Australia
South Perth

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Travelers at this place
    • Day 1

      Perth

      November 22, 2016 in Australia ⋅ ☀️ 26 °C

      Nach unserem Stop in Singapur ging es weiter an die Westküste Australiens.
      Dort angekommen holten wir unser Mietauto ab. Einen blauen Ford Kuga.
      Nachdem wir uns an den Linksverkehr ein wenig gewöhnt hatten, fuhren wir zum
      Yanchep National Park der ca. 50km von Perth entfernt war.
      Dort sahen wir süße Koalas und Kängurus ♥
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    • Day 9

      Perth II

      September 20, 2018 in Australia ⋅ 🌙 12 °C

      2 Tage ohne Blogeintrag?!?! Haben manche von euch schon das australische Notstandsamt am Telefon, so können wir euch beruhigen: Wir leben noch! Sind allerdings ein wenig erschöpft, weil unsere letzten Tage aus Jobsuche, Jobsuche, Pokémon und noch mehr Jobsuche bestanden. Für beides gilt: Gotta catch ‘em all! Funktioniert hat das allerdings vor allem bei dem beliebten Nintendo Spiel. Nach einigen Absagen (sind ja tatsächlich nur für einen Monat verfügbar) hat uns eine Berlinerin angeschrieben, die uns über eine Facebook Gruppe für Jobsuchenden Backpacker in Perth gefunden hat. Sie war auf dem Weg nach Claremont für ein Vorstellungsgespräch bei einem Jahrmarkt und meinte dass wir mal mitkommen sollen. Haben wir dann auch gemacht. Das Vorstellungsgespräch bestand im Wesentlichen aus zwei Stunden auf einer Wiese sitzen und warten und der Frage wie unser Englisch sei. Wir haben sie wohl dabei so weit beeindruckt, dass sie uns eingestellt haben. Böse Zungen würden behaupten, dass alle Kandidaten genommen wurden, weil noch um die 70 Leute gefehlt haben - Leo hat trotzdem geschwitzt. Auf jeden Fall arbeiten wir jetzt die nächsten 8 Tage täglich auf einem Jahrmarkt. Hat auch nicht jeder gemacht. Da Claremont genau auf der anderen Seite von Perth liegt, haben wir die Chance genutzt und uns ein wenig in der Innenstadt von Perth umgesehen. Architektonisch von uns allen abgesegnet weil: sieht schon echt richtig gut aus. Ein bisschen was davon seht ihr unten. Ansonsten waren wir heute mit Tobi (dem Cousin von Leo) erst Brunchen und dann am City Beach von Perth. Tom und Linus sind dann auch direkt das erste Mal in die Fluten gesprungen. Sah mehr oder weniger majestätisch aus. Leo hat sich während des Vorstellungsgespräches ein bisschen erkältet und ist deswegen an Land geblieben. Morgen werden wir uns früh von Jennifer, Colin, Tobi und Liz (Tobi‘s Frau) verabschieden, da sie sich auf den Weg zu der Familieneigenen Farm machen, auf der Liz‘s Schwester am Wochenende heiratet. Wir haben deswegen also das Haus für uns alleine - kann ja nur gut gehen.
      Ach ja: Dan (der geile Typ, der Camper Vans verkauft) hat ein Auto für uns gefunden. Dauert noch 2 Wochen bis wir das gute Stück haben können aber die Zeit werden wir wohl noch überstehen. Auch wenn Linus sich schon wie Bolle auf das Schubladensystem freut, dass er unter unseren Bett einrichten wird. Versteh einer die Kronshagener.
      In dem Sinne: Gut Kick!
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    • Day 6

      Perth

      September 17, 2018 in Australia ⋅ ⛅ 10 °C

      Anfang vom Ende der Welt! Wurden halbwegs sicher nach Australien transperthiert. Und mit halbwegs sicher meine ich, dass möglicherweise ein Drittel bis zwei Sechstel unserer Reisegruppe während des Fluges ein bisschen Todesangst wegen der Turbulenzen hatten. Tom und Linus haben einfach geschlafen. Aber als wir dann ankamen, hat uns ein wirklich umwerfend schönes Perth erwartet! Nach einer Uber-Fahrt uber den Canning Lake kamen wir bei den Eltern der Frau von Leos Cousin an, bei denen wir die nächste Zeit wohnen werden. Die beiden heißen Jennifer und Colin und sind unglaublich freundlich! Colin empfahl uns, die Umgebung ein wenig zu erkunden und so sind wir bei einsetzender Dämmerung noch um den Canning Lake gegangen und es hat sich gelohnt! Bilder davon seht ihr unten. Auf jeden Fall war es das wahrscheinlich schickste Wohnviertel südlich von Düsternbrook. Dort reihte sich eine Supervilla nach der anderen am Ufer des ebenso schönen Sees. Als wir davon nach Hause kamen und echt durchgefroren waren (in Perth wird es nachts zu dieser Jahreszeit um die 5°) gab es Nudeln mit Bolognese. Nach dem Essen waren wir allerdings ziemlich fertig, sodass wir dann auch bald geschlafen haben. Heute sind wir relativ früh aufgestanden, um uns um unsere (gewollte Alliteration an der Stelle) Bankkonten und SIM Karten zu kümmern. Da wir uns um halb 2 schon wieder mit Colin verabredet hatten, damit er uns zu Freedom Campers Perth fährt, mussten wir uns ein bisschen beeilen und konnten uns nicht mehr nach Jobs umsehen. Das werden wir dann morgen machen. Bei der Camper-Werkstatt haben wir mit Dan - hauptberuflich Van-Verbesserer und Nebenberuflich geiler Typ - geredet und mit ihm unsere Anforderungen und Vorstellungen für den Camper-Van besprochen. Da er grade keinen 3-Sitzer hat, bleiben wir in Verbindung und er meldet sich wenn er etwas gutes findet. Danach sind wir wieder nach Hause und haben unsere Handys mit den neuen Nummern eingerichtet, danach noch ein paar Bälle im Park, der genau vor unserer Tür liegt geworfen. Allerdings wurde es früh schon dunkel und deswegen sind wir wieder ins Haus und haben uns über das leckere Curry gefreut, das Jennifer gezaubert hat. Nach einem sehr netten Abend sind wir jetzt in Toms Zimmer - ganz richtig, hier hat jeder sein eigenes Zimmer - und spielen noch eine aggressive Runde Pokémon, bevor wir schlafen gehen. Apropos schlafen: das konnte Leo gestern nicht so gut, weil er sich sicher war, dass er eine giftige Spinne neben seinem Bett gesehen hat. Selbstverständlich hat er dann bei Tom geschlafen. Die besten Generäle wissen, wann eine Schlacht verloren ist. Ach ja, die Spinne hat Colin heute, als Leo gefragt hat ob sie giftig sei oder nicht, mit der flachen Hand getötet - er ist wohl immun...
      Morgen geht’s an die Jobsuche, wir halten euch auf dem laufenden!
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    • Day 19

      Nochmal Perth

      September 30, 2018 in Australia ⋅ ⛅ 18 °C

      Ja wir haben uns lange nicht gemeldet; ’tschuldigung dafür. Haben aber auch einen guten Grund dafür, da wir die letzten 8 Tage mit frittieren, Sachen schleppen und Zug fahren verbracht haben. Insgesamt waren wir damit täglich um die 14 Stunden unterwegs und konnten deswegen leider keinen neuen Eintrag schreiben. Jetzt sind wir aber durch mit der Arbeit und haben uns auch einen nicht zu geringen Anteil unseres Camper Vans erarbeiten können. Apropos Camper Van: Da läuft die Suche grade etwa so wie die Saison von Schalke 04 ( ja, ja, ich weiß, die haben jetzt gewonnen, aber der Gag ist mir schon letzte Woche eingefallen). Zweimal haben wir uns schon einen angeguckt und ihn gemocht, dann aber herausfinden müssen, dass wir ohne teure Reparatur damit nicht weit kommen würden. Das schlägt natürlich aufs Gemüt, aber wir lassen uns da nicht entmutigen und haben auch schon den nächsten im Auge! Über unsere Arbeit: Tom und Leo haben jeweils in unterschiedlichen Essens-Ständen als Fritteusen-Meister gearbeitet und Linus war als so genannter Runner eingestellt, seine Aufgabe war also das Nachfüllen der Lager. So richtig viel erzählenswertes gibt es aus der Zeit nicht wirklich, abgesehen davon, dass wir nach Feierabend immer Essen, das übrig geblieben ist umsonst von unseren Ständen mitnehmen durften. Haben dadurch über die Woche insgesamt knackige 355 Dollar (220€) an Truthahnkeulen und Rippchen vergenussferkelt. Hat sich also gelohnt!
      Heute haben wir das erste mal seit knapp ‘ner Ewigkeit ausgeschlafen und nachmittags Schuhe gekauft, die wir für die Arbeit auf Colin’s Farm brauchen. Da fahren wir nämlich Dienstag schon hin, nachdem wir uns morgen mal in Ruhe Perth angeguckt haben. Ihr merkt, wir sind ordentlich beschäftigt (bzw. ich merke das so langsam) und deswegen kann es sein, dass der nächste Eintrag erst von der Farm kommt.
      Sollte dem so sein, wünschen wir euch einen guten Start in die Woche und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel!
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    • Day 69

      Volunteer

      December 8, 2018 in Australia ⋅ ☀️ 27 °C

      Heute Vormittag habe ich bei Kerstin auf der Arbeit als freiwillige Helferin Bestellungen für Patienten mit künstlichem Darmausgang gepackt.
      Hat Spaß gemacht zwischendurch auch mal was (gutes) zu tun.Read more

    • Day 54

      Initial Impressions of Perth

      December 13, 2017 in Australia ⋅ ☀️ 24 °C

      We crossed the Swan River today to gain our first impressions of this spectacular city. Until now, our view had been from the South Bank and our balcony window and that alone would give any famous city skyline a run for its money. I have to say the reality is equally impressive. We alighted on St George's Terrace and walked the centre. What immediately strikes one is, yet again, the juxtaposition of the old and the new and the clever way this has been achieved. There is a huge amount of building going on here and clearly the amount of money poured into Perth over the last twenty years is phenomenal. Every major mining corporation seems to have a stake here, reflecting the massive wealth produced by mining in Western Australia.
      Rather like Adelaide, there is plenty of green space and of course a beautiful river, but everything is on a much grander scale. This is a major city that is over a thousand miles from its nearest neighbour and is possibly the most isolated on earth. Perth was always something of a joke in Australian terms until recently and that is most certainly a thing of the past. Business, architecture, arts and culture, plus the food explosion has put Perth on the map like nothing else. The waterfront has and is undergoing great alterations. Dodging our way around the cranes and building sites we decided to visit the Swan Bell Tower. The tower is a focal structure on the Perth waterfront and it struck me as a modern day Venetian St Mark's Campanile. It's construction was Western Australia's Millennium Project and kick started by Laith Reynolds, a local international businessman with a passion for English bell-change ringing. Whilst in London, he heard that the bells of St Martin in the Fields on Trafalgar Square, were to be melted down and recast. He persuaded Western Australia to provide the metals needed to cast new bells for St Martins and managed to negotiate the transport of the 1727 bells, financed by King George 11, to Perth, where they were ceremonially renamed The Swan Bells and installed in the newly constructed bell tower in the year 2000. There are 6 levels of exhibition and viewing. It is tall, as you probably gathered and some of the viewing platforms are transparent. This is where Peter scored. He might not like things that flap, but I couldn't walk out there and had to view from a solid floor distance!
      We are quits!
      We took the ferry back to South Perth and walked back to the apartment along the river, with that skyline in view all the time. This is not a natural wonder, it is man made, but it certainly holds the eye.
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    • Day 71

      Guten Morgen

      December 10, 2018 in Australia ⋅ ☀️ 21 °C

      Frühstück und Yoga auf der Terrasse.
      Anschließend Fortsetzung der Reiseplanung.
      Nächsten Montag, 17.12. geht es weiter nach Singapur für 2 Nächte. Danach nach Bangkok und dann schon wieder nach Hause.
      Ich habe nun richtig Gefallen gefunden am Reisen und an der weiten Welt.

      Der swan river, von dem aus man die Skyline von Perth bewundern kann, ist nur 10 Minuten Radweg entfernt von Kerstins zuhause.

      Und abends konnte ich im nepalesischen Restaurant meine beiden Reisen verbinden.
      Nach einem Wochenende mit Pommes und Pizza schon wieder lecker, die Momos (-;
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    • Day 36

      Wellington National Park

      May 9, 2017 in Australia ⋅ ⛅ 16 °C

      Stayed in a quiet roadside rest area overnight called Ironstone Gully Falls, before heading inland to the Wellington National Park, with the area consisting of rolling meadows and woodland. Drove past Gnomeville, a woodland area covered with well over 50,000 gnomes (no truly accurate figure as the number increases everyday). The area was unexpected and a little bit weird....
      A relaxed lunch and walk through the woods in the sunshine started the afternoon at the discovery forest area. A short drive across the park past the dam, bought us to the Potters Gorge camp area. Right by the side of the Wellington resevoir, the huge camp area in the trees is occupied by 4 cars/vans, super peaceful and serene. A short walk through the woods wondering at huge termite queens in a broken nest (they were massive and quite gross!) before beer at sunset and cooking on the free bbq's.
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    • Day 34

      Leeuwin-Naturaliste National Park

      May 7, 2017 in Australia ⋅ ☀️ 27 °C

      Had a quick look at the beach before we left and saw the mother dolphin and her calf swim along the bay again. Drove up the coast, stopping for a while at a really popular surfing spot called Redgate Beach to watch surfers on the large swell, in the really clear waters. Continued to Surfers Point after a quick restock at Margaret River to get supplies. They have made a good job of renovating this popular surfing area with plenty of information boards telling of big surfing heroes and the stories behind the big wave surfers. It only seemed right to have a small sun-downer beer with all the locals who had gathered there before heading to the campsite at nearby Prevelly.Read more

    • Day 21

      Horizonterweiterung

      October 17, 2016 in Australia ⋅ ⛅ 18 °C

      An diesem Wochenende kam ich in dem Genuß zahlreicher internationaler Speisen und der Großzügigkeit der Australier.
      In Adam traf ich den klassischen Australierboy mit langerhaariger, wuscheliger Surferfrisus, buschlandtauglichem Jeep 🚙und immer einem lockeren Spruch auf den Lippen, wahlweise auch missverständliche Slangausdrücke 🗣
      Demnach lernte ich nicht nur den australischen Slang besser kennen, sondern auch sein Haus, was neben Whirlpool, Pool und Kanarienvögeln sogar einen Billardtisch bot. Ich staunte nicht schlecht. Gemeinsam starteten wir den +
      Freitagabend allerdings in Hillary's Boat Harbour ⚓, wo ich unbedingt die Livemusik🎶 hören wollte, die wir uns wegen eines, dank Adam für mich kostenlosen Essens 🍔 🍟 allerdings entgehen ließen, was uns aufgrund der Seniorenquote an diesem Abend im Hafen allerdings nicht störte. Nach dem besagten Abstecher zu ihm und zum Dan Murphys, dem unverzichtbaren Getränkeladen 🍻🍷🍾 Australiens, ging es mit einem Kumpel Adams und einem indischen Taxifahrer, der uns ne Menge über Indien erzählte, ab in die City. Ich wusste gar nicht wie mir geschah, als wir in eine übertrieben edle und eigentlich abgesicherte Bank zum Pinkeln gingen, wobei ich eher stolperte, da ich in den zwei Nummern zu großen Highheels von Adams Schwester statt meiner in Clubs nicht geduldete Flip Flops unterwegs war. Es stellte sich allerdings heraus, dass Adams Kumpel in dieser Bank arbeitet und dem zu Folge bemächtig war, die Hochsicherheitstür zu öffnen.
      Daraufhin ging es mit einem anderen Kompagnon, der im Gegensatz zu uns noch fahren durfte, in eine exotische Bar, die uns mit ihrer frühen Schließzeit (schon 12 pm) in eine Diskothek trieb. Brass monkey. Sehr bekannt. Sehr freizügig. Und sehr schlechte Chartmusik. Letzeres sorgte neben unseren knorrenden Magen für einen Abstecher in ein vietnamesisches Restaurant um die Ecke, wo ich in Form von klassischer Nudelsuppe das zweite kostenlose Abendessen genoss.
      Interessant war außerdem, dass ich die Worte "Welcome in Australia!" 🇦🇺 nicht etwa bei Eintritt in Adams Haus oder die Stadtmitte zu hören bekam. Sondern dass eine offensichtlich noch atmende Alkoholleiche im Parkhaus mit den Worten "Welcome in Australia!" kommentiert wurde. Oh... Alright! 😉

      Während ich mich an diesem Abend amüsierte, war meine Gastfamilie so gut mir ein 2nd Hand Fahrrad, was ich mir aufgrund der großen Distanzen sehnlichst gewünscht hatte, zu besorgen. Dieses machte ich mir am nächsten Morgen auf dem Weg zum Zug zunutze, um mich in der Stadt mit einem deutschen Au Pair namens Luisa zu treffen. Dort fühlte ich mich dann richtig angekommen, als ich die Einkaufsmeile mit zahlreichen, mir zusagenden Läden erblickte. Tatsächlich ist das Zentrum Perths allerdings gar nicht so groß und für die bereits 6 Wochen hier arbeitende Luisa unspektakulär, sodass wir spontan einen halbstündigen Weg zur Herisson Island antraten. Klingt toll? Ist es nicht 😀 allgemein sind Flächen, die bei Google Maps 🗺 als Parks betitelt werden, hier oft nur langweile Rasenstücke und eine Insel mit Autobahn 🛣 darüber ist auch nur halb so idyllisch, wie der Name Insel vermuten lässt 😉
      Da ich ja mittlerweile die Option vorm Mülleimer für Essensreste bin, genoss ich am Abend wieder mal zwei Diners, wozu nepalesische Speisen des Vortrags und Festtagsessen in Form von Salat mit ner Menge geilem Zeug wie Erdbeeren 🍓 etc. gehörten. Denn an diesem Tag war bei den Frakolakis' DVD Abend mit Freunden angesagt. Und über 30 jährige Frauen, die sich beim Horrorfilmgucken hinter Bettdecken oder Weingläsern verstecken, konnte ich mir doch noch entgehen lassen.. 😏

      Der Sonntag begann mit einem Kinobesuch mit der Familie, in "Pete's Dragon" 🐉 In Deutschland dürft ihr euch schon mal freuen, wenn er ggf. in 8 Monaten auch mal raus kommt 😂
      Anschließend lieferte meine Family mich bei Mall Bekanntschaft Andew ab, wobei mir mit den Gedanken an den gestrigen Horrorfilm und daran, dass ich nicht mal sein Alter wusste, etwas mulmig zumute wurde. Dieses Gefühl warf der äußerst alte Andrew mit seiner sympathischen Art allerdings schnell über den Haufen. Um das ganze hier nicht so langweilig und langwierig werden zu lassen: es war ein unheimlich bereichernder Tag:
      An dieser Stelle danke ich Heilpraktiker Andrew für die Gespräche. Und dem Stadtteil Perth für die horizonterweiternde Asia-Ecke. Ich aß mal wieder 2 Mal kostenfreies Diner an diesem Abend. Besonders verrückt war, dass Andrew den Satz: "I don't know what to do with all this stuff here" nicht etwa im Adult XXL Store (in dem wir uns eine 2$ pro Kopf kostende Liveshow gönnten und Puppen nach ihrer Authentizität bewerteten) äußerste, sondern ich eben jenen Satz in einem japanischen Krimskramsladen zu hören bekam.
      Auf Andrews Frage, welcher guter, deutscher Schnaps denn trinkbar sei, wusste ich keine genaue Antwort, zumal ich selbst im Deutschland alles Hochprozentige als Schnaps bezeichne und die Existenz von Whiskey, Likör etc. stets völlig außen vor lasse 🍾 Wir entschieden und von den 5 gebotenen "Schnapps" Sorten nach auf den Kopf stellen des Getränkeladens für eine nicht gerade trinkbare Version. Deutsch war sie auch nicht.
      Erkenntnis des Abends neben 1000 anderen : positiv ➕ positiv = negativ
      Diese mathematisch kostbare Formel schlussfolgerten wir aus der Tatsache, dass wir zwei, einzeln betrachtet äußerst positiven Optimisten, stets negativ auffielen, da sich die Leute in unserer Umgebung wohl ausgelacht gefühlt haben müssen. Gekoppelt mit Andrews kritischen Fragen und meiner touristentypischen Unwissenheit und Tollpatschigkeit ergab das keine gute Kombi. Für andere... Für uns schon 😁😊😊

      TOP 5: Situationen über die ich gestaunt habe

      1. Leerheit Perths 🌆🏙️ 🏟️🏜️🏞️🏝️🛋️⛳🛤️🛣️🗺️ (obwohl ich einen Samstag da war und die Stadt eine Millionenstadt ist, war sie kaum befüllt und selbst in Zentrum am wunderschönen Brooklyn Place war, trotz Livemusik keine Menschenseele)

      2.Perths Charme 🏢🏚️🏢🏢⛪🏢🏯🏦🏡🏢🏛️🕋 (der charakterisiert wird durch alte Neubauten und neue Altbauten, sprich: alte Wolkenkratzer neben neuen Häusern in altbarockem Baustil. Ist zwar künstlich, aber hat was. Meiner Meinung nach besser als alte Wolkenkratzer neben neuen Wolkenkratzern/Futuristischem)

      3. Die nationale Internationalität🇯🇵🇨🇬🇪🇹🇪🇺🇺🇾🇩🇲🇦🇺 (soll heißen, dass in dem japanischen Laden nur Japan, in der chinesischen Rooftop Bar zahlreiche Chinesen, beim Malaysia Restaurant eben jene Einheimischen saßen... Ich sitze als deutsche jedenfalls nicht im German Hot-Dog Imbiss😉

      4. Die Großzügigkeit der Australier 💰💳💵💱💸 (An dieser Stelle denkt ihr sicherlich jeder, deren Spendabelkeit rührt bloß von Hintergedanken, aber jegliche Gedanken hab ich Adam wie auch Andrew schon zu Beginn unterbunden... und dennoch wurde mir neben Dinner und Drinks sogar Ohrringe, trotz schwacher Versuche des Selbstzahlens meinerseits, spendiert)

      5. Die Gastfreundschaft 😊😀✌️💑👋💕‍👫🤗😘 (während ich in Deutschland bei manchen Freunden, denen ich was Ausgeliehenes zurück bringe, nicht mal gefragt werde, wie's mit geht und sich nach Übergabe trocken verabschiedet wird, werde ich Ich herzlich bei Adams Familie [obwohl er nicht da war und ich die am Vorabend nur kurz kennengelernt hatte] herzlich herein geboten.. auf ein Schwätzchen. Die weit verbreitete "Hi, how r u?" sorgt offensichtlich von Beginn an für eine freundlichere Umgangsweise als man es teilweise aus dem eigenen Land und Sprachgebrauch kennt :)

      FUNFAKT: Viele Australier gehen wegen Angst vor Haien nicht ins Meer und wegen Angst vor Sonnenbrand nicht länger als 2h am Tag raus 😵.. schon doof, wenn man im Paradies lebt, aber es nicht nutzen kann... 🏝

      Fotobeschreibung als Kommentare darunter ;)
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    You might also know this place by the following names:

    South Perth

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