China
Guangxi

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82 travelers at this place:

  • Day114

    Moon Hill - Highlight des Tages

    September 26 in China

    The highlight of our day was the hike up to the moon hill. The view was nice but the way up was really hard.

    Das Highlight des Tages war eine Wanderung auf den sogenannten Moon Hill. Es war zwar sehr anstrengend aber der Blick war Entschädigung genug.

  • Day113

    We have left the Shanghai region to see some nature. From Shanghai South Railway Station we traveled almost 24 hours by train to Yangshuo a region famous for the Li River and cool mountains. During the night we thought we were lucky because we had one Chinese guy in our compartment only and he even shared some fruits, but then he started to sing karaoke on his phone...
    For the next three days we will stay in an accommodation directly in a national park. The mountains here are looking really nice and it seems to be much hotter than it was in Shanghai or Beijing.

    Das war es schon wieder mit Shanghai. Nach knapp 24 Stunden mit U-Bahn, Nachtzug, Schnellzug, Bus und Taxi sind wir in der Natur angekommen. Für die nächsten drei Nächte wohnen wir in der Nähe von Yangshuo in den Bergen am Li River. Der erste Eindruck ist schonmal richtig gut und wir freuen uns auf die nächsten Tage.

    Im Nachtzug haben wir kurzfristig gedacht, dass wir Glück mit unserem Abteil haben, da nur ein chinesischer Mann mit uns gefahren ist. Er schien sehr nett und teilte sogar ein paar Früchte mit uns, auch wenn die Kommunikation Dank unserer überragenden chinesisch Kenntnisse eher schwierig war. Pünktlich zum schlafen fing er jedoch an auf seinem Handy Karaoke 🎤 zu singen... Dieter Bohlen wäre bei dem "Gesang" wohl sofort ausgestiegen :D

    Es war aber auch unsere letzte Zugfahrt auf dem Weg nach Hong Kong. Da wir unsere Pläne leicht verändert haben werden wir von hier aus zum ersten Mal seit Helsinki wieder fliegen. ✈ Unsere nächste Etappe innerhalb Chinas hätte ganze 35h mit der Bahn gedauert, mit dem Flugzeug sind es aber nur 1,5h.

    Jetzt wo wir in Dänemark, Schweden, Russland, der Mongolei und in China mit dem Zug gefahren sind muss man festhalten: Die einzig massiv verspäteten, überfüllten und gar ausfallenden Züge gab es in Deutschland. Traurig, aber wahr. Vor allem von den Zügen und Menschen in Russland und der Mongolei waren wir positiv überrascht. In China waren die Züge auch vollkommen in Ordnung, allerdings hatten wir hier nicht wirklich Glück mit unseren Mitreisenden und der Check-in Prozess an den Bahnhöfen ist doch sehr zeitaufwendig. Mal eben zum Bahnhof und einsteigen ist hier halt nicht möglich. Dennoch war es eine coole Erfahrung quasi 2 Monate mit der Eisenbahn um die halbe Welt zu fahren. 🚂 🚂 🚂 🌍🌏
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  • Day115

    XingPing - 20 Yuan View

    September 27 in China

    On the Chinese 20 Yuan note the Li River and the mountains close to XingPing are shown. That is the reason why this view point is very famous in China and of course we needed to go there as well. There were just a few people so it was nice, but the weather was very rainy today.

    Auf dem 20 Yuan Geldschein ist der Li River und die Berge von XingPing abgebildet. Das hat die Region in China sehr bekannt gemacht und deshalb sind auch wir hier gelandet. In den letzten Tagen haben wir versucht einen 20 Yuan Schein zu bekommen, aber wir hatten kein Glück. Vor Ort waren wir dann tatsächlich die einzigen ohne den Geldschein, aber es hat nicht lange gedauert bis wir einen tauschen konnten. Das Wetter hat sich von gestern (32 Grad, schwül, sonnig) zu heute (21 Grad, frisch und regnerisch) komplett geändert, sodass auch die Sicht nicht mehr die beste war, aber es waren zum Glück auch kaum andere Touristen vor Ort. Die Landschaft ist grandios und es sieht tatsächlich wie auf dem 20 Yuan Schein aus.Read more

  • Day114

    Eine Radtour die ist lustig...

    September 26 in China

    We rented two bikes today to explore the scenic area. The scenery around here is amazing. We did a tour of about 15km and it was a lot of fun. Funny thing: The people we met around here are speaking much better English than in Beijing or Shanghai...

    Wir haben uns zwei Fahrräder gemietet und haben die Umgebung erkundet. Landschaftlich ist es hier beeindruckend, das extreme schwüle Wetter macht es jedoch auch sehr anstrengend. Unsere Tour war circa 15km lang.
    Lustig ist, dass die Leute hier bedeutend mehr englisch verstehen und sprechen können, als alle die wir in Peking oder Shanghai getroffen haben.
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  • Day41

    Longji Rice Terraces

    June 13 in China

    Longji was our most authentic experience so far in China. It was a throwback to our childhood memories of the Portuguese rural - the green landscapes molded by traditional farming, wood oven smell, the rosters crowing, home-made food (best noodles ever), the warm and simple people...
    We’re glad we spent 3 nights here. It allowed us to relax from a demanding China and freely hike around the rice terraces and Chinese jungle in different weather conditions. The views were spectacular and constantly evolving as the weather changes and the sun moves.Read more

  • Day21

    Chinesischer Verkehr und Modder

    October 20, 2017 in China

    Tag 2 in Yuanshuo sollte früh starten, da wir heute einen Fahrradausflug machen wollten. Hierzu wollte uns Mulan um 8:30 Uhr vom Hotel abholen. Da Mulan zwar pünktlich war, der Koch aber lieber ausschlafen wollten, verspäteten wir uns ein wenig, da die meisten der Gruppe erstmal frühstücken wollten (im Prinzip alle bis auf Chris). Nachdem es dann mit leichter Verspätung losging und Chris ziemlich müde und grummelig war, ging es dann weiter zum Fahrradverleih. Dort angekommen, durften wir die chinesischen „Rennräder“ mit einem Gang und gelben Körbchen in Augenschein nehmen und einmal Probefahrten. Wir waren aber froh, dass die Bremsen funktionierten. Und dann sollte es losgehen, da wir 10 Minuten durch Yuanshuo fahren mussten, um auf das ruhigere Land zu kommen, fuhr Mulan vor. Hier gab es soweit keine Zwischenfälle und wir kamen auch gut im Umland an. Dort erstreckten sich dann wiederum diese einsamen Berge und es sah aus wie in einer Märchenlandschaft (Steffi stellt sich so Schneewittchen hinter den 7 Bergen vor und Chris einen Ausflug nach Pandora aus Avatar). Nachdem wir eine zeitlang die Landschaft per Fahrrad erkunden konnten, platzte jedoch Chris Fahrradreifen (es sollte nicht sein Tag werden). Ungefähr 20 Minuten später kam dann ein Motorroller, der ein Ersatzrad dabei hatte (große Fahrkunst). Anschließend ging es zum Bamboo Rafting. Das kann man sich so vorstellen, dass ca. 4 Meter lange Bambus-Boote einen Fluss lang fahren. Diese nehmen nur dadurch Fahrt auf, dass ein Mann mit einem langen Bambusstock das Boot vom Grund abstößt. Von einer anderen Gruppe haben wir bereits vorab gehört, dass einige der Bambusbootfahrer ggf. nach extra Geld fragen und ein wenig schräg sein können. Naja... so ähnlich war es dann zum Anfang auch bei uns. Wir wurden einem Bambusbootfahrer zugeteilt und irgendwie war er scheinbar darüber nicht so erfreut wie wir. Nach einer Schimpftirade, die er gegenüber sich selbst, seinen Supervisor und den rundherum liegenden anderen Bambusbootfahrern abgelassen hat, wurden wir schließlich einem anderen Bambusbootfahrer zugeteilt (entweder wollte er keine Westler transportieren oder er hatte kein Bock oder wir waren ihm zu schwer). Wir stellen uns den Dialog ungefähr so vor (da wir kein Chinesisch sprechen, stellen wir uns das ganze etwa wie nachfolgend vor): „Wieso muss ich die dicken Westler wieder rumfahren?“... anschliessendes Folgen einer wüsten Schimpftirade... „Die fahre ich nicht rum!! Ihr könnt mich alle mal!“ Darauf antwortet der Supervisor: „Das ist dein verdammter Job!“. Das lässt der Bambusbootfahrer nicht auf sich sitzen: „Nein!! Die verlassen sofort mein Boot, sucht Euch nen anderen Idioten!“ Der Supervisor darauf: „Wer macht es freiwillig?“ ein anderer Bambusbootfahrer: „Ja, wenn es sein muss, mache ich es.“ Gesagt getan, wechselten wir das Bambusboot. So richtig willkommen fühlten wir uns jedoch nicht, da sich auf der Strecke die Bambusbootfahrer offensichtlich noch über uns unterhielten. Einer der chinesischen Gäste, der auf einem anderen Boot saß meinte hierzu nur ironisch zu uns „Welcome to China.“ Dabei versuchte die daneben sitzende Dame, da ihr die Situation als Huan-Chinesin scheinbar unangenehm war, es noch einmal zu relativieren und bezog die offensichtlich ironische Aussage auf hiesige Provinz Guilin. Die Bambusbootsfahrt selbst war ganz nett und enthielt einige Rafting-Elemente. Da es aber einfach nicht besser werden sollte, hat unser Bambusbootfahrer uns beim letzten Hindernis ziemlich steil ins Wasser schießen lassen, sodass wir total nass wurden. Also wirklich völlig nass! Es gab dafür eigentlich nur zwei Erklärungen: a) er dachte wir finden das lustig und cool (Action!!) oder b) auch er mochte uns einfach nicht. Wir hoffen jedenfalls auf a). Den anderen aus der Gruppe ging es auch nur bedingt besser (einige wurden aber gar nicht nass). Im Prinzip war es das bislang einzige unfreundliche Erlebnis in China (und auch der ganzen Tour), während die meisten Chinesen durchweg sehr freundlich sind (wir wurden aber bereits in Deutschland und Hongkong vor der „Freundlichkeit“ hier gewarnt). Klatschnass am Ziel angekommen, zog Steffi sich etwas Trockenes an. Anschliessend ging es dann weiter mit dem Fahrrad zum Moon Hill. Das ist eine Felsformation in den kegelförmigen Bergen, die in der Mitte eine kreisrunde Öffnung enthält. Der Weg dorthin führt über das Land und kleineren Straßen. Was uns aufgefallen ist, dass es überall Rohbauten gab. Zwischendurch wurden wir ständig von chinesischen Touristen zum Winken ermutigt. Sofern wir das auch tatsächlich machten, wurden fleißig Fotos geschossen. Am Moon Hill angekommen, sollte der Tag auch endlich besser werden. So erwartete uns eine steile Wanderung von ca. 30 Minuten bis zu einer Aufsichtsplattform. Oben angekommen, bot sich ein toller Ausblick auf die Kegelberge, die sich unglaublich weit erstreckten und das Mondtor, welches die Gezeiten über Jahrhunderte formten. Der Ausblick entschädigte dann doch für vieles. Nach ca. 30 Minuten Rückweg waren wir dann auch wieder unten und aßen örtliche Spezialitäten. Nach einem kurzen Weg per Fahrrad fuhren wir zu einer Höhle, in dem es die Möglichkeit gibt Schlammbäder zu machen und anschließend in einer heißen Quelle zu baden. Dies nutzten wir selbstverständlich mit ein paar unserer Begleiter. Die Höhle selbst war ein wenig wie ein chinesisches Höhlen-Disneyland angelegt und ziemlich skurril. Neben den tollen Höhlenformationen aus Stalagmiten und Stalaktiten (die wie Elefanten, Frösche und Brüste aussahen) gab es vor allem sehr tief unter der Erde Souvenirläden, Glocken (laut Mulan lieben alte chinesische Leute Krach zu machen) und Fotostationen, bei denen in merkwürdigen Verkleidungen steckende Chinesen Fotos mit Touristen machten (aber nur den chinesischen Touristen). Nach gut 20 Minuten durch das Höhlensystem kamen wir dann zum Modder. Nachdem wir uns kurz unsere Schwimmsachen anzogen, ging es auch schon in den kühlenden Schlamm. Wir hatten dabei sehr viel Spass, auch wenn es sich zunächst so angefühlt hat, als wenn man auf Quallen spazieren geht. Aber wie heißt es so schön, man bereut die Sachen, die man nicht macht. Nachdem wir uns kurz abgeduscht hatten, ging es dann zu den heissen Quellen in der Höhle, was uns ebenfalls sehr gut gefallen hat. Wir waren auch dort mal wieder das Highlight der chinesischen Touristen. Etwas skurril war dabei, dass das Modderbad und die heissen Quellen direkt am Weg des Höhlenverlaufs lagen und dementsprechend jeder Besucher an uns vorbei musste. Nachdem wir unser heißes Bad genossen haben, ging es dann auch wieder mit den Fahrrädern Richtung Hotel. Diesmal war die Fahrt aber eine wirkliche Herausforderung, da das Recht des Stärkeren gilt und Rechts vor Links sowie Ampelfarben nur grobe Empfehlungen sind. Die Fahrt zurück war daher echt aufregend. Quer über große Kreuzungen, vordrängeln an Bussen und Rollern und zwischen Verkaufsständen dann zurück zum Hotel. Abends waren wir dann in Stimmung für etwas wirklich chinesisches (Ironie aus): Pizza. So gingen wir mit ein paar Leuten aus unserer Gruppe zu einem Italiener. Später ging es dann noch in eine Rooftopbar, die einen ausgezeichneten Blick auf die Kegelberge bei Nacht enthielt. Später sanken wir dann erschöpft ins Bett.Read more

  • Day19

    Grenzübergang nach China

    October 18, 2017 in China

    Es ging los. Wir wurden um 7 Uhr morgens erwarte, unsere Gruppe für die Reise bis nach Peking zu treffen. Aus diesem Grund machten wir uns um 6:30 Uhr aus dem Weg aus dem Hostel und verabschiedeten Bunker (von dem wir erfahren haben, dass er in Hongkong arbeitet) und Schnarchi, der die letzte Nacht noch einmal richtig losgelegt hatte (was auch damit zu tun hatte, dass die Klimaanlage im Zimmer nicht so recht funktionierte). Gesagt getan, waren wir aber auch pünktlich um 7 Uhr am Treffpunkt, wo keine Zeit ins Land ging und wir sofort einen Bus bestiegen, der uns zum Victoria Peak in Hongkong brachte. Dies ist eine der größten (vlt. auch die größte) Erhebung in Hongkong. Dort angekommen konnten wir uns ein kleines Frühstück bei Starbucks oder McDonalds holen (halt ganz klassisch Chinesisch) und unternahmen dann einen kleinen Spaziergang rund um den Victorias Peak, der eine wirklich tolle Aussicht bot. Den Victorias Peak selbst hatten wir bewusst bei unserer Sightseeing Tour durch Hongkong ausgelassen. Zum Glück! Während das Wetter die letzten Tage vor allem feucht war und stets wolkenverhangen, schien heute die Sonne. Dadurch konnten wir einen sehr guten Überblick über Hongkong (zum letzten Mal) erhaschen und führen dann anschliessend mit der alten Tram, welche vor allem durch Clarke Gable und einem seiner Filme bekannt ist, den Berg hinab. Der Weg bergab war ziemlich steil, aber die Bremse des Fahrzeugs hielt. Unten angekommen, bestiegen wir wieder den Bus und führen anschließend Richtung chinesische Grenze. Das bedeutet aber nur fast! Denn der Bus durfte nicht bis zur Grenze und so wurden wir an einer U-Bahnstation abgesetzt, von der noch eine Station zu fahren war. Dort angekommen, betraten wir ein riesiges Gebäude, wobei wir zunächst die Passkontrolle Nummer 1 durchqueren mussten. Hier wurde einzig aus Hongkong “ausgecheckt“. Anschließend überquerten wir eine sehr lange Brücke, die Hongkong mit Shenzhen verbindet und ebenfalls vollständig überdacht war. Am Ende wartete dann die chinesische Immigration. Diese schaute sich unsere Visa und Pässe sehr genau an. Bereits ab hier merkte man schnell, dass man Hongkong verlassen hat, da die Mentalität hier wesentlich strenger war und kein Wort zu viel gewechselt wurde (darauf wurden wir bereits von Gwen und Max einige Tage vorher aufmerksam gemacht). Nachdem wir auch diesen Schritt hinter uns brachten, ging es noch zu einer weiteren Kontrolle unserer Pässe (diesmal aber vollständig digital). Anschließend wurden unsere Sachen - wie am Flughafen - einmal gecheckt. Nachdem wir uns alle hinter der Grenze trafen und die Möglichkeit nutzten einmal Bargeld zu holen (ab hier war ja RMB statt Hongkong Dollar angesagt), hatten insbesondere die Damen unserer Gruppe bei dem ersten Toilettengang einen ersten Kulturschock. Ab hier gilt: Westliche Toiletten Fehlanzeige!! Kleiner Tipp: Habt immer ein wenig Toilettenpapier dabei, das gibt es auf öffentlichen Toiletten nicht. Nachdem wir uns alle versammelt haben, ging es dann weiter zum U-Bahnsystem von Shenzhen. Denn wir mussten den Zug nach Guilinbei von dem Nordbahnhof nehmen. Also hieß es, dass wir wieder durch eine Sicherheitskontrolle mussten. In der U-Bahn waren weitere Unterschiede zu Hongkong sofort erkennbar. So hatten wir den Eindruck auf Anhieb mehr aufzufallen, aber auch, dass das Benehmen der Menschen unterschiedlich war. So gab es einen Mann, der ständig in eine Tüte rotzte (was aber auch einigen Chinesen befremdlich vorgekommen sein muss, da einige ein paar Schritte zurückwichen). Am Bahnhof angekommen, bekamen wir von unseren Guide die Tickets ausgehändigt (es war mittlerweile ca. 13:45 Uhr). Unser Guide selbst durfte den Bahnhof nicht betreten, da dies nur mit Ticket zulässig ist (an jeder Station der Reise bekommen wir einen anderen Guide). Also ging es zu einen Ticket und ID-Check und anschließend wieder eine Sicherheitskontrolle. Was ebenfalls ein Unterschied zu Hongkong war, ist dass Chinesen scheinbar nicht gerne anstehen und so wurde sich munter dazwischengedrängt und vorgedrängelt (selbst, wenn vorher eine Reihe gebildet wurde). Der Bahnhof selbst erinnerte eher an einen Flughafen, da hier für jeden Zug Gates waren und bereits vor Zustieg die Tickets noch einmal kontrolliert wurden. Da wir zwischenzeitlich Hunger bekommen haben, gingen wir noch Rasch zu einem Supermarkt. Der Zug selbst (Bullet Train) hatten wir feste Plätze und konnten dann erstmal die nächsten 3 Stunden Fahrt genießen. Der Zug selbst überraschte mit sehr tiefen Sitzen und viel Beinfreiheit. Auch hier lief viel Sicherheitspersonal herum (die aber nicht sehr furchteinflössend aussahen). Der Zug selbst erreichte Spitzengeschwindigkeiten von über 300 Km/h und hatte - wie in Flugzeugen - uniformierte Stewardessen. Die Fahrt selbst führte an riesigen städtischen Flächen und landwirtschaftlichen Flächen vorbei, die stets unter Wasser standen (vlt. Reisfelder oder eine Art der Bewässerung). Im Übrigen nutzte Steffi die Zugfahrt für eine Mütze voll Schlaf. An uns vorbei zogen die obligatorischen kleinen Berge und Hügel, die einsam nebeneinander stehen und grünbedeckt sind. Diese Landschaft ist kennzeichnend für diesen Teil Chinas und ist wunderschön. Sie entstand aufgrund der vorherigen Ozeanlandschaft und man kann sich vorstellen, wie hier vor Millionen Jahren das Wasser Höhlen und die markanten Löcher in den Bergen ausspülte. In Guilinbei angekommen, wartete bereits unser nächster Guide, die uns mit dem Bus weiter nach Yangshuo bringen sollte. Die Busfahrt nach Yangshuo führte ebenfalls an den Hügeln und Bergen und kilometerweise Rohbau vorbei, der wohl nie zu Ende gebaut werden wird. In Yangshuo fielen uns dann aber sofort die vielen bunten Lichter auf, die die Stadt erblühen ließen. Wir erfuhren, dass die Stadt ein beliebtes Touristenziel bei Chinesen ist. Unser Guide Mulan (wie passend) hatte bereits einen Tisch reserviert und wir gingen durch die belebte Fußgängerzone der Stadt. Im Restaurant selbst teilten wir verschiedene örtliche Gerichte und das lokale Bier (Wasser mit 10%). Anschließend gingen wir durch die Fussgängerzone, wo an verschiedenen Ständen unterschiedliche Snacks verkauft wurden (z. B. Oktopus oder Muscheln am Spieß). Daneben fand sich eine Karaoke-Bar nach der anderen, aus denen laut chinesische Musik drang und die Einlasser um die chinesischen Touristen buhlten. Das wahre Highlight für die chinesischen Touristen, die wohl aus entlegeneren Provinzen kamen, waren jedoch scheinbar die Langnasen aus dem Ausland. Nachdem wir uns hier noch ein wenig umgeschaut hatten, gingen wir in das Hotel. Eine Nacht ohne Bunker und Schnarchi... sie werden auch nicht vermisst...Read more

  • Day20

    Kochen, Kajak und Kormorane

    October 19, 2017 in China

    Der erste Tag in Yuanshuo und es wartete ein straffes Programm auf uns. Also ging es für Chris gleich früh um 9:20 Uhr aus dem Hotel, da er einen chinesischen Kochkurs hatte. Steffi entschied sich dafür erstmal im Bett liegen zu bleiben und wollte sich später mit einer unserer Tourbegleitungen treffen. Der Morgen aus Chris Sicht gestaltete sich daher wie folgt: Zunächst hiess es einen Marktbesuch mit der Köchin zu unternehmen. Dieser Marktbesuch war teilweise vergleichbar mit dem Markt in Hongkong, war aber noch wesentlich extremer. Neben den mittlerweile erprobten Gerüchen und Anblicken, bot der Markt in Yuanshuo auch weitere „Köstlichkeiten“. So gab es Muscheln, Aale, Krebse und auch Frösche, die neben anderen Meerestieren und Seebewohnern angeboten wurden. Auch das Gemüse kam einem zwar bekannt vor, nur waren Farben und Formen ein wenig anders. Dabei stach vor allem die riesige Zucchini heraus (ein Mordsding). Daneben gab es aber auch ungewöhnliche Gemüsesorten, die in Europa vermutlich nicht so bekannt sind (wie z. B. Lotuswurzeln). Nach Fisch und Gemüse ging es dann zu den Fleischwaren. Da man es in China sehr frisch mag, lebte das meiste auch noch. So gab es Käfige voller Kaninchen, Hühner, Tauben (bei denen jeder passionierte Taubenzüchter sicher Tränen in den Augen hätte) sowie Katzen und Hunde. Unsere Köchin, die uns über den Markt führte, ermahnte uns jedoch keine Vorverurteilungen zu treffen und auch keine zu dichten Fotos zu machen (hierzu aber noch später). Neben diesen Tieren gab es auch bereits abgehangenes Fleisch (u. a. auch Hunde). Der Geruch war sehr streng und nach Chris empfinden unangenehmer als der Anblick (so empfanden es auch die übrigen Begleiter der Gruppe). Auf Nachfrage wurde Chris jedoch bestätigt, dass nicht alle Hunde und Katzen gegessen werden, sondern es hierfür besondere Rassen gibt. Hintergrund der Frage war nämlich, dass viele Chinesen Hunde und Katzen als Haustiere halten und scheinbar sehr viel Geld und Zeit in diese Haustiere stecken (vor allem lieben sie hier fluffige Katzen und Hunde). Nach dem Marktbesuch ging es zur Kochschule (was in einem Restaurant integriert war). Dort angekommen, wurde uns erstmals gesagt, was gekocht wird. So wurden Schweinefleisch Süß-Sauer, Gan Bao Chicken und Dumplings zubereitet. Im Prinzip starteten wir mit dem Schnippeln der Zutaten und später ging es dann ans Eingemachte, da nur noch die Befehle kamen „Fire Out“ und „Fire On“ und abwechselnd jede Menge kleingeschnippeltes Zeug zusammen mit Austernsauce und anderen regionalen Gewürzen in den Wok geworfen wurden. Die Gruppe hatte dabei aber jede Menge Spaß. Am Ende durften wir dann unsere drei zubereiteten Gerichte essen. Chris meinte hierzu, dass es sehr gut war, nur die Süß-Sauer Sauce zu sauer wurde (selbst schuld). Um 13:30 Uhr war er dann wieder im Hotel, wo Steffi jedoch nicht aufzufinden war. Der Morgen aus Steffis Sicht: Nachdem es um 10:00 Uhr an der Tür klopfte und das Wort „Housekeeping“ gefallen ist, wurde Steffi langsam wach. An der Tür wartete jedoch Katha (eine unsere Reisebegleiterinnen), die erstmal von Steffi wieder losgeschickt wurde. Da Katha bereits Hunger hatte, nutzte Steffi die Zeit sich fertig zu machen. Anschließend wurde Yuanshuo bei Tageslicht erkundet. Zunächst ging es in einen Park, in dem Leute Karten spielten (die haben hier eine andere Form), Musikinstrumente spielten (die ähnlich einer Geige sind) und Karaoke gesungen wurde. Auch hat dort eine Frau kaltes und warmes Essen angeboten. Steffi und Katha waren zudem die Models von Yuangshuo, sodass der Park auch einem Catwalk mit Blitzlichtgewitter von allen Seiten entsprach (die Chinesen machen hier ständig offen oder heimlich Fotos von uns). Auch Steffi ging später zu dem Markt, wobei die Hemmschwelle hier Fotos zu machen bei ihr geringer war (aber der Markt war auch schon wesentlich leerer und es sah nicht so aus, als wenn jemand etwas dagegen hatte). Dabei sah sie auch die hinter den Ständen stehenden Käfige mit Tieren und auch einzelne Tierteile die verkauft wurden (z. B. Schweineköpfe). Nach einem weiteren Spaziergang ging es dann Mittagessen (Dumplings), dabei fiel auf, dass viele Restaurants große Kuscheltiere an die Tische setzen, was teilweise ein wenig skurril wirkt. Später im Hotel angekommen, hieß es auch wieder fertig machen, denn 14:30 Uhr ging es für uns beide weiter zum Kajaking. Nach gut einer halben Stunde Fahrt mit dem Bus kamen wir an einem Fluss, von dem es dann auch gleich losgehen sollte. Die Landschaft drumherum war schön und zeichnete sich durch die hohen einsamen Berge aus (wir müssen unbedingt mal nachschlagen, wie die heissen, aber Google ist hier ebenfalls nicht freigeschaltet). Ab und zu fuhr ein Boot mit chinesischen Touristen an uns vorbei, die uns stets zum Winken motivieren und fleißig Fotos von uns machten. Nachdem wir ein paar Wettrennen machten, auf Grund liefen und gute 2 Stunden gepaddelt hatten, ging es auch wieder zurück. Auf der Busfahrt zurück, merkte man den Leuten dann auch die Müdigkeit langsam an und so verbrachte Chris die meiste Zeit mit schlafen. Zurück in Yuanshuo war es mittlerweile 18:00 Uhr und wir trafen uns bereits 19:00 Uhr um uns die Kormoran-Fischer anzusehen. Gesagt getan ging es schnell in einen Imbiss, in dem leider nicht verstanden wurde, dass Steffi kein scharfes Essen wollte. Leider bekam sie scheinbar den Part mit extra Chilis, sodass ihr das Essen viel zu scharf war. Auch die anderen Begleiter aßen hier nicht auf (teilweise ungewohnte Aromen, Stäbchen oder Scharf). Chris war hingegen gnadenlos wie eh und je (wobei er im Gegensatz zu einigen unseren Begleitern ausgezeichnet mit den Stäbchen essen kann) und verputzte seine Portion in Rekordzeit. Pünktlich 19 Uhr und umgezogen vom Kajaking wurden wir dann mit dem Bus zu einem Fluss gebracht. Dort angekommen wurden wir auf ein Boot gesetzt und konnten dann einen Kormoran-Fischer bei der Arbeit beobachten. Dabei wurde er stets von den Kormoranen begleitet, die immer in der Nähe seines Bootes schwammen. Die Kormorane selbst werden über Jahre hinweg trainiert. Dabei wird Ihnen der Hals zugebunden, sodass sie die Fische nicht hinunterschlucken können. Den Vögeln wird dann der Fisch entnommen und diese fangen dann den nächsten Fisch. Zwischendurch werden den Kormoranen dann kleine Fischstücke gegeben, die sie schlucken können. Das ganze war jedoch sehr touristisch und ging nur eine knappe Halbe Stunde. In Yuangshuo zurück gingen wir noch ein wenig durch die Stadt und aßen eine Waffel (nach einer Woche chinesischen Essen gab es einen Drang nach bekannten Geschmacksaromen). Anschliessend ging es dann auch ins Bett.Read more

  • Day26

    Guilin, Jangshuo & Xingping

    July 30, 2017 in China

    Een stukje zuidelijker, een stukje klammer en een heel stuk groener. Guilin is meer stads, waar Yangshuo en Xingping voor Chinese begrippen meer dorpen zijn. "Even weg uit de drukke stad" is hun motto. We beklommen de elephant trunk hill, lazen boekjes aan het water, kochten watermeloentjes, bessen en passievruchten op straat, vaarden in een bamboe boot over de Li rivier en gingen fietsen en hiken. We kochten lychee thee in een traditionele theewinkel waar we ook bamboe thee proefden en vonden zelfs een avond een vegetarisch café waar ik lekkere zelfgemaakte kombucha dronk. We ontmoetten leuke mensen die ons weer wat tips hebben gegeven voor de rest van onze tijd in China en hebben prachtige foto's kunnen maken vanaf ons dakterras met uitzicht over de rivier. En we aten pizza uit de hout oven van ons hostel ;)

    Nu op naar de nachttrein, op naar de panda's in Chengdu!
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You might also know this place by the following names:

Guangxi Zhuangzu Zizhiqu, Guangxi, Région autonome de Guangxi, 广西壮族自治区

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