Denmark
Jammerbugt Kommune

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    • Day 40

      Vejle/ Aalborg

      June 7 in Denmark ⋅ ☁️ 15 °C

      Donnerstag.
      Die Nacht im Shelter war kalt. Eine Erfahrung, die grenzwertig war, weil es an die Grundbedürfnisse ging (Wärme, Schutz) und ebenso war es eine gute brauchbare Erfahrung. Auch das bekommen wir hin. Unsere Empathie für andere Lebensweisen wächst mit jedem Schritt aus unserer Komfortzone.

      Kleiner Exkurs zum Thema Angst:
      Wenn wir draußen schlafen, macht sich in uns teilweise eine Angst breit. Eine Furcht vor Tieren oder Menschen, die uns überraschen o.ä. können wir benennen. Und doch ist da noch ein Gefühl, was Angst macht, was wir nicht konkret benennen können. Eine Unsicherheit gegenüber etwas Neuem, was wir noch nicht kennen. Ein gutes Gefühl, welches man nicht unterschätzen oder abtun darf. Es schützt uns und darf angenommen und gefühlt werden. Nicht gut wäre in diesem Moment wahrscheinlich, wenn wir uns von dem Gefühl überfrauen, die Angst entscheiden lassen würden, statt sie zu überwinden und über unsere Schatten zu springen. Das ist Mut, Selbstfürsorge gepaart mit Weiterentwicklung und Erfahrungsgewinn. Wir bleiben mutig.

      Und dennoch passen wir gut auf uns auf. Die Kälte setzt auch etwas zu und Gelenke, Füße und andere Körperteilen schmerzen teilweise. Unsere Gesundheit ist wichtig und wir überlegen, wie wir die nächsten Tage verbringen wollen. Laut Wetterbericht wird es die nächsten Tage viel regnen. Wollen wir bei dem Wetter draußen bleiben oder doch den Luxus unserer Konfortzone nutzen? Wir entschieden uns für zweiteres.

      Nach dem Zusammenpacken zogen wir am Morgen gegen halb 8 Uhr los, liefen zum Bahnhof und nahmen den Zug nach Vejle ('Weile' gesprochen). In Vejle hatten wir ein BnB Zimmer gebucht, weil wir am nächsten Morgen sehr früh mit dem Bus starten wollten. Wir hatten riesen Glück. Wir durften mit unserer Ankunft 9:30 Uhr in Vejle bereits ins Zimmer (eigentlich erst ab 13 uhr). Das war ein wahrer Segen. Wir waren unendlich müde und erschöpft von der letzten Nacht. Duschen, Pullern und ab ins Bett. So taten wir es.
      Nach dem Mittag haben wir die Innenstadt noch etwas erkundet und einen Brief auf Reise geschickt. Wir brauchten also eine Briefmarke. Ok. Holen wir. 50 DKK. 4 haben wir gekauft (also 200 DKK) und mit dem Verlassen des Ladens kam der Schock hoch und wir wurden sprachlos. Also... so... Waaaaas? 200 Kronen? Ähm... das sind etwa 26 Euro.

      SECHS-UND-ZWANZIG!!!! FUCKING EURO!!!

      Wir kommen klar... irgendwie 🫨 Aber das Trauma sitzt tief und wenn wir jetzt einkaufen gehen, vergleichen wir hart. Für eine Briefmarke bekommen wir eine Packung Hack oder eine Tüte Fines Lieblingschips oder einen richtig guten Kaffee oder eine Zugfahrt von Fredericia nach Vejle. So. Wir verarbeiten immer noch! ✉️📮💰

      Wer Briefe bekommt, Marke bitte einrahmen!!! Untersucht die Marke gern auf Goldfäden oder Bernsteinstaub 🤪

      Der Abend kam. Die Tagen fließen dahin. Essen, laufen, schlafen. Manchmal fehlt die Zeit, um zu begreifen, was wir bereits alles erlebt, gesehen und hinter uns gelassen haben.
      Und morgen früh 5:15 Uhr klingelt erneut der Wecker und Flixbus wird uns nach Aalborg bringen: 'Oalbo' gesprochen, als hätte man ne Kartoffel im Mund - sagte Lars ('Laas' gesprochen). Lars kam an der Flixbushaltestelle aus seinem Auto zu uns geschlorft. Ein rotbärtiger kleiner sympathischer Mann, der hier auf seinen Sohn aus Berlin wartete. Da der Bus Verspätung hatte, kamen wir ins Gespräch. Lars ist Däne, spricht ein wenig deutsch, ziemlich gut englisch und natürlich dänisch. So wie viele Dänen auch andere Sprachen gut sprechen oder zumindest verstehen. Er erzählte uns, was er in seinem Leben beruflich machte, wo er an seine Grenzen kam, wie man dänische Worte ausspricht, wo schöne Orte sind und wo es eher Touri-überlaufen ist. Was man alles in einer halben Stunde über Menschen lernt, ist erstaunlich. Lars ist ein echt toller Typ in seinen Sechzigern. Sympathisch. Offen und mochte das Wort "genau" :D eine schöne Unterhaltung. Dann kam der Bus und wir verabschiedeten uns. Kennst ihr das, wenn man sich kurz kennenlernt, verabschiedet und man selbst oder der andere Mensch seine Hand über die eigene legt und mit Blickkontakt alles Liebe mitgibt? Genau! Das sind Herzmenschen. Danke! Seid offen!

      Wir werden den ganzen Juni sehr viel draußen sein und haben uns für ein AirBnB in Aalborg entschieden und überspringen somit die Mitte Dänemarks. Lassen den Rold Skov (Rold Wald) hinter uns, den wir eigentlich durchlaufen wollten und nehmen uns die Westküste vor. Manchmal hadern wir. Es gibt so viel zu erkunden, so viel zu sehen. Aber auch unsere Akkus, unsere Zeit ist begrenzt. Fines Geburtstag steht vor der Tür und auch das war ein Grund, uns in gewohnte Umgebung zu bewegen.

      Wir haben ein Apartment in Aalborg im 5. Stock gebucht und machen von hier aus Tagesausflüge. Planen den nächsten Einkauf für die kommende Woche und ziehen mit besserem Wetter wieder in die dänische (un-)Wildnis.

      Abweichen von Wünschen heißt auch immer Veränderung, Flexibilität und Umdenken. Das nennt man auch Gehirnjogging. Es macht natürlich etwas mit uns. Schmuddelwetter halten wir ohne weiteres auch mal aus. Wir werden seit einiger Zeit vom Regen begleitet und können das gut ab. Hier in Dänemark funktioniert es nun etwas anders. Wir beziehen keine oder kaum Pilgerherbergen, sondern nutzen auch Shelter. Eine Veränderung, an die wir uns gewöhnen müssen. Es ist etwas anderes, zu wissen, dass wir im Trocknen ankommen werden. Zu wissen, dass wir den Tag im Regen verbringen und abends im Shelter mit nassen Sachen vorlieb nehmen müssen, lässt uns umdenken und anders an das Laufen herangehen. Gesundheit ist wichtig, mental wie körperlich. Unser Weg hat noch einige Etappen, die wir genießen wollen. Also Obacht!

      Aalborg ist eine schöne Stadt. Wir sind hier ausgestiegen und fühlten uns grundsätzlich erstmal wohl. Ab ins Apartment. Ankommen.

      Ein Highlight, was uns spontan passiert ist und Eindruck hinterlassen hat, erzählen wir euch morgen. Freut euch drauf.

      Wir grüßen und lieben euch.

      LIEBE GEHT RAUS! ❤️

      Do & Fr: 11km
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    • Day 5

      Mit Adele im Dauerregen nach Aalborg

      June 15 in Denmark ⋅ ⛅ 13 °C

      Aalborg, Samstag, 15. Juni 2024

      Am Morgen verabschieden wir uns dankend von unseren Gastgebern Inge und Olli in Hamburg-Harburg und reisen mit Sack und Pack zum Treffpunkt am Hamburger ZOB (Zentraler Omnibusplatz), wo wir vor vier Tagen mit dem Flixbus angekommen sind.
      Pünktliches Erscheinen fünfzehn Minuten vor der für 13 Uhr geplanten Abfahrt ist erwünscht und so sitzen wir schon um 12:15 Uhr im Café und staunen nicht schlecht, als „unser“ Dachzeltbus schon um 12:40 Uhr draussen vorbeibraust.
      Wir packen also unsere Siebensachen und begeben uns zur Parkbucht, wo „Adele“ (so der Kosename des Fahrzeugs) schon geparkt hat und bereits viele Mitreisende darauf warten, einsteigen zu können. Wir sichten einige Personen in unserem Alter, einige vermutlich etwas älter, dann etliche alleinreisende Frauen im Alter zwischen 50 und 60, auch einige jüngere Personen zwischen 30 und 40, so zumindest unsere Vermutung.
      Zunächst muss das Gepäck in den relativ schmalen Gepäckfächern (80 cm lang, 46 cm breit, 33 cm hoch) aussen am Bus verstaut werden; dann erst können die Sitzplätze bezogen werden. Wir nehmen gleich die Sitze beim Eingang, weil diese die grösste Beinfreiheit bieten (und für Regines schlappes iPhone die Ladebuchse am nächsten liegt :-)
      Bei der Abfahrt zeigt sich der teilweise blaue Himmel noch von seiner besten Seite, aber je länger wir gegen Norden an die dänische Grenze und später nach Aalborg weit im Norden fahren, desto intensiver wird der Regen.
      Martin hat ja immer einen Spruch parat und meint dazu: „Zum Glück regnet es hier immer; weil es sonst so neblig ist, dass man von der Landschaft gar nichts mehr sieht!“
      Der Höhepunkt ist just dann erreicht, als wir auf dem lokalen Camping unseren Standplatz beziehen… Lech, unser sehr erfahrener Fahrer (und „Mädchen“ für alle Belange) weiss, dass wir nur ein paar Minuten warten müssen… Und so ist es auch: Fünf Minuten später hört der Regen auf und die Crew beginnt mit dem Aufbau von Vorzelt und Dachzelten. So ganz nebenbei zaubert Lech auch noch Kaffee und Tee auf die Biertische und (fast) alle helfen mit, das Abendessen vorzubereiten: Heute gibt es Brot, Wurst und Käse; dazu Rohkost und zum krönenden Abschluss sogar noch einen Becher Rotwein. Wir lernen die ersten Mitreisenden am Tisch kennen und üben fleissig deren Namen. Mit Philipp ist sogar ein zweiter Schweizer (aus Volketswil) mit seiner deutschen Partnerin Bettina dabei.
      Unser spartanisches Dachzelt haben wir bereits provisorisch eingerichtet und wir hoffen, dass die erste Nacht - die im wesentlichen trocken bleiben soll - einigermassen gut verläuft. Regine fürchtet die Kälte, Martin mehr, dass er keine Liegeposition findet, wo ihn weder Hüfte noch Knie drücken. Wird schon klappen…
      Und morgen geht es dann weiter mit der Fähre und nach Oslo, der Hauptstadt von Norwegen.
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    • Day 12–13

      Wash & Go

      May 24 in Denmark ⋅ ⛅ 21 °C

      Planlos geht der Plan los und deshalb verlassen wir erstmal unser Nachtlager und überlegen während der Fahrt was der Tag bringen soll.
      Bei der ein oder anderen Recherche haben wir von der Vigsø Battery in der Vigsø Bugt gelesen. Das sind Bunker aus dem 2. Weltkrieg welche durch die Erosion an der Küste im Laufe der Zeit zum Teil ins Meer geschwemmt wurden. Nun liegen die Betonklotze querbeet am Strand und machen den Ort irgendwie speziell, auch wenn die Geschichte dahinter keine schöne ist 📚

      Zwischenstopp machen wir mal wieder im Supermarkt, Nachschub 🥒🍌🍅🥭🧁🧃holen. Und nebenan hat es doch juhuiii - eine Waschanlage, die für den Van zwar zu klein ist, aber mit Eimer und Bürste können wir zumindest die mit Mücken zugekleisterte Windschutzscheibe und Front halbwegs putzen...was für eine Wohltat für unseren Hymi 💖

      Da der heutige Tag auch planlos enden kann, fahren wir auf einen Dünenparkplatz, geniessen noch den Strand und die Abendsonne und mal sehen...wahrscheinlich bleiben wir einfach über Nacht 🌙... und hoffen dass die 👮‍♂️ nicht mehr vorbeischaut 🫣
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    • Day 42

      Auflösung

      June 9 in Denmark ⋅ 🌬 11 °C

      Wir sind begeistert von soooo viel Ideen.
      Danke fürs Mitmachen, hier unsere Lösungen 💞.

      A: Was nutzen wir BEIDE gemeinsam am meisten:

      Unser Kochtopf bzw. Kocher er ist uns heilig, ohne ihn geht nichts, dafür lassen wir auch gerne unsere Handy 5 h aus.

      Das 2. Utensil ist unser Deo, glaubt uns wir brauchen echt viel davon. Den Rest ersparen wir euch 🤣.
      Und unser heißgeliebter Hirschtalk, was der uns schon die Füße gerettet hat. Wow.
      Ein großes Dankeschön an Susi Mama und Dietmar ❤️

      B: Von welchen Tiergeräuschen sind wir wohl am meisten "genervt"?

      Wir lassen hier "Vögel" mal gelten, allerdings gibt es genau 2 Arten die es echt wissen wollen.

      * Ringeltaube:
      https://www.deutsche-vogelstimmen.de/ringeltaub…

      Ähm ja hört sie euch mal an, falls ihr nicht genau wisst wie sie klingen. Wir haben unsere Stimmen schon mehrfach über dieses Gurren gelegt. Dabei war es egal ob wir im tiefsten Wald oder Stadt wahren. Sie sind einfach überall.
      Es klingt meisten wie ein strenges Elternteil, was zum Aufräumen animiert. In Deutschland und Dänemark übrigens genau im gleichen Rhythmus.

      Und das zweite Geräusch
      * Zilpzalp ( unser Techno Vogel)
      https://www.deutsche-vogelstimmen.de/zilpzalp/?…

      Mit seinem eindringlichen Zirpen, holt er uns so kurz vorm ausgehungerten Zustand schon mal gerne die letzten Nerven aus dem Gehirn. Wenn wir alle Bedürfnisse gestillt haben machen wir beim Zirpen gerne unsere Techno moves mit.

      C:
      Was packen Susi und Fine jeweils für sich als erstes aus, wenn sie an einem Ziel ankommen?

      Susi: meine angeschwollenen wohlriechenden Füße, Freunde seid froh das es keine Geruchs Blog ist 🤣.

      Fine: es sind es meine Bücher, ich verbinde Ruhe mit Ihnen dabei muss ich nicht einmal darin lesen. Bücher bedeuten für mich ankommen.

      Nach Stuuuuundenlangem auszählen haben wir eine Person erkoren mit uns gemeinsam leckere Dinkelschlotze zu mampfen. Mit 3 von 6 Punkten .
      .
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      🥁
      🥁
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      JANI 💖
      Herzlichen Glückwunsch,
      🎊 🍾 🥳 🍾 🎊🍾 Wir freuen uns sehr 😊.
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    • Day 43–44

      Der Troll in Egholm

      June 10 in Denmark ⋅ 🌬 13 °C

      Happy Birthday!
      Heute ist Fines Geburtstag und sie erwachte ganz verknautscht. Wir blieben verknautscht und in Schlumpiklamotte. Susi richtete einen klitzekleinen Geschenketisch her und Fine durfte auch erst dann gucken, nachdem er fertig war. Ein kleiner eigenartiger Geburtstagstanz wurde von Fine zu Susis Geburtstagsständchen aufgeführt. Zappelpause sozusagen. Und dann gab's Geschenke: hmmmmm, einen Marzipankuchen in Kleinformat. Fine liebt Marzipan. Und dann waren da noch Lakritzdadelmurmeln, Gummibärchen und Schokodrops! Fine liebt Süßigkeiten. Aber das größte aller Geschenke war noch in einer kleinen Packung verborgen. Knick, Knack, aufgemacht. Ein RING mit einer Muschel war drin. Wie wundervoll. Ein Wanderring. Was für eine schöne Überraschung. Er passt. Am Ringfinger rechts, am Mittelfinger links und bei kalten Händen auch am linken Zeigefinger. Super. Beste Spielmöglichkeiten.

      Susi:
      Es war gar nicht so leicht, Kerzen und Ring versteckt zu halten und dass die Kerzen heile bleiben!

      Nach dem wir gefrühstückt, erste Nachrichten empfangen und beantwortet hatten, gings los zu unserem heutigen Ausflugsziel: Egholm. Eine kleine Insel gleich neben Aalborg. Mit der Fähre waren wir in 5 min drüben und wir kämpften uns gegen Wind Richtung Troll. Denn dort saß ein Hölzerner. Ein Künstler hat zu Coronazeiten Projekte umgesetzt, die trotz Einschränkungen machbar waren und so erbaute er mehrere Trolle und ließ sie in Dänemark verteilen und aufstellen. Sie sind so schön trollig. Einen Glückstein ließen wir bei ihm mit einem geheimen Wunsch. Ob er in Erfüllung geht - das werden wir sehen.

      Auf dem Weg zu Insel, sahen wir eine Streetfoodhalle. Das war so was von cool, dass wir uns dafür entschieden haben, auf dem Rückweg dort essen zu gehen.

      STEETFOOD-HALLE:
      Wir waren von der Egholm-Wanderung seeeehr hungrig. Wir rissen Witze darüber, dass wir uns vor Hunger gleich angehen würden... solche Witze können unter Hunger ja auch ziemlich gefährlich oder wahr werden :D
      Wir haben uns zusammen gerissen und Abhilfe geleistet mit einem sauren Pfirsisch. Gefahr gebannt. Auf den letzten Kilometern haben wir uns alles aufgezählt, was wir essen würden, wenn wir ankommen: Bürger, Pommes, Pizza, Chinesisch und Süßkram aller Art. Als wir dann da waren, hatten wir es ähnlich wie gewünscht umgesetzt: es gab einen Duck-it-Burger für Susi, einen Chicken-Burger für Fine, eine Portion Pommes mit Rosmarin (soooo lecker) und danach noch eine Bubble-Waffel mit Eis, Sahne, Streusel, GeleeBanane und Marshmellows.
      Nach dem Preis dürft ihr nicht fragen, aber es war sooooo sooooo sooooo sooooo lecker!

      Danach waren wir im Fresskoma. Jederzeit wieder!!!!

      Danach liefen wir nach Hause. Nagut, wir nahmen auch ein Stück den Bus. In der Wohnung haben wir später noch alles gepackt, aufgeräumt und uns schon langsam verabschiedet. Am Dienstag Vormittag geht es weiter nach Birkelse zum ersten Shelter der nächsten Tage.

      Los gehts!

      LIEBE GEHT RAUS! ❤️
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    • Day 7

      Wikingergrabstätte

      October 21, 2022 in Denmark ⋅ ☁️ 10 °C

      Das Gräberfeld bei Lindholm Høje liegt in Jütland und ist mit knapp 700 Gräbern das größte seiner Art. Die Anlage wurde zwischen 800 und 1.000 nach Christus errichtet. Die Wikinger verbrannten ihre Toten und setzten die Asche anschließend zusammen mit Grabbeigaben bei. Die Gräber wurden anschließend mit Steinsetzungen markiert. In der Mitte dieser befindet sich ein sogenannter Bautastein. So heißen die stehenden Steine in Skandinavien. Manche der Steinsetzungen wiesen auch die Form eines Schiffes auf.Read more

    • Day 10

      Tag 10 - Vestervig - Fjerritslev

      August 9, 2023 in Denmark ⋅ 🌬 13 °C

      Endlich wieder auf dem Rad😍🚲 Nach zwei Tagen mit dem Zug ging es heute endlich wieder auf zwei Rädern weiter🥰 Der Wind war etwas weniger geworden und drehte sich sogar etwas in unseren Rücken. Unsere erste Pause machten wir in einer windgeschützten Hütte neben einem Supermarkt, wo wir uns gleich noch einen warmen Kaffee holen konnten☕️ Heute war es echt recht kalt. Ich fuhr warm angezogen und mit Handschuhen🥶
      Wir kamen super und vor allem motiviert voran und aus morgens geplanten 60km wurden dann noch 105km🚴🏻‍♀️💪🏻
      Wir fuhren durch eine wunderschöne Landschaft aus Wald, Düne und Wiese. Sonst weit und breit nichts… wirklich nichts😍🏞️ Abends kamen wir zu einem wunderschönen Shelter, wo wir noch Burger von gestern aßen und uns einem heißen Tee kochten♨️🥰
      Abends zeigte sich sogar nochmal die Sonne, die die wunderschöne Landschaft erstrahlen ließ☀️🏞️
      Nun liege ich in Fleecejacke im Schlafsack und bin einfach glücklich 🥰
      ↔️ 105km
      ↗️ 380m
      ↘️ 390m
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    • Day 39

      Tag 38 & 39

      June 30, 2022 in Denmark ⋅ ☁️ 18 °C

      Morgens an Tag 38 unterhielt ich mich noch mit Jasper, der auch in einem der Shelter geschlafen hat. Er ist schon seit vier Wochen mit dem Fahrrad unterwegs. Durch Schweden und Dänemark. Jetzt ist er auf dem Weg nach Deutschland. Er meinte, er könnte sich schon kaum noch vorstellen, Zuhause anzukommen, sein Fahrrad abzustellen und nicht mehr unterwegs zu sein. Ich glaube, ich weiß was er meint. Unterwegs zu sein ist einfach eine andere Art zu Leben. Eine Simple. Man braucht so wenig. Nur was in den Rucksack passt und Nahrung/Wasser. Alles was darüber hinaus geht ist purer Luxus. Zuerst folgte ich an diesem Tag etwa 6 Km der "Hanstholm gul-rute" die mit einem Gelben Pfeil markiert war. Ein sehr schöner Weg, ca. 60-100 Meter oberhalb des Meeresspiegels. Öfters musste ich über Weideland, wo Rinder mit großen Hörnern grasten. Bei einer, standen sie direkt auf dem Weg. Da hatte ich schon ein bisschen bange, nahm einen Bogen und hielt etwa 50m Abstand. An einer anderen Stelle kam eine Gruppe von Rindern auf mich zugerannt. Aber nur kurz, sie nahmen die Kurve. Sie mussten quasi ein Stück auf mich zurennen um weiter von mir wegzurennen. Ich denke, die hatten mehr Angst vor mir, als ich vor ihnen. Habe ich eigentlich schon erzählt, dass es hier sehr viele Holunderbäume am Weg gibt, die einen sehr starken Duft verströmen. Immer wieder läuft man durch diese Duftwolken. Nach der "Hanstholm gul-rute" entschied ich mich auf dem Nordseeküstenradweg weiter zu laufen. Die Alternative wäre sonst geradeaus am Strand entlang und der Radweg führte zum Teil durch Wälder, da hatte ich Lust drauf. Als ich durch die Hjårdemal Klitplantage ging, sah ich etwa 300 Meter vor mir, einen Hirsch den Weg überqueren.
      Ich meine zumindest es war ein Hirsch, für ein Reh war es viel zu groß. Abends erreichte ich einen schönen Platz, wo ich mein Zelt aufgeschlagen habe. Dort war auch ein Shelter, der wieder ein Bunker war, wo ein ganz langer Tisch und sogar ein Kamin drin war. Aber danach war mir nicht, ich wollte lieber im Zelt schlafen.

      An Tag 39 ging ich erstmal wieder ein paar Kilometer am Strand entlang, aber nicht auf dem Sand, sondern daneben auf einem schönen graßigen Pfad. Ich kam bei Thorup Strand vorbei, sah das "Fiskehus" und musste nicht lange überlegen. Ich gönnte mir eine gute Portion Fish'n'Chips und als Nachtisch noch ein Eis. Es hat so lecker geschmeckt, ich glaube das Essen schmeckt immer besser, desto länger man unterwegs ist 😁
      Die Fischer in Thorupstrand fischen im Skagerak. Sie verwenden schonende Fangmethoden wie z.B. Snurrewaden und Stellnetze. Das Skagerak ist ein fischreiches Meeresgebiet, wo die große Meerestiefe und der wechselnde Meeresgrund den Fischen viele Lebensräume bieten. Die Fische werden am Tag des Fanges angelandet und sind deshalb frisch. Die Fischerei wird als Anteilsfischerei betrieben, wo alle einen Prozentanteil des Fangwertes bekommen. Die Küstenboote werden auf den Strand gezogen, was stabile Schiffsrümpfe erfordert. Nach Thorup Strand ging ich noch durch ein paar Wälder und machte einen kleinen Umweg nach Fjerritslev um Proviant zu kaufen. Ich hatte nähmlich nicht mehr viel Nahrung im Rucksack. Mit vollem Rucksack lief ich noch die letzten Kilometer zu meinem Zeltplatz. Heute mal kein Shelter, aber davon war ich eh schon zu verwöhnt. Im Zelt ist es auch gemütlich. Hier soll auch eine Wasserzapfstelle sein, die habe ich allerdings noch nicht gefunden. Gut das ich genug habe.

      Liebe Grüße, Gena
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    • Day 53

      Skulpturen - Die Stimme des Meeres 1/2

      June 21 in Denmark ⋅ ☁️ 18 °C

      Besonders begeistert hat uns die Ausstellung "havets-stemme" die Johnny Haugaard mit mehr 120 Freiwilligen aus Moos, Blättern, Rinde, Muscheln, usw. erschaffen hat. Einfach fazinierend.
      https://kulturhusetblokhus.dk/skulpturparken1/h…
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    • Day 9

      Haverslev Havn

      July 6, 2020 in Denmark ⋅ 🌧 14 °C

      Da der Wind weiter so stark bleiben soll, haben wir uns entschieden weiter östlich an den Limfjord zu fahren. Auf der park4night App fiel mir ein toller Stellplatz in einem kleinen Hafen auf, wo wir gemütlich frühstückten.🙃🧀🥖🥚☕🍴🌬Read more

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    Jammerbugt Kommune

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