Identität als Deutscher im Ausland
19 febbraio, Brasile ⋅ ⛅ 21 °C
Es schmeichelt sicher manchem in einigen Ländern als Deutscher erkannt zu werden. Mir ist es eher unangenehm. So viel Vorschußloorbeeren, nur weil man da geboren ist.
Wahrscheinlich ist es das gleiche Gefühl wie das eines BRD-Bürgers in der DDR.
Natürlich hat in D viel vorbildhafte Entwicklung stattgefunden. Aber es ist nicht alles Gold was glänzt und die Überhöhung im Ausland hat Folgen.
Und bei so manchem Deutschen auch. So hatte ich Kollegen, die sich regelrecht in dem Wohlstandsgefühl suhlten, wenn in Übersee die Getränke an den Strand gebracht wurden.
Die Geschichte von Europa ist Südamerikanern fremd und umgedreht. Trotz Internet. Nur gezielte Informationssuche bringt einen weiter.
Deutschland ist also bekannt durch Mercedes, Fussball, Schumacher, aber darüber hinaus wissen sie genauso wenig wie wir von der Halbinsel Valdes, Montevideo, Andenhochland und Patagonien. Das ist normal, denke ich, fällt aber erst unterwegs auf, wenn man mit den Leuten ins Gespräch kommt.
oder ähnlich lt. Medien und die Sprachbarriere erzeugen Distanz zu dem zu bereisenden Land, …. Um es ggf. sogar abzulehnen.
Yeah, speziell kann es schon unweit von zu hause sein. Was kann man tun?
Torismusrouten nehmen. Offen, freundlich, selbstbewusst laufen und mit erklärender Gestik kommunizieren. Läuft schon.Leggi altro
Was wird zeitlich unterschätzt in der Planung ?
19 febbraio, Brasile ⋅ ⛅ 21 °C
Langstrecken-Erreichbarkeit, die Basis vor Ort, Einzelziele recherchieren, Bewertungen/Rezensionen auswerten, Zeitaufwand für die Destination, Sicherheit checken, Quartiersuche , ggf. Guidesuche, Attraktivität des Zieles einordnen (Sauberkeit, Sicherheit, kulturelle und natürliche Sehenswürdigkeiten, für uns erträgliche klimat. Verhältnisse wie Luftfeuchte und Temperatur), Telefonkarten bzw. Sicherstellung der Interneterreichbarkeit und der Bezahldienste/Bankerreichbarkeit/Bargeldquellen, Recherche für die Gegenden zur Orientierung und Informationen über die besonderen Orte, , Karten runterladen, …….
Was hilft noch in der Vorplanung und unterwegs? Chat GPT oder ähnlich, Offlinekarten, Telefonkartenzugriff in den einzelnenLändern ggf mit Zweittelefon, Booking.com, Uber-app, Leute vor Ort ansprechen wegen Dienstleistungen, Sprachkenntnisse und Offline-Übersetzungsapp, Sonnenhut, Jacke für abends, In Touristenhotspots Eintrittskarten vorbuchen, Online - check-in für die Flüge, stabile Einkaufstüte für unterschiedlichste Eventualitäten dabei zu haben, Dollars für alle Fälle, Visa und Debitcard auf dem Handy, …..(wir vervollständigen bei Gelegenheit)Leggi altro
In welchem Alter reiste man vor 100 o 200 Jahren?
21 febbraio, Qatar ⋅ ☀️ 28 °C
....... Wenn Sie Filius vom Bürgermeister oder dem örtlichen Banker waren bestenfalls.
Ohne Krankenversicherung. Dafür war jedoch beim Quaksalber der Aderlaß möglich. In der Zeit als man Syphylis mit Quecksilber behandelte. Oder man denke an die Behandlung der Hexen. Ertränken. Und wenn Sie nicht wieder aufwachten: Man wußte es doch, dass sie nicht vom Teufel besessen waren. Denn wenn sie es gewesen wären, dann lebten sie.
Jaja, gute alte Zeit. Mühselig war sie. Was haben wir es heute leicht (nicht nur zu reisen). Doch zum Thema.
In meinem aktuellen persönlichen Reisealter hat man vor 200 Jahren oft schon seine Letzte Reise getan. Das bringt mich zu der Frage:
In welchem Alter sollte man reisen?
Jetzt wo das Ende naht? Ich bin 70. Also Baujahr. Der Prozess des Ablebens hat begonnen. Seit bestimmt 25 Jahren. Hab ich so gelesen. Die Biologie sei kaum zu überlisten. Statistisch sind dem Jahre 2050 näher als der Jahrtausendwende. Bemerkt man noch nicht recht, oder?
Tatsächlich viel mir in den letzten Monaten auf: Nicht das ich irgendwas bereue bereist oder nicht bereist zu haben, aber manches früher bereist zu haben wäre für den Horizont nicht verkehrt gewesen. Auch für die eigene Einstellung zu manchen Themen.
Was fiel auf im Laufe der Lebenszeit? Jeder hat einen persönlichen Zenit. Manche sind die Feger und zentrale Person im Raum schon mit 25 und welken dann vor sich hin. Sogenannte Spätzünder sind bis in die späteste Jugend Langweiler und zünden dann, …… sind dann perfekter Familienvater, beruflicher Macher und engagierter Sportler mit sozialem Betätigungsfeld zugleich. Oder anders.
Wieder andere waren laufend unterwegs, wie auch immer sie das gemacht haben.
Wann hat man bei diesen verschiedenen Lebensmodellen denn Zeit zu reisen bei den sozialen Verpflichtungen und den finanziellen Zwängen der jeweiligen Lebensphase?
Was würden wir der Jugend empfehlen, sofern wir gefragt würden?
Der Reisehöhepunkt ist für manche erst wenn sie oll sind oder sie haben das „jung reisen“ aus irgendwelchen Gründen verpasst, nicht gekonnt, nicht getraut….. jawoll, zudem benötigt man eine Inspiration oder einen Grad an Erfahrung in der Planung. Und den Mut mal alles liegen zu lassen …..über mehr als 3 Wochen.
Je älter wir werden, und umso später wir geboren sind, umso weniger ALT erachten wir Menschen mit 50, 60 oder 70. Wer konnte sich schon in unserer Kindheit vorstellen mit über 50 - sooo aaalt - auf einen anderen Kontinent zu fliegen. Man wollte es sich nicht vorstellen: Halbmumien im Flieger. Die schaffens kaum den Gateway hoch. Von hinten siehst Du nur Zuckerwatte über den Rückenlehnen. Unvorstellbar, wenn man 25 ist. Wer konnte sich da Surfer mit über 60 vorstellen oder tätowierte Skateboarder mit 45 +? Undenkbar vor 50 Jahren.
Was wissen wir heute? Grau ist keine Farbe des Verzichts, sondern der Souveränität. Also nix wie weg, solang es geht!
Nein . Wir wollten eigentlich lieber die schwitzigen Füße der Teenager in der Schule bzw. die Werkstatt im schmuddeligen November erleben. Abr dann haben wir uns entschieden lieber in 2025/2026 den großen runden Geburtstagen in der Bekanntschaft entgehen :)Leggi altro
Was bedeutete UNS das Reisen in jungen Jahren?
22 febbraio, Qatar
Was für ein Abenteuer mit 4 oder 6 Jahren von Dresden nach Rostock…in 12 h mit Pausen. Es war aufregend wie nix. 4 Uhr aufstehen. Bemalte Schilder aus der Heckscheibe in den rückwertigen Verkehr gehalten: WIR HABEN URLAUB!
Im Trabbi sind wir beim Bremsen auch mal zwischen die Sitze gekullert ohne die 1978 eingeführten Sicherheitsgurte. Andererseits sind wir sind im Rauch des Fahrers Opa Heinz mit Hut im langen Warti 353 mit Knüppelschsltung unsichtbar geworden oder schauten durch heute so bezeichnete Panoramafenster.Das war normal. Genauso wie die Bodenfreiheit der o.g. Sedan’s, vergleichbar mit der eines heutigen SUV’s. DasFahrgeräusch gab einem das Gefühl der Straße noch nah zu sein, und eine Verbindung mit Geschwindigkeit und Weg einzugehen.
Das war die Zeit, als wir in der Schule Bilder malten, in denen die Vorstellung des Lebens nach dem Jahre 2000 wiedergespiegelt werden sollte. Phantastisch aussehende Gebäude warn darauf angesagt und vielleicht auch der Gedanke vom individuellen Reisen mit einem Antrieb auf dem Rücken. Heute können wir nicht mal auf einem Bahnhof in Stuttgart stehen, weil er nach 15 Jahren Bauzeit doch nicht fertig ist und die Eröffnung 2027, also in weiteren zwei Jahren, nicht garantiert ist. Kann es sein, dass die für den Bahnhof vorgesehenen digitalen Einrichtungen von annodazumal dann erst mal revidiert, oder erfunden und neu installiert werden müssen?
Kann aber auch sein, dass das Raum–Zeit-Continuum sich zwischen rückwärts bewegt und wird deshalb die Fertigstellung gar nicht mehr erleben werden und können. Okay, bisschen weit her geholt. Daher der Merksatz: Lasst uns mit Zuversicht in die Zukunft schauen.
Urlaub in den 70igern . Teils war noch selber Heizen im Quartier angesagt,… mit Kohlen usw.
Oder die Häusschen mit dem Herzen war auch über den Hof, oder die Fliegen überraschten uns im Sommer, da das Zimmer über dem Schweinestall war.
Oder die (noch richtigen) Daunenbettenim Winter ließen es nicht zu im Bett über die Senkrechte hinaus an die Decke zu blicken, weil die baumwollgezähmten Federberge die 30 cm Stärke erreichten.
Aufgewacht gings zum Frühstück über Sandwege ins 1,5 km entfernte Restaurant. Die Edbeermarmelde war toll.
In Erinnerung blieb mir auch das Duschen mit Zuber vor dem Waschhaus im Hof.
Mit 14 sah man im Osten noch Männer, die den Krieg erlebten, mit Fahrzeugen ihrer Jugend oder mit dem Fahrrad an die Ostsee fahren . So u.a. auch auf dem Berliner Roller.
Wir träumten aber vom modernen Simson S51.
Da fällt mit ein https://www.youtube.com/watch?v=Rs3UPo75tg4 Den Song habe ich erst nach der Wende entdeckt. Oft gespielt worden ist er im Rundfunk auf Grund des Textes wohl nicht.Leggi altro
Reisen für die ehem. DDR-Bürger um die Wendezeit
22 febbraio, Qatar ⋅ 🌙 19 °C
Mit mehr als 18 Lenzen schlief man auch mal im dem eigenen Trabbi und fuhr mit dem Zelt bis nach Tschechien, ..was das eigene Geld gerade hergab. Oder wir schliefen ein Jahr später im 2-Türer Toyota -Sport auf der Autobahn neben dem Schweinetransporter.
By the way und Fatal: Heute ist regional ist die Autobahnqualität im Ost-West- Vergleich tendenziell umgekehrt proportional.
Ein paar Jahre später war das einlagige Zelt schon out und die Bequemlichkeit eines Bungalows wurde mehr wertgeschätzt.
Die Grenzen waren das Abenteuer schlechthin. Die emotionale Ladung, beim unverzichtbaren Verstecken des zu schmuggelnde Geldes oder den Zöllner zu beschäftigen nach entsprechender Wartezeit, war nicht unerheblich. Ich weiß nicht, ob Zugfahrten entspannter waren. Aber auf dem Rückweg hatte man richtige Ledersportschuhe oder ähnliches :)
Die Ziele sind nicht mehr so exotisch, wie 1970.
Fakt: wir leben in guten Zeiten. Was heute so möglich ist. Wenn du dich bewegst kommst Du für 129,-Euro in die Tropen.
Wer es ruhig angehen will und für sich organisiert fuer 4 Wochen mittels unbezahltem Urlaub den Job einfach liegen lassen zu können, hat wirklich Erholung und die Chance auf freien Kopf statt Urlaubsstress. Letzteren macht man sich selbst. Dessen darf man sich bewusst sein.
Die offensichtliche Priorität Nr. 1, wofür die Menschen der DDR kämpften und eintraten ist Realität. Reisefreiheit, was sogar bedingt mit Sozialhilfe möglich ist (Legal, und wenn man die Möglichkeiten nutzt). Beeindruckend.
Was ich mir nicht vorstellen konnte ist, dass Reisen über 3oder 5 Wochen für einen „Normalo“ überhaupt möglich ist. Wir sind in Deutschland wiiiiiirklich priviligiert. Das sieht man überall außerhalb von Skandinavien, Deutschland, Niederlande, Oesterreich, Schweiz, England, Monaco, Frankreich……dann wird es schnell dünn. Südamerikaner haben 10-14 Tage Urlaub, die meisten Japaner unter 16.
Auch alle Länder mit Straßenhändlern sind in der durchschnittlichen sozialen Breite nicht dazu in der Lage.
————Leggi altro
Reisen in der Zeit des späten letzten Jahrhunderts
23 febbraio, Qatar ⋅ ☀️ 28 °C
Als wir jünger waren flogen wir ohne Versicherung und Blutverdünner. Unsere Vorfahren auch.
Heut im aktuellen Alter hat man anderes dabei. Schon mal 2 Brillen… für Lesen und Fernsehen, Kopien der Dokumente, Zweithandy, Ladegerät…… vor 2008 war man mit einem Packen Papier unterwegs…vor der offizieller EU mit noch mehr Papier und Scheinen der entsprechenden Währung oder Schecks und Vouchern.
Flüge in den 90igern, erinnere ich mich, waren versorgt mit richtigem Besteck und mehr Platz beim Essen als heute in 9000 m. Pappbrötchen waren noch nicht en vogue. Es war wirklich noch besonders. Heut’ ist Fliegen wie Bus fahren. Fliegen ist nicht mehr elitär. Die Überlegenheit schmilzt. Kommt da bei Influenzern u.ä. keine Unzufriedenheit auf? Okay, sie kennen es nicht anders.
Steigerungen lässt es im "Schnell-effizienten Reisen" kaum noch zu, oder? Dafür haben wir Freiheit im Fliegen und mehr Sicherheit. Und Luxusprobleme. Ist der USB-Stecker im aktuellsten Standard?
Komfort lässt sich aktuell noch in der 1. Klasse vergrößern, im integrierten Multimediabereich am Platz und mit der Lautstärke im (Langstrecken)Flieger.
Und leider gibts wieder Reiseziele, die man aus Prinzip und politischem Kalkül ausschließt. Ein Rückschritt.
Damals waren die Sitznachbarn noch chic. Heute ist's wie im Überlandbus. Gut, keine Hühner auf dem Schoß, aber vom Halbpunk bis zur Influenzerin oder antiautoritär erziehenden Eltern bis zu duftenden Knoblauchfreunden ist alles dabei. Vorgestern hab ich mir die koreanische Hühnergrippe oder so was eingefangen, jedenfalls liege ich gerade flach. Die Asiaten sind, was Husten, Prusten, Räuspern, Schneuzen, Schmatzen betrifft oft etwas rustikaler. Mal sehen, wie das in Japan ist. Ob das die kulturellen und positiveren Außenseiter sind.
Ist Euch auch schon pasiert oder? Man guckt auch auf transsexuelle Reisende. Und weiß, auch andere gucken. So divers ist’s nicht, dass man drüber schaut. Und ebenso die dicklipppigen handyhaltenden, im Flug Instagram- und Schminktipps guckenden Püppis mit den großen Augen. Mal schauen, was nach den Kardashion-„Bootys“ kommt.
Für die wurde der Fotoapparat irgendwann durch das Handy ersetzt, welches offensichtlich für das Selfie per Strahlung Serotonin an die auf der digitalen Erinnerung der Anzuhimmelnden sendet, um nach dem Auslösen in Bruchteilen von Sekunden in sich wieder zusammen zu fallen. Selfies aller Orten. Castingschnute, gestanztes Lächeln und schlanker Fuß ist wohl der geilste Moment. Die nächste zu erreichende Stufe müsste sein, das o. g. Gefühl doch eher im Liegen zu präsentieren, oder? Ich finde, daran darf noch gearbeitet werden. Die Römer konnten es auch.
Doch zurück: Es hat etwas ernüchterndes in dem Moment, denn die Bedeutung dieser Fotos erschöpfen sich im Zeigen von Victoryzeichen, gestreckter Zunge, Piercing, Tattoo und dem Potential des Markenbekleidungskonsums. So sehen Reisepostings und Instagrameinträge oft aus: man sieht immer die gleichen Menschen und der besuchte Ort verschwindet im Hintergrund! Schad’. Die Frauen sehen aus wie vom Escortservice! Männer cool wie Mafiamitglieder im Markenfreizeitlook oder bewusst designter Sozialhilfelook unter der Sonnenbrille!
Durch diese vermeintlichen Vorbilder sehen die kosmetischen Gesichter der Nachfolgegeneration oft ziemlich ähnlich aus. Die optische Perfektion der äusserlichen Anstrengung mit Quast, Stift und Puder ist oft schon beeindruckend, wird aber aufgrund der Maskenhaftigkeit und quantitativer Masse im Unterbewusstsein als unecht-künstlich abgelegt. Das scheint aber der Schritt zum perfekten Menschen zu sein, was in den USA mithilfe von genetischer Auswahl zum nächsten Geschäftsmodell werden könnte. Die sozialen Netzwerke sind dafür die Werkzeuge zur Selbstbestätigung. Denn Unzufriedenheit schürt Konsum. Und Wachstum ist in den Wohlstandsländern vorrangig durch Optimierung möglich. Mal sehen, was nach dem maximalen Ausreizen der Optimierung kommt.
1750 bis Louis Daguerre tätig wurde gabs gar keine Urlaubsbilder Bilder. Nur Zeichnungen, Stiche oder Lithografien. Auch für Goethe. So sahen dann auf Depeschen, in Büchern und auf den daraus entstehenden Denkmälern und Brunnen in Europa z.B. auch die Delfine aus. Diese Riesenköpfe (schon mal erwähnt), dicke breite Mäuler mit ebensolchen Lippen. (die Vorlage für Posting-Püppies?) In dieser Zeit des Ruinenbaus für die entsprechende Romantik entstand so was wie Tourismus, weil höhere Einkommen nach 1800 nicht nur auf kirchliche Würdenträger, Söhne anerkannter Persönlichkeiten und feudale Niesnutzer verteilt wurden und Einkommen für weitere Bevölkerungsschichten über die Kosten des täglichen Verbrauchs hinausgingen. Was für eine Errungenschaft.Leggi altro

ViaggiatoreAlso Ralf dein Intellekt erschlägt mich schier - wie kann man so viel hochgeistiges schreiben am Stück 😂
Was wissen wir denn schon über die Japaner ?
2 marzo, Giappone ⋅ ☁️ 13 °C
Wir kennen sie hektisch durch Europa reisend, nicht? Die sind schon komisch, nicht? Aber die Hintergründe kennst man selten. Verstehen will man den Anderen eh nur, wenn man ein Fünkchen Sympathie hegt. So wissen wir z.B. nicht -->
Warum sind sie Maskenträger? Corona-Maskenpflicht gabs nicht. Auslöser war die spanische Grippe von 1919 und Smoke um die 60iger und 70iger, bis dem Dieselmotor der Kampf b.z.w. der Partikelfilter angesagt war.
——————-
Auswanderungsquote: kaum messbar
Kriminalität: vergleichsweise sehr gering
Arbeitslosigkeit: 2.2%
——————-
Japan gehört seit Jahrzehnten zu den Ländern mit der höchsten Lebenserwartung weltweit.
——————
Japan hat
+5–6 % Fläche mehr gegenüber Deutschland.
Wichtiger Unterschied:
Ein großer Teil Japans ist Gebirge (ca. 70–75 %), daher ist die bewohnbare Fläche deutlich kleiner als in Deutschland.
——————-
Schule: Zusammenfassung chatgpt
Unterrichtskultur
🇯🇵
• Frontales Lernen stärker verbreitet
• Hohe Standardisierung
• Klassenkollektiv wichtig
• Respekt vor Lehrern sehr ausgeprägt
• Schüler reinigen selbst die Schule (Verantwortungskultur)
🇩🇪
• Mehr Diskussion & Gruppenarbeit
• Lehrerautorität schwächer
• Mehr pädagogische Vielfalt
• Mehr Heterogenität in Klassen
⸻
4️⃣ Soziale Durchlässigkeit
🇯🇵
• Relativ geringe Leistungsstreuung
• Weniger extrem schwache Schüler
• Bildung stark meritokratisch organisiert
• Herkunft spielt Rolle, aber weniger stark als in Deutschland
🇩🇪
• Starker Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg
• Frühe Aufteilung (Gymnasium / Realschule / etc.)
• Größere Leistungsunterschiede
⸻
5️⃣ Zeit im System
Japan:
• Schuljahr länger
• Weniger Ferien
• Mehr Hausaufgaben
• Hohe Teilnahme an Clubs (Sport, Musik etc.)
Deutschland:
• Mehr Ferien
• Weniger wöchentliche Unterrichtsstunden
• Freizeit stärker getrennt von Schule
Japan ist bei PISA führend.
———————
Gehaltswerte der Berufsgruppen liegen nicht so weit auseinander wie in Deutschland, die sozialen Unterschiede klaffen weniger suseinander
--------------
Anderes Thema, was weltweit die Hotels betrifft -->
Was ungünstig ist in unserer Wohnzivilisation ist: das Schließen, Verschrauben von Fenstern
zugunsten passiver Belüftung, herabstürzenden Kamikazeturnern und Lebensmüden.
Nachteil: Wenn Du im Hotel bist, duschst, krank bist und Dich auf die aktive Lüftung, Zug, dreckige Luftsystemfilter usw. verlassen musst, wird Dir nicht besser.
Ich möchte Euch Aufrufen in Eurer Heimatstadt Petitionen, Demonstrationen, Umzüge zu initiieren, die das dem Fenster in seiner Genetik und Evolution eingeimpfte Öffnen wieder ermöglicht! :)
—————-
Die Leute sind unheimlich nett, unheimlich rücksichtsvoll, es ist nirgends laut, nicht übergriffig, …. wir fürchten, dass uns die Deutschen regelrecht poltrig vorkommen würden, wenn wir in kürzester Zeit wieder nach Deutschland kämen.
Wir wurden im Café direkt vom Tresen aus mit Kostproben überrascht.
Es ist ein Familienbetrieb, wo 6-8 Verwandte zusammenarbeiten.
Hier geht es nicht um das schnellstmöglich wirtschaftliche Großwerden, sondern um Ästhetik (so macht es überall den Eindruck). So gibt es hier wie überall gutes Material, auf dem Teller und das Geschirr selbst ist in dem Lokal von Wedgewood. Hut ab.
Es hat Stil. Man kann sich wohl fühlen.
In dieser Qualitätskategorie ist es auch bei Einbauten im Hotel, Türen, Ausstattungen, Kleiderbügel, man wird äußerst selten mit Mittelmäßigkeit überrascht.
Das Essen scheint einen hohen Stellenwert zu haben, denn dekoriert ist es immer.
—————
Die ältere Generation wird sich bei Konflikten oft weggeduckt (und trotzdem scheint das System irgendwie sozialverträglich zu sein) , so haben wir das recherchiert. Die Hierarchie wird bei den jüngeren Leuten ein Stück weiter aufgelöst. Die Schule soll nicht mehr die absolute Strenge haben, wie zehn Jahre früher.
Die nachwachsende Generation, der Jugend besteht offensichtlich auch weitgehend aus Einzelkindern.
Der ArbeitsGeneration folgt eine KonsumGeneration, das ist sehr wahrscheinlich (und beobachtbar)
—-
Jazz kam in den 1920ern über Hafenstädte/ausländische Musiker nach Japan und wurde mit „modern“, „kosmopolitisch“ und Stadtleben verbunden – das blieb kulturell hängen.
Musikmarkt: Japan ist einer der größten Musikmärkte weltweit; das begünstigt Nischen mit zahlungsbereiten, spezialisierten Communities (Sammler, Audiophile, Konzertgänger)
—-
Ästhetik:
Wabi-sabi (侘寂) ist eine japanische Ästhetik/Grundhaltung, die Schönheit im Unperfekten, Vergänglichen und Schlichten sieht.
• wabi (侘): schlicht, unaufgeregt, „einfach“ – eher zurückgenommen als prunkvoll
• sabi (寂): Patina, Alter, Spuren der Zeit – das Schöne an Gebrauch, Reife, Vergänglichkeit
Typische Merkmale:
• Unregelmäßigkeit statt perfekter Symmetrie (z. B. leicht schief, handgemacht)
• Natürliche Materialien (Holz, Ton, Papier) und ruhige Farben
• Patina/Spuren gelten als Charakter, nicht als Makel (Kratzer, matte Stellen)
• Leere/Raum als Teil des Designs (nicht alles „vollstellen“)
—-
Onlineshopping, (übers Fernsehen auch) und Kosmetik scheint ja auch eine große Rolle zu spielen.Leggi altro
Nachrichten von Übersee ?
3 marzo, Giappone ⋅ 🌧 8 °C
Depeschen nach Hause (z.B. mit Kirschbaumblüte) oder Rückfragen dauerten vor 50 Jahren noch Wochen,…noch 100 Jahre früher dauerten sie Monate und kosteten recht viel Aufwand —> Transport über Postkutschenlogistik oder Reiter. Praktisch war die Brieftaube. Der Aufwand war die Zucht und das Futter das Porto :)
Die Anzahl der Nachrichtenübertragungswege ist dank Tesla, Morse und Kollegen vielfältiger geworden.
Später aufkommende Postkarten kosten heut gemessen am Einkommen sicher weniger als damals -> Portokosten aus Übersee eingeschlossen.Aber finde heute mal Briefmarken und vor allem Briefkästen! Die klassische Postkarte hatte ihre Zeit nur 150 Jahre circa lang (1. klassische Postkarte ist von 1869). Der Bedarf sinkt weiter.
Qualitativ waren bei Fotopostkarten keine Meisterwerke zu erwarten. Man denke an die teils verschwommenen Farben der sog. „Bunt“-Fotos . Schaut mal in Eure Alben und Ihr wisst , was ich meine.
Übrigens, das erste kommerzielle Farbfotoverfahren kam 1907 auf den Markt (Gebr. Lumiere). 1974 erreichten Farbfotos auch die DDR.
Auch ein 10-minütiger Anruf war finanziell vor 2 oder 3 Jahrzehnten beinah undenkbar, weil sehr teuer. Da half auch das Nokia noch nicht. Heute ist’s einfach per Anruf über WLAN (Mit Bild) statt Postkarte. Als Universalverbindung gibts Satellitenverbindungen.
Und zugegeben, eine Bilder mit 5MB hätten fürs Versenden 1980 ein Vermögen gekostet. :)Leggi altro
Recherchen für die Reise
3 marzo, Giappone ⋅ 🌧 8 °C
Globalisierung durch das Internet macht uns das Reisen wirklich einfach. Welchen Aufwand mußte man vorher für große Distanzen aufwenden. Allein für die Planung. Recherchen waren sehr aufwendig und bedurften Manpower, Kontakte und Lexikas. Heut’ bekommt man mit ein paar gezielten Fragen alle wichtigen Informationen über Chat GPT , die Revolution nach dem Internet, dem Smartphone. Was einem fehlt recherchiert man unterwegs.
In jeder Epoche vorher war das Reisen durch fehlende Vorstellungen exotischer. Durch den informativen und finanziellen Wohlstand haben wir Sicherheiten und weniger Überraschungen, was durchaus ein Nachteil sein kann. Denn die Überraschung als Emotion ist wichtig für Respekt, Zufriedenheit und Faszination. Außerdem fühlt man Reisen mit Überraschungen anders als punktuelle All-inclusiv Reiseziele oder durchorganisierte Touren. Letztere sind genau genommen kleine Ausflüchte aus dem Alltag. Die "großen Reisen" ergeben einen beobachtenden Kontext (statt zeitlich begrenzten Touristenkonsum), der andere Sichtweisen ermöglicht. Zugegeben, darüber hatte ich vorher auch keine Gelegenheit nachzudenkenLeggi altro
Anlass der Reise war bei uns die Gelegenheit.
3 marzo, Giappone ⋅ ❄️ 4 °C
Diese passte. Und zugleich kommt die Frage auf "Passt das noch, was bisher war/ging?“ Das ist ein guter Nebeneffekt! Dafür ist ein Bruch mit dem üblichen Leben mit den klassischen 2, 3 oder 4 Wochen Urlaub wirklich hilfreich.
Denn wir nehmen nur wahr, wenn wir die Kontraste sehen,….So bleiben auch die stärksten Erinnerungen von den Ländern, die unserem Leben am weitesten entfernt sind. Wenn alles ähnlich ist, wie es ist, verblasst es. Wie die Liebe.
Änderung entsteht durch Reibung im System. Dafür ist ein grober Schnitt im Leben recht willkommen. Denn Änderungen erwirken das Beseitigen von dem was nervt. (Wir musstn vor Abflug viel sortiert bekomen z. B. )
Und was nervt ist störend. Ein Grund für Änderungen. So funktioniert unser Hirn. Dazu gehören die geänderte Lebensart, oder diverser Verzicht beim Reisen, welcher geplant oder überraschend eintreten kann und wird. Ebenso die Diversität der Orte und Eindrücke. Die Brüche sind’s, die es interessant machen. Es ist wie in der Kunst.
Wir können sagen: wir sind mit dem Ergebnis des Reisens fein und denken es geht anderen auch so.
Eine lange Reise ist dazu da wieder hungrig zu werden. Sich von alten Zöpfen zu verabschieden und den Blick von aussen auf das eigene Tun, das Vergangene und die neuen Lebensdetails zu ermöglichen.
Was wir dann denken oder fühlen, also wenn wir wieder da sind, und was wir anders machen, ist aktuell nicht absehbar. Aber ich bin in der Hoffnung, dass es gut wird. Denn bessere Zeiten gabs, global für alle gesehen, noch nie. Auch wenn, wie gerade zu lesen, einiges ungleich und/oder in Schieflage ist. Aber die Anzahl der Möglichkeiten für die Meisten hat sich in den letzen 75 Jahren weltweit enorm erhöht. Das macht doch Mut.
Den benötigen wir :)Leggi altro
Japan. Was wissen wir schon über Japan Teil 2
6 marzo, Giappone ⋅ ⛅ 8 °C
Unaufdringlich, schlicht, charmant, hochwertig, smart, sind die Architektur und Gestaltung, das Essen….
Bescheiden, aufmerksam, gastfreundlich, rücksichtsvoll, freundlich sind die Menschen, sobald man direkten Kontakt aufgenommen hat.
Im täglichen gilt: Respekt (z. B. Im Restaurant keinen anderen Gästen durch Lärm oder Handy auf den Nerv zu gehen).
Es geht hier nie um VIEL, um PROTZ, um GESEHEN / GEHÖRT werden,…
Der Japaner in den ländlichen Bereichen zeichnet sich durch Bescheidenheit aus. Eine Mischung aus Lebensstil, Raumlogik und Demografie ist die Ursache für die Philosophie "klein und effizient".
Japanische Wohnkultur ist traditionell kompakt (Tatami-Räume, Schiebetüren, Multifunktionsräume).
Weniger Besitz, funktionale Nutzung von Raum.
Ästhetik der Bescheidenheit (wabi-sabi).
Das soziale Umfeld und die Infrastruktur sind aus dem Kontext unserer Recherchen und dem sichtbaren Umfeld heraus sicher gesund und unauffällig.
Japaner investieren oft eher in:
Qualität
Service
Erlebnis
und weniger in große Häuser oder große Autos.
Die Geräusche der Ampeln für die Blinden, Durchsagen i d Metro, Geräusche der Züge sind zurückhaltend.
Man kann es hier wagen, zur Straße raus zu wohnen oder anzumieten.
Die Auflagen von den Zulassungsbehörden d Fahrzeuge sind bezüglich Lärm scheinbar so hoch, dass man auf den Straßen tatsächlich Ruhe hat. Und der Asphalt ist überall tipptopp.
—
Und als Reiseland ist es bedenkenlos sicher. Ich glaube man kann einfach los fahren und anmieten.
Nur die Preise für die Übernachtungen sind immer genau zu überdenken, das ist kein Schnäppchen.
----
Speisen sind nie schwer
——
Anbei noch Bilder von Tai‘s. (17. Jh ….
… transportablen „Schreinen“, die 2x pro Jahr zum Einsatz kommen.
—.
Überland-Busse spontan nutzen wollen ist nicht zu empfehlen. Diese sind vorreserviert/voll. Teils Tage im Voraus.
2.5 h Busfahren kosten 25-35€.
—-
Einerseits gibt es jede Menge Restaurants, und wir sind dort auch noch nie enttäuscht worden, auf der anderen Seite gibt es jede Menge Fertigprodukte mit viel Plastik verpackt in den Supermärkten.Leggi altro
Wissen über Japaner Teil 3 + Geschichte kompakt
9 marzo, Giappone ⋅ 🌙 3 °C
• Gruppenharmonie ist wichtiger als individuelles Rechthaben.
• Schweigen kann Zustimmung, Unsicherheit oder höfliche Zurückhaltung bedeuten.
- freundliches Verhalten heißt oft zuerst: respektvoll, kontrolliert, konfliktvermeidend.
Viele Regeln funktionieren, weil man andere nicht belasten will. Das ist ein anderes Grundgefühl als bloßer Gehorsam.
Die oft bewunderte Ordnung hat auch eine Kehrseite: sozialer Druck, Anpassung, Erschöpfung.
• Freundlichkeit bedeutet nicht automatisch Nähe oder Einladung ins Private.
• Viele Japaner sehen sich selbst keineswegs als „besonders exotisch“, sondern eher als normal – und empfinden westliche Verallgemeinerungen oft als grob.
--
Japans Geschichte grob (ohne Gewähr-weil komplex) --> Quelle: Reiseführer Japan von Oliver Hoffmann und Kikue Ryuno
- Besiedlung wohl bereits vor 30.000 Jahren
Linguistische und kulturelle Wurzeln wohl um 8000 v. C.
Besiedlung von heutigem Polynesien oder Russland über die damalige Landbrücke
-Es gab Sammler, klassenlose Gesellschaft
- 300 v. Chr. drängte die Yayoi-Kultur von
Korea auf die japanischen Inseln—— chinesische Kultur quasi
- Trennung von herrschender
Klasse und untergebener agrarwirtschaftlich
orientierter Masse aus. Die Herrschaftselite
war durch Abstammung und
Zugehörigkeit zu einem Clan (Uji) legitimiert,
berief sich auf Ahnengottheiten
und führte die Herrschaftsbezeichnung
des Tennō (Kaiser) ein. (so gehts—> Vermittlung etwas besseres oder göttlicher Abstammung zu sein , und regieren) -zugegeben—> sie haben landwirtschaftliche Techniken mitgebracht.
- ab 538 Buddhismus chin. Prägung (und Literatur, Geschichte und Philosophie eingeführt)
- 645 erster Beamtenstaat
- 894 Abkopplung von China
- ab 1150 ca. Trennung Hofadel und Kriegeradel (Samuraizeit)
- 1274 mongolische Krieger unter Kublai Khan nach Kyūshū setzen über, um Japan zu erobern
-Folge: Vereintes Wehren d. Feudalherren und Kaiserhaus und ein „Götterwind“(ein Taifun) zerstörte grosse Teile der mongolischen Flotte
- Zen- Buddhismus und Boom des religiösen
Bewusstseins und esoterischer
Sekten zu verzeichnen, die sowohl vom
Shogunat als auch vom Kaiserhof unterstützt
wurden.
- folgend: sich bekämpfende Kaiserhöfe
- Mit den Portugiesen trafen 1543 auf
Kyūshū die ersten Europäer ein. Die portugiesischen
und später spanischen Seefahrer
brachten Feuerwaffen und den
christlichen Glauben mit: Wer als Feudalherr
Schusswaffen von den Europäern
erwerben wollte, musste Missionierungsarbeit leisten
- Übergang der Klasse der Samurai in die Klasse
bezahlter Beamter. Die Bauern wurden
entwaffnet
- Japan hatte zur damaligen Zeit schätzungsweise
rund 25 Millionen Einwohner, Christen zählte man rund eine Million
– in etwa so viele wie heute in Japan.
Die Regierung fürchtete die Gefahr einer
schleichenden Kolonialisierung durch
die Missionsarbeit. Zuerst wurden die
Jesuiten 1587 ausgewiesen, anschließend
alle Missionare, ehe das Christentum
gänzlich verboten wurde. Bei Christenverfolgungen
1597 kam es in Nagasaki
zu 26 Kreuzigungen.
- Tokugawa- bzw. Edo-Zeit
(1603–1868): —> 1641 schottete die konservative Politik
„Tokugawas“ (Regierung) Japan vom Rest der Welt ab:
Ausländern wurde die Einreise nach Japan
verboten, Japaner durften nicht ins
Ausland reisen. Die in Japan lebenden
Ausländer wurden ausgewiesen, mit
Ausnahme einiger weniger holländischer
und chinesischer Kaufleute, die
strikt unter den Weisungen des Shogunats
standen und sich ausschließlich in
Nagasaki (auf der aufgeschütteten Insel
Dejima) aufhalten durften. Die Abschottung
des Landes wird als Reaktion
auf die zunehmende Missionierung
durch die Europäer gedeutet,
- Mit der Ausrichtung nach innen wurde
der Kampf gegen das Christentum
forciert, was zum einen zur Tötung von
Priestern führte und zum anderen zu
der Maßnahme, dass sich jeder Japaner
bei einem buddhistischen Tempel registrieren
musste. Die Fortschritte in jener
Zeit lagen vor allem im Ausbau der
Ackerwirtschaft, sodass sich die Fläche
kultivierten Landes verdoppelte. Eine
Zeit des Friedens ermöglichte der Samurai-
Klasse den Übergang zur Zivil- und
Verwaltungsgemeinschaft. Der
strikte Erziehungskodex der Samurai-
Regierung lehrte die Klassenhierarchie
des Feudalstaates (Samurai, Bauer,
Handwerker, Kaufmann), die Loyalität
gegen über der Führung und die Unterordnung
der Individualinteressen unter
die der Familie.
- In den 1850er Jahren öffnete
Japan einige Häfen für den Handel mit
Amerika, Handelsabkommen wurden
mit England, Russland und auch Preußen
geschlossen.
- 1868 markierte auch das Ende des
Feudalstaates, - Japan wurde zur konstitutionellen
Monarchie
- Klassenunterschiede
wurden gesetzlich abgeschafft (Samurai also auch )
- Es begann für Japan das Zeitalter der Industrialisierung
und des wirtschaftlichen
Aufschwungs.
- Für Japan begann das Zeitalter
der Kolonialpolitik und der Expansionskriege.
Aus den Kriegen mit China
(1894/95) und Russland (1904/05) ging
Japan als Sieger hervor. Taiwan und Korea
wurden japanische Kolonien.
- Spätestens 1931 wurde die zunehmende
Militarisierung und Aggressionspolitik
Japans für die Weltöffentlichkeit sichtbar:
Japan besetzte die Mandschurei und
befand sich seit diesem Zeitpunkt bis zur
Kapitulation 1945 im Kriegszustand.
Schon mit der Annektierung Taiwans
und Koreas war der Plan verbunden,
„Asien für die Ostasiaten“ zu sichern
und eine „ostasiatische Wohlstandssphäre“
zu schaffen. In der Mandschurei
etablierte Japan das Kaiserreich Mandschukuo,
eine reine Marionette Tokyos.
- 1937 begann Japan den zweiten Krieg
mit China. Drei Jahre später schloss Japan
mit Deutschland und Italien den
Bündnisvertrag zum Dreimächtepakt
(Achse Berlin-Rom-Tokyo).
- Zusammenmit dem Nichtangriffspakt mit der Sowjetunion
bereiteten diese Verträge den
Weg für den Angriff auf Pearl Harbour
und die Vereinigten Staaten am 7.12.
1941. Die Expansionspolitik führte ab
1942 zu Kriegen mit den Philippinen,
mit Indochina und Südostasien und aus
japanischer Sicht zu anfänglichen Erfolgen.
Ab 1944 wendete sich das Kriegsgeschehen
zugunsten der Alliierten, und
Japans verzweifelte Versuche, den Krieg
doch noch für sich zu entscheiden, führten
zu großen Opfern. Mithilfe der Kamikaze-
Flieger sollten in den letzten
Kriegstagen beispielsweise die Schiffe
der Alliierten versenkt und von den japanischen
Inseln ferngehalten werden.
Auf Okinawa und anderen Kriegsschauplätzen
führte die Propaganda der Regierung
von barbarischen Alliierten und
Invasoren zu massenhaften Gruppenselbstmorden.
Auf die Atombombenabwürfe
auf Hiroshima am 6.8.1945 und
Nagasaki am 9.8.1945 folgte die Kapitulation
des Landes, die der Tennō im August
1945 verkündete. Japan wurde besetzt
und musste zum ersten Mal in seiner
Geschichte eine fremde Besatzungsmacht
erdulden.
---
Japans Wirtschaftskraft rangiert weltweit
auf dem vierten Platz hinter den USA,
China und Deutschland. Das Bruttoinlandsprodukt
betrug 2023 rund 4,2 Billionen
Dollar. Dies darf aber nicht darüber
hinwegtäuschen, dass die japanische
Wirtschaft viele Probleme hat und mit
Rezession, Inflation, Exportschwäche
und Konsumzurückhaltung kämpft. Die
japanische Zentralbank flutet den Markt
immer wieder mit billigem Geld.
-----
Westliches unternehmerisches
Denken sieht eher vor, Arbeit
und Vergnügen zu trennen und auf den
Vertragstext zu bauen. In Japan ist die
Linie zwischen Arbeit und Vergnügen
eine sehr dünne, soziale Kontakte und
soziales Miteinander sind Voraussetzung
für erfolgreiche wirtschaftliche Beziehungen
Das
lässt sich wohl am ehesten mit Vertrauen
erklären: Nicht der Vertragstext ist
entscheidend, sondern ob dem Geschäftspartner
vertraut werden kann.
Wer Geschäfte in Japan tätigt, wird feststellen,
dass persönliche Abmachungen
die effektivsten sind.
---
Die Geburten -
rate im Land fiel 2022 auf das Rekordtief
von 1,26 (Deutschland: 1,46).
---
Rund 60 Prozent
der japanischen Wörter waren einst chinesischen
Ursprungs
---Leggi altro
Woher kommt das Budget? -Anregungen
10 marzo, Giappone ⋅ ☁️ 0 °C
Klar, am Besten ist es von Beruf Erbe o. ä zu sein, dann ist es ganz einfach. Doch so ist es bei uns nicht gewesen. Wir warten diesbezüglich auf das nächste Leben.
Das bisherige Leben kostete einiges. Kinder, Investitionen in die Rente, Fehlinvestitionen in Jobs, Ausbildungen, …. man kennt’s.
Ein durch die Elterngeneration zu implementierender Glaubenssatz war sinngemäß: Wer viel arbeitet kann sich viel leisten. --- Nein, das kann ich nicht bestätigen.
Der Spruch "Handwerk hat goldenen Boden" ist auch oft gehört worden. …, der allerdings so weitergeht: „ ... sprach der Weber. Da schien ihm die Sonne in den leeren Brotbeutel.“
Der Spruch war auf die Armut vieler, vor allem kleiner Handwerksmeister vor 1800 gemünzt. Es betraf auch Flachsbauern, Spinne, Steinmetze, Scharfrichter, Buchdrucker und Küfer, Seifensieder und Bierbrauer, Kerzenzieher und Korbflechter und viele andere.
Mit meinen 55 Lenzen kann ich nur sagen, dass handwerkliche Arbeit vor allem heute honoriert wird, wenn man schwere Arbeiten mit Cleverness verbindet. NUR schwere Arbeit zu tun wird nur von wenigen gewertschätzt, auch wenn die Ausführenden Ihre Gesundheit in relativ kurzer Zeit ruinieren. Und diese Arbeiter werden nur bezahlt für das, was wirklich fertig ist (ganz gegensätzlich beispielsweise und nachweislich mancher Mandatsträger des Bundestages).
So habe ich auch oft verfolgen können, dass Büroangestellte hingegen die Reiseplanung in Ihrer Bürozeit vornahmen. Ein für sich selbst organisiertes Privileg.
Doch zurück zu den Möglichkeiten:
1. Man legt das Geld im Sparschweinprinzip weg.
2. Man lässt es sich für dieses Projekt von verständnisvollen Leuten für diesen Zweck schenken.
3. Lotto :)
4. „Augen auf“ bei der Berufswahl
5. Leitplanken des Beamtenseins folgen
6. Zeugs verkaufen, was man unterwegs nicht braucht
7. Influenzen mit Schmollmund und schlankem Fuß oder Hoteliers mit schlechten Bewertungen erpressen
8. Saisonjobs unterwegs
9. Auszeit bezahlen lassen (schwierig)
10. Das Buch schon geschrieben haben
11 .Das Budget kommt von langfristiger Kontinuität und selbst geschaffenen Einkommensquellen (die über die finanziellen Einkünfte des täglichen Bedarfs hinausgehen) z. B. Zweitjob
12. von Beruf Sohn sein
13. Andere für sich arbeiten lassen (das bedarf langfristigen Aufbaus und gut strukturierter Kompetenz-/Hierarchiekette und Kontrolle derselben. 14. Surflehrer sein 😂 15. Ehepartner auf Millionärsmessen suchen (dauert!)…….
Wie auch immer: Besser ist, wenn Geld arbeiten kann, sonst nützt auch das Ansparen durch den Effekt der Inflation wenig.
UND JETZT KOMMTS —> Dann heißt es sich mental einfach VOM GELD zu TRENNEN und losfahren/-fliegen. Thats all.Leggi altro
Japan. Teil 5. sichtbare Infrastruktur + diverses
11 marzo, Giappone ⋅ 🌙 5 °C
Nachtrag quasi. :)
Auf den Fotos die technische Einrichtung für die Passageempfehlng in öffentlichen Gebäuden: Maskenempfehlung .. erhöhte Temperatur ...usw.
--
Japan hat aufgrund der extremen Erdbeben- und Brandgefahr eine der strengsten Bauordnungen weltweit. Diese Vorschriften umfassen strenge Auflagen für feuerfeste Materialien, automatische Brandmeldeanlagen und Löschtechnik. Die Regeln gelten auch für den Denkmalschutz, wobei bei historischen Gebäuden teilweise Ausnahmen für die Nachrüstung bestehen.
—
Noch was: ausserhalb von der Stadt ist es annähernd unmöglich, mit Englisch durchzukommen.
—-
Bei den Essgewohnheiten (was essen die Japaner) inklusive der Methode (Stäbchen) ist es doch ganz logisch, dass es ja kaum übergewichtige gibt. Es ist gar nicht möglich, sich pausenlos in großen Portionen das Essen rein zu schaufeln
—> Die „80%-Regel“, auch bekannt als „Hara hachi bun me“, ist eine japanische Essgewohnheit. Sie besagt, dass man aufhört zu essen, wenn man zu 80 % satt ist . Dies fördert achtsames Essen und hilft, die Portionsgrößen zu kontrollieren.
—
Beim Anstehen an der Kaffeemaschine ist mir aufgefallen, dass es bei uns nicht so ruhig abgehen würde und sich nach 8 min eine Hektik und eine leicht aggressive Stimmung breitmachen würde. Es wird nicht gedrängelt, das ist hier in den Genen überhaupt nicht verankert, was Zeit braucht dauert. So wartet man an der Fußgängerampel immer und mit gehörig Abstand zum nächsten, denn irgendjemanden auf den Keks zu gehen, ist das Ni- Go.
Damit schließt sich die Frage an: Was machen wir nur, wenn wir wieder zu Hause sind?
…..Wenn wir wieder Umgang mit Leuten haben, die immer Recht haben wollen, die immer vorn sein wollen, die Anderen die Welt erklären?
—-
Wir sind zum Umsteigen in einer 160.000 EW-Stadt… gefühlte 30% sind wir im Gebirge durch Tunnel gefahren (das können sie hier (vielleicht sollten wir für uns die Dienstleister mal nach Dresden holen. )
Und in dieser Stadt (mindestens 10 % kleiner als Potsdam) gibts natürlich U-Bahn.
Ausladende und bebensichere Brücken können sie in der Klitsche auch.
Zack, weiter nach Kanazawa … 460.000 EW. Natürlich U-Bahn
…. Alles mit Rolltreppen, überall Geldautomaten, Geldwechsler, Getränkeautomaten, Schirmautomazen (!) alles, was man braucht + Bahnhofs-WC -> sauber! Man verliert ein wenig die Scheu lieber nix zu berühren. Ebenso bei Knöpfen von Türöffnern im Fahrstuhl usw.
Die Japaner wissen diesbezüglich gar nicht, was sie mit der Reinlichkeit für eine Lebensqualität haben.
(Japaner Reisen auch weniger ins Ausland- denn sie haben selbst reichlich Berge, Küsten, Schnee, subtrop. Gefilde…)
Qualität ist auch bezüglich Lärm und Umgangston sehr präsent und entspannend.
Das macht Japans Kultur freundlich u lebenswert.
War dieser Anspruch nicht auch mal in Deitschland präsent in den 70igern und vorher? Wo ist das hin? Woher kommt’s Verunreinigungen und Müll von Dritten wegmachen zu lassen?
Hier hält jeder s e i n e n Arbeitsplatz sauber. Selbst der Kassierer auf der Bahnstation läuft mit Besen und Lappen um seinen Schalter. Ist für niemanden schlimm. -
Busfahrer fahren mit Handschuhen.
Der Vorortzug hat tiptop und präzise laufende Rollos … nix kaputt oder verkeimt.
ALLE öffentliche WC‘s sauber.
Freude!
Habe vergessen Fotos zu machen von den Gebäuden und Gebäudestrukturen, aber man sieht öfter die erdbebensichere Konstruktion.
überraschend:
Spannung: 100 V (deutlich niedriger als die 230 V in Deutschland).
Steckertyp: Typ A (zweipolig, flach).
Adapter: Ein passender Reiseadapter ist notwendig.
Geräte: Moderne Ladegeräte (Laptop, Handy) funktionieren meist (100-240V, 50/60Hz).
Leistungsstarke Geräte: Föhn, Wasserkocher oder Glätteisen aus Europa funktionieren oft nicht oder nur eingeschränkt (werden nicht heiß genug).
Max Watt: Üblicherweise sind die Steckdosen für 1000–1500 Watt ausgelegt.
Klimaanlagen sind zugleich Heizungen.Leggi altro
ich weiß nicht, ob Sie es schon wußten (Japan)
20 marzo, Giappone ⋅ ☀️ 15 °C
Busfahrt:
Man muß nur Mut haben und sich anstellen. Läuft reibungslos. Busse nur mit Schiebetüren, überall Knöpfe zum Signalisieren "nächste Haltestelle bitte aussteigen", laufend freundliche Ansagen vom BusfahrerIn, gezahlt wird vorn beim FahrerIn beim Aussteigen... zack, Geld in den Automaten und in 1 Sekunde ist's gezählt, fertig. Persönlicher Kontakt möglich, nicht wie in D , wo die Fahrer geschützt werden müssen. Fahrer hat immer den Überblick, was im oder um den Bus passiert (über Spiegel, Kamera, Zuruf, Sensor usw. )
—-
Bosetechnik (Made in Gernany) ist weit verbreitet. Boxen, Kopfhörer, alles.
Zur richtigen Zeit mit der richtigen Philosophie expandiert.
Und! Braucht man zum Jazz hören! :)
Schon was von VICTOR gehört? Top-Premiummarke im HiFi hier sie haben Geräte in den 70igern und 80igern entwickelt, die bis heute nicht übertroffen sind.
Export-Ableger ist JVC. Aber eben nicht Premium-Oberliga, weil man meinte nicht VICTOR-Standard nach Europa liefern zu wollen und müssen.
-- Zitat:
Bose ist in Japan stark vertreten, weil die Marke dort früh und professionell präsent war, gut zum japanischen Premium- und Technikmarkt passt und Produkte anbietet, die sehr gut zum urbanen Alltagsgebrauch in Japan passen.
Dazu kommt: Selbst Reuters beschreibt den High-End-Kopfhörermarkt aktuell als einen Markt, in dem Sony, Bose und Sennheiser zu den dominanten Namen gehören. Bose ist also nicht nur gefühlt sichtbar, sondern gehört weiterhin zu den großen Premium-Marken.Leggi altro
Agressor Japan im 20 Jh.+passive Politik nach '45
21 marzo, Giappone ⋅ ☀️ 16 °C
Zwischen 1910 und 1945 war Japan nicht nur expansiv, sondern baute ein Kolonial- und Eroberungsreich auf, zuerst in Korea, dann in Mandschurei/China und schließlich in weiten Teilen Südostasiens und des Pazifiks. Korea wurde 1910 formell annektiert und bis 1945 kolonial beherrscht. Ab 1931 begann mit der Besetzung der Mandschurei die offene großräumige Expansion auf dem asiatischen Festland; ab 1937 lief der groß angelegte Krieg gegen China; 1941–42 dehnte Japan seine Herrschaft dann in Südostasien und im Pazifik massiv aus.
Die Hauptgründe waren:
Imperialismus und Großmachtanspruch, Ebenbürtigkeit zu anderen Großmächten, Rohstoffe, strategisch-geographische Korridore, Absatzmärkte und Arbeitskräfte, ...
Kurze Abfolge
1910: Annexion Koreas.
1931: Besetzung der Mandschurei.
1937: voller Krieg gegen China.
1941–42: schnelle Eroberungen in Südostasien und im Pazifik; Höhepunkt der Expansion 1942.
Ende der Entwicklung mit der Kapitulation 1945.
Ausschalten der jap. Besatzung ist auch der Grund, warum die heutigen südostosiatischen Staaten und Gebiete von den Alliierten stark bombardiert und betroffen waren. (Siehe Abb. )
nach '45:
Komplette alliierte Besatzung mit Demilitarisierung, politischer und wirtschaftlicher Neuordnung (nicht ganz ohne amerikanisches Kalkül für die Zukunft)
Sämtliche Industrie durfte keine annähernd Technik bauen, die Kriegszwecken dienen könnte.
Demokratisierung des Landes und Wirtschaftsreformen und Sozialreformen.
Auflösung der alliierten Besatzung 1952.
Wirtschaftliche Eigenständigkeit zugunsten der technologischen Entwicklung
Insel Okinawa im Ostchin. Meer war bis 1972 unter US-Verwaltung. -(Militärstandort bis heute)
Bubble Economy folgte --> gigantische Wirtschaftswachstum
in den 1980er und -90er Jahren
- mit anschließendem Börsencrash
Japan war in vielen Bereichen von 1970 bis 200 Weltspitze.
Heute führend in:
-Industrierobotik (38% der Weltproduktion)
-Präzisionsmaschinen
-Halbleiter
-Bildverfahren
-Miniaturisierung von Technik mit Eigenschaften wie Langlebigkeit, Topqualität, hochwertigste Materialtechnik, geringste Materialtoleranz, AusfallsicherheitLeggi altro
LEBENSQUALITÄT und Kuriositäten/Besonderheiten
27 marzo, Giappone ⋅ ☀️ 20 °C
Japan zählt 127,7 Millionen Einwohner.
Nirgendwo sonst weltweit leben Menschen
länger als in Japan. Männer werden durchschnittlich 82 Jahre alt, Frauen sogar 87 Jahre. Fast ein Drittel der Japaner ist älter als 65 Jahre, alle Probleme einer alternden Gesellschaft treffen ganz besonders auf Japan zu. Die Geburtenrate im Land fiel 2022 auf das Rekordtief
von 1,26 (Deutschland: 1,46).
---
Daten:
Durchschnittseinkommen lt. OECD:
- Japan Platz 15
- Deutschland Platz 11
Soziale Investitionen in Deutschland und in Japan gleichauf mit ca. 25 % des BiP.
Investitionen für Infrastruktur (lt. OECD) betragen in:
Deutschland 2,6 % des BiP -
Japan 4,4 % des BIP -
Das merkt man!
---
Rücksichtnahme ist auch ein gutes Stichwort. Zum Beispiel auf der Straße wird eben mal ein Meter rübergegangen, oder an der Haltestelle.
Ode: Es wird nicht durch das Bild gelatscht, wenn man fotografiert. Oder Türen der öffentlichen Verkehrsmittel nie verstellt. U.v.a.m.
Rücksichtnahme heißt auch Mitmenschen keinen Dreck zu hinterlassen, andere nicht mit Lärm zu belästigen,….
Man hört nirgends Handyklingeln, ...um anderen nicht auf die Ketten zu gehen — herrlich.
Jeder nimmt seinen Müll mit. Mülleimer sind daher selten.
Sämtliche Haltestellen, Ecken und Toiletten einfach mindestens auf dem Komfortlevel „akzeptabel“. Alleine das hat für das tägliche Wohlfühlen einen großen Einfluss.
Technologie ist in der Regel auf Lärmschutz ausgerichtet. Es gibt hier viele Fahrzeuge, aber Dieselfahrzeuge nimmt man nicht wahr, auch wenn es diese gibt. Auf großen Kreuzungen kann man sich ungestört weiter unterhalten.(Beinahe hört man nur die Rollgeräusche der Fahrzeuge.) Natürlich geht es auch hier ein paar Störenfriede mit Motorrädern (interessanterweise in Kyoto und Osaka. In Tokio hab ich in einer Woche nur einen wahrgenommen -Sportwagen).
Baustellen sind hier auch viel leiser.
Kompressoren auf der Baustelle oder Stromgenerator nimmt man nur als Nebengeräusch war. Wie machen die Japaner das?
Wir bauen große Anlagen, um den Schall auszusperren. Japan hat vor Jahrzehnten die Quellen minimiert. Fertig.
---
Soziales:
In Deutschland ist über Jahre die maximale Freiheit des Individuums gefördert worden, dass man die wichtigste Person ist, einzigartig usw. …. ..... Und so arrogant, übergriffig und (verbal) gewalttätig ist auch der Umgangston geworden. Ich dachte in den letzten Jahren, es wäre eine Frage des Wohlstandes so zu werden, aber es ist eher eine Frage der sozialen Normen, des sozialen Miteinanders, wie sich die gesellschaftliche Stimmung gerade äußert. Das ist mir hier klar geworden.
So unterschiedlich sieht auch die Kriminalitätsrate in den beiden Länder aus. die hiesige beträgt gerade einmal 10-25 % von der in Deutschland.
Und bissel mehr Rücksicht senkt die Unfallrate (30% weniger Verkehrstote bei viel mehr Fahrzeugen mit geringer Knautschzone und 30% weniger Verkehrsunfälle allgemein)
---
Themawechsel:
Ein japanischer Hausaltar heißt meist Butsudan.
Preise grob:
klein / schlicht: ab ca. 1.000–1.500 €
größer und goldfarben: oft ab ca. 4.000–6.000 €
sehr hochwertige / große Modelle - teilvergoldete: auch über 12.000 € bis deutlich höher
..je nach Herkunft, Handarbeit, Lack, Blattgold, Holz und ZubehörLeggi altro
Atmosphäre
2 aprile, Vietnam ⋅ ⛅ 30 °C
Bei der Stimmung, die wir hier so auffangen, kommen wir nicht umhin uns darüber Gedanken zu machen.
Die Menschen wirken müde, ausgelaugt, resigniert, überdrüssig, betroffen, …. verbittert bis desillusioniert ist treffender.
Man könnte das Gefühl haben, dass den Menschen hier eigentlich alles egal ist, wenn sie wirtschaftlich irgendwie durchkommen und die Betonung liegt auf irgendwie.
Das klingt hart, oder? Aber dazu passt Gestik, Mimik und Habitus. (Das hat nichts mit der Alphabetisierung zu tun. Auch nix mit dem Potential, sondern mit den Möglichkeiten und der Prägung über die letzten Jahrzehnte haben wir uns gedacht).
Die Kommunikation ist schlicht. Ohne Weitsicht. Man erfährt nix und bekommt Brocken und Desinteresse vermittelt. Das haben wir im letzten Jahr nirgens erlebt.
Anbei das Foto aus der Zeit nach dem 2. WK. Solch’ Mimik scheint hier in Hanoi für uns undenkbar, weil nirgends sichtbar.
Was könnte die Ursache sein ?
Die Geschichte als kurzer Abriss:
- 19. Jahrhundert: die Nguyễn-Dynastie vereinigt Vietnam.
- Ab Mitte des 19. Jahrhunderts: Frankreich greift ein, erobert schrittweise das Land.
- 1880er Jahre: Vietnam wird Teil von Französisch-Indochina; koloniale Ausbeutung und Fremdherrschaft.
- 1940–1945: im Zweiten Weltkrieg faktisch unter japanischer Kontrolle, formal weiter mit französischen Strukturen.
- 1945: Hồ Chí Minh ruft nach Japans Niederlage die Unabhängigkeit aus.
- 1946–1954: Erster Indochinakrieg zwischen Viet Minh und Frankreich.
- 1954: französische Niederlage bei Điện Biên Phủ; Vietnam wird vorläufig in Nord und Süd geteilt.
- 1955–1975: Vietnamkrieg / Zweiter Indochinakrieg; Nordvietnam und Vietcong gegen Südvietnam und die USA.
- 1975: Fall von Saigon, Sieg des Nordens.
- 1976: Wiedervereinigung als Sozialistische Republik Vietnam.
- 1978/79: Einmarsch in Kambodscha, danach kurzer, harter Krieg mit China.
- Ab 1986: Reformpolitik Đổi Mới; schrittweise Öffnung der Wirtschaft.
Traditionen wurden wahrscheinlich im Laufe dieser Zeit weitgehend begraben, und damit auch der Respekt vor Gläubigen und Werten. Woran ich das festmache? Stil haben nur ein paar alte Gebäude. That’s all.
Nach den Auszehrungen durch die Kolonial- und Kriegszeit mit den Amerikanern (Zeitraum von 125 Jahren) waren die Leute mit Sicherheit schon verbittert und der Wunsch und die Hoffnung, dass es im Sozialismus besser ginge, war sicher groß.
Also 45 Jahre ist es erst her, dass man hier die Chance hat, auf ein freieres beziehungsweise unabhängigeres Leben. Ich würde mal behaupten, aus annähernd NICHTS musste etwas gemacht werden.
Die Staatsführung war clever genug seit 1990 der produktiv-wirtschaftliche Handlanger des Westkonsumes zu sein. Das ist wohl gelungen und ist das Rückgrat der hiesigen Wirtschaft. Was dabei abfällt, ist die Nutzung der Technologie und der Materialien, um ausreichend Kopie-Produkte für das Inland zu fertigen. Diese Konstellation ist bestimmt gut für Alle, die einen soliden Job in der Industrie haben oder in der Verwaltung arbeiten. Offensichtlich sind das nur 30% der arbeitenden Bevölkerung.
Für alle Anderen gilt (unsere Gefühl) soziale und wirtschaftliche Unsicherheit. (eher Kampf) - siehe Straßenbilder. Woher soll das Vertrauen in die Zukunft kommen?
Bei dieser Resignation stellt sich die Frage: wie will man den Zustand ändern. Und wie viel Zeit braucht es, dass eine Gesellschaft fröhlicher, freundlicher, offener wird?
Das Beispiel auf kleinster Ebene: Das Jahrzehnte alte Geschäftsmodell heißt: Mit Blumen oder Früchten die Strasse hoch und runter fahren, in der Hoffnung, dass jemand was kaufen mag. Für 2 oder 3 Essen am Tag aus der Straßenküche reichts nach meinen Recherchen, aber das war’s. Kurierdienste, Reparaturdienste, Bauleute… da wird es nicht anders sein, wenn wir die hiesigen Bedingungen sehen. -> Es war für die Generation der Erwachsenen wohl immer so. Woher kommt die Kraft für die Veränderung/Verbesserung?
Möge es der Nachwuchs besser treffen.
Bei allem Trubel und der ganzen Buntheit durch Tempelchen, Fähnchen und Wimpeln: ich frage mich, was den Touristenwiederholungstäter herzieht. Im Schmuckladen liegen die Ketten massenweise übereinander. Dekoratives, was ein wirklich anlacht, sieht man selten. Attraktive Läden sind auch selten (es geht nicht um teures Material, es geht nur um die Ordnung/Pflege in dem Falle).
Wirklich schöne Hotels sind mit europäischen Preisen versehen, liegen aber im Niveau wesentlich drunter.
Das Einkaufen macht keinen Spaß.(schon deswegen, weil du nicht weißt, ob das Produkt eine Kopie ist und weil die Verkäufer keine Motiv und Gefühl für mehr Kultur, anderen Umgang, oder ein attraktiveres Geschäftsmodell haben). Beide Sichten (Verkäufer/Käufer) bedingen einander, das ist wohl nicht abschätzbar.
Wer fühlt sich gut dabei?
Die Natur, das werden wir noch erleben, ist sicher beeindruckend. Ich finde es zwar turbulent und bunt. Doch ist Verfall, Armut und fehlende Pflege sehr nah beieinander. Zum Shoppen, Kultur erleben und kulinarisch wirklich Genießen (das Auge isst mit) erachte ich es als unattraktiv -> beachte: n Hanoi (von etwas anderem können wir nicht berichten bis jetzt). Es sei denn, man möchte günstigst Stoffe oder Kopien erwerben. Die Kulturplätze sind schlicht oder befassen sich mit der rauhen aufgearbeiteten Geschichte, Waffen, usw. Es ist weniger etwas Schöngeistiges dabei, kann man sagen. Haben nix gefunden in 3 Tagen.
Gut. Schauen wir, was es alles schönes in der Natur zu sehen gibt in den nächsten Tagen :)Leggi altro

ViaggiatoreRalf - fliegt doch mal nach Japan - soll sehr schön und sauber und freundlich sein 😂😂😂
Praktisches , Beeindruckendes, Bissiges,.....
7 aprile, Vietnam ⋅ ☀️ 35 °C
...und Unwichtiges für andere Globetrotter.
bei unserer aktuellen Bilanz von 285 Tage in 15 Ländern -->
- Manche Faszination ist inzwischen Alltag.
Am meisten fordert die Organisation von Hotel und Langstrecken und die Wärme. Alles andere ist einfach, so lange nix wegkommt und man gesund ist.
PRAKTISCHES
- Recherchen für Reiseziele kosten viel Zeit, denn mal ist ein Flughafen zu, die Route unpassierbar, o.ä.
- Hotelzimmer ohne Fenster sind nicht selten!
- Klimatische Verhältnisse und Urlaubszeit der Einheimischen in der Region sollte man unbedingt einkalkulieren
- Frühstückslokale außerhalb des Hotels sind in manchen Ländern schwer zu finden.
- Beim Quartiersuchen und Buchen erhöht sich der Preis durchaus um Servicegebühr, Steuer usw. um 15 oder 20 % oops, kann passieren
- Materialprüfung auf Echtheit bei Produkten ist durchaus sinnvoll in asiatischen Ländern. (In Japan kann man vertrauen, denke ich)
- wer nicht unbedingt schön sein will unterwegs, beschränkt sich auf Bekleidung mit den Merkmalen -> leicht, atmungsaktiv, und beherrschbarer Anschaffungspreis. Denn Verlust, hoher Verschleiß oder Wiederbeschaffbarkeit ähnlicher Produkte ist realistisch. --> Ausgenommen: Lieblingsschuh (man läuft halt viel), Brille, Fotoapparat, Ladekabel, Lieblingsohrenstöpsel, universelle Weste (nicht für tropische Länder), Halstuch/Schal, dünne Mütze, Dokumentenhülle für Reisepass (sollte man immer dabei haben), geeigneter Rucksack und/oder Hüfttasche für Alltägliches, und Gerät für Internetzugang (unerläßlich heutzutage für Buchungen, Geldgeschäfte, ….).
- Koffer, Shirts, Kopfbedeckung oder für das Land sinnvolle Bekleidung oder Apotheken-/ Drogerieprodukte findet man überall.
- Messer , 1/2 Rolle Panzerband und größere Alu-Karabiner und 1 Packgurt mitzuhaben ist sinnvoll.
- Es gibt Regionen, wo man mit dem Mietwagen die Quartiere einfacher und günstiger erreicht, als mit Bus und Taxi (in Japan ist alles mit öffentlichen VM zu erreichen).
- Steuerfreies Einkaufen ist in einigen Ländern möglich und attraktiv: Katar, Japan
- Geldscheinklammern für die diversen Währungen sind praktisch, wenn man mehrere Länder bereist.
- 1 Paket Hygiene-/Feuchttücher am Mann zu haben hat Sinn (außer Japan :) )
————
BEINDRUCKENDES und BISSIGES
- die Liste der aus Überzeugungs- oder Sicherheitsgründen bereisbaren Länder wird aktuell schnell kleiner
- wieviel kleine Paradiese es gibt
- wie lang anhaltend und penetrant Mückenstiche sein können ist erstaunlich (Kolumbien)
- Die Einfachheit der Lebensverhältnisse in den meisten Regionen ist uns fremd.
- Wir leben in D in unserer gepamperten Welt, oft mit überzogenen Erwartungen
- Und an anderen Enden in D fehlt es an Basiskomfort —> Sauberkeit in der Öffentlichkeit ( z.B. öffentliche WC’s —> quantitativ und qualitativ, Bahnunterführungen, Bahnhöfe …) und Deutsche erwarten deren Erledigung immer durch andere Zeitgenossen wie in den „Problemländern“ . Neeh, so wird es nicht besser mit der Umwelt.
- Müll —> so viel in der Welt ….. wird die Welt ersticken! Es gibt zu wenige Länder, die ganz strikt dagegen vorgehen
- Unkenntnis über einen anderen Menschenschlag lässt den, der zu Hause bleibt, eine Distanz und Angst erhalten, die unbegründet ist.
- die Angst vor Überfällen vergeht, wenn man sich mit gesundem Menschenverstand fortbewegt.
- Unsere Aufgabenaufteilung ist unterwegs super. Vorallem wenn die Tätigkeit der jeweiligen Person liegt. Einer plant, der Andere macht das Tagebuch und gibt das Geld aus. 😂
- Sternenhimmel, immer wieder beeindruckend (Südamerika oder in Japan, weil klare Luft)
- Rechnung für die Empfehlung (Fisch des Tages) des Kellners kann gleich mal teuer werden. So auch bei den Fahrdiensten, wenn man nicht v o r h e r den Preis klärt
- Wenn Smog ist braucht man keine Sonnenhut und geringen Sonnenschutzfaktor :/Leggi altro
Reisenebenwirkungen
22 aprile, Vietnam ⋅ ☁️ 26 °C
Warum sind wir z. B. ausgerechnet in....... Da Lat?
Gegenfrage: wo soll man anfangen und wo soll man aufhören bei einer Reise? Man sucht sich die attraktiven Orte, oder man will seine Ruhe haben. Letzteres geht auch in Brandenburg.
Für uns darf es landschaftlich interessant sein, wir wollen von der Kultur des Landes etwas mitbekommen und haben Interesse an Kunst und Historie. Dafür muss man manchmal ein paar Dinge in Kauf nehmen, die da heißen: unbequeme Fortbewegungbedingungen (geht aber fast überall wesentlich besser als angenommen), gelegentlich eine enttäuschende Unterkunft, sprachliche Hürden. Das landestypisches Essen erquickt nicht überall länger als 14 Tage auf Grund von gewisser Einseitigkeit und in manchen Regionen aus hygienisch-ästhetischen Gründen. Aber das kann man ein wenig schon von zu Hause abschätzen. Schweden oder England sind bezüglich Kulinarik auch keine Vorzeigeländer. Alles andere sind Begleiterscheinungen.
Persönlich wirkende Nebenwirkungen sind:
- man wird körperlich faul, gefordert wird man nur im Laufen durch die Stadt oder beim wandern. Unter anderem auch weil wir den Großteil der Zeit in Gefilden sommerlicher Temperaturen mit 25- 38 Grad unterwegs sind.
- Generell ist nicht jeder Tag prickelnd, wenn er mit über 30° und mit hoher Luftfeuchtigkeit daherkommt. (Kreislauf- wir sind keine 32 mehr)
- So manche Klamotten trägt man 3-5 mal bis zur Wäsche.
- täglich setzt man sich an den gedeckten Frühstückstisch in der Pension oder im Hotel gibts sogar Buffet
- Kein Wecker klingeln zu hörem, solange man nicht das Quartier wechselt, ist toll.
Man hat unterwegs einen anderen
- Blick auf die Werte der Gesellschaft, wo man unterwegs ist und damit hinterfragt man auch die eigenen.
- Blick auf die Heimat und beobachtet die Entwicklungen mit Abstand
- Blick auf den eigenen Job in der Zukunft und kommt auf neue Gedanke und Ideen.
Man beschäftigt sich mit Dingen, zu denen man sonst nie in dem Umfang kommen würde, z.B. Geographie, Politik, Wirtschaft, Architektur.
Was zur Eitelkeit beitragen könnte, gerät in den Hintergrund.
Man hat immer wieder unvorhergesehene kleine Abenteuer, wie neue Gerichte, nicht funktionierende Geldautomaten, Moped fahren, kalten Kaffee schlürfen, Schuhkarton als Fortbewegungsmittel nutzen, sich in neue Systeme gedanklich einarbeiten (U-Bahn, Fahrpläne, etc.)
Es ist für den Körper an manchen Tagen tatsächlich Stress, wenn man nach fünf Tagen bequemen Lebens und Museum angucken dann körperlich aktiv wird.
Die Hoffnung woanders nicht zum Doc zu müssen ist immer mit.
Man sieht, was in anderen Ländern auf die Beine gestellt wird oder nicht funktioniert. Und wir fragen uns, was in einem Jahr Abwesenheit in Deutschland alles entstanden sein wird und uns überraschen wird.
Oder wie viel Dynamik inzwischen da ist (?), ob die Politik inzwischen vielleicht zielorientierter ist? Oder sie sich selbst sabotiert/bremst…? Ob die Gesellschaft so bleiben kann, wie sie jetzt ist? Der Blick von aussen ist auf jeden Fall ein anderer.
Was noch festzustellen bzw. Perspektive ist:
Erholung, d.h. frei von Lärm zu sein, werden wir zu Hause genießen beziehungsweise werden wir uns organisieren.
Wasser mit Sprudel oder ähnliche Feinheiten sind unterwegs sooo nebensächlich….
Nach 10 Monaten denken wir darüber nach mal wieder etwas aktives loszutreten. Irgend eine Art Projekt, was Freude macht und nicht nur mit Geld ausgeben zu tun hat.
Ich denke, dass einige dieser Punkte nicht eintreten würden, wäre man nur 4 Wochen unterwegs.Leggi altro



































































































