Iran
Hormoz

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Travelers at this place
    • Day20

      Hormuz und Verbrechen am Strand

      April 4 in Iran ⋅ ☀️ 26 °C

      Zum Tagesabschluss ein schweres Verbrechen: wir drei Frauen gehen in der Abenddämmerung am Stadtstrand baden! Ich zog spontan die Hosen aus und rannte schnurstracks ins Wasser. Sufi und Nasrin konnten nicht lange widerstehen und ließen sich dazu verführen, mir zu folgen. Anton bewachte dann stundenlang geduldig Hosen und Handtaschen. Wir mussten ja bis zur völligen Dunkelheit im Wasser bleiben, bevor wir uns wieder rauswagen konnten. Um dann die im Tagesrucksack vorhandenen Ersatzkleider (eigentlich mitgenommen wegen Hitze und Schweißströmen) anziehen zu können...
      Sichtbare nackte Brüste und Hintern sind selbst hier in der 'freien Zone' ein absolutes No Go! Und klatschnass nimmt einen kein Taxi mit. Der Trick: Unvorstellbares wird nicht gesehen. Und badende Frauen ohne Hidjab SIND unvorstellbar. Wir wurden wohl für planschende Jungs gehalten und benahmen uns in unserer unerhörten Freude auch so. Nasrin lernte dabei gleich noch Rückenschwimmen. Fotos gibts davon natürlich keine, aber immerhin ein kleinesVideo. Bilder gibt's nur vom Ausflug auf die heiße Insel Hormus mit ihrer atemberaubenden Geologie. Weisser Gips wie Schneekuppen, rotes Eisen, Kobalt, schwarzer Vulkan, Gelb aus Salz, Schwefel und Eisen, Grün durch Kupfer.....und noch mehr bunte Gesteine sind hier schichtweise vereint. Leider hat es lange nicht geregnet, so daß die bunt geschichteten Gesteine nicht sehr gut zu erkennen waren.
      Die gegrillten Thunfischsteaks waren groß, frisch und gut. Und der zwischendurch kühlende Kleinbus mit Aircondition, der uns um die heiße Felseninsel kutschierte, war unser Lebensversicherung! Sufi sei Dank hat DAS funktioniert! Sie organisiert diese Details, die einen Tag ruinieren oder retten können, mit unermüdlichem Einsatz.
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      Traveler

      was ist das? Schwefel?

      4/5/22Reply
      Traveler

      Salzperlen mit Eisenoxid/Rost und etwas Schwefel

      4/5/22Reply
      Traveler

      Drachenfelsen...

      4/5/22Reply
      Traveler

      ihr seid mutig!

      4/5/22Reply
       
    • Day250

      Hormuz

      May 22 in Iran ⋅ ☀️ 32 °C

      On the Island of Hormuz you have the impression that you have landed on Mars. The stone, the sand and even the ocean is red. There is only one road of 26km circling around the island but it’s psychedelic landscapes makes you want to stay for a while…. Until the heat becomes unbearable… 🥵☀️🔥 This is where we became early birds and started our round tip of the island at 6am.Read more

      Traveler

      It looks so beautiful and unreal!

      6/7/22Reply
       
    • Day99

      Ein Wechselbad der Temperaturen 🔥❄

      July 12 in Iran ⋅ ⛅ 35 °C

      Nachtrag aus den letzten Wochen

      Schiras war eine zweitägige Zwischenstation. Ein kleines Millionenstädchen mit schönen Hinterhöfen und Gassen und neuen Leckereien. Da die Temperaturen zum Radeln dennoch zu hoch sind, entscheiden wir uns den Iran mit dem Bus weiter zu durchqueren. Nach weiteren 8 Stunden Fahrt erreichen wir den südlichen Zipfel des Irans und gelangen noch im selben Rutsch mit der Fähre auf die Insel Hormuz ⛴ . Geplant war am nächsten Tag eine Umrundung der Insel - sind es doch nur 25km. Erste Zweifel kommen auf, als unsere T-Shirts bereits beim Frühstück komplett! nass sind. Im freien Feld kapitulieren wir nach zwei coolen Spots - 45 Grad und über 70% Luftfeuchtigkeit bereits vor 12 Uhr lassen die gefühlte Temperatur auf 54 Volt klettern ☀️🔥 Idealerweise kühlen die Iraner*innen jeden Innenraum auf 16 Grad, was die Angelegenheit zu einem Wechselbad der Temperaturen verwandelt 🥵🥶 - nasse Klamotten werden da fast zum Verhängnis 🙈. Zurück auf dem Festland von Bandar Abbas flüchten wir uns in ein Hotel und buchen die Überfahrt nach Dubai 🏙Read more

      Traveler

      geil sieht das aus

      7/20/22Reply
      Traveler

      Was hat’s mit diesem Bild auf sich?

      7/20/22Reply
      Traveler

      In der Moschee gibt es ein besonderes Licht und die Frauen kommen aus dem Iran angereist, um hier im ganz besonderen Gewand in sittlichen Posen abgelichtet zu werden. Die Schlange zum Anstehen befindet sich auf der anderen Seite 😅. Das Licht fällt so besonders in diesen Raum, dass eine magische Stimmung entsteht...

      7/20/22Reply
       
    • Day20

      Im Restaurant: Essen und Tisch abräumen

      April 4 in Iran ⋅ ☀️ 29 °C

      Alle Reste auf die Plastiktischfolie auf dem Teppich gekippt, einrollen, wegwerfen. Wurd auch im privaten Haushalt so gemacht. Auch sonst ist der Plastikverbrauch überall erschreckend. Frische Handtücher im Hotel immer eingeschweißt. Plastikbecher, Tüten über Tüten.....Read more

      Traveler

      Da kann ich leider nicht „gefällt mir“ klicken bei so einer Ressourcenverschwendung😢

      4/4/22Reply
       
    • Day16

      Wilson der alte Kiffer

      March 12, 2019 in Iran ⋅ ☀️ 23 °C

      Nach weiteren sieben Stunden Busfahrt stehe ich endlich am persischen Golf. Genauer gesagt in Bandar Abbas, von wo mich eine Fähre zur Insel Hormuz bringt. Also bringen sollte. Heute Abend aber nicht mehr. Zu viel Wind und somit Wellen. Verdammt. Dem Florian aus Stuttgart geht es ähnlich beschissen und so teilen wir uns ein mittelmässiges Zimmer in einem mittelmässigen Hotel, um unser Glück am nächsten Morgen nochmals zu versuchen. Nach den romantischen Stunden haben wir es dann auch, dieses Glück. Noch eine kurze Umarmung nach der ersten - und wahrscheinlich letzten - gemeinsamen Nacht und wir besteigen verschiedene Boote in verschiedene Richtungen. Bye Flo. Hallo Mostafa. Mein nächster Gastgeber und Zugang zur iranischen Subkultur. Knapp fünf Minuten nach meiner Ankunft und somit noch vor dem Mittag, macht der erste Joint die Runde. Hier sind sie also, die iranischen Kiffer. Ich lehne dankend ab. Noch. Mostafas Mitbewohner hat die letzten acht Monate in einer Höhle irgendwo auf dieser Insel gewohnt. Er sieht daher auch ein wenig nach Tom Hanks in „Cast Away“ aus. Im Nebenamt sammelt der äusserst liebenswerte Cave Man ausserdem ausländisches Geld. Ein durchaus beliebtes Hobby im Iran. Auch wenn ich keine Münzen und lediglich ein Zehner-Nötli habe, erweitere ich seine Sammlung mit Selbigem gerne. Ihn haut das total aus den Socken und er verbringt eine ganze Stunde mit der Begutachtung des Schatzes. Sogar eine Lupe kommt zum Einsatz. Mir wird dabei bewusst, dass unser Geld im Vergleich - und dank eines sympathischen Le Corbusier anstelle eines grimmigen Ajatollahs - wirklich extrem schön ist. Auch unbekifft. Ich muss es aber genau wissen. Ein paar Minuten später halte ich die Lupe selber in der Hand und grinse wie lovely Cave Man vor mich hin.

      Ich schlafe die Tage in einem Sechserschlag auf dem unteren Brett - genau, mit „r“ - eines Kajütenverschlags. Unbequem aber gut für den Rücken. Cave Man schläft über mir. Als ich mich gegen Mitternacht ins Bett lege, scheint der Typ noch lauthals zu telefonieren. Er erzählt, lacht und hüpft grotesk herum. Ich hau die Kopfhörer und ein Hörbuch rein. Nach knapp einer Stunde immer noch die selbe Scheisse. Doch dann fällt es mir wieder ein. Der lustige Vogel hat mir zuvor erzählt, dass er seit zehn Jahren kein Telefon mehr hat. Also nix telefonieren. Höchstens mit sich selber. Oder mit Wilson, dem ollen Volleyball. Gegen zwei Uhr ist dann irgendwann Ruhe und seine Diskussion beendet. Wilson ist wohl zu bekifft und eingeschlafen. War das Einschlafen doch ziemlich langwierig und schräg, geht das Aufwachen ganz zügig und zum Dahinschmelzen süss. Auch für Hunde-Menschen. Schau Foto. Cave Man ist natürlich schon wieder am Kiffen. Und am Diskutieren. Hmm, liebenswert aber definitiv einen an der Klatsche. Und wenn der nächste Nacht wieder so abgeht - liebenswerter Mensch hin oder her -, ich schwöre, ich lass seinem imaginären Wilson die scheiss Luft raus. Verdammter Volleyball.

      Hormuz wird auch Rainbow Island genannt. Wegen den Gesteinsfarben, Einhörner soll es hier keine geben. Wobei meine Freunde Cave Man und Virtual Wilson das wahrscheinlich anders sehen. Wie auch immer. Mir fallen in erster Linie die Unmengen an Fliegen auf. Nicht ganz so schlimm wie Mücken, aber auch scheisse. Die Insel hat man mit dem Rad in wenigen Stunden umrundet, was ich die Tage neben lässig chillen und lecker kochen auch mache. Radfahren ist schliesslich auch eine meiner Paradedisziplinen. Wie Yoga und am Boden essen. Ein paar Grappas, „Rauchis“ und ein Space-Gugelhupf später bin ich aber schon wieder unterwegs. Auf einer Fähre zum Festland, von wo es nach Kish Island soll, meiner letzten Destination im Iran. Hormuz hat durchaus Spass gemacht und mir Zeit zum Denken gelassen. Es hat aber ohne zu werten auch gezeigt, dass mich ein solches - täglich berauschtes - Leben definitiv nicht erfüllt. Zu viel Flucht. Zu wenig Aktivität und Jetzt. Und ja, die Kätzchen sind zuckersüss. Aber stubenrein? Noch lange nicht ... Kleine Scheisserlein.
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    You might also know this place by the following names:

    Hormoz, قَلعِۀ هُرمُز

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