Guatemala
San Juan La Laguna

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8 travelers at this place:

  • Day89

    Entspannen am Lago Atitlán

    December 5, 2017 in Guatemala

    Für ein bisschen Entspannung sollten gegen Ende unseres Aufenthalts hier in Guatemala noch ein paar Tage am Lago Atitlan sorgen. Mit dem Shuttlebus fuhren wir von Antigua zur etwa 80 km entfernen und größten Stadt am See nach Panajachel. Von dort aus ging es mit einem Motorboot weiter ins kleine Dorf San Juan, wo wir zwei Nächte in einer Ecolodge gebucht hatten. Als wir den ersten Blick auf den See erhaschen konnten, funkelte das Wasser geradezu in der abendlichen Sonne. Der tiefste See Zentralamerikas ist umgeben von Bergen und den drei Vulkanen San Pablo, Atitlan und Toliman, deren Kegel eindrucksvoll am Ufer in die Höhe ragen. Der See strahlt wahrlich eine Magie aus, die wahrscheinlich auch dafür verantwortlich ist, dass sich einige Neuhippies, v.a. Israelis am See niederließen um dort Yoga, Meditation und anderen spirituellen Praktiken nachzukommen. Aber dazu später mehr. Zuerst kamen wir im Dorf San Pablo an, das sehr ruhig und beschaulich wirkte. Unten am Hafen waren noch einige Touristenstände, aber schon ein paar Meter weiter sah man ausschließlich Einheimische, die ihrem gewöhnlichen Tagesablauf nachgingen. Um zur Unterkunft zu kommen mussten wir durch das ganze Dorf spazieren und hatten somit einen kleinen Einblick in das dörfliche Leben der Bewohner, die Holz hackten, in ihren Gärten herumwerkelten und ihr frisches Obst und Gemüse an den Mann brachten. Dazwischen spielten die Kinder auf der Straße und die vielen Hunde lagen faul irgendwo im Schatten. Unser Bungalow lag in einem wunderschön angelegten Garten, zwei Hängematten davor - so hatten wir uns das vorgestellt :) Nach einem entspannten Stündchen in der schaukelnden Matte genehmigten wir uns ein Abendessen im vegetarischen Restaurant der Anlage und zogen uns dann schon in unseren schönen großen Bungalow zurück.
    Am nächsten Morgen spazierten wir ins 2 km entfernte Dorf San Pedro, wo es schon um einiges touristischer zuging. Nach einem Besuch auf dem noch sehr traditionellen Wochenmarkt, bummelten wir danach von Café zu Café, die oftmals von Israelis geführt wurden und es deshalb Hummus und andere Leckereien gab. San Pedro wirkte sehr voll gestopft mit Unterkünften und Cafés, da gefiel es uns im kleinen San Pablo dich etwas besser. In den zwei Nächten hier schienen die Hunde des Dorfes (und wahrscheinlich auch der umliegenden) aufregende Konferenzen abzuhalten. Die ganze Nacht kläfften sie was das Zeug hielt. Erst in den frühen Morgenstunden meldeten sich die Hähne, die dem Treiben ein Ende geboten. Wäre schon interessant gewesen, über was die Hunde die ganze Nacht so lauthals diskutierten ;) Vormittags sah man sie dann wieder erschöpft an ihren Schattenplätzen schlafen.
    Nach der zweiten Nacht setzten wir mit dem Boot über nach San Marcos, dem Hippiedorf schlechthin. Überall wurden Yoga- und Meditationssessions, Reiki und Massagen sowie Trommelkreise und Sckokoladentanzmeditationen (spannend, gell? ;P) angeboten. Hier sah man jetzt definitiv mehr Touristen und Aussteiger als Einheimische, was ein wenig befremdlich wirkte. Nichtsdestotrotz hatten die Cafés und Restaurants wieder ein sehr großes Veggie Angebot und waren sehr geschmackvoll, sodass man gerne und lange dort verweilen mochte. Hier in San Marcos genossen wir auch das erste Mal das tolle Wasser des Sees und entspannten am Steg eines der Restaurants mit direktem Wasserzugang. Am Abend kehrten wir in unser Baumhaus zurück, in dem wir einen wahnsinnig schönen Blick auf den See und die gegenüber liegenden Vulkane hatten. Sogar von der Gemeinschaftsdusche konnte man den Blick über ein riesiges Panoramafenster genießen. Etwas gewöhnungsbedürftig war, dass wir uns das Hüttchen mit ca. zehn mehr oder weniger großen Spinnen teilen mussten und das ohne schützendes Moskitonetz! Nachdem Tschela zumindest die größten irgendwie nach draußen befördert hatte, versuchten wir einfach nicht mehr daran zu denken und überlebten die Nacht dann glücklicherweise auch :P Wenn wir mehr Zeit gehabt hätten, hätten wir wohl auch mal das ein oder andere Yogaangebot o.ä. ausprobiert, aber das werden wir auf Bali bestimmt noch nachholen.
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  • Day7

    Wo die Zeit stehen geblieben ist

    October 17, 2017 in Guatemala

    Da es runterzu bekanntlich schneller geht, als bergauf, blieb noch genügend Zeit für einen Abstecher nach San Juan La Laguna. Ein Dorf, bekannt für seine Webarbeit.

    Hier wird noch in althergebrachten Weise der Stoff zubereitet.

    Das kleine Dornröschen- 1x1:
    1) nachdem die Baumwolle gepflückt wurde, wird der Apfelgrips- große Kern heraus gepuhlt
    2) Gewalt hilft immer: Alles schön weich klopfen
    3) hier kommt jetzt Dornröschen zum Einsatz: alles doppelt verzwierlt auf eine Spule aufziehen
    4) nach Gusto über Nacht in natürlichen Farbstoffen (ausgekochten Karotten, Blumen, Baumrinde, Kohle,...) einweichen und 1* ausspülen
    5) die Fäden aufspannen
    6) den Webstuhl damit bestücken und los geht's

    Tadaaa
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  • Day4

    Homestay Guatemala

    January 16, 2017 in Guatemala

    Buenos what ?!
    Trotz 1A Spanischkenntnissen ging es für eine Nacht in eine Gastfamilie. Kennenlernen durften wir
    Opa Giuliano , Oma Lola, eins der 7 Kinder + Ehemann + 4 jährigen Sohn Elfi
    Kims Spanischreste(Guatemalabesuch vor 5 Jahren) und das Glück,dass unser Gastvater ein bisschen Englisch konnte, waren unsere Rettung.
    Obwohl ich sogar ziemlich viel verstehen konnte - Si,abuela Lola, ich hab verstanden als du zu Kim sagtest,dass ich kein Spanisch kann :D !

    Nach der 'Hausführung' blieb trzdm die Frage, hat er gesagt nur warmes Duschwasser oder kein warmes Duschwasser ?! ⬅ WARME Dusche morgens um 6 war des Rätsels Lösung :)
    Tortillas selber gemacht, Lola ein paar handgemachte Sachen als Geschenke abgekauft, Bilder unserer Familien gezeigt, zu unserm Glück ruhige Nacht gehabt, super leckere Panqueque + Obst zum Frühstück gefuttert und leider schon wieder Zeit Adios zu sagen

    Meine neuen Spanisch skills: ich bin anscheinend "veinte" Jahre alt | abuela - Oma | ¡Mucho Gusto! - Freut mich. | la luz - Licht | frio - frieren
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  • Day88

    San Pedro, Ausflug nach San Juan/Weberei

    November 17, 2017 in Guatemala

    Morgens hatte ich wieder mit Luis Unterricht. Heute hat er mir auch ein wenig von seinen Sorgen mitgeteilt. Er wollte wissen, wie mir der Unterricht gefällt, ein Resumee: alles gut, nur ich wüsste gern schon viel mehr, müssen soviel wiederholen, worin ich unsicher bin. Grammatik, Vokabeln. Sind jetzt beim Subjuntiv angelangt.
    Da die Schule am See liegt habe ich mich heute getraut bei den Waschfrauen die Felsbrocken ins Wasser zu nehmen und schwamm, gar nicht kalt. Nur etwas peinlich mit Bikini und Handtuch an 2 Lehrtischen dann zu den Banos zum Umziehen vorbeizugehen.
    Nachmittags hatte Andreas ja 3 Std. weil er noch nicht so fit war. Ich wollte mir eine Weberei mit tollen Sachen und Vorführungen (aus Tripadvisor) ansehen. Angeblich nur 30 Min. weg, eigentlich fährt man mit dem Tuktuk hin, aber das kostet und ich brauche Bewegung. Mit meiner App suche ich den WEg. Musste in San Juan ins Café gehen, um wieder Netz zu haben und schließlich fand ich sehr versteckt die Weberei. Hier in vielen Läden waren es Cooperative von ca. 30-60 Frauen, die damit ihre Familien ernähren. Und dann guck ich nur!!!! Tja der Rock letztens geht mir nicht aus dem Kopf. Nichts anderes gefällt mir so. Auf dem Heimweg, wieder zu Fuß, das versteht hier keiner, gabelte mich jd. Auf halber Strecke auf im Staub und Dreck der holprigen Schotterstr. Und nahm mich nach Verhandeln für 3 Q mit. Auch gut. Habe so süße Kinder heute getroffen , besonders Emanuela oder Elena mit ihrer Oma.
    Morgen machen wir doch den Ausflug zum Rostro Maya oder Nariz del Indio. Ein Führer holt uns und andere Schüler vor 4 nachts ab, man fährt mit Shuttle hoch und die letzten Kilometer , ca. 40 Min zu Fuß, um über dem herrlichen See den Sonnenaufgang zu sehen. Keine Vulkanbesteigung, das traue ich mir mit meiner Kurzatmigkeit hier nicht zu.
    Jetzt will ein anderer Gast unser Zimmer. Mal sehen wie das wird. Eine Woche mit Billighotel mit gesundem Frühstück in einer Woche fände ich auch nicht schlecht.
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  • Day95

    San Pedro, nachmittags in San Juan6

    November 24, 2017 in Guatemala

    Morgens weiter am Subjunctiv gepaukt. Gar nicht so leicht. Darauf werden wir uns nächste Woche konzentrieren. Mache ein paar Bilder von Luis, so uneitel ist er auch nciht...Nachmittags mit Andreas auf den Weg nach San Juan gemacht, da gibt es so schöne Webkooperative von Frauen und alles ruhiger. Zum Glück trafen wir auf einen Pick up voller Jungs, die Marimba spielen und fuhren stehend billig mit rüber, die Str. Ist so staubig. Wir haben soviel Läden besucht, manche Frauen rennen durch den ganzen Ort, um etwas zu finden , was ich kaufen könnte, ist mir peinlich. Hab noch keine Faja für den Rock. Der Künstler Juan hat uns sehr beeindruckt, er hat auch 5 Jahre Kunst studiert, es ist nicht das Übliche. So schöne Bilder. - Laut Maya Kalender bin ich der Eule zugeordnet und Andreas dem Specht..... Wir tranken noch Kaffee und machten uns bei Einbruch der Dunkelheit auf den Rückweg. So kurz sind die Tage hier. Der Rückweg staubig und nervig ständig von Tuktuks überholt zu werden, aber so weit ist es ja nicht, etwas Sport. Die
    Abends mit Julio und Vila noch freundliche Wertschätzung ausgedrückt, Christen haben sie selten zu Besuch. -Vila erzählt von ihren Krankenbesuchen mit der Frauengruppe, hier gehört eine Geldspende oder Essen dazu, weil die Leute für Operationen oft unendliche Schulden haben. Die Menschen leben z.T. So ärmlich, da ist sie schon reich. Tja, sehr anders als bei uns, wo man dann mal für jd. Betet. Hier gehört praktische Unterstützung dazu. Auch beeindruckend.
    Am Sonntag fahren wir wohl nach Chichichastenango obwohl wir wegen Straßenbau erst per Schiff nach Panajachel müssen.
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San Juan La Laguna

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