Faroe Islands
Klaksvík

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Travelers at this place
    • Day6

      Klaksvik, Klakkur & Villingardalsfjall

      April 20, 2022 in Faroe Islands ⋅ ⛅ 6 °C

      Am Vorabend finden wir eine Wanderroute für den heutigen Tag…es sollten zwei werden 😜

      Los geht es am Vormittag nach Klaksvik, mit rund 5.000 Einwohnern der zweitgrößte Ort der Inseln. Dort soll der Klakkur bestiegen werden. Wir kommen bei tief hängendem Nebel an, bei zwei Gesprächen auf der Straße macht uns niemand Hoffnung auf Sicht. Wir gehen dennoch los…

      Rund 1.5 Stunden dauert der Aufstieg, ausschließlich durch die Wolken oder den Nebel. Nach 450 Höhenmetern haben wir den Gipfel erreicht, es stürmt gnadenlos, wir treffen niemanden. 💨 Und dann öffnet sich der Himmel doch noch teilweise und es gibt einen herrlichen Blick auf die Sunds, die anderen Inseln und Klaksvik. Angemessene Belohnung 🤩

      Nach dem Abstieg wird noch klassisch das örtliche Stadion angeschaut, ehe wir im Café eine Pause einlegen. Da der Tag noch jung, und die Motivation nach weiteren Aussichten groß ist, recherchieren wir kurz die Umgebung.

      Und so finden wir uns eine halbe Stunde später am Fuße des Villingardalsfjall in Viðareiði wieder. Die Namen kann sich keiner merken, die Offline-Maps müssen richten 😄

      Übrigens gibt es hier spannende einspurige Tunnel mit Wechselverkehr und Ausweichbuchten. Es lohnt sich also vorab zu wissen, wer Vorfahrt hat 😛 Das Video bitte bis zum Ende anschauen 😉

      Für eine Stunde geht es dann wieder steil bergauf. Der Blick als Belohnung ist überragend. Die Sonne scheint, wir sitzen im Berg und lassen einfach nur wirken. Wieder sind wir alleine am Berg.

      Auf dem Rückweg nehmen wir die Abkürzung durch den Eysturoyartunnilin. Ein elf Kilometer langer Tunnel, der drei Inseln verbindet und das größte Bauprojekt in der Geschichte des Landes ist. Vor knapp 1.5 Jahren eröffnet ist er der weltweit einzige Unterwassertunnel mit Kreisverkehr ☝️😉
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      Traveler

      Diese Tiefe, wirklich schön

      4/21/22Reply
      Traveler

      Wie gemalt

      4/21/22Reply
      Traveler

      Ja, das gefällt uns. Solche Wanderungen, Landschaften und Aussichten erhoffen wir uns ebenfalls auf unserer Skandinavien Reise,die wir am Montag starten👍👍

      4/21/22Reply
       
    • Day3

      Mit dem Postschiff zu einsamen Inseln

      June 18, 2019 in Faroe Islands ⋅ ⛅ 8 °C

      Zu den Inseln Svinoy und Fugloy kommt man nur mit dem Schiff. Zweimal am Tag fährt das sog. “Postschiff” zu den beiden Inseln ab Hvannasund auf Vidoy. Man kann auch als Tourist mitfahren - eine der wenigen Dinge, die wirklich günstig auf den Färöer-Inseln sind ;) Um 14.45 Uhr legt das Schiff ab, ca. 10 andere Touristen sind außer mir noch dabei. Außerdem wurden verschiedene Waren per fest installierten Kran auf das Schiff geladen - u.a. Fenster aus Deutschland!

      Die Klippen vom Schiff aus zu betrachten, ist ein tolles Erlebnis! Das Meer ist total ruhig, kaum Seegang. Das bleibt auch so, als wir später das offene Meer erreichen. In den Felsen sieht man auch viele Grotten, außerdem fliegen Möven und andere Seevögel. Es gibt Minidörfchen auf Svinoy und Fugloy, die Menschen leben hier wirklich isoliert. Offenbar kann man sich auf den Inseln auch als Tourist einmieten. Wir nehmen auf den Inseln Passagiere auf, umgekehrt bleiben auch ein paar Touristen vom Boot auf den Inseln.

      An den Anlegestellen werden Waren vom Boot abgeladen. So finden z.B. lange Bretter, Steine in großen Kübeln, Dieselfässer und auch besagte Fenster ihren Weg in diese abgelegene Welt. Als die Fenster per Kran auf Fugloy abgeladen werden, schwingen sie stark hin und her. Da die Anlegestelle sehr nah an den Klippen ist, habe ich einen kurzen Moment lang Bedenken, dass die Fenster gegen die Felsen schlagen. Das wäre ja echt schade, wenn sie nach dem langen Weg von Deutschland hierher am Ende noch kaputt gingen!

      Es klart immer mehr auf, so dass Licht auf die Felswände fällt. Ich bin fast die ganze Zeit an Deck, da es immer was Neues und Interessantes zu sehen gibt. Für mich bisher ein absolutes Highlight auf der Reise!
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      e [QPbmCRVM]

      4/24/21Reply
       
    • Day5

      Klaksvik

      September 15, 2020 in Faroe Islands ⋅ ☁️ 9 °C

      Heute mal ein etwas entspanterer Tag. Lange Schlafen, ausgiebig Frühstücken und moderate Wanderung auf den Klakkur, aber mit einer atemberaubenden Aussicht. Und hier haben wir die ersten Deutschen getroffen :D aus BremenRead more

    • Day3

      Fahrt in den Norden

      June 18, 2019 in Faroe Islands ⋅ ⛅ 8 °C

      Heute ist wieder ganz anderes Wetter: Als ich um 7 Uhr aufstehe, wabert dichter Nebel über dem Meer. Hier könnte man zum Meterologen werden! Ich glaube, hier kann man alle möglichen Wetterphänomene studieren :)

      Es gibt zwei Neuankömmlinge aus den USA in der Unterkunft, die beiden Jungs machen einen netten Eindruck. Sie waren davor auf Island und fliegen im Anschluss nach Edinburgh - auch ein schönes Urlaubsprogramm!

      Für die nächsten drei Tage habe ich ein Auto gemietet, so werde ich deutlich flexibler sein. Das öffentliche Busnetz ist doch recht spärlich. Ich fahre mit dem kostenlosen Stadtbus zur Autovermietung. Anette hatte mir den Autovermieter genannt. Die beiden sind wirklich äußerst hilfsbereit!

      Dann geht’s los, zuerst durch dichten Nebel. Nach einigen Kilometern fängt der Nebel an, sich zu lichten. Es gibt ein faszinierendes Spiel mit Sonnenstrahlen und Nebelschwaden. Wieder tolle Ausblicke - und um jede Ecke ein Fjord bzw. Blick aufs Meer und Lachsfarmen. Ich fahre über die Brücke auf die zweitgrößte Insel Esturoy. Ich halte immer wieder an, um Fotos zu machen und die Ausblicke zu genießen.

      Dann nähere ich mich dem Meerestunnel nach Klakswik. Auch was Besonderes! Es geht in einer Gesteinsschicht nach unten. Am tiefsten Punkt sind an der Decke verschiedenfarbige Lichter eingebaut in blau, rot, grün, lila, die auf die Gesteinswände strahlen. Sieht toll aus. Dann geht es wieder nach oben. Später gibt es noch zwei ganz besondere Tunnel - sie sind einspurig! Wow, das habe ich noch nie gesehen: Meine Spur hat auf der Hinfahrt mit weißem Pfeil Vorfahrt, der im Tunnel entgegen kommende Verkehr muss auf kleine Buchten ausweichen. Das geht mir dann auf der Rückfahrt ebenso. Da heißt es ungefähr abzuschätzen, wie weit der Gegenverkehr noch entfernt ist, um rechtzeitig auszuweichen. Und das alles in einem dunklen engen Tunnel - ganz schön spannend!

      Schließlich komme ich auf einer der nördlichsten Inseln - Vidoy - an. Vom Hafen Hvannasund möchte ich mit dem Postschiff mitfahren zu einer Rundtour zu den beiden Inseln Svinoy und Fugloy (s. separater Footprint).

      Die nördlichsten Inseln sind nochmal sehr besonders: sehr schroffe Klippen, isoliert und wirklich kleine Dörfer. Ich fühle mich wie am Ende der Welt. Toll - Natur pur, Ruhe und Einsamkeit. Die Menschen, die hier leben, brauchen offenbar nur wenig Ansprache und Unterhaltung von außen und ruhen wohl sehr in sich selbst.

      Als ich vom Hafenparkplatz nochmal losfahren will, geht plötzlich gar nichts mehr - das Auto streikt. Nichts zu machen, es springt nicht mehr an! Ich rufe also die Autovermietung an und führe ihm den sound per Handy vor. Klarer Fall - Batterie ist leer. Ich vereinbare mit ihm, dass ich mir Hilfe suche von jemandem mit einem Starterksbel. Und heute abend tausche ich den Wagen, das ist meine Bitte. Schließlich möchte ich nicht in den nächsten Tagen an noch einsameren Plätzen ohne Hilfe stehen bleiben...

      Nach der Schiffsfahrt hilft mir tatsächlich der Captain des Schiffs mit seinem Kabel. Es klappt! Ich lasse den Wagen noch eine Weile laufen und fahre dann weiter. Ich möchte gern noch auf die andere Seite der Insel - nach Vidareidi. Hier kommt die nördlichste Straße der Färöer an, eine Sackgasse, nördlicher geht es nicht mehr.

      Als ich hier ankomme, denke ich, das ist ein absoluter Lieblingsplatz! Vidareidi liegt auf einem Sattel, links und rechts das Meer, hoch oben thront das Kap Enniberg, einer der höchsten senkrechten Klippen der Welt. Gegenüber Blick auf weitere Klippen, und natürlich das Meer. Ein wunderschönes Fleckchen Erde! Ich treffe hier am Ende der Welt noch ein Paar mit kleinem Baby, er aus Deutschland, sie aus Frankreich.

      Dann geht’s wieder zurück Richtung Torshavn, durch alle Tunnels und über Brücken im schönen Abendlicht. In Torshavn übernehme ich dann das Austauschauto. Mit manueller Gangschaltung, da muss ich mich erst mal wieder dran gewöhnen ;) Im sehr gemütlichen Restaurant „Barbara“ esse ich dann noch eine leckere Seezunge - die sieht größer aus als zu Hause und scheint wirklich sehr frisch zu sein. „Barbara” ist in der Altstadt in einem süßen kleinen Häuschen. Im Gastraum ist ein Felsen mit eingebaut, auf den Kerzen drapiert wurden - sehr stimmungsvoll!
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    • Day5

      Driving around Nordoy

      July 5, 2018 in Faroe Islands ⋅ 🌧 10 °C

      Auch die trüben Tage gibt es. Mit tiefliegenden Wolken und Regen, ein Melancholiewetter, das wir uns mit Inselcruisen mit dem Auto wegfahren versuchen.
      Ein Vormittag im Cafe/Pub Jacqson, danach einen Blick in die Kirche von Klaksvik werfen, der Christianskirkjan, an deren Decke ein Boot hängt, ein Färoboot, dem letzten Boot, welches für den Pfarrhof in Viðareiði gebaut wurde und eines von den Booten, die am Tag vor Weihnachten 1913 zum Fischen auf See waren - dem unheilvollen Tag, an dem die Boote von Skarð verloren gingen und mit ihnen alle erwachsenen Männer aus dem dem Dorf, und seitdem ist das Dorf verlassen.
      Danach wieder nach Vidoy, das ebenfalls mit schweren Wolken bedeckt ist.
      Und zuletzt fahren wir bis nach Runavik.
      Wir vermissen bereits jetzt die Sonne.
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    • Day11

      Wieder ein Seetag um runter zu kommen

      July 17, 2020 in Faroe Islands ⋅ ☁️ 8 °C

      Die Rückfahrt war deutlich unruhiger, so dass vielen Leuten das Abendbuffet nicht mundete. Sowas könnte mir ja nicht passieren 😁. Es schmeckte nach der mageren Woche besonders gut und versüsste uns die Heimfahrt.Read more

    • Day5

      Ob wir noch auf die Fähre passen?

      June 27, 2019 in Faroe Islands ⋅ ☁️ 12 °C

      Nach der Wanderung zum Leuchtturm, schauen wir uns noch da kleinen Dorf am Fuß des Berges an. Nichts los hier, wie unerwartet... kam uns doch auf dem Hinweg durch die 4 Tunnel auch schon kein einziges Auto entgegen.
      Eine schöne Sicht hat man allerdings, also wird noch kurz eine Langzeitbelichtung gemacht 😊

      Weiter gehts nach Mikladalur, zur Bronzestatue einer Seehundsfrau. Die Sage besagt, das sich ein junger Mann aus Mikladalur in die Seehundsfrau verliebte als Sie zusammen mit anderen Seehunden in der Dreikönigsnacht das Fell abwarf und menschliche Gestalt annahm.
      Der Mann versteckte das Fell, zwang Sie zur Heirat und bekam mit Ihr mehrere Kinder. Als Sie einmal wegen seiner Unachtsamkeit wieder an das Fell gelangte, sprang Sie augenblicklich zurück ins Meer.

      Die Statue wurde 2014 direkt in einem Felsen am Wasser verankert und lockt seit dem die Touris an. Da wir ja vorher noch das andere Dorf unsicher gemacht haben, sind hier schon alle weg und auch hier liegt das Dorf komplett verlassen und ruhig da.

      Jetzt gehts aber wirklich zurück zur Fähre, da hier ja nicht unendlich viele Autos drauf passen und die nächste erst wieder 1,5 Stunden später fährt! Wir sind dann Auto 13 in der Schlange, da wir erst um ca. 14:25 Uhr da waren und die Fähre ja „schon“ um 15:10 Uhr geht - jetzt stellt sich die Frage ob wir da noch drauf passen.
      Online hatte ich gelesen, das bis zu 17 Autos drauf passen, keine Ahnung wie das gehen soll, stapeln die die?
      Nach dem die Fähre da war, wissen wir wie... jeder Milimeter wird ausgenutzt! Wo wir heute morgen 2 Autoreihen hatten, werden jetzt einfach 3 draus gemacht, in dem alle Ihre Außenspiegel einklappen und die Einweiser Tetris spielen. So passen jetzt sogar 13 Autos und ein kleiner Transporter drauf.... geht doch!
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    • Day3

      Breakfast & Beer in Klaksvik

      July 3, 2018 in Faroe Islands ⋅ ⛅ 13 °C

      Nach der ersten hellen Sommernacht starten wir mit Frühstück in Klaksvik bei Fryda, einem Kleinod nahe der Fähre nach Kalsoy, ein nordisches Cafe.
      Der Himmel ist wolkenverhangen , aber das sollte sich am Nachmittag schlagartig ändern, als wir von Vidoy zurückkamen, raus aus dem Tunnel in strahlenden Sonnenschein. Und ein Abstecher nach Kunoy offenbarte dann die wahre Inselmacht der Faroer.Read more

    You might also know this place by the following names:

    Klaksvík, Klaksvik, كلاكسويك, كلاكسڤيك, Горад Клаксвуйк, Клаксвуйк, קלאקסוויק, Քլակսվուիկ, クラクスヴィーク, კლაქსვიკი, Klaksvikas, Клаксвик, Клаксвік, 克拉克斯维克

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