Mexiko erleben und entdecken

January - April 2024
Wir tauchen ein in die mexikanische Kultur und planen abseits der Touristenwege das Land zu erkunden. Eine Idee ist sich die Pueblos Magicos anzuschauen. Begleitet uns auf dem Abenteuer in Mexiko. Read more
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  • Day 1

    Bienvenido México

    January 3 in Mexico ⋅ ☁️ 17 °C

    ¡Hola!
    Was waren wir heute morgen noch aufgeregt und dabei ging alles sehr freundlich und zügig zu.

    An der Grenze in San Luis angekommen, durften wir mit Willi nach der Einreise nach Mexiko auf einen Parkplatz zur Kontrolle halten.

    Die beiden Officer waren sehr freundlich und in einem Mix aus spanisch und englisch haben wir uns verständigt.
    Einer der beiden hat kurz den Willi von innen begutachtet, alle Schränke geöffnet und immer genickt. 3 Minuten später war er wieder draußen und gab uns sein ok.
    Keine Frage, was wir an Lebensmitteln dabei haben und das bisschen Obst und Gemüse hat auch nicht interessiert.

    Dann ging es zum SAT Office, um das Visa und das TIP (temporäres Importticket für Willi) zu bekommen.

    Auch hier waren die Beamten - sind es überhaupt welche - na ihr wisst schon, die waren jedenfalls super nett und hilfsbereit.

    Nun haben 180 Tage lang Zeit, das Land zu erkunden. Willi hat mit dem TIP 10 Jahre Aufenthaltsgenehmigung bekommen 😀.

    Alles in allem waren wir nach einer Stunde am Grenzübergang fertig.

    Die Kosten für das Visa liegen pro Person bei 717 Pesos (ca. 39€), das für das TIP für Willi bei 986 Pesos (ca. 53€). Eine Kaution ist für Willi nicht notwendig.

    Also ab auf die mexikanischen Straßen.

    Erster Stopp ist ein Campingplatz am Colorado River nahe des Biosphärenreservates des oberen Golfes von Californien.

    Auch hier wurden wir wieder super nett empfangen. Wir werden hier erst einmal ein paar Tage bleiben.

    ¡Hasta luego!
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  • Day 7

    Wir starten nun endlich

    January 9 in Mexico ⋅ 🌙 13 °C

    Nach ein paar wundervollen Tagen auf dem Campo Mosqueda ging es für uns nochmal kurz zurück mach Mexicali um dort einzukaufen, Wasser nachzufüllen (50 Liter für 45 Pesos) und um eine Sim Karte samt Handy zu kaufen.

    Danach ging es die 40 Richtung Golfo de Santa Clara weiter.

    Kurz nach der Ortschaft haben wir einen super Platz gefunden und können die Bucht am Golf von Californien überblicken, an der Stelle in der der Colorado River mündet.

    Es ist ein offizieller Stell-/Picknick Platz.

    Von hier aus können wir auch Delphine im wasser sehen.

    Auf der gegenüberliegenden Seite ist die Baja Californien, die wir nicht anfahren werden.

    Heute hat auch unser Spanischkrus begonnen.
    Und, das ist richtig schräg:
    zwei Deutsche, wohnhaft in Schweden, bereisen gerade México und werden von einem gebürtigen Mexikaner online unterrichtet, der 10 Jahre in Deutschland gelebt hat und der Liebe wegen nun in Vietnam sitz.

    Damit wir uns Online verabreden können, haben wir die deutsche Zeit als Referenzzeit genommen.

    Den Alejandro ist uns 14 Stunden voraus. Verrückt. Es mach jedoch viel Spaß.

    ¡Hasta luego!
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  • Day 12

    Weiter entlang des Golf von Californien

    January 14 in Mexico ⋅ ☁️ 17 °C

    Eigentlich wollten wir auf unserem letzten Platz nur eine Nacht bleiben. Letztendlich sind wir dann am 5. Tag doch mal weiter gefahren.

    Wir haben die Einsamkeit und den mega Strand einfach genossen.

    Weiter ging es zum Wäsche waschen und Wasser auffüllen nach Puerto Peñasco, oder Rocky Point.
    Ein Schocker für uns, denn man spricht hier amerikanisch und zum duschen braucht man Quater, US versteht sich.
    Dann fahren alle wie bescheuert mit ihren Sundbuggys in der Nacht durch die Gegend als gäbe es kein Morgen.

    Also ab am nächsten Tag zum Biosphärenreservat Schuk Toak Museo an der 8.
    Ein wirklich toller Park der auch die Möglichkeit bietet über Nacht zu parken. Nur nicht für uns heute von Sonntag auf Montag. Denn der Park hat am Montag geschlossen.

    So schauen wir uns dennoch ein wenig die vulkane Landschaft an und laufen über Lava, die vor etwa 15.000 Jahren noch heiß und flüssig war.

    Da es hier kaum Plätze für die Nacht gibt, müssen wir nochmal nach Puerto Peñasco und haben uns für einen anderen Platz entschieden, der viel ruhiger war.

    Wir hatte Lust auf Pizza und liesen uns zwei vegetarische Pizzen liefern. Nach 45 Minuten plus der Pünktlichkeit der Mexikaner hatten wir zwei riesen Pizzen. Aber sau scharf und voller Jalapeños. Fast nicht essbar. Wieder was für die nächste Bestellung gelernt 😀

    Am nächsten Tag ging es dann weiter der Küste entlang. Bis nach Puerto Lobos sind wir gekommen und hier stehen wir nahe am Leuchtturm wieder direkt am Wasser.
    Vertraut haben wir den Kommentaren in der App von iOverlander.

    In dem kleinen Ort kommt man schnell mit den einheimischen Menschen in Kontakt und wir lernen Luis kennen, der auch noch english spricht. Er läd uns ein, bei ihm zu parken, wenn wir nichts finden sollten.

    In dem Ort gibt es einen kleinen Tante Emma Laden, eine Wasserstation und ein paar Fischer und deren Häuser.

    Die Menschen sind sehr freundlich, winken und grüßen.

    Wir fühlen uns richtig wohl und genießen es hier zu sein. Es war eine gute Entscheidung die Hauptstraße zu verlassen und hier her zu fahren.

    Unsere Art zu reisen. Weg von den Tourihochburgen wie Rocky Point.
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  • Day 15

    2 inoffizielle Checkpoints

    January 17 in Mexico ⋅ 🌙 19 °C

    Nach zwei wunderbaren Tagen haben wir Puerto Lobos in Richtung Süden auf der Straße Sonora #3 verlassen. Die Bewohner in dem kleinen Fischerdorf sind richtig nett und wir haben uns wohl gefühlt. Danke für das tolle Gespräch, Luis.

    Bis Puerto Libertad war es ganz okej die Straße zu fahren.

    Doch dann kamen rund 80 Kilometer Straße, die aussah wie ein Schweizer Käse mit richtig tollen großen und bis 20 Centimeter tiefen Löchern.

    Abruptes abbremsen auf weniger als Schrittgeschwindigkeit wurde zur Daueraktion alle paar Meter. Dann wieder 40 km/h, um gleichen danach wieder voll abzubremsen.

    Die Straße wurde zur Geduldsprobe und zehrte an den Nerven.

    Dann kam endlich die Neubaustrecke und wir konnten wieder Tempo 80 fahren. Es war eine Wohltat. Wir waren ganz überrascht.

    Die Entspannung hielt jedoch nicht lange, denn am Horizont konnten wir den ersten inoffiziellen Checkpoint erkennen.

    Also mal langsam rangefahren. Die Jungs, gekleidet wie eine offizielle Kontrolle, gaben uns dann doch etwas zu denken. Ein ziviles Auto und etwa 5 bis 7 Mann, einer bewaffnet.

    Wir hielten an und einer hat uns gefragt woher wir kommen, was wir in Mexiko wollen und wohin es geht. Kurzer Smalltalk.

    Natürlich wollte er auch die Pässe sehen.

    Da wir gut vernetzt sind mit anderen Reisenden, waren wir daruf vorbereitet und der Typ hat von uns lediglich eine Kopie des Ausweises bekommen und nicht das Original.

    Er war damit zufrieden, hat die Kopie genau gelesen und uns dann beim Namen genannt und eine tolle Zeit in Mexiko gewünscht.

    Wow, der Puls ging langsam wieder runter.

    Offizielle Checkpoint? Inoffiziell? Keine Ahnung.

    Keine 30 km weiter der nächste Checkpoint. Diesmal mit Polizei Autos und zwei Personen.

    Also wieder abbremsen. Wir bereiten uns auf das gleiche Spiel vor.

    Jedoch hat der eine Typ die Straßensperrung aufgemacht und uns unkontrolliert vorbei gewunken.

    Und das nach einem langen Fahrtag. Eben noch schnell in einem lokalen Supermarkt mit zwei Taschen voll Obst, Gemüse und anderen Kleinkram für gerade mal 18€ eingekauft.

    In USA und Kanada sind wir nie unter 100€ raus aus dem Supermarkt.

    Unser heutiger Platz führt uns an die Küste abseits der kleinen Stadt. Hier verweilen wir ein oder zwei Tage.
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  • Day 21

    Shopping muss sein

    January 23 in Mexico ⋅ 🌙 18 °C

    Nach wunderbaren Tagen bei und in Bahía de Kino haben wir mit einem kurzen Einkaufsabstecher nach Hermosillo gemacht. Nicht nur weil es dort einen großen Wal Mart gibt, sondern weil es dort auch einen Bioladen gibt, indem wir endlich wieder Sonnenblumenkerne als auch Roggen- und Hafermehl kaufen konnten. Wir backen unser Brot selbst etwa alle 3 bis 4 Tage.

    Die Stadt selbst ist für uns riesig ,mit rund 800.000 Einwohner.

    Also rein und schnell wieder raus.

    Dennoch haben wir uns Zeit für ein sehr nettes Gespräch mit René und Brigitte aus der Schweiz genommen. Wir würden uns auf ein Wiedersehen sehr freuen mit dem beiden.

    Für uns ging es ein paar Kilometer südlich raus aus der Stadt und dann einfach mal rechts abbiegen.
    In einem teils abgesperrten Bereich haben wir neben einer alten Kapelle einen Platz für die Nacht gefunden.

    Angst oder Sorge hatten wir keine und fühlen uns überhaupt sehr wohl in Mexiko.

    Da dieser Platz dennoch nicht zum verweilen einlädt, ging es am nächsten Tag weiter nach Guaymas und San Carlos.

    In Guaymas haben wir einen agua purificata gefunden, der unseren Wassertank in Sekunden mit einem großen Schlauch gefüllt hat. Da hat das Einparken länger gedauert als das befüllen.

    Zu unserem Platz für die nächsten Tage ging es durch San Carlos und das hat uns sprachlos gemacht.

    Unzählige Wohnanlagen sind dort errichtet und man macht Werbung für Amerikaner und Kanadiern hier ihren Ruhesitz zu kaufen.
    Und genau so sieht es hier aus: hohe Mauern, Sicherheitspersonal, Gitter. Die Häuser dicht an dicht im Standardmuster in die Anlagen gepfercht. Ein Schild mit der Aufschrift "Security Area" steht am Anfang der Stadt.

    Wir fühlen uns unwohl. Mauern wohin man blickt.

    Dann am Ende der Straße das Schild " End Security Area" und danach ein ursprüngliches Fischerdorf, La Manga.

    Gottseidank, denn hier fühlen wir uns wieder wohl. Die Menschen sind freundlich, winken und schauen uns neugierig nach. Man sieht wieder viele Straßenhunde, die allesamt sehr friedlich sind. Es ist eine unbeschreiblich friedliche Situation und wir beziehen am Strand unseren Platz für die nächsten Tage.

    Das Dorf hat viele bunte und angemalte Häuser und wir werden sicherlich die Tage mal durch laufen. Es gibt auch Restaurants. Mal sehn, ob wir uns trauen...
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  • Day 26

    Entlang des Golf von Californien

    January 28 in Mexico ⋅ 🌙 19 °C

    Nach ein paar Tagen bei dem Fischerdorf La Manga haben wir dann eine Nacht auf einem Campingplatz in San Carlos verbracht: Wäsche waschen, duschen, Ver- und Entsorgung mussten sein. Wasser auffüllen sowie eine Gasflasche wieder füllen lassen.

    Dann ging es weiter für uns immer der SON #15 gen Süden.

    Unterwegs treffen wir auf einen gigantischen Kollos, der mit Hirschmütze und zwei Rasseln am Straßenrand steht.

    Es ist eine Statue zu ehren der Yaqui. Ein indigenes Volk hier in dieser Gegend in Sonora.

    Da wir heute Strecke machen wollen, sind wir nach einem kurzen Stopp weiter.

    Die Straße ist echt gut ausgebaut, allerdings gibt es zwei Mautstationen und wir werden ca. 30 € los, für geschätzte 50km. Es werden die Achsen gezählt und somit ist der Preis definiert für große Fahrzeuge wie Willi nunmal ist.

    Wir kommen in der tollen und sehr gepflegten Stadt Navojoa an und bummeln so mit Willi über die Hauptstraße. Die Blicke links und rechts und es ist wirklich sauber und sehr modern hier.

    Da hält ein mehr oder weniger offiziell aussehender Motorradfahrer neben uns, mit roten und blauen Blinklichtern und weißt uns an, ihm zu folgen. Fragende Blicke: was kommt nun wieder?

    Es ging gleich von der Hauptstraße weg und er hielt erneut an. Leider versteht er kein Englisch und unser Spanisch reicht bei weitem noch nicht aus für so eine Konversation.

    Ja, was will der Typ von uns?

    Plötzlich kommen auch noch drei Polizei Autos und halten direkt bei uns. Oha, was wird das jetzt? Die steigen aus, haben aber kein Interesse und gehen ihrer Wege.

    Erst als wir verstanden haben, was der Typ wollte, war uns klar, warum die Polizei sich für uns nicht interessiert haben und der Typ auf dem Motorrad auch keinen der Polizisten fragte, ob einer englisch kann. Denn es waren nicht seine Kollegen.

    Denn er wollte uns lediglich sicher zu unserem Ziel geleiten. Natürlich nicht für lau, davon gehen wir mal aus.

    Als wir aus einem Mix mit Google Translate und der Google Karte ihm gezeigt haben, wohin wir wollen, war er zufrieden und hat uns einen schönen Tag gewünscht.

    Er wollte uns, warum auch immer, escortieren. Dabei fühlen wir uns absolut nicht unwohl hier in der Gegend.

    Inzwischen sind wir am Strand und unserem Freistehplatz angekommen und können wie viele andere Einheimische, den Sonnenuntergang anschauen und dem rauschen des Meeres lauschen.

    Am wohlsten fühlen wir uns in den kleinen Ortschaften. Die Menschen lächeln und winken zurück.
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  • Day 36

    Pläne ändern sich

    February 7 in Mexico ⋅ 🌙 14 °C

    Nach den warmen Tagen an der Küste mit Temperaturen um die 30 Grad, waren wir neugierig auf unser erstes Pueblo Mágico und sind nach Álamos gefahren.

    Eigentlich wollten wir 2 oder 3 Tage bleiben, nun ist es schon fast eine Woche.

    Der Ort hier ist wirklich genial und magisch.

    Seit Monaten erleben wir endlich wieder Leben auf und in den Straßen. Cafés, Restaurants, Straßenverkäufer, Imbissbuden. Wir lieben die Natur, aber ab und zu darfst es auch mal Trubel sein.

    Wir haben schon das eine oder andere probiert, wie z. B. Tamales con queso. Es ist ein traditionelles zentralamerikanisches Gericht, das aus nixtamalisiertem Maisteig besteht, der mit Fleisch, Käse (queso) oder anderen Zutaten gefüllt und in Pflanzenblätter eingehüllt gedämpft wird. Die Zubereitung durch Maya und Azteken ist für Mitte des letzten Jahrtausends nachgewiesen.

    Ein Mann fährt mit dem Fahrrad und einem großen Korb auf dem Gepäckträger durch die Straßen und ruft "TAMALES".

    Das Leben findet draußen auf der Straße statt.

    Die Menschen sind freundlich und neugierig.

    Auf dem Stellplatz am Hotel, das fußläufig ein paar Minuten vom Ortszentrum entfernt liegt, treffen wir auf ein paar Amerikaner. Alle ü70 und mit einer sehr hohen Bildung für Sprache, Musik und auch der Kultur der Yaqui (indigenes Volk in Nordmexiko).

    Wir fühlen uns sehr wohl hier in Álamos mit seinem kolonialischen Stadtbild und genießen das Örtchen jeden Tag aufs neue.

    Auch ist es kein Problem am Abend in der Stadt essen zu gehen und dann zurück zum Platz zu laufen.
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  • Day 48

    Strand geht immer

    February 19 in Mexico ⋅ 🌙 21 °C

    Nach gut 2 Wochen im Landesinneren, ok, lediglich 150 km von der Küste entfernt, war uns nach viel Zeit in der Stadt wieder nach Strand zumute.

    So sind wir von El Fuerte (Pueblo Mágico) wieder an die Küste gefahren.

    Die Nebenstraßen waren relativ gut zu fahren und wir hatten keinerlei Schwierigkeiten oder Checkpoints.

    In Guasave haben wir einen großen Ley Supermarkt gefunden, der wieder vegane Produkte hat, die richtig gut schmecken.

    Am Strand von Las Glorias angekommen stehen wir mal wieder auf einem Campingplatz.

    Aus den bisher geplanten 2 Nächten sind inzwischen schon wieder 5 geworden.

    Es tut uns gut, sehr langsam zu reisen. Jedoch fahren wir in zwei Tagen wieder ein Stück weiter.

    Aufgrund der vielen, sehr sozialen und lieben Straßenhunde in Álamos, sind wir auf die Idee gekommen, einen Instagram Kanal für Straßenhunde zu starten.
    Hierbei geht es in erster Linie um die Bilder der Hunde (keine verletzen Hunde).
    Ideen, wie ein Kalender oder ähnliches im Non-profit Bereich, sind in Planung, um lokale Organisationen zu unterstützen.

    Schaut doch gerne mal vorbei und helft mit einem Abonnieren des Kanals für mehr Reichweite:
    https://instagram.com/streetdogs.of.the.world

    An unserem Platz hier, kam auch ein sehr hungriger junger Hund vorbei. Das mindeste was wir tun konnten war ihm Futter zu geben.

    Emma ist am Abend platt. Sie flitzt den ganzen Tag über den Strand und ans Wasser, spielt mit den Hunden hier. Es tut auch ihr sichtlich gut.

    Wer mehr von unseren Erlebnissen sehen möchte, findet unser Video von Mexiko auf unserem YouTube Kanal:
    https://youtu.be/8zccPhFXOYw
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  • Day 50

    Teuer und Aufregend

    February 21 in Mexico ⋅ 🌙 22 °C

    Nach gut einer Woche in Las Glorias ging es für uns heute weiter Richtung Mazatlán.

    Knapp 300 km haben wir uns vorgenommen und sind zeitig am morgen losgefahren.

    Soweit verlief es auch sehr gut.

    Allerdings ist der Bundesstaat Sinaloa nicht nur bekannt für das Drogenkartell sondern auch für teure Straßenmaut.

    So haben wir heute etwa 50 Euro an Straßengebühr bezahlt.

    Dafür bekamen wir eine relativ gut zu fahrende Autobahn (15D bzw. 1D) und einen Checkpoint inklusive.

    Der Checkpoint verlief mal wieder anders.

    Anhalten am rechten Fahrbahnrand und bitte aussteigen.

    Auch Angela musste samt Emma diesmal raus.

    Die Typen waren jetzt nicht die Freundlichkeit in Person, aber noch akzeptabel.

    Sie wollten wissen, ob wir Drogen dabei hätten, oder Waffen. Wie viel Bargeld an US Dollar und Pesos war auch interessant.

    Jedoch gaben sich die Männer mit meinen Aussagen zufrieden.

    Einer durchsuchte dann noch das Fahrerhaus, das Handschuhfach und eine Tasche.

    Natürlich wollten sie auch die Dokumente sehen, also TIP von Willi als auch unsere Passports.

    Zur Überraschung klappt das mit der Aushändigung von Kopien sehr gut.

    Sie gaben sich nach ein paar Minuten damit zufrieden, reichten mir (Fahrer) noch die Hand, wünschte gute Reise und immer schön spanisch lernen.

    Dennoch, man ist nervös, denn ob nun inoffizeller oder offizieller Checkpoint: hier auf der Straße haben sie einfach das Sagen.

    Bei 32 Grad und Sonnenschein haben wir dann am Nachmittag unseren Platz, etwa eine Autostunde nördlich von Mazatlán, erreicht.

    Wir stehen auf einem Campingplatz am Strand. Der Besitzer ist super freundlich und spricht Englisch. Unser Spanisch kommt langsam, aber es reicht noch nicht ganz.

    Er muntert uns auf, immer zu sprechen, egal ob es richtig oder falsch ist. Übung macht den Meister.
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  • Day 58

    Uns wird die Zeit nicht reichen

    February 29 in Mexico ⋅ ☀️ 26 °C

    Seit gut 8 Wochen sind wir nun in Mexiko und reisen sehr langsam.

    Eigentlich wollten wir zügig von der Küste San Blas ins Landesinnere fahren und den Stellplatz in Etzatlán lediglich für eine Nacht nutzen.

    Inzwischen sind schon wieder vier Nächte daraus geworden. Der Platz ist sehr zu empfehlen.

    Etzatlán liegt in der Nähe von Tequila (da waren wir noch nicht) und ist eine friedliche und freundliche kleine Stadt auf rund 1400 m üNN.

    Wir fühlen uns hier sehr wohl und der Platz bietet neben Schatten auch eine Wiese, es gibt Duschen und eine Waschmaschine, Emma hat Spielkumpels und die Innenstadt mit ihrem bunten Leben, Supermärkten, Obst und Gemüse Geschäften liegt fußläufig gut erreichbar.

    Ein idealer Platz um länger zu bleiben.

    Wir genießen das Nichtstun.

    Apropos Nichtstun: wir laden dich recht herzlich ein unser letztes Video von Mexiko anzuschauen:
    https://youtu.be/MFo4Y_xXrSY
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