• Horu - born4adventure
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Panamericana

Una aventura de 702 días de Horu - born4adventure Leer más
  • Medellin

    9 de julio de 2023, Colombia ⋅ ☀️ 27 °C

    Medellín ist eine relativ junge Stadt, deren Gründung wegen des Widerstands der Nachbarstadt Santa Fé mehrmals verhindert wurde, da diese ihr Hoheitsgebiet sichern wollte. Endlich wurde Medellín im Jahr 1675 auf den Berghängen von 7 Hügeln geboren, die man heute, dank des Metrocables und dem Netz der Seilbahnen, bequem besuchen kann.
    Wir bevorzugen den unbequemeren Weg:

    Seit Mittelamerika haben eir uns schliesslich an die Fahrweise und Strassen Lateinamerikad gewöhnt. ‚Peligro Zona Geológicamente Inestable ‚ (geologisch instabile Zone) ‚Peligro Zona de Hundimientos en la Via‘ (Sinkzone in der Strasse).
    Medellin ist die Steigerung. Natürlich bekommen wir auch hier einen „Rundum-Service“ angeboten. Also los…Die Stadt breitet sich hoch in die hügelige Landschaft in alle Himmelsrichtungen aus. Kurvige, oft mit Schlaglöchern versehene Strassen, gepaart mit der kolumbianisch inspirierten Fahrweise sind eine Herausforderung. In der Innenstadt sind es die Motorradfahrer, die sich aus allen Richtungen in beiden Seitenspiegeln sammeln oder eben auch untertauchen. Oben in den Hügeln droht uns einige Male ein Kreuzverhör mit den öffentlichen Bussen. Steil, einspurig, Baustellen, parkierte Autos, Fussgänger, Rückwärtsgang, Untersetzung. Warum wir uns hier durchquälen? Wir müssen dringend unsere lecke Servopumpe reparieren lassen. Zum geeigneten Mechaniker, den wir lange suchen mussten, fahren wir gut und gerne durch die 2-Millionen-Stadt, übernachten stadtmittig in einem Hotel (muy fácil), dafür mit Zimmer für Horu in der Lobby. Kosten: 25 Dollar für alle drei! Jorge, unser Hydraulikspezialist muss feststellen, dass nicht nur die Dichtungen das Problem sind, sondern auch das Gehäuse. Wo der flinke Kerl innert 4 Stunden eine Toyota-Gebrauchtpumpe organisieren konnte, entzieht sich unserer Kenntnisse. Auf alle Fälle hat sie die Testfahrt nach Santa Elena dicht überstanden. Wir hoffen, sie hält auch weiter dicht! … oder vermisst jemand seine Servopumpe seit heute morgen?
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  • Comuna 13-Medellin

    12 de julio de 2023, Colombia ⋅ ☁️ 27 °C

    Comuna 13 in Medellín • Streetart im einst gefährlichsten Viertel in Kolumbien
    Die Comuna 13 galt lange als ein No-Go Bereich. Noch vor wenigen Jahren flogen hier die Kugeln zwischen Polizei und Angehörigen der Drogenbanden und zwischen Paramilitärs und Guerillas hin und her. Insbesondere das Medellín Kartell, das spätestens seit dem Serienhit Narcos jedem ein Begriff ist, ist mitverantwortlich für viel Gewalt in diesem Teil der Stadt.
     
    Doch in den letzten Jahren wandelte sich die Comuna 13 vom gefährlichsten Viertel der Stadt zu einer der grössten Sehenswürdigkeiten in Kolumbien.

    Heute öffnet die Comuna 13 ihre Pforten für immer mehr Touristen, die hautnah den rasanten Wandel des einst gefährlichsten Viertels in der einst gefährlichsten Stadt erleben wollen. Auch wir unternahmen eine Tour in die Comuna 13, um die bunten Graffitis zu bestaunen und mehr über den Wandel des Viertels zu erfahren. 
     
    Allerdings stellen wir uns bei dieser Art von Touren auch immer die Frage, ob ein Besuch nicht moralisch verwerflich ist. Denn wir selbst können nach einem Besuch in der Comuna 13 unsere Reise fortsetzen. Für die Bewohner dieses Stadtviertels ist das, was wir als Attraktion besuchen, jedoch bittere Realität.
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  • Jardín

    14 de julio de 2023, Colombia ⋅ ☁️ 23 °C

    Vor der Ankunft der Spanier war das Gebiet des heutigen Jardín an den Ufern des Río San Juan von indigenen Völker, wie den Caramantes und den Chamíes bewohnt. Nachfahren dieser indigenen Völker leben heute im Reservat Resguar do Indígena de Cristianía Emberá - Chamí. Der heutige Ort Jardín wurde im Jahr 1863, im Zuge der grossen, innerkolumbianischen Migrationswelle des 19. Jahrhunderts gegründet.
    Der wichtigste Wirtschaftszweig in Jardín ist die Landwirtschaft. Insbesondere werden Kaffee, Bananen, Zuckerrohr, Lulo und Hülsenfrüchte angebaut. Zudem gibt es Rinder-, Schweine- und Geflügelproduktion. Im Ortskern dominiert dagegen die Dienstleistung und der Tourismus. Jardín hat ein gut erhaltenes, architektonisches Ensemble von Bauten aus der Kolonialzeit, weiss getünchten Häusern mit farbigen Türen, Balkonen und Fensterläden.
    Wir wandern in der hügeligen Landschaft oberhalb des hübschen Städtchens, flankiert von Kaffeestauden und Bananenplantagen, bis der Weg immer enger wird. Wir hören das Plätschern des Wassers aus allen Richtungen, durchqueren Sturzbäche, das Terrain von gefährlich bellenden Hunden. Tanzende Schmetterlinge bringen wieder Ruhe ins Schauspiel. Hier ist das Grün übertrieben satt, der Boden muss voller Nährstoffe und Wasser sein. Kein Wunder, wurde dem hübschen Städtchen unter uns den Namen ‚Jardín‘ gegeben.
    Die Häuser tragen nicht nur bunte Farben an Fensterrahmen, Läden, Türen und Holzgittern, sondern protzen mit bunten Blumenkübeln, hängend oder stehend vor ihren Fassaden. In den farbenfrohen Gassen treffen wir auf Señores zu Pferd, Männer tragen oft Hüte und Ponchos, Kinder spielen in der Abenddämmerung auf den Quartierstrassen. Die älteren Leute beobachten das Geschehen aus ihren farbigen Balkonen, eine Etage höher, denn mehr Etagen weisen die Häuser hier nicht auf. Das ist Jardín, ein zuckersüsses, kleines Dörfchen, eingebettet in die grünsten Hügeln, die wir bisher gesehen haben.
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  • San Félix

    16 de julio de 2023, Colombia ⋅ ☁️ 14 °C

    Wir setzen unsere Reise von Jardín nach Santa Félix fort. Das winzige Dorf liegt zwar nur auf der weiter östlich gelegenen Hügelkette - trotzdem zeigt uns die Reiseplanung 6.5h Fahrzeit für 211 km an. Wir entscheiden uns für 100km Abkürzung, nämlich direkt nach Ríocucio, was aber unsere Fahrzeit nicht verringern sollte! Die Fahrt führt uns durch indigenes Reservat (ohne Strassen-Blockaden), dafür aber durch Urwald. Das Glück steht auf unserer Sonnenseite, der Regen bleibt aus. Trotzdem ist die Naturstrasse natürlich geprägt von tiefen Wasserlöchern, Rinnsalen, Erdrutschen etc., die fabelhafte Landschaft, in welcher mystischer Nebel tief im Grünen hängt, macht aber alles wieder wett. Wir erreichen den Mirador von San Félix nach rund 7 Stunden Fahrt in den ersten beiden Getriebe-Gängen. Hier bleiben wir für zwei Nächte (vielen Dank Lisa&Chris #journeyoflola für den geniale Tipp! Die Touristen blieben tatsächlich aus.)
    Alleine, und abseits von Jubel und Trubel, bestaunen wir hier den Nationalbaum Kolumbiens, die Quindío-Wachspalme. Sie ist mit einer Höhe von bis zu 60 Metern die höchste Palme der Welt. Die Wachspalme wächst nur in ganz bestimmten Regionen Kolumbiens in andinen Hochtälern und Nebelwäldern auf 2000 bis 3000 Metern Höhe. Juan-José ist ein wundervoller Gastgeber und Guide vom Restaurant. Hier könnte man auch in einer wundervollen Suite mitten in den Palmenhängen übernachten! Wir standen beim Restaurant mit allen Annehmlichkeiten. Vielen Dank dem ❤️-lichem Team von #ecohotelvalledelasamaria! Muchas gracias👍🏼
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  • Armenia

    18 de julio de 2023, Colombia ⋅ ⛅ 24 °C

    Umgeben von einem Mosaik aus fruchtbarem Ackerland und beeindruckenden Berggipfeln ist Armenia zwar die kleinste der Kaffeehauptstädte, aber zugleich der Ort, an dem die farbenfrohen Traditionen der Kaffeekulturlandschaft am stärksten zum Ausdruck kommen.
    Hier umschliessen die von Kaffee- und Bananenstauden durchzogenen Berge der westlich kolumbianischen Anden das bescheidene Stadtgebiet von allen Seiten, sodass sich Armenia eher wie eine überwucherte Stadt als eine Kleinstadt anfühlt. Die unglaublich freundlichen Einwohner tragen zu der Kleinstadtatmosphäre bei.
    Aber Kaffee ist hier nicht nur ein Getränk, er ist ein integraler Bestandteil der Identität der Stadt.
    Bei einer Reise nach Armenia geht es vor allem um die einzigartige Kultur des Kaffeelandes, die so allgegenwärtig und bezaubernd ist.
    Wir besuchen die Kaffee-Finka von Francicsco (Pacho!) oberhalb von Génova - Primavera, Als Kaffeeliebhaber verfolgen wir das Procedere vom Anbau in den coffeingetränkten Höhenlagen, bis hin zur Röstung bei Pacho zu Hause. Mit seinem Sohn besuchen wir Corcasia, Filanda und die Cascadas de Cocora und machen erneut Bekanntschaft mit Kolumbiens Nationalpalme.
    In all diesen wunderschönen Tagen geniessen wir die Gastfreundschaft von Angela und Jorge im ‚Mi Casita‘. Wir haben die ganze Familie sofort ins Herz geschlossen, inkl. ihren Hunden und Katzen. Muchas grazias para su hospidalidad y mucho màs #elviajedelacaracola
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  • Sibaté

    24 de julio de 2023, Colombia ⋅ ☁️ 17 °C

    Auf der Fahrt nach Bogotá lassen wir uns Zeit und erwandern die Hügel in Stadtnähe, wie in Silvania und Sibaté. In Sibaté stehen wir auf dem wunderschönen Hof von Nicole & David. Sie heissen uns herzlich willkommen und stellen uns all ihre Tiere vor. Heute haben sie, zusammen mit ihren Kindern, ihren wohlverdienten Ruhetag, und ihr Restaurant bleibt geschlossen. Sie nehmen uns mit ins Städtchen Sibaté, wo wir zusammen essen und einkaufen. Sie verleiten uns, ein paar neue Früchte auszuprobieren. Aber, gewusst, wie essen! Sie schmecken herrlich fremd. und erweitern angenehm unseren Früchtehorizont. Wir sind dankbar, erneut zwei liebenswürdige Menschen auf unserer Reise getroffen zu haben❤️.
    Wir erklimmen Höhen bis auf 3300 Meter, aber ehrlich gesagt, liegen unsere Starthöhen bereits schon auf 2600 Meter.
    Muchas gracias a nos amigos de #ozaguaparque
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  • Bogotá

    26 de julio de 2023, Colombia ⋅ ☁️ 18 °C

    In Bogotá angekommen, geben wir Horu in einem sicheren Hüteplatz ab un verziehen uns ins hippe Viertel ‚Calanderia‘- dieses historische Viertel ist wahrscheinlich der einzige lohnenswerte Stadtteil. Wir besuchen das wunderschöne Museo del Oro, welches uns drei Stunden in Bann nimmt. Wieder erfahren wir viel aus der Geschichte der Urvölker und die Bedeutung des Goldes, welches durch die Seefahrer im späten 15. Jahrhundert geraubt wurde.Leer más

  • La Macarena

    28 de julio de 2023, Colombia ⋅ 🌧 28 °C

    Caño Cristales – Eine bunte Naturschönheit
    mitten im kolumbianischen Nationalpark Serrania de la Macarena, im Departamento del Meta, finden wir ihn: den wohl weltweit einzigartigsten und schönsten Fluss, den wir je gesehen haben. Der Ausdruck „Fünf-Farben-Fluss“ oder auch „Flüssiger Regenbogen“ ist hier mehr als berechtigt.

    Welcher Fluss kann schließlich schon mit unterschiedlichen bunten Farbtönen begeistern? Ein grelles Pink wechselt sich hier mit Blau- und Grüntönen ab, hie und da schmuggelt sich auch mal ein leuchtendes Gelb und sogar ein schwarzer Streifen hindurch – unglaublich!
    Dieses bunte Naturspektakel im Serrania de la Macarena Nationalpark, der aus einer traumhaften, 130 Kilometer langen Bergkette besteht, ist jedoch nicht das ganze Jahr über zu bewundern. In der Regel herrscht von Juli bis Anfang Dezember Hochsaison, denn nur in diesen Monaten entfalten sich die Pflanzen auf dem Flussgrund und färben den Klarwasserfluss so bunt, dass er wortwörtlich wie ein flüssiger Regenbogen wirkt. Wahnsinn, oder?

    Es ist aber bei Weitem nicht nur die Farbvielfalt des Flusses, die und hier so sehr in ihren Bann zieht. Auch die artenreiche Flora und Fauna, kleine, pittoreske Wasserfälle, die aussehen, als wären sie aus einem Märchen entsprungen, und nicht zuletzt die einzigartigen, nahezu surrealen Felsformationen sind ein echter Hingucker.
    Wasserfest muss man aber sein!
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  • Bogotá-Monserrate

    1 de agosto de 2023, Colombia ⋅ ☁️ 10 °C

    Die malerische, in weiss getünchte Basilika des Herrn Monserrate liegt vor uns, besser gesagt, über uns. Sie ist im 17. Jahrhundert auf dem Cero Monserrate erbaut und beherbergt den Schrein des „Gefallenen Jesus“ (El Señor Caído) und ist damit eine beliebte Pilgerstätte. Die Christusstatue des Schreins wurde ebenfalls im 17. Jahrhundert gefertigt. Sowohl die Kirche, als auch der Berg wurden nach dem Monserrat-Gebirge in der Nähe von Barcelona in Spanien benannt.
    Auf den Monserrate führen sowohl eine Standseilbahn, als auch eine Luftseilbahn. Auch ist das Ziel über einen Wanderweg durch den Wald erreichbar, der über eine Länge von 2.240 Metern von 2.693 auf 3.160 Meter Höhe führt. Wir entscheiden uns für die bequemere Variante, da die Dämmerung bereits eingesetzt hat. Oben angekommen, werden wir von einem eisigem Bergwind empfangen, dafür ist die Luft klar und somit auch die Sicht. Wir schätzen uns glücklich nach einem regenverhangenen Tag in Bogotá mit dieser grandiosen Aussicht auf die schnellst wachsende Metropole Südamerikas mit 8 Mio. Einwohnern und 10 Mio. Einwohnern in der Agglomeration.
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  • Desierto de Tatacoa

    3 de agosto de 2023, Colombia ⋅ ☁️ 34 °C

    Meer, Berge, Dschungel und jetzt Wüste: Im Süden Kolumbiens begegnen wir der aussergewöhnlichen Tatacoa Wüste, die sich ganz in der Nähe der Stadt Neiva befindet. Spektakuläre Sonnenuntergänge tauchen die rote Erde der Tatacoa Wüste in einen ganz besonderen Abendschein und heben bizarre Felsformationen und gigantische Kakteen inklusive ihrem Schattenspiel noch deutlicher hervor. Nicht nur am Abend, auch am Tag sorgt die Sonne mit einem Wechselspiel aus Licht und Schatten zusammen mit dem ewig, fast anhaltenden Wind für spektakuläre Einblicke in die einzigartige Landschaft, welche sich aus der Macht von Wind und Sonne im Laufe von tausenden von Jahren hat entwickeln können.

    Die bizzare Wüstenlandschaft umfasst rund 330 Quadratkilometer und verdankt ihren Namen einer inzwischen ausgestorbenen Schlangenart. Vor sehr langer Zeit war das heute sehr trockene, Gebiet ein Meer und wurde vor rund 5 Millionen Jahren von riesigen, prähistorischen Tieren bevölkert. Als das Meer verschwand und sich die Gebirgszüge der Zentral- und der Ostkordillere herausbildeten, entstand die Tatacoa Wüste aufgrund dieser ganz speziellen Lage. Eine sehr hohe Durchschnittstemperatur und der doppelte Regenschatten der beiden Gebirgszüge führten zur Bildung eines trockenen Gebietes. Die Tatacoa Wüste ist daher für ihre grosse Trockenheit genauso bekannt wie für ihre aussergewöhnlichen Formationen, zu denen der Wind die Felsen geformt hat. Gerade für die Kakteen bietet die trockene Zone der Wüste genau das richtige Mass an Feuchtigkeit, um zu diese besonderen Grösse, beinahe unter dem Aequator, heranzuwachsen.
    Zusammen mit @naturwunder genossen wir die wundervollen ‚Audio‘-Natur-Reportagen von &ottopfister aus der Schweiz bei (fast) Vollmondlicht genossen. Ein grosses Dankeschön!
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  • San Augustín

    6 de agosto de 2023, Colombia ⋅ ☁️ 20 °C

    Wir setzten unsere Fahrt Richtung Süden fort. Ein kleiner Abstecher nach San Augustín darf auf keiner Kolumbienreise fehlen! San Agustín ist für die mystischen Steinskulpturen aus präkolumbianischer Zeit bekannt, die in seinem archäologischen Park und an anderen Ausgrabungsorten in dieser Gegend zu sehen sind. Die archäologische Fundstätte, umgeben von dem reissend klaren Fluss, ist eine der wichtigsten dieser Art in Südamerika und seit dem Jahr 1995 als UNESCO Weltkulturerbe anerkannt.
    Archäologen fanden einfache Gräber mit Holzsärgen, aber auch aufwändigere Schächte und Hügelgräber. Am eindrucksvollsten sind allerdings die überdimensional grossen, steinernen Darstellungen von Menschen, Tieren, Götter und Dämonen. Auffallend ist dabei die mythologische und bildhauerische Nähe zu den mittelamerikanischen Maya (Chichén Itzá, Tikal, Calakmul). Auch sie verehrten in ihrer Religion Lebewesen wie Schlangen oder Adler und schufen ähnlich aussehende Steinskulpturen. Auch interessant ist die Tatsache, dass die Figuren im Laufe der Jahre immer realistischere Formen annahmen. Waren die ersten “Idolos” noch recht abstrakt, kommen die neusten der Realität schon bedeutend näher.
    Über die Künstler, die die Statuen vor über 2000 Jahren in die Steine gehaut haben und von denen bis heute mehr als 300 Werke in der ganzen Region entdeckt wurden, ist nur wenig bekannt. So wird ihre Kultur dann auch nur nach dem Ort der Fundstätten «San Agustín Kultur» genannt. Eine riesige Nekropolis, vermutlich für ihre Stammesfürsten und spirituellen Führer, wurde hier errichtet. Viele Statuen sind Bildnisse von Schamanen, Göttern und wichtigen Personen. Über die Interpretation der einzelnen Statuen herrschen aber oft geteilte Meinungen, manch einer sieht einen Gott, der ein Menschenopfer auffrisst, während andere dies als Darstellung einer Geburt deuten. Wir selbst sind ebenfalls geteilter (geschlechtlich geprägter?) Meinung: Sam sieht einen Menschenfressenden Gott oder Dämon, für mich ist es ganz klar die Darstellung der Geburt oder Fruchtbarkeit. Auf alle Fälle lassen wir uns von den mystischen Statuen verzaubern.
    Heute erwandern wir die wunderschöne Gegend auf und ab, denn eine der Skulpturen ist an einer ganz besonderen Stelle in den Fels gehauen. «La Chaquira» befindet sich an einem magischen Ort umgeben von grünen Bergen hoch über dem Magdalena Canyon. Der Spaziergang lohnt sich auf jeden Fall, werden wir doch am Ende des Weges mit einer spektakulären Aussicht über den grünen, z.T. engen Canyon und der umgebenden, atemberaubenden Natur belohnt.
    San Agustín hat aber noch viel mehr zu bieten als nur die Jahrtausend alten Steinskulpturen. Die Kleinstadt befindet sich auf rund 1800m Höhe und ist umgeben von den mit tropischer Vegetation bewachsenen Berghängen, der Andenkordillere. Hoch in den Bergen, in einer Lagune auf 3500m Höhe, entspringt der Rio Magdalena, einer der wichtigsten Flüsse Kolumbiens.
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  • Cascada del Fin del Mundo

    11 de agosto de 2023, Colombia ⋅ 🌧 22 °C

    Von Mocoa aus fahren wir nur wenige Kilometer südwärts zur Posada Dantayaco. Von dort aus ist es nur eine kurze Distanz zum offiziellen Eingang des Naturreservats. Wir wandern zwei Stunden durch üppigen Urwald, warm und feucht ist es in den unteren Regionen, etwas mehr Frische und Regen kommen uns in den oberen Regionen willkommen entgegen. Nass sind wir alleweil, ob von den heftigen Regenschauer oder von der hohen Luftfeuchtigkeit. Das Laufen auf den rutschigen Holz- und Felswegen, macht unseren Aufstieg noch abenteuerlicher; der Gedanke an den Abstieg quält mich jetzt schon.

    Im Gegensatz zu seinem Namen, ist der „Cascada del Fin del Mundo“ kein apokalyptischer Ort. Ganz im Gegenteil, der Wasserfall ist von üppigen Wäldern des Putumayo umgeben und bietet uns ein einzigartiges Naturerlebnis.

    Oben angelangt, werden die Füsse bei der Flussüberquerung bestimmt nass (eigentlich sind sie es schon), deshalb, weg mit den Schuhen! Ausserdem fühlt sich die Bodenhaftung mit natürlicher Sohle auch viel sicherer an (sorry ‚Sportiva‘!). Barfuss im kolumbianischen Urwald - wer hätte das gedacht?!

    Am Abbruch des Wasserfalls, werden wir mit einem Panoramablick auf die Amazonaswälder von Putumayo belohnt, und nach 2-stündiger Einsamkeit mit Klettergurten ‚al Fin’ herzlich willkommen geheissen. Was soll das denn? Weder will ich springen, noch möchte ich mich 80 Mweter abseilen - ‚im Fall!‘
    Zum Glück: es geht lediglich darum, die steile Aussicht in den gigantischen Wasserfall hinunter zu geniessen. In Bauchlage, notabene halb im Wasser, geniessen wir also (an-)gespannt, aber in Sicherheit gefühlt.

    ‚Al Fin del Mundo’ UNBEDINGT zum Nachahmen empfohlen!
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  • Lago Agrio - Argentinien

    13 de agosto de 2023, Ecuador ⋅ ☁️ 27 °C

    Die ersten zwei Nächte verbringen wir in Lago Agrio, unsere Ankunft in Ecuador - nicht wirklich schön!
    Eigentlich eher zufällig , und auf der Suche eines Übernachtungsplatzes, endeten wir bei Einbruch der Dunkelheit hier im Paradies von Alexandra und José mit ihren Kindern und Tieren. Und wieder packen wir die Zufallsgelegenheit am Seil. Denn nur fünf Gehminuten von hier gehts ab (oder runter) in den Jungle. Das Wasser fliesst und stürzt schliesslich auch in Ecuador! Helm auf, Klettergurt an und Seil schultern - auf zum hauseigenen Canyoning mit Hernan. Anschliessend geniessen wir die gute Küche von unseren Gastgebern!

    Geheimtipp: &aguaventura (ioverlander, Loreto).
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  • Cuyabano Wildlife Reserve

    18 de agosto de 2023, Ecuador ⋅ ☀️ 32 °C

    Über den Río Cuyabano gelangen wir mitten ins Wildlife Reserve Ecuadors. Unser Programm ist voll gepackt mit verschiedenen Touren. Hier im Amazonas erkunden wir praktisch alles vom Wasser aus, das sind die einzigen Transportverbindungen. Bei Sonnenuntergang baden wir in der
    Laguna Grande, wo wir später im Dunkeln in den Uferregionen nach Kaimanen Ausschau halten und auch tatsächlich fündig werden. Die Augen eines Riessenbrockens reflektieren unser Taschenlampenlicht. Die Milchstrasse über unseren Köpfen gibt dazu ihr bestes und kleidet den Nachthimmel bis zum Horizont mit ihren Sternbildern.
    Am nöchsten Morgen fahren wir auf einem Seitenast des Rio Cuyabeno, dem Quebrada de la Homiga, als wir vor uns im Wasser einen Ameisenbär erspähen. Er versucht, das andere Ufer zu erreichen, ein guter Schwimmer, bei dieser Strömung. Unser Guide, Ronald, ist ganz aus dem Casitta! Für ihn der erste Giant Antater, und wir dürfen das miterleben!
    Wir besuchen das indigene Dorf „Puerto Bolivar a Siona“. Die Community besteht aus 40-60 Mitglieder. Die meisten sind Farmer (Zuckerrohr, Bananen, Yuca, Mais, Früchte) sowie Fischer. Sie leben aber auch vom lokalen Tourismus, und dem Verkauf von Bambusholz. Hier bereiten wir unter der Regie von Olga frische Tortillas aus Yucas zu. Die „Casabes“ schmecken hervorragend! Olga hat auch „Arapaimas Gigas“ vorbereitet. Der weltweit grösste Süsswasserfisch.
    Der Arapaima kommt auch in den Gewässern Brasiliens, Guyanas und Perus vor und ist dort vor allem im Amazonas und den jeweiligen Nebenflüssen verbreitet.
    In Gewässern mit Temperaturen von 25 °C bis 29 °C und pH-Werte von 6,0-6,5 fühlt er sich wohl.
    Wie viele Fische, die in sauerstoffarmen Gewässern leben, ist auch dieser Fisch in der Lage, atmosphärische Luft zu atmen. Dafür muss er alle 10 bis 20 Minuten an die Wasseroberfläche auftauchen und mit einem lauten, charakteristischen Schmatzen, das weithin hörbar ist, nach Luft schnappen. Diese Luft kommt geht über die Schwimmblase und weiter als Sauerstoff ins Blut.

    Schon wieder gibts eine Belohnung im Wasser: Diesmal in pink! Amazonasdelfine werden 2 bis 3 Meter lang und erreichen ein Gewicht von 85 bis 160 Kilogramm. Ihre Farbe verändert sich mit dem Alter: So sind Jungtiere silbergrau, ältere Amazonasdelfine werden rosa. Der Kopf ist rundlich, die lange Schnauze deutlich von ihm abgesetzt. Die Augen sind winzig und beinahe verkümmert. Einmalig unter allen Flussdelfinen ist die Behaarung der Schnauze, die mit steifen Borsten besetzt ist. Eine Besonderheit des Amazonasdelfins ist, dass sein Gebiss nicht aus homogenen Zähnen besteht, sondern im hinteren Bereich des Kiefers wesentlich breitere Zähne vorhanden sind. Diese ermöglichen das Zerkauen grosser Beutefische und das Brechen von Panzern.

    Der Amazonasdelfin ist ein Einzelgänger und wird nur selten gemeinsam mit Artgenossen gesehen. Er meidet die grosse Ströme und hält sich bevorzugt in den sumpfigen und stehenden Nebenarmen auf. Hier braucht er seinen ohnehin verkümmerten Gesichtssinn nicht, sondern verlässt sich auf der Beutesuche ganz auf seinen Sinn der Echoortung. Amazonasdelfine tauchen nur kurz und kommen etwa alle dreissig Sekunden zum Luftholen an die Oberfläche. Sie sind weniger aktiv als ozeanische Delfine und vollführen so gut wie nie Sprünge.
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  • Laguna de Cuicocha

    30 de agosto de 2023, Ecuador ⋅ ⛅ 14 °C

    Der Cuicocha, auch Kuykucha, „Meerschweinchensee“ oder Kuychikucha, „Regenbogensee“) genannt, ist eine Caldera mit Kratersee und hat einen Durchmesser von etwa drei Kilometern am Fusse des Cotacachis in den Ecuadorianischen Anden. Die Caldera entstand durch eine massive Eruption vor zirka 3100 Jahren, die einen Feststoff-Gasgemisch von etwa fünf Kubikkilometern Material erzeugte, zu Tale floss und die umliegende Gegend bis zu 20 cm tief mit bedeckte. Der Vulkan ruht seit dieser Zeit. Er ist, in Verbindung mit Vulkanausbrüchen von benachbarten Vulkanen wie dem Imbabura, dem Mojando, dem Cotacachi und dem Cayambe, verantwortlich für den fruchtbaren Boden des Otavalo-Tales.Leer más

  • Quito - Centro Historico

    31 de agosto de 2023, Ecuador ⋅ ☁️ 19 °C

    Quito, oder San Francisco de Quito, liegt 20 Kilometer südlich des Äquators in einem 2850 m hohen Becken der Anden und ist somit, noch vor der bolivianischen Hauptstadt Sucre, die höchstgelegene Hauptstadt der Welt.
    Sie ist mit rund 2,7 Millionen Einwohnern neben Guayaquil eine der beiden grössten Städte des Landes.

    Die Stadt wurde auf den Fundamenten einer alten Inka-Siedlung errichtet. Bekannt ist sie für ihre gut erhaltene Altstadt aus der Kolonialzeit mit vielen Kirchen aus dem 16. und 17. Jahrhundert sowie anderen Gebäuden, in denen europäische, maurische und indigene Baustile verschmolzen wurden. Dazu gehören die Basilika auf der Plaza Grande und die besonders reich verzierte Jesuitenkirche La Compañia de Jesús.
    Bekannt ist Quito ist nicht nur für die Hauptstadt Ecuadors, sondern auch für die „Hauptstadt der Schokolade“: Quito ist bekannt für seine herausragende Schokolade, die international schon viele Preise gewonnen.

    Für uns also in vielerlei Hinsicht eine unbedingt sehenswerte Stadt. Vor allem die Altstadt mit ihren Kirchen und Klöstern, die als erste Stadt überhaupt in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen wurde. Aber ab Einkehr der Dunkelheit, verhängen wir uns selbst eine Ausgangssperre. Die sauberen Gassen sind wie leelgefegt - auch von Autos und Menschen, vereinzelt verräumen noch Indigene ihre Fruchtstände. Also sind sich auch die Einheimischen der unsichtbaren Gefahr von Raubüberfällen bewusst. Wenn wir tagsüber mit unserem potentielles Diebesgut ein Uber bestellen, flankiert uns freundlicherweise ein Sicherheitsbeamte. Von den Taxifahrern werden wir auf besonders gefährliche Strassensbschnitte aufmerksam gemacht. Total skurill, den auf uns wirken sowohl das kommerzielle Viertel, als auch das historische, als wären wir irgendwo in der Schweiz. Kaum zu glauben, aber erleben wollen wir keine Unannehmlichkeiten. So verkriechen wir uns zu den besten Barzeiten in unser Airbnb (welches übrigens auch 24/7 bewacht ist). In all unseren bereits besuchten Grossstädten fühlten wir uns bei Weitem unsicherer. Anscheinend kann man sich doch nicht immer auf sein Bauchgefühl verlassen. Übrigens „Bauch“: Tolle Restaurants und Essen gibt es hier!
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  • Basílica del Sagrado Voto Nacional

    2 de septiembre de 2023, Ecuador ⋅ ☀️ 17 °C

    Die Basílica del Sagrado Voto Nacional befindet sich im Stadtviertel Santa Prisca in der historischen Altstadt von Quito.
    Diese grossartige, neugotische Attraktion besticht durch ihre Architektur, Wasserspeier in Form von ecuadorianischen Tieren und einen Panoramablick von den Türmen aus. Die Basílica del Sagrado Voto Nacional (Basilika des nationalen Gelübdes) ist ein beeindruckendes Kirchengebäude, welches der berühmten Kathedrale Notre-Dame de Paris ähnelt. Die römisch-katholische Basílica ist ein neugotisches Meisterwerk und das grösste seiner Art auf dem amerikanischen Kontinent. Wir besuchen diese Basilika und bewundern die atemberaubende Architektur sowie den wunderschönen Altarraum und die Kapellen. Der Bau der Basilika begann Ende des 19. Jahrhunderts und wurde im Jahre 1924 abgeschlossen. Er wurde vorwiegend aus Spenden der Gläubigen finanziert. Die Bewohner von Quito spendeten Steine für die Errichtung der Kirche und im Gegenzug wurden ihre Namen in den Fels eingraviert. Die Basilika ist auf dem steilen Hügel im Nordosten der Altstadt gelegen und ein markantes Wahrzeichen der Skyline von Quito und ist von fast jedem Ort der Stadt aus zu sehen. Wir staunen über die komplizierten Verzierungen und neugotischen Details der Basilika, über die ungewöhnlichen Wasserspeier, die die Bögen der Kirche schmücken. Es sind Darstellungen von ecuadorianischen Tieren, wie Gürteltiere, Leguane, Delfine und Galapagos-Schildkröten. Wir bestaunen die herrlichen Bildnisse der Apostel und Evangelisten in den Buntglasfenstern, durch welche warmes Licht in den prunkvollen, in Gold gekleideten Innenraum strömt. Sportlich erklimmen wir die 115 Meter hohen Türme über die Steintreppe, geniessen vom inneren Balkon aus den Blick auf das Kirchenschiff und die Steinbögen. Weiter gehts die Treppe hinauf zu dem nach Süden gerichteten Aussichtspunkt. in der Ferne erblicken wir die Statue der Madonna von Quito auf dem Hügel El Panecillo. Schwindelfrei steigen wir über eine Eisentreppe zur Turmspitze hinauf, die uns mir einer atemberaubenden Aussicht über die Stadt und die umliegenden Berge belohnt. Für gutes Geld nehmen wir ein Stück Erinnerung des Rosenfensters mit, welches gerade restauriert wird.Leer más

  • Santa Cruz-Galapagos

    4 de septiembre de 2023, Südsee ⋅ ⛅ 27 °C

    Zu Ecuador gehören auch die Galapagos Inseln. Charles Darwin entwickelte nicht ohne Grund gerade hier auf Galapagos seine Evolutionstheorie, welche nichts weniger als die Herkunft der Spezies Mensch und aller Spezies erklärt. Unsere Galapagos-Reise versetzt uns in eine Urwelt stiller und riesengrossen Reptilien, Vulkanen und einer unglaublichen Unterwasserwelt.

    Hier, auf Santa Cruz, sind die unberührten tropischen Strände die Bilderbuchorte, an denen sich Seelöwen, Sally Lightfoot Krabben, Meeresschildkröten, Meeresechsen und Flamingos auf Sandstreifen unter dem sonnigen, blauen Himmel der Insel und im Wasser timmeln. Die Gewässer und vorgelagerten Korallenriffe sind voller Meereslebewesen, wo es von bunten Fischschwärmen in den Farben des Regenbogens wimmelt und Riffhaie auf dem Meeresboden lauern.
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  • Midad del Mundo

    12 de septiembre de 2023, Ecuador ⋅ ☀️ 24 °C

    Wir haben nicht mitgezählt, wie viele Male wir den 0-Meridian schon von Nord nach Süd und umgekehrt, überschritten haben, sowohl auf dem Landweg, als auch auf dem Seeweg um Isla Isabela auf Galapagos. Nun haben wir nochmals einen Abstecher zum Catequilla 0-Meridian ‚El Real Equator‘, nordöstlich von Quito gemacht, um diesen Step noch historisch festzuhalten. Zwei Kilometer Gravel, nahe am Abrund, haben sich definitiv gelohnt. Menschenleere auf dem Äquator empfängt uns. Jetzt geht unsere Fahrt endgültig weiter auf der südlichen Hemisphär und dem Sommer entgegen.Leer más

  • Cotopaxi

    14 de septiembre de 2023, Ecuador ⋅ ☁️ 6 °C

    Der Vulkan Cotopaxi ist mit 5897 Metern der zweithöchste Berg in Ecuador und einer der höchsten, aktiven Vulkane der Welt. Er ist der meistbesuchte Gipfel in Südamerika und durch seine perfekte Form mit der schneebedeckten Haube auch fast jedem bekannt. Er ist das Idealbild eines Strato-Vulkanes.
     
    Der Cotopaxi liegt etwa 50 Kilometer südlich von Quito in dem nach ihm benannten Nationalpark und gehört zur sogenannten „Allee der Vulkane“ in den östlichen Anden, zu der zum Beispiel auch der Cayambe und der Chimborazo gehört. 
    Der Gipfel des Vulkans wird – auch aufgrund seiner guten Erreichbarkeit – gerne von Bergsteigern bestiegen. Cotopaxi bedeutet in der Sprache der Quecha so viel wie "Hals des Mondes“.

    Die Landschaft des Nationalpark Cotopaxi ist geprägt von den Ausbrüchen der beiden Vulkane Cotopaxi und Ruminahui. Überall können wir die Spuren vulkanischer Aktivität, in Form von erkalteten Lavaflüssen, Laharen oder pyroklastischen Gesteins entdecken.
     
    Im Nationalpark gibt es 800 endemische Pflanzen, die es nur hier gibt. Und auch wenn die Flora und Fauna hier etwas karger ausfällt als in anderen Teilen Ecuadors, ist sie nicht weniger beeindruckend.

    Der Nationalpark ist ein wunderbarer Ort für ausgedehnte Wanderungen und das Bergsteigen.
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  • Chimborazo

    16 de septiembre de 2023, Ecuador ⋅ ☁️ 2 °C

    Der inaktive Vulkan Chimborazo ist mit seinen 6263 m Höhe der höchste Berg in Ecuador. Der Gipfel des Chimborazo ist wegen seiner Nähe zum Äquator der am weitesten vom Erdmittelpunkt entfernte Punkt auf der Erdoberfläche. Wir fahren bis 4800 Meter Höhe, und Horu quittiert uns seine Höhenarbeit mit viel schwarzem Rauch und weniger Leistung; uns wird es später zu Fuss nicht besser ergehen.

    Unser Ausgangspunkt, ist heute auch das Ziel der berühmten „Carrera del Chimborazo“. Die Radfahrer quälen sich die 38 km lange Strecke von San Juan hoch, 1618 hm gilt es zu überwinden und das auf dieser sauerstoffarmen Höhe bei starken Winden, umhüllt von Staub, Staub,Staub. Unser Ziel liegt noch etwas weiter oben. Über die Laguna Condor Chocha krabbeln wir weiter bis auf 5300 Meter zum „Agujas de Whimper“. Wir geniessen den herrlichen Weitblick mit dem ewigen Eis des Chimborazos im Rücken.

    Auf unserer Talfahrt kämpfen sich immer noch einige Athleten dem weit entfernten Ziel entgegen. Ein Sportler kurbelt sich sogar auf dem Liegerad den Berg hinauf. All unsere Achtung gilt diesem Paraplegiker!
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  • Cuenca

    17 de septiembre de 2023, Ecuador ⋅ ⛅ 21 °C

    Bevor wir dem „Museo del Sombrero“ und sämtlichen Kirchen einen Besuch abstatten, bummeln wir entlang der Calle Larga und machen einen kurzen Abstecher ins nahe gelegene „Prohibido Centro Cultural“. Ich gebe zu, das Wort „Prohibido“ wirkt auf mich wie ein Trigger. Dazu kommt, dass das Zentrum in fast jedem Reiseführer empfohlen wird! Eine Besichtigung scheint also quasi ein Muss zu sein.
    Das Prohibido Centro Cultural ist wohl als Café & Kulturzentrum gedacht.
    Ein paarmal im Monat soll es dort auch kulturelle Veranstaltungen geben.
    Ich sehe den Ort in erster Linie als einen privaten Ausstellungsort skurriler Kunstwerke. Die Werke des Künstlers Eduardo, reichen von skurril bis makaber. (Unsere Beichte dazu legen wir später in der „Catedral de la inmaculada“ ab).

    Gleich gegenüber von der Markthalle in der Calle Larga liegt das Panamahut Museum.
    Der Ursprung des Panamahuts ist erstaunlicherweise nicht Panama sondern Ecuador. Und hier wiederum, ist besonders Cuenca für seine Herstellung bekannt.

    Direkt neben den Vitrinen wird an den Maschinen gearbeitet. Der Panamahut wird aus den „Toquillastroh“ genannten Pflanzenfasern hergestellt.

    Fun-Fact: Gerüchteweise entstand der falsche Ursprung des Namens dadurch, dass Präsident Roosevelt 1906 bei einer Besichtigung des Panamakanals einen jener Strohhüte trug. Ein Foto machte den Hut weltbekannt. Hinfort trug diese Kopfbedeckung den Namen Panamahat.
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  • Frontera Ecuador-Peru

    22 de septiembre de 2023, Ecuador ⋅ ☁️ 25 °C

    Da wir vor dem Grenzübergang nach Peru nur vor verschlossenen Übernachtungstoren stehen, bleibt uns nur noch die Möglichkeit einer Grenzerfahrung: Übernachtung am Grenzposten von Ecuador. Nach Rücksprache mit dem Polizisten, heisst uns dieser herzlich willkommen, gesichert von zwei Polizeifahrzeugen zu nächtigen. Die Nacht ist so-la-la. Morgens um 02.30 Uhr werden wir mit lauter Harmonikamusik alla Schwyzerörgeli, begleitet von aggressiven und protestierendem Hundegebell, geweckt. Ein Reisebus muss angekommen sein, und hat den Musikanten sowie die Snackverkäuferin aktiviert. Auch das ganz-nächtliche Gespräch der beiden hält uns bis in die Morgenstunden wach. Horu melden wir nach unserem Frühstück in Equador ab. Auch in Peru läuft alles wie am Schnürchen, nur das Warteschnürchen der Migration ist mit 1,5 Stunden etwas lang. Bienvenidos a Peru!Leer más

  • Mancora

    24 de septiembre de 2023, Perú ⋅ ☀️ 24 °C

    Etwas Strandurlab im Nordosten Perus nach unseren Wandertagen auf über 4000 Metern im Nachbarland Ecuador kann ganz schön entspannend sein.
    Die Stadt Mancora hat nicht viele Sehenswürdigkeiten zu bieten. Der Hauptgrund, warum wir hier Halt machen, ist die endlose Menge an Sonnenschein, das gute Wetter und das Meer mit seinen kilometerlangen, weissen und feinkörnigen Sandstränden.

    Und:

    Der Buckelwal lebt in allen Ozeanen. Die Sommerquartiere liegen in polaren Meeren, die Winterquartiere in tropischen und subtropischen Gewässern, wo sich die Tiere eher in Flachmeerzonen aufhalten.

    Tiefere Meeresgebiete durchqueren die Giganten der Meere auf ihren Wanderungen zwischen den Sommer- und Wintergebieten.

    Während ihrer Fortpflanzungszeit bevorzugen Buckelwale aber auch küstennahe Gewässer und dringen dabei in Buchten und Flussmündungen ein.
    Dieses grossartige Schauspiel des Lebens ist in Peru nur in den Monaten August, September und Oktober zu beobachten. Und wir sind mitten drin!

    In dieser Zeit kommen geschätzt mehr als 1000 Buckelwale an die peruanische Küste an. Aus der Antarktis nehmen die Wale eine lange Reise von 7000 km auf sich, um auch ihre Jungen im Küstengewässer vor Peru zur Welt zu bringen. Mithilfe eines Hydrophons lauschen wir dem Gesang der jüngeren, männlichen Tiere zu, mit welchem sie die Aufmerksamkeit der Weibchen auf sich ziehen wollen. Unglaublich, was da akustisch unter der Wasseroberfläche abgeht.
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