Ecuador
Latacunga

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19 travelers at this place:

  • Day14

    Voor het ontbijt kunnen we nog net de Cotopaxi zien. Daarna zit hij alweer in de wolken.
    Vol goede moed vertrekken we, het is immers maar 4 km naar de noord gate van Cotopaxi, en alles goed te fietsen.
    Moet je wel eerst helemaal het terrein van de hacienda afgaan, en niet een ruiterpad proberen te fietsen. Na een uur duwen en 5 min. afdalen, staan we weer waar we begonnen. Daarna nemen we de goede weg, die fietst inderdaad beter, maar dan zijn we al redelijk moe. We gaan i.i.g. zo langzaam dat we weer een hond als gezelschap hebben.
    Na de gate zouden we op een gele weg moeten komen, maar het blijft kuil met gruis. Inmiddels regent het en dat natte gruis zuigt als een gek waardoor het nog extra zwaar trapt. Nou zal de regen wel iets doen met ons humeur, maar ik vind het er ook niet zo heel mooi. En waar zijn al die vogels? Bovendien fietsen we richting archeologische site, en na eindeloos klimmen wijst de pijl terug. Onderweg alle bordjes gespeld, we gingen maar 3 km. per uur, dus we zijn er echt niet langs gesjeest. Grrr.
    Na warme chocolademelk bij de gate, komen we gelukkig op asfalt. En weer langs een gate. Lekker handig, dan weet je niet meer waar je bent.
    Desondanks vinden we de parallelweg naar Mulaló, en keren na 200 meter om. Doei met je blubberpad. Dat zouden we niet meer doen. Dus belanden we op de E35. Dat zouden we óók niet meer doen. Toch maar wel omdat het ook licht naar beneden gaat. Na een uur vruchteloos zoeken naar een wegwandelende hostel in Alaquez nemen we weer een stuk Pan American en vinden een hotel in Latacunga. 's Avonds nog een wandeling, dan is het eindelijk even droog. Mobieltjes zat hier, ook een fietsenwinkel, mijn trapas kraakt. Misschien geen probleem want waar de hoteljongen onze fietsen heeft gelaten is mij niet duidelijk.
    Weer niet gelukt om leuk te fietsen. Ik weet langzamerhand geen oplossing meer.
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  • Day15

    11-5 Rustdag in Latacunga

    May 11 in Ecuador

    Omdat we allerlei dingen moeten hebben en Karin spuugzat is van inpakken..... Pakken we toch in en verhuizen van ons hotel met de bijzondere bedden (met een soort Utrechtse Heuvelrug in het midden) naar een vrolijk gekleurde hostel aan een wandelstraatje (! de enige die we gezien hebben tot dusver). Dan op jacht naar moertje, slang voor om drager, telefoon, etc. etc. waarvan heel bijzonder het moertje niet lukt.
    En natuurlijk blijft het nu droog. Wel lekker op het dakterras gezeten en gewandeld op zoek naar mijn moertje.
    's Avonds uit eten voor 1 dollar p.p. En het was niet eens slecht! Het ijsje daarna was duurder.
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  • Day148

    Latacunga / Quilotoa Lagune

    October 25 in Ecuador

    Zu der Stadt Latacunga lässt sich nicht viel sagen. Es war eine typische ecuadorianische Stadt, gelegen in den Anden und Ausgangspunkt für Trips u.a. zum Cotopaxi und dem Quilotoa Krater.
    Zu sehen gab es da nichts, zu machen auch nicht (deshalb auch keine Fotos von der Stadt). Jana ist auf ihrer Reise schon vorher dort gewesen und hat sie als die schrecklichste Stadt überhaupt beschrieben. Ich fand sie gar nicht so schlimm. Es gab einen Markt, es gab Geschäfte, ein paar gute Restaurants, ein gutes Cafe...Gut, die Unterkünfte waren wirklich nicht das Highlight. Mir hat die eine Nacht im Keller gereicht. Nochmal schlafen würde ich da nicht, koste es was es wolle.

    In Latacunga stand zunächst der Besuch der Quilotoa Lagune an.
    Die Lagune bzw. der Kratersee musste wirklich einzigartig sein, da mir jeder, der in Ecuador war, davon erzählt hat. Eigentlich macht man auch eine mehrtägige Wanderung dorthin - den sog. Quilotoa Loop - aber gewandert bin ich in den letzten Tagen genug. Außerdem war das Wetter nicht beständig und ich bezweifelte, dass mich der 2-4 tägige Trek zur Lagune umhauen würde. Also wurde nur ein Tagesausflug daraus.

    Mit auf dem Tagesausflug waren auch die anderen Leute, die mit Jana und mir aus dem Secret Garden gekommen sind. Eine Schweizerin, eine Holländerin und das deutsche Pärchen. Im Hostel bzw. im Keller haben wir dann auch noch 2 Bayern getroffen, die sich uns angeschlossen haben.
    Alle zusammen wollten wir so früh wie möglich los, damit wir noch vor dem Regen am Nachmittag die Runde an der Lagune drehen können.

    Wir wussten nicht genau, wann der erste Bus fährt. Jeder von uns hatte unterschiedliche Informationen bekommen, je nachdem wen man gefragt hat. Irgendwann zwischen 7.30 und 8.30 sollte er aber fahren.
    Mit der gesamten Mannschaft sind wir dann nach einem schnellen, semi-guten Frühstück Richtung Busbahnhof. Wie das in südamerikanischen Busbahnhöfen so üblich ist, werden die Destinationen immer lauthals rumgeschrien. Und wenn die Busschreier Gringos sehen, dann rufen sie immer die beliebtesten Touri-Orte auf. So war das in Latacunga auch. Kaum wurden wir entdeckt, wurde direkt “Quilotoa!!! Quilotoa!!!” nach uns geschrien. Dann folgt man einfach den Busschreiern, kauft ein Ticket und steigt in den Bus ein.

    Der Bus brauchte keine Stunde bis nach Quilotoa. Dort angekommen erwartete uns erstmal ein sehr künstliches Dort. Man sah, dass der Ort den Tourismus erst vor Kurzem für sich entdeckt hat. Die Häuser/Restaurants/Geschäfte, die sich auf dem Weg nach oben zur Lagune befanden, waren alle sehr neu und teilweise noch nicht fertiggestellt. Wasserzugänge bzw. Kanalisationen waren noch nicht gelegt, die Einrichtung war teilweise improvisiert und dennoch wurden die Touris dort empfangen. Auf den Kaffee, den wir in einem halb-fertigen Restaurant bestellt haben,?mussten wir 20 Min. warten. Wir haben schon gewitzelt, dass der Besitzer zum ersten Mal einen Kaffee kochen und erst noch lernen muss die Kaffeemaschine zu bedienen. Die Kaffeemaschine sah jedenfalls nich sehr unbenutzt aus und der junge Mann war mit der Situation sichtlich überfordert.

    Nach dem schlechten Kaffee sind wir die letzten paar Schritte rauf auf 3.912 Meter und rauf zu dem Kratersee. Und ja, er war tatsächlich sehr sehenswert. Ein größer, grün-blauer See in einem Vulkan.
    Die Umrundung des Kraters dauert etwa 3 Stunden (10 km). Alternativ konnte man auch runter zum See laufen, sich dort ein Kanu ausleihen und eine Runde auf dem See schippern.

    Wir haben uns daraufhin in 2 Gruppen aufgeteilt. Die Holländerin ist mit den Bayern runter und der Rest von uns wollte einen Teil oben auf dem Krater laufen. Für die ganze Umrundung waren wir allerdings alle zu faul. Wenn wir wenigstens in den 3 Stunden unterschiedliche Aussichten bekommen würden, dann würde es sich noch lohnen. Aber so würden wir immer nur den Krater von unterschiedlichen Blickwinkeln sehen. Fanden wir alle nicht so spannend.
    Und so sind wir ein Stück den Krater hoch und wieder zurück.

    An dem Tag bzw. Vormittag hatten wir richtig viel Glück mit dem Wetter. Die Sonne schien, es war schön warm, fast schon etwas zu warm für´s Wandern.
    Das deutsche Pärchen, was bereits am Cotopaxi mit der Höhe kämpfen musste (Er), hatte für den Tag genug vom Wandern und hat sich abgesetzt. Jana, die Schweizerin und ich wollten aber auch nochmal runter zum See.
    Der Weg dahin war ziemlich steil. Runter ging es noch ganz gut, mir graulte es aber auch schon davor ihn wieder hoch zu laufen. Man hätte auch ein Maultier nehem können, aber das machen nur Einheimische, Asiaten oder Amerikaner. Für wandererprobte Europäer wäre das eine große Scham - erst recht wenn sie aus Deutschland und der Schweiz kommen. Davon ganz abgesehen sahen die Tiere nicht sehr gut aus und taten mir auch leid, wenn sie z.B. einen übergewichtigen Ecuadorianer hoch schleppen mussten.
    Jedenfalls, runter ging es schnell. Am See haben wir dann die Holländerin und die Bayern getroffen und sind nach einem kurzen Mittagssnack auch gleich wieder hoch. Es hieß, man braucht 2 Stunden nach oben und da wir den Bus um 15.30 nehmen wollten, mussten wir uns etwas beeilen.
    Wie vermutet war der Aufstieg ziemlich anstrengend. Da wir aber alle nach dem Secret Garden gut im Training waren, hat es keine Stunde gedauert und wir waren oben. So schnell war noch nicht mal der dicke Mann auf dem Maultier.

    Die gewonnene Zeit haben wir dann für ein gutes Pilsener-Bier mit Mittagessen genutzt.
    Auch hier hat die Restaurantbesitzerin in ihrem unfertigen Restaurant mit einem so großen Ansturm (6 Personen) nicht gerechnet und war etwas überfordert. Das Bier musste im Laden nebenan nachgekauft werden, die Suppe hat gerade mal so für alle gereicht und für die 2 bestellten Hauptgänge wurde die Küche wahrscheinlich zum ersten Mal richtig angeworfen. Es hat zumindest ewig gedauert, bis der Reis mit Hühnchen auf den Tisch kam.

    Zurück in Latacunga haben wir die Schweizerin auf dem Weg zum Hostel irgendwie verloren und seitdem auch nicht mehr wieder gesehen. Die Bayern und die Holländerin sind weitergezogen, das deutsche Pärchen auch, nur Jana und ich sind noch da geblieben.
    Denn ich hatte einen Plan: die Besteigung des Cotopaxis! Das ging von Latacunga am besten. Dazu musste ich nur eine Agentur finden, die mich da hoch bringt. Am nächsten Tag wollte ich mich auf die Suche machen.
    Jana war sich noch nicht sicher und brauchte noch etwas Bedenkzeit. Was aber sicher war, war, dass ich nicht nochmal im Keller schlafen würde. Und so wechselten wir eine Straße weiter in ein schönes Familienhotel, buchten uns in ein schönes großes Doppelzimmer mit Fenster ein, in dem zwei schöne große bequeme Betten standen und wir hatten sogar unser eigenes schönes Bad, auch mit Fenster.
    Wobei man dazu sagen muss, dass “schön” in Latacunga relativ ist. Aber alles besser als Keller.

    Am folgenden Tag haben wir die beiden Touragenturen, die Latacunga zu bieten hatte aufgesucht. In der Ersten konnte uns nicht gehlofen werden, in der Zweiten, gleich nebenan, jedoch schon.
    Der junge Mann erklärte uns die Organisation und den Ablauf der Tour, zeigte uns Bilder...und während er so redete und redete hat sich Jana entschieden und beschlossen mich zu begleiten.
    Ich fand´s sehr gut, da ich wenigstens nicht befürchten musste wieder alleine in der Hütte zu schlafen (wie beim Huayna Potosi) und außerdem war es so auch günstiger, da man sich den Guide teilte. Bei dem Guide haben wir übrigens darauf bestanden einen sozialen und kommunikativen Guide zu bekommen. Auch das aus der Erfahrung auf dem HP. Ein Nachteil hatte das Ganze nur, wenn eine von uns beiden abbrechen muss, muss die gesamte Gruppe runter. Ich war mir sehr sicher, dass ich das durchziehen werde, komme was wolle. Jana war eine gute Wanderin, hatte aber Schwierigkeiten mit der Höhe. In dem Moment war es mir aber egal, ob wir es bis ganz nach oben schaffen. Allein Versuch war es allemal wert.
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  • Day78

    Latacunga - Mamá Negra

    November 3 in Ecuador

    Ich wache wieder auf mit Gliederschmerzen, Kopfschmerzen und üblen Halsschmerzen ... alles tut einfach weh! Eigentlich wollte ich heute den Quilotoa-Loop (3 Tages Trek) starten, aber ich denke das ist unmöglich in meinem Zustand. Ich schleppe mich also erstmal zum Frühstück (das ist zum Glück im Preis enthalten) und denke wirklich ich kann gar nichts machen heute. Es gibt einen leckeren frisch gepressten Saft, ein Crossaint mit Marmelade und Jogurt mit Cerealien und eine Banane. Dann mache ich mich zu Fuß auf den Weg in die Stadt, frische Luft und ein bisschen Bewegung wird schon nicht schaden und ich will eine Apotheke suchen. Und wirklich, nach einiger Zeit Laufen und Sonne in meinem Gesicht geht es mir ein bisschen besser. Vielleicht liegt es auch an der guten Laune und Freude die hier heute über Latacunga liegt. Heute ist hier nämlich das Fest der Mamá Negra - das größte Fest hier im zentralen Hochland, es dient als Dank dafür, dass die Stadt verschont bleibt von der Wut des Vulkans Cotopaxi (letzter Eruption 2015). Hunderte kostümierte Tänzer ziehen feiernd durch die Straßen. Mamá Negra ist dabei, Engel, Könige und Prinzen, Schweine, Meerschweinchen, Hühner und Soldaten ... ein riesiges Festival, jung und alt feiert hier und ich mittendrin (als einziger Tourist, habe sonst niemanden weiter gesehen)! Mit Wasser, Lutschpastillen und Obst ausgestattet laufe ich durch die Straßen - so viele Menschen, alle tragen ihre Hocker oder Stühle aus dem Haus, Omis sitzen in der ersten Reihe auf ihren Sofas, Tribünen sind aufgebaut und jeder trinkt schon Bier und Whiskey seit um 10 Uhr :) Ich suche mir ein schattiges Plätzchen am Straßenrand bei einer sehr freundlichen Familie, die mich gleich nett aufnimmt. Gegen 12 Uhr beginnt dann der Umzug. Die wichtigsten Personen des Umzugs haben eine bestimmte Reihenfolge: zuerst der Engel des Sterns, dann der König Moro, danach zwei Soldaten oder Prinzen (das hab ich nicht ganz verstanden) und zum Schluss als Höhepunkt die Mamá Negra. Und zwischen diesen Hauptattraktionen tanzen Frauen und Männer in traditioneller Tracht, Musikkapellen spielen fröhliche Musik, Transvestiten hüpfen umher, einige Männer mit einem toten Schwein auf dem Rücken laufen mit, welche mit Ecuadorflaggen, toten Meerschweinchen oder Hühnern und einigen Schnapsflaschen geschmückt waren und auch eine Art Reinigung gehört dazu, die von maskierten Gestalten durchgeführt wird. Diese ziehen Personen in den Umzug, tanzen um diese, schlagen sie mit Stöcken und einem Kräuterbündel und bespucken diese mit einer alkoholhaltigen Mixtur. Sehr gewöhnungsbedürftig und natürlich wurden auch ich gleich mehrfach gereinigt :) Und alle diese Gruppen hatten eins gemeinsam: sie alle hatten reichlich Alkohol dabei, den sie an das Volk verteilen. Deshalb hat man schon um 12 Uhr Leute gesehen, die nicht mehr alleine laufen konnten. Insgesamt geht der Umzug 5 Stunden, zum Schluss tanzen alle gemeinsam auf den Straßen und trinken weiter. Zwischendurch bekomme ich Essen bei der Familie - eine Schüssel mit gekochtem Mais und krosser Schweinehaut, ganz lecker! Ich verabschiede mich nach dem Auftriitt der Mamá Negra von der Familie und mache mich wieder auf den Heimweg. Bevor ich gehe zeigt mir der süße Opi (78 Jahre) aber noch stolz sein Rennrad und seine Medallien und Pokale, die er die letztene Jahre gewonnen hat - total süß!
    Das war ein bisschen zu lange und zu viel für mich, aber wenn ich schon zu dem größten Festival hier in der Stadt bin, möchte ich es auch erleben! 17 Uhr falle ich nach einer heißen Dusche (ich war voller bespucktem Alkohol von den Reinigungen :)) todesmüde und fix und fertig ins Bett.
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  • Day88

    Quilotoa lake and the Cotopaxi

    March 12, 2015 in Ecuador

    The Andes in Ecuador look like a gigantic ladder: two main bars going from south to north, formed by two chains of high mountains and spectacular volcanoes, connected by smaller mountain ranges, separating plateaus and valleys, each one slightly higher than the one before, until reaching Quito at 2.850mts.
    Time for us to climb the ladder from Cuenca, reaching the beautiful valley of Latacunga, with active volcanoes on both sides!

    We managed to find a very charming hotel...and even managed to get some sun, since the weather improved a bit. The next day we took a trip together with a charming girl from Barcelona, Laura, and a very pleasant gentleman from Chile, with the typical Latin name Waldemar. when we found out that our guide Alex was the drummer of a famous local band...we had a great time in the extraordinary Andean landscape listening to music in the car on our way to the beautiful volcano lake of Quilotoa.
    We did not only climb down 300 meters down to the lake in bright equator sun, but rented a kayak for a little tour on the strange green, slightly salted glacier liken water. Hiking 300 meters back up was a good preparation for the next day, our trip to the Cotopaxi, the highest active volcano on earth...our last high mountain trip in this Sabbatical.
    Due to time reasons we did not hike up all the way to the summit, we decided to go only up to the edge of the glacier, to touch glacier ice for the last time in this trip. Despite the rather cloudy day, it was a very beautiful ascent and the clouds opened up for a moment and the Cotopaxi showed its summit and perfect shape. After returning from the summit, we stopped at the Panamericana and flagged down, that brought us up to Quito.
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  • Day15

    La Tacunga am Fuße des Cotopaxi

    January 24, 2017 in Ecuador

    Ohne große Eile ging es heute morgen von Quito aus Richtung Süden. Nach dem Frühstück fuhren wir mit einem viergliedrigen und gut 40m langen Gelenkbus zum Busterminal-Süd. Eine Stunde später und lediglich 50 Cent ärmer erreichten wir den Terminal, von wo aus im 5 Minuten Takt Überlandbusse Richtung Latacunga abfuhren. Unterwegs wurde mehrfach auf der Panamericana (6 spurige Autobahn) angehalten um Passagiere aus- und einsteigen zu lassen. Außerdem wurden an kleineren Haltestellen Händler aufgenommen, die Snacks und Obst anboten. Meist ging es nach 5 Minuten weiter.
    Nach 2 Stunden erreichten wir Latacunga von wo aus wir mit dem Taxi zum Hostel fuhren. Ein junger Mann vom Hostel erklärte uns allerhand darüber, womit wir hier Zeit verbringen können. Super Service. Nach einer kurzen Verschnaufpause gingen wir in das fußläufig 15 Minuten entfernte und unspektakuläre Stadtzentrum (kaum Tourismus). Der Friedhof war dafür recht spannend. Blumen sind in Ecuador sehr günstig, da enorme Flächen (insbesondere) für den Anbau von Rosen bereitgestellt werden. Hier kosten 24 Stück etwa 2$ und somit ist fast jedes (Urnen-)Grab damit geschmückt.
    Eben haben wir uns etwas gekocht und jetzt wird noch etwas ge(Schach)t und Tatort geschaut. Leider hat dich das Wetter zum Abend hin etwas verschlechtert, sodass unser Plan für den "Quilotoa-Loop" von schlechterem Wetter durchkreuzt werden könnte. Noch ist aber kein Regen in Sicht. Der Cotopaxi ist aber jetzt etwas in Wolken gehüllt. Die Bilder stammen von heute morgen.
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  • Day5

    Latacunga, Ecuador

    April 14 in Ecuador

    This footprint is really just a quick pit stop, both literally and figuratively. Latacunga is a preparatory stop for our next few days doing a three day trek called the Quilotoa Loop.

    From Cotopaxi we had a one hour shuttle bus from the hostel to the nearest town called Machachi with some of the other guests and from there some of us went our separate ways. At this point we just had to wait on the side of the Panamerican highway for the next local bus south to Latacunga. It still mind boggles me that you can do this in these countries. Literally just stand on a main road (or in this case a three lane highway) for long enough and hail the bus, tell them where you’re headed and away you go. Who needs actual bus stops?

    Our late arrival from Cotopaxi with a couple of extras in tow meant we just grabbed a quick dinner around the corner from the hostel and an early night. Up early the following morning to rearrange everything we needed into our daypacks for the next three days. Not such an easy feat when trying to account for all different temperatures, sweatiness and also some extra comfy clothes for the evenings! You’d think I’d be an expert packer by now, but sadly not the case! Definitely will be refreshing to travel light for the next few days though, as we leave our big backpacks behind here in Latacunga.

    Being a Sunday, it meant the buses to the start of the Quilotoa Loop were a little less frequent. The 6:30am bus was not tempting anyone so we settled for the more appealing time of 11:30am. A lazy morning with few stops in the town on our way to the bus station to find snacks and various supplies for the team kept us busy enough though, onto Sigchos we go!
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  • Day44

    Latacunga

    September 30, 2015 in Ecuador

    Na nog een keer hetzelfde ontbijtje (never change a winning team!), een goeie haircut voor Thomas (hij lijkt nu precies op zijn paspoortfoto, missie geslaagd!) en een wandelingetje naar de vallei nemen we de bus naar Latacunga. Morgen gaan we de Quilotoa loop doen, een meerdaagse hike door de Ecuadoriaanse hooglanden. Must voor ons allebei!

    Ergens buiten de stad van Latacunga worden we afgezet. We willen besparen op een taxi en stellen voor gewoon lekker de eerste bus te pakken die voorbijgereden komt en richting het centrum gaat. Het werkt nog ook, al snel zijn we er voor een fractie van de prijs van een taxi.

    Op zoek naar een hostel. We hebben niets geboekt maar ook hier weer blijkt er meer dan genoeg plek (les 2: geen hostel boeken van tevoren! Niet nodig en vaak ook duurder, mits je buiten het hoogseizoen reist uiteraard). We komen terecht bij Hotel Central, gerund door een super lieve familie.

    Die avond pakken we onze tassen in voor de trek. We moeten alle kleding, toiletspullen, camera's en snacks in onze 20/25 liter rugzakjes krijgen. Een flinke uitdaging maar het lukt, we laten onze backpacks achter in het hotel. De volgende ochtend krijgen we ontbijt in de huiskamer van de familie en als we uitchecken krijgen we allebei een cadeautje van de lieve eigenaresse: voor mij een blauwe ketting (blauw, net zoals je ogen!) en voor Thomas een portemonneetje, super lief! 

    Na even zoeken en billenknijpen vinden we op tijd en mét een heleboel cash op zak (er zijn nergens ATM's op de Quilotoa loop, zo afgelegen is het) de busterminal. We gaan beginnen!
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  • Day254

    Mi, 10.05. Latacunga: Laguna Quilotoa
    Am Mittwoch ging es frühmorgens los auf eine Tageswanderung zur Quilotoa-Lagune, einem See in einem Vulkankrater.
    Um die typischen Gringo-Preise zu vermeiden (Touris und Rucksackreisende werden durch teilweise extrem teurere Eintrittspreise im Vergleich zu den Einheimischen überall in Südamerika ohnehin schon diskriminiert, da muss ich mich nicht auch noch bei den Busfahrten abzocken lassen), haben wir uns vorher gut informiert und fuhren mit dem Bus erst einmal ca. 1,5h in den Ort Zumbahua - eigentlich nicht sehr weit, aber wie in Ecuador typisch wurden an jeder Ecke wieder Verkäufer in den Bus gelassen.
    Das Wetter war leider mit jeder Menge Wolken und Regen wieder nicht so gut, allerdings hatte man trotzdem eine super Aussicht auf die Lagune. Wir entschieden uns für die 5-6h Wanderung auf den Berggipfeln um die Lagune herum, da das nicht die typische 1h Touristrecke zum See runter war und man von den Bergen einfach auch eine bessere Sicht auf die Lagune hatte. Die Landschaft war traumhaft, super grün mit vielen Hügeln ähnlich wie Neuseeland und wie so oft in Südamerika wurden wir die ganze Zeit von 2 Hunden begleitet, die uns den Weg führten, aber eigentlich nur auf Essen hofften - was bei mir und meiner Faustregel, niemals Tiere zu füttern (das macht es nur schlimmer) aber nicht funktionierte :P Sie waren aber echt süß und haben die Wanderung auch besonders gemacht; es war ein super Weg, aber mit der Höhe und den konstanten Auf und Abs sowie teilweise auch richtigem Klettern schon sehr anstrengend und Höhenangst sollte man bei den steilen Schluchten auch nicht haben ;)

    Do, 11.05. Latacunga-Quito-Mindo
    Donnerstag war wieder ein Reisetag: von Latacunga aus ging es erst 1,5h zum Südbahnhof Quitumbe in Quito. Von dort aus ging es weitere 1,5h durch die gesamte Stadt (oja, Quito ist einfach viel zu groß) zum Nordbahnhof Carcelén und dort musste ich dann nochmal weiter zum Busbahnhof Ofelia, von wo aus ich dann endlich in den 2h Bus nach Mindo einsteigen konnte. Kurz gesagt: eine halbe Weltreise mit mega langen Fahrten in Quito - die Stadt ist mir einfach viel zu groß, zu schmutzig, zu laut, zu viele Leute und auch einfach zu unsicher; ich bin eben kein Stadtmensch und war total gestresst :P
    In Mindo angekommen war mit absolutem Platzregen meine Laune perfekt und ich machte mich total gestresst erst einmal auf die Suche nach einem Hostel. Und da fing sie an, meine Liebe und absolute Erholung: Mir ging es wirklich schlecht, aber die Leute in diesem Dorf waren alle gleich so super freundlich und hilfsbereit. Ich fand im Guesthouse Mindo das für mich bisher beste Hostel - super familiär und klein mit nur einem 4-Bett-Dorm und einem Doppelzimmer sowie top Küche; leider jedoch trotz Nebensaison total ausgebucht. Marco, der Besitzer und irgendwie später dann mein Ersatz-Papi, war so unglaublich nett und großzügig und ließ mich 2 Nächte zum Dormpreis im Zimmer seiner Tochter in seiner Wohnung übernachten - Einzelzimmer, Handtücher plus mega viel Hilfe und O-Saft mit Früchten inklusive; manche Menschen sind einfach unglaublich toll und er hat mir in dieser Situation so sehr geholfen :)

    Fr, 12.05. Mindo: Schokoladenverkostung
    Mindo war im Allgemeinen mein Rettungsanker und einfach der perfekte Ort zum Erholen.
    Es ist ein kleines verschlafenes Dorf inmitten des 21.000ha großen andischen Wolkenwaldes in einem Tal auf 1.250m gelegen und sehr für traumhafte Natur und Tierbeobachtungen bekannt. Mit mehr als 470 verschiedenen Vogel-, 250 unterschiedlichen Schmetterlings- sowie 80 Orchideenarten ist es der perfekte Ort für Tier- und Pflanzenliebhaber. Aber auch Wanderer kommen nicht zu kurz mit jeder Menge schöner Wege und Wasserfällen und auch Abenteuerlustige kommen mit Ziplining, Canyoning und Tubing auf ihre Kosten. Außerdem sollte es hier die beste Schokolade in ganz Ecuador geben - für mich eines der wichtigsten Argumente ;)
    Nach ein paar Orga-Dingen (Copy Shop, Apotheke, Bank etc.) ging ich nachmittags zusammen mit einer weiteren Deutschen Jenny zur Schokoladentour bei Jumbos, der besten Manufaktur im Dorf und wir sollten tatsächlich nicht enttäuscht werden - die Tour war einfach der Hammer :)
    Erst einmal bekamen wir gleich zu Beginn eine super leckere heiße Schokolade mit 100% Kakaoanteil und konnten die Frucht der Schokolade probieren. Aus den lilafarbenen Bohnen wird später die Schokoladenbutter gewonnenen und wir probierten auch Kakaosirup-Essig. Die Schale wird ähnlich wie bei Bananen super schnell schwarz und kann dann als Deko-Schale verwendet werden. Es gab jede Menge Info wie z.B. dass die Frucht ursprünglich aus dem Amazonas kommt und erst um 1500 mit den Spaniern nach Europa gebracht wurde. Die ursprüngliche gelbe wird auch als cacao nacional/arriba/fino y de aroma bezeichnet und die rote CCN51 ist eine Züchtung und ein bisschen saurer. Der Belgier Henry Nestlé kreierte um 1700 dann durch Mischung der Schokolade mit Zucker den ersten Schokoriegel und die Schweizer erfanden später dann die ganzen Maschinen, heute eine $100Mrd Industrie.
    Danach zeigte man uns die verschiedenen Schritte der Schokoladenherstellung wie Fermentierung (Bohnen, Bananenblätter und Fruchtfliegen für 4-7T), Trocknen 20T, Sortieren, Rösten, Mahlen, Trennung der Schokolade von der Schale (die für den Tee verwendet wird), Pressen (zur Puder- und Ölgewinnung), Erhitzen (72h 24/7 bei 45*), Schokoart (85%, 15% brauner Rohrzucker), Abkühlen auf 20*, dann in Kühlschrank und zur Verpackung wieder auf Raumtemperatur.
    Zum Schluss durften wir 8 verschiedene Sorten probieren: 100%, 85%, 70% und 60% Kakaoanteil sowie gemischt mit Ingwer, Chili, Zuteonengrass und Kaffee und bekamen einen Teller mit Apfel, Banane, Marshmallow in Schokosoße sowie den besten Schokoladen-Brownie ever - sooo lecker :)))

    Sa, 13.05. Mindo: Vögel, Wasserfälle, Schmetterlinge
    Samstags stand ich super früh auf, lief ca. 1,5h durch das Dorf und die Wälder, um zur besten Zeit und ohne viel Sonne gegen halb 8 auf einem Privatgrundstück des Ehepaars Olga und Bolivar die Vögel und insbesondere Kolibris bewundern zu können - eine tolle Erfahrung, es waren mit 20-25 so unglaublich viele in so verschiedenen tollen Farben mit schönen Fluggeräuschen und vor wunderschöner Kulisse mit Blumen, Bananenbäumen, Guave, Wald, Nebeldunst und bewaldeten Bergen im Hintergrund, dazu super ruhig und nur mit Flussrauschen und Flügelschlagen mega entspannend. Dazu gönnte ich mir einen super frisch gepressten Guyava und Papaya-Saft mit Kochbanane und schaute den Kolibris locker 1,5h zu :)
    Danach ging ich auf dem Weg zum Schmetterlingshaus an ein paar Wasserfällen vorbei. Die Schmetterlinge waren das nächste Highlight - das Haus ist das beste in Ecuador und bekam eine kurze Erklärung über die 4 Stufen (Eier 8-10T, Raupen 3-4M durch Camouflage super als Kot oder Blätter getarnt, Puppen 15-22T mit ebenso guter Camouflage sowie letztendlich der Schmetterling). Sie ernähren sich hauptsächlich von Früchten (v.a. Bananen) oder Erdmaterialien. Ich hatte einen super Zeitpunkt, da die Sonne gerade schien und die Tiere damit zahlreich und sehr aktiv waren. Ich ging durch einen Vorhang und war sofort total überrascht von der Vielfalt, der Menge und der Farbe an Schmetterlingen - man konnte sie auch füttern, sie saßen auf meinem Kopf oder Finger; ach es war einfach schön und auch ruhig, bis später dann die ganzen Familien mit Kindern kamen. Ich machte daraufhin den Dschungellauf und ging auf den Aussichtspunkt, von dem man die ganzen tollen Pflanzen bewundern konnte.
    Zurück im Dorf besuchte ich noch den jeden Samstag und Sonntag stattfindenden Kunst- und Handwerkermarkt, bedankte mich ganz herzlich bei Marco für die tolle Zeit und nahm dann pünktlich um 15:00 bei jedem Tag beginnenden Dauerregen den Bus zurück nach Quito (mein neuer treuer Freund und Begleiter Hund folgte mir tatsächlich bis in den Bus) bzw. an den Flughafen zum definitiv nächsten Höhepunkt: den Galapagos-Inseln :)))
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You might also know this place by the following names:

Latacunga, Горад Латакунга, لاتاکونگا، اکوادور, LTX, 라타쿵가, Latakunga, لاتاکونگا, Latakunka, Латакунга, 拉塔昆加

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