• Hans-Dieter und Vera Bock
  • Hans-Dieter und Vera Bock

Entlang der Panamericana

Una aventura de 300 días de Hans-Dieter und Vera Leer más
  • Unser Leitungsteam sagt Danke

    26 de mayo de 2025, Mexico ⋅ 🌙 28 °C

    Nach der Stadtbesichtigung treffen wir uns um 16 Uhr zur Quizrunde. Uwe und Maya stellen Fragen zu den Erlebnissen der letzten 7 Monate. Wer zuerst die richtige Antwort weiss erhält ein kleines Präsent mit Bezug zur Frage bzw. zur entsprechenden Lokation. Wir sind verblüfft wie viel wir uns doch merken konnten.
    Im Anschluss wird gefeiert. Unsere Leitungs-Crew besteht aus Uwe, Maya, Marion die leider den defekten "Barney" zurück nach Deutschland begleiten musste, sowie Michaela, die die ersten beiden Monate mit uns verbrachte. Diese vier laden ins zu einem Taco-Essen ein, das von einer mexikanischen Familie zubereitet wird. Ein herrlicher Tag geht zu Ende.
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  • Alamos

    27 de mayo de 2025, Mexico ⋅ ☀️ 33 °C

    (HD) Schon wieder so ein ereignisreicher Tag.
    Wir stehen um 5 Uhr auf, denn wir haben über 600 km vor uns und am späten Nachmittag bereits Programm. Beinahe hätte das nicht funktioniert. Zwei "Inspektionen", vermitlich von der UIF sorgen für eine lange Verzögerung. Bei der ersten Strassensperre werden wir heraus gewunken, mit Schals maskierte, teils bewaffnete Männer, kommen zu uns. Es stehen Fahrzeuge eines privaten Sicherheitsdienstes rum. Ausser einem Abzeichen "Mexiko" tragen sie keine Uniform. Ein Mexikaner betritt unser WoMo, ein zweiter bewacht den Eingang, gibt mir unmissverständlich zu verstehen ich soll Platz nehmen. Ob wir Dollars dabei haben und wenn ja wie viele. Sie wollen sie sehen. Oder Drogen. Oder Medikamente. Wir verneinen alles. Was wollen die? Ein Überfall auf der Autobahn?
    Der Mexikaner schaut in jedes Fach, sogar in die Toilette, die Betten werden untersucht. Schließlich ist er zufrieden und lässt uns weiterfahren. Von Mitfahrern erfahren wir dass 50 km weiter die nächste Strassensperre ist. Auch hier werden wir rausgewunken. Hier steht wenigstens ein Schild "Inspektion Guardia Finance" oder so ähnlich. Auch diese Herren sind maskiert, Waffen sehen wir nicht. Ein junger Beamter spricht gut Englisch, erklärt dass heute an jeder Grenze zu einem anderen Bundesstaat kontrolliert wird. Sie würden nur ihren Job machen. Die gleichen Fragen, wir können fahren. Auf einmal deutet er auf unsere Staufächer und sagt doch was von Inspektion. Vor uns kriechen die Beamten unter die LKW. Hinter uns wird ein Wohnwagen offenbar von oben und von unten kontrolliert. Wir warten. Nach 20 min tut sich immer noch nichts. Vera fragt in Richtung des jungen Mannes ob wir jetzt fahren können. Es kommt kein "nein". Also fahren wir ganz langsam an und schauen ob jemand Einwände hat. Nichts passiert. Wir sind dann mal weg. Später lese ich dass heute eine Koordinationsstelle der UIF eingeweiht wird, eine Spezialeinheit des Finanzministeriums die erweiterte Befugnisse erhalten hat. Grund sind die USA, die Mexiko vorwerfen sie würden zu wenig gegen Drogenhandel und Terrorismus unternehmen und Konsequenzen androhen.
    Die Weiterfahrt nach Alamos verläuft durch die fast menschenleere Sonora Wüste. Diese gehört zu den größten Wüsten der Erde und dehnt sich bis hinter Phönix aus. Angrenzend sind die Mojave-Wüste im Norden und die Chihuahua-Wüste im Süden. Das hier ist Apachenland. Irgendwie erwarten wir dass hier gleich ein Pulk Indianer angeritten kommt und die einsame Strasse quert.
    Gerade noch rechtzeitig kommen wir an. Umziehen ("in welcher Kiste ist noch mal meine gute Hose?"), ganz schnell duschen und dann geht es erst zu einem kleinen Stadtrundgang und dann zu einem Abschieds-Festmahl in einer Hacienda, die heute ein feudales Hotel beherbergt. Ein wirklich gutes Essen rundet den Abend ab.
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  • Guayamas

    28 de mayo de 2025, Mexico ⋅ ☁️ 28 °C

    (HD) Ja,ja. Schon wieder ist so eine Stadt mit "Gua" ist unser heutiges Ziel.
    Endlich mal gute Autobahn auf den 260 km Fahrstrecke. Unserer Madmoiselle gebe ich die Sporen. Mit knapp 100 km geht es durch die Wüste.
    Nach einem Bad im Meer, bei dem ich mir leider den Fuss an einem Felsen etwas aufschneide, kochen wir "Menue 1b". Spaghetti mit Tomatensosse, Thunfisch und Pilzen aus der Dose sowie Parmesan von Detlef. Nicht so feudal wie das gestrige Essen, dennoch schmackhaft und gelungen.
    Nach dem Essen bewundern wir den traumhaften Sonnenuntergang am Pazifik. Das anschließende Briefing lässt sich so leicht "ertragen" . Unser Reiseleiter macht uns schon mit dem morgigen Tag vertraut.
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  • Perlenzucht......

    29 de mayo de 2025, Mexico ⋅ ☀️ 28 °C

    Hier die Bildershow zur Besichtigung der Perlenzuchtanlage und schmuckhaften Ergebnissen der 5-jährigen Arbeit. Beschreibung im nächsten Bericht

  • ..... und Abschiedsfest

    29 de mayo de 2025, Mexico ⋅ ☁️ 27 °C

    (HD) Richtig gelesen. In Guaymas gibt es eine Perlenzucht. Hier werden Austern gezüchtet und "geimpft" damit sich im Fleisch der Austern-Muschel das was später die Perle ausmacht langsam um den organischen Fremdkörper ansiedeln kann und ihn einkapselt. Die Auster lebt etwa 5 Jahre, so lange dauert es auch etwa bis hier in der Anlage die Perlen "herausoperiert" werden. Zwischendurch werden sie mit den Netzen in denen sie heranwachsen geborgen und von Seepocken befreit.
    Natürlich gibt es anschliessend eine Verkaufsveranstaltung und nahezu alle weiblichen Mitfahrerinnen sind hinterher um ein Perlenkettchen reicher. Auch meine Vera hat eine Kette mit Perle erworben.
    Der Abend steht dann unter dem Motto "Abschied". "Panamerikana Tour" hat uns zu einem festlichen Essen eingeladen. Im Sonnenuntergang genießen wir einen Frozen Margarita. Nach dem Essen wird unsere "Abschiedsshow" aufgeführt. Beatrice hat in Reimformat 4 Tourbücher (also einen Papierstapel von über einem halben Meter) zusammen gefasst und lässt die gesamte Reise noch einmal Revue passieren. Die PanAm Singers geben daraufhin ihr Bestes zur Melodie von "Das Wandern ist des Müllers Lust" und ich leite in amüsanter Form zu den Acts über. Im Anschluss spielt eine 4-Personen-Band zum Tanz auf.
    Gegen 23 Uhr lassen wir den Abend ausklingen. Müde aber zufrieden gehen wir ein vorletztes mal in Mexiko in unsere Wohnmobile.
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  • Letzter Tag in Mexiko - Santa Ana

    30 de mayo de 2025, Mexico ⋅ ☀️ 34 °C

    Unser letzter Tag in Mexiko ist ein unspektakulärer Fahrtag. Uwe und Maya haben ihren Mietwagen am Flughafen von Hermosillo abgegeben, wir holen sie dort ab und fahren zu viert nach Santa Ana, unserem letzten Stop. Als wir ankommen hat es hier 40 Grad. Nichts geht mehr. Wir drücken uns ein wenig im Schatten unserer Markise und denen unserer Mitfahrer Holger und Marion herum, bis es etwas angenehmer wird. Gegen Abend gibt's ein letztes Briefing mit weiteren Informationen für die Einreise in die USA, während wir ein gemeinsames Resteessen genießen, denn wir dürfen ja nichts mehr im Kühlschrank haben.Leer más

  • Einreise USA - Tombstone

    31 de mayo de 2025, Estados Unidos ⋅ ☀️ 33 °C

    Über Nogales reisen wir in die USA ein. Die Gruppe wollte zwischen 6.30 Uhr und 7 Uhr starten. Die Ersten fahren aber schon kurz nach 6 Uhr los. Um viertel vor 7 waren wir wieder mal die Letzten, nur Detlef fragte noch ob er warten soll.
    Am Grenzübergang ein langer Stau, aber es geht recht zügig voran. Ein Beamter hält den Verkehr auf der rechten Spur an und winkt uns rüber auf die Busspur. Wir geben unsere Pässe dem Officer. Der kommt zurück und fragt uns nach dem ESTA. Wir erklären dass wir ein B2 Visum haben. Derweil inspiziert eine nette Zollbeamtin kurz unser WoMo. Nach 2 Minuten ist sie fertig, scherzt mit uns und der Officer kommt auch schon und gibt uns unsere Pässe zurück. Nach etwa 5 min. sind wir durch.
    Weiter geht es nach Tombstone, wo unsere Tour offiziell endet.
    Tombstone ist eine alte Boomtown, hatte im 19. Jahrhundert fast 15.000 Einwohner. Heute ist sie als Wildwest-Stadt nachgebaut und ein Tourismus-Hotspot. Tombstone war um 1880 Schauplatz verschiedener berühmter Schießereien, unter anderem der Schießerei am O. K. Corral mit den Earp-Brüdern und Doc Holliday am 26. Oktober 1881.
    Täglich wird unter Einsatz vieler Platzpatronen
    die Schießerei von Wyatt Earp mit den Clantons
    und McLaurysnachgestellt. Natürlich haben
    wir uns das auch angeschaut. Erinnert an Fasching wenn die Kids als Cowboys verkleidet rumballern. Nur dass das hier Erwachsene sind.
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  • Ein Abend im Saloon

    31 may.–2 jun. 2025, Estados Unidos ⋅ ☀️ 31 °C

    Natürlich darf in einer Westernstadt der Besuch in einem echten Saloon nicht fehlen. Ein letztes Mal gehen wir daher gemeinsam aus. An der Bar gibt uns Uwe einen Whisky aus, und erstmals in den 7 Monaten trinkt er auch mit. Es wird ein ausgelassener Abend bei Country-Musik und Tanz. Alle zieht es noch mal auf die kleine Tanzfläche. Gegen 23 Uhr sind wir wieder bei den WoMos und unsere geführte Tour ist nach 212 Tagen, 30.000 km, 2 Kontinenten und 14 Ländern definitiv beendet.
    Morgen geht es dann alleine weiter.
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  • Tombstone - Kartchner Caverns State Park

    1 de junio de 2025, Estados Unidos ⋅ ☀️ 28 °C

    Heute morgen haben wir tatsächlich mehr Zeit als sonst. Tibu fragt ob wir Lust haben mit ihnen, Uwe und Maya Frühstücken zu gehen, und wir stimmen zu. Wir haben ja "Zeit'. Im Anschluss besichtigen wir noch das Freilichtmuseum von Tombstone, verabschieden uns von Beat, Gunhild. Andreas und Claudia die auf den besseren RV umgezogen sind und noch einen Tag bleiben wollen. Dann geht es weiter. Kurzer Stopp beim Boothill Friedhof. Hier sind einige Legenden von Tombstone beerdigt und teilweise ranken sich lustige Stories um sie. Weiter geht es zum Kartchner Caverns State Park. Abends überrascht uns ein heftiges Gewitter. Schade, somit sehen wir leider keine Fledermäuse, die hier sonst zu tausenden nachts fliegen.Leer más

  • Kartchner Caverns State Park

    2 de junio de 2025, Estados Unidos ⋅ ☀️ 23 °C

    Für 9 Uhr haben wir den Besuch der Höhle gebucht. Pünktlich sind wir im Vistorcenter und werden von einer jungen sehr lebhaften Rangerin erwartet die uns und etwa 15 weitere Gäste erst mit einem Minitrain zum Eingang der Höhle fährt und dann durch eine Doppelschleuse in die Höhle führt. Leider spricht sie so schnell dass wir nichr alles verstehen Da fotografieren verboten ist hier nur ein paar öffentlich zugängliche Fotos.
    Die Höhle liegt im Kalkstein und enthält beeindruckende Tropfsteine die teilweise seit über 50.000 Jahren im Wachstum begriffen sind.
    Die Besonderheiten sind:
    Einer der längsten Stalaktiten der Welt: 21 Fuß 3 Zoll (Thronsaal),
    die höchste und massivste Säule in Arizona, Kublai Khan: 58 Fuß hoch (Thronsaal),
    die weltweit umfangreichste Formation von Brushit-Mondmilch (Big Room).
    Ein ernstzunehmender Hinweis lautet:
    'Bitte beachten Sie:  Viele der Formationen, die Sie sehen, sind seit Zehntausenden von Jahren kontinuierlich gewachsen. Sie wachsen sehr langsam und sind äußerst zerbrechlich. Bedenken Sie bei Ihrem Besuch, dass selbst versehentlich beschädigte Formationen nicht mehr wachsen. Um Schäden an der Höhle und Verletzungen zu vermeiden, berühren Sie bitte keine der Formationen."

    Die Höhle wurde 1974 zufällig von Amateurforschern entdeckt, lange geheim gehalten und erst 1999 vom Staat Arizona zum Nationalpark erklärt. Für 26 Mio. US Dollar wurde die Höhle für die Öffentlichkeit erschlossen.
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  • Saguaro Nationalpark

    2 de junio de 2025, Estados Unidos ⋅ ☀️ 28 °C

    (V) Mitten zwischen Kakteen und Wüstenbewuchs zu übernachten hat was besonderes. Wir stehen etwas oberhalb und können den Sonnenuntergang, der zwar von ein paar Wolken eingerahmt ist, dennoch bewundern.
    Geplant war eine Wanderung. Wir besorgen uns am Info Center die Jahreskarte für alle amerikanischen Nationalparks.
    Doch der Hunger ist größer, daher kochen wir uns was und verschieben die Aktivitäten auf morgen.
    Am späten Abend hören wir nicht nur Coyoten heulen sondern auch Schüsse. Und irgendwann das perverse Triumphgeschrei das die Schützen ausstoßen weil sie eines der wenigen Lebewesen in der Wüste getötet haben. Nicht unsere Welt.
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  • Roosevelt Stausee

    3 de junio de 2025, Estados Unidos ⋅ ☀️ 27 °C

    (V) Heute morgen haben wir entscheiden die"Wanderung durch den Kakteen Park" mit dem Auto zu machen. Es gibt einen Rundweg von rd. 8 km. Wir empfinden es schon als zu warm für zu Fuß zu gehen. Außerdem wollen wir ein Stück des Apachentrails befahren, allerdings nur auf dem Teil, der mit unserer Mademoiselle möglich ist. Der Weg führt über die 188 zum Roosevelt Stausee und dann den schwierigeren Teil der 88 Richtung Phoenix. Bis zum See fahren wir. Die Landschaft ist hügeliger als erwartet, denn wir befinden uns immer noch in der Sonora Wüste, die wir bereits seit Mexiko befahren. Wir nächtigen für 12,50 $ in Seenähe. Der See hat seinen Namen vom Schirmherr Theodor Roosevelt, der den Bau des Staudamms initiierte und 1911 einweihte.
    An unserem RV Park WindyHill angekommen,
    erleben wir einen tollen Sonnenuntergang und können das Wetterleuchten von Ferne beobachten. Das Gewitter ist glücklicherweise weit weg. Morgen wollen wir das Monument besichtigen und dann nach Phoenix weiterreisen. Mal sehen welchen Weg wir nehmen.
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  • Tonto Quellings und Fahrt nach Phoenix

    4 de junio de 2025, Estados Unidos ⋅ ☀️ 30 °C

    (V) Was gestern nicht mehr möglich war, möchten wir uns heute ansehen. Wir fahren ca. 10 km und kommen mit unserem frisch erworbenen Nationalpark Beautiful Pass kostenfrei hinein. Es gibt einen kleinen Anstieg von rd. 800 m Weg und 100 Höhenmeter, der bei den tonto quellings, natürlich geformte Höhlen im Fels, ankommt. Sie sind nach Osten ausgerichtet, um auch die im Winter tiefstehende Sonne als Wärmequelle zu nutzen. Im Sommer schützt das Höhlensystem vor Hitze. Die Bewohner, von den Archäologen Salado Indianer genannt, abgeleitet vom nahen Salado River, kamen, um ein besseres und sicheres Leben zu haben.

    Die anschließende Besichtigung des Roosevelt Staudammes fiel kurz aus, da wir daran vorbeifahren und keine Haltemöglichkeiten finden. Wir fahren den See entlang über Parson nach Phoenix. Also einen Umweg, der sich aber gelohnt hat. Wunderschöne Gebirgslandschaft, die wir in der Wüste so nicht erwartet haben. Auf dem Koaplatz in Apache junction können wir die dortigen Waschmaschine nutzen für unsere dringende Wäsche sowie die wunderbar warme Dusche. Das nächstgelegene Restaurant ist eine halbe Stunde zu Fuß entfernt, daher gibt es heimische Küche. Für morgen haben wir einen "Ruhetag" geplant um unserer Mademoiselle mal ein wenig Pflege zu gönnen und kleinere Reparaturen durchzuführen. Auch die Garage wollen wir neu ordnen. Somit kein Ruhetag für uns.
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  • Tonto National Monument

    4 de junio de 2025, Estados Unidos ⋅ ☀️ 28 °C

    (HD) Da wir in findpenguins nur 20 Bilder hochladen können, hier ein zweiter Blogeintrag zum Tonto National Monument mit den Fotos von meiner Kamera.

    (V) Noch ein paar Infos zu den Siedlungen:
    Vor ca. 1000 Jahren war der heutige Südwesten ein Schmelztiegel verschiedener Indianerkulturen. Aus diesem reichen Kulturgemisch kam eine Gruppe mit eigenständigem Lebensstil, die Salado Indianer. Die Umgebung des tonto basin ließ gute Versorgung mit Nahrung und Kleidung zu, sodass sie um 1300 n.C. die Felsenansiedlungen zu bauen. Große und kleine Räume sowie Flachdachkonstruktionen boten Platz für alle Bereiche des Lebens und Arbeitens. Auch ein großer Versammlungsraum für religiöse Veranstaltungen oder Warenhandel war integriert. Bis zu 15 Familien wohnten in einer Höhle.
    Die Salado Indianer lebten hier mehr als 100 Jahre. Sie betrieben Handel mit benachbarten Stämmen, was zum Wohlstand und Wachstum der Salado Indianer beitrug. Allerdings so um 1450 n.C. verließen sie die Gegend, ob durch Vertreibung oder wegen Dürre ist nicht überliefert, da sie keine Schriften hinterlassen haben und somit es Vermutungen sind.
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  • Apache Junction (Phoenix)

    4–7 jun. 2025, Estados Unidos ⋅ ☀️ 33 °C

    (HD) Wir sind auf dem KOA Stellplatz in Phoenix angekommen und wollen ja uns und unserer Mademoiselle etwas Erholung und Pflege angedeihen lassen. Bei knapp 40 Grad Celsius in der prallen Sonne, um 21 Uhr draussen wie drinnen 32 Grad und Tiefsttemperturen gegen 5 Uhr morgens von etwa 22 Grad erholen wir uns nur bedingt.Leer más

  • Lost Duchman Statepark

    7 de junio de 2025, Estados Unidos ⋅ ☀️ 37 °C

    (HD) Gestern Abend gab es noch eine Überraschung, als wir vom Einkauf zurück kamen. Mitfahrer aus Gruppe zwei waren zufällig angekommen und wir tauschten abends Erinnerungen aus.
    Bis wir um 11 Uhr auschecken müssen, gibt es vieles zu beachten. Die neue amerikanische Gasflasche haben wir befüllen lassen. Der Platzwart hat sie uns gebracht und sogar in unserer Flaschenbox eingestellt und angeschlossen. Nun haben wir die deutsche Flasche übrig. Auch von Linda verabschieden wir uns, eine mit zwei Hunden reisende reizende ältere Dame aus Kalifornien, der bei der Ankunft auf dem Platz ein Rad ihres Wohnwagens abfiel (da hatte sie riesiges Glück). Dann geht es auf den Apache Trail in den Lost Duchman Statepark in den Superstition Mountains. Der Name "Superstition Mountains" bedeutet "Berge des Aberglaubens". Die Indianer dachten, dass die aufsteigenden Winde die oft mit Sandstürmen einhergehen direkt aus der Hölle kommen.
    In diesem Gebirgszug liegt der Lost Duchman Statepark. Er hat seinen Namen daher, dass es hier eine Goldmine gab die nach dem deutschen Einwanderer Jacob Waltz ( ca. 1810–1891) benannt ist. Waltz hat sie angeblich im 19. Jahrhundert entdeckt und ihren Standort geheim gehalten. „Dutchman“ war eine gängige amerikanische Bezeichnung für einen Deutschen, und meint nicht die Holländer. Waltz verstarb, der Lageplan ging verloren und jede Menge Mythen und Romane, die mehrfach verfilmt wurden, drehen sich darum.
    Im Museum hängen viele alte Karten, die jedoch nicht den Standort der Mine wiedergeben. Interessant ist, dass das heutige Freilichtmuseum mit seinen Bergen im Hintergrund Kulisse für zahlreiche Filme war.
    Wir fahren weiter bis "Tortilla Flat" , einer kleinen nachgebauten Westernstadt am Stausee des Salt River, essen ein Eis und fahren den gleichen Weg zurück. Ab hier ist der Apache Trail für unser Mobil nicht mehr befahrbar.
    Da es mittlerweile 15 Uhr ist beschließen wir auf dem RV Park im Statepark zu übernachten. Wir werden mit einem herrlichen Blick auf die Berge belohnt.
    Ein Motorradfahrer, den wir kennen lernen berichtet dass er Augenzeuge eines Flugzeugabsturzes vor genau 2 Jahren wurde. Ein Kleinflugzeug prallte gegen den Berg, zwei Menschen kamen ums Leben. Bereits zuvor stürzten 2011 und 1989 zwei Maschinen in den Superstition Mountains ab. Also doch nicht nur Aberglaube?
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  • Cottonwood beim Sedona Nationalpark

    8 de junio de 2025, Estados Unidos ⋅ ☀️ 34 °C

    (HD) Es geht weiter zum Sedona Nationalpark. Da wir im Internet keinen Campground im Nationalpark finden, reservieren wir einen Platz in Cottonwood, etwa 16 Meilen (25 km) von Sedona entfernt.
    Unsere Fahrt führt uns zunächst aus der unerträglich heissen Wüste langsam in höhere Regionen hinauf, die von Klima her angenehm sind. Es geht zunehmend durch Wälder bis auf etwa 2000 m Höhe. Hier machen wir erst mal in einem Waldweg Pause und genießen die frische Luft, bevor es erneut hinab in die Wüste geht. Unseren Stellplatz in Cottonwood am Verde-"River" hatten wir uns anders vorgestellt. Der "River " ist eher ein Bach, auch wenn er als einer der wenigen, wichtigen ganzjährig Wasser führenden Flüsse gilt. Der Platz ist neu und hat nur wenig Schatten. Auch hier hat es über 40 Grad. Wir wollen nur noch unser Abendessen kochen und "relaxen".Leer más

  • Sedona Nationalpark - Devils Bridge

    9 de junio de 2025, Estados Unidos ⋅ ☀️ 35 °C

    (V) Heute nehmen wir uns eine schöne Wanderung vor. Die Bewegung wird uns gut tun, denn aufgrund der extremen Hitze der letzten Tage haben wir zu wenig für körperliche Ausdauer geleistet.
    Wir fahren bis zum Parkplatz, von dem aus der Weg zur Devil's Bridge losgeht. Wasser eingepackt, Kamera und Handy nicht vergessen und festes Schuhwerk angezogen.
    Es ist leider doch schon wieder ziemlich heiß (über 40 Grad), doch der Weg scheint bequem und breit. Anfangs ja, der leichte Anstieg macht uns nicht viel aus. Ich bin von ca. 1/2 Std. Weg bis zum Ziel ausgegangen, allerdings auch von 2,5 km ( 😕 oh nein in Amerika werden alle Entfernungen in Meilen gemessen). Somit brauchen wir mehr als eine Stunde, denn die letzten Meter heißt es Felsen erklimmen. Doch dann ist es geschafft, das Naturwunder einer Brücke aus Felsen ist so bewundernswert wie die Aussicht auf rote Felsformationen großen Ausmaßes. Wir befinden uns immer noch im Nationalforest Sedona. Natürlich gehen wir auf die Brücke, obwohl es schwindelerregend hoch ist. Dafür haben wir ja die Strapazen auf uns genommen.
    Der Abstieg gestaltet sich nochmal richtig anstrengend über die Felsen zurück auf den Weg. Außerdem geht uns das Wasser zur Neige, da ich die Zeit falsch eingeschätzt habe. Sorgsam teilen wir uns das kostbare Nass ein. Das Warnschild am Eingang zum Trail "Achtung. Lebensgefahr. Mindestens 1 Liter Wasser pro Stunde trinken" steht da nicht umsonst. Wir brauchten mit Fotostopp fast 3x solange wie geplant. Mit riesigem Durst fallen wir über unseren Kühlschrank mit gekühltem Wasser her und lassen erst mal den Motor und die Klimaanlage laufen. Sorry. Wir stehen kurz vorm Hitzekollaps. Aber wir sind doch froh diesen Ausflug gemacht zu haben.
    In Sedona kaufen wir noch zwei frische Fruchtsäftchen, das Fläschchen für 11 Dollar (!). Und zurück in Cottonwood gehen wir in eine kleine Brauerei, probieren je zwei Bier und einen schmackhaften Hamburger. Dass ein eher kleines Bier über 10 Dollar kostet schockt uns mittlerweile nicht mehr.
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  • Über Red Rock Statepark nach Williams

    10 de junio de 2025, Estados Unidos ⋅ ☀️ 28 °C

    (V) Das ich heute und die nächsten Tage Fahrtag habe, hat einen besonderen, erfreulichen Grund. Aber dazu im nächsten Step mehr 😸. Landschaftlich ist es eine wunderschöne Fahrt. Von Cottonwood fahren wir einen kleinen Umweg durch den Red Rock Statepark bis nach Sedona und dann durch den Sedona Nationalpark hindurch. Der Red Rock Statepark hat seinen Namen von den imposanten roten Felsenformationenen. Eine der bekanntesten ist der "Bell Rock", der "Glockenfelsen". Sieht tatsächlich aus wie eine überdimensionierte gigantische Kirchenglocke. Riesige Felsenmauern türmen sich stril vor uns im Sedona Nationalpark auf.
    Wir fahren durch diese Landschaft bis zum Aussichtspunkt über dem Oak Creek Canyon hinauf auf 2000 m. Dann geht es abwärts bis nach Flagstaff.
    Hier stoßen wir auf die Route 66. Im nächsten "Footprint" mehr hierzu.
    Wir fahren bis kurz vor Williams und übernachten auf dem Stellplatz des Kaibab National Forrest. Ein langer und erlebnisreicher Fahrtag geht zu Ende. Am See genießen wir den Sonnenuntergang, nachdem wir uns mexikanische Tapas zubereitet haben. Bei der Abfahrt in Cottonwood hatten wir am heutigen Sonntag nämlich nur einen mexikanischen Laden zum Einkauf gefunden.
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  • Rote 66 - Flagstaff

    10 de junio de 2025, Estados Unidos ⋅ ☀️ 26 °C

    (V) Noch ein Stück den Highway 40 und ab Flagstaff Bahnhof geht es wirklich auf die alte Straße der Route 66. Ein Traum von mir seit Jugendalter geht in Erfüllung🤩, zwar in Gedanken mit einem Motorrad, doch mit unserer Mademoiselle stelle ich es mir genauso spannend vor.
    Wir besichtigen den historischen Ort. Ein Schild auf dem Parkplatz des Visitorcenters am Bahnhof zeigt das im kommenden Jahr anstehende 100 jährigen Jubiläum.

    Die Route 66 wurde offiziell am 11.11.1926 eröffnet und erstreckt sich von Chicago bis Los Angeles auf knapp 5000 km Länge. Es war die erste Verbindung der Ostküste mit der Westküste, über die Rocky Mountains und durch die Wüsten. Sie wurde auch die Mutter aller Straßen genannt, im Original "motherroad". Sie war damals eine wichtige Handelsroute. In den 50er und 60er Jahren wurden immer mehr Ortsumfahrungen gebaut und die Straßen Nummerierung aufgehoben. Auf Initiative von Familie Delgado kämpfte man um den Erhalt der alten Straße, die noch heute zu 85 % befahrbar ist und benannte sie "historic Route 66" , denn eine Wiederaufnahme der Nummer war nicht möglich.
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  • Route 66 - Williams

    11 de junio de 2025, Estados Unidos ⋅ ☀️ 29 °C

    (V) Schon gestern fuhren wir von Flagstaff über Belmont nach Williams und haben uns hierbei die Richfield Station angeschaut.
    Eine ehemalige, heute leider verkommene Tankstelle, die in "Easy Rider" mit Denis Hopper und Peter Fonda Geschichte geschrieben hat.
    Williams ist eine Kleinstadt mit 3500 Einwohnern und sieht noch heute so aus wie in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts.
    In Williams startet der "Grand Canyon Railway", eine regelmäßige, stilvolle Bahnverbindung zum Grand Canyon.
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  • Route 66 - Ash Folk und Seligman

    11 de junio de 2025, Estados Unidos ⋅ 🌬 32 °C

    (V) Wir fahren auch die Orte Ashfolk und Seligman an, die wir sehr unterschiedlich wahrgenommen haben. Es ist selbstverständlich dass wiederum ich heute die Route 66 fahre

    Ashfolk:
    Der Ort hatte eine gewisse Bedeutung erlangt durch die Station für den Santa Fe Express. Ashfolk hatte einen Wasserturm für die Versorgung der Lokomotive mit Wasser. Auch ein Kohledepot gab es und die Entsorgung der Asche war möglich. Daher hat wohl ashfolk seinen Namen ( Ash = Asche) . Nomen est Omen.
    Für die Sicherstellung dieses Services war die Straße unerlässlich. Als Ort an der Route 66 hatte es auch ein wenig von dem Glamour abbekommen. Heute entfällt die Versorgung der Lokomotiven in drüheren Form und mit dem Ende der Route 66 versank die Stadt in der Bedeutungslosigkeit. Lediglich ein nettes Museum erinnert an den alten Glanz.

    Seligman:
    Der Barbier Angel Delgadillo kommt aus dieser Stadt, die ihren Ruhm ebenfalls wie andere Orte der Route 66 verdankt. Als in den 50er und 60er die Straßenbezeichnung Route 66 aufgehoben wurde, war es genau dieser Mann mit seiner Frau, der sich gegen die Pläne gewehrt hatte.
    Gardillo, heute 98 Jahre alt, war es zu verdanken, dass die "historische Route 66" ins Leben gerufen wurde. Sein Laden kann heute noch besichtigt werden, auch wenn er eher einem Souvenirladen gleicht. Ob er noch selber Haare scheidet? Wer weiss... Kultstatus hat er auf alle Fälle. Wir durchfahren den Ort ganz langsam und machen bei Lilo's Café einen Stopp Lilo Russell ist wie wir, Hessin, denn sie kommt ursprünglich aus Wiesbaden. Vor dem Café hat nicht nur die deutsche Flagge gehisst, sie verspricht auch deutsche Küche. Auch ihr Karottenkuchen ist überregional bekannt. Doch leider kommen wir zu früh, es hat noch nicht geöffnet.
    Gegenüber ist das Roadkill Café, das mit dem Werbespruch "you kill it, we grill it" ( wörtlich übersetzt: du tötest es, wir grillen es) für eine Besonderheit in dieser einsamen Gegend wirbt. Sollte dir ein Tier vor das Auto laufen, bringst du es dort hin und bekommst es verzehrfertig zurück. Das ist Amerika. Zumindest war es so.
    Wir haben uns Kuchen bestellt, der so groß war, das es fast nicht zu schaffen war. Dazu einen Kaffee.
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  • Route 66 - Kingman und Oatman

    12 de junio de 2025, Estados Unidos ⋅ 🌬 33 °C

    (V) Weiter geht's auf der Route 66. Wir übernachten auf dem KOA Platz in Kingman. Die anderen RV Plätze wirkten irgendwie herunter gekommen. Wir besichtigen das Museum. Angel Delgadillo schneidet mit 98 Jahren keine Haare mehr? Zumindest hier im Museum kann man ihn noch dabei "erleben".
    Wir fahren den "Oatman Highway'" und den "Sitgraves Pass" auf der alten 66. Die Strecke war so abenteuerlich und steil, dass die normale Fahrweise nicht erfolgreich war. Einheimische, die die Straße gut kannten, boten damals an - gegen Entgelt versteht sich - die Fahrzeuge rückwärts den Pass hoch zu fahren.
    Kurzer Fotostop in "Cool springs Station", damals Tankstelle und Motel, heute nur noch Souvenirladen.
    Oatman ist als klassischer Ort nicht mehr existent, sondern nur noch eine Ansammlung von Verkaufsständen hinter Vorbau-Fassaden für Touristen. Damals war es ein wichtiger Ort vor bzw. hinter dem Pass. Bemerkenswert sind hier allein die vielen freilaufenden Esel
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