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Malina meets the world

Malinas Abenteuer um die Welt. Mal schauen, wo sie endet… もっと詳しく
  • Monkchat Meditations Retreat

    2024年8月23日, タイ ⋅ ☁️ 28 °C

    Namaste,
    Heute habe ich den ganzen Tag mit Mönch KK beim Monkchat Meditations Retreat verbracht. Der konnte total gutes Englisch, hat jedoch das k s und t immer betont wie bei einer Zwerchfell Übung. Super witzig!!
    Während meines Meditation Retreats habe ich tiefere Einblicke in den Buddhismus und dessen Praxis erhalten. Ich habe mir ein paar stichpunkte von dem gemacht, was er uns erzählt und veranschaulicht hat. Ist jetzt ziemlich viel, durchgemixt und nicht vollständig. Müsst ihr euch nicht durchlesen! Eine der zentralen Lehren ist das Prinzip von Karma. Diese Vorstellung ist eng mit dem Glauben an das Leben nach dem Tod verknüpft – ein Zyklus von Leben zu Leben, der sich immer wieder wiederholt. Wir sind alle Menschen, und Fehler gehören zum Leben dazu. Das Wichtige ist, aus ihnen zu lernen und uns selbst und anderen zu vergeben.

    Im Buddhismus geht es jedoch nicht darum, was wir als “gut” oder “schlecht” empfinden. Vielmehr ist der Buddhismus ein Weg des Lebens, eine Lebensweise, die uns lehrt, Frieden, Freude und Harmonie zu finden. Dieser Weg erfordert Training und Übung. Es geht darum, ein Gleichgewicht zu finden, sei es im Denken, Fühlen oder Handeln.

    Um dieses Gleichgewicht zu erlangen, gibt es drei zentrale Trainingsbereiche:

    1. Moralisches Training: Vermeide es, dir selbst oder anderen Schaden zuzufügen. Das umfasst “richtiges Sprechen”, “richtiges Handeln” und “richtige Lebensweise”.
    2. Mentales Training: Reinige den Geist durch “richtige Anstrengung”, “richtige Konzentration” und “richtige Achtsamkeit”.
    3. Weisheitstraining: Entwickle “richtiges Verstehen” und “richtiges Denken”, um den Weg zu innerem Frieden und Einsicht zu finden.

    Jedes Mal wenn er das Wort „purify“ und „Balance“ benutzt hat, hat er die Wörter gesungen statt ausgesprochen.

    Der Buddhismus lehrt uns, dass Balance der Schlüssel zu Frieden und Harmonie ist, unabhängig davon, wer wir sind – ob Mann oder Frau, weiß oder schwarz, hetero oder homosexuell. Diese Lebensphilosophie zeigt, dass wir selbst die Verantwortung für unser Handeln und Denken tragen und durch ständiges Üben den Weg zur Freiheit von Leid finden können.

    Interessanterweise betont der Buddhismus, dass man nicht einfach blind an andere oder äußere Autoritäten glauben sollte. Viel wichtiger ist es, sich selbst zu vertrauen und durch eigene Erfahrungen die Wahrheit zu finden. Dabei hilft es, die Vergangenheit loszulassen – egal ob gut oder schlecht – und den gegenwärtigen Moment zu genießen, denn jeder Moment ist dein Leben.

    Die Essenz des buddhistischen Weges ist es, sich vom Leid zu befreien und letztlich Nirvana, nein- nicht die Band sondern das ultimative Glück, zu erreichen. Nirvana ist ein Zustand des vollkommenen inneren Friedens.

    Während des Retreats habe ich auch gelernt, wie tief der Respekt für Buddha und seine Lehren im buddhistischen Leben verankert ist. Dieser Respekt zeigt sich in der Praxis und den 227 Regeln, die Mönche befolgen, um ihre spirituelle Reinheit zu bewahren. So dürfen sie zum Beispiel kein Auto fahren, kein Sex haben und kein Sport machen (das fand ich ganz schön erstaunlich). Wenn sie diese Regeln brechen, wird ihnen ihre Kleidung abgenommen und sie dürfen kein Mönch mehr sein.

    Zwischen den ganzen Vorträgen haben wir Sitzmeditationen und eine Laufmeditation gemacht. Gar nicht so einfach!! Aber definitiv etwas was ich in mein Leben einbauen möchte.
    Ich habe das ganze auch etwas als Test für mich genommen um zu schauen, ob ich mir sowas eine Woche lang vorstellen könnte und da hab ich jetzt total Blut geleckt!

    Am Ende gab es dann noch ein Q&A mit jungen Mönchen, die gerade noch in der Ausbildung sind. Vielen von denen machen es jetzt gerade nur damit sie ihr Studium oder die Schule umsonst bekommen.
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  • Elefanten Reservat

    2024年8月24日, タイ ⋅ ☁️ 29 °C

    Hiiii,

    wir haben eine Elefantentour gemacht – und ich Spoiler mal: Sie war überhaupt nicht touristisch! Wir waren ganz allein mit den Elefanten, und es war einfach fantastisch!

    Nach langer Suche (Johanna war am Ende sogar im Reisebüro) haben wir eine vielversprechende und günstige Tour gefunden. Zuerst mussten wir in ein interessantes, offenes Auto steigen, mit dem wir 1,5 Stunden unterwegs waren. Auf der Fahrt ist eine super sympathische spanische Gruppe dazugestoßen, mit der wir uns nett unterhalten haben. Ich musste mich zwar etwas konzentrieren, aber mir war nicht allzu übel. Für Jana und Mama wäre das aber trotzdem nichts gewesen...

    Dann sind wir bei den Elefanten angekommen – eine ganz kleine Farm mit drei süßen Elefanten. Johanna und mein Mund stand offen!

    Zuerst haben wir Futterkugeln vorbereitet, weil die Elefanten den ganzen Tag fressen, aber ohne diese Kugeln wohl Verdauungsprobleme bekommen. Danach haben wir uns den Elefanten genähert und sie mit den Kugeln und Zuckerrohr gefüttert. Auf ein Signal hin haben sie dann sogar selbst ihr Gehege geöffnet, und wir sind mit ihnen zu den Feldern spazieren gegangen. Unterwegs haben wir sie immer wieder mit Zuckerrohr gelockt – zuckersüß! (Haha, Wortspiel!) Ein Elefant wollte immer mehr fressen und am liebsten andere Wege gehen. Sein süßer Pfleger fand das halb amüsant und versuchte ständig, ihn wieder auf den richtigen Weg zu bringen. Der Umgang zwischen den beiden war total respektvoll, aber trotzdem vertraut.

    Später sind wir mit den Elefanten schwimmen gegangen. Einer hat mich die ganze Zeit nassgespritzt! Schaut euch das Video an – völlig verrückt!

    Danach ging es mit einem richtig lustigen Guide zu einem Wasserfall. Man hat gemerkt, dass er im Dschungel aufgewachsen ist – er hat ständig seine Machete gezückt und mit Pflanzen herumgespielt. Sehr witziger Typ!

    Zum Abschluss sind wir noch Bamboo-Rafting gefahren. Johanna und ich waren auf einem Floß mit einem "Fahrer". Es war eine perfekte Mischung aus Entspannung und Abenteuer! Und wir sind nochmal an Elefanten vorbeigefahren!

    Es war wirklich ein unglaublicher Tag! Wir waren die ganze Zeit begeistert und haben versucht, jeden Moment aufzusaugen und zu appreciaten.

    Morgen geht’s dann nach Koh Phayam. Mal schauen wie wir dahin kommen.
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  • Koh Phayam Flitterwochen

    2024年8月29日, タイ ⋅ ☁️ 28 °C

    Hellou,

    hier spricht eine tiefenentspannte Malina :) Johanna und ich haben die letzten vier Tage auf Koh Phayam verbracht. Wir hatten keine Ahnung, was uns hier erwartet, also haben wir einfach einen Flug und dann eine Fähre gebucht. Auf der Fähre waren nur noch zwei andere Familien, beide bestehend aus einem westlichen Mann und einer Thailänderin – ein gutes Zeichen, dachten wir.

    Wir sind im strömenden Regen angekommen (kein leichter Nieselregen, sondern tropische Wassermassen, die vom Himmel kamen) und hatten wirklich keine Vorstellung, was uns hier erwartet. Es war menschenleer. Trotzdem fühlte es sich sofort paradiesisch an, besonders in unserer Unterkunft – die bisher schönste, in der ich jemals war! Für 25€ pro Nacht, geteilt durch zwei, absolut lohnenswert.

    Unsere Hütte liegt mitten im Dschungel, mit riesigen Fenstern. Direkt vor unserer Tür sitzen ständig große Nashornvögel – unglaublich! Hier konnten wir so richtig abschalten und entspannen. Wir haben für zwei Tage unsere Handys ausgeschaltet, Sport gemacht, meditiert, Yoga gemacht, lange Strandspaziergänge unternommen (mit wunderschönen, riesigen Muscheln) und stundenlang Deeptalk geführt.

    Und dann habe ich hier einfach ein Buch gefunden – Fourth Wing – das ich schon die ganze Zeit in Deutschland lesen wollte und das mir alle empfohlen haben. Ich konnte mein Glück kaum fassen!

    Während unserer kleinen “Freundschafts-Flitterwochen” wurden wir von einem total lieben Hotelangestellten mit leckeren Smoothies und gesundem Essen verwöhnt – ein absoluter Traum! Deswegen haben wir gleich noch eine Nacht verlängert.

    Wir haben den Regen einfach akzeptiert und sind trotzdem abends in den Pool gesprungen. Dabei habe ich zum ersten Mal in meinem Leben ein Glühwürmchen gesehen – magisch!

    Jetzt geht es für uns weiter nach Koh Samui. Es war gar nicht so leicht, einen Ort zu finden, der für Johanna und mich Sinn ergibt, weil wir danach in verschiedene Richtungen weiterreisen werden.

    10 min später

    Pläne haben sich gerändert: jetzt geht’s doch nach Khao Lak zum Surfen ! Liegt nämlich genau auf dem Weg hier
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  • Kaoh Lak

    2024年8月31日, タイ ⋅ ☁️ 31 °C

    Bevor ich berichte eine kleine Frage:
    hier lesen regelmäßig 30 Menschen, aber ich hab gaaar keine Ahnung, wer das alles ist. Wenn ihr Lust habt könnt ihr mir ja mal schreiben oder den Beitrag liken oder kommentieren. Dann weiß ich auch mal wer das so liest. Freu mich nämlich immer sehr und bin auch immer sehr überrascht, wenn ich so mitbekomme, wer das liest.

    Hii,
    Wir sind seit vorgestern in (ich muss kurz nachdenken) Kaoh Lak.
    Nachdem wir im Bus eigentlich in Richtung Koh Samui saßen und dann aber hier vorbei kommen, dachten wir uns hier ist es eigentlich deutlich praktischer. Außerdem hat Karime uns den Ort hier empfohlen. Das erspart uns die restlichen 8h Fahrt, die wir eigentlich noch hätten.

    Khao Lak ist eine Küstenregion nördlich von Phuket. Sie wurde international besonders nach dem Tsunami von 2004 bekannt, der die Region schwer getroffen hat. Ich glaube daher haben viele von euch schon mal hier von gehört oder?
    Papa hat mich gefragt, ob man viel davon mitbekommt. Hier gibt es auf jeden Fall viele Schilder, wo man im Falle eines Tsunamis hinrennen soll und ein paar Museen. Gleichzeitig wirkt die Stadt ein bisschen amerikanisch, weil hier einfach gar keine Geschichte drin steckt. Sie besteht aus einer Hauptstraße mit Geschäften, Restaurants und vielen Ständen (wie zum Beispiel 100 Fake Nike Klamotten) links und rechts. Am Strand gibt es dafür viele schöne Hotels.

    Hier hatten wir auch wieder eine schöne Unterkunft, diesmal in einem ganz anderen modernen Stil mit großem Pool und Strand Zugang.

    Wir sind gegen 13:30 in Kaoh Lak angekommen, konnten direkt einchecken und haben dann erstmal Pad Thai gegessen - was auch sonst?! Danach sind wir ein bisschen rumgelaufen, haben einen schönen Strandspaziergang gemacht, es gab meine erste Thai Massage ( = auaaaa) und abends sind wir dann zu einem richtig schönen Markt gefahren. Da habe ich einen unglaublich leckeren Passionsfrucht Mojito getrunken (10/10). Soooo lecker!
    Johanna hat sich total schöne Salzstreuer geholt und ich mir eine kleine „JBL“ (Anführungszeichen bewusst gesetzt) Musik Box für die restliche Reise. Dann haben wir uns abends noch den Film „die Bestimmung“ angemacht und gechillt. Gestern haben wir morgens mit Meerblick gefrühstückt und dann den ganzen Tag die Sonne ausgenutzt und uns ordentlich gebräunt. Ich habe den gaaaanzen Tag gelesen. Hier hätte man eigentlich auch surfen können, aber ich bin scheinbar ganz schön verwöhnt von meinen traumhaften Indonesien Wellen, denn die hier sahen nicht halb so schön aus.

    Abends waren wir noch ein bisschen „Nike“ (Anführungszeichen erneut bewusst benutzt) Klamotten shoppen. Ich werde echt immer besser im Handeln und sterbe nicht mehr jedes Mal vor Scham - Opa du wärst stolz auf mich!

    Heute gab es nach dem Frühstück nochmal eine kleine Massage und jetzt sitzen wir im Bus auf dem Weg nach Phuket. Heute (und vllt auch morgen - ich muss mir mal Gedanken machen, wo ich hinwill) ist Johanna und mein letzter gemeinsamer Tag. Danach geht es für sie nach weiter nach Indonesien und ich hab die nächsten Tage alleine bis ich dann Lilly am 4/5. treffe.
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  • Phuket

    2024年9月1日, タイ ⋅ ☁️ 28 °C

    Sprüche des Tages

    Wir geizen am falschen Ende Malina

    Life is like a roadtrip. Enjoy each day and don’t carry to much

    Hii,

    Ich bin gerade in Phuket und das erste Mal seit knapp 2 Monaten alleine. Ganz schön komisches Gefühl ehrlich gesagt!

    Die Zeit mit Johanna war so unglaublich schön! Wir haben so unglaublich viel geredet, reflektiert (jaja ich weiß, das ist mein Lieblingswort) und gelacht. Wir sind Mega zur Ruhe gekommen und haben gleichzeitig so unglaublich viel erlebt und das aller beste aus 2 Wochen gemacht. Das wird mir ganz schön fehlen! Auch wenn ich ganz sicher bin, dass sie jetzt eine sehr schöne Zeit in Indonesien haben wird!
    Danke für alles Jojo!

    So jetzt mal zu den letzten 3 Tagen in Phuket:
    Über Phuket habe ich vorher eigentlich nichts gutes gehört. Total touristisch, überladen und hässlich. Aber na gut, nicht ganz ohne Vorurteile wollten wir uns jetzt mal unserer eigenes Bild machen.
    Dadurch, dass wir zur Regenzeit - also zur nebensaison- hier sind, ist es auf jeden Fall nicht voll! Wir haben uns ein schönes Hotel in der Altstadt geholt (das mit den schönen Hotels muss jetzt leider wohl auch etwas (nur etwas @oma und Opa) runterfahren.
    Dann haben wir uns ganz Gen Z mäßig an Tiktok und Insta gesetzt um rauszufinden, was wir hier schönes machen können. Für uns gabs dann erstmal ein Bierchen und sehr leckeren Falafel Burger! Den Sonnenuntergang haben wir uns dann auf einer Rooftop bar angeschaut. So sieht Phuket schon um einiges schöner aus! Dann haben wir ein Happy Hour Angebot gesehen und konnten unserem neuen Lieblingsgetränk - Maracuja Mojito - nicht wiederstehen. Johanna hatte total nette Gespräche mit 2 Engländerinnen und ich hab mich sehr nett mit dem Barkeeper unterhalten. Danach hatten wir umso mehr Lust noch weiter ‚feiern‘ zu gehen. So ging’s dann in die nächste Bar, wo wir total schöne Livemusik gehört haben. Wir haben die Sängerin so angefeuert, dass sie sich zu uns dazu gesetzt hat :) irgendwann wurde es dann doch spät und wir haben auf dem nachhause Weg noch einen super leckeren Burger gegessen! jammmiiiiii
    Zuhause angekommen haben wir gemerkt, dass wir noch gar nichts verbotenes auf unserer Reise gemacht haben. Deshalb ging’s dann Schwups di Wups um 4 Uhr nachts nackt in den Pool! Hat sich gelohnt!
    Nachdem wir am Folgetag etwas rumvegetiert haben, sind wir dann auf einen wunderschönen Nightmarket gegangen. Das war bis jetzt mein Lieblings Markt! Total persönlich, nicht zu überladen und die perfekte Mischung aus Schmuck, günstigen Leckereien und Livemusik. Wir haben soo viel neues Essen ausprobiert. Richtig lecker war das! Danach ging’s noch kurz zu Poupee (die Sängerin) in eine Bar. Das war ein richtig schöner letzter Abend! Während Johanna gepackt hat, haben wir dann noch nochmal unsere Trip Revue passieren lassen und den 3. Teil von die Bestimmung angefangen. Wie bei jedem Teil bis jetzt bin ich immer eingeschlafen, sodass ich keinen Film wirklich geschaut habe und Johanna mir jedes Mal eine Zusammenfassung geben musste.

    Tschüss Johanna ♥️
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  • Phuket mit Poupee

    2024年9月3日, タイ ⋅ ☁️ 29 °C

    Hi!!

    Gestern habe ich den ganzen Tag mit Poupee (der Sängerin) in Phuket verbracht. Wir sind zuerst in die Mall gegangen, wo ich mir den 2. Teil von Fourth Wing gekauft habe (hurraaa!!!). Dort haben wir dann ganz lange gequatscht, und sie hat mir ihre Lebensgeschichte erzählt. Immer wieder erschreckend, wenn man mitbekommt, welche Päckchen andere Menschen mit sich tragen.
    Danach haben wir eine Freundin von ihr getroffen, die Tourguide ist und mir eine ganze Google-Maps-Liste von Koh Phi Phi geschickt hat. Voll cool!!!

    Und jetzt geht’s los: Ich habe Tiger gestreichelt! Voller Angst! Ich bin nämlich mit Poupee in ein Tigerreservat gegangen. Leider habe ich mich vorher nicht wirklich darüber informiert und bin ihr einfach gefolgt. So cool fand ich es dann nämlich gar nicht. Die Bengal-Tiger, die 100-250 kg wiegen, waren alle in relativ kleinen Käfigen, und man konnte dann 10 Minuten mit ihnen Fotos machen. Zuerst hat Poupee draußen mit ihnen Bilder gemacht, und ich stand mit sehr großem Abstand hinter den Pflegern, die mich mit Scherzen wie „Du brauchst keine Angst haben! Das nächste Krankenhaus ist nur 10 Minuten entfernt“ aufmuntern wollten. Ha ha ha …
    Dann fing es an, richtig doll zu regnen, und wir sind mit dem Tiger in den Käfig gegangen. Na super, ich habe mich schon nach möglichen Fluchtwegen umgeschaut, die hier deutlich begrenzter waren! Dann war ich an der Reihe, meine Bilder zu machen! Ich hab’s überlebt! Vielleicht auch, weil Poupee, bevor wir reingegangen sind, in die Ecke mit mir gegangen ist, meine Hände genommen hat und für uns gebetet hat.

    Danach ging’s fix und fertig nach Hause, und ein paar Stunden später war ich mit Poupee in einer Bar verabredet, wo sie singen sollte. Ein paar Songs habe ich dann auch mitgesungen. Mein Herz hat ganz schön gepumpt! Aber „Lemon Tree“ und „Count on Me“ gehen immer! Später sind wir noch lokal essen gegangen.

    Heute habe ich bis 11 ausgeschlafen, weil ich bis 3 Uhr gelesen habe. Dann habe ich mir laut Musik angemacht, lange Memos von Tessa angehört und entspannt gepackt. Mit Poupee war ich dann gerade noch essen (Papayasalat), und jetzt sitze ich auf der Fähre nach Koh Phi Phi. Nachdem ich mich die ersten 1 1/2 Stunden bei ruhigem Seegang total entspannt in die Sonne gesetzt habe (danke geht raus an Lillys Opa, der mir gesagt hat, ich wäre noch nicht braun), hat es jetzt angefangen, richtig doll zu schütten. Die Wellen sind groß, und ich werde hier gerade nass. Sitze aber draußen (unter einem Dach), was bestimmt besser ist als drinnen. Hier wird mir immerhin nicht schlecht!
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  • 9€ für ein Tattoo in Koh Phi Phi

    2024年9月4日, タイ ⋅ 🌬 27 °C

    Ich bin auf Koh Phi Phi mit der Fähre angekommen und brauchte dann erst mal 10 Minuten, bis ich mich und meinen Rucksack wasserdicht verpackt hatte.

    Im Hostel angekommen, bin ich erst mal auf der Stufe mit einem “whuiiiii” hingefallen. Na toll! So rutschig hier. Da habe ich dann Dylan aka Oktopus 🐙 aus Belgien kennengelernt. Er wirkte zwar am Anfang ganz nett und freute sich darüber, dass er endlich mal wieder Französisch reden konnte, aber sonst erzählt er wirklich sehr, sehr, sehr viel und macht sich 11/10 an mich ran. Als er mir dann irgendwann erzählt hat, warum er eine Oktopus-Kette trägt und wo er noch ein Tattoo davon hat, konnte ich ihm nicht mehr in die Augen schauen.

    Im Hostel waren aber noch viele andere Leute, mit denen wir dann zusammen essen gegangen sind und später in die erste Bar. In der Bar haben wir Matti getroffen, einen richtig coolen Niederländer, mit dem ich mich super, super gut freundschaftlich verstanden habe! Mit ihm ging es dann in der Bar weiter, und wir haben uns Buckets bestellt – also keine Gläser, sondern kleine Eimer. Ich habe mich etwas wie auf Klassenfahrt gefühlt. Danach ging es in die Reggae-Bar, in der es ein Muay-Thai-Stadion gab und Leute gegeneinander antreten konnten. Total witzig!

    Danach ging es zur Bierpong-Bar, in der wir – trotz sehr starker Leistung meinerseits (sorry, Matti) – leider verloren haben. Der Pegel stieg, und wir kamen an einem Tattoo-Studio vorbei. Wir haben dann “What are the odds” gespielt, wer sich ein 7/11 (der lokale Supermarkt hier) Tattoo machen sollte. Und dann kam eine Gruppe Engländer vorbei, und ein Typ meinte, er würde sich ein Tattoo stechen lassen. Aus Spaß meinte ich, er solle sich meinen Namen tätowieren lassen, und dann hat er es einfach gemacht. Verrückt! Ich habe dann noch meine Lieblingsschriftart ausgewählt: Helvetica Neue fein. In der habe ich auch meine Bachelorarbeit geschrieben.

    Danach ging die Party – nach kurzer Verzögerung – weiter zur Beachbar, wo man umsonst Alkohol bekam, wenn man nackt auf einem Bullen ritt. Keine Sorge, ich habe es nicht gemacht!!

    Jetzt ging es aber wirklich zurück ins Hostel. Am nächsten Tag ging es für Matti und mich halb verkatert auf eine halbtägige Bootstour. Beim Betreten des Bootes habe ich mich auf dem rutschigen Holzboden erst mal direkt hingelegt. Platschhhhh buuuums! Super erster Eindruck!! Das passiert mir in den letzten Tagen echt super, super oft! Ich kann meinen Füßen – ob barfuß oder mit Flipflops – gar nicht mehr vertrauen.

    Die ersten Stunden auf dem Boot waren ganz nett. Wir sind ziemlich viel schnorcheln gegangen und haben echt wunderschöne Fische gesehen! Irgendwann fing es allerdings so an zu schütten, dass der zitternde Bootsfahrer ganz schüchtern fragte, ob wir zurück wollten. Und die Antwort war einstimmig: JA.

    Abends ging es dann halbwegs früh ins Bett für uns, weil wir am nächsten Morgen zu einem Aussichtspunkt wollten, bevor wir die Fähre nehmen mussten. Da wir relativ lange keinen Sport mehr gemacht hatten, dachten wir, dass wir ja hoch joggen könnten. Erst auf dem Weg fand ich heraus, dass Matti ein Marathonläufer ist. Na super!! Er litt allerdings ähnlich stark wie ich. Immerhin etwas.

    Fix und fertig kamen wir nach tausenden Stufen oben an, als es dann anfing, total zu regnen. Immerhin hatten wir dann eine Ausrede, warum wir nicht mehr runter joggen konnten. Das wäre zu rutschig gewesen! Vor allem mit meinen momentanen Gleichgewichtsproblemen…

    Fazit zu Koh Phi Phi: Party-Insel, ganz nett für zwei Nächte, aber für mehr bin ich dann langsam auch zu alt. Wir haben alles gemacht, was man machen konnte. Durch Matti war das Ganze allerdings super cool! Den sehe ich spätestens in Koh Tao wieder.
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  • Koh Yao Noi

    2024年9月5日, タイ ⋅ ☁️ 30 °C

    Ich habe Lillllllyyyyyy wieder!!! Hurrrraaaa!

    Wir haben auf Evas Empfehlung 2 Tage auf Koh yao Noi verbracht. Eine kleine Insel, die bei nicht Regenzeit wahrscheinlich richtig schön ist! So war es aber auch ganz nett! Wir wollten eh einfach mal ein bisschen Ruhe haben und einfach richtig viel quatschen! Das gabs für uns auch im Wasser! Bei strömenden Regen lagen Lilly und ich im Meer und haben uns einfach über die Kulisse gefreut. Hihi
    Wir waren in einer total süßen Unterkunft, wo wir mitessen durften und am Ende sogar eine selbstgemachte Kette bekommen haben. Lieben wir!

    Nach 2 Tagen Ruhe können wir jetzt auch wieder unter Menschen gehen! Ab geht’s nach Ao Nang in Krabi, wo wir Matti wieder treffen :)
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  • Ao Nang

    2024年9月7日〜9日, タイ ⋅ ☁️ 28 °C

    In Ao Nang haben wir Matti wiedergetroffen. Kaum im Hostel angekommen, wurde uns eine Free Bar Tour vorgeschlagen. Da konnten wir nicht Nein sagen! Heute wird also Party gemacht. Das ist auch so ziemlich alles, was der Ort zu bieten hat: Tausende Clubs und Bars… Na gut, für ein bis zwei Tage kann man das mal machen. Ich muss schon sagen, der Norden Thailands ist im Vergleich echt total anders! Hier habe ich noch keinen einzigen Tempel gesehen, und alles ist viel mehr auf das Partyleben ausgerichtet.

    Jetzt geht die Bar Tour los! Dafür fahren wir erstmal zum ersten Hostel, wo Lilly und ich allen ein cooles Trinkspiel erklärt haben, das wirklich einfach war! Oh je, das hat bei manchen ganz schön gedauert, aber immerhin hat es alle integriert! 😂🥲

    Dann gab es plötzlich eine Feuershow, und ich weiß wirklich nicht, warum. Ich stand ganz schüchtern am Rand und hatte ordentlich Respekt vor dem Feuer, und dann hat sich einer der Feuermagier mich ausgesucht. Ich hatte nicht mal eine Sekunde Zeit, nachzudenken, und musste in die Mitte gehen. Er sagte zu mir: „If you move, you burn!” Und dann ging’s los. Wuuusch, links, rechts, oben, unten – überall Feuer. Mein Fluchtinstinkt war aktiv, aber ich konnte mich nicht bewegen. Der Typ kam immer näher (ich glaube, die wählen da ganz bewusst keine Männer aus), und ich habe das Feuer direkt vor meinem Gesicht gespürt und einfach nur noch die Augen zugemacht. Überlebt!

    Fix und fertig ging es dann weiter bis 3–4 Uhr morgens, wo wir uns dann im 7/11 (dem Supermarkt) ganz verantwortungsvoll noch ein Käsesandwich und Wasser geholt haben. Danach ging es für Matti und mich noch schwimmen – alles katervorbeugend! Hat auch geklappt! Am nächsten Tag gab es etwas Strand und abends sind wir dann auf einen richtig schönen Markt gegangen mit der Mission mal wieder neues Essen auszuprobieren. Hier gab es sogar Krokodilfleisch, was allerdings keiner von uns gegessen hat.

    Matti fährt jetzt in den Nationalpark Khao Sok, während Lilly und ich später zum nächstgelegenen Strand, Railay Beach, mit der Fähre fahren werden. Davor ging es für uns beide noch zum Friseur (was dir auf den Bildern bestimmt schon aufgefallen ist, oder?!), wo wir beide echt ordentlich was abgeschnitten haben.
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  • Railay Beach

    2024年9月10日, タイ ⋅ ☁️ 30 °C

    Gestern ging’s für uns an den Railay Beach in Krabi. Das ist einer der schönsten Strände Thailands und ein Paradies für Naturliebhaber und Kletterer. Er liegt auf einer Halbinsel, die nur per Boot erreichbar ist, da steile Kalksteinfelsen das Gebiet vom Festland abtrennen. Dies verleiht Railay eine abgeschiedene, entspannte Atmosphäre, obwohl es zwischen den Touristen-Hotspots Ao Nang und Krabi Town liegt. Hier hatten Lilly und ich endlich auch unseren ersten schönen Sonnenuntergang in Thailand. In der Strandbar haben wir uns dann zwei Passionfruit-Smoothies geholt – was auch sonst?! –, wurden dann aber auf jeweils fünf Shots von zwei Griechen eingeladen. Manchmal ist es doch ganz schön, eine Frau zu sein ;)

    Heute habe ich mich irgendwie komisch gefühlt. Etwas reisemüde und betäubt . Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich so viel Unglaubliches erlebe, dass ich es gar nicht mehr alles aufnehmen und wertschätzen kann. Deshalb haben wir es heute etwas ruhiger angehen lassen: ein bisschen am Strand chillen, lesen und einfach mal nichts Neues erleben! Und als hätte es die Sonne extra für uns getan, hat sie dabei endlich mal geschienen!

    Ganz alleine am Strand konnten Lilly und ich dann unseren ganzen Körper bräunen. Abkühlung gab es im Wasser – bis wir plötzlich eine riesige Echse im Wasser schwimmen sahen! Es sah aus wie ein kleines Krokodil, also sind wir ganz schnell rausgerannt. Später haben wir unsere Tickets für Koh Tao (wo es morgen hingeht) gebucht und uns eine ordentliche Massage gegönnt. Tiefenentspannt sind wir rausgekommen und haben den Sonnenuntergang mit einem Maracuja-Smoothie (was sonst?!) genossen.

    Jetzt wird’s abenteuerlich: Lilly und ich sind bei Halbmond nachts im Dunkeln zu einer Höhle gelaufen, um leuchtendes Plankton zu sehen. Auf dem Weg kamen wir an zwei anderen Höhlen vorbei, in denen überall Penis-Symbole lagen. In Thailand wird das Symbol des Penis, auch „Palad Khik“ genannt, oft als Glücksbringer für Schutz, Wohlstand und Stärke angesehen. Interessant, oder? Gleichzeitig soll es auch Fruchtbarkeit bringen. Lilly und ich haben sie also ein bisschen, aber nicht zu doll, gestreichelt.

    Das Plankton haben wir leider nicht gesehen, dafür gab es aber Skinny Dipping. Abends habe ich dann noch ein bisschen meine nächsten Monate geplant.

    Neuer Maybe1 Plan:

    • 2 Wochen auf Koh Tao
    • Am 23.9 treffe ich mich mit Lui für 2 Wochen in Sri Lanka
    • Dort bleibe ich bis zum 9.11, dann treffe ich mich mit Merle und Julian auf den Philippinen.

    Jetzt geht’s erstmal nach Koh Tao! Ich habe schon so viel Gutes davon gehört.
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  • Koh Tao

    2024年9月14日, タイ ⋅ 🌬 28 °C

    Hii!!
    Strandort: Koh Tao

    Ich sitze gerade bei Meeresrauschen und Wind auf einer Schaukel am Strand und es ist traumhaft! Ich bin gerade das erste Mal seit einer Weile für ein paar Minuten allein und das ist ehrlich gesagt auch mal ganz schön :)

    Ich hab gerade mit Matti am Strand langgelaufen und habe endlich mal Leute gesehen, die einigermaßen Volleyball spielen konnten. Dann bin ich mit großem Herzklopfen zu der 10er Männergruppe hingegangen und hab gefragt, ob ich mitspielen darf. Das erste Mal seit Ewigkeiten wieder Volleyball. Voll toll! Ein bisschen komisches Gefühl, weil meine Mannschaft in Berlin jetzt gerade ihren ersten Spieltag der Saison hat. Ich vermiss meine Volleyball Freunde!
    Jetzt wurde ich auf jeden Fall eingeladen, dass ich die nächsten Tage auch immer um 17 Uhr vorbei kommen kann und mitspielen darf. Hihi.

    Ansonsten sind wir jetzt in Koh Tao angekommen, wo wir mal ein bisschen chillen werden und die nächsten Tage verbringen werden.
    Lilly und ich haben uns hier wieder mit Matti (der Niederländer) verabredet. Das klappt echt sehr gut mit uns dreien zusammen :)
    In unserem Hostel waren wir die letzte Tage einheitlich fast alleine, was mal sehr entspannend war, weil meine Social Batterie mittlerweile auch mal an einem Punkt ist, wo sie sehr gering ist (und das soll schon was heißen). Da es hier keine Vorhänge gibt, haben wir uns unsere eigene kleine Höhle gebaut.

    Bis jetzt mag ich’s hier sehr. Mischung aus Party und einem richtig schönen Strand!
    Wir stehen morgens auf, trinken unseren Kaffee (den es umsonst vom Hostel gibt) am Strand und gehen dann schwimmen. Perfekter Start in den Morgen oder?
    Hier scheint auch endlich mal die Sonne und man kann sich mal so richtig bräunen.
    Gestern waren wir auf einer Jungle Party, was echt sehr sehr witzig war. Allerdings haben wir ganz schön viel Geld dafür ausgegeben, was nicht so witzig war und was wir heute morgen probiert haben nachzuvollziehen. Lilly und ich schreiben nämlich immer jede einzelne Ausgabe auf, damit wir einen Überblick behalten können. Matti wollte allerdings gar nicht wissen, was wir alles ausgegebene haben 😂
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  • Koh Taoooo

    2024年9月18日, タイ ⋅ 🌬 29 °C

    Hallo hier spricht eine Malina, die sich ganz schön lange nicht mehr gemeldet hat. Aber was heißt das? Ihr geht’s gut!

    Die letzten Tage haben wir auf Koh Tao verbracht. Das heißt Lilly, Matti und ich + Leon, ein super witziger Deutschet, den wir in unsere Gruppe adoptiert haben.
    So bestanden unsere Tage aus Party, ausnüchtern, schnorcheln, Strände anschauen und gaaaanz viel lachen! So doll, dass schon wieder mein Kiefer weh tut vom ganzen totlachen. Danke dafür!

    Ich bin mit einer riiiiiiiiesigen Schildkröte geschwommen (die war so groß wie ich) und habe wunderschön Fische gesehen. Was euch bestimmt alle brennend interessiert: Mein neuer Lieblingsfisch ist der Papageifisch!

    Was war sonst noch spannend?
    - wir waren 3X skinny dipping
    - Wir waren bei einer Ladyboy Show, die echt eine 10/10 war. Leon hat einfach mit einer der Tänzerinnen rumgeknutscht & ich habe ein Quiz gelöst und dafür ein Bucket umsonst bekommen
    "A dog has three puppies. The first is named January, the second is named February, and the third is named March. What is the name of the mother?"
    Na wer errät es?

    Koh Tao hat mir glaube ich bis jetzt fast am besten gefallen. Es gab endlich mal Sonne und man konnte am Meer chillen. Trotzdem fällt mir echt auf, dass der ganze Süden Thailands wirklich sehr sehr sehr aus Partyinseln besteht. Da bin ich einfach zu alt für. Mittlerweile ist es nicht nur so, dass ich einen Tag lang einen Kater habe, sonderlich plane es sogar extra schon ein, sodass ich zb mein Hostel für den Tag verlängere. Oh je oh je… wo soll das bloß hinführen? Gleichzeitig ist meine fomo immer noch zu groß, als dass ich einfach ganz entspannt abends zu Hause chillen kann… naja.

    Das beste an Koh Tao war echt 100% unsere super coole Truppe! Werde die alle echt ziemlich vermissen!!!!

    Für Matti und mich geht’s jetzt nämlich nach Bangkok und Lilly und Leon bleiben noch auf der Insel. Ich Spoiler mal: Lilly wird jetzt ihren Tauchkurs beginnen. Voll cool!

    Der Abschied von Lilly war echt gar nicht so einfach! Da floss beidseitig schon die ein oder andere Träne… werd dich ganz dolle vermissen Lille!!!
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  • BIB Back in Bangkok

    2024年9月19日, タイ ⋅ ☁️ 25 °C

    Hiii i am Back in Bangkok.
    Nach einer 10 stündigen Fähr- und Busfahrt bin ich zusammen mit Matthi in Bangkok angekommen. Wir hatten Vorallem ein Ziel: nochmal so viel wie möglich Streetfood ausprobieren. Deshalb ging’s abends dann direkt auf die Straßen und los ging das Vergnügen!
    Am nächsten Morgen bin ich dann um 8 Uhr früh einer Fahrradtour mitgegangen. Diese Firma wurde von einem Niederländer gegründet, allerdings von Thailändern geleitet. So war ich dann die einzige deutsche unter einem Haufen fahrradbegeisterter Niederländern. Ich kann zwar ganz gut Fahrrad fahren, aber Bangkok ist definitiv nicht für Fahrräder ausgelegt und die Gassen waren echt schmal. Die Tour war aber echt echt cool, weil ich so nochmal das richtige Bangkok mit all seinen dreckigen Gassen und Märkten kennengelernt habe. Me, I like! Ansonsten sind wir noch in einen Tempel gegangen und haben eine Lotusblume für Buddha vorbereitet. An der durften wir nicht riechen, weil sonst der gute Spirit verloren geht. Wenn man aus dem Tempel rundgeht, muss man durch eine ganz kleine Tür, damit die negativen Sachen zurück bleiben.
    Danach ging’s für Matti und mich shoppen. Gar nicht so billig dafür dass alles Fake ist… nach einem Mittagsschlaf, einer extrem guten letzten Massage (man muss ja nochmal alles ausnutzen) gabs dann ein Bierchen und wieder ganz viel streetfood. Außerdem hab ich mir neue Flipflops und Laufschuhe gekauft. Beides bitternötig! Mit meinen Flipflops bin ich nämlich jedes Mal sobald ansatzweise Flüssigkeiten auf der Straße Wagens ausgerutscht und von meinen Turnschuhen hat sich jetzt das 4. mal die Sohle gelöst.

    Jetzt sitze ich am Flughafen und bin etwas wehleidig und dramatisch. Jaja ich weiß. Aber darf auch mal sein.

    Ich vermiss Eva! Vermisse es mit ihr surfen zu gehen, zusammen auf dem Scooter Musik zu hören und über Jungs zu quatschen.
    Ich vermisse Andree aka Coffeboy echt ganz schön doll. Hab mich ganz vllt echt etwas in den verliebt ohne dass es da jegliche realistische Zukunft gäbe.
    Ich vermisse Paulis: „ach Köhle“, mit ihm shaky Legs zu tanzen und mit den beiden zusammen Karten zu spielen.
    Ich vermiss es mit Johanna stundenlang zu reden und zu reflektieren.
    Ich vermisse Scooter-Andhi und die Jungs aus dem Camp!
    Ich vermiss es mit Victor Palmwein zu trinken und übers Leben zu reden. Und ich vermiss jetzt schon mit Lilly zu kuscheln!
    Was merke ich also? Ich hab einfach ganz ganz viele tolle Freundinnen und Freunde auf meiner Reise kennengelernt, Verbindungen aufgebaut und bin ganz dankbar, dass ich so viel fühlen kann.
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  • Zwischenstopp in Vietnam

    2024年9月20日, ベトナム ⋅ ☁️ 27 °C

    Hiiiii,
    Ich bin in Vietnam uuuuund auf dem Weg nach Sydney. Ihr denkt jetzt bestimmt an „whaaaaat?!“ und ich sag einfach nur „jaaaaa whoooop“! Australien hat sich echt spontan ergeben. Ich wollte ja eigentlich zusammen mit Lui nach Sri Lanka reisen, der hat mir aber kurzfristig abgesagt woraufhin ich kurzerhand entschieden habe ein Ticket nach Australien zu buchen. Und jetzt sitze ich wieder ohne jeglichen Plan im Flugzeug und schau mal was die Reise so ergeben wird.
    Hab schon jetzt super coole Menschen kennengelernt! 2 französisch sprachige Männer mit denen ich erstmal nen Bierchen getrunken habe. Und jetzt hab ich noch Ian, ein ca 70 jähriger Mann, aus Australien kennengelernt, der mir seine Nummer und eine Handvoll Tipps gegeben hat! Cool! Bis jetzt sind Australier schon mal nett!!!!

    Ich bin soooooo aufgeregt. Chloe, unsere alte Nachbarin, wird mich vom Flughafen abholen und abends treffe ich mich gleich mit Aaron.

    Das wird soooooo cooooool
    Australien ich kommeeeeeeeee
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  • ab nach syney und einen Van kaufen

    2024年9月25日, オーストラリア ⋅ 🌙 22 °C

    Hi mate,
    ich bin gerade in Australien. Obwohl ich in den letzten Tagen nicht viel gemacht habe, waren sie trotzdem aufregend. Als ich es durch die Sicherheitskontrolle am Flughafen geschafft hatte, stand Chloe schon bereit, um mich abzuholen :) Nach vielen „Omg, ich bin in Australien!“ und Updates über unser Leben sind wir bei Chloe zu Hause angekommen.

    Ich bin dann schnell einkaufen gegangen (Brot – was sonst?!) und habe mich danach mit Aaron am Bondi Beach getroffen. Ich war überwältigt – sooo schön! Alle waren entweder am Surfen, Sport machen, Joggen oder entspannten einfach am Strand. Und die Aussicht war einfach traumhaft. Aaron und ich haben mit ein paar Leuten Volleyball gespielt und sind von Strand zu Strand spaziert. Sooo schön!

    Am Abend habe ich mich in Chloes Bett eingekuschelt und einen gemütlichen Serienabend alleine verbracht. Das war sooo erholsam! Endlich mal „zuhause“ und für mich allein. Chloe war auf einem Geburtstag und Aaron habe ich abgesagt (habe meine FOMO besiegt!). Am nächsten Morgen haben wir ausgeschlafen und sind dann mit James, Chloes Freund, zu einem Australian-Football-Spiel einer Freundin gegangen. Die Stimmung war echt cool: Alle saßen mit Picknickdecken in der Sonne und fieberten mit.

    Am Montag habe ich mir auf Janas Empfehlung meinen ersten Kaffee am Strand in Australien gegönnt. Danach habe ich einen Kuchen gebacken – es ist sooo schön, wieder eine Küche zu haben! Die nächsten zwei Tage habe ich gleich nochmal gebacken (hups!). Chloe und ihre Mitbewohnerin haben sich allerdings gefreut. Viel mehr habe ich in Sydney ehrlich gesagt nicht gemacht. Ich fand es einfach herrlich, mal zuhause zu bleiben und nichts Neues zu erleben.

    Dann habe ich ziemlich spontan entschieden, dass es eine super Idee wäre, mir einen Van zu kaufen, um damit die Ostküste zu bereisen und ihn danach wieder zu verkaufen. Vielleicht mache ich sogar Plus und die ganze Reise kostet nichts. Girlsmath! Ziemlich schnell habe ich einen Van gefunden, der mir gefiel. Nachdem ich ihn mir angeschaut hatte, gehörte der Mitsubishi Express von 2007 mir. Hurraaaa!!! Mein Traum von einem eigenen Van wird wahr. Crazy!

    Jetzt musste das ganze Auto erst einmal ausgeräumt, eine Bestandsaufnahme gemacht und alles gewaschen werden! Einen Tag später musste ich quer durch Sydney fahren – und das bei strömendem Regen. Immer wieder im Stau auf einem Berg anzufahren, war furchtbar!!! Heute haben wir noch Lichterketten, einen Mülleimer und eine Musikbox gekauft. Jetzt schlafe ich noch eine Nacht bei James, und morgen geht’s endlich los! Ich bin total aufgeregt und voller Vorfreude, mit meinem kleinen Zuhause loszufahren.

    Der Van hat natürlich auch schon einen Namen: Sando 🌞
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  • Crescent head

    2024年10月1日, オーストラリア ⋅ ☀️ 14 °C

    Los geht der Roadtrip!
    Step 1: Surfboard kaufen!
    Step 2: Keine Ahnung? Ich fahre einfach ohne Plan los und lasse mich überraschen, wohin es mich verschlägt.

    Meine erste Nacht verbringe ich nach nur 2 Stunden Autofahrt in Norah Head, auf einem kostenlosen Parkplatz direkt am Meer. Um mich herum standen ein paar Autos – keine Sorge, Oma, ich war also nicht ganz allein! Da ich nichts zu tun hatte und die Nacht zuvor nicht viel geschlafen hatte, bin ich schon um 20 Uhr eingeschlafen und war am nächsten Morgen um 5 Uhr wach. Scheint, als hätte ich den australischen Lifestyle schon verinnerlicht... Aber so konnte ich den frühen Morgen wenigstens nutzen und direkt losfahren. Mein nächstes Ziel: Mungo Brush. In irgendeiner Facebook-Gruppe habe ich gelesen, dass es dort richtig schön sein soll – und ich wurde nicht enttäuscht! Ein toller Aussichtspunkt und ein endloser Strand, gesäumt von unzähligen Muscheln. Natürlich habe ich gleich ein paar gesammelt, um eine Muschelkette für meinen Van zu basteln, hihi.

    Eigentlich wollte ich danach direkt weiterfahren, habe mich dann aber spontan entschieden, meine Mandarine am Strand zu essen. Und wie sich herausstellte, war das die beste Entscheidung! Ich habe meine ersten Delfine gesehen – bestimmt 15 Stück! Als ein älterer Mann vorbeikam, habe ich ihm aufgeregt davon erzählt. Er erklärte mir, dass er hier Fischer ist und die Delfine jeden Tag sieht. Außerdem hat er mir den Tipp gegeben, nicht ins Wasser zu gehen, weil es hier wohl viele Haie gibt. Gut zu wissen!

    Mit fast leerem Tank und viel Nervosität bin ich dann zur nächsten Tankstelle gefahren. Das sollte ich beim nächsten Mal wohl besser planen... Mein nächster Stopp war ein Campingplatz, den mir Jana empfohlen hatte. Bei strömendem Regen kam ich ohne Handyempfang auf einem völlig leeren Platz an. Yay. Nach einem Mittagsschlaf habe ich meinen Kochplan so gestaltet, dass ich hoffentlich ein paar Leute in der Gemeinschaftsküche treffe. Dort habe ich eine Gruppe von sechs Studierenden kennengelernt – vier davon waren Deutsche! Ich habe mich dann getraut, sie anzusprechen, und wir haben die nächsten Tage gemeinsam in Crescent Head verbracht.

    Am Anfang habe ich dummerweise erzählt, dass ich Volleyballtrainerin bin. Prompt meinte Felix, dass er in der Jugend-Volleyball-Nationalmannschaft gespielt hat, und Phillip erzählte, dass er in der 2. Handball-Bundesliga spielt. Na toll. Aber ich habe mich trotzdem getraut, mit ihnen zu spielen, und im Spikeball habe ich sie dann erstmal abgezogen, hehe.

    Am nächsten Morgen hatte ich den schönsten Sonnenaufgang meines Lebens – auch wenn ich noch nicht so viele gesehen habe. Der Himmel war knallrot, und auf der anderen Seite war ein Regenbogen zu sehen. 🌈

    Den frühen Morgen habe ich dann genutzt, um erst Longboarden zu gehen und danach noch joggen zu gehen. Bin ich jetzt ein Morgenmensch?

    Später am Tag sind wir surfen gegangen. Das hat echt Spaß gemacht, aber ich habe Lillys Jubel ganz schön vermisst! Und dann, als wäre das nicht schon genug, habe ich meine ersten Wale gesehen – riesengroß! Wenn ich ehrlich bin, denke ich immer: Wenn da Wale und Delfine im Wasser sind, können die Haie ja nicht weit weg sein, oder? Vielleicht sollte ich einfach nicht weiter darüber nachdenken...

    Gestern bin ich mit Felix in den Baumarkt gefahren, um ein Bücherregal für meinen Van zu bauen. Ich hab ungefähr das vierte Mal schon vergessen mein Licht auszumachen und wurde dann ganz peinlich im Baumarkt ausgerufen.
    Abends gab es dann romantisch Stockbrot und Marshmallows am Lagerfeuer. Hier bleibe ich jetzt noch einen Tag länger. :)
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  • Special Edition: Nationalpark Suchel

    2024年10月3日, オーストラリア ⋅ ☁️ 18 °C

    Um das hier alles mal etwas interaktiver zu gestalten: welche Tiere, Objekte oder was auch immer seht ihr hier in der Natur?
    Kommentiert doch mal!

  • Bellingen

    2024年10月3日〜5日, オーストラリア ⋅ ☀️ 18 °C

    G'day!

    Die letzten zwei Tage habe ich bei Ian in Bellingen verbracht. Erinnert ihr euch? Ich hatte doch am Flughafen schon von den netten Menschen hier geschwärmt und erzählt, dass ich einen älteren Herrn kennengelernt habe, der mich zu sich eingeladen hat. Jetzt könnt ihr euch entscheiden: Entweder findet ihr es klingt creepy, oder ihr denkt euch: „Ach, das ist ja nett.“ Ich habe mich für Letzteres entschieden und meinem Bauchgefühl vertraut. Natürlich kam noch der klassische Kommentar von einem der Deutschen: „Bist du sicher, dass du das machen willst?!“ Aber ich bin trotzdem los – über Stock und Stein.

    Zum ersten Mal hatte ich richtig Spaß am Autofahren und konnte dabei meine Social Battery ein bisschen aufladen. Ian hat mir übrigens eine super detaillierte Nachricht geschickt, wie ich von Crescent Head nach Bellingen komme. Jede Abbiegung, Kreuzung und Kurve war darin beschrieben.

    Als ich dann durch den tiefsten, einsamsten Wald fuhr, habe ich kurz vor der Ankunft ein Baby-Känguru gesehen und vor Freude laut aufgeschrien! Doch Ian klärte mich später auf, dass es nur ein Pademelon – also ein kleiner Filander – war. Also immer noch kein Känguru. Na toll!

    Ian hat mich mit Wein, Käse und Crackern empfangen – ganz wie zuhause! Danach gab es Lasagne, die sich als weniger vegetarisch herausstellte, als ich dachte. Auf mein „Oh, die ist aber lecker!“ kam nämlich die Antwort: „Ja, das liegt am Bacon, der ist die Geheimzutat.“ Hurra 🙃.

    Am nächsten Tag ging es für mich in meinen ersten Nationalpark – und es war einfach beeindruckend! Ich habe total meine *Me-Time* genossen: dem Vogelgezwitscher gelauscht (Fun Fact: Wer im Regenwald Ruhe sucht, ist hier an der falschen Stelle), Wasserfälle bestaunt, eine Schlange gesehen und viele riesige Bäume entdeckt.
    Als ich unter dem Wasserfall stand, habe ich mich gefühlt wie bei Eragon @julian (glaube der liest das hier eh nicht). Vor mir machte ein Pärchen eine geführte Tour durch den Regenwald – da habe ich immer mal wieder mitgehört. Beim nächsten Mal werde ich definitiv auch in so eine Tour investieren.

    Am Nachmittag ging es mit Ian noch auf einen langen Spaziergang.
    Landschaftlich hat mich das alles etwas an Bayern erinnert.
    Jetzt geht’s für mich aber früh ins Bett, am nächsten Tag steht schließlich die Weiterreise nach Byron Bay an. Whoooop!
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  • Byron bay

    2024年10月8日, オーストラリア ⋅ 🌙 21 °C

    Meine Autofahrt von Bellingen nach Byron Bay wurde ganz nach dem Motto: der Weg ist das Ziel geplant! So habe ich 2h Umweg eingeplant die schönere Route durchs Lands zu nehmen. Es hat sich gelohnt! Mein eigentliches Ziel Kängurus zu sehen war allerdings ein Fehlalarm.
    Auf dem Weg habe ich einen kleinen spontanen Zwischenstopp in Woogoolga gemacht, wo ich mit meiner Lieblingssession belohnt wurde! Das war auch bitter nötig, weil ich Surfen fast schon wieder aufgegeben hätte. Aber dann whooom war das toll! Daraufhin wurde direkt erstmal Lilly angerufen.
    Byron Bay hat mich mit einem wunderschönen Sonnenuntergang empfangen, wo Crazy gute Musik gespielt wurde. Hier parke ich jetzt vor einem Hostel! Super praktisch: da kann ich einfach reingehen, duschen, die Toiletten benutzen und Volleyball spielen! Die nächsten Tage war ich surfen, hab irre viel Volleyball gespielt und Musik gemacht. So bin ich nach einer Talent Show aus dem Hostel plötzlich in einer Gasse mit 2 super guten Musikern gelandet und wir haben zusammen gejammt. Lilly& Paul ihr wärt stolz auf mich!!

    Ansonsten hab ich mich mit Annie (kenne ich aus Sankt Peter Ording) ihrem Freund und zwei Freunden getroffen und hatte echt einen Mega tollen Tag mit denen :) voll witzig, die Freunde von ihr haben einfach auch beide auf Rhodos gearbeitet

    Byron Bay war echt cool, aber gleichzeitig hatte ich das Gefühl, dass sich alle selbst inszenieren müssen.

    Jetzt geht’s aber weiter nachhhhhh Nooooosa. Bin gespannt. Lilly hat mir so viel tolles davon erzählt.
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  • Ankunft in Noosa

    2024年10月8日, オーストラリア ⋅ ☁️ 25 °C

    Ich bin in Noosa angekommen – darauf habe ich mich am meisten gefreut! Lilly hat letztes Jahr viel Zeit hier verbracht und nur davon geschwärmt. Jetzt bin ich gespannt, was mich hier erwartet!

    In Noosa habe ich auch Franka (eine von Lillys besten Freundinnen) getroffen. Sie lebt seit etwa einem Jahr entweder in ihrem Van oder auf dem Boot ihres Freundes. Da er gerade unterwegs war, haben wir die ersten drei Nächte im Boot verbracht – und das war perfekt, weil es ziemlich stark geregnet hat. So haben wir es uns mit leckeren Schokofrüchten gemütlich gemacht und einen Filmetag eingelegt.

    Am nächsten Tag hab ich meinen Van aufgeräumt, und dabei ist etwas total Verrücktes passiert: Ein Mann hat mir einfach so 100 Dollar geschenkt! Davon sind wir erstmal Sushi essen gegangen. Außerdem habe ich mir ein kleines Bücherregal gekauft, damit ich endlich einen Platz für meine fünf Bücher habe.

    Später sind wir zum "Spit" gefahren, dem Parkplatz, auf dem alle Van-Leute stehen. Dort habe ich die ersten Jungs kennengelernt – alle waren super offen und freundlich. Überall stehen wunderschöne Vans, und die Atmosphäre ist total entspannt. An diesem Abend habe ich auch meinen ersten schönen Sonnenuntergang hier erlebt.

    Zwischendurch habe ich noch Fotos von meinem Van gemacht
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  • Noooooosaa

    2024年10月15日, オーストラリア ⋅ ⛅ 22 °C

    Stellt euch das mal vor:
    Abends früh in den Van kuscheln, sanft einschlafen und am nächsten Morgen ausgeschlafen aufwachen – die Sonne ist noch nicht mal aufgegangen. Wir machen uns den ersten Kaffee, schnappen die Surfboards und fahren zum Spot, um den Sonnenaufgang zu sehen. Frankie und ich paddeln raus, entdecken perfekte Wellen und surfen eine nach der anderen. Neben uns springen Delfine elegant aus dem Wasser – einfach traumhaft. Eine Party Wave jagt die nächste.
    Lachend paddeln wir zurück ans Ufer, gehen noch eine Runde joggen und genießen anschließend ein superleckeres Frühstück in der Sonne.

    Und jetzt zur Realität:
    Um 23 Uhr ins Bett (was hier echt spät ist) und am nächsten Morgen völlig verpeilt und unmotiviert aufgewacht – und es war kalt! Also ab zu McDonald’s für einen Kaffee. Geredet haben wir kaum, weil wir einfach noch zu müde waren. Am Spot war der Sonnenaufgang natürlich längst vorbei. Zitternd sind wir ins Wasser und haben es geschafft, *maximal* eine Welle zu erwischen (nicht, weil die Wellen schlecht waren – wir waren's). Wenigstens sind wirklich Delfine neben uns aufgetaucht. Nach dem Paddeln sind wir direkt joggen gegangen, um uns wieder aufzuwärmen.
    Aber immerhin: Das Frühstück am Spit war richtig lecker.

    Während wir dort gekocht haben, sind ständig Australier vorbeigelaufen (sooo gesprächig!) und haben einen sarkastischen Smalltalk-Joke nach dem anderen rausgehauen – natürlich viel zu schnell für uns. Also haben wir einfach brav gelächelt und genickt.

    Einen Tag war ich mit Connor, einem Freund aus den Philippinen, im Nationalpark, um (wenig erfolgreich) nach Koalas zu suchen. Aus dem geplanten 1,5-stündigen Spaziergang wurden am Ende 2,5 Stunden, weil wir alles barfuß gemacht haben. Während Connor federleicht durch den Wald tänzelte, habe ich jeden Stein mitgenommen – offenbar sind meine Füße noch nicht hart genug. Connor hat mich ständig "Taube" genannt, weil ich eher auf den Boden starrte, um Steinen auszuweichen, statt die Natur zu genießen.

    Am Tag darauf habe ich mit Joel und Franka den Coastal Walk gemacht, den Lina mir empfohlen hatte. Der Weg endet an natürlichen Pools, und als wir die ersten Delfine sahen, meinte ich nur: "Jetzt fehlen nur noch Wale!" Kaum ausgesprochen, tauchten tatsächlich zwei Wale auf und haben uns eine richtige Show geliefert.

    Als Franka und ich mal wieder am Spit gekocht haben, beobachteten wir zwei Mädels, die ununterbrochen Fotos machten. Plötzlich kam eine von ihnen rüber und fragte, ob wir als Models für sie arbeiten könnten – inklusive kostenloser Badeanzüge. So wurden dann massenhaft Bilder und Videos von uns gemacht. Eines davon, in dem ich (sehr peinlich) unseren Van vorstelle, ist sogar viral gegangen und hat über 110.000 Aufrufe bekommen. Fun Fact: Die Badeanzüge kosten 120 Dollar, die Bikinis 150 Dollar. Verrückt!
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  • Nooosa abschied

    2024年10月21日, オーストラリア ⋅ ☁️ 24 °C

    Eigentlich wollte ich hier ja nur ein paar Tage bleiben. „Viel Glück damit“ haben Leo und Lilly vorahnend gesagt. Jetzt waren es irgendwie doch mehr als zwei Wochen. Aber warum weg gehen, wenn’s mir hier soo gut gefällt? Fühle mich hier einfach sehr sehr wohl. Die Leute sind total cool! Man sitzt morgens, mittags oder abends zusammen; quatscht, hört Musik, geht surfen, grillt oder skatet. Ich Liebs!! So wachsen einen die Leute in so kurzer Zeit extrem ans Herzen!

    Ich hab hier 2 Gruppen mit denen ich total viel mache.
    Gruppe Nummer 1 sind die Spitboys. Die sind alle seit ein paar Monaten oder Jahren am Spit und wohnen in ihren Vans/Autos/Bussen. Die meisten arbeiten nur ein paar Tage im Monat um über die Runden zu kommen. Wenn man mal ehrlich ist, sind manche von denen jedenfalls obdachlos. Ben zb wurde aus seiner Wohnung gekickt und wohnt jetzt in einem Auto von einem
    Freund. Das Auto funktioniert allerdings nicht und steht nur vor der Wohnung rum. Manchmal schläft er auf dem Beifahrersitz ein 😂 aber er skatet und ist süß! Und wenn man mal ehrlich ist, in Australien obdachlos zu sein ist 10X schöner als in Berlin.
    Oder Joel wohnt seit ein paar Jahren in seinem Jeep und arbeitet alle 2 Wochen 3 Tage als Gärtner. Verrückt!

    Gruppe Nummer 2 sind 5 Franzosen mit denen ich mich extrem gut verstanden habe. Mit 2 von denen hätte ich mir sehr gut vorstellen können weiter zu reisen.

    Ich war kiteeeeen! Surfen ist ja ganz cool und macht Spaß, aber nichts kommt ansatzweise ans kiten ran! Ich war so unglaublich glücklich!! Kiten macht einfach Spaß! Whooop! Habe einfach ein Mädchen (Amy) gefragt, ob ich ihr Material benutzen darf und war dann 3 Tage in folgeeeeee mit perfekten Conditions (und scheinbar nur kleinen Haien, die nichts tun…)

    Jetzt hatte ich meinen letzen Abend am Spit. Hab mich von allen verabschiedet und die nochmal in mein Buch schrieben lassen. Hab ich eigentlich schon mal gesagt, dass ich Abschiede hasse?
    Naja, weiter geht’s!

    Eine abschließende Frage für euch, die mir von Eli gestellt wurde: Denken Krabben, dass Fische fliegen können?
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  • Roadtrip mit Frankie

    2024年10月24日, オーストラリア ⋅ ☁️ 27 °C

    Heyyy!

    Frankie und ich haben unseren kleinen Roadtrip gestartet – jetzt etwas kürzer als geplant, da wir in Noooosa länger hängen geblieben sind. Also Musik laut aufgedreht, mitgesungen, und ab ging die Fahrt!

    Unser erster Stopp war Surfers Paradise. Da haben wir uns mal richtig gegönnt und sind abends schick zum Inder gegangen. Am nächsten Morgen gab’s Frühstück am Strand: Kaffee und Proteinshakes einfach in McDonald’s-Becher gefüllt – irgendwie hat es dadurch besonders geschmeckt! Surfers Paradise fand ich allerdings weniger schön. Der Name hält nicht, was er verspricht... viele Baustellen und noch mehr Hochhäuser.

    Weiter ging’s für uns nach Burleigh Beach. Da konnten wir etwa 30 halbnackte Männer beim Lifesaver-Training beobachten – definitiv ein schöner Anblick! Außerdem sind wir durch einen kleinen Nationalpark gewandert.
    Und uns wurde von 2 Italienern Pasta gekocht! Hat sich gelohnt!!

    Am nächsten Tag stand der Springbrook National Park auf dem Plan. Dort haben wir einen riesigen Wasserfall entdeckt. Die Strecke war recht kurvig, also haben wir zwischendurch eine kleine "Bremsen-Abkühlungspause" eingelegt und dabei gekocht.

    Das ist echt das Schöne an Australien: Sightseeing heißt hier Strände und Nationalparks erkunden. Ein Traum!

    Nun habe ich mich nach einer richtig tollen Zeit von Frankie verabschiedet und bin wieder alleine unterwegs. ♥️
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  • Kirra Beach bei Annie

    2024年10月28日, オーストラリア ⋅ ☁️ 22 °C

    Hello vom Kirra Beach!
    Nachdem Franka abgereist ist, hatte ich zum ersten Mal seit Langem wieder einen halben Tag nur für mich. Nach einer 1,5-stündigen Autofahrt bin ich dann nach Kirra Beach gefahren, wo Annie wohnt. Den Tag habe ich ganz entspannt an der Strandpromenade verbracht, alleine mit meinem Handy – einfach traumhaft!
    Abends ging’s dann zu Annies und Santis Einweihungsparty in deren neuer Wohnung. Das war das erste Mal seit einem Monat, dass ich wieder in eine Wohnung gegangen bin, und ich hab mich echt seltsam und irgendwie schmutzig gefühlt! Auf der Party waren fast nur Argentinier, was ziemlich witzig war – so konnte ich mal wieder ein bisschen mein Spanisch auffrischen. In Australien sind viele Argentinier, um hier Geld zu verdienen. Relativ früh sind wir dann noch in einen Club feiern gegangen. Das ist hier so entspannt: Man geht schon um 7 oder 8 los und kann dann ohne schlechtes Gewissen um 11 oder Mitternacht ins Bett. Können wir das bitte auch mal bei uns einführen?!
    Am Tag danach sind wir surfen gegangen und haben dabei zwei große Wale beobachtet. So süß! Danach haben wir leckere Sommerrollen gemacht, und ich habe einen richtig tiefen Nap auf der bequemen Couch gemacht. Anschließend waren wir noch ein bisschen shoppen. Ich habe einen neuen Lieblingsladen entdeckt: Ghana! Die haben supercoole Klamotten im Surfer-Stil, und ich habe direkt etwas Süßes für Mats gefunden.
    Dann sind wir wie Mädels auf eine Wiese gegangen, haben gemalt, Mate getrunken, ich habe an meinem Blog geschrieben, und wir haben uns die Karten gelegt … aber bei mir kam nichts wirklich Passendes raus. Hab ich euch eigentlich schon erzählt, dass in Thailand mal jemand mein Chakra gelesen hat? Das hat viel besser gepasst!
    Am nächsten Tag war ich auf einem kostenlosen Konzert bei der promenade und abends haben wirsuperleckeres Sushi gemacht und sind dann früh schlafen gegangen. Am Folgetag habe ich dann mit einer neuen persönlichen Bestleistung (whoop!) eine Runde Joggen eingelegt. Danach ging es für mich weiter. Eigentlich wollte ich bis nach Lennox fahren, habe dann aber doch einen Stopp in Byron Bay gemacht.
    Fortsetzung folgt beim nächsten Mal!
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  • Byron + kleiner Roadtrip

    2024年11月1日, オーストラリア ⋅ ☁️ 20 °C

    In Byron habe ich eigentlich nicht viel gemacht, außer irre viel Volleyball gespielt. Dafür hat es sich definitiv gelohnt! Außerdem waren viele von den Leuten wieder da, die letztes Mal auch schon dort waren. Abends haben wir dann bei der Talent Show ordentlich Goon getrunken, sodass ich mit einem riesigen Durst ins Bett gegangen bin. Wasser hat einfach nicht gereicht, also habe ich fünf Mandarinen gegessen. Schlafen konnte ich trotzdem nicht, also habe ich zwei Stunden später noch ein Chia-Brot gegessen – mit dem Ergebnis, dass mir ein Chia-Samen im Hals stecken geblieben ist. Halb panisch habe ich mitten in der Nacht Papa angerufen. Letztlich musste ich mich übergeben, und nach dieser "Nahtod -Erfahrung" war der Chia-Samen endlich weg. Immerhin ...
    Am nächsten Tag bin ich dann, stark übermüdet und vielleicht etwas verkatert, mit Stian und zwei anderen in einen Nationalpark gegangen, wo es einen riesigen Wasserfall gibt. Mega beeindruckend! Aber dann hing plötzlich so ein ekliger leech (Blutegel) an mir. Jetzt habe ich das mal übersetzt – macht’s aber noch ekliger!!
    Am Tag danach soll es für mich weiter nach Lennox und dann nach Woolgoolga gehen. Stian fährt mit seinem Auto mit, und ich habe meinen ersten Convoyyyy, whoooopiiie! In Lennox sind wir ein bisschen skaten gegangen und haben ein fettes Eis gegessen. In Woolgoolga wollte ich eigentlich surfen gehen, aber die Wellen waren nicht vorhanden. Also haben wir uns einen schönen Stellplatz gesucht, einen Tee getrunken und eine Movie Night gemacht. Für Mama und die restlichen Gossip Girls: alles rein freundschaftlich!
    Am nächsten Morgen sind wir zu einem schönen Aussichtspunkt gefahren, haben Kaffee getrunken, und dann ist Stian auch schon weitergefahren. Für mich ging es nur 15 Minuten weiter, weil mir jemand gesagt hat, dass es dort viele Kängurus gibt. Da die Zeit hier langsam knapp wird, musste ich das unbedingt mal auschecken – und ahhhh, ich wurde nicht enttäuscht! Habe gaaaanz viele gesehen, sogar eins mit einem Baby im Beutel. Endlich! Jetzt lassen mich Oma und Jana hoffentlich mit ihren ständigen Fragen nach den Kängurus mal in Ruhe!
    Weiter ging’s dann für mich nach Port Macquarie, wo ich einen Stellplatz direkt am Strand hatte. Ich wollte mir endlich mal meine eigene Pfannenpizza machen. Für 25 Dollar habe ich eingekauft, anstatt einfach für 8 Dollar eine Pizza bei Domino's zu kaufen … aber es geht ja ums Erlebnis! Ganz romantisch habe ich dann meine Serien und Lichterketten angemacht und den Abend genossen.
    Am Tag danach hatte ich zwei Aufgaben: ins Koala-Hospital gehen und Kuchen für Kira kaufen. Das Koala-Hospital war sooo süß! Ein weiterer Punkt auf meiner Australien-Liste, der sich definitiv gelohnt hat! Danach ging’s looooos zu Kira nach Newcastle.
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