A 31-day adventure by Hausers auf Reisen
  • Day28

    Lichterfahrt durch Shanghai

    September 5, 2016 in China ⋅ 🌙 27 °C

    Für heute Abend haben wir uns zu einem zusätzlichen Ausflug entschlossen. Shanghai bei Nacht und seine Lichter.

    Von Hotel aus geht es zunächst im die Altstadt. Die Altstadt empfindet die Architektur der Ming-Dynastie nach. Da zu dieser Zeit in China vor allen aus Holz gebaut wurde, sind kaum noch echte Gebäude erhalten. Aber die Altstadt wurde 'originalgetreu' nachempfunden und wieder aufgebaut. Die ältesten 2 Häuser, die noch stehen, sind beide gut 100 Jahre alt.

    Nach der Altstadt fahren wir nach Pudong. Dies ist der neu gebaute Stadtteil auf der anderen Seite des Flusses. Das Finanzzentrum und viele andere Büros finden sich hier. Es ist ein Viertel von riesigen Wolkenkratzern, von denen der höchste 630 m hoch ist. Fast alle Wolkenkratzer sind aufwendig beleuchtet. Ein imposanter und moderner Anblick, der innerhalb der letzten 30 Jahre entstanden ist.

    Von Pudong aus geht es an den Bund. Hier stehen sich das moderne Shanghai und das Shanghai aus der Kolonialzeit getrennt durch einen 500 m breiten und 9 m tiefen Flussarm gegenüber. Ein wunderschöner Anblick. Es gibt auch eine Aussichtsterrasse/Uferpromenade, von der aus sich ein toller Blick bietet. Man kommt aus dem Staunen kaum heraus.

    Von diesem Punkt aus geht es weiter in die Nanking Road. Dies ist Shanghais 6 km lange Fußgängerzone. Zu unserer Freude gibt es hier einen M&Ms Store mit einer Wall of Chocolat. So einen hatten wir das letzte Mal 2013 in New York. Dieses Vergnügen mit den unendlich vielen Sorten, die es sonst nicht im Laden gibt, lassen wir uns natürlich nicht entgehen. Nur Aussuchen können wir die Sorten diesmal nicht, die Beschriftung ist nämlich rein auf Chinesisch.

    Zusammenfassend kann man sagen, dass sich die Lichtfahrt total rentiert hat und das Shanghai sehr ansprechend ist. Ehrlich gesagt, ist es hier so sauber, geht es hier so sehr geordnet zu, ist es trotz der Menschenmengen so ruhig, dass man sich fragen könnte, ob dass wirklich noch China ist.
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  • Day28

    Kuriose Gefährte

    September 5, 2016 in China ⋅ ⛅ 31 °C

    China ist ein Land, dass in Staus versinkt. In Peking zum Beispiel braucht man immer mindestens eine Stunde um in die Innenstadt zu kommen, nicht aufgrund der Entfernung, sondern aufgrund des Verkehrsaufkommens.

    Außerdem sind Autos an sich in China zwar nicht unbedingt teuer, aber die Nebenkosten, wie Zulassung, Parkplatz,... verschlingen mindestens nochmal so viel Geld, wie das Auto selbst.

    Daher weichen viele Chinesen auf vor allem elektrisch betriebene Roller und rollerverwandte Fahrzeuge aus. Diese dürfen auch komplett ohne Führerschein gefahren werden. Dadurch sieht man die unterschiedlichsten Gefährte auf Chinas Straßen und Gehwegen.
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  • Day28

    Garten des Meisters der Fischernetze

    September 5, 2016 in China ⋅ ⛅ 24 °C

    Nach der Seidenspinnerei besichtigen wir noch einen kleinen Garten. Den Garten des Meisters der Fischernetze. Dieser Garten ist bereits 900 Jahre alt und stammt aus der Sun-Dynastie.

    Aus der Entstehungszeit des Gartens sind als Originale noch eine kleine Steinbrücke und eine Zeder erhalten. Alles andere wurde mehrfach renoviert.Read more

  • Day28

    Besuch einer Seidenspinnerei

    September 5, 2016 in China ⋅ ⛅ 28 °C

    In China wurde von jeher Seide produziert. In einer Seidenspinnerei sehen wir die Entstehung der Seide von der Raupe an.

    Die Aufzucht der Raupen, Ernte der Cocoons, Gewinnen des Seidenfadens bis hin zum Weben der Seidenprodukte wird gezeigt.

    Natürlich haben wir am Ende dieser Ausstellung die Möglichkeit Seidenprodukte zu kaufen. Von Seidenbetten über Tischdecken bis hin zu Kleidung reicht die Palette dieser Firma.
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  • Day28

    Besuch des Liu-Garten

    September 5, 2016 in China ⋅ ☁️ 27 °C

    Der 'Garten des Verweilens' stammt aus der Ming-Dynastie und ist etwa 500 Jahre alt. Es ist ein klassischer chinesischer Garten, mit vielen Hallen, Steinen, Bonsais, Wasser, Bergen und Bäumen.

    Früher haben die Beamten der Ming-Dynastie ihr 'Rentenalter' mit Vorliebe im Yangtzedelta verbracht. Dadurch entstanden in Suzhou sehr viele Gärten, um die reichen 'Pensionäre' zu unterhalten und erfreuen. Sogar eine Weltausstellung der Gartenkunst hat bereits in Suzhou stattgefunden.
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  • Day28

    Fahrt nach Suzhou

    September 5, 2016 in China ⋅ ☀️ 26 °C

    Heute geht es nach Suzhou. Unser letzter Programmpunkt außerhalb Shanghai. Die Fahrt dorthin dauert 2 Stunden.

    Während der Fahrt bekommen wir erste Eindrücke von Shanghai selbst. Wir fahren durch ein jüdisches Viertel, passieren das deutsche Viertel (etwa 5000 Deutsche Leben hier), sehen Bürogebäude und Wohngebäude,...

    Shanghai hat eine direkte Innenstadt und daran schließen sich 'Wohngebiete' an. Auch hier sind diese gegliedert in sogenannte Wohnviertel. Wer diese Wohnviertel betreten möchte, muss sich ausweisen und auf einer Besucherliste unterschreiben. Diese Wohnviertel verfügen über Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, Ärzte,... und sind sozusagen kleine Städte in der Stadt.

    Shanghai ist eine wichtige Stadt in China. Sie erwirtschaftet ein Zehntel des chinesischen Gesamtwirtschaftsleistung. Industrie, Dienstleistung und Tourismus, alles ist vorhanden. Interessant ist auch die Verkehrsführung. Da Shanghai im Gegensatz zu Peking eine gewachsene Stadt ist, sind die Straßen wesentlich schmaler. Um dies aufzufangen wurden sogenannte Hochstraßen gebaut.

    Die Gärten, die wir besuchen, liegen direkt in Suzhou. Dies ist eine sehr traditionsreiche Stadt. Suzhou und die umgebende Provinz hat eine eigene Sprache. Die Stadtgeschichte reicht mehr als 2000 Jahre zurück. Sie war sogar einige Zeit Hauptstadt eines eigenen Reiches. Sie liegt in einem sehr fruchtbaren Gebiet und wird deshalb 'Paradies auf der Erde' genannt. Als 'Heimat von Reis und Fische' ist es eine reiche Stadt. Neben den Gärten ist die Stadt auch für ihre mehr als 3000 Jahre alte Seidenproduktion bekannt. Außerdem verläuft der Kaiserkanal durch Suzhou, was ihr den Zusatz 'Venedig des Ostens' eingebracht hat. Die Stadt hat insgesamt 6 Millionen Einwohner und ist in einen alten und einen neuen Teil getrennt. Wir besuchen heute nur den alten Teil.
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  • Day27

    Auf nach Shanghai

    September 4, 2016 in China ⋅ ⛅ 27 °C

    Nach unserem Mittagessen und dem Besuch in einer Perlenverkaufsstätte geht es zum Flughafen von Guilin.

    Ein extrem anstrengender Nachmittag beginnt.
    Zunächst ist unklar, an welchem Schalter wir einchecken müssen. Im zweiten Versuch landen wir dann am richtigen Schalter. Dann landen wir in einer Megaschlange an der Sicherheitskontrolle. Bei einigen stellt sich die Frage, ob dieser Flieger mit, oder ohne uns abheben wird. Unsere beiden Reiseleiter schaffen es den ProrityCheck in eine 'Gruppensicherheitskontrolle' umzufunktionieren und dann geht es auf einmal ganz schnell. Aufgrund des G20-Gipfels in Hangzhou wird heute besonders akkurat kontrolliert, mit dem Ergebnis, dass wir sowohl unser Handdesinfektionsgel, als auch die Handseife, am Security Check abgeben müssen. Interessanterweise mussten wir unseren Akkupack, der bei jedem anderen Flug genau geprüft wurde diesmal nicht mal auspacken. Nun können wir uns zum Gate bewegen. Die Gates hängen alle räumlich eng zusammen, im Prinzip handelt es sich um eine extrem bevölkerte, laute Bahnhofshalle voller Menschen. Alle Durchsagen sind überall zu hören. Da sie die Chinesen allerdings nicht interessieren, führen sie nur dazu, dass der Lärmpegel weiter steigt. An unserem Gate sollen im Abstand von 5 Minuten 2 Flieger abheben. Dies führt zu Unklarheiten beim Boarding, da sich Passagiere des 2. Fliegers zu früh anstellen und jede Bordkarte genau geprüft werden muss. Immer wieder werden Leute weggeschickt, die sich falsch angestellt haben. Dadurch fühlt sich das Personal genötigt, den Lärmpegel nochmals höher zu schieben, indem sie Lautsprecherdurchsagen hinzufügen, die letztendlich verpuffen und nur die Kakofonie verstärken. Einmal durch das Gate, erwarten wir eigentlich einen ruhigen Flug. Aber wir hatten unsere Rechnung ohne die Chinesen gemacht, die sich lautstark um die Sitzplätze im Flieger streiten. Das Bordpersonal passiert die Streithähne ungerührt und fühlt sich nicht verpflichtet, schlichtend einzugreifen. Während des Fluges verringert sich dann doch der Lärmpegel. Allerdings haben wir eine Flug erwischt, der fast ständig mit Turbulenzen zu kämpfen hat. In der einzigen kurzen ruhigeren Phase wird ein absolut ungenießbares Essen serviert. ...

    Gelandet in Shanghai Pudong begleitet uns die Lärmkulisse der Chinesen leider den kompletten Weg bis zur Gepäckausgabe. Dort wird es dann immer ruhiger, da unsere Koffer unter den letzten ausgelieferten sind und die Menschen um uns sukzessive verschwinden.

    Mit dem Bus geht es dann eine knappe Stunde in unser letztes Hotel. Das Ocean Hotel in Shanghai. Die Lage des Hotels können wir heute Abend nicht mehr beurteilen. Unser Zimmer jedoch schon. Es ist wirklich sehr schön und im 21. Stock gelegen. Endgültig stellt sich wieder das volle Urlaubsfeeling ein, dass auf der Fahrt über faszinierende Straßen durch eine Riesenstadt begonnen hat, wieder aufzukeimen.

    Wir sind gespannt auf Shanghai.
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  • Day27

    Besuch eines Marktes

    September 4, 2016 in China ⋅ ⛅ 32 °C

    Nachdem wir beim Friedhof waren und die Beerdigungsrituale der Chinesen kennengelernt haben, fahren wir zurück in die Stadt.

    Hier gehen wir auf einen Bauernmarkt. Auf diesem Markt wird Obst, Gemüse, Fisch und Fleisch verkauft. Auch eine Gewürzabteilung gibt es. Die Vielfalt und Qualität der Produkte ist überraschend gut.

    Wie immer in asiatischen Ländern wird das Fleisch ungekühlt präsentiert und verkauft. Überraschenderweise war die Qualität (rein optisch beurteilt) gar nicht schlecht, das Fleisch roch auch in keinster Weise ungewöhnlich. Auffällig war, dass recht viele Innereien, allem voran Darm, angeboten wurden.

    Der Fisch war wie üblich Lebendfisch, der auch ungeschlachtet verkauft wurde. Interessanterweise werden hier auch Kröten (?) verkauft. Mitreisende haben uns erzählt, dass sie in einer Garküche bereits gegrillten 'Frosch' gesehen haben.

    Das Gemüse ist sehr vielfältig und kohllastig. Lotuswurzel, junge Ingwerwurzel, Süßkartoffeln, Tabo und einige andere Sorten findet man allerdings bei uns eher nicht.

    Das Obst ist faszinierend. Es gibt sehr viele Pfirsiche, Megamonstermelonen, sehr große Mangos, Granatäpfel, Kaki, Nashi, ... Man möchte sich einmal quer durchfuttern.
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  • Day27

    Grab eines Ming-Königs

    September 4, 2016 in China ⋅ ☀️ 28 °C

    In Guilin gab es 13 Könige. Für jeden König wurde eine Grabeshalle mit Grabbeigaben vor dem eigentlichen Grab gebaut. Von den 13 Grabstellen ist heute nur noch eine enthalten. Diese Halle stammt aus dem 14. Jahrhundert.

    Am höchsten Berg im Norden von Guilin befindet sich der größte Friedhof Guilins. Da die Menschen glauben, dass der Berg die bösen Geister abhält.Außerdem braucht jeder Friedhof fließendes Wasser. Das Wasser steht für Reichtum.

    Nach FengShui geben Berg/Wald und Wasser als 2 Pole Harmonie. Die Han-Chinesen werden alle verbrannt. Die Minderheiten dürfen ihre eigenen Beerdigungsrituale behalten. Die Urnen werden dann auf dem Friedhof beerdigt. Die Gräber werden wie bei uns gepachtet.

    Es gibt jährlich immer ein Totenfest. An diesem Tag werden vor dem Sonnenaufgang die Gräber besucht. Man opfert Essen und Räucherstäbchen.
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  • Day26

    Noch ein schöner Abend in Guilin

    September 3, 2016 in China ⋅ 🌙 24 °C

    Von unserem Ausflug kommen wir heute später zurück. Aber trotzdem wollen wir noch in die Stadt.

    Heute nehmen wir einen anderen Weg, der ein Stück an Li-Fluss entlang führt. Wieder ist das Ufer mit seiner Bepflanzung in allen Farben des Regenbogens beleuchtet. Auch wenn die anderen in der Gruppe das schön finden, finden wir es kitschig und wenig ansprechend.

    Unser erstes Ziel heute Abend ist der Imbiss, wo wir gestern die gegrillten Fleischspieße gegessen haben. Für 20 Yuan (umgerechnet) knapp 3 € kaufen wir uns 4 frisch gegrillte Fleischspieße. Um welche Art von Fleisch es sich handelt, wissen wir immer noch nicht, geschmeckt hat es auf alle Fälle wieder super.

    Danach bummeln wir einfach die Fußgängerzone rauf und runter und sehen uns auch die Ecken genauer an, wo wir gestern nicht waren. Leider ist unser Rambutanverkäufer von gestern heute nicht mehr da, damit müssen wir mit unseren Resten haushalten. Morgen besuchen wir einen Bauernmarkt, vielleicht gibt es da ja welche und wenn nicht, dann kaufen wir Mangostanen.

    Nach gut 2 Stunden sind wir wieder zurück im Hotel. Das feuchtwarme Wetter schlaucht doch recht. Gut, dass wir morgen etwas länger schlafen können.
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