Cuba
La Esmeralda

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Travelers at this place
    • Day9

      Vinales

      May 2, 2022 in Cuba ⋅ ☀️ 29 °C

      Last minute change - we're going on horseback. Something not usual for Michael.

      We left with Franka towards the horses, I had the fast / more active one (Tequila) Michael the bigger easier one (Mojito). This ride was totally not like any other tourist horse tours I did before in the past. We stopped a few times, we adjusted te route on what we would like and this time we went again to see "real Cuba"

      Franka is a Dutch girl living here. Her daughter, Olivia, is probably the only blond with blue eyed two year old in town. She knows everyone here, perfect translator for us.

      First stop was a Tabacco farm, they explained in very details about the process and also the government rules. They take 90% of all the Tabacco, where 10% is left for the farmers to sell for themselves. The big difference is that the cigars made by the farmers are all natural, handmade, what we would call bio, while the rest of the production (cohibas, partagas, etc) is not.

      On this farm they also grow and brew coffee, honey and a special rum. We decided to buy 5 kilo of the coffee, delivered to us in plastic bottle
      .. The only packaging they have! Francesca helped making this happen, it would have been impossible otherwise. They started roasting the coffee when we left, and would later deliver it to our house.

      We hopped on back on our horses. On our way we have seen our house owner, working on the land with his oxes. We stopped at a cave, rode through wetland and some jungle parts.

      Last stop was a cute restaurant up on a hill, we said good bye to our horses and left for a super nice cuban lunch with a amazing view . Franka parents joined us, super nice and friendly people with amazing travel stories! The apple did not fall far from the tree.

      The evening we walked over to her house, spend some more tile with her parents and learned more from Franka about the life in Cuba.
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      Traveler

      humm cela doit être bon

      5/5/22Reply
      Traveler

      un petit sourire mon fils stp

      5/5/22Reply
      Traveler

      stalactites

      5/5/22Reply
      6 more comments
       
    • Day4

      Abreise aus Havana

      February 9, 2020 in Cuba ⋅ ☀️ 28 °C

      Heute haben wir Havana hinter uns gelassen. Zeit mal die ersten Eindrücke festzuhalten. In meinen Gedanken schleicht sich schon oft der Vergleich in die DDR.. oder zumindest meine Vorstellung davon aus den Erzählungen der Eltern und Großeltern. Am Supermarkt muss man Schlange stehen und wenn man dann endlich reindarf sind die Regale leer oder mit den immer gleichen Sachen ausgefüllt. Viele Dinge die für uns selbstverständlich erscheinen suchen wir hier vergeblich und vermeintliche Luxusartikel aus dem Westen werden hinter Gittern für hohe Preise verkauft.
      Zudem gibt es leider eine Art Zweiklassengesellschaft, geschuldet durch die unterschiedliche Währung die es hier für Einheimische und Ausländer gibt. Was der Kubaner für 10 Pesos (nicht mal 50 ct) bekommt kostet für uns locker mal 3-5 CUC (in etwa das selbe in Euro). Das ist bei einem Grundgehalt von wohl so 18 Euro zwar verständlich, aber dennoch schafft es eine unangenehme Distanz.
      Trotz allen (vermeintlichen?) Mangels scheinen die Menschen aber allesamt glücklich zu sein und auch in gewisser Sicht freier von den uns westlich aufgelegten gesellschaftlichen Zwängen.
      Und glaubt man den uns wiederholt zugerufenen Komplimenten sind wir wohl die schönsten Frauen die Kuba je erblickt hat.. das ist doch auch mal was 😁
      Insgesamt gefällt es uns aber bisher sehr gut in Kuba und heute durften wir mit dem Bus gespannt zur nächsten Etappe aufbrechen. VINALES. Der kurze Blick aus dem Bus heraus, als wir bei Sonnenuntergang in die Stadt fuhren ist absolut atemberaubend. Was für eine Natur! Morgen ist ein Wanderausflug geplant.. man darf gespannt sein.
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      Traveler

      Ich denke diesen objektiven Meinungen könnt ihr ruhig Glauben schenken. 😘

      2/10/20Reply
       
    • Day10

      Vinales day 2 / Transfer to Havana

      May 3, 2022 in Cuba ⋅ ⛅ 30 °C

      Wake up call at 5.30.....

      We decided to go on a sunset hike. One hour walk uphill in the dark with a guide and Franca. Watch sunset, one hour walk down.

      Despite the punishment and the early hour, this was very much worth it. Amazing views, endemic birds, jungle mountain sights, it was everything we hoped for.

      After a well needed shower and a gargantuan breakfast, drive to Havana in a modern car with air conditioning! Nap time!

      Arriving in Havana we looked at an old fort. OK, had to be done.

      Back at hotel we decide to go to complete different part of town. Clean, nice, almost modern : vedado. Compare to the absolute wreck and poverty of old Havana, this feels like heaven.

      We have a decent dinner there on a rooftop and we walk back via the malencon, the beach strip to the hotel.

      Its where couple hangs, Cuban plays music and fish. We saw one guy fighting and bringing up a massive barracuda - just from the shore. Impressive!
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      Traveler

      très intéressant avec des paysages magnifiques

      5/5/22Reply
      Traveler

      très belle

      5/6/22Reply
      Traveler

      belle pièce

      5/6/22Reply
      Traveler

      magnifique paysage

      5/6/22Reply
       
    • Day11

      Reise in die Vergangenheit

      August 15, 2022 in Cuba ⋅ ⛅ 25 °C

      Mittagshitze, nur wir und ein paar Farmer sind im Viñalestal unterwegs. Diesmal zeigt uns ein Guide von UNESCO den Weg, der uns einen informativen Einblick in die Pflanzen- und Vogelwelt hier in Viñales liefert. Fast minütlich wird uns eine Frucht oder ein Kraut gereicht. Selten konnten wir erraten, um welchen kubanischen Verwandten es sich handelte. Wir sahen ein Camäleon und ein paar Geckos, hörten den hier endemisch lebenden Kubafinken, der Nationalvogel der Insel.
      Wir laufen an Mais-, Reis- (sie haben in der Regenzeit Saison), Yuca- und Tarofeldern vorbei, denn neben asiatischen Einflüssen gibt es vor allem afrikanische. Der Weg war nicht weniger lang, nicht weniger matschig und nicht weniger von Wasserüberquerungen als gestern gekennzeichnet. Der mit großen, starken Stacheln übersähte Baumstamm des Sandbüchsenbaums sowie Stacheldraht waren manchmal der einzige Halt oder das einzig zu überwindende Hindernis dieser Tour. Beeindruckend ist, wie hier das Leben Jahrhunderte zurück versetzt scheint, sieht man hier nur Reiter ohne Sattel, Farmer und Ochsengespanne zur Bewirtschaftung.
      Trotz der Hitze umgab uns überall Wasser - das floss nämlich nicht nur literweise in uns, sondern auch an uns herunter. Bei fast 100% Luftfeuchtigkeit schwitzen wir alles, was wir trinken, direkt wieder aus. Glücklicherweise konnten wir auf dem Weg bei einem Farmer Rohrzuckerwasser mit Limetten und Honig trinken. Lecker!! Am Ende der 15km-Wanderung in der Hitze genau das Richtige.
      Auf der Wanderung besichtigten wir zudem noch eine Tabakfarm und konnten die Herstellung von eigenem Kaffee bewundern - in allem steckt so viel Handarbeit, Zeit und Mühe! Nur für das Drehen einer Zigarre werden 25 Minuten gebraucht und allein für das Rösten von 1kg Kaffeebohnen werden 30min benötigt! Da schätzt man den Kaffee morgens noch einmal mehr.
      Nach dem gestrigen 18-Stunden-Stromausfall und dem entsprechend noch mehr eingeschränkten Nahrungsangebot gab es heute wieder ein paar Stunden Strom und ein warmes Reisgericht und gegrillten Mais mit Mangosaft zu Abend.
      Wenn man bedenkt, dass das Durchschnittsgehalt im Monat hier bei ca. 20/30€ liegt und wir täglich für unser Abendessen zusammen 15€ zahlen, fehlen einem die Worte. Mit dem Luxus, satt zu sein und eine momentan kühlende Klimaanlage zu haben, senden wir liebe und zufriedene Grüße an euch!
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      Traveler

      15 Kilometer bei dem tropischen Klima? Respekt!

      8/17/22Reply
       
    • Day14

      Tagestrip nach Viñales

      July 24, 2022 in Cuba ⋅ ⛅ 23 °C

      Dieser Ausflug powerd by Hannelore! Danke fürs Buchen aus Deutschland! Hier aus Kuba ist online bei weitem nicht alles möglich, so musste mein heutiger Tagesausflug aus Deutschland gebucht werden 😅

      Um 07:00 ging die Fahrt los. Ein Kleinbus mit Touristen aus Spanien, Belgien, Frankreich und ich aus Deutschland machte sich auf den 3 Stundigen Weg in den Westen Kubas. Hier ist eines der 3 größeren Gebirge und was wächst hier? Genau! Tabak! Und zwar genau der, aus dem die ganzen berühmten kubanischen Marken wie Cohiba, Romeo y Julieta, Montecristo entstehen. Auserdem besuchten wir die Felsmalerei Mural de la Prehistoria. 4 Jahre hat es gedauert das Bunte Gemälde an den Fels zu bringen, wobei 1 Jahr ausschließlich mit der Reinigung des Felsen verbracht wurde. Heute wird das Gemälde täglich! restauriert, um es instand zu halten. Gezeigt wird die Evolutionsgeschichte Kubas.
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      Traveler

      Da ist es so schön grün.

      7/25/22Reply
      Traveler

      Wahnsinn, wunderschön!

      7/26/22Reply
      Traveler

      😍

      7/26/22Reply
      Traveler

      Yamyam, erfrischend ☺️

      7/26/22Reply
       
    • Day10

      Wandern im Viñales Tal

      August 14, 2022 in Cuba ⋅ ⛅ 28 °C

      Vergangene Nacht war das Gefühl gegenwärtig, eine Reise in die Vergangenheit gemacht zu haben. Temperaturen und Geräuschkulisse, wie im City-Club in Kelkheim (Beachhandball-Turnier). Nur war er hier bedingt durch den Stromausfall, also keine Klimaanlage, und keinem, wirklich gar keinem Luftzug.
      Nachdem mitten in der Nacht der amerikanische Oldtimer unseres Nachbars direkt neben unserem Bett in die Garage gefahren ist, war irgendwann an Schlafen zu denken.
      Ziemlich gerädert und dehydriert war die erste Anlaufstelle der botanische Garten. „Desayuno como Reyes“ (königliches Frühstück), wie unser Sitznachbar sehr treffend beschrieben hat. Mango, Guave, Banane, Sternfrucht, Kokosnuss, Maracuja und Marmai (sieht aus wie rote Beete und hat die Konsistenz von einer Avocado, wenig süß und eher wie ein Gemüse). Dazu ein großes Käse-Sandwich, Rührei mit Brot und selbstgemachter Guavenmarmelade.
      Der Plan, eine geführte Tour durch das Viñales-Tal zu machen, wurde kurzer Hand über den Haufen geworfen. Wandern auf eigene Faust mit Hilfe der offline-Karten von maps.me, die beste Entscheidung des Tages. Wir unternahmen eine fünfstündige Wanderung durchs Viñales-Tal, von der man uns ohne Pferd abriet. Aber wir genossen die Ruhe, die Flexibilität und die Ungewissheit, sicher anzukommen, als wir ein halbvertrocknetes Flussbett im dichten Wald über Brücken aus Steinen, Holzstücken und matschigen, viel zu weiten Sprüngen von Seite zu Seite überqueren mussten. Kurz bevor sich die Wolkendecke zuzog, nahmen wir um 17 Uhr die erste Mahlzeit nach dem Frühstück ein: Bananenchips! Dazu gab es viel zu starke Cocktails (95/5-Mische), cheers.
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      Traveler

      Handballer Mische 🤙

      8/15/22Reply
      Traveler

      Tolle Bilder 😍

      8/15/22Reply
      Traveler

      So schön dort 👌

      8/15/22Reply
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    • Day2

      Bring it on

      August 19, 2019 in Cuba ⋅ ⛅ 27 °C

      Einige dieser Reisegruppe scheinen noch nicht so viele Reise ins ferne Ausland gemacht zu haben. So beschwert sich die sächsiche Teeniesohnmutter, dass es kein Toilettenpapier gab. Well. Außerdem muss diese Familie vor jedem Pferd/ Rind/ Baum/ Haus tausende Fotos machen. Der untergewichtig wirkende Teeniesohn („Dr Grouße!“🙄 wie alt ist er? 12??) hat ausführlich vor der Scheune mit Zigarre gepost. Zigarre und Arm waren etwa gleich dick. Ich schmier ihm mal ein Leberwurstbrot.

      Am sympathischsten bisher ist mir das Paar ohne Kinder 🤣 Sie ist sehr schick angezogen, kommt aus Griechenland, hat allerlei Armbänder und Ketten dran und redet viel und schnell. Er, eher der ruhige Typ, versteht spanisch und wohl auch italienisch.

      Wir schlafen heute in Privatunterkünften, alles zwar in der gleichen Straße aber die Gruppe ist verteilt. Die Unterkunft ist ein kleines Zimmer mit Bad bei „Marisa“, alles völlig sauber, und ausreichend. Auf dem Weg zur Unterkunft wurde ich immer aufgeregter aber dann hab ich mich erinnert, dass ich in Peru in einer Hütte bei 0 Grad geschlafen habe- BRING IT ON!

      Leider gibt’s ab 16.45 bei der Privatunterkunft nichts zu tun und ich bin mir unsicher ob ich nun mit den anderen gehen „muss“ oder meinen Weg und mein Dinner allein finde. Letzteres ist unbequemer aber mir lieber...
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      Traveler

      😍 Yo quiero estar ahi también..

      8/22/19Reply
       
    • Day3

      Kunst für Augen...

      August 20, 2019 in Cuba ⋅ ⛅ 26 °C

      Ich hab so gut geschlafen wie schon lange nicht und wachte gegen 7 Uhr auf. Um 8.00 machte uns Maritza ein wunderbares Frühstück mit Ei, Früchten, Käse, Wurst, süßen Teilchen,... es war grandios und völlig unerwartet!
      Eine Stunde später war der Bus bepackt und wir sind zu einer Tropfsteinhöhle gefahren. Ich bemerke immer mehr, wie sicher ich mich auch auf unsicherem Terrain bewege. Früher hätte ich bei jedem Schritt nach unten in diese Höhle Angst gehabt. Nun denke ich mir: „Es wird schon werden- uh- dieser Felsen siehe cool aus!“ Manche anderen in dieser Reisegruppe haben noch diesen Weg- wenn sie es denn wollen- vor sich. Man merkt ihnen an, dass sie noch nicht so weit sind, denn sie beschweren sich an kleinen Dingen. Sie machen sich im wahrsten Sinn schwerer! Das zieht sie nach unten.
      In der Tropfsteinhöhle schützte ich meine Kamera vor den Tropfen und freute mich, dass es keine Fledermäuse gab. Die Höhle an sich war prächtig und nach einem Spaziergang durch manchmal enge Stellen, setzten wir uns in ein Boot (mein mentaler Alf sagt: „Null Problemo!“) und der Fahrer zeigte uns herausstechende Felsformationen und sagte, was sie ähnelten. Das fand ich einerseits praktisch, andererseits hätte ich gerne meine eigene Fantasie benutzt, denn es gab so viel zu entdecken.

      Danach fuhren wir zu einer Wandzeichnung welche in den 70er - Jahren von einem Künstler angefertigt wurde. Sie ist sehr groß (70-120 Meter) und stellt die Geschichte der Menschheit dar. Ich stellte sie mir etwas filigraner vor.
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      Traveler

      Como siempre, super interesante!!

      8/22/19Reply
      Traveler

      Morgäääään! :D

      8/22/19Reply
      Traveler

      Go Pengiun Go! Sei stolz auf dich!

      8/22/19Reply
       
    • Day8

      Travel day to Vinales

      May 1, 2022 in Cuba ⋅ ☀️ 23 °C

      It's a long travel day in front of us. Having said our last goodbye to our humble hosts, we stepped back into Orge's old-timer.

      Very bumpy road but now, direction. the west of Cuba. VINALES, an unesco world heritage, and the home of the tobacco.

      We stopped on the way at ciénaga de Zapata, an unesco biosphere reserve, the biggest swamp land area in Cuba.

      We made a stop at a "unfortunately touristy" spot called Guama a reconstructed indigenous village, where we did a small boat trip. Despite Nina's sadness of not seeing the "real thing", we still where able to see quite some bird species - a giant harron, emerald hummingbirds and the Cuban trogon.

      Back on the road we have some surprises for us.. Cuban style. For exemple half of the road is covered with grains.. So it can dry faster.

      No time for food. You can stop here on the middle of the highway, and buy local cookies, fruits from sellers who are standing there the whole day.

      Arriving in vinales we stopped first quickly at a tabacco farm, recommended by Orge, where we learned a part of the process of making a cigar.
      We knew the next day we would learn more about it so we didn't stay too long.

      At arrival on our new casa particulares, the most beautiful house on the street with again very friendly and humble Cubans. A few minutes later we also met franka (Francesca over here) a dutchie married to a cuban. She lives in this village and she will be our local guide for the next day's.

      Her parents are also visiting here right now so we decided to have dinner with them and try to figure out if there is any festivities happening since it is first of May (labour day). Except for a street market with cocktail stands unfortunately not much dancing going on, so we walked home, off to bed.
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    • Day80

      Valle de Viñales, Kuba

      February 21, 2020 in Cuba ⋅ ⛅ 25 °C

      Meine Lieben, nachdem ich die Städte Havanna, Trinidad und Cienfuegos besucht habe, war es Zeit für ein paar Tage im eher ländlichen Kuba. Ich habe mich für das Valle de Viñales im Nordwesten Kubas entschieden. Viñales ist gut sechs Stunden von Cienfuegos und etwa 2,5 Stunden von Havanna entfernt und berühmt für seine Tabakplantagen, die für eine ausreichende Zigarrenproduktion sorgen. Die Tabakpflanzen könnt Ihr auf einem der Fotos betrachten, es sind die knallgrünen Pflanzen mit den großen Blättern auf dem achten Bild.

      Wieder wohne ich in einem casa particular, dieses Mal bei Miriam und Ricardo, die wiederum sehr höfliche Gastgeber sind. Mein Zimmer grenzt unmittelbar an das Wohnzimmer der Familie an, wobei sich die Holztüre meines Badezimmers leider nicht verschließen lässt. Also bekommt Gregy ein neue Funktion, dieses Mal als Türsteher vor meinem Badezimmer😆. Geht auch irgendwie.

      Als ich freitags in Viñales ankomme, regnet es ziemlich stark, was sich bis Sonntag nicht ändern wird. Als der Regen etwas nachlässt, laufe ich durch das kleine Städtchen und finde eine Art Café mit eigenem Garten, in dem Gemüse angebaut wird. Überhaupt ist Viñales von der Landwirtschaft geprägt, überall sieht man Felder und Acker, die Landschaft ist grün und wirklich schön anzusehen. Vielleicht könnt Ihr es anhand der Bilder erahnen. In dem Café sprechen mich kurz nach meiner Ankunft Sarah und Salil aus London an, die ebenfalls wegen des Regens im Café gestrandet sind. Wir unterhalten uns lange, die beiden arbeiten seit Langem in der Unternehmensberatung und sind schon viel gereist in ihrem Leben. Unter anderem erzählen sie mir von ihrer Anapurna-Umrundung in Nepal, die sie vor gut zehn Jahren mit ihren beiden Söhnen unternommen haben. Da es nicht aufhört zu regnen, entschließen wir uns, zum Abendessen zu bleiben und unterhalten uns über die verschiedensten Dinge, besonders über den Brexit, den beide sehr bedauern. Am Ende des Abends laden die beiden mich zum Abendessen ein, was mir zunächst total unangenehm ist. Sie verweisen aber vehement darauf, dass ich gerade nichts verdiene und sagen, dass ich irgendwann einen Reisenden zum Essen einladen soll, wenn ich wieder arbeite. Das finde ich eine sehr schöne Idee und muss sehr an Dich auf Island denken, lieber Norbert, als Du die Backpacker im Camper mitgenommen hast☺️.

      Samstags nehme ich an einem geführten Spaziergang durch den Nationalpark teil, der tatsächlich schön anzusehen ist. Leider mündet der Spaziergang wieder einmal in einer Verkaufsveranstaltung auf einer Tabak-Farm, was mich wirklich sehr nervt. Zum Glück ist ein Paar aus den Niederlanden mit seinen beiden kleinen Kindern dabei, die sehr nett sind und mit denen die Zeit sehr schnell vergeht. Die Kinder sind erst ein und vier Jahre alt und ich bewundere die beiden sehr, dass sie ihren Urlaub mit den beiden Jungs auf Kuba verbringen. Sie erzählen mir, dass soweit alles klappt, allerdings haben sie insgesamt 90 Paar Windeln mitgebracht, da Windeln auf Kuba nur schwer zu bekommen sind. Quasi ein eigener Koffer nur für Windeln🙈. Wieder muss ich an Euch und Eure Weltreise mit Jana und Nils denken, liebe Gabi und lieber Norbert☺️.

      Sonntags habe ich endgültig genug von irgendwelchen geführten Touren und leihe mir ein Fahrrad, mit dem ich ein wenig die Gegend erkunde. Das klappt auch zunächst ganz gut, ich komme zumindest bis zum Mural de la prehistoria, das Ihr auf dem siebten Bild sehen könnt. Dort werde ich jedoch schon wieder von einem findigen Parkwächter aufgegriffen, der mir erklärt, dass man an dieser Stelle nicht alleine weiter dürfe, da es sich um Privatgrundstücke handle. Das macht für mich auch zunächst Sinn, da man tatsächlich viele Häuschen beziehungsweise Bauernhöfe sieht. Skeptisch bin ich trotzdem. Da ich jedoch ehrlich gesagt keine bessere Idee habe für den angebrochenen Tag und mir fest vorgenommen habe, weiterhin offen zu bleiben, willige ich letztlich in eine Führung zum Dorf Los Aquaticos ein, zumal die Tour umgerechnet nur etwa vier Euro kostet. Meine Skepsis wird wenig später jedoch leider bestätigt, denn an jedem zweiten Haus soll ich irgendetwas kaufen oder werde um Geld gebeten. Ich bin super-genervt und es wird nicht unbedingt besser, als wir zwei Deutsche treffen, die mir versichern, dass man natürlich alleine nach Los Aquaticos laufen darf. Ich ärgere mich, nicht über das Geld, sondern über mich selbst, weil ich nicht auf mein Bauchgefühl gehört habe. Gleichzeitig finde ich es sehr schade, dass ich weiterhin das Gefühl habe, extrem vorsichtig sein zu müssen. Den restlichen Tag bekomme ich dann irgendwie rum und freue mich ehrlich gesagt, dass es zwei Tage später nach Kolumbien geht.

      Zunächst fahre ich aber am nächsten Morgen noch für einen Tag nach Havanna, wovon ich Euch in den nächsten Tagen erzähle. Seid alle ganz lieb gegrüßt von Eurer Astrid 😘💫
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      Traveler

      Bild Nr. 3 könnte ich mir direkt an die Wand hängen 😄

      3/4/20Reply
      Traveler

      Du hast ja bald Geburtstag 😉😘

      3/4/20Reply
       

    You might also know this place by the following names:

    La Esmeralda

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