China
Guangxi

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62 travelers at this place:

  • Day21

    Chinesischer Verkehr und Modder

    October 20, 2017 in China

    Tag 2 in Yuanshuo sollte früh starten, da wir heute einen Fahrradausflug machen wollten. Hierzu wollte uns Mulan um 8:30 Uhr vom Hotel abholen. Da Mulan zwar pünktlich war, der Koch aber lieber ausschlafen wollten, verspäteten wir uns ein wenig, da die meisten der Gruppe erstmal frühstücken wollten (im Prinzip alle bis auf Chris). Nachdem es dann mit leichter Verspätung losging und Chris ziemlich müde und grummelig war, ging es dann weiter zum Fahrradverleih. Dort angekommen, durften wir die chinesischen „Rennräder“ mit einem Gang und gelben Körbchen in Augenschein nehmen und einmal Probefahrten. Wir waren aber froh, dass die Bremsen funktionierten. Und dann sollte es losgehen, da wir 10 Minuten durch Yuanshuo fahren mussten, um auf das ruhigere Land zu kommen, fuhr Mulan vor. Hier gab es soweit keine Zwischenfälle und wir kamen auch gut im Umland an. Dort erstreckten sich dann wiederum diese einsamen Berge und es sah aus wie in einer Märchenlandschaft (Steffi stellt sich so Schneewittchen hinter den 7 Bergen vor und Chris einen Ausflug nach Pandora aus Avatar). Nachdem wir eine zeitlang die Landschaft per Fahrrad erkunden konnten, platzte jedoch Chris Fahrradreifen (es sollte nicht sein Tag werden). Ungefähr 20 Minuten später kam dann ein Motorroller, der ein Ersatzrad dabei hatte (große Fahrkunst). Anschließend ging es zum Bamboo Rafting. Das kann man sich so vorstellen, dass ca. 4 Meter lange Bambus-Boote einen Fluss lang fahren. Diese nehmen nur dadurch Fahrt auf, dass ein Mann mit einem langen Bambusstock das Boot vom Grund abstößt. Von einer anderen Gruppe haben wir bereits vorab gehört, dass einige der Bambusbootfahrer ggf. nach extra Geld fragen und ein wenig schräg sein können. Naja... so ähnlich war es dann zum Anfang auch bei uns. Wir wurden einem Bambusbootfahrer zugeteilt und irgendwie war er scheinbar darüber nicht so erfreut wie wir. Nach einer Schimpftirade, die er gegenüber sich selbst, seinen Supervisor und den rundherum liegenden anderen Bambusbootfahrern abgelassen hat, wurden wir schließlich einem anderen Bambusbootfahrer zugeteilt (entweder wollte er keine Westler transportieren oder er hatte kein Bock oder wir waren ihm zu schwer). Wir stellen uns den Dialog ungefähr so vor (da wir kein Chinesisch sprechen, stellen wir uns das ganze etwa wie nachfolgend vor): „Wieso muss ich die dicken Westler wieder rumfahren?“... anschliessendes Folgen einer wüsten Schimpftirade... „Die fahre ich nicht rum!! Ihr könnt mich alle mal!“ Darauf antwortet der Supervisor: „Das ist dein verdammter Job!“. Das lässt der Bambusbootfahrer nicht auf sich sitzen: „Nein!! Die verlassen sofort mein Boot, sucht Euch nen anderen Idioten!“ Der Supervisor darauf: „Wer macht es freiwillig?“ ein anderer Bambusbootfahrer: „Ja, wenn es sein muss, mache ich es.“ Gesagt getan, wechselten wir das Bambusboot. So richtig willkommen fühlten wir uns jedoch nicht, da sich auf der Strecke die Bambusbootfahrer offensichtlich noch über uns unterhielten. Einer der chinesischen Gäste, der auf einem anderen Boot saß meinte hierzu nur ironisch zu uns „Welcome to China.“ Dabei versuchte die daneben sitzende Dame, da ihr die Situation als Huan-Chinesin scheinbar unangenehm war, es noch einmal zu relativieren und bezog die offensichtlich ironische Aussage auf hiesige Provinz Guilin. Die Bambusbootsfahrt selbst war ganz nett und enthielt einige Rafting-Elemente. Da es aber einfach nicht besser werden sollte, hat unser Bambusbootfahrer uns beim letzten Hindernis ziemlich steil ins Wasser schießen lassen, sodass wir total nass wurden. Also wirklich völlig nass! Es gab dafür eigentlich nur zwei Erklärungen: a) er dachte wir finden das lustig und cool (Action!!) oder b) auch er mochte uns einfach nicht. Wir hoffen jedenfalls auf a). Den anderen aus der Gruppe ging es auch nur bedingt besser (einige wurden aber gar nicht nass). Im Prinzip war es das bislang einzige unfreundliche Erlebnis in China (und auch der ganzen Tour), während die meisten Chinesen durchweg sehr freundlich sind (wir wurden aber bereits in Deutschland und Hongkong vor der „Freundlichkeit“ hier gewarnt). Klatschnass am Ziel angekommen, zog Steffi sich etwas Trockenes an. Anschliessend ging es dann weiter mit dem Fahrrad zum Moon Hill. Das ist eine Felsformation in den kegelförmigen Bergen, die in der Mitte eine kreisrunde Öffnung enthält. Der Weg dorthin führt über das Land und kleineren Straßen. Was uns aufgefallen ist, dass es überall Rohbauten gab. Zwischendurch wurden wir ständig von chinesischen Touristen zum Winken ermutigt. Sofern wir das auch tatsächlich machten, wurden fleißig Fotos geschossen. Am Moon Hill angekommen, sollte der Tag auch endlich besser werden. So erwartete uns eine steile Wanderung von ca. 30 Minuten bis zu einer Aufsichtsplattform. Oben angekommen, bot sich ein toller Ausblick auf die Kegelberge, die sich unglaublich weit erstreckten und das Mondtor, welches die Gezeiten über Jahrhunderte formten. Der Ausblick entschädigte dann doch für vieles. Nach ca. 30 Minuten Rückweg waren wir dann auch wieder unten und aßen örtliche Spezialitäten. Nach einem kurzen Weg per Fahrrad fuhren wir zu einer Höhle, in dem es die Möglichkeit gibt Schlammbäder zu machen und anschließend in einer heißen Quelle zu baden. Dies nutzten wir selbstverständlich mit ein paar unserer Begleiter. Die Höhle selbst war ein wenig wie ein chinesisches Höhlen-Disneyland angelegt und ziemlich skurril. Neben den tollen Höhlenformationen aus Stalagmiten und Stalaktiten (die wie Elefanten, Frösche und Brüste aussahen) gab es vor allem sehr tief unter der Erde Souvenirläden, Glocken (laut Mulan lieben alte chinesische Leute Krach zu machen) und Fotostationen, bei denen in merkwürdigen Verkleidungen steckende Chinesen Fotos mit Touristen machten (aber nur den chinesischen Touristen). Nach gut 20 Minuten durch das Höhlensystem kamen wir dann zum Modder. Nachdem wir uns kurz unsere Schwimmsachen anzogen, ging es auch schon in den kühlenden Schlamm. Wir hatten dabei sehr viel Spass, auch wenn es sich zunächst so angefühlt hat, als wenn man auf Quallen spazieren geht. Aber wie heißt es so schön, man bereut die Sachen, die man nicht macht. Nachdem wir uns kurz abgeduscht hatten, ging es dann zu den heissen Quellen in der Höhle, was uns ebenfalls sehr gut gefallen hat. Wir waren auch dort mal wieder das Highlight der chinesischen Touristen. Etwas skurril war dabei, dass das Modderbad und die heissen Quellen direkt am Weg des Höhlenverlaufs lagen und dementsprechend jeder Besucher an uns vorbei musste. Nachdem wir unser heißes Bad genossen haben, ging es dann auch wieder mit den Fahrrädern Richtung Hotel. Diesmal war die Fahrt aber eine wirkliche Herausforderung, da das Recht des Stärkeren gilt und Rechts vor Links sowie Ampelfarben nur grobe Empfehlungen sind. Die Fahrt zurück war daher echt aufregend. Quer über große Kreuzungen, vordrängeln an Bussen und Rollern und zwischen Verkaufsständen dann zurück zum Hotel. Abends waren wir dann in Stimmung für etwas wirklich chinesisches (Ironie aus): Pizza. So gingen wir mit ein paar Leuten aus unserer Gruppe zu einem Italiener. Später ging es dann noch in eine Rooftopbar, die einen ausgezeichneten Blick auf die Kegelberge bei Nacht enthielt. Später sanken wir dann erschöpft ins Bett.Read more

  • Day19

    Grenzübergang nach China

    October 18, 2017 in China

    Es ging los. Wir wurden um 7 Uhr morgens erwarte, unsere Gruppe für die Reise bis nach Peking zu treffen. Aus diesem Grund machten wir uns um 6:30 Uhr aus dem Weg aus dem Hostel und verabschiedeten Bunker (von dem wir erfahren haben, dass er in Hongkong arbeitet) und Schnarchi, der die letzte Nacht noch einmal richtig losgelegt hatte (was auch damit zu tun hatte, dass die Klimaanlage im Zimmer nicht so recht funktionierte). Gesagt getan, waren wir aber auch pünktlich um 7 Uhr am Treffpunkt, wo keine Zeit ins Land ging und wir sofort einen Bus bestiegen, der uns zum Victoria Peak in Hongkong brachte. Dies ist eine der größten (vlt. auch die größte) Erhebung in Hongkong. Dort angekommen konnten wir uns ein kleines Frühstück bei Starbucks oder McDonalds holen (halt ganz klassisch Chinesisch) und unternahmen dann einen kleinen Spaziergang rund um den Victorias Peak, der eine wirklich tolle Aussicht bot. Den Victorias Peak selbst hatten wir bewusst bei unserer Sightseeing Tour durch Hongkong ausgelassen. Zum Glück! Während das Wetter die letzten Tage vor allem feucht war und stets wolkenverhangen, schien heute die Sonne. Dadurch konnten wir einen sehr guten Überblick über Hongkong (zum letzten Mal) erhaschen und führen dann anschliessend mit der alten Tram, welche vor allem durch Clarke Gable und einem seiner Filme bekannt ist, den Berg hinab. Der Weg bergab war ziemlich steil, aber die Bremse des Fahrzeugs hielt. Unten angekommen, bestiegen wir wieder den Bus und führen anschließend Richtung chinesische Grenze. Das bedeutet aber nur fast! Denn der Bus durfte nicht bis zur Grenze und so wurden wir an einer U-Bahnstation abgesetzt, von der noch eine Station zu fahren war. Dort angekommen, betraten wir ein riesiges Gebäude, wobei wir zunächst die Passkontrolle Nummer 1 durchqueren mussten. Hier wurde einzig aus Hongkong “ausgecheckt“. Anschließend überquerten wir eine sehr lange Brücke, die Hongkong mit Shenzhen verbindet und ebenfalls vollständig überdacht war. Am Ende wartete dann die chinesische Immigration. Diese schaute sich unsere Visa und Pässe sehr genau an. Bereits ab hier merkte man schnell, dass man Hongkong verlassen hat, da die Mentalität hier wesentlich strenger war und kein Wort zu viel gewechselt wurde (darauf wurden wir bereits von Gwen und Max einige Tage vorher aufmerksam gemacht). Nachdem wir auch diesen Schritt hinter uns brachten, ging es noch zu einer weiteren Kontrolle unserer Pässe (diesmal aber vollständig digital). Anschließend wurden unsere Sachen - wie am Flughafen - einmal gecheckt. Nachdem wir uns alle hinter der Grenze trafen und die Möglichkeit nutzten einmal Bargeld zu holen (ab hier war ja RMB statt Hongkong Dollar angesagt), hatten insbesondere die Damen unserer Gruppe bei dem ersten Toilettengang einen ersten Kulturschock. Ab hier gilt: Westliche Toiletten Fehlanzeige!! Kleiner Tipp: Habt immer ein wenig Toilettenpapier dabei, das gibt es auf öffentlichen Toiletten nicht. Nachdem wir uns alle versammelt haben, ging es dann weiter zum U-Bahnsystem von Shenzhen. Denn wir mussten den Zug nach Guilinbei von dem Nordbahnhof nehmen. Also hieß es, dass wir wieder durch eine Sicherheitskontrolle mussten. In der U-Bahn waren weitere Unterschiede zu Hongkong sofort erkennbar. So hatten wir den Eindruck auf Anhieb mehr aufzufallen, aber auch, dass das Benehmen der Menschen unterschiedlich war. So gab es einen Mann, der ständig in eine Tüte rotzte (was aber auch einigen Chinesen befremdlich vorgekommen sein muss, da einige ein paar Schritte zurückwichen). Am Bahnhof angekommen, bekamen wir von unseren Guide die Tickets ausgehändigt (es war mittlerweile ca. 13:45 Uhr). Unser Guide selbst durfte den Bahnhof nicht betreten, da dies nur mit Ticket zulässig ist (an jeder Station der Reise bekommen wir einen anderen Guide). Also ging es zu einen Ticket und ID-Check und anschließend wieder eine Sicherheitskontrolle. Was ebenfalls ein Unterschied zu Hongkong war, ist dass Chinesen scheinbar nicht gerne anstehen und so wurde sich munter dazwischengedrängt und vorgedrängelt (selbst, wenn vorher eine Reihe gebildet wurde). Der Bahnhof selbst erinnerte eher an einen Flughafen, da hier für jeden Zug Gates waren und bereits vor Zustieg die Tickets noch einmal kontrolliert wurden. Da wir zwischenzeitlich Hunger bekommen haben, gingen wir noch Rasch zu einem Supermarkt. Der Zug selbst (Bullet Train) hatten wir feste Plätze und konnten dann erstmal die nächsten 3 Stunden Fahrt genießen. Der Zug selbst überraschte mit sehr tiefen Sitzen und viel Beinfreiheit. Auch hier lief viel Sicherheitspersonal herum (die aber nicht sehr furchteinflössend aussahen). Der Zug selbst erreichte Spitzengeschwindigkeiten von über 300 Km/h und hatte - wie in Flugzeugen - uniformierte Stewardessen. Die Fahrt selbst führte an riesigen städtischen Flächen und landwirtschaftlichen Flächen vorbei, die stets unter Wasser standen (vlt. Reisfelder oder eine Art der Bewässerung). Im Übrigen nutzte Steffi die Zugfahrt für eine Mütze voll Schlaf. An uns vorbei zogen die obligatorischen kleinen Berge und Hügel, die einsam nebeneinander stehen und grünbedeckt sind. Diese Landschaft ist kennzeichnend für diesen Teil Chinas und ist wunderschön. Sie entstand aufgrund der vorherigen Ozeanlandschaft und man kann sich vorstellen, wie hier vor Millionen Jahren das Wasser Höhlen und die markanten Löcher in den Bergen ausspülte. In Guilinbei angekommen, wartete bereits unser nächster Guide, die uns mit dem Bus weiter nach Yangshuo bringen sollte. Die Busfahrt nach Yangshuo führte ebenfalls an den Hügeln und Bergen und kilometerweise Rohbau vorbei, der wohl nie zu Ende gebaut werden wird. In Yangshuo fielen uns dann aber sofort die vielen bunten Lichter auf, die die Stadt erblühen ließen. Wir erfuhren, dass die Stadt ein beliebtes Touristenziel bei Chinesen ist. Unser Guide Mulan (wie passend) hatte bereits einen Tisch reserviert und wir gingen durch die belebte Fußgängerzone der Stadt. Im Restaurant selbst teilten wir verschiedene örtliche Gerichte und das lokale Bier (Wasser mit 10%). Anschließend gingen wir durch die Fussgängerzone, wo an verschiedenen Ständen unterschiedliche Snacks verkauft wurden (z. B. Oktopus oder Muscheln am Spieß). Daneben fand sich eine Karaoke-Bar nach der anderen, aus denen laut chinesische Musik drang und die Einlasser um die chinesischen Touristen buhlten. Das wahre Highlight für die chinesischen Touristen, die wohl aus entlegeneren Provinzen kamen, waren jedoch scheinbar die Langnasen aus dem Ausland. Nachdem wir uns hier noch ein wenig umgeschaut hatten, gingen wir in das Hotel. Eine Nacht ohne Bunker und Schnarchi... sie werden auch nicht vermisst...Read more

  • Day60

    Guilin

    October 19, 2016 in China

    Die Nacht im Nachtzug von Huangshan nach Yishun verbrachten wir auf ungepolsterten Sitzen💺. Es war zwar nicht komfortabel, dafür sehr günstig.
    Beim Erreichen eines Bahnhofes fing das wilde Kofferpacken und Platzwechseln an. Ebenfalls war das Licht permanent eingeschaltet. Unsere chinesischen Sitznachbaren 🎎 waren absolut nicht berührungsscheu. Fast schon angekuschelt an diese Passagiere, kamen wir doch einigermassen zu unserem Schlaf. 😴 🚞
    Es ist auch nicht so einfach am richtigen Bahnhof auszusteigen. Da muss man schon die chinesischen Zeichen auf dem Ticket mit dem Bahnhof vergleichen.
    Zirka so hörte es sich dann an:
    宜春 "Lotz, das isch doch z'Hochhüs mitum Tachji und so es Chalet, das isch ischä Bahnhof! (Yishun)."🤗
    Das organisieren der Tickets ist jedoch sehr einfach. Online kann man Bahnbillete kaufen und diese dann mit einer Buchungsnummer am Bahnschalter abholen. 👍🏻
    In Yishuan gab es zuerst noch den verdienten Kaffee ☕️, bevor es mit dem Schnellzug mit zirka 300km/h weiter nach Changsha South ging. Von dort ging es dann weiter bis Guilin. 🇨🇳
    Am Abend besuchten wir die gemütliche Parkanlage und hatten eine tolle Sicht auf die "Sun and Moon Pagoda". ☀️ 🌙
    Wir freuten uns auf eine Nacht in einem richtigen Bett! 😴
    Am nächsten Tag besuchten wir die Longji Reisterassen. Dazu machten wir eine dreistündige Autofahrt 🚐. Vor Ort assen wir Reis in Bambus 🍚🎍 und tranken Reiswein. Die Verständigung war nur via Google Übersetzer möglich.
    Die Reisterassen waren riesengross, wirkten aber eher farblos. Da die Ernte schon vorbei war 🌾. Auf dem Rückweg hatten wir lange Verzögerungen wegen diversen Unfällen auf der Strecke 💥🚙.
    Mittwochs machten wir einen Bambusboot-Trip 🎍🛥auf dem Li River. Sehr lustiges Erlebnis an einem wunderschönen Ort.
    Am Abend kehrten wir mit einem Bus auf holprigster Strasse zurück nach Guilin.
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  • Day20

    Kochen, Kajak und Kormorane

    October 19, 2017 in China

    Der erste Tag in Yuanshuo und es wartete ein straffes Programm auf uns. Also ging es für Chris gleich früh um 9:20 Uhr aus dem Hotel, da er einen chinesischen Kochkurs hatte. Steffi entschied sich dafür erstmal im Bett liegen zu bleiben und wollte sich später mit einer unserer Tourbegleitungen treffen. Der Morgen aus Chris Sicht gestaltete sich daher wie folgt: Zunächst hiess es einen Marktbesuch mit der Köchin zu unternehmen. Dieser Marktbesuch war teilweise vergleichbar mit dem Markt in Hongkong, war aber noch wesentlich extremer. Neben den mittlerweile erprobten Gerüchen und Anblicken, bot der Markt in Yuanshuo auch weitere „Köstlichkeiten“. So gab es Muscheln, Aale, Krebse und auch Frösche, die neben anderen Meerestieren und Seebewohnern angeboten wurden. Auch das Gemüse kam einem zwar bekannt vor, nur waren Farben und Formen ein wenig anders. Dabei stach vor allem die riesige Zucchini heraus (ein Mordsding). Daneben gab es aber auch ungewöhnliche Gemüsesorten, die in Europa vermutlich nicht so bekannt sind (wie z. B. Lotuswurzeln). Nach Fisch und Gemüse ging es dann zu den Fleischwaren. Da man es in China sehr frisch mag, lebte das meiste auch noch. So gab es Käfige voller Kaninchen, Hühner, Tauben (bei denen jeder passionierte Taubenzüchter sicher Tränen in den Augen hätte) sowie Katzen und Hunde. Unsere Köchin, die uns über den Markt führte, ermahnte uns jedoch keine Vorverurteilungen zu treffen und auch keine zu dichten Fotos zu machen (hierzu aber noch später). Neben diesen Tieren gab es auch bereits abgehangenes Fleisch (u. a. auch Hunde). Der Geruch war sehr streng und nach Chris empfinden unangenehmer als der Anblick (so empfanden es auch die übrigen Begleiter der Gruppe). Auf Nachfrage wurde Chris jedoch bestätigt, dass nicht alle Hunde und Katzen gegessen werden, sondern es hierfür besondere Rassen gibt. Hintergrund der Frage war nämlich, dass viele Chinesen Hunde und Katzen als Haustiere halten und scheinbar sehr viel Geld und Zeit in diese Haustiere stecken (vor allem lieben sie hier fluffige Katzen und Hunde). Nach dem Marktbesuch ging es zur Kochschule (was in einem Restaurant integriert war). Dort angekommen, wurde uns erstmals gesagt, was gekocht wird. So wurden Schweinefleisch Süß-Sauer, Gan Bao Chicken und Dumplings zubereitet. Im Prinzip starteten wir mit dem Schnippeln der Zutaten und später ging es dann ans Eingemachte, da nur noch die Befehle kamen „Fire Out“ und „Fire On“ und abwechselnd jede Menge kleingeschnippeltes Zeug zusammen mit Austernsauce und anderen regionalen Gewürzen in den Wok geworfen wurden. Die Gruppe hatte dabei aber jede Menge Spaß. Am Ende durften wir dann unsere drei zubereiteten Gerichte essen. Chris meinte hierzu, dass es sehr gut war, nur die Süß-Sauer Sauce zu sauer wurde (selbst schuld). Um 13:30 Uhr war er dann wieder im Hotel, wo Steffi jedoch nicht aufzufinden war. Der Morgen aus Steffis Sicht: Nachdem es um 10:00 Uhr an der Tür klopfte und das Wort „Housekeeping“ gefallen ist, wurde Steffi langsam wach. An der Tür wartete jedoch Katha (eine unsere Reisebegleiterinnen), die erstmal von Steffi wieder losgeschickt wurde. Da Katha bereits Hunger hatte, nutzte Steffi die Zeit sich fertig zu machen. Anschließend wurde Yuanshuo bei Tageslicht erkundet. Zunächst ging es in einen Park, in dem Leute Karten spielten (die haben hier eine andere Form), Musikinstrumente spielten (die ähnlich einer Geige sind) und Karaoke gesungen wurde. Auch hat dort eine Frau kaltes und warmes Essen angeboten. Steffi und Katha waren zudem die Models von Yuangshuo, sodass der Park auch einem Catwalk mit Blitzlichtgewitter von allen Seiten entsprach (die Chinesen machen hier ständig offen oder heimlich Fotos von uns). Auch Steffi ging später zu dem Markt, wobei die Hemmschwelle hier Fotos zu machen bei ihr geringer war (aber der Markt war auch schon wesentlich leerer und es sah nicht so aus, als wenn jemand etwas dagegen hatte). Dabei sah sie auch die hinter den Ständen stehenden Käfige mit Tieren und auch einzelne Tierteile die verkauft wurden (z. B. Schweineköpfe). Nach einem weiteren Spaziergang ging es dann Mittagessen (Dumplings), dabei fiel auf, dass viele Restaurants große Kuscheltiere an die Tische setzen, was teilweise ein wenig skurril wirkt. Später im Hotel angekommen, hieß es auch wieder fertig machen, denn 14:30 Uhr ging es für uns beide weiter zum Kajaking. Nach gut einer halben Stunde Fahrt mit dem Bus kamen wir an einem Fluss, von dem es dann auch gleich losgehen sollte. Die Landschaft drumherum war schön und zeichnete sich durch die hohen einsamen Berge aus (wir müssen unbedingt mal nachschlagen, wie die heissen, aber Google ist hier ebenfalls nicht freigeschaltet). Ab und zu fuhr ein Boot mit chinesischen Touristen an uns vorbei, die uns stets zum Winken motivieren und fleißig Fotos von uns machten. Nachdem wir ein paar Wettrennen machten, auf Grund liefen und gute 2 Stunden gepaddelt hatten, ging es auch wieder zurück. Auf der Busfahrt zurück, merkte man den Leuten dann auch die Müdigkeit langsam an und so verbrachte Chris die meiste Zeit mit schlafen. Zurück in Yuanshuo war es mittlerweile 18:00 Uhr und wir trafen uns bereits 19:00 Uhr um uns die Kormoran-Fischer anzusehen. Gesagt getan ging es schnell in einen Imbiss, in dem leider nicht verstanden wurde, dass Steffi kein scharfes Essen wollte. Leider bekam sie scheinbar den Part mit extra Chilis, sodass ihr das Essen viel zu scharf war. Auch die anderen Begleiter aßen hier nicht auf (teilweise ungewohnte Aromen, Stäbchen oder Scharf). Chris war hingegen gnadenlos wie eh und je (wobei er im Gegensatz zu einigen unseren Begleitern ausgezeichnet mit den Stäbchen essen kann) und verputzte seine Portion in Rekordzeit. Pünktlich 19 Uhr und umgezogen vom Kajaking wurden wir dann mit dem Bus zu einem Fluss gebracht. Dort angekommen wurden wir auf ein Boot gesetzt und konnten dann einen Kormoran-Fischer bei der Arbeit beobachten. Dabei wurde er stets von den Kormoranen begleitet, die immer in der Nähe seines Bootes schwammen. Die Kormorane selbst werden über Jahre hinweg trainiert. Dabei wird Ihnen der Hals zugebunden, sodass sie die Fische nicht hinunterschlucken können. Den Vögeln wird dann der Fisch entnommen und diese fangen dann den nächsten Fisch. Zwischendurch werden den Kormoranen dann kleine Fischstücke gegeben, die sie schlucken können. Das ganze war jedoch sehr touristisch und ging nur eine knappe Halbe Stunde. In Yuangshuo zurück gingen wir noch ein wenig durch die Stadt und aßen eine Waffel (nach einer Woche chinesischen Essen gab es einen Drang nach bekannten Geschmacksaromen). Anschliessend ging es dann auch ins Bett.Read more

  • Day26

    Guilin, Jangshuo & Xingping

    July 30, 2017 in China

    Een stukje zuidelijker, een stukje klammer en een heel stuk groener. Guilin is meer stads, waar Yangshuo en Xingping voor Chinese begrippen meer dorpen zijn. "Even weg uit de drukke stad" is hun motto. We beklommen de elephant trunk hill, lazen boekjes aan het water, kochten watermeloentjes, bessen en passievruchten op straat, vaarden in een bamboe boot over de Li rivier en gingen fietsen en hiken. We kochten lychee thee in een traditionele theewinkel waar we ook bamboe thee proefden en vonden zelfs een avond een vegetarisch café waar ik lekkere zelfgemaakte kombucha dronk. We ontmoetten leuke mensen die ons weer wat tips hebben gegeven voor de rest van onze tijd in China en hebben prachtige foto's kunnen maken vanaf ons dakterras met uitzicht over de rivier. En we aten pizza uit de hout oven van ons hostel ;)

    Nu op naar de nachttrein, op naar de panda's in Chengdu!
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  • Day86

    Xingping

    November 9, 2015 in China

    Chinezen komen niet alleen, ze komen met bussen en hebben veel bamboobootjes nodig. Zwemmen in de Li river tot verbazing en interesse van de Chinese toerist. Voyeurs zijn 't; wel billen aanschouwen maar niet terugzwaaien.

    Aan de wandel tussen de karstcreaties en ons verbazen over de decibellen die Chinezen uit zichzelf weten te persen. Op zijn Hollands op de fiets een dagje vertier. Honden worden hier gegeten en verhandeld op de markt. Lekker aan het pils en wat potjes pool voor ontspanning. Op naar de volgende bestemming. Liefs van ons.Read more

  • Day409

    Yangshuo

    March 15, 2017 in China

    Yangshuo is one of the top destinations in China. Countless rivers and streams meander through the labyrinth of limestone rocks. The wooded mountains form a gentle interplay with the water and the rice fields. Yangshuo and the surrounding area of Guilin has been banned on paper for thousands of years. The mountains, the deep clouds, the river and cranes are a popular, always recurring motif. When I enter Yangshuo, it rained.

    The city is a well-developed tourist city. Traffic-calmed zone of paving stones, Chinese-like houses, water beams, small streams and bridges form a symbiosis with numerous restaurants, accommodation and shopping center. The city is full of tourists who are pushing through the scenic roads. Everywhere shops try to attract potential customers to the store with live performances. Ladies in ethnic minority clothes trampled Chilies in large wooden anchors - always with a smile on their faces.

    What Yangshuo offers to the visitor. Rock climbing! But of course the area has more to offer. Popular with bamboo raft, but I left it out. Water from below and from above at cool temperatures require a heating system which did not have my accommodation. In addition, the Chinese have the weird habit to leave the doors open even at low temperatures. Every restaurant, every hotel, every store has the policy of the open door. People sit in winter jackets in the rooms. Every now and then one sees them muffled under blankets under which they conceal a small electric heating coil.

    In addition, the region is rich in cave systems. Often I wondered why the caves could not be designed more atmospherically with differently coloured light (without promoting plant growth). I found the answer in China. The Gold Cave shone in an intolerable turmoil. The impressive dripstone sea stifled under the lighting obsession. Even worse I had to see in the Dragon Cave. The whole cave was concreted. For a long time I was irritated by the walls, floors and ceilings, from which a few droplets rose or descended. However, the entire cave was smoothly concreted. I could have overlooked the colour illumination, the photo and printer stations, the small souvenir stalls in the cave system and the artificially installed sculptures and water basins if the cave had not yet been completely deprived of its natural appearance. And this was not only the case on the cobbled tourist routes, but in the entire, visible area. I am now more than grateful that the preservation of the caves was in the forefront in Germany and not tourism.

    But back to the important! Climbing in Yangshuo. The climbing community in Yangshuo is international, albeit fluctuating, as the majority is only climbing for two to four weeks. Nevertheless, I had no trouble finding nice climbing partners in the famous Climbers Inn. The owner, Lilly, is herself a climber and always had many good tips at hand. So also for eating. Since Lilly took me to a street food place on the first night, I was eating there every night. From a former freezer, the guests assemble themselves their own ingredients in a small bowl, which are then hotly served and being served 5 minutes later on the table. With rice there is a whole meal for less than 1.50 €. The walk to our "stirfried place" became a ritual after a day at the rock.

    Yangshuo is known for its heavy climbing on overhanging walls. These and the many caves made it possible to climb on dry rocks even in the rain. And it was raining every day. Big jugs, crimpers, rails, sloper and ribs were the dominant style of hand holds. In the overhang, however, this is quite demanding. Since overhanging climbs had never been my strength, I had to downgrade my performance. Frustrating! Shortly before I left Yangshuo, however, I discovered some straight, technically demanding walls (The Egg) and finally enjoyed climbing in my style. The mood was saved. After 10 days, I decided to travel further and explore China - albeit with a wistful heart.

    Climbing in China has become more and more popular in recent years. Since the 90s, the expansion of sports climbing routes has been steadily increasing. Being more popular than ever has surely also to do with brands such as Petzl, who e.g. made the Moon Hill with its distinctive appearance famous with their documentation Petzls RocTrip of 2011. Unfortunately, the rock was completely wet and slippery when I was climbing there. Likewise, some routes were characterized by long distances from bolt to bolt, which meant that my enthusiasm was limited under these unlikely conditions. I am curious how the climbing in China will develop in the coming years. The Chinese in any case are very strong climbers.

    +++

    Yangshuo ist eine der Topreiseziele in Chinas. Unzählige Flüsse und Bäche schlängeln sich durch das Labyrinth der Kalksteinfelsen. Die bewaldete Berge bilden ein sanftes Wechselspiel mit dem Wasser und den Reisfeldern. Yangshuo und die Umgebung von Guilin wird seit Jahrtausenden von Malern auf Papier gebannt. Die Berge, die tiefhängenden Wolken, der Fluss und Kraniche sind ein beliebtes, immer wiederkehrendes, Motiv. Als ich in Yangshuo einreise, regnete es.

    Die Stadt ist eine gut ausgebaute Touristenstadt. Verkehrsberuhigte Zonen in Pflastersteine, chinesisch anmutende Häuser, Wasserbecker, kleine Bäche und Brücken bilden eine Symbiose mit zahlreichen Restaurants, Unterkünften und Einkaufsmöglichkeiten. Die Stadt ist voller Touristen, die sich durch die Szenestraße drängeln. Überall versuchen Shops mit Live-Performances potentielle Kunden in den Laden zu locken. Damen in Trachten ethnischer Minderheiten zerstampfen stundenlang in großen Holzkübeln Chilis mit einem Lächeln auf dem Gesicht.

    Was bietet Yangshuo dem Besucher. Klettern! Aber natürlich hat das Gebiet mehr zu bieten. Beliebt sind Fahrten mit dem Floß, doch dies habe ich ausgelassen. Wasser von unten und von oben bei kühlen Temperaturen verlangen ein Heizungssystem, welches meine Unterkunft nicht hatte. Dazu kommt noch die Unart bei Temperaturen um 10°C die Türen offen zu lassen. Jedes Restaurant, jedes Hotel, jedes Geschäft hat die Politik der offenen Tür. Die Menschen sitzen in Winterjacken in den Räumen. Hin und wieder sieht man sie unter Decken eingemummelt, unter denen sie eine kleine elektrische Heizspirale verbergen.

    Zusätzlich ist die Region reich an Höhlensystemen. Oft habe ich mich gefragt, warum die Höhlen nicht etwas atmosphärischer mit verschiedenfarbigem Licht gestaltet werden könnten (ohne ein Pflanzenwachstum zu fördern)? Die Antwort habe ich in China gefunden. Die Gold Cave erstrahlte in einem unerträglichen Farbenwirrwarr. Das obgleich beeindruckende Tropfsteinmeer erstickte unter der Beleuchtungsobsession. Noch Schlimmeres musste ich in der Dragon Cave sehen. Die ganze Höhle war zubetoniert. Lange war ich irritiert von den Wänden, Böden und Decken, aus denen vereinzelt Tropfensteine emporragten oder herabhingen. Des zeigte sich jedoch, dass die gesamte Höhle glattbetoniert wurde. Ich hätte über die Farbausleuchtung, die Foto- und Druckerstationen, die kleinen Souvenirstände im Höhlensystem und die künstlich installierten Skulpturen und Wasserbecken hinwegsehen können, wenn die Höhle nicht noch komplett seiner natürlichen Erscheinung beraubt worden wäre. Und dies war nicht nur der Fall auf den gepflasterten Touristenwegen, sondern im gesamten, sichtbaren Bereich. Ich bin nun mehr als dankbar, dass in Deutschland die Erhaltung der Höhlen im Vordergrund stand und nicht der Tourismus.

    Aber zurück zum Wichtigem! Klettern in Yangshuo. Die Klettergemeinschaft in Yangshuo ist international, wenn auch fluktuativ, da der Großteil nur zwei bis 4 Wochen in zum Klettern da ist. Dennoch hatte ich keine Schwierigkeiten hatte, nette Kletterpartner im bekannten Climbers Inn zu finden. Die Eigentümerin Lilly ist selbst Kletterin und hatte immer viele gute Tipps parat. So auch zum Essen. Seit Lilly mich am ersten Abend zu einem Streetfood-Platz gebracht hat, war ich jeden Abend dort essen. Aus einer ehemaligen Tiefkühltruhe stellt sich der Gast in einer kleinen Schale seine Zutaten selbst zusammen, welche dann heiß angebraten werden und 5 Minuten später auf dem Tisch stehen. Mit Reis gibt es eine ganze Mahlzeit für weniger als 1.50€. Der Weg zum „Stirfried-Place“ wurde zu einem Ritual nach einem Tag am Fels.

    Yangshuao bietet ist bekannt für seine schwere Kletterei an überhängenden Wänden. Diese und die vielen Höhlen ermöglichten abwechslungsreiches Klettern am trockenen Fels selbst bei Regen. Und es regnete jeden Tag. Henkel, Leisten, Sloper und Tufa waren die dominierenden Felserscheinungen. Im Überhang ist dies allerdings recht anspruchsvoll. Da Überhangkletterei noch nie meine Stärke war, musste ich mich kurzerhand leistungstechnisch herunterstufen. Frustrierend! Kurz vor meiner Weiterreise entdeckte ich dann jedoch einige gerade, technisch anspruchsvolle Wände (The Egg) und genoss endlich Kletterei in meinem Stil. Die Laune war gerettet. Nach 10 Tagen entschied ich dann aber doch erstmal weiter zu reisen und China zu erkunden – wenn auch mit wehmütigem Herzen.

    Klettern in China ist in den letzten Jahren mehr und mehr populär geworden. Seit den 90er Jahren hat der Ausbau an Sportkletterrouten kontinuierlich zugenommen. Die Bekanntheit im Ausland hat sicher auch mit Marken wie Petzl zu tun, die mit ihrer Dokumentation Petzls RocTrip von 2011 den Moon Hill mit seinem markanten Aussehen berühmt machten. Leider war der Fels komplett nass und glitschig als ich dort klettern war. Ebenso waren einige Routen von langen Hakenabständen gekennzeichnet, wodurch sich meine Begeisterung gerade unter diesen Grundvoraussetzungen in Grenzen hielt. Ich bin gespannt, wie sich die Kletterei in China in den nächsten Jahren noch entwickeln wird. Die Chinesen jedenfalls sind sehr leistungsstark.
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  • Day6

    Day 6: Final day in Yangshuo

    June 3, 2017 in China

    The health picture so far:
    -Gill has 3 bites 0 sunburn 1 very painful backside day, tonsilitis and a pulled neck muscle.
    -Emma has 31 bites 0 sunburn (thanks to Gill) 1 bad poo following street food. No Imodium necessary yet...

    During our time in Yangshuo, we've been photographed by many Chinese people - they love selfies almost as much as Emma.

    Sorted out our Monopoly money and budgeted for rest of trip. Emma gone over budget already...will endeavour to stick to planned budget - there's a first time for everything. Gill's budgeting non existent but did pack helpful paper clips.

    Choosing snacks in supermarket - dried meats, pickles and preserves, everything unfamiliar. Took a gamble with a few...will report on outcome.

    Set off in minibus to Sally's village (Translated as 'Dragon's Heel). Driving in Yangshuo is a different experience altogether - people drive on the right side (not that you'd know about it) and pull out without hesitation. Makes journeys much more exciting.

    En route stopped at Farmers market to buy fruit and had some great freshly made dumplings. Captured famous view of Li river as pictured on the 20 Yuan note.

    Jordan has been very quiet today as his bowels are having a sumo fight with the street food and exhausted. Soldiered on to village with us. Hoping waffles, McDonald's and 25 hours sleep on the next train will help.

    Then enjoyed a Tour of Sally's village: views of misty mountains, farmland and fruit trees. Learned lots about Chinese culture and life. Called at her home for Chinese tea. Houses in village only had plumbing since 2005, laundry still done in communal spring water source. Huge 90's TVs in each house. Then to Sally's uncle's house for a delicious meal. We noticed that decoration and home comforts are secondary to function, whole families live in houses as they're being built.

    Great day was had...until Sally's mum mortally offended Gill by guessing her age as 63. Upon leaving Gill smiled and waved (with middle finger)!

    Day ended with packing, a final wander through the electric Saturday night crowds, and a waffle.
    Until next time Yangshuo,
    Gill & Em x
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  • Day4

    Day 4: Yangshuo

    June 1, 2017 in China

    Breakfast on the roof terrace followed by a fascinating wander around a local Chinese food market to buy ingredients for the cooking class. Saw an array of sights and sounds: giant courgettes and cinnamon, 1 year old salted eggs, live albino rabbits, fish and cats, not so live dog.

    Learned to cook Chinese style with another tour group of people from London and the Netherlands, followed by meeting our 4th group member 'Northern' Jordan from Castleford. Then, a beautiful bike ride down the Yulong river and bamboo river rafting.

    In the evening met some friendly Chinese students studying English and business. It all started with one student having the courage to come over and start the conversation; by the end we were all laughing and chatting, and they were keen to improve their English.

    Finished the night with some live music and a gin and tonic on a very uncomfortable bar stool and Emma's skirt was lifted up by a Chinese boy...he was only around 4 years old so will let him off this time!

    Final note of the day: peanuts don't grow on trees.

    Night night! Gill & Em x
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  • Day5

    Day 5: Yangshuo and yonder...

    June 2, 2017 in China

    Today Gill sounds like shes been on a massive bender due to a sore throat. Emma's having a hair disaster. Gill bought a mango smoothie...with kidney beans on top - local delicacy?! After a lazy morning we hiked up Moon Hill (.com). Gill took pity on an elderly Chinese lady selling postcards who hikes to the top daily - probably same age as Gill but looked about 94.

    Then we were awestruck by the massive Goldwater Caves 'the only cave mud bath/ hot spring in China'. We enjoyed getting to know our travel companions more intimately in the mud baths then relaxed in the hot springs. We were assured that Jordan's Delhi belly was controlled in the mud bath...not that we'd have known otherwise!

    Delicious street food stir fry for tea - selected our chosen meat and veggies then they were cooked in front of us. Learned that it's rude to stand your chopsticks up in your rice.

    Went to see the cormorant fishing with another group including an English girl who claimed to be called 'lettuce'. It was nothing like the HSBC advert. A noisy engine thundered in the background, as the birds were yanked out of the water and made to vomit several fish - not as glamorous or tranquil as expected. You live and learn. Emma got to hold a bird afterwards though - was very beautiful. Gill was having non of the smelly beast on her shoulder.

    Having been invited by a group of Chinese business/English students to a rooftop party, we decided to go along and enjoy the free beer and games. They were being assessed by their tutors to converse in English with 'foreigners'. Of course we joined in the drinking games and won a lantern and hair accessory between us.

    Ended the night with a boogie and deep fried stuffed 'thing' from a street food stand. Another great day!

    Gill & Em x
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You might also know this place by the following names:

Guangxi Zhuangzu Zizhiqu, Guangxi, Région autonome de Guangxi, 广西壮族自治区

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