• Karl und Erika
  • Karl und Erika

Unterwegs mit Freunden

Eine Reise mit unseren kanadischen Freunden und unseren Enkelinnen durch Deutschland, Italien, Slowenien, Tschechien und Österreich
A trip with our Canadian friends and our granddaughters through Germany, Italy, Slovenia, Czech Republic and Austria.
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  • Inicio del viaje
    4 de julio de 2014

    Willkommen

    4 de julio de 2014, Austria ⋅ ☀️ 27 °C

    Irgendwann im Frühjahr kommen wir diesseits und jenseits des großen Teichs auf die Idee, uns wieder einmal zu treffen. Nicht einfach nur so, sondern gleich richtig – gemeinsam mit unseren Enkelinnen Haley und Ronja wollen wir mit dem Wohnmobil durch Mitteleuropa tingeln. Die Planung beginnt und die Emails schwirren zwischen Kanada und Österreich hin und her.
    Und heute ist es soweit.
    Dave, Mary und Haley landen in Wien. Hinter ihnen liegen ein paar Tage in Paris, ein kleiner Städtetrip durch die französische Metropole. Wir sind rechtzeitig am Flughafen und warten schon gespannt.
    Dann kommen sie durch die Tür und die Wiedersehensfreude ist groß. Wir fallen uns in die Arme, lachen und reden durcheinander.
    Am Heimweg geht es gleich los mit dem Erzählen. Paris, die Reise, Eindrücke, kleine Geschichten – jeder hat etwas zu berichten. Die Zeit vergeht schnell und dann wird es plötzlich ruhig im Auto. Sie sind eingeschlafen. Die Reise steckt ihnen noch in den Knochen. Zu Hause angekommen bringen wir sie nur noch ins Bett.
    Der Rest muss warten.

    Welcome
    Sometime in the spring, we on both sides of the "big pond" got the idea to meet up once again. And not just for a quick visit, but for a real adventure—we wanted to go RVing through Central Europe together with our granddaughters, Haley and Ronja. The planning began, and emails started flying back and forth between Canada and Austria.
    And today is the day.
    Dave, Mary, and Haley have just landed in Vienna. They’ve spent the last few days in Paris, a quick city trip through the French metropolis. We’re at the airport right on time, waiting with anticipation.
    Then, they walk through the door, and the joy of seeing them again is overwhelming. We fall into each other's arms, laughing and all talking at once.
    The stories start immediately on the drive home. Paris, the journey, first impressions, little anecdotes—everyone has something to share. Time flies, and then suddenly, it gets quiet in the car. They’ve fallen asleep. The long trip has finally caught up with them. Once we get home, we just tuck them straight into bed.
    The rest will have to wait until tomorrow.
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  • Zuhause

    5 de julio de 2014, Austria ⋅ ☁️ 23 °C

    Unsere Freunde sind direkt bei uns im Haus in der Wohnung eines Nachbarn untergebracht – nur drei Türen weiter. Praktischer geht es eigentlich nicht. Am Vormittag holen wir die drei zum Frühstück ab. Diesmal sind alle ausgeschlafen; die Müdigkeit vom Vortag ist verflogen und es ist endlich Zeit, richtig anzukommen.
    Wir sitzen gemütlich zusammen, frühstücken in Ruhe und erzählen. Paris kommt noch einmal zur Sprache, und die Reisepläne natürlich auch. Stück für Stück entsteht ein Bild von den nächsten Tagen. Noch ist nichts ganz fix, aber die Richtung stimmt.
    Am Nachmittag kommt unser Sohn Charly mit unserem kleinen Enkel Johnny vorbei. Auf der Terrasse ist sofort Leben in der Bude. Johnny packt seine Spielsachen aus, ein Steckspiel. Während wir uns unterhalten, bauen wir gemeinsam an Johnnys Autobahn. Morgen holt Charly mit Ronja Haley ab. Die beiden Mädels verbringen den Tag dann gemeinsam bei den Pferden, um sich in Ruhe kennenzulernen.

    At Home

    Our friends are staying right here in our building in a neighbor's apartment, just three doors down. It couldn't be more convenient. In the morning, we pick the three of them up for breakfast. This time, everyone is well-rested; the exhaustion from yesterday is gone, and it’s finally time to truly settle in.
    We sit together, enjoy a leisurely breakfast, and catch up. Paris comes up again, and of course, so do the travel plans. Bit by bit, a picture of the next few days starts to form. Nothing is set in stone yet, but we’re headed in the right direction.
    In the afternoon, our son Charly drops by with little Johnny. The patio comes to life instantly. Johnny unpacks his building set. While the rest of us are busy chatting, we all pitch in to help build Johnny's highway. Tomorrow, Charly and Ronja are picking up Haley. The two girls are going to spend the day together with the horses to get to know each other.
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  • Auf den Spuren der Holzknechte

    6 de julio de 2014, Austria ⋅ ☁️ 28 °C

    Während Haley und Ronja bereits auf dem Weg zu den Pferden sind, machen Dave, Mary, Karl und ich uns auf den Weg in die Ortschaft Naßwald. Die Vorfahren von Karl und mir waren über Generationen Holzknechte und haben alle in dieser Gegend gearbeitet. Ihre Spur führt direkt zurück ins 17. Jahrhundert zum legendären „Raxkönig“ Georg Hubmer. Er war ein Pionier, der das Forstwesen revolutionierte, die Schwemmtechnik perfektionierte und den Ort Naßwald überhaupt erst aufgebaut hat. Von hier aus wird Wien seitdem mit bestem Quellwasser versorgt.
    Wir besichtigen die aufgebauten Holzknechthütten und bestaunen das Holzschwemmen sowie eine „Riese“ – eine beeindruckende Holzrutsche, auf der die Stämme ins Tal befördert wurden. Besonders interessant ist die Kirche mit ihren runden Fenstern, die eine ganz eigene Geschichte schreiben. Sie markieren den architektonischen Unterschied zwischen dem protestantischen Glauben der Holzknechte und der katholischen Tradition – ein Detail, über das es ganze Bücher zu lesen gibt.
    Ein kurioses Highlight erwartet uns im Gasthaus zum Raxkönig: Die Herrentoilette ist dort mal ganz was anderes. Die Herren verrichten ihr Geschäft in einen Wassertrog und sehen sich dabei in einem Spiegel. Danach fahren wir hinauf zum Semmering. Zu sehen gibt es die Viadukte und Gleise der Semmeringbahn, die einst die betuchten Leute zur Sommerfrische in die Grand Hotels brachte. Wir genießen die tolle Aussicht und machen eine Rast, bevor es wieder nach Hause geht. Die Mädels kommen zurück und langsam geht es ans Packen. Wir wollen morgen ernsthaft los.

    Following In The Footsteps OfTthe Lumberjacks
    While Haley and Ronja are already off to see the horses, Dave, Mary, Karl, and I head out to the village of Naßwald. Karl’s ancestors and mine were foresters for generations, and they all worked in this region. Their history leads straight back to the 17th century and the legendary "King of the Rax," Georg Hubmer. He was a pioneer who revolutionized forestry, perfected log driving, and built the village of Naßwald from the ground up. Thanks to his work, Vienna has been supplied with fresh alpine spring water ever since.
    We explore the reconstructed loggers' huts and watch a demonstration of log driving. We also see a "Riese"—an impressive wooden timber slide used to transport logs down the mountainside. The local church with its unique round windows is particularly interesting; they truly tell a story of their own. These windows serve as a historical marker, representing the architectural distinction between the Protestant faith of the foresters and the Catholic traditions of the time—a subject so rich that entire books have been written about it.
    For the men, the "Gasthaus zum Raxkönig" offers a bit of a surprise: the men’s room is quite unconventional, featuring a water trough and a mirror that certainly make for a different experience! Afterward, we drive up to the Semmering Pass. We see the viaducts and tracks of the Semmering Railway, which once carried the wealthy elite to their summer retreats in the grand hotels. We enjoy the fantastic view and take a break before heading back home. The girls arrive back, and we slowly start packing. Tomorrow, we’re hitting the road for real.

    207 km
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  • Los geht's!

    7 de julio de 2014, Austria ⋅ ☁️ 29 °C

    Heute ist es endgültig so weit! Gestern haben wir noch das Wohnmobil geholt, den Zeltanhänger angekoppelt und noch alles Nötige verstaut. Jetzt packen wir nur noch unsere persönlichen Sachen ein – und ab geht’s! Das Wetter könnte nicht besser sein: strahlender Sonnenschein und angenehme Wärme unter einem tiefblauen Himmel.
    Unser erster Stopp ist Admont, wo wir uns mit einer ordentlichen Portion Kasnocken stärken. Danach geht es weiter nach Gmunden. Bei einem Spaziergang über den Stadtplatz lauschen wir dem Glockenspiel, bevor wir in Bad Ischl das legendäre Café Zauner besuchen. In dieser traditionsreichen Konditorei, die schon zu Kaisers Zeiten Weltruf genoss, bestaunen wir die vielen Leckereien und genießen direkt unter Sissys Gemälde jeder ein Eis.
    Nächster Halt: Hallstatt. Ein kurzer Fotostopp am See und ein wenig frische Luft in dieser malerischen Umgebung, dann führt uns der Weg weiter Richtung Ramsau am Dachstein. Doch gleich hinter dem Hallstätter See wird es ernst: Die Straße steigt steil an. Obwohl Karl versucht, mit viel Schwung hochzufahren, muss er irgendwann herunterschalten – und dann passiert es: Nichts geht mehr. Das Wohnmobil schafft die Steigung nicht. Wir müssen alle raus und schieben – und ja, auch Dave und Mary müssen mit anpacken, ihnen bleibt nichts erspart! Und tatsächlich, es hilft. Karl bekommt genug Schwung und zieht an uns vorbei. Wir müssen ihm ein schönes Stück zu Fuß nachlaufen, bis er eine ebene Stelle findet, an der er sicher halten und auf uns warten kann. Völlig außer Puste kommen wir schließlich an.
    In der Ramsau, direkt am Fuße des Dachsteins, beziehen wir einen wunderbaren Campingplatz mit Teich, Sommerrodelbahn und Spielplatz. Die Mädels sind begeistert! Zuallererst bauen wir jedoch – zum allerersten Mal – den Zeltanhänger auf. Und siehe da: Es klappt! Den Abend lassen wir glücklich beim Essen im Restaurant ausklingen.

    Let's Go!

    Today is finally the day! Yesterday, we picked up the RV, hooked up the tent trailer, and packed everything we’re going to need. Today, we’re just tossing in our personal bags, and we’re off! The weather couldn’t be better: pure sunshine, pleasant temperatures, and clear blue skies.
    Our first stop is Admont for some filling Kasnocken (cheese spaetzle). Then, it's on to Gmunden. While strolling through the town square, we listen to the glockenspiel before heading to Bad Ischl to visit the legendary Café Zauner. In this traditional pastry shop, famous since the days of the Emperor, we marvel at all the specialty treats and enjoy some ice cream right under a portrait of Empress Sissi.
    Next up: Hallstatt. A quick photo op by the lake and a breath of fresh air in these beautiful surroundings, and then we push on toward Ramsau am Dachstein. Right after the lake, the road gets incredibly steep. Even though Karl tries to hit the hill with some momentum, he eventually has to downshift—and then it happens. We come to a dead stop. The RV just can’t make it. We all have to hop out and push—and yes, that includes Dave and Mary; we didn't let them off the hook! And believe it or not, it works. Karl finally gets enough momentum and takes off. We have to hike up the road after him for quite a distance until he finds a level spot to pull over and wait for us.
    By the time we catch up, we’re all exhausted and gasping for air. In Ramsau, right at the foot of the Dachstein mountain, we find a fantastic campsite with a pond, a summer toboggan run, and a playground. The girls love it! But first things first: we have to set up the tent trailer for the very first time. And it’s a success! We grab dinner at the restaurant, feeling tired but happy.

    325 km
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  • Abenteuer am Dachstein

    8 de julio de 2014, Austria

    Dave und Mary haben im Zeltanhänger anscheinend wunderbar geschlafen. Nach dem Frühstück geht es hinauf auf den Berg. Dave und Mary haben sich für dieses Abenteuer extra feste Bergschuhe angeschafft. Schon die Gondelfahrt ist ein Erlebnis, während wir auf die weit entfernte Bergstation an der Spitze zusteuern.

    Oben angekommen, wagen wir uns auf die Stege, die direkt zwischen den Felsen gespannt sind. Die Treppen führen zu einer Aussichtsplattform mit Glasboden – ein echter Nervenkitzel! Aber die Aussicht ist einfach grandios. Als nächstes besuchen wir die Eishöhle, wo Eisskulpturen in wechselnden Farben strahlen, wie von innen beleuchtet – es ist wunderschön. Nacheinander posieren wir für ein Foto auf einem Thron aus Eis. Während sich unsere Freunde ein wenig ausrasten, machen wir mit Ronja noch einen kleinen Spaziergang im Schnee.

    Langsam ziehen Wolken auf und wir beschließen, die Talfahrt anzutreten. Wir staunen nicht schlecht, wie schnell das Wetter umschlägt: Innerhalb von Minuten ist alles zugezogen, und wir können nur noch die jeweils nächste Stütze der Gondelbahn erkennen. Doch kaum sind wir wieder im Tal, erwartet uns eine Überraschung: Hier unten ist das Wetter ungetrübt schön und die Sonne lacht.

    Daher zieht es uns noch zur Walcher Alm. Zurück am Campingplatz wird bei bestem Wetter fleißig geschwommen und Sommerrodel gefahren. Nach einem guten Abendessen ziehen wir uns glücklich in unser mobiles Heim zurück.

    Adventure on the Dachstein

    It looks like Dave and Mary had a great night's sleep in the tent trailer. After breakfast, we head up the mountain. Dave and Mary even bought brand-new hiking boots just for this trip. Even the gondola ride is an experience in itself as we gaze up at the distant peak and the mountain station.

    Once at the top, we walk out onto the skywalks suspended right between the cliffs. The stairs lead to an observation deck with a glass floor—talk about a heart-pounding moment! But the view is absolutely spectacular. Next, we visit the ice cave, where ice sculptures shine in changing colors, as if illuminated from within – it is beautiful. One by one, we pose for a photo on an ice throne. While our friends take a break to rest up, we take a short walk in the snow with Ronja.

    Slowly, the clouds start rolling in, so we decide to head back down. We’re amazed at how fast the weather changes here: within minutes, everything is completely fogged in, and we can only see as far as the next tower of the gondola lift. However, as soon as we reach the valley, we’re in for a surprise: down here, the weather is perfectly clear and beautiful.

    Because the sun is still out, we can't resist a stop at the Walcher Alm. Back at the campsite, we take full advantage of the weather with plenty of swimming and summer tobogganing. After a great dinner, we settle back into our home on wheels for the night.
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  • Salzwelten und Kelten

    9 de julio de 2014, Austria ⋅ 🌧 13 °C

    Nach dem Frühstück brechen wir in der Ramsau auf und fahren nach Hallein. Dort zieht es uns tief unter die Erde: Wir besuchen die Salzminen am Dürrnberg. In weißen Schutzanzügen sausen wir auf den hölzernen Bergmannsrutschen in die Tiefe und gleiten mit dem Boot über den unterirdischen Salzsee. Das ist ein Riesenspaß für uns alle!

    Wieder am Tageslicht erkunden wir das Keltendorf und lassen uns in die Eisenzeit zurückversetzen. Danach zieht es uns aber noch direkt nach Hallein hinein. Wie die Fotos beweisen, spazieren wir gemütlich durch die hübsche Altstadt und genießen die Atmosphäre. Da wir den Tag entspannt ausklingen lassen wollen, suchen wir uns für unser mobiles Heim eine Übernachtungsmöglichkeit ganz in der Nähe, um für die nächste Etappe bereit zu sein.

    Salt mines and Celts

    After breakfast, we leave Ramsau and head toward Hallein. We’re going deep underground today to visit the salt mines at Dürrnberg. Decked out in white miner’s overalls, we zoom down the wooden slides into the heart of the mountain and glide across the subterranean salt lake. It’s an absolute blast for everyone!

    Back in the daylight, we explore the Celtic Village and feel like we’ve stepped back into the Iron Age. Afterward, we head into the town of Hallein itself. As the photos show, we take a leisurely stroll through the charming old town and soak in the atmosphere. To keep the evening relaxed, we’re looking for a spot to park the RV nearby for the night, getting ready for the next leg of our trip.

    164 km
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  • Auf nach Lahr im Schwarzwald

    10 de julio de 2014, Alemania ⋅ ☁️ 15 °C

    Heute steht uns eine weite Strecke bevor: Wir lassen Österreich hinter uns und fahren rund 600 Kilometer bis nach Lahr im Schwarzwald. Es ist ein langer Tag auf der Straße, aber die Fahrt verläuft gut. Am Rande von Lahr finden wir schließlich einen wunderschönen Campingplatz mit Swimmingpool.

    Natürlich gibt es für die Mädels kein Halten mehr – sie stürmen sofort ins Wasser! Währenddessen machen sich Dave und Karl an die Arbeit. Der Aufbau des Zeltanhängers ist allein ihre Sache. Wir Frauen halten uns da nobel zurück und reden ihnen kein bisschen drein – eine Taktik, die sich bewährt. Zum Abendessen zieht es uns alle in die urgemütliche Blockhütte am Platz. In dieser rustikalen Atmosphäre lassen wir den langen Fahrtag bei gutem Essen entspannt ausklingen.

    Off to Lahr in the Black Forest!

    We have a long haul ahead of us today: we’re leaving Austria behind and driving roughly 600 kilometers to Lahr in the Black Forest. It’s a full day on the road, but the journey goes smoothly. On the outskirts of Lahr, we find a beautiful campsite with a swimming pool.

    Of course, the girls can't wait to get in—they head straight for the pool! Meanwhile, Dave and Karl get to work. Setting up the tent trailer is strictly their job. We ladies stay completely out of it and don't breathe a word of "advice"—a strategy that definitely pays off. For dinner, we all head to the cozy log cabin on-site. It’s the perfect rustic spot to unwind and enjoy a great meal after a long day of travel.

    603 km
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  • Erinnerungen werden wach

    11 de julio de 2014, Alemania ⋅ 🌧 22 °C

    Wir begeben uns auf eine ganz besondere Spurensuche. Lahr ist für Dave und Mary ein Ort voller Erinnerungen: Dave war hier ab 1973 beim kanadischen Heer stationiert. Er verlängerte seinen Aufenthalt mehrmals, sodass er mit seiner Familie insgesamt fünf Jahre hier verbrachte. Damals erkundeten sie in den Sommermonaten viel von der Gegend, bis sein Chef schließlich zu ihm sagte: „Small, if I’m not staying, you’re not staying!“ So ging es 1978 schließlich zurück nach Kanada.
    Es ist ein bewegendes Erlebnis, die Stadt gemeinsam mit den beiden wiederzusehen. Auch uns gefällt Lahr ausgesprochen gut. Wir fahren direkt zur Schützenstraße, wo sie damals gewohnt haben, und machen einen Rundgang. Auch Haley sieht nun mit eigenen Augen, wo ihr Papa und ihre Großeltern einmal zu Hause waren.
    Danach machen wir einen kurzen Abstecher über den Rhein nach Frankreich in die nächste Stadt. Wir kaufen Postkarten und schicken sie direkt von dort nach Hause. Den Abend lassen wir wieder gemütlich auf unserem wunderschönen Campingplatz ausklingen.

    Memories are awakened

    Today is all about a very special trip down memory lane. Lahr is a place filled with history for Dave and Mary; Dave was stationed here with the Canadian Armed Forces starting in 1973. He ended up extending his stay several times, and the family spent five years here. They spent their summers exploring the region until his boss finally told him, “Small, if I’m not staying, you’re not staying!” So, in 1978, they moved back to Canada.
    It’s a truly moving experience to see the city again through their eyes, and we’re quite fond of Lahr ourselves. We drive straight to Schützenstraße to find their former home and take a walk around the neighborhood. It’s amazing for Haley to see exactly where her dad and grandparents used to live.
    Afterward, we take a quick trip across the Rhine into France to the nearest town. We pick up some postcards and mail them right from there. We spend the evening relaxing back at the campsite, enjoying the time together.

    20 km
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  • Von der versperrten Quelle zum tanzenden Lindau

    12 de julio de 2014, Alemania ⋅ 🌧 19 °C

    Am Morgen verabschieden wir uns von Lahr und fahren Richtung Donaueschingen. Wir wollen unbedingt sehen, wo die Donau entspringt. Um den Ursprung gibt es ja einige bekannte Ungereimtheiten: Während Donaueschingen die prunkvolle Quelle im Schlosspark als Ursprung feiert, beansprucht Furtwangen die Quelle des längeren Quellflusses Breg für sich – denn eigentlich bringen erst „Breg und Brigach die Donau zuweg“. Doch als wir ankommen, folgt die Enttäuschung: Die berühmte Donauquelle ist eine einzige Baustelle. Alles wird restauriert und der Zugang ist komplett gesperrt. Wie schade! Ich werde mir später ein Foto besorgen, damit wir zumindest wissen, wie sie eigentlich ausgesehen hätte.
    Wir besichtigen stattdessen die Kirche und fahren dann weiter nach Lindau am Bodensee zum Campingplatz Gitzenweiler Hof. Ein Volltreffer – der Platz ist wieder einmal wunderbar! Von dort nehmen wir den Bus auf die Insel Lindau. Am Stadtplatz herrscht reges Treiben: Live-Musik spielt, die Menschen tanzen und an den Marktständen gibt es allerlei Köstlichkeiten. Wir schlendern das Ufer entlang und lassen uns an einem Tisch an der Promenade nieder. Natürlich genießen wir dort die bayerische Gemütlichkeit bei einem kühlen Getränk. Es ist so angenehm warm, während langsam die Dämmerung hereinbricht, sich die Stimmung verändert und eine wunderbare Ruhe einkehrt. Mit diesen Bildern im Kopf nehmen wir den Bus zurück zum Campingplatz – für uns wird es Zeit zum Schlafen.

    From the blocked spring to the dancing Lindau

    We leave Lahr this morning and head toward Donaueschingen. We’re eager to see the source of the Danube, though there’s actually a long-standing debate about it: Donaueschingen claims the spring in the palace gardens is the source, while Furtwangen argues it’s the source of the Breg river, which is the longer of the two headstreams. As the saying goes, "Breg and Brigach bring the Danube to life." Unfortunately, when we arrive, the famous Donauquelle is a major construction site. It’s being restored, and access is completely blocked. What a shame! I’ll have to find a photo later so we can see what it was supposed to look like.
    Instead, we visit the church and then continue on to Lindau on Lake Constance, staying at the Gitzenweiler Hof campsite. It’s another fantastic spot! We take the bus onto the island of Lindau, where the town square is buzzing with life. There’s live music, people are dancing, and market stalls offer plenty to eat and drink. We stroll along the shore and find a table at the promenade. Of course, we take the opportunity to enjoy that classic Bavarian hospitality with a cold drink. The air is so pleasantly warm as dusk slowly sets in; the atmosphere shifts, and a wonderful sense of peace takes over. We catch the bus back to the campsite—time for us to get some sleep.

    195 km
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  • Über die Pässe nach Südtirol

    13 de julio de 2014, Italia ⋅ 🌧 18 °C

    Wir brechen früh auf und lassen den Bodensee hinter uns. Unsere Fahrt führt uns über Bregenz und durch den Arlbergtunnel weiter Richtung Nauders. Über den Reschenpass erreichen wir schließlich Südtirol. Am Reschensee legen wir natürlich einen Stopp ein, um den berühmten Kirchturm im See zu bewundern – ein faszinierender und zugleich leicht mystischer Anblick.

    Weiter geht die Fahrt über Meran und Bozen. Warum ich von diesen beiden Städten eigentlich keine Bilder habe, weiß ich gar nicht – vermutlich sind wir einfach zu sehr mit Schauen beschäftigt. Schließlich landen wir in Niederrasen im Gasthof Neunhäusern. Hier gönnen wir uns eine Pause vom Camping-Alltag: Wir nehmen uns ein Zimmer, um uns mal so richtig angenehm ausrasten zu können. Zuerst ziehen wir uns zurück, machen uns frisch und genießen die Ruhe. Später bestellen wir ein Abendessen, das absolut überdimensioniert ist – die Wirtin ist zudem ein echtes Original und wahnsinnig witzig. Gut gesättigt und herrlich erholt geht es für uns direkt wieder ins Bett.

    Over the mountain passes to South Tyrol

    We head out early, leaving Lake Constance behind. Our route takes us through Bregenz and the Arlberg Tunnel toward Nauders. Crossing the Reschen Pass, we finally reach South Tyrol. Of course, we stop at Lake Reschen to admire the famous church tower rising out of the water—a fascinating and somewhat mystical sight.
    We continue our drive through Merano and Bolzano. I’m honestly not sure why I don’t have any photos of these two cities—I guess we were just too busy taking it all in. Eventually, we arrive in Niederrasen at the Gasthof Neunhäusern. We decide to treat ourselves to a break from camping life and take a room for the night so we can truly relax. First, we head up to our room to freshen up and enjoy the comfort. Later, we order dinner, which turns out to be massive—plus, the landlady is a real character and incredibly funny. Full and well-rested, we head straight back to bed.

    549 km
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  • Endlich Meerblick in Portoroz

    14 de julio de 2014, Eslovenia ⋅ 🌧 18 °C

    Die Fahrt geht weiter und das Ziel ist Portorož in Slowenien. Die Fahrt dorthin ist einfach wunderbar, und schließlich erreichen wir das Camp Lucija – wir sind am Mittelmeer! Wir beschließen, hier für drei Nächte zu bleiben. Nach der langen Strecke über die Alpen ist jetzt erst einmal Entspannung angesagt. Wir haben vor, ausgiebig zu faulenzen, in der Sonne zu dösen und die Seele baumeln zu lassen. Vielleicht raffen wir uns zu einem kleinen Bummel an der Promenade auf, aber für den Moment genießen wir einfach nur das glitzernde Wasser und die salzige Luft, bevor wir unsere Reise durch Österreich und Umgebung fortsetzen.

    Finally, a sea view in Portoroz!

    The journey continues and the destination is Portorož in Slovenia.. The drive there is absolutely beautiful, and finally, we pull into Camp Lucija—we’ve made it to the Mediterranean! We decide to stay here for three nights. After the long trek over the Alps, it’s time for some relaxation. Our plan is to simply laze around, doze in the warm sun, and unwind. Maybe we’ll head out for a little stroll along the promenade, but for now, we’re just soaking in the sparkling water and the salty sea air before we continue our journey through Austria and the surrounding areas.

    286 km
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  • Mit dem Bummelzug nach Piran

    15 de julio de 2014, Eslovenia

    Heute lassen wir es ganz ruhig angehen. Den Vormittag verbringen wir am Strand und genießen die Sonne und schwimmen im warmen Meer. Dabei erlebt Haley eine handfeste Überraschung: Sie kann kaum glauben, wie unglaublich salzig das Meerwasser hier ist! Nach diesem „Geschmackstest“ nehmen wir später den gemütlichen Bummelzug, der uns direkt vom Camp in die wunderschöne Altstadt von Piran bringt. Wir verzichten auf großes Sightseeing und schlendern stattdessen entspannt durch die Gassen. Natürlich gönnen wir uns ein leckeres Eis und suchen uns ein schönes Plätzchen zum Essen. Den restlichen Tag verbringen wir wieder mit süßem Nichtstun.

    Take the shuttle train to Piran

    Today we’re taking it nice and slow. We spend the morning at the beach, soaking up the sun and and do for a swim in the warm sea. Haley gets a bit of a surprise, though—she’s completely shocked by how incredibly salty the seawater is! After that "taste test," we catch the shuttle train that takes us straight from the camp into the beautiful old town of Piran. Instead of heavy sightseeing, we just wander through the narrow streets. Of course, we stop for some delicious gelato and find a nice spot for dinner. The rest of the day is spent purely relaxing.
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  • Faulenzen in Portoroz

    16 de julio de 2014, Eslovenia ⋅ ☁️ 28 °C

    Wir bleiben in Portorož und genießen unseren Aufenthalt im Camp Lucija. Es gibt kein festes Programm: Wir liegen am Strand, dösen in der Sonne und gehen mal eine Runde spazieren.

    Relaxing in Portoroz

    We're staying in Portorož and enjoying our time at Camp Lucija. There's no set program: we're lying on the beach, dozing in the sun and going for walks.
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  • Zurück in den eigenen vier Wänden

    17 de julio de 2014, Austria

    Wir verabschieden uns vom Mittelmeer und brechen zeitig auf. Wir fahren die gesamte Strecke in einem Zug, mal abgesehen von Tankstopps, durch. Die Fahrt verläuft reibungslos, sodass wir bereits am frühen Nachmittag wieder zu Hause ankommen. Zuerst bringen wir Ronja nach Hause und widmen uns dann unserem Wohnmobil: Wir räumen alles aus und machen gründlich Ordnung. Das reicht für heute an Aktivität! Den restlichen Tag nutzen wir, um uns mal so richtig auszurasten und die vielen Eindrücke der letzten Tage in Ruhe sacken zu lassen.

    Back in one's own four walls

    We bid farewell to the Mediterranean and set off early. We drive the entire route in one go, apart from fuel stops. The journey goes smoothly, so we arrive back home in the early afternoon. First, we drop Ronja off and then turn our attention to our campervan: We unpack everything and give it a thorough cleaning. That's enough activity for today! We use the rest of the day to really relax and let the many impressions of the last few days sink in.

    517 km
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  • Lilienfeld: Stift und Heimatmuseum

    18 de julio de 2014, Austria

    Wir starten mit einem ausgedehnten Frühstück in den Tag. Danach bringen wir unsere drei Gäste in unserer Heimatgemeinde zum Stift Lilienfeld.
    Während wir ein paar Erledigungen machen, tauchen Dave, Mary und Haley bei einer Führung in die altehrwürdigen Gemäuer des Zisterzienserstiftes ein. Es ist beeindruckend: Seit der Gründung durch den Babenberger Leopold VI. im Jahr 1202 bestimmt dieses Kloster das Leben hier. Sie besichtigen die imposante Stiftskirche, den mittelalterlichen Kreuzgang und die prachtvolle Bibliothek.
    Dabei erfahren sie auch die Sage vom Spitzbrand, dem markanten Berg direkt neben dem Stift. Man erzählt sich, der Baumeister habe aus Zeitnot einen Pakt mit dem Teufel geschlossen. Als das Stift fertig war, flüchtete der Baumeister vor dem Teufel in die geweihte Kirche. Vor Wut raste der Teufel auf den Berg und fuhr direkt in die Hölle hinab – seit diesem „Höllenritt“ wachsen auf dem spitz zulaufenden Wiesenstreifen keine Bäume mehr. Sie sehen auch die alten Meierhöfe, die früher das Herz der klösterlichen Landwirtschaft waren.
    Besonders spannend wird es im Heimatmuseum: Dort erfahren sie alles über den Lilienfelder Skipionier Matthias Zdarsky. Er ist eine Legende, denn er hat hier am Muckenkogel den allerersten Torlauf der alpinen Skigeschichte gesteckt und damit den Grundstein für den modernen Skisport gelegt.
    Später treffen wir uns alle wieder im Ort. Die Sonne scheint, und so gönnen wir uns ein Eis und schlendern entspannt durch Lilienfeld.

    Lilienfeld: Abbey and Local History Museum

    We start our morning with a long, relaxed breakfast before dropping our three guests off at the Lilienfeld Abbey, right here in our home community.
    While we take care of a few errands, Dave, Mary, and Haley take a guided tour of the historic Cistercian abbey. It’s amazing to realize that this site has shaped local life since it was founded in 1202 by the Babenberg Duke Leopold VI. They explore the imposing abbey church, the medieval cloisters, and the magnificent library.
    They also hear the legend of the Spitzbrand, the distinctive mountain right next to the abbey. As the story goes, the master builder made a deal with the devil to finish on time. Once the abbey was completed, the builder fled into the consecrated church to escape him. In a fit of rage, the devil charged up the mountain and plunged straight down to hell—and since that "hellish ride," no trees have ever grown on that pointed stretch of meadow. They also see the old "Meierhöfe," the estate farms that were the heart of the abbey's agriculture for centuries.
    A highlight is the local heritage museum, where they learn all about the Lilienfeld ski pioneer Matthias Zdarsky. He is a true legend; right here on the Muckenkogel mountain, he organized the very first slalom race in alpine skiing history, laying the foundation for the modern sport as we know it.
    Later, we all meet up back in town. The sun is shining, so we treat ourselves to some ice cream and take a relaxed stroll through Lilienfeld.
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  • Bauernhof-Abenteuer und Lebkuchenherzen

    19 de julio de 2014, Austria ⋅ ☁️ 29 °C

    Wieder verspricht das Wetter wunderschön zu werden und so machen uns auf den Weg nach St. Aegyd. Unser Ziel ist der Wieselhof, ein wunderbarer Bauernhof, auf dem es für Haley und unsere Gäste unglaublich viel zu entdecken gibt. Wir spazieren über den Hof und bewundern die vielen Tiere: Schweine, verschiedene Hühnerrassen, Gänse, Hasen und – als besondere Überraschung – sogar ein paar Strauße! Man könnte sich hier auch eine deftige Jause kaufen, so nett ist es hergerichtet.
    Zum Essen zieht es uns jedoch zum nahegelegenen Holzhof der „Herzerl Mitzi“. Sie ist weit über die Grenzen hinaus für ihr ausgezeichnetes Essen und ihre kunstvollen Lebkuchenherzen bekannt. Wir genießen eine hervorragende Mahlzeit in gemütlicher Atmosphäre. Als besonderes Andenken lassen wir für Dave und Mary ein großes Lebkuchenherz individuell verzieren, das sie als Erinnerung mit nach Hause nehmen können.

    Farm adventures and gingerbread hearts

    The weather forecast is beautiful once again, so we set off for St. Aegyd. Our destination is the Wieselhof, a wonderful farm where Haley and our guests have so much to discover. We stroll around the farmyard and admire the many animals: pigs, various breeds of chickens, geese, rabbits, and—as a special surprise—even a few ostriches! It's so nicely arranged that you could easily buy a hearty snack here.

    For our meal, however, we head to the nearby Holzhof of "Herzerl Mitzi." She is known far and wide for her excellent food and her artistic gingerbread hearts. We enjoy a superb meal in a cozy atmosphere. As a special souvenir, we have a large gingerbread heart individually decorated for Dave and Mary, which they can take home as a memento.
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  • Das „Montecassino Österreichs“ – Stift Göttweig

    20 de julio de 2014, Austria ⋅ ☁️ 30 °C

    Heute zieht es uns Richtung Donautal. Bei strahlendem Sonnenschein besuchen wir das weithin sichtbare Benediktinerstift Göttweig, das majestätisch auf dem Göttweiger Berg thront. Schon die Auffahrt bietet fantastische Ausblicke, doch oben angekommen, ist das Panorama über die Wachau und das Tullnerfeld bei diesem Wetter einfach unbeschreiblich.
    Wir nehmen uns Zeit für eine Besichtigung der barocken Klosteranlage. Dave, Mary und Haley sind beeindruckt von der monumentalen Kaiserstiege mit dem prachtvollen Deckenfresko und der feierlichen Stiftskirche. Wir erfahren einiges über die fast tausendjährige Geschichte des Hauses, das seit 1083 das geistliche Zentrum dieser Region ist. Nach der Kultur genießen wir noch den weiten Blick von der Terrasse – ein Ort, an dem man wunderbar die Seele baumeln lassen kann.

    The “Monte Cassino of Austria” – Göttweig Abbey

    Today we’re heading towards the Danube Valley. Under a bright, sunny sky, we visit the Benedictine Abbey of Göttweig, which sits majestically atop the Göttweig hill and can be seen from miles away. The drive up already offers fantastic views, but once at the top, the panorama over the Wachau and the Tullnerfeld is simply breathtaking in this weather.
    We take our time to tour the Baroque abbey complex. Dave, Mary, and Haley are impressed by the monumental Imperial Staircase with its magnificent ceiling fresco and the solemn abbey church. We learn about the nearly thousand-year history of the abbey, which has been the spiritual heart of the region since 1083. After the cultural tour, we soak in the wide views from the terrace—a perfect spot to just relax..
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  • Abenteuer am Steirischen Erzberg

    21 de julio de 2014, Austria ⋅ 🌧 21 °C

    Diesmal steht ein technisches Highlight auf dem Programm. Wir machen uns auf den Weg Richtung Eisenerz und fahren über die traditionsreiche Eisenstraße. Diese Strecke ist tief in unserer Geschichte verwurzelt; früher prägten zahllose Hammerwerke die Täler, in denen das Roherz vom Erzberg verarbeitet wurde.
    In Eisenerz angekommen, tauchen wir direkt in das „Abenteuer Erzberg“ ein. Zuerst besteigen wir den „Hauly“ – einen umgebauten, 1.217 PS starken Riesencast-Schwerlastkraftwagen. Auf der Aussichtsplattform dieses Giganten fahren wir die stufenförmigen Etagen des Berges hinauf und erleben den aktiven Tagebau hautnah. Es ist beeindruckend, die riesigen Radlader und LKW aus dieser Perspektive bei der Arbeit zu sehen.
    Danach geht es „unter Tage“. Wir fahren mit dem ehemaligen Mannschaftszug „Katl“ tief in das Innere des Berges hinein. Bei der Führung durch das Schaubergwerk erkunden wir das unterirdische Labyrinth und erfahren viel über die harte Arbeit der Knappen von früher bis heute. Wir hören die Sage vom Wassermann, der den Erzberg einst entdeckt haben soll, und erleben sogar eine audiovisuelle Sprengung. Ein spannender Tag voller Geschichte und gewaltiger Maschinen, der unseren Gästen zeigt, wie sehr das Eisen unsere Heimat geprägt hat.

    Adventures at the Styrian Erzberg

    This time, a technical highlight is on the agenda. We set off towards Eisenerz and travel along the traditional "Iron Road" (Eisenstraße). This route is deeply rooted in our history; in the past, countless hammer mills dotted these valleys, where raw ore from the Erzberg was processed.
    Once we arrive in Eisenerz, we dive straight into the "Abenteuer Erzberg" experience. First, we board the "Hauly"—a converted 1,217-hp giant haul truck. From the viewing platform of this behemoth, we drive up the terraced steps of the mountain and witness the active open-cast mining firsthand. It’s incredible to see the massive wheel loaders and trucks at work from this perspective.
    Next, we head underground. We ride the "Katl," a former miners' transport train, deep into the heart of the mountain. During the guided tour of the show mine, we explore the subterranean labyrinth and learn all about the grueling work of the miners, from the past to the present day. We hear the legend of the "Water Sprite" (Wassermann) who is said to have discovered the Erzberg, and we even witness an audiovisual blasting simulation. It’s an exciting day filled with history and massive machinery, showing our guests how much iron has shaped our region.
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  • Falken, böhmischer Charme und Haleys Klettererfolg

    23 de julio de 2014, Republica checa

    Das erste Ziel des Tages ist die Rosenburg. Wir besichtigen die beeindruckende Burganlage und erleben eine faszinierende Falknershow, bei der die Greifvögel majestätisch über unsere Köpfe kreisen. Danach geht es über die Grenze nach Telč. Die tschechische Altstadt ist unglaublich nett; wir schlendern über den historischen Marktplatz und genießen ein gemütliches Mittagessen in einem der alten Restaurants.
    Gut gestärkt fahren wir weiter zur Excalibur City. Zuerst stöbern wir ausgiebig im Shoppingcenter, bevor es zum Lunapark geht. Dort stürzt sich Haley voll mutig ins Kletterabenteuer. Sie ist unerschrocken und klettert fleißig, bis sie es tatsächlich ganz nach oben schafft – eine tolle Leistung!

    Falcons, Bohemian charm and Haley's climbing success

    The first destination of the day is Rosenburg Castle. We tour the impressive grounds and witness a fascinating falconry show, with birds of prey soaring majestically over our heads. Afterward, we cross the border to Telč. The Czech old town is incredibly charming; we stroll through the historic market square and enjoy a relaxed lunch in one of the quaint old restaurants.
    Feeling refreshed, we continue to Excalibur City. First, we spend some time browsing the shopping center before heading to the Lunapark. That’s where Haley dives fearlessly into her climbing adventure. she is so brave and keeps climbing until she actually makes it all the way to the top—such a great achievement!
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  • Von Ritterburgen, Weinwelten und guten F

    25 de julio de 2014, Austria ⋅ 🌧 24 °C

    Neuer Tag, neues Ziel. Unser Weg führt uns zuerst zur Ruine Aggstein. Wir erkunden die alten Mauern hoch über der Donau und besuchen die spannende Nibelungenausstellung. Danach geht es weiter nach Langenlois ins Loisium, wo wir in die moderne Architektur und die unterirdischen Weinwelten eintauchen.
    Den perfekten Abschluss finden wir beim „Heurigen am kleinen Stein“ bei der Familie Leuthner. Erich und seine Familie haben unser Babenbergerstüberl 26 Jahre lang verlässlich mit Wein beliefert – daraus ist längst eine echte Freundschaft geworden. Wie immer führt uns Erich persönlich durch den Weinkeller, und danach genießen wir die köstliche Jause aus Gerdas und Johannes' Küche. Es ist für uns und unsere Freunde schon Tradition, hierherzukommen. Es ist urgemütlich, und Dave, Mary gefällt es jedes Mal wahnsinnig gut.

    Of knights' castles, wine regions and good friends

    New day, new destination. Our route first takes us to the Aggstein ruins. We explore the ancient walls high above the Danube and visit the fascinating Nibelungen exhibition. Afterward, we head to the Loisium in Langenlois to experience the modern architecture and the underground worlds of wine.
    We find the perfect end to the day at the "Heurigen am kleinen Stein," run by the Leuthner family. Erich and his family reliably supplied our "Babenbergerstüberl" with wine for 26 years, and over time, this has grown into a true friendship. As always, Erich gives us a personal tour of the wine cellar, followed by delicious traditional food from Gerda and Johannes' kitchen. It’s a tradition for us and our friends to visit here—it’s incredibly cozy, and Dave, Mary enjoy it every single time.
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  • Nostalgie in Wilhelmsburg und gemütlicher Abend

    26 de julio de 2014, Austria ⋅ 🌧 25 °C

    Wir gehen heute ausnahmsweise mal getrennte Wege. Während die Männer zu Hause bleiben und sich ausgiebig unterhalten, mache ich mit Mary einen Ausflug nach Wilhelmsburg ins Geschirrmuseum. Es ist eine Reise in die Vergangenheit: In der ehemaligen Fabrik wurde unter anderem die bei uns so bekannte Geschirrserie „Daisy“ hergestellt. Wir bewundern die alten Stücke und erfahren viel über die Geschichte dieser traditionsreichen Fertigung, die unsere Alltagskultur über Jahrzehnte geprägt hat.
    Später kehren wir heim und lassen den Tag ganz entspannt ausklingen. Wir kochen uns gemeinsam Spaghetti und genießen das Abendessen in gemütlicher Runde zu Hause.

    Nostalgia in Wilhelmsburg and a cozy evening

    We're going our separate ways today, for once. While the men stay at home for a long chat, Mary and I head to the Ceramics Museum in Wilhelmsburg. It’s a real trip down memory lane: this former factory produced the famous "Daisy" dinnerware series that almost everyone back home knows so well. We admire the vintage pieces and learn about the history of this traditional production that shaped our everyday culture for decades.
    Later, we return home and wind down the day in a relaxed way. We cook some spaghetti together and enjoy dinner in our cozy home setting.
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  • Wachau-Genuss zu Wasser und zu Land

    27 de julio de 2014, Austria ⋅ ☁️ 26 °C

    Heute erwartet uns ein kulinarisches Highlight nach dem anderen. Wir starten in Krems und gehen an Bord der MS Prinz Eugen zum Wachaubrunch. Während das Schiff gemächlich die Donau stromaufwärts Richtung Melk und wieder zurück nach Krems gleitet, genießen wir ein großartiges Buffet, das keine Wünsche offen lässt. Der Blick vom Wasser auf die Weinbeißer-Orte und die Ruine Dürnstein ist einfach herrlich.
    Nach diesem Erlebnis auf dem Wasser geht es weiter nach Höbenbach. Dort findet gerade das Heurigenfest in den Weinkellern statt. Wir legen einen kurzen, aber sehr netten Aufenthalt in der idyllischen Kellergasse ein, lassen uns von der Feststimmung anstecken und genießen die besondere Atmosphäre zwischen den alten Presshäusern. Danach ist es auch schon wieder Zeit für den Heimweg – beseelt von gutem Essen und der wunderschönen Landschaft.

    Enjoying the Wachau region by water and land

    Today is filled with one culinary highlight after another. We start in Krems and board the MS Prinz Eugen for a Wachau Brunch. As the ship cruises leisurely up the Danube towards Melk and back to Krems, we enjoy a magnificent buffet that leaves nothing to be desired. The view from the water of the wine villages and the Dürnstein ruins is simply marvelous.
    After this experience on the river, we head to Höbenbach, where the wine cellar festival is in full swing. We take a short but lovely stroll through the idyllic cellar lane (Kellergasse), soaking up the festive atmosphere among the historic press houses. Then, it’s already time to head home, feeling completely content after great food and beautiful scenery.
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  • Kaiserlicher Glanz und Prater-Abenteuer

    28 de julio de 2014, Austria ⋅ 🌧 25 °C

    Heute zieht es uns in die Bundeshauptstadt nach Wien. Unser erster Stopp ist Schloss Schönbrunn, was besonders für Haley ein riesiges Erlebnis ist. Wir besichtigen die prunkvollen kaiserlichen Gemächer – ein Anblick, den man in Kanada so nicht kennt. Die goldenen Verzierungen, die riesigen Luster und die geschichtsträchtigen Räume der Habsburger lassen uns alle staunen. Danach spazieren wir durch den Schlosspark hinauf zur Gloriette, um den Blick über die Stadt zu genießen.
    Später geht es zum Prater, wo Haley wieder ihren Mut beweist und sich abenteuerlustig in die Fahrgeschäfte stürzt. Der krönende Abschluss darf natürlich nicht fehlen: Ein Besuch im Schweizerhaus! Bei kühlem Bier und einer knusprigen Stelze genießen wir die urige Stimmung im Gastgarten. Ein Tag voller Kontraste zwischen kaiserlicher Geschichte und Wiener Lebensfreude.

    Imperial splendor and Prater adventures

    Today we’re heading to Vienna. Our first stop is Schönbrunn Palace, which is a massive highlight, especially for Haley. We tour the opulent imperial apartments—a level of grandeur and history you just don't find back home in Canada. The gold leaf, massive chandeliers, and historic rooms of the Habsburgs leave us all in awe. Afterward, we stroll through the palace gardens up to the Gloriette to enjoy the view over the city.
    Later, we head to the Prater, where Haley proves her bravery once again, fearlessly diving into the amusement park rides. To top it all off, we can’t miss the ultimate highlight: a visit to the Schweizerhaus. With cold beers and a crispy "Stelze" (roasted pork knuckle), we soak in the traditional beer garden atmosphere. A day of great contrasts, from imperial history to classic Viennese fun.
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