Cambodia
Battambang

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132 travelers at this place
  • Day8

    Battambang

    November 9, 2019 in Cambodia ⋅ ⛅ 22 °C

    Raus aus dem Touristentubel und rein in die Kleinstadt. Schon die Tuktuk-Fahrer an der Bus Station lassen darauf schließen, dass es ein harter Kampf um die wenigen Touristen ist. Wir können kaum aussteigen und sind froh einen Pick Up vom Hotel zu haben, um dem Wirrwarr zu entkommen.

    Abends gibt es Garnelen mit lecker Gemüse und Reis in einer Garküche am Fluss zusammen mit unserer deutschen Zimmernachbarin Katha, lecker!!

    Am nächsten Tag machen wir dann bei einem Tagesausflug mit, zusammen mit Katha und einem niederländischen Pärchen.
    Zum Frühstück gibt es gedämpfte Kokosnuss mit braunem Zucker aus dem Bananenblatt aus dem Dorf unseres Drivers. Danach geht es mit dem Fahrrad in die Dörfer. Wir probieren Sticky Bamboo Rice, besichtigen einen Tempel, sehen uns eine Fisch Cheese- und eine Reispapier-Produktion an.

    Nach einer Mittagspause geht es mit dem "Jeep" zum Bamboo Train. Danach geht es zu einem Berg mit verschiedenen View Points und Höhlen.

    Auf dem Rückweg lassen wir uns beim Phare Circus absetzen und genießen eine wirklich gute Show. Der Circus ist ein Sozialprojekt, das von Schülern einer Artistenschule auf die Beine gestellt wird. Aus den Einnahmen wird die NGO Schule finanziert.
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    Fühlen uns bestens informiert und unterhalten .

    11/9/19Reply

    Vati und Mutti

    11/9/19Reply
     
  • Day31

    TukTuk in und um Battambang

    November 3, 2019 in Cambodia ⋅ ⛅ 27 °C

    Heute Morgen um 9 wurden wir von unserem TukTuk Fahrer vor dem Hotel erwartet. Als erstes ist er mit uns zu den Krokodilfarmen gefahren von denen wir eine besichtigt haben.
    Artgerechte Haltung ist das natürlich überhaupt nicht. Unzählig viele Krokodile jeden Alters und Größe auf engstem Raum. Ein falscher Schritt und wir wären Futter gewesen.
    Anschließend sind wir weiter zum „Bahnhof“ gefahren. Dort wurde uns der Bamboo train aufgebaut. Drauf un los. Mit ca 40kmh sind wir 7 km auf den Schienen durch die Landschaft gerast bis wir an einem weiteren „Bahnhof“ angekommen sind an dem uns unzählige Kinder erwartet haben die uns irgendwas verkaufen wollten.... wir mussten eine Weile warten bis der „big train“ durch war. Bis dahin konnten wir uns nicht vorstellen dass hier überhaupt noch ein Zug fährt auf diesen krummen Schienen. Aber Tatsache es kam ein Güterzug vorbei, dieser fährt wohl einmal in der Woche von Thailand in die Kambodschanische Hauptstadt.
    Unser Bamboo train wurde wieder aufgebaut und es ging zurück. Ab ins TukTuk zurück in die Stadt und Frühstücken/Mittagessen...
    Gegen 4 wurden wir dann wieder von unserem netten TukTuk Fahrer abgeholt der mit uns zum Phnom Sampeau gefahren ist. Wir wussten nicht so recht was uns da erwartet und mussten dann auch einen steilen Berg hoch laufen. Wir haben versucht uns an die Wegbeschreibung unseres fahrers zu erinnern... bis zu den Killing caves haben wirs geschafft. Ein Höhlensystem in das die roten Khmer die Leichen ihrer Opfer geworfen haben. War ziemlich gruselig da runter zu steigen vor allem weil tatsächlich noch Skelette unten liegen.
    Schnell raus und weiter zu den goldenen Pagoden und der Aussichtsplattform von der aus wir unzählige Reisfelder sehen konnten.
    Runter ging’s dann steile Treppen, vorbei an Affen. Von der Straße am Fuß des Berges sieht man in eine Weitere Höhlenöffnung, wir sind auf Empfehlung aller in eine Rooftopbar von der aus sollten wir ein atemberaubendes Naturschauspiel beobachten. Bei Einbruch der Dämmerung ging’s los. Es schwärmten unzählig viele Fledermäuse aus der Höhle. Unaufhörlich kamen sie aus der Höhle geflogen. Nach Schätzungen zu folge sollen täglich zwischen 5 und 6 Millionen Fledermäuse die Höhle im Schwarm verlassen und nachts wieder in kleinen Gruppen zurückkehren.
    Anstrengender Tag, viel erlebt viele Eindrücke....
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  • Day30

    Battambang

    November 2, 2019 in Cambodia ⋅ ☁️ 23 °C

    Heute war mal wieder eine Weiterreise. Wir sind mit dem Bus von Siem Reap nach Bsttambang gefahren. Aus anfänglichen 4h wurden natürlich 5h Fahrt.... aber darauf kommt’s dann auch nicht mehr an 😂
    Jedenfalls sind wir angekommen und wurden von unzähligen TukTuk Fahrer am Busbahnhof in Empfang genommen. Die haben sich im die Türe gedrängt sodass man kaum die Möglichkeit hatte auszusteigen. Jedenfalls hat uns dann irgendeiner für 40ct zum Hotel gefahren und natürlich eine richtige Verkaufsfahrt draus gemacht. Bevor wir los sind hat er uns die Karte der Stadt gezeigt und von verschieden touri Hotspots die man gesehen haben muss und dass wir doch ihn morgen „buchen“ sollen als Fahrer. Er hatte auch noch ein kleines Gästebuch dabei in das andere Reisende die bereits mit ihm touren gemacht haben reingeschrieben haben.
    Gegen Abend haben wir ihm dann geschrieben was wir so sehen wollen würden und was wir bereit sind ihm dafür zu bezahlen... morgen früh um 9 holt er uns ab 😂
    Wir waren noch durch die Stadt spazieren und kamen am central market der locals vorbei auf dem alles mögliche angeboten wird. Von Obst und gemüse in allen Sorten, frisches getrocknetes eingelegtes im dreck rumgezogenes Fleisch, stinkenden Fisch in der Sonne, Schmuck, Putzmittel, Matratzen, Klamotten Schuhe und und und. Das erste mal dass ich dachte dass ich hier definitiv nirgendwo was essen kann, also sind wir weiter gelaufen bis wir ein kleines Restaurant mit lokalen Gerichten gefunden haben.
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  • Day101

    Battambang

    December 6, 2019 in Cambodia ⋅ ⛅ 22 °C

    En soit la ville de Battambang est vraiment pas top mais les alentours sont très sympas. On a donc loué un petit scooter et on s’est baladé dans la campagne autour de la ville et on s’est retrouvé avec un pneu à plat mais un gentil monsieur nous a aidé à réparer la crevaison. On s’est rendu à la sortie d’une grotte au coucher du soleil pour assiter à la sortie de colonie de plusieurs millions de chauve souris.Read more

    Muriel Pennetier

    C est incroyable toutes ces chauves souris . Le coucher de soleil est magnifique. Merci pour ces jolis partages. Plein de bisous

    12/8/19Reply
     
  • Day94

    Battambang: Krokodile und Fledermäuse

    December 7, 2019 in Cambodia ⋅ ☀️ 24 °C

    Der Durchfall hielt weiter an, ich behielt keine Speise bei mir, dazu kamen Bauchschmerzen. Glaube ich habe eine Magen-Darm-Geschichte. Ich Idiot nahm aber essenstechnisch auch gar keine Rücksicht, zu verlockend war das Essensangebot am Markt in der Nähe meines Hotels - geradezu ein Foodheaven! Mein persöbmiches Highlight: sticky Rice mit einer süßen Eiermasse und Kokosmilch on top. Die Beschwerden trübten den ganzen Tag etwas, aber er war trotzdem super ereignisreich und ganz besonders. Ich buchte mir meinen persönlichen Tuk-Tuk-Fahrer für den ganzen Tag für 30 Dollar. Er sprach gut englisch und erzählte mir einiges über die roten Khmer, die gesellschaftlichen Verhältnisse und die Wirtschaft in Kambodscha. In Kambodscha herrscht erst seit etwa zehn Jahren Frieden, davor gab es den Vietnamkrieg, die roten Khmer und Bürgerkriege. In manchen Teilen gibt es immer noch Kämpfe. Die roten Khmer hatten alle Wirtschaft außer der Landwirtschaft zunichte gemacht, alles musste neu aufgebaut werden. Aber durch die roten Khmer hatten sie gelernt Reis anzubauen, vorher war Reis ziemlich teuer hier. Allerdings gibt es nur eine Reisernte, nicht wie in Vietnam zwei oder drei. Sein Bruder baut Reis an und ein ganzes Jahr Arbeit war umsonst, weil er es jetzt für weniger verkaufen muss als er Kosten hatte. Jetzt verdient er sich auch als Tuk-Tuk-Fahrer dazu. Er selbst ist noch nicht verheiratet, weil er zu wenig Geld und Bildung hat. Die Frauen in Kambodscha sind inzwischen ziemlich wählerisch. Sie verdienen selbst und können sich ihren Ehemann aussuchen. Der übernimmt nach der Hochzeit die Verantwortung für die gesamte Familie der Braut und muss auch für die Hochzeit aufkommen, benötigt also viel Geld. Er hat zehn Geschwister und weiß selbst nicht, warum seine Eltern so viele in die Welt gesetzt haben, weil sie nach dem Krieg nichts hatten. Er erinnert sich noch an Zeiten, wo es nur eine Mahlzeit täglich gab. Es gibt aber auch ziemlich viele reiche Kambodschaner, deswegen auch die vielen großen Autos. Sie machen ihr Geld, indem sie ehemaliges landwirtschaftliches Anbaugebiet als Real Estate verkaufen oder teure Hölzer abroden und verkaufen. Obst kommt nur noch selten aus Kambodscha selbst, sondern wird aus Thailand oder Vietnam importiert.
    Die ganze Fahrt ging über meist ungeteerte Straßen, der Staub legte sich dick auf den Polstern des Tuk-Tuks nieder und ließ mich nur erahnen wie meine Lungen aussehen mögen. Mein Fahrer hustete auch in einer Tour. Irgendwann zog ich meinen Mundschutz an. Der wärmte auch mein Gesicht, es ist hier nämlich ziemlich kalt, ich ließ mich sogar nochmal zum Hotel zurückfahren, um eine Decke zu holen. Eingemummelt ging es dann zu einem alten hindustischen Tempel, völlig verfallen und romantisch. Nächster Stop war eine Krokodilfarm, wo ich ein Babykrokodil in den Händen halten konnte. Weiter ging's vorbei am ländlichen Leben und hübschen kleinen Holzhütten zum Bamboo-Train, welcher sich ursprünglich durch ganz Kambodscha zog und alles mögliche transportierte, jetzt aber hauptsächlich von Touristen genutzt wird. Es ist eine einfache Bambusplatte auf zwei Rollen-Paaren, die mit einem kleinen Motor abgetrieben wird. Kommen sich zwei "Züge" entgegen, muss derjenige mit der geringeren Anzahl an Passagieren abbauen und Platz machen. In dem Fall unser Zug, ich hatte nämlich nur einen Engländer zum Teilen gefunden. Der Zug geht ganz schön schnell, ganze 37 kmh, und die Fahrt war ein Heiden Spaß. Als nächstes hielten wir bei einer kleinen Hängebrücke, die zu einem Tempel mit vielen verschiedenen Tier- und Buddhastatuen führte. Nächster Halt war ein Baum mit hunderten Fruchtfledermäusen, etwa welpengroß, die dort faul herunterhängen und darauf warteten, nachts auf Obstsuche zu gehen. Als nächstes ging es zu einem weiteren antiken Hindutempel auf dem Gipfel eines kleinen Berges mit toller Aussicht. Letzter Stopp war ein weiterer Hügel, der eine Killing-Cave der roten Khmer beherbergt. Hier wurden etliche Menschen in eine tiefe Höhle geschupst. Wer nicht beim Aufprall schon starb, verreckte unten. Ein bewegender Anblick, eine andere Tourist in weinte sogar. Am Gipfel steht ein Tempel mit wunderbarer Aussicht und etlichen Affen, die teilweise aggressiv nach Essen suchen. Ich bekam gegen Spende von einer Nonne ein rotes Glücksarmband, das sie mit einem nach Putzmittel riechenden Spray segnete. Als sie meine linke Handinnenfläche ebenfalls mit dem Spray versah, wurde sie plötzlich ganz aufgeregt, fuhr meine Lebenslinien nach und drückte mir schnell noch zwei weitere Glücksbänder im die Hand. Ich bin mir nicht sicher, ob ich mir Sorgen machen sollte... schließlich setzten wir uns am Fuße des Berges wie in einem Kino auf die aufgereihten Stühle und warteten auf die Fledemäuse. Um Punkt 17:20 kamen aus einer Höhle 7 Millionen Fledermäuse geströmt. Das ganze Spektakel dauert eine Stunde, bis alle ausgeflogen sind. Sie fliegen etliche Kilometer weit auf der Suche nach Insekten und kommen vor Sonnenaufgang wieder. Besonders im Sonnenuntergang sahen die Ströme an Fledermäuse magisch aus. Wir blieben aber nicht bis zum Schluss, weil mein Fahrer auf eine Hochzeit eingeladen war und mir anbot mitzukommen. Meine Bauchweh waren inzwischen wirklich stark und ich war auch etwas erschöpft von dem ganzen Flüssigkeitsmangel durch den Durchfall. Aber ich dachte mir, es war eine einmalige Gelegenheit und so kam ich mit. Der Brautvater war der ehemalige Chef meines Fahrers, ein Chinese und super reich. Dementsprechend fand das Ganze in einer riesigen Halle mit 1000 Gästen statt, zehn Gänge wurden serviert und alle waren super aufgebrezelt. Ich in meinem vergilbten "weißen" T-Shirt, meinem Blümchenrock und den Trekkingsandalen kam mir etwas fehl am Platze vor. Aber alle versicherten mir es wäre ok. Immerhin gab es Ohrringe als Willkommensgeschenk (auch am die Männer, warum auch immer), die ich mir gleich ansteckte. Es war spannend die schicken traditionellen Kostüme zu sehen, die einige trugen. Auch lernte ich einige traditionelle Tänze, viel bewegt wird sich dabei allerdings nicht. Hauptsächlich kleine Tippelschritte begleitet von elegant kreisenden Händen. Dafür dass die Familie reich war, hätte ich allerdings mehr Tamtam erwartet. Das Brautkleid war auch nichts besonderes, zudem mit ein paar Nadeln offensichtlich am rücken enger gemacht, weil es viel zu groß war. Aber das Essen war gut, auch wenn ich nach jedem Gang aufs Klo laufen musste. Das Ganze gibt auch nur von sieben bis zehn. Mir wurde allerdings erklärt, dass das nur der offizielle Abschluss wäre, insgesamt dauern die Feierlichkeiten eineinhalb Tage. Früher waren es wohl drei, aber Braut und Bräutigam wären immer so erschöpft gewesen, dass man es verkürzt hätte. Trotzdem ziemlich schwach die Party um 10 enden zu lassen. Ich war dann allerdings doch froh ins Bett zu können, da die Bauchschmerzen mir den Spaß verdarben.
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    Lisa Scheuermeyer

    Amelie!! Hör doch bitte auf deinen Körper!! Jetzt mach ich mir Sorgen... :(

    12/9/19Reply
    Andrea Scheuermeyer

    Sieht eher wie ein Speisesaal bei einem Kongress aus als bei einer Hochzeit...

    12/9/19Reply
    Andrea Scheuermeyer

    Ist ja direkt putzig...😁

    12/9/19Reply
    17 more comments
     
  • Day151

    Von Siem Reap nach Battambang

    January 29, 2020 in Cambodia ⋅ ⛅ 31 °C

    Nachdem Frühstück im Café gegenüber unseres Hostels sind wir noch ein bischen in der Stadt rumgelaufen, haben noch im Hostel gechillt und dann mittags noch zum Essen gegangen. Da es am Vortag so lecker war, sind wir nochmal zum "Khmer Hidden Home Restaurant" gegangen. Anschließend wurden wir vom Hostel abgeholt und ca. 200m zur Busstation gefahren. Man will sich ja nicht überanstrengen. 🤪
    Nach einer Busfahrt mit sehr vielen Baustellen sind wir aber gut in Battambang angekommen. Abends genossen wir im "Lonely Tree Café" den bisher leckersten Burger unserer Reise...
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    Laura Molz

    Neue Form des Indoor-Pools. Ist in Europa und / oder den westlichen Länder wohl noch nicht ganz angekommen 🤪

    2/1/20Reply
    Dominik Horvat

    Offensichtlich... war auch super, als wir ankamen, waren Kinder drin und haben die ganze Lobby vollgespritzt 😂

    2/1/20Reply
    Bettina Horvat

    Aber Hauptsache eine Schutzmaske ☝️

    2/3/20Reply
    Bettina Horvat

    @laura: wie wär’s damit im oberpollinger? Käme bestimmt mega an 😅

    2/3/20Reply
     
  • Day141

    Tag 141 Pnohm Penh 》Battambang

    February 17, 2020 in Cambodia ⋅ ☀️ 31 °C

    Schon heißt es auf Wiedersehen Hauptstadt Kambodschas und weiter in den Nordwesten nach Battambang. Vorbei an einer sehr trostlosen Natur die einen ehr an eine Afrikanische Steppe erinnert hat. Aber das ist natürlich nicht immer so 😅, nur halt jetzt gerade😉.Read more

  • Day14

    Battambang, ein ödes Kaff ...

    September 27, 2019 in Cambodia ⋅ ☁️ 28 °C

    OK, aufgrund der Pchum Ben Feiertage ist fast alles geschlossen. Aber selbst wenn mehr offen hätte kann ich es mir nicht schön vorstellen. Die alten Kolonialbauten sind quasi Ruinen und nicht weiter ansehnlich. Das Highlight ist der Ortskreisel, s. Foto.Read more

  • Day7

    Battambang

    February 24, 2020 in Cambodia ⋅ ☀️ 33 °C

    Deutsche Pünktlichkeit......wird auch hier nicht groß geschrieben, das macht die Menschen irgendwie sympathisch.
    Eine halbe Stunde später als geplant, 15min vor Abfahrt unseres Bootes, holte man uns vom Retreat ab und wir begannen unsere 30 minütige Fahrt zum Treffpunkt. Rein theorethisch sollten wir zu spät kommen, praktisch waren wir noch nicht mal die letzten😂
    Der sogenannte Hafen war eher ein riesiges Loch im Boden mit ein wenig Wasser darin und reger Verkehr ließ uns hoffen, dass wir unsere Bootsfahrt tatsächlich antreten könnten.
    Unser Boot hatte seine besten Tage vermutlich 1975 im Vietnamkrieg, der Blick auf den riesigen 6 Zylinder Motor ließ uns schlimmes erahnen🙈
    Eine Stunde später als geplant, bewegten wir uns dann mit ohrenbetäubendem Lärm unseres Motors Richtung Tagesziehl.
    Majda verbrachte die meiste Zeit auf dem Dach unseres Bootes, oben drauf gabs einen Sonnenbrand.
    Marc hingegen saß artig 7h lang ca. 1m entfernt vom Motor mit zugestopften Ohren und wie sich im Laufe der Zeit herausstellen sollte, saß er auch wieder direkt neben der Toilette und hatte seine Freude😏
    Klohäusschen aus Blech und Loch im Boden mit direktem Zugang zum Fluss unmittelbar neben einem donnernden Ungetüm von Motor, ließen erahnen warum der ein oder andere Nutzer mit feuchten Füßen und/oder Hose dieses dann wieder verließ. Ich wollte nicht lange darüber nachdenken und konnte mit dem desinfizieren meiner Hände gar nicht mehr aufhören....

    Der Fluss hatte an einigen Stellen einen Wasserstand von vielleicht 1,5m und 5 Meter Breite, unser Bootsmann stand mehrere Male hinten an der Schraube um diese von Müll und Schlick zu befreien. Dazwischen rannte er alle 30min von vorne nach hinten, knüpperte zwei Drähte zusammen die mittlerweile fast im Wasser hingen und setzte somit die Pumpe in Gang die eindringendes Wasser nach draußen beförderte. Ich rechnete somit 2x pro Stunde damit, dass wir alle am Stromschlag sterben müssten.
    Große Pannen gab es zum Glück nur an anderen Booten. Da fuhren wir zurück und halfen mit einer riesigen verrosteten Mutter inklusive Metalsäge aus, ebenfalls Baujahr 1975, und konnten noch beobachten wie sofort angefangen wurde zu werkeln und zu improvisieren.

    Wir hielten einige Male um neue Passagiere an Bord zu nehmen, andere verließen uns und eine Frau brachte ein paar Bündel Dollar oder Riel an Bord, ein Halt wurde genutzt um auf einem der schwimmenden Blechhütten Getränke oder Verpflegung zu tanken und aufrecht zu stehen.

    Stellenweise dachte man, es geht einfach nicht weiter weil das Gewässer extrem flach und ausgetrocknet erschien. Da schienen die Krokodile in ihren Käfigen, welche zahlreich an den schwimmenden Dörfern ankerten, fast froh zu sein dass sie zwar gefangen aber eben auch unter Wasser sind.

    Wirklich erschreckend auch zu sehen, wie viel Müll am Ufer liegend darauf wartet in der Regenzeit durch die ansteigenden Flüsse direkt ins Meer abtransportiert zu werden oder vorher an vielen Stellen einfach verbrannt wird!!!
    Umweltschutz wird hier wirklich noch sehr vernachlässigt und man bekommt eine Vorstellung davon, wie die schwimmenden Müll und Plasteinseln in unseren Ozeanen entstehen!!!
    Währenddessen wird in Deutschland der Klimanotstand ausgerufen!!!

    Um ca. 15 Uhr dann, war der Fluss anscheinend wirklich nicht mehr befahrbar und wir setzen an Land um sofort von ein paar zufällig dort herumstehenden TukTuk‘s in Empfang genommen zu werden. Ein Schelm wer Böses dabei denkt😂

    Battambang besticht erst einmal durch einen irgendwie hässlich-schönen Charme alter, französischer Kolonialbauten und ärmlichen Hütten, vielen Motorrädern, Smog und wenig Touristen. Leckere Shakes gibt es aber natürlich auch, ebenso wie wirklich leckere Bananen. Diese werden wohl in den nächsten Tagen öfter den Besitzer wechseln😍

    Morgen werden wir mit dem Moped auf Fledermausjagd gehen, 1-2 Tempel besichtigen und einen Ort des Schreckens aus der Zeit des Pol Pot Regimes besuchen....wir sind gespannt.
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You might also know this place by the following names:

Battambang, Батамбанг, ব্যাটামবং, Μπατταμπάνγκ, Ciudad de Battambang, باتم‌بنگ, Băt Dâmbâng, バタンバン, ក្រុងបាត់ដំបង, 바탐방, Batambangas, Батдамбан, Khett Batdambang, باٹامبانگ, Баттамбанг, பட்டாம்பாங், พระตะบอง, 马德望