Cambodia
Battambang

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Travelers at this place
    • Day35

      Battambang

      March 2 in Cambodia ⋅ ⛅ 35 °C

      Trotz eines grippalen Infektes, der die ganze Gruppe heimgesucht hat, entschließen wir uns zu einem Kurztrip nach Battambang. 3 Stunden mit dem Bus, unterwegs gibt es einen Stopp und die ersten sog. Dumplings (gefüllte Teigtaschen) - lecker! :)

      Battambang wirkt tagsüber ein bisschen wie Phnom Penh, staubig, wuselig und wenig einladend. Abends werden bei Zeiten die Bürgersteine hochgeklappt und nur an wenigen Orten gibt es ein bisschen Nachtleben. Da wir aber ohnehin alle noch etwas angeschlagen sind, begnügen wir uns mit Kokosnusseis (serviert in einer halben Kokosnuss) und ausgedehnten Spaziergängen am Flussufer. Das Personal im „Lucky Hostel“ ist nicht so freundlich, wie der Name vermuten lässt. „Angenehm unaufdringlich“ könnte man sagen. Aber wirklich was los ist hier nicht.

      Nun denn, wir nehmen das Angebot eines Tuk Tuk-Fahrers an, der uns zu einem nahegelegenen muslimischen Fischerdorf bringt. Eine Horde Kinder begrüßt uns lautstark mit „Hello“ und „Goodbye“ zur gleichen Zeit. „This life is so complicated until we see it through the eyes of a child.“ (Reamonn)

      Der Anblick des Flussufers ist weniger appetitlich, es türmt sich der Müll, zwischen provisorischen Hütten und Fischerbooten, die im Wasser treiben. Wie an vielen Orten in Kambodscha scheint es hier keine geregelte Müllentsorgung zu geben, von Recycling ganz zu schweigen.

      In den Netzkäfigen zappelt und plätschert es, mein Fischerherz schlägt höher. Die Fischer:innen gehen ihrem Handwerk jedoch bereits in den frühen Morgenstunden einige Kilometer flussaufwärts nach. Wir sind spät dran.

      Weiter geht es zur Killing Cave und der Fledermaushöhle. Erneut werden wir mit den furchtbaren Gräueltaten der Roten Khmer konfrontiert. Eine der Höhlen wurde benutzt, um politisch Verfolgte aus großer Höhe hinabzustoßen, um sie dann endgültig auf grausamste Art und Weise zu ermorden. Vor einem schlafenden großen Buddha Sitz ein Mönch und betet. Daneben liegen hunderte Schädel in einer Glasvitrine.

      Die Fledermaushöhle ist riesig. Wir erscheinen pünktlich 17.45 Uhr und werden auf Plastikstühlen vor der Höhle platziert. Es werden Softdrinks, Bier und Snacks angeboten, denn gleich beginnt ein besonderes Spektakel. Zehntausende Fledermäuse strömen aus der Höhle, die Jagd hat begonnen. Ein dichter flatternder schwarzer Balken schiebt sich über den blauen Himmel. Es ist wie einem Batman-Film. Der Strom nimmt auch nach einer Viertelstunde nicht ab. Es scheint, als wäre in der Höhle ein Portal geöffnet worden, durch welches immer neue Tiere herausströmen.
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      Traveler

      Gute Besserung!

      3/5/22Reply
      Traveler

      Danke, Meinor! 🙏🏻🙂

      3/5/22Reply
      Traveler

      …das sieht ja gigantisch aus 😳

      3/5/22Reply
      Traveler

      ☺️

      3/5/22Reply
      3 more comments
       
    • Day8

      Battambang 🦇

      November 4 in Cambodia ⋅ ☁️ 24 °C

      Dr hütig Tag Tag het scho am 05:30 Uhr gstartet, wöu mir am 06:30 Uhr für üse Transfer vo Siem Reap nach Battambang si abghout worde.
      Ds isch aber nid eifach ä gwöhnleche Transfer gsi, mir si nämlech mitemne Boot nach Battambang gfahre.
      Uf dere 6 stündige Reis simer ah idrückliche Landschafte und spannende Floating Villages (Schwümmende Dörfer) verbi gfahre.

      Am „Hafe“ simer scho vo üsem Tuk Tuk Fahrer erwartet worde, wo üs iz 2. Homestay vo dere Reis bracht het. Mir si froh, dass es dasmau ä Klimaalag het. 😅

      Mir si de när grad direkt witer zu de Killing Caves und Bat Caves gfahre. Bi de Killing Caves si währendem Regime vodä Rote Khmer unzähligi Lüt tötet worde. Und bi dä Bat Caves heimer chönne beobachte, wie bim Sunneungergang 2 Millione Flädermüüs us dr Höhli si gfloge. Beidi Höhline si ufeme schöne Fels mitemne Tämpu wo ä wunderbari Ussicht bietet. Usserdäm hets seehr viu rächt frächi Affe gha. 🐒

      Nachdäm Usflügli simer im Stedtli (es het nid würklech ä Stadtchärn u sehr weni Touriste) no ga Znacht ässe und wieder zrüg i üses Homestay.

      Morn schaffemr nochli ah üsem Projekt und de geit üsi Reis scho wieder witer. 🚌
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    • Day29

      Khmer rouge

      March 7 in Cambodia ⋅ 🌧 26 °C

      Die unglaublich tragische Geschichte Kambodschas - die auch der Grund für die heute so junge Bevölkerung ist & dafür, dass hier fast eine ganze Generation fehlt: 1975 wurde Kambodscha von den roten Khmer eingenommen. Diese versuchten zwischen 1975-79 gewaltsam Kombodscha in einen Agrarkommunismus zu überführen. Innerhalb kürzester Zeit wurden Millionen von Menschen aus den Städten und Dörfern aufs Land deportiert um dort zB auf Reisfeldern zu arbeiten. Die, die den langen Marsch überlebten, waren nun Feldarbeiter, die Städte verwandelten sich in Geisterstädte - ganz Kambodscha wurde zu einem riesigen Gefangenen- und Arbeitslager. Gleichzeitig begann die Massen"säuberung". Alle Menschen, die im Verdacht standen etwas mit Ausländern zu tun zu haben, eine Fremdsprache konnten (bei der ehemaligen franz. Kolonie keine Seltenheit) oder gar Ausländer waren, wurden samt Familie ermordet. Beim Genozid in Kambodscha wurden etwa 2 Millionen Menschen ermordet, bevor vietnamesische Truppen das Land von den roten Khmer befreiten.

      Nach einer 4 stündigen Busfahrt von Siem Reap nach Battambang, besuchten wir die sog. Killing Caves in Battambang. Hier wurden Menschen von den roten Khmer - tot oder noch etwas lebendig - in tiefe Höhlen geworfen, um sie dort verrotten zu lassen. Noch heute sieht man schwarze Steine in den Höhlen, die sich teilweise durch das Blut der Ermordeten verfärbt haben. Die Knochen der hier getöteten Menschen wurden mittlerweile zusammengesammelt und teilweise zum Gedenken an die schreckliche Zeit ausgestellt.
      Jeden Abend fliegen Millionen von Fledermäusen gleichzeitig aus den Höhlen des Berges um auf Futtersuche zu gehen. Man sagt es handelt sich bei den Fledermäusen um die Seelen der hier getöteten Menschen.
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      Traveler

      Das war sicher sehr interessant, hat aber bestimmt auch ein beklemmendes Gefühl hinterlassen.

      3/7/22Reply
      Pia Resch

      Ja, sehr!

      3/8/22Reply
      Traveler

      Gibt's mal wieder was zum Lachen 🤣😂 .. das klingt alles so traurig, obwohl es natürlich sehr interessant und eindrucksvoll ist! Wie gut eßt und trinkt ihr? ... und welche Hoppala passieren so bei euch?

      3/7/22Reply
      Pia Resch

      naja es war auch traurig & ist noch gar nicht lange her! Davon berichte ich dann im Post von heute, keine Sorge - diesmal mit besserer Laune 😅

      3/8/22Reply
      2 more comments
       
    • Day82

      Arbeiten in Battambang

      December 13, 2019 in Cambodia ⋅ ⛅ 30 °C

      Nach einem „Arbeitstag“ in der Kochschule und im Foodstall auf dem Night Market nimmt sich unser Host Vannak am Freitag Vormittag Zeit, uns die Umgebung zu zeigen.

      Wir fahren mit dem Roller durch kleine Dörfer und treffen auf lachende, winkende und einfach herzliche Locals, die sich unheimlich freuen, Touristen zu sehen. Normalerweise „verirrt“ sich niemand in ihre abgelegenen, weit von der Hauptstraße entfernten Dörfer.

      Wir besuchen einen Tempel, Prasat Banan, für den wir 358 Stufen aufsteigen. Einheimische sagen, er sei die Vorlage für Angkor Wat gewesen, doch das bleibt zu bezweifeln. Uns reicht ein kurzer Rundumblick bevor wir wieder absteigen un uns über eine frische Kokosnuss freuen dürfen 🥥

      Den Nachmittag verbringen wir wieder mit Arbeiten, zwischen Café und Druckerei, bevor wir den Abend bei einem Sundowner in einer Rooftop-Bar einleiten. Danach gehen wir über zum Standard Programm: Abhängen auf dem Nightmarket bis wir bereit fürs Bett sind.

      Morgen endet unser workaway #1 und wir haben den ersten freien Tag in Battambang vor uns.
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    • Day79

      Living like a local: Unser 1. Workaway

      December 10, 2019 in Cambodia ⋅ ⛅ 26 °C

      Workaway - das Prinzip ist: Arbeitskraft gegen Kost und Logie.
      Dabei kann es sich um alles handeln, vom Putzen über Touristenbetreuung bis zum Online-Marketing.
      Wir haben uns bei Vannak angemeldet, dem Inhaber von „Smokin’ Pot“, einer Kochschule in Battambang im Norden Kambodschas.

      Vannak und seine Familie (eine Frau, vier Kinder) betreiben die Kochschule in Vannaks Elternhaus, unsere Bleibe für die nächsten Tage. Zusätzlich haben sie einen Streetfood Stand auf dem Night Market am Fluss.
      Kochkurse, sofern gebucht, finden zweimal am Tag (um 9.00 und um 15.00 Uhr) statt. Der Imbiss hat von 14-23 Uhr geöffnet. Ein volles Tagesprogramm also, jeden Tag. Die ganze Familie ist eingespannt, jeder macht mit.

      Workaway heißt auch, sehr tief in das Leben der Gastgeber einzutauchen. An dieser Stelle müssen wir einfach sagen: Verdammt, geht es „uns“ gut!!!

      Mit „uns“ meinen wir auch euch - also uns alle, wie wir in Deutschland leben.Ehrlich. Was im Video sehr fröhlich klingt (weil wir auch sehr gut drauf sind) ist die harte Realität in der hier Familien leben, Kinder aufwachsen und Geld verdient werden muss.

      Unser erster voller Tag besteht aus einem gemeinsamen Frühstück auf dem local market - danach eröffnet uns Vannak, dass wir gemeinsam fischen gehen werden. Warum? Weil er gestern zu wenig Umsatz gemacht hat, um heute Fisch zu kaufen, also muss er ihn selber fangen um am Abend Fisch servieren zu können. Kein Scherz.

      Was für uns ein Hobby-Ausflug ist, ist für Vannek überlebenswichtig. Also los: Gesagt, getan. Er und seine Frau sowie sein drei- und siebenjähriger Sohn auf einem Moped (ja, auf einem 😅) und wir auf einem anderen hinterher. Wir düsen eine Stunde auf Feldwegen einem Kanal entlang, bis Vannek meint, hier könnte es Fische geben.

      Als er sein Netz ausbreitet (Rouven natürlich fleißig am helfen 🤓) schwören wir uns, keinen Fisch mehr bei ihm auf dem Food Market zu essen um ihn für die zahlenden Gäste übrig zu lassen!

      Nachdem die Männer im Kanal wenig Erfolg hatten gehts weiter zu einem See - nein, kein klarer, blauer Bergsee, eher ein Tümpel. Erneut werfen Vannak und Rouven sich in die Fluten - und da ist er: Rouven sein erster, mit eigenen Händen gefangener Fisch 🎣💪🏼

      Nach dem Erfolgserlebnis machen wir zwei uns auf den Rückweg. Wir nehmen an dem Kochkurs einer anderen Kochschule teil - Konkurrenzanalyse quasi 😉 Danach hängen wir noch ein bisschen auf dem Night Market ab und besprechen, was es morgen für uns zu tun gibt.
      Fisch haben wir heute gemieden 😅
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      Traveler

      Ihr macht alles richtig ,Super

      12/12/19Reply
      Traveler

      … echt beeindruckend euer Engagement (Daumen hoch)

      1/3/20Reply
       
    • Day94

      Battambang: Krokodile und Fledermäuse

      December 7, 2019 in Cambodia ⋅ ☀️ 24 °C

      Der Durchfall hielt weiter an, ich behielt keine Speise bei mir, dazu kamen Bauchschmerzen. Glaube ich habe eine Magen-Darm-Geschichte. Ich Idiot nahm aber essenstechnisch auch gar keine Rücksicht, zu verlockend war das Essensangebot am Markt in der Nähe meines Hotels - geradezu ein Foodheaven! Mein persöbmiches Highlight: sticky Rice mit einer süßen Eiermasse und Kokosmilch on top. Die Beschwerden trübten den ganzen Tag etwas, aber er war trotzdem super ereignisreich und ganz besonders. Ich buchte mir meinen persönlichen Tuk-Tuk-Fahrer für den ganzen Tag für 30 Dollar. Er sprach gut englisch und erzählte mir einiges über die roten Khmer, die gesellschaftlichen Verhältnisse und die Wirtschaft in Kambodscha. In Kambodscha herrscht erst seit etwa zehn Jahren Frieden, davor gab es den Vietnamkrieg, die roten Khmer und Bürgerkriege. In manchen Teilen gibt es immer noch Kämpfe. Die roten Khmer hatten alle Wirtschaft außer der Landwirtschaft zunichte gemacht, alles musste neu aufgebaut werden. Aber durch die roten Khmer hatten sie gelernt Reis anzubauen, vorher war Reis ziemlich teuer hier. Allerdings gibt es nur eine Reisernte, nicht wie in Vietnam zwei oder drei. Sein Bruder baut Reis an und ein ganzes Jahr Arbeit war umsonst, weil er es jetzt für weniger verkaufen muss als er Kosten hatte. Jetzt verdient er sich auch als Tuk-Tuk-Fahrer dazu. Er selbst ist noch nicht verheiratet, weil er zu wenig Geld und Bildung hat. Die Frauen in Kambodscha sind inzwischen ziemlich wählerisch. Sie verdienen selbst und können sich ihren Ehemann aussuchen. Der übernimmt nach der Hochzeit die Verantwortung für die gesamte Familie der Braut und muss auch für die Hochzeit aufkommen, benötigt also viel Geld. Er hat zehn Geschwister und weiß selbst nicht, warum seine Eltern so viele in die Welt gesetzt haben, weil sie nach dem Krieg nichts hatten. Er erinnert sich noch an Zeiten, wo es nur eine Mahlzeit täglich gab. Es gibt aber auch ziemlich viele reiche Kambodschaner, deswegen auch die vielen großen Autos. Sie machen ihr Geld, indem sie ehemaliges landwirtschaftliches Anbaugebiet als Real Estate verkaufen oder teure Hölzer abroden und verkaufen. Obst kommt nur noch selten aus Kambodscha selbst, sondern wird aus Thailand oder Vietnam importiert.
      Die ganze Fahrt ging über meist ungeteerte Straßen, der Staub legte sich dick auf den Polstern des Tuk-Tuks nieder und ließ mich nur erahnen wie meine Lungen aussehen mögen. Mein Fahrer hustete auch in einer Tour. Irgendwann zog ich meinen Mundschutz an. Der wärmte auch mein Gesicht, es ist hier nämlich ziemlich kalt, ich ließ mich sogar nochmal zum Hotel zurückfahren, um eine Decke zu holen. Eingemummelt ging es dann zu einem alten hindustischen Tempel, völlig verfallen und romantisch. Nächster Stop war eine Krokodilfarm, wo ich ein Babykrokodil in den Händen halten konnte. Weiter ging's vorbei am ländlichen Leben und hübschen kleinen Holzhütten zum Bamboo-Train, welcher sich ursprünglich durch ganz Kambodscha zog und alles mögliche transportierte, jetzt aber hauptsächlich von Touristen genutzt wird. Es ist eine einfache Bambusplatte auf zwei Rollen-Paaren, die mit einem kleinen Motor abgetrieben wird. Kommen sich zwei "Züge" entgegen, muss derjenige mit der geringeren Anzahl an Passagieren abbauen und Platz machen. In dem Fall unser Zug, ich hatte nämlich nur einen Engländer zum Teilen gefunden. Der Zug geht ganz schön schnell, ganze 37 kmh, und die Fahrt war ein Heiden Spaß. Als nächstes hielten wir bei einer kleinen Hängebrücke, die zu einem Tempel mit vielen verschiedenen Tier- und Buddhastatuen führte. Nächster Halt war ein Baum mit hunderten Fruchtfledermäusen, etwa welpengroß, die dort faul herunterhängen und darauf warteten, nachts auf Obstsuche zu gehen. Als nächstes ging es zu einem weiteren antiken Hindutempel auf dem Gipfel eines kleinen Berges mit toller Aussicht. Letzter Stopp war ein weiterer Hügel, der eine Killing-Cave der roten Khmer beherbergt. Hier wurden etliche Menschen in eine tiefe Höhle geschupst. Wer nicht beim Aufprall schon starb, verreckte unten. Ein bewegender Anblick, eine andere Tourist in weinte sogar. Am Gipfel steht ein Tempel mit wunderbarer Aussicht und etlichen Affen, die teilweise aggressiv nach Essen suchen. Ich bekam gegen Spende von einer Nonne ein rotes Glücksarmband, das sie mit einem nach Putzmittel riechenden Spray segnete. Als sie meine linke Handinnenfläche ebenfalls mit dem Spray versah, wurde sie plötzlich ganz aufgeregt, fuhr meine Lebenslinien nach und drückte mir schnell noch zwei weitere Glücksbänder im die Hand. Ich bin mir nicht sicher, ob ich mir Sorgen machen sollte... schließlich setzten wir uns am Fuße des Berges wie in einem Kino auf die aufgereihten Stühle und warteten auf die Fledemäuse. Um Punkt 17:20 kamen aus einer Höhle 7 Millionen Fledermäuse geströmt. Das ganze Spektakel dauert eine Stunde, bis alle ausgeflogen sind. Sie fliegen etliche Kilometer weit auf der Suche nach Insekten und kommen vor Sonnenaufgang wieder. Besonders im Sonnenuntergang sahen die Ströme an Fledermäuse magisch aus. Wir blieben aber nicht bis zum Schluss, weil mein Fahrer auf eine Hochzeit eingeladen war und mir anbot mitzukommen. Meine Bauchweh waren inzwischen wirklich stark und ich war auch etwas erschöpft von dem ganzen Flüssigkeitsmangel durch den Durchfall. Aber ich dachte mir, es war eine einmalige Gelegenheit und so kam ich mit. Der Brautvater war der ehemalige Chef meines Fahrers, ein Chinese und super reich. Dementsprechend fand das Ganze in einer riesigen Halle mit 1000 Gästen statt, zehn Gänge wurden serviert und alle waren super aufgebrezelt. Ich in meinem vergilbten "weißen" T-Shirt, meinem Blümchenrock und den Trekkingsandalen kam mir etwas fehl am Platze vor. Aber alle versicherten mir es wäre ok. Immerhin gab es Ohrringe als Willkommensgeschenk (auch am die Männer, warum auch immer), die ich mir gleich ansteckte. Es war spannend die schicken traditionellen Kostüme zu sehen, die einige trugen. Auch lernte ich einige traditionelle Tänze, viel bewegt wird sich dabei allerdings nicht. Hauptsächlich kleine Tippelschritte begleitet von elegant kreisenden Händen. Dafür dass die Familie reich war, hätte ich allerdings mehr Tamtam erwartet. Das Brautkleid war auch nichts besonderes, zudem mit ein paar Nadeln offensichtlich am rücken enger gemacht, weil es viel zu groß war. Aber das Essen war gut, auch wenn ich nach jedem Gang aufs Klo laufen musste. Das Ganze gibt auch nur von sieben bis zehn. Mir wurde allerdings erklärt, dass das nur der offizielle Abschluss wäre, insgesamt dauern die Feierlichkeiten eineinhalb Tage. Früher waren es wohl drei, aber Braut und Bräutigam wären immer so erschöpft gewesen, dass man es verkürzt hätte. Trotzdem ziemlich schwach die Party um 10 enden zu lassen. Ich war dann allerdings doch froh ins Bett zu können, da die Bauchschmerzen mir den Spaß verdarben.
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      Traveler

      Amelie!! Hör doch bitte auf deinen Körper!! Jetzt mach ich mir Sorgen... :(

      12/9/19Reply
      Traveler

      Sieht eher wie ein Speisesaal bei einem Kongress aus als bei einer Hochzeit...

      12/9/19Reply
      Traveler

      Ist ja direkt putzig...😁

      12/9/19Reply
      17 more comments
       
    • Day12

      Siem Reap -> Battambang

      October 5 in Cambodia ⋅ ☁️ 31 °C

      Puh, um 06:00 Uhr aufstehen ist einfach nicht schön. Vor allem wenn man noch bis 01:00 Uhr nachts mit anderen Hostelgästen Gesellschaftsspiele gespielt hat... 😅 Aber es war ja meine Entscheidung.

      Pünktlich um 06:30 Uhr wurde ich heute morgen von einem Tuk Tuk Fahrer abgeholt, der mich zum Tonle Sap, dem großen See der sich in Zentralkambodscha befindet, gebracht hat :)

      Die Straßen wurden mit jedem Meter immer schlechter, aber nach einer sehr wackeligen Fahrt kamen wir bei unserem Boot an, das uns über den See und durch die kleinen Flussarme nach Battambang bringen sollte.

      Es war eine spannende Fahrt mitten durch endlose Natur und einige schwimmende Siedlungen 😅 Beeindruckend wie die Leute hier auf dem See und am Wasser leben. Da aktuell Regenzeit ist, stand wirklich alles meterhoch Unterwasser, wodurch wir Recht gut nach Battambang gekommen sind 😊 Schlussendlich hat der Trip aber doch knapp acht Stunden gedauert und so kam ich müde gegen 15:30 Uhr in meinem neuen Hostel unter. Immerhin hatte ich auf der Tour ein bisschen Zeit meine nächsten Schritte etwas zu planen, dazu aber später mehr 🤫🤗

      Da habe ich erstmal einen kleinen Powernap gemacht und jetzt wandere ich gerade durch die Straßen von Battambang auf der Suche nach etwas zu Essen! 😋

      Morgen geht's nochmal mit einem gemieteten Roller durch Battambang und das Umland :) Bin schon gespannt.

      Bis dahin!
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      Traveler

      Geiles Abenteuer dein ganzer Trip da! Bin etwas neidisch auf die ganzen Eindrücke und Erfahrungen die du dort machst 👍🏼☺️ Pass auf dich auf 🙏🏼

      10/5/22Reply
      Traveler

      Da hast du Recht, ist wirklich spannend hier! Ich passe auf 😊

      10/5/22Reply
       
    • Day101

      Battambang

      December 6, 2019 in Cambodia ⋅ ⛅ 22 °C

      En soit la ville de Battambang est vraiment pas top mais les alentours sont très sympas. On a donc loué un petit scooter et on s’est baladé dans la campagne autour de la ville et on s’est retrouvé avec un pneu à plat mais un gentil monsieur nous a aidé à réparer la crevaison. On s’est rendu à la sortie d’une grotte au coucher du soleil pour assiter à la sortie de colonie de plusieurs millions de chauve souris.Read more

      Traveler

      C est incroyable toutes ces chauves souris . Le coucher de soleil est magnifique. Merci pour ces jolis partages. Plein de bisous

      12/8/19Reply
       
    • Day151

      Von Siem Reap nach Battambang

      January 29, 2020 in Cambodia ⋅ ⛅ 31 °C

      Nachdem Frühstück im Café gegenüber unseres Hostels sind wir noch ein bischen in der Stadt rumgelaufen, haben noch im Hostel gechillt und dann mittags noch zum Essen gegangen. Da es am Vortag so lecker war, sind wir nochmal zum "Khmer Hidden Home Restaurant" gegangen. Anschließend wurden wir vom Hostel abgeholt und ca. 200m zur Busstation gefahren. Man will sich ja nicht überanstrengen. 🤪
      Nach einer Busfahrt mit sehr vielen Baustellen sind wir aber gut in Battambang angekommen. Abends genossen wir im "Lonely Tree Café" den bisher leckersten Burger unserer Reise...
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      Traveler

      Neue Form des Indoor-Pools. Ist in Europa und / oder den westlichen Länder wohl noch nicht ganz angekommen 🤪

      2/1/20Reply
      Traveler

      Offensichtlich... war auch super, als wir ankamen, waren Kinder drin und haben die ganze Lobby vollgespritzt 😂

      2/1/20Reply
      Traveler

      Aber Hauptsache eine Schutzmaske ☝️

      2/3/20Reply
      Traveler

      @laura: wie wär’s damit im oberpollinger? Käme bestimmt mega an 😅

      2/3/20Reply
       
    • Day8

      Battambang

      November 9, 2019 in Cambodia ⋅ ⛅ 22 °C

      Raus aus dem Touristentubel und rein in die Kleinstadt. Schon die Tuktuk-Fahrer an der Bus Station lassen darauf schließen, dass es ein harter Kampf um die wenigen Touristen ist. Wir können kaum aussteigen und sind froh einen Pick Up vom Hotel zu haben, um dem Wirrwarr zu entkommen.

      Abends gibt es Garnelen mit lecker Gemüse und Reis in einer Garküche am Fluss zusammen mit unserer deutschen Zimmernachbarin Katha, lecker!!

      Am nächsten Tag machen wir dann bei einem Tagesausflug mit, zusammen mit Katha und einem niederländischen Pärchen.
      Zum Frühstück gibt es gedämpfte Kokosnuss mit braunem Zucker aus dem Bananenblatt aus dem Dorf unseres Drivers. Danach geht es mit dem Fahrrad in die Dörfer. Wir probieren Sticky Bamboo Rice, besichtigen einen Tempel, sehen uns eine Fisch Cheese- und eine Reispapier-Produktion an.

      Nach einer Mittagspause geht es mit dem "Jeep" zum Bamboo Train. Danach geht es zu einem Berg mit verschiedenen View Points und Höhlen.

      Auf dem Rückweg lassen wir uns beim Phare Circus absetzen und genießen eine wirklich gute Show. Der Circus ist ein Sozialprojekt, das von Schülern einer Artistenschule auf die Beine gestellt wird. Aus den Einnahmen wird die NGO Schule finanziert.
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      Fühlen uns bestens informiert und unterhalten .

      11/9/19Reply

      Vati und Mutti

      11/9/19Reply
       

    You might also know this place by the following names:

    Battambang, Батамбанг, ব্যাটামবং, Μπατταμπάνγκ, Ciudad de Battambang, باتم‌بنگ, Băt Dâmbâng, バタンバン, ក្រុងបាត់ដំបង, 바탐방, Batambangas, Батдамбан, Khett Batdambang, باٹامبانگ, Баттамбанг, பட்டாம்பாங், พระตะบอง, 马德望

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