Brazil
Mato Grosso

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9 travelers at this place:

  • Day267

    Chapada dos Guimarães

    April 24 in Brazil ⋅ ⛅ 28 °C

    Chapada dos Guimarães - Unser erster Stopp auf unserer Reise durch Brasilien. Nach einer ewigen Prozedur beim Mietwagen-Center bekamen wir dann doch endlich unseren kleinen Wagen und nahmen die letzten 80km von Cuiaba nach Chapada dos Guimarães in Angriff. Vorher deckten wir uns noch mit ein paar Lebensmitteln ein. Es war bereits dunkel als wir unsere Fahrt starteten, aber wir waren alle guter Dinge. Im Ort angekommen warteten wir wie ausgemacht an der ersten Tankstelle und nach etwa 20 Minuten rollte ein schrottreifer Opel Corsa auf den Platz. Mit ein paar Handzeichen verständigen wir uns, dann recken wir beide den Daumen in die Luft 👍 und es war klar, dass wir im folgen sollten. Es ging noch um ein paar Ecken und schließlich erreichten wir unser Haus am Stadtrand. Es lag umgeben von viel Grün am Ende einer Sackgasse. Von innen war es eher praktisch: die wichtigen Gegenstände wie Herd, Kühlschrank und Esstisch waren vorhanden - für Ambiente sorgte die leere Wohnung mit dem gefliesten Boden aber nicht. Wir arrangierten uns schnell mit den Gegebenheiten, Caros Mutti brauchte ein bisschen länger. Noch dazu wirkte das leere Haus in der dunklen Nachbarschaft doch ziemlich gespenstisch. Dementsprechend unruhig war die Nacht, aber das Frühstück am nächsten Morgen umso ausgelassener. Auf dem Weg zur Touristen-Information schafften wir es in einem Klamottenladen unsere Simkarte aufzuladen und fanden dann ein kleines Büro mit der Aufschrift „Ecotours“. Der Mann hinter dem Laptop konnte gut Englisch und versorgte uns mit Infos zur Region und mit einem Guide für den nächsten Tag. Anschließend half er uns noch im Internet einen passenden Prepaid-Tarif für unser Handy zu finden. So gut ausgestattet konnten wir dann die Entdeckung der Gegend beginnen. Ziel waren zwei Wasserfälle und zwei Aussichtspunkte. Beim Salgadeira Wasserfall erschlug uns fast die Hitze, aber wir besichtigten trotzdem noch kurz die Ausgrabungsstätte eines Dinosauriers, der Tyrannosaurus recht ähnlich sieht. Beim zweiten Wasserfall konnten wir nur die Aussicht genießen, aber selbst die war atemberaubend. Am „Morros dos Vente“ Aussichtspunkt blieb uns nur kurz Zeit für ein Foto, dann mussten wir vor dem starken Regen fliehen. Wir nutzten jedoch die Zeit für ein spätes Mittagessen. Am zweiten Aussichtspunkt wollten wir eigentlich den Sonnenuntergang anschauen, aber dafür waren wir zu spät und mussten unverrichteter Dinge wieder abziehen. Am nächsten Tag holte uns unser Guide Rodrigo früh morgens ab und wir wanderten zu 3 Wasserfällen in denen wir Baden konnten. Nachdem wir im ersten Pool baden waren, waren wir bei den darauffolgenden noch genug abgekühlt. Trotzdem genossen wir den Schatten und die tolle Natur um uns herum. Anschließend wurde es ein bisschen rasanter und wir fuhren über eine ziemlich holprige und nur mit Jeeps befahrbare Straße in eine andere Ecke des Nationalparks. Hier hielten wir an einem Aussichtspunkt von dem wir eine tolle Sicht auf das Plateau hatten. Genau vor uns befanden sich, wie eine Messerklinge, zwei dünne Felsscheiben, die senkrecht in die Höhe standen. Das zurückbleiben genau dieser Formation wurde mit dem höheren Eisengehalt erklärt. Jetzt waren wir bereit für einen Mittagssnack. Dafür fuhren wir zum „Clear-River“. Wir fanden ein idyllisches Plätzchen an einer kleinen Bucht und packten unsere Brötchen aus. Als wir fertig gegessen hatten, nutzten wir die Gelegenheit und kühlten uns im Bach ab. Das Wasser war so klar, dass man die kleinen Fische sehen konnte. Dann zog die Regenwand auf und wir beeilten uns, aus dem Wasser zu kommen. Jetzt stand nämlich noch Schnorcheln im Fluss auf dem Programm. Dazu fuhren wir ein Stück weiter flussabwärts und bewaffneten uns mit Schnorchel, Taucherbrille und GoPro. Dann sprangen wir ins Wasser und ließen uns rund 15 Minuten mit der Strömung treiben. Durch den leichten Regen war das Wasser nicht mehr so klar wie vorher, aber es war trotzdem ein tolles Erlebnis, sich in diesem kleinen Fluss durch den Dschungel treiben zu lassen. Über manche Baumstämme mussten wir drüber klettern und unter manchen konnten wir hindurchtauchen. Da es erst früher Nachmittag war, aber das Wetter durch den Regen nicht mehr so schön war, besuchten wir noch einen letzten Wasserfall bevor wir uns zuhause absetzen ließen. Über den Tag hatte sich eine Sohle von Carmens Wanderschuhen gelöst und wir hatten im Supermarkt Kleber gekauft. Leider haben wir dann erst Zuhause festgestellt, dass es sich um Holz- und Papierleim handelte und dementsprechend wirkungslos blieb unser Versuch die Sohle wieder anzukleben.
    Da wir uns in unserem Haus selbst versorgten, gab es heute zum Abschluss einen selbst kreierten Gnocci-Schinken-Auflauf mit Tomatensauce und Mozzarella. Dazu gab es noch eine Flasche Rotwein aus Mendoza und zum Nachtisch eine Tafel Rittersport Schokolade. Nach den ersten zwei Abenden Rommee lässt uns Caros Mutti alt aussehen und ich bin sowieso weit abgeschlagen mit mittlerweile über 1.000 Punkten.
    Konrad
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  • Day271

    Nord-Pantanal

    April 28 in Brazil ⋅ ☀️ 32 °C

    Unser nächster Stopp in der Region war das Nord-Pantanal. Das Pantanal ist das größte Binnen-Sumpfgebiet der Welt und wird grob in den Norden und Süden aufgeteilt. Ein Fahrer holte uns in Cuiaba am Flughafen ab und fuhr uns zu unserer Unterkunft, der Estancia Vitoria. Hier wurden wir direkt an den Mittagstisch gebeten und nachdem wir gegessen und uns ausgeruht hatten, stand unsere erste Tour an. Dafür wurden wir jeder auf ein Pferd gesetzt und mit mehr oder weniger Überzeugung ließen sich die Vierbeiner in Bewegung setzen. Der Ausflug dauerte insgesamt 2 Stunden und die Landschaft war einfach traumhaft. Zuerst ging es durch einen kleinen Wald in dem man mit Glück Tapire sehen kann und später gut eine Stunde lang durch einen Sumpf in dem die Pferde an manchen Stellen bis zum Bauch im Wasser standen. Ich hatte schon immer ein gewisse Bewunderung für diese Tiere, aber Reiten an sich hatte es mir bisher nicht angetan. Nach diesen zwei Stunden könnte ich es mir durchaus wieder vorstellen.
    Die nächsten drei Tage folgte im wesentlichen der gleiche Ablauf. Früh um 7 Uhr gab es Frühstück, um 12 Uhr Mittagessen und 19 Uhr Abendbrot. Davor, dazwischen und danach wurden Touren angeboten von denen wir so viele wie möglich mitnahmen. Bei unserer Ankunft lernten wir Katrin und ihre Mutter Hanna kennen, die auch zusammen für 3 Wochen durch Brasilien reisen. Leider reisten die beiden schon am nächsten Tag ab und so verbrachten wir 3 Tage allein mit unserer Guidin Milka und dem Personal auf der Farm. Wir gingen Piranha-Fischen (nicht gerade erfolgreich) und Paddeln, wandern zu allen Tageszeiten, ein zweites mal reiten und machten zwei Auto-Nachtsafaris. Wirklich toll und wirklich aufregend. Fast jedes Mal entdeckten wir ein neues Tier. Und falls nicht, so konnten wir wenigstens die tolle Landschaft bewundern. Die tollsten Tiere haben wir jedoch direkt in der Nähe unserer Unterkunft entdeckt. Jeden Tag kamen Hyazinth-Aras vorbei und setzten sich auf die Palme vor dem Haus. Dort wurde vor kurzem ein Nistkasten für die seltenen und von Wilderern und Schmugglern bedrohten Vögel aufgehangen und es machte den Anschein als würden die Aras schon mal ihre neue Unterkunft inspizieren. Zum letzten Mittag kamen gleich zwei Pärchen, die sich erst beide interessierten und dann stritten wer bleiben durfte. Im Tümpel hinter dem Haus, hatte sich (mindestens) ein Kaiman niedergelassen, der vom Personal liebevoll Neymar genannt wurde und der schon für einige Storys gut war (lag schon im Pool und im Hausflur, was vor allem für Begeisterung bei den Besuchern gesorgt hat). Uns hätte es schon gereicht, wenn er sich mal gut sichtbar der Länge nach an den Rand gelegt hätte, damit wir ein tolles Foto machen können. Den Gefallen tat er uns aber erst am letzten Nachmittag nach einem kurzen Gewitter. Caros Mutti entdeckte die beiden Reptilien und wir kamen - noch in Badesachen - hinterhergeflitzt. 15 Minuten lang lichteten wir die zwei Kaimane aus allen Winkeln und Perspektiven ab, bis uns die Mücken so sehr zusetzten, dass wir es nicht mehr aushielten. Als wir gerade wieder nach drinnen verschwinden wollten, meldete sich noch ein weiterer seltener Besucher, und zwar ein Gelbbrust-Ara, der ab und an in Hör- und Sichtweite der Küche landet und nach einer Scheibe Brot bettelt. Diese lässt er sich dann von den Küchenfrauen (und von Caro) auch geduldig auf die Kralle geben und pickt dann genüsslich daran herum. Lange konnten wir das Schauspiel aber nicht genießen, da uns die Moskitos so arg zusetzten.
    Eine kleine Obsession habe ich für den Tukan entwickelt. Dieser schöne Vögel ist meiner Kamera schon in Indonesien entwischt und hier hat er sich bei der einzigen Begegnung hinter einem Ast versteckt. Aber die Zeit wird kommen wo ich ihn nochmal richtig erwische. Ein unscharfes Foto konnten wir auch vom kleinen Ameisenbären machen, bevor er bei der Nachtsafari wieder im Busch verschwand. Einen Tapir und einen Puma konnten wir selbst nicht sehen, aber unsere Guidin hat jeweils eins der Tiere gesichtet als sie mit uns unterwegs war. Insgesamt war es eine tolle Zeit in der wir viel gesehen und erlebt haben und wir wurden köstlich mit Essen und Getränken versorgt. So viel Luxus haben wir uns mitten im Sumpfgebiet nicht träumen lassen.
    Konrad
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  • Day177

    Abismo

    May 23, 2016 in Brazil ⋅ ⛅ 88 °F

    Yet again its another early start, yesterday we had a chill out day apart from the training we had to do for todays activity. This involved abseiling and rappeling which id never done before, and trust me it was harder than it looked. With our training in the bag we made our way to Abismo, we had to be one of the first people here as they take two groups down seperately and to ensure we could catch our bus we needed to leave site at 11. The stress of catching this bus was really getting to me, everything really had to drop into place and there was little margin for error.
    We were all equipped out in our safety harnesses and helmets before being attached to the line that would take us down. Mark and i would go down ttogether and once we were sat in the shaft it was time to descend with our legs entwined we slowly lowered ourselves into the abyss . I think they must have slowed the rope up in someway , as from our practice that we had yesterday trying to take the friction off was a lot harder. Slowly we dropped down into something i had never imagined i would ever see. It was like being in Middle earth stalignites and stalitites were everywhere . I dont know whyi was shocked tat the gave was so dark as the only source of light was a small whole that we had been lowered through, it was also still early , but it really was like finding an alladins cave. The journey down was quite hard work and by the time i reached the bottom i was exhausted . We waited for the rest of our group to descend and everyone was of the same thouht that if it was that hard aseiling down, how hard was it going to be Rappelling back up. The cave is 70m below ground but was much bigger that i imagined and i couldnt believe what a force water and calcium can have. Once we were all together our guide Mateus took us in a little dinghy and showed us the various formations around the cave , it was jaw dropping stuff at how different even the textures of the limestone were. In the water below us were even more formations and we headed back to a wooden floating platform to don our wetsuits and investigate further.The water was so cold when we got in but after a while your body adjusted . There was something quite eerie about this place and as we snorkelled around it was like having a mirror reflection under the water. After a short while i got out and got dressed as time was pushing on Mark followed shortly after and once dressed we were put back into our harnesses. This place should definitely be attached with a wonder of the world certification its beauty is breathtaking. It was time to make our accent and once strapped in i was nervous about the task ahead, i was winched to about half way up which i wasnt expecting and then hanging in mid air i tryed to do the technique that wed learnt yesterday but for some reason it wasnt working , i was petrified , here i was dangling on a rope trying to shout down that my clamp wasnt working and noone could hear me. After what seemed like forever , but was probably 3 or 4 mins i was winched up again, to just below the entrance, it looked like i wasnt going to have to rappel after all which i was pretty glad of as my arms were still hurting from last night and my legs were shaky being at such a great heigt, with my hands either side of the rock i was hauled slowly through the final part.Back on level land i was shocked to see that it was actually the guys and girls on top that had physically hauled me up, and now it was Marks turn, i did feel sorry for them in that heat its bloody hard work pulling 14st up 70 metres. Mark joined me and after a big thank you we ran to catch our taxi . Back at the hostel our bags were already packed and id bught sandwiches the night before so after a quick bite to eat we sat waiting for the bus that was due at 1230. It was supposed to be a three and a half hour journey to the airport then a further 30 mins to downtaown then a taxi from there to the terminal was abouut 20 mins but at 1245 the bus hadnt arrived . It eventually turned up at 13.10 so we were going to be cutting it really fine. We arrived at the airport at 530 and had accepted we wouldnt be catching the bus tonight, but when we got in the taxi we explained the situation and he drove ike a lunatic, going through red lights down little short cuts and just 5 mins from the terminal there had been a crash. It was 550 as we sat in the traffic i was devistated we were so close yet s far away, hen nigel mansell started weavin his way in and out and we cleared the crash. the time was .6.01 and i ran to the ticket office while mark grabbed the rucksacks. The bus hadnt arrived yet, and must have been caught in the same traffic as us. I was so happy , but when i came to pay for the tickets it wouldnt accept my card, rucksack on my back i ran to the cashpoint and withdrew the cash just as the bus was pulling in , i quickly ran back and paid and we boarded the bus
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  • Day172

    Cuiaba.

    May 18, 2016 in Brazil ⋅ ☁️ 72 °F

    We arrived this mornin at just after 6 after a 23 hour journey that i not going to bore you with the details of. Cuiaba is quite a big city with lots of skyscraper buildings. The hostel itself is really nice and we even have our own pool although its actually raining at the moment so well give that a miss. Even though our room is ready the young girl on reception is reluctant to let us in there ss check in isnt till midday, although she does offer us a coffee and we si t in reception catching up on emails etc. shortly after 8 the owner of the hostel arrives and swiflly shows us to our room apologisnig for keeping us waiting. Mark and i are both so relieved to get a shower and brush our teeth , and feel clean again at last . We get dressed and ask to use he laundry facilitys which is actualll a washing machine. clothes washed and hung out to dry Mark and I are keen to find a bar to watch the Liverpool game , so after downloading a map on my phone we se off. The map doesnt actually show bars but it takes us to the centre? well thats what it says. There is not a bar in sight , but both being hungry we enter a shop that is really busy with locals. Its a buffetstyle where you load on your plate what you want and its weighed by the kg . With a full plate and a can of pop my whole meal comes to 3 pound and is absolutely delicious. Still unable to find a bar and only an hour and a half till kick off we head back to the hostel we enquire if there is anywhere at all that is open and after several phone calls to numeroius bars the answer is NO?. The only other option is to watch it on a streaming site so tablet out and after a few sites we managed to find one and watched the game ittermitently obviously being very dissapointed with the result. In the evning we go to reception to order a Chinese to be delivered but the guy suggests we head to praca popular as they have every type of food we could possibly want. taxi ordered and 5 minutes later we arrive. The square is strewn with vrious eateries and after a cocktail and a beer wwe agrre on a steak. The guy in the restaurant is hysterical and speaks the most perfect american English, and is also impressed with my Portuese. He explains thaat he knew a woman from Liverpool called Susan Boyle from when he worked there and then joked about the x factor. Mark went all out and also had a cocktail, called a Grand Jack( thats your fault Colin Ward) . I go into the toilet and there is the biggest bottle of Listerine mouthwash I've ever seen we pay the bill and i have to say it was one of the most pleasurable evenings ive had in months. The temptation to drown our sorrows was immense but we were good girls and boys and returned to our beds to set the alarm for 445 to catch our 12 hour bus to Campo Grande.Read more

  • Day6

    Der Weg nach Cuiabá (abseits davon)

    September 7, 2016 in Brazil ⋅ ⛅ 31 °C

    Heute klingelt der Wecker bereits um 2:45 Uhr, dann heißt es wieder packen, Minifrühstück und mit dem Bus zum Flugplatz. Um 6:05 Uhr geht der Flieger nach Sao Paulo-Campinas und dann weiter nach Cuiabá. Eigentlich. Doch wegen Unwetter landen wir zunächst im Nirgendwo und warten das Wetter ab. Dann geht es nochmal los mit Ziel Campinas und das klappt. Der Anschluss ist trotz massiver Verspätung auch gesichert, denn es ist dasselbe Flugzeug 😊 wie zuvor.
    Wir sind mit dem nächsten Dreiländereck verabredet: Brasilien, Paraguay und Bolivien und wir wollen die Natur im größten Sumpfgebiet der Welt entdecken - der Pantanal. Zum Vergleich: Die Everglades haben "nur" 4% der Fäche des Pantanal. Das heißt übersetzt 'Moor' oder 'Sumpf'. Laut Reiseführer stimmt das nicht ganz. Es ist das wohl größte zusammenhängende Feuchtgebiet der Erde, bestehend aus Flüssen, Kanälen, Seen, Grassavannen, Trocken-, Galerie- und Regenwäldern. Wir überzeugen uns lieber selbst.
    Nach insgesamt 5 h Flug und nochmal 3,5 h Busfahrt auf einer Höllenstraße, erreichen wir unsere Lodge, die Pousada do Rio Mutum. Und schon die Ankunft entschädigt uns. Herrlichstes Wetter und wir werden von Jabirus, den größten Schwarzkopstörchen und vielen Papageien, Aras, Kaimanen und weiterem Getier begrüßt.
    Nach einem kleinen Rundgang und Poolbesuch endet unser Tag in unserem Bungalow.
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  • Day7

    Cuiabá Mirim

    September 8, 2016 in Brazil ⋅ ⛅ 30 °C

    Zurück fahren wir mit dem Boot und nach einer kurzen Mittagspause auch gleich nochmal, um das Fischerdorf Cuiaba Mirim zu besuchen. Hier wohnen ca. 600 Menschen, unter ihnen viele Lodgemitarbeiter. Auf einem Rundgang durch das Dorf erfahren wir, dass dieser Ort aus einer Art Arbeitersiedlung von einer riesigen Zuckerrohrplantage - inklusive Verarbeitung - entstanden ist. Man lebt im Familienkreis mit mehreren Generationen zusammen, die Häuser stehen beieinander. Eine der Frauen ist die "Chefin" und hat das Sagen. Das Leben ist sehr einfach. Es wird meist unter freiem Himmel gekocht. Die Bewohner versorgen sich weitgehend selbst, denn der Weg zum nächsten Ort ist weit. So können wir in den Gärten alle wichtigen Obst- und Gemüsepflanzen sehen, Bananen, Papaya, Mango, natürlich Maniok und viele andere leckere Sorten. Internetzugang hat man erst seit 2 Jahren und Fernsehen gibt es seit ca. 18 Jahren. Es gibt keinen Laden, keinen Arzt, keine Post - aber eine Bar. Es gibt eine Schule mit 4 Lehrern für die 75 Kinder. Unterrichtet werden immer drei Klassenstufen gemeinsam, am Vormittag und am Nachmittag. Autos gibt es nicht, auch keine Straße. Alles passiert per Boot - teilweise noch mit Holzkanus. Aber man sagte uns, alle Einwohner seien zufrieden mit ihrem Leben. Für uns war der Besuch des Dorfes sehr spannend.Read more

  • Day7

    Auf dem Rio

    September 8, 2016 in Brazil ⋅ ⛅ 27 °C

    Auf unseren 2 Bootstouren fahren wir sehr idyllisch auf den Flüssen Rio Mutum und Ciubará, See und Kanal, hier könnt ihr das sehen: https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-rn2JAbF6xb1vkD2uT und entdecken viele Tiere. Hauptsächlich Vögel wie Marmorreiher, Rotbrustfischer, Schwanenhalsvogel, Kormoran, Rabengeier, Fischbussard und als Highlight den großen Tukan. Das ist der mit dem riesigen großen gelben Schnabel. Er wird auch als Clown des Urwalds bezeichnet. Wir sehen etliche Tiere, die nicht fliegen können: Otter, Kaimane in allen Größen, Brüllaffen (die größte Affernart hier), schwarze Seidenschwanzäffchen oder so ähnlich 😁 und die niedlichen kleinen Kapuzineräffchen - zu sehen hier: https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-rn2FU7hY6C8-l9vEK (Herr Nilson) und viele Wasserschweine mit und ohne Babys. Sie heißen Capivara, gehören zu den Meerschweinchen und sind die größten Nagetiere der Welt. Wenn ihr hier klickt, könnt ihr sie sehen: https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-rn1-pODJgSrVRyhIu und https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-rn15Oou-__31M-igD.!Read more

  • Day8

    Naturspaziergang

    September 9, 2016 in Brazil ⋅ ⛅ 28 °C

    Wir verlieren keine Zeit und begeben uns 7.30 Uhr auf eine Tour durch die verschiedenen Waldformen des Pantanals. Auch hier kennt sich Nathalie hervorragend aus und heute lernen wir besonders die Pflanzenwelt kennen. Sie zeigt uns z.B. was die Affen gerne futtern und Dirk probiert es auch gleich als Überlebenstraining aus und es hat geklappt.
    Und da kein Wald ohne Tiere ist, treffen wir auf viele Ameisen, auch "endlich" mal 2-3 Mosquitos, Aguti=Goldhase - sieht vorne aus wie eine Ratte und hinten wie ein Elefant, und auf die Nachtaffen, die wir bei dem Versuch die schönsten Fotos zu machen natürlich aufwecken.
    Am Nachmittag machen wir Urlaub 😃. Wir genießen das überaus schöne Wetter, gehen in den Pool und machen das folgende Video: https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-rn2ZPjMMTp6jGxISq und schreiben was ihr jetzt lesen könnt.

    Hier laufen die Pferde frei über die Lodge!
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  • Day7

    Nightspotting

    September 8, 2016 in Brazil ⋅ ⛅ 15 °C

    Im Sonnenuntergang kehren wir zu unserer Lodge zurück, haben Zeit zum Essen und danach steht noch eine Spottingtour (mit dem offenen LKW durch die Nacht fahren und mit Spot=Suchscheinwerfer nachtaktive Tiere suchen und gucken) auf dem Programm. Viel Ausbeute ist nicht: Eine unserem Uhu ähnliche Eule und eine Nachtschwalbe stehen am Wegesrand, ein Ameisenbär überquert vor uns die Straße und wir frieren ganz fürchterlich. Highlight der Fahrt: ein Tapir mit Baby verschwindet gemächlich im Unterholz, wir können ihn gut sehen. Diese Tiere sind sehr schwer zu entdecken und schon deshalb hat sich der Ausflug gelohntRead more

  • Day9

    Abschied vom Pantanal - Brasilia voraus

    September 10, 2016 in Brazil ⋅ ⛅ 6 °C

    Nachdem wir auf der Anreise bereits eine neue Zeitzone erreicht hatten, machen wir uns nun auf den Weg in die alte. 2,5 Tage haben wir in einer Umgebung verbracht, die uns weitab von Städten oder Verkehr mit einer Vielzahl von Pflanzen und Tieren aufgenommen hat. Eine fabelhafte Lodge, tolle Guides, fast keine Moskitos und super Wetter waren dazu die Krönung.
    Jetzt sitzen wir in einem deutlich komfortableren Bus zum Flughafen und die Höllenstraße ist nur noch schlecht. Wir haben noch Muße für die Pflanzen und Tiere außerhalb. Schon bald sehen wir Nandus, die größten Laufvögel hier und ein leider totes 'Großes Gürteltier'. Es ist vermutlich letzte Nacht angefahren worden. Das ist sehr schade, zumal sie inzwischen sehr sehr selten sind.
    Auf dem Flug nach Brasilia werden wir unsere bisherigen Fotos sortieren und uns auf eine am Reißbrett entworfene Stadt vorbereiten. Das wird ein Kontrastprogramm - von der artenreichen Landschaft in die 'steinreiche' Hauptstadt.
    Ihr fragt euch vielleicht - Warum? Ganz einfach, nach Manaus ins Amazonasgebiet (unser nächstes Ziel) geht es immer über Brasilia. Also legen wir einen Stop in Brasilia ein.
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You might also know this place by the following names:

Mato Grosso, MT, ماتو غروسو, Штат Мату-Гросу, Мато Гросо, মাটো গ্রসো, Mato-Groso, Mato Grosso osariik, ماتو گروسو, Mato Groso, מאטו גרוסו, मातो ग्रोसो, マットグロッソ州, მატუ-გროსუ, Мату-Гроссу, 마투그로수 주, Matogrossensis, Mato Grosas, Matugrosu, Мато Грошо, Mato Gròss, Mato Grosso suyu, Мату-Гросу, மடோ குரோசோ, Мату Гросу, รัฐมาตูโกรสซู, Matu-Grosu, 马托格罗索州

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