Bolivia
Departamento de Potosí

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243 travelers at this place:

  • Day16

    Uyuni Roadtrip II (Bolivien)

    October 7 in Bolivia

    Die Nacht war glücklicherweise doch nicht so kalt wie befürchtet, aber auf 3.500m zu übernachten setzt meinem Kopf ordentlich zu: Koka-Blätter kauen und viel trinken!

    Aber auch heute hat sich das frühe Aufstehen und die Höhenkrankheit gelohnt. Kakteen und Lamas so weit das Auge reicht und angenehme Temperaturen um die 25 Grad.

    Der Canyon war dann aber doch ein wenig zu hoch für mich und nicht ganz mit meiner Höhenangst zu verbinden, aber dennoch ein traumhafter Ausblick. In der Geisterstadt gab es dann nichts außer zerfallene Gebäude und ein Kiosk mit Kaktusbier: schmeckt :D

    Morgen früh geht es dann schon um 4 Uhr zum Sonnenaufgang in die Salzwüste, vorher übernachten wir aber im Salzhostel: Wände, Böden und Treppen sind aus Salz, aber das beste ist: es gibt warme Duschen!

    Ich treffe hier auch alle Leute aus den Hostels in Valpariso und La Serena wieder, scheinbar haben wir alle die gleiche Route!
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  • Day17

    Uyuni Roadtrip III (Bolivien)

    October 8 in Bolivia

    Wow was für ein Abenteuer! Heute morgen sind wir um 4.30 aufgebrochen um den Sonnenaufgang in der Uyuni Salar, der größten Salzwüste der Welt zu sehen! Auf der Isla Incahuasi, dem einzig grünen Gebiet in der sonst schneeweißen Wüste, hieß es zunächst mal wieder Höhenmeter wandern und das am frühen Morgen! Mittlerweile bin ich tatsächlich an die Höhe gewohnt: mir bleibt zwar immer noch die Luft weg, aber ich habe keine Kopfschmerzen mehr.

    Der Sonnenaufgang und die Aussicht war atemberaubend und mit nichts zu beschreiben. Die bis zu 4 Meter hohen Kakteen machen das Bild perfekt.

    Nach einem verrückten Frühstück (Erdbeer Joghurt, Kuchen, Müsli und Instant Kaffe und Milch) fuhren wir mitten in die Wüste um die Gunst der endlosen Fläche zu nutzen und Bilder mit optischen Täuschung zu schießen. Diese Wüste ist einfach wunderschön und so unrealistisch.

    Anschließend fuhren wir in das erste Salzhotel und den Friedhof der Züge.
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  • Day16

    Uyuni Roadtrip I (Bolivien)

    October 7 in Bolivia

    Naja Roadtrip kann man es eigentlich gar nicht nennen, denn es gibt keine Straßen hinter der chilenischen Grenze! Heute habe ich mich mit unserem Fahrer Michaelo, einer netten Schweizer Familie und 2 Backpackern aus England morgens früh auf den Weg durch die Salzwüste gemacht. 3 Tage werden wir unterwegs sein und voraussichtlich wenig Zivilisation sehen!

    An der Grenze zu Bolivien durften wir zunächst 30 Minuten bei -5 Grad auf unseren Stempel warten. Anschließend gab es Frühstück vor dem Jeep und los ging es bis auf 4.800m. Die Höhenluft hat uns allen ein wenig zu schaffen gemacht: Kopfschmerzen, Übelkeit und Schwindel, aber die Aussicht war es wert: Flamingos, Lamas, Alpakas, Lagunen und und und...

    Also ich war von Chile schon schwer begeistert, aber Bolivien zeigt sich an meinem ersten Tag nochmals von einer ganz anderen Facette.

    Bolivien ist allerdings das ärmste Land in Südamerika und das merkt man in unserer ersten Unterkunft. Das wird definitiv die kälteste Nacht meines Lebens, ich hab alles an, was mein Dickerchen zu bieten hat. Der Wind pfeift uns um die Ohren, aber die Menschen sind super nett und haben und aus dem nichts ein klasse Abendessen gezaubert.
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  • Day47

    Uyuni - Salzwüste

    October 17 in Bolivia

    Hola Amigos
    Die letzten 3 Tage waren ich mit meinen Guide und einem Fahrer unterwegs im Hochland des Altiplano und den Anden. Zuerst ein Tag in der Salzwüste inkl. Übernachtung in einem Salzhotel kompl. gemacht aus Salzstein. Sensationelle Tour mit Sonnenuntergang und Apéro und tollen Fotos😉.

  • Day28

    Warnung!
    Der kommende Beitrag beinhaltet weniger interessante Fakten über einen Teil Südamerikas, dafür umso mehr Haschen für Mitleid und Meckern auf hohem Niveau. Wir hatten bis jetzt immer Glück und uns ist nichts wirklich Schlimmes widerfahren, was natürlich auch hoffentlich so bleibt.
    Aber manchmal tut ein bisschen Jammern einfach gut. Habt viel Spaß beim Lesen!
    Liebe Grüße die Gastautorin Lotti

    Es hieß mal wieder früh auftstehen nach einer erholsamen Nacht in Pumamarca. Da das Frühstück ja leider ausblieb ging es mit leeren Magen und dem lokalen Bus in die nächstgrößere Stadt, Tilcara, aus der uns ein Bus zur Grenze nach La Quiaca bringen sollte. Das Bus Ticket war schnell gekauft, genauso wie zwei Empanadas und eine trockene Kokosmakrone. Zwar kein sehr reichhaltiges Frühstück aber wir finden schon etwas in der Grenzstadt - dachten wir.
    Als wir gerade unsere Plätze im Bus eingenommen hatten und schon im Rucksack nach den Empanands suchten, die wir ja jetzt genüsslich auf der Fahrt verspeisen konnten, stieg noch schnell ein letzter Fahrgast zu, der sich sogleich auf den freien Platz hinter uns fallen ließ. Oh nein, nicht der schon wieder! Den Typen konnten wir ja so gar nicht riechen und das im wahrsten Sinne des Wortes. Der junge Mann kannte sich nämlich blendend mit der Entstehung von Buttersäureester in Folge eines asketischen Lebens, was die Körperpflege betrifft, aus. Die Empanadas blieben also im Rucksack dafür kam der Pulloverärmel als Nasenschutz zum Einsatz. Als dann Clara kurz vor dem Erbrechen stand verließ uns unser Hintermann und wir konnten ersteinmal aufatmen. Der Magen hatte sich gerade wieder etwas beruhigt, da stieg eine nette Frau ein, die den Busflur hoch und runter lief und dabei "Aipisa" rief. Wir wussten zwar nicht was das sein soll aber der Nebenmann bekam in einer kleinen Tüte zwei Bällchen gereicht, die mit Schinken und Käse gefüllt waren. Das sah doch gut aus also bestellten wir näturlich in perfektem Spanisch zwei "Aipisas". Uns wurden zwei Stücken Pizza gereicht und die Erkenntnis, das die Argentinier wirklich einen ausgeprägten Akzent haben. Was für uns nämlich "Aipisa" war bedeutet eigentlich "Hay Pizza" also " Es gibt Pizza". Naja also gab es statt kulinarischem Experiment ne trockene Pizza.
    In La Quiaca angekommen brachte uns ein Taxifahrer zur Genze, die wir dann eigenständig überquerten. Klingt spannender als es ist, die Grenze ist nämliich nur eine Brücke, an dessen Fuß sich auf jeder Seite ein kleines Häuschen mit Beamten befindet die einem die Aus- und dann wieder Einreise in Bolivien datieren sollen. In unserem Fall aber gab es einen Stempel und einen Ausreisebeleg auf der argentinischen Seite aber weder einen Stempel noch eine hilfreiche Auskunft auf der bolivianischen Seite. Da dort anscheindend Stempeltinte gespart werden soll, werden wir mal sehen ob sie uns nach unserem Aufenthalt hier in Bolivien wieder nach Argentinien reinlassen - es bleibt spannend.
    Ähnlich ging es für uns weiter, da nun ein funktionierender Geldautomat gefunden werden musste, da Kartenzahlung in Bolivien nicht gerade im Trend liegt. Um der Tragödie vorzugreifen, kein Geldautomat wollte uns beglücken und der Zug, den Clara im Internet herausgesucht hatte um nach Uyuni zu kommen, fuhr seit 8 Monaten nicht mehr wegen Schienenarbeiten. Und da regt sich mal einer über die deutsche Bahn auf.
    Ohne Bolivianos und eine Ahnung wie es jetzt weitergeht fuhr uns ein freundlicher Taxifahrer, der damit einverstanden war in argentinischen Pesos bezahlt zu werden, zum Busbahnhof. Dort angekommen konnten wir erfreulicherweise festellen, dass noch an diesem Tag ein Bus nach Uyuni ging. Sehr gut, der Tag war also gerettet. Da das ja jetzt geklärt war, konnten wir das bestehende Grummeln im Magen nicht, wie vermutet, der Aufregung über das Ungewisse sondern dem Hunger zuordnen. Der gut ausgeschilderte Busbahnhof verriet uns daraufhin, dass es ein Restaurant und eine Küche zu geben scheint. Eine Küche auf dem Busbahnhof, das ist doch perfekt für unsere halbe Packung Nudeln und die Fertigtomatensauce, die wir noch haben. Dann mal auf zum Kochen.
    Ihr ahnt es sicher schon, das Phänomen einer Gemeinschaftsküche auf einem Busbahnhof mittem im Nirgendwo war nur ein Traum unseres hungrigen Selbst. Die Köchin des Restaurant starrte uns nämlich an, als seinen wir verrückt, als wir plötzlich mit Sack und Pack in ihrer Küche standen.
    Nach ein paar entschuldigen Worten unsererseits nahmen wir im Restaurant Platz. Der Kellner trat uns noch ganz freundlich gegenüber bis wir ihm eröffneten, dass wir gern in argentinischen Pesos zahlen würden, da wir keine Bolivianos haben. Wenn in Deutschland ein Nein ein Nein ist wird es hier irgendwann zu einem Na gut. Also durften wir nach genung Betteln dann doch Essen bestellen. Natürlich gab es dafür ein sattes Trinkgeld.
    Die sechstündige Busfahrt nach Uyuni konnte also mit allen erfüllten Grunbedürfnissen angetreten werden. Schon fast aus dem Busbahnhof raus stellte uns Bolivien aber vor das nächste Problem. Ein Mitarbeiter des Busbahnhofs kam in den Bus und sammelte von jedem Gast 2 Bolivianos ein. Eine Gebühr die für die Nutzung des außerordentlich schönen und funktional wertvollen Bahnhofs fällig wurde. Nicht nur, dass wir die Bezahlung nicht einsahen, es gab immernhin nicht mal eine öffentliche Küche, wir waren auch schlichtweg nicht in der Lage zu bezahlen aufgrund des Magels an ortsansässiger Währung. Aber auch hier rettete uns die Warmherzigkeit der Südamerikaner. Ein argentinisches Paar, was unsere Notlage mitbekommen hatte bezahlte unsere Gebühr und nahm unseren Dank mit einem "Gern geschehen" auf Deutsch an. Guido, der für die argentinisch-deutsche Handelskammer arbeitet und zusätzlich Deutsch unterrichtet, war mit seiner Freundin Marianna auch auf dem Weg nach Uyuni um die Salzwüste zu besichtigen. Unsere neuen Freunde halfen uns mit großer Geduld unser Spanisch zu verbessern und teilten außerdem ihren Mate Tee mit uns. Eine große Ehre hierzulande.
    Auch wenn wir verschiedene Meinungen beispielsweise zu Pizza oder Schnitzel hatten, so waren wir vier uns doch alle einig, dass die Busfahrt schrecklich war. Denn, was uns am Anfang der Fahrt im Reisebus als mollig warm vorgekommen war wurde irgendwann zur Sauna, da die Klimaanlage des Buses kaputt war. Aber wenn schon das eine nicht geht dann kann ja wenigstens die funktionierende Heizung vollends genutzt werden. So hatten wir uns das mit der Akklimatisierung nicht so ganz vorgestellt. Aber gut der Busfaher weiß ja schon was er macht, wenn er zum Beispiel statt der Hauptstraße lieber das Flussbett benutzt um seine afrikanischen Rangerträume wahr werden zu lassen.
    Nach sieben Stunden Fahrt angekommen in Uyuni, empfängt uns das Hostel direkt am Busbahnhof, das gewünschte Hostel konnte ja leider nicht gebucht werden, weil ein Internetcafe in Bolivien nicht dazu verpflichtet ist Internet zu haben, weder mit einer warmen Dusche noch mit einer Heizung, die bei den 7 Grad hier echt ganz nützlich gewesen wären. Dafür gibt es seit 2 Tagen mal wieder Internet und es können die Finanzen gecheckt, der Familie getextet und ein Plan für den kommenden Tag erstellt werden, woraufhin auch das Organisationstalent dieser Gruppe beruhigt einschlafen kann.
    Als Fazit kann man sagen, dass der Titel des Beitrages deswegen gewählt wurde, da , auch wenn uns hier in Bolivien, bis jetzt, weder die Landschaft noch das Obstangebot überzeugt hat so haben uns die Menschen hier doch immer wieder mit ihrer Hilfsbereitschaft, ihrer Offenheit und ihrer Warmherzigkeit den Tag gerettet.
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  • Day32

    Cementario de trenes - Uyuni

    November 8 in Bolivia

    Tag 1 unserer Jeeptour: Wir kamen schon um 4 Uhr morgens in Uyuni an und hatten dementsprechend erst mal wenig Schlaf. In einem Café warten wir gespannt darauf dass endlich die Sonne aufgeht und wir uns eine Tour für die nächsten Tage suchen konnten. Zum Glück konnten wir direkt um 10 Uhr starten. Unser erster Stopp war der Zugfriedhof in der Nähe von Uyuni. Ein super Fotomotiv!Read more

  • Day32

    Incahuasi

    November 8 in Bolivia

    Immer noch Tag 1 unserer Jeeptour: Mitten in der Salzwüste gibt es mehrere „Inseln“ aus getrockneten Korallen auf denen heute Kakteen wachsen. Viele davon sind über 1000 Jahre alt! (Sie wachsen nur 1cm alle 10 Jahr und ragten weit über unsere Köpfe hinaus!) Zum Abschluss unseres ereignisreichen erste Tages genossen wir den Sonnenuntergang in der Salar de Uyuni.Read more

  • Day27

    Salar de Uyuni

    November 17 in Bolivia

    Herzenswünsche…

    Hallöchen nach Deutschland,

    ich habe jetzt 3 Tage Salar de Uyuni – die Salzwüste - hinter mir und bin absolut sprachlos. 😮

    Meine Erwartungen wurden bei weitem übertroffen und ich bin einfach nur immer wieder begeistert, wie schön und wunderbar dieses ganze Land ist. 🥰

    Gestartet sind wir am Donnerstagmorgen, eigentlich um 7:00 Uhr. Daher stand mein Wecker auf 6:45 Uhr. Im Normalfall reicht das und die Guides sind eigentlich eh zu spät. Donnerstag waren sie bereits um 6:40 Uhr da. Meine Zimmernachbarn haben mich dann geweckt und 10 Minuten später stand ich völlig abgehetzt draußen.

    Danach ging es über die Grenze nach Bolivien und plötzlich wurde es einigen schlecht. Klar dachte ich und schaute auf meine Höhenapp 👉🏼 4.300 Meter! Ich hatte mir wirklich viele Gedanken über die Höhenkrankheit gemacht und auch sämtliche Backpacker ausgefragt, daher wusste ich, entweder geht’s mir total schlecht oder ich habe Kopfschmerzen und bin schnell aus der Puste, weil die Luft dünn ist. Da es mir gut ging, war ich also erstmal beruhigt. 🤓

    So blieb es dann auch, obwohl wir bis auf 4.900 Meter hoch sind und in 4.500 Meter übernachtet haben. Am nächsten Morgen hatte ich etwas Druck im Kopf, als ich meine Schuhe zugebunden habe und nach 100 Metern laufen, hatte ich Atemnot. 🥵

    Die Landschaft und die Tiere entschädigen das allerdings sofort und man vergisst die Anstrengungen. 🦙🗻

    Nach der Grenze wurde der Bus auf Geländewagen aufgeteilt, je 6 Personen in einem Fahrzeug. Ich hatte 3 Spanier aus Bilbao in den 60’gern und ein brasilianisches Pärchen aus Rio in meinem Auto. Die beiden konnten etwas Englisch und haben mir dann geholfen, wenn ich Fragen hatte.

    Ansonsten habe ich die drei Tage ohne Netz und ohne reden auch sehr genossen. Ich habe fast nie Zeit mal ein Buch zu lesen, da ich dauernd bis spät abends unterwegs bin und dann noch dusche, einkaufe, koche, Leute kennenlerne oder was mit denen unternehme, die ich bereits kenne. Da ich auch noch einiges vor habe, bleibt mein Zeitplan straff und ich kann und will es mir nicht leisten auch nur einen Tag zu verlieren. Freizeitstress ich weiß ☝🏼 aber ich fliege ja auch nicht umsonst soweit.

    Den ersten Tag sind wir zu verschiedenen Lagunen und Seen gefahren, haben nochmal Geysire gesehen, waren in warmen Quellen schwimmen und waren an der Laguna Colorada. Der See ist pink und in ihm sind hunderte Flamingos. Davor grasen Guanakos, Lamas, Alpakas und Vikunjas. Die Farben alle zusammen pink, grün, blau, weiß (Salz). Ich kann das nicht in Worte fassen. Und die Ausmaße des Ganzen sind auch auf Fotos nicht wirklich festzuhalten. Bei den Geysiren war ich das zweite Mal völlig perplex. So stelle ich mir andere Planeten vor. Es roch stark nach Schwefel und die heiße Flüssigkeit war Silber. Wenn ich es nicht selbst gesehen hätte, würde ich denken die Bilder sind nicht echt.

    Danach ging es in unser erstes Hostel und wir haben noch gemeinsam Abend gegessen und uns mit Händen und Füßen verständigt. 🙈🙉🙊

    Der zweite Tag fing um 7:00 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück an und danach sind wir direkt durchgestartet. Wir haben uns verschiedene Felsformationen angesehen und wieder unglaublich viele einheimische Tiere gesehen, die an Seen grasen. Wir sind Felsen hochgeklettert und haben von oben alles in Ruhe beobachtet. Dann sind wir noch in einen Canyon gefahren. Da Höhe aber nicht ganz meins ist, bin ich nicht bis an die Grenze gegangen um Fotos zu machen. In Arequipa gibt es den Colca Canyon, der soll 2-mal so groß sein wie der in den USA – aber da ich für Höhe nicht gemacht bin, sind das Dinge die ich ausgrenze. 🤷🏽‍♀️

    Abends sind wir dann in unserem Salzhostel angekommen. Ich hatte ein Zimmer ganz für mich allein mit eigener Dusche. Die Wände sind wirklich aus Salz, die Luft ist dadurch auch sau trocken und das einatmen beim Schlafen fühlte sich wirklich seltsam an. Unsere Stimmen waren am nächsten Morgen – als es um 4:00 Uhr los ging – auch allesamt angeschlagen.

    Und dann bei beginnendem Sonnenaufgang, war ich endlich am Ziel. Einer meiner Herzenswünsche war die Salzwüste. Und da stand ich nun. Was in diesen Momenten alles über mich einbricht, kann ich nicht beschreiben. Es gibt Orte die sind so unbeschreiblich. Einziger Wehmutstropfen – es ist absolute Trockenzeit, bedeutet die Salzwüste ist trocken. Wenn sie nass ist, dann wirkt die Oberfläche wie ein überdimensionaler Spiegel und man sieht den Himmel auf dem Boden. Wenn ihr Salar de Uyuni googlet, werdet ihr auf diese Bilder stoßen. Ich wusste das vorher, hatte aber gehofft unser Guide würde einige feuchte Stellen kennen zu denen er uns für ein paar Bolivianos fährt. Es wäre für mich auch kein Grund gewesen die komplette Regenzeit hier mit zu nehmen. Aber ich werde irgendwann dorthin zurück kehren, da ich den wortwörtlichen Himmel auf Erden live sehen will. ❤️ 10.000 Quadratkilometer damit ist sie die größte und höchste Salzwüste der Welt!

    Ich habe so viele Bilder gemacht mir fällt es unglaublich schwer die richtigen auszuwählen und werde euch noch mehr zeigen, wenn ich Zuhause bin. 😍

    Als wir gegen frühen Nachmittag dann in Uyuni angekommen sind, gab es das erste Mal wieder Wlan. Ich habe mich dann entschieden eine Nacht zu bleiben und etwas vor Ort zu buchen. Meine Haut war so trocken, ich wollte nur duschen. Die restliche Gruppe hat die Rücktour zur Atacama Wüste gebucht, sodass wir uns in Uyuni alle herzlich verabschiedet haben. Im Hostel angekommen, musste ich erstmal eine halbe Stunde auf das Zimmer warten, dann habe ich meine komplette Wäsche abgegeben und mir eben was kurzes übergeschmissen und bin in die Stadt. Dort angekommen habe ich mir eine neue Simkarte besorgt, da meine private bereits nach 3 Wochen aufgebraucht war und ich diese in Bolivien nicht aufladen kann.

    Danach habe ich die Busstation gesucht und mir ein Ticket nach Sucre besorgt. Im Hostel angekommen die Buchungen für die nächsten Tage vorgenommen, endlich geduscht und nun sitze ich am Blog und sortiere Bilder.

    Liebe Grüße und bis bald aus Sucre!

    Angi
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  • Day29

    Salty Desert Adventure - Tag 1

    October 3 in Bolivia

    In Uyuni waren wir hauptsächlich nur, um uns an die Höhenlage von 3500m zu gewöhnen und unsere Jeep Tour zu buchen und zu beginnen. Es sollte 3 Tage mit dem Jeep durch die größte Salzwüste der Welt und die Umgebung gehen. Pünklich 10 Uhr holte uns unser Guide Peter (ein echter Urboliviane) ab. Wir waren schon drei Mädels, die im Hostel warteten. Megan (sprich Migän) die gebürtige Südafrikanerin wohnhaft in Amsterdam war uns gleich sympatisch. Vor dem Office trafen wir dann noch auf unsere weiteren drei Mitreisenden eine Luxemburgerin, ein Kanadier und ein Chinese (der ausnahmsweise mal länger als nur 2 Wochen reist). Eine sehr angenehme, junge Truppe. Nachdem alles Gepäck in einer Plane vor dem Staub schützend auf dem Dach verstaut wurde, ging es in dem Siebensitzer auf zur ersten Station der Tour: ein Zugfriedhof (ich kenne da ja Angehörige, die hier Stunden zubringen könnten). Dass unsere Windschutzscheibe mehrere Risse hatte beunruhigt emich nur geringfügig. Dort angekommen war uns klar, warum unser Unterfangen einen Zug nach Uyuni zu nehmen sinnlos war. Alles verrostete Züge, die früher zum Salztransport genutzt wurden. Schon hier haben wir mitbekommen, dass das alles ganz schön touri wird, da alle Unternehmen die gleichen Stopps in selber Reihenfolge machen, allerdings bekommt man das alles nicht ohne Tour zu sehen. Auf dem Weg zum nächsten Halt, haben wir kurz Halt um das Mittagessen einzupacken. Dann ging es in das kleine Örtchen Colchani, das nur aus einer Straße mit Touriständen bestand, aber das gehört ja irgendwie auch dazu, damit die Einheimischen auch was von dem Tourismus haben. Dann ging es endlich los, denn das Örtchen ist das Tor zur Salar de Uyuni (der größten Salzwüste deer Welt). Bevor es zum Mittelpunkt der Wüste ging, gab es Mittagessen in einem kleinen Salzhostel Playa Blanca. Das Essen war überraschend gut. Quinoa (ähnlich wie Reis), gekochtes Gemüse, Kartoffeln, Würstchen und Steak. So ein üppiges Mahl hatten wir gar nicht erwartet, da es hieß dass das Essen sehr basic sein soll, aber das Essen sollte schon nach an seine bzw unsere Grenzen stoßen. Da die 200km mal 100km Große Salzwüste groß genug für alle Gruppen ist, gab es genug Platz um ungestört Fotos zu machen, natürlich dürfen die typischen Proportionsbilder nicht fehlen. Da wir alles gaben um die bestmöglichen Bilder zu erzielen, hatten wir alle sehr schöne Salzflecken auf Hose und Shirt. Und man unterschätze die Sonne auf dreieinhalb tausend nicht: den Scheitelbrand konnten wir auch mit Cappi nicht mehr rückgängig machen. Alles andere war ja gut eingecremet. Nach guten 1,5 h Fotosession ging es querfeldein zur Inse Incahuasi, auf der ganz viele Kakteen wachsen und man einen super Blick über die weiße Endlosigkeit hat. So ganz hatten wir uns noch nicht an die Höhe gewöhnt, sodass tief einatmen nicht so möglich war. Das machte auch die 45 minütige Wanderung nicht besser, wir bewegten uns seeehr sehr langsam. Bei der Hitze aber wohl eh keine schlechte Idee. Übrigens gibt es keine Straßen oder ähnliches, sondern teilweise Wege, wo alle lang fahren und sich dadurch Fahrrillen bilden bzw. geht es einfach irgendwo lang. So wird es auch in keiner Weise empfohlen diese Tour auf eigene Faust zu machen, da man schnell die Orientierung verlieren kann und der Untergrund auch nur für wirklich geübte Fahrer ist. Trotzdem haben wir 2 französische Wohnmobile gesehen, die anscheinend selbstständig unterwegs waren, halte ich für eine gewagte Idee, besonders weil es sich nicht um ein Buschtaxi handelte. Den Tag schlossen wir mit einem schönen Sonnenuntergang ab und verließen die Salzwüste. Dann ging es in die erste Unterkunft: das Salzhotel in San Juan. Die Wände waren teilweise wirklich aus Salzblöcken gebaut und der Boden bestand auch aus Salz-Sand. Die Unterkunft war halbwegs warm (draußen waren mittlerweile nicht mehr als 5 Grad, wie üblich in der Wüste) und jeder hatte ein Doppelzimmer. Toiletten und Duschen waren etwas rar, aber nachdem es wieder warmes Wasser gab, tat die Dusche auch sehr gut (es sollte die letzte für die nächsten 2,5 Tage sein). Nun zum Thema Essen: bis jetzt war der Tag echt perfekt und eine Suppe als Vorspeise war auch ein guter Auftakt, jedoch reichte die Hauptspeise vorne und hinten nicht zum satt werden. Uns war bewusst, dass es nicht zu viel Essen geben sollte, aber eine durchschnittliche Person sollte satt werden. Ich weiß, dass ich viel essen kann, aber ich brauche nun auch keine Massen um satt zu werden und das war eindeutig zu wenig. Das hatte unsere Chinese Freund Gi noch nicht so ganz begriffen und schaufelte sich erstmal auf, sodass für die anderen noch weniger zur Verfügung stand. Na ja durch den winzigen Nachschlag und Kekse war wenigtsten die notwendigste Grundsättigung erreicht. Keine Sorge, das wird die einzige Meckerei bleiben. So ging der erste Tag unserer Reise zu Ende und alle fielen geschafft ins Bett.

    Update: Nach einer kurzen Beschwerde-Email bekommen wir 12,5€ als Entschädigung wieder.
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  • Day33

    600 km durch die Wüste...

    December 3 in Bolivia

    Endlose Weite, Salz, Sand, Lagunen in allen Farben, Flamingos....die Eindrücke und Farben sind kaum in kleinen Bildern darstellbar...weitere Highlights waren ein nächtliches Bad unterm Sternenhimmel in heißen Quellen (das Umkleiden am Beckenrand nach dem Baden bei 5 Grad war herausfordernd) und eine Nacht in einem Hotel aus Salz...Read more

You might also know this place by the following names:

Departamento de Potosí, Departamento de Potosi, Potosí

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