China
Shandong

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Travelers at this place
    • Day 260

      Querbeet durch China

      May 13 in China ⋅ ☀️ 19 °C

      Wir haben China hauptsächlich als Land gewählt, weil es einfach und recht schnell mit dem Zug zu durchqueren ist. Es ist beeindruckend, welche Investitionen die Regierung in den vergangenen Jahrzehnten in die Infrastruktur gesteckt haben muss, wenn wir uns das Schienen- und Straßennetz anschauen. Auch in anderen Dingen hat sich das Land komplett umgestellt (ob immer erstrebenswert, sei mal dahingestellt). Wir zahlen noch gern mit Bargeld, weil wir kostenlos Geld abheben können. Damit sind wir die Ewiggestrigen. Alle zahlen mit dem Smartphone. Überall, auch am Mangostand auf Rädern, hängen QR Codes zum abscannen. Gläserne Menschen bei jedem Einkauf.

      Wir steigen in Xining nur am Bahnhof um. Kurz haben wir die riesige Bahnhofshalle zwecks Essenssuche verlassen, um uns erst mal in einem labyrinthartigen Parkhaus eine halbe Stunde zu verlaufen (wie die Doofen tappen wir rum, weil mal wieder nix auf der Online-Karte stimmt). Wieder am Tageslicht, sehen wir die Vielfalt der Ethnien hier. Buddhistische Mönche und Nonnen kommen vom naheliegenden Kloster zum Shoppen in die Stadt. Auch traditionell gekleidete Tibeter:innen machen genauso ihre Erledigungen hier wie muslimische Frauen mit Hijab.

      Wir kaufen zweckmäßiges Essen für 29 Stunden Zugfahrt, mit der wir an der Ostküste in Qindao ankommen werden. China ist ein Thermoskannenland. Überall, auch in den Zügen, gibt es heißes Wasser, um Tee oder Instant-Nudelsuppe zu kochen. Jemand hat mir erzählt, dass manche Leute hier denken, dass kaltes Wasser sie krank macht – stimmt sicher auch, denn aus dem Wasserhahn sollte man hier nicht direkt trinken.

      Um kurz vor 23 Uhr fährt der Zug pünktlich ab – und bleibt es auch. Wir liegen im Sechserabteil ganz unten auf den Pritschen. Bis zum ersten Halt um 1:15h in Langzhou, sind wir allein und machen schon mal die Augen zu. Dann füllt sich das Abteil schlagartig. Koffer werden unter unsere Liegen gequetscht und ein Mann setzt sich dazu auf mein Bettchen, was mir gar nicht gefällt. Dann verschwinden alle ihren höher gelegenen Kojen und der Zug schaukelt und rumpelt alle in so was wie Schlaf. Dumpf höre ich von der obersten Etage ein ziemlich unangenehmes Schnarchen – gut, dass der Zug so laut ist, sonst müsste ich ausrasten. Ich brauche dringend eine Form der Meditation, die mich Frieden schließen lässt mit diesen Geräuschen

      Die Nacht geht vorbei. Erholsam ist anders. Dann muss ich zur Toilette. Eine Edelstahl-Stehschale mit einem mini Loch erwartet mich. Dazu eine Reinigungsbürste und eine Würstchenzange. Nach kurzem Grübeln, geht mir ein Licht auf. Die ist wohl dazu gedacht, die Hinterlassenschaft durch den kleinsten Abfluss der Welt zu manövrieren, weil die Schwerkraft das alleine nicht schafft, je nach Konsistenz. Die Verfärbungen am Zangenende bestätigen meine Vermutung. Mein Körper reagiert angemessen: alles was nicht ganz dringend raus muss, bleibt drin.

      Ich bin irritiert, denn bisher waren wir anderes von diesem Land gewohnt. Moderner, neuer, sauberer. Komisch, wenn mich jemand vor der Einreise nach meinen Erwartungen gefragt hätte, hätte ich aber genau solche Züge erwartet.

      Wir berufen beim Nudelsuppenfrühstück mit Kaffee eine Krisensitzung ein. Eine weitere Nacht stünde uns in diesen Räumlichkeiten bevor. Gott sei Dank funktioniert gerade das Internet reibungslos. Das war ansonsten hier wirklich nervig. Wir haben uns VPN Apps aufs Handy geladen, damit wir die Firewall umgehen und wir unsere Apps wie gewohnt nutzen können. Unsere VPN funktioniert leider nur die Hälfte der Zeit. Wir merken, wie sehr wir mittlerweile auf die praktischen Infos im Internet angewiesen sind. Unseren Travel-Flow müssen wir hier ja eh etwas umstellen – ich weiß rückblickend gar nicht, wie wir das vor zehn Jahren in Taiwan ganz ohne Übersetzungs-App überhaupt geschafft haben – ging scheinbar auch.

      Wir checken, ob noch ein Viererabteil frei ist, aber Fehlanzeige. Dann recherchieren wir, wo der Zug noch überall hält und suchen nach Umsteigeverbindungen mit den schönen und erschwinglichen Schnellzügen. Yes! Wir werden in einigen Stunden den Würstchenzangen-Express verlassen und diesen mit einem Sprinter einholen, um sogar noch vorzeitig in Qindao anzukommen. Man wird doch älter und komfortbedürftiger – naja das nötige Kleingeld zu haben, macht es eben auch leichter. Warum wir nicht von Anfang an ein schöneres Viererabteil gebucht haben, lässt sich auf den Reisemodus zurückführen. Es ist kein Urlaub, wo man sich mal so richtig was gönnt, sondern wir wollen unser Geld wohl bedacht einsetzen (und nicht am Essen sparen).

      In Qindao ziehe ich noch meinen Fahrradhelm vor dem sympathischen Hostelbesitzer. Er hat als erster Chinese sein Land zu Fuß umrundet. Hat nur fünf Jahre gedauert. Mit dem Fahrrad ohne Gangschaltung ist er auch bis Tibet geradelt (er musste oft schieben). Im Hostel
      treffen wir einen jungen Dänen, der Chinesisch spricht, dem wir noch allerlei Fragen stellen können, um einiges hier besser zu verstehen. Wir haben einen schönen letzten Abend. Wheat, der Hostelbesitzer, schenkt uns ein von der Familie gekochtes Abendessen im Innenhof der Unterkunft. Das bekommen nur Radfahrer:innen, die hier übernachten. Wir sind mal wieder unendlich dankbar, was das Leben so für uns bereit hält. So sitzen wir mit bunt gemischten Menschen, mit Live-Musik von der Bambusflöte am kleinen Lagerfeuer – ich schätze mal, es ist das einzige in der Sechsmillionenstadt.

      Abschließend noch eine kleine Bilderschau zu dem Land, das uns in nur zwei Wochen um so viele Erfahrungen reicher gemacht hat. Die Zeit hat sich sehr intensiv angefühlt. Wir haben uns geärgert, viel gelacht, waren irritiert, angeekelt, überrascht und haben ganz viele Vorurteile abbauen können (und mache bestätigt).

      Südkorea wird sicher ganz anders sein? Oder?
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    • Day 406

      Qingdao

      May 7, 2023 in China ⋅ ☀️ 21 °C

      Nach der Tee-Hauptstadt Hangzhou müssen wir natürlich auch bei der Bier-Hauptstadt Qingdao vorbeischauen. Deutsche Siedler haben hier 1903 die Brauerei Tsingtao gegründet und man braut hier bis heute (inzwischen in chinesischer Hand) ein ganz gut schmeckendes Bier und ist gar die 5. grösste Brauerei weltweit. Bei einer Besichtigung der Brauerei kontrollieren wir genau ob das deutsche Reinheitsgebot eingehalten wird. Nach ausgiebiger Testerei gibt es den Gütesiegel von uns 🤪. Direkt vor der Brauerei befindet sich praktischerweise die sogenannte Bier-Strasse, wo es diverse Bar's mit frischgezapftem Tsingtao gibt. So fliesst zum letzen Abend in China noch das eint oder andere Bier in unsere Kehlen 🍻. Das Wegbier für den Heimweg kann man sich dann auch im Plastiksack mitgeben lassen 👌😂.
      Die 2 Wochen China (leider viel zu kurz, aber wir haben einen Termin in Tokio...) waren super intensiv und nicht minder interessant. Die Menschen sind offen, höflich und besonders in den bereisten Städten modern und fast schon westlich eingestellt. Wir sind auf jeden Fall begeistert und uns sicher das Land nicht zum Letzten mal bereist zu haben. Nun würde es eigentlich weiter per Schiff nach Südkorea gehen. Vor Corona gab es täglich Schiffe über das Gelbe Meer. Nach Corona ist der Passagierverkehr zwischen den Ländern leider immer noch nicht wieder aufgenommen worden. Wir haben lange recherchiert ob es irgendwie eine Möglichkeit gibt, haben diverse Mails gemacht, Telefonate geführt und Einheimische gefragt. Dabei oft völlig verschiedene Antworten erhalten, meist aber das diese nicht fahren. Trotzdem wollen wir es am Hafen von Qingdao noch direkt probieren. Leider sieht es da aber aktuell eher nach einer Grossbaustelle aus und auch eine nette Polizistin kam nach einigen Telefonaten zum Entschluss, das leider nichts geht und dies auch in naher Zukunft nicht ändern wird. So bleibt uns nichts anderes übrig als diese paar 100 km rüber nach Südkorea zu fliegen 🤷‍♂️🤷‍♀️. So werden wir es leider nicht schaffen die Welt auf dem Land- und Seeweg komplett zu umrunden, aber einen kleinen (Flug)-Joker gönnen wir uns doch einfach. 😜
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    • Day 23

      Die letzten chinesischen Impressionen

      February 29 in China ⋅ ☁️ 5 °C

      Bevor wir China verlassen, hier noch ein paar Schnappschüsse aus Qindao und Umgebung mit den alles erklärenden Straßenschildern und äußerst eindrucksvoll und respekteinflößenden Polizeiautos. 😄

    • Day 373–374

      Deutsches Bier am gelben Meer

      October 17, 2023 in China ⋅ ☀️ 23 °C

      Unser letzter Stopp in China ist die Küstenstadt Qingdao, die für fast 20 Jahre unter dem Namen Tsingtao unter deutscher Kolonialherrschaft stand. Man sagt, dies sei auch der Grund dafür, dass Chinas bekanntestes und bestes Bier - das Tsingtao - hier gebraut wird. Dieses wird in der ganzen Stadt in Biergärten ausgeschenkt und an Zapfanlagen frisch in Plastikflaschen abgefüllt.

      Die Innenstadt versprüht ebenfalls deutschen Charme. Statt den üblichen tristen Beton- und Glasfassaden und bunten Tempeln besteht das Zentrum hier aus kleinen schmucken Häusern und großen schlichten Kirchen. Eine Seebrücke führt vom Kurhaus aufs Meer und lädt zum promenieren ein. Da hier die Regeln ernst genommen werden, werden wir gleich darauf hingewiesen, die Fahrräder an der Promenade entlang zu schieben bzw. abzuschließen.

      Auf dem Rückweg vom Abendspaziergang wird es dann doch wieder sehr chinesisch: Im Uferpark tanzen Menschen allen Alters in Aerobic-Kursen zu unterschiedlichen Rhythmen. Verschiedene Sportgruppen tanzen zu TCM (traditioneller chinesischer Musik), Techno-Remixen von eben jener und europäischem Hip-Hop. Daneben nutzen viele die öffentlichen Fitnessgeräte, spielen Badminton im Park oder skaten auf den Wegen. Das in vielen deutschen Städten verbreitete "Sport im Park" wirkt dagegen fast langweilig, das sonst oft starre China hier sehr frei und lebendig.

      Am nächsten Tag passieren wir im Terminal die letzte chinesische Sicherheitskontrolle, von wo aus die MS Golden Bridge V am Abend mit Kurs auf Südkorea ablegt. An Deck lassen wir die Reise durch China Revue passieren und stoßen mit einem lezten Tsingtao an. Als wir ablegen, verschwindet das Land hinter uns schnell im grauen Dunst der Dämmerung. Der Schlafsaal ist fast leer und das Gelbe Meer ist ruhig - beste Bedingungen also für einen erholsamen Schlaf vor dem nächsten Kapitel dieser Reise.
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    • Day 23

      Der heilige Berg Laoshan

      February 29 in China ⋅ ☁️ 4 °C

      Heute ging es in die 1.100 m hohe Berglandschaft des Laoshan. Der Berg ist reich an Mineralquellen, die unter anderem das Wasser für das berühmte Tsingtau Bier liefern, welches in Qingdao gebraut wird. Der legendenumworbene Berg Laoshan galt lange Zeit als "Heimat der unsterblichen Wesen" und ist eine bedeutende Stätte des religiösen Daoismus in China. Es ging zum daoistischen Taiqing-Tempel, der der älteste und wohl schönste seine Art ist. Von diesem "Palast der höchsten Reinheit" ging es zur Laozi-Statue (übersetzte "Alter Meister"), der als Begründer des Daoismus gilt.Read more

    • Tag 243: Dongying bis Shouguang

      November 8, 2023 in China ⋅ ☀️ 20 °C

      Wieder einmal startet der Tag auf achsogleiche Weise. Nachdem wir ordentlich gefrühstückt haben und aufs Freundlichste von den Hotelmitarbeitenden verabschiedet wurden, geht es weiter. Der Tag besteht darin Seitenstreifen entlang zu fahren, an Ampeln anzuhalten, sich an etwas riskanter fahrenden LKWs zu stören und sich zu überlegen, wo wir wohl heute Abend unter kommen werden.
      Im Hotel angekommen überschlägt sich wieder einmal die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft. Gleich drei Angestellte helfen uns die Fahrräder abzustellen und die Taschen nach oben zu bringen, so sehr freuen sie sich über ausländische Gäste.
      Wir beziehen das Zimmer und gehen dann noch etwas essen. Dabei bekommen wir mit, wie auf dem Platz neben dem Hotel ein vielleicht wie man bei uns sagen würde Aerobics Kurs stattfindet. Dabei gibt es zum einen diejenigen, die wohl jedes Mal dabei sind und sich die erste Reihe reserviert haben. Zu unserem Erstaunen machen hier aber auch zufällig Vorbeilaufende mit, die gerade von ihrem Einkauf nach Hause laufen. Immer wieder stellen wir uns die Situation zu Hause vor, wo sich vermutlich niemals eine solch große Gruppe (hauptsächlich 40 bis 60 Jährige) in der Öffentlichkeit zusammenfindet um auf einem Platz an einer vielbefahrenen Straße Sport zu machen. Schon häufiger haben wir kleine Ansammlungen entdeckt, die gemeinsam in der Öffentlichkeit Sport machen, da es unseres Wissens nach nicht viele wie bei uns offene Sporthallen gibt.
      Als wir uns weiter auf dem Platz umschauen, entdecken wir noch eine weitere Gruppe, von denen die meisten gleichartige Röcke tragen und gemeinsam etwas langsamer tanzen. Außerdem bemerken wir eine Gruppe die nichts weiter tut als bedächtig im Kreis zu laufen. Es ist wirklich ein absurder Anblick! :D
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    • Tag 247: Qingdao

      November 12, 2023 in China ⋅ 🌬 8 °C

      Nach unserem Frühstück auf dem Zimmer gehen wir durch die Stadt, besichtigen eine evangelische Kirche in die wir als Deutsche kostenlos hinein dürfen und steigen auf den Hausberg der Stadt, von dem aus man einen guten Blick auf die Stadt hat.
      Danach geht es weiter zum ehemaligen Wohnhaus des deutschen Gouverneurs, das heute als Museum dient. Unter anderem haben hier bereits Emire, Präsidenten und weitere Würdenträger im letzten Jahrhundert übernachtet.
      Auf dem Weg zurück in die Innenstadt beginnt es mir immer mehr und mehr schlecht zu werden. Also gehe ich schonmal zurück ins Hotel, während Lukas noch zur Hafenpromenade weiter läuft.
      Erst nach einer ganzen Weile bessert sich mein Empfinden und wir können schlafen, schon gespannt darauf, ob das Morgen mit der Fähre alles klappen wird.
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    • Tag 246: Jiaozhou bis Qingdao

      November 11, 2023 in China ⋅ ☁️ 8 °C

      Obwohl das Essensbüfett heute wieder einmal genial ist, können wir es nicht so genießen, weil der Speisesaal bitterkalt ist. Daher fällt unser heitiges Frühstück und vermutlich letztes Büfett kleiner aus.
      Weil ich schon früher fertig und gut durchfroren bin, fahre ich schonmal alleine mit dem Aufzug ins Zimmer und werden einen Teil des Weges von einem der Lieferroboter begleitet, die hier in Hotels häufig Essenslieferungen bis zum Zimmer durchführen. Es ist schon etwas merkwürdig und ich hätte gerne gewusst, was das Gerät in dem Moment spricht. Während der Fahrt mit dem Aufzug fällt mir auch auf, wie viele Dinge das Hotel bietet, unter anderem auch ein Swimming Pool und verschiedene Sporträume.
      Die Fahrt nach Qingdao verläuft nur noch durch die Stadt, was aber zum Glück nicht mehr allzu weit ist.
      Das erste Hotel das wir anfahren ist in einem so schlechten Zustand, dass wir uns direkt das nächste heraussuchen. Dort dürfen wir zwar bleiben aber unter keinen Umständen unsere Fahrräder. Also müssen wir nochmal ein Stück weiter und kommen dann zu dem"Kaiserdom", in dem wir für einen einigermaßen guten Preis bleiben und die Fahrräderit ins Zimmer nehmen dürfen.
      Weil wir schon gut Hunger haben gehen wir direkt los durch die Altstadt. Dabei kommen wir an einer Art Music-Festival vorbei, bei dem eine Gruppe zu Popliedern tanzt. Das ist tatsächlich in China das erste Mal, dass wir in China eine etwas offenere, losgelöste Stimmung erleben.
      Außerdem gehen wir noch zur "St. Michaels Kathedrale" und sehen hier ausnahmsweise einmal eine Altstadt, die tatsächlich noch so steht, wie sie vor langer Zeit erbaut wurde. Die Kathedrale, einige Gebäude, das Wohnhaus des ehemaligen Deutschen Gouverneurs und ein paar weitere Kirchen wurden damals von den Deutschen hier errichtet, da Qingdao eine ehemalige deutsche Kolonie ist.
      Es ist irgendwie komisch. Die ganze Zeit war bis auf die Chinesische Mauer keinerlei echte historische (und nicht mit Beton nachgestellte) Kultur zu sehen gewesen und jetzt stehen wir plötzlich in Mini-Deutschland.
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    • Tag 245: Weifang bis Jiaozhou

      November 10, 2023 in China ⋅ ⛅ 10 °C

      Es gibt wieder einmal fantastisches Frühstück, mitlerweile unser Highlight der Tage.
      Der Radtag ist heute wieder einmal nicht sehr spannend da sich weder die Städte in irgendeiner Weise voneinander unterscheiden (wie durch kulturelle Besonderheiten), noch die Landschaft sonderlich schön ist.
      Die Suche nach einem Hotel das Ausländer nimmt erweist sich wieder einmal als schwierig. Als wir dann eins ausgemacht haben, was uns nehmen könnte vertun wir uns auch noch im Eingang und werden von der Rezeptionistin des teureren Hotels glücklicherweise zum günstigeren geführt. Da die Eingänge beider Hotels genau nebeneinander liegen, ist es auch kein Wunder, dass wir gerade das falsche erwischt haben. Als wir dann unser Zimmer betreten, sind wir erstmal etwas erstaunt. Während bisher jedes Zimmer mehr oder weniger gleich aussah, ist dieses fast doppel so groß und so können wir problemlos unsere Fahrräder reinschieben.
      Wir gehen wieder etwas essen und dann bald schlafen.
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    • Tag 244: Shouguang bis Weifang

      November 9, 2023 in China ⋅ 🌬 11 °C

      Nach gutem Frühstück starten wir etwas gemütlicher in den Tag, da wir nur 50 km zu fahren haben.
      Was uns heute besonders erstaunt, sind die kleinen Pavillions, die teilweise über den Wartebuchten der Fußgänger und Fahrradfahrer gespannt sind und vor Regen und im Sommer sicher auch vor der brennenden Sonne schützen sollen. Immer wieder sind uns diese aufgefallen, allerdings nie so oft wie heute.
      Ansonsten fahren wir an einem halb offenen Stadion und einer Konfutius-Statue vorbei und kommen dann schon zu unserem Hotel. An der Anmeldung bekommen wir direkt einen Tee angeboten und Unterstützung bei unserem Gepäck.
      Weil wir noch nichts zu Mittag gegessen haben, gehen wir in die Mall gegenüber und suchen uns dort ein "Hot Pot"-Restaurant. Hier bekommt jeder Gast eine Plastikschüssel in Form einer Waschschüssel und darf in dieser sein individuelles Gericht zusammenstellen, indem er aus einem Kühlregal Lieblingsnahrungsmittel mithilfe einer Zange herauspickt. Diese werden dann zu einer Suppe verkocht. Bezahlt wird pro Kilo und mögliche Zutaten sind Spiegeleier, Nudeln, Pilze, Reisbällchen, verschiedenes Fleisch, Kohl, Salat, Mais und vieles mehr. Am Schluss sucht man sich dann noch die Geschmacksrichtung besiehungsweise den Schärfegrad aus. Eigentlich eine interessante Idee und zusammen zahlen wir keine 6€.
      Danach machen wir es uns noch ein bisschen im Zimmer gemütlich, nachdem wir die nicht sehr artgerechte Haltung einiger kleiner Fische in der Mall beobachtet haben. Im Kinderbespaßungsbereich stehen dort nämlich ein paar große Aquarien mit unzähligen Fischen, aus denen Kinder jeden Alters Fische mit Bechern Angeln können. Bezahlt wird nach Zeit. Also prinzipiell geht es darum, so schnell wie möglich so viele Fische es geht zu fangen. Zum Glück ist die Mall quasi wie leer gefegt und die Fische können stressfrei ihr Leben im trostlosen Glaskasten genießen.
      Abends essen wir im Zimmer Obst mit Brot und Joghurt, ein gewohntes Essen aus Westchina, und lassen den Tag ausklingen.
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    You might also know this place by the following names:

    Shandong Sheng, Shandong, Province de Shandong, 山东

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