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Weltreise

Et 368-dagers eventyr av Alfried & alexela Les mer
  • Ausflug nach Tuanshan und Baxin

    23. mars 2024, Kina ⋅ 🌬 25 °C

    An unserem dritten Tag im Land stand direkt die erste Roller-Tour an. In der Stadt sind die Leute hier fast alle auf so kleinen E-Scootern unterwegs, mit denen mensch ca. 60km weit kommt und für die wir aber keine Fahrerlaubnis brauchen. Also Elektromotor angeworfen und ab geht es!

    Unser Ziel war Tuanshan, ein altes Dörfchen in den Bergen. Es war einst eine ziemliche Prachtsiedlung, deren Besitzer*innen auch durch die Minen hier zu viel Geld gekommen sind. Heute ist ein Teil der alten Lehmgebäude verfallen, viele sind aber auch erhalten bzw. restauriert worden und an allen Ecken und Enden des Dorfes wird auch fleißig wiederaufgebaut. Dabei ist eine spannende Mischung entstanden aus einem Freiluftmuseum einerseits, andererseits leben in dem Dorf aber auch einige Familien einfach ihren Alltag und man kann ihnen dabei zusehen.

    Ein kleines Highlight für zwei der Dorfkinder waren aber definitiv auch wir 😅 die beiden sind uns irgendwo über den Weg gelaufen, haben uns dann eine Weile begleitet und immer wieder versucht mit uns zu reden. Mit Google Translate haben wir ihnen dann erzählt, dass wir sie leider nicht verstehen, weil wir eine andere Sprache sprechen. Nach dieser Aussage wurden die Augen und damit wohl auch die Verwunderung nur noch größer. Diese Episode reiht sich aber auch ganz gut in unseren momentanen Erfahrungsstand darüber ein, wie viele "offensichtliche" Ausländer in der Region unterwegs sind. Vor allem seit Covid quasi gar keine, das ist auch immer wieder ein Gesprächsthema mit Menschen, die wir so kennenlernen.

    Unser Rollerausflug hat uns außerdem noch zum See in Baxin (ganz hübsch, aber Highlight war eher die Fahrt dahin durch Berge und Felder) und zur Brücke der 17 Pferde gebracht. Abends waren wir dann in dem kleinen Grillrestaurant, mit dem wir schon die beiden Tage zuvor geliebäugelt hatten. Super lecker und seeehr scharf 🥵
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  • Dali - Chinese Disneyland

    24. mars 2024, Kina ⋅ 🌙 14 °C

    Unser Weg durch die Yunnan-Provinz führt uns weiter in den Norden, nach Dali. Den halben Tag verbringen wir im Zug und sind unendlich dankbar dafür, wie gut der ÖPNV in diesem Land organisiert ist. Andernfalls wären wir wirklich aufgeschmissen 😅 Bahnhöfe sind quasi die einzigen Orte, an denen relevante Informationen auch auf Englisch zu finden sind und das innerstädtische Bussystem funktioniert, mit Übersetzungsapp, zuverlässig. Über Alipay können wir Taxis in einer Sprache bestellen, die wir verstehen, und somit schlagen wir uns wacker durch die Tage.

    Dali wurde uns wegen seiner hübschen Altstadt empfohlen und weil die Umgebung wirklich sehr schön ist. Leider hatten wir nur einen halben Tag hier, deswegen haben wir uns auf die Stadt konzentriert. Und die ist wirklich ein Disneyland. Alles ist hübsch saniert und beleuchtet, ein Laden reiht sich an den anderen und dazwischen sind tausende Chines*innen darum bemüht, ihre Reisegruppe nicht zu verlieren. Internationaler Tourismus findet seit Corona ja kaum statt, aber den braucht es auch nicht: Die Gassen der Altstadt sind rammelvoll. Und an den hübschesten Stellen findet sich auch fast immer eine zur Prinzessin zurechtgemachte junge Frau mit ihrem persönlichen Fotografen. (Prinzen gibt es auch, aber deutlich weniger.) Wir überlegen ja noch, ob wir so ein Shooting auch machen sollen 😁

    Und trotz des Disneyfeelings ist es aber auch sehr schön und interessant. Manche Häuser sind wirklich alt und wir sehen, dass Leute zwischen all dem Schmuck und Licht auch leben. Und wenn wir in die richtige Gasse einbiegen, sind wir auch plötzlich fast für uns allein. Außerdem ist Kirschblüte und das sieht wirklich wunderschön aus.

    Nicht so schön ist, dass wir nach elf Monaten Reise hier das erste Mal Probleme haben, das Essen gut zu vertragen. Bauchweh und Magengrummeln verkürzen so manchen Ausflug. Vermutlich haben wir uns irgendwo einen Infekt eingefangen, der in Kombination mit dem scharfen, fettigen Essen seine Superkräfte entfaltet. Naja, wir schlagen uns mit Bananen und Toast durch die Tage und sind bald wieder kulinarisch am Start :)
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  • Das Weltkulturerbe von Lijiang

    26. mars 2024, Kina ⋅ ☁️ 14 °C

    Die nächste schöne Altstadt wartet auf uns und diese beeindruckt uns nochmal mehr als zuvor Jianshui und Dali: Lijiang hat ein wirklich riesiges historisches Viertel mit engen Gassen, alten Gebäuden und dem Ritterschlag des kulturellen Gedächtnisses, einem Status als "UNESCO Weltkulturerbe".
    Die Stadt liegt an der sogenannten Teestraße, einem Seitenarm der ehemaligen Seidenstraße und hat daher eine lange Geschichte als Handelszentrum. Vermutlich ist sie also auch schon immer so wuselig gewesen, wie sie sich uns präsentiert hat.

    Wir haben uns hier auch einfach durch die Stadt treiben lassen, sind wieder zahlreichen Prinzessinnen über den Weg gelaufen und haben die Melange aus bunten Lichtern, verschiedenen Musikstilen und aufregenden Gerüchen genossen. Naja, zumindest die meiste Zeit, denn leider hat uns hier der Magenkoller nochmal so richtig erwischt. Deswegen hieß es zwischenzeitlich "Banane und Weißbrot" statt aufregender kulinarischer Entdeckungstouren. Aber mittlerweile sind wir wieder fit und stürzen uns - mit etwas mehr Vorsicht - auch wieder kulinarisch ins Getümmel.
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  • Entlang der Tigersprungschlucht 🐅

    27. mars 2024, Kina ⋅ ☁️ 5 °C

    Aus den Altstädten heraus zieht es uns wieder in die Natur. Unsere erste Wanderung hier führt uns zur Tigersprungschlucht, eine Empfehlung von Siggis Bruder, der hier vor vielen Jahren schon wandern war. Seitdem hat sich einiges verändert, die Schlucht ist zu einem bekannten Highlight geworden und das völlig zurecht. Es ist wirklich wunderschön hier 🤩

    In zwei eher kleinen Etappen wandern wir entlang der Schlucht in einer Höhe von ca. 600m über dem Grund. Bekannt ist die Tigersprungschlucht als eine der tiefsten Schluchten der Welt, bis zu 3900m stürzt auf beiden Seiten der Hang hinab zum Jangtsekiang. Wir hatten heute am zweiten Tag auch noch fantastisches Wetter und klaren Himmel und konnten atemberaubende Aussichten sowie das Lichterspiel der aufgehenden Sonne an den Berggipfeln beobachten. Die Wanderung selbst war auch recht entspannt, am ersten Tag geht es etwa 700m hoch und teilweise wieder runter, aber der zweite Tag bestand hauptsächlich aus gemütlichem Laufen und Staunen auf einer Höhe. Das war auf jeden Fall eines der Highlights unserer Zeit hier und ein erstaunlicher erster Eindruck von der Natur Yunnans.
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  • 🐯 Und mittendrin 🐅

    28. mars 2024, Kina ⋅ ☀️ 14 °C

    Wir wollten die Schlucht nicht nur überblicken, sondern auch ihren Grund erkunden. Deswegen haben wir die Zeit bis zur Busabfahrt genutzt, um geschwind die 300 Höhenmeter zum Fluss hinabzuhüpfen, den gewaltigen Strömungen ein wenig beim Fließen zuzuschauen und anschließend leichtfüßig wieder nach oben zu schweben.

    In der Realität war es dann doch etwas anstrengender und vor allem überraschenderweise ziemlich heiß. Aber der Abstecher hat sich definitiv gelohnt, von innen ist die Schlucht ebenso beeindruckend wie beim Blick von oben.
    Darum hier noch ein paar Bilder aus dieser Perspektive.
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  • Am höchsten Punkt unserer Reise (4680m)

    29. mars 2024, Kina ⋅ ⛅ 9 °C

    Spektakuläre Aussichten am Yulong Snow Mountain waren gestern der Lohn für eine ganz besondere Tour.
    Bei der Recherche zu unserer Reise hier hatte Siggi diesen Berg entdeckt, zu dem auch eine Seilbahn hinauf führt. Seitdem wollten wir gern dorthin fahren. Allerdings haben wir relativ schnell erfahren, dass es nicht möglich ist, sich einfach nur zum Startpunkt der Seilbahn bringen zu lassen und dort Tickets für die Fahrt zu erwerben. Denn die Tickets werden alle von den diversen Tourenanbietern hier aufgekauft. Der einzige Weg nach oben führt also über eine gebuchte Tour.
    Und so haben wir uns das Komplettpaket eines vororganisierten Tagesausfluges gegeben. Inklusive diverser Stopps zum Fotos machen, Mittagessen in einem Lokal irgendwo im Nirgendwo und dem Versuch, uns irgendwas zu verkaufen. Da die Tour an sich schon teuer war, hielt sich letzteres glücklicherweise aber in Grenzen.

    Das Highlight waren dann aber einfach die Fahrt nach oben sowie der Ausblick auf die Gipfel mit über 5000m Höhe. Dank unserer Tourleiterin waren wir auch bestens mit Sauerstoff versorgt, sodass wir nicht einmal Kopfweh in der Höhe ertragen mussten.

    Und auf unserer "Things we did"-Liste können wir nun zumindest ein Häkchen hinter "Einmal das Gewusel eines chinesischen Sightseeing-Ausflugs mitmachen" vermerken. ✔️
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  • Das sagenumwobene Shangri-La...

    30. mars 2024, Kina ⋅ ⛅ 14 °C

    ...kann man leider nicht besuchen, weil kein Mensch weiß, wo genau es sich befindet. Es handelt sich um einen fiktiven Ort aus dem Roman "Der verlorene Horizont", erschienen 1933. Aber Sehnsuchtsort vieler, die sich ein friedliches und sorgenfreies Zusammenleben wünschen, ist es geblieben.

    Das wussten ein paar clevere Marketingmenschen aus dem Westen Yunnans zu Beginn des 21. Jahrhunderts für sich zu nutzen. Und benannten prompt ein abgeschiedenes Bergstädtchen mit nahegelegenem tibetanischem Kloster um in Shangri-La. Und genau in diesem Ort haben wir die letzten Tage verbracht. Die Altstadt ist hier klein und verwinkelt und wird überragt von zwei Tempeln und einer riesigen, goldenen Gebetsmühle. Aufgrund der noch niedrigen Temperaturen (um die 12°) sind die Straßen hier noch angenehm leer und überall in den Hostels und Restaurants gibt es gemütliche Kaminfeuer. Wir haben uns die Stadt und auch das nahegelegene Kloster angesehen und Siggi hat Yak-Fleisch in unterschiedlichen Zubereitungsformen verkostet. Ansonsten haben wir hier aber mal einen Gang runtergeschaltet, ausgeschlafen und überlegt, wie wir die verbleibenden, nur noch 4 Wochen unserer Reise verbringen wollen.
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  • Ein Besuch im Songzanlin Kloster

    31. mars 2024, Kina ⋅ ☁️ 11 °C

    Bekannt ist Dêqên (wie Shangri-La eigentlich heißt) vor allem für das naheliegende Kloster. Etwa 700 tibetanische Mönche leben dort, damit ist es eins der größten buddhistischen Klöster außerhalb Tibets.

    Einen Tag sind wir auch dort gewesen. Und haben uns den Ort mit jede Menge chinesischen Prinzessinnen und Prinzen beim Fotoshooting geteilt 😅

    Der Ort ist sehr beeindruckend mit seinen riesigen Mauern und goldenen Dächern. Leider sind nur sehr wenige Informationen auf Englisch verfügbar und wir haben auch nirgends einen Audioguide oder englisch-sprachige Touren gefunden. Allerdings finden sich in der Symbolik der Thangka (so werden die kunstvollen Malereien, die sich an allen Wänden finden, genannt) erstaunlich viele Parallelen zu den anderen Weltreligionen: So geht es viel um das gute Leben und die Wiedergeburt in glücklichen Umständen, wenn mensch zuvor ein gutes Leben geführt hat. Ebenso finden sich Darstellungen von Leid und Qual als Konsequenz für jene, die nicht nach den buddhistischen Tugenden leben.

    Unzählige Malereien und Skulpturen haben wir natürlich auch nicht verstanden. Aber auch so war die schiere Pracht an Gold, kunstvollen Malereien und bunten Stoffen sehr beeindruckend.
    Im Inneren der Tempel ist das Fotografieren verboten, um die Ruhe des Mönchgebets nicht zu stören. Daher gibt es leider keine Bilder der kunstvollen Gestaltung.
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  • Chinese specialities

    2. april 2024, Kina ⋅ 🌬 25 °C

    So schnell sind zwei Wochen China auch wieder um, wir sitzen im Zug in Richtung Laos. Praktischerweise auch eine von der Chinese Railway betriebene Strecke und damit super schnell und komfortabel. Deren Schienennetz haben wir hier wirklich sehr zu schätzen gewusst. Und auch in anderer Hinsicht waren diese zwei Wochen ein sehr interessanter Einblick, wie Reisen und Tourismus in China funktionieren.

    Es ist sehr gut organisiert, aber wirklich null international. Kreditkarten funktionieren nicht, stattdessen gibt es Alipay und WeChat Pay. In diesen SuperApps macht mensch dann auch gleich alles: Bezahlen, Taxis rufen, Navigieren, mit anderen Leuten Kontakt halten, Züge und Flüge buchen, die nächstgelegene Powerbank-Ausleihstation finden und und und...

    Entsprechend haben wir auch kaum westliche Reisende getroffen, was uns schon überrascht hat angesichts der Tatsache, wie voll Vietnam von Französ*innen, Italiener*innen, Spanier*innen, Deutschen und anderen war, die aktuell visumsfrei einreisen können. Aber zum Glück für den Tourismus gibt es anscheinend ausreichend viele reisefreudige Chines*innen, um diesen trotzdem am Laufen zu halten, die Bahnhöfe und Züge waren auf jeden Fall rammelvoll. Und thailändische Reisende haben wir auch einige getroffen.

    Eine andere Erkenntnis: Es ist gar nicht so leicht, abseits der touristischen Pfade zu kommen, denn alles ist hier auf bestimmte Reiserouten ausgelegt. Du fährst in eine Stadt und dort wird dann auch nur etwas bestimmtes gemacht oder gegessen, was sich darin zeigt, dass es z.B. in Shangri-La fast ausschließlich Restaurants gibt, die Yak Hot Pot anbieten. In Lijiang isst man Hot Pot mit am Tisch gegrillten Beilagen. In Jianshui gibt es überall das Clay Pot (Tontopf) Hühnchen. Und es gibt auch nur eine bestimmte Art, wie Touren organisiert werden. Wenn wir nochmal herkommen, werden wir uns also ein bisschen mehr Arbeit machen in der Vorbereitung und nach Reisemöglichkeiten suchen, die besser zu uns passen.

    Bleibt zum Abschluss noch ein Kommentar zum Essen: Zu unserem eigenen Erstaunen war das chinesische Essen das bisher herausforderungsvollste unserer Reise. Es ist lecker und vielfältig, mit Betonung auf viel: Viel Salz, viel Schärfe, viel Fett, viel Säure, viel Geschmack(sverstärker). Das hat uns leider teilweise auch auf den Magen geschlagen, sodass wir uns einen nicht unerheblichen Teil der zwei Wochen auch einfach von Bananen ernährt haben. Aber mit der Zeit haben wir auch rausbekommen, was uns gut tut und das hat uns mit dem Essen dann wieder etwas versöhnt 😅
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  • Kuang Si Wasserfall

    4. april 2024, Laos ⋅ ☀️ 34 °C

    Wir sind mittlerweile in Laos und es ist heiß. So heiß, dass wir nachmittags am liebsten gar nicht raus gehen würden. So heiß, dass der Fahrtwind beim TukTuk-Fahren wirkt, als würde dir jemand einen Föhn ins Gesicht halten. Noch dazu ist Burning Season, d.h. vor der Neuaussaat werden die alten Reisfelder abgebrannt, und neben dem beißenden Rauch in der Luft fliegen immer wieder Aschefetzen zu Boden. Es fühlt sich ein bisschen an wie die Vorhölle.

    Aber uns gefällt es richtig gut 😅 Nach einem Monat im wuseligen Vietnam und im vollen China, geht es hier überall etwas entspannter zu. Und wir haben unseren ersten Tag im Wald verbracht, mit einer kleinen Wanderung zum Kuang Si Wasserfall und anschließenden Planschrunden im kühlen Nass der verschiedenen Wasserfallstufen. Gekrönt wurde das noch von leckerem laotischem Essen und Bier in einem wunderschönen Restaurant direkt am Wasser. Hier können wir es uns auf jeden Fall wieder ganz gut gehen lassen :)
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  • Luang Prabang

    6. april 2024, Laos ⋅ ☀️ 33 °C

    Trotz der Hitze haben wir uns ab und an rausgewagt, weil wir ja auch die Stadt selbst erkunden wollten. Sie wurde uns von unterschiedlichen Menschen empfohlen als schönste Stadt in Laos.

    Und als wir durch die Straßen gingen, fühlten wir uns ein wenig, als hätte irgendwer eine südfranzösische Kleinstadt in die tropische Klimazone verlegt (und ringsherum alles angezündet, aber darüber haben wir uns ja schon ausreichend ausgelassen 😅). Die Stadt ist tatsächlich sehr hübsch, voller alter und blumenberankter Holzhäuser im französischen Stil. In diesen Häusern sind hübsche Cafés, Bars und schöne Restaurants untergebracht sowie zahlreiche Geschäfte, um alles mögliche zu kaufen. Dazwischen finden sich dann zahlreiche Wats, also buddhistische Tempel, mit vielen Buddhastatuen und üppiger Goldverzierung. Und all das auf einer Fläche, die eher an Radeburg oder Zwönitz erinnert. Dabei ist Luang Prabang die viertgrößte Stadt des Landes. Einen Hausberg hat sie auch und trotz der Hitze haben wir uns dort sogar hinauf gewagt.

    Ein absolutes Highlight war auch das laotische Essen, das wir hier erstmalig auf dieser Reise probieren konnten. Aber das wird nochmal ein eigener Eintrag. :)
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  • Plansch- und Höhlenspaß in Vang Vieng

    7. april 2024, Laos ⋅ ☀️ 38 °C

    Unsere zweite Station in Laos ist Vang Vieng. Einst bekannt und berüchtigt als ziemlich tödliches Drogen- und Tubingzentrum Südostasiens (ganz unglückliche Kombi...) geht es hier heute wesentlich entspannter zu. Wobei aus allen Ecken immer noch der Lao-Techno dröhnt, Bier in rauen Mengen fließt und eine lustige Mischung aus Locals, super jungen Backpacker*innen und chinesischen Touris das Städtchen und vor allem die umliegenden Gewässer unsicher macht.

    So auch wir, bei der Hitze der einzig erträgliche Zeitvertreib. Mit dem Moped sind wir durch die Gegend gecruist, haben Berge und die undurchdringlichen Wälder an deren Hängen bewundert und anschließend Abkühlung gesucht in den Lagunen und Höhlen rund um Vang Vieng.
    Die Abende haben wir mit dem köstlichen laotischen Essen verbracht und damit, die letzten 3 Wochen unserer Reise noch ein wenig zu planen. Und so ist unsere sehr begrenzte Zeit in Laos wie im Flug schon vergangen.
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  • Laotische Leckereien

    9. april 2024, Laos ⋅ ☁️ 28 °C

    Ein besonderes Highlight unseres Abstechers nach Laos war definitiv das Essen. Und obwohl wir mit gutem Schmaus gerechnet hatten, waren wir dann doch überrascht, wie raffiniert und vollendet die Salate, Suppen und anderen Gerichte gewürzt waren.

    Wir haben uns vor allem an die Salate gehalten, passte irgendwie zur Hitze: Papayasalat, Gurkensalat oder Papayasalat mit Lao-Nudeln fanden sich eigentlich immer auf unserem Tisch. Dazu dann auch noch Larb, eines der typischsten laotischen Gerichte, das aus kleingeschnittenem Fleisch/Fisch/Tofu, frischen grünen Bohnen und einer köstlichen Mischung aus frischen Kräutern besteht. Viel frischen Flussfisch, gegrillt oder gedämpft, gab es auch noch.

    Besonderes Topping war dann Beerlao, laut Time Magazin das beste Bier Asiens. Unserer Meinung nach auf jeden Fall ein sehr leckeres 😋 jetzt geht es, wenn auch nur für einen kurzen ersten Stop, nach Bangkok und damit Thailand. Mal sehen, was wir dort so feines zu futtern finden.
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  • Neujahr in Bangkok

    11. april 2024, Thailand ⋅ ☀️ 38 °C

    Bangkok war vorerst nur ein kurzer Zwischenstopp für uns, auf unserem Weg weiter in den Süden. Praktischerweise fiel dieser Zwischenhalt aber auf den Beginn von Songkran, dem buddhistischen Neujahr. In ähnlicher Weise wird dieses auch in Laos und Kambodscha gefeiert.

    Also haben wir unseren Abend in Bangkok bei einem großen Neujahrsfest verbracht, mit leckerem Street Food, viel bunter Beleuchtung, einem Konzert von Lula und ein wenig Thai-Boxen.

    Songkran wird auch als "Wasserfest" bezeichnet und entsprechend werden an allen Ecken und Enden der Stadt Wasserpistolen verkauft. In Luang Prabang wurde uns dazu erklärt, dass mit diesem Fest auch die Burning Season beendet und die herannahende Regenzeit begrüßt wird. Mal schauen, ob wir von der noch was mitbekommen. Wünschen würden wir es uns schon, denn die Hitze hier ist krass. In Bangkok sind es zwar "nur" noch 38° und nicht mehr über 40°C, aber in der eng bebauten Stadt steht die flimmernde Hitze und jeder Besuch im klimatisierten 7eleven fühlte sich an wie ein Kurztrip in die Kältekammer 😅

    Aber tapfer haben wir trotzdem so viel angesehen, wie für uns in anderthalb Tagen möglich war. Wir sind über die Märkte in Chinatown geschlendert, waren in einigen Wats und sind mit der Fähre den Fluss rauf und runter gecruist. Den Königspalast haben wir uns noch aufgespart, den sehen wir uns bei unserem nächsten Bangkok-Stopp an, bevor es zurück nach Europa geht. Ah ja, und natürlich sind wir auch über die Khao San Road spaziert, die in zwei verschiedenen Welten zu liegen scheint, je nachdem ob mensch morgens oder am Abend darüber schlendert 😅
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  • Khmer-Neujahr

    13. april 2024, Kambodsja ⋅ 🌙 30 °C

    Manchmal ist das Timing unerwarteterweise perfekt :)
    Wir hatten uns zunächst ein wenig darüber geärgert, dass wir direkt zur dicken Neujahrsparty Bangkok verlassen, um auf eine der kambodschanischen Inseln im Golf von Thailand zu fahren, die Insel Koh Rong. Wir wollten hier eine Woche chillen, um nach den vielen unterschiedlichen Eindrücken und Erlebnissen der letzten Wochen nochmal richtig zur Ruhe zu kommen. Aber gleichzeitig hieß das natürlich auch, die Chance zu verpassen, in Bangkok oder Laos die große Neujahrsparty zu erleben.

    Ruhe und Entspannung haben wir hier bekommen. Zusätzlich dazu aber auch noch eine dreitägige Dorfparty, um das Khmer-Neujahr zu begrüßen. Nur ungefähr 20min Laufweg von dem Strand entfernt, an dem wir hier wohnen, steht die Inselpagode und um diese befand sich das Festgelände. Drei Tage lecker essen, viel tanzen und sich gegenseitig mit Unmengen an Babypuder bewerfen.

    Das Neujahr in Kambodscha ist dabei eine spannende Mischung aus buddhistischem Fest und kambodschanischer Tradition. Jedes Jahr am 13. April zu einer bestimmten Uhrzeit (diesmal war es 22.24 Uhr) steigt eine der 7 Töchter des Himmelskönigs Kabil Moha Prüm hinab zur Erde, um dessen Kopf einmal um den heiligen Berg Someru zu tragen, für Glück und eine gute Ernte. Verloren hatte der Himmelskönig seinen Kopf aufgrund einer verlorenen Wette mit dem klugen Dhammabal Koma. Daher tragen seine 7 Töchter, die als Engel betrachtet werden, nun die Verantwortung dafür, dass der Kopf niemals auf die Erde fällt, denn er würde den Boden verbrennen, die Wolken verdunsten und das Meer austrocknen. Sie bewahren den Kopf im Himmelstempel auf, mit Ausnahme dieses einen Tages.

    Dieses Jahr war es Mohothareak Tevy , die mit dem Kopf vom Himmel herabstieg. Entsprechend wurden ihr Opfergaben gebracht, die sie besonders mag. Neben Kerzen, Früchten und Blumen ist das in ihrem Fall Wildfleisch. Wobei Rind wohl auch okay ist, denn es gibt in Kambodscha nicht besonders viel Wild.

    Was genau das alles mit Babypuder zu tun hat, wissen wir auch nach 3 Tagen noch nicht so recht. Aber interessant war die Recherche hierzu und so haben wir zumindest den groben Kontext der Zeremonie an der Pagode verstanden, welche am ersten Abend stattgefunden hat.
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  • Koh Rong

    15. april 2024, Kambodsja ⋅ ⛅ 31 °C

    Diese Insel ist nicht nur ein guter Ort zum Neujahr-Feiern, sondern war auch darüber hinaus für uns ein kleines Erholungsparadies. Wir haben wirklich viel Zeit bei uns vorm Bungalow verbracht, das Meer beobachtet und selbst darin geplanscht. Eine Mopedtour um die Insel haben wir auch an einem Tag gemacht und dabei die anderen Orte kennengelernt:
    Koh Rong besteht im Prinzip aus fünf Teilen:
    Es gibt Sok San, ein Resortdorf im Südwesten der Insel. Sehr hübsch und mit weißen Stränden.
    Dann gibt es das Backpacker-Village Koh Tich, sehr wuselig und voller Kids, die mit ihren Wasserpistolen auf passierende Mopeds warten.
    Die Mitte der Insel wird von einer riesigen Baustelle eingenommen, an deren Platz in einigen Jahren der Insel-Flughafen eröffnen wird.
    Und dann gibt es noch das Inseldörfchen mit Pagode sowie die vielen einsamen Strände rundherum. Einige davon haben wir genutzt, um stundenlang im Badewannen-warmen Wasser zu entspannen :)
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  • Koh Rong Sanloem

    19. april 2024, Kambodsja ⋅ ☀️ 30 °C

    Nach vier schönen und entspannten Tagen auf Koh Rong ging es weiter zur nächsten Insel, Koh Rong Sanloem, für weitere vier entspannte Tage 😅

    Diese Insel, die nochmal ein gutes Stück kleiner ist, hat uns auch richtig gut gefallen. Es gibt viel weniger Infrastruktur und in dem verschlafenen Dörfchen, in dem wir angekommen sind, sind wir auch die ganze Zeit über geblieben. Grundsätzlich gibt es wohl noch ein zweites Dorf und auch noch ein paar Strände, aber diese scheinen durch Bauarbeiten ziemlich zerstört worden zu sein. Also haben wir einfach nochmal hart gechillt in den letzten Tagen. Siggi war auf einem Angelausflug, wir haben uns die Kayaks mal für eine Runde auf dem Wasser geholt und sind viele Runde um und durch das Dorf spaziert. In unserer Unterkunft konnte mensch aber auch ganz hervorragend stundenlang im Strandkorb sitzen und Leute beobachten. Oder mit anderen Reisenden bzw. den Volunteers dort in Kontakt kommen, nach der relativen Einsamkeit unserer vorherigen Unterkunft war das auch schön, mal wieder etwas mehr zu socializen.

    Jetzt geht es zurück nach Phnom Penh, Pfeffer shoppen 💪
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  • Phnom Penh

    21. april 2024, Kambodsja ⋅ ☀️ 38 °C

    Phnom Penh wird manchmal auch als die "Perle Südostasiens" bezeichnet. Dazu kann mensch so oder so stehen, aber es lässt sich zumindest nicht bestreiten, dass die Hauptstadt Kambodschas die komplexe Geschichte dieses Landes sehr genau widerspiegelt: Im 15. Jahrhundert, nach dem Untergang des Königreichs von Angkor, wurde die Hauptstadt der Region hierher verlegt. Die Franzosen, die Kambodscha ab dem 19. Jahrhundert als Kolonialmacht besetzten, haben zahlreiche, beeindruckende Kolonialvillen hinterlassen. Als die Stadt 1975 von den Roten Khmer innerhalb nur einer Woche komplett entvölkert wurde, waren es 2 Millionen Menschen, die vertrieben oder verhaftet, gefoltert und ermordet wurden.
    Heute ist Phnom Penh eine pulsierende Stadt, in der gefühlt jede*r ein kleines Business hat und wo sich die Aufbruchstimmung der jungen Bevölkerung beinah greifen lässt. Leider hatten wir nur zwei Nächte in der Stadt, einmal vor und einmal nach unserem Inselaufenthalt. Deswegen hat es nur für einen Spaziergang an der Flusspromenade des Tonle Sap und für eine Runde über den Central Market gereicht.

    Andere Orte, wie einerseits den Königspalast und den Wat Phnom, andererseits aber auch die Gedenkorte des grauenhaften Völkermords, der hier mit Billigung des "Westens" in den 1970ern verübt wurde, mussten wir auslassen. Gerade die sog. Killing Fields sind aber die eindrücklichste Gedenkstätte, die ich (alex) je besucht habe und es fühlt sich schon etwas danach an, etwas Wichtiges hier ausgelassen zu haben.
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  • Angkor Wat

    23. april 2024, Kambodsja ⋅ ⛅ 37 °C

    Das Grand Finale unserer Reise: Wir sind nach Siem Reap gefahren und haben uns das 3-Tages-Ticket für Angkor Wat und die umliegenden Tempel gekauft, um viel Zeit zu haben, möglichst viel dieser beeindruckenden Bauten zu erkunden.

    Und beeindruckend sind sie wirklich: über 1000 Jahre alt sind die ältesten der Bauwerke von Angkor. Und selbst die neuesten haben stabile 700 Jahre auf dem Buckel. Manche von ihnen sind noch weitgehend erhalten, andere sind schon ziemlich verfallen. Und einige, wie der Banteay Srei (Lady Temple) wurden in den 1930ern mit Hilfe des Verfahrens der Anastilosis wieder aufgebaut, d.h. die Originalteile wurden zusammengefügt, wobei auf neu hinzugefügte Materialen nach Möglichkeit verzichtet wurde.

    Am ersten unserer 3 Tage haben wir uns die bekanntesten der Tempelanlagen und Gebäude angesehen:
    *Angkor Wat
    *Angkor Thom, die spätere Hauptstadt mit Bayon, dem "Tempel der Gesichter"
    *Ta Prohm, der Tempel, den alle kennen, die irgendwann mal Tom Raider IV gespielt haben

    Es ist auch in der Gegend um Siem Reap unfassbar heiß, sodass dieser Tag um 5 Uhr begann und schon um 12.30 wieder unter der (leider warmen) Dusche endete. Aber die ganze Anlage, die großen Tempel und riesigen, von den Khmer im 10.-12. Jahrhundert angelegten Wasserreservoirs (die den Wohlstand Angkor überhaupt erst ermöglicht haben) sind so faszinierend, dass sich die Hitze auf jeden Fall besser verkraften lässt.

    In den 3 Tagen haben wir so viel über die Geschichte des Ortes und der Menschen von Angkor erfahren, es lässt sich gar nicht so wiedergeben. Ein richtiges Highlight zum Ende der Reise war es auf jeden Fall :)
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  • Noch mehr Angkor

    24. april 2024, Kambodsja ⋅ ☀️ 34 °C

    Am zweiten Tag ging es für uns über den Grand Circuit zu fünf weiteren Tempeln, die weniger bekannt, aber ähnlich beeindruckend sind wie die "großen 3" vom Vortag.

    Durch die Tore von Angkor Thom hindurch ging es zunächst zum Preah Khan, der ähnlich überwuchert ist wie Ta Prohm am Vortag.

    Anschließend fuhren wir zu Neak Pean, einer früheren Badestelle. Dadurch, dass der Tempel dort von einem ausgehobenen Wasserbecken umgeben ist und der Urwald somit nicht einfach darüber wuchern konnte, ist die kleine Anlage noch sehr gut erhalten.

    Weiter ging es zum Ta Som Tempel, der sehr klein und aber auch ganz hübsch ist.

    Abschließend haben wir uns noch die Highlights dieses Tages angesehen, East Mebon und Pre Rup. Beide gehören zu den ältesten Tempeln der Anlage und sind dennoch noch immer sehr imposant und ziemlich gut erhalten. Leider sind beide aber auch sehr sonnig gelegen, sodass unser Aufenthalt bei knapp 40° dort etwas kürzer ausfiel als bei den anderen Tempeln 😅
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  • Und nochmal Angkor 😅 sowie Siem Reap

    25. april 2024, Kambodsja ⋅ ⛅ 37 °C

    Tag 3 in Angkor brachte uns noch ein abschließendes Highlight: Banteay Srei, the Citadel of the Lady. Ebenfalls ein älterer Tempel, welcher einerseits für seinen roten Sandstein und andererseits für die unglaublich detaillierten Reliefs bekannt ist, die zum Teil unglaublich gut erhalten sind. Sie stellen verschiedene hinduistische und Mahayana-buddhistische Mythen dar, über die wir in der angrenzenden Ausstellung auch noch ein wenig nachlesen konnten.
    Dieser Tempel ist ziemlich zerstört gewesen und wurde in den 1930er Jahren unter Anwendung der Anastilosis wieder aufgebaut.
    Außerdem hatten wir uns vorher auch noch den Banteai Samre angesehen.

    Tag 3 hat uns aber nicht nur in die 1000jährige Vergangenheit der Region mitgenommen, sondern auch nochmal die jüngere und schreckliche Geschichte des Landes vor Augen geführt: Wir haben das Landminen-Museum in Phumi Khna besucht. Kambodscha gehört zu den noch immer am stärksten verminten Ländern der Welt. Zunächst haben die USA während des Vietnamkriegs den Osten des Landes mit Bomben und Minen eingedeckt, von denen ein großer Teil nicht hochgegangen ist. Dann haben die Roten Khmer während des Bürgerkriegs sowie nach ihrer Vertreibung vor allem den Nordwesten verminen lassen. Von diesen Minenfeldern gibt es praktisch keine Karten. Sie fordern noch immer um die 30 Menschenleben pro Jahr und verstümmeln Personen. Die Logik dahinter: Verletzte zu behandeln ist aufwändiger als Tote zu beerdigen, deswegen wurden die Minen so konzipiert, dass sie feindliche Soldaten nicht töten sollten. Nun aber werden spielende Kinder oder Landwirte bei der Arbeit zu ihren Opfern. Immer wieder sieht man Menschen in Siem Reap auf der Straße sitzen, ohne Beine oder Arme, mit einem Schild vor sich, das ihre Geschichte erzählt. Und damit ist die einzige Einnahmequelle für sie dann viel zu häufig das Mitleid von Menschen aus Ländern, deren Regierungen das alles erst möglich gemacht haben, indem sie die Roten Khmer viel zu lange geduldet oder sogar unterstützt haben, weil die ja wenigstens die vietnamesischen Kommunisten bekämpft hatten und somit auf der "richtigen" Seite standen... Es ist eine Schande, wie wenig Bewusstsein für die Mitverantwortung an diesem Leid und der Armut es gibt, die in der früheren "Schweiz Südostasiens" bis heute noch so allgegenwärtig sind.

    Das Museum wurde von einem Mann ins Leben gerufen, der als Kindersoldat selbst Minen gelegt hat, zunächst für die Roten Khmer und dann im Dienst der vietnamesischen Armee. Später machte er sich zur Aufgabe, verminte Gebiete wieder zu räumen und seine NGO ist, neben 6 oder 7 anderen Organisationen, darin bis heute aktiv. Die kambodschanische Regierung hat das Ziel ausgegeben, das Land bis 2030 minenfrei zu bekommen. Es wird aber allgemein angezweifelt, dass dieses Ziel realistisch ist.
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  • Köstlichkeiten der Khmer

    25. april 2024, Kambodsja ⋅ ⛅ 32 °C

    Die Küche Kambodschas war für uns nicht so ein überraschendes Wunderfeuerwerk wie das laotische Essen. Aber trotzdem sehr lecker, wobei deutlich spürbar ist, wie stark das Land von seinen Nachbarn Thailand und Vietnam beeinflusst wird. Tom Yum und Thai-Currys gibt es eigentlich überall, auch Phở findet sich an vielen Ecken in den Städten. Und Baguette und Croissant sind hier allgegenwärtig, von den Franzosen zurückgelassen, als die Kambodschaner*innen diese 1953 aus ihrem Land gejagt hatten.

    Zwei typisch kambodschanische Gerichte sind Beef Lok Lak und Amok. Lok Lak ist dabei vor allem vom köstlichen Kampot-Pfeffer geprägt, der mit Limettensaft vermengt die Würzgrundlage dieses Essens bildet. Amok wird meist mit Fisch gegessen und ist dann eine Art Eintopf, in dem Kokosmilch und große Mengen frisches Zitronengras, Galgant und Fingerwurz einen frischen Geschmack in dieses wirklich köstliche Essen bringen. Das wollen wir definitiv auch mal nachkochen. :)
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  • Schlemmern und Shoppen in Bangkok

    27. april 2024, Thailand ⋅ ☀️ 38 °C

    Ein Tag Zeit, große Hitze und noch ziemlich viel Bargeld in der Tasche. Was wir damit angefangen haben? Leckere Gewürze auf dem Markt shoppen und dann ab in die Mall, wo es bei angenehmer Klimatisierung vieles zu entdecken gibt.

    Eigentlich sind wir beide ja nicht die größten Shopping-Mäuse, aber Bangkok ist für seine riesigen und zahlreichen Einkaufstempel bekannt und so ganz wollten wir die auch nicht ignorieren. Zumal uns die halbe Stunde auf dem Markt, die wir zuvor verbracht hatten, schon fast den Hitzeschlag ins Köpfchen getrieben hat.

    Außerdem sind Malls hier viel mehr als nur einkaufen: es gibt immer mindestens einen riesigen Foodcourt mit allem, was sich so verspeisen lässt. Es gibt Kinos und lustige Spielautomaten, an denen die Kids tanzen und blitzschnell irgendwelche Buttons hauen. Sehr unterhaltsam :)

    Wir haben uns dafür die MBK Mall rausgesucht, die schon recht sehenswert ist.
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  • Wieder zuhause :)

    30. april 2024, Tyskland ⋅ ☀️ 27 °C

    Tolle Menschen, Coole Party, schöner Ort

    Wir sind wieder zurück und wurden sehr herzlich empfangen, vielen Dank dafür an euch alle ❤️ unsere Familien haben wir auch noch gleich besucht und so viele liebe Menschen direkt getroffen, was für ein Fest ❤️Les mer

    Reisens slutt
    1. mai 2024