Cuba
Provincia de Ciego de Ávila

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9 travelers at this place:

  • Day7

    Auf den heutigen Tag haben wir uns schon sehr lang gefreut. Gegen halb 8 holt uns unser collectivo ab und bringt uns auf die ca 3,5h entfernte Insel Cayo Coco. Nach einer sehr lieben und erstaunlich traurigen Verabschiedung von Omaida ging es los. Die Fahrt selber war recht heiß, lang und geprägt von sehr lauter Reaggeton Musik. Aber das Land wurde flacher und auch viel trockener als wir es bis jetzt gewohnt waren und plötzlich standen wir vor einem Checkpoint. Den easy passiert fuhren wir nun auf einer elendslangen schnurgeraden Straße und links und rechts von uns einer kleiner weißer Sandstreifen und danach das Meer.

    Cayo Coco ist nur mit einem ganz dünnen Landstrich mit dem Festland verbunden, ähnlich den Florida Keys. Endlich kamen wir in unserem ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ all inclusive Resort und auch wieder ein Stück westlicherer Welt an. Letzteres hat uns einen ziemlich Schlag ins Gesicht versetzt. Nach unfassbar freundlichen, lieben Kubanern und tollem Essen standen wir nun zwischen fetten Kanadiern, Burgers und Hot Dogs 😰 wir mussten etwas auf unser Zimmer warten, also gingen wir in die Snack Bar um uns etwas zu stärken. Auf dem Boden geschmissenes Essen, wie Dreck behandelte (und trotzdem sehr zuvorkommende) Angestellte, Poolspielchen und Alkohol in Strömen. Es war ein gewisser Kontrast zu den Leuten in Viñales zum Beispiel, die kaum etwas zum leben haben und trotzdem sehr zufrieden sind.

    Nach erstem tief sitzenden Schock bezogen wir aber unser sehr schönes und geräumiges Zimmer und gingen gleich mal zum Strand. Wenn man sich einen Reiseprospekt der Karibik vorstellt —> so sieht das hier aus 😄 weißer Sandstrand, Palmen, türkises klares Meer und eine Sonne die durchgehend scheint.

    Abends hatten wir auch noch einen ziemlich lange andauernden Stromausfall in der ganze Anlage, störte uns aber nicht wirklich - wir gingen an den Strand den unglaublichen Sternenhimmel betrachten.
    Und Kanadier können auch im Dunklen saufen.

    Da hier nicht so wirklich viel passieren wird die nächsten Tage außer Strand und Sonne werden wir uns wieder aus Havanna melden, dort fliegen wir am Freitag wieder hin ☺️
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  • Day7

    Ciego de Avila

    January 26, 2008 in Cuba

    Nun kommen wir zu einem unglaublichen Höhepunkt unserer Rundreise "Cuba Central": Ciego de Avila!
    Einer Provinzhauptstadt, zu der, wenn sie überhaupt in einem Reiseführer erwähnt wird, geschrieben steht: "In der Stadt gibt es nichts sehenswertes, biegen Sie daher vorher rechts ab".
    Aber wozu sind wir denn in Kuba? Hier gibt es doch immer Jose Marti und alte amerikanische Autos wie diesen merkwürdig gebauten Ford, in den sich unsere Mädels so verliebt haben!Read more

  • Day7

    In den Zuckerrohrfeldern

    January 26, 2008 in Cuba

    Im Laufe unserer Reise lernten wir nicht nur die vielfältigen Funktionen eines Zuckerrohrfeldes kennen ("Die Frauen nach links, die Männer nach rechts"), sondern hielten auch spontan bei einem Erntetrupp.
    Unverkennbar ist der Stolz der Kubaner auf ihren Zucker. Daher kamen wir als Touris auch in das Vergnügen, frisch geerntes Zuckerrohr genießen zu können. Der süße Saft tropft schon aus dem Zuckerrohr heraus, ein unvergleichbares Geschmackserlebnis.Read more

  • Day7

    Morón

    January 26, 2008 in Cuba

    Nächster Halt: Morón mit seinem Hahn, zu dem es verschiedene Legenden gibt, von den Hahnenkämpfen bis zum Symbol spanischer Einwanderer, und seinem sehenswerten Bahnhof.
    Wobei die Meinungen etwas auseinander gehen, ob der Bahnhof innen oder außen sehenswerter ist. Die Kamera war jedenfalls draußen :-)Read more

  • Day544

    13. Januar Playa Pilar

    January 13, 2017 in Cuba

    Freitag der 13te heißt Expeditionstag!
    Wir erkunden die Cayos Richtung Westen und fahren zuerst an den äußersten Rand der Inseln nach Cayo Guillermo an den angeblich schönsten Strand der Karibik, genannt Playa Pilar.
    Dort angekommen trifft der Begriff 'Paradies' wirklich zu, feinster Puderzucker-Sand und intensivstes, türkis-blaues Wasser.

    Also ab ins Meer und erstmal genießen. Leider geht heute nach wie vor ein ziemlich heftiger Wind und der Strand liegt voll auf Breitseite, weshalb wir uns nach einem kurzen Sonnenbad zur Weiterfahrt entschließen.
    Zurück auf dem Weg Richtung Osten sichten wir zwischen Mangroven auf einer Wasserfläche einige Flamingos. Etwas weiter der Straße entlang kommen wir zu einem "Boat Adventure" Geschäft. Die bieten hier Schnorchel-Trips zu horrenden Preisen an. 140 CUC soll der Spaß kosten und wirklich verhandelbar ist das ganz nicht. Auf die Frage woher wir kommen, heißt es dann nur 'Ahhh Germany, you have money'.
    Da der Trip zu keinem Korallenriff führen sollte und das Meer sehr wellig war steigen wir ins Auto und fahren weiter.

    Der nächste Halt gilt einem alten Flughafengelände, welches zu einem Naturpark umfunktioniert wurde. Aber auch dieser ist bereits pleite und das ganze Gelände ist entsprechend in die Jahre gekommen. Wir wollen aber zumindest auf den alten Tower und die Aussicht genießen.

    Auf dem Weg Richtung Tower begrüßen uns zwei ältere Kubaner. Anscheinend die letzten beiden vergessenen Veteranen des Naturparks die nicht zulassen wollen das dieses Areal vollkommen in Vergessenheit gerät.
    Sie zeigen uns zwar ihr offizielles Zeichen auf ihren Westen, aber hier sieht es ganz und gar nicht danach aus, dass hier irgend etwas noch offiziell wäre.
    Einer der beiden geleitet uns nach oben in den Tower und erklärt uns einiges zu dem ehemaligen Flughafen und zeigt uns anschließend die alten Gebäude des Naturparks (inklusive eines Baby Krokodils das Sie hinter einem Tresen gefangen halten - Wobei wir dem Ganzen eher skeptisch gegenüber stehen).
    Wir wussten durch einen Kuba Blog, dass der Naturpark einen einsamen Strand zu bieten hat und nach harten aber fairen Verhandlungen konnten wir das verschlossene Tor mit unserem Auto passieren.
    Nach einer kurzen Fahrt auf einem Feldweg erreichen wir den Strand. Dieser war wirklich menschenleer und ein Naturstrand wie aus dem Bilderbuch. Die 10 CUC haben sich absolut gelohnt!!!
    Wir genießen den Strand mit seiner Einsamkeit und lauschen den Wellen. Zum Abschluss noch eine Cohiba bevor wir uns ins Auto setzten und Richtung Hotel aufbrechen.

    Im Hotel angekommen wird geduscht und anschließend noch gegessen. Den Abend lassen wir an der Snack Bar mit einem Schnauz ausklingen, der heutige Gewinner heißt Jojo! Der Sieg war mir persönlich sehr wichtig!

    Gruß Jojo
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  • Day16

    Cayo Coco - Cayo Guillermo

    July 22, 2016 in Cuba

    Cayo coco klingt ja schon mal vom Namen her irgendwie nicht allzu schlecht, sodass wir schon mit ziemlicher Vorfreude diese Richtung eingeschlagen hatten. Über eine knapp 40 km lange Straße quer übers Meer gelangten wir auf die Mangroven-bespickte, mit weißestem Sandstrand gesäumte flache Insel. ...leider bei Weltuntergangsstimmung am Himmel vor uns... Im Laufe des Tages verzog sich jedoch langsam das Regenwetter und wir konnten die Naturschönheit der Strände bei Sonne entsprechend genießen, genauso wie die pinken Farbkleckse der hier lebenden Flamingo-Kolonie vor dem satten Grün der Mangroven und dem Türkis des Meeres!Read more

  • Day25

    Cayo Guillermo - Playa Pilar

    June 27, 2017 in Cuba

    Heute Morgen geht's dann los. Um sieben Uhr dreißig treffen wir uns mit den Mädels aus Frankreich und fahren mit dem Taxi dann in Richtung Playa Pilar. Der am weitesten entfernte und gleichzeitig wohl auch der schönste Strand der Gegend.
    Preislich ist der Ausflug auf jeden Fall unschlagbar. Selbst mit dem Bus zahlt man 10 CUC. Wir zahlen jeder 9, da das Taxi nun zu 5+1Fahrer nun auch vollkommen ausgelastet ist.

    Die Strecke ist eine schnurgerade Verbindungsstrasse, die durch die Lagunen führt. Rechts und links der Fahrbahn sind zu dieser Uhrzeit gerade sämtliche Flamingokolonien versammelt, um sich ein Frühstück zu gönnen. In solch einer grossen Anzahl haben wir die bisher noch nie irgendwo in der Wildnis gesehen. Tolle Tiere und wenn sie fliegen, sehen sie erst richtig majestätisch aus.

    Es ist auch garnicht einfach die schlanken Wesen vor die Linse zu bekommen.

    Das Wasser der Lagunen ist sehr seicht und die Wasseroberfläche gleicht bei Windstille einem Spiegel. Wir sind von dieser Natur hier völlig hin und weg. Wirklich schön anzusehen.

    Unser Taxifahrer ist ein ruhiger Geselle. Sein Auto ein Meisterwerk kubanischer Improvisation. Die Karosse ist ein alter Chevrolet, das Armaturenbrett, inklusive aller Anzeigen, wie Tachometer, Blinkerlämpchen, Lenkrad, Hupe, usw. stammen aus einem Chevrolet jüngerer Generation und sind vollkommen funktionsfähig in das Auto integriert. Die Vordersitze sind aus einem Reisebus entnommen und unheimlich bequem. Es ist doch immer wieder beeindruckend was alles möglich ist, wenn man nichts anderes zur Verfügung hat, als das was es gibt.

    Wir fahren nun die 100km lange Strecke und lassen unsere Blicke schweifen.

    Über die Insel Cayo Coco - Touristengebiet hoch 10 kommen wir zur Insel Cayo Guillermo. Immer rechts und links der Fahrbahn umschlossen von seichtem Wasser in dem verschiedene Vogelarten und vor allem Moskitos leben. Das Wasser reicht von sumpfig braun bis zu hellblau. Die aufgehende Sonne macht es zu einem Licht- und Farbenspektakel besonderer Art.

    Als wir am Strand ankommen ist es gerade noch leicht bewölkt, was sich nach einer Weile dann aber schlagartig ändert. Was sich hier vor uns zeigt ist schon der Wahnsinn. Der Sand ungelogen weiß und fein wie Puderzucker und das Wasser glasklar. Die Farbe des Wassers von durchsichtig, hellblau bis türkis in der Entfernung. Das Wasser ist so seicht und man kann ewig reinlaufen bis man mal komplett unter Wasser ist.

    Als die Sonne letztlich doch voll und ganz da ist und der Himmel fast wolkenlos wollen wir uns in einen Schattenplatz unter ein paar Palmendächer verziehen.
    Die Plätze sind eigentlich für Liegen gedacht, für die man zahlen muss. Der Platz am dem wir liegen, stehen aber keine Liegen und wir sollen dennoch dafür zahlen, dass wir im Schatten liegen wollen.

    Das sehen wir aber garnicht ein und weigern uns Geld dafür zu zahlen, dass sie hier natürliche Schattenspender, wie Bäume und Palmen, roden, um Platz zu machen, für diese Schattendächer um dann Geld zu verlangen. Das lassen wir uns nicht gefallen und wollen das auch nicht unterstützen. Zumal diese Dächer nicht einmal gepflegt werden und schon stark vom Einsturz gefährdet sind. Das regt uns schon echt auf, dass hier immer Geld verlangt wird, wo man aber rein garnichts davon hat. Keine Gegenleistung, nichts. Wofür sollen wir dann bezahlen?

    Nun der Kassierer bittet uns schließlich den Platz zu verlassen und am anderen Ende des Strandes in den Schatten zu gehen. Nach seinen letzten Worten zieht er dann einfach ab.

    Also gut packen wir unsere Sachen und laufen die 500m weiter bis zum anderen Ende des Strandes. Welch eine Erholung. Bloß gut dass wir uns geweigert haben, für den Schatten zu zahlen. An diesem Platz gibt es genug Schatten und kaum mehr Menschen. Was wollen wir mehr. Es hat sich also mehr als gelohnt, nichts zu zahlen.

    Hier verbringen wir nun den weiteren Nachmittag. Die französischen Mädels haben sogar Taucherbrillen mit, mit denen wir auch ein paar richtig schöne Fische unter Wasser entdecken können.

    Bis zum Nachmittag entspannen, lesen und planschen wir bis uns der Taxifahrer wieder holt und noch zum nächsten Strand fährt.
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  • Day25

    An diesem Strand ist es noch einmal etwas menschenleerer. Das Wasser ist etwas türkiser und noch ein bisschen wärmer und mit mehr Wellengang wodurch es nicht ganz so klar ist. Ansonsten ist der Strand genauso paradisisch, wie der Playa Pilar.

    Hinter uns ziehen dunkle Wolken mit lautem Gegrummel und riesigen Lichtbögen auf uns zu. Unser Fahrer ist nun leider abgefahren und wir müssen warten bis er uns wieder abholt. Es wird nur ein kurzes Vergnügen im Wasser, bevor wir die Sachen wieder zusammen packen und wir zum Unterstand am Parkplatz laufen. Hier sind wir wenigstens ein bisschen vor Regen geschützt.
    Nachdem die Wolken dann den gesamten Himmel bedecken, fängt es auch an zu regnen. Das Palmendach unter dem wir uns verkrochen haben, ist leider nicht ganz wasserdicht und der Wind bläst ziemlich kalt von allen Seiten.

    Unser Taxifahrer kommt aber zur vereinbarten Zeit und holt uns aus dem Unwetter.

    Nun geht's zurück in die Stadt, noch etwas zum Abend essen und danach ist auch dieser schöne Tag zu Ende. Entspannt fallen wir gut genährt ins Bett.
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  • Day26

    Laguna de la leche

    June 28, 2017 in Cuba

    Wir starten gemütlich in den Morgen und streunern noch etwas durch die Stadt, am Bahnhof vorbei und dann wieder in die andere Richtung. Wir wollen zur 7km entfernten Laguna de la leche. Der Name kommt daher dass sie milchig trüb sein soll.

    Nach 2 km merken wir jedoch dass es zu Fuß einfach zu heftig ist mit der Sonne. Somit wird das nächste Bicytaxi angehalten das uns zur Lagune bringt.

    Dort angekommen sind wir recht enttäuscht. Der größte natürliche See Kubas ist weder milchig noch besonders sauber. Überall liegt Müll im Wasser. Zeugen der Aktion werden wir auch in dem Restaurant wo wir essen. Das Restaurant ist auf Stelzen in der Lagune gebaut und die Familie neben uns am Tisch wirft ihre kompletten Essensreste ins Gewässer. Zusätzlich durch die Kinder landet die nächste Plastikwasserflasche auch noch darin.

    Die Lagune ist jedoch voller Fische verschiedenster Art. Wir vermuten Hechte, Barsche und Welze. Das Essen im Restaurant ist sehr günstig und sehr lecker. Natürlich essen wir Fisch. Olli paniert und Fabi gegrillt. Empfehlenswert. Dazu gibt es Piña Caloda für 1,50. Tip Top. Da hatte der Ausflug doch noch was gutes und unser Bicytaxi fährt uns wieder zurück nach Morón.
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Provincia de Ciego de Ávila, Provincia de Ciego de Avila

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