Bolivia
Departamento de Potosí

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Top 10 Travel Destinations Departamento de Potosí:

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404 travelers at this place:

  • Day18

    Uyuni 2.0

    June 3, 2019 in Bolivia ⋅ ☀️ 10 °C

    Day 2 & 3 of our Uyuni tour.
    Day 2: Today was a bit of a slower day! More driving, some more lagoons and Leroy (our awesome tour guide) directing some epic film. We also had the awesome delight of seeing the sunset over some geysers 4,000m high. The day was finished off perfectly with a hearty dinner and a dash down the cold street to some 40 degree hot springs at an elevation of 4,300m. No light pollution anywhere nearby meant an insane sky. -3 outside temperatures kept Tabby, Tallara and I sitting in there chatting for a long time about the meaning of life and all those things you’d expect in an incredible setting like that. Absolute beaut last night of our tour. Definitely an enormous highlight so far. God is so good.
    Day 3 consisted a lot of driving and a lovely visit to a lagoon on our way back to Uyuni! So good. Thank you Leroy and Housway for the brilliant tour. Goodby Uyuni.
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  • Day93

    Tupiza - Hola Bolivia

    February 7, 2019 in Bolivia ⋅ ⛅ 21 °C

    Wir haben es nun geschafft, Argentinien zu verlassen! Zu Fuss spazieren wir über die Grenze von La Quiaca nach Villazon und möchten dort einen Bus nach Tupiza nehmen. 20 Bolivianos kostet dieser Minibus pro Person für ca 2h, das sind umgerechnet etwa 7 Franken!! Wollen die uns abzocken??? Doch wir haben keine andere Wahl, los geht's. Etwa in der Hälfte merken wir, dass wir den Wechselkurs verwechselt haben und wir nur etwa CHF 2.50 bezahlt haben, ein Schnäpli!
    Tupiza ist ein gemütliches Dörfchen inmitten eindrücklicher Felsformationen. Den ersten Tag widmen wir der Planung. Wir klappern diverse Reisebüros ab, lesen Kommentare auf tripadvisor bis wir unsere Agentur gefunden haben! Mit Natural Adventure buchen wir für den Folgetag eine Rössliriite Tour und anschliessend eine 4 Tagestour bis zur Salzebene von Uyuni.
    Ab 7 Uhr gibt es Frühstück in unserem Hostel. Wir staunen nicht schlecht, als es um 7h50 erst gerade vorbereitet wird. Anderes Land, andere Sitten. Überpünktlich um 8h55 stehen wir vor unserer Agentur, voller Vorfreude auf die Rösslitour. Als bis um 9h10 weder unsere zwei französischen Tourkollegen noch irgend ein Guide aufgetaucht ist, erkundigen wir uns bei einem Herr, der in der Agentur sitzt. Natürlich weiss er nicht Bescheid. Er versucht jemanden anzurufen, doch erfolglos... Und plötzlich stellt Dani die alles entscheidende Frage: was isch denn eigentlich für Ziit? Und sofort ist alles klar. Der Herr und die Rezeptionistin brechen in Gelächter aus, als uns bewusst wird, dass Bolivien eine Stunde hinter Argentinien ist. Wir sind eine Stunde zu früh! Und nun ist auch klar wieso das Frühstück noch nicht bereit war:-)
    Das Umland von Tupiza ist optimal, um es hoch zu Ross zu erkundigen. Wie in einem gemütlichen Wilden Westen Streifen, streift die eindrückliche Landschaft an uns vorbei.
    Am Nachmittag geht es mit einem Touri Bus noch in eine anderen Ecke. Wie sind die einzigen Teilnehmer und erfreuen uns ab einer Privattour. Schön und gemutlich bis fast zum Schluss. Auf dem Rückweg möchte unser Fahrer den im schneckentempo fahrenden Lastwagen vor uns überholen. Das gelingt auch fast, nur hat er wohl die Länge des Busses unterschätzt und ist zu früh wieder eingebogen. Es knatterte etwas und wie halten an, um die Situation zu klären. Resp. unser Guide, denn Dani und ich warten gespannt im Auto. Wir können jedoch erkennen, dass die Stossstange runterhängt. Es wird diskutiert, telefoniert und einige Minuten später rollt ein Jeep an mit zwei Mechaniker. Nun wird weiter diskutiert und plötzlich wird der Lastwagenfahrer agressiv gegenüber dem einen Mechaniker, es kommt leicht zu Körperkontakt doch der Sohn des Lastwagenfahrers kann eine Schlägerei vermeiden. Wir können nicht deuten, was das Problem ist. Ein paar Minuten später rollt ein Mototaxi heran und eine Frau und einen Mann steigen aus. Wie wir später erfahren, die Besitzer der Lastwagenfirma. Wir können die Situation nach wie vor nicht genau deuten doch wenig später kommt unser Fahrer zurück und weiter geht's. Er erklärt uns, dass der Lastwagenfahrer angetrunken war und es sein Fehler war. Schliesslich war ja die Stossstange kaputt, also sei der Lastwagen von hinten in unseren Touribus gefahren. Naja, interpretationssache... So kann ich die Agressionen des Lastwagemfahrers irgendwie nachvollziehen. Wir sind zum Glück dann aber doch noch heil in Tupiza angekommen.
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  • Day86

    Potosí

    June 3, 2019 in Bolivia ⋅ 🌫 10 °C

    Ich mache einen kurzen Zwischenstopp in der Minenstadt Potosí auf meinem Weg von Sucre nach La Paz. Die Stadt liegt auf 4.000m und beim erkunden merkt man die Höhe deutlich. Die Hauptindustrie ist hier seit Jahrhunderten der Bergbau mit den vielen Silberminen im Cerro Rico, der die Stadt überschattet. Die Arbeitsbedingungen auf dieser Höhe sind hart und die technologischen Mittel begrenzt. Viele der Minenarbeiter fangen schon als Kinder an hier zu Arbeiten und die Lebenserwartungen sind entsprechend gering. Als Tourist kann man hier eine der Minen besuchen um eine Vorstellung zu bekommen wie der Arbeitsalltag für die Arbeiter ist. Man bringt dabei Geschenke für die Arbeiter mit (hauptsächlich Kokablätter, süße Getränke und Dynamit).

    On my way from Sucre to La Paz I stop in Potosí. Potosí is a mining town at 4.000m (which you can definitely feel when you explore it). The mountain in the backdrop, Cerro Rico, has been mined for silver for centuries. Working conditions at this height are hart and new mining technologies virtually nonexistent. Many miners start working here as kids and and have repository issues when they grow up. As a tourist it is possible to visit the mines on a tour to get a first hand picture of the working conditions. On these tours it is customary to bring gifts for the working miners, mostly coca leaves, sweet drinks or dynamite.
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  • Day97

    Salar de Uyuni - 4 Tagestour

    February 11, 2019 in Bolivia ⋅ ☁️ 10 °C

    Die grösste Salzpfanne der Welt, der Salar de Uyuni, liegt in Bolivien. Er ist über 10'000 km2 gross, also etwa gleich gross wie einen Viertel Schweiz! Von Tupiza aus möchten wir eine Viertagestour durch das bolivianische Hochland machen, wo am letzten Tag dann das Highlight (eben der Salar de Uyuni) auf uns wartet.
    Um 7 Uhr morgens holt uns Hernan, unser Fahrer und Guide für die nächsten 4 Tage, im Hostel ab. Mit dabei ist eine Köchin und unsere Tourgenossen, ein französisches Geschwisterpaar. Am ersten Tag steht vor allem viel Fahrzeit an. Immer wieder dürfen wir uns an der Anwesenheit von Lamas erfreuen. Wir besuchen unterwegs das Pueblo Fantasma, ein "Phantom Dorf" wo einst Silber augegraben wurde, heute jedoch nur noch ein paar Ruinen von den damailigen Wohnhäuser übrig bleiben. Gemäss einer Legende haben die Bewohner mit dem Teufel einen Pakt abgeschlossen, damit er ihnen durch die Mienen zu Reichtum verhilft. Die Einwohner haben sich jedoch nicht an ihre Versprechungen gehalten und somit hat sie der Teufel ausgelöscht.
    Wir erreichen ausserdem auf der Strecke einen neuen Höhenrekord, 4855 Meter!
    In Quetana Chico, das aus nichts mehr als ein paar Häusern besteht, erwartet uns das erste Übernachtungsrefugio. Von aussen erweckt es eher den Eindruck einer unfertigen Baustelle. Das es viel geregnet hat in letzter Zeit funktioniert der Generator nicht und ausser im Essensraum funktioniert kein Licht. Unsere Betten sind Betonklötze. Es ist kalt im Haus doch zum Glück erhalten wir warmen Tee. Die Heldin des Tages ist unsere Köchin. Sie verwöhnt uns mit einem hervorragenden Nachtessen inklusive Suppe. Wenig später fallen wir auf 4150m mit etwas schwerem Atem in den Tiefschlaf, müde aber zufrieden.
    An Tag zwei klingelt der Wecker bereits wieder um 6 Uhr. Als erster Stopp wartet der "Lama Selfie Ort" auf uns. Die Selfies gelingen nicht optimal, dafür können wir die Gesichter der eingezäunten Lamas schön festhalten. Weiter geht es zur Laguna Verde. Dieser See sollte bei etwas Wind in wunderschönem Grün erleuchten. Bei Ankunft ist alles bewölkt doch wir haben Glück und schon bald verziehen sich die meisten Wolken. Der Wind will jedoch nicht so recht und so geben wir uns auch mit der türkisen Farbe des Sees zufrieden.
    Nun erfreuen wir uns an einem heissen Bad in der Thermalquelle eines Vulkans. Einfach herrlich! Nach 20 Minuten müssen wir wieder raus, wegen den vielen Mineralien. Und schon hat uns die Köchin Saida wieder ein leckeres Menü vorbereitet. Zum Glück sitzen wir drinnen, als es plötzlich mit voller Ladung zu hageln beginnt! Innert kürzester Zeit verfärbt sich die Landschaft weiss. Als sich die Lage etwas bessert, fahren wir weiter. Nun liegt sogar ein wenig Schnee auf der Strecke, unglaublich. Wir fahren durch die Steinwüste Dali (desierto de dali), die ihren Namen vom Spanischen Maler Salvador Dali erhalten hat, da dieser einige Gemälde mit solcher Landschaften gemalt hat. Nur haben sie bei der Namensbenennung wohl nicht bedacht, dass in der Regenzeit tiefe Wolken und schneebedeckte Vulkane nicht viel mit farbigen Landschaften zu tun haben.
    Als nächstes folgt das heutige Highlight, die Geysire auf knapp 5000 Meter! Ein etwa zwei Kilometer grosses Geothermalgebiet, wo immer wieder Wasser aus dem Boden in die Höhe schiesst. Der Grund dafür ist Hitze im Erdboden. Geysire befinden sich in der Nähe von Vulkangebieten. Wenn Wasser im Erdboden auf heiße Steine trifft, wird es erhitzt. Als heißes Wasser und Dampf braucht es plötzlich mehr Platz und sucht einen Ausweg. Wegen dieses Drucks schießt es durch ein Loch im Boden nach oben wie eine Fontäne. Normalerweise sieht man die Fontänen am morgen am besten wegen der kalten Luft. Da es aber gerade wieder leicht hagelt und kalt ist, sind wir dem schlechtem Wetter zur Abwechslung mal dankbar, da wir so das Spektakel hervorragend beobachten können.
    Eigentlich sollte nun ein weiteres Highlight folgen, die Laguna Colorada (farbige Lagune) mit ihren Flamingos. Leider verdirbt uns der Regen die Sicht etwas, trotzdem überwinden wir uns, den kurzen Spaziergang zu bewältigen. Wir kommen ziemlich nahe an die Flamingos ran, was echt cool ist. Auch Lamas versüssen uns den Spaziergang.
    Total nass und ohne Autoheizung sind die weiteren zwei Stunden bis zu unserem Refugio in Villa Mar kalt und nicht gerade lässig. Immerhin haben wir im zweiten Refugio nun Licht und Strom. Wir warten eine gefühlte Ewigkeit, bis wir endlich essen erhalten und sind froh, uns nachher endlich unter der warmen Decke aufwärmen zu können.
    Tag 3 begrüsst uns zum Glück wieder mit Sonnenschein. Wir besichtigen den WM Pokal und das Lama, beides sind Steinformationen inmitten im Nirgendwo.
    Bei der Laguna Negra (schwarze Lagune), inmitten eines Steintals, kommt der Affe aus Dani raus. Er klettert hoch oben über die Steinwand und erfreut sich ab den vielen Viscachas. Das sind Hasengrosse Tiere, die Beine haben wie Käguruhs, einen Schwanz wie Eichhörnchen und Ohren wie der Hase.
    Hier sind wir ebenfalls auf den Spuren von Quinoa! Die Naturgegebenheiten scheinen optimal zu sein, dass dieser Superfood hier gut wächst. Auf der langen Fahrt erzählt uns Hernan ein bisschen aus seinem Leben. Er ist in sehr armen Verhältnissen aufgewachsen. Es gab eine Mahlzeit pro Tag und zwar immer die selbe. Er hat mit 14 angefangen zu arbeiten und später zog es ihn in die Mienen, bis sein Rücken kaputt war und er eine Alternative brauchte. Durch den guten Lohn in den Mienen konnte er sich diesen Jeep leisten, wo er nun damit im Tourismus Touren anbieten kann. Heute ist er 35 Jahre und hat ein Kind. Auch unsere Köchin Saida hat ein Kind. Leicht verlegen kommt zur Sprache, dass es dasselbe Kind ist und die beiden ein Paar sind, wie süss!:-)

    Langsam nähern wir uns der Salzpfanne. Aber zuerst beziehen wir noch unser letztes Refugio in Colchani. Wir sind begeistert, es ist ein Salzhostel! Boden, Betten, Wände, Tische, Stühle... alles ist aus Salz, was auch der unvermeidbare Schleck mit der Zunge bestätigt. Da wir so begeistert sind, haltet sich der Frust über nicht funktionierendes fliessendes Wasser (=kein Händewaschen, keine richtige WC Spülung...) in Grenzen. Nach einem warmen Tee und frisch gepoppten Popkorns begeben wir uns zur Küste des Salars, um von dort aus den Sonnenuntergang zu bestaunen, wie hunderte weitere Touristen ebenfalls. Die Stimmung ist hinreissend, die sinkende Sonne und die Blitze in der Ferne stehlen sich gegenseitig die Show.
    Bei unserem letzten Abendessen in der Gruppe wird sogar Wein aufgetischt. Beim Zapfen entfernen ist Daniel etwas zu euphorisch und so landen ein paar rote Tropfen auf unseren Hosen. Aber das ist ja kein Problem hier, man nimmt eine Handvoll Salz vom Boden, reibt die Flecken ein und schon sind sie verschwunden.
    Am vierten und letzten Tag unserer Tour werden wir bereits um 4h30 geweckt. Ohne Früstück geht's los Richtung Salar. Heute ist der ganze Vormittag ihm gewidmet. Wir fahren soweit in die Salzpfanne hinein, bis wir einen guten Blick haben um den Sonnenaufgang zu geniessen. Da 10-20 Zentimeter Wasser auf der Salzschicht liegen, heisst es Schuhe ausziehen und raus. Aber brrrr nach 10 Sekunden fühlen wir die Zehen kaum mehr und suchen wieder Unterschlupf im Auto. Kurz bevor uns die Sonne zuzwinkert, wagt es Dani nochmals raus, klettert auf das Autodach un beobachtet das ganze von oben - mit eiskalten Füsse.
    Nach dem Frühstück im Salzhotel inmitten des Salars steht das unerlässliche Fotoshooting in der Salzpfanne an. Durch den vielen Regen in den vergangenen Tagen wirkt die ganze Ebene wie ein riesengrosser Spiegel und es ist kaum zu erkennen, wo der Horizont endet und wo der Himmel beginnt. Etwa zwei Stunden geniessen wir dieses einzigartige Szenario und schiessen hunderte Fotos.
    Der Abschluss der Tour bildet der Zugfriedhof in Uyuni. Irgendwie schräg, dass bei all den Naturhighlights der Zugfriedhof ein fester Bestandteil der Tour ist. Wir hatten das grosse Glück, dass wir wie auch bei vielen anderen Stops, fast die einzigen Touris waren, da die meisten Tourjeeps von Uyuni oder von San Pedro in Chile starten und zu anderen Zeiten unterwegs sind. So kletterte das Daniäffchen von Wagen über Wagen und geniesst es sichtlich.

    Unsere Tour endet damit, wir verabschieden uns von allen und geniessen unsere erste Dusche nach vier Tagen.

    Unser nächstes Ziel: Atacama Wüste in Chile. Wir sind guten Mutes, dass es nun endlich klappen soll!
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  • Day5

    Salzwüste - mit Überraschung

    June 5, 2019 in Bolivia ⋅ ☀️ 14 °C

    Früh morgens werden wir abgeholt für die Fahrt nach Uyuni über das bolivianische Hochland. Wir werden schon vorgewarnt, dass es auf dieser Strecke zu einer Demonstration kam und wir das Auto wechseln müssen. Was soll man sagen, demonstrierende Bolivianer sind nicht zu vergleichen mit europäischen. Als wir aus dem Auto stiegen, hätte diese Veranstaltung auch gut ein Treffen des Dorfes sein können. Alle sassen am Boden und die Dezibelhöhe überschreitet die einer Bibliothek nicht...
    So überqueren wir die Absperrung (ein Baumstamm) und fahren weiter mit zwei Bolivianer, die nur spanisch sprechen und einem leicht mulmigen Gefühl.
    Endlich in Uyuni angekommen, sollen wir hier die anderen Teilnehmer unserer 3-tägigen Gruppenreise treffen. Das wurde für uns zu einer riesige Überraschung, denn anstelle von beliebigen Mitreisenden stehen da Alois und Nicole neben unserem Auto!! Diese Überraschung ist ihnen geglückt.
    So starten wir unsere Gruppenreise, fast ununterbrochen redend im Auto, so dass der Guide nicht wirklich zu Wort kam.
    Der erste Stopp führt uns zu einem Zugfriedhof. Die Gleise verbinden Chile und Bolivien und sind immer noch in Betrieb, jeden Monat fahren zwei Züge vorbei.
    Anschliessend fahren wir in die Salar de Uyuni, ein ehemaliges Binnenmeer welches der grösste Teil Südwesten Boliviens bedeckte. Heute die grösste Salzpfanne der Welt. In dieser Salar befinden sich einige Inseln, wir machen noch ein Abstecher zur Isla Incahusi. Dort gibt es bis zu 6 Meter hohe Kakteen, sonst ist dieses Gebiet vegetationslos.
    In unserer Unterkunft angekommen gibt es zuerst mal was zu essen mit leckerem Wein. Danach starren wir etwas abseits den Sternenhimmel an, grandios wie klar der Himmel hier ist!
    P.s. In der Nacht mutierten wir zu „Frozen Touristen“...
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  • Day4

    Potosí, eine hochgelegene Stadt

    June 4, 2019 in Bolivia ⋅ ☀️ 10 °C

    Unsere erste Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln umgeben von Bolivianern, die fast alle schliefen, verlief problemlos. Sogar für die Verpflegung während der Busfahrt ist gesorgt. Entweder schreien bolivianische Frauen von aussen was sie anzubieten haben oder sie steigen direkt bei der einen Haltestelle in den Bus, verkaufen ihre selbstgemachten Gebäcke und steigen bei der nächsten Haltestelle wieder aus. Am späteren Vormittag erreichen wir Potosí, auf 4060 Höhenmeter. Die Stadt war früher eine der reichsten Boliviens, hier wurde in den Minen Silber abgebaut, welches die Spanier für sich nutzten.
    Wir erkunden die Stadt zu Fuss und sind froh, dass wir nicht zu sehr ausser Atem kommen. Vielleicht bringt wandern in den Schweizer Bergen ja doch was...
    Abends machen wir die ersten Bekanntschaften, was es heisst, in Südamerika einfacher zu reisen. Warm Wasser konnten wir vergessen. Also wird die Körperhygiene mal auf französisch erledigt.
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  • Day128

    Spieglein, Spieglein an der Wand...

    May 5, 2019 in Bolivia ⋅ ⛅ 13 °C

    Es gibt Orte auf dieser Welt, von denen man schon hunderte Fotos gesehen hat und bei denen es dann doch einem die Sprache verschlägt, wenn man sie mit eigenen Augen sieht. Es ist knapp 6 Uhr morgens, ich stehe barfuß in einige Zentimeter tiefen eiskalten Salzwasser, am Horizont drücken sich die ersten Sonnenstrahlen durch den dunklen Himmel und erzeugen ein bizarres Farbenspiel. Ich gehe einige Schritte, wate durch das Wasser versuche mich zu orientieren. Fast verliere ich das Gefühl, wo oben und unten ist, denn der Himmel mit seinen zerrupften Wolken spiegelt sich nahezu perfekt im seichten Salzwasser und verschleiert den Horizont. Es ist als stehe ich auf der Oberfläche eines Ozeans, in dem es absolut keinen Wellengang gibt. Um mich herum Stille, nur ein leises Flüstern, sonst Sprachlosigkeit und Ehrfurcht. Maximal ein leises Stöhnen ist hin und wieder zu vernehmen, weil das eiskalte Wasser einen tiefen Schmerz an den Füßen erzeugt.

    Ich befinde mich an einem der wohl unwirklichsten Orte dieser Welt in der weiten Salzwüste der Salar de Uyuni, welche sich über eine Fläche von knapp 10000 Quadratkilometer erstreckt. Eine endlose Weite aus strahlend weißem Salz. Nur schwach lässt sich am Horizont die umliegende Hügellandschaft erkennen, welche in knapp 50 km Entfernung liegt. Während der Regenzeit von Dezember bis Februar staut sich auf der Oberfläche der Salzwüste einige Zentimeter hoch Regenwasser und erzeugt einen nahezu perfekten Spiegeleffekt des Himmels. Die Chinesen scheinen die Salzwüste wohl auch gar nicht unter dem Namen „Salar de Uyuni“ sondern nur unter der Bezeichnung „Mirror of the Sky“ zu kennen. Wir haben Glück und sind praktisch zur besten Jahreszeit in der Salzwüste, denn das angestaute Wasser verdunstet in den Folgemonaten und ab etwa Mitte Mai ist die Salzwüste wieder komplett ausgetrocknet und zeigt sich dann in einer ebenfalls beeindruckenden endlosen weißen Landschaft. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es sowohl Bereiche der Salzwüste, die noch Wasser tragen, wie auch Bereiche, die bereits ausgetrocknet sind. Dadurch können wir im Laufe des Tages heute beide Landschaften bestaunen.

    Wir beziehen Stellung, nehmen unsere Posen ein und warten auf das Kommando von Magic Mike, der ein beeindruckendes Video von unserer Gruppe machen möchte. Langsam umrundet uns Mike mit seinem Jeep in einem großen Radius, während wir in unseren Posen verharren. Dann kommt das Kommando und wir wechseln schlagartig unsere Posen. Viermal umrundet uns Mike, minutenlang stehen wir im eiskalten Wasser, ertragen Schmerzen, fluchen. Was tut man nicht alles für ein tolles Video? Aber das Ergebnis ist beeindruckend. Im Zeitraffer wirkt die Szenerie wie eine moderne Computeranimation, absolut beeindruckend. Ich lege meine Hand dafür ins Feuer, dass hier nichts nachträglich bearbeitet wurde 😊

    Wir flüchten so schnell es geht wieder in den Jeep und versuchen das zu retten, was von unseren Füßen übrig geblieben ist. Es dauert eine gute halbe Stunde bis ich wieder alle Zehen spüre und der stechende Schmerz, als das Blut in die Füße zurückfließt, überstanden ist. Mike legt eine Modern Talking Playliste ein und wir lenken uns so gut es geht mit lauter Musik ab. Trotz Schmerzen ist die Stimmung super, denn wir alle sind noch voller Euphorie über das, was wir eben erleben durften. Unser nächster Stop ist eine kleine Insel inmitten der Salzwüste, die von abertausenden Kakteen besiedelt ist. Wenn man denkt, der Anblick könnte nicht noch unwirklicher werden, dann wird noch einer draufgesetzt. Während Mike unser Frühstück vorbereitet (mittlerweile ist es so etwa 8 Uhr), erkunden wir auf einem kleinen Rundweg die Insel und Freunden uns mit den stacheligen Gewächsen an.

    Gestärkt durch Müsli, Kuchen und Coca-Tee machen wir uns auf die nächste Etappe unserer heutigen Tour. Wir stoppen in einem weiten ausgetrockneten Bereich der Salzwüste, um lustige Fotos und Videos aufzunehmen. Denn durch die absolut flache gleichmäßig weiche Ebene, verliert man jegliches Gefühl für Größe und Entfernung. Bei richtig gewählter Perspektive lassen sich hierdurch sehr witzige Effekte erzielen. Magic Mike beweist sich als erfahrenen Regisseur, gibt uns Tips, dirigiert, filmt selbst, so dass wir ein paar großartige Aufnahmen in den Kasten bekommen und jede Menge Spaß haben. Super ist auch, dass wir absolut alleine in unserem Bereich sind und echte Einsamkeit spüren können. Denn obwohl die Salzwüste sicherlich die Touristenattraktion Nummer 1 ist, verteilen sich alle Touren wunderbar in der weiten Wüste.

    Unsere Tour neigt sich dem Ende und nach einem leckeren Mittagessen machen wir uns auf den Weg nach Uyuni, wo sich unsere Gruppe wieder trennen wird. Einen letzten Stop legen wir noch an dem „Train Cementery“ ein, einem Friedhof für alte Züge, der inzwischen eine weitere Touristenattraktion geworden ist und sich ideal für ein weiteres kleines Foto-Shooting eignet. Danach heißt es Abschied nehmen, Abschied nehmen von Magic Mike, Abschied nehmen von meiner Gruppe, die ich in den letzten tagen lieb gewonnen habe und die jetzt leider wieder ihre eigenen Wege gehen müssen. Wir werden in Kontakt bleiben und uns mit Sicherheit nochmal auf dieser Reise oder auf zukünftigen Reisen wiedersehen. Denn so groß unsere Welt auch ist, so überraschend ist es doch, dass man sich irgendwie doch immer wieder an den unterschiedlichsten Orten begegnet.

    Die letzten drei Tage waren intensiv, kurzweilig, spaßig und beeindruckend. Die knapp 200 Dollar für die Tour mehr als gut investiertes Geld für mit Sicherheit prägende und bleibende Erinnerungen. Am Abend setze ich mich schließlich in den Nachtbus nach La Paz. Meine Reise geht nun erstmal wieder alleine weiter...
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  • Day6

    Die Wildnis südwesten Boliviens

    June 6, 2019 in Bolivia ⋅ ☀️ 11 °C

    Nach einem leckern Frühstück geht es für uns weiter. Wir fahren zur Laguna Honda und danach weiter zur Laguna Hedionda. Hier tummeln sich zur Hauptsaison im Sommer, also Dezember bis Februar, unzählige Flamingos. Da wir nun anfang Winter reisen ist die Anzahl der Flamingos eher bescheiden, aber wir haben welche gesehen.
    Weiter geht es durch die Wüste Siloli mit der bekannten Felsformation Árbol de Piedra.
    Unterwegs sehen wir immer wieder einheimische Tiere wie Biscachas, Vicuñas, Llamas oder Füchse.
    Später erreichen wir die Laguna Colorada. Diese Laguna erscheint durch Algen und den hohen Mineralstoffgehalt im Wasser in einem wunderschönen Rotton, was natürlich auf den Fotos halb so toll aussieht...
    Anschliessend fahren wir zur Unterkunft und lassen den Abend mit guten Gesprächen und leckerem bolivianischem Wein ausklingen.
    P.s. Diese Nacht mutierten wir zu „ultra-frozen Touristen“, ein Hoch auf Daunenjacken...
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  • Day90

    Salar de Uyuni - Tour / Teil 2

    January 8, 2019 in Bolivia ⋅ ⛅ 14 °C

    Nach unserem Tag in der Salzwüste geht’s es heute mit unserer Tour Richtung Chile weiter.

    Morgens steigen wir bei eisigen Temperaturen in den Jeep. Während es nämlich unter Tags in der Sonne durchaus warm ist, kühlt der Wind nachts die jetzt steinige Wüste richtig aus und es hat um die 0 Grad. ❄️

    Wir fahren heute zunächst zu einigen wunderschönen Lagunen. Die Gegend zwischen der Salar de Uyuni und Chile hat keine natürlichen Abflüsse. Das knappe Regenwasser sammelt sich in der Hochebene und durch verschiedene Mineralien und Arten von Plankton färben sich diese Seen dann in allen möglichen Farben. Das Tolle: die nur ca. 30 cm tiefen Gewässer bilden einen optimalen Lebensraum für Flamingos. Und so stehen wir immer wieder begeistert und fast schon ungläubig vor einer rot, grün oder blau schimmernden Wasserfläche, beobachten pinke Flamingos und dahinter ockerfarbene Berge. Ein Highlight ist definitiv die Laguna Colorada: die größte, farbenfrohste und beeindruckendste ihrer Art. Hier legt sich die Natur mal wieder mächtig ins Zeug! 😍

    Unser Guide erklärt uns, dass wir in dieser Gegend von vielen Vulkanen umgeben sind. Die meisten davon sind schon lange erloschen, aber einige Geysire lassen die hohe Aktivität im Inneren der Erde immer noch erahnen.
    Also halten wir kurz vor der chilenischen Grenze am Sol de Mañana Geysir. Es stinkt nach Schwefel, aber die blubbernden Schlammlöcher und der aufsteigende Dampf geben in der Nachmittagssonne ein fast schon mystisches Bild ab. Ein ganz besonderer Ort.

    Pits Kamera ist eigentlich jetzt schon am Platzen wegen so vielen perfekten Fotomotiven. 😉 Allein die Fahrt durch die Wüste von einer Attraktion zur nächsten bietet unzählige atemberaubende Bilder. Wir genießen, dass wir im Jeep so viel Strecke machen, so viel sehen und - wie es sich für Offroad-Touren gehört - so richtig durchgeschüttelt werden. Unser Fahrer weiß jedenfalls, was er tut.
    Das ändert sich auch nicht, als ein großer Stein dafür sorgt, dass wir fast unseren Auspuff verlieren. Es wird kurz unters Auto gekraxelt, alles mit Keilriemen wieder befestigt und am Abend noch soweit wie möglich repariert. Sagen wir mal so: wir sind ab dem Zeitpunkt der wahrscheinlich lauteste und stinkendste Jeep, aber bis nach San Pedro ist es ja nicht mehr weit. 😂

    Als wir am zweiten Abend der Tour bei unserer Unterkunft ankommen, wartet eine spezielle Attraktion auf uns: natürliche, ca. 37 Grad warme Quellen! Nach dem Tag quer durch die Wüste, ist das die perfekte Entspannung. Wir lehnen uns im warmen Wasser zurück und blicken in den Sternenhimmel. Da wir uns immer noch auf über 4000 Meter befinden, ist die Luft besonders klar. Es gibt keine größere Stadt im Umkreis, es ist Neumond und ab 22 Uhr gibt es in dem kleinen Ort, in dem wir schlafen, auch keine Elektrizität mehr. Perfekte Vorraussetzungen für einen dunklen Nachthimmel, an dem unzählige Sterne leuchten. Kein Wunder, dass in Chile so viele bedeutende Observatorien stehen. Die Lage macht den Unterschied und beschert uns den wahrscheinlich schönsten Sternenhimmel der ganzen Reise. 💫

    Einen Tag später ist es dann soweit: nach einigen weiteren Stops am Morgen sagen wir Auf Wiedersehen zu Bolivien und passieren die Grenze zu Chile. 👋

    San Pedro de Atacama liegt 30 Minuten entfernt und „nur noch“ auf 2400 Meter. Die Temperaturen sind hier deutlich höher und es kommt wieder Sommerfeeling auf.
    Ab jetzt verabschieden wir uns also von unseren Touren über 4000 Meter und atmen mal wieder in tieferen Gefilden durch.
    Das Städtchen ist geprägt vom Tourismus und wir lassen es uns hier zurück in der Zivilisation (wenn man Restaurants und Souvenirshops so nennen kann 😉) noch einen Tag lang gut gehen.

    Danach geht’s dann weiter Richtung Westen: endlich mal wieder and Meer. 😬
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  • Day33

    Rocks, rocks, rocks & the Salar

    July 14, 2019 in Bolivia ⋅ ☀️ 9 °C

    Der dritte Tag unserer Jeep-Tour war einer unserer Favoriten! Diesmal gab es mehr Stops, an denen wir uns auch mal körperlich betätigen konnten. So startete der Tag beispielsweise mit einer Klettereinheit in einer Landschaft voller vulkanischer Gesteine. Ziemlich beeindruckt hat uns auch die schwarze Lagune, welche wir uns im Anschluss anschauen konnten. Gegen Nachmittag kamen wir dann schon in unserem Salzhotel am Salar de Uyuni an. Salzhotel heißt das Ganze, da tatsächlich das gesamte Gebäude und die Möbel komplett aus Salz hergestellt sind! Von dort aus ging es nach einer langersehnten Dusche endlich zum Salar de Uyuni, um von dort aus den Sonnenuntergang anzuschauen. Und man muss echt sagen, dass die größte Salzwüste der Welt super beeindruckend ist. Trotz Minustemperaturen definitiv ein weiteres Highlight des Tages bzw. der Tour (zur Aufwärmung gab es dann sogar noch einen Cocktail in der Salzwüste von unseren Guides). Wir freuen uns darauf, den Salar morgen weiter zu erkunden!Read more

You might also know this place by the following names:

Departamento de Potosí, Departamento de Potosi, Potosí

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