Canada
Sunshine Coast Regional District

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5 travelers at this place:

  • Day186

    Gibsons Marina - Bootspier

    July 5, 2017 in Canada

    Heute früh um 9 Uhr ging es aus der Haustür, um den Bus und die Bahn zu nehmen. Ziel war es Lynne und Barry zu treffen und in deren Auto zu springen. Leichter gesagt als getan...

    Die Bushaltestelle war schnell gefunden, der Bus ließ nur eine Weile auf sich warten. Als der richtige Bus hielt: Wir nehmen nur Kleingeld, keine Kartenzahlung oder Scheine. Was?! Also mussten wir aus dem Bus wieder aussteigen. Tolle Wurst. Julia hat aufs Gepäck aufgepasst und David ist los um entsprechendes Geld zu organisieren. Die erste Idee war in den naheliegenden Läden mit Karte Geld zu zahlen um den Betrag Cash in Kleingeld ausgezahlt zu bekommen. Wollte aber keiner mitmachen. Stattdessen wurde ein ATM in der Nähe genannt. David den ATM gesucht, war weiter weg als angegeben. Am ATM 3 weitere Leute, ATM außer Betrieb. Also den ganzen Weg wieder zurück. In der Zeit sind bereits weitere Busse an Julia vorbei gefahren.

    David zurück zu Julia und gemeinsam haben wir unsere Sachen getragen und sind zur nächsten Bushaltestelle gegangen, da dort in der Nähe ein funktionierender Geldautomat sein sollte. Julia wieder mit dem Gepäck gewartet und David losgezogen. Geld abheben hat 4 Dollar Gebühren gekostet, aber wenigstens hats funktioniert. Dann hat David in einem Shop einen Teil der Scheine in passendes Kleingeld für den Bus eingetauscht. Nächster Bus gehörte also uns. Wir mit dem passenden Kleingeld zum Busfahrer. Die Preise wurden am 1. Juli erhöht. Oh man. Zum Glück hatten wir das noch passend. Ein paar Minuten später mussten wir auch schon wieder aussteigen, da wir an unserer gewünschten Bahnstation angekommen waren. Dann mussten wir auch noch feststellen, dass die Bahn ein anderes System hat und wir dafür erneut zahlen müssen. Wir ärgerten uns über die viel zu teuren Bustickets und die vergeudete Zeit.

    Beim Kauf der Tickets für die Bahn (für zwei Stationen) hat uns eine Dame freundlicherweise geholfen und gezeigt welche Tickets wir benötigen. Die nette Dame wollte nach unserer Kaufabwicklung 4 Dollar von uns haben, weil sie nicht genug Geld für ihr Ticket hatte. Wir halfen ihr aus, sahen dann aber, dass sie gar kein Ticket kaufte und es wohl eine Masche war, um an etwas Geld zu kommen. Was ist hier heute eigentlich los? Irgendwie läuft es grad bei uns nicht so richtig. Etwas genervt gingen wir zur Bahn.

    Verabredet waren wir für um 9:15 Uhr. 20 Dollar später kamen wir um kurz vor 10 bei Lynne und Barry am Auto an. Wir erzählten unsere verrückte Story, wir lachten alle einmal und dann war das Ganze auch vergessen.

    Es ging mit dem Auto zum Hafen, wo das hübsche Motorboot "Lynne-Marie" stand. Wir packten alle Sachen aufs Boot und es ging direkt los. Wir fuhren durch den wunderschönen Hafen von Vancouver und genossen die Fahrt tierisch. Die Berge mit Schneespitze, das Meer, die Bauten der Stadt, die warme Sonne. Einfach wunderbar. Wir saßen gemeinsam oben auf dem Boot und Barry machte den Kapitän. Der Mann kann Boote einparken, das habt ihr noch nicht gesehen.

    Beim ersten Hafen waren leider alle 4 Plätze des Clubs belegt. Hier gilt: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Wir fuhren daher weiter zum nächsten kleinen Hafen. Nach weiteren 40 Minuten Bootstour waren wir dort und es war wunderschön. Diese Natur hier in Kanada ist einfach der Hammer. Als hätte jemand die schönen Dinge der Natur auf einen Haufen geschoben.

    Wir machten am Gibsons Hafen fest und aßen selbstgemachte César Salad auf dem Boot. Beim relaxen danach kam direkt ein Otter zu Besuch und schwamm am Boot vorbei. Wir sind voll ausgerastet und haben uns tierisch über den Besuch gefreut. Unser erster Otter in freier Wildbahn.

    Wir gingen gemeinsam los und schauten uns das kleine Dorf an. Es gab ein Haus mit verschiedenen kleinen Ständen mit lokalem Obst und Gemüse, Käse aus Frankreich und Eiscreme. Alles was man braucht. Die kleinen Läden mit Kleidung waren süß hergerichtet und die Restaurants mit viel Liebe dekoriert. Viele Boote lagen in dem bildschönen Hafen und wir gucken uns alle an. Hier scheint die Welt in Ordnung zu sein. Wir haben schon jetzt eine unglaublich gute Zeit in Kanada.
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  • Day187

    Gambier Island - Ekins Point

    July 6, 2017 in Canada

    Heute ging es mit Lynne und Barry auf der Lynne-Marie Richtung Norden. Nach einem geilen Frühstück mit kanadischen Himbeeren und Joghurt und einigen Vorbereitungen in Gibsons fuhren wir los.

    Die Ausblicke, die sich uns boten, waren Kanada aus dem Bilderbuch. Tiefe Fjorde, Inseln, kleine süßes Sommerhäuschen zwischen den Bäumen, alles schön mit Nadelbäumen bewachsen, dazu glattes und blaues Wasser, einfach perfekt. Zwischendurch sahen wir Seelöwen.

    Nach 1,5 Stunden Fahrt kamen wir auf Gambier Island an. Hier hat der Thunderbird Yacht Club, bei dem Barry dieses Jahr der Commodore ist, eine Outstation. Es gibt zwar weit und breit keine Menschenseele, aber Grill, Steinofen, Bar, mehrere Piers, WLAN etc. Alles wurde von Clubmitgliedern gebaut und ist in einem super Zustand. Viel Herzblut steckt hier drin. Am Strand begrüßte uns ein Waschbär.

    Zum Mittag kochten wir ein fijianisches Süßkartoffel Gericht mit Kokosnuss Milch und Masala Gewürz.

    Wir gingen baden und es gab sogar eine Wasserrutsche, die allerdings nur David benutze. Er schwamm danach dann rüber zum anderen Pier, wo auf einem weiteren Boot eine Einladung auf Gitarre spielen wartete. Die erste E-Gitarre mit kleinem Amp seit Monaten. Das hat Laune gemacht. Ein Bier gab es auch dazu. Perfekt.

    Zurück auf unserem Pier gab es dazu noch einen Caesar, ein kanadischer Drink. Auch top. Anschließend hatten wir Hähnchen vom Grill und Salat und ließen den Abend ausklingen. Die Umgebung ist zum Kopfschütteln schön. Kaum auszuhalten. Vor drei Tagen waren hier sogar Orcas.

    Morgen früh geht David hiken und dann wird zusammen gefrühstückt.

    07.07.2017
    Um 8 Uhr morgens ging es mit Randy and Cecil von der J.Hawk los Richtung Gipfel der Insel, auf dem sich der Gambier Lake befindet.

    Verwöhnt durch die sorgfältig gepflegten Wanderwege durch Neuseeland war das mal eine ganz neue Erfahrung. Durch Spinnweben und immer auf der Suche nach kleinen rosa Bändern ging es ca. 370 Höhenmeter bergauf durch den Wald entlang eines Creeks.
    Die beiden haben ein mega Tempo vorgelegt und das hat richtig gut mit dem Training in NZ zusammengepasst.

    Am See angekommen wurden Fotos gemacht und der Ausblick genossen. Ohne erkennbares Ufer quasi direkt von Nadelbäumen umgeben liegt der klare Bergsee, aus dem der Club auch sein Duschwasser bezieht. Halbwegs unberührte Natur und ein morgendliches Sportprogramm. Der perfekte Start in den Tag.

    2 Stunden später zurück auf dem Boot war der Rest der Meute noch am schlafen. Nach dem gemeinsamen Frühstück kam dann die Frage des Tages: wollen wir nicht einfach noch eine Nacht bleiben?
    Da mussten nicht zweimal überlegen. Wir waren begeistert.

    Am Nachmittag wurde dann David's erstes Mal SUP fällig. Lief ganz gut und mehrere grosse Runden um die Piers sind trocken gemeistert worden.

    Da immer mehr Boote kamen, entschieden wir uns den Steinofen für die Pizza anzuwerfen. Barry und David entfachten das Feuer und Randy bereitete den Teig vor. Julia und Lynne haben Zutaten geschnitten.

    Abends gab es dann mit etlichen Leuten lecker Pizza bei der alle mitgeholfen haben. Im perfekt gemauerten Steinofen waren 375 Grad und Pizzen dauerten nur 3 Minuten. Mit Wein und Bier wurde der Abend besser und besser. Ein schöner Abschluss.

    08.07.2017
    Am nächsten Morgen war David wieder mit Randy und Cecil hiken. Diesmal ging es zu einem Lookout im Wald von dem man Anvil Island sehen kann. Der Weg dahin war komplett querfeldein mit vielen trockenen und zusammenbrechenden Baumstämmen. Der Weg ist das Ziel. Am Ende hat man nämlich nichts gesehen. War aber ein super starker Ausflug mit zwei netten Menschen.
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  • Day15

    Sunshine Coast (the BC version!)

    April 5, 2015 in Canada

    Happy Easter everyone!!
    This weekend we set off for a weekend away to the Sunshine coast with Dhileep ("im not indian") and Emily ("im scared of being scared"). A late booking meant we were lucky to find accomodation and ended up all in one bedroom.. it was going to be cosy!
    Super lucky with the weather with torrential rain when we first arrived but clearing 2 hours later and ended up sunny all weekend. Hurray!
    First adventure for the day was driving down to skookumchuck rapids.. the man on the ferry told us stories of giant rapids and whirlpools sucking in boats as the tide comes in and out... We were pretty keen to check this out! We arrived an hour before peak tide and set off on our 4km trek through some beautiful forest.. the rapids were good but I think the man may have exaggerated a tad! No whirlpools the size of boats however it was pretty cool watching the kayakers attempt the rapids. Apparently the water runs up to 30mph.
    Back to Sechelt for a delicious pub dinner by the water (best ribs ever!).. good food and company made for a great day :-)
    Day 2- more hikes through some giant trees and a visit to Smugglers Cove, where the "man on the ferry" claimed there would be beavers there building dams... No beavers. We did see some beaver dams though so not all lies!
    All in all a great weekend with friends, some leisurely hikes and stunning scenery. Thanks for a great weekend guys!
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  • Day28

    Thanksgiving und Kajaking

    October 11, 2016 in Canada

    Dieses Wochenende war Thanksgiving-Weekend hier in Kanada. Albert und Bette-Lyns Kinder Aaron und Richelle kamen Freitag hierher, Samstag waren wir alle zusammen dann Pilze sammeln bei schön regnerischem Wetter (war nicht ganz so mein Geschmack, wir haben auch kaum gute Pilze gefunden). Am Sonntag gab es nach einem anstrengenden Arbeitstag ein leckeres Truthahn-Abendessen mit viel Gemüse und großartigem Pumpkin Pie. Eigentlich war erst am Montag Thanksgiving, aber da Aaron und Richelle wieder nach Hause mussten, haben wir das große Essen vorgezogen. Ein Glück gab es übers Wochenende kaum Streit zwischen Albert und Bette-Lyn, das macht die ganze Atmosphäre hier viel angenehmer. Langsam fange ich auch an, mich hier einzuleben und meine Zeit hier sogar immer mal wieder zu genießen.
    Heute am Dienstag nahmen Albert und Bette-Lyn uns mit nach Sechelt an den Strand (sie haben dort ein Stück Privatgrundstück), die Aussicht dort war wirklich wunderschön, vor allem bei so strahlendem Sonnenschein und einem komplett wolkenlosem Himmel wie heute. Der Meeresarm, an dem wir waren, das Sechelt Inlet, ist gesäumt von hohen bewaldeten Bergen und lädt nur so dazu ein, sich ein Kajak zu schnappen und die Ufer zu erkunden, was Yuri und ich dann auch getan haben. Vorbei ging es an einem kleinen Hafen und wunderschönen Häusern direkt am Wasser (eines davon sogar mit einer Art schwimmender Terrasse), bevor wir wieder zurück am Ufer über einem kleinen Lagerfeuer Marshmallows gegrillt haben und so diesen schönen Tag ausklingen ließen.
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  • Day20

    Goodbye Smith Lake Farm

    October 3, 2016 in Canada

    Am Freitag, meinem zweiten freien Tag, machte ich mich auf zu einer kleinen Wanderung an den Strand. Es war mal wieder ein herrlich sonniger Tag, nur leider sah ich das Meer wie eigentlich fast immer bisher nur bei Ebbe. Jedenfalls konnte ich so ohne Probleme ein wenig am Wasser entlangwandern und die schöne Aussicht genießen, bevor ich mich wieder auf den Rückweg gemacht habe.
    Der nächste Morgen begann mit strömendem Regen (irgendwie regnet es immer, wenn ein Ortswechsel ansteht). Ein Glück machte Clea sich am selben Nachmittag mit den Kindern auf den Weg nach Saltlake Island und konnte mich so in Nanaimo nicht allzu weit von der Fähre zurück nach Vancouver absetzen, für die letzten paar Kilometer nahm ich dann ein Taxi (mit einem wirklich sehr freundlichen Taxifahrer). Gegen 5 Uhr Abends war ich dann nach einer recht unspektakulären Fährfahrt endlich in Vancouver, musste aber noch gefühlte Ewigkeiten auf den richtigen Bus warten, ich wollte mit der 250 nach Downtown, es kam aber immer nur die 257, die Express-Linie, die mich zwar auch nach Downtown gebracht hätte, allerdings nicht am Meer entlang. Nachdem mich meine Bus-App auch noch verrückt gemacht hat, bin ich dann nach einer halben Stunde doch in die 257 gestiegen, nur damit nach wenigen Minuten die 250 an uns vorbeigefahren ist, während mein Bus noch auf weitere Passagiere gewartet hat (naja, Shit happens). Meine Laune war schon relativ weit unten, ich hatte seit etwa 7 Stunden nichts mehr gegessen, wollte nur noch ins Hostel, duschen und meinen Magen etwas füllen. Auf dem Weg ans gefühlt andere Ende von Downtown bin ich glücklicherweise an einem Supermarkt vorbeigekommen, bei dem ich mich (vollgepackt mit meinen beiden Rucksäcken auf dem Rücken und vor der Brust) dann erstmal für den Abend eingedeckt habe. Das Hostel war ganz in Ordnung, halt ein typisches Innenstadt-Hostel mit kleinen Zimmern und vielen Menschen, allerdings war das Frühstück sehr lecker. Nachdem ich dann am Sonntag 20 Minuten später als eigentlich geplant ausgecheckt habe, musste ich mich tatsächlich ziemlich beeilen, um meinen Bus noch zu bekommen und rechtzeitig meine neuen Gastgeber auf dem West Vancouver Pumpkin Festival anzutreffen. Tatsächlich habe ich Bette-Lyn erst am Nachmittag kennengelernt, die gesamte restliche Zeit durfte ich beim Ponyreiten aufpassen, dass die Kinder nicht von den Pferden rutschen, nach dem Mittag hat mir Albert, der Mann von Bette-Lyn, die Führung von dem Shetlandpony Sony anvertraut, was tatsächlich recht viel Spaß gemacht hat. Nach dem Aufräumen so gegen drei Uhr lud Bette-Lyn alle ihre Helfer zum Dinner in einem Fish-and-Chips Restaurant ein, bei dem wirklich reichlich aufgetischt wurde. Anschließend ging es mit der Fähre zur Sunshine Coast auf die Farm und außer die Tiere auszuladen passierte nicht mehr viel.
    Mein Zimmer hier auf der Farm ist sehr groß (besonders das Bett ist riesig), es erinnert aber auch ein klein wenig an eine Abstellkammer, jedenfalls brauchte ich etwas Zeit, um mich ein wenig damit anzufreunden. In der Nacht jedoch bemerkte ich, dass ich nicht alleine im Zimmer war. Eine Maus oder kleine Ratte hat sich irgendwie Zugang verschaffen können. Umgehend landeten meine beiden Rucksäcke auf dem Bett (ein Glück ist es so groß), richtig schlafen konnte ich durch die lauten Nagegeräusche trotzdem nicht und so wachte ich am Montag mit mieser Laune auf (im Hostel habe ich auch schon kaum schlafen können) und vermisste tatsächlich Clea und Daniel und ihre Farm sehr (besonders als das Mistvieh von Maus/Ratte tatsächlich die Wand direkt an meinem Bettpfosten bis zur Decke hochgeklettert ist). Immerhin komme ich jetzt die nächsten Tage bis nach Thanksgiving in einem anderen Zimmer unter.
    Die Arbeit begann heute relativ spät, nach dem harten Wochenende wollten meine Gastgeber einfach mal ausschlafen, was Yuri, die schon seit einigen Wochen hier wwooft, und ich sehr begrüßt haben. Für mich ging es dann mit Albert zu den Pferden, ich bekomme die verantwortungsvolle (und komplizierte) Aufgabe, die Pferde hin und wieder morgens und fast jeden Abend zu füttern (hier bekommt eigentlich jedes Pferd eine andere Menge an Futter). Hier wimmelt es nur so von Tieren, von Hühnern, Puten, zwei Hunden, Meerschweinchen und Kaninchen zu Pferden, Eseln, Gänsen, einem Lama und ein paar Pfauen. Mal schauen, wie ich mich die nächsten Tage hier einlebe, momentan fühle ich mich tatsächlich noch ein bisschen überfordert mit dieser neuen Umgebung. Immerhin sind Bette-Lyn und Albert sehr herzlich und aufgeschlossen.
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  • Day40

    Lauter kleine Erlebnisse

    October 23, 2016 in Canada

    Meine Zeit hier auf der Farm neigt sich nun langsam aber sicher dem Ende zu, Dienstag geht es schon zurück nach Vancouver. Zeit, mal ein paar meiner Erlebnisse hier zusammenzufassen. Die Arbeit hier ging mir mit der Zeit immer leichter von der Hand, besonders das Füttern der Pferde mache ich mittlerweile ohne großartig nachzudenken. Andere Aufgaben hier waren beispielsweise den (komplett zugewucherten) Garten von Albert zumindest teilweise von all den Pflanzen zu befreien und dort dann ein wenig Knoblauch anzupflanzen (wenig ist relativ, planmäßig sollen nachher über 200 Knollen Knoblauch dort gewachsen sein), natürlich sich um die Tiere kümmern, Reinigungsarbeiten (ich habe mal den kompletten Nachmittag die Zäune hier geputzt), Heuballen und 20-Kilo-Futtersäcke zu den Ställen zu schleppen (besser als jede Muckibude), die Pferde satteln (ich weiß jetzt, wie man einen Westernsattel richtig gurtet) oder bei den Farmadventures auszuhelfen, bei denen ich so einige nette Menschen getroffen habe (darunter auch den einen oder anderen Deutschen), die total interessiert daran waren, was ich hier in Kanada so treibe. Die Arbeit hat mir an sich wirklich nichts ausgemacht, nur hatte ich echt des öfteren das Gefühl, dass wir Wwoofer die einzigen sind, die wirklich arbeiten. Bette-Lyn ist zwar immer "soo gestresst" ihrer Ansicht nach, allerdings hat sie immer Zeit, den gesamten Nachmittag vor dem Fernseher zu verbringen, viel mehr als ihre Farmadventures und abends ihre Tiere zu versorgen macht sie nicht. Sie ist zwar wirklich eigentlich eine sehr nette Person, allerdings auch etwas seltsam, ich mag sie nicht sonderlich. Wir sind jetzt übrigens drei Wwoofer auf der Farm, Erik aus Berlin war schon hier, bevor ich auf die Farm gekommen bin, war dann aber für 10 Tage in den USA und ist letzte Woche Mittwoch zurückgekommen. An dem Mittwoch hat mich Bette-Lyn mit auf einen Ausritt genommen, wir waren nachher fünf Personen (die anderen haben ihre Pferde alle hier auf der Farm stehen) und sind hinunter nach Roberts Creek geritten zu einem kleinen Café und anschließend noch kurz zum Strand hinunter gegangen. Auf dem Rückweg waren wir dann nur noch zwei, die geritten sind, da die anderen Pferde wegen dem Verkehr ein bisschen verrückt gespielt haben. Hope (mein Pferd) meinte allerdings, dass sie den Rückweg auch in der Hälfte der Zeit hinter sich bringen kann und war dementsprechend auch nicht ganz leicht zu kontrollieren wie auf dem Hinweg, wo sie von ganz alleine einfach hinter den anderen Pferden hinterhergetrottet ist und ich kaum etwas machen musste. Zurück auf der Farm hat sie es dann auch noch geschafft, eines der Koppeltore zu crashen, einer ihrer Steigbügel hat sich in der (doch sehr provisorischen) Konstruktion verhangen, sie hat Panik bekommen und es geschafft, das Tor einmal im 90-Grad-Winkel zu verbiegen. Ich war dabei zwischen dem Pferd und dem Tor und bin ganz froh, dass ich nur ein paar kleine blaue Flecken davongetragen habe (nichts im Vergleich zu denen, die ich durch Faustball schon hatte) und dass Hope auch nichts passiert ist. Es war auf jeden Fall ein schönes Erlebnis, mal wieder auf einem Pferderücken zu sitzen.
    Die nächsten Tage zeigte sich der Winter hier an der Westküste von seiner besten Seite: Regen satt, Sonnenschein war die ganz große Ausnahme. Von daher habe ich auch nicht sonderlich viel erlebt und mir echt gewünscht, dass ich meinen Nintendo mitgenommen hätte, aber naja, wozu gibt es denn Youtube? Immerhin versuchen Albert und Bette-Lyn, uns so gut wie es eben geht aus dem Regen herauszuhalten und uns zu beschäftigen, diese Woche Mittwoch waren wir drei Wwoofer Eislaufen in Gibsons, was wirklich ziemlich viel Spaß gemacht hat, mal abgesehen von den vielen kleinen Kindern, die wohl in nem Eishockeyteam spielen und dementsprechend auch sehr wagemutig umhergeschlittert sind.
    Heute am Sonntag waren Albert und ich mit Snowy auf einem Apfel-Festival in der Halfmoon Bay zum Ponyreiten, das war ziemlich entspannt, das Wetter war zum Glück relativ gut, dennoch waren nicht viele Kinder dort, sodass ich ab 13 Uhr nicht mehr viel zu tun hatte. So einen ruhigen Tag kann man auch mal gebrauchen.
    In den letzten Tagen konnte ich ein paar typisch kanadische Chipssorten probieren, die Kanadier stehen total auf Chips mit Ketchup-Geschmack, die ich allerdings jetzt nicht soo berauschen fand (ich hab aber auch nur die günstigste Marke probiert). Eine andere Sorte, die es nur hier in Kanada gibt, nennt sich "All Dressed", eine Mischung aus Barbecue und Vinegar, die wirklich sehr speziell schmeckt, aber ziemlich gut. Die richtig kanadischen Spezialitäten werde ich wohl in Ottawa probieren, Poutine und Beavertails, die hauptsächlich im Osten verbreitet sind.
    Mein Flug nach Ottawa ist mittlerweile auch gebucht, nachdem ich ein paar Probleme mit meiner Kreditkarte hatte (danke DKB, dass du mir nicht gesagt hast, dass ich mich für ein neues Verfahren registrieren muss) und deswegen nochmal zwei Nächte länger in Calgary bleiben muss und der Spitzenpreis, den ich gefunden hatte, natürlich auch schon weg war, aber was solls, es ist immer noch besser, als mehr als zwei Tage lang ununterbrochen im Greyhound zu sitzen. Ich freue mich auf jeden Fall schon sehr darauf, dass meine Reise bald weitergeht.
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  • Day22

    Die ersten Tage an der Sunshine Coast

    October 5, 2016 in Canada

    Ganz langsam fange ich an, mich hier ein wenig einzuleben. Gestern am Dienstag half ich Bette-Lyn bei der Durchführung eines ihrer Farm-Ventures (sie führt Menschen über die Farm und stellt ihnen die Tiere vor). Zu Besuch war eine kleine, laute Gruppe Vorschulkinder. Ich durfte Sony satteln und die Kinder dann auf dem Pony über den Platz führen. Danach war ein wenig Gartenarbeit und Äpfel pflücken angesagt (ich werde hier noch zum Apfelerntemeister). Heute habe ich schon meinen ersten freien Tag, Yuri will mir nachher noch den Strand zeigen, nachdem sie mit der Arbeit fertig ist. Morgen bekommen wir beide den Tag frei und wollen dann eine kleine Fahrradtour in die nächste Stadt, Gibsons, machen. Alfred und Bette-Lyn sind an sich ziemlich in Ordnung, nur ist der Ton zwischen ihnen oft alles andere als nett, das ist tatsächlich das, was mich hier am meisten stört, mal schauen, ob ich überhaupt einen Monat hier durchziehen will, wenn das so bleibt. Zum Glück ist ja noch nichts in Stein gemeißelt, ich könnte theoretisch jederzeit abhauen, aber warten wir erstmal die nächsten Tage ab. Heute habe ich auch endlich ein paar Fotos machen können, das Wetter war ideal dazu.Read more

  • Day23

    Gibsons

    October 6, 2016 in Canada

    Heute am Donnerstag haben Yuri und ich uns mit den Fahrrädern auf den Weg nach Gibsons gemacht, der nächsten Stadt in der Umgebung. Nach einem kurzen Bummel über den Park Plaza waren wir bei Tim Hortons essen, quasi DER kanadischen Kette für Kaffee, Donuts und Fastfood (war für mich das erste Mal und sogar relativ billig, ich habe keine 5 Euro für mein Grilled-Cheese Menü mit Potato-Wedges und Getränk bezahlt). Dann ging es noch weiter durch die Innenstadt ein wenig bummeln bis hinunter zum Hafen, wo wir uns noch (trotz recht kaltem Wetter) ein leckeres Eis gegönnt haben. Auf dem Rückweg hat es leider ziemlich angefangen zu regnen, aber zum Glück war es nicht ganz so weit zurück bis zur Farm.
    Der scharfe Ton zwischen meinen Gastgebern nervt mich jetzt schon ziemlich, ich schätze ich werde wirklich schon nach spätestens drei Wochen gehen, anstatt einen Monat zu bleiben, es wird zudem langsam mal Zeit, dass ich wieder etwas Geld in meine Reisekasse bekomme. Aber schauen wir erstmal, wie die nächsten Tage hier werden.
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