Colombia
San Andrés

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20 travelers at this place:

  • Day22

    Hallo San Andres!

    January 17 in Colombia ⋅ ⛅ 26 °C

    San Andres, eine Insel die geografisch gesehen eher zu Nicaragua gehören sollte, aber zu Kolumbien gehört.

    Ich bin heute morgen um kurz vor 7 zum Flughafen gefahren und war froh, dass ich so früh da war, da an dem Schalter einiges los war. Nachdem ich mein Gepäck aufgegeben hatte (diesmal 11 Kilo, weil ich einiges im Hostel in Cartagena gelassen habe), musste ich mir ein Touristenticket für die Insel kaufen, weil diese als "Naturschutzgebiet" gilt. Wenn sich denn die Einwohner daran halten würden..
    Naja. Los ging es mit einer Stunde Verspätung, einfach, weil sie an einem Gate zwei Flugziele abgerichtet haben. Gleichzeitig. Dass die Leute überhaupt in die richtigen Flieger stiegen, grenzt an ein Wunder.
    Bevor man den Flieger besteigen durfte, wurde man erstmal abgetastet. Und zwar vor der Landebahn. Naja. Und dann saßen wir im Flieger und es ging immernoch nicht los, wie gesagt über 1 Stunde Verspätung hatten wir.

    Schon bei der Landung hat man überall achtlos weggeworfenen Müll gesehen. Zwischen all den Häusern, in denen die Menschen leben. Traurig.
    Ich nahm ein Taxi zum Hostel, checkte ein und lieh mir für 2 Tage nun einen Roller. Damit habe ich die Insel umrundet. So schön sie auch wirklich ist, wäre der ganze Müll nicht, wäre sie um einiges schöner. Aber das erklärt sich ja von selbst.
    Das Wasser ist unglaublich! Der Hammer. Auch die Palmen sind mega schön. Leider aber gibt es keinen richtigen Strand, jedenfalls keinen, wie man ihn sich in der Karibik vorstellt, mit Puderweißem Sand und Palmen. Es gibt entweder Palmen und Gras oder nur Sand, und dann ist auch alles bebaut.
    Mein ursprünglicher Plan nach Providencia, die kleinere, naturbelassene Nachbarinsel zu besuchen ist ins Wasser gefallen. Ich kann nicht übersetzen, weil keine Boote wegen zu starkem Wellengang gehen, und dadurch sind die Flüge aktuell dreimal so teuer. Und für 3 Tage bin ich dies nicht bereit auszugeben. Ich werde es mir hier irgendwie schön machen.

    Als ich dann so herumfuhr, immer schön am Meer entlang, kam ich plötzlich, ohne es zu merken am Ausgangspunkt an. Aber ich wollte doch irgendwo halten, mich abkühlen, etwas essen. Also noch einmal, gleiche Runde. Ich hatte auch schon eine Idee, worauf ich Lust hatte: auf der ersten Fahrt habe ich eine Art "Freizeitbad" entdeckt. Mit Sprungbrett und Rutsche ins Wasser. Voll mit Menschen, kostete Eintritt. Direkt daneben jedoch war eine Bar, da saßen auch Leute mit Blick aufs Wasser. Da wollte ich hin. Es wurde kein Eintritt verlangt. Es gab auch ein Sprungbrett. Man konnte kostenlos Schnorchelausrüstung leihen. Einer der dort arbeitete, Michael, bot mir an, mir einige Sachen zu zeigen. Er warf mir Schnorchel, Maske und Flossen zu und sprang kurz darauf ins Wasser.
    Er zeigte mir eine Höhle, die nur vom Wasser aus betretbar ist. Dort saßen wir eine Weile und unterhielten uns. Oben war ein Loch durch das Licht schien. Der Boden der Höhle war Rostrot-Golden und glänzte und schimmerte. Ich wünschte ich hätte eine Unterwasserkamera, die ich hätte mitnehmen können. Er erzählte mir, dass er und seine Freunde dort häufig die Abende, vorallem wenn es schon dunkel ist verbringen.
    Die Unterwasserwelt ist leider nicht ganz so spektakulär wie in Südostasien und dennoch habe ich einige Fische gesehen.
    Später führte er mich auf die "Klippe" in ein Becken gefüllt mit warmen Wasser. Es war eine scharfkantige Koralle. Es tat mir eher weh, als dass ichs genießen konnte. Dafür lachte er mich aus.
    Irgendwann hatte ich jedoch genug von Wasser und wollte trocknen und weiterfahren.
    Ich gab ihm ein Trinkgeld, bezahlte mein Essen und fuhr dann los.

    Auf der Straße wurde ich von der Polizei gestoppt. Als dies geschah dachte ich, ja toll jetzt wollen sie dich abziehen. Wollte schon meinen internationalen Führerschein zücken. Den wollten sie garnicht sehen. Sie sagten mir lediglich, dass ich ab 18 Uhr hier nicht mehr langfahren sollte und vorsichtig, mit offenen Augen durch die Gegend fahren soll. Es sei bei Einbruch der Dunkelheit zu gefährlich, da die Straße unbeleuchtet und die Gegend nachts zu meiden sei. Ansonsten durfte ich weiterfahren. Es war zum Glück erst 17:20, genug Zeit um zum Hostel zurück zu kommen, was ich so oder so vor hatte.

    Frisch geduscht machte ich mich noch auf den Weg zu einem Restaurant. Und nun bin ich wieder zurück, liege in der Hängematte und chille. Eigentlich hätte ich gerne noch mit jemandem zuhause geschrieben, aber da machen mir die sechs Stunden Unterschied einen Strich durch die Rechnung.
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  • Day23

    Inselleben

    January 18 in Colombia ⋅ ⛅ 26 °C

    Eigentlich habe ich heute nichts großartiges getan. Ich bin mit dem Motorroller zum Strand gefahren, habe dort gefrühstückt und einen leckeren, frischen Saft getrunken.
    Dann habe ich mich ein wenig hingelegt. Es war sehr voll dort. Aber da es nicht viele wirklich schöne Strände gibt, ist klar, weshalb dort alle waren.
    Das Wasser ist unglaublich.
    Später bin ich weiter gefahren. Zu einem anderen Strand. Auch dort lag ich eine Weile, bin auch ins Wasser rein, zum Schwimmen allerdings ungeeignet, da es extrem flach war. Zum abkühlen hats gereicht.

    Später bin ich auf den Berg zur 1. Baptistischen Kirche. Dort bestieg ich den Turm. Den erreichte man nur durch eine Steile Treppe und eine kleine Öffnung am Dach. Oben war alles ungesichert. Ein mulmiges Gefühl da oben zu stehen. Aber die Aussicht war genial. Man konnte in alle Richtungen blicken, über die ganze Insel.

    Auf dem Rückweg habe ich mich verfahren.

    Und nun liege ich in der Hängematte, muss noch zum Supermarkt und für mein Abendessen einkaufen. Aber ich habe keine Lust aufzustehen.
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  • Day24

    Hostelwechsel

    January 19 in Colombia ⋅ ⛅ 27 °C

    Eigentlich wäre ich jetzt auf Providencia. Der naturbelassenen, kleinen Schwesterinsel. Aber es fahren ja keine Katamarans. Mein Hostel war voll und nun musste ich in ein anderes wechseln. Hatte es mir schlimmer vorgestellt, aber es geht schon. Das andere war eben gemütlicher. Dafür bin ich nen Kilometer näher an einem Strand.

    Und ich habe Bauchweh, schon wieder. Es ist glaub einfach nicht mein Land, was das betrifft. Also habe ich nicht viel gemacht, sondern bin irgendwann losgezogen und habe mich einfach an den Strand gesetzt und gelesen. Mehr nicht. Bis es dunkel wurde und dann das Leben im Zentrum der Stadt erwacht ist. Plötzlich waren ganz viele Menschen unterwegs. Und eine tolle Stimmung kam auf. Dann machte ich mich dann auf zur Bar nach oben unseres Hostels, die aber noch geschlossen war. Aber ein Foto von oben könnte ich dennoch machen.
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  • Day25

    Nichts zu tun auf dieser Insel

    Yesterday in Colombia ⋅ 🌙 26 °C

    Ist tatsächlich so. Heute morgen hat es geregnet. Die gebuchte Tour habe ich dementsprechend auf morgen verschoben.
    Dann beschloss ich mein Tablet aufzuladen und die Klimaanlage, die bis 11 Uhr an ist, noch zu genießen, da die Luftfeuchtigkeit bei über 80% lag.
    Danach machte ich mich auf den Weg zum Strand, chillst dort. Las ein wenig. Und stellte fest, dass die Menschen alle anderen mit ihrer Musik beglücken möchten. So durfte ich zu Bestzeiten sogar 12 Liedern gleichzeitig zuhören. Ein wenig anstrengend, da ein Lieblingslied zu finden. Meine Ohrhörer haben leider nichts gebracht, da meine Musik übertönt wurde. Da war das Chaos in meinem Kopf genug.
    Ich vermute dahinter verbirgt sich ein Statussymbol, je größer deine Box, desto lauter die Musik, desto cooler bist du. Oder so. Aufjedenfall waren die Boxen alle in Handgepäckkoffergröße.
    Interessant.

    Als dann irgendwann ein mehr oder weniger starker Wind ging (es windet dort andauernd) und einen Palmenast(?) runterwehte, der beinah mich und ein neben mir spielendes Kind erschlagen hätte, packte ich meine Sachen zusammen und beschloss im Hostel noch Netflix zu schauen.

    Und nun sitze ich in einem Restaurant und warte auf meinen Wrap.
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  • Day86

    San Andres

    November 25, 2017 in Colombia ⋅

    Wir dachten schon es war ein Fehler nach San Andres zu fliegen. Die Wettervorhersagen, auf welche man aber hier definitiv nicht gehen kann, versprachen nicht so viel Gutes. Nachdem es die ersten zwei Tage nicht wirklich schön war und am Abend teils monsunartige Regengüsse niederprasselten, wurde es die letzten zwei Tage noch richtig sonnig. Die Insel der 7 Farben zeigte sich von ihrer besten Seite und es ist einfach traumhaft schön hier. Damit wir die gesamte Insel erkunden konnten, mieteten wir uns einen Roller. Helm gabs natürlich wiedermal keinen und auch einen Ausweis benötigte der Vermieter nicht...
    Wir "tuckerten" mit dem Roller durch die Insel und genossen die teils menschenleeren Strände. Die Strandbars werden von Rastafaris geführt, welche einem schon mal eine Joint anbieten und Peace and Love predigen. Am zweiten Tag wollten wir noch etwas in den Riffs schnorcheln gehen. Leider stellte sich die Tour als sehr touristisch heraus. Neben der Johnny Cay Insel, welche traumhaft, aber total überlaufen war, gings dann an ein kleines Riff, wo sich hunderte Leute tummelten und es auch nicht so viele Fische zu sehen gab. Der Abstecher nach San Andres hat sich aber definitiv gelohnt, die traumhaften karibischen Strände und das kristallklare Wasser waren absolute Highlights. Zudem gabs beim Black Friday-Ausverkauf eine Gopro und neue Sonnenbrillen.
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  • Day353

    San Andrés, Columbia

    May 1, 2018 in Colombia ⋅ ☁️ 31 °C

    750km (470mi) off Columbia's north coast lies the tiny Colombian island of San Andrés nestled in the Caribbean Sea. Andreas and I stayed in a secluded jungly hotel with open walls and mosquito nets. As we were the only guests, the owner Diego spent a lot of time showing us around the island and his favorite dive spots. He told us about his time as a teenager smuggling drugs into the US through Miami in the 80s and the hardships that came with living in Columbia during that time.

    A two minute walk from our hotel produced some of the best snorkeling we have ever done. In the bathtub warm waters, we saw coral forests, hundreds of fish of varying sizes and colors, and dove through caves. We also had one of our top SCUBA diving experiences. We again saw hundreds of fish, dove through caves, posed with underwater statues, saw an old shipwreck, and were startled by a huge barracuda (all with no wetsuit)! We spent our last day riding bikes around the island with another couple, stopping along the way for cold beers and dips in the ocean. The island is truly a beautiful tropical getaway.
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  • Day115

    San Andres

    May 28, 2017 in Colombia ⋅

    San Andres is a beautiful little Colombian island in the Caribbean, off the coast of Nicaragua. It was so perfect and I had the best person to share it with (Josh, obviously). Think - white sands, clear waters

    When we arrived, we got picked up and taken to our cabana. We were staying in a posada run by a lovely lady named Gloria. It's so homely and has lots of wildlife around - hummingbirds, chicks, etc. As it was the evening when we arrived we went out for some dinner and a few drinks.

    The next day the sun was shining and we got up to make breakfast. After that we walked around the town looking for somewhere to do my laundry (but I has forgotten it was Sunday and everywhere was closed) and we had a coffee and went to the beach in the main town Sprat Bight. The sea is clear blue - the bluest I've probably ever seen - and so warm. We laid on the beach and had some beers. Josh got a bit burnt and had to cover up.

    Everyone drives round the island in beach or golf buggys so the next day we went to the car rental to rent one for the day. This was so fun because we were able to drive round and explore the whole island. It's only about 10-15km long so it's not huge and you could probably drive round it in less than an hour.

    We spent the whole day driving round and stopping off at places on the way. We stopped off at Morgan's Cave which is where Captain Morgan's rum originates from. Although it was a bit touristy, the cave itself was actually really cool. I never knew that Captain Morgan was an English pirate who came to San Andres to hide his treasure!

    After we continued to drive and stopped off at a few beaches on the way to Rocky Cay. Rocky Cay is a beautiful beach with white sands and clear blue seas. We spent the rest of the day there, and then eventually drove the buggy back to the town to give it back to the rental. This was made more difficult by the fact that half of the roads in the central were closed and the one-way system made it confusing.

    On our last day, as Johnny Cay was closed, we decided to go back to Rocky Cay. We got the bus and then had some lunch - the most amazing (and huge) fresh red snapper fish with so much meat on it. We went and chilled on the beach until it started to torrential rain. We thought the rain would pass quickly but we had to wait for two hours and then get the bus back to the town. After we dried off we made some dinner and had some drinks before getting an early night for our flight the next day.

    It's been so nice being in paradise. The people here are so friendly as well. It's felt more like a holiday than travelling with Josh. Everything is so easy and tranquilo here.
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  • Day41

    San Andrés

    June 16, 2018 in Colombia ⋅ ⛅ 28 °C

    Nach Minusgraden und Schnee fand ich mich zwei Tage später in einer anderen Art von Paradies wieder: weißer Sandstrand, Palmen und türkisfarbenes, 29° warmes Wasser - San Andrés war ein Karibiktraum!

    Die kommenden Tage habe ich in Begleitung mit Besuch aus Mexiko verbracht. Von Bogotá aus (auch diesmal konnte die Stadt nach einem kleinen Ausflug ins Zentrum nicht überzeugen) ging es per Flugzeug Richtung Tropen und Paradies. Ein wenig Wärme hatte ich mir durchaus verdient, doch dafür musste ich noch am Flughafen eine Tourismusgebühr von etwa 30€ zahlen.
    Als ich endlich aus dem Flieger stieg, konnte ich die Wärme sofort spüren. Es war heiß und feucht und weckte in mir nur den Wunsch endlich ins karibische Meer zu springen. Also schnell in die Unterkunft, Sachen abgestellt und ab an den Strand. Dieser war um ehrlich zu sein völlig überfüllt, aber das Wasser dennoch herrlich. Noch am gleichen Tag bin ich zum ersten Mal Jetski gefahren und habe nun ein weiteres Hobby! Es macht einfach wahnsinnig viel Spaß damit über das Meer und die Wellen zu preschen.
    Die Tage in San Andrés waren gefüllt mit Strand, Meer und unheimlich gutem Essen. Es gab so viel tollen Fisch und ich habe mich an einige neue Dinge wie Octopus oder Muscheln gewagt.
    Trotz Regenzeit regnete es nur einmal und wir wurden den Rest der Zeit mit Sonne verwöhnt. Das lud dazu ein die Insel per Moped zu erkunden und ein paar einsame Strände zu entdecken. Auf die Nachbarinsel Providencia haben wir es leider nicht geschafft, jedoch ist auch San Andrés gerade für seine Korallenriffe berühmt und gilt als eines der schönsten Tauchgebiete. Wir wurden nicht enttäuscht und so gab es diverse farbenfrohe Korallen, Mantarochen und unzählige Fische zu beobachten. Nur die Schildkröten versteckten sich mal wieder. Der Weg ins Wasser war ein wenig gewöhnungsbedürftig. So mussten wir von den Klippen ins Wasser springen und auf gleichem Weg wieder hinaus - in kompletter Tauchausrüstung. Auch bin ich diesmal zum ersten Mal bis auf 30m unter Null getaucht. Zum Glück ohne Probleme, aber die Luft atmet sich bei dem Druck schon schneller weg.
    Den letzten Abend wollten wir eigentlich noch einmal tanzen gehen und an meinen Salsakünsten feilen. Die Wahlen machten uns jedoch einen Strich durch die Rechnung. Es wurde weder Alkohol verkauft, noch hatten Bars oder Clubs an einem Samstag geöffnet, um das Urteilsvermögen nicht zu beeinflussen. Hat alles nichts geholfen, denn gewonnen hat wieder ein korrupter Politiker und so setzt sich die Regierung für die nächsten vier Jahre wieder aus einer Handvoll einfluss“reicher“ Individuen zusammen.

    So konnten wir jedenfalls das Spiel Mexiko gegen Deutschland ausgeruht verfolgen. Natürlich habe ich auf Deutschland gesetzt. Ein großer Fehler, denn nun muss ich das mexikanische Trikot aufgrund einer Wette für einen ganzen Monat lang jeden Tag tragen, da ich den Mund zu voll genommen habe.

    Insgesamt war das fast einsame Inselleben wirklich erholsam. San Andrés ist wunderschön, nur ein wenig überfüllt und teuer.
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  • Day57

    San Andres Island, Kolumbien

    January 16, 2018 in Colombia ⋅

    San Andres? Wollten wir nicht nach Providencia? Eigentlich schon, aber bei aller Planung bleiben manchmal Dinge auf der Strecke, so wie in diesem Fall das Buchen von Flügen oder der Fähre von San Andres nach Providencia... So sind wir für 4 Tage auf San Andres gestrandet (leider nicht alleine, sondern mit Horden reiselustiger Kolumbianer, es sind immer noch Weihnachtsferien). Ist aber nicht so tragisch, auch hier gibt es schöne Strände! Von denen ist aber erstmal nichts zu sehen, denn es stürmt und regnet ganz gewaltig - so haben wir uns die Karibik nicht vorgestellt! Tauchen im drittgrößten Korallenriff der Welt ist erstmal nicht, weil die Wellen zu hoch sind. Also bleiben wir erstmal an Land und mieten einen Roller für die Umrundung der nicht allzu großen Insel (30 Kilometer entlang der Küste). Vor allem auf der Westseite schlägt uns der Wind die Gischt der meterhohen Wellen ins Gesicht. Nach der Mittagspause beschließt unser treuer Roller, den Geist bzw. die Batterie aufzugeben und nicht mehr anzuspringen. Das Warten auf den Ersatz dauert mehr als zwei Stunden, weil der Bote mit dem sintflutartigen Regen zu kämpfen hat... Wir verlieren derweil haushoch in Fifa gegen unsere Gastgeber. Per Coinflip entscheiden wir am Abend über unsere nächste Unterkunft und hoffen für besseres Wetter am nächsten Tag.
    Und tatsächlich scheint zunächst die Sonne! Wir fahren zu Rocky Cay, einem Strand mit vorgelagerter Insel, zu der man durch brusthohes Wasser laufen kann. Das eigentliche Highlight aber liegt dahinter: ein 60 Jahre altes Metallwrack, dessen obere Etagen noch aus dem Wasser schauen. Wir schwimmen durch den löchrigen Rumpf und klettern über verrostende Treppen höher und höher bis auf das alte Deck. Auf dem Weg zurück nach unten lockt eine Abkürzung: durch ein großes Loch kann man durch die Wand mehrere Meter bis hinunter ins Wasser springen!
    Danach erkunden wir im durchsichtigen Kajak das Labyrinth des Mangrovenwaldes rund um den "Old Point". Rund um die ins Wasser ragenden Wurzeln leben unzählige Fische, riesige Schnecken und Seegurken. Leo zähmt sogar eins der wilden Einhörner (siehe Fotobeweis)!
    Der schönste Strand ist definitiv auf der kleinen Insel Johnny Cay 2 Kilometer vor der eigentlichen Küste zu finden. Leider wissen das auch die Kolumbianer, und so gleicht das Inselchen eher einem gigantischen Foodcourt. Eric nutzt die Gelegenheit, um seinen Beach-Body vor den Augen schmachtender Kolumbianerinnen zu stählen - biste brown, kriegste Fraun. Nächster Stopp der Tour: Acuario, ein kleiner Streifen Sand umgeben von klarem Wasser und Korallen, wie gemacht zum Schnorcheln! Und dann gibt es noch die Stachelrochen, die sich am Rand des in die Tiefe abfallenden Meeresboden tummeln. Für den Tauchschein hat es dann leider zeitlich nicht mehr gereicht, aber das holen wir bei der nächsten Gelegenheit nach!
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  • Day165

    San Andres

    February 11, 2017 in Colombia ⋅

    Von Bogota aus flogen wir nach San Andres. Da die Hostels alle recht teuer sind und die meisten eh schon ausgebucht waren, mieteten wir ein Appartement. Auf der Suche nach einem Abendessen merkten wir, dass auch die Restaurants teurer sind als auf dem Festland. Der Preis des Appartements war nur dank der guten Lage halbwegs gerechtfertigt. Es gab zwei Zimmer und ein Fenster. Die Küche war sehr improvisiert, es gab keinen Dampfabzug und es krabbelte, wenn man das Licht anmachte. An einem Morgen hatten sie den Strom abgestellt, was ziemlich doof ist, wenn das Wasser in den 2. Stock mit Strom gepumpt wird. Noch dümmer, dass die Toilette nicht funktioniert, wenn Marc's Darm auch nicht so richtig funktioniert... Wifi gab es auch keins, aber wir waren nicht die Einzigen, die mit dem Handy im Gesicht in der Nähe des Coffeshops sassen😉 Die Woche verging wie im Flug! Wir genossen den wunderschönen, weissen Strand. Das Meer war von türkis bis dunkelblau. Auch Unterwasser war es wunderschön. Die Sicht war der Hammer, stahlklar. Für einen Tag mieteten wir ein Roller und fuhren um die Insel herum. Für einmal hatte es nicht so viele Gringotouristen, sondern mehr Kolumbianer, die vom Festland kommen. Auf der Ostseite, auf der wir waren, windete es oft, so dass die Temperaturen gerade angenehm waren und man den Kitesurfern zuschauen konnten. Auf der anderen Seite war es fast windstill und das Wasser schön flach, ruhig und klar. Von San Andres flogen wir dann über Panama schon zu unserem letzten Stop unserer Südamerikareise. Unglaublich wie schnell die Zeit vergeht, wir können es fast nicht glauben. Aber jetzt geniessen wir erst einmal Rio de Janeiro😀
    PS. Eine Speicherkarte hat anscheinend den Geist aufgegeben. Falls noch etwas zu retten sein wird, folgen noch Bilder von der normalen Kamera😢
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You might also know this place by the following names:

San Andrés, San Andres, Сан Андрес, ایسلا ده سان آندرس, 산안드레스, San Andresas, سان آندرس, Сан-Андрес, سان اندریس، سان اندریس و پروودینسیا, 圣安德列斯

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