Guatemala
Departamento de Sololá

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83 travelers at this place:

  • Day217

    Die nächsten vier Tage verbringen wir in Santa Cruz la Laguna am wunderschönen Lake Atitlan. Ein wenig Erholung vom Driftwood-Trubel und den verdammten Zimt-Schnaps wieder aus dem Körper waschen. Der See erinnert in seiner Erscheinung irgendwie an den Vierwaldstädtersee, wobei hier anstelle von Titlis, Pilatus, Brienzer Rothorn & Co stramme Vulkane das tiefe Blau einsäumen und bis in die Wolken reichen. Sollte es denn welche haben. In unserem ungewöhnlich geräumigen Zimmer werden wir von einem Mini-Skorpion empfangen. Sue ist not amused. Ich finds spannend, hatten wir auf der Reise auch noch nicht. Mit der Beseitigung bin ich allerdings auch leicht überfordert. Da drückt dann doch die Prinzessin in mir durch. Gary, der meistens mit Geländer streichen beschäftigt war, wüsste sicher was zu tun ist. Wir nicht. Darauf angesprochen, bereinigt der Typ vom Hostel die Situation rasch, unzimperlich und mit tierischer Todesfolge. Mit einem Besen. Ich wünsche mir trotzdem, Gary wäre hier.

    Und ja, wie gesagt, viel haben wir hier nicht gemacht. Gemütliche Tage am See eben. Ein weiteres Reise-Novum und Highlight ist sicherlich das authentische Südstaaten-BBQ bei Smoking Joe’s in San Pedro. Und was hat das mit Guatemala zu tun? Natürlich nichts. Und das ist ausnahmsweise scheiss egal, denn Ami-Style Brisket, Rips und Smoked Chicken sind einfach geil. Egal wo. Das Brisket ist denn auch ein absoluter Traum und die eine Portion Mac&Cheese schaffen wir auch zu zweit nicht. Das hätte dem Deutz sicher auch gefallen, aber wir haben ihn hier nicht gesehen. Schade. Das war es dann aber auch schon mit der Aufregung. Einzig als wir in San Marcos das Restaurant „Comedor Susi“ und das Hotel „Paco Real“ passieren, kommt das Blut noch kurz in Mini-Wallung. Doch zwei Sekunden und ein Lächeln später, ist bereits wieder Entspannung angesagt. Bloss kein Stress! Das nächste Ziel, San Cristobal de las Casas, liegt schliesslich in Mexico und Stress an der Grenze ist nie gut.

    Das Schiff um zum Shuttle - welches das nette Hostel für uns gebucht hat - zu kommen, fährt schon um 06:30. Meine Stimmung hält sich also in Grenzen. Kaum beim Shuttle, gerät meine kleine Welt dann vollends aus den Fugen. Wie sich herausstellt, zahlen wir knapp fünfzig Prozent mehr für den doofen Bus, als alle anderen Anwesenden. Es gibt wenig, das ich so sehr hasse wie derartige Ungerechtigkeit und Unfairness. Spontan kommt mir nur das Verlieren gegen Kurt in den Sinn. Egal bei was. Ich schaue den kleinen Guatemalteken also mit leicht geneigtem Kopf an und ziehe eine Augenbraue wie Dwayne „The Rock“ Johnson, bevor ich meine offensichtliche Unzufriedenheit versuche in Worte zu fassen. Nach kurzer und äusserst erfolgloser Diskussion - Preise sei Sache der Travel-Agencies und nicht vom Busfahrer, was wohl stimmt, mich an der Stelle aber nicht im Geringsten interessiert - reisse ich meine Tasche aus dem Kofferraum und laufe davon. Sue hinterher. Leicht verunsichert und wohl not really amused. Gary hätte den kleinen Azteken sicher verhauen. Für mich. Wie sich herausstellt und das Bus-Männchen mehrmals betonte, gibt es aber tatsächlich nur ein einziges Shuttle pro Tag. Toll gemacht, Pascal. Ganz toll.

    Mir ist das irgendwie egal. Eher bezahle ich uns eine Nacht in einem schönen Hotel, als mit dem teuersten Ticket im Bus zu sitzen. Aber soweit kommt es dann doch nicht. Obwohl wir keinen Saldo mehr auf unseren Handys haben, Gary nicht zu Hilfe eilt und der Weg nach San Cristobal weit ist, besteigen wir mittel-optimistisch und mit dem kaum vorhandenen Gefühl, das Richtige getan zu haben, einen vorbeifahrenden Chicken-Bus, um in Richtung der mexikanischen Grenze zu fahren. Und siehe da. Wir fragen und schlagen uns so durch und schaffen es doch tatsächlich ohne Zwischen- und Todesfälle, um knapp nach Zehn beim Hostel in San Cristobal zu klingeln. Fazit: Knapp fünfzehn Stunden für eine Schiff-, sechs Bus- und drei Taxifahrten, viel Abwechslung, eine Tüte Gummibärchen und im Vergleich zum Shuttle nur die Hälfte bezahlt. Toll gemacht. Pascal. Sue auch. Gary nicht.
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  • Day29

    San Pedro La Laguna, Lago de Atitlan

    September 9 in Guatemala

    Da sind wir wieder..., buenos!

    Wir sind zum Atitlan-See aufgebrochen und hatten das große Glück den größten Teil der Strecke von einem Freund von Terry im Auto mitgenommen zu werden. Die Fahrt ist für unsere bisherigen Erfahrungen super komfortabel. Das liegt zum einem am Auto, zum anderen daran, dass wir auf der in diesem Teil vollständig asphaltierten "Panamericana" unterwegs sind. Nachdem wir an einer Kreuzung rausgelassen werden, erreichen wir nach zwei kleinen Busverbindungen den Ort Panajachel am Atitlan.

    Panajachel ist der Hauptort am See. Von hier aus geht es am schnellsten nur noch mit Wassertaxis zu den einzelnen Orten am See. Für umgerechnet 25 Hosen ;-) pro Person fahren wir mit dem Boot auf die andere Seite des Sees zu unserem Zuhause für die nächsten 3 Tage...

    ... Es ist eine entspannte, beruhigende Stimmung hier. Wir steigen vom Boot, es ist ganz still um uns. Unter dem strohgedeckten Dach des Bootsanlegers schwingt ein Mann in einer Hängematte. Unweit des Anlegers waschen Frauen ihre Wäsche im See. Bienvenidos! Willkommen in San Pedro La Laguna!

    Kaum im Städtchen angekommen hat die Ruhe ein Ende. Ein Tuktuk nach dem anderen knattert an uns vorbei. Es ist ein Tuktuk-Paradies hier! Überall Musik, Bars, Cafés, kleine Geschäfte. Alles etwas alternativ ;-) Viele Orte am See sind zweigeteilt. In Ufernähe ein touristischer Ortsteil, die Hänge aufwärts wohnen die heimischen Mayas.

    Wir wollen den faszinierenden Blick über den Atitlan, der von 3 Vulkanen umgeben ist, von einem Aussichtsberg, dem "Indian Nose" genießen. Der Aufstieg beginnt im Nachbarort San Juan... Unglaublich was wir dort erleben: Am Ortseingang ein Kontrollposten mit Schranke. Hier muss jeder Bus, oder LKW, der den Ort durchfährt, Zoll bezahlen. Das fällt uns an mehreren Orten am See auf. Verrückt, wie im Mittelalter! Am Beginn des Wanderweges müssen wir 30 Quetzales pro Person Eintritt bezahlen (hmm, für einen normalen Wanderweg!), zu Hause nicht vorstellbar! Soweit alles ok! Nachdem wir jedoch mitgeteilt bekommen, dass die Bergspitze zur Nachbargemeinde gehört und dort ein weiterer Eintrittspreis anfällt, fallen wir fast vom Glauben ab. "Die spinnen doch, die Mayas!" Wir entscheiden den wirklich wunderschönen Pfad dann eben nur bis 5 m vor die Bergspitze zu gehen...
    ...Dennoch ein grandioser Ausblick, auch ohne den Wegezoll zu zahlen.

    Die Dörfer am Atitlan sind fast ausschließlich von der indigenen Bevölkerung (Mayas) bewohnt, die auch knapp die Hälfte der gesamten Bevölkerung Guatemalas darstellt. Sie wohnen fast ausschließlich in Ziegel-, oder Betonhäusern mit nur einem Zimmer mit Blech-, Ziegel-, oder Strohdach. Viele Häuser haben einen Boden aus Erde, einen Ofen, oder Feuerstelle und minimale Einrichtung, die scheinbar nicht mehr als ein paar karge Betten und ein paar Töpfe beinhalten. Ich könnte tausend Fotos machen, doch bremst mich der Respekt! Nicht einmal bleiben wir länger stehen um zu gucken! Und dennoch sind wir erstaunt, wie hilfsbereit, höflich und gelassen die Guatemalteken sind. Es ist schwierig für uns zu fassen, was sich hinter dieser höflichen Fassade abspielt! Sie scheinen den Stress, die Sorgen und Hektik der modernen Gesellschaft nicht zu kennen, was offensichtlich nicht daran liegt, dass sie sich nicht auch um Geld und Arbeit sorgen müssen!

    Wumms! Und wieder schallt ein Knall durch die Straßen San Pedro's. Ein Polenböller ist nichts dagegen! ;-) Seit unserer Ankunft hören wir dieses Phänomen fast jede halbe bis volle Stunde und das bis in die späten Abend-, beinahe Nachtstunden. Dem müssen wir nach gehen,... und wir werden etwas schlauer... So werden Knallkörper in den Himmel geschossen, die dann erst in großer Höhe explodieren. Den Knall muss man am ganzen Atitlan hören! Wie uns jemand erzählt , muss es einen religiösen Hintergrund haben. Abgeschossen werden die Superknaller kuriose weise an der katholischen Kirche... Die Bedeutung bleibt uns jedoch noch ein Rätsel...!?

    Die Straßen hier sind voll mit Menschen. Keine Straße ohne ein Dutzend kleiner Geschäfte. Wir gehen hier viel durch die Straßen spazieren. Wahnsinn, was in den Dörfern und kleinen Städten los ist. Jeder scheint im Freien zu sein, oder zu leben. Am Seeufer waschen Frauen die Wäsche und Männer angeln. Doch irgendwie ist etwas seltsam am Ufer. Bis zu 100 Meter entfernt vom Ufer stehen verlassene Häuser und abgestorbene Bäume hüfthoch im Wasser. An der Regenzeit kann das ja nicht liegen! Man erzählt uns dann, dass der Wasserstand seit etwa 8 Jahren steigt. Man vermutet, dass nach einem Erdbeben ein natürlicher Ablauf im See verschlossen wurde. Ältere Einwohner berichten davon, dass dieses Phänomen alle 50 Jahre auftreten würde. Genau scheint man es aber nicht zu wissen. Verrückt, denn hierdurch haben viele Grundbesitzer ihr ganzes Land verloren!

    Nach drei wunderschönen Tagen verlassen wir nicht nur eine tolle Unterkunft, interessante Dörfer und Menschen, sondern auch einen beeindruckend schönen Atitlan-See in Richtung Antigua...

    ¡Muchos Saludos!
    Ariane & Marco
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  • Day242

    Guatemala und mehr Märkte

    July 9 in Guatemala

    Nach vier Tagen in Antigua mit unseren neuen Bekannten Chris und Conny in ihrem Offroad IVECO ging es weiter. Wir fuhren also von Antigua in Richtung Lago Atitlan mit einem Zwischen Ziel Chichicastenango das Bergdorf mit dem bekanntestem Handwerkermarkt im ganzen Land. Die Strasse dort hin wurde uns zu 90% als sehr gut aber zu 10% als sehr herausfordernd ( ich möchte das Wort schlechte strassen vermeiden den schlechte Strassen sind unfahrbar und die hatten wir noch nicht ) beschrieben. Doch der Weg ist das Ziel. Strasse gut ausgebaut führte uns immer höher ins Gebirge mit atemberaubenden Ausblicken wäre da nicht der Nebel gewesen. Angekommen in der Handwerker Stadt wieß uns ein Tourguide so gleich den Weg zu einem Parkplatz der zwar überteuert aber sicher war nicht zu letzt durch die Wach- Schweine um unsern Bus herum. So ging es ins Getümmel einmal rechts 10 Meter die Strasse hoch dann wieder links einen Hügel mit Secondhand ware hinunter ( könnte natürlich auch Diebesgut von Tourosten sein) und dann wieder rechts und schon stehen wir mitten drin im Gewühle. Die Strassen provisorisch überdacht mit Planen und Wellblech kommt man sich gleich vor wie in einer riesigen Markthalle in der alles angeboten wird was man so brauchen kann oder könnte. Von Holz Masken über Fleischwaren, Gemüse, Souvenirs und Stoffen konnte man sich begeistern lassen oder auch nicht. Wir streiften durch das bunte Treiben auf der Suche nach dem Gemüsemarkt in der örtlichen Turnhalle um dann weiter zum Kleintier Markt zu gelangen auf dem Hühner, Enten, Gänse und Truthähne verkauft wurden. Es wurde hier gestöbert dort gefalscht und sonst wo etwas Erstanden. Etwas Obst und Gemüse und zwei Holz Masken waren dann unser Eigen immer darauf bedacht uns nicht als Amerikaner Einstufen zu lassen (die Gringos zahlen nämlich immer mehr, in Dollar und denken dann sie haben ein Schnäppchen gemacht) nicht so wir wir haben gehandelt bis zum bitteren Ende und wenn die Taktik nur war sich einfach um zu drehen und zu gehen. Nach Zwei Stunden und einem Snack ging es weiter an den See. Die Vermeintlich schlechte Strasse war eine Serpentinen Strasse die Zwar nicht breit aber gut ausgebaut war ( 1000 Höhenmeter unterschied innerhalb 8 km) und wir uns wieder einmal wunderten wie die Leute so eine Reise machen wenn Sie nicht Autofahren können. Das letzt Stück zu Pierres Camping Spot war dann etwas ruppig aber es hat sich gelohnt am Hang zu stehen mit einem gigantischen Blick über den See. Nach einem Tag relaxen ging es mit einem Wassertaxi in das Örtchen Panachjel um dort die Gegebenheiten zu erkunden. Wir waren recht früh dort was uns dazu brachte noch einen Kaffee zu trinken bevor dann auch der letzte Souvenirhändler aufgebaut hatte. Auch hier wurden die Örtlichen Märkte inspiziert angefangen mit der einheimischen Handwerks Kunst bis zu Fleisch und Gemüse war alles vorhanden man musste es nur finden und das Taten wir auch. Der Frischwaren Markt war deutlich kleiner doch hatte er durch die Anbieter ( alles ältere Damen in Tracht von denen manche nur Zwei drei Sachen anboten) seinen ganz eigene Schramm. Zu unsere Überraschung stellten wir fest das auch das auch das erste Halbfinale in einer Rock Bar übertragen wurde was wir uns nicht entgehen lassen wollten. Nach einem ausgefüllten Tag schnappten wir uns wieder eines der Wassertaxis und konnten beobachten wie viele Menschen doch auf so ein Boot gehen können wenn man nur will. Das finden der richtigen “Haltestelle“( wir hatten unseren eigen Steg) war nicht so leicht hat aber ohne größere Probleme funktioniert. So genossen wir unseren letzten Abend am See und fuhren Tag darauf weiter in Richtung Karibik. Allerdings nicht ohne einen erneuten Stop in Antigua um noch zwei Programmpunkte ab zu Arbeiten. Die Besichtigungen einer Organic Macadamia Farm ( sehr interessant) und einer kleinen Schokoladen Fabrik ( war nicht ganz so Aufschlussreich und die Schokolade Handwerklich nicht perfekt) aber beides Kostenlos. Am nächsten Morgen wurde dann noch mal die hinter Bremse kontrolliert und es ging weiter nach Guatemala City zum Deutschen Bäcker Laugengebäck war dringend benötigt. Zu dem gab es noch Fleischsalat und Süße Teilchen die auf der Fahrt nach Rio Dulce verköstigt wurden.😎Read more

  • Day612

    Op de valreep voor Cuba

    April 18, 2017 in Guatemala

    Morgen vertrekken we naar Cuba. Daarmee is ook definitief een stap huiswaarts ingezet. Waarschijnlijk hebben we niet heel veel toegang tot internet op het land van de rum (Ron in ’t Spaans) en Reggaeton dus vanaf Isla Mujeres een voorlopig vogelvluchtperspectief van onze laatste belevenissen.

    Het is alweer een week geleden dat we Niek, mijn broer, hebben uitgezwaaid. De zeven dagen zijn als het knipperen van de ogen voorbij gevlogen. Ik moet diep in mijn geheugen graven wanneer de laatste keer was dat de tijd zo is weggeglipt. Zonder dat je bewust bent van het hoe en waarom. We hebben sinds lange tijd heel veel operationele tijdverslinders gehad. Regelzaken is voor mij met afstand nummer 1 in hoe tijd verdwijnt als zand dat door je vingers glipt.

    Drie weken hebben we met Niek rondgereisd in Yucatan, Mexico. In diezelfde tijd zijn wij broers ook weer blootgesteld aan wonen met elkaar. Aan leven met elkaar. Het is verbluffend interessant om te zien hoe snel je in ‘oude’ patronen duikelt. Ook al heb je meer dan 17 jaar niet voor een lange periode de dagdagelijkse zaken met elkaar gedeeld. Stel je voor om drie weken lang met je broer, zus, vader, moeder of een samenstelling hiervan weer het leven te delen. Dat is een kans voor verdieping die er wellicht nooit is geweest en het is een uitdaging om te zien hoe samenleven gaat zijn. Het belangrijkste dat ik hierin heb gemerkt is dat het managen van verwachtingen, wensen en grenzen de basis is voor elke verbinding die je hebt. Misschien nog wel meer met familie. Onbewust worden familiepatronen gedoogd danwel wat onder het tapijt weg gemoffeld. We willen namelijk geen stront aan de knikker, toch?

    Tussen de bedrijven door; zwemmen in Cenotes, dobberen in de Carribean Sea, Maya cultuur bestormen, in tenten slapen, in hangmatten overnachten, op een tropisch eiland chillen, bedbugs ontvluchten, op plavuizen crashen en hebben we goede gesprekken gevoerd. Pittige gesprekken gevoerd. Gelachen en hebben we elkaar beter leren kennen. Waarvoor dank. Bruder und Moppie.

    Ik tik nu met flink wat tijdsdruk. Er is nog maar 1 uur voordat we Isla Mujeres gaan verlaten en een nachtje old school airport tegemoet gaan. Voordat we ons in de foetushouding kunnen nestelen moeten we ook nog 10 kilogram havermout op de kop tikken. Op Cuba is het namelijk niet zo makkelijk om lekker te eten en budget te reizen. Een communistisch systeem dat aan het wankelen is en op barsten staat vertoont grappige kuren. Als een kat dat de meest acrobatische sprongen der tijden uit zijn hoed tovert. Waarom dan die havermout? Nou alleen maar rijst en bonen kan gaan vervelen..

    Een kleine sprong terug in de tijd betekent voor ons en jullie dat we nog een volle maand in Guatemala hebben rondgedwaald. Iets wat je wel weet of dat je nog niet weet. Om ons trouwe leespubliek te blijven waarderen voor het lezen van onze blog moeten we ook hierover woorden en zinnen dichten.

    Het is niet eenvoudig om met een tikkende klok een wervelend stuk te schrijven dat goed genoeg is door mijn oogleden van perfectionisme heen en dat een plek verdient op Findpenguins. Maar goed soms is loslaten de enige remedie. Ben je waar je bent. En zijn de zaken zoals ze zijn. Dus de bijna 37-jarige man legt zich neer bij wat er is.

    De entree van Mexico naar Guatemala was super overweldigend. Van plat naar bergen en enkel een grenspost, nauwelijks te spotten, die de aarde de lucht in lijkt te stuwen. Van strakke platte asfaltwegen nemen we plaats in de Chicken Bus. Het lokale vervoersmiddel voor de local. Dit zijn oude Amerikaanse schoolbussen die een tweede leven leiden in Guatemala. De chicken bus vervoert alles. Zowel in de bus als op de bus. Schouder aan schouder. Zweet aan zweet. Geur aan geur zit je geklemd op een brakke veel te lage bank waar minimaal drie personen je vergezellen. Met ons postuur is twee personen al meer dan oncomfortabel. Het leest wellicht onaangenaam maar dit zijn echt de beste reiservaringen die je kunt hebben. En het gave is dat het logistieke systeem zonder informatieborden, zonder nasale NS informatiemuppets op volle touren draait. Je snapt niet hoe al die verschillende bussen op elkaar aansluiten. Maar ze doen het toch. En je bagage komt ook nog eens keurig mee. De Guatamalees is namelijk een zeer professionele arbeidskracht. Dit betekent full service. Op de bus. En tussen de bussen.

    De eerste nacht slapen we in een keuken op een geïmproviseerd eenpersoonsbed in een hostel. Waar we keurig om 0500 ‘s ochtends worden gewekt door een knaap die de koelkast nodig had omdat hij een vulkaan moest beklimmen. Na wat heen en weer gemopper is het antwoord een besmeurd mes met Jam voor onze deur.Tot op de dag is het mysterie niet ontrafeld. Is het een grap? Heeft hij rekening proberen te houden? Iets in het midden? Of een onvoorzien alternatief? Wij hebben er in ieder geval keurig om moeten grinniken.

    Carlos. De eigenaar, de redder voor onze eerste nacht, is een inspiratiebron van ongekende orde. Hij is van origine psycholoog. Daar is hij mee gestopt want hij had geen zin meer om elke dag te douchen. En elke dag zich keurig te moeten aankleden voor een baas. Een fijn salaris is ingeruild voor het runnen van een hostel. Zijn eigen huis is geopend voor wildvreemde snuiters van over de hele wereld. Als ik aan hem vraag naar welk strand hij is geweest krijg ik het meest briljante antwoord in mijn leven retour.

    I don’t know if it was the Pacific of the Carribean. I do know how I get there!

    En daarmee is mijn ingetrainde Westerse systeem van denken weer eens lekker aan flarden gereten. Wat mij pleziert en ik in volle verbijstering nog sta na te vibreren op deze onverwachte invalshoek.

    De twee weken die volgen is een over-toeristisch Antigua. Waar buitenlandse investeerders de locals hebben verdrongen en onevenredig belachelijke tarieven hanteren voor accommodatie en etenswaar. Wij belanden in een hostel waar jezelf kan koken. Waar het een zooi is. Waar we afwas doen van andere mensen omdat ze te belazerd zijn om het zelf te doen. Budgetreizen betekent af en te offers maken. Dat is prima zolang de rek niet breekt…

    En de elasticiteit wordt op de proef gesteld doordat we ruzie krijgen met een mede gast in het hostel. Er zit een gat in de muur. Keurig afgedekt met een spaanplaat. Zeg maar op zijn Latijn Amerikaans opgelost. Er is dus nog steeds een gat en dat willen we graag dichten. Tot onze schrik worden we bedolven onder zeer dominante stem die ons van alles verwijt in het kapot maken van de muur. Dit escaleert naar brullen op de gang tegen een Hollander. Van alle mensen op de wereld staan wij mot te hebben in een gang in Guatemala met een Hollander. Uiteraard wordt dit vuurtje geblust en komen we elkaar op een andere plek nog tegen. Van wrijving naar vriendschap. Zo makkelijk is dat.

    Ruzie met oude mannen is een soort metafoor voor Guatemala en wellicht wel voor mezelf. De tweede keer ruzie was met een Franse Canadees die tegen ons uit het niets begint te schreeuwen dat we alleen maar praten en dat dat verschrikkelijk is. Al dat praten. Want ja met praten ben je tot last. Heel erg tot last. Dus stop met praten. Stom praatstel.

    Om in zijn eigen woorden te illustreren: “Never respond to drama”.

    Dat hebben we dus gedaan. Niet gereageerd op drama. Niet lekker voor de sfeer wel lekker voor leren: Hoe ga ik om met idioten?

    De beste tijd die we hebben gehad in Guatemala is rondom Lago Atitlan. Een prachtig meer omringd met vulkanen waar we twee weken hebben gewoond. Waar we dagelijks naar de lokale markt gaan om verse aardbeien te kopen. Vijftig cent voor een halve kilo. Waar we heerlijk hebben gezwommen in het meer. Waar we heerlijk papas fritas gulzig met mayo naar binnen hebben gesluisd. Waar we hard hebben gewerkt aan nieuwe online projecten. Waar we dus ruzie hebben gemaakt omdat we teveel praten. Waar we beiden ziek zijn geworden van zeer goedkope drank. Les: Drink nooit goedkope drank. Too good to be true isn’t true..

    En nu gaan we dus morgen naar Cuba. ga ik dit stuk afronden om ook nog te kunnen douchen. Om de kans te verkleinen dat ik met een Cubaanse oude man op straat sta te ruziën omdat ik stink. En stinken is nooit goed.
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  • Day9

    Lake Atitlan - Guatemala

    May 26, 2017 in Guatemala

    Rondom Lake Atitlan liggen 12 dorpjes met elk hun eigen sfeer. Na een rit over smalle bergwegen met gaten die onderweg opgevuld werden met zand 😂 werden we afgezet in San Marcos, een hippie dorpje. Nou dat hebben we geweten... Er waren een paar verloren hippies te vinden, een leeg hostel, nauwelijks eettentjes maar wel honderd holistische praktijken, je kunt begrijpen dat we de volgende ochtend meteen de boot hebben gepakt naar San Pedro; een superleuk dorpje vol met backpackers.

    De kleding van de Guatemalaanse vrouwen ziet er in deze streek heel mooi uit met veel kleurtjes. Later hoorden we dat dit komt doordat toen de Spanjaarden kwamen ze wilden dat ze bij hun groep zouden blijven en aan deze kleding waren ze van andere groepen te onderscheiden. Helemaal niet zo heel leuk dus...

    We zijn met Juan (een echte Maya ja, ja we hebben er een van de 3% die er zijn in Guatemala gevonden!) de indian nose gaan beklimmen (de nose hebben wij er overigens nooit in gezien haha) vanaf waar we een prachtig uitzicht over het meer en vulkaan San Pedro hadden. Na een paar wijze levenslessen van deze Maya zijn we achterop een auto gesprongen (de manier van vervoer hier;) om vervolgens het lokale bier en cocktails uit te proberen. Uiteindelijk zijn we op een mislukte jungle party beland waar we hebben gedanst op wazige muziek met een op ons lijkende Belg en een stuiterende Engelse. Het was een mooie avond...

    Nu in de bus richting Antigua met 2 extra nummers in onze playlist: "bumpy ride" & "cowboys en indianen" 🎧
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  • Day89

    Entspannen am Lago Atitlán

    December 5, 2017 in Guatemala

    Für ein bisschen Entspannung sollten gegen Ende unseres Aufenthalts hier in Guatemala noch ein paar Tage am Lago Atitlan sorgen. Mit dem Shuttlebus fuhren wir von Antigua zur etwa 80 km entfernen und größten Stadt am See nach Panajachel. Von dort aus ging es mit einem Motorboot weiter ins kleine Dorf San Juan, wo wir zwei Nächte in einer Ecolodge gebucht hatten. Als wir den ersten Blick auf den See erhaschen konnten, funkelte das Wasser geradezu in der abendlichen Sonne. Der tiefste See Zentralamerikas ist umgeben von Bergen und den drei Vulkanen San Pablo, Atitlan und Toliman, deren Kegel eindrucksvoll am Ufer in die Höhe ragen. Der See strahlt wahrlich eine Magie aus, die wahrscheinlich auch dafür verantwortlich ist, dass sich einige Neuhippies, v.a. Israelis am See niederließen um dort Yoga, Meditation und anderen spirituellen Praktiken nachzukommen. Aber dazu später mehr. Zuerst kamen wir im Dorf San Pablo an, das sehr ruhig und beschaulich wirkte. Unten am Hafen waren noch einige Touristenstände, aber schon ein paar Meter weiter sah man ausschließlich Einheimische, die ihrem gewöhnlichen Tagesablauf nachgingen. Um zur Unterkunft zu kommen mussten wir durch das ganze Dorf spazieren und hatten somit einen kleinen Einblick in das dörfliche Leben der Bewohner, die Holz hackten, in ihren Gärten herumwerkelten und ihr frisches Obst und Gemüse an den Mann brachten. Dazwischen spielten die Kinder auf der Straße und die vielen Hunde lagen faul irgendwo im Schatten. Unser Bungalow lag in einem wunderschön angelegten Garten, zwei Hängematten davor - so hatten wir uns das vorgestellt :) Nach einem entspannten Stündchen in der schaukelnden Matte genehmigten wir uns ein Abendessen im vegetarischen Restaurant der Anlage und zogen uns dann schon in unseren schönen großen Bungalow zurück.
    Am nächsten Morgen spazierten wir ins 2 km entfernte Dorf San Pedro, wo es schon um einiges touristischer zuging. Nach einem Besuch auf dem noch sehr traditionellen Wochenmarkt, bummelten wir danach von Café zu Café, die oftmals von Israelis geführt wurden und es deshalb Hummus und andere Leckereien gab. San Pedro wirkte sehr voll gestopft mit Unterkünften und Cafés, da gefiel es uns im kleinen San Pablo dich etwas besser. In den zwei Nächten hier schienen die Hunde des Dorfes (und wahrscheinlich auch der umliegenden) aufregende Konferenzen abzuhalten. Die ganze Nacht kläfften sie was das Zeug hielt. Erst in den frühen Morgenstunden meldeten sich die Hähne, die dem Treiben ein Ende geboten. Wäre schon interessant gewesen, über was die Hunde die ganze Nacht so lauthals diskutierten ;) Vormittags sah man sie dann wieder erschöpft an ihren Schattenplätzen schlafen.
    Nach der zweiten Nacht setzten wir mit dem Boot über nach San Marcos, dem Hippiedorf schlechthin. Überall wurden Yoga- und Meditationssessions, Reiki und Massagen sowie Trommelkreise und Sckokoladentanzmeditationen (spannend, gell? ;P) angeboten. Hier sah man jetzt definitiv mehr Touristen und Aussteiger als Einheimische, was ein wenig befremdlich wirkte. Nichtsdestotrotz hatten die Cafés und Restaurants wieder ein sehr großes Veggie Angebot und waren sehr geschmackvoll, sodass man gerne und lange dort verweilen mochte. Hier in San Marcos genossen wir auch das erste Mal das tolle Wasser des Sees und entspannten am Steg eines der Restaurants mit direktem Wasserzugang. Am Abend kehrten wir in unser Baumhaus zurück, in dem wir einen wahnsinnig schönen Blick auf den See und die gegenüber liegenden Vulkane hatten. Sogar von der Gemeinschaftsdusche konnte man den Blick über ein riesiges Panoramafenster genießen. Etwas gewöhnungsbedürftig war, dass wir uns das Hüttchen mit ca. zehn mehr oder weniger großen Spinnen teilen mussten und das ohne schützendes Moskitonetz! Nachdem Tschela zumindest die größten irgendwie nach draußen befördert hatte, versuchten wir einfach nicht mehr daran zu denken und überlebten die Nacht dann glücklicherweise auch :P Wenn wir mehr Zeit gehabt hätten, hätten wir wohl auch mal das ein oder andere Yogaangebot o.ä. ausprobiert, aber das werden wir auf Bali bestimmt noch nachholen.
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  • Day402

    Goodbye lake Atitlan!

    September 6 in Guatemala

    Tomorrow we are leaving our beautiful house and lake Atitlan. We had such an amazing time here and I am so glad that we started our trip with Guatemala. The people are so friendly and it feels safe! We also managed to plan our trip during this last week 🎉

  • Day15

    Lake Atitlan, Guatemala

    January 15, 2015 in Guatemala

    De afgelopen dagen zijn we bij verschillende dorpjes om het kratermeer Atitlan geweest. Elk stadje heeft zijn eigen sfeer en doelgroep. Wat ze allemaal gemeen hebben is dat je het gevoel krijgt op een eiland te zijn. We hebben weer een heleboel gedaan: ge-yogaat, gewandeld, dronken geworden van white russians ( 1 eur voor een dankje ), gechild bij het zwembad met 2 toffe meiden uit Alkmaar, lekker gegeten, gechild bij kampvuurtjes, spelletjes gespeeld ( Sab verslaat Vir elke keer met stratego ). Ook dacht Sab dat het een goed idee was om naar de kapper te gaan. Ze werd met een 50 jaar oud kapperschaar ( in de tussentijd ook niet geslepen ofzo) onder handen genomen, om vervolgens 2,5 eur armer en 2,5 min later weg te lopen met een kapsel dat past bij het kapsel van de hanson brothers! Dat was dus geen succes, vervolgens heeft ze het zelf maar bijgewerkt met haar eigen schaar. Dat was ook geen succes. Goed dat we in maart nog ff in nl zijn! Verder wennen we steeds meer aan het backpack leven. De gezamelijke toiletten lijken niet meer zo vies en onze kamer wordt elke keer een beetje goedkoper.Read more

  • Day36

    Slightly scary hike

    March 7 in Guatemala

    I went on a slightly scary hike to a small waterfall with my teacher Gladys and a couple of other students. The trail (such as it was) was very steep, and we had to almost crawl in parts of it. The trail went through land that is farmed with a variety of crops, such as onions and beans. There were also a lot of avocado and various types of fruit trees. Naturally, my teacher wore the traditional corte (skirt), and had no problems.Read more

  • Day379

    Pasajcap

    May 20 in Guatemala

    This area has 7+ volcanoes surrounding a very large and deep crater lake. We rented a beautiful Airbnb on a remote part of the lake (~20 minutes walk from the nearest town) and essentially just passed the days enjoying the stunning view of the lake and mountains, cooking in, and trying to keep the bugs out of the apartment (it’s super buggy here – like being in the Amazon). It’s not too hot here though, since we’re at about 5000ft above sea-level. We’ve had some spectacular thunder and lightening storms to keep us entertained.Read more

You might also know this place by the following names:

Departamento de Sololá, Departamento de Solola

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