Iran
Kerman

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5 travelers at this place:

  • Day20

    Bam, Iran

    January 29, 2017 in Iran

    In de avond ben ik aangekomen in Bam, een stad die in 2003 verwoest was door een aardbeving van 6.6 op de schaal van Richter. Omdat de meeste huizen van leem en klei gemaakt waren zijn er ontzettend veel doden gevallen, ongeveer 26,000 (op een totale populatie van 40,000). Daarnaast was ook het oude Arg-é Bam (het voormalig grootste gebouw van klei ter wereld) verwoest.
    Na de aardbeving zijn is de overheid bezig gegaan met het herbouwen van het fort. Hier zijn ze tot op de dag van vandaag mee bezig. Tijdens mijn tweede dag in Bam heb ik het fort bezocht, wat een vrij surrealistische ervaring was. Het is erg gek om te bedenken dat dit gebouw duizenden jaren oud was, en pas zo recent verwoest is. Toch blijft het een indrukwekkende ervaring en was het zeker de moeite waard.
    Aan het begin van de avond heeft de manager van het hotel mij backgammon geleerd. In de drie dagen dat ik in Bam was hebben we tientallen potjes gespeeld en ik begin het spel steeds beter door te krijgen.
    Ook ben ik die avond met Mr Akbar meegegaan naar Bams instituut voor Engelse les. In drie verschillende klassen mochten tieners mij in het Engels vragen stellen. De vragen varieerden van: "wat is je favoriete acteur?" tot "ik vind Duitsers fascisten, wat vind jij van hun politieke systeem?". Om de laatste vraag kon ik wel lachen, blijkbaar werkt de propaganda van de Iraanse overheid nog steeds. Maar ik moest zeggen dat zo'n extreme mening nog niet echt eerder tegengekomen ben. Uiteindelijk heb ik vooral heel veel selfies genomen (ik lijk volgens de vrouwen op Jack van de Titanic xD), en ik heb zelfs een handtekening gezet. Nou, voor mijn ego was dit bezoek in ieder geval erg goed! Ik hoop vooral dat ik de relevantie van het Engels kunnen spreken aan ze over heb mogen brengen.
    Op de derde dag ben ik 's avonds in de nachtbus gestapt en op weg gegaan naar Shiraz.
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  • Day17

    Kerman

    January 26, 2017 in Iran

    Vroeg in de ochtend ben ik naar het treinstation gegaan om de trein van 6.00 te nemen. Helaas hebben ze net een nieuwe dienstregeling en is de trein drie uur geleden vertrokken. Om toch in Kerman te kunnen komen ben ik naar het busstation gegaan en heb ik de bus genomen.
    Kerman heeft eigenlijk maar één budgetoptie voor een goedkoop hostel. Het bleek een slechte keuze te zijn. De verwarming op mijn kamer was stuk (het was snikheet), en na een kleine ruzie met de manager heeft hij met een waterpomptang de toevoer uitgedraaid. In de douches en wcs hing een sterke ammoniaklucht en deze waren verre van schoon. De dag daarna wilde de manager mij nog even de prijs van een extra nacht aannaaien. Uiteraard heb ik dat niet betaald, maar ik ben blij dat ik er weg kon.
    Kerman zelf is een weinig bijzondere stad als je het vergelijkt met de steden waar ik geweest ben. Dus al met al was het niet echt de moeite waard. Het hoogtepunt was de ijsverkoper die voor €0.25 per bolletje ijs verkocht. Hier heb ik natuurlijk wel lekker gebruik van gemaakt! :)
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  • Day8

    Das Haupt bedecken

    April 9, 2016 in Iran

    Eigentlich schreibe ich ja gerne über meine Schuheinkäufe auf unseren Reisen, aber diesmal habe ich die Befürchtung das dies nix wird. Dafür trage ich aus Respekt brav mein Kopftuch und das schon seit einer Woche. Drei Stück davon habe ich dabei und ein viertes kommt nicht in Frage. Nicht mal als Ersatz zum Schuhe kaufen. Die Freiheiten einer Frau in Deutschland schätze ich sehr und dieser Meinung sind alle europäischen Touristinnen die ich angesprochen habe.Read more

  • Day71

    Bam

    November 12, 2016 in Iran

    Bäm! Eine Name, wie der Ruf nach Abenteuer. Das Lehmschloss, welches nachdem großen Erdbeben komplett zerstört wurde, wird gerade Stück für Stück wieder aufgebaut. Ein beeindruckender Ort.

    Morgen geht es dann nach Pakistan. Pünktlich zu unserem Aufbruch dorthin, gab es in Belutschistan einen Bombenanschlag. Von diesem Moment und dem mulmigen Gefühl, werde ich bestimmt noch im nächsten Jahr berichten. An eine Planänderung denken wir jedoch nicht. Es war kein Anschlag auf Touristen und er lag auch nicht direkt auf unserer Route. Mit Spannung erwarten wir die nächsten Tage...

    Keine Ahnung, wie das Internet dort sein wird. Vielleicht kann ich mich einige Tage nicht melden. Sobald es geht, gibt's einen Footprint!
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  • Day69

    Kerman

    November 10, 2016 in Iran

    Eine Stadt, die sich uns auf den ersten Blick nicht ganz erschließt. Und für einen zweiten nehmen wir uns keine Zeit.

    Leider haben wir die Küste am persischen Golf geskippt, um mit dem alten Öl nicht noch "unnötig" viele Kilometer abzuspulen. Da sich mein Öl auf dem Minimalstand befindet, ist die Pest-gegen-Cholera-Entscheidung, dass ich in 100 ml Abständen iranisches Fakeöl nachkippe und so hoffentlich immer ein bißchen über dem Minimalstand bleibe.

    Morgen geht's es nochmal in die Dasht e Kalut, dann wollen wir Bam erreichen und dann beginnt die heiße Phase...
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  • Day70

    Dasht e Lut

    November 11, 2016 in Iran

    Der Footprint stimmt heute nicht hundertprozentig, da ich ihn leider vor Ort vergessen hatte. Ein bißchen tiefer waren wir schon drin :-)

    Was für eine wunderschöne Wüste! Und komplett anders als die Dasht e Kavir...

    Ich befürchte dieser Virus wird mich nicht mehr loslassen...

  • Day70

    Zauber der Reise!

    November 11, 2016 in Iran

    Unfassbar! Ich erinnere mich an eine Passage in Hape Kerkelings Buch "Ich bin dann mal weg". Als er auf dem Camino pilgert, trifft er jemanden, welche ihm erklärt, "...wenn Du etwas willst, musst Du das Universum danach bitten..." .

    So fühlte sich unser Tag heute an. Ich war den ganzen Tag total angespannt. Mein Öl ist auf Minimalstand und ich zögere den Moment raus, mir das iranische Fakeöl reinzugießen. Mehrmals checke ich den Stand. Die Fahrfreude leidet etwas und ich packe mein Moped mit Samthandschuhen an.

    Heute Abend im Hotel passiert dann dass unmögliche. Kurz nach uns checken zwei andere italienische Motorradreisende ein. Einer fährt genau mein Motorradmodel UND hat einen Liter Ersatzöl dabei. Was macht meint Herz für Sprünge, als er mir sofort einen halben Liter anbietet. :-)))))

    Damit ist das Problem Nr. 1 auf meiner Prioliste erstmal gelöst. Okay, wechseln müssen wir immer noch sehr bald..., aber immerhin habe ich wieder genügend Öl im Motor.

    Nochmals Danke an William Corazzo, den italienischen Engel :-)
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  • Day10

    Am Morgen besuchten wir den Bazaar von Kerman (Ganjali Khan Komplex). Wie in allen Bazaars im Land, viele Läden mit Teppichen, Kissen, Silber- und Goldschmuck, Kupferschmiede bei der Arbeit und alles umhüllt von dem typischen Duft nach Gewürzen, Parfüms und Rosenwasser. Wir kauften Safran und erstklassige Pistazien für Ryals 900 / kg. Im Bazaar sind auch die Moschee, das Wasserreservoir, die Schule, der Hamam und das Münzenmuseum, das wir zuerst besuchten - viele Münzen, Geldscheine, Briefmarken und wenig Schmuck der verschiedenen Zeitepochen von der Ashkanien Era bis zur letzten Pahlavi Zeit. Der Komplex wurde 1641 von Ganjali Khan gebaut. Die Bögen (Ivans) sind mit wunderschönen Gipsarbeiten geschmückt. Das Interieur des Gebäudes ist oktagonal. Während der Renovationsarbeiten fand man mehrere Münzen, was darauf schliessen lässt, dass sich hier eine Münzprägestelle aus der Saffavid Zeit befand. Im 1990 wurde das Münzmuseum eröffnet.
    Danach besuchten wir den Hamam (Ganjali Khan Bathhouse). Ganjali Kahn war der Gouverneur von Kerman während der Safavid Zeit. Ich dachte schon wieder ein Hamam. Aber dieses Badehaus ist wirklich ein Meisterstück von architektonischer Schönheit der Safavid Zeit. Es wurde von Soltani Yazdi im 1641 entworfen. Es ist ein ausserordentliches Beispiel von Symmetrie in verschiedenen Kunststilen. Die Badehaus-Struktur ist gezeichnet mit Ziegelsteinen, Gipsstuckatur, Mosaik etc. Das Badehaus besteht aus Eingangshalle, Korridor, Aufenthaltsraum, „Hashti“ und Sauna, die alle ihre eigene und einzigartige Charakteristik haben. 1971 wurde das Badehaus renoviert und mit den traditionellen Badehaus-Ausrüstungen und Wachsfiguren ausgestattet, die die Aderlässe zeigen wie Rasieren, Bad nehmen, Massagen und „Hejomat“ (Blutabsaugen). Ein anderes Meisterstück sind die Bilder in der Eingangshalle über Legenden, Kamel Karawanen, wilde Tiere beim Jagen und ein Zeitglasstein ( ein Stein durch den man die Sonne sieht und feststellen kann, wie spät es ist.)
    Danach fuhren wir die 30 km bis Mahan, wo wir den Shah zade Garten besuchten, der auch zum Unesco Kulturerbe gehört. Nach einem kleinen Lunch besuchten wir das Mausoleum von Shah Nemattalah Vali, eine Heiligenstätte aus dem 15 JH der Suffis, ein Seitenorden der Suniten. Die erste Kuppel stammt aus dem 9. JH, die letzte Veränderung von 1953, insgesamt 35000 m2
    Da wir noch Zeit hatten, fuhr Pejman uns nochmals zurück nach Kerman, wo wir den Jebelia Dom vom Sansat Reich (2. JH) fotografierten. Das Museum von diversen Grabsteinen war geschlossen. Somit sparten wir die Rials 150’000 bis 200’000 (CHF 2 - 3) pro Person, die Ausländer jeweils als Eintrittsgeld bezahlen müssen. Einheimische zahlen 20000 bis 50000 (40 Rappen bis CHF 1.-) Nicht viel, aber im Vergleich zum Essen im Durchschnitt Rials 500’000 (CHF 10) für uns drei, ein Vermögen!
    Auf unserer Fahrt zur Zeinodin Caravanserei aßen wir drei Fruchteis für Rials 20000. Da der Ladenbesitzer kein Rückgeld hatte, gab er uns noch zwei Waffeln; alles für ca. CHF -.40!!
    Gegen Abend trafen wir dann in der Caravanserai ein und bezogen unsere Zimmer in den früheren Kamelställen. Alles sehr geschmackvoll eingerichtet. Nachteil: es gibt nur Duschen und Toiletten für jedermann- also Frauen und Männer getrennt. Im Restaurant konnten wir uns am Selbstbedienungsbuffet mit iranischen, aber auch internationalen Gerichten bedienen. Wir unterhielten uns mit einem Australier, der uns spontan nach Sydney einlud. Die weiteren Gäste waren Franzosen, Schweizer und Deutsche.
    Bei einem Verdauungsspaziergang mit Peijam durch die stockdunkle Umgebung fiel ich in ein Loch und verstauchte mir dabei den Fuss. Peijam war es nirgends recht, und er wollte mich zum Arzt fahren. Aber es war nicht so schlimm, und ich wollte ihn nicht bemühen.
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  • Day8

    Bam

    April 9, 2016 in Iran

    Es ist komisch in Bam zu sein. Vor 13 Jahren starben hier 40000 Menschen bei einem Erdbeben und die Stadt wurde damals total zerstört. Noch 500 KM bis zur afghanisch-pakistanischen Grenze, wo der Drogenschmuggel blüht.
    Trotzdem (oder vielleicht gerade deshalb) leben hier nette Menschen. Einige davon dürften wir heute kennenlernen, als wir die Burg von Bam besichtigt haben. Hier wird versucht, mit wenig Geld den weiteren Zerfall der Erdbeben-Ruinen zu stoppen. Wir durften den Architekten davon und eine Archeologie-Studentin kennen und bekamen von Ihnen eine ebenso spontane wie exklusive Führung durch die riesige Anlage. Sehr beeindrucken waren vor allem die Bilder, wie es nach dem Erdbeben und heute aussieht.
    Begleitet hat uns dabei eine junge Französin, die vier Wochen alleine durch den Iran reist/trampt und uns dabei ihre Erlebnisse berichtete.
    Dagegen war die Fahrt nach Bam geradezu langweilig. Um sieben sind wir losgefahren, Frühstück gab es vom Kofferraumdeckel irgendwo in der Wüste um halb neun, um neun gab es einen Starfzettel für Yusuf über 600.000 Real wegen zu schnellem Fahren, um halb eins haben wir dann in Mahan das Mausoleum und den tollen Garten besichtigt (dabei einen Fast-Zusammenstoss gehabt weil Yusuf mit seinen Gedanken irgendwo aber nicht beim Verkehr war) ehe dann von Mahan nach Bam Brigitte die 150 Kilometer fahren durfte. Hat sie gut gemacht.
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  • Day8

    Begegnungen

    April 9, 2016 in Iran

    Nicht nur Luise war ohne Guide in Iran unterwegs auch drei andere Pärchen, die unerschrocken mit der Bahn, mit dem Taxi, mit dem Bus für wenige Cent unterwegs sind, haben uns von Ihrem Erfahrungen berichtet und alle kamen zu dem Entschluss, das ist kein Problem in Iran. Da waren zwei ältere Herren aus Holland, Franzosen und eine Deutsch-Schweizer Pärchen.

You might also know this place by the following names:

Kerman, کرمان

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