Ein paar kleine Hügel
3 settembre 2022, Spagna ⋅ ⛅ 25 °C
In meinen Augen perfektes Wetter heute für einen kleinen Spaziergang. Ein paar Wolken treiben sich dort oben rum. Die Ein oder Andere wirft 2-3 Tropfen ab und es weht ein laues Lüftchen. Die Temperatur beträgt angenehme 30°C. Also wird Susi erstmal sanft geweckt. Während sie ihren ersten Kaffee des Tages genießen darf, organisiere ich Brötchen von dem mobilen Bäcker, der gerade auf den Platz gefahren ist. Dann erwähne ich ganz beiläufig, dass das Wetter toll ist um zu der Bucht zu spazieren, wo wir mit den Hunden baden könnten. Susi ist noch skeptisch. Ich gebe zu bedenken das es auch ein bisschen Hügelig werden könnte in der Landschaft hier, aber das sich das bestimmt lohnt. Es soll wirklich schön dort sein! Irgendwann willigt sie ein und ich bin voller Vorfreude. Alle Sachen also fix zusammen packen. Das größte Gewicht bringen heute die Getränke für sie Jungs mit sich. Dort gibt es nix außer die Bucht und das Meer also müssen wir reichlich Wasser einstecken. Wandern bei 30°C und im Salzwasser Toben machen nämlich ordentlich durstig. Die Rucksäcke sind also ordentlich schwer. Doch wir trösten uns damit, dass sie dafür auf dem Rückweg schön leicht sein werden. Los geht's! Direkt nach dem Campingplatzausgang rechts abbiegen und dann... ein kleines Stück bergauf. Okay ein etwas größeres Stück. Ich schiele zu Susi rüber. Noch könnte sie es sich anders überlegen, wenn sie den Berg vor uns sieht über den wir rüber müssen. Aber nein meine Frau zieht das jetzt durch. Die geteerte Straße geht schnell in einen Trampfelpfad über. Gespickt von Felsen und Geröll. Die Hunde können endlich mal wieder so richtigen Freilauf genießen. Auf dem ersten Hügel oben angekommen haben wir einen schönen Blicl auf Agua Almarge, den kleinen Dorf in dem wir gerade wohnen. Allein das ist schon der Anstieg wert. In die andere Richtung gibt es einen fantastischen Blick über diese schöne Berglandschaft. Ja auch Susi genießt jetzt. Nun geht es auch erstmal nur geradeaus weiter, ohne weitere Anstiege. Durch kleine Büsche, über flache Felsen und immer wieder diese Kieselsteine. Meine Füße durchleben eine Kneipkur, doch an einigen Stellen muss selbst ich auf Flip Flops zurück greifen, wenn die Steine spitz und scharfkatig werden. Wer behauptet man bräuchte für diese Terrain Wanderschuhe erzählt quatsch denn wir kommen super zurecht mit unserem Schuhwerk oder eben Barfuß. Man geht dann halt einfach ein bisschen langsamer. Nach einiger Zeit gerade aus, führt der Weg wieder den Berg hinunter. Er schlängelt sich am Hang entlang und teilweise gibt es große Stufen zwischen großen Felsen. Bei dem Anblick müssen wir dann dich kurz durchatmen, denn wir wissen jetzt schon dass der Rückweg anstrengend wird. Die Hunde winden sich elegant den Berg hinunter und Baloo wird auf die letzten Meter immer schneller. Die Zungen hängen auf halb acht und er wittert schon die Erfrischung in Form des Meeres. Der Strand ist traumhaft schön, nur leider etwas voller als gedacht. Das wird daran liegen, dass heute Samstag ist. Das war uns nicht so bewusst. Wochentage sind im Moment nur Schall und Rauch für uns. Dennoch finden wir ein schönes Plätzchen für uns und dann darf Baloo endlich in die Fluten springen. Voller Energie und Freude überspringt er die Wellen und schwimmt seinem Leuchtturm hinterher. Bis er von einer überspühlt wird. Okay er macht danach genauso weiter, aber erstmal bekommt er von uns seine Schwimmweste verpasst. Denn die Wellen sind doch heute höher als gedacht. Mit Weste genießt er es noch mehr. Auf dem Weg zurück zum Ufer wartet er quasi auf die nächste Welle und lässt sich dann von ihr anschubsen. Wir könnten Stundenlang dabei zusehen. Doch auch Pausen sind wichtig und dazu zwingen wir ihn und uns jetzt. Alle trinken etwas und wir naschen die riesen Schokobrötchen vom Bäcker. Genau das richtige nach unserer kleinen Wanderung.
Anschließend ist Susi bereit das Wasser mal näher in Augenschein zu nehmen. Sie geht alleine los, denn Spencer schwimmt ja nicht und wir wollen die Jungs lieber nicht alleine zurück lassen. Doch Baloo hält es nicht lange aus. Wenn einer aus dem Herzensrudel ins Wasser geht, muss er unbedingt mit! Immerhin ist er hier der Rettungsschwimmer von uns allen! Als Susi also schon etwas weiter drin ist im Wasser sprinten er los, überspring den 1. Drei Wellen im einem Affenzahn, durchschwimmt die nächsten 4 gekonnt und schwimmt Susi direkt in die Arme. Man sieht quasi die Herzchen über ihren Köpfchen fliegen. Immer wieder schwimmt er zu ihr und dann wieder raus. Nach einiger Zeit schnappe ich lir Spencer, zieh ihm die Schwimmweste an und nehme ihn mit zum Ufer. Er kommt natürlich nicht mit rein, sondern steht nur am Ufer und glotzen während wir 3 den tollsten Badespaß haben. Baloo hört mit schwimmen gar nicht mehr auf und wir genießen total die geile Abkühlung in den Wellen, bis wir dann gemeinsam zum Ufer zurück surfen. Dann ist Rudelpause angesagt. Einfach nur da liegen, genießen und glotzen. Spencer fallen auf der Stelle die Augen zu und er fängt auf Susis schoß an zu schnarchen. Baloo guckt erst noch in der Gegend herum und dabei klimpern die Augen schon ganz gewaltig, bis er dann auf die Seite kippt und so fest schläft, dass ich mich sogar heimlich zum Fotos machen davon stehlen kann. Das denke ich zumindest. Es dauert nicht lang und es schlägt scheinbar im Schlaf sein Frauchen ist weg Sin an und er fängt am den Strand auf zu suchen mit den Augen. Irgendwann entdeckt er mich auf den Felsen ganz links. Ich gebe ihm ein Zeichen dass er kommen darf und schon kommt er in einem Affenzahn angerauscht und freut sie wie verrückt mich gefunden zu haben. Susi hat von all dem übrigens nix mitbekommen ... es gibt doch einige süße Parallelen zwischen ihr und Spencer.
So schön es hier auch ist wir müssen an den Rückweg und unser knurrenden Mägen denken und verabschieden uns von diesem wundervollen Ort. Der Anstieg ist Hart und Susi Flucht ein bisschen. Ich hätte gesagt es könnten ein paar Hügel sein und jetzt ist der Ganze weg ein Berg! Doch trotz allem hält sie super tapfer durch und hat trotzdem immer ein Lächeln für mich. Das muss Liebe sein! Nach dem Anstieg merkt man den Hunden an, dass sie für heute auch genug haben. Keiner läuft mehr vor und schnüffeln alles ab. Beide trotten neben uns her und die Zungen hängen weit raus. Das letzte Wasser gan es direkt nach dem Anstieg. Den Rest schaffen wir auch noch und am Bus Kippen sie dann beide um und Susi und ich plumpsen in unsere Stühle und genießen ein kaltes Getränk. Das war schön!
Jetzt haben wir uns Eis und lecker Abendbrot verdient, während die Hunde schlafender Weise den Bus bewachen.Leggi altro
Oase im Großstadtjungel
4 settembre 2022, Spagna ⋅ 🌙 26 °C
Wir sind noch vor der Zeit abfahrbereit! Das kommt selten vor. Doch vorher gab es noch eine Liesel Suchaktion von Susi. Denn was ich gestern nicht erwähnt hab, dass dieses Dorf auch das Katzendorf genannt wird. Wirklich überall sind hübsche ganz schlanke Katzen unterwegs. Die scheinen sich hier sehr wohl zu fühlen und tauchen in den verschiedensten Farben auf. Für Baloo war es hier schwierig, vor allem Abends wenn sie aus ihren kühlen Schattenplätzen raus gekrochen sind und den Campingplatz erkundet haben. Er hatte wirklich viel damit zu tun, diese bösen Fremden Katzen von unserem Jus fern zu halten. Und Liesel hatte es scheinbar auch nicht leicht. Denn auch wenn sie sich oft irgendwo im Schatten versteckt ist es ihre Routine Morgens immer in der Nähe des Busses zu sein. Nur heute ist sie super weit weg auf einer Oliven Plantage auf der anderen Seite der großen Hauptstraße. Um von dort wieder zurück zu uns zu gelangen muss sie direkt durch das Hauptquartier der örtlichen Gang. Hat sie ganz offensichtlich nicht geschafft. Susi geht also los und sucht sie. Lange dauert es nicht. 2-3Mal rufen und sie kommt angelaufen und Mauzt lautstark. Ein klares Zeichen dafür dass sie nur darauf gewartet hat abgeholt zu werden. Also klemmt Susi sie unterm Arm und die beiden gehen mit Sonnenbrillen und Liesel mit erhobenem Mittelfinger vorbei an den Straßengangs der Stadt. Eine Portion Milch zur Belohnung für unsere Draufgängerin und dann geht die Fahrt los. Heute ist es wieder extrem heiß und wir müssen alle Register ziehen um die Tiere zu kühlen. Die Jungs bekommen ihre Kühlmatten untern Hintern, kalte, nasse Tücher übergelegt und regelmäßige Trinkpausen. Lieschen hat wieder ihre Buseigene Klimaanlage mit dem feuchten Handtuch überm Körbchen und der Kühlmatte unterm Arsch. Wir müssen da einfach irgendwie durch, wir wollten es ja schön warm haben. Die Landschaft durch die uns Henry führt ist unheimlich trocken, es gibt unzählige ausgetrocknete Flussbetten, kaum Vegetation, viel trockenes, totes Gestrüpp und auf den elektronischen Anzeige der Autobahn stehen immer wieder Warnhinweise auch auf Englisch, dass erhöhte Brandgefahr herrscht. Nach ca. Der Hälfte der Zeit brauchen wir dringend eine Abkühlung und halten beim Restaurant zur goldenen Möve. In einem Spanischen waren wir noch nicht und die Speisekarten unterscheiden sich doch zum Teil sehr. Es gibt einen einzigen Schattenparkplatz und der ist unserer! Wir reißen alle Türen und Fenster auf, es weht ein ganz leichtes Lüftchen. Die Jungs bekommen was zu saufen und frische feuchte Tücher und Liesel eine frische Milch. Mit Wasser kann man sie nicht so locken doch auch eine Katze muss ja mal was trinken bei diesen Temperaturen. 36°C zeigt das Termometer übrigens.
In der Zwischenzeit hat Susi uns allerlei verschiedenste Sachen gejagt. 2 verschiedene Sorten Eiskaffee, 2 verschiedene Eis, Käsesticks und Chickenballs mit allerlei Soßen. Am besten fand ich die Salsa! Schön Tomatig und würzig, schade das es die nicht bei uns gibt. Und ein paar verschiedene ChickenBurger. Natürlich schaffen wir nicht alles auf zu essen, aber man muss ja mal probieren.
Die kalten Anteile allerdings machen die restliche Fahrt ein klein wenig angenehmer und so fahren wir voller Vorfreude im Valencia ein. Bis der 1. sechsspurige Kreisverkehr vor uns auftaucht. Ich wiederhole gerne nochmal. SECHSSPURIG!!! INKLUSIVE Ampeln vorm und im Kreisverkehrt! Ich war leicht überfordert damit welche Spur wir denn jetzt nehmen müssen, nehme irgendeine blinke lange vorher und fahre manchmal lieber auf zwei Spuren gleichzeitig um zu signalisieren das ich keinen Plan habe. Die Spanier verstehen das sehr wohl und halten etwas Abstand zu mir oder lassen mich entspannt Einfällen wenn ich mich doch mal für sie falsche Spur entschieden habe. Keine wildes Gehupe oder Getotter, ich bin froh das sie mir meine Überfordern verzeihen. So führt das Navi also ein kleines Stück um das Zentrum herum, bis die Kreisel wieder 1 oder 2 Spurig werden und der Verkehr Weniger. Wir befinden uns nun in einem kleinen Industriegebiet in Formen von Lagerhallen und Werkstätten am Stadtrand. Dieses Mal gab es sogar die Campingplatz Buchung vorab, denn in den Großstädten sind passende Stellplätze rar gesäht. Der von uns auserwählte stellt sich als kleine ruhige Oase mitten im Großstadtjungel heraus. Hier gibt es nur Buss und WomoPlätze. Die Parzellen sind abgegrenzt durch kleine Bäumchen, das Waschhaus ist Modern und sauber, sie haben sogar 2 Familien Bäder mit Duschen und Toiletten was ich echt süß finde. Auch ein kleiner Spielplatz ist vor Ort und überhaupt alles sehr liebevoll gestalten. An der Rezeption gibt es noch einen Verkaufsbereich mit lokalen Spezialitäten und der Mann an der Reception spricht super Englisch und sogar ein paar Brocken Deutsch.
Es kommt direkt der Wohlfühlfaktor in uns auf und das gemütliche Haultquartier ist schnell eingerichtet. Da die Fahrt bei der Hitze doch echt anstrengend war entscheiden wir uns schnell heute nicht mehr in die Stadt zu gehen, sondern morgen den Stellplatz um eine Nacht zu verlängern und dann in Ruhe und mit frischer Energie auf Erkundungstour zu gehen. Erstmal gibt es also Abschwitzen im Schatten und frische Melone für uns und die Jungs. Als es gegen Abend kurz vor Sonnenuntergang etwas angenehmer wird gehen wir noch ne schöne Runde Gassi mit dem ganzen Rudel. Angrenzend an die ganzen Hallen gibt es ein paar wilde Wiesen, wo alle frei laufen dürfen. Wir sehen Pfirsichbäume, eine Frucht die wir nicht identifizieren können und eine Limettenplantage. Ich sag euch Sone frische Limette von der Plantage duftet herrlich Fruchtig und macht sich sicher super in einem Kühlen Wasser oder so. Nur so eine Vermutung.
Während unsere Wäsche jetzt noch von alleine Wäscht entspannen wir und freuen uns auf den morgigen Tag.Leggi altro

ViaggiatoreIch hab sie bildlich vor mir die 2 Gangster mit Sonnenbrille und Dickfinger🤣 und dann noch so "ätschibätschi ciaokakao" von Liesel😅

Viaggiatore
andere Frauen kommen So Freudestrahlend vom Shoppen, Susi vom Jagen🥰 sehr sympathisch
Valencia die Grünis sind da!
5 settembre 2022, Spagna ⋅ ⛅ 25 °C
Die Hunde toben durch die Wiese, Liesel ist mal ohne uns streunern und wir haben jetzt schon gut 30°C. Für uns steht heute ein spannender Stadttag an. Aber nicht für die Hunde. Unabhängig davon, dass es bei den Temperaturen nur Quälerei währe sie durch die Großstadt zu schleppen, sind Hunde in spanischen U-Bahnen auch nur bedingt erlaubt. Man kann einen so genannten Maskottchen Ausweis beantragen, das geht auch für Touristen. Dann darf das Haustier kostenlos die Nahverkersmittel benutzen. Allerdings dürfen diese nicht mehr als 15Kg wiegen und müssen dann in einer Box oder Tragetasche mitgeführt werden. Sogar Therapiebegleithunde müssen einen Maulkorb tragen in den Öffis. Wir könnten denke ich nicht glaubhaft vermitteln, dass Spencer oder Baloo 15Kg wiegen, selbst wenn wir ihre Köpfe in Tragetaschen packen würden und so täten als währe der Rest des Körpers nicht vorhanden. Also toben sie am Morgen ausgelassen über die Wiese. Zurück am Bus sind sie fix und fertig. Wir bauen ein Lager aus tiefgekühlten Kühlmatten, viel Wasser und umringt von schattenspendenden Tüchern unterm Sonnensegel. Sie Kippen sofort neben ihren vollen Wassernäpfen um und signalisieren deutlich, dass sie sich jetzt bitte nicht mehr bewegen möchten. Also geht's jetzt für uns ab zur Metro. 10min Fußweg und die Haltestelle ist erreicht. Die Rote Linie führt uns direkt ins Zentrum. Die Metro Valencia umfasst 10 verschiedene Linien, welche kreuz und quer in alle Himmelsrichtungen verlaufen. Es gibt 146Haltestellen auf 161km. Dieses Mal gelingt es uns übrigens auf Anhieb in die richtige Richtung zu fahren und auch an der richtigen Haltestelle aus zu steigen. Wir befinden uns direkt im historischen Stadtkern und gehen über Regenbogentreppen raus aus der Metro ins Getümmel. 1. Stop ist Frühstück. Ein Bäcker ist schnell gefunden und wir gönnen uns lecker Schinken Käse Brötchen und Schokobrötchen, Kaffee und Orangensaft. So nun kann die Tour beginnen. Zufälliger Weise sind wir auch direkt in der Nähe des Hardrock Cafés da führt natürlich kein Weg dran vorbei. Schon irgendwie witzig, denn wir tragen heute beide Hardrock Cafés Shirts. Nur sind diese aus Amsterdam. Die Kassiererin macht nach dem etwas ausgeateten Einkauf sogar noch ein Foto von uns beiden zusammen. Ein Souvenierladen muss natürlich auch sein und dann bummeln wir ein wenig durch den historischen Stadtkern. Wirklich wunderschöne Bauten kann man hier bewundern. Die Architekten der Stadt haben sich damals an den Parieser Vorbild orientiert. Das sieht man an der Fassadenkunst und die Straßen Führung ist wohl auch sehr gleich angelegt. Der Spaziergang lässt sich gut verbinden mit dem Weg zum nächsten Skateboard Laden. Ich brauche noch einen Helm und auch sonst lässt es sich da immer gut stöbern. Wir werden fündig und ich komme strahlend wieder aus dem Laden heraus mit meinen neuen Errungenschaften. Meine tolle Frau hat mir ein wirklich schönes Geschenk gemacht in dem Laden, zur Feier des Tages. Denn heute sind wie 1 Monat verheiratet! Und was das für ein verrückter Monat war! Ein wenig vertütteln wir uns dann im Gewirr der Gassen und Susi hat dann die Idee einen der Tourbusse zu nehmen, um was zu sehen und nicht wahrlos herum zu irren. Außerdem fährt er in die richtige Richtung, denn ich möchte unbedingt heute einen Pumptrack mitm Board ausprobieren. Für die, die nicht wissen was das ist, erklären es die Bilder denke ich am Besten.
Der Bus ist ein Hop on Hop of. Man kann jederzeit aussteigen und sich etwas genauer ansehen und dann später wieder den nächsten nehmen. Wir machen es uns am Oberdeck gemütlich und genießen die Fahrt. Über Kopfhörer bekommt man Infos zu den Gebäuden. Ich bin ja normalerweise kein Fan von sonem Touriquatsch aber muss gestehen, dass es echt cool war dadurch so viel von der Stadt gesehen zu haben. Wir fahren vorbei an historischen Gebäuden und Einrichtungen der modernen Zeit. Museen, Theater, Musikstätten, Parks, Bahnhöfe, Stierkampfarena und vieles mehr. Wir sehen tolle Sachen und unsere Füße entspannen sich in der Zwischenzeit. Als es dann zu Fuß nur noch 25min bis zum Pumptrack sind steigen wir am Kloster der Drei Faltigkeiten aus und gehen das letzte Stück durch einen schönen Park. Okay ich fahre das Board schonmal warm und Susi geht. Aber ein kleines Stück ist sie sogar auch gefahren und das trotz FlipFlops! Das Termometer zeigt mittlerweile 39°C an und wir sind schon einmal durch als sich der Pumptrack endlich vor uns zeigt. Super cool gelegen auf einem urbanen Hinterhof und keine Menschenseele außer uns. Perfekt zum ausprobieren! Frau Grünheid Nr.1 macht es sich um Schatten gemütlich und Frau Grünheid Nr. 2 geht toben! Super cool sone Bahn wirklich! Ich brauch kurz Zeit um mich ein zu fuchsen aber dann komm ich langsam klar. Allerdings muss ich ehrlich dazu sagen, dass ich es auch nicht so ewig lange ausgehalten habe. Die Bahn ist in der prallen Sonne, kombiniert mit der Bewegung auf dem Board lässt das den wasserbedarf enorm steigen. Aber das hat echt Spaß gemacht und möchte ich auf jeden Fall wieder machen! Jetzt wo ich den coolen Helm hab darf ich das ja auch 😉
Nach einem kurzen Päuschen im Schatten und Auffüllen meines Flüssigkeithaushalts spazieren wir dann zur nächsten gelegen Metro. An für gewohnten Haltestelle im Zentrum steigen wir nochmal aus, denn uns hängt der Magen in der Kniekehle. Ein Restaurant hat ansprechende Bilder also setzten wir uns. Ein frischer Saft wäre jetzt toll zum abkühlen, so wie auf dem Bild... gibt es leider nicht mehr. Nur noch Ananassaft, den mögen wir nicht so gerne. Okay dann ne eiskalte Cola. Dazu Chicken wings und Nachos.... die wings gibt es auch nicht mehr.... okay dann nur die Nachos. Von dem Rest der Bilder wo geile Steaks und sowss drauf waren stand übrigens auch nix in der Karte. Ein glatter Reinfall. Aber hey! Immerhin waren die Nachos lecker und der 1. Hunger ist gestillt. An einem kleinen Laden um die Ecke holen wir noch Churros und dann geht's ab zur U-Bahn die Jungs warten sicher schon. Was wir übrigens auf den Hinweg gesehen haben... Alle tragen hier in den Öffis noch Maske. Wir haben uns wie Schwerverbrecher gefühlt weil wir einfach keine dabei hatten. In einem Souvenierladen gab es zum Glück welche und so können wir nun ganz legal mit Maske Metro fahren. Fühlt sich viel besser an.
Eine halbe Stunde später steigen wir aus und gehen die 10 min zum Campingplazt zurück. Zwischenzeitlich ist ein Camper neben uns angekommen. Ein Deutscher. Auf unsere Nachfrage, sagt er er habe gar nicht gewusst dass bei uns Hunde liegen. Er hätte nix gemerkt oder gehört. Wir aind stolz auf unsere Jungs dass sie so artig waren! Als wir gerade auf die Wiese gehen wollen, spricht uns unsere Nachbarin von gegenüber an. Iren sind das. Was denn Spencer für eine Rasse sei. Sie ist begeistert von ihm. Erzählt, dass sie 5 Katzen zu Hause haben und eine große Bordauxdogge hatte. Ihr Mann stößt mit deren kleinem Jack Russel dazu. Beide erzählen, dass sie all ihre Tiere aus dee Rettung haben, dass sie in ihrem Dorf von allen Hunde geliebr wird weil sie leckerchen verteilt und soe gesteht, dass sie Liesel mit einem Stück Hühnchen bestochen hat. Von Liesel sind sie unheimlich begeistert und wir strahlen stolz, weil wir so ein unglaublich tolles Rudel haben. Eine Gassirunde später macht das Rudel sich im Camp gemütlich und ich schnappe mir noch mal Helm und Skateboard und düse zum Supermarkt. Durch Valencia mit Board einkaufen fahren das ist echt schön! Mit vielen schönen Leckereien komme ich zurück und wir essen mittlerweile im Dunkeln bei Kerzenschein Abendbrot. Bei immernoch 29°C. Das war ein gelungener 1 monatiger Hochzeitstag!Leggi altro
Die dunklen Geheimnisse Barcelonas
6 settembre 2022, Spagna ⋅ ⛅ 29 °C
Heute verabschieden wir uns von diesem schönen valencianischen Campingplatz und der wunderschönen Stadt. Liesel liegt wieder wie gewohnt ganz in der Nähe des Busses in soner Ecke unter ein paar Büschen und genießt den Schatten. Susi hat sie schnell gefunden und sie kommt für die Fahrt in ihre klimatisierte 1 Zimmer Butze. Es ist bereits jetzt wieder über 30°C warm. Alle Wasserkanister sind voll. Somit fahren wir mit 60 Litern Wasser los und können immer schön unterwegs die Tiere abkühlen. Baloo hat heute einen nicht so guten Tag. Er hat mehr als sonst zu tun mit der Hitze und erbrach sich 1 Mal während der Fahrt. Ich vermute eher das er morgens auf dem Acker irgendwas aufgesammelt hat, was schwer im Magen lag, als das es die Hitze war. Denn zum Glück ist es nur bei 1 Mal geblieben. Unseren auserwählten Campingplatz erreichen wir nach ca. 3h Fahrt. Er liegt kurz vor Barcelona, hätte gute Anbindungen in die Stadt und sah auf den Bildern ganz gut aus. Was leider in den Bewertungen nicht erwähnt wurde, dass er direkt an der Umgehungsstraße liegt. Für uns okay aber mit Liesel mögen wir das nicht so gerne. Dennoch wollen wir nach einem Platz fragen, denn manchmal gibt es weiter nach Hinten Plätze mit genug Abstand zum Verkehr. Noch vor der Schranke stopt uns ein Security und fragt nach der Reservierung auf Englisch. Wir Antworten ihm, dass wir keine haben und fragen wollten ob sie vielleicht noch einen Platz frei hätten. Er versteht nix und frag wieder nach der Reservierung. Okay dann wohl lieber keine ganzen Sätze sondern kurz und verständlich... "No Reservation!" Natürlich besonders laut weil dann versteht er die Sprache besser. Das hat er dann verstanden und signalisiert uns, dass sie komplett ausgebucht sind. Wir sollen doch dann bitte auf dem Parkplatz umdrehen und wieder fahren. Das war ein nicht so freundlicher Spanier, aber macht nix. Sone hat man ja in jedem Land. Das Drehen auf dem engen Platz hat er dann auch noch ganz genau beobachtet. Doch da geb ich mir ja überhaupt keine Blöße. Gott sei Dank! Dann entscheiden wir uns für den nächsten Platz in die gleiche Fahrtrichtung. Das heißt aber auch, dass es einmal durch Barcelona durch geht. Wir fahren durch ein unübersichtliches Getümmel aus LKW, PKW, Mopeds, Motorrädern, Rennradfahrern und Fußgängern. Durch unzählige kurze und etwas längere Tunnel schaffen wir es dann, nach 45min extra und dem letzten Abschnitt direkt am Meer, den anderen Platz zu finden. Mittlerweile ist es schon nach 6 und wir hoffen so sehr, dass wir noch einen Platz finden. Wir haben Glück! Die Liebe Dame am Empfang begrüßt uns auf sehr gutem Deutsch und sagt wie selbstverständlich dass sie noch Platz hätten. Die Hunde müssen nichts extra zahlen. Es hängt eine Liste mit den hier geführten Kampfhunden aus. Sie fragt nur ob es eine von diesen Rassen ist, glaubt uns aber direkt und möchte keine Ausweise sehen. Hier sind wir auf einem besonders Tierfreundlichen Platz gelandet. Die Hunde dürfen mit ins Restaurant, an den Außenbereich des Pools (baloo findet es diskriminierend dass er da nicht rein darf) und sogar in den Campingplatzshuttelbus! Das hätten wir nicht erwartet. Unser Stellplatz ist außerdem riesig groß und nicht weit von hier gibt es einen Hundestrand. Das Lager aufbauen geht mittlerweile sehr zügig von der Hand. Die Griffe sind alle
routiniert und so können wir schnell alle im Schatten etwas runter kühlen und entspannen. Doch lange Zeit bleibt für uns Menschen nicht dafür, Susi möchte unbedingt heute noch in Stadt. Dazu muss man wissen das wir etwas außerhalb sind. Es gibt aber einen Schuttel Bus der uns in 20min zur Metro bringt. Der ist sogar für Campinggäste kostenlos. Nach einer Campingplatzrunde mit den Hunden dürfen die in ihrem Schattenquartier entspannen und wir gehen los. An der Metro noch die Tickets ziehen und dann nur noch 45min und wir sind da. Susi hat heute ein ganz bestimmtes Ziel, also fahren wir in der Innenstadt noch mit der U-Bahn... nur irgendwie stimmt hier was nicht. Sie Station an der wir ausgestiegen sind liegt nun 4 Stationen hinter uns in die völlig falsche Richtung und wir haben keine Ahnung wie wir da hin gekommen. Da muss jemand mit uns seit an seit apperieren gemacht haben! Wir steigen also nochmal um in die richtige Fahrtrichtung und nach nur 1,5h erblicken wir endlich wieder das Tageslicht. Oder besser gesagt die beleuchtete Stadt, denn die Sonne ist längs untergegangen. Wir sind heute Abend auf grüner Mission hier. In Barcelona gibt es Clubs für Kunst, Musik und Grünes. Man kann ganz einfach Mitglied werden und dann in deren Räumlichkeiten essen und trinken und alle Angebote genießen. Zuvor hatten wir WhatsApp Kontakt mit einem dieser Clubs, da es dort auch unzählige unseriöse Straßenangebote gibt und sich das im Netzt besser überblicken Lässt. Der Whatts App Kontakt war total gut und freundlich. Wir haben eine Einladung für den Clun von Ràul. Sie haben uns aber auch mehrfach gewarnt, dass wir uns nicht von unseriösen Promotern auf der Straße anquatschen lassen soll, denn die seriösen Clubs haben keine Straßenpromoter. Als wir also in der Nähe dieses Clubs ausgestiegen sind sehen wir sofort was sie meinen. Es ist zwar voll von Touristen aber hier scheint eine Schattenseite von Barcelona zu sein. Man sieht viele kaputte Menschen an den straßenrändern die ganz offensichtlich anderes als Grünes konsumieren, es gibt gruselige dunkle Gassen und alle 20m wird uns Kokain oder Crack angeboten. Gott sei Dank nicht aufdringlich oder böse oder sowas. Sie bieten dir das an und wenn du einfach weiter gehst oder nein sagst lassen sie dich auch im Ruhe. Der Weg zu diesem Club ist also durchaus etwas gruselig und jetzt wünschten wir uns doch die Hunde bei uns zu haben. Zum Glück ist der Weg aber nicht weit und wir werden direkt freundlich hinein gelassen. Zeigen die Einladung von Raul und bekommen unsere Membership Karten. Dann können wir uns rein setzten. Es läuft gute Musik, Fahrräder hängen an der Wand und Susi studiert das Menü und wird freundlich beraten von der Dame hinter der Bar. Mit leckeren Kaltgetränken und was zu knabbern machen wir es uns eine Weile in einer Sitzecke gemütlich. Susi strahlt weil sie glücklich ist, dass das wirklich geklappt hat. Beim verlassen der Location sagt uns die Frau am Empfang noch dass wir das grüne gut verstecken sollen, wenn wir was dabei haben. Das hatte Raul auch schon geschrieben also ist das längst geschehen. Bei den ganzen Junkies hier auf der Straße ist auch klar warum man das machen muss. Wir sind schnell wieder raus aus dem Untergrund und alles ist gut gegangen. Ein schneller Burger auf die Hand als Abendbrot und dann spazieren wir die lange Fußgänger Passage zurück zur Bahn denn auf die U-Bahn haben wir nicht nochmal Lust. Die Gegend wird entspannter und wir kommen auf einen großen Platz mit Kunstvollen Fliesen am Boden wo zwei Musiker genau in der Mitte Geige und Trompete spielen. Wirklich schön und ich nutze meine Chance und drehe ein Paar Runden mit meinem Board, der Boden fährt sich fantastisch und es ist ein wirklich schöner Moment. Der Rückweg zieht sich etwas in die Länge, denn jetzt sind wir angestrengt von dem aufregenden Tag und möchten zurück zu den Jungs. Im Schuttel philosophieren wir noch mit einem deutschen und einem Österreichischem Pärchen über Busausbau und Reiseziele und gehen so schnatternde Weise auch auf das Campingplatz Gelände. Keine 2 Minuten Später hören wir mit einmal Spencer bellen und dann kommt uns Baloo fröhlich schwanzwedelnd entgegen. Sein Geschirr hat er nicht mehr an und er begrüßt und überschwänglich. Nach einem Lagecheck am Hauptquartier ist alles klar. Er hat sich irgendwie aus seinem Geschirr gewunden als er uns gehört hat. Das hängt nämlich noch tadellos ungeöffnet an der Leine. Spencer bellt immer genau dann wenn Baloo nicht mehr bei ihm ist und da es da gerade erst angefangen hat kann es nur so gewesen sein. Oh man was für ein Tag. Wir setzten uns vorn Bus bei 29°C und müssen erstmal sacken lassen und die Handys laden. Es ist mittlerweile 1Uhr Nachts. Wir sind gespannt wie Barcelona bei Tageslicht aussieht !
P.S. Wir haben gestern Tickets für Rammstein In Lissabon für Nächstes ergattert!!!! 🥳🥳🥳Leggi altro
Barcelonas schönsten Seiten
7 settembre 2022, Spagna ⋅ ☁️ 25 °C
Wir haben Glück. Das Wetter spielt uns heute in die Karten. Es sind nur angenehme 27Grad und ab und zu schützen ein paar schön Wetter Wolken vor der Sonne. Perfekt also um den Jungs mal ne neue Stadt zu zeigen. Wir packen also wieder jede Menge Wasser in dienRucksäcke und machen uns auf den Weg. An der Rezeption erfragen wir noch, ob die Hunde im Zug eine Fahrkarte brauchen. Sie sagen uns dass sie kostenlos mitfahren, aber offiziell einen Maulkorb tragen müssen. Allerdings wird das nie kontrolliert, wird mit einem Augenzwinkern hinzu gefügt. Okay wir versuchen unser Glück. Aus Spaß erwidere ich mich, dass wir sonst einfach zurück kommen, wenn sie die Hunde nicht in den Zug lassen. Die liebe Frau am Empfang sagt dazu dass ist okay dann passt sie auf die beiden auf, die sind ja so süß. Wir müssen schmunzeln. Im Shuttlebus dürfen sie einfach so mitfahren und in den Zug gelangen wir zunächst ohne Probleme. Es war nur eine kleine Herausforderung durch die elektronischen Tore mit ihnen zusammen zu kommen, denn die schließen automatisch wenn einer durchgegangen ist und sind sehr schmal. Wir mussten uns also mit ihnen gemeinsam durchquetschen. Obwohl sie solche Dinger noch nicht kannten haben die Beiden es mit uns gemeinsam grandios gemeistert. In der Bahn gibt es dafür eine angenehme Abkühlung, denn die ist wirklich sehr gut klimatisiert. Was uns an der Ostküste Spaniens besonders auffällt, dass hier wirklich fast alle total positiv auf die Hunde reagieren. Sie bekommen oft ein Lächeln geschenkt, liebe Worte und sehr oft werden sie direkt angefasst. Spencer müssen wir hier sehr oft schützen, denn er mag einfach keine fremden Hände auf seinem Kopf. Aber Baloo entscheidet sich fast immer für die extra Streicheleinheit und freut sich. Auch in der Bahn bekommen wir nur freundliche Gesichter und es wird sogar nach ihnen gepfiffen, was in der Tat etwas nervig ist, doch viel besser als die große Angst und böse Blicke. Wir fahren so vor uns hin und genießen den Blick aufs Meer als so nach 3 Stationen zwei Sicherheitsmänner durch den Zug kommen. Gestern Abend ist uns schon aufgefallen, dass in Barcelona viel Polizei- und Sicherheitspräsenz ist. Auch das Sicherheitspersonal der Bahnen trägt Schlagstöcker, Handschellen und Pfefferspray. Diese beiden jedenfalls quatschen uns direkt an. Oder besser gesagt erstmal nur der eine der beiden. Ein kleiner Mann mit lichtem Haar und Pferdeschwanz der breitbeinig durch die Bahn auf uns zu geht mit breit gemachten Schultern. Er zeigt auf die Hunde und signalisiert ziemlich aggressiv, dass sie einen Maulkorb tragen müssen. Diese interessieren sich übrigens überhaupt nicht für ihn und bleiben einfach liegen. Er scheint für sie keine ernsthafte Bedrohung zu sein. Ich antworte ihm auf Englisch. Natürlich total überrascht, denn wir haben vorher schon gesucht überall, aber keinen Hinweis auf die Maulkorbpflicht gefunden. Also ich total überrascht … oh Mist das wussten wir nicht, das hat uns auch keiner gesagt, obwohl wir noch gefragt haben ob sie ein Ticket brauchen. Er guckt weiter grimmig und und macht immer wieder das Zeichen für den Maulkorb. Ich sage das gleiche nochmal nur etwas einfacher. Er macht eine Geste Alsmann wir aussteigen müssen, spricht aber nach wievor kein Englisch. Besonders auf Spencer zeigt er immer wieder. Dann findet er was anderes und zeigt auf meine Füße, signalisiert dass ich Schuhe tragen muss. Nun ja die die mich kennen können sich vorstellen wie ich reagiert hab. Ich quatsche ihn wieder auf Englisch voll, denn er macht das gleiche bei mir ja mit Spanisch. Gebe ihm zu verstehen, dass ich das mit den Hunden völlig verstehe mir aber nicht vorschreiben lasse, was ich anziehen muss. Kurz gefasst. Er dreht sich weg. Sein Kollege sieht uns mit freundlichen Augen an und sagt dass wir das nächste Mal dann einen Maulkorb für die Hunde mitnehmen sollen. Er spricht übrigens gut Englisch. Wir bedanken uns beim ihm das wir weiter fahren dürfen und fragen gleich, ob es denn im Zentrum eine Möglichkeit gibt den zu kaufen. (Nicht dass wir auf dem Rückweg nochmal auf den gleichen Möchtegern Dorfsherriff treffen. Er sagt auf jeden Fall und lässt dann von uns ab. In der Zwischenzeit hat der böse mit seinem Handy übersetzt und hält es mir mit zornes Blick mitten ins Gesicht. Es steht das es vorgeschrieben ist Schuhe zu trage. Ich sag ihm nochmal dass ich keine habe und keine Brauche und er dreht sich grummelnd um. Ich hab das übrigens gegoogelt und das steht nirgends dass man Schuhe tragen muss. In seinem Kopf ist das vielleicht vorgeschrieben aber nicht in echt. Was ich besonders amüsant finde an der Geschichte , ist die Tatsache, dass überall Schilder hängen zur Maskenpflicht in den Öffies aber nur die Hälfte im Zug solche tragen. Wir gehören nicht dazu… aber Schuhe tragen ist auch viel wichtiger wegen der Sicherheit und so….
Heute steigen wir direkt am Triumpfbogen aus, angrenzend ein schöner Park ist, wo die Jungs mal endlich wieder frei laufen dürfen. Sogar einen großen eingezäunten Hundespielplatz gibt es. Das nutzen wir direkt aus, bevor Spencer und Baloo sich nachher besonders gut benehmen müssen. Anschließend geht die Erkundung der Stadt los. Bei Tageslicht ist Barcelona so viel schöner. Obwohl wir heute auch kurz in dem Gruselviertel waren, haben wir uns nicht gegruselt, Mittagessen gibt es heute im Hard Rock Café. Aus Versehen haben wir vllt. Ein wenig zu viel bestellt. Aber zu unserer Verteidigung wir hatte Hunger! Die Stadt hat wirklich wunderschöne alte Bauten. Die Stimmung der Menschen ist positiv und wir fühlen uns wohl. Gerade sind wir auf dem zu einem Tiergeschäft als ich von hinten beobachte, wie ein kleiner Junge Spencer hinterher geht und ihn im Gehen von hinten anfassen möchte. Ich rufe nur das er nichtbanfassen soll, mehrfach, bis die Muddis die neben ihm gehen es endlich merken und ihn weg ziehen. Ich erkläre kurz dass Spencer das nicht mag und sie sagen etwas aufgebracht er sei doch noch ein Kind und könnte es nicht wissen. Ich gebe nur zurück dass ja alles gut ist und nix passiert. Doch denken tue ich, wenn Spencer sich erschrickt dann rennt er den Jungen um und schon Ist er wieder der doofe, böse Kampfhund. Außerdem können auch Kinder respektvollen Umgang mit Tieren sehr wohl sehr schnell verstehen. Es muss ihnen ebene nur gezeigt und vorgelebt werden. Dann kommen wir auf unserem Weg über einen großen Platz der nur so bebt, so voller leben ist er. An seinem Rand gibt es zwei niedliche Cafés, in der Mitte Wuseln und Klappern und rollen unzähliger Skateboard Fahrer und an den Rändern sitzen mindestens nochmal genauso viele. Was ein schönes Bild! Nach einiger Zeit sind wir im Tiergschäfft und kaufen gezwungener Maßen Maulkörbe, die unsere harmlosen Hunde total gefährlich aussehen lassen. Aber damit der Weg sich auch wirklich gelohnt hat kaufen wir natürlich auch noch 1-2 schöne Leckereien. Mittlerweile ist es auch schon Spät geworden. Wir schlendern zurück zu. Ausgangspunkt und bewundern dabei diese schönen Gassen und Seitenstraßen. Das abschließende Ziel ist nach womit Rückweg denn auch endlich erreicht. Als wir um die Ecke zum Park biegen , können wir unseren Augen kaum trauen. Der Park hat sich zum Hundespielplatz entwickelt. Alles voll mit freilaufenden und tobenden Hunden. Von der großen deutschen Dogge bis zum kleinsten Mops ist alles vertreten. Wir machen die Jungs also ab von der Leine und lassen sie einfach mal Hund sein, dass haben sie sich verdient. Es wird viel geschnüffelt und gelaufen und geguckt. Spencer ist völlig überfordert und kann sich gar nicht entscheiden welchem Hund er zuerst Hallo sagen möchte. Er steht und guckt und tippelst unentschlossen von dem einen Bein aufs andere. Eine große Deutsche Dogge findet er besonders spannend, ist aber gleichzeitig unsicher. Denn Hunde die so viel größer sind als er kennt er nich nicht. Sie toben ein paar Runden zusammen übern Platz. Was bin ich froh, dass keiner der Menschen umgerannt wurde. Es ist wirklich eine total verrückte und schöne Sache, das das hier so möglich ist. Mit glücklichen Hunden und Frauchens geht es also wieder in die Bahn. Die Hund ertragen ihre Maulkörbe mit ganz vielem Leckerchen tapfer.
Am Hauptquartier gibt es noch Abendbrot Und danach kippen sie einfach um.
Uns gefällt es hier so gut, das wir um eine Nacht verlängert haben und morgen erneut einen Teil. Von Barcelona angucken werden.
Abschließend hab ich noch eine schlechtere Nachricht. Mein Handy hat scheinbar kein Bock mehr auf die Hitze. Es lässt sich nicht mehr laden und liegt völlig ohne Sin in der Ecke . Morgen werden wir mal in der Stadt gucken gehen. Also drückt uns die Daumen. Leider heißt dass auch, das wir heute keine Bilder an den Text hängen können. Susi hatte die grandiose Idee dass ich zumindest den Text auf dem IPad schreiben kann. Dem Rest liefere ich natürlich direkt nach, sobald es wieder geht.Leggi altro

ViaggiatoreDeine Beschreibungen sind so gut, dass die Bilder ganz alleine im Kopf entstehen 😘😘👍👋

ViaggiatoreLegt euch nie mit den Mossos an. Die sind nicht ohne. Das ist die regionale Polizei in Katalonien. Die reden nicht so viel und machen schnell. Da hab ich damals viel gesehen. 🙈 Die Policia Locale (die eigentliche Polizei) hingegen ist wie das Ordnungsamt. 😅

ViaggiatoreNein, das hab ich auch nicht gesagt. 😘 Ich meine ja nur zur Vorsicht. ☝️😉

Lea GrünheidAußerdem hat der sehr viel geredet nur eben nicht in einer Sprache die wir verstehen 🤣

ViaggiatoreEine schöne Geschichte ist das wieder. Das mit deinem Handy ist natürlich unglücklich.
Barcelona mit Hund? Immer wieder!
8 settembre 2022, Spagna ⋅ ⛅ 24 °C
Heute gibt es also einen Bonus Tag für in Barcelona, der eigentlich nicht geplant war. Doch diese Stadt ist so schön, dass wir noch nicht genug von ihr haben. Der Weg ins Zentrum geht jetzt schon ganz leicht. Dann eine kleine Runde durch den Park und anschließend erstmal Frühstück jagen. Wir finden ein kleines süßes Straßen Café. Der Kaffee zieht einem die Schuhe aus aber die herzhaften und süßen Croissants sind zum dahin schmelzen! Gut gestärkt ist nun die 1. Anlaufstelle ein Handyreparaturladen. Mein Stecker zum Laden ist kaputt und zeigt immer an, dass Feuchtigkeit dein ist obwohl das nicht sein kann. Der Laden liegt in einer Gegend in der wir gestern schon waren. Also spazieren wir zielstrebig und entspannt. Die Jungs warten artig draußen und die etwas längere Wartezeit bis wir an der Reihe sind scheint sich zu lohne. Die Verkäuferin sagt uns, nach einem kurzen Telefonat mit ihrem Mechaniker, dass wir in einer Stunde wieder kommen können und dann ist es repariert. Für nur 34€. Wir kaufen gleich noch eine powerbank bei ihr und fragen ob sie die für uns laden kann in der Zeit. Auch das ist kein Problem. Super nett! Nun wird also eine Stunde lang durch die Gassen der näheren Umgebung spaziert, gar kein Problem. Es gibt viele kleine Verkaufsstände. Das Ein oder Andere Mitbringsel finden wir auch. Heute ist übrigens der 1. Tag wo man nicht direkt komplett klebrig ist, wenn man draußen ist. Total angenehme 25-27°C mit einem schönen Sonne Wolken Mix. Trotzdem ist es für sie Jungs natürlich anstrengend. Als wir so an einem Blumengstand vorbei gehen zieht Baloo nach rechts und will aus dem Blumentop saufen. Ich bitte ihn höflich zurück. Doch die Blumendame hat es gesehen und holt direkt 2 große Eimer voll Wasser unter ihrer Theke hervor. Sie stellt sie den Jungs vor die Nasen und sie tun so als hätten wir ihnen den ganzen Tag noch nix gegeben. Dabei machen wir wirklich sehr regelmäßig Trinkpausen. Wahrscheinlich schmeckt das Blumenwasser einfach besonders gut. Während die zwei also versuchen so viel Flüssigkeit wie Möglich aus den Eimern in sich ein zu saugen, reden die Blumendame auf sie ein und streichelt sie. Alle beiden reagieren super positiv aus sie. Ein schöner Moment. Als wir dann nach einiger Zeit zurück gehen zieht mich Baloo übrigens genau bei ihrem Laden wieder rüber und sie holt direkt wieder freudestrahlend die selben frisch aufgefüllten Eimer raus. Verrückt wie er sich das in diesem Gewusel von Ständen nach dem 1. Mal gemerkt hat. Es gibt hier unzählige Blumenfrauen aber nur diese ist jetzt seine Wasserlieferantin .
Pünktlich nach einer Stunde sind wir wieder an dem Technikladen. Sie signalisiert gleich das alles fertig ist. Holt mein Handy unterm Tresen raus, es hängt bereits am Ladekabel und ist schon fast halb voll genauso wie die Powerbank. Was bin ich froh! Endlich kann ich wieder Fotos machen während wir so durch die Gassen laufen und Abends wie gewohnt sen Blog schreiben! Gott sei dank hat das so einfach geklappt! Wir hatten wirklich nicht viel Hoffnung.
Nun kann es weiter gehen! Die engen Gassen durch die wir spazieren sind geprägt von kleinen einladenden Restaurants oder Cafés, alternativen Läden, Skateboard Läden und billigen Souveniershops. Hier und da düst mal ein Skateboarder an uns vorbei oder durch die Querstraßen und man hört nur die Rollen klackern. Nicht weit und wir befinden uns wieder auf dem großen Platz wo so viele Skateboarder umherwuseln. Gestern hatten wir andere Ziele und konnten deshalb nicht anhalten. Heute setzten wir uns und gucken eine Weile entspannt dem Treiben zu. Ein schönes durcheinander von unzähligen Boards. Ab und zu fällt auch mal einer auf die Nase aber in der Regel sind die schon echt gut hier. Es macht Spaß zu zu gucken. Spencer glotzt mit mir zusammen und Baloo ist irgendwann gelangweilt und ihm ist warm also lassen wir uns zum weiter gehen überreden. Wieder in eine andere Himmelsrichtung führt der Weg, quer durch die Altstadt suchen wir einen schönen Park. Durch das viele Gelaufe kommt dann unterwegs der kleine Hunger auf und wir kehren in ein kleines niedliches Restaurant ein. Es gibt Pizza und Pasta und für die Jungs ein schönes kleines Mittagsschläfchen um die Kräfte nochmal zu Bündeln.
Der Park ist direkt gegenüber und wieder voller Leben. Es gibt spielen verschiedene Musiker, es wird gezeichnet, geslacklined, Jongliert und am schönsten von allem sind die Hunde die durch den ganzen Zirkus hindurch toben weil es sie überhaupt nicht interessiert. Eine blonde große Hündin steht mit einmal bei uns und sagt Hallo. Total lieb und fröhlich, die Jungs sind gleich hin und weg. Sie toben kurz alle 3 und zwischendurch teilen die Jungs das Wasser mir ihr. Dann drehen Spencer und sie nochmal so richtig schön durch und toben, während Baloo sich in Schatten auf den Rasen legt und ein wenig entspannt. Spencers neue Freundin heißt Luna und ist ca. 2 Jahre alt. Ihr Frauchen spricht englisch und auf meine Nachfragen wegen diesen vielen Hunden ohne Leine trotz der ganzen Schilder, erklärt sie mir. Eigentlich ist im Park Leinenpflicht und außerhalb des Parks nicht. Also in der Stadt im Zentrum kannst du machen was du willst aber im Park muss der Hund an die Leine. Aber keiner hält sich im Park dran und wenn die Polizei kommt sieht sie es einfach nicht. Das schöne ist auch, daß hier keiner von den Anderen Im Park meckert. Alle sind entspannt und lachen noch wenn die Hunde voller Freude über die Wieder rennen, nur knapp an ihnen vorbei. Es ist wirklich eine so schöne fröhlich entspannte Atmosphäre. Wir liegen hier noch eine Weile so rum, auf dem neuen Liegetuch was Susi uns organisiert hat. Immer wieder kommen andere Hunde entlang. Es sind ausschließlich positive Kontakte die die Jungs hier haben, einfach fantastisch.
Ein letztes Ziel haben wir heute noch, das liegt eine halbe Stunde Fußweg in wieder eine andere Richtung. Die Berühmte Basilika La Sagrada Familia von dem Architekten Antoni Gaudi, dessen Bau in den 1880er Jahren begann. Als wir dort ankommen sind unsere Gesanken zwiegspalten. Einerseits ist sie wirklich schon und kunstvoll... zumindest der Teil den Man sieht. Da kommen wir zu der anderen Seite. Sie ist komplett im unteren Bereich eingezäunt mit komplettem Sichtschutz. Den unteren Teil kann man von Außen überhaupt nicht betrachten. Nur von vorne ein kleines Stück aber auch dann ist immer Zaun mit drauf. Ich Hab versucht möglichst Bilder ohne Zaun zu machen aber das war echt schwer. Hier wird halt einfach nur ans Geld machen gedacht und nicht wie beim Kölner Dom wo man zumindest von außen so viel gucken kann wie man möchte. Wir genießen trotzdem den Moment, denn der obere Teil ist wirklich schön. Und dann ist auch Feierabend für heut. Spencer ist heilfroh, als wir endlich in der Bahn sitzen und kippt direkt um und schnarcht. Er hatte den ganzen Tag keine Lust zu laufen und Susi musste ihn wirklich teilweise halb hinter sich her schleifen. Aber da muss er durch! Den Feierabend haben sie sich jedenfalls richtig verdient, denn sie warten die Artigsten der Artigen. Morgen geht's dann endlich mal wieder weiter. Wohin wissen wir noch nicht.Leggi altro

ViaggiatoreIch frage mich bloß, welche Schuhe dir der Kaffee ausgezogen haben könnte😉 es ist einfach so schön von euren Erkundungen zu lesen. Die Bilder dazu sind wirklich sehr schön 🤗

Lea GrünheidSchön zu hören das dir Berichte so gerne gelesene werden 😇 da macht das Schreiben gleich nochmal mehr Spaß 😁
Stubenarrest in Henry
9 settembre 2022, Francia ⋅ 🌙 20 °C
Ein entspannter Morgen. Wir sind zeitig wach, die Sonne scheint. Die Hunde sind noch k.o. von den letzten beiden Tagen. Baloo liegt vorm Buss und lässt sich den Rücken von der Sonne wärmen. Spencer hat sich auf meiner Bettseite ausgestreckt und schnarcht vor sich hin. Liesel hatte eine harte Nacht. So gegen 2Uhr haben wir draußen einen Katzenkampf ganz dicht und sehr laut gehört. Ich bin direkt raus und hab nachgesehen doch da war schon wieder alles vorbei und liesel erstmal wieder verschwunden. Jetzt liegt sie auf dem warmen Sand am Wegesrand, lang ausgestreckt. Sie scheint sich nix getan zu haben. Um 12 fahren wir runter vom Platz aber erstmal auf dem Campingplatzparkplatz. Hier darf man noch den ganzen Tag stehen. Eigentlich für die gedacht, die nochmal nach Barcelona rein möchten. Wir aber stehen hier mit Blick aufs Meer und einer angenehmen Brise um die Nase und Schreiben knapp 30 Postkarten. Seitdem wir wieder in Spanien sind haben wir immer wieder welche gekauft, sind aber irgendwie nie zum Schreiben gekommen. Gemütlich sitzen wir zusammen, Liesel schläft in ihrem Körbchen und die Jungs hinten. Es braucht schon etwas Zeit all die Karten zu schreiben. Schließlich kommt der kleine Hunger durch. Ich spaziere also auf den Platz und organisiere in dem Restaurant was zu Essen. Susi wünscht sich schon seit Tagen Spagetti Bolognese und heute bekommt sie das endlich. Außerdem gibt es Tomate/Mozzarella und für mich sandwiches mit Schinken, Camembert und Tomatenmarmelade. Super lecker ! Nach gut 2 Stunden sind wir dann auch Abfahrbereit. Susi bringt die Postkarten noch zur Rezeption, zum Glück geht das. Dort guckt die Angestellte sie nochmal durch, wegen der Briefmarken. Und tatsächlich entdeckt sie auch was. In Valencia wurden uns Marken unter gejubelt die nur für eine bestimmte Firma gelten und die gibt es nur dort! Das betraf fast die Hälfte der Karten und die wären alle nicht angekommen! Gott sei dank war sie so lieb und hat sie nochmal durch geguckt und Gott sei Dank haben sie für solche Fälle auch noch Briefmarken vor Ort. Für über 18€ kauft Susi also nochmal Marken nach. Es ist schon ärgerlich aber wir sind echt froh dass es aufgefallen ist.
Dann machen wir uns endlich auf den Weg. Henry schnurrt wie ein Kätzchen. Kurz vor der Grenze zu Frankreich gehen wir nochmal in einen Supermarkt. Was wir nicht wussten ist, dass das eher eine Art Grenzshop ist. Hier gibt es super viele Getränke und sowas in großen Mengen für relativ wenig Geld. Ein bisschen schwierig ist es bei begrenztem Lagerplatz in so einem Shop das richtige zu finden. Doch der Korb füllt sich mit dem meisten was wir so brauchen und vllt noch ein bisschen mehr. Dann ist es auch schon an der Zeit dieses tolle Land zu verlassen. Unsere Stimmung ist gemischt. Wir möchten gerne noch etwas länger hier bleiben, wir haben nicht so richtig Lust auf die Franzosen aber wir freuen uns auch tierisch noch einen kleinen Zipfel von Italien zu sehen. Hinter der Grenze ist das 1. Was kommt, das Letzte was wir vermisst haben. Eine Mautstation. Typisch Frankreich. Der Campingplatz den Susi uns wieder in mühevoller Suche rausgepickt hat ist nicht so weit von der Grenze weg. Sie liegt in einer Straße die sogar Campingplatzstraße oder so ähnlich heißt und das aus gutem Grund. Hier ist ein Platz neben dem anderen. Wir fahren nach ganz hinten durch, zu dem Letzten in der Reihe. 20min vor Rezeptionsschluss. Glück gehabt! Erst sind wir total froh, dass die Frau am Empfang englisch mit uns spricht und als sie hört wie wir sprechen, sagt sie sogar das wir es doch dann auf Deutsch machen können. Das hätten wir nicht erwartet. Vllt ist die Seite Frankreichs ja etwas offener Touristen gegenüber. Das wäre ja schön! Auf dem Lageplan werden uns die Plätze markiert die noch frei sind und nennt uns auch die verschiedenen Preise. Wir dürfen über den Platz gehen und uns einen aussuchen. Weil es schon so spät ist behält sie einen unserer Ausweise da und morgen vor der Abreise bezahlen wir dann. Zunächst haben wir einen im Auge der direkt am Strand liegt mit Blick aufs Meer. Den gucken wir uns auch an. Es ist alles sehr offen und ein bisschen dicht an dicht, aber der Blick ist natürlich fantastisch! Wir gehen zurück eigentlich in der Annahme uns mal so einen Platz zu gönne, bis wir an einem anderen freien Platz lang kommen. Der ist schön umringt von Grün, keiner kann einen auf den Teller gucken, kein großer durchlaufverkehr von Fußgängern und für Liesel super zum Streunern. So schnell entscheidet man sich um, von teuersten zum günstigsten Platz aus völlig anderen Gründen als das Geld. Also holen wir mal Fix das Rudel und Henry und parken auf unserem Stellplatz. Die Jungs freuen sich dass sie sich die Beine vertreten könne, wir machen Liesels Nest auf. Ich denke mir zunächst überhaupt nix und bin im Kopf schon dabei das Lager ein zu richten. Bis Susi dann sagt das Liesel die Pfote komisch hoch hält. Ich wollte erst noch sagen, dass sie die öfter so hoch hält, doch in dem Moment springt sie raus und knickt regelrecht ein bei der Landung auf dem Bein. Beim weiterlaufen humpelt sie extrem stark und sie geht auch nur bis zur nächsten Hecke und legt sich direkt wieder hin. Susi hat recht irgendwas stimmt da nicht! Also muss ich sie unter der Hecke wieder raus holen. Sie meckert extrem und grummelt mich wütend an. Das ist nicht unsere Liesel! Wir setzten sie ins Körbchen, ich möchte ihr Bein fühlen, doch schon bei der kleinsten Berührung zieht sie weg und grummelt. Außerdem ist jetzt aus der Nähe zu sehen dass es deutlich dicker ist als das andere. In meinem Kopf läuft sofort ein Film ab, was es alles sein kann, was sein kann wenn es schon länger so doll geschwollen ist und so weiter.... manchmal ist es auch ein Fluch. Wir schalten beide sofort in den Notfallmodus um. Susi googelt nach einer Notklinik denn mittlerweile ist es 20Uhr. Ich ziehe die Jungs an, die müssen dringend mal was los werden und im schlimmsten Fall kann es mit Liesel die ganze Nacht dauern. Also besser wenn die Jungs dann leer sind. Wir gehen mit ihnen einmal den Weg zur Schranke auf und ab, sie erledigen schnell alles, als ob sie wüssten das wir keine Zeit haben. Wir gucken noch bis wann wir noch wieder auf den Platz kommen würden, um später zu wissen ob sich eine Rückfahrt lohnt. Dann sind die Hunde schnell wieder im Auto und wir fahren schon los. Es gibt in 25min Entfernung eine Notklinik die die ganze Nacht geöffnet hat. Susi navigiert ich fahre, liesel liegt ganz ruhig neben uns in ihrem Nest. Wir machen und wirklich Sorgen. Zum Glück finden wir die Klinik auf Anhieb. Man muss klingeln aber dann kommt auch direkt einer und macht uns auf. 2min später werden wir schon in den Behandlungsraum geholt. Ein junger großer schlanker Arzt begrüßt uns auf austreiben Englisch. Nimmt erst alle Daten auf und erfragt dann was passiert ist. Ich schilder ihm was wir gehört haben, das heute Morgen noch keine Veränderung zu erkennen war und wie es jetzt ist. Er öffnet ganz vorsichtig den Korb und streichelt Liese erstmal ein bisschen. Das findet sie gut! Raus möchte sie aber nicht. Ich sag zu ihm dass sie wirklich schlecht drauf ist grad und hol sie für ihn raus. Ganz ruhig und einfühlsam untersucht er sie. Flüstert ihr zwischendurch geruhigende Worte auf Französisch zu, wenn sie meckert weil er ihr Bein untersuchen muss. Liesel macht tapfer alles mit, man merkt ihr aber an dass sie starke Schmerzen hat.
Nachdem er sie gründlich durchgecheckt hat und geguckt hat ob und wie sie läuft erklärt er ganz ruhig sein Ergebnis mit uns. Sie hat eine Bisswunde am Bein. Es ist typisch das man in den ersten 24h die Stellen des Bisses noch nicht gut sehen kann. Um es genau zu sehen müsste er sie sedieren und rasieren, da sie zu starke schmerzen hat. Das hält er jedoch für unnötig, da der Befund sehr eindeutig ist. Eine Fraktur schließt er aus, da sie noch ein bisschen Gewicht auf das Bein zulässt. Außerdem hat sie auch schon fast 40Fieber entwickelt. Sie bekommt ein Antibiotikum, ein starkes Schmerzmittel und ein Fiebersenker gespritzt, danach ist sie fuchsteufelswild und wir müssen sie schnell in ihren Korb stopfen damit sie uns nicht auch noch verprügelt. Sie behauptet nämlich die andere Katze hätte deutlich mehr abbekommen und sieht richtig zerstört aus!
Wir bekommen Antibiotika Tabletten und Schmerzsaft mit für sie. Mit beidem müssen wir erst morgen Abend anfangen. Außerdem hat Liesel jetzt Stubenarrest. Wir müssen sie beobachten, ob sie regelmäßig frisst und auch Flüssigkeit zu sich nimmt. Denn Katzen die Schmerzen haben fressen nicht, erklärt er uns. Er schmunzelt ein bisschen als wir ihm erklären dass das spannend wird im Bus und macht eine Geste so nach dem Motto er wünscht uns viel Glück. Wir sind unheimlich froh dass wir so einen netten und guten Arzt in der Nähe hatten. Sogar zum Campingplatz schaffen wir es noch rechtzeitig zurück. Wir machen schnell den Bus klar um mit allen Zusammen Liesels Stubenarrest durch zu leben. Liesel kommt mit ihrem Korb direkt auf die Küchenzeile, damit sie es nicht weit hat zum Fressen. Außerdem bauen wir ihr ein provisorischen Katzenklo. Zum Glück hat Susi darauf bestanden, dass wir das Katzenstreu zur Sicherheit mitnehmen. Als alle drin sind und alle Schleusen zu, machen wir ihr Nest auf. Ich teste vorsichtig ob ich immernoch der Staatsfeind Nummer 1 bin und bin unheimlich erleichtert als sie ihren Kopf gegen meine Hand drückt und kuschelt. Wir streicheln sie lange, sie schnurrt sogar, das Schmerzmittel scheint zu helfen. Und dann kommt sie sogar kurz raus und isst Nass- und Trockenfutter. Das erleichtert uns ungemein ! Die nächsten Tage müssen wir sie gut beobachten, die Schwellung sollte zurück gehen und sie muss fressen und Trinken. Das Rudel liegt und gemütlich beisammen und lässt diesen aufregenden Tag ausklingen. Gemeinsam kann uns nichts passieren.Leggi altro
Pasta essen in Italien🥰
10 settembre 2022, Italia ⋅ 🌙 24 °C
Nach dem Aufwachen wird direkt nach Liesel gesehen! Sie sitzt vorne auf der Armlehne auf der Fahrerseite und guckt aufmerksam nach Draußen. Alle ihre Näpfe sind komplett leer. Also Trockenfutter, Nassfutter und Milch hat sie komplett verspeist. Das Katzenklo was wir ihr provisorisch eingerichtet haben hat sie zum Glück auch angenommen. Da sind wir wirklich froh denn normalerweise nutzt sie sowas gar nicht mehr und erledigt alles draußen. Und das sie so viel Hunger hatte ist auch sehr positiv! Dennoch ist sie für ihre Verhältnisse noch sehr ruhig und meckert nicht viel rum dass sie raus möchte. Wir füllen wieder alle Näpfe, kuscheln sie und dann ist sie auch entspannt in ihrem Körbchen. Pünktlich um 11 fahren wir vom Campingplatz. Der 1. Anlaufpunkt ist heute ein Tierarzt. Denn Liesel muss ab heute Abend das Antibiotikum in Tablettenform nehmen und wir haben so unsere Erfahrungen mit ihr und der Tabletteneinnahme. Das Schmerzmittel ist ein Saft. Mag sie auch nicht, ist aber einfacher zu applizieren. Doch bei Tabletten hört der Spaß auf. Zu Hause haben wir dafür einen Applikator den man ihr, so brutal es auch klingt, in den Mund schiebt und dann die Tablette rein drückt. Dann nur noch kurz die Schnute zu halten bis sie schluckt und schon fertig. Zum Glück hat auch gleich die 1. Praxis die wir anfahren so einen Applikator. Wir sind echt erleichtert, denn nur das Antibiotikum kann unsere Liese vor einer OP oder einer Sepsis bewahren. Jetzt wo wir das wichtigste für heute an Board haben kann es so richtig los gehen. Wir machen uns auf nach Italien!!! Die Autobahn ist erstmal ziemlich öde und langweilig. Es geht nur geradeaus und Berge gibt es auch grad keine. Wir vertreiben uns die Zeit mit Frühstück. Denn Susi hat heute früh bei dem Bäcker auf dem Campingplatz richtig geiles Brot gefunden was dem deutschen echt sehr sehr nah kommt. Davon hat sie uns leckere Stullen geschmiert. Wir genießen es richtig mal sone richtige Stulle zu essen! So ganz langsam wird es dann etwas hügeliger und irgendwann auch bergig. Monaco lassen wir rechts von uns liegen und dann kommen unzählige Tunnel. Wirklich einer nach dem Anderen. Und genau so ist auch der Grenzübergang. Vor dem Tunnel sagt Frankreich Tschüss und dahinter begrüßt uns Italien! Es gibt viele steile Kurven und Berge das fahren macht wieder Spaß und Henry hat ordentlich was zu tun. Als es dann von der Bahn runter geht Richtung Campingplatz kommen die ersten Serpentinen. Wirklich steil und eng. Es ist viel Verkehrt und immer wieder schlängeln sich Motorrädern oder Roller auch noch dazwischen. Manchmal ist es echt ne Kunst auf der einen Seite nicht die Mauer mit zu nehmen und auf der anderen Seiten keinen von seinem Zweirad zu holen. Zum Glück sind Henry und ich in den letzten 5 Wochen quasi eins geworden und verstehen uns Blind.
Der 1. Campingplatz ist dann auch schnell erreicht, doch als wir rein gehen und fragen, haben wir es noch nichtmal ganz ausgesprochen da schüttelt er schon mit dem Kopf. Er hat die Hunde im Auto gesehen und sagt uns dass Tiere hier leider nicht erlaubt sind. Aber er zeigt uns bei Google Maps einen andern Platz 15 min zurück, wo wir Glück haben könnten.
Also geht es dahin. Die Landschaft durch die wir fahren ist wirklich wunderschön. Straßen schlängeln sich die Berge hoch, auf der linken Seite ist das Meer, an den Berghängen sind überall noch kleine süße Stadthäuser und überall sind Palmen und an den Balkonen bunte Blumen. Der andere Campingplatz ist leider schon komplett belegt. Aber auch hier werden uns gleich 3 Alternativen aufgeschrieben. Wirklich super lieb die Italiener! Wir versuchen gleich die dichteste, nur ein paar hundert Meter weiter. Als wir auf den Platz fahren schüttelt die Frau vom Empfang entschuldigend mit dem Kopf. Ich frage sie ob sie nicht irgendwo eine Ecke hat wo wir uns hinstellen können, wir brauch nix außer einen Platz zum stehen. Sie signalisiert mir aus zu steigen. Englisch spricht sie nicht aber Händisch und Füßisch super. Sie zeigt uns eine Art Notplatz. Dicht am Eingang aber groß genug für Henry. Den nehmen wir sofort und sind ihr sehr dankbar! Wir dürfen erstmal einparken und alles und dann zu ihr kommen zum einchecken. Wir werden scheinbar nicht so richtig offiziell abgerechnet, denn es ist das 1 Mal seit Reisebeginn das wir unsere Ausweise nicht zeigen müssen. Aber das ist uns ja völlig egal. Wir sind froh einen Platz zum schlafen gefunden zu haben. Sie zeigt uns alles, auch wie wir abends durchs Fußgängertor kommen wenn der Platz zu ist und dann sagt sie uns noch wo der Hundeplatz am Strand ist. Total lieb und super freundlich. 2 Duschmarken bekommen wir auch noch gratis.
Jetzt haben die Hunde erstmal ihre Zeit verdient. Wir richten noch alles in Liesels Bude ein, damit sie aus ihrem Korb wenigstens raus kann und dann spazieren wir los. Die Jungs sind voller Freude. Den Hundestrand finden wir zum Glück schnell und dann drehen sie erstmal komplett durch. Das haben sie sich aber auch verdient. Baloo springt wieder in die Wellen und welzt sich im Sand es ist herrlich mit an zu sehen. Als sie sich ausgetobt haben spazieren wir an der Promenade entlang. Wir haben ein ganz bestimmtes Ziel. Pasta!!! Seit Wochen reden wir davon Pasta in Italien zu essen und heute ist es endlich soweit! Die Hunde dürfen mit auf die Terasse und bekommen auch direkt einen riesen Wassernapf hingestellt. Wir bestellen 2 verschiedene Pasta Gerichte und Bruschetta. Es ist der Hammer sagen wir euch! So so lecker wir haben jeden Bissen genossen. Abschließend gönnen wir uns noch einen Latte Macchiato der wirklich ein Genuss ist nach der Plürre die man in Frankreich bekommen hat. Dann müssen wir tatsächlich auch schnell los, denn ob ihr es glaub oder nicht spencer liegt unterm Tisch und zittert und baloo hat sich so klein wie möglich eingerollt wie er kann weil ihm kalt ist. Wir haben angenehme 25°C und unseren Jungs ist Kalt. Sie haben sich wohl zu sehr an die Hitze der letzten Wochen gewöhnt. Am Bus zurück heißt es wieder für das Ganze Rudel ab nach drinnen, denn auch Liesel mag gerne Gesellschaft und nicht alleine sein. Sie kuschelt gleich als wir rein kommen und ich nehm sie aufm Arm damit alle einsteigen können, ohne dass sie abhaut. Anschließend steht die Medikamenten Gabe an. Sie wird mit einem Handtuch umwickelt, um uns vor ihren Krallen zu schützen und dann gibt es erst das Antibiotikum und dann den Schmerzsaft. Sie brummelt und knurrt uns an aber alles bleibt drin und kann nun seine Wirkung tun. Sie verdrückt sich direkt auf ihre Decke und wirft uns böse Blicke zu, allerdings schläft sie dabei ein, was es schon wieder total niedlich macht.
Was auch wirklich süß war heute, jedem mit dem wir gesprochen haben in Italien wo die Hunde dabei waren, hat Susi freudestrahlend und so richtig stolz erzählt das Spencer ein echter Italiener ist. Ich glaube die Rassekenner waren noch nicht dazwischen, sie haben alle mitgelächelt und geguckt aber ein paar Fragezeichen hat man auch gesehen.
Hier bleiben wir eine Nacht und dann geht es weiter Richtung Osten, denn wir müssen uns der Heimat nähern, ob wir wollen oder nicht, um die Schweiz und Bayern müssen wir einen Bogen machen, denn da zählt Spencer als Kampfhund. Also wollen wir da auch gar nicht hin.😉Leggi altro

ViaggiatoreEs ist schön zu hören, dass es Liesel wohl besser geht. Um die Bayern macht einen großen Bogen, die sind noch schlimmer als die Franzosen 😂. Ja so ganz langsam wird die Zeit eng. Lasst euch trotzdem nicht hetzen und genießt den Rest der kleinen Europareise. Wir sehnen uns schon sehr nach euch.🥰🥰🥰🥰👋👋
Kurven und Berge ohne Ende
11 settembre 2022, Italia ⋅ 🌙 21 °C
Wir müssen weiter. Auf unserem Notstellplatz haben wir gut genächtigt, doch da morgen unsere letzte Woche anfängt dürfen wir nun nicht mehr ganz so viel bummeln wie bisher. Auch wenn uns das wirklich gut gefallen hat.
Ein letzter kleiner Ausflug zum Hundestrand damit die Jungs entspannt sind. Liesel packen wir in ihr Körbchen auf die Kühlmatte. Sie ist heute früh wieder etwas wärmer und matschig. Liegt nur rum und muss zum essen oder trinken überredet werden. Ihre Tablette haben wir aber ganz gut in sie rein bekommen. Wir machen uns Sorgen, weil sie nicht mal meckert dass sie raus möchte. Aber wir wissen auch dass das Antibiotikum arbeitet und es ihr bald besser gehen müsste.
Also düsen wir mit dem ganzen Rudel los. Die Straßen sind wirklich der Hammer! Erstmal fahren wir wieder schön die Serpentinen hoch zur Schnellstraße. Die führt dann die ganze Zeit direkt an der Küste entlang und das in einer für uns Nordlichter beachtlichen Höhe. Die Ohren knacksen ordentlich und wir genießen die Aussicht auf das Meer, die Berge, die tiefen Täler und die Häuschen die an den Berghängen überall verteilt stehen. Sie wirken aus der Ferne wie an den Berg geklebt. Einfach wunderschön. Dann geraten wir tatsächlich mal in einen Stau. Seitdem wir Deutschland verlassen haben, standen wir nicht mehr im Stau! Ist das nicht der Hammer?! Also so richtig meine ich. 45 min Verzögerung hatten wir dadurch. 2 relativ große Baustellen waren Schuld und hier direkt an der Küste gibt es halt auch keine Ausweichrouten. Es macht aber überhaupt nix. Wir genießen die Aussicht, hören gute Musik und freuen uns über Sonnenschein. Das Wetter ist perfekt zum fahren. Es sind nur 28°C und es weht ein angenehmer Wind. Ja 28°C sind für uns mittlerweile angenehm. Wir kommen von 40 wenn ihr euch erinnert die Temperaturwahrnehmung verschiebt Sicht scheinbar ungemein. Also legt uns schonmal die Winterjacken raus damit wir nicht frieren wenn wir zurück in Deutschland sind.
Aber zurück zum Thema. Nach dem Stau fahren wir weiter diese verrückte Straße. Die Kurven werden immer steiler und wo man hier noch mit 100 Sachen runter donnern kann wäre in Deutschland wahrscheinlich schon längst auf 70 reduziert. Die Fahrweise der Italiener ist allerdings echt zwiegespalten. Es gibt die linke Spur die einfach völlig ignoriert wie schnell man gerade fahren darf und einfach nur schnell fährt. Dann gibt es die rechte Seite die irgendwie immer zu langsam fährt. Also langsamer als man darf. Also überholen wir natürlich auch. Meist dankt es etwas schneller geht auch ein bisschen schneller als erlaubt. Und wenn dann von hinten einer angerauscht kommt hupt er dich auf jeden Fall an damit du ja nicht den Picknicktisch auspackst um ein päuschen auf der linken Spur zu machen. Am Anfang war ich irritiert. Jetzt hup ich einfach immer zurück. Man muss sich ja anpassen. So oft wie in den letzten 2 Tagen Henrys Hupe benutzt wird hab ich sie im ganzen letzten Jahr nicht benutzt.
Wir nehmen dei Abfahrt Genova. Erst wieder runter den Berg, ein Stück am Hafen entlang und dann durch einen wunderschönen Ortsteil mit vielen Palmen und geilem Blick wieder hoch den Berg. Oben angekommen finden wir den Campingplatz auf Ahnhieb. Zunächst sagen uns die Mädels das sie leider voll sind. Wir haben sowas schon befürchtet, da hier oft übernachtet wird bevor die nächste Fähre geht. Wir sagen Ihnen aber das wir überhaupt nix brauchen auch kein Strom und nix. Sie überlegen kurz und sagen dann wir könnten uns einen Parkplatz aussuchen. Die sind nicht sehr groß bzw. Breit, aber für eine Nacht völlig ausreichend. Wir haben uns vorgenommen heute einfach ein bisschen Sonntag zu machen. Also entspannen, lesen, mit den Jungs spazieren und Postkarten schreiben. Genauso hat es auch geklappt. Mit der Ausnahme dass wir Abends nochmal runter gehen in die Stadt. Wir setzten uns eine kleine Bar direkt am Strand. Man hört die Wellen rauschen und es hängen RegenbogenFlaggen an der Reling. Es gibt Bier und Saft für uns und ein paar kleine Häppchen. Anschließend brauchen wir unbedingt noch ein Eis. Das gibt es hier an jeder Ecke also ist ein Eismann schnell gefunden. Als ich so draußen warte mit den Hunden kommt aus der Ausfahrr gegenüber ein grauer Kleinwagen, älteres Modell. Allerdings kommt er nicht irgendwie raus. Sondern so richtig mit quietschenden Reifen und enorm erhöhter Geschwindigkeit reißt er sein Auto um die Kurve. Ohne zu gucken ohne alles. Die Hunde und ixh haben uns voll erschrocken. Der schmale Bürgersteig auf dem wir warten wird immer voller, weil es irgendwie alle hier gut finden Abends Eis zu essen. Ich Han den Schreck grad verdaut als Susi mit dem Eis in der Hand zurück kommt. Just in diesem Moment kommt aber der Kranke Autofahrer auch wieder zurück. Fährt auf die Parkenden Auto zu bremst kurz vorher ab. Die Menschen springen vor sein Auto und versuchen ihn zu bremsen. Einer schlägt seine Scheibe ein, doch kommt nicht an ihn ran. Es ist ein riesiges beängstigend Chaos und wir haben nur im Kopf mit den Jungs unbedingt von diesem schmalen Bürgersteig weg zu kommen. Das Geschehen nämlich wirklich direkt gegenüber keine 20m. Es fühlt sich sehr beängstigend an und wir flüchten zügig in die nächste Seitenstraße und lassen die aufgelegten Italiener hinter uns zurück. Das war eine sehr beängstigend Situation und wir haben beide unabhängig voneinander schnell den Gedanken an einen Amokfahrer gehabt. Das wird es nicht gewesen sein aber in so einer Situation denkt man das.
Wir sind froh jetzt in ruhe unser Eis genießen zu können und den Weg zurück auf den Berg schaffen wir damit auch locker.
Unser Rückreise Plan steht nun auch und wir freuen uns nochmal sehr auf Sie nächsten Tage.
Übrigens. Liesel hat heute Nachmittag das 1. Mal kurz gemeckert das sie raus möchte. Ich hab es auch kurz versucht mit ihr aber sie humpelt mir noch zu doll. Sie hat es auch sehr gut akzeptiert das sie drinnen bleiben muss und schläft die ganze zeit nur.Leggi altro

ViaggiatoreGut, dass ihr euch gleich davon gemacht habt. Wer weiß, was der verrückte Italiener in seinem Auto noch alles angestellt hat.

ViaggiatoreEs ist wirklich eine sehr schöne Gegend, wo ihr euch gerade befindet. Wir haben heute schönes Wetter mit angenehmen 21 Grad. Aber es wird jetzt jeden Tag kälter und Nächte sogar nur noch so bei 6 Grad. Ihr werdet frieren, wenn ihr hier ankommt. 😏
Jetzt wirds ramontisch💞
12 settembre 2022, Italia ⋅ 🌙 21 °C
Unsere Flitterwochen neigen sich unaufhaltsam dem Ende zu. Doch wir wollen dieses tolle Gefühl noch ein wenig festhalten und am liebsten die Uhren nochmal für einen Moment stoppen. Darum haben wir uns nicht für den direktesten sondern für den schönsten Rückweg nach Hause entschieden. Wir fahren durch tausend Tunnel, über steile Berge und befinden uns dann auf einmal doch im ziemlich flachen Teil Italiens. Die Fahrt ist ein wenig langweiliger als die Teile mit den Bergen. Doch auch hier bewundern wir eine schöne Landschaft mit viel Grün aber doch auch sehr leeren Flüssen. Weinplantagen gibt es auch unzählige am Wegesrand. Der Verkehr wird immer dichter und unübersichtlicher. Susi fällt es schwer klare Ansagen bei der Navigation zu machen, da es einfach ein wildes Gewirr von Straßen und Abzweigung ist. Mittendrin wir mit den verrückt fahrenden Italiener. Doch dann stehen wir plötzlich schon vor unserem Ziel. Dem Camping Village Venezia. Wir sind kurz vor Venedig, der Stadt der Liebe! Natürlich noch nicht direkt drin, denn Autos sind dort nicht erlaubt. Wie der Name schon vermuten lässt, befinden wir uns nun wieder auf einem sehr großen Campingplatz. Auch kleine Blockhütten gibt es hier, für Menschen ohne fahrendes zu Hause. Das Einchecken geht sehr schnell. Sie haben einen Platz, sagen uns Hunde sind in den Bussen erlaubt und das Ticket bekommen wir direkt beim Fahrer. Alles klar dann mal fix das Lager aufbauen. Viele große Bäume bieten auf dem Platz reichlich Schatten, weswegen wir nicht einmal das Sonnensegel spannen müssen. Liesels Lager wird wieder eingerichtet. Sie ist seit letzter Nacht schon deutlich besser drauf. Kuschelt und schnurrt viel mehr und würde zu gern mal draußen gucken gehen. Denn sie hat noch nicht ein einziges Mal Italienische Mäuse gefangen. Heute ist es aber noch zu früh. Vielleicht klappt es ja morgen wir beobachten sie genau.
Schnell sind unsere Rucksäcke gepackt und es geht ab zur Bushaltestelle. Die ist nur 5 Minuten von unserem Stellplatz entfernt. Ein wenig müssen wir warten. Es gibt zwei Linien die uns nach Venedig bringen können. Die 5 und die 19. Die 5 kommt zuerst. Die Hunde bekommen ihre gruseligen Teile ins Gesicht und wir steigen zielstrebig beim Fahrer ein. Als wir nach Tickets fragen sagt er nur er hat keine mehr und wir müssen auf den nächsten Bus warten. Okay schade... können wir ja nix für das er keine Tickets mehr hat. Die 19 ist zum Glück nur 5 Minuten später da und der Fahrer hat auch Tickets für uns. 3€ kostet die Fahrt von 2 Haltestellen pro Person. Wir vermuten die Hunde sind mit eingerechnet. Die Plätze sind so gestaltet dass es nicht so richtig möglich ist sich irgendwo mit den Hunden vor den Füßen hin zu setzte, also ist stehen bleiben angesagt. Was bei dem italienischen Fahrstil, den auch der Busfahrer verinnerlicht hat gar nicht so einfach ist. Wir müssen teilweise die Hunde am Geschirr festhalten, damit sie in den Kurven oder Kreisverkehren nicht durch den Bus rutschen. Aber es sind ja zum Glück nur 2 Stationen. Nur 10 Minuten Fahrt und wir sind da.
Diverse Brücken führen vom Busbahnhof in die Altstadt. Direkt durch kleine gemütliche Gassen mit hübschen alten Gebäuden, vielen verschiedenen Läden und noch mehr Brücken. Es ist mittlerweile auch schon etwas später und der kleine Hunger kommt durch. Also was machen wir ? Richtig! Pasta essen! Heute gibt es Bolognese. Außerdem ein leckerer Latte Macchiato. Während wir aufs Essen warten beobachten wir das Treiben. Ich sage so, das so eine Stadt ohne Verkehr und deren Lärm und Hektik wirklich schön ist, das könnte mir auch gefallen, aber als Anwohner würden mich die Touristenmassen echt nerven. Susi war schonmal geschäftlich hier. Da gab es eine Stadtführung und da wurde erzählt das die meisten Venezianer weg gezogen sind. Vorher gab es Proteste gegen den Massentourismus. Mittlerweile sind nur noch ca. 20% der Menschen hier Einheimische, der Rest sind Touristen oder Saisonarbeiter. Das finde ich ein bisschen schade... aber was kann man dagegen machen? Wir sind ja leider auch nur als Touristen hier. Dann kommt aber unsere Pasta und lenkt unsere Gedanken wieder auf was schönes. Unheimlich lecker! So eine richtig gut gemachten Pasta könnten wir wirklich jeden Tag essen! Gut gestärkt schlendern wir weiter durch die schmalen Gassen. Zwischendurch landet man auf großen Plätzen und geht dann wieder durch so enge Gassen, wo die Schultern schon fast links und rechts an den Mauern schleifen.
Wir haben uns mit Hilfe von Maps zum Hard Rock Café navigieren lassen. Zumindest wollten wir das. Was wir nicht bedacht haben war das ganze Wasser um uns herum. Denn jetzt stehen wir vor einem Fähranleger, allerdings keine normale... das kennen unsere Jungs ja aus Amsterdam, sondern Sone langen Nusschalen. Wir sind skeptisch. Vor allem wegen Baloo und Spencer. Bei Baloo stehen die Chancen ganz gut das man ihn da rauf bekommt, allerdings auch nicht 100%tig da es vom Steg ein Stück tief runter geht bis zum Bot. Das mag er eigentlich nicht so gerne. Doch wegen Spencers nicht vorhanden Liebe zum Wasser sind wir uns sicher, dass er das ziemlich gruselig finden würde. Und wenn er was so richtig gruselig findet kriegen wir ihn da auch nicht rauf. Da außerdem schon fast die letzte Fähre fährt und wir dann nicht mehr zurück kommen würden entscheiden wir uns dagegen. Es gibt eine Brücke rüber, aber die ist deutlich zu weit weg für heute. Wir verschieben das Hard Rock Café auf morgen um dann in aller Ruhe dort hin zu kommen und entscheiden uns für heute einfach noch ein wenig zu schlendern. Es ist ein lauer Spätsommerabend und es herrscht mittlerweile ein ruhigeres Treiben in den Gassen. Viele Hunde laufen frei herum, was ich dann mit Baloo in den ruhigeren Gassen auch so mache. Spencer ist einfach noch zu aufgeregt, in 1-2 Jahren können sie gemeinsam solche Freilauf Momente genießen. Es ist herrlich die alten Gebäude und diese ganzen Kanäle und Brücken zu sehen. Heute war es nur ein kurzer Einblick, morgen tauchen wir dann richtig ab in die Tiefen Venedigs.Leggi altro

ViaggiatoreToll - Venedig! Genießt jeden kleinen Moment und packt ihn zu euren vielen schönen Erinnerungen der Reise dazu. Ich wünsche euch eine wunderschöne Zeit in einer so tollen Stadt. 😘

ViaggiatoreÜbrigens ist meine Gartennachbarin Ulli auch gerade in Venedig mit ihren Eltern.

ViaggiatoreHallo ihr beide, ja Venedig ist einfach . Mein Schwesterchen und ich, wir im Oktober letzten Jahres dort. Zu Halloween, sehr lustig. Die Venezianer und Studenten , rennen schon ab morgens verkleidet durch die Stadt. Euch noch ein paar schöne Tage und kommt heile zurück.
Genuss und Entspannung!
13 settembre 2022, Italia ⋅ ☁️ 21 °C
Wir genießen heute Morgen ein wenig den Luxus dieses doch besseren Campingplatzes. Die Waschhäuser sind super modern, die Duschkabinen mega groß und es sind große Regenduschköpfe angebracht. Das ist purer Luxus für uns nachdem wir wirklich viele heruntergekommene Waschhäuser durchlebt haben und uns eigentlich schon über Klobrillen und Toilettenpapier freuten.
Gut erfrischt machen wir erstmal alles wieder für liesel startklar. Wir haben gestern ihr Schmerzmittel weg gelassen um heute sehen zu können, wie gut es wirklich schon ist und ob wir sie raus lassen können. Leider ist es noch nicht gut. Eher im Gegenteil. Ich geb ihr das Schmerzmittel wieder und ihre Tablette. Wir sind mittlerweile ein eingespieltes Team dabei. Leider haben wir nun gesehen das sie an einem Hinterbein auch humpelt. Doch ihre Schwellung geht weiter zurück und fressen tut sie mittlerweile auch wieder gut. Wir machen es ihr also gemütlich, stellen ihr alles hin was sie mag und lassen sie sich gesund schlafen.
Mit den Jungs geht's wieder ab zu Bushaltestelle. Der Fahrer vom 1. Bus hat schon wieder keine Tickets und das schon mittags. Er lässt uns aber netter Weise trotzdem mitfahren und sagt wir können am Busbahnhof die Tickets kaufen. Als wir ankommen und aussteigen interessiert sich aber keiner weiter für uns. Also haben wir gerade eine kostenlose Busfahrt gewonnen. Man spart ja wo man kann.
Es ist Mittagszeit und wir möchten gerne erstmal in einer ruhigen Ecke Kaffee trinken und Pasta Essen. Auf einem kleinen versteckten Platz, der deutlich ruhiger ist als die anderen Straßen werden wir fündig. Heute gibt es Lasagne und Spagetti Carbonara. Wir teilen natürlich wieder beides. Es schmeckt einfach so gut wir schwärmen total. Voller Pastaenergie schlendern wir durch die Straßen. Die Uralten Gebäude mit den vielen Kanälen sind einfach wunderschön. In manchen engen Gassen ein bisschen zu viele Menschen nach unserem Geschmack, aber das ist eben in solchen Touristen Orten so. Wir gehen dann immer zügig mit den Hunden dort durch und schützen sie indem wir zwischen ihnen und den uns entgehen kommenden Menschen gehen. Denn es kam sogar bei Spencer schon vor, dass die Menschen ihm einfach im vorbei gehen über den Kopf streicheln, das muss nun wirklich nicht sein. Spencer scheint diese Engen Gassen aber besonders Kacke zu finden denn inmitten einer hockt er sich hin und lässt raus was raus muss. Das hieß in dem Moment übrigens das alle hinter uns warten mussten und vor uns auch. Keiner kam durch bis Spencer in ruhe Fertig gekackt hat und Susi es aufgesammelt hat. Ich hab mich kaputt gelacht. Heute gehen wir auf den Teil wo das Hard Rock Café ist. Wir haben uns ja gestern gegen die Nussschalenfähren entschieden und für die Brücke. Und diese Brücke ist hoffnungslos überfüllt. Wirklich verrückt wieviele Menschen hier rumlaufen. Da war der Teil den wir bis jetzt von Venedig gesehen haben ja noch leer! Also schnell rüber und dann ist da schon das Hardrock Café. Ich warte mit den Jungs in einer schattigen Ecke, während Susi schnell rein huscht. Wir wissen zum Glück ziemlich genau was wir möchten. Wieder muss ich die Jungs vor unnötigen und überraschenden Tatschangriffen beschützen. Oft sind es Kinder neben ihren abgelenkten Eltern die einfach die Hand ausstrecken ohne das jemand was bemerkt. Einmal musste ich, weil das Kind nicht meine Sprache und auch kein Englisch sprach, die Hand dezent wegschieben die schon nach Spencer griff. Die Eltern guckten mich erschrocken an... das kriegen sie dann wieder mit. Ich hab nur freundlich erklärt das nicht jeder Hund das mag und das sie ein bisschen aufpassen müssen, damit dem Kind nix passiert. Zum Glück braucht Susi nicht lange und wir können uns wieder ein bisschen aus der Menge in ruhigere Ecken verziehen. Hier und da nehmen wir Postkarten oder kleine Andenken mit, machen kitschige Selfies und genießen einfach die Zeit und die Wärme nochmal. Es gibt kleine hübsche Ecken, große Plätze mit prächtigen Gebäuden und verschiedenste Gassen und Geschäfte. Irgendwann haben wir das Gefühl die Jungs könnten mal eine Pause vertragen. Also setzten wir uns in eine scheinbar stiller Ecke, lassen sie trinken und sich ablegen. Wir setzten uns dazu. Es dauert keine 5 min da ist der kleine Kanal vor uns voll mit diesen traditionellen Nusschalen. Ich hab keine Ahnung wie die richtig heißen, aber hübsch sind sie. Hier ist nämlich ein Ausstiegspunkt nach den Rundfahrten. Also kommen hier wirklich viele dieser Boote lang. Es gibt Zwischenzeitlich einen richtigen Stau auf dem Kanal. Die Hunde stört das zum Glück nicht. Die liegen auf der Seite und schlafen, um Kräfte zu Sammeln für den Rest des Tages. Wir haben dafür ordentlich was zu gucken. Gut eine Stunde beobachten wir das bunte Treiben. Die Fahrer sind alle gut drauf, freundlich zu den Gästen und zu uns und haben immer einen Spruch auf den Lippen. Von vorbeigehenden Touristen wird Spencer oft als Cane Corso erkannt. Susi sagt dann immer ganz stolz das er ein Italiano ist. Sogar aus einem Vorbeifahrenden Boot wird er erkannt und als hübsch bezeichnet. Susi grinst ganz stolz und Kuschelt ihn gleich nochmal. Nach ca. 1 Stunden bummeln wir dann weiter. Wir finden noch so einige schöne Ecken und machen viele Fotos. Spencer und Baloo zeigen sich heute von ihrer besten Seite, obwohl es manchmal wirklich schwer ist. Gerade wenn an diesen engen Stellen andere Hunde entgegen kommen fällt es schwer die nicht weg zu Bellen damit sie Abstand halten. Doch sie machen das super und schaffen es immer sich zurück zu halten. Wir sind froh das wir sowas mit ihnen machen können.
Dann kommt der Zeitpunkt wo wir unbedingt ein Eis brauchen. Also setzten wir uns in ein gemütliches Café/Restaurant auf einem kleinen Marktplatz und bestellen nen großen Eisbecher, Tiramisu, Eiskaffee und Kaffee. Der Eiskaffee ist nicht ganz das was Susi erwartet hat. Anstatt Kaffee mit einer Kugel Eis ist es ein Eisbecher mit ein wenig Kaffee drin. Aber schmecken tut es trotzdem. Nebenbei schreiben wir Postkarten, denn morgen verlassen wir Italien, also müssen die heute noch in Kasten. Nur leider gibt es hier wieder so komische Briefmarken von extra Firmen. 2 verschiedene haben wir bekommen. Auf dem Weg zum Busbahnhof fragen wir an den kleinen Läden wo man die rein werfen kann und haben Glück, dass die eine Sorte von dem einen angenommen wird und die andere Sorte von dem Anderen. Wir sind gespannt ob welche davon zu Hause ankommen.
Bevor es mit dem Bus zurück ins Hauptquartier geht, wollen wir den Jungs und uns noch einen Moment Ruhe gönnen. Wir gehen in den winzig kleinen angrenzenden Park. Spazieren erst einmal rum, was ca. 5-10min dauert und setzten uns dann auf eine Parkbank. Ein paar kalte Getränke für uns und die Hunde später sind wir bereit für den Bus. Doch als wir am Tor stehen ist dieses mit einer dicken Kette und 2 Vorhängeschlössern zugesperrt. Wir finden das komisch aber denken hier wird es sicher einen Seitenausgang geben. Doch bei unserer Runde rund herum stellen wir fest, dass es an jedem Ausgang so Aussieht. Selbst das Tor zum angrenzenden Hotel ist verschlossen. Ohha... leider hat der Zaun auch Böse Spieße oben, so dass man nicht mit den Hunden rüber klettern kann. Wir durchforsten den ganzen Park nach möglichen Fluchtwegen. Bedenken Zwischenzeitlich kurz die Möglichkeit hier zu übernachten doch verwerfen diese sofort wieder als mit einmal eine ganze Horde Ratten vor uns auf dem Weg sitzt und läuft und frisst. Sehr gute genährte große Ratten. Zum Glück hauen die gleich ab wenn wir mit den Hunden kommen. An einer Ecke zwischen Zaun und Mauer ist ein kleines Schlupfloch. Wir versuchen ob hier ein Ausbruch möglich ist. Susi klettert durch, ich heb Baloo hoch und versuch ihn auch durch den Spalt zu kriegen. Wir merken schnell dass wir keine Chance haben. Baloo passt Licht durch also kriegen wir Spencer erst recht nicht durch. Nun steht Susi da auf der einen und die Hunde und ich auf der anderen Seite. Also hat Susi jetzt das Los gewonnen Hilfe holen zu müssen. Sie versucht es bei dem hotel, denn die haben ja ganz offensichtlich Zugang zu dem Park. Susi spaziert also mit Army Rucksack, Rock Shirt, zerzausten Blonden Locken, wasserpistole unterm Arm und riesen Maulkorb am Rucksack in ein 5 Sterne Hotel, mit glänzend sauberem Boden und einem Empfangstresen aus Mamor. Sie ist bemüht nix an zu fassen und auch nicht zu viel zu atmen. Von oben bis unten wird sie gemustert und einigen fällt die Kinnlade runter. Als sie den 1. Shock verarbeitet haben, erklärt Susi kurz die Situation und fragt ob sie uns raus lassen können. Der Mann am Empfang sagt das sie das nicht können. Susi sagt nochmal wie das Problem sich darstellt und erklärt dass sie durchaus weiß, daß sie ein großes Tor hinten haben was in den Park führt. Darauf hin sagt er sowas wie oh achso okay.. und fragt dann was für Hunde wir denn haben. Susi sagt wieder ganz Stolz einen Cane Corso. Der Typ bekommt riesige Augen und sagt völlig geshockt "EIN CANE CORSO??!!!" Und Susi freudestrahlend zurück. "Jaa ein Italiano!" Susi strahlt in an voller Stolz und der Typ ist wie vom Blitz getroffen. Okay sagt er, er hat gesehen sie hat einen Maulkorb dabei. Also er schickt jemanden der uns auf macht aber die Hunde müssen ihren Maulkorb tragen und dann direkt durchs Hotel wieder raus. So wird gemacht! Ein lieber anderer Angestellter holt uns ein paar Minuten Später am Tor ab. Führt uns durchs Hotel, allerdings durch irgendwelche Mitarbeiter Gänge, Gäste sehen wir hier nicht. Am Hintereingang lässt er uns wieder raus. Wir bedanken uns tausend mal für die Rettung und sind froh doch nicht bei den Ratten schlafen zu müssen. Was hätten wir darum gegeben wenn wir einfach hätten Axel rufen können damit er uns wieder raus holt vorhin.
Nun stehen wir also endlich im Bus. Die Hunde liegen zwischen unseren Beinen und tragen tapfer ihre Maulkörbe. Es gibt 3 weitere Hunde im Bus. Alle 3 sehr kleine Exemplare. Nur einer von ihnen trägt auch einen Maulkorb, obwohl es für alle Pflicht ist. Wir sind froh, dass die alle drei aufm Schoß sitzen und unsere Hunde in ruhe lassen. Dieses Mal konnten wir übrigens ganz normal Tickets kaufen. 2 Stationen müssen wir fahren. Als die erste schon fast vorbei sind drückt ein Fahrgast auf stop und Dr Busfahrer sieht das als Anlass eine Komplette vollbremsung ab zu liefern. Wirklich es war nur ganz knapp vor Reifen Quietschen. Das mit ca. 20 stehenden Fahrgästen im Bus. Alle haben Mühe sich fest zu halten und nicht durch den Bus zu fliegen. Wir haben Mühe uns und die Hunde irgendwie fest zu halten, doch schaffen es Gott sei dank. Wirklich verrückt wie unterschiedlich doch Busfahrten sein können.
Zurück im Hauptquartier. Liesel hat sich auf unserem Bett ausgestreckt, lässt sich von mir kuscheln und kraulen, macht aber keine Anstalten raus zu wollen. Gefressen hat sie sehr gut zum Glück. Allerdings meckert sie wenn sie irgendwo hin möchte. Sie springt jetzt gar nicht mehr und hat angefangen mit ihrem einen Hinterbein auch noch zu humpeln. Es ist dort nichts geschwollen und die Schwellung vorne ist fast weg. Wir werden morgen mit ihr in Österreich nochmal zum Tierarzt gehen. Wir haben schon eine sehr gute Ärztin gefunden, dort wo wir hin wollen und die werden wir morgen früh direkt anrufen und dann dort hinfahren. Knapp 3h Fahrt sind es bis dort. Hoffentlich gucken die nochmal genauer denn wir vermuten weil das Vorderbein mit der Schwellung so present war am Tag des Geschehens, ist es einfach nicht aufgefallen dass das Hinterbein auch betroffen ist. Auf jeden Fall muss sie nochmal untersucht werden, da wurde was übersehen.
Also pflegen wir jetzt uns kleine Maus und hoffen das uns morgen geholfen werden kann.
Italien war wunderschön und wir würden jeder Zeit wieder her kommen!!Leggi altro

ViaggiatoreWas für ein aufregender Tag! Er liest sich, wie ein Krimi. Spannend und amüsant. Es wird nie langweilig bei euch. Ich wünsche euch heute eine gute Weiterfahrt und alles Gute für Liesel.

ViaggiatoreIch habe köstlich gelacht bei der Vorstellung von euch in dem Park und dann Susi in dem Hotel😁 herrlich🤣
Grüzi
14 settembre 2022, Austria ⋅ ☁️ 20 °C
Wir sind heute zeitig wach und schnell fertig zum Losfahren. An der Tanke wird Henry für 1.90€ voll gemacht bis zum Rand und wir jagen uns noch leckeren Kaffee und ein kleines Frühstück. Wir möchten keine Zeit verlieren, damit Liesel schnell von einem guten Tierarzt beguckt wird. Also geht's jetzt auf direktem Weg Richtung Österreich. Erst ist die Fahrt ein bisschen langweilig, immer nur geradeaus. Doch dann zeigen sich vor uns endlich die Berge. Ihre Spitzen umhüllt von Wattewolken, wunderschön! Wir zahlen unsere letzte Italienische Maut und dann sind wir schon in Österreich. Die Vignette für die Autobahn hat Susi Online gekauft, doch wir sind nicht ganz sicher wie das jetzt läuft, weil wir ja nicht so wie sonst etwas an die Windschutzscheibe zu kleben haben als Nachweis. Also halten wir an dem ersten Vignettenstand nochmal an und Susi fragt nach, ob das jetzt so ausreicht. Nun ja was soll ich sagen...vielleicht wurden wir ein klein wenig abgezockt von einem Zwischenhändler. Normalerweise hätten wir nur 9€ bezahlen müssen. Aber online waren es 20€. Da hat sich jetzt einer nen schönen kleinen Bonus mit uns verdient aber egal sie ist wenigstens trotzdem gültig, dass ist ja die Hauptsache.
Über die wunderschöne Berglandschaft und durch 25 Tunnel fahren wir in die Nähe des Wörthersees zu der besten Tierärztin der Region. Zum Glück finden wir sie auch gleich. Die Praxis ist offen und leer. Wir warten kurz und dann kommt auch schon ein freundliches Gesicht um die Ecke. Wir erklären kurz Liesels ganze Geschichte. Das ist auch wirklich nicht so leicht kurz zu fassen. Sie hört geduldig zu und erklärt uns dann das wir Glück haben, sie ist eigentlich gar nicht da und wollte gerade los zu einem Schaaf. Wir müssen aber gar nicht weiter fragen oder bitten sie holt uns direkt in den Behandlungsraum durch. Dort untersucht sie Lieschen gründlich von Kopf bis Fuß und guckt sich an wie sie geht. Ein bisschen belastet sie das eine hinterbein aber viel nicht. Sie erklärt uns, das liesel im Rücken total fest und schmerzempfindlich ist und dass das durchaus schnell mal ins Bein runterziehen kann. Am ehesten kommt es von dem Kampf und ist auch einer Entzündung geschuldet, da das Antibiotikum was sie bis jetzt bekommen hat nicht Gelenkgängig ist konnte es im Rücken auch nicht wirken. Die Spritzt ihr also ein Antibiotikum. Ein Depot was direkt 2 Wochen wirkt, ohne dass sie jeden Tag 2 Tabletten schlucken muss. Außerdem noch ein stärkeres Schmerzmittel und ein Entzündungshemmer. Alles in einer Spritze zum Glück. Liesel ist trotzdem bedient und kriecht direkt freiwillig wieder in ihren Korb zurück, von wo aus sie und alle mit Todesblicken bestraft.
Wir bedanken uns tausendfach, dass sie sich die Zeit für uns genommen hat. Wenn es in 2 Tagen keine deutliche Besserung gibt müssen wir sie röntgen lassen. Aber wir sind optimistisch dass es nun bergauf geht.
Nun suchen wir uns direkt einen Campingplatz in der Nähe. Susi war hier ja schön öfter mal zum VW Treffen und hat einen Platz im Blick, auf dem sie schon immer mal gerne übernachten wollte. Wir finden ihn auch sofort und stellen fest das wir uns mitten zwischen quietschenden Reifen und ein Haufen Polizisten befinden. Mitten in der Turbokurve. Susi hat ein breites Grinsen im Gesicht. Das ist eine schöne Überraschung für sie. Es gibt scheinbar im September ein zweites Treffen und der Campingplatz ist genau an dessen Rand. Verrückter Zufall. Zum Glück ergattern wir trotzdem einen Stellplatz. Liesel bekommt wieder ihr Reich in Henry und wir düsen los mit den Jungs. Die müssen mal gelüftet werden. Hinter dem Parkplatz der ganzen Autoverrückten gibt es einen Hundefreilaufplatz. Dort können Sie endlich mal wieder Rennen. Ein Stock bietet sich an um damit herum zu tollen. Sie laufen und haben jede Menge Spaß, bis auf einmal das Blut fließt. Kurze zurück Verfolgung der Blutstropfen und dann ist Klar, es kommt von Spencers Zunge. Ein kleiner Einstich zeigt, er hat sich auf die Zunge gebissen der kleine Tollpatsch. Es Tropf ordentlich vor allem auf seine Vorderbeine. Irgendwann merkt er das und schleckt sich die Füße ab und guckt ganz irritiert nach unten. Wir rufen ihn, doch er guckt nur irritiert nach unten und schleckt wieder. Er tut kurz so als würde er humpeln und könnte sich nicht bewegen. Wir lachen uns kaputt er denkt wirklich ihm bluten die Füße. Nach mehrfacher erneuter Aufforderung sich zu bewegen tut er es dann auch und bemerkt mit einmal ganz fröhlich das es ja doch gar nicht weh tut beim Laufen.
Mit ausgetobten Hunden spazieren wir einen Campingplatz weiter, denn hier gibt es ein Restaurant und wir wollen unbedingt Schnitzel und Käsespätzle essen. Wir haben Glück es ist eigentlich draußen alles reserviert, aber ein Tisch davon erst in 1.5h also können wir doch dort bleiben. Käsespätzle haben sie leider nicht. Dafür aber Wiener schnitzel, so eine Kärtner Nudelspezialität und super leckeren Kaiserschmarn als Nachtisch! Wir genießen es sehr, es schmeckt so unheimlich lecker! Völlig vollgefressen Rollen wir zurück zu Henry. Wir möchten Liesel Gesellschaft leisten und nicht so lange weg bleiben. Das ganze Rudel kuschelt sich gemütlich zusammen und entspannt während die Königin was macht ? Genau! Sie klettert über alle rüber, meckert rum und sitzt Mauzend vor der Schiebetür. Das Schmerzmittel zeigt also auf jeden Fall Wirkung. Die nächsten Tage werden zeigen ob der Rest es auch tut. Sie zeigt jedenfalls einen gesunden Appetit und ist schon fast so nervig wie früher, wenn sie nicht raus darf. So haben wir unsere Liesel am liebsten.Leggi altro

ViaggiatoreGott sei Dank scheint die Medizin zu wirken. nun hat sie nix von Italien mitbekommen. dann müsst ihr mit ihr nochmal hin. Spencer ist ne Wucht. Aber typisch Mann, wenn Blut da ist, ist man tödlich verletzt und kann nix mehr🤣🤣. wünsche euch eine schöne Fahrt durch die herrliche Berglandschaft
Heimfahrt Teil 1
16 settembre 2022, Germania ⋅ ⛅ 12 °C
Der Tag beginnt mit leckerem Rührei und ner Semmel. Der Kaffee rundet das ganze ab. So kann ein Tag doch gut starten. Dann geht's mit den Jungs erstmal in Wald. Hier am See sind Hunde leider überall verboten, aber in den Wald dürfen sie und das genießen sie auch in vollen Zügen. Es ist bedeckt, ab und zu kommen ein paar Tropfen runter und sie laufen und schnüffeln und genießen ihre Freiheit. Das haben sie sich verdient und es hilft ihnen die lange Fahrt später gut zu ertragen. Unsere Sachen sind anschließend schnell zusammen gepackt, doch es geht noch nicht Richtung Heimat sondern erstmal zum Wörthersee. Dort steht der Steingolf den Susi mir unbedingt zeigen möchte. Vorher machen wir einen kurzen Abstecher auf den Parkplatz gegenüber des Campingplatzes. Hier ist einer der verschiedenen Treffpunkte der Wörtherseetour. Viele auf Hochglanz polierte Auto stehen hier und lassen sich sehen oder hören. Wir crashen das ganze mal und fahren mit Henry mitten auf den Platz inklusive Dreck und Staub von 6 Wochen durch Europa flittern. Susi springt raus, macht ein Foto von Henry zwischen den ganzen anderen und dann machen wir uns lieber schnell aus dem Staub. Die Blicke von den anderen waren herrlich verwirrt. Und ich persönlich finde ja Henry macht eine sehr gute Figur so mittendrin.
Der Weg zum Steingolf ist super. Alles voller Kurven so macht das Fahren Spaß. Der Stein an sich ist es echt cool. Auch hier lassen wir es uns natürlich nicht nehmen Fotos zu machen. Im Restaurant auf der anderen Straße Seite holen wir uns dann noch die Beste Wegzerung. Kaiserschmarn to go, das wird ein leckerer Snack für zwischendurch !
Einen kleinen Abstecher gibt es noch, bevor es wirklich richtig Heimat geht. Am Wegesrand hat Susi einen Pumptrack entdeckt. Da muss ixh unbedingt ein paar Runden drehen! Leider hat es in der Zwischenzeit angefangen zu regnen und die Bahn ist wieder ordentlich schmierig geworden. Egal ich hab trotzdem meinen Spaß!
Aber nun geht es wirklich los richtig Heimat. Österreich verabschiedet uns mit seiner wunderschönen Landschaft und beeindruckenden Bergen. Außerdem testen wir noch was der klassische Raststellen Snack so ist in. Denn hier gibt es keine Bogger an der Tanke, sondern Leberkaas in einer Semmel mot Senf. Wirklich lecker !
An der Grenze erleben wir dann etwas, was es fast 6 Wochen Europareise nicht gab. Grenzkontrollen! Nur Stichweise und nicht bei uns, sondern bei dem Slowenen vor uns aber trotzdem irgendwie komisch. Bei so vielen Grenzen die wir überfahren haben, gibt es nun ausgerechnet bei der Nach Hause die Kontrolle. Aber Okay wir sind ja auch erst in Bayern, das zählt ja noch gar nicht richtig! Hier halten wir zns so kurz wie möglich auf. Denn Offiziell ist Spencer hier als Kampfhund gelistet. Also dürfte er hier nicht sein, bzw hat auf jeden Fall Maulkorpflicht und Leinenzwang. Wir haben einen Tankstop und 2 Pullerpausen. Die 2. Im Dunkeln, so dass die Jungs auch mal Pullern können. Dann fahren wir schnell aus Bayern raus und noch ein Stück weiter bis wir keine Lust mehr haben. Jetzt stehen wir an einem Rastplatz, alle etwas zusammengekuschelt. Wegen Liesel nehmen wir nun diesen direkten Weg und morgen sind es nicht mal mehr 4 Stunden Fahrt. Dann darf sie zwar noch nicht raus, aber immerhin in der Wohnung etwas mehr Bewegung haben. Sie ist hier schon fröhlich meckernd durch den Bus gelaufen weil sie es doof findet jetzt nicht raus zu dürfen. Also die Behandlung scheint zum Glück an zu schlagen. Wir machen jetzt ein Schläfchen und freuen uns auch schon ein klein wenig auf die Heimat.
Also Gute Nacht und bis Morgen!Leggi altro
Home sweet home!
17 settembre 2022, Germania ⋅ ⛅ 11 °C
Wir sind gut zu Hause angekommen und jetzt endlich fertig mit Auspacken, die 1. Wäsche hängt auch schon zum trocknen.
Morgen gibt es dann den letzten ausführlichen Bericht. Ein Fazit zu diesem zauberhaften Flitterabenteuer. Für heute heißt es erstmal Gute Nacht 😴Leggi altro

Viaggiatoreherzlich Willkommen zu Hause. Ich freue mich wahnsinnig, euch am Montag wieder in die Arme zu nehmen 🥰🥰🥰👋. nun schlaft erstmal gut und reist in euren Träumen nochmal durch Europa















































































































































ViaggiatoreWieder eine schöne Geschichte. Baloo unsere große Baderatte. Echt süß. Und die Parallelen zwischen Susi und Spencer .... Ich hab mich echt kaputt gelacht 😅