Iran
Shiraz

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Travelers at this place
    • Day 10

      Ein Paartherapeut frisst Stocki

      March 6, 2019 in Iran ⋅ ⛅ 10 °C

      Die Iraner haben aufgrund der US-Sanktionen fast alles verloren, was wichtig ist im Leben. Facebook, Twitter, Spotify, Youtube und höchst wahrscheinlich auch Youporn. Wahrscheinlich. Wissen tue ich das natürlich nicht. Woher auch? Nur das Softporno/Influencer-Netzwerk Instagram steht noch zur Verfügung. Noch. Denn auch dieses Gift für wahre Freundschaft und Nächstenliebe sollte Anfang diesen Jahres blockiert werden. Während es für die sozialen Netzwerke - und Pornoseiten - kaum Ersatz gibt, steht mit Snapp ein funktionierender Uber-Lookalike zur Verfügung. Doch während ich mich in Teheran und Isfahan noch darauf verlassen konnte, stehe ich bei meiner Ankunft in Shiraz etwas im Regen. Zwar scheint die Sonne, doch die mir zugeteilten Fahrer canceln entweder die Fahrt aus mir unerfindlichen Gründen, lassen mich eine Ewigkeit warten, um mich dann mit persischer Gelassenheit aber ohne jegliche Englischkenntnisse anzurufen oder sie nehmen mich mit, nur um mich an anderer Stelle, weit vom Ziel und mit gereiztem Unterton wieder aus dem Taxi zu schmeissen. Erneut aus mir unerfindlichen Gründen. Ein kurzer Riechtest bestätigt ... nein, ich stinke nicht. Ich rieche sicher nicht wie eine frisch gepflückte Blume, aber auch nicht unangenehm. Finde ich. Im Guesthouse stelle ich mich trotzdem als Erstes unter die Dusche. Sicher ist sicher.

      Ich bewege mich die Tage nach dem Prinzip der Resonanz, wonach die eigenen Gedanken und inneren Gefühle das äussere Erleben massgeblich beeinflussen. Positive Gedanken und eine optimistische Einstellung führen zu positiven Erfahrungen und umgekehrt. Man darf dies gerne der Esoterik zuordnen, da es keinerlei wissenschaftliche Belege für die beschriebenen Gesetze der Anziehung gibt. Mir egal. Denn ich hab weder Zeit noch Lust auf schlechte Stimmung und nichts zu verlieren. Vielen Iranern scheint es auch so zu gehen und da ich achtundneunzig Prozent der Zeit der einzige Westler im Raum oder auf Platz bin und auf diesem im Vergleich eher wie Goliath als David aussehe, ziehe ich auch sonst vieles an. Menschen aller Altersklassen wollen - meist freundlich lächelnd - ein paar englische Worte loswerden und mir für mein Geburtsglück gratulieren. Es ist hier gar nicht so einfach, "alleine" zu sein. Nächstes Mal vielleicht besser nach Schweden gehen. Weniger auffällig und die Temperaturen sind ja gleich wie hier. Arschkalt.

      Sollte ich dann doch einmal alleine sein, ziehe ich mir gerne Hörbücher rein. Darunter auch The Man on the Mountaintop. Die unterhaltsame und durchaus inspirierende Geschichte eines Holy Mans, zu dessen Berghütte tausende Seelen pilgern, um diesen um Rat zu bitten. Und so bewege ich mich wie ein inspirierter Kontrabass durch die Stadt und fokussiere mich beim Laufen auf meine Resonanz. Ich übe eine Art "meditation in motion". Den Moment und das Jetzt erleben, ohne stillzusitzen. Durch aufmerksames Beobachten und Fühlen des eigenen Körpers. Im aktuellen Fall ein fetter Kontrabass. Jede Bewegung. Jeder Atemzug. Jeder Muskel. Die Energie. Wärme. Total spirituell und abgehoben strahle ich also durch Shiraz Strassen. Schnödes schlendern im totalen Jetzt. Die Umwelt trotzdem wahrnehmend. Doch nicht lange und der nächste Local spricht mich in gut verständlichem Englisch an. Diesmal aus dem fahrenden Auto, zu dem ich nach entsprechender Aufforderung hinlaufe. Man(n) wolle kurz mit mir reden. Frau auf dem Beifahrersitz scheint wenig bis gar kein Englisch zu sprechen oder sie wurde ermahnt, die Schnauze zu halten. Ich weiss es nicht. Ich solle doch bitte ins Auto steigen, damit wir reden können. Hmm. Ich ziehe es vor zu laufen beziehungsweise hier zu sprechen. Ich bin ja nicht blöd. Glaube ich.

      Der etwas verzweifelt und aufgewühlt wirkende Mann parkiert das Auto vor meinen Füssen, macht den Motor aus und beginnt mit seiner Geschichte, während ich in der Hocke am Beifahrerfenster hänge. Er liebe diese Frau über alles und sie habe ihm soeben gesagt, dass sie die Beziehung beenden wolle. Ähh, wat? Darüber wollt ihr mit MIR reden? Auf der Strasse?! Mit so was habe ich definitiv nicht gerechnet. Er sterbe beim Gedanken daran, dass sie ihn nicht will. Was er denn nur tun solle. Hm ... und schon ist von Sterben die Rede. Toll. Ganz toll. Als ob ich die lokalen Dating- und Mating-Bräuche kennen und mich somit als muslimischer Paartherapeut qualifizieren würde. Grinsend davon laufen scheint mir aber auch keine angemessene Reaktion und Liebe ist ja mehr universelle als regionale Kraft. Es schiessen mir diverse Kurzgeschichten vom Holy Man auf dem Mountaintop und ein paar Folgen „Sex Education“ - eine erfolgreiche Netflix-Serie - durch den Kopf. Und natürlich mein Dad, mein Holy Man. Wie alt er sei, frage ich. Fünfundzwanzig. Jöö - das habe ich natürlich nicht laut gesagt. Dafür ... Liebe ist alles. Aber sie ist weder käuflich noch kann sie in irgendeiner Form erzwungen werden. Entweder man verliebt sich, oder eben nicht. Akzeptiere den Korb. Ich bin neununddreissig - ungläubiges Stirnrunzeln im Auto, was ich im Gegensatz zur gestellten Frage total nachvollziehen kann - und ich habe meine grosse Liebe mit neunundzwanzig gefunden. Dir bleiben noch etliche Jahre, um die richtige Frau zu finden, die dich ebenso liebt, wie du sie ... Aber auf diese Art zu lieben sei so schmerzhaft und das Gefühl töte ihn, sagt der Mann mit schmerzverzerrtem Gesicht ... Liebe tötet nicht. Nie. Akzeptiere diesen Schmerz als Bestätigung, dass du als Mann in der Lage bist, voll und ganz zu lieben. In einem Zustand von Wut, Verbitterung und mit verschlossenem Herz wirst du die grosse Liebe nicht finden. In deinem Zustand der Liebe bleiben die Chancen intakt ... Er lächelt, wirkt entspannter. Nach ein paar Sätzen zu seiner Herzdame in persisch und einem Kuss auf die Stirn, schenkt mir diese ein leises „thank you“. Einen intensiven Händedruck und zwei Lobgesänge auf die Schweiz später, macht sich der Mann wieder auf den Weg. Lächelnd. Ich bleibe noch einen Moment stehen. Immer noch irritiert aber irgendwie happy. Was ist hier gerade passiert? Egal. Ich hoffe sie lebt noch.

      Auf der Suche nach etwas, das noch heller strahlt als ich, besuche ich mit meinem Gastgeber spät am Abend den Schah Tscheragh Schrein hier in Shiraz. Eine der wichtigsten und bekanntesten Pilgerstätten der Schiiten im Iran. Eine solche Begräbnisstätte und Moschee habe ich definitiv noch nie gesehen und es dürfte schwierig sein, mich noch für andere Moscheen zu begeistern. Der Zugang ist - trotz kürzlich erworbener Akkreditierung als muslimischer Paartherapeut - nur mit einem Guide und Aufpasser möglich. Der kleine Mann Mitte Zwanzig wirkt ziemlich steif und wenig freundlich. Der Rundgang ist denn auch schon nach dreissig anstatt der üblichen sechzig Minuten erledigt. Ob ich noch Fragen hätte. Klar, "wie lang ist der Stock, den du dir höchst wahrscheinlich selber in den Arsch geschoben hast?", habe ich natürlich nicht gefragt. Aber am zweiundzwanzigsten März feiert der Iran ja Neujahr. Finden an diesem Ort dann auch Feierlichkeiten statt und wenn ja, welche? Dem Guide scheint die Frage zu gefallen, denn er wird etwas lockerer und zeigt eine Art Lächeln. Vielleicht kneift der schräge Vogel aber auch nur die Augen zu, weil sich der Stock ungewollt verschoben hat. Natürlich wird das neue Jahr hier zelebriert! Man warte auf Mitternacht und die Sekunde, wenn es Neujahr schlägt, erklärt Stocki. "Und dann habt ihr auch Feuerwerk und so?", frage ich begeistert. Stockis Miene ist schlagartig wieder finster. "No. We pray." ... Für einen langen Moment herrscht totale Stille. Was eine dämliche Frage. Ich hätte jetzt gerne was zu trinken. Aber egal. Der Kontrabass in mir setzt ein Lächeln auf und verabschiedet sich freundlich von Stocki. Nevertheless, that was not very holy, man!

      Eine Sache noch ...

      Ruhe in Frieden, Housi. Wir vermissen Dich!
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    • Day 27

      Shiraz #2

      October 17, 2019 in Iran ⋅ ☀️ 26 °C

      Vor dem Frühstück gönne ich mir heute die Nasir-al-Molk-Moschee, laut gängiger Empfehlung soll das Licht am frühen Morgen am Besten sein. Von meiner Loge ist die Moschee in wenigen Minuten erreichbar und ich dachte mir um 7:30 Uhr bist du wirklich der Early Bird. Denkste, da ist schon ein Bus voll Asiaten vor Ort und sorgen für Unterhaltung. Die Lichtspiele der farbigen Fenster sind wirklich etwas tolles.

      Weiter mit der Vakil Moschee und somit sind meine beiden Religiösen Bauwerke erreicht, gelle Dani. ;-)
      Weil sie aber so schön neben dem Bazar liegt und mein Kaffeehalt eh hier liegt, bietet es sich eben an.

      Viel Small Talk mit Locals und anderen Touristen und dann an ins Beauty Center. Die Haare nochmals schneiden und eine neue Rasur stehen an. Die Nase lasse ich, trotz lokalen Trend, wie sie ist.

      Hafis, ca 1315-1390, gilt als der bekannteste persischen Dichters und wird auch heute noch sehr verehrt. Seine Begräbnisstätte ist ein ganzer Park mit Restaurants und diversen Shops. Somit bot sich dieser Besuch auch für den Schweizer Turi an.
      Johann Wolfgang von Goethe soll zu seinen grossen Verehrern gehört haben, hst sich einiges an Inspiration geholt haben und seine Zitate machen auch heute noch Sinn.

      Hafis Zitate:
      Mag ich gut sein oder böse, wandle weiter deinen Pfad! Denn am Ende erntet jeder, nur die Früchte seinen Tat.

      Hast du, wen du liebst, gefunden, lass die Welt: du hast genug!

      Geniessen wir, was uns der Tag beschert! Wer weiss, ob solch ein Tag uns wiederkehrt.

      Du bist deine eigene Grenze, erhebe dich darüber.

      Für versäumte Taten gibt es keine Wiederkehr.

      Die Süßigkeit des Rausches kommt aus des Weines Herbe.
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    • Day 132

      Shiraz, city of the poets and love

      November 20, 2022 in Iran ⋅ ☀️ 12 °C

      Shiraz, full of colours, faces and smells. Our favourite so far.
      And yet, one notices many are battling to somehow make a living by selling anything they can get their hands on, even chewing gum.
      One really old man pushed a ton heavy cart loaded with melons around the market all day, selling two melons an hour. He looked way above 80!
      Many beggars looking really bad and unhealthy with many Iranis donating from the little they have.
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    • Day 132

      Shiraz- Mausoleum of Shah Cheraq

      November 20, 2022 in Iran ⋅ 🌙 15 °C

      This absolutely huge mausoleum housing the grave of Seyyed Mir Ahmad a brother of of the 8th Imam (8th of 16 prophets including Allah) is absolutely flabberghasting and beats everything I have ever seen in glitter beauty and grandeur. It is one of the major places of pilgrimage for Shiite Islam.
      Our visit at night was overshadowed by a massacre that had happened 25 days previous where a soldier of the "IS" entered with a machine gun, killing 23 and seriously wounding 40.
      The whole shrine was covered with huge photographs of the corpses covered in blood (now celebrated as martyrs) with bullet holes in the walls.
      Here, someone had entered the absolute center of the Shiite religion and created sacrilege of a highest order. This could be felt everywhere.
      One picture moved me particularly deeply, a child had obviously just painted its family visiting the shrine on a piece of paper. This child had been killed, blood was all over the painting.
      I'll let the pictures speak.
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    • Day 23

      Naranjestan Überraschungsei!

      April 7, 2022 in Iran ⋅ ☀️ 27 °C

      Vor 140 Jahren, noch vor der Blüte des Jugendstil bei uns, träumte ein reicher und mächtiger Kaufmann in Shiraz von Europa und ließ um einen -noch immer bestens gepflegten *- Garten seinen Empfangspavillon bauen. Draußen duftet es betörend nach Orangenblüten, drinnen gibt es für Persien einmalige Deckenbemalungen, Wandbilder, Verspiegelungen... Die Künstler malten die westlichen Motive oft nur aus ihrer Vorstellungskraft heraus - für uns ein ziemlicher Spaß!
      Zu etwa derselben Zeit verbreitete sich ja in Deutschland ebenfalls ein verklärender, kitschig-romantischer Orientalismus, der nur wenig mit dem tatsächlichen Leben in Persien zu tun hatte.

      * ein Grund: die Anlage wurde unter dem letzten Schah als Kunstuniversität genutzt und nicht, wie die Festung, als Gefängnis.

      Weitere Überraschungen bot das Museum im Untergeschoss der Anlage. Zwischen den willkürlich erscheinenden Ausstellungsstücken haben Kunsthandwerker ihre Läden und teils auch Werkstätten zum zuschauen. So macht mir Souvenirkauf mehr Freude als im Bazaar. Anton entdeckte beim Silberschmuck-Schmied traditionelle Instrumente in der Ecke stehen - vor den ausgestellten Museumsvitrinen mit Musikinstrumenten. Er fragte nach, der Schmuckhändler begann zu spielen und zu singen..... ein hervorragender Musiker, der sogar beim von Anton hochgeschätzten berühmten Iranischen Musik Kayan Kalhor gelernt hatte, wie sich herausstellte. Fotos an der Wand bezeugten dies.
      Er spielte und sang Lieder von Rumi, Saadi und Hafis für uns, die das Herz berührten. Auch andere Besucher:innen des Museums blieben natürlich andächtig stehen bei diesem -garantiert illegalen- Kellerkonzert
      Schließlich kaufte ich noch Pfauen- Ohrringe bei ihm, die hoffentlich auch Monika gefallen. Anton bekam noch eine DVD geschenkt. Der Silberschmied und Musiker und seine Frau sind langjährige Vipassana-Praktizierende, die demnächst nach Kathmandu und Indien zur Vertiefung ihrer Buddhistischen Studien reisen. Was für glückliche Zufälle!
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    • Day 277

      Zweiter Tag in Shiraz

      April 9, 2023 in Iran ⋅ 🌙 19 °C

      Heute war ich noch mal am Morgen mit Georg unterwegs. Wir sind vor dem Frühstück zur roten Moschee gegangen, weil dort am Morgen das schönste Licht ist. Dort haben wir andere Deutsche getroffen und wir kamen ins Gespräch. Sie sind Mitarbeiter der deutschen Botschaft in Teheran und sie haben mir noch einige Tipps gegeben. Ich werde nun von Isfahan nicht direkt nach Tabriz fahren, sondern den Umweg über Teheran nehmen. und dort alle meine Visumangelegenheiten versuchen zu erledigen.
      Danach die Besichtigung von Narejestan.
      Am Nachmittag das Fort und die Vakil Moschee besichtigt.
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    • Day 21

      Shiraz, Iran

      January 30, 2017 in Iran ⋅ ☀️ 8 °C

      Shiraz is een prachtige stad met veel historie. Het was een van de belangrijkste steden in de silk route en is verschillende keren hoofdstad van een koninkrijk geweest. Dat het een rijke en welvarende stad is valt ook wel te zien aan de prachtige gebouwen.
      Shiraz is het cultureel centrum van Iran en heeft meerdere belangrijke dichters en artiesten gehuisvest. De eerste dag dat ik in Shiraz was ben ik naar de tombe van Hafez gegaan, de belangrijkste dichter van Iran. Daarnaast heb ik over door de bazaars gelopen en heb ik meerdere moskeeën bezocht.
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    • Day 129

      No wine in Shiraz

      January 5, 2018 in Iran ⋅ ⛅ 8 °C

      It was not the perfect season to visit the famous gardens but we saw other things like the beauty of the first lights in the 'pink mosque' and the holy shrine 'Shah-e-Cheragh' (probably the last one we would see in Iran). We cruised through the city to ascertain that everything is calm and peaceful and spent some time to maintain our bikes, to free them from all the dust, salt and sand of the weeks before.

      In this country, it's always exciting to get something done, like getting shoes repaired in Shiraz. You usually just ask randomly chosen people who send you to someone somewhere who sends you to someone somewhere else and so on. Thus, Hauke dipsy-doodled through the city, met tons of people, found himself on a lot of selfies and ended up in a pharmacy where he was fed biscuits and sticks of cinnamon and told to wait for an old man who would appear at the corner of a street sometime. Eventually, the shoes got fixed by this old man and the experience would be remarkable.

      Contrary to this, Shiraz has also been about a sad story because we had to say goodbye to Valerie & Steijn who want to be in Nepal by the end of January to help building a hostel for kids of a remote school. Time passed by rapidly but the last weeks with you two and the others were really incredible, see you in Nepal guys!
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    • Day 5

      Shiraz

      September 14, 2018 in Iran ⋅ ☀️ 33 °C

      Après nos deux jours à Téhéran, on a pris un train de nuit direction Shiraz au sud du pays.
      On a trouvé un logement sur Homestay, un site qui permet de dormir chez des gens moyennant quelques dollars. Nos hôtes étaient adorables, la trentaine, parlent bien anglais et reviennent d’un voyage en Europe d’un mois. Nous avons été invités à diner un soir avec toute la famille. C’était super sympa de discuter avec eux et de voir comment se passe un diner de famille en Iran et à part le fait qu’ils mangent sur un tapis, pas beaucoup de différences !

      La ville
      Shiraz est une grande ville (2M d’habitants), il fait encore plus chaud qu’à Téhéran malgré les 1500m d’altitude. Il y a plusieurs mosquées très belles à visiter, des tombeaux énormes, des bazars, des très bons restos…
      Les gens sont encore plus sympas qu’a Téhéran, toutes les femmes regardent Marie avec un air curieux et bienveillant. On entend des « Hello » tous les 3m et les gens nous aident même quand on n’a pas besoin !

      La bouffe (oui c’est important)
      La bouffe est délicieuse, on se régale de Kebab (non, pas le sale dwich de fin de soirée mais de la bonne viande grillée ou mijotée) avec du riz, du yaourt (genre Tzaziki mais attention ce n’est pas du Tzaziki...), des caviars d’aubergines…

      Next step
      3 jours avec les nomades dans les montagnes de Zagros

      On vous embrasse !

      --
      Nos visites
      Mosq Vakil ++
      Bazar Vakil ++
      Hafez Tomb +
      Citadelle +
      Pink mosq +++
      Shahecherag shryne ++
      Gavareh Did ++

      Resto
      Haft Khan (traditional) ++
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    • Day 152

      Ein bisschen Heimat im Iran!

      March 17, 2019 in Iran ⋅ 🌧 13 °C

      Heute sind Dani und Felix aus Deutschland angekommen, die die nächsten 3 Wochen mit uns reisen werden und wir sind zur lieben Franzi gezogen, die zu dem Zeitpunkt schon mehrere andere Couchsurfer hatte.
      Wir haben in unserer „Reisegruppe“ den Spiegelraum im Ali Ibn Hamza Mausoleum besucht. Es gibt mehrere Gründe, warum er mit Spiegelmosaik verziert ist. Als es noch keine Elektrizität gab, wurden nur Kerzen angezündet und durch die Reflexionen wurde der Raum hell. Beim Gebet soll man nicht abgelenkt werden, deswegen hängen in Moscheen keine Bilder von Tieren/Abbildungen und durch die kleinen Mosaikstücke hat man kein klares Spiegelbild. Der wichtigste Grund ist, dass man seinen inneren Teufel/böse Geister zerschlägt durch die einzelnen Bruchstücke.
      Danach gab es Kaffee und Kuchen und zum Abendessen sind wir noch in ein Restaurant.
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    You might also know this place by the following names:

    Shiraz, Schiras, Sjiraz, شيراز, Şiraz, Горад Шыраз, Шираз, Xiraz, شیراز, Šíráz, Σιράζ, Ŝirazo, Shīrāz, Šīrāz, Chiraz, Širaz, שיראז, Siráz, Շիրազ, SYZ, シーラーズ, შირაზი, 시라즈, Şîraz, Širazas, Šīrāza, Sziraz, Шероз, ชีราซ, 設拉子

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