Bolivia
Uyuni

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128 travelers at this place:

  • Day97

    Salar de Uyuni - 4 Tagestour

    February 11 in Bolivia ⋅ ☁️ 10 °C

    Die grösste Salzpfanne der Welt, der Salar de Uyuni, liegt in Bolivien. Er ist über 10'000 km2 gross, also etwa gleich gross wie einen Viertel Schweiz! Von Tupiza aus möchten wir eine Viertagestour durch das bolivianische Hochland machen, wo am letzten Tag dann das Highlight (eben der Salar de Uyuni) auf uns wartet.
    Um 7 Uhr morgens holt uns Hernan, unser Fahrer und Guide für die nächsten 4 Tage, im Hostel ab. Mit dabei ist eine Köchin und unsere Tourgenossen, ein französisches Geschwisterpaar. Am ersten Tag steht vor allem viel Fahrzeit an. Immer wieder dürfen wir uns an der Anwesenheit von Lamas erfreuen. Wir besuchen unterwegs das Pueblo Fantasma, ein "Phantom Dorf" wo einst Silber augegraben wurde, heute jedoch nur noch ein paar Ruinen von den damailigen Wohnhäuser übrig bleiben. Gemäss einer Legende haben die Bewohner mit dem Teufel einen Pakt abgeschlossen, damit er ihnen durch die Mienen zu Reichtum verhilft. Die Einwohner haben sich jedoch nicht an ihre Versprechungen gehalten und somit hat sie der Teufel ausgelöscht.
    Wir erreichen ausserdem auf der Strecke einen neuen Höhenrekord, 4855 Meter!
    In Quetana Chico, das aus nichts mehr als ein paar Häusern besteht, erwartet uns das erste Übernachtungsrefugio. Von aussen erweckt es eher den Eindruck einer unfertigen Baustelle. Das es viel geregnet hat in letzter Zeit funktioniert der Generator nicht und ausser im Essensraum funktioniert kein Licht. Unsere Betten sind Betonklötze. Es ist kalt im Haus doch zum Glück erhalten wir warmen Tee. Die Heldin des Tages ist unsere Köchin. Sie verwöhnt uns mit einem hervorragenden Nachtessen inklusive Suppe. Wenig später fallen wir auf 4150m mit etwas schwerem Atem in den Tiefschlaf, müde aber zufrieden.
    An Tag zwei klingelt der Wecker bereits wieder um 6 Uhr. Als erster Stopp wartet der "Lama Selfie Ort" auf uns. Die Selfies gelingen nicht optimal, dafür können wir die Gesichter der eingezäunten Lamas schön festhalten. Weiter geht es zur Laguna Verde. Dieser See sollte bei etwas Wind in wunderschönem Grün erleuchten. Bei Ankunft ist alles bewölkt doch wir haben Glück und schon bald verziehen sich die meisten Wolken. Der Wind will jedoch nicht so recht und so geben wir uns auch mit der türkisen Farbe des Sees zufrieden.
    Nun erfreuen wir uns an einem heissen Bad in der Thermalquelle eines Vulkans. Einfach herrlich! Nach 20 Minuten müssen wir wieder raus, wegen den vielen Mineralien. Und schon hat uns die Köchin Saida wieder ein leckeres Menü vorbereitet. Zum Glück sitzen wir drinnen, als es plötzlich mit voller Ladung zu hageln beginnt! Innert kürzester Zeit verfärbt sich die Landschaft weiss. Als sich die Lage etwas bessert, fahren wir weiter. Nun liegt sogar ein wenig Schnee auf der Strecke, unglaublich. Wir fahren durch die Steinwüste Dali (desierto de dali), die ihren Namen vom Spanischen Maler Salvador Dali erhalten hat, da dieser einige Gemälde mit solcher Landschaften gemalt hat. Nur haben sie bei der Namensbenennung wohl nicht bedacht, dass in der Regenzeit tiefe Wolken und schneebedeckte Vulkane nicht viel mit farbigen Landschaften zu tun haben.
    Als nächstes folgt das heutige Highlight, die Geysire auf knapp 5000 Meter! Ein etwa zwei Kilometer grosses Geothermalgebiet, wo immer wieder Wasser aus dem Boden in die Höhe schiesst. Der Grund dafür ist Hitze im Erdboden. Geysire befinden sich in der Nähe von Vulkangebieten. Wenn Wasser im Erdboden auf heiße Steine trifft, wird es erhitzt. Als heißes Wasser und Dampf braucht es plötzlich mehr Platz und sucht einen Ausweg. Wegen dieses Drucks schießt es durch ein Loch im Boden nach oben wie eine Fontäne. Normalerweise sieht man die Fontänen am morgen am besten wegen der kalten Luft. Da es aber gerade wieder leicht hagelt und kalt ist, sind wir dem schlechtem Wetter zur Abwechslung mal dankbar, da wir so das Spektakel hervorragend beobachten können.
    Eigentlich sollte nun ein weiteres Highlight folgen, die Laguna Colorada (farbige Lagune) mit ihren Flamingos. Leider verdirbt uns der Regen die Sicht etwas, trotzdem überwinden wir uns, den kurzen Spaziergang zu bewältigen. Wir kommen ziemlich nahe an die Flamingos ran, was echt cool ist. Auch Lamas versüssen uns den Spaziergang.
    Total nass und ohne Autoheizung sind die weiteren zwei Stunden bis zu unserem Refugio in Villa Mar kalt und nicht gerade lässig. Immerhin haben wir im zweiten Refugio nun Licht und Strom. Wir warten eine gefühlte Ewigkeit, bis wir endlich essen erhalten und sind froh, uns nachher endlich unter der warmen Decke aufwärmen zu können.
    Tag 3 begrüsst uns zum Glück wieder mit Sonnenschein. Wir besichtigen den WM Pokal und das Lama, beides sind Steinformationen inmitten im Nirgendwo.
    Bei der Laguna Negra (schwarze Lagune), inmitten eines Steintals, kommt der Affe aus Dani raus. Er klettert hoch oben über die Steinwand und erfreut sich ab den vielen Viscachas. Das sind Hasengrosse Tiere, die Beine haben wie Käguruhs, einen Schwanz wie Eichhörnchen und Ohren wie der Hase.
    Hier sind wir ebenfalls auf den Spuren von Quinoa! Die Naturgegebenheiten scheinen optimal zu sein, dass dieser Superfood hier gut wächst. Auf der langen Fahrt erzählt uns Hernan ein bisschen aus seinem Leben. Er ist in sehr armen Verhältnissen aufgewachsen. Es gab eine Mahlzeit pro Tag und zwar immer die selbe. Er hat mit 14 angefangen zu arbeiten und später zog es ihn in die Mienen, bis sein Rücken kaputt war und er eine Alternative brauchte. Durch den guten Lohn in den Mienen konnte er sich diesen Jeep leisten, wo er nun damit im Tourismus Touren anbieten kann. Heute ist er 35 Jahre und hat ein Kind. Auch unsere Köchin Saida hat ein Kind. Leicht verlegen kommt zur Sprache, dass es dasselbe Kind ist und die beiden ein Paar sind, wie süss!:-)

    Langsam nähern wir uns der Salzpfanne. Aber zuerst beziehen wir noch unser letztes Refugio in Colchani. Wir sind begeistert, es ist ein Salzhostel! Boden, Betten, Wände, Tische, Stühle... alles ist aus Salz, was auch der unvermeidbare Schleck mit der Zunge bestätigt. Da wir so begeistert sind, haltet sich der Frust über nicht funktionierendes fliessendes Wasser (=kein Händewaschen, keine richtige WC Spülung...) in Grenzen. Nach einem warmen Tee und frisch gepoppten Popkorns begeben wir uns zur Küste des Salars, um von dort aus den Sonnenuntergang zu bestaunen, wie hunderte weitere Touristen ebenfalls. Die Stimmung ist hinreissend, die sinkende Sonne und die Blitze in der Ferne stehlen sich gegenseitig die Show.
    Bei unserem letzten Abendessen in der Gruppe wird sogar Wein aufgetischt. Beim Zapfen entfernen ist Daniel etwas zu euphorisch und so landen ein paar rote Tropfen auf unseren Hosen. Aber das ist ja kein Problem hier, man nimmt eine Handvoll Salz vom Boden, reibt die Flecken ein und schon sind sie verschwunden.
    Am vierten und letzten Tag unserer Tour werden wir bereits um 4h30 geweckt. Ohne Früstück geht's los Richtung Salar. Heute ist der ganze Vormittag ihm gewidmet. Wir fahren soweit in die Salzpfanne hinein, bis wir einen guten Blick haben um den Sonnenaufgang zu geniessen. Da 10-20 Zentimeter Wasser auf der Salzschicht liegen, heisst es Schuhe ausziehen und raus. Aber brrrr nach 10 Sekunden fühlen wir die Zehen kaum mehr und suchen wieder Unterschlupf im Auto. Kurz bevor uns die Sonne zuzwinkert, wagt es Dani nochmals raus, klettert auf das Autodach un beobachtet das ganze von oben - mit eiskalten Füsse.
    Nach dem Frühstück im Salzhotel inmitten des Salars steht das unerlässliche Fotoshooting in der Salzpfanne an. Durch den vielen Regen in den vergangenen Tagen wirkt die ganze Ebene wie ein riesengrosser Spiegel und es ist kaum zu erkennen, wo der Horizont endet und wo der Himmel beginnt. Etwa zwei Stunden geniessen wir dieses einzigartige Szenario und schiessen hunderte Fotos.
    Der Abschluss der Tour bildet der Zugfriedhof in Uyuni. Irgendwie schräg, dass bei all den Naturhighlights der Zugfriedhof ein fester Bestandteil der Tour ist. Wir hatten das grosse Glück, dass wir wie auch bei vielen anderen Stops, fast die einzigen Touris waren, da die meisten Tourjeeps von Uyuni oder von San Pedro in Chile starten und zu anderen Zeiten unterwegs sind. So kletterte das Daniäffchen von Wagen über Wagen und geniesst es sichtlich.

    Unsere Tour endet damit, wir verabschieden uns von allen und geniessen unsere erste Dusche nach vier Tagen.

    Unser nächstes Ziel: Atacama Wüste in Chile. Wir sind guten Mutes, dass es nun endlich klappen soll!
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  • Day50

    Charles, Lamas und sonst Skurriles

    March 7, 2018 in Bolivia ⋅ ⛅ 16 °C

    Nach zwei Alibi-Posts wird dieser wieder etwas substanzieller, wenn nicht gar lang ausfallen. Kurt mit seiner Leseschwäche und schwachen Vorhand darf sich also gerne schon an dieser Stelle ausklinken. Adée.

    Bevor wir San Pedro de Atacama verlassen konnten, mussten wir uns natürlich noch um den Cäsh in der Täsch kümmern. Argentinien ist ja vorbei, Chile so gut wie und Bolivien wird es auch nur kurz sein, bevor wir schon bald in Peru aufschlagen werden. Leider hatten die Argentinos nur noch Ramsch-Wert und der Kurs für Bolivianos war auch nicht berauschend. Grund genug den kleinen Frust der beschissenen Businesstransaktion mit grossen Flaschen zu behandeln. So wurde es denn unser Ziel, unsere verbleibenden Chilenos noch am selbigen Abend bis auf den letzten Pesos zu vertünterlen. Die Blösse mit Verkauf zu Ramsch-Wert im nächsten Land wollten wir uns nicht nochmals geben. Nach 2l Bier waren noch exakt 12’500 Chilenos übrig (etwas weniger als 20 Stutz) und unsere zwei Mathe-Hirne kamen in Fahrt. Also meins. Sue war bereits betrunken und hatte einfach Hunger. Nachdem alle Optionen aufgrund der Speisekarte im Bruchteil einer Sekunde durchgerechnet wurden, gab es Quesadilla, Enchilada mit Pollo und zwei gütig gefüllte Glas Rotwein. Und die Rechnung? Natürlich genau die erwarteten 12’500 Cheap-Fuck-Touri-Pesos. Allerdings, wie üblich, plus 10% Trinkgeld. Hmm, shit, da hatte jemand wohl ein Bier zu viel. Sorry! Adée. (Bzw hasta)

    Unsere Wüsten-Tour zum Discount-Preis startet früh und es ist doch massiv kälter als wir erwartet haben und unsere Touri-Ankleide augenscheinlich zum Ausdruck bringt. Wir tun einfach mal so als ob wir Schweizer uns das gewohnt sind. Also ich, Sue friert. Da wir noch nicht genau wissen, was uns genau erwartet und mit wem wir wie unterwegs sein werden, bleiben wir vorerst gewohnt optimistisch. Und dann kommts. Erstes Frühstuck im Freien an der Grenze zu Bolivien, wo wir auf die 4x4 umsatteln und unsere Tour-Crew kennenlernen. Und? Absolute Bombe! Also das Frühstück. Mit Avocado, frischem Brot, Fleisch, Käse, ... andere Shit! So kann es gerne weiter gehen. Wie alle anderen Crews anstehen für die Grenzformalitäten? Nope. Macht in unserem Fall der geile Guide. Läuft. Versprochen bzw verkauft wurde uns ja ein Englisch sprechender Fahrer. Nennen wir ihn Charles, denn seinen koreanisch klingenden Namen können wir - und Europäer generell - eh nicht richtig aussprechen. Charles spricht fünf bis zehn indigene Sprachen, die allesamt an Irrelevanz für uns nicht zu übertreffen waren. Und Spanisch. Aber Charles spricht kein Englisch. Nada - wie er sagen würde. Wir sind kurzerhand entsetzt, lassen es uns aber natürlich nicht anmerken. Verdammte Falschwerbung! Wo ist der Verbraucherschutz wenn man ihn braucht?! Unsere AXA Rechtsschutzversicherung wollte sich dem Fall auf Anfrage übrigens auch nicht annehmen. War ja klar.

    Aber hey, in unseren weissen Toyota Land Cruiser passen ja neben Charles sechs Leute und bei der zufälligen Zulosung unserer Mitinsassen hat die schöne Sue - wie soll ich sagen? - unbewusst ins Honigtöpfchen gegriffen. Oder zumindest in ein angefangenes Marmeladenglas. Mit dem Vierergrüppchen bestehend aus drei Spaniern (einer -in) und einem Brasilianer klickte es von Anfang an. Geili Sieche. Eigentlich langweilig. Wobei, eine Sache war dann doch. Drei unserer 4x4-Companieros sprechen einwandfreies Englisch und trösten somit über die inakzeptabel inexistenten Englischkenntnisse von Charles hinweg. Der Vierte nicht. Also eigentlich spricht er gar nicht. Irgendwie erinnert er stark an Alan von Hangover. Auch optisch. Ihr wisst schon, der Typ mit Bart (https://en.m.wikipedia.org/wiki/The_Hangover). Ziemlich einen an der Waffel aber auch total lieb und so. Ich hoffe der taucht nicht auch plötzlich mit einem gefundenen Baby auf. Und wenn doch soll er wenigstens auch „Ruufies“ mitbringen! Wir werden sehen.

    Die 4x4-Fahrten mit Charles sind echt lustig, sein Mixtape auch. Er bewegt uns oft einen Ticken über dem schon oft rezitierten „flüssig“ und auf den billigen Plätzen haut man sich des Öfteren die Rübe ans Dach. Scho no geil. Und Charles entpuppt sich auch sonst als lustiger Kauz mit einem Fable für bolivianische Folklore und Kuschelrock. Erinnert mich irgendwie auch an The Stig - also den echten, nicht Pedro Fictivo. Dieser fährt seine Speed-Runden ausschliesslich bei völlig skurril anmutender Musik (https://youtu.be/OVuUNmGtiCA). Bei Celine Dion und Brian Adams geht Charles fahrerisch ab wie Schmitts Katze - oder Schrödingers? Ich weiss es nicht. Über weite Strecken total grotesk und unwirklich, aber das passt ja zur Landschaft durch die wir brettern. Bei Charles kommt allerdings noch das ultimative Race-Outfit dazu: Totenkopf-Sturmmaske, plastifizierte Gartenhandschuhe und rotes Cap auf Ost-Nord-Ost. Schau Foto. Dieser nach eigenen Angaben semi-professionelle Parcour-Hüpfer hat definitiv einen an der Klatsche und sollte weniger Kräuter rauchen. Sonst endet er noch wie der verwirrte Vogelbeeren-Bob.

    Unsere Tour führt uns stellenweise auf über 5‘000m und ist in etwa so eintönig wie ein 100-teiliger Kasten von Faber-Kastell. Wie immer bringen das die Bilder aber viel besser zum Ausdruck als meine teils frivole Ausdrucksweise. Ein Ort muss aber definitiv auch schriftlich erwähnt sein, da die Fotos das effektive Ausmass auf keinste Weise einzufangen vermochten. Einer der unwirklichsten Orte unserer Tour ist die Laguna Colorada, irgendwo im Nirgendwo. Stürmisch, im Winter bis -30 Grad. Und was lebt hier das ganze Jahr durch? Wer? Ja, die zu Tränen gerührte Mia? Genau, Flamingos! Aber nicht wie auf den Fotos ersichtlich ein paar Dutzend, es sind tausende! Es scheint als hätte es an diesem Ort mehr Flamingos als auf dem gesamten Globus. Totaler Alien-Wahnsinn. Und was treibt (an anderer Stelle) der schönen Sue Tränen in die Augen? Ausser Pfefferspray? Genau, ein flauschiges Lama-Baby in den Armen zu halten, während der durchgeknallte Charles zum dicken Kuss ansetzt. Also mit dem Lama, nicht mit Ihr. Auch irgendwie abartig. Abartig schön.

    Wir enden also glücklich und gesund in Uyuni, von wo uns ein Nachtbus nach La Paz bringen wird. Unsere 4x4-Companieros tun es uns übrigens gleich und wir sind bereits für weitere Schweinereien in der Stadt verabredet. Das dürften also zwei lustige Tage werden in La Paz, bevor unser Peru Hop in Richtung Cusco und Machu Picchu startet.

    PS: Sue der kleine Foto-Maniac kommt bei diesem Post leider nicht mit 10 Fotos aus und einen Clip aus ein paar Drohnen-Shootings (nicht zu verwechseln mit Drive-By-Shootings, obwohl sich der Jeep teils auch bewegt hat) gibts dann auch noch. Kommt also irgendwann noch ein zusätzlicher Picture- und Clip-Post ... Stay tuned.
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  • Day17

    Uyuni Roadtrip III (Bolivien)

    October 8, 2018 in Bolivia ⋅ ☀️ 17 °C

    Wow was für ein Abenteuer! Heute morgen sind wir um 4.30 aufgebrochen um den Sonnenaufgang in der Uyuni Salar, der größten Salzwüste der Welt zu sehen! Auf der Isla Incahuasi, dem einzig grünen Gebiet in der sonst schneeweißen Wüste, hieß es zunächst mal wieder Höhenmeter wandern und das am frühen Morgen! Mittlerweile bin ich tatsächlich an die Höhe gewohnt: mir bleibt zwar immer noch die Luft weg, aber ich habe keine Kopfschmerzen mehr.

    Der Sonnenaufgang und die Aussicht war atemberaubend und mit nichts zu beschreiben. Die bis zu 4 Meter hohen Kakteen machen das Bild perfekt.

    Nach einem verrückten Frühstück (Erdbeer Joghurt, Kuchen, Müsli und Instant Kaffe und Milch) fuhren wir mitten in die Wüste um die Gunst der endlosen Fläche zu nutzen und Bilder mit optischen Täuschung zu schießen. Diese Wüste ist einfach wunderschön und so unrealistisch.

    Anschließend fuhren wir in das erste Salzhotel und den Friedhof der Züge.
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  • Day27

    Salar de Uyuni

    November 17, 2018 in Bolivia

    Herzenswünsche…

    Hallöchen nach Deutschland,

    ich habe jetzt 3 Tage Salar de Uyuni – die Salzwüste - hinter mir und bin absolut sprachlos. 😮

    Meine Erwartungen wurden bei weitem übertroffen und ich bin einfach nur immer wieder begeistert, wie schön und wunderbar dieses ganze Land ist. 🥰

    Gestartet sind wir am Donnerstagmorgen, eigentlich um 7:00 Uhr. Daher stand mein Wecker auf 6:45 Uhr. Im Normalfall reicht das und die Guides sind eigentlich eh zu spät. Donnerstag waren sie bereits um 6:40 Uhr da. Meine Zimmernachbarn haben mich dann geweckt und 10 Minuten später stand ich völlig abgehetzt draußen.

    Danach ging es über die Grenze nach Bolivien und plötzlich wurde es einigen schlecht. Klar dachte ich und schaute auf meine Höhenapp 👉🏼 4.300 Meter! Ich hatte mir wirklich viele Gedanken über die Höhenkrankheit gemacht und auch sämtliche Backpacker ausgefragt, daher wusste ich, entweder geht’s mir total schlecht oder ich habe Kopfschmerzen und bin schnell aus der Puste, weil die Luft dünn ist. Da es mir gut ging, war ich also erstmal beruhigt. 🤓

    So blieb es dann auch, obwohl wir bis auf 4.900 Meter hoch sind und in 4.500 Meter übernachtet haben. Am nächsten Morgen hatte ich etwas Druck im Kopf, als ich meine Schuhe zugebunden habe und nach 100 Metern laufen, hatte ich Atemnot. 🥵

    Die Landschaft und die Tiere entschädigen das allerdings sofort und man vergisst die Anstrengungen. 🦙🗻

    Nach der Grenze wurde der Bus auf Geländewagen aufgeteilt, je 6 Personen in einem Fahrzeug. Ich hatte 3 Spanier aus Bilbao in den 60’gern und ein brasilianisches Pärchen aus Rio in meinem Auto. Die beiden konnten etwas Englisch und haben mir dann geholfen, wenn ich Fragen hatte.

    Ansonsten habe ich die drei Tage ohne Netz und ohne reden auch sehr genossen. Ich habe fast nie Zeit mal ein Buch zu lesen, da ich dauernd bis spät abends unterwegs bin und dann noch dusche, einkaufe, koche, Leute kennenlerne oder was mit denen unternehme, die ich bereits kenne. Da ich auch noch einiges vor habe, bleibt mein Zeitplan straff und ich kann und will es mir nicht leisten auch nur einen Tag zu verlieren. Freizeitstress ich weiß ☝🏼 aber ich fliege ja auch nicht umsonst soweit.

    Den ersten Tag sind wir zu verschiedenen Lagunen und Seen gefahren, haben nochmal Geysire gesehen, waren in warmen Quellen schwimmen und waren an der Laguna Colorada. Der See ist pink und in ihm sind hunderte Flamingos. Davor grasen Guanakos, Lamas, Alpakas und Vikunjas. Die Farben alle zusammen pink, grün, blau, weiß (Salz). Ich kann das nicht in Worte fassen. Und die Ausmaße des Ganzen sind auch auf Fotos nicht wirklich festzuhalten. Bei den Geysiren war ich das zweite Mal völlig perplex. So stelle ich mir andere Planeten vor. Es roch stark nach Schwefel und die heiße Flüssigkeit war Silber. Wenn ich es nicht selbst gesehen hätte, würde ich denken die Bilder sind nicht echt.

    Danach ging es in unser erstes Hostel und wir haben noch gemeinsam Abend gegessen und uns mit Händen und Füßen verständigt. 🙈🙉🙊

    Der zweite Tag fing um 7:00 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück an und danach sind wir direkt durchgestartet. Wir haben uns verschiedene Felsformationen angesehen und wieder unglaublich viele einheimische Tiere gesehen, die an Seen grasen. Wir sind Felsen hochgeklettert und haben von oben alles in Ruhe beobachtet. Dann sind wir noch in einen Canyon gefahren. Da Höhe aber nicht ganz meins ist, bin ich nicht bis an die Grenze gegangen um Fotos zu machen. In Arequipa gibt es den Colca Canyon, der soll 2-mal so groß sein wie der in den USA – aber da ich für Höhe nicht gemacht bin, sind das Dinge die ich ausgrenze. 🤷🏽‍♀️

    Abends sind wir dann in unserem Salzhostel angekommen. Ich hatte ein Zimmer ganz für mich allein mit eigener Dusche. Die Wände sind wirklich aus Salz, die Luft ist dadurch auch sau trocken und das einatmen beim Schlafen fühlte sich wirklich seltsam an. Unsere Stimmen waren am nächsten Morgen – als es um 4:00 Uhr los ging – auch allesamt angeschlagen.

    Und dann bei beginnendem Sonnenaufgang, war ich endlich am Ziel. Einer meiner Herzenswünsche war die Salzwüste. Und da stand ich nun. Was in diesen Momenten alles über mich einbricht, kann ich nicht beschreiben. Es gibt Orte die sind so unbeschreiblich. Einziger Wehmutstropfen – es ist absolute Trockenzeit, bedeutet die Salzwüste ist trocken. Wenn sie nass ist, dann wirkt die Oberfläche wie ein überdimensionaler Spiegel und man sieht den Himmel auf dem Boden. Wenn ihr Salar de Uyuni googlet, werdet ihr auf diese Bilder stoßen. Ich wusste das vorher, hatte aber gehofft unser Guide würde einige feuchte Stellen kennen zu denen er uns für ein paar Bolivianos fährt. Es wäre für mich auch kein Grund gewesen die komplette Regenzeit hier mit zu nehmen. Aber ich werde irgendwann dorthin zurück kehren, da ich den wortwörtlichen Himmel auf Erden live sehen will. ❤️ 10.000 Quadratkilometer damit ist sie die größte und höchste Salzwüste der Welt!

    Ich habe so viele Bilder gemacht mir fällt es unglaublich schwer die richtigen auszuwählen und werde euch noch mehr zeigen, wenn ich Zuhause bin. 😍

    Als wir gegen frühen Nachmittag dann in Uyuni angekommen sind, gab es das erste Mal wieder Wlan. Ich habe mich dann entschieden eine Nacht zu bleiben und etwas vor Ort zu buchen. Meine Haut war so trocken, ich wollte nur duschen. Die restliche Gruppe hat die Rücktour zur Atacama Wüste gebucht, sodass wir uns in Uyuni alle herzlich verabschiedet haben. Im Hostel angekommen, musste ich erstmal eine halbe Stunde auf das Zimmer warten, dann habe ich meine komplette Wäsche abgegeben und mir eben was kurzes übergeschmissen und bin in die Stadt. Dort angekommen habe ich mir eine neue Simkarte besorgt, da meine private bereits nach 3 Wochen aufgebraucht war und ich diese in Bolivien nicht aufladen kann.

    Danach habe ich die Busstation gesucht und mir ein Ticket nach Sucre besorgt. Im Hostel angekommen die Buchungen für die nächsten Tage vorgenommen, endlich geduscht und nun sitze ich am Blog und sortiere Bilder.

    Liebe Grüße und bis bald aus Sucre!

    Angi
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  • Day86

    Weihnachten in Uyuni

    December 24, 2017 in Bolivia ⋅ 🌫 21 °C

    Wir schauten uns am frühen Morgen noch einmal Potosi an und gingen durch die Straßen, wo wir viele Kinder sahen, die von fremden Leuten Süssigkeiten bekamen. Viele Leute standen auch bei öffentlichen Einrichtungen an, da dort Spielzeug und Süssigkeiten für Bedürftige an Weihnachten verteilt werden. Wir schauten uns die Kathedrale und die schönen Kolonialbauten an, die die Stadt zu bieten hat. Wir gingen dann noch in einen Supermarkt, um ebenfalls Süssigkeiten und ein bisschen Spielzeug zu kaufen, die wir den Kindern in der kargen Landschaft und in der Salzwüste schenken wollten. Am späten Vormittag fuhren wir dann mit dem Bus nach Uyuni. Die Fahrt dauerte knapp 3 Stunden und führte vorbei an der kargen Landschaft des bolivianischen Hochlands, wo nichts wuchs als Büsche und die kargen Siedlungen trostlos im Niemandsland lagen. Nur vereinzelt sah man Leute an den Straßen, die nach Essen fragten, auf eine Mitfahrt hofften oder Hirten waren, die sich um ihre Lamas kümmerten. Später als die Büsche in der Landschaft durch Gras ersetzt wurden, nahm die Lama-Population auch zu und man sah neben den domestizierten Tieren auch wilde Tiere umherlaufen. Die Landschaft ist wild und karg und zwischendurch finden sich immer wieder Reste von verlassenen Häusern und Kakteen. Am Horizont sind immer Berge zu erkennen und kleine Siedlungen, die aus halbfertigen Häusern mit Wellblechdächern bestehen, finden sich immer wieder. Es ist warm, selbst auf fast 4.000 Metern und man kann nur erahnen, wie sehr es Nachts abkühlen muss. Die Fahrt führt durch das bergige Land und wir bewegen uns zwischen 3.400 und 4.600 Höhenmetern. Die Straße selbst ist in wesentlich besseren Zustand, als wir erwartet haben. Immer wieder müssen wir langsam an den Lamas vorbei, die die Straße überqueren (wollen). Nach knapp 3,5 Stunden kamen wir dann auch in Uyuni an und wir checkten erst einmal ein, bevor wir uns dann die Stadt anschauten. Uyuni wurde als Militärstützpunkt errichtet und ist heute Ausgangslage der touristischen Ausflüge in die Salar de Uyuni. Die Stadt selbst besteht aus staubigen Straßen und vor allem rohen und unfertigen Bauten, die sich über die Stadt verteilen. Wenn man einen Vergleich suchen müsste, dann kommt es den Städten aus dem nordafrikanischen Städten, die in der Tagesschau zu sehen sind, wohl am nächsten. Nach einer Stunde, in der wir uns ein wenig ausruhen konnten, gab es das Briefing für die nächsten 3 Tage in der Salzwüste und wir setzten unsere Weihnachtsmützen auf und bemalten uns. Dann ging es in die Stadt, wo wir über den Markt gingen und kleinen Kindern eine Freude machten. Später gingen wir dann Pizza-Essen und hatten noch eine kleine Weihnachtsfeier mit unserer Gruppe, wo wir unsere Wichtelgeschenke auspackten (Chris bekam eine Alpaca Mütze und Steffi einen Schal und Lama-Socken) und ein wenig Musik hörten, bevor wir dann ins Bett gingen. Denn am nächsten Tag sollte es Abfahrt um 7 Uhr heißen und wir wären dann 3 Tage nicht erreichbar.Read more

  • Day54

    Uyuni - Hostal Reina del Salar

    February 23, 2017 in Bolivia ⋅ 🌬 17 °C

    Heute morgen sollte es um 8 Uhr mit dem Bus nach Uyuni, Bolivien gehen. Es ging dann 8:30 Uhr los, dafür sind wir dann auch 2:15 Stunden später angekommen. Yeah. Übergang von Chile nach Bolivien war mal wieder ein Spektakel für sich. Organisation und Struktur 0 Punkte. Da kann man nur den Kopf schütteln. Aber sind sicher im Hostel mit vollen Blasen und umgeknicktem Fuß angekommen. Und das Schönste: Hier hat jemand in unserem Zimmer gewartet! Unser Freund Lukas aus Hamburg. Ein Stück Heimat für die kommenden Reisetage. Wir freuen uns!Read more

  • Day1

    Bus de nuit jusqu'à Uyuni

    February 24, 2017 in Bolivia ⋅ ☀️ 32 °C

    Après avoir failli rester enfermée dans les toilettes du bus (sans lumière et dont l'odeur en ravirait plus d'un), je me suis endormie dans mon sac de couchage en rêvant de Bolivie, la tête pleine de souvenirs chiliens.

    Le jour se lève et j'aperçois à travers la fenêtre crasseuse des paysages toujours désertiques avec ces chers volcans au loin.
    Nous franchissons la frontière vers 9h30 et attendons sagement notre petit tampon de sortie de territoire.
    Avec nous, deux chiliens de 19 et 20 ans Martin et David, que nous avions rencontrés dans notre camping paradisiaque de San Pedro. Il sont tous deux étudiants et sont en vacances pour quelques jours. Après San Pedro, ils veulent découvrir le désert du Salar comme nous, avec un tout petit budget.

    Nous sommes juste derrière eux dans la file d'attente pour s'entretenir avec les douaniers chilien (très sympathiques pour des douaniers). Cependant, je constate que quelque chose se déroule anormalement. Je vois la tête du douanier face à Martin se secouer de gauche à droite et le pauvre petit chou se mettre la tête dans les mains. Pour faire court, le passage à la frontière lui est refusé du à un "crime" passé..à savoir petit deal de Marie Jeanne. Le pauvre Martin avait pourtant pris ses précautions avant de partir, il avait été voir la police pour savoir s'il y avait un risque qu'on lui refuse l'entrée sur le territoire bolivien.
    Les deux amis ont donc décidé que David continuerait sa route seul. Le bambin avait la mine bien triste alors Anne et moi avons fait notre possible pour dire un maximum d'imbécibilités pour lui changer les idées.
    Nous remontons dans le bus après avoir profité de la gentillesse des douaniers et nous arrêtons à ce qui semble être le bureau d'immigration. Nous sortons toutes nos affaires du bus pour que les sacs puissent être fouillés par la police bolivienne. Suite à notre joli tampon décoratif bolivien sur notre passeport, nous ouvrons nos sacs à moitié sur une table. S'ensuit une fouille inutile. Les 5kg de cocaïne que j'aurais pu cacher dans mon sac seraient passés comme une lettre à la poste.
    A plusieurs reprises, le chauffeur du bus demandera aux passagers de descendre pour que celui ci puisse passer dans des endroits un peu délicats sur la route (photo à l'appui).
    Avec un peu de retard, nous arrivons à Uyuni en début d'après midi, et c'est un vrai dépaysement! Les boliviens sont tous en vêtement traditionnels, on se croirait dans un film!
    Nous nous mettons tous les 3 (avec notre orphelin) en quête d'un hôtel pas cher (enfin!!). Nous trouvons un lit en dortoir correct avec douche CHAUDE!
    Nous découvrons à Uyuni ce bout d'Asie en plein coeur d'Amérique latine et c'est merveilleux. Au marché, on achète des fruits pour quelques centimes, les rues ne sont pas si propres, ça grouille. Tout ce qu'on aime ! Ça vit!
    Nous réservons ensuite un tour pour 3 jours puis craquons sur des paires de chaussettes chaudes!
    Le soir, nous observons les groupes danser et jouer à l'occasion du carnaval!

    Bolivie, nous t'aimons déjà!
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  • Day38

    Uyuni - ¡Adiós!

    April 16, 2018 in Bolivia ⋅ ⛅ 10 °C

    Heute war mal wieder ausschlafen, entspannen, lesen und hemmungsloses WiFi nutzen angesagt.
    Seit langem gibts mal wieder richtig leckeres Essen :)
    Später suchten wir dann den "Busbahnhof" und begaben uns auf die lange Fahrt nach La Paz. Der Busbahnhof war eher eine Strasse, an der gefühlte 100 Busse standen, wo man nur rasch den Richtigen finden muss. Mit einer halben Stunde Verspätung fuhren wir mehr als pünktlich los. So machten wir es uns bequem - man konnte fast ganz liegen - diesen Luxus wünschte ich mir für den Rückflug :)Read more

  • Day130

    Salt Flats

    April 6, 2016 in Bolivia ⋅ ☀️ 57 °F

    Dennis is on time in the morning, and once again wrapped up warmly we make our way to pick up Lisa and Yan. Lisa has been a god send as not only does she speak fluent english, her Spanish is also perfect, and although i understand a little she understands everything and manages t get us a few extras thrown in on todays trip. We stop at Denniss mums to collect breakfast and lunch and then make our way to the flats. How he knows where he is driving is something to respect as it all just looks the same and even the tyre marks are no clue as there are hundreds of them . He stops in a place and Mark with his hiking boots gets out. There is quite a lot of water surrounding us only about 2 inchs but with how cold i am already i certainly dont want wet feet. Dennis gets out a couple of stools and tredding on the raised salt platforms we manage to get out to take some photos of the sun rising over the mountain range. The sun's reflection on the salt is stunning and we head back into the truck to drive to the salt hotel on route we see little mountains of salt, and these are made by the villages to dry out and use for table salt. We arrive at the hotel and take our breakfast , and ake a small walk around the hotel built ut of salt that has every flag outside but not the unioin jack. Next stop was the isla which is an island in the middle of the salt plain that is filled with cactus, i thought this was going to be really touristy as when we pulled up there were about 2other 4x4s here , but Dennis had timed it perfectly and as we got out everyone else seemed to leave so we had the island to ourselves. The cactus on here were huge and towered above us and when we reache dthe top the viiew was truly amazing. The island was formed by a sub terrainial volcano many years ago and its amazing that any form of life can actually live on here, but it obviously works somehow and really is a jewel in the crown . The accent to the top once again takes my breath away and we are currently at four thousand metres above sea level , any type of physical exursion really takes its toll, and i am glad when we finish our photo opportunities and make our way down. All public toilets here charge you to use them and issue you with a small piece of toilet paper that cant be flushed down the toiet as their systems cant handle it. The next stop is the volcanoe and we drive along a small dirt track that leads off the salt flat and into a little village that we buy the tickets for entry to. Just under the volcanoes summit is a cave filled with skeletorial mummies froom the 12th century.Its really quite spooky , AND AS WE ENTER THE CAVE IS A SMALL BOLIVIAN MAN WHO TELL US ABOUT THE MOTHER AND CHILD SACRIFICIAL MUMMIES THAT WE SEE WHEN HE SHINES HIS TORCH ON THEM. tHERE ARE ALSO MUMMIFICATIONS OF vacones a small version of the llama family. We only spend a smal amount of time here as staning here looking at the remains of kids who have been sacrificed doesnt tick any boxes for me. We drive back down the hill and out of the village to a central area on the salt flat and make our pitch for lunch. There is someting quite irronic about sitting on a plastic stool in the middle of this sea of salt eating a t bone steak with a volcan behind us and Mark and i just sit back and take it all in. After dinner is the imaginitive photo shoot and the photos will tell this story for themselves, but Dennis is an absolute god send at giving us ideas and setting them up. The obligatory posing done we drive back across the salts and dennis stops to show us the hole that have been made to obtain pieces of salt crytiliization , i get a bit nervous because when i put my hand into the whole there is water underneath, but Dennis assures me there is nothing to worry about and its back in the jeep to drive to the small village sellng artisan bits and pieces . I have no intention of buying anything, but when i see hat similar to the one i have given to Suiali back in Brasil and find its only 3.50 i make my purchase. Our last stop is tthe train cemetary and to be honest isnt really what i was expecting so a few snapshots and were out of there . Lisa and Jan are heading back to spend a night inVilla de Mar befor there onward journey, so we say our goodbyes and can honestly say its been a pleasure spending the past couple of days with them . They have recommended the pizza in their hostel so mark and i spec our tickets for tomorrows journey and head there for our tea. Wow it has to be one of the best pizzas we have eaten and certainly the best in South America and we wash it down with a bottle of homemade lemonade . Full to the brim its another early night, well we do have a double, and that doesnt happen often so lets say we finish the day making hay while the sun shines.Read more

You might also know this place by the following names:

Uyuni, UYU, Ujūnis, Уюни, Уюні, 烏尤尼

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