Bolivia
Departamento de Potosí

Discover travel destinations of travelers writing a travel journal on FindPenguins.
Add to bucket listRemove from bucket list
Top 10 Travel Destinations Departamento de Potosí
Show all
Travelers at this place
    • Day123

      Salzwüste Salar Uyuni!🏳🧂

      February 10 in Bolivia ⋅ ☀️ 14 °C

      Um 6:30 Uhr sind wir in Salar Uyuni angekommen und direkt vorm Bus abgeholt. Vera, Olivia und ich wurden zum Office gebracht, wo wir dann die Eckdaten für die dreitägige Tour bekommen haben. Um 10:30 Uhr sollte es mit einem Jeep losgehen. Bis dahin hatten wir noch Zeit frühstücken zu gehen und einen Abstecher auf dem Markt zu machen. Dort gibt es alles was man sucht. Ich find den Markt fast den besten den ich auf meiner Reise gesehen hab. Hier gehen wir am Abend des dritten Tages auf jeden Fall Abend essen.

      Unser erster Stopp war dann die Cerementoria de trenes - ein Friedhof für alte Zügen. Vor 80 Jahren wurde sie hier stehen gelassen und rosten seitdem hier in der Wüste vor sich hin. Die Lokomotive sind aus Europa und haben Mineralien von Bolivien nach Chile gebracht. Lang ists her. Auf jeden Fall ne coole Fotokulisse für paar Schnappschüsse. Mit einer Drohne wäre das ein Traum gewesen!

      Bei uns im Jeep ist noch eine Spanierin dabei und beim zweiten Stopp bei einem Markt haben wir noch ein argentinischen Pärchen aufgesammelt. Der Markt war mit der Salzproduktion aus der Gegend verbunden. Jede Familie hier hat mit der Schürfung und Vermarktung von Salz aus der Salzwüste zu tun. Es muss aufbereitet und getrocknet werden. Ich hab stattdessen bei den Textilläden rumgeschaut und mir ist ein Poncho ins Auge gefallen. Mein farbiger Poncho aus Mexiko wurde mir ja leider geklaut und seitdem hab ich immer wieder die Augen offen gehalten und heute greif ich zu, bevor es zu spät ist.

      Danach ging es voll beladen los. Ab in die Salzwüste! Die Landschaft ändert sich schnell und auf einmal fahren wir auf einer schmalen Salzstraße durch die Salzwüste. Die Salzwüste ist mit einer 10 Zentimeter tiefen Wasserschicht bedeckt, was ich zuerst gar nicht verstanden hatte. Während der Regenzeit ist die Wüste nämlich gar nicht trocken, sondern mit Regenwasser überflutet. Es sieht absolut surreal aus. Endlose Weiten sieht man eine ruhige Oberfläche, worin sich Himmel und Sonne spiegeln.

      Der Jeep fährt von der leicht erhöhten Straße ab und fährt quer Feld Beet durch das Wasser. Die Reifen stehen circa 10 Zentimeter im Salzwasser. Irgendwann machen wir einen Stopp und steigen mit unseren Gummistiefeln aus. Toll! Kleine Salzkristalle schwimmen auf dem Wasser an deinen Füßen vorbei. An manchen Stellen verschwindet ein kleines Loch unterhalb der Wasseroberfläche im Salzboden. Der Boden ist hart und wenn man bisschen das Salz wegschiebt, dann stößt man auf eine harte alte Salzschicht, die von der letzten Regenzeit kommt und inzwischen durch die letzte Trockenzeit hart getrocknet ist.

      Von dort aus sind wir erstmal weiter zum Mittagessen. Mitten in der Salzwüste eine Art großes Picknickhäuschen - gebaut aus Salzblöcken. Unser Fahrer hat selbst essen vorbereitet und so saßen wir dann auf den Salzstühlen und haben auf den Salztischen gegessen. Kurz danach hat bei mir die Müdigkeit reingekickt und ich hatte ein mega Tief. Ich vermute mal ich spür die Bergtour und den geringen Schlaf der letzten Tage in den Knochen. Meine Augen haben gebrannt von dem ganzen hellen Licht und ich wollte nur noch irgendwo schlafen. Im Jeep hab ich dann nen kurzen Powernap eingelegt und nach ner halben Stunde sah die welt wieder anders aus.

      Danach sind wir weiter gefahren - mitten in die Salzwüste, wo nichts und niemand dann mehr da war. Nur wir. Hier haben wir die Geimeinschaftsbilder und Videos gemacht. Also bestimmt 2-3 Stunden Fotoshootings. Es sind halt unglaublich witzige Perspektiven mit dieser Landschaft möglich, weil das menschliche Auge keine Anhaltspunkte für Größen in der Wüste findet.

      Zum Sonnenuntergang sind wir nochmal zu einem anderen Spot, wo wir den Sonnenuntergang angeschaut haben und der war einer der schönsten jemals. Nachdem die Sonne weg war, ist es erst richtig losgegangen. Der Himmel hat jede mögliche warme Farbe angenommen und auf allen Bilder hier im Footprint ist übrigens kein Filter. Es war der Wahnsinn! Eine Stunde nach dem Sonnenuntergang sind wir immer noch vor diesem beeindruckenden Himmel gestanden.

      In der Dunkelheit sind wir dann durch das Salzwasser raus aus der Salzwüste und zum "Salzhotel" wo wir dann Abendessen bekommen haben. Ich teile mir ein Zimmer mit Vera und Olivia und muss sagen ist witzig mit den beiden. Gibt immer wieder mal lustige Momente.

      Da ich heute während dem Tag immer wieder mal fix und fertig war, bin ich früh eingeschlafen.
      Read more

      Traveler

      Schön, dass Du d Salzsee siehst...mir ‚fehkt‘ der noch, da wir damals lieber ganz i d N v Perus gefahren sind zu d besten Ausgrabungen, die ich je gesehen habe ; wir waren dort d ersten Touristen überhaupt!

      2/11/22Reply
      Traveler

      Und ja, d Müdigkeit nach d 6Tausender kommt erst nach u nach durch, ist normal...u schau, dass Du i LP d Poncho kaufst, d sind dort echt gut v d Qualität u v Preis her....d dortige Markt ist lohnenswert...u erst vor Schluss hingehen, da senken sie d Preise!! ..: Weißt Du schon, wie es weitergeht??? du wirst evt nach Chile nicht

      2/11/22Reply
      Traveler

      heutiger Footprint verrätst (13.02.)

      2/13/22Reply
      2 more comments
       
    • Day124

      Me gusta Bolovia!🇧🇴 Y las Lagunas!🚩

      February 11 in Bolivia ⋅ ☀️ 9 °C

      Nach acht erholsamen Stunden Schlaf klingelt um 8 Uhr der Wecker. Um 6:30 Uhr gibts Frühstück und um 7 Uhr ist schon Abfahrt. Das Frühstück und generell das Essen auf der Tour ist bisher eher sperrlich. Weißes Weißbrot mit kalten Rührei.

      Unsere Rucksäcke wurden wieder auf den Jeep geschnallt und ab die Post. 3 Stunden brauchen wir zum ersten Spot - Valle de los Rockes. Ein Steinlandschaft mit großen merkwürdig geformten Felsen. Alles in der Farbe braunorange. Mit den Bilder kann man sichs ganz gut vorstellen.

      Weiter ging die Fahrt bis wir die Dornsavanne erreicht haben. Die Berge am Horizont sind einer weißen Puderschicht verziert und im Vordergrund hat den den trockenen Wüstenboden. Auf der Straße haben wir dann paar Bilder mit der Gruppe gemacht. Und einen Handstand. Coole Fotokulisse. Unsere Gruppe ist inzwischen aufgetaut und wir verstehen uns alle gut.

      Immer wieder halten wir mit dem Jeep an, um die Landschaft zu erkunden. Heute lass ich mal wieder dir Bilder sprechen.

      Mittagessen hatten wir dann an der Lagune Edionda, was als die stinkende Lagune übersetzt werden kann. Die Lagune ist an der tiefsten Stelle 80 Zentimeter tief und ist Schwefel und Bornitrin im Wasser gelöst. Auch leben viele Krebse bzw. Bakterien hier im Wasser und das zieht Flamingos an. Zu Tausenden stehen sie im Wasser und suchen nach Nahrung. Ein tolles Naturschauspiel! Die Sonne knallt nämlich schon ordentlich runter, aber warm ist es trotzdem nicht und eine kühle Brise weht durch das Tal.

      Auf einer Bank bei den Flamingos hat dann die Gruppe nach dem Mittagessen die Flamingos beobachtet. Mit dem Jeep ging es danach weiter zur nächsten Lagune. Hier haben wir was besonderes beobachten dürfen: Ein Gruppe von Pequnas haben sich am Wasser versammelt und gemeinsam getrunken. Ein super Fotomotiv mit dem blauen Himmel und den schneebedeckten Bergen.

      Weitere Stopps waren dann noch der Arbol del piedra, die Desierto Siloli, und das Highlight: Laguna de Colores. Bevor wir die Lagune erreicht haben musst wie aber erst in den Nationalpark einfahren und da kostet das Ticket für Extranjeros 20€.. teuere Geschichte aber wir verbringen heute und morgen hier.. Die Lagune war aber beeindruckend. Das Wasser ist teils rot gefärbt, an manchen Stellen blau und an wieder anderen mit Botnitrit bedeckt. Das Rot kommt von roten Planktom, das übrigens dann von den ganzen Flamingos gefressen wird und ihnen so ihre pinke Farbe verleiht. Beeindruckende Landschaften, die man erstmal auf sich wirken lassen muss.

      Übrigens ist es sehr windig und kalt hier in der Wüste. Nur die Sonne lässt dich bisschen Wärme spüren aber ich glaube der Schein der Fotos trügt. Es ist arschkalt und meine Augen sind extrem erschöpft von der Sonne. Bei jeder Gelegenheit setz ich Sonnenbrille auf oder mach die Augen ganz klein. Und sie tränen die ganze Zeit... und meine Lippen sind auch spröde.

      Ein letzter Halt waren dann die Geysire. In einer großen Dampfwolke schießen die heißen Gase aus dem Boden. Überall blubbert eine hellgraue Masse in den Schwefellöchern. Alle Berge, die ihr auf den Bildern seht , sind übrigens vulkanischen Ursprungs. Auch der Sand und die Steine hier in der Wüste kommen von Vulkanausbrüchen. Beeindruckend.

      Kurz nachdem die Sonne untergegangen ist, sind wir an der heutigen Unterkunft angekommen. Gleich daneben gibt es heiße Quellen. Superheiß. Wir hatten unser Abendessen, was paar kalte Nudeln mit einer halbherzig gekochten vegetarischen Tomatensuppe. Wir mussten relativ lang warten auf das Essen und deswegen hat uns Ganzalo dann eine Flasche Rotwein ausgegeben.

      Nach dem Abendessen sind wir durch die Eiseskälte zu den Termalquellen. Der Sternenhimmel ist Wahnsinn hier in der Wüste. Der helle Mond macht die Sicht allerdings ein bisschen lichttrüb. Die anderen haben zwei Estrellas Fuegas 🌠 gesehen, ich keine:/ Eine Stunde haben wir es hier ausgehalten bis wir dann in der ganzen Gruppe gegen 11 Uhr aus dem Wasser sind und den kalten 3 Minuten Rückweg angetreten haben. Ich bin hundemüde und einfach tot ins Bett. Das war ein langer Tag mit vielen Erlebnissen und tollen Naturschauspielen!

      Morgen ist der Plan um 5:15 Uhr auf zu stehen und den Sonnenaufgang in den Agzas Calientes anzuschauen. Die Sonne geht nämlich genau über dem See aus und es soll eine atemberaubende Kukisse sein, hat Ganzalo gesagt. Mal sehen!
      Read more

    • Day125

      Amenecer en las aguas calientes. 🌅X🔥🌊

      February 12 in Bolivia ⋅ ⛅ 15 °C

      5:15 Uhr: wir ziehen durch. Mit Stirnlampen bewaffnet gehen wir durch die eiskalte Wüstenluft zu den heißen Quellen, wo wir schnurstracks ins Wasser hüpfen. Es ist schon ein orangenes Band am Horizont zu erkennen, was sich langsam ausbreitet. Im Vordergrund stehen Flamingos im dampfenden Wasser und sind schon auf der Suche nach Plankton. Alles wahnsinnig schön.
      45 min später geht die Sonne auf. Wir saugen den Moment auf.

      Komplett heiß gelaufen ist es für den Körper auf einmal kein Problem mehr in der kalten Wüste, aus dem Wasser zu steigen und sich anzuziehen. Um 7 Uhr gibt es Frühstück. Alle hellwach und gut gelaunt sitzen wir am Tisch. Bis auf Marta. Marta hat mit der Höhe zu kämpfen und sie hat Kopfweh. So schlimm dass Ganzalo dann die Sauerstoffflasche ausgepackt hat und Marta die erste Stunde unserer Fahrt puren Sauerstoff geatmet hat. Ob es so schlau ist, am dritten Tag in Bolivien eine Wüstentour bis auf 5.000 Meter zu machen?? - man weiß es nicht, aber Beispiel Marta zeigt: ist es nicht..🤦‍♂️

      Unser Ziel heute Vormittag war auf jeden Fall die Lagune Verde. Normalerweise ist das Wasser türkis oder grün gefärbt. Gerade nicht weil des irgendwie mit der Regenzeit zusammenhängt. Der Ort ist aber nicht nur wegen der Lagune besonders, sondern auch weil hier drei Grenzen aufeinander treffen: Bolivien, Argentinien und Chile.

      Um nach Chile einzureisen braucht man ja zurzeit ewig viel bürokratischen Mist auszuführen, wie Impfungen im Ausland anerkennen lassen, separaten Impfausweis beantragen, Covid Krankenversicherung bis 50.000$ vorweisen, einen PCR-Test vor der Einreise und einen bei Einreise mit anschließender Quarantäne bis das negative PCR-Testergebnis da ist, und und und.. hier wäre es gerade so einfach über die Grenze zu spazieren, doch leider steh ich dann mitten in der Wüste..

      Nachdem wir paar Gruppenbilder gemacht haben und weiterfahren wollten, hat Gonzola bemerkt, das beim Reifen etwas nicht stimmt und hat den Reifen abgenommen und ein abgebrochenes Stück von der Bremse rausgefischt. Dafür dass der Jeep schon 20 Jahre alt ist, ist er nochmal ziemlich gut im Schuss. Vor allem dafür, dass er den ersten Tag ja immer durch das aggressive Salzwasser der Salar Uyuni fährt. Auch der Innenraum ist komfortabel und ist einfach groß und ziemlich perfekt für solche Wüstentouren. Gonzalo hat das Reifenproblem behoben und so haben wir die Rückreise angetreten. Es geht jetzt den ganzen Weg wieder zurück.

      Immer wieder mal Fotospots, ich hab im Auto geschlafen und werd für meinen schiefen Kopf von Vera ausgelacht, und irgendwann sind wir an der Lagune Claro angekommen, wo wir dann Mittagessen bekommen haben. Zwei Wochen das Essen von Gonzalo, und du nimmst 3 kg ab sag ich da nur.

      Ich hab hier an der Lagune Bimsstein gefunden, und war stolz als ich den anderen zeigen konnte, dass er im Wasser schwimmt. Sonst haben wir eigentlich nichts groß gemacht in dieser Mittagspause, bis auf alte Ziegelmauern die da waren mit großen Steinen abwerfen und joa. Heute mal eher jugendlich unterwegs = Spielkalb.

      Was dann am Nachmittag noch bisschen aufregend war, als unser Jeep von sechs Soldaten aufgehalten wurde. Alle mit Maschinengewehren bewaffnet und in voller Montur. Sie wollten alles durchsuchen und nachdem sie festgestellt haben, dass wir Touristen sind und unsere Reisepässe kontrolliert haben, haben sie das Interesse an uns verloren. Also weiter!

      Jetzt hab ich endlich wieder Internet und kann mal wieder ein Lebenszeichen von mir absetzen. Auch den Footprint von gestern kann ich hochladen. Während der Fahrt haben wir auch Bilder untereinander ausgetauscht und ganz viele sind am IPad und ich hab sie noch nicht angeschaut. Also hier in dem Footprint sind jetzt nur Bilder von meiner Kamera bzw. von anderen Androidhandys bei uns in der Gruppe. Es gibt noch viele viele Weitere gute Bilder!

      Auf dem Weg sind uns dann noch wilde Sträuße über die Straße gelaufen! Sehr cool! Noch nie zuvor in freier Wildbahn gesehen. Und was natürlich auch die ganze Zeit sieht, sind Lamas und Pequnas.

      In Uyuni stand dann der Abschied von der Gruppe an. Ich hab noch von Vera 100 BOBS in die Hand gedrückt bekommen, weil Olivia und Vera mich schon die letzten 3 Tagen mit Bargeld versorgt haben. Spar ich mir die Abhebekosten bei der Bank. Mit dem Geld hab ich mir dann das Ticket zur Grenze zu Argentinien gekauft. Bei dem Busbahnhof musste ich dann noch 1,5 Stunden warten und dann ging um 8 Uhr die wylde Fahrt los.. Es war eine Horrorfahrt. Ich sags euch wies ist. Der Busfahrer ist um die Kurven gefahren wie bei Harry Potter. Hat beschleunigt wie blöd, abgebremst und wieder Vollgas gegeben. Gegen 10 Uhr musste ich nochmal den Platz wechseln, weil ich spontan doch meinen großen Backpack nach oben in der Busraum gebracht habe. Mir war das alles zu unsicher und des war auch kein Busunternehmen und nichts, sondern ein Familienbetrieb oder so..

      Ich hatte dann auf jeden Fall meine beiden Backpacks neben mir und ich war beruhigt. An Schlafen war zwar trotzdem nicht zu denken. Ich bin immer vom Sitz runtergerutscht und es war einfach sooo unbequem. Omg. Um 1 Uhr gabs dann nochmal den mega Schreck, weil das alte zimperliche französische Pärchen neben mir gedacht hat, dass wir den Stop verpasst haben und sie mim Taxi in der Nacht jetzt alles wieder zurück fahren müssen... Sie sind Hals über Kopf ausgestiegen und haben sich aufgeführt...unglaublich. Ich war mit den beiden die einzigen Gringos im Bus. Der Rest: Locals. Mitten in der Nacht steigen Kinder zu und alte Frauen mit ihrem traditionellen Outfit stemmen sich durch den Bus. Die Busorganisatorin brüllt jede Stunde quer durch den Bus. Sie schreit. Es war wirklich eine scheiß Nacht.

      Um 2 Uhr sind wir dann in Villazon angekommen, wo der Bus gehalten hat und wir dort auf einem Parkplatz im Bus weiterschlafen konnten bis wir um 6:30 Uhr rausgeschmissen wurden. Jetzt schließt schon der nächste Tag an.. ich sag euch es geht noch beschissener weiter.. seid gespannt lol.
      Read more

    • Day126

      Ich will doch nur nach Argentinien!🇦🇷

      February 13 in Bolivia ⋅ ⛅ 7 °C

      Guten Morgen, der Footprint hängt gleich an den Letzten an:

      Ich bin nach einer harten Nacht aus dem Bus getorkelt und mein Ziel war jetzt über die Grenze zu Argentinien zu kommen. Ich brauchte dafür noch einen Antigentest und meine Decleración de salud ausgedruckt zum vorweisen. Der erste Taxifahrer hat mich zu einem Krankenhaus gefahren, wo mir dann gesagt worden ist, dass es keine Antigentests mehr gibt und mich zu einer Ort in der Stadt verwiesen hat, wo es ein Labor gibt.

      Der Grund warum ich zunächst ein Taxi genommen habe, war das mir gesagt wurde, dass es hier alleine für Backpacker gefährlich ist. Zum Laboratorium hab ich mich dann an einen Local drangehängt und bin die 7 Minuten mit ihm gegangen. Dann stand ich davor und... geschlossen.. heute ist Sonntag. Von dort hat mir dann ein Local den Weg zu einer Apotheke gezeigt, von wo ich dann zum Centro de Salud gelotst wurde. Dort hat mir dann gesagt ich solls in der Klinik probieren. Dazwischen waren nochmal 2 weitere Stopps, aber endlich hab ich in der Klinik dann die Möglichkeit für einen Test gefunden. Ein echtes Katz und Maus Spiel. Noch dazu wurde ich in einer Straße von nem Hund dreimal ins Bein gebissen.. Ey ich hatte echt Schiss aber der hat nicht locker gelassen.. Aber blutet nichts und hab eigentlich nur die Zähne und den Sabber gespürt. Trotzdem übel stressig..

      Beim Test musste ich bis um 9 Uhr warten bis die Ärztin da war und hab in der Zeit einen Geldwechsler gesucht, weil ich nämlich nur in Bar zahlen kann und nur noch Notfalldollar habe. Und dann kommt das nächste: keiner der 10 Geldwechsler wollen meine 20er Dollarscheinen annehmen, weil es dafür keinen Markt gibt und sie nur mit 100 Dollar Scheinen wechseln. Da hab ich dumm geschaut. Wirklich!

      Beim 11. Geldwechsler war ich dann erfolgreich und ich konnte mir bolivianische Pesos wechseln und hab auch gleich mir argentinische Währung geholt. Die Schwarzmarktwährung: Dollares Blu. Es gibt nämlich zwei Währungen in Argentinien: einmal die offizielle, die man bekommt wenn man Geld von der Bank abhebt und einmal das "Schwarzgeld", was du dir von Dollar in Pesos in doppelten Wert wechslen lassen kannst.

      Mit ein wenig Wechselkursverlusten bin ich dann zurück zur Klinik (Klinik hört sich professionell an.. das war es nicht! es war ein Empfang, der die ersten 10 Minuten nicht besetzt war, mit 6 Bettenzimmer gleich neben dem Empfang und Nebenräume, wo man medizinische Schränke und HNO-Arzt Applikationen von vor 30 Jahren gesehen hat). Dort hab ich dann meinen Test gemacht und der war zum Glück negativ. Zwischendrin war dann mein Handy tot und da dachte ich.. jetzt ist es aus.. ging zum Glück wieder. Musste nämlich noch die Declaracion ausfüllen und ausdrucken lassen in nem "Copyshop".

      Und dann endlich hatte ich alles zusammen und konnte in insgesamt 3 Stunden die Grenze überqueren! Ich war so happy!

      Von dort bin ich dann straight zum "Busbahnhof" - also dem Terminal de autobuses und hatte dann ein ziemlich gutes Timing! In 45 Minuten geht mein 27 Stunden Bus ab nach Mendoza. War teuerer als gedacht aber ist auch eine lange Fahrt. Hab mich noch schnell mit paar belegten Broten eingedeckt und ab in den Bus. Jetzt durchatmen!

      Ich hab gleich beim Copyshop noch eine Simkarte für Argentinien gekauft und bin Gottseidank über die Fahrt ans Internet angeschlossen!

      Über die Fahrt gibt es nicht viel zu erzählen außer dass wir wieder in eine Militärkontrolle geraten sind und alle aussteigen mussten. Gepäckkontrolle - alles. Sonst hab ich viel am Handy gemacht und raus geschaut. Argentinien ist komplett anders als Bolivien bzw. die Länder wo ich bisher war. Von der Landschaft, von der Natur, von den Menschen... fast europäisch.. ich bin sehr geflasht!
      Read more

      Traveler

      Na - Du hast ja inzwischen alle Unabwägbarkeiten langsam durch- es ist eben nicht Europa! U stimmt- Argentinien ist i Gegensatz zu Mitr

      2/14/22Reply
      Traveler

      Schreibe einen Kommentar …

      2/14/22Reply
      Traveler

      Mittelamerika u Peru u Bolivien ganz anders...... und Chile wirst Du Dich wieder ‚zu Hause‘ fühlen! Was werdet Ihr dort alles unternehmen???? Grüße Deine Kumpels v mir! Falls Ihr i d Gegend v Bariloche kommt, findet Ihr dort viele Deutsche ... wird d Schweiz Argentiniens genannt....gibt wunderschöne Trekkingtouren...bin dort 8 Tage v A bis Chile gewandert, tagtäglich 6-8 Std - ein Traum!

      2/14/22Reply
       
    • Day159

      Salar de Uyuni

      April 9 in Bolivia ⋅ ☀️ 18 °C

      Nach ein paar Tagen in der Stadt stand nun mal wieder Natur auf dem Plan. Aber nicht irgendwelche, sondern die Salar de Uyuni und die Atacamawüste im Süden Boliviens. Dafür fuhren wir mit einem Nachtbus von La Paz nach Uyuni, die Stadt am Rand der Salzwüste. Dort angekommen starteten wir direkt in eine dreitägige Tour voller wunderschöner Landschaften.
      Da wir die Tage so viele Dinge erlebt und gesehen haben, hier erstmal Tag 1. Von den restlichen beiden Tage berichten wir dann später. So viel vorweg: Diese Tour ist definitiv unter den Top 3 Erlebnissen unserer ganzen Reise.
      Am Samstagmorgen ging es also los. Mit drei anderen Reisenden, unserem Guide Carlos und einem Fahrer fuhren wir nur ein kleines Stück außerhalb von Uyuni und besuchten den größten Eisenbahnfriedhof der Welt. Dort stehen mitten in einer kargen Landschaft viele alte Lokomotiven und Waggons. Die Züge wurden früher für den Transport von Edelmetallen und Salz genutzt. Als dann in 1940er Jahren die Industrie in der Umgebung zusammenbrach, brauchte man die Züge nicht mehr und stellte sie dort ab. Heute sind sie komplett verrostet und dienen nur noch als Touristenziel. Wir kletterten ein bisschen auf den Zügen, schossen ein paar Fotos und machten uns dann auch schon wieder auf den Weg zu unserem hauptsächlichen Ziel des Tages. Den restlichen Tag verbrachten wir nämlich in der traumhaften Salzwüste. Die Salar de Uyuni ist die größte Salzpfanne der Welt. Entstanden ist sie vor mehr als 10.000 Jahren als dort ein großer See ausgetrocknet ist und eine schneeweiße Landschaft voller Salz zurückließ. Je nach Jahreszeit ist die Salzpfanne mit etwas Wasser bedeckt oder komplett ausgetrocknet. Da wir gerade im Herbst hier sind, hatten wir Glück und konnten beides erleben.
      Zuerst fuhren wir zu einem Teil, in dem zur Zeit kein Wasser mehr ist. Es sah aus als würden wir auf einer riesigen Eisfläche stehen. Um uns herum war kilometerweit nichts außer Salz. Nur in der Ferne konnten wir die Berge und Vulkane der Umgebung sehen. Diese Weite ist auch super für Fotos. Unser Guide Carlos war da sehr kreativ und machte ein paar witzige Fotos und Videos mit uns. Außerdem erklärte er uns viel über die Entstehung der Salzwüste und zeigte uns eine Stelle in der das kalte salzige Wasser an die Oberfläche steigt. Wenn man dort seine Hände in das Wasser hält und sie dann wieder trocknen lässt, hat man durch das Salz ganz weiße, glitzernde Hände. Anschließend fuhren wir zu einem Salzhotel mitten in der Salzwüste. Dort sind alle Wände, Tische, Stühle usw. aus Salzblöcken hergestellt. Wir haben uns das Ganze etwas spektakulärer vorgestellt. Es war aber trotzdem mal ganz cool zu sehen.
      Danach ging es in den Teil der Wüste, in dem noch Wasser steht. Durch die ca. 5 cm Wasser, die auf der dicken Salzschicht sind, spiegelt sich die Landschaft wunderschön. Das haben wir natürlich auch wieder für schöne Fotos und witzige Videos genutzt. Ganz besonders war auch der Sonnenuntergang dort. Er war bestimmt einer der schönsten den wir je gesehen haben. Die Farben waren sehr beeindruckend. Der ganze Himmel leuchtete lila, als die Sonne verschwand. Nachdem die Sonne dann weg war und unsere Flasche bolivianischer Wein alle, fuhren wir in unser Hotel (auch ein Salzhotel) und aßen gemeinsam zu Abend. Danach sind wir ziemlich kaputt von der Nachtbusfahrt am Tag zuvor und den vielen Eindrücken ins Bett gefallen und haben zeitig geschlafen.
      Read more

      Traveler

      Oma würde sich freuen… das der blaue Pullover soweit gereist ist…😍

      4/13/22Reply
      Traveler

      Witzig💪

      4/13/22Reply
      Traveler

      👍

      4/13/22Reply
      7 more comments
       
    • Day160

      Atacamawüste

      April 10 in Bolivia ⋅ ☀️ 10 °C

      Der zweite Tag unserer Tour startete früh. Nach dem Frühstück ging es direkt weiter. Mit unserem Geländewagen fuhren wir die Hochebene entlang durch wunderschöne Landschaften Richtung Süden. Um uns herum konnten wir die ganze Zeit die hohen Berge mit schneebedeckten Spitzen in der Ferne sehen.
      Unser erster Stopp war das Dorf San Cristobal. Dort fand ein kleiner Festtagsumzug statt, weil hier auch schon der Sonntag vor Ostern gefeiert wird. Anschließend besuchten wir einen Markt, um unsere Wasser- und Snackvorräte aufzufüllen.
      Nach weiteren anderthalb Stunden Fahrt sind wir dann am Sora Canyon angekommen. Die Landschaft dort mit den hohen Felsen und grünen Wiesen dazwischen war sehr schön. Überall um uns herum liefen Lamas umher. Wir spazierten eine Weile gemeinsam durch das Tal und kletterten die hohen Felsen herauf. Von oben hatten wir einen wunderschönen Blick über die weitläufige Landschaft. In einem Haus am Rand des Canyons aßen wir dann Mittag und fuhren anschließend weiter. Unterwegs begegneten uns immer mal wieder Herden von Lamas - "Sexy Lamas" wie Carlos so gerne sagt, weil ihre Ohren oft mit bunten Bommeln geschmückt sind.
      Danach fuhren wir weiter durch die Atacamawüste. Eine riesige Wüste, die sich von Chile, den Nordwesten Argentiniens über Bolivien und Südperu ersteckt. Unterwegs hielten wir kurz an einer Lagune an, an der "giftiges Salz" abgebaut wird. Das wird in der Industrie dann zum Beispiel für die Herstellung von Autofensterglas verwendet.
      Nach einer ganzen Weile Fahrt sind wir dann endlich im Dreiländereck zwischen Argentinien, Chile und Bolivien angekommen. Dort gibt es eine grüne Lagune, die als wir da waren aber gar nicht wirklich grün aussah. Das kann aber auch auch gut an der Sonne liegen, die schon recht tief stand. Es war aber trotzdem ganz cool mal am südlichsten Punkt Boliviens zu sein.
      Danach sind wir wieder eine halbe Stunde zurück zu unserer Unterkunft für diese Nacht gefahren. Das Besondere da war, dass es 100 m von unserem Haus entfernt heiße Quellen gab, die durch den Vulkan erwärmt werden. Nach einem leckeren Abendessen wollten wir uns das natürlich nicht entgehen lassen und haben uns mit einem Bierchen in die bis zu 38 Grad warmen Becken gesetzt. Es war richtig schön in dieser Kälte nachts im Dunkeln im warmen Wasser zu sitzen und die Sterne anzusehen. Wir konnten die Milchstraße sehr deutlich erkennen und Thomas hat sogar eine Sternschnuppe gesehen. Das war der perfekte Abschluss des Tages.
      Wir saßen an dem Tag zwar ziemlich viel im Auto, um in den südlichsten Teil Boliviens zu gelangen, die Landschaften während der Fahrt und den Stopps waren aber atemberaubend und jede Minute Fahrt wert.
      Read more

      Traveler

      Super süß 🥰

      4/15/22Reply
       
    • Day65

      Potosí, Bolivia

      April 13 in Bolivia ⋅ ☀️ 13 °C

      Potosi, ville la haute du monde à 4100m d'altitude !
      Elle renfermait la plus grande mine d'argent au monde. Visite du musée de la monnaie, du marché central. Dégustation d'un plat local "kalapurka" : une soupe bouillonnante servie avec une pierre volcanique dans un bol en terre cuite (velouté de maïs avec de la viande).Read more

      Traveler

      miam c'est quoi ?

      4/18/22Reply
      Traveler

      c'est booon j'ai lu après 😁🙄

      4/18/22Reply
      Traveler

      Ah merci 😂

      4/18/22Reply
      11 more comments
       
    • Day66

      Tupiza, Bolivia

      April 14 in Bolivia ⋅ ☀️ 17 °C

      À 2 950 m, Tupiza est une petite ville qui se trouve au milieu d’un cirque de montagnes rouges. Relief lunaire, formations rocheuses et canyons.

      Petite balade à cheval 🐎 dans le Canyon del Inca.
      - Valle de Los Machos
      - Puerta del Diablo

      Au top avec nos deux chevaux Max et Yaku (qui signifie eau en Quechua) et notre super guide Ariel.

      Tupiza est surtout le point de départ pour la fameuse excursion dans le Sud Lipez - Salar d'Uyuni !
      Read more

      Traveler

      Trop bien et trop beau 🥰

      4/21/22Reply
      Traveler

      😻😻

      4/21/22Reply
      Traveler

      la chemise cowboy bien choisi Jul

      4/21/22Reply
      Traveler

      😂😂 obligé, c'était le moment de la sortir !

      4/21/22Reply
      7 more comments
       
    • Day67

      Jour 1 - Sud Lipez

      April 15 in Bolivia ⋅ ⛅ 21 °C

      Excursion de 4 jours pour découvrir le sud de Lipez et finir par le salar d'Uyuni.
      On part avec un groupe de 6 français et notre super Guide Bolivien Nelson.

      Jour 1 :
      - Ciudad de encanto: roches formées par le sable, découpées par le vent et la pluie
      - Laguna Morejon
      - Pueblo fantasma: ancien village de mineurs espagnols (datant de l'époque coloniale), aujourd'hui abandonné il en reste que des ruines.

      Les nuits sont très fraîches -10° ! 🥶
      Read more

      Traveler

      -10 😱

      4/21/22Reply
      Traveler

      ❄🥶

      4/21/22Reply
      Traveler

      Bonjour Jessica .Il fait toujours froid là-bas ? parce que à chaque fois je vous vois tous avec des manteaux et des bonnets .

      4/22/22Reply
      2 more comments
       
    • Day70

      Jour 4 - Salar d'Uyuni

      April 18 in Bolivia ⋅ ☀️ 11 °C

      Dernier jour en beauté !

      Jour 4:
      Lever de soleil au Salar d'Uyuni ☀️, on aperçoit la pleine lune, la vue est magnifique! 😍
      Petit déjeuner au salar.
      Séance photos en perspective, avec Nelson aux commandes 📸🎥

      Retour à Uyuni, c'est l'heure des aurevoirs ! Un bon séjour passé avec cette team 🤗
      Read more

      Traveler

      Super les photos, ça me rappelle Nico et Pauline lors de leur périple

      4/24/22Reply
      Traveler

      Super

      4/28/22Reply
      Traveler

      Excellent ! 🤣

      4/29/22Reply
       

    You might also know this place by the following names:

    Departamento de Potosí, Departamento de Potosi, Potosí

    Join us:

    FindPenguins for iOSFindPenguins for Android