Brazil
Foz do Iguaçu

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113 travelers at this place:

  • Day187

    Foz do Iguaçu - Brasilien

    September 24 in Brazil ⋅ ⛅ 26 °C

    Nach unserem Besuch der argentinischen Seite der Iguazú Wasserfälle nahmen wir am gleichen Abend noch einen Bus nach Brasilien. An der Grenze hielt der Bus an, sodass wir uns den argentinischen Ausreisestempel holen konnten. Die Einreise nach Brasilien wäre einen Kilometer weiter gewesen, aber da hielt der Busfahrer nicht mehr an sondern fuhr einfach durch. Als wir ihn fragten, wo wir den Einreisestempel dann bekommen tat er erstaunt. Wenn wir aus Argentinien ausreisen ist doch klar, dass wir in Brasilien auch erstmal einreisen müssen, oder? 🤔

    Jedenfalls hatten wir somit eine extra Runde Busfahren gewonnen. Einmal quer durch die Stadt Foz do Iguaçu, bis wir irgendwann wieder an der Grenze waren, bei den brasilianischen Behörden. Dort schmiss uns der Busfahrer raus, wir sollen halt den nächsten Bus von dem Unternehmen anhalten der vorbei kommt. Na gut.

    Die Grenzbeamtin würdigte uns keines Blickes, laberte lieber mit ihrer Kollegin und haute uns mal eben den falschen Stempel in den Pass, nämlich den brasilianischen Ausreisestempel, obwohl wir ja einreisen wollten. 😂🙆 Wenns erstmal läuft, dann läufts. Manchmal hat man das Gefühl, man ist im falschen Film. Dafür hatten wir danach Glück: eine sehr freundliche Busfahrerin eines anderen Unternehmens sah uns da rumstehen und stieg extra aus um zu fragen, auf welchen Bus wir warten. Kurzerhand nahm sie uns kostenlos mit, obwohl wir ja die Tickets von einem anderen Busunternehmen hatten. Somit mussten wir immerhin nicht noch ewig warten.

    Wir waren froh als wir in unserem Hostel endlich im Bett lagen.

    Am nächsten Tag standen erstmal die üblichen Dinge an, wenn wir in ein neues Land kommen: Geld abheben und SIM Karten besorgen! Dafür liefen wir in die Stadt. Als das erledigt war, nahmen wir einen Bus zur brasilianischen Seite der Iguazú Wasserfälle.

    Dort war es etwas entspannter als auf der argentinischen Seite, es waren deutlich weniger Leute unterwegs. Man sah die Fälle nochmal aus einer ganz anderen Perspektive. Der Weg im Nationalpark führte oberhalb des Flusses am Wasser entlang, dort waren wieder viele Nasenbären unterwegs. Am Ende war man dann richtig nah dran an den Wasserfällen, diesmal nicht von oben, sondern direkt davor. Auch hier wurden wir wieder etwas nass, aber das war bei dem schwülen Wetter sehr willkommen. Direkt an den Wasserfällen ist es extrem laut.

    Danach besuchten wir noch einen Vogelpark, der direkt neben dem Nationalpark ist. Dieser war uns mehrmals empfohlen worden, und das war nicht übertrieben. Ein schön angelegter Park mit den unterschiedlichsten Vögeln, mehr als 50% davon wurden aus nicht artgerechter Haltung gerettet. Beispielsweise Vögel, denen die Flügel gestutzt worden waren, und die deshalb nicht wieder ausgewildert werden können. Aber auch Exemplare bedrohter Arten werden hier gehalten, damit sie hier in geschützter Umgebung brüten können. In freier Wildbahn werden von manchen Arten bis zu 80% der Eier von Tierhändlern aus den Nestern geklaut, die die exotischen Vögel dann auf dem Schwarzmarkt verkaufen.

    Manche Vögel waren komplett frei und könnten theoretisch jederzeit den Park verlassen, aber scheinbar gefällt es ihnen. Andere wurden in riesigen Käfigen gehalten, durch die man als Besucher auch durchläuft. Man ist also hautnah dran.

    Abends gingen wir noch in einer typischen Churrasqueria essen, wo die Kellner mit verschiedensten Fleischspießen an den Tisch kommen und einem etwas abschneiden. Dazu gibt es ein großes Beilagenbuffet.

    Am nächsten Tag sind wir nach São Paulo geflogen.
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  • Day34

    Iguazu Falls, Argentina/Brazil

    February 6, 2018 in Brazil ⋅ ☀️ 30 °C

    Iguazu means “big water” and, oh my, it was BIG water!
    We left the ship the morning of the 6th to take the 90 minute flight out of Buenos Aires to Iguazu, Argentina to see the largest complex of waterfalls in the world. We quickly arrived at the Argentinian side of the Falls. There were winding, metal pathways that afforded intimate and close-up interactions with the Falls, including the incredible rumbling under your feet and light mist that rose up from the most powerful Falls. An added bonus to the day were all the beautifully colored butterflies that seemed to be everywhere posing for our cameras.
    The weather was perfect for viewing, even though it was a bit hot and humid. After this very fulfilling experience, we successfully crossed over the border to the Brazilian side of the Falls. I’m making that sound easier than it was since obtaining a Brazilian visa is more than a little difficult. In fact, 2 people in our party had to overnight in Argentina because of those difficulties. So, after a long day, we headed to our hotel, which was located in the Brazilian National Park. Just when I thought I didn’t have another gasp left in me, we arrived to see the last of the setting sun over a panoramic view of the Falls.
    The next morning we took a mile-long hike along paths that led to one jaw-dropping view after another. Since we were staying in the Park, we were able to use the paths before the park officially opened to visitors, so we had almost a private tour.
    We ended our walk by walking out on a bridge that was just above one of the biggest waterfalls and getting spectacularly wet. We were happy that the hotel had some powerful hairdryers so we could dry off a bit before getting back on the plane to return to the ship.
    I could post 100 pictures and still never fully convey the majesty of this sight-I see it every time I close my eyes.
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  • Sep26

    Argentinien - Iguazú Wasserfälle

    September 26 in Brazil ⋅ ⛅ 27 °C

    🇦🇷💙 Es sind nur noch vier Wochen und wir schwelgen zwischen Vorfreude auf daheim und Wehmut. Denn auch auf Reisen vergeht die Zeit mit einer gewissen Routine dann doch gefühlt sehr schnell.
    Unsere Emotionen konnten wir daher sehr gut bei den wunderschönen Iguazú Wasserfällen rauslassen.
    Nicht umsonst eines der Weltwunder haben uns die 20 größeren sowie 255 kleineren Wasserfälle sprachlos gemacht. Sie sind sooo riesig und es sieht einfach nur aus als hätte jemand den Badewannenstöpsel gezogen. Unser Highlight war die aufregende Bootsfahrt in die Wasserfälle- eine riesige Naturdusche 🚿

    Gemeinsam mit Vanessa waren wir drei Tage im Iguazú Nationalpark und haben neben den Wasserfällen, Schlangen, Tukane und Krokodile gesehen. Alles in freier Wildbahn und aus nächster Nähe. Nach dem Abenteuertrip sind wir nun wieder in Buenos Aires, wo wir bei einem Bocajuniorsspiel und in einer Tangoschule waren. Fotos und Videos folgen... wir freuen uns schon auf euch und viele Küsse nach Deutschland
    🇦🇷💙🕺🍷💋💃🏻
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  • Day273

    Foz do Iguaçu

    April 30 in Brazil ⋅ ⛅ 16 °C

    Nach einer Nacht in Cuiabá und einem ausgiebigen Frühstück im Hotel starteten wir unsere Reise nach Foz do Iguaçu. Wir machten einen Zwischenstopp in São Paulo und landeten am frühen Nachmittag. Am Flughafen wartete schon unser Guide Rodrigo mit seinem Fahrer auf uns und brachte uns zur Unterkunft. Hier mussten wir feststellen, dass die Unterkunft anscheinend mittlerweile geschlossen wurde. Die Klinke war von außen abgebaut und weder auf klingeln noch auf Anrufe und Nachrichten bekamen wir eine Antwort. Unser Guide versuchte uns aus der patsche zu helfen indem er uns eine Unterkunft von einem Freund besorgte. Jedoch haben wir es in dem Chaos nicht geschafft die Vermittler von Booking.com zu erreichen und somit haben wir die Sache für den Moment etwas verkompliziert. Wir konnten auf jeden Fall in de anderen Hotel bleiben, mussten dafür dann aber etwas mehr bezahlen und uns um die Stornierung des anderen kümmern. Das erste mal, dass wir wirklich vor einer verschlossenen Tür standen. Naja wir versuchten die Sache so schnell wie möglich abzuhaken und gingen abends in einem Grillhaus essen. Hier ist es wie bei einem Buffet, mit dem Unterschied, dass einem die verschiedensten Fleischspeisen an den Tisch gebracht und frisch auf den Teller serviert werden. Hier trafen wir auch Katrin und ihre Mutter aus dem Pantanal wieder. Sie hatten die restlichen Tage in Rio de Janeiro verbracht und wir waren uns alle einig, dass 2-3 Tage definitiv nicht genug Zeit für diese tolle Stadt sind.
    Tags darauf starteten wir mit der Hauptattraktion der Umgebung, den Iguaçu-Wasserfällen. Argentinien und Brasilien teilen sich die Wasserfälle, wobei behauptet wird, dass man sie von der Brasilianischen Seite aus besser sieht und von der argentinischen Seite aus näher herankommt. Bei Sonnenschein und tollem Wetter besichtigten wir dieses Spektakel von der brasilianischen Seite und da es uns für heute noch nicht nah genug war, buchten wir kurzerhand noch eine Bootstour, die uns bis direkt unter einen Teil des Wasserfalls führte. Die 3 Stränge werden liebevoll die „3 Musketiere” genannt und als man mit dem Boot darunter fuhr könnte man sich nur die Hand vors Gesicht halten und sich durch gleichmäßiges atmen dem Gefühl erwehren dass man Ersticken könnte.
    Nachdem wir zweimal untergetaucht waren und die Fahrt durch die Stromschnellen unterhalb der Wasserfälle hinter uns gebracht hatten schlüpften wir wieder in unsere trockenen Sachen und fuhren weiter zum Vogelpark "Parque das Aves" in der Nähe. Über einen Rundweg durchläuft man mehrere große Volieren mit den verschiedensten Vögeln, Reptilien und Schmetterlingen. Hier konnte ich auch nochmal einen schönen großen Tukan in freier Wildbahn (er befand sich nämlich außerhalb der Volieren) fotografieren. Richtig interessant war auch das Schmetterlingshaus mit vielen riesigen Schmetterlingen und Kolibris. Nebenbei gesagt macht sich ja alle Welt über die deutsche Bezeichnung Schmetterling lustig, wie wir nur darauf kommen konnten, einem so zarten Insekt einen recht brachial klingenden Namen zu geben. Insgesamt hatten wir jedoch einen tollen Ausklang für den ersten Tag an den Wasserfällen bevor wir wieder in die Stadt fuhren. In der Unterkunft angekommen zogen wir uns kurz um und machten uns auf die Suche nach einer Bar um einen Caipirinha zu trinken und später etwas essen zu gehen. Nachdem die ersten zwei Adressen geschlossen waren, half uns ein Einheimischer weiter eine Bar zu finden. Am nächsten Tag starteten wir sehr zeitig um vor dem großen Touristenansturm auf der argentinischen Seite der Wasserfälle zu sein und die tolle Sicht zu genießen. Wir passierten die Grenze, kauften ein Ticket für den Nationalpark und ein weiteres Ticket für die kleine Bahn, die uns durch den Park bis in die Nähe des "Garganta do Diabo" (Teufelsschlund) fuhr. Mit schnellen Schritten näherten wir uns der Besucherplattform ganz vorn an der Kante und hatten so noch vor allen anderen eine gute Sicht und wenig Gedränge auf der Plattform. Nachdem dieses Etappenziel erreicht war, ließen wir es ruhiger angehen und streiften noch ein bisschen an den Wasserfällen entlang. Diese haben eine Gesamtlänge von 2.830m und man kann wohl jedes Mal ein neues Detail erkennen. Es bewahrheitete sich, was uns schon viele vorher sagten. Von der brasilianischen Seite hat man einen besseren Überblick aber von der argentinischen Seite ist man einfach näher dran am Geschehen und das Gefühl ist einfach überwältigender. Für diesen Tag stand jedoch noch etwas mehr auf unserer Liste und so fuhren wir zurück Richtung Grenze. Vorher besichtigten wir aber noch einen Stamm der Guarani, der Ureinwohner, die vor über 10.000 Jahren vom Amazonas hierher kamen. Da es am Abend zuvor geregnet hatte, hatte sich der Weg zum Dorf in eine weiche Lehmpiste verwandelt. Einer der Dorfbrwohner führte uns herum und zeigte uns die Felder auf denen alles angebaut wird, was benötigt wird. Jede Familie hat ihr eigenes Feld, aber in Notfällen wird in der Gemeinschaft geteilt. Die Häuser stehen lose beeinander und sind teilweise aus Holz oder solide aus Beton. Wie fast überall gibt es einen großen Fußballplatz, welcher aktuell wie ein frisch gepflügter Acker aussieht und auf dem gerade zwei Teams bis zu den Knöcheln im Schlamm versinken. Das tut der Stimmung der Spieler und der einigen Besucher am Rand aber keinen Abbruch. Direkt daneben befindet sich eine Schule in der die Kinder bis zur 7. Klasse unterrichtet werden. Danach besitzen sie eine Art Hauptschulabschluss. Wer mehr lernen will muss danach in die nächste größere Stadt fahren. Vor einem Haus haben einige Frauen einen kleinen Stand mit Souvenirs aufgebaut, nachdem wir gekommen waren und an dem wir uns später wieder einfanden um noch eine Spende abzugeben. Mit uns traf eine Gruppe Franzosen mit zwei Autos an den Ständen ein, von denen sich einer direkt auf den Weg machte und sich an einem nahegelegenem Feldrand erleichterte. Wir machten uns auf den Weg zurück zum Auto, und um unseren Fahrer nicht allzusehr zu verärgern verbrachten wir noch 5 Minuten damit, notdürftig die jeweils 2 Kg Lehm von unseren Schuhsohlen zu entfernen. Weiter ging es zum 3-Ländereck Argentinien, Brasilien und Paraguay. Wir standen unterhalb des Zusammenflusses von Iguazu und Parana - von hier aus haben sich die Iguazu-Wasserfälle im laufe der Jahrtausende rund 25km den Canyon hinauf zu ihrer heutigen Stelle vorgearbeitet. Auf der Paraguayischen Seite liegt direkt am Flussufer die Schmugglerstadt "Ciudad del Este". Von hier aus gelangen nach Angaben unseres Guides jede Menge Drogen, Hehlerware und Fälschungen von Markenprodukten wie Smartphones nach Brasilien. Dafür fahren viele Brasilianer nach Paraguay zum tanken. Was uns schon aufgefallen war, war dass es an den Tankstellen neben Benzin auch Ethanol zum tanken gab. Bei der Recherche zum Text fand ich heraus, dass in Südamerika sog. Flex Fuel Motoren sehr häufig vorkommen. Diese können mit einem nahezu beliebigen Kraftstoffgemisch aus Benzin und Ethanol betrieben werden, wobei beide Kraftstoffe in einem Tank gelagert werden. Neuere Modelle benötige noch nicht einmal reines Benzin für einen Kaltstart unterhalb von 15°C.
    Von Argentinien ging es zurück nach Brasilien und von dort weiter nach Paraguay. Hier wollten wir uns den Itaipu-Staudamm anschauen. Leider wurden unsere Pläne vom internationalen Tag der Arbeit durchkreuzt und wir fuhren unverrichteter Dinge aber immerhin mit vollem Tank zurück auf die brasilianische Seite um von hier eine Rundfahrt auf dem Staudammgelände zu machen. Der angestaute Fluss ist der Parana der hier auch als Landesgrenze zwischen Paraguay und Brasilien dient. Der Staudamm wurde vollständig von Brasilien finanziert und Paraguay tilgt seinen Kredit indem es seinen Strom an Brasilien verkauft. Insgesamt besitzt der Staudamm 20 Turbinen wovon die letzten beiden 2007 in Betrieb genommen wurden. Durch zwei Turbinen fließt die selbe Menge wie an den Iguaçu-Wasserfällen. Diese Menge reicht im übrigen auch aus um 75% des Energiebedarfs von Paraguay zu decken. Insgesamt werden hier im Jahr 95 TWh (95.000.000.000.000 Wh) Strom erzeugt und damit im Durchschnitt mehr als am Drei-Schluchten-Staudamm in China. Die Rundfahrt im Doppeldeckerbus war interessant und wir haben viel gesehen. Am Ende des Tages können wir sagen, dass wir an einem Tag eines der 7 Weltwunder der Architektur und eines der Natur besucht haben (beide Wertungen sind mit etwas Kritik zu betrachten).
    Konrad
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  • Day51

    Out of jungle

    January 19, 2018 in Brazil ⋅ ⛅ 28 °C

    Viel Zeit ist vergangen und wir haben wieder viel gesehen und erlebt.

    ... und ab und zu denken wir an den deutschen Winter und wünschen uns mal eine kleine Abkühlung zu bekommen. Schickt doch mal ne Brise rüber...Es hat hier meist 35-40 Grad in einer tropisch feuchten Hitze. Das ist echt manchmal zu heftig. Doch unser neuer Trick ist, dass wir feuchte Klamotten anziehen, die eine Weile kühlen, bevor sie trocknen. Klingt erstmal unangenehm, können wir aber wirklich empfehlen mal zu testen.
    Die Menschen hier müssen immer feucht heiße Tage und dafür kühle Nächte aushalten. Wir freuen uns schon, wenn es wieder etwas trockenere Hitze gibt. Dies ist ein Grund dafür, dass wir Brasilien schon verlassen. Unser Kreislauf ist hierfür nicht ausgelegt.
    Doch Brasilien werden wir in guter Erinnerungen behalten. Vor allem den kleine Ort Maquiné. Mitten im Nichts, kaum Menschen dafür aber jede menge Tiere und Dschungel. Auch wenn wir eigentlich wieder mal ein workaway machen wollten, was leider in Brasilien nicht zustande kam, sind wir dennnoch besonders froh, was für tolle Menschen wir hier wieder kennenlernen durften.
    Und natürlich, wie immer, auch jede Menge Hunde die unseren Weg begleiteten.

    Gleich am zweiten Tag in Maquiné sind wir mit einer Wandergruppe zum Wasserfall Forquetta gelaufen. Der größte hier in der Gegend. Wirklich schön, klar, sauber, trinkbar und erfrischend.
    Und der Weg hierher geht über Stock und Stein, über Fluss und Baum, über Hängebrücken und Matsch... sehr abenteuerlich. Aber das wollten wir ja auch so.
    Es ist wirklich ab vom Schuss und jeglicher Zivilisation, hier wo wir lebten. Da geht man nicht mal eben irgendwo zum Supermarkt oder Kiosk. Hier gibt es keine Bushaltestellen und auch sonst nichts was man in einer Stadt oder in einem Dorf findet - nichts was nicht in einen Dschungel gehört.

    Dafür gibt es hier Brülleaffen, Vogelspinnen, Riesenechsen und Wildkatzen.
    Bedauerlicher Weise suchen wir schon seit geraumer Zeit nach einem Tukan, die es hier so viel geben soll, aber es wollte sich uns noch keiner vorstellen. Und in den Vogelpark in Iguaçu sind wir auch nicht gegangen. Gefangenschaft wollen wir nicht unterstützen. Aber vielleicht sehen wir woanders noch einen. Die Hoffnung stirbt zu letzt.
    Jedenfalls gab es einer Ranger in der Wandergruppe mit dem wir keinerlei Kontakt zuvor hatten. Am Abend kam er jedoch zu uns, stellte sich vor und lud uns sofort zu seinen Freunden und seiner Familie ein.
    Wir waren absolut positiv überrascht und ließen uns auf die neue Bekanntschaften ein. Also lernten wir jede Menge neue Leute kennen, die alle mitten im Dschungel in ihren selbstgebauten, wunderschön dekorierten und mit Liebe errichteten Grundstücken leben.
    Mauricio und seine Mutter Malu zum Beispiel leben direkt am Fluss auf dem Weg zum Wasserfall, auf einem kleinen Hügel. Mauricio, der Sohn von Malu und schon ca 40 Jahre alt, hat 25 Hä Land gepachtet und darauf ein Paradies erbaut. Mehrere Bungalows, überall Blumen, Schnitzereien, Tiere vor allem total selbstversorgerisch. Er lebt fast vollständig aus seinem Garten. Sowohl Essen als auch medizinische Pflanzen und Honig baut er dort selbst an. Er verlässt den Dschungel nur für das Allernötigste. Einkaufen muss er quasi nie. Er lebte 25 jahre in den Floriada, bis er den Kopf schüttelte und meinte, das Leben dort möchte er nicht mehr und sich dafür entschied, zurück in der Heimat sich sein Neverland aufzubauen.
    Sie leben dort mit einigen Hunden, die wir für eine Weile auch zu unseren gemacht haben, zahlreichen Hühnern und ein paar Enten. Ach ja und sie bekommen jeden Tag von mehreren Kolibris Besuch. Etwas Wasser mit Zucker anrühren, in ein Gefäß füllen und abwarten. Die Kolibris sind verrückt danach ;)
    Wir haben uns immer so gefreut, wenn die grün und blau schimmernden Piepmätze vorbeikamen. 50 Flügelschläge in der Sekunde. Man sieht die Flügel quasi nicht und hört dafür ein leises Summen , ähnlich wie bei einer Biene. Das hat meine Kamera natürlich nicht aufnehmen können. Sieht wie in Zeitlupe aus.
    Dennoch haben wir einen vor die Linse bekommen ;)

    Malu hat ihr eigenes kleines Bungalow auf dem Grundstück und wohnt alleine dort. Wir haben die beiden jeden Tag besucht, denn wir wurden aufgenommen als würden wir schon immer dazugehören.
    Wir kochten zusammen, spielten Karten oder haben uns Geschichten erzählt.

    So ist uns an einem Abend etwas wirklich kurioses passiert. Was wir gleich berichten mussten.
    Wir waren mit den 5 Hunden bis spät am Abend unterwegs und schauten abends gemeinsam in die Sterne.
    Es wurde recht kühl, auch den Hunden, weswegen es ein Gruppenkuscheln mit Tieren auf dem Balkon gab.
    Als wir dann gemeinsam in den Himmel schauten und es eine glasklare Nacht war konnten wir einen vollen Sternenhimmel beobachten.

    So - und bevor ich jetzt weiter schreibe...ihr kennt uns, bitte erstmal urteilsfrei lesen, haltet uns nicht gleich für verrückt oder unglaubwürdig. Wir wissen was wir gesehen haben....

    Jedenfalls gab es einen seltsamen Stern am Himmel der heller und dunkler wurde und sich mit Lichtgeschwindigkeit von links nach rechts bewegte und inne hielt. Ein paar Minuten später das gleiche Spiel in eine andere Richtung und wieder Stopp!!! Es wurde wieder heller und dunkler und sauste wieder los, um wieder eine Vollbremsung hinzulegen und stehen zu bleiben.
    Das ganze ging über eine Stunde lang. Kein Satellit, kein Flugzeug und keine Sternschnuppe kann das gewesen sein!
    Am nächsten Tag berichteten wir unseren neuen Freunden davon und dieses Phänomen wurde uns von allen Seiten bestätigt. Dies sieht man hier häufiger und teilweise auch näher. Für die Menschen dort ist es nichts ungewöhnliches mehr. Manche kommen sogar nach Brasilien oder Argentinien, nur im sich dieses Phänomen anzuschauen.
    Faszinierend!
    Jeder der mir die Geschichte erzählt hätte, an dem hätte ich gezweifelt, aber jetzt kann ich es nicht mehr abstreiten. Also wenn ihr uns für verrückt haltet, kann ich es nachvollziehen, aber ihr dürft uns auch gerne Glauben schenken ^^
    At least one conspiracy theory became reality to us.

    Mauricio erzählte sogar noch heftigere Stories, aber weil uns da eh niemand glauben wird, lassen wir das an der Stelle aus....

    Was jedoch zweifellos war, sind die Steine die man uns zeigte. Diese sahen auf den ersten Blick aus wie gewöhnliche Steine. Doch sobald man sie anleuchtet fangen sie an wie Kristalle zu leuchten.
    Wirklich ein cooler Anblick. Zumindest haben wir so etwas noch nie zuvor gesehen. Ihr vielleicht ?wir fügen ein Bild hinzu.

    Aber ebenso der Ranger Daniel und seine Familie waren äußerst gastfreundlich.
    Seine Frau kochte aufwendig ein 5 Gänge Menü zum Abendessenfür uns, er spielt uns seine lieder auf seinen Instrumente vor, zeigte uns seine jahrelang gesammelte Münzesammlung und erzählte uns Geschichten aus dem Wald oder aus dem 2 Weltkrieg. Wirklich spannend was er über die Deutschen in Brasilien erzählte. Wie sie sich anzupassen hatten und was ihnen alles nicht gestattet wurde und warum die Brasilianer zuerst die Deutschen unterstützten, plötzlich aber von den Amerikanern erpresst wurden und sich gegen die Deutschen zu stellen mussten....
    Also ich denke von den Jungs aus dem Wald kann man auch jede Menge lernen.
    Es gab auch den besten Schachspieler seit langem mal wieder. Er schaffte es wirklich in wenigen Zügen einen Schachmatt zu bekommen. Doch anstatt nur zu verlieren, ließ ich mir ein paar Tricks zeigen und zog ihn daraufhin ab. Oder ließ er mich gewinnen ?!

    Daniel, der Ranger, hat zudem auch super Bilder mit seiner Kamera geschossen. Denn er scheint scheinbar jedes Tier vor die Linse zu bekommen. Und worauf er besonders stolz war, war sein Bild eines Cameleons auf einem Palmenblatt, welches es auf die Titelfolie eines Geo Magazin geschafft hat.
    Daniel erzählte uns auch zum Beispiel, dass es in Brasilien ein massives Wildschweinproblem gibt und diese viele andere Tierarten verdrängen und auch gefährlich für Mensch und Tier sind, weshalb nun Jagd auf Wildschweine gemacht wird. Einer der Hunde von Mauricio verlor dadurch sogar schon ein Bein, der Arme. Also im Dschungel ist immer was los.

    Daniel hat sogar pinke Bananen im Garten. Wer hat solche schon mal gesehen ?leider waren sie noch nicht reif genug zum Testen, aber selbst die schwarzen Bananen hier waren super. Außen schwarz und innen weiß und süß. Denn auf die inneren Werte kommt es an ;)
    Alles in allem war es wirklich schön zu sehen, dass man mit so wenig Besitz so glücklich sein kann.
    Es ist ein sehr einfaches aber schönes Leben und Daniel fasste es gut zusammen. Er sagt, er hat wenig materiellen Besitz, aber dafür hat er den schönsten Beruf der Welt, eine tolle Familie und alles was er wirklich brauch, was ihn zu einem reichen Mann macht. Wir stimmten ihm zu und genossen den restlichen Abend gemeinsam. Als wir gingen war er total traurig und wollte uns nicht gehen lassen. Dafür schenkte er uns unglaublicher Weise noch 5 deutsche Mark aus seiner Sammlung und meinte diese soll uns Glück bringen. Sobald wir ihn mal wieder treffen sollten, tauschen wir die Münzen wieder, denn wir haben ihm im Gegenzug 2 € geschenkt ,welche er noch nie zuvor sah.

    Das einzige was die Brasilianer, selbst die aus dem Dschungel, den Deutschen noch nicht verziehen haben, war die 7:1 Niederlage in der letzten WM. Der Schmerz scheint noch tief zu sitzen. ^^
    Vor allem am 7.1. 2018 wurde eine Kerze dafür angezündet.
    Ansonsten sind Deutsche überaus gern gesehene Gäste hier im brasilianischen Urwald.

    Die Tage danach hatten wirklich Schwierigkeiten uns ein so tolles Gefühl wie in Maquiné wiederzugeben.
    Florianapolis, die Stadt der Jungen und Wilden, der Hiking Trails und der Surfer, wie sie uns angepriesen wurde war eher ein ruhiger Aufenthalt für uns.
    Ein paar Ausflüge, ein bisschen Strand und viel Regen. Die Stadt wurde innerhalb sehr kurzer Zeit durch tropischen Regen überflutet. Da es kein richtiges Abwassersystem gibt, füllen sich die Straßen in Minuten Meter hoch mit Wasser oder ganze Straßenabschnitte sind geplatzt, was sie nicht mehr durchgängig machte.
    Das hat mal eben die ganze Stadt lahmgelegt, denn so ein Szenario hatte man dort die letzten 20 Jahre nicht erlebt.
    Wir hatten das Gefühl, dies ist nicht unsere Stadt und entschieden uns deshalb nach Iguaçu weiterzufahren.
    Läppische 16 h später ist man mit dem Bus auch schon dort. Die Distanzen sind echt ganz andere als in Europa.
    Es sieht auf der Karte immer so klein aus, doch es sind echt lange Strecken und es gibt kein Bahn und kein Autobahnnetz hier. Aber wenn wir etwas dabei haben, dann ist es Zeit. Also überwinden wir auch dies.
    Zu Iguaçu können wir uns kurz fassen, es ist eine ganz gewöhliche Stadt wie jede Andere auch, nur dass wir hier zum ersten mal wieder Deutsche getroffen haben. Denn der Tourismus hier boomt logischer Weise. Hier am Dreiländereck kann man zahlreiche Touristenkram machen, doch uns interessierten nur die Wasserfälle.
    Auf der brasilianischen Seite ist man unterhalb und vor den Wasserfälle, was die typische Fotokulisse ausmacht. Dort läuft man ca. 2h gemütlich die Wasserfälle entlang und muss zahlreiche Fotopausen wegen den anderen Besuchern einlegen. Zudem bekommt man gerne mal Besuch von Nasenbären, die einem alles wegnehmen, was nach Essen aussieht. Die Racker laufen manchmal so witzig wie Waschbären rum und raufen sich auch mal untereinander. Also ganz ungefährlich sind sie wohl nicht, aber dafür niedlich.
    Die Wasserfälle selbst sind leider ziemlich rotbraun gewesen. Dies liegt vor allem am Regen und an der Rodung wie man uns erzählte.
    Auf der argentinischen Seite gibt es dafür wohl mehr Trails und Adventure...oberhalb der Wasserfälle, doch das Schicksal hat es uns zweimal kaputt gemacht die argentische Seite zu erreichen, weshalb wir uns entschieden es sein zu lassen und weiter Richtung Paraguay und Bolivien zu reisen.

    Doch allein bei der Ausreise nach Brasilien taten wir uns schon schwer.
    Es gibt nicht nur eine Migrationsstelle, Nein es gibt gleich 4 verschiedene, an komplett verschiedenen Orten. Für jedes Land zum Ein- und Ausreisen seine eigene. Da sind wir wirklich durcheinander gekommen. Man hätte es leichter gestalten können. Jedenfalls hatten wir leider zeitlichen Stress, denn der Bus nach Asucion wartet nicht auf uns. Innerhalb 1,5h mussten wir quer durch die Stadt, bei einer Verkehrsdichte wie in Bangkok und unsere Stempel sammeln.
    Also blieb uns nur das Motorradtaxi. Für jeden Eins und los ging's. Die Verrückten fahren hier als hätten sie 9 Katzenleben. Hin und wieder musste ich die Augen schließen, weil ich dachte gleich kracht es und es gibt Tote. Aber Schutzengel passten auf uns auf. Bin mir nicht so sicher, ob ich das wiederholen möchte.
    3 Migrationsstellen und einiges an Angstschweiß später haben wir es jedoch geschafft und sind noch rechtzeitig am Bus angekommen.
    Also fuhren wir in ca 6 statt 4 Stunden einmal komplett durchs Land bis zur Grenze von Argentinien.
    Doch Paraguay ist auf Backpacker oder andere Besucher so gut wie nicht vorbereitet, was das Reisen hier wirklich schwierig macht.
    Autovermietungen , Hostels oder Geldautomaten sind nicht ganz so geläufig hier. Das größte Problem sind aber die Transportmöglichkeiten. Busse fahren teilweise nur einmal die Woche oder gar nicht. Und wenn es regnet , kann eine Busfahrt auch mal ein paar Tage dauern, da die Straßen schlecht ausgebaut sind. Ich denke es wird ein echtes Abenteuer hier.
    Also geht's leider nur einmal quer durchs Land und dann weiter in Regionen in denen das Reisen etwas leichter ist.... wenn wir hier wegkommen. ^^
    Ansonsten sieht Paraguay landschaftlich ganz hübsch aus und die Leute sind wohl auch in Ordnung. Obwohl zugleich die Gastfreundschaft in den bisherigen Ländern größer geschrieben wurde.
    Unterm Strich sind wir aber der Meinung, dies ist kein Land in dem man als Europäer gerne reist. Aber das ist nur subjektiv betrachtet.

    Lassen wir uns überraschen, wie es weiter geht und ob es Salat oder Bolivien wird. ^^ drück,t uns die Daumen, dass wir hier wegkommen.

    Den einzigen Termin den wir haben und der unsere Planung beeinträchtigt ist der 22. Februar. Ab da müssen wir in Peru für unseren nächsten workaway Einsatz bereitstehen. Mehr dazu im nächsten Blogeintrag.

    Ganz liebe Grüße aus Paraguay und bis bald
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  • Day18

    33 Stunden Busfahren

    March 7 in Brazil ⋅ 🌧 27 °C

    ist genau so aufregend wie es klingt.

    Landschaft, Dorf, Netflix, essen, Landschaft, Musik, schlafen, Netflix, Stadt, FREIHEITSSTATUE?🤔? falsch abgebogen?? Naja wird schon stimmen😏... schlafen, essen, Stadt, Netflix, Dorf, Dorf, Dorf, Musik, essen, schlafen, auf die Uhr schauen und merken das wir gerade mal 5 Stunden unterwegs sind🙈🙉... Also schlafen, Landschaft, Netflix....usw.... fehlt nur noch ein Radwechsel und wir hätten Truckerlieder gesungen... nach gefühlten 4 Tagen unterwegs sind wir endlich in Foz De Iguazu angekommen.Read more

  • Day73

    Reisen, Samba und Poolparty

    December 11, 2017 in Brazil ⋅ ☀️ 19 °C

    Im Prinzip stand heute ein sehr langer Reisetag an und wir mussten uns bereits von Paraty verabschieden. Da wir aber ehrlich gesagt auch genug von Strandurlaub hatten, wollten wir auch gerne weiter, denn es warten noch mindestens zwei Naturweltwunder auf uns. Um 7:30 Uhr holte uns dann auch der Kleinbus ab und fuhr uns mit nur einem kleinen Zwischenstopp, an den Stränden und Regenwald vorbei, nach São Paulo. Zwar platzte noch zwischendurch einer der Reifen, aber die Fahrt konnte fortgesetzt werden. In São Paulo checkten wir ein, gaben unser Gepäck ab und Steffi hatte noch die Chance ihre Flipflops zu kaufen. Der Flug nach Iguazú-City war kurz und schmerzlos. Dort angekommen, ging es auch nur ins Hotel und kurz in den Supermarkt bis wir dann zu einem brasilianischen Grillfest bei einem der Guides eingeladen wurden. Und dort gab es Bier und Caipirinha genauso wie Essen im Überfluss. Zudem gab es auch einen Pool, der dann mit steigenden Caipirinha Input und nachdem das opulente Mahl verspeist war, auch genutzt wurde. Beim Grillen gab es verschiedene Salate (auch ein überaus gelungener Kartoffelsalat). In Prinzip ähnelte das Essen auch den typischen Grillfesten bei uns, nur dass es ein paar andere Gemüsesorten gab (selbstverständlich Bohnen und Maniok) und das Fleisch (in Südamerika wird sehr viel Fleisch gegessen, was uns manchmal ein wenig zu viel wird; es gibt quasi nichts ohne Fleisch) im Ganzen gegrillt wird (ähnlich wie bei einem Asado) und dann aufgeschnitten wird. Es gab auch hier wieder Essen im Überfluss und ein gelungenes Dessert, wie wir es bislang aus Brasilien auch nicht anders kannten. Eine kleine Überraschung waren jedoch die beiden Samba-Tänzerinnen und der Samba-Tänzer, die spontan eine Performance aufführten und wie wir es hier auch schon kennengelernt haben, wird man überall sehr schnell involviert. Besonders an Chris haben die Tänzerinnen einen Narren gefressen und er musste seine Samba-Künste mit den knapp bekleideten Tänzerinnen zum Besten geben. Nach der Show und einer kleinen Party ging es dann in den Pool. Hier planschten wir noch etwas mit Getränken in der Hand bis es dann auch wieder zurück zum Hotel ging. Morgen stand ein großer Tag an, da wir uns die Iguazú-Wasserfälle anschauen sollten. Hierfür müssen wir früh aufstehen, da wir auf die Argentinische Seite müssen.Read more

  • Day15

    Staatenlos!

    January 15, 2017 in Brazil ⋅ ⛅ 29 °C

    Für ca. 20 min waren wir staatenlos!
    Aus Brasilien raus, aber nicht in Argentinien drin. Herrlich, nach der Ausreise wartet man auf den nächsten Bus zur nächsten Grenze.

    Während man wartet kommen auch mal Fahrradfahrer mit Kind auf Gepäckträger aus Argentinien und verschwinden hinter der brasilianischen Haltestelle einfach im Gebüsch. Scheinen sich ja auszukennen bei den Nachbarn.Read more

  • Day88

    Iguazu falls

    February 24, 2016 in Brazil ⋅ ⛅ 86 °F

    The bus journey yesterday took 12 hours so by the time we arrived we went straight to bed and arose early this morning to make the journey to Iguazu falls. You can see the falls from both sides but today we will do the Argentinian side. We head to the bus terminal and ask a lady if the bus from here will stop at the border, she is adamant it doesn't and this is an issue as if you don't get a stamp the fines are huge, luckily a Brazilian couple are also heading over there and for 4 people it is just as cheap to do it by taxi. We pass through passport control, arrive at the park and arrange to meet the couple back at the entrance at 4pm. There are various treks to do and we head for the superior one first as this is the longest. The trek takes around 3 hrs and as you walk through there are butterflies everywhere as well as hundreds of Coites (similar to a racoon) this trail takes you through the middle of the waterfalls , and brings you back to the beginning of the inferior trail. Although called the inferior trail this trail seems harder even though shorter and gives you the opportunity to look up at the waterfalls. The trail once again brings you back to the start and the finale is heading up on a little steam train to Devils Throat. As we arrive on the train you can hear the waterfall from the distance and we put on our Macs as we know we are going to get very wet. There is a small trek of 20 mins before we arrive at the most breathtaking thing I have ever seen. The noise of thousands of litres of water crashing into the abyss below the spray and the view is something that will stay with me all my life. This spectacle of mother nature easily earns it spot as one of the new seven wonders of the world.Read more

  • Day98

    Ilha Grande and Foz do Iguazu

    December 10, 2016 in Brazil ⋅ ⛅ 26 °C

    Although we could have stayed even longer in Rio, we went a day out of the city to cruise around the many beautiful islands and beaches of Ilha Grande. The water there is so clear that no snorkel gear is needed to see all the fishes swimming with you as you jump in from the boat. One day was definitely not enough, but it is a good reason to come back :)
    Our last stop in Brazil was Foz do Iguazu, from where we crossed the border to Argentina to see these pretty falls that spit massive amounts of water. After we waved goodbye to the country we spent the last couple of weeks in, we are now on a 18 hour bus ride southbound.
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You might also know this place by the following names:

Foz do Iguaçu, Foz do Iguacu, Foz de Iguazú

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