Germany
Schmallenberg

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Travelers at this place
    • Day 59

      Neuastenberg bis zum Potsdamer Platz

      September 6, 2023 in Germany ⋅ 🌙 21 °C

      Heute 25km

      Wir sind am Potsdamer Platz angekommen und das kam so:
      In Neuastenberg im famosen Hotel Post hatten wir einen Zimmernachbarn zwischen unseren Zimmern, der um 2:15 in der Nacht nach Hause kam und vor sich hin rumpelte. Er schlief dann laut schnarchend über dem ebenso lauten Fernseher ein, bis ich an seine Türe polterte. Da war's fast 4uhr. Entsprechend gerädert waren wir heute und erhielten von der Wirtin ein Spiegelei zum Frühstück und jeder von uns Nachlass aufs Zimmer obwohl sie ja nix für ihre Gäste kann. Der Tag war sehr sonnig und warm so dass wir den Schatten und das Wasser suchten. Beides liess sich realisieren und gestaltete den Tag sehr erträglich an einer Hängebrücke und bei Café und Kuchen in Jagdhaus hier im Rothaargebirge im Hochsauerland. Das Rothaargebirge ist eigentlich komplett mit Fichtenwäldern überzogen gewesen. Dicht bepflanzt für schnellen Wuchs und rasche, reichhaltige Ernte. Nun kommt diese Wald-Industrie an ihr Ende und ganze Bergkuppen sind komplett leer geräumt. Dystopia at its best. Jetzt sitzen wir vor der Potsdamer Platz Hütte (warum sie so heisst weiss keiner, nur der Platz davor ist gross, leer und es fahren Mountainbiker darüber) und hatten eine Würstelpfanne auf Nils Schnellkocher mit Couscous gekocht und von Jagdhaus noch zwei Bier mitgeschleppt. Morgen geht's bis Lützel wo Nils leider um 16:00 schon wieder auf die Bahn muss. Aber bis dahin sind es Morgen noch 23 Laufkilometer.
      Ps.: Schon gestern bin ich über die 1400km-Marke gelaufen aber vor lauter Schnatterei ganz vergessen, es zu dokumentieren. Heute wird's nachgeholt und ich bin schon wieder 36km in Richtung der 1500er Marke unterwegs..
      Alors, Bonne Nuit.
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    • Day 58

      Von Willingen nach Neuastenberg

      September 5, 2023 in Germany ⋅ 🌙 18 °C

      Heute 29km

      Moin in die Runde, ich habe Volker frech mal die Tastatur weggenommen, hier spricht der Nils, ich begleite den Volker ein kurzes Stückchen auf seinem Weg. Ich hab ihm mal vernünftiges Wetter mitgebracht, dafür hat er mich heute ganz ordentlich durch die Wälder und Schluchten hier gejagt, ich sage Danke dafür... Was für ein Tag! Und jetzt zurück zu dem Mann, auf den Ihr alle wartet:
      Naja, wir ware halt im Flow, der Nils und ich. Und der Mann ist heute 29km gelaufen. Hut ab!! Wir haben uns nochmals ein tolles Gasthaus im Hochsauerland am Rande eines Skigebietes (Winterberg ) gebucht. Jetzt liegt da aber wenig Schnee. Wir sind auf den Rothaarsteig aufgesattelt bei schönstem Wetter. Eine ganz eigene Erfahrung, zumeist auf dem Kammweg. Heute schon die höchste Erhebung Nordrhein-Westfalens, den Langenberg (843,5m) erklommen und länger Rast an der Hocheidehütte gemacht. Zum Schluss noch mal recht Hackengas gegeben um es vor 8 in die Gaststätte zur Post zu schaffen, wo wir dann doch noch köstlich gespiesen haben. Bis Morgen, ihr Lieben.
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    • Day 53

      Von der Hohen Heide zum Potsdamer Platz

      April 22, 2023 in Germany ⋅ ☁️ 17 °C

      Nachdem ich gestern in der Hütte beim Plätschern des Regens schon fast eingeschlafen bin, kommen doch tatsächlich noch drei dunkle Gestalten mit Flutlichtlampen am Kopf des Wegs. Steuern zielstrebig auf meine Hütte zu, sehen mich aber doch erst als ich lautstark guten Abend wünsche. Damit sie sich nicht erschrecken. Stellen sich als Wanderer vor, die nach einer Tageswanderung die 80 Euro für das Taxi zur Ferienwohnung sparen wollen. Deshalb gehen sie zu Fuß auf direktem Weg zurück. Das ist mir sympathisch. Noch sympathischer werden sie als sie sagen, dass sie gleich weiterziehen wollen. Nur eine Schnäpschenpause. Ich kriege eins ab. Dann fragen sie mich aber doch noch eine Viertelstunde über meine Tour aus. Nette Leute.

      Dann schlafe ich aber wirklich bis es hell wird. Ich packe schnell zusammen, da der Sonnenaufgang vielversprechend werden könnte. Aber von der Hütte aus wäre nichts zu sehen. Ich finde bald eine Stelle, wo die Orangetöne gut rüberkommen.

      Nach dem Sonnenaufgang laufe ich zunächst nach und durch Küstelburg und dann zur Ruhrquelle, die fein plätschert. Das Hüttendorf ist wirklich nett gemacht.

      Dann geht's nach Winterberg. Kurz vor dem Ort geht es noch durch eine Klamm. Da treffe ich schon einige Samstagswanderer. Im Ort ist dann richtig was los. Ich setze mich ins Café Extrablatt und nutze das Buffet. Das hab ich schon mal in Flensburg gemacht. Diesmal kann ich den Preis pro Kilokalorie noch deutlich drücken. Obwohl der Gesamtpreis der gleiche ist. Ich sitze schön in der Sonne und stehe erst gegen Mittag wieder auf.

      Ich kaufe noch ein paar Vorräte für die nächsten drei Tage. Wahrscheinlich viel zu viel. Am Wochenende werden die Hütten schon aufhaben. In Winterberg geht es hoch zum Skigebiet und zur Schanze. Auch hier ist viel los. Sommerrodelbahn, Bikepark und das schöne Wetter locken. Die Flugretter leisten ihren Beitrag, indem sie mehrfach Abseilen vom Helikopter üben.

      Auch auf dem Kahlen Asten sind viele Leute. Ist auch ein Superrundumblick, besonders vom Turm oben. Der kahle Asten ist zwar nur der zweithöchste Berg in NRW und der dritthöchste im Rothaargebirge, aber bestimmt der Publikumsliebling. Ich kann von oben den Brocken im Harz ahnen, den Inselsberg im Thüringer Wald und die Wasserkuppe in der Rhön sehen. Alles jeweilige Publikumslieblinge und fast oder ganz Höhensieger.

      Die 1500 Kilometer-Marke ist erreicht. Nicht dass es die noch in der Google-Karte des Trails geben würde. Nach meiner Zählung ist sie an einer Bank mit schönem Blick auf Lenneplätze. Ich zelebrieren mit Jim Beam. Ist ja ne sehr runde Zahl.

      Über Langewiese geht es dann nach Hohenleye. In der gleichnamigen Hütte gibt's ein ordentliches Thruhikermenü: Hefeweizen mit Apfelkuchen nebst Schlagsahne und Cappuccino. Ich brauche heute nicht mehr viel aus meinem Vorrat. Bis hierher war der Weg recht urban. Jetzt geht es wieder in den Wald. Von dem ist immer noch mehr übrig als ich gedacht hätte. Ich wähle die Kammvariante, weil mich die Skulpturen und die Hängebrücke reizen. Sind auch nett. An der Millionenbankhütte muss ich Mal wieder entscheiden. Hier könnte ich gut übernachten. Die nächste Hütte ist am Potsdamer Platz. Noch sieben Kilometer. Da wäre ich erst kurz vor neun. Aber solange ist es auch noch hell.

      Also los nach Jagdhaus. Bis dahin ist der Wald ganz ok gewesen. Aber direkt nach Jagdhaus kommt ein großes Schlachtfeld. Kurz vor der Sombornquelle wird es wieder etwas besser. Dann kommt auch gleich der Potsdamer Platz. Der ist ein riesiges Holzlager. Aber die Hütte ist da und gut zum übernachten. Es soll wieder regnen. Hat es am Nachmittag und Abend auch immer schon ein wenig. Der Schirm hat gereicht.

      Heute ist es relativ lau. Ich muss nicht gleich in den Schlafsack kriechen. So schreibe ich den Footprint gemütlich sitzend, trinke den Rest der fünf Zentiliter Whiskey und esse noch etwas.

      Gute Nacht!
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    • Day 9

      Rothaarsteig II

      April 22, 2023 in Germany ⋅ ☁️ 14 °C

      Nachdem Achim und ich uns in Winterberg getrennt hatten, wollte ich eigentlich noch weiter bis zur Millionenbank-Hütte bei Schmallenberg, doch für diese lange Strecke reichte das Tageslicht nicht mehr. Zunächst stieg ich hinauf bis zum Kahlen Asten und zur Quelle meines Heimatflusses, der Lenne. Die Quelle der Ruhr hatten wir schon am Vormittag besucht. Mein Zelt habe ich, da Regen drohte, neben dem Altarstein bei Latrop aufgebaut. Dort hatte ich, trotz des Gewitters, eine wunderbare Nacht. Vielleicht konnte ich wegen des herrlichen Rauschens des vorbeiströmenden Baches so gut schlafen. Jedenfalls habe ich deshalb den Geländewagen des Jägers überhört, der morgens neben meinem Zelt parkte, um auf die Pirsch zu gehen. Als er zu seinem Wagen zurückkehrte, haben wir uns nett unterhalten. Auch ein Wandergenosse. Gerade sitze ich an einer mir vorher unbekannten Luxushütte bei Latrop (lade ich bei Outdooractive hoch), um mein Zeug ein wenig zu trocknen. Mal schauen, wie weit mich die Füße heute tragen werden.Read more

    • Day 4

      Oberhenneborn bis Holthausen

      May 5, 2022 in Germany ⋅ ☁️ 12 °C

      Von Oberhenneborn wieder hochgehend auf den Sauerländer Höhenflug haben wir heute eine Etappe mit schönen Aussichten ins Sauerland vor uns. Es gibt aber dort auch viel Windbruch, was man auch an sehr hoch aufgestapelten Baumstämmen rechts und links des Weges sieht. Weiter über das kleine Bad Fredeburg, was wir aufgrund einer Streckensperrung über den ca. langen 2,5 langen Umweg Kleins Wiese erreichten, wo wir an einem kleinen Cafe eine Rast machten. Über das kleine Örtchen Huxel erreichten wir unseren Landgasthof Vollmer König in Holthausen, wo die nächste Übernachtung war.Read more

    • Day 2

      Faulebutter bis Wenholthausen

      May 3, 2022 in Germany ⋅ ⛅ 13 °C

      Vom Landgasthof Rademacher in Faulebutter ging es los über das Wanderdreieck Röhrenspring, wo sich beide Wege des Sauerland Höhenflugs vereinen. Eine chillige Stelle am Gipfel Homert erwartete uns und es gab danach den Lauschgeist bei Wenholthausen, bis wird dort im Ort den Landgasthof Sauerländer Hof Beckmann für die nächste Übernachtung erreichten.Read more

    • Day 10

      Zu Hause

      August 2, 2019 in Germany ⋅ 🌧 14 °C

      Wir sind wieder gut zu Hause angekommen.😊🏡

      Es war eine wunderschöne Reise. Durch die langen Autofahrten etwas anstrengend aber es hat sich auf jedenfall gelohnt. Insgesamt sind wir 7054 km gefahren.
      Wie immer hatte man viel zu viel Gepäck mit uns hat die Hälften nicht angezogen, aber grade bei einer rundreise in Norwegwn (wo es vorher hieß, dass sich das Wetter von jetzt auf gleich anständig ändert) haben wir nicht mit 10 Tagen durchgehend Sonnenschein und 25-32°C gerechnet 🤦🏼‍♀️😄

      Die Rundreise selbst lief ohne Pronleme. Die Hotels waren durch "der Tour" bereits alle bezahlt und gebucht. Auch der Ablauf mit dem Mietwagen war super einfach

      Ein kleiner Minuspunkt: Bei dieser vorgefertigten Tour fanden wir, dass die Hotels keine gute Lage hatten. Wir mussten immer erst einiges an Kilometern fahren, bis wir zu einer Attraktion kamen. Grade weil wir auf das Wandern zu bestimmten Punkten auswahren, war uns die Anreise von teilweise 3 h extra bis zu einem bestimmten Ort einfach zu weit . Wir hätten es besser gefunden, wenn die Hotels nahe bei den Hauptsehenswürdigkeiten gelegen hätten uns die Wege bis zum Hotel ( egal ob vor bzw. nach zb. Einer Wanderung, nicht mehr so weit gewesen wären. Am blödsten war allerdings, dass das Hotel in Dragsvik, indem wir 2 Nächte verbracht haben, so richtig blöd lag. Die Akteaktionen waren super weit weg und somit fühlte sich der zweite Tag ziemlich verschenkt an 😓

      Ein kleiner Fehler von uns war es, grade am Anfang jeden Tag essen zu gehen. Wir haben.leider erst zu spät bemerkt dass wir in fast jedem Hotel einen Wasserkocher haben und hätten schon von Anfang eher auf Fertigrägerichte gehen sollen. Somit haben wir echt sehr viel Geld für essen ausgegeben, was nicht hätte sein müssen

      Alles in allem war es aber eine super schöne Reise und eine tolle Erfahrung so eine Rundreisen zu machen.
      Am besten hat uns die Nord-Westliche Ecke gefallen und wir wären super gerne noch weiter in den Norden vorgedrungen. Das nehmen wir uns auf jedenfall vor, sollten wir nochmal einen Urlaub in Norwegen planen 😊🇧🇻

      Zu Hause haben uns noch zwei kleine Überraschungen erwartet😍
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    • Day 8

      Der 1. Akt - Die Helden treten auf

      October 4, 2020 in Germany ⋅ ⛅ 9 °C

      Auf der zweiten Etappe trotzen wir heute vor allen anderen Dingen hauptsächlich dem Wind, welcher die ganze Zeit rauschte und fauchte.

      In frischer Herbstluft, ab und an von Nieselregen noch etwas abgekühlt, wanderten wir heute 29 km durch das wilde Sauerland. Die Etappe führte uns von Eslohe nach Finnentrop und erfreute uns mit gut begehbaren Wegen - wenig Schotter und sogar zwei kleinen Singletrails. Jedoch wirklich fantastisch waren die vielen Weitblick, die durch den frischen Wind nochmals intensiver wirkten.

      Einziger kleiner Wermutstropfen war, dass es zu kalt und nass für eine ausgiebige Pause war. Dies schreckte uns jedoch nicht, denn wir machten zwei kleine Päuschen und gingen weiter bevor uns der Heldentod durch Auskühlung drohte.

      Mit Freude erwarten wir nun beim nächsten Mal die längste Etappe des Kurkölner Weges.
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    Schmallenberg

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