Chile
Región de Los Ríos

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35 travelers at this place:

  • Day85

    Pucón: Offroad-Test bestanden!

    February 1 in Chile ⋅ ☀️ 27 °C

    Als ich aufwache, höre ich den Wind, das Wasser und die Vögel und reiße sofort die Vorhänge zur Seite. Vor mir liegt der riesige See Villarica, die Sonne versteckt sich noch leicht hinter den Bergen und färbt den Himmel und den See in einen mystischen Mix aus Gold und Blau. Ein gigantischer Vulkan in perfekter Kegelform mit schneebedeckter Kuppe wacht majestätisch über den See und qualmt ganz leicht vor sich hin. Wir genießen den Anblick gemütlich eingekuschelt aus dem Bett, da es sich über Nacht sehr abgekühlt hat 🛌

    Nach dem Frühstück schlendern wir ein bisschen durch die Stadt Pucón, die ein bisschen an einen Wild-Wild-West Freizeitpark erinnert. Die Häuser sind aus Holz und überall stehen handgemalte Werbeschilder. Es gibt diverse Reiseagenturen, die Rafting-, Kajak-, Vulkantouren und andere Aktivitäten verkaufen. In den vielen Outdoorläden kann man sich für den kommenden Camping- oder Trekkingurlaub eindecken.
    Da wir keine Lust auf Touri-Touren haben, fahren wir auf eigene Faust zu einer nahegelegenen Lagune, den Ojos de Caburgua. Hier geht man durch einen Nationalpark über Holzstege durch einen Wald zu kleinen, von der Natur geschaffenen Pools, die so klar sind, dass man selbst von weitem bis tief auf den Grund schauen kann ☺️ ein Wasserfall mündet in das türkisblaue Becken. Leider ist es dort jedoch mittlerweile verboten, zu baden und so können wir die Schönheit nur anschauen 😕
    Wie gut, dass unser zweiter Stop für heute eine natürliche Thermenanlage ist 😊 wir geben unser Ziel ins Navi ein und ahnen nichts Böses. Die Strecke führt erst ganz normal auf asphaltierter Straße direkt an einem Fluss entlang. Als Nik einen kleinen Weg hinunter zum Fluss entdeckt, halten wir kurz an und klettern über kleine Felsen auf die Mitte des Flusses und halten unsere Füße ins Wasser - Aii, ist das kalt 🥶 aber trotzdem sooo schön! 🤩

    Auf dem zweiten Streckenabschnitt kommt viel Schotterpiste, teilweise geht es stark bergauf. 15 Kilometer vor unserem Ziel stoppt uns eine Schranke, denn hier beginnt ein Nationalpark. Müssen wir jetzt etwa wieder umdrehen? Ein Schild warnt, dass die Begebenheiten des Weges „extremo“ sind 😳 Ein freundlicher Wärter des Parks kommt auf uns zu und fragt, wo wir hinwollen. Zu den Thermen sei dies der richtige Weg, allerdings sei die Strecke recht anspruchsvoll, da sie sehr sandig sei und teilweise sehr große Schlaglöcher (er veranschaulicht dies mit den Händen, in dem er sie einen Meter auseinander hält) habe. Mit einem 4x4 sei es aber zu schaffen. Nik ist frohen Mutes (schließlich haben wir ja so Unterlegteile, sollte wir uns festfahren...), mir ist ein bisschen mulmig zumute 😟 Naja, den ganzen Weg zurück wollen wir nun auch nicht 🤷🏼‍♀️ Wir passieren also das Jurassic-Park ähnliche Eingangstor ins Ungewisse 😶. (kleiner Spoiler: Mama, Papa, keine Sorge, es geht uns gut 😜😘)
    Zu Anfang ist der Weg „nur“ recht eng zwischen Bäumen den Berg hinauf entlang, doch dann wird es knifflig. Es scheint, als würden den Sandweg regelmäßig riesige Wassermassen herunterfließen, denn tiefe Furchen wühlen sich kreuz und quer den Weg hinunter. Teilweise wurde bereits versucht, die größten Löcher mit Steinen und Ästen zu stopfen. „Das schaffen wir nicht“, sagt mein Verstand, doch hier gibt es nun auch kein Zurück mehr. Wir müssen da jetzt durch. Nik manövriert uns langsam und konzentriert den Abhang hinauf, der Wagen schaukelt von rechts nach links, und ich sehe uns vor meinem geistigen Auge schon auf die Seite um- oder gegen einen Baum kippen. Oder aufsetzen und den Unterboden aufreißen 🙈 Mir ist heiß, meine Hände schwitzen und ich kralle mich an der Autotür fest. An einer Stelle ist die Furche so tief und breit, dass wir aufsetzen, steckenbleiben und den Schwung verlieren, um den Berg weiter hochzukommen. Nik atmet tief durch und überlegt. Ihm ist die Anspannung ins Gesicht geschrieben. Wir lassen uns ein wenig zurückrollen und schlagen ein, zwei mal anders ein. Kupplung treten, Bremse loslassen und mit neuem Schwung schaffen es ohne aufsetzen den Berg hinauf! Puh. Ich bin kurz davor, den Wein von hinten nach vorne zu holen 😂 Erstmal kurze Pause mit Schoki-Nervennahrung 😅
    Weiter geht’s. Wo es hoch geht, geht es meist auch wieder runter...
    Ab und zu muss ich aussteigen, um zu checken, wie Nik am besten einschlagen muss, da der Abhang zu steil ist. Plötzlich kommen uns Menschen entgegen. Sie sind mit einem Pick-Up auf dem Weg in die entgegengesetzte Richtung und checken die Auffahrt auch erst einmal zu Fuß. Als ich mich mit ihnen darüber unterhalte, wie deren bisherige Strecke war, halten alle plötzlich kurz die Luft an, als Nik sich gefährlich zur zur Seite neigt und fast umzukippen scheint. „Mi Dio!“, ruft eine der Frauen, fasst sich ans Herz und schaut mich mit großen Augen an. Mir bleibt das Herz stehen. Nik fährt ruhig weiter. Ich laufe zur Autotür und fragte aufgeregt „Hast du gemerkt, dass du fast umgekippt bist?!“ -„Hm, nein. Nicht mehr, als die Strecke davor auch schon.“, sagt er gefasst. Wahrscheinlich sieht es von außen noch schlimmer aus, als es sich von innen schon anfühlt 🙈 „Übrigens, die Tankanzeige ist jetzt angesprungen.“ Ja nee, is klar. Als wenn wir sonst keine Probleme haben 😅
    Wir umfahren den Pick-Up (der zum Glück an einer breiten Stelle wartet) und noch zwei knifflige Punkte, bis wir zu einer weiteren Schranke kommen. Der Guard sagt uns, dass die Thermen noch ca. 20 Minuten entfernt sind, die Strecke sei aber wesentlich entspannter, als das was wir hinter uns haben. Puh, das hören wir gerne 😅 mittlerweile hat sich die Tankanzeige auch schon wieder erholt und leuchtet nicht mehr. Durch das viele Hoch und Runter ist der Diesel wahrscheinlich in irgendeine Ecke gelaufen 😬
    Es folgen 20 Minuten Schotterpiste bergauf und bergab (das ist ja jetzt easypie 😎) und dann haben wir es endlich geschafft 🤩 normale Autos auf dem Parkplatz geben uns das beruhigende Gefühl, dass der Weg weiter Richtung Süden nicht so anspruchsvoll wird. Wir untersuchen den Wagen noch kurz auf eventuelle Kratzer oder Unterbodenschäden und sind froh, dass alles heile geblieben ist. Wir streicheln das Auto: „Gut gemacht, Großer!“ Der Offroad-Test ist definitiv bestanden! Jetzt haben wir uns ein entspanntes Thermen-Bad mehr als verdient. 🧖🏼‍♀️ Als wir unsere Handtücher aus unserer Wohnkabine holen wollen, liegen unsere Schlafsäcke, Kissen und Rucksäcke überall verteilt 🙈 ups 😬

    Die Termas Geometricás bestehen aus 20 Naturpools, die alle zwischen 35-45 Grad haben. Rote Stege führen uns über rasende Stromschnellen und zwischen grünen Bäumen hindurch zu den dampfenden Bädern. Schon das erste Bad ist wohlig heiß und die ganze Anspannung fällt sofort von uns ab. Wir liegen einfach nur da, genießen die Wärme und den Blick auf den blauen Himmel über uns. Herrlich ☺️ Zwischen den warmen Bädern (wir haben es nur bis 42 Grad geschafft, alles darüber war zu krass 😬) kann man sich unter kalten Wasserfällen abkühlen. Und mit abkühlen meine ich abkühlen! Die Becken erinnern mich von der Temperatur her an die eiskalten Tauchbecken in den deutschen Saunalandschaften 🥶 egal, wann duscht man schon mal unter einem echten Wasserfall?! 🤩 ich tapse durch das Eiswasser auf den Wasserfall zu, der Wind der Wassermassen pustet mir entgegen. Ich schaue den Riesen hinauf und atme den Moment ein. Okay, Augen zu und durch 😁 ich schaffe es ganze 5 Sekunden 😂 gleich wieder ins nächste warme Becken zum aufwärmen 😊

    Viel schöner kann hätten wir diesen aufregenden Tag nicht ausklingen lassen können 😌

    Zum Ende des Tages tanken wir im nächsten Dorf wieder voll und suchen wir uns schnell noch ein schönes Plätzchen für die Nacht 🌙
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  • Day97

    Valdivia!!

    January 9, 2017 in Chile ⋅ ⛅ 17 °C

    ON THE ROAD - mit Theresa und Luisa.
    Fechten verbindet. Auch wenn wir uns seit 6 Jahren nicht gesehen haben (gut, Luisa habe ich in Valparaiso besucht) und Heidenheim eigentlich gar nicht so weit weg liegt von München...dann treffen wir uns eben in Chile!
    Somit sind wir zu dritt unterwegs und gestern Abend in Valdivia angekommen.
    Luisa hat eine sehr gemütliche Airbnb Unterkunft von unterwegs aus organisiert und hier sind wir nun.
    Die Stadt hat uns leider nicht so vom Hocker gerissen, deswegen haben wir uns auf den Weg Richtung Curacautin gemacht.
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  • Day58

    Valdivia!

    May 18, 2015 in Chile ⋅ ☁️ 14 °C

    We had a great time during our 3 days in Valdivia. Despite heading 4 hours north we still hadn't managed to escape the rain yet, however as soon as we checked into our hostel we were stoked.. it just had a great feeling about it. A cosy semi outdoor kitchen and the cutest pet duck and cat we'd seen all trip. Best of all we also managed to convince our friends Stephen, Lorena and Raphael that this was the "place to be" so they bussed in from their respective towns to meet up. Julia and Hendrick ("team sunshine") followed suit so we ended up with a great group.

    Sat night was fun with Trav and I hitting the town to listen to some live music and drink some girly but delicious pina coladas. Sunday day we donned all our wet weather gear and were ready to brave the rain, when lucky for us we ended up meeting Oli and Nathan, 2 funny English guys, who happened to have a car so we tagged along to the cervecerias (breweries!) with them instead. Fun afternoon listening to their travel stories about cooking steaks in the car and smuggling machetes across the border (long story!).
    Sunday night the crew arrived so beers and catch ups all round.
    Monday we hit the fish markets where we witnessed probably the most obese sea lions I've ever seen loiter around the fishermen eating fish scraps. Was quite a sight! More beers at the cerveceria and sampling the local dish "crudos" (raw minced beef!) then off to the night bus that evening for our overnight bus to Valparaiso... Cama seats yeah! :-)
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  • Day122

    Volcana Bound

    March 29, 2016 in Chile ⋅ ☁️ 61 °F

    We leave the hostel at 9 in the morning and take the 5 minute walk to the station, the station at Valdivia is having a makeover, but even as it stands s one of the most modern we have encountered snce being in South America , While we wait there is a massage chair in the foyer and i idulge myself with having a go. It is well worth the 500 chilean pesos(50p) and im tempted to have another go , but opt for a cigarette before i board the bus. We make our way out of the city promtly and yet again really could have done another few days here,. The traffic is quite bad, but we soon find out this is due to roadworks and are on our way soon enough. We arrive at a small place called Vallarica where a guy from Dovecote in Liverpool gets on and we chat with him and his girlfriend about where they have been and any recomendations they can give us. Its strange to not talk about home with him, but when your travelling your home is where you lay your rucksack (doesnt quite have the same ring as hat) and it is all about the next places yo are heading. Within half an hour we arrive to the town of Pucon and as we get off the bus the view of volcano Villarica imonopolises the landscape. The volcano last erupted in December 2014 and is one of the most active in South America, and dotted around the town are evacuation points and signs for emergency exits. We arrive at the hostel and the room is ready. We are sharing a room with 2 guys from Korea and ask them which is the best places for tours etc, then have a walk into town accustomed ourselves with the huge amount of tourism companies and to decide what we will do in our few days here. We are absolutely spoilt for choice, and after walking the whole of o'higgins were still undecided. A lot of what you can do is governed by the weather and it is too late to do anything now so after a walk down the plaza and to the edge of the lake we grab a quick empanada (similar to a pasty) and do a shop as tonight were cooking curry. Hostel french andes is really well equipped and the set up here is one of the best we have come across with a full organisation for recycling etc, which has become so much more important for me since we have been travelling.
    Mark starts the preparation for the food and I look online for our options of the next part of our trip, and find a flight from Santiago to calama for 18 quid which will take 2hrs (on the bus 23hrs and 40 quid) and I'm jumping round for joy. This soon stops when after 20 times of getting to the payment page I am constantly kicked out. Mark by now has cooked the curry and we invite a girl from Holland and a girl from Nantwich (England ) to join us as they have been helping me try to book these amazing tickets. After much frustration I am beaten and decide to try again early tomorrow.
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  • Day63

    Day 62: Blackberries and pinaple

    March 10, 2016 in Chile ⋅ ☀️ 21 °C

    Just when we finished our daily oatmeal breakfast we got a visit from the farmers wife. She gave us fresh bread and blackberry jam for breakfast. So polite as we where we ate our seccond breakfast before getting on the road. We started with 30 km bad ripio. So progress was slow. But when we hit the asfalt we pedaled the other 40 km away easy. We found a good campingspot with our private beach. So after a swim in the lake we had dinner with pineapple desert. Hopefully nobody will come to scare us away.Read more

  • Day64

    Day 63: First day in the wilderness.

    March 11, 2016 in Chile ⋅ ☀️ 21 °C

    Before the lunch we pedaled 50 uneventful kilometers away. Weather was good, road was perfect and the sun was shining. After the lunch we caught up with the road construction amd got 15 km of really bad ripio. But we knew this was only the beginning. Soon we got off the main road on a small farmers road. Wich soon became a double and then a singletrack trough heavy vegetation. We chose this toad a long time ago and have been looking forward to it since. a long time ago there was a road in this valley. But when te bridge collapsed nobody felt like rebuilding it. So the gauchos maintain a small horsetrail trough the valley. But it is used only sparsely. So we push and pull our bikes along this trail and have the time of our live. But it is tough.Read more

  • Day55

    Valdivia - Besuch von Stoffi

    December 3, 2018 in Chile ⋅ ☀️ 19 °C

    Am ersten Advent erreichen wir die Stadt Valdivia. Hier besuchen wir den am Fluss liegenden Fischmarkt, an dem sich neben Einheimischen und Touristen auch Robben, Seelöwen und Geier tummeln. Ein Fischverkäufer nimmt den Fang des Tages auseinander und wirft die Reste direkt in den nimmersatten Schlund eines fetten Seelöwen. Bei der Beobachtung des Schauspiels packt uns selbst der Hunger und wir nehmen eine Mahlzeit in einem kleinen Restaurant ein. Wir sind etwas in Eile, denn wir wollen heute noch unseren Besucher Stoffi vom Flughafen abholen und vorher noch den, alle 10.000 km anstehenden Ölwechsel bei Sprinty durchführen lassen. Die Zeit wird knapp, aber wir stehen schließlich mit nur wenig Verspätung am Flughafen von Valdivia bereit. Aufgrund der geringen Größe des Flughafens, werden wir etwas stutzig. Unsere Nachfrage beim freundlichen Mann im Terminal bestätigt unser ungutes Gefühl. Denn hier landen keine Linienflugzeuge! Vor der Tür des Terminals treffen wir einen motorradfahrenden Leidensgenossen. Er erklärt uns den Weg zu einem 20 km entfernten Flughafen und rauscht dann kurzerhand mit seiner schnittigem Maschine vorweg. Am Flughafen sitzt Stoffi vor dem Terminal relaxed auf seiner Surfbag und wir begrüßen uns gegenseitig hocherfreut. Wir laden Stoffi und das Gepäck ein und reisen ab nun für die nächsten Wochen zu dritt in Richtung Santiago de Chile.Read more

  • Day51

    Valdivia, Chile

    March 21, 2018 in Chile ⋅ ⛅ 13 °C

    Seit dem 16. März sind wir in Valdivia und haben das erste mal eine Unterkunft über Couchsurfing. Wir wohnen im Haus einer bezaubernden Tierärztin und ihren beiden (halb)erwachsenen Söhnen. Sie sind alle auf die deutsche Schule gegangen und sprechen fließend deutsch, das ist eine angenehme Entspannung für unsere Hirne nach mehreren Wochen Kauderwelsch aus englisch, spanisch und sogar französisch. Die Stadt und die Umgebung haben eine stark deutsch-geprägte Kolonial-Geschichte. Viele Kuchen- und Bierschilder. Gleich am ersten Wochenende haben wir einen Ausflug in einen Park und ein paar Örtchen in der Nähe gemacht. Hier gibt es Regenwald, es regnet auch tatsächlich viel. In der Woche waren wir dann in der Stadt unterwegs, haben uns die gefräßigen Tiere am Fischmarkt und den deutschen Friedhof angesehen. Und heute gleich noch ein Highlight: wir durften den Milchbetrieb eines Freundes des Hauses anschauen. Der ist dann mit uns in das Lipizzaner-Gestüt Chiles ganz in der Nähe gefahren. Dort haben wir von einem Bekannten von ihm (ein Reitmeister der hohen Schule!) eine private Führung bekommen. Und weil das alles noch nicht aufregend genug war, sind wir anschließend noch durch wunderschöne Landschaften auf den Vulkan Osorno gefahren. Es war super windig und der Blick mal wieder atemberaubend.
    Am Freitag (23.3.) nehmen wir einen Bus nach San Martin de los Andes in Argentinien und wollen nochmal eine Woche den schönen Huella Andina laufen. Danach geht es nach Uruguay auf eine Farm zum Helfen. Es bleibt spannend.
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  • Day49

    Valdivia

    November 13, 2017 in Chile ⋅ ⛅ 19 °C

    Valdivia ist eine Universitätsstadt in Mitten schöner Natur, vielen Wäldern und Zugang zum Pazifik.
    Somit gibt es auch einen Fischmarkt in der Stadt. Die wohl treuesten Besucher sind die dicken, fetten Seebären (?), die darauf hoffen, dass mancher Fisch aussortiert wird :-)

  • Day70

    Puerto Montt und Valdivia

    January 27, 2018 in Chile ⋅ ☀️ 14 °C

    Puerto Montt ist der wichtigste Hafen im "kleinen Süden" Chiles, eine raue Arbeiterstadt, die von ihrer Nähe zum Meer geprägt wird. So ist die einzige Sehenswürdigkeit der Fischmarkt "San Angelmó", wo eine wirklich beeindruckende Vielfalt an Fischen und vor allem Meeresfrüchten in jeglicher Form feilgeboten werden. Ansonsten gibt die Stadt wenig her, sodass wir uns auf die Weiterreise nach Valdivia freuen konnten. Doch auch diese Stadt hat uns nicht wirklich beeindruckt. Das Schönste ist wohl die Lage am Rio Valdivia und zwei weiteren Flüssen, die nur wenige Kilometer weiter ins Meer münden, sodass sie ebenfalls maritimes Flair und einen schönen Fischmarkt hat. Man nähert sich der Stadt daher am schönsten vom Wasser aus, weswegen wir uns ein Kajak geliehen haben.
    Valdivia ist wie die ganze Region stark durch deutsche Siedler geprägt. Nachdem die Mapuche-Indianer ihr Land im 16. und 17. Jh. zunächst von den Spaniern zurückerobern konnten, wurden das Gebiet 1883 gewaltsam dem chilenischen Staat angegliedert und die Mapuche in Reservate verdrängt. Nun war es ein Anliegen der chilenischen Regierung das Land auch zu besiedeln und zu kultivieren, um den Besitzanspruch zu verdeutlichen. Dazu wurde es deutschen Siedlern überlassen und so sieht die ganze Landschaft mit ihren Feldern und Hecken sehr nach Deutschland aus. Manchmal wähnt man sich in der Eifel, manchmal am Rhein. Es werden Cerveza "Kunstmann", "Kuchen" (Plural: "Kuchenes") und Mettbrötchen verkauft - vor unserer Cabaña wurden die Rasenkanten ordentlich geschnitten. Manchmal verraten nur die spanischsprachigen Ortsschilder, das vorherrschende Baumaterial Wellblech und die im Hintergrund aufragenden Vulkane, dass wir uns nicht zu Hause befinden.
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You might also know this place by the following names:

Región de Los Ríos, Region de Los Rios, Los Ríos

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