Angenehmer Flug
6 de junho, Canadá ⋅ ☁️ 10 °C
Nach 9,5 Stunden Flug sind wir gut in Vancouver gelandet. Der Flug war lang, aber ruhig und angenehm.
Das Gepäck kam an und auch die Zoll-/Passkontrolle verlief sehr einfach und reibungslos. Wir landeten pünktlich um 14:25 und knapp eine Stunde später sassen wir auch schon im Uber Richtung Hotel. Wir hatten ein Hotel nähe Downtown ausgesucht. Obwohl es in der Schweiz inzwischen schon nach Mitternacht war, wollten wir uns gleich an die Zeitumstellung gewöhnen und wollten so lange wie möglich aushalten, d.h. nicht vor 21 Uhr ins Bett gehen. Sobald die Koffer im Zimmer abgestellt waren, zogen wir also zu Fuss los ins Gastown Quartier. Eine fantastische Gegend mit schönen Geschäften und vielen Restaurants in viktorianischen Häusern. Die allererste Sehenswürdigkeit war die Steam Clock/Dampuhr. Anschliessend spazierten wir zur Waterfront und zum Canada Place Kreuzfahrtschiffterminal, wo momentan aber keine Schiffe angelegt hatten. Die Aussicht auf den Hafen war perfekt. In der Steamwork-Brauerei assen wir dann unser erstes Abendessen in Kanada, bevor es dann wieder zum Hotel zurück ging. Es gab einen Burger für Werni und Helen musste gleich eine kanadische Spezialität ausprobieren: Poutine. Das sind Pommes mit Käsewürfeln darüber, die man mit einer heissen Bratensauce zum Schmelzen bringt. Darauf noch ein paar Speckstückchen. Lecker.
Zurück ins Hotel, Bericht schreiben und um 21:00 legten wir uns hin, was inzwischen auch schon 6 Uhr morgens früh in der Schweiz war.Leia mais
Unser Zuhause für die nächsten 3 Wochen
7 de junho, Canadá ⋅ ⛅ 15 °C
Für heute hatten wir auf dem Programm: Wohnmobil abholen, einkaufen, und zum Campingplatz fahren. Klingt doch ganz einfach.
Nach einem gemütlichen Morgen fuhren wir mit dem Uber zur RV-Verleihung CanaDream, um unser Wohnmobil um 13:30 Uhr abzuholen. Nach einer guten Einführung (überraschenderweise sogar in Deutsch) fuhren wir mit dem Wohnmobil los. Das WoMo ist sehr gross, lang, genügend Stauraum, grosser Kühlschrank Eisschrank, separate Dusch und WC, mit grossem Bett und sogar mit Slide-out. Es war nicht das WoMo, das wir bestellt hatten, aber wir waren glücklich und zufrieden.
Das erste Ziel war der Walmart in Abbotsford, ca. eine Stunde Fahrt. Den Walmart fanden wir ohne Probleme (wir hatten unser eigenes Navi mitgebracht), aber einen Parkplatz für unser langes WoMo zu finden war nicht ganz so einfach. Eigentlich bräuchten wir zwei Parkplätze in der Länge. Helen spazierte dann auf dem Parkplatz herum, um einen passenden Parkplatz zu finden. Mit ein wenig Charme konnte sie dann ein Paar überzeugen, ihr Auto auf den Parkplatz nebenan umzuparkieren und uns ihren Parkplatz zu überlassen. Es war der äusserste Parkplatz und alle anderen Autos konnten noch gut passieren. Geschafft.
Für den Einkauf hatten wir eine Liste vorbereitet und gingen einfach mal los. Das meiste hatten wir gefunden, und das übrige werden wir hoffentlich bei der nächsten Shoppingtour finden. Aber der Einkauf nahm mehr Zeit in Anspruch, als wir gerechnet hatten.
Nach einem „gesunden“ Mittagessen (Banane, Gummibärli und Schoggi) fuhren wir dann zum Campingplatz in Hope, wo wir einen Stellplatz reserviert hatten. Werni machte das ausgezeichnet und er hatte sich schnell an die Breite vom Fahrzeug gewöhnt. Die Länge vom WoMo ist eine andere Sache. Der Campingplatz ist im Wald und wir hatten einen grossen Stellplatz.
Da es schon ziemlich spät war, gab es ein kaltes Abendessen. Dann Auspacken der Taschen und Einrichten im Wohnmobil. Für alles fanden wir ein Plätzchen. Das Slide-out ist genial. Es bietet so viel mehr Platz.
Die Nacht haben wir gut geschlafen, obwohl das Bett ziemlich hart ist. Am Morgen ist Helen dann zwar noch vor 6 Uhr vor Kälte aufgewacht, aber die Heizung funktioniert einwandfrei und sehr schnell. Um 7 Uhr sind wir dann aufgestanden und haben unser erstes Frühstück im Wohnmobil genossen.Leia mais

ViajanteDas mit den doppelten Parkplätzen kennen wir auch, das hatten wir mal in Neuseeland. Ansonsten dürfte in Kanada genug Platz sein. 😉
Kelowna
8 de junho, Canadá ⋅ ⛅ 5 °C
Nach unserem ersten Frühstück im Wohnwagen fuhren wir nach Kelowna. Dieses Mal übernahm Helen für den ersten Teil das Steuer. Auf dem Hinweg kamen wir leider auch an verbrannten Wäldern vorbei. Die Fahrt war sehr angenehm, die Strassen unendlich weit. So ist auch die Landschaft. Hügelig, weit, viel Wald, viel grün, wenig Häuser.
Bis wir zum Okanagan Lake kamen. Kelowna mit 130‘000 Einwohnern ist die grösste Stadt im Okanagan Valley. Das Stadtzentrum ist gemütlich, mit einer schönen Einkaufsstrasse mit hübschen kleinen Läden und einem sehr schönen Hafen. Beim Hafen stand die Statue vom Häuptling Sw’kn’cut, der sich stark für den Frieden zwischen dem indigenen Volk Syilx und den ersten europäischen Siedlern einsetzte. Okanaga bedeutet übrigens in der Sprache der Syilx „Grizzlybär“. Da nur am Samstag Bootstouren angeboten werden, spazierten wir durch Kelowna und gingen dann für ein spätes Mittagessen auf die Terrasse im oberen Stock eines Brauerei-Restaurants, mit wunderbarer Sicht über den See. Kelowna und Umgebung gefiel uns ausnehmend gut.
Bis zum Campingplatz dauerte die Fahrt nur noch knapp eine halbe Stunde. Wir fuhren dabei an Weinreben und Obstplantagen vorbei, immer wieder mit fantastischer Aussicht auf den See. Die Gegend hat mehr als 40 Weingüter. Wir sahen sehr viele Kirschbäume, aber es gibt auch Aprikosen, Pfirsiche, Nektarinen, Pflaumen, Birnen und Äpfel.
Klein, ruhig und gepflegt war der Campingplatz. Die Campingstühle kamen heute zum ersten Mal zum Einsatz, wo wir vor dem Wohnmobil einen Kaffee genossen, bevor es dann leicht zu regnen begann.Leia mais
Ravelstoke
9 de junho, Canadá ⋅ 🌧 8 °C
Heute ist Regenjackentag. Naja, auch das gibt es. So machten wir halt das Beste daraus und entschieden uns, zwei Orte auf dem Weg zwischen Kelowna und Ravelstoke, unser nächstes Ziel, zu besuchen.
Auf dem Weg liegt eine Bäckerei mit den besten Donuts weit und breit, sagt man. Das wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Obwohl, enttäuscht waren wir dann doch schon ein bisschen, denn wir hatten gedacht, dass die Sutherland’s Bakery and Deli eine Bäckerei mit einem kleinen herzigen Café wäre. Falsch gedacht. Es war ein Tankstellenshop. Nichtsdestotrotz haben wir zwei Donuts gekauft, schliesslich wollten wir ja testen, wie gut sie wirklich sind. Und sie hielten, was sie versprachen.
Weiter ging es zum Three Valley Lake Chateau, ein auffälliges Hotel mit rotem Dach am See. Direkt neben dem Hotel gibt es eine Geisterstadt, eine Heritage Ghost Town. Es beinhaltet über 30 historisch authentische, restaurierte Blockhütten und Nachbildungen, die zeigen, wie das Leben in der Goldrausch-Ära der Region im 19. Jahrhundert aussah. Unglaublich spannend, diese alten Relikte zu bestaunen: Sägerei, Arbeit in der Miene, Werkstätte, Barbershop, Wäscherei, Büro des Sheriffs mit Gefängnis, Saloon, Lebensmittelladen, Postbüro, Bank, Schule und Kirche. Zudem konnte man ein Museum von alten Zügen und Wagons besichtigen, ebenso wie eine Ausstellung von 14 Oldtimern aus den Jahren 1902 bis 1929. Wer kennt „Unsere kleine Farm“ oder „Die Waltons“? Genau in diese Zeit fühlten wir uns zurückversetzt. So authentisch.
Leider regnete es den ganzen Tag. Wir kamen frühzeitig auf unserem nächsten Campingplatz an, wo uns ein Eichhörnchen begrüsste. Warm und trocken genossen wir einen feinen Kaffee mit den zwei Donuts und lauschten dem Regelprasseln auf dem Dach.Leia mais

Viajante
Also dass ihr bei der Auswahl so diszipliniert sein konntet und nur 2 gekauft habt! Respekt! Das sieht ja alles so lecker aus. 😋 Ich hätte mich mal wieder nicht beherrschen können. 🙈
Banff
10 de junho, Canadá ⋅ ☁️ 10 °C
Die heutigen Höhepunkte waren Schwarzbär, Fuchs und Wapitis (Elks). Aber alles der Reihe nach.
Es hatte die ganze Nacht geregnet und es wurde sehr kühl. Helen erwachte um 5 Uhr und es war noch gerade 12 Grad im Wohnmobil. Um 7 Uhr standen wir auf und als Allererstes wurde mal eingeheizt. Nachdem Frühstück machten wir uns auf den Weg von Revelstoke nach Banff. 3,5 Stunden Fahrt.
Als wir am Abend zuvor in Revelstoke eintrafen, hatte man uns erzählt, dass sich in den letzten 2 Wochen ein Schwarzbär nachts auf dem Campingplatz aufhielt. Wir sollten auf keinen Fall Essen draussen lassen.
Als wir von Revelstoke abfuhren und kaum 5 Minuten unterwegs waren, sahen wir ein Schwarzbär im hohen Gras am Strassenrand sitzen. Ob das wohl „unser“ Schwarzbär war? Es ging alles so schnell, dass wir kein Foto machen konnten, auch konnten wir nicht stehen bleiben oder wenden. Aber er war so so süss. Unser erster Schwarzbär.
Unterwegs liefen wir einen kleinen Rundweg, den Hemlock Grove Boardwalk. Es war ein sehr schöner, wenn auch kurzer Weg durch den Wald. Er war auch bekannt als Bärenwald, aber ein Bär haben wir dann doch nicht gesehen.
Weiter ging die Fahrt nach Golden. Dort besuchten wir zuerst einen Eisenwarenladen, wo man allerlei kaufen konnte und wir dann auch noch die restlichen Sachen fanden, die uns fehlten. Mittel für den Schwarzwassertank, Schnur, Spitzmesser und zwei Körbe für den Küchenschrank, damit das Zeugs nicht immer in alle Richtungen umkippte. In einem kleinen Café-Shop machten wir unsere Mittagspause.
Die Fahrt ging weiter bis zum Lake Louise/Banff Visitor Center. Wir informierten uns über die verschiedenen Möglichkeiten und buchten die Tickets für den Shuttle Service nach Moraine Lake und Lake Louise. Denn es ist nicht möglich, mit dem Wohnmobil dorthin zu fahren, da es keine Parkmöglichkeiten gibt.
Weiter zum Banff Campingplatz, welcher unser bisher grösster Campingplatz war. Gut hatten wir vorreserviert, denn er war unterdessen ausgebucht. Als wir im Wohnmobil sassen und Kaffee tranken, sahen wir draussen einen Fuchs rumschleichen. Nach dem Duschen hatte es vielleicht schon ein wenig Dampf im Wohnmobil und beim Kochen des Abendessens ging dann der Alarm los. Wie stellt man den Alarm ab? Schnell die Türe auf und das Handbuch zu Hilfe nehmen. Aber da steht nichts von Alarm drin und wie man ihn wieder abstellt. Gott sei Dank hörte er dann doch noch von selbst auf. Da das Poulet noch nicht durch war und Reis und Broccoli noch nicht lind, mussten wir nochmals alles anstellen. Auf einen zweiten Versuch und nach ein paar Minuten der zweite Alarm. Wie peinlich. Nun alle Türen und die Dachlucke auf. Ein dritter Versuch und ein dritter Alarm. So, das war es jetzt aber. Das Reis war quasi fertig, das Poulet durch und Broccoli kann man auch halb roh essen. Nebenan hatte es das gleiche Wohnmobil und wir erkundigten uns bei denen, ob sie dieses Problem auch schon hatten. Ja, hatten sie. Schon mehrmals. Beim Alarm hat es einen Reset-Knopf, einfach drücken. Am besten, einer steht am Herd, der andere beim Alarm. Oje.
Beim abendlichen Rundgang über den Campingplatz sahen wir dann noch eine Gruppe von Wapitis zwischen den Bäumen grasen. Schnell zurück zum Wohnmobil und Kamera holen. Aber da war es nur noch Einer.Leia mais

ViajantePuh, bei euch ist es ziemlich frisch. Habt ihr die CG eigentlich alle vorgebucht?

ViajanteJa, haben wir. Wir wollten uns den Stress mit CG suchen in drei Wochen nicht antun. Es ist natürlich etwas anderes , wenn man länger unterwegs ist.

ViajanteKann ich verstehen. Hat mich nur grundsätzlich interessiert. Wir waren 2018 in Westkanada, allerdings in Hotels und Motels. Hatten auch alles vorgebucht. Ist also nichts anderes. Aber eine nochmalige Tour mit einem WoMo ist tatsächlich eine Option für uns. Deshalb die Frage nach der Vorabbuchung. Danke.

ViajanteWir sehen tatsächlich immer wieder Schilder, dass die CGs ausgebucht sind.

ViajanteAh, vielen Dank für die Info. Dann habt ihr ja alles richtig gemacht und wir wissen, dass man um diese Jahreszeit verbuchen muss.
Banff
11 de junho, Canadá ⋅ ⛅ 11 °C
Banff liegt auf 1‘383 m und zählt 8‘300 Einwohner. Es ist ein zu jeder Jahreszeit wunderschöner Ferienort. Banff wird von den Bergen Mount Rundle und Mount Cascade umragt. Es gibt hübsche Häuser, meist aus Holz und auch als Blockhütten. Auf der Hauptstrasse Banff Avenue findet man Shops und Restaurants Seite an Seite. Banff hat wirklich viel Charme. In diesem kleinen, hübschen Städtchen hat es uns sehr gut gefallen.Leia mais
Emerald Lake
11 de junho, Canadá ⋅ ☁️ 10 °C
Überraschenderweise erwachten wir bei schönem Sonnenschein, obwohl Wolken angesagt waren. So steht es sich doch gleich leichter auf. Heute fuhren wir zum Emerald Lake. Wir wussten, dass der Parkplatz sehr klein ist und man ansonsten am Strassenrand entlang parken muss. Wir hatten 1h15 zu fahren und kamen um ca. 9:40 Uhr an. Wir fanden einen guten Parkplatz am Strassenrand, nicht weit vom Ausgangspunkt weg. Denn wir wollten eine Wanderung um den Emerald Lake machen, welcher gut 2 Stunden dauerte. Viele Leute standen bereits beim Kanuverleih an. Das muss ganz wunderschön sein, aber nicht unbedingt bei Regen. Da das Wetter sehr wechselhaft ist, haben wir wetterfeste Kleidung mitgenommen. Es ist ein wunderschöner See, mit türkisblauem Wasser, mit schneebedeckten Bergen und ganz viel Wald ringsum. Mehr Rocky Mountains geht nicht mehr, haben wir gelesen. Und genau so wunderschön, wie wir es uns vorstellten, so war es. Einfach traumhaft! Sehr ruhig und Natur pur. Zuerst wanderten wir auf festem Boden um den See, immer wieder mit wunderschönem Blick auf das türkisfarbene Wasser und sich darin spiegelnden Bergen. Leider fing es auch schon bald an zu tröpfeln und bald regnete es. Also Regenjacke an, Mütze auf. Der halbe Weg war einfach zu gehen, die zweite Hälfte war schon eher eine kleine Herausforderung. Es war sehr dreckig, matschig und rutschig und mit ganz vielen Wurzeln. Gut hatten wir trittsichere Schuhe an. Es machte trotzdem riesigen Spass und wir genossen die ganze Wanderung in vollen Zügen. Wir würden es genauso wieder machen. Inzwischen hatte es auch wieder aufgehört zu regnen.
Um die Mittagszeit waren wir ringsum gewandert und kamen beim Restaurant an, wo wir dann einen feinen Salat zum Mittag gegessen haben. Kaum sassen wir im Wohnmobil goss es auch schon wieder wie aus Kübeln. Dann ging es anschliessend zurück nach Banff. Ein wunderschönes kleines Städtchen, sehr gepflegt mit vielen Holzhäusern, hübschen kleinen Läden und Restaurants. Inzwischen lachte die Sonne vom Himmel. Nach einem kurzen Abstecher ins Starbuck’s Café und Benzin tanken, fuhren wir zu unserem Campingplatz zurück. Einfach nur schön, nun endlich auch mal die Berge ringsum richtig zu sehen.
Kurz Frischwasser tanken, Schmutzwasser ablassen und ein feines Abendessen kochen.Leia mais

ViajanteDas mit dem Wetter muss aber noch besser werden. Ansonsten: Was für eine tolle Landschaft. Auch mit wolkigem Himmel.
Moraine Lake
12 de junho, Canadá ⋅ ☁️ 3 °C
Da man mit dem Wohnmobil nicht bis zu den beiden Seen Moraine Lake und Lake Louise fahren darf, respektive dort überhaupt nicht parkieren kann, organisiert man am besten einen öffentlichen Transport. Im Visitor Center hatten wir am Mittwoch zwei Kombi-Tickets gekauft. Abfahrt war von der Lake Louise Gondel-Talstation, wo es einen sehr grossen Parkplatz hatte. Unsere Abfahrt war für 9 Uhr gesichert, d.h. man konnte die Zeit zwischen 9 und 10 Uhr nutzen, um loszufahren. Um 8:40 waren wir bei der Talstation und tauschten unsere Bestätigung gegen ein Ticket ein. Um 9:10 fuhr der Bus auch schon los.
Leider hatte Petrus die Schleusen an diesem Tag mehrere Male geöffnet und es regnete immer wieder. Als wir ankamen, goss es wie aus Kübeln. Somit war klar, dass wir zuerst im Café-Shop zwei heisse Schoggi und Bretzel kauften und uns einen Unterstand suchten, bis der Regen ein wenig nachliess. Dann spazierten wir den See entlang. Tatsächlich wagten sich ein paar wenige Besucher mit Schirm bei Regen mit dem Kanu aufs Wasser. Man hätte auch auf einen Hügel hoch wandern können, aber bei Regen machte das nicht so viel Sinn. Bei Sonnenschein ist die Aussicht sicher ganz wunderschön. Da es bald wieder heftig anfing zu regnen, entschlossen wir, weiter zum Lake Louise zu fahren.Leia mais

ViajanteWir konnten damals noch zu beiden Seen mit dem Womo fahren. Schade, dass das Wetter nicht so recht mitspielt. Ich drücke die Daumen, dass es besser wird.
Lake Louise
12 de junho, Canadá ⋅ ☁️ 7 °C
Als wir mit dem Bus beim Lake Louise eintrafen, war es gerade trocken. So entschieden wir uns, auf die Aussichtsplatform hoch zu wandern. Der Weg lief durch den Wald und vom See sahen wir noch nicht viel. Der Aufstieg war zum Teil recht steil und anstrengend, aber wir wurden mit einer fantastischen Aussicht auf den Lake Louise und das Faremont Hotel belohnt. Diese Farben. Dieses tiefe Türkisblau. Und was für ein grosses Hotel hier an diesem verwunschenen Ort. Die Aussicht vom Hotel auf den See und die Berge muss einfach traumhaft sein … und teuer, nehmen wir mal an. Unten wieder angekommen, liefen wir noch ein wenig am See entlang, am Hotel vorbei und genossen die wunderbare Atmosphäre. Es hatte viele Touristen unten am See. Wie es wohl erst in der Hauptsaison sein wird. Im Café-Shop holten wir noch zwei Pain au Chocolat, unser Mittagessen, welches wir bei strömenden Regen unter dem Unterstand wartend auf den Bus dann assen.
Wir entschlossen, zurück zu unserem Campingplatz zu fahren, wo wir duschten und uns für einen abendlichen Rundgang und Abendessen in Banff bereit machten.Leia mais

ViajanteWow. Was für eine Farbe. Da hatte wohl einer die Finger am Wasserfarbkasten. Muss das Wetter im Juni so kalt sein? Habt ihr da gerade Pech?

ViajanteIch denke, das Wetter in den Rocky Mountains ist halt sehr wechselhaft. Jetzt momentan ist 9 Uhr abends und ich sitze mit T-Shirt draussen. Sobald die Sonne scheint, ist es warm.

ViajanteDann drücke ich die Daumen, dass es sich stabilisiert und ihr die herrlichen Landschaften bei angenehmen Temperaturen und blauem Himmel genießen könnt.
Icefields Parkway 1
13 de junho, Canadá ⋅ ⛅ 9 °C
Ein TRAUM. Was für ein wunderschöner Tag durften wir erleben. Diese herrliche Natur- und Bergwelt. Wir sind heute von Banff nach Jasper gefahren, über die Panoramastrasse Icefields Parkway, einer der schönsten Routen der Welt. Und dazu hatten wir perfektes Wetter. Sonnenschein, blauer Himmel, ein paar fotogene Wolken. Da wir viele Stopps planten, fuhren wir ganz zeitig los.
Der erste Stopp war circa nach einer Stunde Fahrt, der Bow Lake. Ein schöner See direkt an der Panoramastrasse, wo sich der gegenüberliegende schneebedeckte Berg darin spiegelte. Die Strasse führte weiter durch wunderschöne Landschaft, rechts und links Wälder bis hoch hinauf und dann meist schneebedeckte Berge. Einmalig schön. Wir haben unglaublich viele Fotos gemacht und keines davon war zu viel. Immer wieder gab es Strassenausbuchtungen, um zu parken und die Landschaft zu bewundern. Wir hielten an einem weiteren See an und auch am Fluss Athabasca der durch das Tal führte.
Der nächstgrössere Stopp war der Peyto Lake. Dies war eine kurze leicht aufwärts gehende Wanderung über einen befestigten Weg, welcher jedoch teilweise mit Schnee bedeckt war und zu einem Aussichtspunkt führte. Von hier oben hatte man einen fantastischen Ausblick auf den See weiter unten. Immer wieder gab es Strassenausbuchtungen, um zu parken und die Landschaft zu bewundern. Wir hielten an einem weiteren See an – diese Farben! Und auch am eiskalten, hellblauen Fluss Athabasca, der durch das Tal führte. Dort sahen wir einen Columbia-Ziesel im Gras rumspringen.
Weiter ging die Fahrt. Ich hätte weinen können, vor Glück. Die Natur erinnerte sehr an die Alpen, jedoch einfach viel weiter, grösser und breiter. Die Strasse ist wunderschön zu fahren und der Verkehr hielt sich in Grenzen, Dank dem, dass wir früh unterwegs waren. Ungefähr in der Mitte der gesamten Strasse befand sich ein Souvenirladen und ein Selbstbedienungsrestaurant, wo wir unsere Mittagspause machten. Ein wenig länger als gedacht, denn dort hatten wir Wifi.Leia mais

ViajanteDas mit dem Wetter habt ihr eben voll verdient 👍👍🥰 toll, eure Berichte und Fotos , wir sind uns das ja gewohnt 🤣 vielen Dank dafür 😍😍

ViajanteIn nur einem Tag durch? Man hört häufiger, das mit einer Übernachtung zwischendurch zu machen. Mit dem Hochladen der Fotos hat es aber wohl nicht funktioniert, das ist aber schade.

ViajanteDie Fahrt dauert "nur" 3,5 Stunden. Der Weg ist das Ziel. Somit sehr gut machbar, wenn man genügend Zeit für Stopps einrechnet.
Icefields Parkway 2
13 de junho, Canadá ⋅ ☀️ 8 °C
Auf der weiteren Strecke entdeckten wir noch ein Dickhornschaf, welches ganz friedlich und stolz im Gras sass. Dies ist ein wildes Schaf, eine vorwiegend im Gebirge lebende Art. Was für eine schöne Überraschung.
Ein weiteres wunderschönes und eindrückliches Panorama war der Athabasca-Gletscher (Columbia Icefield) den wir von Weitem bestaunen konnten.
1,5 Stunden weiter wäre der Sunwapta Wasserfall auf unserer Liste gewesen, aber da wir dann dort keinen Parkplatz gefunden hatten, fuhren wir weiter zum nächsten Wasserfall, den Athabasca Falls. Auch wieder ein kurzer Weg führte zum Wasserfall, welcher man von allen Seiten bewundern konnten. Es gab einige Potholes, geologische Auswaschungen, wo der Fluss im Wasserstrudel mit seiner Wucht und den mitgeführten Steinen Löcher in den Felsen bohrte.
Weniger schön und traurig war es dann eher gegen Ende der Route, wo wir durch verbrannte Wälder fuhren. Zeugnis des Jasper Waldbrandes 2024. Schwarze Baumstämme, wohin man schaute. Dies muss ein gewaltiges Feuer gewesen sein und hat unglaubliche Massen angenommen. Wir haben gelernt, dass diese Bäume wieder austreiben werden. Hoffen wir, dass sich der Wald bald wieder erholen wird.
Wir fuhren rund um den Ort Jasper herum, denn den Ort hatten wir uns für den nächsten Tag aufgespart. Unser Tagesziel war der Campingplatz Jasper Gates, welcher 60 km von Jasper entfernt war. Die Strasse führte an einigen Seen vorbei; Beauvert Lake, Annette Lake, Edith Lake. Wir kamen noch bei Sonnenschein an und genossen unseren Kaffee im Freien.Leia mais

ViajanteWarum hättet ihr am Sunwapta Wasserfall keinen Parkplatz gefunden? Grundsätzlich zu voll, zu spät oder keinen Parkplatz für WoMos? Wenn ich eure Bilder sehe, krieg ich unheimlich Lust auf nochmal Kanada. Bin halt hin und her gerissen, ob WoMo oder SUV. 🤔

ViajanteParkplätze waren alle besetzt. Hätte schon Platz für WoMo gehabt, aber nur wenige. Alles voll.
Jasper Sky Tram
14 de junho, Canadá ⋅ ⛅ 15 °C
Da die Wetterprognose schönes Wetter am Morgen und bewölkter Himmel am Nachmittag voraussagte, entschieden wir uns, am Morgen mit der Gondel/Jasper Sky Tram auf den Whistler Mountain, der Hauptgipfel im Jasper Nationalpark, hinaufzufahren. Die Sonne schien und es war ziemlich warm. In 7,5 Minuten führte uns die Gondel nach oben, wo sich ein Restaurant und ein Souvenirladen befanden. Man hätte auch noch eine anderthalbstündige Wanderung weiter den Gipfel hinauf machen können, aber wir begnügten uns mit dem 360 Grad Rundumblick auf das atemberaubende Panorama der Rocky Mountains. Wir hatten Glück und die Sicht war so klar, dass wir sogar den Mount Robson sehen konnten, der höchste Berg (3954 m) der kanadischen Rocky Mountains. Von oben hatten wir auch einen fantastischen Blick auf Jasper, die Wälder, die Seen, den Athabasca-Fluss und die Icefields Parkway.Leia mais
Jasper Town
14 de junho, Canadá ⋅ ☁️ 20 °C
Am Nachmittag besuchten wir das Bergstädtchen Jasper, welches auf 1‘060 m liegt und ca. 4‘800 Einwohner zählt. Mitten durch den Ort führt eine Eisenbahnlinie und wir sahen mehrere Güterzüge, die über 100 Waggons lang waren. Der Ort ist gemütlich und weniger auf Luxus ausgelegt, trotzdem fehlte uns ein wenig der Charme von Banff.Leia mais
Maligne Lake 1
14 de junho, Canadá ⋅ ☁️ 18 °C
Später machten wir noch einen Abstecher zum Maligne Lake. Die Fahrt dahin war sehr schön und man hat hier gute Chancen, Wildtiere zu sehen. Tatsächlich sahen wir zwei junge Dickhornschafe und ein paar Wapitis (Elks). Am Abend haben wir dann online Tickets für eine Bootstour für den nächsten Tag gebucht.Leia mais
Maligne Lake 2
15 de junho, Canadá ⋅ ☁️ 16 °C
Die Fahrt von unserem Campingplatz bis zum Maligne See dauerte 1 Stunde 15 Minuten. Da wir die 1,5-stündige Bootstour auf dem Maligne Lake erst um 11:30 gebucht haben, konnten wir uns am Morgen ein wenig Zeit lassen. Der See ist traumhaft gelegen auf 1670 m, umgeben von Wäldern und Bergen. Der tiefste Punkt ist 97 m und fast 22 km lang. „Leider“ hatte eine Gruppe von 21 Personen das Boot verpasst und nun war es nur halbvoll. Wir waren nicht böse. Der Guide war witzig und hat uns viel über die Umgebung erzählt, somit war die Fahrt sehr kurzweilig. Am anderen Ende des Sees befand sich die Spirit Island. Wir machten einen 15minütigen Halt für einen kleinen Rundweg, um wunderschöne Fotos machen zu können. Leider fing es – Gott sei Dank nur – leicht an zu regnen, sobald wir angekommen waren. Was für eine entspannte, schöne Fahrt mit so vielen wunderbaren Eindrücken.
Auf der Rückfahrt hielten wir an einer schönen Stelle am Fluss und machten unsere Mittagspause. Schon praktisch, wenn man die Küche dabeihat. So gab es Salat und Restenessen.
Auf der Weiterfahrt hielten mehrere Autos am Strassenrand. Und tatsächlich, da war ein Bär im Gebüsch und hat friedlich gefressen. Was für ein Glück. Wir konnten auch ein paar Fotos machen. Wir sind mehr als happy.
Anschliessend fuhren wir zum Annette Lake. Wäre ein wunderschöner Rundgang um den See gewesen, aber leider regnete es schon wieder und so machte es nicht ganz so viel Spass. Somit fuhren wir etwas früher zurück zu unserem Stellplatz und hatten Zeit für FindPinguins, usw.Leia mais
Kamloops/Knutsford
16 de junho, Canadá ⋅ ☁️ 12 °C
Heute fuhren wir wieder von Osten nach Westen. Nächstes Ziel war der Campingplatz auf Knutsford, auf halber Strecke nach Whistler. Es war ein reiner Fahrtag und nichts Aufregendes ist passiert. Wobei wir im Mount Robson Provincial Park einen Kaffee-Stopp eingelegt haben. So um die Mittagszeit haben wir an einem Waldrand Halt gemacht und Rühreier mit Tomaten gekocht. Die ganze Fahrt über war es sehr wechselhaft. Wir sind mit Regen und wolkenverhangenen Bergen abgefahren und bei Sonnenschein in Knutsford angekommen. Auch versprechen die Wetterprognosen nur noch schönes Wetter für den Rest unserer Reise. Hoffen wir, dass es so ist. Unterwegs haben wir nochmals Wapitis (Elk) gesehen, aber auch zum ersten Mal Kühe. Immer wieder passieren uns grosse Trucks, und auch Overload Trucks und wir sehen enorme Züge mit mehr als 100 Güterwaggons.Leia mais

ViajanteLiebe Helen, ich finde du schilderst eure Reise sehr schön, gefällt mir sehr gut. Ich habe auch deinen Pinguin von New York gelesen, hat mir auch sehr gut gefallen. Schade das man sich nicht mal auf irgendeinem Campground getroffen hat😉 woher aus der Schweiz kommt ihr denn, wenn ich fragen darf?

ViajanteWir wohnen im Kanton Luzern, Zentralschweiz. Seid ihr mal in der Schweiz? Dann treffen wir uns dort. 🫶

ViajanteMeine Schwägerin lebt im Kanton Schwyz, aber wenn wir die besuchen, kann man sicher einen Umweg über Luzern machen. Wir behalten das im Auge 😉
Whistler
17 de junho, Canadá ⋅ ⛅ 18 °C
Was für ein herrlicher Tag. T-Shirt, Sonnenbrille, Sonnenschein und blauer Himmel mit wunderschönen Wolkenbildern. Es könnte kaum schöner sein. Perfekt für eine Roadtrip von Kamloops nach Whistler. Das Landschaftbild änderte sich stetig auf dem Weg; von hohen Bergen mit Wäldern bedeckt, zu ungewohnt wenigen Bäumen. Die ganze Fahrt war traumhaft schön. Vorbei an tiefblauen Seen, durch flachere Täler mit Wiesen und Steppen, durch bergige engere Täler und Schluchten, parallel zu Eisenbahnschienen und Flüssen wieder zu schneebedeckten hohen Bergen. Die Strassen gingen einmal steil hinauf und dann wieder steil hinunter. Eine wahre Herausforderung für die Lastwagenfahrer resp. für die Bremsen der Trucks, welche auf diesen Strassen sehr beansprucht wurden. Es wurde nicht langweilig. Wir machten einen Halt auf einer Ranch, die früher während des Gold-Rausches für die Kutschenfahrer ein wichtiger Stopp für Essen und Schlafen war. 60 km lang ging es durch Grizzly-Gebiet, jedoch haben wir keinen davon angetroffen.
Nach unzähligen Fotostopps und Mittagspause kamen wir im Laufe des Nachmittags im Olympia-Dorf Whistler an. Bevor wir zu unserem Campingplatz fuhren, machten wir noch einen Spaziergang durchs Dorf. Whistler ist sehr modern, hat viele Restaurants und Shops, vor allem Outdoor-Läden. Auf der Restaurantterrasse genossen wir ein Glas Chardonnay, genossen die Sonnenstrahlen und schauten dem Treiben in der Fussgängerzone zu. Es war so entspannt und friedlich.
Später fuhren wir dann zu unserem Campingplatz, welcher ein bisschen in der Anhöhe liegt und eine wunderschöne Aussicht aufs Tal und die darum liegenden Berge bietet. Ein gelungener Tag.Leia mais
Brandywine Falls
18 de junho, Canadá ⋅ ☀️ 17 °C
Um 9 Uhr lieferten wir unsere Kleider zum Waschen in einer Laundry ab. Anschliessend fuhren wir zum Brandywine Falls. Es war ein kurzer, schöner Weg durch den Wald, die Vögel zwitscherten, die Blätter rauschten, der Fluss plätscherte ziemlich laut und bald waren wir beim Aussichtspunkt angekommen. Tosend stürzt der Brandywine Wasserfall 70 m in die Tiefe. Gewaltig. Ein bisschen weiter den Weg entlang hatte es noch einen weiteren Aussichtspunkt mit Weitsicht auf den Green Lake. Was für ein schöner Anfang des Tages.Leia mais
Peak to peak
18 de junho, Canadá ⋅ ⛅ 17 °C
Dann fuhren wir nach Whistler und parkten auf dem Parkplatz Lot 3 für Wohnmobile. Whistler ist autofrei und somit ist im Dorfzentrum alles sehr ruhig und friedlich. Es hat 5 grosse Parkplätze ausserhalb des Zentrums, nicht weit zu Fuss entfernt. Extrem praktisch. Man zahlt natürlich für den Parkplatz entweder pro Stunde oder pro Tag von 8:00 – 17:00 Uhr, anschliessend ist das Parkieren gratis. Jedoch übernachten auf dem Parkplatz ist strikt verboten.
Wir wollten heute hoch hinaus. Peak to Peak, von Bergspitze zu Bergspitze. Mit der Gondel fuhren wir von Whistler Dorf auf den Berg Blackcomb. In der Bergstation auf 1866 m befindet sich ein Restaurant und ein Souvenirladen, wie überall. Wir hatten einen unglaublichen Rundblick und es schien, als ob man die ganze Bergkette der kanadischen Rocky Mountains sehen kann. Nach einem Rundgang genossen wir bei einem kühlen Getränk auf der Sonnenterrasse das wunderschöne Bergpanorama und die Sonne.
Weiter ging es von Peak to Peak, mit der Bergbahn von Berg zu Berg, von Blackcomb Mountain auf den Whistler Mountain. Wer kommt nur auf solche Ideen, so etwas Wahnsinniges zu bauen. Die Bahn wurde 2008 fertiggestellt und im Winter 2008 war die grosse Eröffnung. Weil es so faszinierend ist, hier ein paar Fakten:
Weltrekord:
Mit 3,024 km die weltweit längste freitragende Spannweite für eine Seilbahn dieser Art.
Mit 436 m über dem Talboden die weltweit höchstgelegene Seilbahn ihrer Art.
Das weltweit längste durchgehende Seilbahnsystem: Es verbindet drei Hochgeschwindigkeits-Gondeln.
Technische Fakten:
Geschwindigkeit: 7.5 m pro Sekunde
Überquerungszeit: 11 Minuten
Häufigkeit: alle 49 Sekunden fährt eine Kabine los
Totale Strecke: 4.4 km
Länge der freitragenden Spannweite: 3'024 m
Höchster Punkt: 436 m
Anzahl Kabinen: 28
Kapazität pro Kabine: 24 Sitzplätze, 4 Stehplätze
Total Liftkapazität: 4'100 Passagiere pro Stunde
Anzahl Masten: 4 (2 auf jedem Berg)
Höhe der Masten: 35 – 65 m
Tragseile: (2) 56 mm Durchmesser, 4'600 m lang
Förderseil: (1) 46 mm Durchmesser, 8’850 m lang
Es wird einem schon ein bisschen mulmig bei der Überfahrt, aber die Aussicht war einfach gewaltig. Man überblickt das ganze Tal, Whistler Dorf, die umliegenden Seen, die Skipisten, der Fluss im Tal und vieles mehr. Der Whistler Mountain hat eine Gipfelhöhe von 2’182 m. Auch hier hatte es wieder ein Restaurant, wo wir dann das Mittagessen auf der Terrasse zu uns nahmen. Ein Streifenhörnchen hat es auch in diese Höhe geschafft und huschte von Tisch zu Tisch, um ein paar Krümel zu suchen.
Mit der Gondel fuhren wir dann vom Mount Whistler wieder hinunter ins Dorf. Unter uns sahen wir sehr viele Biker. Das schien ein Paradies für die Mountainbikers zu sein. Mit dem Sessellift hoch und dann in rasendem Tempo den Berg runter. Überhaupt sieht man sehr viele Bikes in Whistler und einige Bike Shops.
Wir spazierten durchs Dorf und kauften ein paar Esswaren ein, um unseren Kühlschrank wieder mal zu füllen. Anschliessend holten wir die frischgewaschenen Kleider von der Wäscherei ab. Den Abend fingen wir gemütlich mit einem Apéro in einem der vielen Restaurants an und assen dann ein superzartes Stück Fleisch im Steakhouse Hy’s.Leia mais

ViajanteSo einen Blick aus der Vogelperspektive lieben wir auch. Ihr hattet aber auch eine fantastische Sicht. Toll!
Whistler Village
18 de junho, Canadá ⋅ ☀️ 20 °C
Der Ort Whistler liegt auf 675 m, zählt 15'000 Einwohner und hat insgesamt 37 Gondeln, Sessellifte und Schlepplifte. Whistler war Mitveranstalter der Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2010, mit den Disziplinen Biathlon, Langlauf, Skispringen, Bob, Rennrodeln und Skeleton. Das Dorf ist sehr gepflegt und hat sehr viele Geschäfte, vor allem Sportgeschäfte, Restaurants und Bars. Da es durch das Dorf eine Fussgängerzone gibt, scheint der Ort ziemlich ruhig und entspannt, natürlich touristisch, aber die Massen hielten sich dennoch in Grenzen. Einzig die Preise sind etwas höher als andernorts. Alles in allem hat es uns hier gut gefallen, aber mit dem Charme kommt es nicht an Banff ran.Leia mais

ViajanteHübsches Städtchen, das wir damals links (oder rechts 🤔) liegen ließen. Weiß gar nicht, warum. Ich glaube, wir waren total auf Natur und Fotografieren fixiert. Wir hatten nur 3 Wochen Urlaub und waren 1 1/2 Wochen davon auf Vancouver Island. Na ich sehe schon, wir müssen nochmal in die Rockys. 😉

ViajanteWir fahren heute auf Vancouver Island und sind schon sehr gespannt. Wir hören nur viel Gutes.

ViajanteWir haben in Tofino eine tolle Bärentour mit dem Boot gemacht. Viele Bären gesehen. 👌

ViajanteJa, das haben wir auch vor.👍😁Toll, dass ihr viele Bären gesehen habt. Weisst du noch, um welche Tageszeit die Tour stattfand? Ich habe gelesen, frühmorgens?

ViajanteOh, die genaue Tageszeit kann ich dir nicht mehr sagen. Aber es war auf jeden Fall frühmorgens/vormittags. Leider wissen wir auch nicht mehr, welchen Anbieter wir hatten. Es ist ja schon 8 Jahre her und vielleicht gibt es unseren Anbieter gar nicht mehr. Aber wenn so etwas noch angeboten wird, solltet ihr das machen. Wir haben damals wirklich viele Bären gesehen.
Vancouver Island
19 de junho, Canadá ⋅ ☀️ 16 °C
Um 11: Uhr mussten wir in Vancouver Tsawwassen sein, denn unsere gebuchte Fähre lief um 12 Uhr aus. Pünktlich kamen wir nach ein wenig mehr als 2,5 Stunden Fahrt an. Es lief alles wie am Schnürchen, bei schönstem Wetter. Wir durften im Level 2 parkieren, wo die grösseren Autos, LKWs, WoMos und Busse waren. Zuerst gingen wir auf das Sonnendeck Level 7, um das Auslaufen der Fähre zu erleben. Der Hunger meldete sich bald und wir assen einen Burger in der Cafeteria Level 6. Dieser war unerwartet sehr gut.
Es dauerte gerade mal 1,5 Stunden und wir kamen in Swartz Bay nördlich von Victoria an. Zuerst fuhren wir zu einem Walmart, wo wir nochmals ein paar wenige Sachen kauften, unter anderem Gummihandschuhe, da wir unsere bei einer Dumpingstation dummerweise liegen lassen haben. Anstatt schwarze Handschuhe konnten wir nun aber nur weisse finden. Und das für «Schwarzwasser». Aber was solls. Hauptsache wir haben wieder ein Paar, um im Wohnmobil zu hinterlegen. Der Walmart war riesig, modern und man fand einfach alles.
Wir kamen ungewohnt früh so um 16:30 Uhr auf unserem Campingplatz an und genossen erst mal ein kaltes Getränk (Bier für Werni und ein Somersby Apple für Helen) unter dem Baum im Schatten, mit einem schönen Lüftchen. Ja tatsächlich ist es unterdessen schon ziemlich warm. Zum Abendessen haben wir dann das erste Mal eine Wurst grilliert. Wir hatten uns nämlich zwei Stück Einweg-Kohle-Grillschalen gekauft. Wir haben gesehen, dass man zwar fast überall auf den Campingplätzen Holz kaufen kann, aber eine Axt für das Verkleinern der zum Teil riesigen Holzblöcke haben wir uns nicht gekauft. Diese Einwegschale ist nun eine perfekte Variante. Auch haben wir heute zum ersten Mal in Kanada im Freien zu Abend gegessen und konnten unser Tischtuch endlich einweihen. Hoffen wir, dass es nun öfters noch zum Einsatz kommen wird.
Wir haben so viel Positives von Vancouver Island gehört und nun sind wir schon sehr gespannt, was wir alles sehen und erleben werden.Leia mais
The Butchart Gardens
20 de junho, Canadá ⋅ ☀️ 18 °C
Dank dem Tipp einer guten Freundin gingen wir heute zum botanischen Garten/The Butchart Gardens. Und es hat sich allemal gelohnt. The Butchart Gardens ist ein 122 Jahre alter, weltberühmter, Schaugarten in Brentwood Bay, nördlich von Victoria und wurde 2004 zur nationalen historischen Stätte Kanadas erklärt. Er ist in verschiedene Bereiche angelegt, wie tiefergelegter Garten, Rosengarten, japanischer Garten, italienischer Garten, mediterraner Garten und hatte auch einige Springbrunnen. Wir haben selten eine so wunderschön gepflegte Anlage gesehen.
Für das Mittagessen gingen wir auf unseren Campingplatz zurück, wo wir dann noch die nächsten paar Tage planten.Leia mais

ViajanteDas ist sehr schön. Ich mag botanische Gärten und Ihr seid nun zur Blüte da. Wie schön.
Victoria
20 de junho, Canadá ⋅ ☀️ 19 °C
Am späteren Nachmittag fuhren wir mit dem Bus in die Stadt hinein. Das haben wir noch in keinem anderen Land erlebt, dass alle Passagiere dem Buschauffeur ein «Thank you» zuriefen, wenn sie den Bus verliessen. Wie lieb ist das denn? So eine schöne Geste.
Wir stiegen in der Wharft Street aus und spazierten dem inneren Hafen entlang. Bei einem Apéro mit Blick auf den Hafen genossen wir die entspannte Atmosphäre, schauten den Wassertaxis und den Wasserflugzeugen zu. Dann gingen wir rund ums Hafenbecken herum, am berühmten Fairmont Empress Hotel vorbei, eines der ältesten Hotels in Victoria. Mit seinen steilen Dächern und Türmchen ist es ein imposantes Gebäude, das auffällt. Auf unserem Rundgang sahen wir Pferdekutschen, Fahrrad-Rikschas, sogar doppelte, und Lauf-Rikschas, Partywagen mit Fahrrad-Antrieb, einige Strassenmusikanten und -künstler. Jung und alt, Einheimische und Touristen, ein buntes Treiben, was uns sehr gut gefiel. Überall hangen farbenprächtige Blumenampeln. Dann kamen wir am Parlamentsgebäude vorbei. Es befindet sich hier, weil Victoria die Hauptstadt British Columbias ist. Was für ein mächtiges Gebäude, das gleich ein paar architektonische Stilrichtungen umfasst: klassisch, Renaissance und „romanisch“. Es beeindruckt am Tag, aber noch mehr am Abend. Aber dazu später.
Wir gingen in ein Steak- und Seefood-Restaurant für ein feines Abendessen; Filet und Lachs.Leia mais

ViajanteSchöne Impressionen aus Victoria. Das hatten wir bei unserer Reise komplett ausgelassen. Wir haben damals mit der Fähre in Nanaimo angelegt und sind dann gleich Richtung Norden unterwegs gewesen. Da haben wir etwas verpasst. Aber der Plan reift. 😅

ViajanteDanke. Immer, für mehrere Leben 😎. Tatsächlich haben wir ernsthaft mehrere Tourenpläne für den kanadischen Westen, ggfs. bis hoch nach Alaska in der Schublade. So ähnlich wie bei Euch, aber auch für mehrere Monate. Sobald es idealerweise mit einem Sabbatical klappen sollte, wollen wir das umsetzen. Daher verfolgen wir manche Reisen besonders intensiv, da man dadurch soviel lernen kann sowie Anregungen erhält. Also gerne weiter so 🤗

ViajanteDas klingt toll. Alaska ist auch auf unserer To-Do-Liste. Und noch vieles mehr…. 😂

ViajanteUnbedingt - wir waren vor fast dreißig Jahren in Alaska und im Yukon, damals mit Pickup-Camper. War toll!
Victoria by night
20 de junho, Canadá ⋅ 🌙 16 °C
Nach dem Abendessen machten wir einen Verdauungsspaziergang, wieder am Quai entlang. Besonders schön ist das Parlamentsgebäude bei Nacht: An der gesamten Fassade sind Lichterketten befestigt, die ab Beginn der Dämmerung das prunkvolle Gebäude erstrahlen lassen. Was für ein schöner Abend.Leia mais
Tofino
21 de junho, Canadá ⋅ ☀️ 14 °C
Die Kellnerin gestern Abend hatte uns empfohlen, auf unserem Weg nach Tofino einen Zwischenstopp in Coombs einzulegen, wo Ziegen auf dem Dach grasen. Gesagt, getan. Das Dach des Marktes ist mit Gras bewachsen und tatsächlich leben Ziegen darauf. Das ist ein Anziehungsmagnet, denn anscheinend haben schon ganz viele Touristen davon gehört. Die Markhallen waren genial. Da fand man so viele leckere Sachen, dass wir nicht widerstehen konnten, unser Mittagessen (Quiches und Meatrolls) mitsamt Dessert (zwei Donuts) dort einzukaufen. In der einen Markthalle gab es allerlei (internationale) Lebensmittel und Kleider, eine andere Halle war ein Sportgeschäft und die dritte Halle war für Gemüse und Früchte. Auch dort konnte ich nicht anders und hatte uns feine Kirschen gekauft. So lecker. Ein witziges Spitzhaus war ein Donutladen.
Zuerst ging es von Victoria durch kleinere Dörfer, in der Nähe der Küste entlang nach Nanaimo und dann quer über die Insel durchs Gebirge nach Tofino. Was uns hier besonders auffiel, dass viele Autos mit Boot oder mit Surfbrett oder beidem unterwegs waren. Es war Sonntag und wohl Ausflugstag.
Unser Campingplatz befindet sich zwei Minuten vom Strand entfernt. Leider war es dunstig und kühl, aber dies hielt uns nicht davon ab, einen Spaziergang am Meer entlang zu machen.Leia mais


















































































































































































































































































































































Viajantewir wünschen euch eine gute Reise mit vielen interessanten Erlebnissen 🙋🏼 freuen uns auf die Berichte und Fotos 😁 Herzlichst Mägi & Werni 🥰
ViajanteDanke 🙏 wir sind schon sehr gespannt.
ViajanteHabt eine tolle Zeit!
ViajanteDanke von Herzen