Bolivia
Departamento de Potosí

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216 travelers at this place:

  • Day17

    Uyuni Roadtrip III (Bolivien)

    October 8 in Bolivia

    Wow was für ein Abenteuer! Heute morgen sind wir um 4.30 aufgebrochen um den Sonnenaufgang in der Uyuni Salar, der größten Salzwüste der Welt zu sehen! Auf der Isla Incahuasi, dem einzig grünen Gebiet in der sonst schneeweißen Wüste, hieß es zunächst mal wieder Höhenmeter wandern und das am frühen Morgen! Mittlerweile bin ich tatsächlich an die Höhe gewohnt: mir bleibt zwar immer noch die Luft weg, aber ich habe keine Kopfschmerzen mehr.

    Der Sonnenaufgang und die Aussicht war atemberaubend und mit nichts zu beschreiben. Die bis zu 4 Meter hohen Kakteen machen das Bild perfekt.

    Nach einem verrückten Frühstück (Erdbeer Joghurt, Kuchen, Müsli und Instant Kaffe und Milch) fuhren wir mitten in die Wüste um die Gunst der endlosen Fläche zu nutzen und Bilder mit optischen Täuschung zu schießen. Diese Wüste ist einfach wunderschön und so unrealistisch.

    Anschließend fuhren wir in das erste Salzhotel und den Friedhof der Züge.
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  • Day16

    Uyuni Roadtrip II (Bolivien)

    October 7 in Bolivia

    Die Nacht war glücklicherweise doch nicht so kalt wie befürchtet, aber auf 3.500m zu übernachten setzt meinem Kopf ordentlich zu: Koka-Blätter kauen und viel trinken!

    Aber auch heute hat sich das frühe Aufstehen und die Höhenkrankheit gelohnt. Kakteen und Lamas so weit das Auge reicht und angenehme Temperaturen um die 25 Grad.

    Der Canyon war dann aber doch ein wenig zu hoch für mich und nicht ganz mit meiner Höhenangst zu verbinden, aber dennoch ein traumhafter Ausblick. In der Geisterstadt gab es dann nichts außer zerfallene Gebäude und ein Kiosk mit Kaktusbier: schmeckt :D

    Morgen früh geht es dann schon um 4 Uhr zum Sonnenaufgang in die Salzwüste, vorher übernachten wir aber im Salzhostel: Wände, Böden und Treppen sind aus Salz, aber das beste ist: es gibt warme Duschen!

    Ich treffe hier auch alle Leute aus den Hostels in Valpariso und La Serena wieder, scheinbar haben wir alle die gleiche Route!
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  • Day16

    Uyuni Roadtrip I (Bolivien)

    October 7 in Bolivia

    Naja Roadtrip kann man es eigentlich gar nicht nennen, denn es gibt keine Straßen hinter der chilenischen Grenze! Heute habe ich mich mit unserem Fahrer Michaelo, einer netten Schweizer Familie und 2 Backpackern aus England morgens früh auf den Weg durch die Salzwüste gemacht. 3 Tage werden wir unterwegs sein und voraussichtlich wenig Zivilisation sehen!

    An der Grenze zu Bolivien durften wir zunächst 30 Minuten bei -5 Grad auf unseren Stempel warten. Anschließend gab es Frühstück vor dem Jeep und los ging es bis auf 4.800m. Die Höhenluft hat uns allen ein wenig zu schaffen gemacht: Kopfschmerzen, Übelkeit und Schwindel, aber die Aussicht war es wert: Flamingos, Lamas, Alpakas, Lagunen und und und...

    Also ich war von Chile schon schwer begeistert, aber Bolivien zeigt sich an meinem ersten Tag nochmals von einer ganz anderen Facette.

    Bolivien ist allerdings das ärmste Land in Südamerika und das merkt man in unserer ersten Unterkunft. Das wird definitiv die kälteste Nacht meines Lebens, ich hab alles an, was mein Dickerchen zu bieten hat. Der Wind pfeift uns um die Ohren, aber die Menschen sind super nett und haben und aus dem nichts ein klasse Abendessen gezaubert.
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  • Day28

    Warnung!
    Der kommende Beitrag beinhaltet weniger interessante Fakten über einen Teil Südamerikas, dafür umso mehr Haschen für Mitleid und Meckern auf hohem Niveau. Wir hatten bis jetzt immer Glück und uns ist nichts wirklich Schlimmes widerfahren, was natürlich auch hoffentlich so bleibt.
    Aber manchmal tut ein bisschen Jammern einfach gut. Habt viel Spaß beim Lesen!
    Liebe Grüße die Gastautorin Lotti

    Es hieß mal wieder früh auftstehen nach einer erholsamen Nacht in Pumamarca. Da das Frühstück ja leider ausblieb ging es mit leeren Magen und dem lokalen Bus in die nächstgrößere Stadt, Tilcara, aus der uns ein Bus zur Grenze nach La Quiaca bringen sollte. Das Bus Ticket war schnell gekauft, genauso wie zwei Empanadas und eine trockene Kokosmakrone. Zwar kein sehr reichhaltiges Frühstück aber wir finden schon etwas in der Grenzstadt - dachten wir.
    Als wir gerade unsere Plätze im Bus eingenommen hatten und schon im Rucksack nach den Empanands suchten, die wir ja jetzt genüsslich auf der Fahrt verspeisen konnten, stieg noch schnell ein letzter Fahrgast zu, der sich sogleich auf den freien Platz hinter uns fallen ließ. Oh nein, nicht der schon wieder! Den Typen konnten wir ja so gar nicht riechen und das im wahrsten Sinne des Wortes. Der junge Mann kannte sich nämlich blendend mit der Entstehung von Buttersäureester in Folge eines asketischen Lebens, was die Körperpflege betrifft, aus. Die Empanadas blieben also im Rucksack dafür kam der Pulloverärmel als Nasenschutz zum Einsatz. Als dann Clara kurz vor dem Erbrechen stand verließ uns unser Hintermann und wir konnten ersteinmal aufatmen. Der Magen hatte sich gerade wieder etwas beruhigt, da stieg eine nette Frau ein, die den Busflur hoch und runter lief und dabei "Aipisa" rief. Wir wussten zwar nicht was das sein soll aber der Nebenmann bekam in einer kleinen Tüte zwei Bällchen gereicht, die mit Schinken und Käse gefüllt waren. Das sah doch gut aus also bestellten wir näturlich in perfektem Spanisch zwei "Aipisas". Uns wurden zwei Stücken Pizza gereicht und die Erkenntnis, das die Argentinier wirklich einen ausgeprägten Akzent haben. Was für uns nämlich "Aipisa" war bedeutet eigentlich "Hay Pizza" also " Es gibt Pizza". Naja also gab es statt kulinarischem Experiment ne trockene Pizza.
    In La Quiaca angekommen brachte uns ein Taxifahrer zur Genze, die wir dann eigenständig überquerten. Klingt spannender als es ist, die Grenze ist nämliich nur eine Brücke, an dessen Fuß sich auf jeder Seite ein kleines Häuschen mit Beamten befindet die einem die Aus- und dann wieder Einreise in Bolivien datieren sollen. In unserem Fall aber gab es einen Stempel und einen Ausreisebeleg auf der argentinischen Seite aber weder einen Stempel noch eine hilfreiche Auskunft auf der bolivianischen Seite. Da dort anscheindend Stempeltinte gespart werden soll, werden wir mal sehen ob sie uns nach unserem Aufenthalt hier in Bolivien wieder nach Argentinien reinlassen - es bleibt spannend.
    Ähnlich ging es für uns weiter, da nun ein funktionierender Geldautomat gefunden werden musste, da Kartenzahlung in Bolivien nicht gerade im Trend liegt. Um der Tragödie vorzugreifen, kein Geldautomat wollte uns beglücken und der Zug, den Clara im Internet herausgesucht hatte um nach Uyuni zu kommen, fuhr seit 8 Monaten nicht mehr wegen Schienenarbeiten. Und da regt sich mal einer über die deutsche Bahn auf.
    Ohne Bolivianos und eine Ahnung wie es jetzt weitergeht fuhr uns ein freundlicher Taxifahrer, der damit einverstanden war in argentinischen Pesos bezahlt zu werden, zum Busbahnhof. Dort angekommen konnten wir erfreulicherweise festellen, dass noch an diesem Tag ein Bus nach Uyuni ging. Sehr gut, der Tag war also gerettet. Da das ja jetzt geklärt war, konnten wir das bestehende Grummeln im Magen nicht, wie vermutet, der Aufregung über das Ungewisse sondern dem Hunger zuordnen. Der gut ausgeschilderte Busbahnhof verriet uns daraufhin, dass es ein Restaurant und eine Küche zu geben scheint. Eine Küche auf dem Busbahnhof, das ist doch perfekt für unsere halbe Packung Nudeln und die Fertigtomatensauce, die wir noch haben. Dann mal auf zum Kochen.
    Ihr ahnt es sicher schon, das Phänomen einer Gemeinschaftsküche auf einem Busbahnhof mittem im Nirgendwo war nur ein Traum unseres hungrigen Selbst. Die Köchin des Restaurant starrte uns nämlich an, als seinen wir verrückt, als wir plötzlich mit Sack und Pack in ihrer Küche standen.
    Nach ein paar entschuldigen Worten unsererseits nahmen wir im Restaurant Platz. Der Kellner trat uns noch ganz freundlich gegenüber bis wir ihm eröffneten, dass wir gern in argentinischen Pesos zahlen würden, da wir keine Bolivianos haben. Wenn in Deutschland ein Nein ein Nein ist wird es hier irgendwann zu einem Na gut. Also durften wir nach genung Betteln dann doch Essen bestellen. Natürlich gab es dafür ein sattes Trinkgeld.
    Die sechstündige Busfahrt nach Uyuni konnte also mit allen erfüllten Grunbedürfnissen angetreten werden. Schon fast aus dem Busbahnhof raus stellte uns Bolivien aber vor das nächste Problem. Ein Mitarbeiter des Busbahnhofs kam in den Bus und sammelte von jedem Gast 2 Bolivianos ein. Eine Gebühr die für die Nutzung des außerordentlich schönen und funktional wertvollen Bahnhofs fällig wurde. Nicht nur, dass wir die Bezahlung nicht einsahen, es gab immernhin nicht mal eine öffentliche Küche, wir waren auch schlichtweg nicht in der Lage zu bezahlen aufgrund des Magels an ortsansässiger Währung. Aber auch hier rettete uns die Warmherzigkeit der Südamerikaner. Ein argentinisches Paar, was unsere Notlage mitbekommen hatte bezahlte unsere Gebühr und nahm unseren Dank mit einem "Gern geschehen" auf Deutsch an. Guido, der für die argentinisch-deutsche Handelskammer arbeitet und zusätzlich Deutsch unterrichtet, war mit seiner Freundin Marianna auch auf dem Weg nach Uyuni um die Salzwüste zu besichtigen. Unsere neuen Freunde halfen uns mit großer Geduld unser Spanisch zu verbessern und teilten außerdem ihren Mate Tee mit uns. Eine große Ehre hierzulande.
    Auch wenn wir verschiedene Meinungen beispielsweise zu Pizza oder Schnitzel hatten, so waren wir vier uns doch alle einig, dass die Busfahrt schrecklich war. Denn, was uns am Anfang der Fahrt im Reisebus als mollig warm vorgekommen war wurde irgendwann zur Sauna, da die Klimaanlage des Buses kaputt war. Aber wenn schon das eine nicht geht dann kann ja wenigstens die funktionierende Heizung vollends genutzt werden. So hatten wir uns das mit der Akklimatisierung nicht so ganz vorgestellt. Aber gut der Busfaher weiß ja schon was er macht, wenn er zum Beispiel statt der Hauptstraße lieber das Flussbett benutzt um seine afrikanischen Rangerträume wahr werden zu lassen.
    Nach sieben Stunden Fahrt angekommen in Uyuni, empfängt uns das Hostel direkt am Busbahnhof, das gewünschte Hostel konnte ja leider nicht gebucht werden, weil ein Internetcafe in Bolivien nicht dazu verpflichtet ist Internet zu haben, weder mit einer warmen Dusche noch mit einer Heizung, die bei den 7 Grad hier echt ganz nützlich gewesen wären. Dafür gibt es seit 2 Tagen mal wieder Internet und es können die Finanzen gecheckt, der Familie getextet und ein Plan für den kommenden Tag erstellt werden, woraufhin auch das Organisationstalent dieser Gruppe beruhigt einschlafen kann.
    Als Fazit kann man sagen, dass der Titel des Beitrages deswegen gewählt wurde, da , auch wenn uns hier in Bolivien, bis jetzt, weder die Landschaft noch das Obstangebot überzeugt hat so haben uns die Menschen hier doch immer wieder mit ihrer Hilfsbereitschaft, ihrer Offenheit und ihrer Warmherzigkeit den Tag gerettet.
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  • Day29

    Salty Desert Adventure - Tag 1

    October 3 in Bolivia

    In Uyuni waren wir hauptsächlich nur, um uns an die Höhenlage von 3500m zu gewöhnen und unsere Jeep Tour zu buchen und zu beginnen. Es sollte 3 Tage mit dem Jeep durch die größte Salzwüste der Welt und die Umgebung gehen. Pünklich 10 Uhr holte uns unser Guide Peter (ein echter Urboliviane) ab. Wir waren schon drei Mädels, die im Hostel warteten. Megan (sprich Migän) die gebürtige Südafrikanerin wohnhaft in Amsterdam war uns gleich sympatisch. Vor dem Office trafen wir dann noch auf unsere weiteren drei Mitreisenden eine Luxemburgerin, ein Kanadier und ein Chinese (der ausnahmsweise mal länger als nur 2 Wochen reist). Eine sehr angenehme, junge Truppe. Nachdem alles Gepäck in einer Plane vor dem Staub schützend auf dem Dach verstaut wurde, ging es in dem Siebensitzer auf zur ersten Station der Tour: ein Zugfriedhof (ich kenne da ja Angehörige, die hier Stunden zubringen könnten). Dass unsere Windschutzscheibe mehrere Risse hatte beunruhigt emich nur geringfügig. Dort angekommen war uns klar, warum unser Unterfangen einen Zug nach Uyuni zu nehmen sinnlos war. Alles verrostete Züge, die früher zum Salztransport genutzt wurden. Schon hier haben wir mitbekommen, dass das alles ganz schön touri wird, da alle Unternehmen die gleichen Stopps in selber Reihenfolge machen, allerdings bekommt man das alles nicht ohne Tour zu sehen. Auf dem Weg zum nächsten Halt, haben wir kurz Halt um das Mittagessen einzupacken. Dann ging es in das kleine Örtchen Colchani, das nur aus einer Straße mit Touriständen bestand, aber das gehört ja irgendwie auch dazu, damit die Einheimischen auch was von dem Tourismus haben. Dann ging es endlich los, denn das Örtchen ist das Tor zur Salar de Uyuni (der größten Salzwüste deer Welt). Bevor es zum Mittelpunkt der Wüste ging, gab es Mittagessen in einem kleinen Salzhostel Playa Blanca. Das Essen war überraschend gut. Quinoa (ähnlich wie Reis), gekochtes Gemüse, Kartoffeln, Würstchen und Steak. So ein üppiges Mahl hatten wir gar nicht erwartet, da es hieß dass das Essen sehr basic sein soll, aber das Essen sollte schon nach an seine bzw unsere Grenzen stoßen. Da die 200km mal 100km Große Salzwüste groß genug für alle Gruppen ist, gab es genug Platz um ungestört Fotos zu machen, natürlich dürfen die typischen Proportionsbilder nicht fehlen. Da wir alles gaben um die bestmöglichen Bilder zu erzielen, hatten wir alle sehr schöne Salzflecken auf Hose und Shirt. Und man unterschätze die Sonne auf dreieinhalb tausend nicht: den Scheitelbrand konnten wir auch mit Cappi nicht mehr rückgängig machen. Alles andere war ja gut eingecremet. Nach guten 1,5 h Fotosession ging es querfeldein zur Inse Incahuasi, auf der ganz viele Kakteen wachsen und man einen super Blick über die weiße Endlosigkeit hat. So ganz hatten wir uns noch nicht an die Höhe gewöhnt, sodass tief einatmen nicht so möglich war. Das machte auch die 45 minütige Wanderung nicht besser, wir bewegten uns seeehr sehr langsam. Bei der Hitze aber wohl eh keine schlechte Idee. Übrigens gibt es keine Straßen oder ähnliches, sondern teilweise Wege, wo alle lang fahren und sich dadurch Fahrrillen bilden bzw. geht es einfach irgendwo lang. So wird es auch in keiner Weise empfohlen diese Tour auf eigene Faust zu machen, da man schnell die Orientierung verlieren kann und der Untergrund auch nur für wirklich geübte Fahrer ist. Trotzdem haben wir 2 französische Wohnmobile gesehen, die anscheinend selbstständig unterwegs waren, halte ich für eine gewagte Idee, besonders weil es sich nicht um ein Buschtaxi handelte. Den Tag schlossen wir mit einem schönen Sonnenuntergang ab und verließen die Salzwüste. Dann ging es in die erste Unterkunft: das Salzhotel in San Juan. Die Wände waren teilweise wirklich aus Salzblöcken gebaut und der Boden bestand auch aus Salz-Sand. Die Unterkunft war halbwegs warm (draußen waren mittlerweile nicht mehr als 5 Grad, wie üblich in der Wüste) und jeder hatte ein Doppelzimmer. Toiletten und Duschen waren etwas rar, aber nachdem es wieder warmes Wasser gab, tat die Dusche auch sehr gut (es sollte die letzte für die nächsten 2,5 Tage sein). Nun zum Thema Essen: bis jetzt war der Tag echt perfekt und eine Suppe als Vorspeise war auch ein guter Auftakt, jedoch reichte die Hauptspeise vorne und hinten nicht zum satt werden. Uns war bewusst, dass es nicht zu viel Essen geben sollte, aber eine durchschnittliche Person sollte satt werden. Ich weiß, dass ich viel essen kann, aber ich brauche nun auch keine Massen um satt zu werden und das war eindeutig zu wenig. Das hatte unsere Chinese Freund Gi noch nicht so ganz begriffen und schaufelte sich erstmal auf, sodass für die anderen noch weniger zur Verfügung stand. Na ja durch den winzigen Nachschlag und Kekse war wenigtsten die notwendigste Grundsättigung erreicht. Keine Sorge, das wird die einzige Meckerei bleiben. So ging der erste Tag unserer Reise zu Ende und alle fielen geschafft ins Bett.

    Update: Nach einer kurzen Beschwerde-Email bekommen wir 12,5€ als Entschädigung wieder.
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  • Day50

    Nach zwei Alibi-Posts wird dieser wieder etwas substanzieller, wenn nicht gar lang ausfallen. Kurt mit seiner Leseschwäche und schwachen Vorhand darf sich also gerne schon an dieser Stelle ausklinken. Adée.

    Bevor wir San Pedro de Atacama verlassen konnten, mussten wir uns natürlich noch um den Cäsh in der Täsch kümmern. Argentinien ist ja vorbei, Chile so gut wie und Bolivien wird es auch nur kurz sein, bevor wir schon bald in Peru aufschlagen werden. Leider hatten die Argentinos nur noch Ramsch-Wert und der Kurs für Bolivianos war auch nicht berauschend. Grund genug den kleinen Frust der beschissenen Businesstransaktion mit grossen Flaschen zu behandeln. So wurde es denn unser Ziel, unsere verbleibenden Chilenos noch am selbigen Abend bis auf den letzten Pesos zu vertünterlen. Die Blösse mit Verkauf zu Ramsch-Wert im nächsten Land wollten wir uns nicht nochmals geben. Nach 2l Bier waren noch exakt 12’500 Chilenos übrig (etwas weniger als 20 Stutz) und unsere zwei Mathe-Hirne kamen in Fahrt. Also meins. Sue war bereits betrunken und hatte einfach Hunger. Nachdem alle Optionen aufgrund der Speisekarte im Bruchteil einer Sekunde durchgerechnet wurden, gab es Quesadilla, Enchilada mit Pollo und zwei gütig gefüllte Glas Rotwein. Und die Rechnung? Natürlich genau die erwarteten 12’500 Cheap-Fuck-Touri-Pesos. Allerdings, wie üblich, plus 10% Trinkgeld. Hmm, shit, da hatte jemand wohl ein Bier zu viel. Sorry! Adée. (Bzw hasta)

    Unsere Wüsten-Tour zum Discount-Preis startet früh und es ist doch massiv kälter als wir erwartet haben und unsere Touri-Ankleide augenscheinlich zum Ausdruck bringt. Wir tun einfach mal so als ob wir Schweizer uns das gewohnt sind. Also ich, Sue friert. Da wir noch nicht genau wissen, was uns genau erwartet und mit wem wir wie unterwegs sein werden, bleiben wir vorerst gewohnt optimistisch. Und dann kommts. Erstes Frühstuck im Freien an der Grenze zu Bolivien, wo wir auf die 4x4 umsatteln und unsere Tour-Crew kennenlernen. Und? Absolute Bombe! Also das Frühstück. Mit Avocado, frischem Brot, Fleisch, Käse, ... andere Shit! So kann es gerne weiter gehen. Wie alle anderen Crews anstehen für die Grenzformalitäten? Nope. Macht in unserem Fall der geile Guide. Läuft. Versprochen bzw verkauft wurde uns ja ein Englisch sprechender Fahrer. Nennen wir ihn Charles, denn seinen koreanisch klingenden Namen können wir - und Europäer generell - eh nicht richtig aussprechen. Charles spricht fünf bis zehn indigene Sprachen, die allesamt an Irrelevanz für uns nicht zu übertreffen waren. Und Spanisch. Aber Charles spricht kein Englisch. Nada - wie er sagen würde. Wir sind kurzerhand entsetzt, lassen es uns aber natürlich nicht anmerken. Verdammte Falschwerbung! Wo ist der Verbraucherschutz wenn man ihn braucht?! Unsere AXA Rechtsschutzversicherung wollte sich dem Fall auf Anfrage übrigens auch nicht annehmen. War ja klar.

    Aber hey, in unseren weissen Toyota Land Cruiser passen ja neben Charles sechs Leute und bei der zufälligen Zulosung unserer Mitinsassen hat die schöne Sue - wie soll ich sagen? - unbewusst ins Honigtöpfchen gegriffen. Oder zumindest in ein angefangenes Marmeladenglas. Mit dem Vierergrüppchen bestehend aus drei Spaniern (einer -in) und einem Brasilianer klickte es von Anfang an. Geili Sieche. Eigentlich langweilig. Wobei, eine Sache war dann doch. Drei unserer 4x4-Companieros sprechen einwandfreies Englisch und trösten somit über die inakzeptabel inexistenten Englischkenntnisse von Charles hinweg. Der Vierte nicht. Also eigentlich spricht er gar nicht. Irgendwie erinnert er stark an Alan von Hangover. Auch optisch. Ihr wisst schon, der Typ mit Bart (https://en.m.wikipedia.org/wiki/The_Hangover). Ziemlich einen an der Waffel aber auch total lieb und so. Ich hoffe der taucht nicht auch plötzlich mit einem gefundenen Baby auf. Und wenn doch soll er wenigstens auch „Ruufies“ mitbringen! Wir werden sehen.

    Die 4x4-Fahrten mit Charles sind echt lustig, sein Mixtape auch. Er bewegt uns oft einen Ticken über dem schon oft rezitierten „flüssig“ und auf den billigen Plätzen haut man sich des Öfteren die Rübe ans Dach. Scho no geil. Und Charles entpuppt sich auch sonst als lustiger Kauz mit einem Fable für bolivianische Folklore und Kuschelrock. Erinnert mich irgendwie auch an The Stig - also den echten, nicht Pedro Fictivo. Dieser fährt seine Speed-Runden ausschliesslich bei völlig skurril anmutender Musik (https://youtu.be/OVuUNmGtiCA). Bei Celine Dion und Brian Adams geht Charles fahrerisch ab wie Schmitts Katze - oder Schrödingers? Ich weiss es nicht. Über weite Strecken total grotesk und unwirklich, aber das passt ja zur Landschaft durch die wir brettern. Bei Charles kommt allerdings noch das ultimative Race-Outfit dazu: Totenkopf-Sturmmaske, plastifizierte Gartenhandschuhe und rotes Cap auf Ost-Nord-Ost. Schau Foto. Dieser nach eigenen Angaben semi-professionelle Parcour-Hüpfer hat definitiv einen an der Klatsche und sollte weniger Kräuter rauchen. Sonst endet er noch wie der verwirrte Vogelbeeren-Bob.

    Unsere Tour führt uns stellenweise auf über 5‘000m und ist in etwa so eintönig wie ein 100-teiliger Kasten von Faber-Kastell. Wie immer bringen das die Bilder aber viel besser zum Ausdruck als meine teils frivole Ausdrucksweise. Ein Ort muss aber definitiv auch schriftlich erwähnt sein, da die Fotos das effektive Ausmass auf keinste Weise einzufangen vermochten. Einer der unwirklichsten Orte unserer Tour ist die Laguna Colorada, irgendwo im Nirgendwo. Stürmisch, im Winter bis -30 Grad. Und was lebt hier das ganze Jahr durch? Wer? Ja, die zu Tränen gerührte Mia? Genau, Flamingos! Aber nicht wie auf den Fotos ersichtlich ein paar Dutzend, es sind tausende! Es scheint als hätte es an diesem Ort mehr Flamingos als auf dem gesamten Globus. Totaler Alien-Wahnsinn. Und was treibt (an anderer Stelle) der schönen Sue Tränen in die Augen? Ausser Pfefferspray? Genau, ein flauschiges Lama-Baby in den Armen zu halten, während der durchgeknallte Charles zum dicken Kuss ansetzt. Also mit dem Lama, nicht mit Ihr. Auch irgendwie abartig. Abartig schön.

    Wir enden also glücklich und gesund in Uyuni, von wo uns ein Nachtbus nach La Paz bringen wird. Unsere 4x4-Companieros tun es uns übrigens gleich und wir sind bereits für weitere Schweinereien in der Stadt verabredet. Das dürften also zwei lustige Tage werden in La Paz, bevor unser Peru Hop in Richtung Cusco und Machu Picchu startet.

    PS: Sue der kleine Foto-Maniac kommt bei diesem Post leider nicht mit 10 Fotos aus und einen Clip aus ein paar Drohnen-Shootings (nicht zu verwechseln mit Drive-By-Shootings, obwohl sich der Jeep teils auch bewegt hat) gibts dann auch noch. Kommt also irgendwann noch ein zusätzlicher Picture- und Clip-Post ... Stay tuned.
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  • Day51

    Schon ein Weilchen her waren wir auf einem grandiosen Road-Trip durch einige der unwirklichsten Orte, die wir bisher gesehen haben. Der dazugehörige und von ein paar weiteren Fotos umrahmte Clip mit Knallfrosch Charles hat es nun endlich auf YouTube geschafft: https://youtu.be/QBVmXW3ojvA

    Wir sind derweil (mit Flug FC8076) auf dem Weg von Medellin nach Cartagena.

  • Day3

    Salar d'Uyuni 1/2, Bolivie

    April 26, 2017 in Bolivia

    Le 26 Avril nous sommes allés voir le salar d'uyuni. Il est apparu il y a environ 20000 ans​, au moment où une mer recouvrait encore le sud-ouest de la Bolivie. Elle a commencé à disparaître lentement en laissant sur place un grand cône de sel. Le salar fait 150 km de diamètre et 125 mètres de profondeur au centre du cône.

    C'était tellement plat qu'on a pu faire des photos bizarres.

    Olivier 

  • Day176

    Torotoro : sur les traces des dinosaures

    November 5, 2017 in Bolivia

    Nous prenons un bus de nuit jusqu'à Cochabamba puis après un petit dej en ville on prend un collectivo pour torotoro (pas de bol on attend presque 3h qu'il se remplisse!!)... sur place on se loge à Las Hermanas et on se ballade dans ce petit pueblo atypique où des statues de dinosaures sont partout et les gens adorables.

    On recroise Vincent (français) et Lea (allemande) qui avaient pu prendre l'autre collectivo... nous sommes déjà 4 pour demain!

    Le lendemain on se retrouve donc à l'office de guide. Au programme Ciudad de Itas et spéléologie dans la grotte Umajalanta. Nous sommes rejoins par Tamsin et Mark un couple anglais très sympa. La ballade de Ciudad de Itas est très plaisante car le paysage est superbe et les cavernes qui forme comme des petites maisons ont toutes quelque chose de particulier et certaines une superbe lumière.

    Après le pique nique, direction la grotte! On nous fournit le casque et la lampe torche et c'est parti pour 2h de déambulation dans cette grotte. Nous adorons tous ce moment où on se tort dans tous les sens pour passer. Bon... il y a deux passages à la corde que je kiffe pas du tout mais à part ça tip top!

    Le soir on mange avec Vincent et Lea au même endroit que la veille. Toujours aussi adorable, bon et pas cher!

    Le lendemain la même petite troupe repart pour le canyon de Torotoro jusqu'à la cascade de Vergel. Aujourd'hui on part enfin sur les traces des dinosaures!! Ici à Torotoro il y a plus de 2500 empreintes de ces belles bêtes qui sont visibles un peu partout. Torotoro signifie boue boue en langage indigène car il y a 65 millions d'années c'était que de la boue et d'un coup il n'a plus plu... les empreintes sont restées, se sont sédimentées et sont maintenant figées dans ce qui sont devenues des roches. Incroyable! C'est l'attraction principale de lieu (en temoigne les statues de dinosaures un peu partout dans le village).

    C'est une magnifique ballade! La vue sur le canyon depuis la plateforme est impressionnante alors que le canyon n'est pas si profond. Les empreintes sont partout et de toute taille. La cascade n'est pas beaucoup en eau à cette période mais le décor pour déjeuner ici est très sympa. Le retour se fait par la rivière en mode escalade de pierres parfois... je suis la moins à l'aise du groupe mais je fais quand même! On rentre vers 17h et on saute tout se suite dans un collectivo pour Cochabamba avec Lea et Vincent.
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  • Day191

    Potosi, la ville aux mines d'Argent

    November 20, 2017 in Bolivia

    Nous arrivons vers 20h et prenons nos quartiers chez Koala Den, avant de se régaler au resto Potocchi! Du fait maison, minute, à l'ancienne. Une tuerie! Et le patron est adorable!

    Le lendemain, grasse mat puis Greg insiste pour aller visiter une des nombreuses mines des alentours. Ici c'est une des villes les plus importantes au monde pour l'extraction de l'Argent (même s'ils extraient aussi du cuivre, du zinc et autre). On embarque avec une agence renommée. Premier arrêt à l'usine de séparation des minéraux. Impressionnant mais vaut mieux avoir son masque... Puis nous nous arrêtons acheter des cadeaux aux mineurs : sachet de feuille de coca (ils carburent à 1 paquet par jour) et... de la dynamite!! Et oui c'est la seule ville où elle est en vente libre! Enfin on enfile la combi et casque avec frontale. Nous sommes fin prêts pour explorer la mine.

    Nous passons 1h30 à arpenter les tunnels. Ici c'est un vrai labyrinthe : on monte, on descend, on rampe,... Nous croisons quelques mineurs en plein travail. On comprend mieux pourquoi les boliviens disent que c'est le métier le plus dur du pays. Ici niveau sécurité c'est zéro : pas de masque de protection, aucun registre pour savoir qui est dans la mine en cas d'accident,... et durée de vie moyenne d'un mineur : 45 ans ! Après quoi ils meurent tous d'une maladie des poumons.

    Pour ma part je n'ai pas trop apprécié la visite. Les échanges avec les mineurs étaient succincts et forcés. Peut être parce que c'était l'après midi et qu'ils voulaient terminer pour rentrer chez eux. En tout cas j'avais l'impression de gêner ce que je craignais au départ en plus du voyeurisme pas très sain.

    Greg lui a apprécié la visite qui lui a permis de se rendre compte de la réalité du quotidien de ces hommes (les femmes sont interdites de travailler dans les mines car elles portent malheur).

    Le lendemain c'est visite de la jolie ville (classée à L'UNESCO) et du musée de la monnaie. Potosi était la ville qui produisait la monnaie (en Argent) pour le monde entier du XVIème au XVIIIème siècle. La visite est très intéressante. On apprend notamment que 8 millions d'indigènes ont payés de leur vie la production de tout cet argent car c'était encore plus dur et plus dangereux que les travailleurs d'aujourd'hui. Ironie de l'histoire, aujourd'hui la Bolivie fait produire ses pièces par le Canada ou le Chili et ses billets par la France.

    Puis nous prenons le bus de 20h30 pour Tupiza afin de retrouver Thomas et Soline, nos potes de Nice !
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You might also know this place by the following names:

Departamento de Potosí, Departamento de Potosi, Potosí

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