Brazil
Quebra Bunda / Chacara Santo Antonio

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4 travelers at this place:

  • Day21

    Pousada des Arts

    September 22, 2016 in Brazil

    Heute muss ich ein bisschen über unsere Pousada schwärmen. Die bisherigen Hotels waren auch nicht schlecht, aber diese kleine Pension, mitten im historischen Viertel von Salvador, auf der Grenze von Pelourhino und Santo Antõnio ist so liebevoll eingerichtet, dass wir sie näher vorstellen müssen.
    Noch in Deutschland über Booking.com gebucht, kannten wir nur die Bilder im Internet und die Kundenbewertungen. Bei unserer Anreise mit dem Taxi durch die Santo Antõnio sind wir auch erst etwas erschrocken über den teilweise schlimmen Bauzustand der Häuser. Aber dann bogen wir in die Rua Dreita de Santo Antõnio ein und die bunten Häuser des UNESCO-Weltkulturerbes kamen das erste Mal zum Vorschein. Und die Pousada des Arts ist ein besonderes Schmuckstück. Alle Zimmer und Suiten sind von der Eigentümerin bunt und mit afrikanischer oder bahianischer Kunst eingerichtet. Warum das so ist, erfahrt ihr in einem der nächsten Blogs. Alles passt zueinander - selbst das Zahnputzglas passt zum Frühstücksteller - und ist mit Liebe gemacht. Die Frühstücksterasse mit Blick aufs mehr ist jeden Morgen eine Augenweide und das Frühstück selbst ist einfach toll - natürlich typisch brasilianisch.
    Den Rest seht einfach selbst auf den Bildern.
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  • Day21

    Capoeira

    September 22, 2016 in Brazil

    Unser "Tagesziel" heute ist der Pelourinho, aber erst wird ganz gemütlich und in Ruhe auf der Terasse unserer schönen Pousada gefrühstückt!
    Wir bummeln dann erstmal entgegengesetzt nach links zum Largo Santo Antonio, wo wir schon mal die erste der 365 Kirchen Salvadors besichtigen. Angeblich soll es hier eine Kirche für jeden Tag im Jahr geben - leicht übertrieben!
    Das Forte Santo Antonio Além do Carmo gleich nebenan ist heute eine Capoeiraschule und neugierig wie wir sind, gehen wir natürlich mal rein. Dort bekommen wir eine kleine Privatführung und zu unserem Glück treffen wir Jasmin mit ihrem israelischen Freund. Sie praktizieren selbst Capoeira und sind extra für einen Unterricht hierher gereist. Jasmin ist aus Berlin und dank ihrer Übersetzung können wir alles verstehen.
    Das Fort war ursprünglich ein Sklavenlager und nach dem Ende der Sklaverei ein Gefängnis. Als dieses jedoch zu klein wurde, stellte die Stadt das Gebäude den alten Capoeira-Meistern als Schule zur Verfügung.
    Capoeira ist eine afrikanische Kampfkunst, die von den Sklaven hier eingeführt wurde. Da ihre Herren nicht wissen durften, dass sie Kampftechniken beherrschen, haben sie daraus eine Art Tanz entwickelt. So konnten sie unerkannt weiter ihre Elemente trainieren. Capoeira wird immer zu zweit in einem Kreis (Roda) "gespielt". Zu dem Kreis gehören die Musiker (Perussionsinstrumente) und die zuschauenden Capoeristas. Heute gibt es zwei Varianten, den angolanischen Capoeira (ursprünglicher und mehr am Boden) und den Capoeira Regional (schneller, mehr Artistik und Einflüsse aus anderen Kampfsportarten). Beide waren auch nach Beendigung der Sklaverei noch lange verboten. Inzwischen ist es aber ein Nationalsport und wird in allen Altersgruppen und auch von Frauen ausgeübt.
    Wir erfahren, dass am Abend eine Roda stattfindet und wir dazu herzlich eingeladen sind. Somit ist auch gleich unser Abend verplant.
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  • Day14

    Salvador da Bahia (Brasilien)

    December 10, 2016 in Brazil

    AN: 08:00
    AB: 14:00

    Eins vorweg: Wenn man sich die Liste der Sehenswürdigkeiten durchliest, ist es schon schade, dass wir hier nur max. 5h Zeit haben, um einen Eindruck von der Stadt zu bekommen. Die nach São Paulo und Rio de Janeiro drittgrößte Stadt Brasiliens befindet sich an der Ostküste des Landes, genauer gesagt an der sogenannten „Allerheiligenbucht“, die ihren Namen der Landung von Amerigo Vespucci am 1. November 1501 verdankt. Salvador – bis 1763 noch die Hauptstadt Brasiliens – ist heute nicht nur die Hauptstadt des Bundesstaates Bahía, sondern auch ein Zentrum afro-brasilianischer Lebensart. Gut zwei Drittel der 2,68 Millionen Einwohner sind Nachfahren früherer Sklaven. Ihr afrikanischer Einfluss zeigt sich vor allem in der Sprache, der Candomblé-Religion (eine Mischform aus Yoruba-Kultur und Katholizismus) sowie in der Küche. Salvador besitzt auch ein immenses Angebot an Capoeira-Schulen, ebenfalls ein Erbe aus der Sklavenzeit. Hier ist vor allem noch der „ursprüngliche Stil“ Capoeira Angola anzutreffen. Salvador da Bahía wurde auf unterschiedlichen Ebenen einer Bergkette angelegt und gliedert sich demnach in eine Oberstadt (Cidade alta) und eine Unterstadt (Cidade baixa). Während sich im oberen Abschnitt vorwiegend Verwaltungs- und Wohngebäude in zum Teil kolonialer und barocker Baukunst befinden, wird die untere Region von Wehranlagen, Märkten und dem Hafenviertel dominiert. Beide Stadtteile werden durch einige sehr steile Straßen, die Plano-Inclinado-Drahtseilbahn und den Elevador Lacerda miteinander verbunden. Der Aufzug befördert etwa 50.000 Passagiere täglich bzw. 900.000 Fahrgäste im Monat! 76 Kirchen! Damit ist Salvador führend unter allen brasilianischen Städten. Die vielen Sakralbauten haben der Stadt auch den Spitznamen „das schwarze Rom“ eingebracht. Ein Highlight ist bestimmt die Kirche des Schutzheiligen der Stadt, Noso Senhor do Bonfim, die einen spektakulären Ausblick auf die Allerheiligenbucht bietet.
    Pelourinho:

    Das Altstadtviertel in der Oberstadt wurde 1985 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Das historische Zentrum beherbergt das größte architektonische Zusammenspiel der Barockzeit von ganz Amerika, was anhand von 600 restaurierten Gebäuden veranschaulicht wird. Der ehemalige Sklavenmarkt hat sich mittlerweile in ein berühmtes Künstler- und Musikerviertel verwandelt, das seit 1990 laufend saniert und revitalisiert wird. Mit seinen schmalen gepflasterten Gassen, bunten pastellfarbenen Häusern, Cafés, Bars, Restaurants und Kleinkunstmärkten bestimmt eine der touristischen Hauptattraktionen Salvadors. Hier finden sich auch ein paar der schönsten Kirchen der Neuen Welt, wie z.B. São Francisco, die Basilika-Kathedrale oder Rosário dos Pretos, die den ersten Schwarzen in Brasilien gewidmet wurde. Die Altstadt Salvadors erkundet man am besten zu Fuß. Der bedeutendste Teil des Kolonialviertels erstreckt sich dabei entlang der Rua Chile und Rua da Misercórdia vom Praça Castro Alves zum Praça da Sé und Terreiro de Jesus; von dort hinunter durch den Largo Pelourinho und wieder hinauf zum Largo do Carmo. Der größte Straßenkarneval der Welt dauert ganze 6 Tage und Nächte und lockt ungefähr 1.5 Millionen Menschen aus aller Welt an. Der Karneval in Salvador übertrifft inzwischen sogar die Veranstaltungen in Rio.

    Wer mit dem Elevador Lacerda in die Cidade Alta (Hochstadt) hinauf fährt, sollte die bunten Bändchen, die einem angeboten werden, lieber nicht annehmen. Angeblich werden damit Touristen „markiert“, die dann vermeintlich leichter zu bestehlen sind. Terreiro de Jesus, einer der zentralen Plätze der Altstadt, ist ein Eldorado für Shoppingwütige: unzählige Händler verkaufen hier ihren Schmuck, Hängematten, Musikinstrumente und vieles mehr.

    05:30h:
    Von der Seeseite her offenbart sich eine wahrhaftig gigantische Skyline. Man könnte meinen Manhatten läge vor einem.

    07:15h:
    Neben mir sitzt ein Deutsches Paar in meinem Alter. Das permanente Genörgel von dem Typ ist nervig. Ich kann mir kein Gespräch vorstellen. Ich mag zwar auch einiges an Bord nicht. Aber ich schreibe das höchstens hier auf. Wenn Heidi dabei wäre, Sie würde mir schon zu verstehen geben, was ich wie und wann sagen sollte. Anyway: wir laufen jetzt in den Hafen ein.

    07:45h:
    Es ist offensichtlich: Gerade aus und links vom Hafen in walking distance: die Altstadt. Rechts die Neustadt mit sehr vielen Hochhäusern, die aber nur aus der Distanz interessant wirken. Die kleinen Hügel in die Altstadt hoch zu laufen, scheint keine große Sache zu werden. Dennoch werde auch ich mit dem originellen Aufzug fahren. Ich werde aber erst an Land gehen, wenn die Massen das Schiff verlassen haben. Ich vermute mal, dass man sich am zentralen Platz in der Altstadt wieder trifft. Das haben diese Weltkultur Städte nun mal an sich: Sie ziehen Touristenmassen magisch an.

    08:10h:
    Ich habe ein Erfolgserlebnis: Obwohl ich hier an Bord zu viel esse, bin ich bei meinem Gürtel an meinem letzten Loch angekommen. Das muss damit zu tun haben, dass ich bisher außer 2 Bier in Teneriffa noch keinen Alkohol getrunken habe. Vermutlich auch die Wärme und das viele Wasser, was ich täglich trinke.

    10:30h:
    Die Altstadt ist wirklich außergewöhnlich und gehört zu Recht zum Weltkulturerbe. Hier würde ich gerne mal wieder hinkommen, wenn gerade kein Kreuzfahrer im Hafen liegt. Die Besichtigung war eine schweißtreibende Sache, da ich sicher über eine Stunde rauf und runter marschiert bin. Irgendwann hatte sich das auch mit den Touristenmassen relativiert, da der Durchschnittstourist tendenziell zu faul zum Laufen ist und zielstrebig das erste Restaurant ansteuert. Je weiter ich vom Zentrum weg gelaufen bin, umso weniger Touristen wurden es.
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  • Day61

    The Flavours of Bahia

    November 29, 2015 in Brazil

    Bahia is considered the soul of Brazil where the country's cultures and races have mixed to produce what many believe is authentically Brazilian.

    Bahian cuisine has Portuguese and native Amerindians contributions but the greatest influence came from the enslaved Africans who brought with them their own style of cooking. Malagueta chili peppers and dendê oil features prominently in many if not most dishes.

    Roch tried his first "acarajé" yesterday from an 'authentic' street market Baiana as compared to the Baianas we see in the historical centre who are carefully dressed for the tourist trade. Acarajé is made from shelled fradinho beans (similar to black-eyed peas), which are mashed together with ground shrimp and other ingredients, formed into a ball, then deep-fried in dendê oil. It is served split in half and then stuffed with vatapá or caruru, shrimps, and salad, and hot chili pepper. (Vatapá is made from bread, shrimp, coconut milk, finely ground peanuts and palm oil mashed into a creamy paste. Caruru is made from okra, onion, shrimp, palm oil and toasted peanuts and/or cashews.)

    For dinner, we sampled our first moqueca, one of the region’s most popular dishes. Moqueca is a salt water fish stew that's slowly cooked in a terra cotta casserole. It's made with coconut milk, garlic, onion, cilantro, pepper, tomatoes, and the ubiquitous dendê oil and the flavour is reminiscent of a Thai curry. We had a vegetarian version at Bar Zulu so it wasn't authentic per se but oh my, washed down with an icy Skol beer, life just does not get better.
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  • Day0

    Salvador de Bahia

    January 20, 2012 in Brazil

    Eine Hochzeit in Brasilien? Na klar sind wir dabei!
    Wir haben da natürlich noch eine kleine Rundreise dran gehängt!
    Bilder aufgenommen mit einer DM-Wegwerfkamera ;) Sicher ist sicher!

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Quebra Bunda / Chacara Santo Antonio

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