French Polynesia
Leeward Islands

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46 travelers at this place:

  • Day14

    Bootstour nach Taha'a

    March 30 in French Polynesia ⋅ ⛅ 26 °C

    Gestern Abend haben wir uns spontan für eine ganztägige Bootstour zur Nachbarinsel Taha‘a entschieden. Daher heißt es heute früh aufstehen, denn wir werden schon um 8.45 am Bootssteg unseres Hotels abgeholt.
    Vorher gibt es noch ein super leckeres Frühstück mit frisch gebackenem Brot, (Schoko)Croissants, Kokoskuchen, hausgemachter Ananas- und Papayamarmelade, frischem Obst (u.a. Maracuja, Papaya, Melone) und selbstgemachtem Vanillejoghurt mit Vanille aus Taha‘a. Der Anbau von Vanille ist nämlich neben der Bewirtschaftung der Perlenfarmen der Haupterwerbszweig der rund 5000 Inselbewohner. Schließlich wird etwa 80 % der Vanille aus Französisch-Polynesien auf dieser kleinen Insel produziert . Kein Wunder also, dass Taha’a auch die Vanilleinsel genannt wird .
    Pünktlich um 8.45 legt Jimmi, unser Guide für heute am Bootssteg an. Insgesamt sind wir mit ihm 10: ein amerikanisches Ehepaar, ein französisches Ehepaar, wo sie bei bei der Marine hier stationiert ist, ein junges Pärchen (sie ist auf Tahiti geboren, er lebt dort seit zwei Jahren und arbeitet als Koch) sowie ein alleinreisender junger Franzose. Wir sind also eine bunte Mischung aus Einheimischen und Quasi-Einheimischen (es ist schließlich Samstag, da machen auch die Einheimischen Ausflüge) und Touristen. Los gehts mit unserem Motorboot Richtung Taha‘a.
    Die Insel ist etwa 88 km2 groß und liegt nur 3 km nördlich der Insel Raiatea, mit der sie eine Lagune gemeinsam hat. Das Wasser und damit die Überfahrt ist also dementsprechend ruhig.
    Einige wenige Dörfer reihen sich entlang der buchtenreichen Küste, das einsame, unbesiedelte Inselinnere wird geprägt durch eine üppige Vegetation und den 598 m hohen Mt. Ohiri, einen alten, an mehreren Stellen in sich zusammengefallenen Vulkan.
    Unser erster Stopp ist eine Perlenfarm, wo die berühmten „schwarzen Juwelen aus dem Meer“ gezüchtet werden, die auch unter dem Begriff Tahiti-Perlen bekannt sind. Sie sind rund, oval, tropfen- oder zapfenförmig oder ›barock‹, im Durchschnitt 8 bis 18 mm groß und schillern in verschiedensten Farbnuancen, die mit blumigen Namen wie sky, ocean, water green oder aubergine beschrieben werden . Ihre Oberflächenreflexion nennen Experten ›Lüster‹. Seit jeher werden Perlen von den Bewohnern Polynesiens als Geschenk der Götter an die Menschen verehrt . Einer Legende nach inspirierte ihr Glanz einst Tane, den Gott der Harmonie und der Schönheit, Sterne zu erschaffen . Weit weniger mythisch ging es wohl zu, als es vor rund 100 Jahren dem Japaner Kichimatsu Mikimoto gelang, eine Methode zur Perlenzucht zu entwickeln. Aus dem einst äußerst seltenen Naturprodukt wurde seitdem ein florierender Produktionszweig. Heutzutage wird die krustige Schale einer schwarzlippigen Perlauster mit einer Metallzange etwa einen Zentimeter weit geöffnet, danach wird mit einem Skalpell das Gewebe der Austerlippen aufgeschnitten und ein Fremdkörper, Nukleus genannt, in den ›Perlensack‹ implantiert . Hierfür werden Perlmuttkugeln von Süßwasser-Muscheln (die besten sind die aus dem Mississippi River in den USA wird uns erklärt) verwendet, weil dieses Material von den Austern gut vertragen wird. Sozusagen als Farbgeber setzt der Greffeur, der Vered- ler, zuletzt ein Stückchen Fleisch einer anderen Auster ein. Um den Fremdkörper unschädlich zu machen, ummantelt ihn die Auster in der Folge mit einem Perlmuttsekret – eine Perle entsteht .
    Etwa 30 % der so behandelten Austern liefern eine Perle, ca . 5 % davon sind von höchster Qualität . Auf natürlichem Weg entsteht nur bei jeder 15 000. Auster eine Perle. Übrigens: Die größte schwarze Zuchtperle hat einen Durchmesser von 22,92 Millimetern, ein Gewicht von 12,5 Gramm, ist makellos rund, besitzt einen brillanten Glanz. Sie liegt in einer Vitrine des Perlenmuseums in Tahiti.
    Nachdem uns das Vorgehen sowie die Klassifizierung der Perlen eindrucksvoll erklärt wurde, dürfen wir nun natürlich shoppen. Aufgrund des durchaus hohen Preises tue ich mich schwer, doch der beste Ehemann von allen sucht mir eine wunderschöne einzelne Perle an einer langen Halskette aus 😍
    Wir legen ab und setzen unsere Inselumrundung fort. Das nächste Ziel ist ein natürlicher, zauberhafter Korallengarten in der kristallklaren Lagune von Taha’a, wo wir Schnorcheln gehen. Wir laufen bis kurz vor das Riff und lassen uns dann von der Strömung wieder zurück bis zum Boot treiben. Beim Schnorcheln fühlen wir uns wie in einem riesiges natürlichen Aquarium! Wir sind mitten in Unmengen von Fischen, vielen kann man direkt in die Augen sehen. Wir entdecken Papageienfische, Seeanemonen, Korallenfische, Wimpelfische, Kugelfischer und viele mehr. Clownfische entdecken wir trotz Seeanemonen keine mehr, aber die haben wir ja auch schon gestern gesehen.
    Der Korallengarten liegt übrigens direkt neben der Hotelanlage „Le Taha’a Private Island“, dem Luxushotel des pazifischen Inselraums mit 57 luxuriösen Strandvillen und Überwasserbungalows zum Schnäppchenpreis von 1500€ pro Nacht. Auf Wunsch (und gegen Aufpreis) kann man sich dafür direkt mit dem Hubschrauber einfliegen lassen.
    Nach diesem unglaublichen Erlebnis - also dem Schnorcheln - gibt es erstmal mit Vanille aromatisieren Rum und Bier und danach machen wir uns auf zum Mittagessen. Dieses gibt es auf einer keinen vorgelagerten Insel (Motu). Es gibt diverse lokale Köstlichkeiten, zb Kochbananen, Kokosbrot, Yamswurzel und natürlich frischen Fisch.
    Als Abschluss steht nun noch der Besuch einer Vanille Plantage auf dem Programm.
    Im Maison de la Vanille werden rund 1000 Pflanzen für die Vanilleproduktion kulti- viert. Vanille sind die duftenden Schoten einer Orchideenart. Sie sind Rankepflanzen und genau genommen Parasiten, da sie eine andere Pflanze braucht, um daran zu wachsen. Diese wird jedoch nicht von der Vanillepflanze zerstört, sondern sie co-existieren. Die Orchidee blüht im polynesischen Winter und Frühling zwischen Juni und November. Und hier ist richtiges Timing gefragt, denn die sie blüht nur einen Tag, genauer gesagt mehrere Stunden. In dieser Zeit muss die Befruchtung der Blüte erfolgen, da sie sich sonst wieder schließt und für immer geschlossen bleibt. Ist die Blüte erfolgreich befruchtet, können die Schoten wachsen und nach 9 Wochen geerntet werden. Zu diesem Zeitpunkt sind sie noch nicht ganz reif, da sie sonst aber von den Vögeln gefressen werden, erntet man frühzeitig und lässt die Schoten noch in einem geschützten Raum nachreifen.
    Der Angestellte, der uns alles erklärt, ist ein richtiges Sprachengenie und spricht sogar ein paar Worte Deutsch. Geduldig beantwortet er uns all unsere Fragen und bestätigt uns nebenbei zwei Dinge, die wir auch schon festgestellt haben:
    1. Die Franzosen reisen gerne dahin, wo sie ihre Sprache sprechen können, daher sind (gefühlt) 90% der Touristen Franzosen.
    2. Deutsche verirren sich fast nie nach Französisch-Polynesien. Tatsächlich haben wir nur bei unserer Ankunft am ersten Tag auf Huahine ein deutsches Pärchen getroffen.
    Natürlich haben wir auch eine Handvoll Schoten gekauft, die sehr viel ergiebiger und geschmacksintensiver sind als die, die wir bei uns bekommen.
    Ein ereignisreicher Ausflug neigt sich dem Ende zu und wir machen uns auf den Rückweg.
    Wieder im Hotel angekommen, entspannen wir noch ein bisschen im Pool und lassen die Ereignisse des Tages Revue passieren, bevor es zum Abendessen geht. Es gibt geräucherten Schwertfisch von der Insel als Vorspeise (ich finds superlecker, Addi nicht so), Thunfisch mit Gemüse und Kokosreis sowie einen lokalen Fisch aus der Lagune, den wir gestern schon vorbestellen mussten (beides sehr lecker) und zum Nachtisch Crème brûlée mit Vanille - natürlich aus Taha‘a!
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  • Day250

    Bora Bora

    June 8 in French Polynesia ⋅ ☀️ 29 °C

    Vom Flieger aus sieht die Insel wieder wunderschön aus. Fliegen auch an anderen Inseln vorbei, die ebenfalls traumhaft aussehen. Hmm also nach Französisch Polynesien könnte man wirklich nochmal herkommen.😊 Viele tolle Inseln mit ihren türkisen fischreichen Lagunen und auch die freundlichen Menschen und das Essen ist echt klasse.

    Einige Tage verbringen wir auf der gehypten Insel Bora Bora. Irgendwie hat man sich die etwas anders vorgestellt. Die "Stadt" und Läden sehen bisl aus wie in Südostasien. 😄 Gar nicht schick, aber alles sehr teuer.

    Aber es gibt natürlich überall Wasserbungalows. Das sieht schon geil aus. Das Wasser in der Lagune ist wieder wunderschön türkis. 😊 Auf den kleinen Inseln sind die richtig teuren Bungalows. Also wenn man sich was gönnt, dann sollte man dahin. Auf der großen Insel ist direkt die Hauptstraße am Wasser der Bungalows. 😂

    Sind zu Fuß und einen Tag mit Roller rund um die Insel unterwegs, da der Roller 74 Euro am Tag kostet! 😅

    Das Tauchen ist das Beste was wir jemals hatten. Der Tauchlehrer macht die ganze Zeit Späße. 😊 Vom Boot aus geht es außerhalb der Lagune ins glasklare Meer. Direkt unter uns alles voll mit herrlichen Korallen und bunten Fischen. Man kann über 20 Meter klar sehen. Tauchen so tief wie möglich, um auf Haie zu stoßen. ✊

    Auf einmal sind sie überall, umzingeln uns. Mindestens zehn Schwarzspitzenriffhaie mustern uns. Genial! 😊 Die Strömung ist sehr stark. 🥴 Das gibt Muskeln. 💪 Der Tauchlehrer zeigt direkt vor uns, an das Ende der Korallen, wo es tief und dunkel wird. Und da sehen wie ihn. Einen drei Meter großen dicken Lemonshark! Wow! Er schaut uns an und dreht dann aber ab. Hat wohl heute schon gegessen. 😂😁

    Tauchen durch eine enge Höhle und als wir auftauchen sehen wir einen knappen Meter vor uns direkt eine fette Muräne am Höhlenausgang, die ihr Maul öffnet. Aber auch sie hat nicht so Lust auf Menschenfleisch mit Neoprengeschmack. 😄

    Happy geht es zurück an Bord der Schiffes. Alle sind begeistert. ☺️
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  • Day11

    Willkommen im Paradis

    March 27 in French Polynesia ⋅ ☀️ 29 °C

    Der Wecker klingelt um 8.15.
    Als wir das nächste Mal aufwachen, ist es allerdings schon zwanzig nach neun... jetzt müssen wir uns ganz schön sputen, denn Frühstück gibt es auch im Paradies nur bis 9.30. Obwohl ich mit dem Krähen der diversen Hähne in Nah und Fern noch bei Dunkelheit aufwache - ich fühle mich sofort an Bali erinnert - bin ich dann doch noch einmal tief eingeschlafen. Wir schnappen uns schnell noch ein paar Leckereien vom Buffet und genießen unser erstes Frühstück in Polynesien. Vor allem die herrlich frischen Sternfrüchte, Kiwis und Melonen haben es uns angetan. Die Stimmung wird einzig von den Mücken getrübt, die uns schier auffressen. Autan wird unser bester Freund werden in den nächsten Tagen!
    Der Himmel ist noch etwas bedeckt - was der Temperatur und vor allem der Luftfeuchtigkeit keinen Abbruch tut - und wir beschließen etwas die Gegend zu erkunden. Wir laufen am Strand entlang in das nächste Dorf: Fare hat ca. 6000 Einwohner und ist damit der größte Ort der Insel. Es gibt einen Super U (dem geneigten Frankreich Besucher ist diese Supermarktkette ein Begriff), ein paar Shops und kleine Cafés und vor allem viele sehr freundliche Menschen.
    Wir kommen an der örtlichen Grundschule vorbei als zufällig gerade Schulschluss ist. Wie bei uns werden die Kids im SUV von ihren Eltern abgeholt.
    Insgesamt sind wir wahnsinnig von der tropischen, unglaublich grünen und bunten Landschaft begeistert. So entdecken wir zB diverse Bäume mit Früchten, die wir noch nie gesehen haben.
    Nachmittags hat die Sonne die Wolken vertrieben und wir machen es uns wieder in unserer Lagune bequem, schwimmen und sonnen uns. Abends können wir sogar den Sonnenuntergang beobachten, nachdem die Sonne gestern hinter den Wolken verschwunden war. Da wir uns nicht weit vom Äquator befinden, ist es eine halbe Stunde nach Sonnenuntergang stockfinster.
    Abends essen wir wieder in unserem Hotel, heute gibt es kurz gegrillten Thunfisch sowie wieder verschiedene lokale Fische mit Gemüse und Süßkartoffelgratin.
    Der Cocktailnachtisch wird heute - zumindest für mich - in einer Kokosnuss serviert. So habe ich mir das vorgestellt mit der Südsee!
    Vor dem Schlafengehen versuchen wir uns noch ein bisschen am Entdecken der Sternbilder der südlichen Hemisphäre. Allerdings hat mein Hobbyastronom hier noch einen gewissen Nachholbedarf. Aber er hat ja auch noch ein paar Tage Zeit 😊
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  • Day20

    Ein Tag im Luxus

    April 5 in French Polynesia ⋅ ☀️ 29 °C

    Die gestrige Windstille wurde heute Nacht recht plötzlich durch einen ziemlichen Sturm abgelöst. Durch das Getöse wach geworden, habe ich nachts noch unsere Badesachen in Sicherheit gebracht, die noch auf der Terrasse zum Trocknen hingen. Am Morgen hat sich das Ganze aber schon wieder etwas beruhigt, auch wenn es insgesamt noch recht windig ist - was aber durchaus sehr angenehm ist.
    Als krönenden Abschluss unserer Zeit auf Bora Bora und damit auch fast unserer Zeit in Franz.-Polynesien gönnen wir uns heute einen Tag im Luxus. Für die zahlreichen 5-Sterne-Resorts der Insel kann man nämlich auch Tagespässe erwerben, die meist den Bootstransfer zum Resort (diese liegen quasi alle auf den vorgelagerten Motus), Mittagessen sowie die Nutzung aller Annehmlichkeiten, die so ein Resort zu bieten hat, beinhalten.
    Wir entscheiden uns für das Conrad Bora Bora Nui, welches zur Hilton-Kette gehört. Das Boot, das uns zum Resort bringt, legt um 11h in Vaitape ab. Die 8km bis dorthin legen wir mit den Leihrädern aus dem Hotel zurück, die wir wohlweislich gestern schon reserviert haben. Wir haben ausreichend Zeit eingeplant und erkunden noch etwas den Ort, bevor das Boot ablegt.
    Auf dem Motu To’opua angekommen, melden wir uns am Empfangstresen an. Die freundliche Dame zeigt uns auf dem Weg zur Rezeption gleich das Resort und erklärt uns alles. Wir haben unser 3-Sterne Hotel ja schon als eine recht schöne Anlage empfunden, aber das, was hier geboten wird, ist dann doch eine andere Klasse. Bei den „Beach Boys“ holen wir uns Strandtücher sowie Schnorchel-Equipment ab. Dort könnten wir uns auch gleich mit Gurken-Minz-Wasser, Obst-Spießchen, Sonnencreme mit verschiedenen SPF sowie Aloe Vera After Sun versorgen. Wir werden später darauf zurückkommen.
    Wir suchen uns zwei liegen am menschenleeren, weißen Sandstrand mit herrlichem Blick auf die Lagune. Ich gehe davon aus, dass die meisten Gäste einen Overwater-Bungalow haben und dort in der Sonne liegen, statt am Strand und es daher hier so leer ist. Als ich mich nach dem Baden aber auf den Weg zum Pool mache, um mich abzuduschen, werde ich eines bessern belehrt: hier ist es rammelvoll, jede Liege ist belegt. Warum man sich bei diesem traumhaften Strand und der wunderschönen Lagune dicht an dicht an den Pool legt, erschließt sich mir wirklich nicht. Aber umso besser für uns!
    Mittags lassen wir uns unser Zwei-Gänge-Menü schmecken. Wir entscheiden uns für Thunfisch kurz gegrillt im Sesammantel sowie Mixed Fish Grillplatte und zum Nachtisch Crème Brûlée und Bounty (Schoko- und Kokoseis-Becher) - herrlich! Um unser Essen zu verdauen, machen wir einen kleinen Spaziergang über die weitläufige, wunderschöne Anlage. Das Motu hat eine kleine Anhöhe, von der man einen herrlichen Rundumblick auf die Lagune hat. Hier ist dann auch das Spa angesiedelt, ebenfalls mit fantastischer Aussicht.
    Wieder an unseren Liegen angekommen, müssen wir uns nach dem schweißtreibenden Auf- und Abstieg dringend noch einmal abkühlen - sofern das im lauwarmen Wasser möglich ist. Nach einem kleinen Mittagsschläfchen siedeln wir um an den Pool. An der Poolbar ist ziemlich viel los, vielleicht gibts sowas wie ne Happy Hour? Der Alkohol fließt auf jeden Fall in Strömen, die Stimmung ist entsprechend. Wir beobachten das wilde Treiben amüsiert aus einiger Entfernung. Die Gäste des Resorts sind übrigens mind. 95% Amerikaner, welches wahrscheinlich an der Zugehörigkeit zur Hilton-Gruppe liegt.
    Gegen 17.30 machen wir uns auf ans andere Ende der Anlage, welches wir noch nicht erkundet haben, um dann dort den Sonnenuntergang zu beobachten. Wir finden ein herrliches Plätzchen am Ende eines Steges mit Overwater-Bungalows. Auf dem Weg dorthin kommen wir übrigens am Fitnessstudio, Tennisplätzen und Minigolfplatz vorbei. Die Sonne verschwindet leider kurz vor dem Horizont hinter den Wolken, schön ist es trotzdem. Bevor wir uns auf den Weg zurück zum Hauptteil der Anlage machen, findet wir noch die zwei Presidential Villas - zwei jeweils zweistöckige Overwater Bungalows, wo auch gerade das Abendessen angeliefert wird - man speist natürlich nicht mit dem Pöbel in einem der fünf Restaurants, sondern privat auf der eigenen Terrasse...
    Auf dem Rückweg kommen wir an einem amerikanischen Pärchen vorbei, was verzweifelt auf seinen Pickup wartet. Denn natürlich läuft man hier nicht zu Fuß, sondern lässt sich mit Golfwägelchen über die Anlage kutschieren. Im äußersten Notfall nimmt man vielleicht noch eines der Räder, die überall auf der Anlage verteilt sind. Der Ami macht uns gegenüber dann auch direkt seinem Unmut Luft, wie schwierig es ist, zur Abendessenszeit einen Pickup zu bekommen. Da wir ja auch zu Fuß unterwegs sind, hat er offensichtlich von uns Zustimmung erwartet. Wir überlegen beide kurz, ob wir ihn darauf hinweisen, dass es ihm und seiner Figur nicht schaden würde, wenn er die 5 Minuten zum Haupthaus einfach zu Fuß gehen würde, entscheiden uns aber dann nur für ein freundliches Lächeln.
    Wir plantschen noch einmal ein bisschen im Pool, bevor wir dann duschen und uns umziehen. Um 19.15 legt unser Boot zurück nach Vaitape ab.
    Zum Abendessen haben wir uns heute für die typischen Roulottes entschieden. Das sind fahrbare Essensstände (oder auch Food Trucks, wie es so schön Neudeutsch heißt), die von Einbruch der Dämmerung bis nach Mitternacht jeden Abend aufs Neue aufgebaut werden. Es gibt sie auf allen Inseln in Franz.-Polynesien, zumeist im Hauptort der jeweiligen Insel. Die mobilen Garküchen bieten einfache, schnelle und schmackhafte Gerichte zu günstigen Preisen. Die Speisekarte umfasst Steak, verschiedene Fische und Burger, dazu gibt es Fritten. Thunfisch Sashimi und Poisson Cru dürfen natürlich auch nicht fehlen. Einige Wagen bieten auch Pizza oder asiatische Gerichte. Alles sehr lecker, aber die gebotene Auswahl erklärt auch, warum laut einer Untersuchung der Weltgesundheitsorganisation die meisten übergewichtigen Menschen auf den pazifischen Inseln leben! Denn die vor den Wagen aufgebauten Stühle und Tische sind überwiegend Einheimischen vollbesetzt, die hier ihr Abendessen in geselliger Runde zu sich nehmen. Hinzu kommen Unzählige, die sich ihr Essen zum Mitnehmen abholen. Wir entscheiden uns für Thunfisch und Mahi Mahi, beides gegrillt - und sensationell gut! Vor allem den Mahi Mahi kannten wir bisher als eher festen Fisch, der auch schnell mal trocken wird. Dieser hier ist aber unglaublich zart und saftig. Wirklich ein Gedicht. Der Poisson Cru zur Vorspeise überzeugt dafür nicht wirklich, das ist aber auch nicht weiter tragisch. Insgesamt ein sensationelles Abendessen und bisher mit Abstand das günstigste, was wir bisher hatten.
    Mit gefüllten Mägen radeln wir die 8km wieder zurück zu unserem Hotel. Licht haben unsere Räder übrigens nicht, da die Straße aber nahezu durchgängig mit Straßenlaternen ausgestattet ist, ist das nicht weiter tragisch.
    Zum Ausklang dieses traumhaften Tages lassen wir uns noch die Flasche Champagner schmecken, die wir vor zwei Tagen als Aufmerksamkeit des Hotels in unserem Zimmer aufgefunden haben und genießen den Sternenhimmel.
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  • Day2

    Ohje, Grundberührung

    September 28 in French Polynesia ⋅ 🌙 25 °C

    Bei diesem Hafen fährt der Vercharterer das Boot raus, weil es einfach zu eng und klein alles ist. Kurz raus und nun hat Anna übernommen. Ein Wahnsinns Wind, wir haben uns eine Boje ausgesucht... Nun ging es los.... Boje gesichtet langsam hin gefahren, alle Leute auf Position.
    OHA! Auf einmal hat es im Boot etwas komisches Geräusch gegeben und eine Vibration, wir sind aufgesessen 😱🤯. Linker Motor geht nicht mehr, wir können uns nur noch im Kreis bewegen und das Boje anfahren wird schwer... Nach etlichen anfahrten, irgendwann haben wir unser Seil durch die Schlaufe durch, dann nach einer weiteren Stunde war unser Seil dann auch durch die Öse an der Boje gezogen.
    So nun gab ein Anlegerbier und noch ein Sandwich zum Essen... Bei vielen haben sich die Augelieder schon beim Essen geschlossen. Ich hab mich dann noch ins Wasser getraut um mich kurz abzuwaschen, komisches Gefühl wenn alles unten Dunkel ist und du in das Meer Wasser gehst... Haie sind nicht gekommen, alles noch dran.
    Ich habe mich dann auch langsam fürs Bett vorbereitet und habe mich vorne aufs Netz gelegt. Die Angst war irgendwie da, dass es reißen könnte, aber soweit so gut. Wenig später bin ich nochmal wach geworden und dann hat es auch schon angefangen zu regnen. Also ab ins Heck wo noch Markus, Alex und Severin gesessen haben. Die sind dann aber gegen halb 12 auch ins Bett also habe ich den Platz zum Schlafen genutzt. Eine Stunde später Sturm, Gewitter und es hat voll ins Gesicht geregnet. Also Seitenwand runter und mit den Füßen nach außen. Letztendlich war die Nacht sehr kurz, immer nur Mal 1h geschlafen und um 6:00 bin ich dann aufgestanden...
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  • Day3

    Taha -Rum und Vanille

    September 29 in French Polynesia ⋅ ☀️ 26 °C

    Um 6:00 Uhr wach und die ersten haben sich auch schon an Bord bewegt. Bisschen Kaffee und der Tag kann starten. Etwas putzen, nochmal Getränke umsortieren und irgendwan um 10 gab es Frühstück. Die Techniker sind vorbei ekommen und haben gesehen, dass wir einen großen Kratzer am Boden haben, aber alles dicht. Die Schiffsschraube ist leicht verboten, aber "C'est bien!". Wir haben uns noch eine Leine aus Bojen gebaut um auch wieder gegen die Strömung zum Boot zurück zu kommen. Haben dann noch ein wenig geschnorchelt, aber in den nächsten paar Tagen geht's nochmal mit kleinen Haien zum schnorcheln.
    Und dort haben wir gesehen, dass es wirklich von tief auf einen Meter relativ schnell ging, dass war auch der Grund warum wir kurz Mal den Boden berührt haben...
    So also neue Taucherbrille und Schnorchel ausgepackt und los gings... Und was war? Diese Sündteure Schnorchel aus dem Tauchshop macht genauso zu wie mein billiger Amazon Schnorchel zu ( also beim einatmen verschließt der Wellenschutz und man bekommt keine Luft), naja...
    Alles wieder eingepackt und dann ging es Richtung Taha....
    Auf einmal am Steuerboed Motor rauer Motorlauf und verbrannter Geruch... Also wieder Boje gesucht angelegt und wieder die Techniker angerufen... Soll ansxheinend normal sein, sollen wir beobachten. Dass weckt vertrauen...
    Dann hatten wir noch Probleme mit dem DingiMotor, aber irgendwann ging dieser dann auch mal.
    Ich habe es heute auch dass erste mal geschafft mit meiner Drohne zu fliegen, garnicht so einfach bei dem Wind zu fliegen, aber Mal das erste Video, die nächsten folgen im den nächsten Tagen...
    Morgen ist dann die Vanilla Rum Tour geplant, und zu guter letzt hatten wir noch Riffhaie unterm Boot, die warscheinlich auch Hunger auf Bolo hatten...
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  • Day2

    Der erste Tag

    September 28 in French Polynesia ⋅ ☀️ 25 °C

    Angekommen am kleinen Flughafen haben wir quasi persönlich unser Gepäck entgegennehmen können, nix mit Förderband sonder es wurde einfach in eine Art Schrank gestellt. Es ist nun ca. 08:30.
    Wenig später haben wir uns ein Taxi organisiert und erstmal alle Banken überfallen, die anderen hatten etwas Probleme beim Geld abheben, konnten nicht ganz soviel abbekommen, aber irgendwie hat's dann doch geklappt. Auf zur Marina, da haben wir auch schon unser Boot Namens Newton gesehen, ein 55er Katamaran, ein riesen Teil.
    So, nun hieß es warten, bis das Boot fertig wird. Anna ist mit unseren Flugzeug dann doch noch mitbekommen, sie hatte ja ein paar Probleme bei der Anreise mit ihren Flügen, also konnte Sie schonmal alles auf dem Boot abchecken.
    Wir sind nun erstmal zum Supermarkt gelaufen haben ein Pizzastück geholt und ein Welcome Bier. Die Sonne ist scho wahnsinnig heiß. Mittlerweile haben wir den Rest der Crew auch getroffen, ich wollte meine Drohne Mal starten, aber die Flugverbotszone ließ sich einfach nicht austricksen, also nix mit Bildern von oben.
    Und es hieß immer weiter warten, warten, wir saßen zwar im Schatten aber der Sonnenbrand ist doch etwas fortgeschritten... Irgendwann hieß es dann Mal 15-16 Uhr aufs Boot, einladen, Gepäck verstauen, Sicherheitsunterweisung und dann raus aus dem Hafen.
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  • Day5

    Vanilla Farm,TahaaRum, BlackPearl

    October 1 in French Polynesia ⋅ ⛅ 25 °C

    Soo liebe Mitleser, nun sind es schon 2 Tage seit meinem letzten Blog. Viele glauben es ja nicht, aber hier bist du den ganzen Tag eingespannt... So was haben wir die letzten 2 Tage gemacht,wir sind mit dem Boot zur Insel Tahaa gefahren, dort haben wir dann eine Inselführung bekommen.
    Dort wächst unter anderem auch Vanille und es wird auch Tahaa Rum hergestellt. Nach dem unsere Tour zuende war, war es schon wieder kurz nach 6 und es wurde langsam Dunkel. Dann war erstmal kochen angesagt, 12 hungrige Personen satt zu bekommen ist gar nicht so einfach. Etwas kaputt wollte ich eigentlich bei Zeiten ins Bett und hatte zu tun die Augen offen zu halten, etwas gute Musik und es war auf einmal um 3 Uhr 😅. Strobokpartylicht, Lichterkette, 5 Männer und eine Frau - das war mal wieder eine Party-Nacht.
    Früh um 08:00 Uhr ging es schon wieder los, Frühstück, Boot herrichten und nach dem hieß es Leinen los und weiter fahren. Während der fahrt muss Ausschau gehalten werden, damit man nicht auf untiefen stößt oder wenn ein anderes Boot kreuzt. Wieder in Raiatea ging es dahin wo die Perlen wachsen.
    Ich habe hier meine Drohne starten dürfen konnte aber fast nicht gegen den Wind anfliegen, aber habe Sie wieder bekommen und tolle Bilder gemacht.
    Danach ging es noch zum Schnorcheln und wieder zurück zum Boot.
    Dort hieß es wieder, kochen, essen machen (wir habenmgegrillt und schon war der Abend schon wieder um.
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  • Day7

    BoraBora und der mit den Haien taucht...

    October 3 in French Polynesia ⋅ ⛅ 25 °C

    Gestern ging es dann endlich nach BoraBora, 5-6h fahrt lagen vor uns und natürlich heute keinen Wind wo wir mal hätten Segeln können, gut also unter Motor gefahren. In BoraBora haben wir dann an einer Boje angelegt. Danach ging es nochmal mit dem Dingi zu den Berühmten Häusern über dem Wasser, zu nah sollte man da nicht ranfahren, man könnte mit dem knatternden Dingi Motor die Leute auf Ihrer Flitterwochen stören. Ich glaube die Nacht ist hier im 3-4 stelligen Bereich.
    So Nachmieter Aussicht ging es wieder zum Boot zurück und dort wurde dann erstmal gekocht. Danach haben wir noch Party gemacht, was einige Crewmitglieder nicht schlafen ließ da wir echt laut waren. Dabei haben wir noch ein Einhorn als Gast gehabt.
    Heute ging es dann zum tauchen mit den Haien und Rochen - Wahnsinn!!
    Nun geht es Mal an Land zum Essen zum Yacht.Club, haben uns alle ein wenig hübsch gemacht.....
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  • Day11

    Raue See auf dem Weg nach Huahine

    October 7 in French Polynesia ⋅ ⛅ 24 °C

    Wir haben ja vorgestern BoraBora verlassen und sind zurück Richtung Raiatea zur Yachtbase um unseren DingyMotor austauschen zulassen, der Gaszüge war nur noch ein Stück Leine, aber funktional. Dabei haben wir noch neue Handtücher bekommen und danach ging es in eine Flusseinfahrt. Dort sollte es einen Botanischen Garten geben, wir Männer wollten uns mal einen ruhigen Nachmittag gönnen, so sind die Mädels mit dem Dingy alleine los. Als es dann Dunkel war kamen sie lachend mit Kriegsbemalung mit dem Dingy wieder und es war voller Schlamm, wer weiß was Sie mit dem Boot alles gemacht haben 😅. Der Abend ging dann gemütlich zuende. Gestern ging es dann aus dem Fluss nach Huahine, ca.25 sm, 20-25 Knoten Wind und 2,5 Meter hohe Wellen, ein Höllenritt. Nach 6-7 Stunden Achterbahn Fahrt und einer Crew die etwas kaputt und teilweise etwas verkühlt war sind wir im Huahine angekommen. Heute schauen wir uns ein verlassenes Hotel an, welches irgendwann 1990 durch einen Tsunami beschädigt wurde.Read more

You might also know this place by the following names:

Îles Sous-le-Vent, Iles Sous-le-Vent, Leeward Islands

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