Chile
Pucón

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59 travelers at this place:

  • Day60

    Pucón - ein Auf und Ab

    January 5 in Chile ⋅ ⛅ 22 °C

    Pucon erwartet uns mit bestem Wetter! An der Hauptstrasse buhlen dutzende Tour Agenturen um die Gunst der Touristen, dazwischen sorgen Restaurants für das kulinarische Wohl und x Unterkünfte bieten genügend Schlafplätze. Viel mehr gibt es nicht ausser die herrliche Sicht auf den Vulkan Villarrica, den man besteigen kann.
    Aus all den Aktivitäten, die hier angeboten werden, entscheiden wir uns für drei. Am ersten Tag wirds nass und adrenalinhaltig und zwar beim Riverraften im Rio Trancura. In drei Booten à 6 Personen + Guide stürzen wir den Fluss hinunter, paddeln über Wasserfälle & Stromschellen und haben einen Heidenspass. Bis ein Boot kippt und alle rausfliegen. Auch wenn dies ständig passiert, sehen die Betroffenen nicht sehr erfreut aus und die Situation wird relativ ernst. Wir retten die Gestürzten in unser Boot und bringen die Tour gemächlich zu Ende.
    Tag 2 klingelt der Wecker um 5 Uhr morgens. Wir haben Grosses vor! Um 6.30 Uhr treffen wir uns in der Agency. Wir sind 12 Personen und jeder erhält einen von der Agentur vorgepackten Rucksack mit allerlei Utensilien, die wir später noch brauchen werden. Ebenfalls erhalten wir einen Helm sowie die Schuhe, welche wir gestern anprobiert haben. Wir quetschen uns mit 4 Guides in einen Minubus und fahren gute 40 Minuten. Nun sind wir ihm schon ganz nah, dem 2850m hohen Vulkan Villarrica. Er ist einer der Aktivsten in Chile und letzes Mal im 2015 ausgebrochen. Heute ist er unsere Herausforderung! Wir wollen bis ganz nach oben, um einen Blick in den rauchenden Krater zu werfen. Die Besteigung über Schnee und Eis gilt als ziemlich herausfordernd, darf nur mit Guides absolviert werden und das Wetter muss mitspielen. Mit dem Sessellift (ohne Sicherheitsbügel!) überschaukeln wir die ersten Höhemeter. Anschliessend geht es mit dem Eispickeln in Einerreihen im Zickzack den Vulkan hinauf. Der Gipfel scheint so nah aber der Weg zieht sich extrem. Man könnte meinen, diese anspruchsvolle Bergtour sei ein Spaziergang, bei der ganzen Menschenmasse, die heute hoch geht. Kein Wunder, das Wetter ist top und die Bedingungen perfekt.
    Auf etwa halbem Weg wird es eisiger und so werden die Steigeisen dem Rucksack entnommen und an den Schuhen montiert. Im selbem Trott geht es weiter und nach (für mich sehr anstrengenden) 4 Stunden erreichen wir endlich den Krater! Mit Gasmasken ausgerüstet, erhaschen wir einen Blick in das rauchende Loch. Fantastisch der Ausblick und das Panorama! Nach einem kurzen Lunch im Schnee geht es mit Tellerschlitten (welche ebenfalls in unseren Rucksäcken auf ihren Einsatz warteten) den Vulkan hinunter. Das macht richtig Spass.
    Zurück im Hostel gibt es dann zuerst einmal die wohlverdiente Siesta. Eigentlich hätten wir nun einen gemütlichen Abend mehr als verdient doch es kommt alles anders. Schon gestern hat Dani an seinem Körper einige Stiche entdeckt. Ich bei mir heute nun auch. Zuerst haben wir die Ursache im Riverrafting Fluss gesucht. Irgendwie scheint dies jedoch etwas unrealistisch, da unser ganzer Körper im Neopren Anzug eingepackt war. Mücken sind weit und breit keine zu sehen und da dämmert es uns langsam. Die google Recherche bestätigt unseren Verdacht: Wir sind in die Bettwanzen Falle getappt. Diese hinterlistigen Viecher sind nachtaktiv und ernähren sich am Blut der Menschen. Die Stiche erscheinen 30 Minuten bis zwei Wochen nachdem sie sich ernährt haben. Tolle Aussichten, die uns hier erwarten. Und sie kennen keine Gnade: Gesicht, Hals, Augenlied, Ohr, Hand, Arme, Beine, Rücken, zwischen den Fingern & Zehen.. überall haben sie bei uns zugeschlagen. Meistens mit jeweils 3 Stichen, die auch schön jucken können.
    So packen wir unseren Rucksack, verlassen das Hostel und zügeln in eine andere Unterkunft. Zum Glück gibt es diese "en masse".
    Es bleibt zu hoffen, dass sich diese unerwünschten Reisegenossen nicht in unsere Rücksäcken eingenistet haben oder Eier auf unsere Kleider gelegt haben. Wir sind auch gepsannt, wo überall noch Stiche auftauchen in den nächsten Tagen.
    Nach all diesen Strapatzen freuen wir uns nun auf einen Thermalbad Tag! Am ditten Tag stehen nämlich die fast 100km entfernten Termas Geometricas auf dem Program. Etwa 20 Pools sind hier wunderschön in der Natur angelegt mit natürlichem heissem Vulkan Wasser zwischen 35 und 45 Grad. Eine Wohltat für Stiche, Muskeln und Seele.
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  • Day60

    Pucón

    December 25, 2018 in Chile ⋅ ☀️ 22 °C

    We had to get up at silly o'clock to catch our bus to Pucón, and crossing the border back into Chile was fairly painless despite it being Christmas eve. We realised that we weren't feeling that Christmassy and decided it was because we hasn't heard any Christmas songs. Normally by mid December I'm sick of them but I almost couldn't believe the words were coming out of my mouth as I suggesting downloading a Christmas playlist for the bus.

    The hostel had arranged for a potluck Christmas dinner where everyone brings a dish. So we went full English and cooked a roast chicken and veg. This meant most of the day we spend going in and out the kitchen, mostly for me as Kat was busy 'hosting'.

    It was a really fun day but there was definitely a spilt in the hostel crowd as we moved into the evening. One group stayed in the sun and played techno music, the other moved into the shade and played Christmas songs and cheesy music. Unsurprisingly there was an age divide here and we were firmly in the old crowd.

    This divide continued after the hostel kicked us out for quiet time and we headed to the beach. We were still close enough to them to see some of the kids do the sort of stupid things kids do. There was a small boat on the beach that they decided to take for a little row into the lake. We couldn't see in the dark but they had somehow managed to capsize and sink the boat but luckily they were close to the jetty, as apparently one wasn't a very good swimmer. Ah kids!

    After the devastation of losing my hat, I couldn't believe it when I couldn't find my sunglasses. I was fully at the mercy of the sun for a few days but would need sunglasses for the volcano trek on our last day. Kat helpfully pointed out; they'll turn up, but I was convinced someone had gone off with them. Then just as we were packing up to leave there they were hiding under my wash bag, that I swear I checked multiple times. So this was unsurprisingly followed by an equally helpful; I told you so. I was just glad I didn't buy the expensive pair I was considering in town.

    So with my sunglasses we were up at 5:30 to begin our volcano adventure. Now you know a tour is going to be good when an icepick, gas mask and sledge are part of your kit. Volcán Villarrica is still very much active, it last erupted in 2015 and the ice at the top was a challenge to climb up but fun to slide down on a makeshift plastic sledge. I even beat Kat in a race that's she's not too happy about.

    The highlight though had to be standing at the rim looking down into a pocket of lava. It wasn't huge like in the Disney films but it was still pretty cool.
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  • Day273

    Pucon

    February 3, 2018 in Chile

    What should have been an easy travel day from Argentina into Chile turned into a slog because we’d decided to pick up a rental car from the airport rather than going directly into Pucon (a simple 5 hour bus trip from San Martin). Our questionable choice involved backtracking a few hours, having to replace an initially faulty rental car, and sitting in some crazy beach traffic. The city is very busy this time of year as it’s the go-to vacation spot for young Chileans and families who flock to beaches near the area’s pretty lakes.
    The town was a too busy for us, but the setting was beautiful with good views of several volcanoes.
    We’d come here to experience the hot springs that our friend, Christine, had recommended. They were absolutely incredible. The Termas Geometricas were set in a narrow gorge with a creek running through it and featured a series of pools (ranging in temperature from very cold to extra hot) connected by red, wooden walkways. This was definitely a special place and even prettier than any hot pools we’d seen in Japan or elsewhere. We arrived just after opening time so got to enjoy the space before the after lunch crowd arrived.
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  • Day29

    Zucker heilt alle Wunden

    February 14, 2018 in Chile

    Erwartungsgemäss war die Ursache für die frostige Stimmung bald gefunden. Ich war aufgrund bewusster Mangelernährung ausschliesslich mittels mehrfach ungesättigter (oder unsättigender?) Fettsäuren mehrfach unterzuckert und Sue hatte einfach Hunger. Oder war müde. Wahrscheinlich beides. Zum Glück hatte ich noch eine Tüte saure Gummiringe im Gepäck, die ich tags zuvor heimlich gekauft hatte. Genüsslich mampfte ich den einfältigen Zucker vor mich hin, ohne auch nur im Traum daran zu denken, Sue etwas davon abzugeben. So blieb die Stimmung noch ein paar Minuten eisig, bis ich mich dann gegen Ende der Tüte doch noch dazu erbarmen liess, Sue am sauren Zucker-Flash teilhaben zu lassen. Also eigentlich war mir einfach schon richtig schlecht vom künstlichen Geschmacksinferno, aber es fühlte sich trotzdem irgendwie grosszügig, ja gar altruistisch an. Und das Ergebnis ist ja dasselbe. Einmal mehr habe ich somit die Stimmung gerettet. Somit also ein Mal, bisher.

    Pucón selber hat uns dann von Anfang an begeistert und wir hätten auch Aktivitäten für eine ganze Woche oder mehr gefunden. Entschieden haben wir uns einmal mehr für einen Hiking-Day in einem Nationalpark (wer jetzt denkt, dieses National-Park-Hiking wird auf die Dauer langweilig, hat recht, aber ein paar Mal geht noch), dann ein Tag Pause und am Strand liegen, bevor es dann tags darauf auf den Volcán Villarrica soll. Das Teil ist richtig richtig imposant. Von jeder Ecke des Städtchen sieht man diesen kolossalen kargen Koloss, mehrheitlich mit Schnee bedeckt und mit leicht rauchendem schwarzem Schlund. Unsere Gefühle sind eine Mischung aus Vorfreude und einem Heidenrespekt vor dem Aufstieg. Also eigentlich Sue's Gefühle. Ich finde die (Warn-)Hinweise für die Vorbereitung von wegen am Vorabend keinen Alkohol, reichlich Pasta essen, früh aufstehen und viel Wasser trinken, etc. für völlig unangebracht und übertrieben. Schliesslich bin ich fit wie Sau. We'll see ...

    Vom Nationalpark und unserem Pausentag am Strand will ich eigentlich gar nichts schreiben, würde mich mit den meisten Kommentaren wie "uii, doch auch verdammt steil" ... "beim ständigen Überholen der vielen lahmen Enten geschwitzt wie Anton", "Schnauze Ramon, ich fliege die Drohne wenn es mir passt!", "wow, auch hier für die Strapazen belohnt" ... etc einfach wiederholen. Das muss nicht sein. Und Sue hat ja wieder soo schöne Fotos gemacht. Ganz toll wie sie das macht, die Sue. Ausserdem liessen die Winde auch wieder ein paar Drohnenaufnahmen (inkl. Valentine's Day Special) zu, der Link zum Clip gibt's am Ende des Beitrags. Auch das macht Sue ganz toll. Das einzige Vorkommnis das ich wirklich für erwähnenswert halte, ist die Busfahrt vom Nationalpark zurück nach Pucón. Also eigentlich das Warten auf den Bus. Viele Optionen hat man nicht, um von diesem abgelegenen Ort zurück in die Stadt zu kommen. Und so waren die schöne und ziemlich durchgeschwitzte Sue und ich denn auch nicht alleine mit der Hoffnung, einen Platz im sehnlichst erwarteten 17:10 Uhr Bus zu ergattern.

    Ich bin schlecht im Schätzen, würde aber sagen, es hatte genug Leute, um mindestens 3 Busse zu füllen. Allerdings wusste niemand wirklich, wo auf diesem Abschnitt der Bus denn genau halten würde. Wir auch nicht. Und so liessen sich dann diverse taktische Manöver und Verschiebungen einzelner Personen und ganzer Gruppen beobachten. Eine geregelte "First come, first serve"-Ordnung war nicht zu erkennen und es spielte wohl auch keine Rolle, wer schon ein Ticket für die Fahrt in der Hand hielt (wir hatten schon eines, aber das schien niemanden zu beeindrucken). Sue schien das irgendwie kalt zu lassen oder sie beurteilte die Situation anders (oder auch gar nicht). Ich für meinen Teil erhöhte die Taktfrequenz meines Denkapparates und durchlief in Gedanken diverse Szenarien. Wie und was genau in meinem Kopf vorging, bleibt natürlich mein Geheimnis (quasi eine Art "competitive advantage" im Zeichen von "survival of the fittest"). Aber wer mich kennt, weiss, dass ich selten lange anstehe am Skilift oder in anderen ungeordneten Schlangen.

    Dass es heute nicht ganz ohne unbeabsichtigte leichte Rempler und vorsichtiges Schieben ausgehen wird, war mir zu dem Zeitpunkt schon klar. Wie in einer solch beinahe lebensbedrohliche Situation üblich, war ich bereit, Frauen und Kinder kaltblütig und taktisch vor den Bus zu werfen, um eine günstige Halteposition zu erzwingen. Als der Bus dann mit reichlich Verspätung um die Ecke bog, waren die Spiele eröffnet. Um die Erläuterungen rund um die strategischen Positionierung und Bewegungen abzukürzen, hier nur die Frage: Wer bestieg als erstes den Bus? Und das sogar ohne Frauen oder Kinder auf die Fahrbahn zu schmeissen? Ich weiss, eine beschissen rhetorische Frage. Natürlich ich. Eigentlich. Wären da nicht drei unglaublich freche Mädchen gewesen, gefühlt alle so um die 14, die sich über die rechte Flanke wieselflink vor die Türe gemogelt haben. Ich war ob der Frechheit ziemlich beeindruckt muss ich zugeben und liess sie denn auch gewähren, obwohl ich dank der zuvor durchlaufenen Szenarien und blitzschneller Reflexe - ich war einmal ein richtig guter Goali mit viel Potential nach oben ... ok, ich war einfach nur Goali - die Chance hatte, die zwei letzteren Gören mit einem leichten und völlig unbeabsichtigten Body-Check mit voller Wucht gegen die Bus-Tür klatschen zu lassen. Ich war also erneut grosszügig und bestieg den Bus als erster Erwachsener. Und wo war Sue? Hm, immer noch am Staunen. Zu ihrem Glück habe ich ihr den Platz neben mir dann freigehalten.

    Und dann war an unserem letzten Tag in Pucón ja noch das mit dem rauchenden und aktivsten der 60 aktiven Vulkane in Chile. Lange und minutiös geplante Vorbereitung mit früh ins Bett, richtig essen, kein Alk und dem ganzen Theater. Um 06:30 ging es los, mit dem Büsli bis auf 1'400m und von da mit einem Sessellift (wobei man dies in unseren Breitengraden nicht so nennen und auch nicht für Personentransporte nutzen dürfte) auf 1'800m, quasi das Basislager. Richtige Wandervögel verzichten auf den Lift (der kostet zusätzlich soviel wie eine Tageskarte in St. Moritz), in unserer Gruppe wäre ich allerdings der einzige Vogel gewesen. Ab dann gehts nur in eine Richtung, bergauf, auf über 2'800m. Das klingt jetzt nach viel, aber um hier mal Tacheles zu reden, es war wie erwartet ein verdammter Spaziergang. Eine Gruppe von 8 plus 3 Guides. Und da wo ich (mit Sue im Schlepptau) bei unseren "self-guided" Hikes normalerweise zum Überholen der ganzen Hindernisse ansetzen würde, machten die Guides ... nichts. Gemütlich schlängelte sich die Gruppe als eine von vielen die Geröll- und Schnee-Serpentinen hinauf, ohne dass es mich (und zu meinem Erstaunen auch Sue) auch nur einen Tropfen Schweiss gekostet hat. Andere schon. Schön war es trotzdem. Richtig schön. Und der Abstieg ein ganz neues und aussergewöhnliches Erlebnis. Trotz teils heftigen Winden, liessen wir unsere kleine Spark bei diversen Gelegenheiten in die Luft. Gibt also auch noch einen Clip und mein Beitrag endet hier.

    Und nun? Ja jetzt geht es direkt und leider weniger müde als erwartet zum Nachtbus, auf nach Santiago. Das Penthouse wartet auf uns!

    Hier der Link zum "Valentine's Hike in Pucon": https://youtu.be/q6ru7hBOg7U
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  • Day104

    Pucón - im Angesicht des Vulkans

    February 3, 2018 in Chile

    Was machen wir hier eigentlich? Das haben wir uns an dem Tag sehr oft gefragt! Aber erstmal von Anfang an.
    Von Santiago haben wir unglaubliche 14h (!!!) gebraucht, um nach Pucón zu kommen. In dieser Gegend sind drei aktive Vulkane und wir haben uns dazu entschlossen, einen zu besteigen. Am besagten Tag haben wir erstmal unsere Ausrüstung bekommen - Helm, Eispickel, Gasmaske und extra Schneeschutzanzüge. Und selbst da wurde einem noch nicht so bewusst, was man hier eigentlich macht. Nun gut, ab in den Nationalpark, die ersten 100 Höhenmeter mit dem Sessellift (ohne Bügel!) zurück gelegt und dann begann das Abenteuer. Es kam schon ein komisches Gefühl auf, wenn man als erstes erklärt bekommt, wie man seinen Eispickel einsetzen muss, wenn man abrutscht!🙈
    Danach ging es weitere 1100 Höhenmeter nach oben - über Geröll, Schnee und Eis. Nach 3,5h Aufstieg sind wir oben am Krater auf 2847m angekommen. An dem Tag war der Vulkan sehr ruhig und wir haben keine Lava gesehen oder gehört (was eigentlich normal ist). Dafür haben wir immer wieder den Rauch abbekommen.
    Danach ging es wieder an den Abstieg. Normalerweise eher langweilig, hier hatten wir unglaublich viel Spaß! Denn wir mussten nicht laufen, sondern konnten in einer Art Eisbahn mit Tellerschlitten runterrutschen. Das ging ziemlich schnell, hat wahnsinnig viel Spaß gemacht, aber sorgte für ein paar blaue Flecken!😉
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  • Day63

    Pucón

    November 6, 2018 in Chile ⋅ ☀️ 17 °C

    Auf dem Weg in den Süden machten wir noch eine Nacht halt in Santiago um Javier ordentlich auf Wiedersehen zu sagen. Da er in unserer letzten Party-Nacht seine Kreditkarte verloren hat und 1300 US$ abgebucht wurden konnten wir nicht mehr bei ihm schlafen. Wir fanden aber ein wirklich schönes Hostel, in dem wir sogar unseren eigenen Innenhof hatten. Wir luden Javier deswegen diesmal zu uns ein und verbachten einen netten Abend zusammen. Da unser Bus am nächsten Tag erst 22 Uhr fuhr genossen wir die Sonne in Santiago und besuchten noch ein Museum und unsere liebsten Stadtviertel. Ich spürte schon wie eine Erkältung im Anmarsch war und die Nacht im Bus ließ diese komplett ausbrechen, sodass ich die nnächsten zwei Tage im Bett verbringen konnte. Was mich ganz schön ärgerte, da es wirklich viel zu tun gibt in Pucón, aber ich war mal vernünftig. So erkundeten wir am Ankunftstag nur noch das Städtchen, das wirklich sehr touristisch ausgelegt ist für Sommer- und Wintersport. Für den zweiten Tag hatten wir den Ausflug zu den heißen Quellen geplant, was ja auch einer Erkältung gut tun würde. Leider schüttete es den ganzen Tag wie aus Eimern, was wiederrum nicht so eine gute Idee zu sein schien. Also machte ich Lotti morgens noch ein schönes belegtes Brot mit unserem DUNKLEN KÖRNER BROT au sder Rostock Bäckerei und schickte sie alleine los. Ich wollte ja so schnell wie möglich wieder fit werden.
    Denn am Montag stand Hydrospeed auf dem Plan. Ich nehme schon mal Vorweg, dass ich es trotz 6 Grad Wassertemeperatur nicht bereure gemacht zu haben. Hydrospeed ist kurz gesagt raften auf einem Fluss mit Stromschnellen auf einem Bodyboard (schaut einfach auf die Bilder). Mit einem dicken Neoprenanzuug, Neosocken und -handschuhen ließ es sich auch ganz gut aushalten im kalten Wasser. Es hat einfach so viel Spaß gemacht, bis zu 14 km/h schnell waren wir und die Wellen bestimmt teiilweise 1,5 bis 2 Meter hoch, was schon enorm ist für einen FLUSS. Das hätte ich mir echt nicht entgehen lasen wollen. Die eigentliche Attraktion Pucóns ist der aktive Vulkan, den man auch besteigen kann, aber die 100€ haben wir dann doch lieber für anderes gespart. Um ehrlich zu sein, haben wir den Vulkan auch erst am letzten Abend gesehen, weil bis dato die gesamte Zeit Wolken am Himmel waren.
    Den letzten Abend verbrachten wir mit zwei Jungs aus Sydney, die die selben Aktivitäten die letzten zwei Tage gemacht hatten. Wir gingen die vermeindlich besten Empanadas der Stadt essen (di ein Valpo waren besser) und schauten uns den Sonnenuntergang überm See an.
    Unser Hostel war auch wirklich super, direkt am See gelegen, sodass man wenn man wollte (und das Wetter etwas besser gewesen wäre) sich sogar SUP Boards und Kanus ausleihen konnte. Wir hatten ein 9 Bett Zimmer gebucht, was schon nach ganz schön vielen Leuten klingt, aber es war so schön gemacht, dass man sich totzdem richtig wohl fühlen konnte. In der von innen mit Holz verkleidteten Hütte war eine Küche, von der links ein Vierbettzimmer abging und rechts unser Zimmer. Man fühlte sich richtig wie in einer österreichischen Berghütte. Kein Wunder, dass das Hostel letztes Jahr al sdas beste Lateinamerikas ausgezeichnet wurde. Denn es gab nicht nur Mehrbettzimmer - sondern auch 2 Baumhäuser, 2 Vans und 3 Hobbits (kleine runde Hütten) in denen man schlafen konnte. Da wir eine Nacht spontan verlängern wollten, aber unser Zimmer ausgebucht war nahmen wir einen Van. Wir freuten uns riesig, aber die Frude sollte nur bis zum Abend andauern, als wir versuchten das gute Gefährt zu heizen. Denn nach 3 Minuten sprang die Sicherung raus, aber keine konnte es fixen. Da keiner 22 Uhr mehr Lust hatte groß zu experimentieren, bekamen wi rein gratis Update auf den größeren Van, die Freude stieg noch mehr. Doch diesmal dauerte es keine 3 Minuten, eher 3 Sekunden bis die Sicherung beim erneuten Versuch zu heizen raus sprang. Nachdem wir nun 2 Vans geschorttet hatten (was offensichtlich nicht unsere Schuld, sondern die des Stromnetztes war) bekamen wir die letzten 2 Betten im Haupthaus. Aber nur, weil Lotti versprechen musste, dass sie nichts mehr anfässt.
    Vor dem Abendbrot kauften wir noch schnell unsere Bustickets für den nächsten Tag, weil wi rmal wieder die Grenze queren mussten, konntne wir nichts online finden und es gab nur einen Stand in der Stadt der internationale Busse verkauft. Wir wollten nach Bariloche, Argentinien. Wir waren froh, dass die Frau einen Bus hatte, den si euns verkuafen konnte. Mit einmal umsteigen, 9 Stunden Fahrzeit 45 EURO FÜR JEDEN. Ich fand es so unverschämt, die einzige Verbindung so teuer zu machen. (Als vergleich der 10h Bus von Santiago nach Pucon hat 15€ gekostet). Am nächsten tag fad ich auch heraus, warum der Bus so exorbitant teuer war. Die Einzelpreise der beiden Busse waren jeweils in Landeswährung angegeben. Und anscheinend war der uns berechnete Umrechnungskurs ein völlig anderer, als der Tatsächliche. Deswegen ging ich auch 15 Minuten bevor unser Bus fuhhr, das der Frau erklären, die uns die Ticket sverkauft hat. Die bestätigte mir das auch mit einer Selbstverstädnlichkeit. Der eigentliche Umrechnungskrus von argentinischen Pesos in chilenisch eist 1 : 20. Um Profit zu machen, verkaufen sie die Busse aber mit einem Kurs von 1 : 45! D.h. mehr als 50% teurer. Ich wollte, ddass sie den Bus zurück nimmt, aber das ging nicht ohne einen Verlust von 30% des Preises. Aber ich wäre ja nicht ich, wenn ich nicht gleich durch schaut hätte, dass es dennoch günstiger ist den Bus Vorort zu kaufen, auch mit dem Verlust eingerechnet. Die Rechnbung wollte die Frau mir war nicht glauben, aber sie zahlte mir widerwillig die 30000 chil Pesos aus. Ich bin immer noch sauer, aber immerhin haben wir im Enddefekt jeder 7€ gespart (ein komplettes Mittagsmenu in Argentinien bzw eine Nacht im Hostel).
    Die Busfahrt war wirkich schön, vor allem der 2. Teil, denn es ging die Sieben Seen Route entlang.

    Bilder vom Hydrospeed folgen, sobald ich sie habe
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  • Day59

    Viva Chile

    January 7, 2018 in Chile

    Nach zwei verregneten Tagen, zog es uns noch nicht ans Meer. Wir mussten noch den schönsten Berg der Welt sehen und das bekamen wir auch hin. Insgesamt dauerte unsere “Auszeit dann 4 Tage hier zwischen Pucon und Villarrica. Wir verbrachten viel Zeit an dem schwarzen Sandstrand des glasklaren Sees. Dolly fand die Überwindung sich im kalten See zu waschen und auch zu Baden. 😁
    Ich im Vollbesitz meiner chilenischen Angel Lizenz war dan Angeln und auch Fliegenfischen. Die Technik des Fliegenfischen konnte ich mir bei einem chilenischen Amigo abschauen, und wie ein Wunder ich habe doch glatt nix gefangen. Wir entschlossen uns den restlichen Samstag vor unserem Bus im Schatten der Markise ( Danke Martin die ist Super) zu verbringen als dann der Fischer vom Nachmittag mit 4 Fischen vorbei kam und sie uns schenkte. Über glücklich über das geschenkte Abendessen verschoben wir unseren weitern Plan auf das große Pucon Rodeo zu gehen auf den nächsten Tag. Der gegrillte Fisch mit Kartoffel, Salat und Guakamole und für Dolly Würstchen waren ein schöner Abschluss des Tages. Der Sonntag begann mit einem Seebad und schon jetzt war zu erkennen das der Tag heiß werden würde. Ab 11 Uhr ( für Südamerikaner eine völlig un normale Zeit fielen die Badewilligen und Sonnenanbeter dann auf unserem Parkplatz ein. Der Entschluss viel einfach wir wollten noch auf das Rodeo und des weiteren brauchten wir wieder etwas Proviant. Also packten wir unsere Sieben Sachen und fuhren nach Pucon dem kleinen Touristenort am Fuße des Villarrica Vulkans der sich jetzt schon seit zwei Tagen in voller Pracht Präsentierte. Ach ja am Freitag zuvor waren wir kurz Duschen und waren dann noch eine Wanderung am Vulkan machen. Nein nicht den Vulkan besteigen das dauert sehr lang und man darf das nur mit Eiskletterausrüstung und Führer. Doch weiter in Pucon, das Dörfchen mit dem Rodeo das wir nicht fanden. Den wunderschönen Tag genossen wir dan eben bei Bier und Cocktail in der Gewissheit einen der wenigen kostenlosen Parkplätze am Hafen ergattert zu haben. Jeder Tag hat ein Ende und so entschlossen wir uns in der spät nachmittags Hitze noch zu unserem Strand zurück zu keren um zu Baden. Schon beim Abbiegen in die Seitenstraße um den Feldweg zum Strand zu nehmen wurde uns das Ausmaß des Bade Wetters klar. Ca. 80 Fahrzeuge standen hier kreuz und quer und uns blieb nur die Möglichkeit auf einen kleine Anhöhe zu fahren auf welche nicht jedes Auto kam und siehe da hier war Platz. :) Nach dieser Nacht gings nach Tucome die nächste größere Stadt mit einem Mechaniker der Deutsch sprechen soll. Wir verabredeten uns kurzer Hand wieder mit den zwei Dresdnern die auch noch in der Nähe waren. Der Mechaniker war der 81 Jährige Besitzer der Werkstatt und half uns prompt herauszufinden das unser Spurstangenkopf Spiel hat. Des weiteren gingen er dann mit mir noch zu einem VW Mechaniker der uns unterbreitete das das benötigte Ersatzteil hier ca. 270€ kostet ohne Einbau versteht sich. Seit dem suchen wir nach einer kostengünstigeren Lösung.
    Der weiter Plan führt uns wohl an die Küste.
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  • Day10

    Die ersten 1000 km

    December 9, 2018 in Chile ⋅ 🌧 13 °C

    Der erste Fahrtag hat es in sich. Von San Antonio fahre ich der Küste entlang, das ist abwechslungsreicher als über die Autobahn. Als ich abends in Concepcion ankomme stehen 550 km und 11 Fahrstunden auf dem Zähler. 60 km Piste, mit Schotter, Sand und vielen 1. und 2. Gang Steigungen haben genauso dazu beitragen wie mein Navi, welches mich zweimal in Sackgassen geschickt hat. Beide Male stand ich vor einem See. Zudem löste sich auf einer der üblen Schotterstrecken mein Handy aus der Halterung und flog in großen Sätzen hinter mir her. Ich hatte Glück, es hat den Härtetest überstanden.
    In irgendeiner Ortschaft rammte mich dann schließlich ein Kleinwagen, dessen Fahrer unvermittelt wohl wenden wollte. Erst als seine Fahrertür meinen rechten Zylinder küsste zog er zum Glück wieder nach rechts. Ich habe mich schon auf der Straße liegen sehen, kam aber links zum Halten. Wie ein begossener Pudel und schuldbewusst ließ er meine Schimpfkanonade, die er natürlich nicht verstand über sich ergehen und versuchte sich damit zu entschuldigen, daß sein Blinker"malo" sei.
    Er wusste offenbar dass der nicht funktioniert. Ausser Dellen an seinem Auto und meinem Alukoffer war es gerade noch mal gut gegangen. Heute war also doch mein Glückstag. Wir schüttelten uns die Hand. Sein Blick wird mir in Erinnerung bleiben.
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  • Day41

    Pucon

    March 31, 2017 in Chile

    After an unsettled night the journey to Pucon wasn't much better. From an unknown source (I hope not my own cooking!), I had another stomach bug. However on arrival to Pucon, with blue skies, and a welcoming touristic vibe I felt a little better. To the left of the town towering in the distance stood volcano Villarrica with ice covering its summit. It looked strangely breathtaking on its own, after being used to mountain ranges. It rises up from the surrounding landscape as a big conical monster.

    We continued our streak with really good hostels, this one is called kiwi chili lakefront. Its run by backpackers, with amazing rooms, a small bar, and luckily for us currently a chef! We had booked a private room for my birthday which turned out to be a treehouse!

    On arrival we had a small talk about what to do in Pucon. You could stay here for weeks! Volcano climbs, hiking, hydrospeed, canyoning, horse riding, thermal springs and more! It earns its name as adventure capitol of Chile!

    Hitting the hostel bar for happy hour they had four different types of local beer, including a purple berry beer which they promised was full of antioxidants. I tried it in hope it would help my poor stomach as we watched the sunset over the lake. As it got darker, if you looked at the volcano you could see an orange glow from the top. A reminder that its one of the most active in Chile!

    After a few games of Mafia (A brilliant game that I haven't played aince 6th form!) with the other guests we nodded off in our very cosy treehouse.
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  • Day42

    Pucón, Chile- It's my birthday

    April 1, 2017 in Chile

    Having had a lovely lazy morning in the treehouse the adventure we had chosen for my birthday was hydrospeeding. Never heard of this? Neither had we!
    The water around Pucon was not quite good enough for white water rafting, so this is the alternative. Instead of being in a raft you go down the river using a bodyboard and reinforced thick suit!

    Dropped off at the top of the river after being kitted out- for me this included a fetching pair of white goggles (I think the only pair in Pucon) to protect my contacts from being washed away. After quick instructions we followed the guide closely down the river. He carved out a path away from rocks... mostly. After a few bumps we learnt how to avoid the bruises by spreading our legs out and steering with our fins.

    It was 14km down the river and we went through a fair few rapids, two lots being strong carrying us through by the fast moving water. It flipped a few of us! James had the go pro mounted to his head so we should have good footage to show in July. Damp and happy we headed back to the hostel.

    James had a browse of the local restaraunts and chose an amazing steak house called La Maga as a birthday treat. With drops of rain starting as we entered the restaraunt, this soon turned into a massive thunderstorm with roars of thunder above. It was very theatrical. We chose an amazing Merlot and I had a mouthwatering ribeye with some roasted pepper and melted cheese. An amazing birthday+!
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You might also know this place by the following names:

Pucón, Pucon, プコン, 푸콘, Pukonas, Пукон, 普孔

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