• Dusty's Reise
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Dusty's Reise

Mit unserem Oldtimer LKW Dusty auf Reisen Leer más
  • Inicio del viaje
    8 de agosto de 2025
  • Die Sache mit der Maut

    10–11 ago. 2025, Republica checa ⋅ 🌙 17 °C

    In Tschechien angekommen kostet uns die Maut Nerven, Zeit und Kilometer... dafür überrascht uns die Stadt Pilsen mit tollen Altbauten. Nach langer Fahrt und ohne Stellplatz in Sicht rasten wir auf einem Parkplatz der Gedenkstätte Lety. Immerhin schön ruhig 😀Leer más

  • Von der Burg zum Schloss

    11–12 ago. 2025, Austria ⋅ ☀️ 26 °C

    Morgens ein wenig die Beine verteten und kurz zur Burg Orlik an der Moldau spaziert, die zufällig in der Nähe unseres Stellplatzes lag. Ab da bot der restliche Weg in Tschechien anstatt trister Monokulturfelder endlich Wald und viele kleine Seen auf dem Weg nach Österreich. Das gefällt uns 😀
    Richtung Wien haben wir einen Wohnmobilstellplatz an einem kleinen Schloss entdeckt. Die Umgebung hat sich als kleines idyllisches Obstparadies entpuppt. Was will man mehr 😀
    P.S.: Was sind denn das für kleine Gefährten...? Ziesel auf dem Schlossparkplatz, die uns neugierig beäugen 😆
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  • Fürs Ersatzteil nach Wien

    12–13 ago. 2025, Austria ⋅ ☀️ 29 °C

    Nächster Stopp sollte ein Ersatzteilhändler für Militärfahrzeuge sein, da es die für unseren Steyr nur sehr rar gesät gibt. Also diesmal leider auf die Autobahn und ab nach Wien.
    Im Anschluss wollten wir eigentlich über Ungarn weiterfahren, aber die hohen Mautkosten für LKW haben uns dann doch lieber wieder zurück und zunächst weiter durch Österreich fahren lassen....
    Bei zu hohem Anstieg schaltet unser Dusty in den Schneckenmodus, daher hieß es rechtzeitig runter von der Autobahn und die 900 Meter auf der Landstraße nach oben.
    Bei Dämmerung haben wir endlich den Stellplatz für die Nacht erreicht, doch leider war uns dort alles zu eng... Gut, dass auf dem Weg noch ein Truck Stopp lag.... also wieder zurück und hoffen, dass wir hier schlafen können. Essen und Bedienung war jedenfalls unerwartet lecker und freundlich.
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  • Schattenplätzchen

    13–15 ago. 2025, Croacia ⋅ 🌙 24 °C

    Heute mal nur ein kurzes Frühstück und bevor es weitergeht noch ein kleiner Großeinkauf beim Lieblingsdiscounter...😉
    Während die Mautkosten in Slowenien echt günstig sind, kann man in Kroatien einfach noch beim Abfahren der Autobahnen bezahlen.... auch schön 😀
    Die über 30° sind mit der Zeit doch arg heiß im Fahrerhaus, da hilft auch die Lüftung durch das Rückfenster nicht mehr viel. Richtung Zagreb wollen wir einfach nur runter von der Autobahn und irgendwo ein Schattenplätzchen finden. Prompt einen Stellplatz auf einem alten Hof entdeckt, da soll's aber ziemlich steil und eng hochgehen.
    Nach der Probefahrt in Italien schreckt uns so schnell erstmal nix ab... aber fahren muss ja der Mann 😅
    Im Schneckentempo und ziemlich k.o. kommen wir oben an.... und wie bestellt ist ein ausreichend großer Platz sogar mit Schatten für uns frei. Echt super! Und obendrein gibt's ein schönes neues Duschhäuschen, einen Minipool zum Abkühlen und allerhand zu entdecken auf dem schön hergerichteten alten Hof. Einen schönen Ausblick Richtung Zagreb obendrauf.
    Genau unser Geschmack 😊
    Am nächsten Morgen ging es hinauf zur Burgruine Orlik. Hier wurden wir mit einem noch schönerem Ausblick und tollen alten Überresten der Burg belohnt. Bei der Hitze war es eine gute Entscheidung direkt morgens vor dem Frühstück hochzuwandern.
    Die Stellplatz/Hofanlage hatten wir am zweiten Tag für uns ganz alleine 😁
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  • Lauf des Wassers

    15–16 ago. 2025, Croacia ⋅ ☀️ 30 °C

    Auf dem Weg zu unserem heutigen Stopp haben wir Halt in dem verwunschenen Wasserfall-Dorf Rastoke gemacht. Das Wasser und die kleinen Wasserfälle schlingeln sich teilweise richtig idyllisch um die Häuschen. Da haben wir uns doch glatt hinreißen lassen und dort auch direkt lecker gegessen. Nicht, dass wir nicht genug mit hätten 🙈
    Weiter ging es vorbei an dem wunderschönen Nationalpark Pletvicer Seen, in dem wir bereits vor 2 Jahren waren. Mit dem LKW dürfen wir dort leider eh nicht hin. Dafür hat uns das Örtchen Rastoke auch sehr gut gefallen und war genau richtig für einen kleinen Spaziergang.
    Da der Mensch ja bekanntlich ein Gewohnheitstier ist, hat es uns ein Stückchen weiter auf denselben Stellplatz verschlagen.... nur diesmal ohne Buffy 🐕😔. Dafür haben wir direkt einen feschen Nachbarshund 😁
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  • Auf den Spuren von Winnetou

    16–17 ago. 2025, Croacia ⋅ ☁️ 29 °C

    Heute mussten wir in die Stadt, ein paar Teile im Baumarkt besorgen. Auf dem Weg nach Zadar wollte der Mann endlich mal zu den Drehorten von Winnetou. Das ging beim letzten Mal nicht.
    Also hieß es heute Morgen Serpentinen und Pisten bis auf über 1000 Meter hoch in das Velebit-Gebirge fahren. Das allein ist schon abenteuerlich, aber im LKW fühlt es sich gleich noch aufregender an. Die karge Landschaft und die Felsformationen sind wirklich beeindruckend. Irgendwie unwirklich und atemberaubend schön 😊
    Auch wenn wir auf dem Weg hoch bereits einen tollen Ausblick hatten, so war ich doch froh, dass wir den Weg runter durch eine schattige Waldpiste auf der Rückseite gefahren sind. 😅
    Um in die Stadt zu kommen mussten wir den ganzen Weg vom Morgen jedoch nochmal zurücklegen. Na, der Mann hatte jedenfalls Spaß bei der anstrengenden Pistentour.
    Und als wäre das noch nicht genug gewesen, haben wir spontan dann doch auch noch einen Abstecher zum nächsten Drehort an den Schluchten des Zrnanja-Canyon gemacht. Trotz sengender Hitze bei gut 37° hat sich auch der Ausblick auf jeden Fall gelohnt.
    Den anschließenden Weg in die Stadt hätten wir uns da lieber erspart. Aber ein paar weltliche Dinge braucht der Mensch nunmal.
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  • Fahren und Aussicht genießen

    18–19 ago. 2025, Croacia ⋅ ⛅ 26 °C

    Gestern hieß es ein wenig Strecke machen, daher ging es erst einmal auf die Autobahn. Unser Dusty schafft knappe 80, bei Anstiegen geht's allerdings runter auf 60km/h, bei steileren sogar auf 45. Daher ist die Autobahn eher die Ausnahme. Wir haben öfters gewechselt und sind mal Landstraße und mal wieder Autobahn gefahren. So brauchten wir für 260km gut 4 3/4 Stunden. Nicht zu vergleichen mit nem flotten Wohnmobil.
    Tatsächlich hatten wir auch auf der Autobahn tolle Aussicht, obwohl die Landstraße einfach überragt. Dort ist das Fahren so viel schöner und landschaftlich interessanter. Und man sieht mal die Dörfer.
    Fahrtechnisch verlangen die Höhen und Tiefen und steilen Kurven mit dem über 50-jährigen Oldie (ich meine den LKW) allerdings einiges ab. Daher ist heute erstmal Pause angesagt.
    Und nachdem wir gestern bei einem Olivenbauern gerastet haben, hat es uns nun unter Olivenbäume ans Meer verschlagen.
    So hat der Mann Gelegenheit beim Angeln zu entspannen und die Frau kann sich nach der hitzigen Fahrerei im Meer abkühlen 😊
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  • Abstecher in den Norden

    19–20 ago. 2025, Montenegro ⋅ ☁️ 20 °C

    Eigentlich wollten wir heute weiter an der Küste entlang fahren. Die wunderschöne Küstenstraße an der Riviera von Dubrovnik, die hinter jeder Kurve mit einem anderen atemberaubenden Ausblick verzaubert, haben wir am frühen Morgen auch noch mitgenommen, bevor wir über Bosnien Herzegowina abgebogen sind Richtung Durmitor Nationalpark im Norden von Montenegro. Spontan konnten wir schon immer gut 😅
    So sind wir auch völlig erwartungsfrei von neuen tollen Aussichten, ungewöhnlichen Baustellen und Tunneln überrascht worden. Und diesmal ging es bis über 1550m hoch. Ziel sollte die Tara Schlucht, Europas tiefster und der zweitgrößte Canyon der Welt sein. Der ganze Weg war absolut sehenswert, da für uns natürlich auch das erste Mal ☺️
    Hoch oben am Ziel angekommen haben wir den bisher wahrscheinlich besten Stellplatz überhaupt (für die Frau zumindest 😉), direkt vor einer kleinen Blockhütten Anlage mitten auf dem Berggipfel. Wir genießen das leckere Essen und fühlen uns ein wenig wie im Märchen 😍
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  • Scherben bringen Glück

    20–22 ago. 2025, Montenegro ⋅ ⛅ 27 °C

    Gestern Morgen haben wir die Tara Schlucht von noch höheren Aussichtspunkten erkundet, bevor es den gleichen kurvenreichen Weg wieder hinunter ging. Vor jeder Kurve versuchten wir zu erhaschen, ob uns jemand entgegen kommt. Bei dem schmalen Weg hatten wir wirklich Glück, dass das gut ging. Immerhin ist unser Dusty 2,35m breit. Viele Motorradfahrer und Jeeps sind uns entgegen gekommen und sogar ein paar Reiter zu Pferd. Die Panorama Roads in Montenegro sind wirklich beeindruckend. Kaum waren wir Richtung Podgorica auf normalen Landstraßen unterwegs, die rechts und links von Firmen und einzelnen Häusern geprägt waren, war der Zauber des Nordens schnell verflogen. Auch wenn die Berge stets im Hintergrund sichtbar blieben.
    Wir hatten uns als Tagesziel einen Platz am Skutarisee vorgenommen. Erste Eindrücke beim Vorbeifahren sahen auch schon wieder toll aus. Allerdings konnten wir in die einzig mögliche Straße südlich des Sees nicht reinfahren. Das war einfach zu eng. Auf einen großen Umweg durch die Berge, um von der anderen Seite ans Seeufer zu kommen, hatten wir keine Lust. Daher haben wir uns entschieden, auf eine zuvor ausgesuchte Insel zurück ans Meer zu fahren, ohne zu erahnen, wie anstrengend und lang dieser Weg noch werden würde. Da wir uns vorher ein paar mögliche Stellplätze notiert und mal allein nur unser Navi nutzen wollten, haben wir bisher keine SIM-Karte gekauft. Aber ohne Google Maps ist man doch schnell aufgeschmissen 😅🙈
    Der Weg durch die überfüllten Küstenstädte, vorallem Budva, war stressig und endete in einem mega langen Stau, bis wir zur Halbinsel abbiegen konnten. Auch hier erwartete uns ein unerwartet langer, hügeliger und schmaler Weg, der nach der stundenlangen Fahrt nervte und kurz vor dem Ziel beim Ausweichen in einen zertrümmerten rechten Außenspiegel mündete.....autsch. 😣
    Endlich angekommen hatten wir erst einmal genug für den Tag, auch wenn wir einen guten Platz unter einer riesigen Kiefer gefunden haben. Trotz schöner Lage an der felsigen Küste, war das meinem Kopf zuviel Hitze und Fahrerei an einem Tag... wenn auch nur als Beifahrer 😅 Im Dunkeln sind wir nochmal kurz zum Wasser spaziert und wurden prompt von einer Sternschnuppe begrüßt.
    Während Rob sich am nächsten Morgen früh zum Angeln aufgemacht hat, habe ich es etwas später an einem Kiesstrand ins Wasser gewagt. Immerhin für den Moment noch ganz alleine 😊 Nachmittags sollte ein starkes Gewitter aufziehen, davon blieben wir dann aber doch verschont. Dafür haben wir abends noch lange am Meer zugeschaut, wie die aufgewühlten Wellen auf die Küste schlagen. Ein schönes Schauspiel.
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  • Albanien mit Umwegen

    22–23 ago. 2025, Albania ⋅ ☀️ 28 °C

    An der Grenze nach Albanien wurden wir nur so durchgewunken. Das ging schnell. Kurze Zeit später erwartete uns jedoch einmal mehr Stau. Diesen zu Umfahren mündete aufgrund zweier gesperrter Brücken jedoch in einen langen Umweg... Was soll's - zumindest interessanter als in der Stadt im Stau zu stehen. Insgesamt scheint in Albanien mehr Müll am Straßenrand zu liegen. Wir sehen unglaublich viele "dicke" Autos, ein paar gänzlich ohne Kennzeichen. Und der Fahrstil der Albaner hat uns von gewagten Überholmanövern bis einfach mal stehen bleiben mitten auf der Fahrbahn ganz schön viel Nerven gekostet. Mich zumindest. Rob hat sich einfach angepasst und ist durch das Chaos durch. Auch wenn wir die Hauptstadt nur gestreift haben. Noch gesättigt von den Eindrücken Montenegros konnten wir Albanien erstmal nicht viel abgewinnen.
    Der Stellplatz für die Nacht entpuppte sich dann jedoch als kleines Idyll am Wasser 😊 Da hätte man es noch länger aushalten können, zumal das Wasser zum Baden angenehm warm war.
    Am nächsten Morgen sollte es aber schon weiter zum Vjosa Fluss gehen.
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  • Allein am Fluss

    23–25 ago. 2025, Albania ⋅ ⛅ 29 °C

    Auf dem Weg zum Vjosa sehen wir vereinzelt vorallem Kühe, aber auch das ein oder andere Pferd, Esel oder Ziegen, die einzeln an einem Strick gehalten werden. Das spart zumindest Zäune, wahrscheinlich aber zum Leid der Tiere. Straßenhunde sind uns bis jetzt nur wenige begegnet. An der Grenze und im Stau in der Stadt kamen junge Mütter mit Kind auf dem Arm zum Betteln zu den Fahrzeugen. Wir sehen wenig Dorfleben, dafür schöne Paläste, die wohl lediglich für Hochzeiten gedacht sind, noble Hotels und ganze Straßenzüge mit Möbelgeschäften. So richtig will sich das Bild nicht fügen, allerdings sind wir auch nur auf der Durchreise.
    Jedenfalls sind wir froh, als wir endlich raus aus Tirana und den anderen Städten sind. Zusammen mit John, einem alleinreisenden jungen Backpacker aus England, sind wir die einzigen am Ufer des Vjosas. Er ist froh, dass wir da sind, da es ihm nicht so gut geht. Wir essen gemeinsam und haben ein wenig Medizin für ihn. Am nächsten Tag reist er weiter. Wir wollen eigentlich runter zum Fluss Kajakfahren, harren aufgrund der Hitze jedoch bis zum Nachmittag im Schatten des Fahrzeugs aus. Dann schnappen wir uns doch noch die Kajaks und paddeln ein wenig den flachen Fluss hoch und runter. So ganz allein haben wir nicht das Gefühl auf einem Stellplatz zu sein. Wegen der Weite und Entfernung zum nächsten Ort haben wir hier den bisher schönsten Sternenhimmel gesehen. Und auch wieder eine Sternenschnuppe 😊
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  • Grün, grüner... Griechenland

    25–29 ago. 2025, Grecia ⋅ ☀️ 28 °C

    Das erste Mal dauert es an der Grenze. Die Albaner kontrollieren jedes Auto. Bei unserem Gepäck gäb es eine Menge durchzugucken 😅 ... aber auch hier werden wir nur durchgewunken. Kaum sind wir über die Grenze gefahren, trauen wir unseren Augen nicht... gerade noch karge Landschaft, ist auf einmal alles grün 🥰 Die Landstraße führt uns direkt durch ein paar Dörfer und anschließend einmal mehr hoch auf knapp 1000 Meter. Sicherlich wäre der Weg auf der Autobahn kürzer und mit weniger Anstiegen. Aber auch hier sind wir wieder beeindruckt vom Ausblick und kriegen das Grinsen gar nicht aus dem Gesicht. Griechenland gefällt uns schon jetzt 😁
    Wir sind in der Nähe von Igoumenitsa mit einem Bekannten verabredet, der uns Zollpapiere vom ADAC mitbringt, die wir vor der Abreise nicht mehr rechtzeitig bekommen haben. Oder sagen wir so, es war eher unsere Ungeduld, dass wir endlich los wollten. Daher zieht es uns erst einmal direkt zur Küste. Hier scheint alles soviel weiter und größer als in Kroatien und Montenegro. Angekommen am Stellplatz kommt Rob nochmal ordentlich ins Schwitzen, als er die falsche Abfahrt nimmt. Wenden in drei Zügen is nich ohne Servo bei unserem Oldie.
    Unter großen Weiden, nur ein paar Schritte vom Meer, finden wir ein Plätzchen... direkt hinter der Strandbar, die uns spät abends mit ihrem schönen Ambiente und der chilligen Musik noch einlädt.
    Wir sind total begeistert, wo es uns hingeführt hat. Ein traumhafter Campingplatz 🤩 Und auch hier ist das Wasser angenehm warm... ja, Sommerurlaube standen bisher nie so auf dem Programm, daher genießen wir unser erneutes Schattenplätzchen unter der Sonne 🌞
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  • Weiter geht's...

    29–31 ago. 2025, Grecia ⋅ ☀️ 29 °C

    Ja, wir sind ein wenig versackt an der Küste vor Korfu. Ansich wollten wir nicht länger als 2, 3 Tage bleiben, aber unsere Verabredung konnte nicht eher. So blieb uns nichts anderes übrig, als zu faulenzen 😅 Wir haben tolle Sonnenuntergänge gesehen und waren meist früh morgens eine Runde im Meer, wenn es noch ganz leer war. Zum Abschluss gab es noch ein interessantes Schauspiel von insgesamt neun Löschflugzeugen, die direkt bei uns vor der Küste Wasser getankt haben und stundenlang immer wieder über uns hinweggeflogen sind, um ein Feuer in der Nähe zu löschen.... hoffentlich mit gutem Ausgang.
    In Budva waren wir bereits an kurz zuvor abgebrannten Küstenstreifen vorbeigefahren. Dieses Feuer soll in den Bergen gewesen sein...
    Unser griechischer Nachbar Andreas und seine Frau, die mit ihren Töchtern in einem T3 bis Finnland gereist und gerade auf dem Rückweg war, war ganz angetan von unserem Gefährt.... so haben wir erfahren, dass es in Griechenland unmöglich ist, einen Oldtimer auszubauen, obwohl es viele gut erhaltene gibt, die meist von Holländern gekauft werden.
    Gestern sind wir dann endlich zu unserem nächsten Ziel, den Meteora Felsen bzw. Klöstern in der Region Thessalien aufgebrochen. Die Anfahrt mit Blick auf die Felsen war schon spannend und sogar von unserem Stellplatz konnten wir einzelne Felsformationen sehen. Die Dörfer Kastraki und Kalambaka reichen bis an die Felsen heran. Allein ein Spaziergang am Abend durch Kastraki bot schon eine tolle Kulisse. Am nächsten Morgen sind wir von unserem Platz aus zu Fuß bis zum Kloster der Heiligen Dreifaltigkeit hoch gewandert. Eine wirklich beeindruckende Szenerie. Allein die Felsen sind eine Reise wert. Aber die trohnenden Klöster machen das ganze natürlich noch interessanter.
    Nach dem hitzigen Auf- und Abstieg hatten wir uns eine Abkühlung im Pool wirklich verdient. Und zum Abschluss waren wir noch lecker in einer Taverne essen, die uns am Abend zuvor schon aufgefallen war. Und auch hier hat zumindest eine der unzähligen Dorfkatzen etwas vom Fisch abbekommen 😋
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  • Blick auf Thessaloniki

    31 ago.–1 sept. 2025, Grecia ⋅ ☀️ 28 °C

    Weiter Richtung Thessaloniki geht es diesmal nur über die Autobahn. Das kostet uns zwar einiges an Streckenmaut, spart dafür aber mal Zeit und Kilometer. Zumal es ausnahmsweise ohne Steigungen einfach nur geradeaus geht.
    Bisher haben wir rund 4.000 Kilometer in knapp 3 Wochen zurückgelegt. Im Schnitt fahren wir 200 km pro Strecke und brauchen zwischen 4 und 6 Stunden. Durch die vielen Landstraßen, Serpentinen und einige Umwege einiges mehr im Vergleich zum kürzesten direkten Weg hierhin 😅
    So langsam kommt Routine in den Camper Alltag. Jeder hat seine Aufgaben, das klappt besser als gedacht 😄 Das ein oder andere Wassermaleur im Fahrzeug haben wir hinter uns. Einen Ersatz für unseren Außenspiegel konnten wir bisher noch nicht organisieren. 🤷🏻‍♀️
    Bei mir läuft nach wie vor ein Wettstreit zwischen blauen Flecken und Mückenstichen 😣 Aber es geht uns gut. Auch wenn die Stellplatzsuche gestern stressig war. Unserem Navi ist plötzlich unser Fahrzeugprofil entfallen und wir werden über Straßen geleitet, die für Fahrzeuge über 3,5t nicht zugelassen sind, stehen vor Brücken die viel zu niedrig sind und andere, die ebenfalls eine Gewichtsbeschränkung haben. Nach einigem Hin und Her erreichen wir endlich den ersten Stellplatz, der leider gar keiner mehr ist. 🙈 Also hieß es weitersuchen.
    Aber wie heißt es so schön...
    Ende gut, alles gut.
    Die sehr engagierte und freundliche Dame der nächsten Anlage hilft uns, einen passenden Platz zu finden. Denn auch hier scheint zunächst alles zu eng und klein. Wir wollten frustriert schon wieder weiterfahren. Dann fand sich doch noch eine Stelle und wir sind erstmal erleichtert.
    Der Campingplatz wirkt auf den ersten Blick nicht schön, aber Pool mit Bar und das Restaurant mit Meerblick überraschen uns dann. Die Steilküste und der Strand erinnern irgendwie an die Ostsee. Nur dass man hier einen Blick auf die Großstadt hat, über deren Lichter wir spätabends noch unsere Blicke schweifen lassen. Und wären die Mücken hier nicht so äußerst aufdringlich, wären wir vielleicht noch länger in der Poolbar geblieben. Immerhin waren wir die einzigen Gäste am späten Abend. Genauso am frühen Morgen bei ein paar Runden im Pool 😊
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  • Buffys Herkunft

    1–2 sept. 2025, Grecia ⋅ ☀️ 31 °C

    Ein geplanter Stopp sollte Epanomi in Griechenland sein. Unsere Hündin Buffy kam dort her. Der A.C.E. ist ein gut organisierter Tierschutzverein, der vorrangig Kastrationsaktionen durchführt, aber auch Hunde aufnimmt und vermittelt, die auf der Straße nicht überleben würden oder die verletzt sind. Als wir dort ankommen, kommt gerade auch ein frisch operierter Hund an, dem ein Ohr amputiert werden musste. Was für eine arme Maus.
    Xenia vom Verein führt uns einmal durch die ganze Anlage. Immer mehr Gehege kommen zum Vorschein, eine Krankenstation, ein Haus für Helferinnen und natürlich jede Menge der unterschiedlichsten Hunde... alte, kranke, ängstliche, bellende, neugierige, liebe, anschmiegsame, verspielte.... Die Gehege sind meist sehr groß, mit Hundehütten, Bäumen und teilweise Badewannen, vereinzelt kleinen Häusern. Mehrere Zwinger mit Auslauf gibt es auch. So können die Hunde mal separiert und durchgemischt werden. Auf jeden Fall eine tolle Anlage. So groß hatten wir das, anhand der Bilder die wir kennen, gar nicht erwartet.
    Die Welpen und jüngeren Hunde haben es mir direkt angetan. Die sind so unbedarft und zutraulich 🥰 Rob interessieren vor allem die älteren und misstrauischen Hunde. Als ich später am Abend beim Saubermachen helfe, sitzt er inmitten der Hunde wie ein Hundeflüsterer. Er möchte am liebsten jeden Hund persönlich kennenlernen 😁
    Wir dürfen mit unserem Dusty sogar aufs Gelände und dort übernachten. Eine Nacht voller Gebell, aber ab und an ist es auch ganz still.
    Natürlich wurden wir direkt gefragt, für welchen Hund wir uns interessieren... aber das muss warten. Passt nicht in die Reisepläne. Vielleicht kommen wir auf dem Rückweg nochmal vorbei. Vorerst nehmen wir jede Menge Eindrücke mit. Viele liebe Seelen... keine/r wie Buffy 🥲
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  • Letzter Halt in Griechenland

    2–3 sept. 2025, Grecia ⋅ ☀️ 30 °C

    Einen letzten Halt legen wir noch ein, bevor es weiter in die Türkei geht. Das Glück mit einem Schattenplatz hält weiter an. Mir reicht diesmal allerdings ein kurzer Blick an den Strand, ins Wasser wollen wir hier nicht. Auch sonst fühlen wir uns auf der Anlage nicht ganz so wohl. Dafür hat Rob am nächsten Morgen Erfolg beim Angeln und ich nutze die Gelegenheit ein paar Besorgungen zu Fuß im Ort zu machen.
    Ganz schnell ist uns zu warm, lieber los und den Fahrtwind spüren. Wir dürfen hier in Griechenland die Landstraße an der Küste gar nicht befahren, daher heißt es weiter auf die Autobahn...
    An einer Raststätte finden wir endlich enen letzten kleinen Caravanspiegel im Regal.... immerhin, besser als Nichts 😅
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  • Hoşgeldiniz

    3–5 sept. 2025, Turquía ⋅ ☀️ 29 °C

    So wie der Eindruck von Griechenland begann, so endet er auch... mit viel Grün. Die Landschaft wirkt nicht monoton, sondern schön durchmischt mit vielen Bäumen. Die letzten Kilometer sind wir gespannt auf die Türkei. An der Grenze dauert es jedoch gute 2 Stunden. Noch auf griechischer Seite eine ellenlange Schlange LKW. Nach der Ausreise fahren wir ganz allein über eine alte schmale Brücke, auf der bewaffnete Soldaten stehen. Es geht über den Grenzfluss Evros, an dem für manche Flüchtlinge Europa beginnt.
    Während die griechische Seite alt und marode wirkt, sind wir überrascht über die ganz neue, moderne und große Grenzstation der Türkei... aussteigen und vor die Kamera treten, heißt es hier. Und zum ersten Mal wird ein Blick in unser Fahrzeug geworfen. Wir fahren durch riesige geschwungene Tore und staunen über die ganzen neuen Häuser und den ersten Eindruck der Türkei. Danach folgt allerdings ein Bild von tristem Braun. Kilometerweit trockene abgeerntete Felder. Kommt uns bekannt vor. Also erst einmal kein Grün... später fahren wir dann doch noch durch ein Waldgebiet, dass teilweise jedoch durch Brände gebeutelt ist. Hier sehen wir direkt viel mehr Straßenhunde und Kangalen mit Ziegenherden. Wir fahren durch den Ort Sarköy. Auf dem Weg dorthin kann man über die Stadt hinweg auf das Marmarameer schauen, auf dem einige große Frachter fahren.
    Dieses Mal kommen wir erst in der Dämmerung am Ziel an. Eine Küstenstraße mit schönen Häusern, bevor an einer kleinen Einfahrt das Schild des Campingplatzes steht. Dürfen wir da überhaupt reinfahren?
    Schon werden wir von einem netten Türken begrüßt, der uns nach unten zu dem Platz direkt am Wasser lotst. Unser Fahrzeug wird bestaunt und wir müssen erstmal warten, bis die Ziegenherde vorbeizieht. Ein schönes idyllisches Fleckchen.
    Wie sich herausstellt, sind wir das einzig fremde Fahrzeug. Ansonsten stehen nur feste Wohnwagen, Zelte und Hütten auf dem Platz, die durchnummeriert sind. Der junge Inhaber spricht ein wenig Englisch, ruft aber direkt seine Mutter an, als er hört, dass wir aus Deutschland kommen. Wir wundern uns kurz, bis sich rausstellt, dass seine Mutter in Hamburg aufgewachsen ist 😁 Ein nettes Gespräch folgt..
    Die Nacht und auch der nächste Tag werden sehr stürmisch. Der Wind zieht angenehm durch unser "Wohnzimmer" und vertreibt hoffentlich für einen Moment die Mücken. Wir nutzen die Zeit zum Orientieren, Schreiben, Lesen und Wäschewaschen.
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  • Auf zum Love Valley

    5–6 sept. 2025, Turquía ⋅ ☀️ 29 °C

    Wir wollen weiter nach Kappadokien. Über 900 Kilometer liegen vor uns, daher heißt es zwei Tage lang fahren. Zunächst überqueren wir die mit 2023 Metern längste Hängebrücke der Welt, die Çanakkale-1915-Brücke. Weiter geht es durch die Millionenstadt Bursa, die durch Waldbrände teilweise in Rauchschwaden liegt, vorbei an einem ganzen Stadtteil voller prunkvoller Möbelgeschäfte. Wir fahren diesmal bis es dunkel wird und finden irgendwann einen geschützten Rastplatz an einer Tankstelle. Zwischen den großen LKW wirkt unser Dusty ganz klein.
    Am nächsten Morgen geht es weiter Richtung Ankara. Die Landschaft bleibt trist braun/beige... nichts als Ackerflächen. Als endlich einmal ursprüngliche Landschaft zu sehen ist und ich Fotos machen will, ruft Rob Stopp! Militärgelände. Wir sind an einigen vorbeigefahren. Allein dort bekommt man einen Eindruck, wie die Landschaft vor all dem Ackerbau einmal aussah.
    Die großen Städte durch die wir fahren wirken sehr modern. Etliche nagelneue Mehrfamilien- und Hochhäuser und weitere im Bau. Auch die Skyline von Ankara ist beeindruckend.
    Bei kurzen Pausen an Rastplätzen freuen wir uns auf türkisches Essen... allerdings bekommen wir beim ersten Stopp keine Option ohne Fleisch, daher zieht es uns zu Starbucks 😅 Dort gibt es vegetarische Sandwiches und ich genieße einen Latte Macchiatto 😁 Später gibt es zumindest wieder leckere Spinat Böreks, bevor die Reise weitergeht...
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  • Kapadokya Ballons

    6–7 sept. 2025, Turquía ⋅ ☀️ 30 °C

    In Kappadokien auf knapp 1200 Metern angekommen wollen wir uns erstmal einen Überblick verschaffen und fahren auf die Hochplateauebene. Die Landschaft ist beeindruckend. Schnell finden wir jedoch einen Stellplatz am Rand des Plateaus, von dem aus wir das Heißluftballon-Spektakel am nächsten Morgen beobachten wollen. Als wir sehen, wie zwei andere Touristen einen Weg die Schlucht hinunterlaufen, folgen wir ihnen. Überall soll es Höhlenwohnungen geben und so ist auch hier eine versteckt. Die Touristen erweisen sich als hier Ansässige. Vater und Tochter sagen uns, dass diese Höhlenwohnung privat ist. Die Tochter will sie etwas herrichten und als Aufenthaltsräume für die Bewirtschaftung eines kleinen Gartens nutzen. Ich darf einen Blick hineinwerfen. In einem der Räume wurde auch früher schon Wein hergestellt. Wie wir später sehen werden, bauen Einheimische hier im Nationalpark überall vorrangig Wein an. Von unserem Platz aus genießen wir den Sonnenuntergang. Es ist Vollmond und so haben wir lange eine tolle Sicht, auch auf den Fels bzw die Burg Uchisar, um die nachts rundherum Lichter leuchten.
    Am nächsten Morgen stehen wir um halb 6 auf, denn noch vor Sonnenaufgang soll es losgehen. Und schon hören wir Geräusche einiger Ballons, die aufgeblasen werden... wir trauen unseren Augen kaum, wie viele Ballons aus der niedrigeren Ebene bereits wie Riesen über den Rand der Hochebene hinauf lünkern. Die Ballons leuchten auf wie Glühwürmchen. Schon steigen die ersten auf und kommen in unsere Richtung geflogen. Manche scheinen zunächst gar nicht hochzukommen und manövrieren gekonnt und Spannung erzeugend durch die Sandsteinschluchten. Wie aufregend. Einige fliegen sehr nah direkt über unsere Köpfe hinweg. Wir sehen viele Asiaten, die uns zuwinken und hören die Melodie, die ein Ballonfahrer mit dem Gas eines Ballons über uns erzeugt, ums uns zu grüßen. Währenddessen geht hinter uns die Sonne auf und die Ballons werden immer kleiner oder landen teilweise schon. Was ein Spektakel.... aber es ist noch nicht vorbei. Ein weiterer Schwung Ballons steigt auf. Jetzt sind sie auch viel besser zu erkennen. Unzählige Touristen, Heiratswillige und Frischvermählte kommen jedes Jahr hierhin, um sich das Schauspiel anzusehen oder selbst mit einem der Ballons zu fahren. Über eine Stunde fliegen die unzähligen Ballons an und über uns vorbei.
    Wir sind jedenfalls begeistert... der weite Weg hat sich gelohnt 😊
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  • Love Valley und Phönix

    7–9 sept. 2025, Turquía ⋅ ⛅ 27 °C

    Am nächsten Tag wollten wir zum Love Valley und weiteren Höhlenwohnungen, aber es kam etwas anders....
    Die ganze Umgebung sieht so bizarr und interessant aus, dass wir uns darauf gefreut haben, mehr zu erkunden. Wir schauten uns die von Wind und Wasser geformten Felsformationen im Love Valley an. Auch heute verändern sie noch ihre Form, erzählt uns ein Einheimischer, der dort einen kleinen Getränkestand aufgebaut hat, an dem er uns frisch gepressten Granatapfel- und Orangensaft zubereitet. Zum Abschluss bekommen wir gratis noch türkischen Tee serviert.
    Er gibt uns den Tipp, dass wir von dort aus in einem ca. einstündigen Fußmarsch hoch zu der Burg Usar, wie er sie nennt, laufen können. Wir gehen ein Stück und suchen zunächst nach eventuellen Höhlen. Auf einem Wegstück kommen wir an einem Straßenhund vorbei, der wirkt als ob er sich ausruht. Wir wundern uns zunächst nur über die Rasse. Einen Cocker Spaniel hatten wir bisher noch nicht auf der Straße gesehen. Viel weiter gehen wir allerdings nicht. Wir entscheiden uns zurückzugehen und noch woanders hinzufahren, als bei der Hitze hinauf zum Burgfels zu wandern. Auf dem Rückweg liegt der Hund plötzlich ziemlich elendig da, wie im Sterben... ich versuche ihm Wasser zu geben und sehe erst da, dass er den Kiefer gebrochen und wahrscheinlich weitere Verletzungen hat. Nach einer Weile bewegt er seinen Kopf und trinkt ein wenig. Wir wollen nach einem Tierheim googlen, haben aber keinen Empfang. Ein junges Londoner Pärchen, Joanna und ihr Frischvermählter, versuchen uns zu unterstützen. Wir überlegen gemeinsam was wir machen und entscheiden, dass wir Phönix, so taufen die beiden den Cocker, zu unserem Fahrzeug bringen und wir einen Tierarzt suchen. Der Rückweg scheint auf einmal ewig lang. Der Türke von dem Getränkestand gibt uns einen Tipp, zu welchem Ort wir fahren können. Beim Tierarzt angekommen, versuchen wir uns per Übersetzer mit der überaus netten und jungen Tierärztin zu verständigen. Sie rät uns, den Hund zum städtischen Tierheim zu bringen, dort gäbe es auch gute Tierärzte, die sich um ihn kümmern und ihn behandeln würden. Sollte er genesen, würde er allerdings wieder ausgesetzt. Er hat zwar einen Chip, jedoch keinen Besitzer hinterlegt, daher gäbe es nicht viel Optionen. Sie weiß jedoch nicht, ob er überhaupt die nächsten 72 Stunden überlebt. Neben dem Kieferbruch hat er ein Bein und eine Pfote gebrochen und sehr wahrscheinlich innere Blutungen. 😣
    Wir sind uns unsicher, aber entscheiden uns dafür, dass er dort zunächst Spritzen gegen die Schmerzen bekommt und nehmen ihn wieder mit, um ihn zum Tierheim zu bringen.
    Die Anlage liegt außerhalb der Stadt. Als wir endlich den richtigen Weg gefunden haben, kommen wir dort an und übergeben Phönix einem stämmigen Türken. Hier ist die Konversation mit Hilfe des Übersetzers kurz und knapp. Es heißt, dass der Hund da bleiben würde, wenn wir ihn nicht wieder abholen. Wir verneinen, müssen noch etwas ausfüllen und unterschreiben und fahren dann mit gemischten Gefühlen davon. Wie es weitergeht mit ihm, wissen wir nicht. Auch nicht, ob er es überhaupt bis zum nächsten Tag geschafft hat....
    Wir vermuten, dass er von einem Touristen mit einem Gelände-Motorrad angefahren wurde, da wir diese zuvor dort haben fahren sehen.
    Den Tag beenden wir ziemlich durch den Wind auf einem Campingplatz wieder direkt am Hochplateau. Hoffen wir das Beste für Phönix ♥️
    Am Tag darauf zieht ein Gewitter auf, so bleiben wir am Platz. Zeit zum Sacken lassen und Kätzchen kuscheln. Bevor es weitergeht, schauen wir uns ein weiteres Mal das Ballon-Spektakel an und merken, dass wir am ersten Tag richtig Glück hatten. Diesmal ist es windstill und die meisten Ballons schaffen es nicht mal weit nach oben... geschweige denn Richtung Sonnenaufgang. Dafür beobachten wir ganz interessiert mehrere Landungen.
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  • Die Unterwelt von Kaymakli

    9–10 sept. 2025, Turquía ⋅ ☀️ 22 °C

    Lange schon wollten wir uns einmal eine der unterirdischen Städte in der Türkei ansehen. Jetzt war es endlich soweit. Wir sind nach Kaymaklı gefahren. Mit insgesamt 8 Etagen eine der größten Anlagen. Vier Etagen sind für Touristen zugänglich. Was für ein komplexes System aus Tunneln und Räumen. Das ganze ist sehr gut durchdacht angelegt worden mit Lüftungsschächten und -löchern. Es soll dort neben Schlafräumen auch Ställe, große Küchen, Lagerräume, eine Kirche und einen Bereich in dem Wein hergestellt wurde gegeben haben. Zudem sind an manchen Durchgängen riesige Steinräder zum Verschließen einzelner Bereiche. Die Gänge sind eng, manche Verbindungstunnel teilweise sehr niedrig. Es gibt viele größere Räume, von denen viele kleine abgehen. Mal geht's hoch, mal runter. Die ganze Anlage ist sehr verwirrend, ohne Wegweiser verliert man schnell die Orientierung. Die große Küche mit dem Mahlstein und auch die Kirche sind gut zu erkennen, aber das hier einmal zig tausend Menschen gelebt haben sollen? Unvorstellbar.
    Auf jeden Fall nichts für Menschen mit Platzangst. Auch mir hat es irgendwann gereicht und so beeindruckend und interessant es auch war, ich war froh, als wir wieder draußen waren. Rob achtet aufgrund seiner Bergbauerfahrung auf viel mehr Details und ist entsprechend auch noch begeisterter als ich.
    Das Dorf um die Anlage ist klein und unscheinbar. Es gibt einen Markt, auf dem wir mit einem Teppichhändler ins Gespräch kommen. Er erklärt uns die Bedeutung der unterschiedlichen Muster. Jede Region hat ihre eigenen Traditionen. Einen Teppich kaufen wollen wir natürlich nicht 😅
    Als wir auf der Suche nach einem Handyladen nicht fündig werden und erstmal in die Dorfbäckerei gehen, stellt sich heraus, dass die Verkäuferin aus Dortmund kommt. So bekommen wir doch noch einen Tipp, wo wir unser Internetguthaben aufladen können. Endlich 😆 Und auch hier begegnet uns wieder das ein oder andere Kamel.
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  • Sanliurfa - Stadt der Propheten

    10–12 sept. 2025, Turquía ⋅ ☀️ 33 °C

    Unser nächstes Ziel soll die Stadt Sanliurfa sein. Wir fahren mit etlichen LKW Richtung Küste bergauf und bergab in die Dämmerung hinein, durchqueren im Dunkeln die Großstadt Adana, bevor wir uns einen Platz für die Nacht suchen. Am nächsten Morgen geht es für einen kurzen Shopping Stopp weiter nach Gaziantep, Duisburgs Partnerstadt. Und natürlich spricht uns direkt ein Türke aus Duisburg an, als er unser Kennzeichen sieht. Er ist mit seiner Frau auf Familienbesuch.
    In Sanliurfa angekommen parken wir am nächsten Einkaufszentrum, denn hier gibt es ein paar kostenlose Stellplätze. Neben uns steht bereits ein weiterer selbst ausgebauter LKW, ein Mercedes 917. Den Abend lassen wir mit einem netten Gespräch mit Daniela und Jörg ausklingen, die auf dem Rückweg ihrer mehrmonatigen Reise sind und uns ein paar Tipps für Armenien und Georgien geben.
    Unser Hauptziel ist die Ausgrabungsstätte von Göbekli Tepe. In Sanliurfa soll es im Museum bereits einiges zu sehen geben.... und ja, wir sind beeindruckt von den Nachbauten und einzelnen Ausstellungsstücken, die uns neugierig machen auf den Fundort. Aber auch die Stadt selbst hat geschichtlich vieles erlebt, so dass es auch hier einiges zu entdecken gibt. Vom heiligen Fischteich und Abrahams Geburtshöhle mit heiligen Wasserquellen bis zu uralten Mosaiken und Höhlen in einer Felswand. Aufgrund der Hitze gehen wir schon früh los, die Museen sind dabei eine angenehm kühle Abwechslung. Sicherlich hätte es noch mehr zu sehen gegeben, aber wir verbringen den restlichen Tag im Schatten des schön angelegten Parks. Woanders ist es ab mittags nicht auszuhalten. Das Stadtbild ist insgesamt sehr gegensätzlich. Viele alte, heruntergekommene Häuser auf der einen Seite, schöne Hotels auf der anderen. Etliche Touristen und Pilger zieht es hierhin. Wir hatten Glück, dass der Park am frühen Morgen noch schön leer war.
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  • Göbekli Tepe - Auf Entdeckertour

    12 de septiembre de 2025, Turquía ⋅ ☀️ 31 °C

    DER Tag steht an, an dem wir uns insgesamt vier Ausgrabungsstätten rund um Sanliurfa ansehen wollen. Darunter die bekannteste, Göbekli Tepe. Erst in den 1990ern ausgegraben, soll die sogenannte Tempelanlage 12.000 Jahre alt sein. Und passt somit nicht ganz in das Bild der Jäger und Sammler zu dieser Zeit. Göbekli Tepe ist 7.000 Jahre älter als die Großen Pyramiden von Gizeh und als Stonehenge und 8.000 Jahre älter als die Stadt Babylon. Hauptaugenmerk sind die zwischen 1,5m und 5,5m hohen T-förmigen Steinsäulen, teilweise mit Tierabbildungen. Insgesamt 120 dieser Säulen wurden bisher dort gefunden. Dabei ist nur ein Teil des Hügels freigelegt. Für uns ist es an dem Tag bereits die dritte Ausgrabungsstätte. Zuvor schauen wir uns eine etwas kleinere Version im Garten einiger Bauern an, die noch nicht abgeschlossen ist, aber schon sehr viel zu Tage getragen hat. Hier sind wir ganz allein und fühlen uns, als wären wir mit dabei bei den Ausgrabungen. Beim zweiten Ort wurde noch nicht viel freigelegt, trotzdem erwartet uns hier ein Sicherheitsdienst. Nach einem Telefonat mit der leitenden Archäologin Prof. Dr Fatma Şahin (wie wir später recherchieren 😅), dürfen wir unter Begleitung auf die Anlage. Zu guter Letzt fahren wir noch nach Karahantepe und sind auch hier erst einmal wieder ganz allein - wie besonders 😊 Hier gibt es nochmal ganz andere Details und Figuren zu sehen. Niemand weiß sicher, wofür genau diese Anlagen errichtet wurden in der heute so heißen und kargen Landschaft. Allein das Alter wirft so viele Fragen auf...
    Wir haben uns jedenfalls wie kleine Entdecker gefühlt.
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