Italy
The Marches

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Top 10 Travel Destinations The Marches

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220 travelers at this place

  • Day2

    Ancona Fähre nach Igomenitsa

    September 14, 2020 in Italy ⋅ ⛅ 26 °C

    Nach dem Aufstehen hieß es Abschied nehmen.
    Michaela, wir hoffen Dein Schaden ist nicht so groß & es freut uns dass wir Deine Moral ein wenig heben konnten. Halt uns auf dem Laufenden!
    Wir sind ohne großen Umweg nach Ancona gefahren und waren um 15.00 Uhr bereits am Hafen. Um 17.00 Uhr soll das Einchecken los gehen. Derweilen stellen wir noch fest dass unser PLF Papier einen Fehler enthält. Also nochmal ein neues beantragen. Bin gespannt was bei der Ankunft abgeht🤪.Read more

  • Day1

    Ristorante Euthymia....

    July 14, 2020 in Italy ⋅ ⛅ 26 °C

    ....und jetzt beginnt der Urlaub. Wir sind zu früh dran. Sind deswegen von der Autobahn früher runter wegen der Basilica.
    Aber wieder muass i bisln. Deswegen ins nächste Ristorante.
    A draum....... Daher gleich mal essen gehen.
    Kein Wort italienisch.....aber die sind sehr nett und Aqua Minerale und deuten auf Speisekarte und lächeln geht immer.
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    Bettina Apitz

    Oh das schaut italienisch gemütlich aus 🤩

    7/14/20Reply
     
  • Sep18

    Im Hinterland der Marken

    September 18, 2020 in Italy ⋅ ☀️ 25 °C

    Nach zwei schönen Tagen im Veneto zieht es mich weiter nach Süden. Ich verabschiede mich von meinem netten Campingplatz und den freundlichen Angestellten. Sollte ich mal wieder in dieser Gegend sein - beim Camping „Villa al mare“ mache ich gern wieder Station!

    Ich überlege nicht lange und nehme mir vor, eine längere Strecke nach Süden in die Region „Le Marche“ zu fahren. Diese soll der Toskana ähneln, ist jedoch weit weniger bekannt. Die Fahrt verläuft zunächst durch die weite und flache Po-Ebene. Im Hintergrund sind noch die Ausläufer der Alpen zu sehen. Zunächst fahre ich Landstraße. Allerdings sind viele LKW’s unterwegs und so viel gibt es dann hier auch nicht zu sehen. Es geht nur schleppend vorwärts. Ich merke, dass ich etwas genervt werde und entscheide mich dann doch wieder für die Autobahn.

    Richtung Süden wird die Landschaft irgendwann abwechslungsreicher mit Hügeln und Weinbergen, in die kleine Dörfer eingebettet sind. Das sieht hübsch aus! Zwischendurch mache ich eine Vesperpause in meinem Van - ohne Maskenpflicht, haha 😆 Das ist immer wieder schön, autonom zu sein und alles bei sich zu haben!

    Dann fahre ich von der Autobahn ab in die schöne Hügellandschaft. Das sieht wirklich wie die Toskana aus! Ich finde einen schattigen Camper-Stellplatz in einer naturbelassenen Gegend an einem Fluss in der Nähe einer Schlucht. Der Fluss führt aufgrund der Trockenheit jedoch nur noch relativ wenig Wasser. Kajakfahren ist nicht mehr möglich, wie mir ein deutsches Paar am nächsten Tag erklärt. Es ist ein schöner Stellplatz, viel Platz, schattig und mit Duschen und Strom.

    Obwohl es hier schön ist und viel Natur drumherum, fahre ich am nächsten Morgen weiter. Ich möchte noch mehr von der Landschaft sehen und Atmosphäre in den Dörfchen spüren. Und irgendwie ziehts mich doch wieder ans Meer 😉.

    Ich fahre los durch die schöne Hügellandschaft. Die Entscheidung fällt schwer, zu welchem Dorf ich fahre, es gibt wirklich viele schöne Orte! Schließlich lande ich in Corinaldo. Das Dorf ist wunderschön gelegen auf einem Hügel umgeben von einer Stadtmauer, alte Gemäuer, kleine Gässchen, steile Treppen. Ich möchte hier Mittagessen und finde am Rande einer steilen Treppe ein nettes Lokal, bei dem noch ein Tischchen draußen frei ist. Das Essen ist sehr schmackhaft, kreativ und mit guten und frischen Zutaten zubereitet. Ich esse eine sehr innovative leckere Insalata Caprese mit bunten Tomaten sowie hausgemachte Pasta mit Trüffeln, hmmm! Eine sehr gute Wahl!

    Dann geht’s weiter zum Dorf Sirolo oberhalb einer Kalksteinküste. Diese Küste in der Nähe von Ancona heißt „Riviera der Conero“ und steht unter Naturschutz. Hier soll es einen schön gelegenen Terrassen-Campingplatz geben mit direktem Zugang zur Badebucht. Tatsächlich gibt es noch einen Stellplatz für mich mit Blick aufs Meer durch Kiefern. Allerdings nur für zwei Nächte, dann schließt der Campingplatz für dieses Jahr. Ich genieße noch die frühen Abendstunden am Kiesstrand mit Blick auf die Kalkfelsen - dazu noch ein Aperitif im Strandlokal. Da die Küste nach Osten ausgerichtet ist, verschwindet die Sonne am späten Nachmittag. Ich werde daher auf jeden Fall morgen früh wieder herkommen, um die Morgensonne zu genießen 😎
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    Heike Dzierzon-Laukel

    Das Örtchen gefällt mir auch gut und das Mittagessen eine gute Wahl

    9/19/20Reply
    Petra Hielscher

    Ja , es war wirklich bezaubernd dort 😊

    9/19/20Reply
    Rita Bus

    Genuss pur👍🤗

    9/19/20Reply
    Udo Hielscher

    Ja, Sirolo ist wirklich genial! Wir waren Anfang September für zwei ganze Tage dort.

    9/26/20Reply
     
  • Sep19

    Wanderung zu den “due sorelle”

    September 19, 2020 in Italy ⋅ ☀️ 22 °C

    Heute morgen schnappe ich mir meinen Becher mit frischem Kaffee und spaziere hinunter zum Strand. Es sind noch nicht so viele Menschen da, wenngleich mehr als oben im Veneto. Hier gibts überwiegend italienische Touristen und natürlich kommen auch die Einheimischen, denn heute ist ja Samstag. Die Morgensonne ist herrlich! Ich genieße eine Zeitlang die schöne Stimmung und mache mich dann wieder auf nach oben. Die ersten Kalorien des Tages werden verbrannt bei dem steilen Anstieg... 😉

    Ich unterhalte mich mit den netten Campingnachbarn, eine dreiköpfige Familie aus der Nähe von München. Die kleine Antonia ist sehr aufgeweckt und zeigt mir stolz ihre Bastelkunst und ihr Tatoo mit einem Schneemann. Die Familie macht sich fertig für einen Tag unten am Meer.

    Mein eigener Plan ist heute, eine Wanderung oberhalb der Riviera del Conero zu unternehmen zum Passo del lupo mit schönem Ausblick und dann runterzulaufen zur Badebucht bei den “due sorelle”. Die zwei Schwestern sind zwei Felsen im Meer vor der Küste.

    Ich laufe also die Höhenmeter in den Ort Sirolo, dort ist recht viel los. Auch der Weg zum Passo del lupo scheint sehr bekannt zu sein, mir begegnen relativ viele Ausflügler an diesem Samstag. Mit zwei Stunden hin und zurück ist es auch überschaubar. Es geht mäßig bergauf in einem lichten Küstenwäldchen. Immer wieder wird die Küste sichtbar, das sind schöne Ausblicke! Der Weg ist staubig, die Bäume mit einer leichten Staubschicht überzogen, hier hat es länger nicht geregnet! Und es fühlt sich einfach mediterran an und duftet auch so.

    Am Passo del lupo steht ein großer markierter Stein. Ein Gruppe Italiener macht jede Menge Selfies - eine große Gaudi! Ich selbst mache dann auch noch ein paar Selfies, das gehört hier dazu mit Blick auf die “due sorelle” ! 👌 Die allermeisten wandern genau bis zu diesem Punkt und drehen dann wieder um, stelle ich fest. Ich verstehe auch gleich warum ! 😉

    Ab hier wird der Wanderweg zum Klettersteig. Der Pfad führt in den Kalksteinfelsen steil nach unten über Geröll und hohe Felsstufen. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind hier absolut notwendig. An vielen Stellen gibt es eine Seilsicherung. Davon stand in meinem Reiseführer nichts. 😉 Nachdem ich jedoch merke, dass ich es bewältigen kann, steige ich weiter ab. Es ist wirklich steil und erfordert hohe Aufmerksamkeit. Ich habe den Eindruck, dass der Aufstieg sogar schneller wäre. Immer wieder gibt es tolle Ausblicke auf die Küste und den tief unten liegenden Strand.

    Die letzten Höhenmeter werden richtig spannend. Ab hier geht es ziemlich senkrecht nach unten, zwei Seile sind vorhanden zum Abseilen. Ok, eine echte Herausforderung! Ich habe noch meine Wanderstöcke in der Hand, die sind jetzt hinderlich! Ein junger Mann unten am Strand sieht mich, ihm werfe ich meine Wanderstöcke zu. Dann seile ich mich ab, alles klappt gut! Ich bin endlich am Strand 🏖😊👌

    Der Strand ist belebt. Von weiter oben hatte ich gesehen, dass ein Ausflugsboot viele Badefreudige an den Strand gebracht hat. Ansonsten ist der Strand nur über den Klettersteig erreichbar. Für mich gibts erstmal Mittagspause mit meinem mitgebrachten Vesper😋. Das habe ich mir jetzt verdient, uff! Dann ab ins Meer, das ist schön erfrischend!

    Gegen 14.45 Uhr werden die Bootsausflügler wieder abgeholt - plötzlich ist der Strand fast leer. Es bleiben die Wanderfreunde... Ich genieße noch ein bisschen die Zeit am Meer. Plötzlich kommt eine große Welle an den Strand - mein Badehandtuch, Rucksack und Schuhe werden überspült ! Naja, es ist ja warm, also nicht so schlimm 😆 Das einzig Unangenehme ist, dass ich jetzt ein völlig durchnässtes schweres Badehandtuch wieder über den Klettersteig zurück schleppen werde😆

    Dann ziehe ich mich an den Kletterseilen wieder über die ersten Höhenmeter nach oben - der Adrenalinpegel steigt! Es ist für mich schon eine Herausforderung, aber alles klappt! 💪 Dann steige ich immer weiter nach oben - bei grandiosen Ausblicken und tollem Licht! Immer wieder kommen Passagen, die etwas ausgesetzt sind, jedoch dann immer Seilsicherung dabei. Irgendwann bin ich wieder am Passo del lupo und wandere gemütlich Richtung Sirolo zurück. Zwischendurch gibt es noch Materialbruch. Einer meiner Wanderstöcke bricht in der Mitte entzwei 🤷‍♀️ Naja, die Stöcke haben wirklich schon viel mitgemacht und mich viele Jahre auf endlos vielen Wanderungen begleitet....

    Das war eine fantastische Wanderung mit physischer und mentaler Herausforderung, schönem Stranderlebnis und wunderbaren Ausblicken aufs Meer und die mediterrane Landschaft!
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    Rita Bus

    Wow

    9/20/20Reply

    Einfach traumhaft [Dörte]

    9/22/20Reply
    Heike Dzierzon-Laukel

    Jetzt klettert unsere Petra auch noch. Bin mal gespannt was dir so alles noch einfällt.

    9/23/20Reply
    Udo Hielscher

    Wir sind mit unseren Kajaks 🛶 noch einen Strand 🏖 weitergefahren - hatten keine Anlegeerlaubnis für diesen großen Strand. Anschließend hab ich mit 🤿 und Flossen die Felsen links und rechts von diesem Strand erkundet. Wie auch hier auf dem Bild zu sehen, ist das Wasser in Strand und Felsnähe ziemlich milchig. Ob hier Kalk von den Felsen ausgewaschen wird? 🔆

    9/26/20Reply
     
  • Sep24

    Radeln entlang der Palmenriviera

    September 24, 2020 in Italy ⋅ 🌙 21 °C

    Nach der wunderbaren Morgenstimmung beim Frühstück erledige ich noch ein paar „Haushaltstätigkeiten“ wie z.B. T-Shirts waschen. Danach packe ich meine Fahrradtasche, denn heute möchte ich gern die Küste entlang radeln. Es soll hier überall gut ausgebaute Radwege geben.

    Mein Ziel ist Grottamare und San Benedetto del Tronto. Ich finde bald den Radweg, der mich zwischen Cupra Maritima und Grottamare direkt am Meer entlangführt, wie schön! Ich sehe etliche Bagni am Meer, die jedoch kaum noch Kundschaft haben. Da stehen Hunderte von ungenutzten Sonnenschirmen und -halterungen, unglaublich. Das Wetter ist herrlich sommerlich, der Radweg läßt sich sehr einfach fahren.

    In Grottamare komme ich an vielen alten Villen aus dem 19. Jahrhundert vorbei. Damals entstand hier exklusiver Badetourismus, es ging jedoch vor allem um das „Sehen und Gesehen werden“. So baute wohl jeder seine Sommervilla immer noch aufwändiger und verspielter - ich sehe Türmchen und Erker und bunte Wandmalereien. Davor stehen häufig große Palmen. Der Radweg ist hier generell mit vielen Palmen gesäumt - daher der Name „Palmenriviera“.

    Jetzt ist Zeit für eine Pause am Meer! Meine Badesachen habe ich dabei. Das Wasser ist herrlich, die Temperatur genau richtig für mich, sandiger unkomplizierter Boden im Meer, leichte Wellen, das macht Spaß! Danach gibts Picknick am Strand.

    Nach ca. 2 Stunden radle ich weiter Richtung San Benedetto del Tronto. Ich komme an Hafenanlagen und Yachthafen vorbei. Gerade rollt auf einer großen Konstruktion eine riesige Luxusyacht vorbei. In San Benedetto gibt es einen langen Fuß-/Radweg zu einem Leichtturm vorbei an verschiedenen Kunstwerken. Besonders beeindruckt mich eine Gruppe aus Stein, die aufs Meer schaut. Und ein großer eiserner Ring mit Vögeln. Der Weg ist wirklich toll angelegt und die Aussichten aufs Meer und dem Horizont sind fantastisch!

    Dann radle ich wieder zurück zum Campingplatz, um mir mein Abendessen zuzubereiten. Heute gibt es als Vorspeise Insalata Caprese mit frischem Büffelmozarella und Spaghetti als pesto. Den Büffelmozarella (aus der Frischetheke) und das frische Pesto (nicht aus dem Glas!) hatte ich mir noch an der Westküste gekauft. Es schmeckt alles sehr lecker.😋 Da ich kein Basilikum habe, nehme ich als grüne Farbe Peperoncini. Ich decke mir den Tisch wieder am Strand - warum soll ich nicht davon profitieren, dass mein Stellplatz um die Ecke ist? Der italienische Signore nebenan dürfte sich inzwischen daran gewöhnt haben, dass ich immer wieder Tisch und Stühle hin und her trage, haha.
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    Thomas Seabird

    Wirklich beneidenswertes Ambiente

    9/25/20Reply
    Petra Hielscher

    Ja, dafür bin ich wirklich dankbar! 😌

    9/25/20Reply
    Rita Bus

    Ein Strand nur für dich😄. Welch seltenes Geschehen.

    9/26/20Reply
    Heike Dzierzon-Laukel

    Tolle Ecken, die du findest. Aber zur Zeit sicherlich auch sehr einsam.

    9/28/20Reply
     
  • Day20

    Ancona

    June 2, 2019 in Italy ⋅ ☀️ 23 °C

    Wie wir heimlich in unserem bezahlten B&B-Zimmer schliefen:

    Long story "short": Zimmer gebucht, Geld bezahlt, Check-in bis 20 Uhr. Wir mit vollem Gepäck durch die Stadt bergauf und -ab, sind kurz vor 8 da. Finden die Wohnung nicht, da nur kleines Klingelschild in Seitengasse. Klingeln um 10 nach 8, keiner macht auf. Anruf beim Inhaber, der uns erklärt, dass wir 10 Minuten zu spät seien und wir dadurch nicht mehr rein dürften. Geld sei weg. Pech! Verdutzt aufgelegt.
    Doch dann die Rettung!
    Zwei Studenten, die in der Wohnung auch ein Zimmer für längere Zeit haben, hören das Gespräch durchs Fenster mit, bekommen vom Inhaber mehrere Anrufe, dass sie uns nicht reinlassen sollen, kommen aber trotzdem runter und öffnen die Haustür. Sie wollen uns helfen, doch der Inhaber darf nichts mitbekommen. Wir schleichen in die Wohnung, verstecken unsere Sachen, flüchten schnell wieder nach draußen, damit keiner etwas mitbekommt. Gehen mit den 2 Studenten etwas essen und kehren um 22 Uhr zurück. Sie sagen, dann ist es sicher, dass er nicht mehr zur Kontrolle kommt. Wir schleichen uns heimlich in unser gebuchtes und bezahltes Zimmer und schlafen in unseren Schlafsäcken, damit das Bett unbenutzt aussieht. Nach einer eher unruhigen Nacht stehen wir früh am nächsten Morgen auf, verwischen alle Spuren, "klauen" uns noch etwas vom (ebenfalls bereits bezahlten) Frühstück und lassen uns von den Studenten aus der Wohnung schleusen, bevor die Putzfrau kommt.

    Das Gute an der ganzen verrückten Geschichte: Wir haben super nette Studenten aus Griechenland und Kroatien kennen gelernt und ein paar lustige Stunden miteinander verbracht. Zdena, ein kroatischer Tourismusstudent, plant für uns spontan unsere Kroatien-Reise und gibt uns jede Menge Insider-Tipps.

    Jetzt kann's weiter gehen!
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    anciabuona

    Ganz interessante Geschichte!

    6/7/19Reply

    Hahaha 😂🤣😅

    6/19/19Reply
     
  • Sep24

    Von der Westküste an die Adria zurück

    September 24, 2020 in Italy ⋅ 🌙 23 °C

    Nachdem an der Westküste für diese Woche viele Gewitter vorhergesagt sind, beschließe ich, wieder Richtung Adria zu fahren. Das ist das Schöne mit dem Camper - ich kann jederzeit abreisen , wieder neu entscheiden und den Standort wechseln.😃

    Am Morgen der Abfahrt herrscht heftiges Gewitter, so dass ich erstmal bis zur Mittagszeit im Campingbus „festsitze“. Glücklicherweise hatte ich schon vorher alles reingeräumt und das Dachzelt eingefahren. Wenn ich darüber nachdenke, dass ich mehrere Tage bei so einem Wetter unterwegs wäre, fühlt sich das echt ungemütlich an. Man ist eingepfercht auf engem Raum und kann nichts mehr trocknen. Camping funktioniert halt doch nur gut bei einigermaßen stabilem Wetter - das finde ich zumindest! Ich kann mich noch an einen Zelturlaub 1989 in Portugal erinnern. Da hatten wir auch heftiges Gewitter und viel Regen, so dass wir im Anschluss erst mal eine Ferienwohnung gemietet haben 😉.

    Ich fahre dann erneut durch die Abruzzen, die Wolken hängen tief, es regnet immer wieder. Als ich an der Ostküste ankomme, sind auch hier Gewitter. Sie ziehen jedoch schnell ab und es wird noch ein schöner Abend.

    Auf dem Campingplatz „Led Zeppelin” (😆), der mit dem Calypso-Campingplatz verbunden ist, habe ich große Auswahl. Was ich nicht wusste - die Eisenbahnlinie führt direkt vorbei! Das ist hier so in diesem Teil der Adria - der Zug fährt in der Nähe des Meeres entlang. Das behagt mir erstmal gar nicht. Ich bekomme den Stellplatz, der am weitesten von der Eisenbahnlinie entfernt ist und daher direkt am Strand liegt, juhu! Da mein Stromkabel nicht ausreichend lang ist, versetze ich den Wagen noch einen Platz weiter nach innen. Jetzt nutze ich einfach 2 Plätze, ist ja niemand sonst da!

    Nebenan “wohnt” ein älterer Italiener aus Umbrien. Er lebt hier von Mai/Juni bis zur Schließung des Campingplatzes am 30.9. Ich glaube, er nutzt drei Stellplätze mit Wohnmobil, Wohnwagen und großem Vorzelt. Abends läuft der Fernseher. Es sieht bei ihm wirklich voll eingerichtet aus. Er ist sehr freundlich und hilft mir beim Rangieren zwischen den Bäumen und mit dem Stromkabel. Ich packe mein Italienisch wieder aus, das macht Spaß! Eine kleine Unterhaltung bekomme ich noch hin.

    Ansonsten geht auch hier die Saison dem Ende entgegen, auf dem Campingplatz ist kaum noch was los. Das hätte ich so ausgeprägt nicht erwartet. Es fühlt sich jetzt doch auf Dauer etwas zu einsam an für mich, fürs Eremitendasein bin ich definitiv nicht geschaffen! Das ist auch eine Erfahrung und Erkenntnis. Naja, ich mache das Beste draus und versuche, so gut es geht, auch unter Menschen zu kommen.😌

    Nach dem Abendessen in der Campingeigenen Pizzeria schlafe ich wieder sehr gut in meinem Dachzelt. Ich schaue in die Pinien und den Sternenhimmel und höre das Meeresrauschen ganz nah. Dass ab und zu auch ein Zug “vorbei rauscht“, stört mich dann doch gar nicht.

    Der Morgen begrüßt mich mit Sonnenschein. Aus dem Dachzelt heraus kann ich die Sonne zwischen den Pinien auf dem Wasser blitzen sehen. Da hält mich nichts mehr! Ich mache mir einen Kaffee, nehme meinen Campingstuhl, setze mich an den Strand und schaue auf das Meer in der Morgensonne. Was gibts Schöneres?! Eine traumhafte Morgenstimmung! Ich hole mir dann noch meinen Campingtisch dazu und genieße mein Frühstück am Strand, das ist Luxus pur! 😃😎🏖
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    Rita Bus

    Wunderschön, bin gespannt, wohin dich deine Reise weiterführt. Weiterhin gute Fahrt 🤗😘

    9/25/20Reply
    Petra Hielscher

    Dankeschön! 😊😘

    9/25/20Reply
     
  • Day10

    Dorade am Abend

    July 21, 2020 in Italy ⋅ ☀️ 28 °C

    Nach dem Faulenzen hatten wir dann doch Hunger. Vorgestern hatten wir schon den schönen Fischladen in Numana gesehen, da radelten wir heute Abend noch hin. Die nette Fischverkäuferin filettierte uns eine wunderbare Dorade und damit gings zurück an den CP. Die Zubereitung war schnell gemacht, lecker, lecker!! Dazu gabs Linguini mit etwas Pesto, ein mega leckeres Gericht!Read more

  • Day7

    Scossicci

    July 18, 2020 in Italy ⋅ ☀️ 23 °C

    Traumstrand und super CP gefunden!

    Nach der regnerischen und - dank Disco Beschallung vom Nachbar CP und 3 deutschen lauten Moped Knilchen - doch recht lauten Nacht, kombiniert mit fehlendem Strom, verließen wir bald den Platz. Kurze Beratung, dann war schnell klar, wir fahren richtig weiter.

    Das Wetter in den Bergen bleibt schlecht, also gings weiter in den Süden. Südlich von Ancona, jetzt schon in den Marken, fanden wir einen schönen CP mit noch schönerem Strand. 20 Meter vom Platz, ein Traum, Wellen, glasklares Wasser, und ein toller Blick auf die Felsen und das Meer vom nahen Naturschutzgebiete des Monte Conero. Hier bleiben wir die nächsten Tage!
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You might also know this place by the following names:

Marche, Marken, The Marches, Marcas, ماركي, Марке, les Marques, Μάρκε, Markio, Las Marcas, Markak, مارکه, Marches, Mârches, Marchis, Marke, As Marcas, Mâ-ngì-khái, מארקה, Մարկե, マルケ州, მარკე, 마르케 주, Marchia Anconitana, Markas, Markė, मार्के, Marchas, ਮਾਰਕੇ, Markés, صوبہ مارچے, Marchi, Marky, แคว้นมาร์เก, مارکے, 馬其, 马尔凯