Weniger Inhalt, weniger reden, weniger Besitz, weniger Verbrauch, weniger Macht, weniger Zwang, weniger Angebote helfen der Welt und mir zu heilen und uns Menschen wieder aufblühen zu lassen und uns in unserem wahren Potentialen zu entfalten.
    Es schafft Raum für Resonanz und wahre Begegnung, für schöne Momente in Gemeinschaft und einen freien Geist, der von außen auf die Geschehnisse blicken kann, um sie der heutigen Zeit und für die Zukunft anzupassen.

    „Ich ruhe tief in mir, bin ganz in meiner Mitte und wenn du mich brauchst, bin ich für dich da.“
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  • Reisemüdigkeit

    December 16, 2022 in Germany ⋅ ☀️ -1 °C

    Auf jeder langen Reise tritt der Punkt irgendwann ein etwas reisemüde zu werden. Dann bleibt man für eine Zeit an einem Ort, an dem man sich wohlfühlt und blickt etwas zurück auf die schon erlebten Reiseerfahrungen, Begegnung, Highlights und die Herausforderungen, die man schon überwunden hat.

    Es kehrt ein Gefühl der inneren Zufriedenheit ein, dass die anfänglichen Ängste heute so nichtig sind. Diese Zeit geht auch meistens mit einer noch tieferen Entspannung einher, und mit einer Genügsamkeit.

    Ich bin die vergangenen Wochen deutlich kürzer getreten. Ich brauchte die letzten Wochen nicht viel. Ich genieße die Stille und die Begegnung mit meinem Inneren sehr.

    Nach dem letzten Modul in Bad Meinberg bin ich einem wunderbaren Mann begegnet, der mich auf meiner Weiterreise begleiten möchte. Unsere Wege führten einfach zueinander und die gemeinsame Weiterreise steht außer Frage. Wir fühlen uns zueinander hingezogen und uns bewegt die selbe Kraft. Viele Dinge fühlen sich zu zweit so viel leichter an. Als bräuchte man nur halb so viel Mut! Jeder Mensch hat eine Person verdient die sie sieht, versteht, hört und begleitet.

    Jetzt zum Ende des Jahres stellt sich die Frage wie es weiter gehen soll: Soll ich das zweite Weiterbildungsjahr beginnen? Oder soll ich erstmal schauen wie sich die Dinge auch so fügen?

    Begegnungen:
    Seitdem ich mich mir und meiner Innenwelt mehr widme und mich intuitiv leiten lasse, begegne ich auf meiner Reise immer wieder beeindruckenden Menschen. Bewege ich mich mit offenem Herz, und liebevoller Zuwendung zu mir und zu anderen, begegnen mir die Dinge und Personen mit Leichtigkeit. Ich genieße kurze Gespräche mit Fremden, neue Gespräche mit Bekannten und tiefe Begegnungen mit Vertrauten.
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  • Zertifikatswochenende

    January 15, 2023 in Germany ⋅ 🌬 5 °C

    Dieses Wochenende fand das letzte Modul des 1. Weiterbildungsjahres statt. Dieses Mal trafen sich alle Lernkulturzeitgruppen aus Nord, Süd Ost und West in Bad Meinberg, um die Prüfungen für den integralen Coach abzulegen und gemeinsam den Abschluss zu feiern.

    Vorfreude
    Als ich vor einem Jahr die Beschreibung zur Weiterbildung las, malte ich mir vor meinem inneren Auge genau diese Begegnung mit Menschen aus ganz Deutschland aus, die alle wie ich eine neue Lernkultur etablieren wollen. Was das eine Power und wie bereichernd wohl eine solche Begegnung sein möge.

    An diesem Wochenende spürten wir die Kraft des Wir (Deutschland). Wir hatten im vergangenen Jahr die gleiche Beziehungs- Kommunikations- & Organisationskultur kennengelernt und trafen somit mit dem selben
    Selbstverständnis aufeinander.

    Am Donnerstag kam es dann zur ersten Begegnung und ich war neben großer Neugier und Vorfreude sehr gerührt davon, wie wenig Erklärung es an diesem Wochenende braucht, um über 60 Leute in einem Raum anzuleiten. Wir spürten deutlich das Gefühl der Gemeinschaft, das Dazugehörens, aber auch sein zu dürfen und zu werden!

    Das Zertifizierungswochenende brachte auch einen Prüfungstag mit sich. Wir begegneten unserer aus jüngeren Jahren entstandener Prüfungsangst bewusst, um sie mit diesem Wochenende heilen zu können. Es war eine tolle Erfahrung eine Prüfung in einem wohlwollenden Setting abzuhalten über uns hinauszuwachsen und anschließend die Prüfungsvorbereitung und die Prüfung gemeinsam zu reflektierten.

    Der Samstag Abend wurde von allen Gruppen zusammen gestaltet, es gab eine Zertifikatübergabe und ein lebendiges Abendprogramm mit Gesang, Theater, Tränen vor lachen und rührenden Momenten.

    Was bleibt? Es bleibt eine Menge Stolz, das Gefühl eines Zwischenstopps und die Vorfreude auf das nächste Jahr.

    Was kommt? Ich beende meine Coachingreihe und schreibe die Abschlussarbeit.
    Im Februar startet dann das 2. Weiterbildungsjahr zum integralen Organisationsbegleitung.
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  • nowpow Vision: Gemeinschaftskompass

    February 5, 2023 in Germany ⋅ 🌧 6 °C

    Im nowpow Haus (https://www.nowpow.de/) sind alle festen Mitbewohner*innen aus dem Überwintern in Portugal zurück und es entsteht eine neue Motivation, der größeren Vision eines Wohnprojekt nachzugehen.

    Dazu nutzen wir jetzt in unseren regelmäßigen Treffen den „Gemeinschaftskompass“ aus sieben Linden. Die ersten Treffen waren sehr informativ. Dieses Wochenende haben wir uns zwei Tage genommen, um uns und unsere Absichten besser kennenzulernen, um eine gemeinsame Vision zu finden, für die es sich lohnt, Zeit und Kraft in das Wohnprojekt zu stecken.
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  • Abschlussarbeit und Coachingreihe

    February 15, 2023 in Germany ⋅ ☁️ 8 °C

    Heute gebe ich meine Abschlussarbeit ab.
    Ich habe über „die Wirkung der vier ritualisierten Phasen einer integralen Coachingsitzung auf die Potentialentfaltung“ geschrieben.
    Dazu habe ich meine Erfahrungen aus meiner Coachingreihe geschildert, mit den gelernten Theorien des vergangenen Jahres verknüpft und mit Hilfe der Grundbedürfnisse nach Grave ihre Wirkung für Potentialentfaltung belegt.

    Die Coachingreihe besteht aus einem Vorgespräch, vier Sitzungen und einem Reflexionsgespräch mit dem Coachee und findet im Rahmen der Weiterbildung statt.

    Ich merke, wie sich die Inhalte des vergangenen Jahres integriert haben, ich bin sehr dankbar, diese tolle Lernerfahrung gemacht haben zu dürfen und es ist so erfüllend zu merken, dass ich die gelernten Inhalte wirklich umsetzen kann und vor allem etwas bei meinem Coachee bewirke.

    Ich gucke mit großer Vorfreude auf das kommende Jahr und bin sehr gespannt, wo ich nächstes Jahr um diese Zeit wohl stehe!

    Ich habe durch das Schreiben so richtig gespürt, wo ich mich gerade in der Theorien U verorten kann. Ich fange an loszulassen, sowohl beruflich, als auch privat. Wenn ich lese welche Schritte als nächstes auf mich warten, kann ich es kaum erwarten!
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  • Integrale Organisationsentwicklung

    February 17, 2023 in Germany ⋅ 🌬 11 °C

    Am Freitag habe ich mich mal wieder auf die Reise nach Bad Meinberg gemacht!
    Das zweite Jahr zur Weiterbildung hat begonnen. Zukünftige integrale Organisationsentwickler aus ganz Deutschland kommen hier zusammen! Ich spüre die Power und den Willen Gutes in die Welt zu tragen.

    Wir arbeiten mit einem Logbuch von der IMU und haben den ersten Gruppenprozess begonnen, eine Institution zu begleiten, die sich transformieren will. Mit dem 4-Quadranten-Modell haben wir eine erste Annäherung an die Gruppe und das Projekt vollzogen, haben eine erste Einschätzung nach Spiral Dynamics durchgeführt und uns auf der Metaebene über die Team- und Gruppenarbeit ausgetauscht.
    Ende diesen Monats findet das erste Treffen mit der Gruppe und evtl. auch mit dem Institut statt, das wir begleiten werden.
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  • Bachelor of being

    February 28, 2023 in Germany ⋅ ☀️ 4 °C

    Heute waren wir beim Tag der offenen Tür vom Bachelor of being . Auf einer Halbinsel in der Nähe von Kassel, leben zum zweiten Mal junge Erwachsene für 5 Monate zusammen. Eine Orientierungszeit in der sie den drei Bereichen Berufs- und Lebensorientierung, Persönlichkeitsentwicklung und Resilienz sowie der Kompetenzentwicklung zur sozioökonomischen Transformation nachgehen.

    Die jungen Leute öffneten ihren Eltern und Interessierten die Türen und wir bekamen tolle Einblicke in das Leben, Sein und Handeln am Gut Kragenhof.
    Wir nahmen neben den tollen Eindrücken und der guten Stimmung, eine Meditation, eine Führung, das Eisbaden und Aufwärmen am Lagerfeuer sowie eine köstliche Suppe mit.

    Ein super Projekt, das es lohnt zu unterstützen. Jeder Mensch sollte nach der Schule eine solche Orientierungszeit zur Verfügung gestellt bekommen!

    In welcher Gemeinschaft außerhalb deiner Kernfamilie, hast du dich entwickelt und entfalten können?
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  • Den Blick nach außen wagen

    March 2, 2023 in the United States ⋅ ⛅ 13 °C

    Als Lehrerin ist es nicht notwendig sich auf Homepages wie LinkedIn ein Profil zu erstellen, um in Schulen an Jobs zu kommen.

    Ich merke zunehmend den Drang mich auch außerhalb des Beamtentums und von Schule umzuschauen und inspirieren zu lassen.

    Wegen mir sollten Schulen längst ihre Türen für alle Berufsgruppen öffnen, um wirklich authentische Lernerfahrungen zu ermöglichen. Das könnte im Übrigen auch den Lehrer*innenmangel reduzieren. Wir könnten die verantwortungsvollen Aufgaben der Bildung und Erziehung auf so viel mehr Schultern verteilen. Denn die Lehrer*innen können den vielseitigen Ansprüchen garnicht mehr gerecht werden.

    Solange das aber nicht der Fall ist, wage ich einfach den Schritt nach Außen.

    Ich habe ein LinkedIn-Profil erstellt und mit Canva Visitenkarten und einen Flyer erstellt.

    Schaut gerne mal rein!
    Wie machst du auf dich und deine Visionen und Kompetenzen aufmerksam?
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  • Besuch von Selina

    March 21, 2023 in Germany ⋅ ☁️ 11 °C

    Diese Woche hat mich Selina aus der LernKulturZeit Gruppe besucht.
    Durch das gemeinsame Weiterbildungsjahr hat sich eine Freundschaft entwickelt und es war schön mal mit viel Zeit füreinander zusammen zu kommen, aber auch Raum zu haben, den Alltag zu leben.

    Wir haben viel gelacht, gemalt, gesungen, und gearbeitet. Haben Ideen sprudeln lassen, sind in Beziehung getreten und haben die jeweils andere gehört, gesehen und wahrgenommen. Durch die Lernkulturzeit entwickelt sich auch eine neue Qualität von Freundschaft, in der man einfach sein darf! 💜

    Ich habe das Gefühl, dass das neu entstandene Netzwerk lebendig wird: Nach und nach besuchen sich verschiedene Teilnehmer*innen aus der Lernkulturzeit und bauen Bindungen, und Freundschaften auf. Eine Basis und ein Nährboden für zukünftige Projekte/Ideen entsteht. Nächste Woche besuche ich auf meinem Weg in den Urlaub Marie Ann in Norddeutschland. Ein Kontakt mit Milena und Thomas besteht durch die Triade auch schon länger.
    Gestern habe ich mit Elisa aus Berlin, die gerade aber in Valencia lebt, telefoniert. Der Austausch mit ihr tat sehr gut und die Folgen sind ein eigener Post wert :-)
    Danke für die vielen inspirierenden Gespräche und Impulse!

    Was macht für dich gute Freundschaft/ ein gutes Netzwerk aus?
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  • Hybridwochenende Organisationsentw.

    April 1, 2023 in Germany ⋅ 🌧 11 °C

    Am Wochenende hat meine Projektgruppe die erste Intervention mit der Organisation geplant, die wir begleiten.
    Wir haben den Stand der anderen Projektgruppen erfahren und es war toll zu sehen, wie sich überall in Deutschland Gruppen formieren und zur Tat schreiten.

    Durch das Coaching mit Manuel wurde uns nochmal deutlich, dass wir auf unser Spüren vertrauen können und wir zunächst für uns Klarheit schaffen, die wir dann wiederum der Organisation transparent machen.

    Wir sprudeln vor Ideen, bringen uns alle ein, in kurzer Zeit entstand eine konkrete Planung. Die Herangehensweise fühlt sich sehr stimmig an und es macht Spaß in die Umsetzung zu kommen.
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  • Schritt für Schritt zu meiner Vision

    April 5, 2023 in Germany ⋅ ☀️ 6 °C

    „Gönn dir Zeit“ waren die Worte in einem Coaching, die sehr bei mir angeklungen sind und an die ich mich immer wieder erinnere, wenn ich drei Schritte auf einmal nehmen möchte.

    Seit Wochen und Monaten beschäftigt mich die Frage: Wo will ich hin? Welchen beruflichen Werdegang möchte ich einschlagen? Doch die Antworten sind noch nicht reif, allerdings fange ich an kleine Schritte zu machen die Fragen für mich zu erforschen. Auch wenn meine Gedanken noch nicht spruchreif sind, habe ich mich diese Woche getraut, einfach mal genau diese Fragen und Wissenslücken mit dem Netzwerk zu teilen und zu schauen, wer damit resoniert und Lust hat, sich mit mir auszutauschen.

    Es kostete mich Überwindung meine Ungewissheit und meine noch nicht vorhandene Klarheit mit anderen zu teilen, mich verletzlich zu zeigen und meine Wissenslücken zu offenbaren. (Das ist genau das Gegenteil zu dem, was ich mein Leben lang (vor allem auf meinem Bildungsweg) gelernt habe: keine Schwäche zeigen, so tun als würde man alles verstehen und können, mit allen Mitteln vermeiden, sich angreifbar zu machen)
    Ich freue mich jetzt neue Lernerfahrung machen zu dürfen! Mich in einem Umfeld zu bewegen, dass wertschätzend, vertrauensvoll und unterstützend mit mir umgeht, so dass ich mich öffnen und entfalten kann!

    Im Gespräch mit Elisa entstand die Idee meine Visionen zu clustern und alle möglichen Ansprechpartner*innen zu notieren, die mir Antworten auf meine Fragen geben könnten. Und sie dann zu kontaktieren und Schritt für Schritt zu schauen, welche Infos und Kontakte mit mir resonieren!
    Sobald ich fertig bin, lade ich das Schaubild hier hoch!…Da ist es :-)
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  • Die Architektur von Lernräumen

    April 28, 2023 in Germany ⋅ 🌧 14 °C

    Dieses Wochenende ging die Lernreise in den Süden von Deutschland.
    In der Gemeinschaft von Schloß Tempelhof trafen wir uns. Dieses Wochenende war der Architektur von Lernräumen gewidmet.

    In meiner Arbeit an einer Schule mit neuen Lernkonzepten, stoßen wir immer wieder an unsere Grenzen. Die Ideen, der Bedarf und die Bereitschaft zu neuem Lernen sind vorhanden, doch scheitert die wirkliche Umsetzung häufig an den Gebäuden, der Ausstattung und der fehlenden Flexibilität Lernräume vielseitig zu nutzen.

    An unserem gemeinsamen Wochenende haben wir uns folgende Frage gestellt: Wie kann man aus den bestehenden Schulgebäuden, ansprechende LernLandschaften entstehen lassen, die zum individuellen Lernen anregen?

    Dazu haben wir die Grund-und Mittelschule Bechhofen besucht, um zu sehen, wie sie aus üblichen Klassenzimmern, Lernbüros, Markplätze und Lernwerkstätte entwickelt hat.

    Die Schule hat quasi keine typischen Flure mehr, die zu Klassenzimmern führen. Stattdessen betritt man vom Treppenhaus einen Jahrgangsbereich, der einem mit einer Garderobe und Platz für Straßenschuhe empfängt, bevor man dann einen einladenden Marktplatz (der einer Wohnung ähnelt) betritt, in dem überall Teppich liegt und viele verschiedene Arrangements zum gemeinsamen Lernen, Entspannen, Austausch oder Rückzug einladen.

    Den Nachmittag verbrachten wir bei Karin Doberer, der Gründerin der LernLandschaft, die ihre Planung Europaweit an Schulen etabliert und sich als Bindeglied zwischen Schulen und Architekten und Ämter sieht und somit allen Seiten die Umsetzung vereinfacht.

    Nachdem wir uns am ersten Tag dem äußeren Raum gewidmet haben, war der zweite Tag der Wahrnehmung des Innenraums gewidmet. Wir interviewten die Bewohner*innen der Gemeinschaft Schloss Tempelhof mit der Stakeholding-Methode.
    Um zukünftig Schulen beraten zu können, die eine Transformation zu neuer Lernkultur anstreben, war es wichtig sich positive Beispiele anzugucken, aber auch die eigene Wahrnehmung zum Raum/Ort zu schulen, um auf mögliche blinde Flecken hinweisen zu können. Wie wichtig bei Lernen der Raum, die Atmosphäre und die Umgebung spielen, ist allen klar, die jahrelang zu klein geratene Klassenzimmer besuchen mussten, in denen Neonlampen, eine Tafel und gerade für jeden einen Tisch und ein Stuhl das Inventar bildeten.
    Neben den ernsten Themen bleibt aber auch immer Zeit für albernes Brainstorming, Theaterperformances und Aktivierungsübungen!

    Insgesamt ein bereicherndes Wochenende an einem/drei inspirierenden Ort/Orten!
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  • 1. Sensing

    May 1, 2023 in Switzerland ⋅ ☁️ 18 °C

    Wir haben unsere 1. Intervention mit unserer Organisation durchgeführt, die wir während der Weiterbildung begleiten. Unser Ziel ist es der Organisation zu helfen, sich selbst zu sehen und ihnen so Impulse für ihre Weiterarbeit mitzugeben. Dazu haben wir uns am 4-Quadrantenmodell orientiert. Wir haben Übungen zur individuellen Positionierung im Projekt angeleitet, im Innen und Außen.

    Wir haben das Treffen als einen vollen Erfolg empfunden und sind stolz auf die Planung, Durchführung und das Ergebnis.

    Im Folgenden werden wir mit der Organisation das WIR beleuchten.

    So sahen wir kurz nach unserer 1. Intervention mit der Organisation aus :-)
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