• Annette und Jan on tour
  • Annette und Jan on tour

Mainradweg - Herbsturlaub 2026 in Franken

Von Bamberg aus wollen wir den Mainradweg beradeln, von Bierfranken nach Weinfranken, auf den Spuren von Rauchbier 🍺 und Bocksbeutel 🐐. Damit nehmen wir unsere im Mai 2025 abgebrochene Deutschlandtour in Teilen wieder auf, diesmal aber per Fahrrad. Read more
  • Trip start
    September 27, 2026

    Anreise nach und erste Eindrücke von Bamberg

    September 27 in Germany ☁️ 22 °C

    Um 7 Uhr beladen wir unsere Drahtesel, kaufen bei unserem Bäcker (sonntags geöffnet 😃👍) noch schnell frische Brötchen und radeln zur S-Bahn. Die bringt uns zum Bahnhof Hamburg-Dammtor, wo wir den ICE nach München entern. Der kommt sogar pünktlich aus Kiel, und auch die Platzreservierung für unsere Fahrräder hat geklappt - die DB ist wohl in Sonntagslaune 😁. Wir frühstücken gemütlich im Zug mit Kaffee aus dem Bordbistro, Wurst, Käse, Eier haben wir dabei. Um 13.14 Uhr sind wir eine Minute vorfristig in Bamberg. Wenn alles funktioniert, dann ist Bahnfahren sehr entspannend. Aber wehe dem Reisenden, wenn nicht 😡.
    In Bamberg radeln wir fix zum Hotel. Wir können noch nicht ins Zimmer, aber Räder und Gepäck unterstellen, und wir nutzen das herrliche Wetter für einen ersten Rundgang durch Bamberg. Unser Hotel liegt ganz zentral in der Altstadt, und so sind wir nach wenigen Schritten schon in Klein Venedig. So heißt das alte Fischerviertel an der Regnitz, die mit mehreren Armen Bamberg durchfliesst, und über die viele großen und kleine Brückchen und Stege führen. In der Altstadt reiht sich Kneipe an Wirts-, Gast- und Brauhaus. Verhungern und verdursten werden wir wohl nicht müssen. Wir lassen uns im Wirtshaus Graser am Geyerswörthsteg mit Blick auf das Alte Rathaus nieder und genießen deftige fränkische Küche und Bier nach bester fränkischer Brauhaustradition.
    Read more

  • Bamberg - es muß nicht immer Italien sein

    September 28 in Germany ☀️ 24 °C

    Weil uns heute morgen schon multiples Glockengeläut geweckt hat - an Kirchen mangelt es in Bamberg (Achtung!Wortspiel😉!) weiß Gott nicht - ist es nur folgerichtig, daß heute die Besichtigung des "heiligen Bezirks" von Bamberg auf unserem Programm steht. Ordentlich im Hotel gefrühstückt und gestärkt brechen wir auf. Zunächst wieder die Regnitz über- und die Altstadt durchquert, geht es am westlichen Regnitzufer den Hang hinauf. Bamberg soll auf sieben historischen Hügeln erbaut worden sein, den Ausläufern des Steigerwaldes. Sagt man auch von Rom (also das mit den sieben Hügeln, ohne Steigerwald, den haben die in Rom nämlich nicht 😜). Gefühlt fast jeder Hügel wird von einer Kirche oder einem Kloster gekrönt. Wir arbeiten uns da langsam aber systematisch durch. Erst rauf zu St. Stephan, Hauptkirche der evangelischen Minderheit von Bamberg. Weiter zur Oberen Pfarre. Danach der Dom, dem noch ein eigener Footprint gewidmet werden soll. Vom Dom (mit ausgiebiger Besichtigung) und Domhügel wandern wir rüber auf den Kaulberg, da steht ein Karmeliterkloster, das einen sehenswerten romantischen Kreuzgang haben soll. Am Kloster angekommen, finden wir und ein anderes Paar eine einzige große Baustelle vor. Kommt am besten in zwei Jahren wieder, meint ein vorm Eingang zur Basilika Steine klopfender fränkischer Scherzkeks. Da tritt justament ein Mönch aus der Kirchentür. Kein Wunder, keine Erscheinung, sondern Bruder Klaus, einer der 12 noch im Kloster verbliebenen Karmeliter. Er hat ein gutes Herz, und führt uns - unter dem Mantel der Verschwiegenheit - an der Baustelle vorbei zum Kreugang. Dafür ein großes Dankeschön und ein "vergelt's Gott", wie man hier wohl sagt.
    Nun umrunden wir den südlichen Abhang des Domhügels mit stillen, hübschen alten Wohngassen und gelangen so zu St. Jakob. Von hier ist es nicht mehr weit zum dem Domhügel benachbarten Michelsberg (oder auch Michaelsberg), auf dem das weithin sichtbare ehemalige Benediktinerkloster St. Michael thront. Das Kloster wird derzeit auch umfangreich restauriert, aber von seinem Biergarten hat man einen schönen Blick über ganz Bamberg und auf den gegenüberliegenden Dom, der inzwischen schon von der Abendsonne in ganz besonderes Licht getaucht wird. Die Pause hier haben wir uns nun wirklich erlaufen und verdient! Ich teste sogar das Rauchbier eine Bamberger Spezialität - wat mutt, dat mutt! Der Rückweg zur Stadt hinunter führt uns durch Streuobstwiesen und einen kleinen Weinberg - sogar den haben die hier in Bierfranken. Unten gibt's dann Abendessen mit deftiger fränkischer Hausmannskost (und natürlich noch ein Bier). Fazit des Tages (und des vorherigen): Bamberg ist wirklich sehenswert und hat sehr viel Flair, das uns Nordlichtern schon ganz schön südländisch vorkommt!
    Read more

  • Bamberger Dom

    September 28 in Germany ☀️ 24 °C

    Der Bamberger Dom ist natürlich ein ganz besonderes Highlight auf unserer Besichtigungstour. Und überhaupt ist er eines der bedeutendsten mittelalterlichen Bauwerke Deutschlands. Das bekannteste Kunstwerk im Dom ist sicher der Bamberger Reiter von 1235, und damit die älteste erhaltene lebensechte mittelalterliche Reiterplastik (ich dachte immer, das wäre der Magdeburger Reiter, aber der ist ca. 5 Jahre jünger, dafür aber das älteste freistehende Reiterstandbild nördlich der Alpen - sorry für den Lokalpatriotismus, ich kann meine Magdeburger Jahre eben nicht verleugnen). Darüber hinaus sind das von Tilman Riemenschneider geschaffene Marmorgrabmal für Heinrich II. nebst Gattin, der Marienaltar von Veit Stoß und sicher noch viele andere kunstvolle Details im und am Dom überaus sehenswert.Read more

  • Abstecher nach Erfurt

    September 29 in Germany ⛅ 26 °C

    Rentner und Urlaub, und dann noch im Dunkeln um 6.30 Uhr aufstehen 😝. Aber wir fahren heute mit dem Zug 🚂 nach Erfurt, vormittags die Stadt anschauen, mittags treffen wir uns dann mit Bärbel und Bernhard, unsere Urlaubsbekanntschaft aus Mezzocorona/Italien von vor 3 Jahren, und die wohnen in der Nähe von Erfurt. Mit dem Nahverkehrszug, der ca. alle zwei Stunden über die digitalisierte Neubaustrecke Nürnberg-Bamberg- Erfurt fährt, geht das echt fix in einer guten Stunde.
    In Erfurt besichtigen wir zuerst Dom und St. Severi und lassen uns danach durch die bestens restaurierte Altstadt allmählich in Richtung Krämerbrücke treiben. Die müssen wir natürlich von allen Seiten betrachten und fotografieren. Man kann sogar trockenen Fußes drunter durch gehen! Hinter der Krämerbrücke entdecken wir ein weiteres hübsches romantisches Viertel auf und um die kleine Gera-Insel "Dämmchen". So gelangen wir zum Evangelischen Augustinerkloster, das zwischen 1505 und 1511 Lebens- und Wirkungsstätte von Martin Luther als Augustinermönch war (damals natürlich noch nicht evangelisch!).
    So schnell gehen die vier Stunden rum, höchste Zeit, um uns zu unserem Treffpunkt mit B&B um 14 Uhr im "Platzhirsch" aufzumachen, einem Restaurant am Erfurter Wenigermarkt gleichbei der Krämerbrücke. Dort genießen wir ein paar angenehme Stunden mit netten Menschen und Gesprächen und Thüringer Mutzenbraten 😋🍖. Ich glaube, nach dem Urlaub müssen wir dringend eine Veggi-Woche einschieben 😉🥬🥦🥔🍆🍅🍎🥕🫛!
    Read more

  • Um 10 min nach 9 Uhr haben wir die Drahtesel beladen und kommen also rechtzeitig los. Unser heutiges Etappenziel ist Schweinfurt, bis dahin haben wir 57 km vor uns. Alles flach, gut ausgebaut und beschildert, meist asphaltierte separate Fahrradwege. Wenn nur Jan's rechte Hüfte durchhält. Die zickt nämlich seit einigen Tagen rum, und es ist gar nicht so einfach für ihn sich auf's Rad zu schwingen. Locker geht anders. Aber wenn er erst mal oben ist, dann hält er sich sehr tapfer.
    Zunächst aus Bamberg raus, wir nehmen den bequemen Weg am Main-Donau-Kanal, da sparen wir uns das Kopfsteinpflaster der Altstadt und einige Schiebestellen (die Hüfte!). Am westlichen Ortrand treffen wir auf den Mainradweg, dem wir von nun an folgen.
    Der Weg führt bis Hassfurt oft neben mehr oder weniger stark befahrenen Straßen entlang. Erster Höhepunkt ist die Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung des Barockbaumeisters Balthasar Neumann bei Limbach. Kurze Fürbitte für die Hüfte kann nicht schaden!
    Bei Zeil am Main queren wir denselben wieder, nun geht's rechtsseitig den Main flußabwärts. Zeil sieht schon fast wie ein kleines Weindorf aus, für's Weinfest geschmückt und mit Weinverkauf. Allmählich verlassen wir wohl Bierfranken und nähern uns Weinfranken. Aber an kleinen Brauereibetrieben kommen wir auch vorbei, ist hier wohl so fifty-fifty.
    Dann Mittagsrast in Hassfurt. Viel Verkehr hier in dem Örtchen: Stadttor vorne, Stadttor hinten, dazwischen eine sehr befahrene schmale Durchgangs- und Einkaufsstraße mit dem Alten Rathaus in der Mitte. Wir finden ein ruhiges Plätzchen an einem lustigen Schweinebrunnen und gönnen uns ein Eis.
    Nach Hassfurt wird der Radweg schön ruhig: Es geht immer am Main und seinen Altarmen entlang. Prima Radweg, wir schaffen die restlichen 22 km bis Schweinfurt im Handumdrehen. Hotel mitten im Ortskern ist auch schnell gefunden, von Hassfurt aus noch fix vorgebucht. Die Esel dürfen nun gut untergestellt ruhen, und wir gönnen uns Dusche, kurzen Stadtrundgang und ein Abendessen (genau in der Reihenfolge 😅) in der im Vergleich zu Bamberg doch sehr überschaubaren und mäßigen Gastroszene von Schweinfurt.
    Read more

  • Weiter geht's - von Schweinfurt nach...

    October 1 in Germany ☁️ 25 °C

    ... Kitzingen ist geplant. Wir und die Hüfte schaffen es letztendlich aber nur bis Münsterschwarzach. Macht nix, man kann und soll es auch nicht zwingen. Wird trotzdem ein schöner Radeltag. Das Wetter ist heute als bedeckt und wechselhaft vorher gesagt. Aber die Sonne bricht immer mal durch den Dunst und es bleibt trocken bei 18 bis 20 Grad.
    Früh um 9 Uhr geht's los in Schweinfurt - nach sehr gutem Frühstück im Hotel Stadtvilla. Aus Schweinfurt raus, erst am Main lang, bald aber durch weite abgeerntete Ackerflächen, durchbrochen von Bundesstraßen, Autobahn und Stromtrassen. Erst als wir nach Garstadt einbiegen und damit das erste Weindorf erreichen, wird die Route wieder schöner. Bis Wipfeld fahren wir mit Blick nach links auf den Main durch Wiesen und Mainauen. Ab Wipfeld gibt es kaum noch Biergärten, aber immer mehr Heckenwirtschaften mit Weinverkauf. Wir wechseln nach kurzem Rundgang durch Wipfeld mit der Fähre auf die andere Mainseite und durchqueren nette kleine Winzerdörfer. Bei Winzer Niedermeyer in Stammheim - stolzer Vater der amtierenden fränkischen Weinkönigin - kaufen wir uns eine Flasche Frankenwein für den heutigen Abend. Gegen 13 Uhr erreichen wir Volkach. Hier steppt der Wein- und Fahrradtourist 🍷🍾. Wir zwei sind die Exoten unter ihnen - erstens noch Biobiker, zweitens gefühlt 20 Jahre unterm Altersdurchschnitt 👵👴. Bis jetzt haben wir heute ca. 30 km in den Waden, leider auch in der Hüfte. Bis zu unserem geplanten Etappenziel Kitzingen wären es fast nochmal so viele. Das möchte die Hüfte nicht mehr, zumal wir gerne die weitere Strecke entlang der Mainschleife fahren möchten. Diese Route führt uns wieder durch hübsche Weindörfer. Am Ausgang der Mainschleife nisten wir uns für die nächste Nacht im Gästehaus "Zum Benediktiner" in Münsterschwarzach ein, einem Gasthaus von 1478 mit angeschlossenem (modernen) Hotel. Genau gegenüber liegt die Benediktinerabtei, deren wuchtige vier Türme schon von weitem am Horizont aufragen. Leider ist von der 1743 nach Plänen von Balthasar Neumann erbauten Barockbasilika nichts erhalten, stattdessen steht eine monumentale, neoromanische, düstere Kirche (1935-1938) an ihrer Stelle. Mächtig gewaltig für dieses kleine Dorf. Aber der Gasthof ist urig und das Bier aus dem Steinkrug sehr süffig!
    Read more

  • Von Münsterschwarzach nach Sommerhausen

    October 2 in Germany ☁️ 22 °C

    Selbst schuld, wenn man gegenüber eines Klosters übernachtet. Um 5 Uhr das erste Mal, und wenn man gerade wieder eingenickt ist um 6.25 Uhr das zweite Mal, geht bei den Klosterbrüdern drüben höllisch die Post ab in Form von infernalischem Geläut. Einfache Formel: 4 Türme x 4 Glocken = viel sehr Lärm. So verschlafen wir wenigstens nicht und kommen rechtzeitig los. Zunächst wieder rüber auf die rechte Mainseite (heute mäandern wir ständig von einer Mainseite zur anderen), erstes Anlaufziel ist das malerische Dettelbach. Winzig klein, aber viel mittelalterliche Bausubstanz, u.a. eine komplett erhaltene Stadtmauer mit 30 Befestigungstürmen. Die waren ihren Besuchern gegenüber früher wohl mal sehr misstrauisch 🧐. Wir merken davon heute zum Glück nichts. Am östlichen Ortsrand dann (wieder mal) eine Wallfahrtskirche. Und schon geht's weiter nach Kitzingen. Das sollte unser gestriges Etappenziel sein, viel haben wir nicht versäumt, wird in Reiseführern überbewertet, wir sind jedenfalls schnell durch. Am schönsten ist der Blick zurück von der anderen Mainseite, den wir hier mal wieder queren. Also linksmainisch nach Marktbreit. Ein echtes Schnuckelchen unter den Örtchen entlang der Route!
    Von Marktbreit erneut rüber auf das andere Mainufer, und hier finden wir gleich einen schönen Rastplatz - spätes Mittagspäuschen in der Sonne, ist schließlich Urlaub!
    Schnell noch Unterkunft online vorgebucht - Gasthof "Zum Goldenen Ochsen" im Winzerstädtchen Sommerhausen schon kurz vor Würzburg - dann lässt es sich entspannt und ausgiebig ruhen. Die bis dorthin verbleibenden 12 km schafft sogar die eingeschränkte Hüfte heute noch. Es geht wieder hübsch am Wasser entlang, wir durchfahren mit Frickenhausen noch ein weiteres schmuckes Landstädtchen, und sind gegen 17 Uhr am Etappenziel. Die letzt Abendsonne nutzen wir für einen Stadtrundgang - der Ort hat sich für das anbrechende Kirchweihwochenende herausgeputzt - und genießen anschließend in unserem Gasthof lecker-deftige fränkische Küche.
    Read more

  • Von Sommerhausen nach Karlstadt

    October 3 in Germany ⛅ 21 °C

    Unsere Wirtin vom "Goldenen Ochsen" bedauert uns, als wir morgens um 20 min nach 9 Uhr die Drahtesel beladen und losradeln. Es ist nämlich neblig und entsprechend frisch. Aber der Wetterbericht ist günstig, und wir sind echte Norddeutsche und dementsprechend unerschrocken. Wir radeln zunächst rechtsseitig direkt am Main durch Wiesen bis Würzburg und wechseln dort auf die linke Mainseite. Es gibt sogar Badestellen am Main, aber danach ist uns gerade nicht. Dann kommen wir nach Würzburg, aber das lassen wir einfach so liegen und radeln glatt durch. Wir haben Würzburg für die letzten zwei Urlaubstage separat und fest eingeplant, weil wir von dort in einer Woche auch wieder per Bahn nach Hause fahren wollen.
    Nach rund 20 km bei Margretshöchheim fahren wir über eine nagelneue futuristische Mainbrücke - nur für Fußgänger und Radfahrern - rüber nach Veitshöchheim. Besuch des dortigen Rokokogartens mit Schloß. Da es immer noch trübe ist, nehmen wir zuerst an einer Schloßführung teil. Tatsächlich klart es danach auf, und wir bummeln durch die weitläufige Gartenanlage. Aber schon bald geht's weiter zum heutigen Etappenziel Karlstadt. Der Mainradweg dorthin ist wie gewohnt flach und bestens ausgebaut. Wir radeln fast immer am Mainufer lang, durch Wiesen und herbstlich gefärbte Auenwälder.
    In Karlstadt Rundgang durch das beschauliche Kleinstädtchen mit einigen hübschen Fachwerkhäusern und Gassen. Am meisten los ist zwischen Stadtmauer und Mainufer, hier genießen nicht nur wir die letzte Abendsonne mit einem Sundowner. Abendessen heute mal beim Italiener, dann Routenplanung für morgen, und schon geht ein weiterer Radeltag zu Ende.
    Read more

  • Von Karlstadt nach Wertheim

    October 4 in Germany ⛅ 20 °C

    Heute sind wir geradelt, was die alte Hüfte nur so her gibt. In der Summe kommen ca. 74 km zusammen, aber davon ahnen wir noch nichts, als wir von Karlstadt gegen 9.30 Uhr aufbrechen. Die Sonne scheint, aber es ist lausig kalt und über Main und Weinbergen hängt noch der Frühnebel. Da greife ich erstmals zu Handschuhen und Mütze.
    Bei Gmünden hören die Weinberge schlagartig auf - wir verlassen Weinfranken und sind nun im Spessart.
    Erste und heute auch einzige längere Pause nach ca. 30 km ist in Lohr. Das pittoreske Kleinstädtchen (16 Ts. Ew.), bezeichnet sich gerne als "Tor zum Spessart" und Heimat von "Schneewittchen". Das Ortsbild weist tatsächlich viele hübsche Ecken auf, und Schneewittchen und dem einen oder anderen Zwerg begegnet man auf Schritt und Tritt. Cleveres Stadtmarketing!
    Hier zu übernachten hätte schon seinen Reiz, aber es ist gerade mal Mittag. Und eigentlich sind wir schon rum durch den kleinen Ort und würden bei den mittlerweile sehr angenehmen Temperaturen gerne noch etwas weiter fahren. Aber auf den folgenden 20 km gibt's keine Übernachtungsmöglichkeit mit Verpflegung. Also entweder mindestens noch 20 km radeln bis Marktheidenfeld, oder kein Abendessen und auch kein Frühstück 🥲. Da heute Sonntag ist und alle Supermärkte zu sind, besteht die Option Selbstversorger auch nicht. Wir radeln aber einfach mal los und vertrauen darauf, das Waden, Hinterteile und vor allem Jans Hüfte durchhalten. Doch auf dem gut ausgebauten Radweg mit kaum Steigungen rutschen wir locker und wie von selbst mainabwärts. Die Strecke ist heute auch besonders schön und führt anfangs noch an Weinhängen entlang, dann ab Lohr auf einem schmalen Uferstreifen zwischen den herbstlich gefärbten Hängen des Spessarts. In Marktheidenfeld, wo am Sonntagnachmittag bei herrlichem Sonnenschein am Mainufer Hochbetrieb herrscht, gäbe es wieder die ersten Unterkünfte. Aber es läuft so gut und wie geschmiert, dass wir spontan umplanen und beschließen, noch weitere 24 km dran zu hängen und bis Wertheim durchzufahren. Kurzes Telefonat und gleich zwei Nächte gebucht, denn morgen legen wir einen wohlverdienten Ruhetag ein und schauen uns Wertheim an.
    Nach Einzug im Hotel "Malerwinkel" schnell unter die Dusche und dann gleich um die Ecke am Markt rein ins erste Haus am Platze - mal wieder ein Gasthof "Zum Ochsen" (die Ochsen hier werden fast schon etwas inflationär gehandelt 😅🐮), denn wir haben uns einen Bärenhunger angeradelt.
    Read more

  • Wertheim

    October 5 in Germany ☁️ 21 °C

    Heute also Ruhetag in Wertheim, was schon in Baden-Württemberg liegt. Nach dem Frühstück ist es noch kalt und wieder sehr neblig, da macht Stadtbesichtigung noch keinen Spaß. Da wir beschlossen haben, heute Abend mal nicht essen zu gehen, sondern ein Picknick auf der schönen Dachterrasse unseres Hotels abzuhalten, kümmern wir uns zunächst um die Nahrungsbeschaffung. Brot, Wurst, Salat und dazu einen Rotwein aus der Region. Wie von Geisterhand öffnet sich gegen 11 Uhr der Nebelvorhang, und damit steigt auch die Temperatur in unseren Wohlfühlbereich. Nun gilt es, die Sehenswürdigkeiten Wertheims zu erkunden. Das Stadtbild ist in weiten Teilen seit Jahrhunderten unverändert. Damit ist Wertheim ein Touristenmagnet, und am Main legen regelmäßig Flußkreuzfahrtschiffe an. Im Stadtzentrum begegnen wir mehreren britischen Touristengruppen mit ihren Guides voran.
    Nach den Höhepunkten der Altstadt wollen wir die Burg erklimmen, von wo es eine schöne Aussicht auf die Stadt und die Mündung der Tauber in den Main geben soll. Von der Stadt führen viele Stufen hinauf, nichts für Hüftleidende. Also rufen wir uns kurz entschlossen ein Taxi und gelangen so schnell und fast schmerzfrei (von dem Moment des Ein- und Aussteigens mal abgesehen) nach oben. Runter ist es für die Hüfte wieder leichter, und dann wird es auch schon höchste Zeit, um an unsere Mittagspause zu denken. Am lauschigen Ufer der Tauber findet sich dafür eine Bank.
    Read more

  • Kloster Bronnbach

    October 5 in Germany ☁️ 21 °C

    Der Tag ist zwar schon etwas fortgeschritten, aber noch nicht rum und wir entschließen uns gegen 16 Uhr spontan, noch zum ehemaligen Zisterzienserkloster Bronnbach zu fahren. Das liegt 10 km flussaufwärts im Taubertal, umgeben von bunten Laubwäldern am Fuße eines Weinberges. Stündlich geht ein Zug dorthin von Wertheim, also fix aufgebrochen zum Bahnhof. Die Fahrt dauert nur 7 min, das Kloster hat eine eigene Bahnstation.
    Wir wissen, daß das Kloster montags und dienstags für Besichtigungen geschlossen ist, spekulieren aber darauf, wenigstens in den Klostergarten zu kommen. Ein Schild dort am Eingang weist zwar darauf hin, daß der Garten nur während der Öffnungszeiten besichtigt werden kann, aber die Gartenpforte steht offen - so what? Neben einem verspielten Barockgarten mit Brünnchen und Figürchen gelangen wir noch in den Kräuter- und Obstgarten. Nicht gewußt, daß es so viele verschiedenen Quittensorten gibt! Nach Umrunden der imposanten Klosteranlage stärken wir uns an Äpfeln und Walnüssen aus dem Klostergarten 🤫 und treten den Rückweg an. Schließlich wartet noch ein Rotwein auf uns 🍷.
    Read more

  • Von Wertheim nach Miltenberg

    October 6 in Germany ☀️ 21 °C

    Rüber über den Main Richtung Norden, und schon sind wir in Kreuzwertheim und damit wieder in Bayern. Als wir gegen 9 Uhr starten, haben wir gerade mal 5 Grad. Die Mainwiesen sind klatschnass vom Tau - zum Glück noch kein Rauhreif (aber nur knapp vorbei 🥶). Wenigstens kein Nebel, die Sonne kommt schon hoch und der Himmel ist gleich frühmorgens blau. Am späten Vormittag wird es richtig warm. Bis zu unserem heutigen Tagesziel Miltenberg liegen nur lächerliche 35 km vor uns. So lassen wir uns ganz entspannt mainabwärts trudeln.
    Im Dörflein Collenberg gibt's eine Info über den Buntsandstein der Region und die Arbeit der Steinbrecher, Steinmetze und Bildhauer hier. Seit Jahrhunderten wird in der Gegend um Miltenberg Buntsandstein an den zum Main hin abfallenden Hängen des Spessart abgebaut. Der sowohl für Bauten wie auch Kunstwerk genutzte Stein wurde bis nach Argentinien und Russland exportiert. Auch wir sind ihm schon begegnet, u.a. an den Mainbrücken von Lohr und Marktheidenfeld. Unterwegs sehen wir rechterhand immer wieder rote Felsbänder überm Mainufer aufragen - ehemalige Steinbrüche.
    Erst ganz kurz vor Miltenberg gibt es wieder erste Weinhänge am rechten Mainufer. Unser Etappenziel erreichen wir am frühen Nachmittag und haben viel Zeit zum Stadtbummeln und Eis essen. Untergebracht haben wir uns im Hotel "Schmuckkästchen", einem der ältesten Fachwerkhäuser der Stadt, und heute wie früher auf fast jeder Stadtdarstellung zu sehen. Überhaupt ist hier die Zeit im Mittelalter stehen geblieben. Die ganze Länge der Hauptstraße ist beidseitig gesäumt von altem Fachwerk - ohne Bausünden dazwischen. Eine alte Stadtmauer mit Wehrtürmen haben sie natürlich auch. Und über allem thront ein Schloß. Das wissen auch die Reiseveranstalter zu schätzen und lotsen ihre internationalen Gäste grüppchenweise durch die Stadt. Am Mainufer liegen mehrere Flußkreuzfahrtschiffe, die Ausflugsschiffe kommen noch dazu.
    Wir raffen uns abends dann noch zu einem Aufstieg auf den Schloßberg auf, mit schönem Ausblick auf Stadt und Main in den letzten Sonnenstrahlen. Belohnung dafür ist ein deftiges Abendessen im Gasthaus Kalt-Loch-Bräu (ggr. 1580): Sauerbraten mit Klößen, dazu Schlappe-Seppel-Bier (heißt wirklich so!) aus Aschaffenburg (unser morgiges letztes Etappenziel), und für die Dame einen Äppelwoi (genauso stand es in der Karte - wir sind den Hessen schon verdächtig nahe).
    Read more

  • Letzte Radetappe: Miltenberg - Aschaffenburg

    October 7 in Germany ☀️ 23 °C

    Heute ist unser letzter Radeltag, 42 km bis Aschaffenburg. Nach zünftigem Frühstück im Hotel - der Frühstücksraum ist im urigen Gewölbekeller - befreien wir die Drahtesel aus ihrem Kellerverlies und satteln auf. Es ist deutlich wärmer als gestern morgen und schön sonnig (aber es soll der vorerst letzte Sonnentag sein, für die Nacht hat man uns einen Temperatursturz mit viel Regen für die kommenden Tage prophezeit).
    Also in der Morgensonne über die Mainbrücke von Miltenberg rüber auf die rechte Mainseite. Leider zunächst durch einige Industriegebiete, bis wir wieder runter ans Mainufer gelangen. Bis kurz nach Miltenberg sind rechterhand noch einige Weinberge. Dann enden die abrupt, die Hänge werden immer flacher, verschwinden schließlich ganz und das Maintal wird breit und fast eben.
    Die nun folgenden Orte sind alle aus alten ehemaligen Römerkastellen hervorgegangen. Die waren also schon vor uns da. Der Mainradweg läuft stellenweise parallel mit dem Deutschen Limes-Radweg. Die ollen Römer sind hier also schon vor uns geradelt 😉😂 ???
    Wir machen jeweils einen kurzen Stopp in der alten Schifferstadt Wörth am Main (ggr. 13. Jh.) und in Obernburg. Nach einem ausgedehnten Picknick mit frischem Apfelkuchen vom Obernburger Bäcker geht es sehr komfortabel auf einem breiten asphaltierten Dammweg links vom Main hinein nach Aschaffenburg. Noch eine letzte Querung des Mains mit schönem Blick auf das Aschaffenburger Schloß, und wir sind am Ziel unserer Radtour angelangt 🥲.
    Read more

  • Aschaffenburg

    October 7 in Germany ☁️ 23 °C

    In Aschaffenburg logieren mal wieder in einem Gasthaus "Zum Goldenen Ochsen", mitten in der Altstadt beim Schloßpark. Und wir brechen nach kurzem Checkin sofort auf zur Eroberung von Aschaffenburg.
    Diese Stadt - scherzhaft auch die "Quaste am Schwanz des bayerischen Löwen " genannt - hatten wir erst gar nicht auf unserem Tourplan. Wir wollten eigentlich nur bis etwa Wertheim radeln und, genügend Zeit und gutes Wetter voraus gesetzt, von dort noch einen größeren Abstecher ins Taubertal hinein bis Rothenburg ob der Tauber machen. Darauf haben wir aus Rücksicht auf Jans Hüfte besser verzichtet. Der Mainradweg ist so bequem, den schaffen auch Radler mit Hüftleiden 😐. Der Taubertalradweg aber hat doch einige Anstiege mehr, vor allem, wenn man ihn von Wertheim talaufwärts fährt. Und Rothenburg selbst will ja auch erlaufen sein. Also Tour umgeplant und bis Aschaffenburg weiter den Main entlang.
    Aschaffenburg ist aber tatsächlich ein sehenswertes Städtchen. Zwar seit gut 200 Jahren politisch zu Bayern gehörend. Aber es ist die westlichste Stadt Mainfrankens, quasi liegt sie schon vor den Toren Frankfurts, und über Jahrhunderte wurde sie durch ihre lange Zugehörigkeit zu Kurmainz geprägt. Man spricht weder richtig bayerisch noch fränkisch, sondern einen eigenen Dialekt, und trinkt "Äppelwoi" wie die Hessen.
    Read more

  • Nach Würzburg und Würzburger Residenz

    October 8 in Germany 🌧 15 °C

    In der Nacht hat es angefangen zu regnen, und auch heute morgen regnet es noch Bindfäden. Irgendwann endet die Schönwetter-Serie eben mal. Auf unserem zum Glück nur kurzen Weg zum Bahnhof kommt so tatsächlich noch die komplette Regenausstattung zum Einsatz. Wir fahren heute mit der Regionalbahn, dem Spessart-Express, von Aschaffenburg zurück nach Würzburg. Dort haben wir noch 2 Nächte, bevor es am Samstag dann endgültig Richtung Heimat geht.
    Das Wetter in Würzburg ist wie zu erwarten 🌫☂️🌧 aber auch hier ist es nicht weit vom Bahnhof zum Hotel. Wir hängen uns erst mal zum trockenen auf (jedenfalls die nassen Regenjacken und -hosen), und auch unsere braven Esel dürfen wieder in einen trockenen und sicheren Stall. Es sind eindeutig Indoor-Aktivitäten angesagt. Aber da kann Würzburg mit einigem aufwarten. Wir besichtigen die Fürstbischöfliche Residenz, damit sind wir die nächsten Stunden vollauf beschäftigt. Die Würzburger Residenz gehört zu den bedeutendsten Schloßanlagen Europas und ist UNESCO Weltkulturerbe. Wir überlegen lange, ob wir in Deutschland schon einmal dergleichen gesehen haben. Es fällt uns nichts Vergleichbares ein. Vielleicht am ehesten Versailles oder der Dogenpalast in Venedig? Seit Kaiser Barbarossa waren die Würzburger Bischöfe gleichzeitig auch die weltlichen Herrschafter über Mainfranken, was ihnen unglaublichen Reichtum einbrachte. Diese Pracht, dieser Prunk sind überwältigend. Und machen hungrig und durstig. Den Hofgarten heben wir uns deshalb für morgen auf, dann ist das Wetter hoffentlich etwas besser. Nun schnell ins nächste Wirtshaus und fränkische Hausmannskost genießen. Bald schon sind wir wieder zu Hause - da gibt's bis Weihnachten nur noch leichte Gemüseküche 🍅🍆🥔🥑🍋‍🟩🥕🌶🫑🧄🥦🥬🥒🫜🥗😔🙄🥲
    Read more

  • Würzburg: Hofgarten und Altstadt

    October 9 in Germany ☁️ 12 °C

    Heute (sehr) früh 😴 haben wir einige wenige sonnige, aber recht kühle Stündchen. Wir beginnen den Tag wie gestern geplant mit dem Besuch des Hofgartens neben der Fürstbischöflichen Residenz. Gärten und Blumenrabatten sehen bei Sonnenschein einfach besser aus.
    Danach nehmen wir uns die bedeutenden Würzburger Kirchen in der Altstadt vor. Zum Dom sind es nur einige Schritte. Er ist dem Hl. Kilian geweiht (ja so war das damals und wohl nicht nur in Würzburg Usus: erst meucheln sie ihn, dann sprechen sie ihn heilig und verehren in als Apostel der Franken) und ein Hauptwerk der deutschen Baukunst des 12./12. Jh. Wie die gesamte Würzburger Innenstadt 1945 vollkommen zerstört und ausgebrannt, 1967 nach Wiederaufbau neu geweiht.
    Gleich nebenan steht das Neumünster, auch eine romanische Basilika des 12. Jh., heute mit barocker Kuppel und Fassade von 1710-1716, errichtet über der Grabstätte des Hl. Kilian und seiner beiden ebenfalls 689 ermordeten Gefährten. Im ehemaligen Kreuzgang, dem Lusamgärtchen, liegt die Grabstätte von Walter von der Vogelweide. Über seinen Geburtsort allerdings gehen die Meinungen auseinander, es gibt keine Belege, und so erheben z.B. Würzburg, aber auch Bozen in Südtirol Ansprüche.
    Langsam wird das Wetter ungemütlich, zu kalt kommt nun auch wieder nass hinzu. Noch ein kurzer Besuch auf der Alten Mainbrücke muß sein. Danach geht es quer durch die Altstadt - über den Markt mit der Marienkapelle und einigen anderen hübschen Häusern (bedingt durch die starken Zerstörungen von 1945 nicht so zusammenhängend wie in Bamberg mit komplett mittelalterlichen Straßenzügen) - zurück zum Hotel. Kurz ausgeruht, denn wir haben ja heute Abend noch was vor 🤩.
    Read more

  • Weinprobe im Bürgerspital

    October 9 in Germany ☁️ 12 °C

    In Würzburg gibt es drei große historische Weingüter: Juliusspital,(ggr. 1576, mit 180 ha Rebfläche das größte und überhaupt eines der größten in Deutschland), Staatlicher Hofkeller (ggr. 1128, 120 ha, Kellergewölbe direkt unter der Residenz), und das Bürgerspital (ggr. 1316, 120 ha, und vor 300 Jahren wurde hier der Frankenwein erstmalig in sog. Bocksbeutel abgefüllt als spezielles Qualitäts- und Alleinstellungsmerkmal - in diesem Jahr feiert der Bocksbeutel somit sein 30jähriges Jubiläum).
    Wir dachten uns, daß es doch gut zu einem Urlaub in Franken passen würde, wenn wir an einer Führung durch einen dieser Weinkeller teilnehmen könnten. Doch die sind üblicherweise Wochen im voraus ausverkauft. Aber unser Hotel liegt genau zwischen Julius- und Bürgerspital, und unser Weg heute morgen zum Hofgarten führte genau daran vorbei. Darum dachte Jan: wenn online nichts mehr geht, dann einfach mal persönlich nachfragen. Und wir hatten Glück: wir bekamen noch Tickets für heute Abend zum sog. Kellerschlendern mit Weinprobe im Bürgerspital 😀. Das war wirklich gut gemacht, wir haben viel über den Frankenwein und speziell den von den Weinlagen um Würzburg erfahren. Und durften jeweils einen Grauburgunder, einen Silvaner und einen Riesling verkosten. Und mit jedem Schluck löste sich die Stimmung unter den Teilnehmern 🤣🤣🤣 ein bisschen mehr.
    Ein Prost auf diesen schönen Urlaub 🥂. Und möge die Deutsche Bahn uns morgen wohl gesonnen sein und uns und unsere Räder wieder wohlbehalten gen Heimat bringen 🙏🚄!
    Read more

    Trip end
    October 10, 2026