Guatemala
Departamento de Quetzaltenango

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Top 10 Travel Destinations Departamento de Quetzaltenango

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22 travelers at this place

  • Day154

    Quetzaltenango

    December 14, 2016 in Guatemala ⋅ ⛅ 20 °C

    An diesem Wochenende war bereits meine erste Vulkanwanderung geplant. Das Ziel war der Vulkan Tajumulco, der mit 4220m höchste Punkt in Zentral Amerika. Dieses Monster wollte ich zusammen mit Janique besteigen, da sie jedoch anfangs Woche wegen einer Infektion im Krankhaus war konnte sie noch nicht sagen ob sie bereits wieder fit genug ist. Für diese Wanderung nahm ich den vierstündigen Bus nach Quetzaltenango (Xela) und traf mich dort mit ihr im Hostel. Ich lernte sie als lebendig und aktive Person kennen, konnte jedoch in diesem Moment nichts davon mehr in ihr sehen. Die Infektion nahm ihr alle Kraft und so brachte ich ihr auch Essen ans Bett als sie es nicht schaffte aufzustehen. Nach einem Gespräch sah sie es ein dass sie die Wanderung sicher nicht machen kann und dass ein weiteres mal ins Spital gehen sollte. Natürlich ist es schade so etwas zu verpassen aber Gesundheit geht vor!

    Am Abend vor dem Start der Zweitageswanderung traf sich unsere Gruppe (Jesse, Mat, Kyle, Daniel, Kimberly, Lauren, Puja) um die letzten Einzelheiten der Wanderung zu besprechen und das Material aufzuteilen. Um 04:30 am nächsten morgen ging es dann auch schon auf der Ladefläche eines Pickups los zum Busterminal. Von da aus nahmen wir einen Chickenbus der uns in drei Stunden nach San Marco fuhr. Chickenbuses sind alte Amerikanische Schulbusse die zwar keinen komfort bieten (für Menschen über 1.60!) aber ihren ganz eigenen charme haben. In San Marco verspiesen wir ein traditionelles Frühstück bevor wir mit einem weiteren Chickenbus 45minuten hoch in die Berge fuhren. Als wir ankamen wurden die warmen Kleider abgezogen und die Rucksäcke ein letztes mal richtig eingestellt bevor es dann endlich los ging. Über eine staubige Strasse wanderten wir fast eine Stunde bis zum Trailhead wo wir bereits eine erste Pause einlegten. Von da aus wanderten wir immer weiter hoch bis wir etwa drei Stunden später im Base Camp auf 4000m ankamen. Unsere Gruppe war fit und insgesamt relativ schnell, nicht aber schnell genug und so musste ich öfters warten. Die meissten hatten auch mit dem fast 20kg schweren Rucksack zu kämpfen da sie sich das einfach nicht gewohnt sind. Als wir jedoch dann alle angekommen sind stellten wir unsere Zelte auf und assen unser Mittagessen. Da es im Verlaufe des Nachmittages neblig wurde lohnte es sich nicht für den Sonnenuntergang zum zweiten Gipfel zu laufen und so entfochten wir ein Feuer um später zu kochen. Da wir nur nasses Holz und wenig Sauerstoff hatten musste ich alle Tricks meiner Pfadikarriere auspacken damit schlussendlich ein Feuer zum kochen enstand. Wir assen unser Abendessen, es war fast schon ein Festmahl, und sprachen über Wanderungen, Reisen und alles andere. Da wir auf 4000m schliefen mussten wir auch alle Kleider anziehen um nicht zu frieren.

    Um 03:30 standen wir auf um rechtzeitig zum Sonnenaufgang den Gipfel zu erreichen. Warm angezogen, mit den Schlafsäcken im Rucksack und einer Stirnlampe über der Mütze wanderten wir den steinigen Weg hoch. Nach nicht einmal einer Stunde erreichte ich den Gipfel und sah den Vulkankrater. Wir verbrachten etwa eine Stunde in unseren Schlafsäcken bevor wir den Sonnenaufgang endlich zu sehen bekamen. WOW! Als wäre das nicht genug sahen wir im Hintergrund auch noch den aktiven Vulkan Fuego ausbrechen. Solch ein magischer Moment entschädigt einen für den (nicht so) harten Aufstieg!
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  • Day69

    Quetzaltenango, das Fest des Jahres

    October 29, 2017 in Guatemala ⋅ ☁️ 14 °C

    neues Domizil, Kulturschock wegen Einfachheit

    Hier wurde zur Feria Centroamericana de Independencia, das Fest zu Ehren der Virgen del Rosario gefeiert. Bunte Sägemehlteppiche schmücken die Straßen, leider wegen Regen nur ca. 3 Stunden.Read more

  • Day72

    Xela und Ausflug nach Salcaja

    November 1, 2017 in Guatemala ⋅ ⛅ 15 °C

    Heute waren wir im Unterricht. Von meiner 70 jährigen Leherin erfuhr ich, das sie nur 16 Quetzales für die Stunde erhält, das sind ca. 2 Euro. Die Schule bekommt für die 20 Wochenstunden 100 $. Die Leherin ist sehr arm, denn die Miete kostet 1200 Q, und sie verdient die Woche, wenn sie jd. beschult nur 320 Quetzales. Zustände!!! Sie zahlt allein, ihre Tochter hat Epilepsie und eine Tochter. Der Mann lebt lieber bei seiner Mutter und zahlt nur Essen für das Kind, aber vergnügt sich mit seiner Frau.
    So fällte es mir fast schwer den gewünschten Lehrerwechsel zu machen zu einer jüngeren. Aber ich will hier auch was erreichen. Meine L. ist geduldig und gut, aber ich will vlt. neuere Methoden, hier ist alles veraltet. Die Sprachschule die mich in 4 Wochen mit 25 Std, die Woche zum B2 Abschluss bringen könnte kostet das doppelte fast, hat aber Cervantes Standard, europäischen.
    Hier ist Festtag; Dia de los Santos, Heiligengedenktag, ein großer Festtag. Viele haben frei, die Straßen sind ruhiger. Alles gehen mit riesigen Blumengebinden zum Friedhof. Wir kamen in der Pause mit unseren Lehrern nicht an, weil wir ja eine andere Gastfamilie ansehen wollten. Also in der Mittaghitze anstrengender Gang durch schlimme Straßen und einen dreckigen Sandweg in einen Hinterhof. Dort war das Haus recht schön und die 1. Etage annehmbar mit Licht in den Zimmerchen. Die Küche war für hiesige Verhältnisse auch gut. Mal sehn ob wir das unseren Familien antun können.
    Mittags war meine Gastgeberin nicht da, ich kam in Stress, weil um 14:30 schon der Ausflug in eine Dorf Salcaja stattfinden soll und ich Hunger habe. Sie kam dann doch rechtzeitig vom Cementerio. Es geht soll zur ersten Kirche, welche die span. Eroberer hier errichten haben um die Soldaten dazu zu bewegen hier zu bleiben und sich als Kolonie niederzulassen. Leider war die Kirche zu , das hatte Andreas Lehrer schon befürchtet. Interessant war die Busfahrt mit einem Chickenbus mit Einheimischen. Leider lassen sie sich ungern fotografieren, klar. Sie sehen so interessant und hübsch aus, viele. Andere faltig verlebt und gezeichnet von Sonne und schwerer Arbeit und viel Mühe. Jeder will einem was verkaufen. Frauen ihre wunderebaren Stickerein, Mayamotive, woran sie 4 Wochen sticken letztlich für ca. 14 Euro.
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  • Day73

    Xela, de los Muertos, Schokolade, Salsa

    November 2, 2017 in Guatemala ⋅ ⛅ 13 °C

    Das war ein aufregender brechendvoller Tag. Morgens Unterricht mit Sheny. Ich erfahre viel über die Zustände im Land, soziale Themen und muss über die Mayafrauen, Indigenas berichten, weil ich sie so cool finde.
    In der Pause sind wir zum Cementerio, weil noch Dia de los Muertos ist. Auch heute waren noch eine Menge Menschen gekommen mit Geschenken und Essen für die toten Verwandten. Blumen in Mengen, Essen auf dem Friedhof, was verboten ist. Drachen damit man Gedanken an den Geist der Toten schicken kann gemäß Mayaglauben. Drachen für verstorbene Kinder. Es ist so rührend, wie hier der Toten gedacht wird, so lebendig. Der Friedhof ist 2x2 km groß den Vulkan Santa Maria, den steilen sieht man im Hintergrund. Auch Deutsche sind hier begraben.
    Nachmittags hat meine Lehrerin die Schokoladenherstellung mit uns Vieren (mit Ryan und Tracey)gemacht, dazu mussten wir die Kakaobohnen in der Pfanne rösten, abpulen, zur Mühle gehen, sehr primitiv, seit Generationen in der Familie. Es wird fast zur Hälfte mit Kakao und Zucker gemischt und Zimt, wir mussten es in der Schule schlagen, es ist warm und verzieren, dann muss es ruhen bis morgen! die gekaufte Schokolade enthält wohl billige Zusatzstoffe wie Erdnussbutter und Reismehl. Wir haben die Beste. Klasse Erfahrung. Danach bin ich zu meiner 1. Salsastunde im "Estudio de baile Sangre Latina" mit Luis und Enrique geeilt. Habe richtig viel gelernt. Locker bleiben, Cross, Grundschritte und Drehungen. Andreas hat mich abgeholt.
    Bei uns im Haus sind nun neue Studenten, wir tauschen Erfahrungen aus. Am Lago de Atitlan haben sie in 3 Wochen flüssig sprechen gelernt, Wow. Dort fahren wir dann demnächst hin. Aber hier ist noch viel zu entdecken.
    Heute habe ich einer Mayafrau, die ich schon am Parque Central gesehen hatte, sie kam extra zur Schule damit ich ihr eine Stickerei abkaufe. Danach meinte sie Gott solle mich segnen , es sei viel Geld für sie, aber sie hat 4 Wochen gestickt, oder ihr Sohn. So kann man hier Arme unterstüzen, abkaufen von Handarbeiten. Sie ist auch gläubig, Pentecostal.
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  • Day74

    Xela, Markt La Democracia, abends Salsa

    November 3, 2017 in Guatemala ⋅ 🌙 13 °C

    Heute nacht konnte ich wegen dem Bellen von Hunderudeln bis mindestens 1 Uhr morgens nicht schlafen, um 6 ist wieder Krach von Bussen. Kaum geschlafen, Herzklopfen und schlechte Träume, vlt. die schwere Decke und wenig Sauerstoff?

    In der Schule mit Sheny gut unterhalten. Sie hat aber noch keine neuen Schüler, so ist das in der Schule, hoffe sie bekommt jemand. Unsere Schokolade ist fertig und heute Abend ist nicht mehr viel da.
    Nachmittags waren wir auf dem Markt, wo auch Stoffe und Blusenteile verkauft werden nach traditonellen Mayamustern aus Seide oder Baumwolle, die ist aber sehr schwer. Ich kann wohl leider nichts mitnehmen. Der Markt ist riesig, schmutzig wie gewohnt, aber soviel Leben. Überall Kinder. Eine liebe ältere Marktfrau kümmerts sich um Kinder anderer Marktfrauen, die schnibbelten mit Messern das Gemüse, kleine Kinder!!!!!
    Wir sind nachhause gegangen, wieder mal ko. vom Smog und der Höhe. Morgen wollen wir dann auf eigene Faust versuche mit mehreren Bussen zu den Heißen Quellen Fuentes Georginas zu gelangen, statt mit einem Reiseveranstalter für das Vielfache, was natürlich bequemer wäre.
    Abends gab es in der Schule für uns und 2 jüngere Leute noch Salsaunterricht, Andreas hat mitgemacht und es wurde sehr gut erklärt. Alles in sehr kleinem Raum ohne viel Luft. Hier gehen Fenster eher in einen Innenschacht.
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  • Day75

    Xela, zu den Fuentes Georginas bei Zunil

    November 4, 2017 in Guatemala ⋅ ⛅ 13 °C

    Sind morgens ab dem Zentralpark mit einem Minishuttle, megaeng und uralt zum nächsten Busbahnhof gerumpelt. Dort sind wir mit dem Chickenbus, der hier von der ärmeren Bevölkerung genutzt wird nach Zunil in den Bergen, am Fuß des Vulkans gefahren. Es stellte sich heraus, das ein Pickup zu den heißen Quellen, die ca. 8 km entfernt in den Bergen liegen, doch viel teurer wäre, das doppelte. Andreas hatte aber nur knapp Geld mit, weil man ja alles ablegt wenn man badet. Tja so ein Mist dachte ich, kein Geld für Essen und kein Geld mehr um da hoch zu kommen in der anstrengenden Hitze und Höhe. War sowas von frustriert, normalerweise kommen dann Anschuldigungen, aber ich hielt mich bedeckt. Wir liefen nach einigen Preisverhandlungsversuchen einfach zu Fuß hoch. Gott dachte ich wohl, wie soll das ausgehen? Irgendwann kam ein Pickup vorbei, d.h. hinten auf der Ladefläche stehen Leute und fahren mit, wir konnten mir ner Gruppe abenteuerlich hinten stehen und über die holprige Piste bis oben fahren. Bis wir angekommen wären, hätte das Bad wohl schon geschlossen, es war sehr weit durch steile Felder und viel kalte Nebelwolken. Aber wir amüsierten uns und schlossen uns einigen Leuten aus Guatemala City an und einer lustigen Gruppe mit Amis dabei, die wohl Zeugen Jehovas waren, kaum zu glauben. Jedenfalls waren die Quellen, die aus dem Felsen heiß sprudeln wunderschön und alles nebelig Dschungelmäßig. Die Becken verschieden heiß. Ich fand einige Kinder süß und lernte die nette Mutter und iher Kinder kennen. Sie küsste mich sogar. Ist 45 und hat 6 Kinder, wäre vor 3 Wochen fast an Cholera gestorben. Ihre Kinder in der Pubertät, waren so zärtlich zu ihr. - Im Restaurant fragte ich nach einem Weißbrot, aber dafür reichte das Geld wohl kaum, der Rückweg muss noch bezahlt werden. Aber von der Kellnerin machte ich Fotos, von Flory und schickte ihr sie später. So wunderbare Begegnungen mit den Menschen, me encantan la gente (ich liebe die Menschen hier, sie begeistern mich.) Der Eintritt für die Quellen ist für Touris doppelt so teuer. Jedenfalls war es schön mit so vielen Einheimischen einfach einzutauchen in die Kultur und Menschen kennenzulernen. Zurück wollte der Pickupfahrer plötzlich mehr Geld und die Ladefläche war 3x so voll, er kam aus dem Straßengraben gar nicht raus. Ich durfte drinnen vorne mitfahren, Andreas hatte öfter Angst auf der Ladefläche, undenkbar sowas bei uns zuhause. Aber wir kamen sicher an.
    Weil wir mit der Gruppe quasselten landeten wir schließlich am riesigen Busbahnhof, ein Chaos sondergleichen und Gestank. Wir folgten einer Kundigen in den Walmart udn eine Mall, bei Tacobell das letzte Geld für ein Gericht ausgegeben, fast schwindelig vor Hunger. Am Tisch lernten wir ein einfaches Ehepaar kennen.
    Welch ein aufregender Tag, voll ko. zuhause angekommen.
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  • Day82

    Xela, Vulkanbesteigung Santiuaguito

    November 11, 2017 in Guatemala ⋅ ⛅ 15 °C

    Sind heute um halb 5 morgens aufgestanden in der Kälte, und haben alles angezogen was wir hatten, 2 Liter Wasser sollten wir mitnehmen, Medizin, ich Asthmaspray, und Stirnlampe. Am Tor wartete Daniel, ein Indigena bereits. Wir holten noch 2 Kanadierinnen ab, Anni und Amanda. Es sollte nur 1,5 Stunden Aufstieg sein, insgesamt ca. 3,5 Stunden hiking, der Weg war sehr beschwerlich. Wir stiegen auf den Vulkan Santa Maria, (aber nicht zur Spitze, sondern um den Berg etwas herum zum Mirador) der war anfangs sehr steil, puh, ich kriegte keine Luft, von 2330 auf ca. 2700 zum Aussichtspunkt um den einzigen aktiven Vulkan in Amerika, den Santiaguito zu beobachen. Auf dem Weg trafen wir Leute, die oben übernachtet hatten, die Nacht hatte es mächtig gerumpelt. Mit meiner starken Erkältung und der Höhe, das ging fast gar nicht. Dauernd mussten die anderen auf mich warten, ich japste nach Luft, alle nahmen mir Gepäck ab. Wie lieb und verständnisvoll. Amanda ist Paramedic und selbst krank wegen Borreliose seit ca. 2 Jahren und hat viel Verständnis. Sie schien mir aber sehr fit. Das letzte Stück war dann eher flacher und ich konnte wieder Worte wechseln. Oben war es windig, schattig und kalt. Daniel ließ uns die letzten Schritte blind laufen, damit wir überrascht wären von der Aussicht, sie war so eindrucksvoll. Er konnte uns oben ein Käffchen und wir frühstücken und er sang damit der Vulkan für uns ausspuckt und stärker speit. Nach fast ne Stunde passierte das tatsächlich und es hörte sich an wie Meeresbrecherrauschen. Wunderschön. Daniel verstanden sich auf auf Fotoposing, Witze und später auf die Vogelbeobachtung, es gibt vlt. 700 wunderschöne bunte z.T. winzige Vögelchen.
    Um 12 sind wir heimgefahren, es hat sich gelohnt. Weil unsere Hausfrau heute weggefahren ist mussten wir Essen gehen, in einem typischen Restaurant war es sehr lecker. Tortillas, papas, pollo, ensalada.
    Danach habe ich meine 70jährige Lehrerin zuhause besucht , sie zum Kaffee eingeladen und ihr noch etwas Geld gelassen für einen Kuchen für ihre Enkelin. Die Tochter ist alleinerziehend und hat epil. Anfälle. Sie leben in erbärmlichen auch dreckigen Umständen. Da würde ich erstmal nen Putzfimmel bekommen.
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