Brazil
Foz do Iguaçu

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156 travelers at this place
  • Day534

    Viel Wasser

    January 31 in Brazil ⋅ 🌧 24 °C

    Foz do Iguaçu ist eine kleine und recht gepflegte Stadt direkt an der Grenze zu Paraguay. Wir schauen uns mit erstaunlich wenigen anderen Touristen die Iguazu Wasserfälle an, was einerseits an dem regnerischen Wetter und andererseits an der Pandemie bedingten Begrenzung liegt. Unglaubliche Wassermassen ergiessen sich in einer malerischen Landschaft in die Tiefe.
    Ein anderes Highlight der Gegend ist das Dreiländereck, bei dem Brasilien, Paraguay und Argentinien aufeinandertreffen. Die politischen sind zugleich auch natürliche Grenzen, da sie durch breite Ströme gebildet werden. Der vom Wasserfall kommende Rio Iguaçu bildet die Grenze zwischen Argentinien und Brasilien und mündet in den Rio Paraná, der die Grenze zu Paraguay bildet.
    Die geschäftstüchtigen Brasilianer vermarkten das Dreiländereck sehr geschickt mit Show, Souvenirshop, Restaurants und Informationstafeln und wir treffen an dem lauen Abend an dem wir es besuchen fast mehr Touristen als an den weltberühmten Wasserfällen.
    Zwei Tage bevor wir nach Paraguay einreisen machen wir den PCR Corona Test. Zu unserer großen Erleichterung fällt er diesmal bei uns allen negativ aus und so überschreiten wir am 1. Februar die Brücke der Freundschaft nach Paraguay. Ohne Schwierigkeiten werden wir in das Herz Südamerikas, wie das Binnenland auch genannt wird, eingelassen. Hier befindet sich die Grenzstadt Ciudad del Este (Stadt des Ostens) von der aus wir den Bus quer durch das Land zur paraguayischen Hauptstadt Asunción nehmen.
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    Wo sind denn die ganzen diebischen Nasenbluten hin?🤔 [GABI]

    2/4/21Reply
    Heike Hummler

    Krass 😳

    2/6/21Reply
     
  • Day187

    Foz do Iguaçu - Brasilien

    September 24, 2019 in Brazil ⋅ ⛅ 26 °C

    Nach unserem Besuch der argentinischen Seite der Iguazú Wasserfälle nahmen wir am gleichen Abend noch einen Bus nach Brasilien. An der Grenze hielt der Bus an, sodass wir uns den argentinischen Ausreisestempel holen konnten. Die Einreise nach Brasilien wäre einen Kilometer weiter gewesen, aber da hielt der Busfahrer nicht mehr an sondern fuhr einfach durch. Als wir ihn fragten, wo wir den Einreisestempel dann bekommen tat er erstaunt. Wenn wir aus Argentinien ausreisen ist doch klar, dass wir in Brasilien auch erstmal einreisen müssen, oder? 🤔

    Jedenfalls hatten wir somit eine extra Runde Busfahren gewonnen. Einmal quer durch die Stadt Foz do Iguaçu, bis wir irgendwann wieder an der Grenze waren, bei den brasilianischen Behörden. Dort schmiss uns der Busfahrer raus, wir sollen halt den nächsten Bus von dem Unternehmen anhalten der vorbei kommt. Na gut.

    Die Grenzbeamtin würdigte uns keines Blickes, laberte lieber mit ihrer Kollegin und haute uns mal eben den falschen Stempel in den Pass, nämlich den brasilianischen Ausreisestempel, obwohl wir ja einreisen wollten. 😂🙆 Wenns erstmal läuft, dann läufts. Manchmal hat man das Gefühl, man ist im falschen Film. Dafür hatten wir danach Glück: eine sehr freundliche Busfahrerin eines anderen Unternehmens sah uns da rumstehen und stieg extra aus um zu fragen, auf welchen Bus wir warten. Kurzerhand nahm sie uns kostenlos mit, obwohl wir ja die Tickets von einem anderen Busunternehmen hatten. Somit mussten wir immerhin nicht noch ewig warten.

    Wir waren froh als wir in unserem Hostel endlich im Bett lagen.

    Am nächsten Tag standen erstmal die üblichen Dinge an, wenn wir in ein neues Land kommen: Geld abheben und SIM Karten besorgen! Dafür liefen wir in die Stadt. Als das erledigt war, nahmen wir einen Bus zur brasilianischen Seite der Iguazú Wasserfälle.

    Dort war es etwas entspannter als auf der argentinischen Seite, es waren deutlich weniger Leute unterwegs. Man sah die Fälle nochmal aus einer ganz anderen Perspektive. Der Weg im Nationalpark führte oberhalb des Flusses am Wasser entlang, dort waren wieder viele Nasenbären unterwegs. Am Ende war man dann richtig nah dran an den Wasserfällen, diesmal nicht von oben, sondern direkt davor. Auch hier wurden wir wieder etwas nass, aber das war bei dem schwülen Wetter sehr willkommen. Direkt an den Wasserfällen ist es extrem laut.

    Danach besuchten wir noch einen Vogelpark, der direkt neben dem Nationalpark ist. Dieser war uns mehrmals empfohlen worden, und das war nicht übertrieben. Ein schön angelegter Park mit den unterschiedlichsten Vögeln, mehr als 50% davon wurden aus nicht artgerechter Haltung gerettet. Beispielsweise Vögel, denen die Flügel gestutzt worden waren, und die deshalb nicht wieder ausgewildert werden können. Aber auch Exemplare bedrohter Arten werden hier gehalten, damit sie hier in geschützter Umgebung brüten können. In freier Wildbahn werden von manchen Arten bis zu 80% der Eier von Tierhändlern aus den Nestern geklaut, die die exotischen Vögel dann auf dem Schwarzmarkt verkaufen.

    Manche Vögel waren komplett frei und könnten theoretisch jederzeit den Park verlassen, aber scheinbar gefällt es ihnen. Andere wurden in riesigen Käfigen gehalten, durch die man als Besucher auch durchläuft. Man ist also hautnah dran.

    Abends gingen wir noch in einer typischen Churrasqueria essen, wo die Kellner mit verschiedensten Fleischspießen an den Tisch kommen und einem etwas abschneiden. Dazu gibt es ein großes Beilagenbuffet.

    Am nächsten Tag sind wir nach São Paulo geflogen.
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    Hallo ihr beiden wir haben heute wieder einmal eure Bilder durchgesehen echt super schön. Wir wünschen euch noch viel Spaß ....... Manu & Hubert

    10/3/19Reply
    Michael Künnell

    Hi Manu und Hubert, danke. Macht auch viel Spaß, unsere Reise als Blog festzuhalten. Liebe Grüße, Sophia und Michael

    10/3/19Reply
     
  • Day10

    Foz do Iguazú - Wasserfälle Brasilien

    February 21, 2020 in Brazil ⋅ ⛅ 29 °C

    Um 7:30 kommt unser Taxi. Nachdem wir die paraguayische und die brasilianische Grenze passiert haben und ein Weilchen durch Foz do Iguazú gefahren sind, kommen wir bei den Wasserfällen auf der brasilianischen Seite an. Bald schon begrüßen uns Nasenbaeren. Auf dieser Seite kann man schon von Weitem die ganze Pracht der Cataratas bestaunen. Unzählige Geier kreisen über uns, warum auch immer... Wunderschön beeindruckend!Read more

  • Day58

    Die Iguazu Wasserfälle in Brasilien

    January 5, 2019 in Brazil ⋅ ⛅ 27 °C

    Die Iguazu Wasserfälle sind mit knapp drei Kilometern die breitesten Wasserfälle der Welt. Sie bestehen aus 20 größeren sowie über 250 kleineren Wasserfällen, von denen einige bis zu 82 Meter hoch sind. Die Fälle sind durch mehrere größere und kleinere Inseln voneinander getrennt. Nicht umsonst hat der Nationalpark Iguazu einen Platz in der UNESCO Welterbeliste.
    Ein Drittel der Wasserfälle liegen auf der brasilianischen Seite, der Rest auf der argentinischen Seite. In Brasilien hat man einen beeindruckenden Panoramablick, in Argentinien kommt man näher an die Wasserfälle heran. Ich habe gelesen, dass die Brasilianer sagen „Argentinien hat die Bühne, wir aber haben das Privileg das Stück zu sehen“.

    Wir schauen uns heute zuerst die brasilianische Seite an. Da wir durch den verspäteten Flug nun erst gegen Mittag in Iguaçu ankommen, fahren wir direkt vom Flughafen zum Nationalpark. Unser Gepäck können wir hier glücklicherweise einschließen. Auf dem Weg begleiten uns ein paar heftige Regenschauer, die sich aber mit unser Ankunft im Park verabschieden. Von den bleibenden Wolken lassen wir uns die Laune nicht verderben und fahren vom Besucherzentrum mit dem umweltschonenden Doppeldeckerbus zu den Wasserfällen.

    Nach ein paar Schritten kommen wir auch gleich zur ersten Aussichtsplattform und sind sofort sprachlos. Mehrere riesige Wasserfälle stürzen vor unseren Augen in die Tiefe. 🤩
    Auf dem Wanderweg kommen wir immer wieder an kleinen Aussichtsplattformen vorbei. Bei jeder von ihnen waren wir aufs Neue von der Aussicht auf die gigantischen Wasserfälle beeindruckt. Es begegnen uns diverse Nasenbären, die in Rudeln auf der Suche nach Nahrung sind ☺️ auf diversen Schildern wird man jedoch darauf hingewiesen, die Tiere auf keinen Fall zu füttern.

    Einer der besten Aussichtspunkte ist ein langer Steg, der über die Fälle direkt zur Kante der Schlucht führt. Hier ist nass werden Pflicht – aber die tobenden Wassermassen und der Ausblick sind dafür unbeschreiblich! Tosender, ohrenbetäubender Klang der hinabstürzenden Wassermassen, Gischtmassen ins Gesicht kriegen, nass werden bis auf die Haut. Einfach mega 🤩

    Morgen geht’s dann in die zweite Runde auf argentinischer Seite 😊
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    Birgit Wischerath

    Super Fotos. Genieß die Zeit 😘

    1/6/19Reply
    Ruth Lenz

    Mega,bestimmt ein unvergessliches Erlebnis 🤗😍

    1/6/19Reply
    Siri-A

    Voll die locken hast du 🙆🏻‍♀️🥰

    1/6/19Reply
    2 more comments
     
  • Day73

    Reisen, Samba und Poolparty

    December 11, 2017 in Brazil ⋅ ☀️ 19 °C

    Im Prinzip stand heute ein sehr langer Reisetag an und wir mussten uns bereits von Paraty verabschieden. Da wir aber ehrlich gesagt auch genug von Strandurlaub hatten, wollten wir auch gerne weiter, denn es warten noch mindestens zwei Naturweltwunder auf uns. Um 7:30 Uhr holte uns dann auch der Kleinbus ab und fuhr uns mit nur einem kleinen Zwischenstopp, an den Stränden und Regenwald vorbei, nach São Paulo. Zwar platzte noch zwischendurch einer der Reifen, aber die Fahrt konnte fortgesetzt werden. In São Paulo checkten wir ein, gaben unser Gepäck ab und Steffi hatte noch die Chance ihre Flipflops zu kaufen. Der Flug nach Iguazú-City war kurz und schmerzlos. Dort angekommen, ging es auch nur ins Hotel und kurz in den Supermarkt bis wir dann zu einem brasilianischen Grillfest bei einem der Guides eingeladen wurden. Und dort gab es Bier und Caipirinha genauso wie Essen im Überfluss. Zudem gab es auch einen Pool, der dann mit steigenden Caipirinha Input und nachdem das opulente Mahl verspeist war, auch genutzt wurde. Beim Grillen gab es verschiedene Salate (auch ein überaus gelungener Kartoffelsalat). In Prinzip ähnelte das Essen auch den typischen Grillfesten bei uns, nur dass es ein paar andere Gemüsesorten gab (selbstverständlich Bohnen und Maniok) und das Fleisch (in Südamerika wird sehr viel Fleisch gegessen, was uns manchmal ein wenig zu viel wird; es gibt quasi nichts ohne Fleisch) im Ganzen gegrillt wird (ähnlich wie bei einem Asado) und dann aufgeschnitten wird. Es gab auch hier wieder Essen im Überfluss und ein gelungenes Dessert, wie wir es bislang aus Brasilien auch nicht anders kannten. Eine kleine Überraschung waren jedoch die beiden Samba-Tänzerinnen und der Samba-Tänzer, die spontan eine Performance aufführten und wie wir es hier auch schon kennengelernt haben, wird man überall sehr schnell involviert. Besonders an Chris haben die Tänzerinnen einen Narren gefressen und er musste seine Samba-Künste mit den knapp bekleideten Tänzerinnen zum Besten geben. Nach der Show und einer kleinen Party ging es dann in den Pool. Hier planschten wir noch etwas mit Getränken in der Hand bis es dann auch wieder zurück zum Hotel ging. Morgen stand ein großer Tag an, da wir uns die Iguazú-Wasserfälle anschauen sollten. Hierfür müssen wir früh aufstehen, da wir auf die Argentinische Seite müssen.Read more

    Sabrina Zehne

    Cool 👏🏻 ich schwöre auch immer noch auf meine Hawaiianas

    12/13/17Reply
    Sabrina Zehne

    Havaianas 🙄🤪

    12/13/17Reply
     
  • Day47

    Foz do Iguaçu

    October 19, 2019 in Brazil ⋅ ⛅ 29 °C

    Endlich angekommen mache ich mich los, um die Wasserfälle auf der brasilianischen Seite zu besuchen. Dabei ist die Sicht auf die Wasserfälle besser als auf der Argentinischen. Allerdings hat man dort Möglichkeit näher an die Fälle zu gehen.
    Am nächsten Tag mache ich mich früh auf, denn ich muss aus Brasilien ausreisen und in Argentinien einreisen 🇧🇷🇦🇷 und der ganze Aufwand nur für ein paar Stunden 😄
    Neben den Wasserfällen gibt es nicht wirklich viel zu sehen und deshalb mache ich mich auf die Reise nach Paraguay zu meinem Gastbruder. 🇵🇾 Dazu fahre ich nach Ciudade del Este und hoffe, dass es einen Bus nach Pedro Juan Caballero gibt. Denn im Internet habe ich keinerlei Information gefunden 🙄 Der einzige Bus brauch 9 Stunden für 350 km und dann muss ich noch einen weiteren nehmen, um dann endlich an meinem Ziel anzukommen 😅
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  • Day51

    Out of jungle

    January 19, 2018 in Brazil ⋅ ⛅ 28 °C

    Viel Zeit ist vergangen und wir haben wieder viel gesehen und erlebt.

    ... und ab und zu denken wir an den deutschen Winter und wünschen uns mal eine kleine Abkühlung zu bekommen. Schickt doch mal ne Brise rüber...Es hat hier meist 35-40 Grad in einer tropisch feuchten Hitze. Das ist echt manchmal zu heftig. Doch unser neuer Trick ist, dass wir feuchte Klamotten anziehen, die eine Weile kühlen, bevor sie trocknen. Klingt erstmal unangenehm, können wir aber wirklich empfehlen mal zu testen.
    Die Menschen hier müssen immer feucht heiße Tage und dafür kühle Nächte aushalten. Wir freuen uns schon, wenn es wieder etwas trockenere Hitze gibt. Dies ist ein Grund dafür, dass wir Brasilien schon verlassen. Unser Kreislauf ist hierfür nicht ausgelegt.
    Doch Brasilien werden wir in guter Erinnerungen behalten. Vor allem den kleine Ort Maquiné. Mitten im Nichts, kaum Menschen dafür aber jede menge Tiere und Dschungel. Auch wenn wir eigentlich wieder mal ein workaway machen wollten, was leider in Brasilien nicht zustande kam, sind wir dennnoch besonders froh, was für tolle Menschen wir hier wieder kennenlernen durften.
    Und natürlich, wie immer, auch jede Menge Hunde die unseren Weg begleiteten.

    Gleich am zweiten Tag in Maquiné sind wir mit einer Wandergruppe zum Wasserfall Forquetta gelaufen. Der größte hier in der Gegend. Wirklich schön, klar, sauber, trinkbar und erfrischend.
    Und der Weg hierher geht über Stock und Stein, über Fluss und Baum, über Hängebrücken und Matsch... sehr abenteuerlich. Aber das wollten wir ja auch so.
    Es ist wirklich ab vom Schuss und jeglicher Zivilisation, hier wo wir lebten. Da geht man nicht mal eben irgendwo zum Supermarkt oder Kiosk. Hier gibt es keine Bushaltestellen und auch sonst nichts was man in einer Stadt oder in einem Dorf findet - nichts was nicht in einen Dschungel gehört.

    Dafür gibt es hier Brülleaffen, Vogelspinnen, Riesenechsen und Wildkatzen.
    Bedauerlicher Weise suchen wir schon seit geraumer Zeit nach einem Tukan, die es hier so viel geben soll, aber es wollte sich uns noch keiner vorstellen. Und in den Vogelpark in Iguaçu sind wir auch nicht gegangen. Gefangenschaft wollen wir nicht unterstützen. Aber vielleicht sehen wir woanders noch einen. Die Hoffnung stirbt zu letzt.
    Jedenfalls gab es einer Ranger in der Wandergruppe mit dem wir keinerlei Kontakt zuvor hatten. Am Abend kam er jedoch zu uns, stellte sich vor und lud uns sofort zu seinen Freunden und seiner Familie ein.
    Wir waren absolut positiv überrascht und ließen uns auf die neue Bekanntschaften ein. Also lernten wir jede Menge neue Leute kennen, die alle mitten im Dschungel in ihren selbstgebauten, wunderschön dekorierten und mit Liebe errichteten Grundstücken leben.
    Mauricio und seine Mutter Malu zum Beispiel leben direkt am Fluss auf dem Weg zum Wasserfall, auf einem kleinen Hügel. Mauricio, der Sohn von Malu und schon ca 40 Jahre alt, hat 25 Hä Land gepachtet und darauf ein Paradies erbaut. Mehrere Bungalows, überall Blumen, Schnitzereien, Tiere vor allem total selbstversorgerisch. Er lebt fast vollständig aus seinem Garten. Sowohl Essen als auch medizinische Pflanzen und Honig baut er dort selbst an. Er verlässt den Dschungel nur für das Allernötigste. Einkaufen muss er quasi nie. Er lebte 25 jahre in den Floriada, bis er den Kopf schüttelte und meinte, das Leben dort möchte er nicht mehr und sich dafür entschied, zurück in der Heimat sich sein Neverland aufzubauen.
    Sie leben dort mit einigen Hunden, die wir für eine Weile auch zu unseren gemacht haben, zahlreichen Hühnern und ein paar Enten. Ach ja und sie bekommen jeden Tag von mehreren Kolibris Besuch. Etwas Wasser mit Zucker anrühren, in ein Gefäß füllen und abwarten. Die Kolibris sind verrückt danach ;)
    Wir haben uns immer so gefreut, wenn die grün und blau schimmernden Piepmätze vorbeikamen. 50 Flügelschläge in der Sekunde. Man sieht die Flügel quasi nicht und hört dafür ein leises Summen , ähnlich wie bei einer Biene. Das hat meine Kamera natürlich nicht aufnehmen können. Sieht wie in Zeitlupe aus.
    Dennoch haben wir einen vor die Linse bekommen ;)

    Malu hat ihr eigenes kleines Bungalow auf dem Grundstück und wohnt alleine dort. Wir haben die beiden jeden Tag besucht, denn wir wurden aufgenommen als würden wir schon immer dazugehören.
    Wir kochten zusammen, spielten Karten oder haben uns Geschichten erzählt.

    So ist uns an einem Abend etwas wirklich kurioses passiert. Was wir gleich berichten mussten.
    Wir waren mit den 5 Hunden bis spät am Abend unterwegs und schauten abends gemeinsam in die Sterne.
    Es wurde recht kühl, auch den Hunden, weswegen es ein Gruppenkuscheln mit Tieren auf dem Balkon gab.
    Als wir dann gemeinsam in den Himmel schauten und es eine glasklare Nacht war konnten wir einen vollen Sternenhimmel beobachten.

    So - und bevor ich jetzt weiter schreibe...ihr kennt uns, bitte erstmal urteilsfrei lesen, haltet uns nicht gleich für verrückt oder unglaubwürdig. Wir wissen was wir gesehen haben....

    Jedenfalls gab es einen seltsamen Stern am Himmel der heller und dunkler wurde und sich mit Lichtgeschwindigkeit von links nach rechts bewegte und inne hielt. Ein paar Minuten später das gleiche Spiel in eine andere Richtung und wieder Stopp!!! Es wurde wieder heller und dunkler und sauste wieder los, um wieder eine Vollbremsung hinzulegen und stehen zu bleiben.
    Das ganze ging über eine Stunde lang. Kein Satellit, kein Flugzeug und keine Sternschnuppe kann das gewesen sein!
    Am nächsten Tag berichteten wir unseren neuen Freunden davon und dieses Phänomen wurde uns von allen Seiten bestätigt. Dies sieht man hier häufiger und teilweise auch näher. Für die Menschen dort ist es nichts ungewöhnliches mehr. Manche kommen sogar nach Brasilien oder Argentinien, nur im sich dieses Phänomen anzuschauen.
    Faszinierend!
    Jeder der mir die Geschichte erzählt hätte, an dem hätte ich gezweifelt, aber jetzt kann ich es nicht mehr abstreiten. Also wenn ihr uns für verrückt haltet, kann ich es nachvollziehen, aber ihr dürft uns auch gerne Glauben schenken ^^
    At least one conspiracy theory became reality to us.

    Mauricio erzählte sogar noch heftigere Stories, aber weil uns da eh niemand glauben wird, lassen wir das an der Stelle aus....

    Was jedoch zweifellos war, sind die Steine die man uns zeigte. Diese sahen auf den ersten Blick aus wie gewöhnliche Steine. Doch sobald man sie anleuchtet fangen sie an wie Kristalle zu leuchten.
    Wirklich ein cooler Anblick. Zumindest haben wir so etwas noch nie zuvor gesehen. Ihr vielleicht ?wir fügen ein Bild hinzu.

    Aber ebenso der Ranger Daniel und seine Familie waren äußerst gastfreundlich.
    Seine Frau kochte aufwendig ein 5 Gänge Menü zum Abendessenfür uns, er spielt uns seine lieder auf seinen Instrumente vor, zeigte uns seine jahrelang gesammelte Münzesammlung und erzählte uns Geschichten aus dem Wald oder aus dem 2 Weltkrieg. Wirklich spannend was er über die Deutschen in Brasilien erzählte. Wie sie sich anzupassen hatten und was ihnen alles nicht gestattet wurde und warum die Brasilianer zuerst die Deutschen unterstützten, plötzlich aber von den Amerikanern erpresst wurden und sich gegen die Deutschen zu stellen mussten....
    Also ich denke von den Jungs aus dem Wald kann man auch jede Menge lernen.
    Es gab auch den besten Schachspieler seit langem mal wieder. Er schaffte es wirklich in wenigen Zügen einen Schachmatt zu bekommen. Doch anstatt nur zu verlieren, ließ ich mir ein paar Tricks zeigen und zog ihn daraufhin ab. Oder ließ er mich gewinnen ?!

    Daniel, der Ranger, hat zudem auch super Bilder mit seiner Kamera geschossen. Denn er scheint scheinbar jedes Tier vor die Linse zu bekommen. Und worauf er besonders stolz war, war sein Bild eines Cameleons auf einem Palmenblatt, welches es auf die Titelfolie eines Geo Magazin geschafft hat.
    Daniel erzählte uns auch zum Beispiel, dass es in Brasilien ein massives Wildschweinproblem gibt und diese viele andere Tierarten verdrängen und auch gefährlich für Mensch und Tier sind, weshalb nun Jagd auf Wildschweine gemacht wird. Einer der Hunde von Mauricio verlor dadurch sogar schon ein Bein, der Arme. Also im Dschungel ist immer was los.

    Daniel hat sogar pinke Bananen im Garten. Wer hat solche schon mal gesehen ?leider waren sie noch nicht reif genug zum Testen, aber selbst die schwarzen Bananen hier waren super. Außen schwarz und innen weiß und süß. Denn auf die inneren Werte kommt es an ;)
    Alles in allem war es wirklich schön zu sehen, dass man mit so wenig Besitz so glücklich sein kann.
    Es ist ein sehr einfaches aber schönes Leben und Daniel fasste es gut zusammen. Er sagt, er hat wenig materiellen Besitz, aber dafür hat er den schönsten Beruf der Welt, eine tolle Familie und alles was er wirklich brauch, was ihn zu einem reichen Mann macht. Wir stimmten ihm zu und genossen den restlichen Abend gemeinsam. Als wir gingen war er total traurig und wollte uns nicht gehen lassen. Dafür schenkte er uns unglaublicher Weise noch 5 deutsche Mark aus seiner Sammlung und meinte diese soll uns Glück bringen. Sobald wir ihn mal wieder treffen sollten, tauschen wir die Münzen wieder, denn wir haben ihm im Gegenzug 2 € geschenkt ,welche er noch nie zuvor sah.

    Das einzige was die Brasilianer, selbst die aus dem Dschungel, den Deutschen noch nicht verziehen haben, war die 7:1 Niederlage in der letzten WM. Der Schmerz scheint noch tief zu sitzen. ^^
    Vor allem am 7.1. 2018 wurde eine Kerze dafür angezündet.
    Ansonsten sind Deutsche überaus gern gesehene Gäste hier im brasilianischen Urwald.

    Die Tage danach hatten wirklich Schwierigkeiten uns ein so tolles Gefühl wie in Maquiné wiederzugeben.
    Florianapolis, die Stadt der Jungen und Wilden, der Hiking Trails und der Surfer, wie sie uns angepriesen wurde war eher ein ruhiger Aufenthalt für uns.
    Ein paar Ausflüge, ein bisschen Strand und viel Regen. Die Stadt wurde innerhalb sehr kurzer Zeit durch tropischen Regen überflutet. Da es kein richtiges Abwassersystem gibt, füllen sich die Straßen in Minuten Meter hoch mit Wasser oder ganze Straßenabschnitte sind geplatzt, was sie nicht mehr durchgängig machte.
    Das hat mal eben die ganze Stadt lahmgelegt, denn so ein Szenario hatte man dort die letzten 20 Jahre nicht erlebt.
    Wir hatten das Gefühl, dies ist nicht unsere Stadt und entschieden uns deshalb nach Iguaçu weiterzufahren.
    Läppische 16 h später ist man mit dem Bus auch schon dort. Die Distanzen sind echt ganz andere als in Europa.
    Es sieht auf der Karte immer so klein aus, doch es sind echt lange Strecken und es gibt kein Bahn und kein Autobahnnetz hier. Aber wenn wir etwas dabei haben, dann ist es Zeit. Also überwinden wir auch dies.
    Zu Iguaçu können wir uns kurz fassen, es ist eine ganz gewöhliche Stadt wie jede Andere auch, nur dass wir hier zum ersten mal wieder Deutsche getroffen haben. Denn der Tourismus hier boomt logischer Weise. Hier am Dreiländereck kann man zahlreiche Touristenkram machen, doch uns interessierten nur die Wasserfälle.
    Auf der brasilianischen Seite ist man unterhalb und vor den Wasserfälle, was die typische Fotokulisse ausmacht. Dort läuft man ca. 2h gemütlich die Wasserfälle entlang und muss zahlreiche Fotopausen wegen den anderen Besuchern einlegen. Zudem bekommt man gerne mal Besuch von Nasenbären, die einem alles wegnehmen, was nach Essen aussieht. Die Racker laufen manchmal so witzig wie Waschbären rum und raufen sich auch mal untereinander. Also ganz ungefährlich sind sie wohl nicht, aber dafür niedlich.
    Die Wasserfälle selbst sind leider ziemlich rotbraun gewesen. Dies liegt vor allem am Regen und an der Rodung wie man uns erzählte.
    Auf der argentinischen Seite gibt es dafür wohl mehr Trails und Adventure...oberhalb der Wasserfälle, doch das Schicksal hat es uns zweimal kaputt gemacht die argentische Seite zu erreichen, weshalb wir uns entschieden es sein zu lassen und weiter Richtung Paraguay und Bolivien zu reisen.

    Doch allein bei der Ausreise nach Brasilien taten wir uns schon schwer.
    Es gibt nicht nur eine Migrationsstelle, Nein es gibt gleich 4 verschiedene, an komplett verschiedenen Orten. Für jedes Land zum Ein- und Ausreisen seine eigene. Da sind wir wirklich durcheinander gekommen. Man hätte es leichter gestalten können. Jedenfalls hatten wir leider zeitlichen Stress, denn der Bus nach Asucion wartet nicht auf uns. Innerhalb 1,5h mussten wir quer durch die Stadt, bei einer Verkehrsdichte wie in Bangkok und unsere Stempel sammeln.
    Also blieb uns nur das Motorradtaxi. Für jeden Eins und los ging's. Die Verrückten fahren hier als hätten sie 9 Katzenleben. Hin und wieder musste ich die Augen schließen, weil ich dachte gleich kracht es und es gibt Tote. Aber Schutzengel passten auf uns auf. Bin mir nicht so sicher, ob ich das wiederholen möchte.
    3 Migrationsstellen und einiges an Angstschweiß später haben wir es jedoch geschafft und sind noch rechtzeitig am Bus angekommen.
    Also fuhren wir in ca 6 statt 4 Stunden einmal komplett durchs Land bis zur Grenze von Argentinien.
    Doch Paraguay ist auf Backpacker oder andere Besucher so gut wie nicht vorbereitet, was das Reisen hier wirklich schwierig macht.
    Autovermietungen , Hostels oder Geldautomaten sind nicht ganz so geläufig hier. Das größte Problem sind aber die Transportmöglichkeiten. Busse fahren teilweise nur einmal die Woche oder gar nicht. Und wenn es regnet , kann eine Busfahrt auch mal ein paar Tage dauern, da die Straßen schlecht ausgebaut sind. Ich denke es wird ein echtes Abenteuer hier.
    Also geht's leider nur einmal quer durchs Land und dann weiter in Regionen in denen das Reisen etwas leichter ist.... wenn wir hier wegkommen. ^^
    Ansonsten sieht Paraguay landschaftlich ganz hübsch aus und die Leute sind wohl auch in Ordnung. Obwohl zugleich die Gastfreundschaft in den bisherigen Ländern größer geschrieben wurde.
    Unterm Strich sind wir aber der Meinung, dies ist kein Land in dem man als Europäer gerne reist. Aber das ist nur subjektiv betrachtet.

    Lassen wir uns überraschen, wie es weiter geht und ob es Salat oder Bolivien wird. ^^ drück,t uns die Daumen, dass wir hier wegkommen.

    Den einzigen Termin den wir haben und der unsere Planung beeinträchtigt ist der 22. Februar. Ab da müssen wir in Peru für unseren nächsten workaway Einsatz bereitstehen. Mehr dazu im nächsten Blogeintrag.

    Ganz liebe Grüße aus Paraguay und bis bald
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    Su Fa

    Jetzt habe ich wieder Empfang und freue mich auf euren Bericht :-).... Schöne Grüße from cold Germany

    1/21/18Reply
    Janet Faraci

    ich glaube euch .... UFOs am Himmel, ist doch klar.

    1/21/18Reply
    Marilena Stangier

    ...das waren eure Schutzengel am Himmel...danke für die schönen Geschichten, macht weiter...liebe grüße

    1/23/18Reply
    3 more comments
     
  • Sep26

    Argentinien - Iguazú Wasserfälle

    September 26, 2019 in Brazil ⋅ ⛅ 27 °C

    🇦🇷💙 Es sind nur noch vier Wochen und wir schwelgen zwischen Vorfreude auf daheim und Wehmut. Denn auch auf Reisen vergeht die Zeit mit einer gewissen Routine dann doch gefühlt sehr schnell.
    Unsere Emotionen konnten wir daher sehr gut bei den wunderschönen Iguazú Wasserfällen rauslassen.
    Nicht umsonst eines der Weltwunder haben uns die 20 größeren sowie 255 kleineren Wasserfälle sprachlos gemacht. Sie sind sooo riesig und es sieht einfach nur aus als hätte jemand den Badewannenstöpsel gezogen. Unser Highlight war die aufregende Bootsfahrt in die Wasserfälle- eine riesige Naturdusche 🚿

    Gemeinsam mit Vanessa waren wir drei Tage im Iguazú Nationalpark und haben neben den Wasserfällen, Schlangen, Tukane und Krokodile gesehen. Alles in freier Wildbahn und aus nächster Nähe. Nach dem Abenteuertrip sind wir nun wieder in Buenos Aires, wo wir bei einem Bocajuniorsspiel und in einer Tangoschule waren. Fotos und Videos folgen... wir freuen uns schon auf euch und viele Küsse nach Deutschland
    🇦🇷💙🕺🍷💋💃🏻
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  • Day19

    Parque das Aves

    September 8, 2019 in Brazil ⋅ ☀️ 22 °C

    De manhã, um shuttle, com 10 turistas, foi me buscar no hotel para um passeio pelo Parque das Aves. Este parque é a única instituição do mundo focada na conservação das aves da Mata Atlântica. É uma experiência única e inesquecível na qual se encontram aves dos quatro cantos do Brasil e de diversas partes do mundo, muitas delas ameaçadas.Read more

  • Day18

    33 Stunden Busfahren

    March 7, 2019 in Brazil ⋅ 🌧 27 °C

    ist genau so aufregend wie es klingt.

    Landschaft, Dorf, Netflix, essen, Landschaft, Musik, schlafen, Netflix, Stadt, FREIHEITSSTATUE?🤔? falsch abgebogen?? Naja wird schon stimmen😏... schlafen, essen, Stadt, Netflix, Dorf, Dorf, Dorf, Musik, essen, schlafen, auf die Uhr schauen und merken das wir gerade mal 5 Stunden unterwegs sind🙈🙉... Also schlafen, Landschaft, Netflix....usw.... fehlt nur noch ein Radwechsel und wir hätten Truckerlieder gesungen... nach gefühlten 4 Tagen unterwegs sind wir endlich in Foz De Iguazu angekommen.Read more

You might also know this place by the following names:

Foz do Iguaçu, Foz do Iguacu, Foz de Iguazú