Cuba
Cayo Loco

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9 travelers at this place:

  • Day3

    01:20 Uhr, unser Freund der Hahn ist wieder erwacht und hat sich offenkundig wiedermal mit der Zeit vertan 😒

    02:20 Uhr, ein Hund hat etwas Böses entdeckt, dass wild verbellt werden muss

    03:00 Uhr, lieber Hahn: es ist noch immer Nacht!!

    Um halb 5 dann läutete unser Wecker und wir bekamen wieder ein großartiges Frühstück ☺️ Frank wollte noch ein Erinnerungsfoto mit uns machen (was um 5 Uhr morgens nach dem Hahn und dem Hund recht fies ist) und wir machten uns auf den Weg zur Busstation. Dort empfingen uns ein Rudel wild bellender, knurrender und teils kämpfende Straßenhunde. Eine Britin meinte, dass diese 12 Hunde sie durch das ganze Dorf begleitet haben, knurrend und bellend. Gibt auch schöneres um die Uhrzeit.

    Aber wir bestiegen den sehr gut klimatisierten Bus (was für meine Gesundheit nicht so förderlich war, ich bin nämlich seit Tag 3 ziemlich erkältet) und machten uns auf den Weg in das 8h entfernte Cienfuegos. Die Reise war wider Erwarten recht kurzweilig und so kamen wir gegen halb 3 in der „Perle des Südens“ mit seinen rund 160.000 Einwohnern an. Cienfuegos ist nach einem spanischen General benannt und nicht, wie alle meinen, nach dem zweit bekanntesten Freiheitskämpfer nach Che Guevara. Aber der Volksheld Cienfuegos soll angeblich hier die beste Paella Kubas zusammen mit Fidel Castro gegessen haben, bevor sie nach Havanna aufbrachen um eine kleine Revolution zu starten 😄😄

    Entgegen dem lauten und etwas baufälligen Havanna, dem sehr ländlichen und bäuerlichen Viñales, präsentiert sich Cienfuegos sehr sauber und hat wunderschöne Kolonialbauten. Da wir etwas geschlaucht durch die Fahrt und meine Krankheit waren, haben wir nur einen kurzen Spaziergang durch den Parque de José Martí gemacht, uns die Kathedrale (etwa die Größe einer uns üblichen mittelgroßen Dorfkirche) uns den einzigen Triumphbogen Kubas angesehen und haben eine sehr köstliche Platte mit Meeresgetier gegönnt.

    Unser Host Maria hat eine tolle Bar auf ihrer Dachterasse uns so ließen wir den Tag mit Bahama Mama und Piña Colada, einer Zigarre und einem tollen Blick über die Stadt und der dahinter untergehenden Sonne ausklingen. Achja, 2 Musiker kamen dann auch noch, die uns einige ihrer beste Stücke dargebracht haben 😄

    Wir sind schon sehr gespannt, was der morgige Tag so bringt, auf jeden Fall gefällt uns diese Stadt wirklich wirklich gut :)

    ¡Hasta mañana!
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  • Day2

    Tag 4 in Viñales

    April 2 in Cuba

    Nachdem uns der Hahn wach gekräht hatte, wurden wir von unseren Hosts mal wieder mit einem grandiosen Frühstück aus Brot, Marmelade, Käse, Kuchen, Eiern und viel viel frischem Obst überrascht. Es ist wirklich so, dass egal wo auf der Welt die ärmsten die großzügigsten sind. Das casa unserer Hosts ist wirklich sehr bescheiden, noch nicht ganz fertig gestellt und entspricht bei weitem nicht den europäischen Standards... die Herzlichkeit der Gastgeber macht das alles tausendmal wett.
    Gut gestärkt vom Frühstück führte unser Host Frank (Daily’s Onkel) uns hinein in das Tal zu einem seiner amigos, der bereits mit 3 Pferden auf uns wartete. Hinein in den Sattel - natürlich ohne Helm, Kubaner sind ja da sehr schmerzbefreit - und los ging es durch eine wunderschöne Landschaft aus Mogotes (den speziellen Bergen) und Tabakfeldern. Wir sahen außerdem alle Arten von Pflanzen: Limone, Ananas, Mango, Banane... viele erkannten wir auch als unsere Zimmerpflanzen wieder :-)
    Der erste Stop war an einer Kaffeefarm, wo uns alles über den Prozess von der Pflanze zur gerösteten Kaffeebohne erzählt wurde und wir einige Bohnen zum Touristenpreis mitnahmen.
    Der zweite Stop war eine Tabakfarm, wo uns ebenso der ganze Prozess vom Samen zur Zigarre erklärt, vor uns eine Zigarre gerollt wurde und wir selbst auch welche - frisch in Honig gedippt - probieren durften. Köstlich! Natürlich fand auch hier die Tour den krönenden Abschluss in einem Verkaufsgespräch - statt der angebotenen 30 kauften wir 10 Zigarren und ritten danach weiter durch das Tal.
    Gegen Mittag waren wir wieder zurück und gingen erst einmal Mittag essen und einen Cocktail genießen. Nach einer kurzen Siesta auf der Terrasse in unserer casa ging es dann für uns zu ‚El Paraiso‘ - einem Bio-Bauern mit Restaurant und einem einmaligen Ausblick über das Tal. Nach einem Essen, welches eine ganze Familie hätte ernähren können - alles bestehend aus frischem Gemüse, welches auf dem Bauernhof angebaut wird sowie Reis und Bohnen, nahmen wir Platz auf einer Aussichtsplattform und warteten auf den Sonnenuntergang. Währenddessen konnten wir sogar Kolibris aus nächster Nähe beobachten.
    Danach ging es für uns heimwärts. Den ganzen Weg lang folgte uns ein kleiner brauner Strassenhund, welcher sich wohl uns als seine neuen Besitzer ausgesucht hatte. Leider konnten wir ihn nicht mitnehmen :-(
    Dann gegen 21:30 Uhr ging es für uns ins Bett, am nächsten Tag war früh Tagwache mit Frühstück um 5 und einer 8stündigen Busfahrt nach Cienfuegos um 6:30 Uhr.
    Also: buenas noches!
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  • Day6

    Cienfuegos

    February 8, 2017 in Cuba

    Gleich nach dem Frühstück machten wir uns auf um die Stadt Cienfuegos zu erkunden. Auf dem Weg in's Zentrum, an einer kleinen Tankstelle, mussten wir nach insgesamt 700 gefahrenen Kilometer das erste Mal den Tank auffüllen. 40 Liter kosten umgerechnet 50 Franken. Die Suche nach einem Parkplatz gestaltete sich schwierig, nach einer Weile und mit etwas Glück hatten wir dann aber per Zufall eine Lücke in der ersten Reihe gefunden.

    Cienfuegos hat in der Stadtmitte einen schönen Park zum verweilen und rundherum Gassen mit Märkten, Läden, Restaurants aber auch typisch kubanische Wohnhäuser.

    Bevor es weiter nach Trinidad ging wollten wir zu Fuss noch einen Abstecher auf die Halbinsel "La Pina" machen. Nach einer Stunde erfolgloser Suche irgendwo im Aussenquartier/Slum haben wir das Vorhaben abgebrochen und sind weiter gezogen.

    Nach 1.5 Stunden fahrt und ein, zwei Boxenstopps (Luzia fühlte sich heute nicht so besonders...) haben wir Trinidad erreicht, das Zimmer bezogen und den Tag bei 30 Grad auf der Terasse ausklingen lassen.
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  • Day14

    Catedral de la Purisima Concepcion

    September 7, 2016 in Cuba

    Die Catedral de la Purisima Concepcion mit ihren asymetrischen Türmen wurde 1869 im neoklassizistischen Stil erbaut und trägt bunte Kirchenfenster aus Frankreich mit den Bildnissen der zwölf Apostel. Den Altar dominiert eine Satue der Jungfrau Maria, eingerahmt von einem blau-goldenen Säulentempel. Die bei Restaurationsarbeiten auf Wänden entdeckten chinesischen Schriftzeichen vom Ende des 19. Jhs. verweisen darauf, dass die Stadt zu jener Zeit ein Chinesenviertel besaß.Read more

  • Day14

    Teatro Tomas Terry

    September 7, 2016 in Cuba

    Das Teatro Tomas Terry, eines der prunkvollsten Theater Kubas, ist mit Edelhölzern, goldenem Stuck und Deckenfresken vom Camilo Salaya verziert. Im Eingangsbereich steht eine Marmorstatue des venezolanischen Industriebarons Terry, der den Bau finanzierte. Das Theater bietet 1.200 Zuschauern auf drei Ebenen Platz und verfügt über eine ausgefeilte Technik, die das Parkett auf Bühnenniveau anheben kann. 1890 wurde der Kulturtempel mit der Oper Aida eingeweiht.Read more

  • Day14

    Palacio Ferrer

    September 7, 2016 in Cuba

    Der mit Marmor und Mosaiken verzierte Palacio Ferrer im Neorokokostil beherbergt die Casa de la Cultura. 1920 quartierte sich Opernsänger Caruso hier ein. Der prächtige Aussichtsturm wartet noch auf seine Restauration. Trotzdem ist er besteigbar umd bietet einen schönen Blick über den Parque Marti und den Hafen.

  • Day8

    Plantagen, Plantagen

    May 11, 2016 in Cuba

    Heute haben die Geschäfte geöffnet. Endlich können wir die gewünschte Fahrradtour durch Tal machen. Doch dann die Ernüchterung: Es gibt keine geführte Tour. 😔 Die Stimmung sinkt kurzzeitig. So schnell geben wir aber nicht auf und finden tatsächlich einen Guide (Davide), der für uns eine private Tour macht, ¡corres!
    Wir fahren zu einer Tabakfarm, einer Kaffeefarm und zu einer Secret Cave. Dort kommen aufgrund des beschwerlichen Aufstiegs und der zugewucherten Wege Indiana Jones Gefühle auf. Davide ist enttäuscht, dass wir nicht so viele Fotos in der stockdunklen Höhle machen wollen.
    Auf der Tabakfarm paffen wir eine in Honig getauchte Cohiba. Bei Nico sieht es gekonnt aus, mich lachen die Farmer aus.
    Völlig fertig kommen wir wieder im Zentrum an und wollen nur noch Rum. Erfreulicherweise gestaktet sich der Rumkauf einfacher als der von Wasser und Cola (das wird uns am nächsten Tag noch richtig ärgern). Dafur erstehen wir noch eine monströse 7up Flasche. Der Abend ist gerettet. Zusammen mit den Schwaben lassen wir es uns in Schaukelstühlen auf der Veranda gut gehen.
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  • Day11

    Cienfuegos & El Nicho

    May 14, 2016 in Cuba

    Früh morgens ging es weiter nach Cienfuegos. Wir verabschiedeten uns von Corinna, Thomas und Stefan, denn die 3 nahmen ein anderes Taxi. Da uns am Vorabend auffiel, dass unser Geld gerade noch so für das Casa reichte und weder die Bank noch auf hatte, noch der Automat Mastercard kompatibel war, lief Nico vor der Abfahrt zur Bank um Geld zu tauschen. hört sich ja eigentlich einfach an. Aber wir sind auf Kuba. Zeit hat keine Bedeutung. Außer beim Feierabend. 😉 Bereits so früh am morgen sind riesen Schlangen vor der Bank und es dauert über eine halbe Stunde bis Nico dran ist. Zusammen mit einem französischen Pärchen fahren wir los. Unterwegs zerlegt unser Fahrer erstmal einen Vogel. Das ist naturlich ein gutes Omen fur die weitere Reise. Nach ca. 2 Stunden wechseln wir etwas überraschend das Taxi. Bei dieser Aktion vergessen die Franzosen ihre Kamera. An einer Raststätte verstreichen 15 sinnlose Minuten bis wir weiterfahren. 4 weitere Stunden später erreichen wir Cienfuegos. Unser Casa ist leider nicht ganz zentral aber sauber und großzügig. Wir erkunden die Stadt und wollen Touren fur die nächsten Tage buchen. Nach 20 minütigem Marsch in sengender Hitze fällt Nico auf, dass er die Karte falsch gelesen hat. Wir müssen das ganze Stück wieder zurück. Ich bin not amused und weigere mich. Fur stolze 5 Cuc gönnen wir uns ein Bicitaxi und buchen unsere Tour nach El Nicho und Playa Giron.
    Da wir keine Lust haben nochmal den Weg nach Punta Gorda anzutreten suchen wir uns eine nette Bar. Dort gibt es tolle Livemusik, Mojito, Piña Colada, Spieße und eine schöne Aussicht. Kaum, dass wir sitzen geht ein kurzer, wohltuender Regenschauer nieder. Alles richtig gemacht. Da wir die langersehnten Spieße nicht bekommen, suchen wir ein creolisches Restaurant auf. Auf dem Rückweg treffen wir überraschenderweise unsere 3 schwäbischen Freunde wieder. Auch sie fahren am nächsten Tag nach El Nicho.

    Morgens holt uns Rafael ab. Er spricht leider, wie so viele Kubaner, kein Wort englisch. Ohne meine begrenzten Spanischkenntnisse wäre es hier ziemlich schwierig. Aber er ist sehr serviceorintiert und versucht uns viel zu erklären.
    Bei El Nicho treffen wir sowohl die Franzosen als auch die Schwaben wieder. Die Franzosen haben ihre Kamera wohl zurückbekommen. Für ca. 2 Stunden wandern wir durch das Escambray Gebirge und kühlen uns in wunderschönen Naturpools ab. Die NoPro kommt wieder zum Einsatz. Im Anschluss fahren wir spontan zur Laguna Guanaroca um Flamingos und Seekühe zu sehen. Letztlich sehen wir nur wegfliegende Flamingos, einige Reiher und Termitenkolonien.
    Da weder der Guide englisch oder deutsch noch das andere deutsche Pärchen aus München spanisch beherrscht, besprechen sich die Einheimischen, dass ich übersetze... Na klar.
    Die Münchener sind der Inbegriff des deutschen Touris. An einer Unterhaltung sind sie nicht sonderlich interessiert.
    Auf der Rückfahrt hält Rafael mal hier mal da und irgendwann ist der Wagen voller Bananen, Möhren und Zitronensaft. Alles "para mi chica". Abends gibt es Hummer im Casa. Absolut vollgefressen können wir nur noch ins Bett fallen. Der Weg ist ja zum Glück nicht weit.
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  • Day8

    Viñales Tal

    May 11, 2016 in Cuba

    Mit einem Taxi Collectivo und 3 weiteren Deutschen (Corinna, Thomas und Stefan aus Schwäbisch Hall) ging es weiter ins Viñales Tal. Die Fahrt war, wie zu erwarten, abenteuerlich, aber definitiv ein Erlebnis wert. Statt Klima gab es offene Fenster, statt Anschnaller durchgehende Bänke hinten, sowie vorne. Zur allgemeinen Belustigung wurden am Rande der Autopista gegrillte Hähnchen an einer Stange angeboten.
    In Viñales angekommen wurden wir alle von Ana empfangen. Sie überschüttet uns mit Infos, die nicht immer ganz verständlich sind. Dafür gibt es aber eine Dachterrasse, muy bien! Im Zentrum treffen wir dann ein deutsches Pärchen aus Heidelberg. Da unsere Option das Tal zu erkunden aufgrund des auch in Kuba gefeierten Muttertages geschlossen ist, entschließen wir uns kurzerhand das Angebot von Laila und Asem anzunehmen und eine TaxiTour zu starten: von Höhlen über einen Botanischen Garten, Kutsch- und Bootsfahrt (in einer Höhle) ist alles dabei.
    Zurück im Casa bemerken wir, dass wir von der mittäglichen Bierzusammenkunft mit den Schwaben doch einen Sonnenbrand erlitten haben. Also eigentlich eher Nico 😉. Wir lassen den Abend auf der erwähnten Dachterrasse bei Sonnenuntergang mit Hemmingway (ja, der Autor ist gemeint) ausklingen. Leider ohne Rum und Bier, da ja bekanntlich alles geschlossen hatte.
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Cayo Loco

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