Italy
la Montagnola

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19 travelers at this place

  • Jul20

    Ätna. Eine unvergessliche Erfahrung

    July 20 in Italy ⋅ ⛅ 20 °C

    Mein Guide, Eduardo, holt mich ganz aufgeregt nach einer Busfahrt nach Nicolosi ab. „There a lot of activity we need hurry“. Schon beim Befahren der Serpentinen war klar: Der Ätna bricht gerade aus. Alle Medien melden es sofort. Und wir sausen nach oben. Es fliegen Flugzeuge dicht über uns. Nein halt. Das ist der Berg. Es donnert. Es ist beängstigend und spannend.

    Diese Erfahrung ist nicht zu beschreiben. Wenn ein so gigantischer Vulkan wie der Ätna ausbricht, während man sich auf seiner mondanmutenden Kraterlandschaft befindet, dann kann man nur nach Worten ringen. Naturgewalt, leichte Angst, Ehrfurcht, Dankbarkeit, Gleichzeitiger Start von 10 A380 während man auf der Startbahn dahinter steht, unfassbare Geräusche, überall Dämpfe, Ascheregen……

    Ja. Dies war wohl eine der besten Erfahrungen überhaupt. Der Ätna ist wahrhaftig ein ganz besonderer Berg.

    Pindar schreibt hierzu: „himmlische Säule […]
    Der schneeige Ätna, das Jahr durch
    Amme scharfen Gestöbers.
    Lauterste Quellen aus seinen Schlünden des unnahbaren Feuers
    Speit jener, indessen die Flüsse am Tag gießen aus den Glutenstrom des Rauchs.
    In Nächten aber die Flamme wälzend,
    Purpurne, trägt in des Meeres den tiefen Abgrund die Felsen tosend.“

    und Göthe:

    „Catania, Sonnabend, den 5. Mai 1787.
    […] die Lavenmassen im Vordergrunde, den Doppelgipfel des Monte Rosso links, gerade über uns die Wälder von Nicolosi, aus denen der beschneite, wenig rauchende Gipfel hervorstieg. Wir rückten dem roten Berge näher, ich stieg hinauf: er ist ganz aus rotem vulkanischem Grus, Asche und Steinen zusammengehäuft. Um die Mündung hätte sich bequem herumgehen lassen, hätte nicht ein gewaltsam stürmender Morgenwind jeden Schritt unsicher gemacht; wollte ich nur einigermaßen fortkommen, so mußte ich den Mantel ablegen, nun aber war der Hut jeden Augenblick in Gefahr, in den Krater getrieben zu werden und ich hinterdrein. Deshalb setzte ich mich nieder, um mich zu fassen und die Gegend zu überschauen; aber auch diese Lage half mir nichts: der Sturm kam gerade von Osten her über das herrliche Land, das nah und fern bis ans Meer unter mir lag.“
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    Starke Bilder. Nur leider ohne Lava und Eruption. Das wäre dann halt ein richtiges Highlight gewesen. Aber auch so beeindruckend. [Tusson]

    falkenfelser

    klasse!

    Tolle Fotos ❤️ [Annika]

     
  • Day37

    Montagnola

    November 15, 2019 in Italy ⋅ ⛅ 8 °C

    Gott sei Dank hatten wir am "Gipfel" auf knapp 2700m eine etwas windgeschützte Ecke für eine kleine Rast gefunden.
    Hier oben war alles mit Eis überzogen, gefühlt waren es -10° und beim Abstieg wünschten wir uns unsere Steigeisen an die Schuhe 😜.
    Ab der Gipfelstation ging es dann gemütlich den gespurten Fahrweg nach unten.
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    Susanne Weber

    🥶😬

    11/18/19Reply
    Judith Lietzmann

    Ojee, tiefster Winter...

    11/19/19Reply
    Judith Lietzmann

    Wir waren damals im Juni am Krater 1976 oder 77 und da war auch sehr kalt. wir hatten uns dann warme Lavastücke in die Jacken gesteckt, um die Hände zu wärmen. der Boden war noch richtig warm,sodass uns die Schuhsohlen am Boden hängen blieben.

    11/19/19Reply
     
  • Day7

    Ätna

    November 14, 2019 in Italy ⋅ ⛅ 3 °C

    Der Ätna (italienisch Etna) ist mit rund 3323 Metern über dem Meeresspiegel der höchste aktive Vulkan Europas. Der Vulkan entstand vor etwa 600.000 Jahren an der Ostküste Siziliens an einer Stelle, wo eine Bucht weit in das Landesinnere hineinreichte und vor einer Million Jahren die ersten unterseeischen vulkanischen Tätigkeiten aufgetreten waren.

    Der Ätna hat 4 Gipfelkrater den Hauptkrater, den direkt daneben liegenden Krater „Bocca Nuova” (neuer Schlund) von 1968, sowie den Nordostkrater von 1911 und den Südostkrater von 1979, die etwas abseits des Hauptkraters liegen. Der Ausstoß von Lava bei einem Ausbruch erfolgt aber meistens nicht über die Gipfelkrater, sondern an den Flanken des Bergkegels. Im Laufe der Jahrtausende haben sich dadurch mittlerweile etwa 400 Nebenkrater gebildet.
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  • Day4

    Etna

    September 6, 2017 in Italy ⋅ ☀️ 17 °C

    Steile Serpentinen, unfähige Busfahrer im Gegenverkehr und Klischeeblondinen in Sachen Parken verzögerten den Besuch auf dem Etna. Endlich angekommen - kurze Enttäuschung: Auf Bettinas Frage, wer denn mit der Seilbahn (Cablecar) noch weiter hoch möchte: Funkstille im Bus. 😱 Ein nettes Pärchen aus Wilkau - Haßlau rettete die Situation und mir den Tag. Kurzum: Für entspannte 30 Euronen ging es mit dem Cablecar auf 2500 Meter Höhe. 🙈 Wenn man sich auf die Aussicht konzentriert und die baulichen, sowie technischen Gegebenheiten ignoriert- gehts schon. Oben angekommen kann man eine ( gutes Wetter vorausgesetzt) spektakuläre Aussicht genießen... Mit Zeit und Geld kann man noch auf 3000 Meter Höhe... Mit Mercedes' Unimoc.. sicher ein tolles Erlebnis... 😍 Wagemutige fuhren mit dem Rad oder Quad. Gegen 19:00 Uhr waren wir zurück im Hotel- beladen mit traumhaft schönen Eindrücken vom Tag. Nach einem opulenten Abendessen ging es noch zum Entertainment an die Beachbar. Nach Gin Tonic und Vodka Lemon findet man auch das auf sämtliche Touristen zugeschnitte Abendprogramm lustig. 🥂😄 In diesem Sinne: Jamas. Oder so ähnlich. PS: Als Blondine ist man hier der Renner- sämtliche Getränke bekomme ich billiger, der Chefkoch bastelt mir Serviettenrosen und der Barmanager ist kurz davor, mich zu heiraten. 😂Read more

  • Day18

    Mt Etna

    July 6, 2016 in Italy ⋅ ☀️ 21 °C

    3000m mountain.

    Richard n Sheila Travels

    Its known as one mountain but has numerous volcanic cones. That peak is the the highest .. pic taken from about 1000m up the 3000m mountain.

    7/7/16Reply
    Richard n Sheila Travels

    Looking down from the same point ... quite a view.

    7/7/16Reply
    Richard n Sheila Travels

    Drive up to here where 3 recent eruptions occurred since 2001. Lava everywhere

    7/7/16Reply
    2 more comments
     

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la Montagnola