Italy
Tropea

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Travelers at this place
    • Day 11

      Sonntag ist Ruhetag

      January 8, 2023 in Italy ⋅ ⛅ 15 °C

      Sonntag also haben wir in Tropea verbracht, haben uns die hübsche Altstadt angesehen, die auf einem Felsen trohnt und die Aussicht aufs Meer und die Santuario di Santa Maria dell‘Isola di Tropea genossen. Alles bei herrlichem Sonnenschein und ich weiß nicht wieviel Grad. Es war jedenfalls sehr warm. Die Stadt ist klein, Santuario hatte geschlossen, also haben wir uns einen Ruhetag gegönnt und in der Sonne gebrutzelt und dabei Biathlon geschaut. Am späten Nachmittag haben wir noch eine Strandrunde mit Schrödi gemacht und den Sonnenuntergang genossen. Abends gab es Brutzelbrot mit Burrata und Olivenöl und ner Menge Knoblauch 😆. Der Abend haben wir dann endlich mal unser Weihnachtsgeschenk ausprobiert und gespielt - ratet mal, wer gewonnen hat….🤪Read more

    • Day 25

      Tropea

      June 6, 2023 in Italy ⋅ ☁️ 21 °C

      Über die Autobahn ging es heute noch bis nach Tropea. Wir stehen direkt in der Stadt, 5 Minuten bis zum Strand und 5 Minuten plus 196 Stufen bis in die Altstadt. Eine kleine Runde und schon hatten wir den Labcache erledigt. Ein schönes historisches Städtchen auf einer Klippe, aber auch ziemlich touristisch. Außerdem haben wir uns noch mit Wein und etwas Schinken und Mortadella versorgt.

      Auf die Frage, ob es in Tropea schön ist, antwortet Google: "Tropea ist ein echter Geheimtipp für den Urlaub in Italien – die Italiener lieben den Ort. Gerade erst haben sie ihn als schönstes Dorf des Landes gewählt."
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    • Day 19

      Unser Highlight ist und bleibt Tropea

      May 22, 2023 in Italy ⋅ ☁️ 19 °C

      Die Anfahrt nach Tropea war eine Katastrophe. In Pizzo hat uns das Navi nicht rechtzeitig von der Autobahn heruntergeleitet, so dass wir einen erheblichen Umweg in Kauf nehmen mussten. In Tropea hatte der von uns angesteuerte Campingplatz geschlossen, obwohl er im Internet als geöffnet angegeben war. Leider waren wir an dem alternativen Campingplatz bereits vorbeigefahren und die Küstenstraße ist als Einbahnstraße angelegt. Also galt es den an einer Steilküste gelegen Ort noch einmal zu umrunden, doch wir hatten das Glück auf Straßensperren zu stoßen, da in Tropea gerade ein Volkslauf abgehalten wurde. Die uns seitens der Polizei angegebene alternative Route führte dann noch zu einer Unterführung, für die Hilde zu hoch war, so dass wir auf einer schmalen Straße zwischen all den umgeleiteten Fahrzeugen wenden durften. Es blieb uns nichts anderes übrig, als einen großen Umweg in Kauf zu nehmen, um alle Absperrungen zu umfahren, und endlich an unser Ziel zu gelangen.
      Ab dann war jedoch alles gut.
      Tropea wird nicht umsonst die Perle Kalabriens genannt. Der Campingplatz liegt direkt am schönen Strand (teils Kies, teils Sand) unterhalb der äußerst attraktiven Altstadt. Eine steile Treppe führt hinauf zu den wunderschönen Aussichtspunkten und den engen Gassen mit den zahlreichen Geschäften, Bars und Restaurants.
      Der Blick fällt immer wieder auf das Santuario di Santa Maria dell Isola di Tropea; es lohnt sich den Hügel zu erklimmen, man kann das Gebäude frei besichtigen und hat einen wunderbaren Ausblick. In der Dunkelheit zeigt Tropea ein ganz anderes Flair, unscheinbare Gassen werden zum Entree für Lokale, Kirchen werden angestrahlt wie Kathedralen, Einheimische und Urlauber flanieren durch die hell erleuchtete Fußgängerzone. Wir sind zweimal in die Pizzeria Premiata Forneria Tropea eingekehrt. Anschließend laden die lauwarmen Nächte dazu ein sich Treiben zu lassen oder auch in einer Bar noch einen Absacker zu nehmen.
      Morgens, wenn man zum Bäcker Pane Amore e fantasia a Tropea unterwegs ist, werden die Kinder in die Schule gebracht, gehen die Rolläden so mancher Geschäfte hoch und man gönnt sich einen ersten Espresso in einem Café. In Italien wird mittags ausgiebig gegessen. Wir waren zum „Pranzo“ in der Calypso Bar am Strand, die wir empfehlen können.
      Besonders wertvoll ist es, wenn man diese Zeit mit Freunden teilen kann. Ingrid, Erik und Klara, die wir bereits in Gallipoli kennengelernt haben, sind uns mit ihrem Ford Nugget namens HOKI nach Tropea gefolgt und wir durften sehr viele schöne Stunden miteinander verleben. Vielen Dank dafür.
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    • Day 178

      Tag 176.3: Tropea

      February 11 in Italy ⋅ 🌧 14 °C

      Der Ort „Tropea“ ist bekannt, da er auf einem ungefähr vierzig Meter hohem Felsen am Tyrrhenisches Meer liegt. Von der Altstadt aus hat man einen guten Blick auf den feinsandigen, teilweise mit Felsen durchzogenen Strand und das Meer. Bei klarem Wetter reicht die Sicht bis zur Vulkaninsel „Stromboli“ und den anderen „Liparische Inseln“. Unweit des Zentrums befindet sich die auf einem Felsen gelegene Wallfahrtskirche „Santa Maria dell’Isola“.
      Bei unserem Rundgang war mal wieder fast alles wie ausgestorben. Wie begegneten nur vereinzelten Sonntagsspaziergängern. Ein kleines „Tobacco“-Geschäft hatte zunächst noch auf, war aber nach unserer Runde dann auch geschlossen. Während unserer Besichtigung haben sich die Wolken etwas verzogen und die Sonne kam heraus. Plötzlich strahlte natürlich alles in einem ganz anderen Licht und man spürte sofort die Wärme.
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    • Day 178

      Tag 176.4: Mehr Tropea

      February 11 in Italy ⋅ 🌧 14 °C

      Wir vollendeten unsere „Tropea-Runde“ und machten uns dann auf dem Rückweg zu Homie durch die schöne hügelige Landschaft. Nur die Insel „Stromboli“, die man bei der Hinfahrt noch gesehen hatte, war jetzt hinter den Wolken verschwunden.Read more

    • Day 19–20

      Tropea

      March 31 in Italy ⋅ ⛅ 24 °C

      Wir machen einen gemütlichen Vormittag auf unserem schönen Strandplatz und frühstücken eine Kleinigkeit. Chris geht es etwas besser - faul ist ihm schon noch.

      Heute machen wir wiedermal einige Kilometer in den Süden - wir fahren bis nach Tropea, rund 4h Autofahrt, großteils auf einer Schnellstraße im Inland.

      Dort angekommen schauen wir uns die kleine Stadt an. Sie liegt auf einigen Felsen und sieht bei der Ankunft schon sehr schön aus. Wir spazieren durch die Stadt und genießen die Aussicht - das Meer ist mal wieder traumhaft schön.

      Am Campingplatz ratschen wir noch mit einem Steirer Pärchen, die gerade 3 Wochen in Sizilien waren und holen uns ein paar Tipps - sie genießen ihre Pension ☺️
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    • Day 9

      Synchronicity

      May 16 in Italy ⋅ ☁️ 20 °C

      This entry is being written while I wait to sail on the ferry from Pozzallo southern Sicily to Malta. The journey takes less than two hours. It is a very fast catamaran.
      Breakfast at the hotel this morning was the best so far and included with the room cost of 46 euros.
      I was on the road by 9.30. the first hour was on country roads, slow and bumpy. I wasn't in a hurry and the scenery was lovely. This far south you know you are in the Mediterranean. Palm trees and cacti everywhere.
      I joined the motorway and set the cruise control slower than usual as I was not in a hurry.
      About ten kilometres from the Villa San Giovanni ferry a motorcycle similar to mine overtook me quite fast and I saw the letter M for Malta on his plate so I sped up and stayed with him. When I saw the sign for petrol and coffee I pulled along side and signalled "drink". He followed me in and a few minutes later two of his friends joined us. We chatted for a while then I said I'm going in for coffee. While I waited for them to arrive I messaged Pierre in Malta saying I met some Maltese men on bikes. He replied. Is one of them riding a 500 Honda. Yes I said. Pierre asked if he was called Mario. Yes came the reply. Pierre said he was sitting in an office with his brother.
      Photos were exchanged and we all had a good laugh. (Malta has a population of over half a million).
      We traveled the last few kilometres to the ferry and I went to buy a ticket. When I came out I joined the wrong queue of vehicles and ended up back on the motorway. By the time I returned the ferry had sailed so I got the next one half an hour later.
      I wanted to get to Pozzallo before 5pm as I needed to collect and pay for my ticket. I arrived at 4.15 and was told I'm booked in the 9.30 ferry so I went to the office and they changed it. I also booked the next journey to leave Malta on the 2nd June.
      I can't wait to get to Malta.
      I'm looking forward to the short ride from the ferry to the house which has me smiling every time.
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    • Day 31

      #16 - Bergauf und bergab

      May 26 in Italy ⋅ ☀️ 21 °C

      >> Everday Life Nuggets <<
      - Auf öff. Toiletten gibt es manchmal keine Dinger zum Aufdrehen des Wasserhahns, sondern ein Fußpedal. Eigentlich clever
      - Hier gibt es sehr oft Papiertischdecken und Papierplatzdeckchen, die nach jedem Gast natürlich weggeschmissen werden. Urgh!
      - Trinkgeld is bereits in den Preis der Speisen und Getränke eingerechnet. Finde ich irgendwie angenehm
      - Die Art, Ciao zu sagen, scheint von der Region/Stadt abzuhängen (C-c-c-ciao, ciaociao, Ciaooo)

      26. Mai
      Heute habe ich so gut geschlafen wie seit Monaten nicht mehr! Endlich mal ungestört, keine lauten Nachbarn. Es ist ein wahnsinnig tolles Gefühl, endlich mal tief geschlafen zu haben 😍

      Heute geht's mit dem Zug weiter nach Tropea. Nach einer kurzen Panikattacke, weil ich 15min lang den Eingang zum winzigen Bahnhof gesucht habe - wie schwer kann es sein?! Skylla hatte mich scheinbar nochmal herausfordern wollen. Aber ich hab den Absprung nach Tropea geschafft.

      In Tropea geht es zur Unterkunft steil bergab (66 Höhenmeter auf km)! Die Landung wird angepeilt in 3...2...1... - sanft gelandet! Es ist eine sehr nette Unterkunft, etwas schäbig, aber ich fühl mich willkommen und irgendwie wie auf einer australischen Farm. Die Atmosphäre ist sehr gut und locker, ich kann das Meer rauschen hören, das Wetter ist sehr gut und es laufen Hühner auf dem Grundstück herum. Und ich habe eine Küche,die ich sogar benutzen darf! Hammer!

      Warum sagt man eigentlich bergauf für Situationen, die sich bessern? Das is doch eigentlich der schwere Teil... die Person, die sich die Analogie ausgedacht war wohl nie in Scilla oder Tropea und musste mit Backpack eine Steigung hinauflaufen!

      Wobei es in Tropea weniger schlimm wird wieder raufzulaufen, als gedacht. Scheinbar hat Scilla mir ein paar Muskeln und Ausdauerpunkte verschafft.

      Ansonsten passiert in Tropea nicht viel. Es ist extrem touristisch hier, in diesem kleinen Örtchen. Das blaue Meer, der Sandstrand + Palmen, die Kirche auf dem weiss-gelben Felsen und die hellgrauen Felsen mitten durch die Stadt machen eine ganz wundervolle visuelle Komposition.

      In einem Cafe etwas ausserhalb der Stadt finde ich die leckersten Dolci bisher: so etwas wie Windbeutel mit verschiedenen, cremigen Füllungen.

      Mittags koche ich mir was und bin froh, mich mal nicht in ein Restaurant setzen zu müssen. Ausserdem kann ich hier endlich günstig und unkompliziert meine Wäsche waschen. Ah!

      27. Mai
      Heute geht's schon wieder weiter nach Paola, einem kleinen Örtchen etwas weiter rauf an der Westküste. Auf dem Weg zum Bahnhof sehe ich Wildschwein, das ein Italiener versucht zu verjagen. Das arme Schweinchen... aber in der Stadt ist es sicherlich nicht so gut für sie.

      Ich hab ständig Angst, dass mit den Zügen wieder was schief geht, wegen dem Erlebnis in Scilla.

      Und irgendein Bahnmitarbeiter wollte wohl testen, ob ich es jetzt endlich gelernt hab, aufmerksam zu sein: sowohl in Tropea als auch am Umsteigebahnhof fahren die Züge für die gegensätzlichen Richtungen zur exakt selben Uhrzeit. Also, jetzt genau aufpassen!

      Aber es geht alles gut.

      Paola ist hübsch, extrem hügelig und unspektakulär. Wie immer hab ich mich wenig über den Ort informiert und aus dem Bauch heraus entschieden. Es is so unspektakulär, dass ich nur einen kleinen Drang verspüre, zu erkunden. Und das passt genau zur richtigen Zeit: Ich bin müde von den vielen Eindrücken und verbringe viel Zeit in meinem ruhigen und gemütlichen Zimmer.

      Das tut verdammt gut!

      Paola ist ein Wallfahrtsort für Gläubige; hier war ein bekannter Heiliger -San Francesco- und man kann einige sakrale Plätze besuchen.

      Ein lustiges Erlebnis hatte ich noch, als ich Mittags mit einem Bärenhunger endlich mal ein salziges Frühstück möchte. Das gibt's hier quasi nicht. Das salzigste, was man bekommt sind Croissants. Also frage ich in einem Café nach, was sie Salziges zum Frühstück haben. Die Besitzerin beschreibt mir: Wir haben Eier, Wurstel (ein remake der deutschen Wurst), Speck (auch das wird genau so geschrieben!) und Panini mit Käse und Schinken. Ich nicke, um zu signalisieren: "Danke, ich habe genug Informationen und ich werde etwas davon essen" - also setze ich mich, der Kellner nimmt meine Getränkebestellung auf. Und ich wundere mich etwas, dass er nicht nach meinen Essenswünschen fragt. Aber er wirkt etwas intellektuell eingeschränkt und vielleicht kommt er nochmal. De facto: Nein.

      Als ich ihn nochmal herwinken möchte sagt er: "Das Essen ist quasi fertig!" - What?! Joa... und dann kommt auch schon der Speck, das Panini mit Schinken und Käse, Eier, 3 Wurstel und Pommes. Ohje. Naja... dann bleibt eben die Hälfte liegen (ich esse ja kein Fleisch). Und die Pommes schmecken erstaunlich gut, nur etwas trocken und seltsam in Kombination mit Eiern.

      Etwas später frage ich in einem Café, ob in diesen Keksen Schokolade drin ist. Die Bedienung sagt Ja und nimmt direkt eins heraus. Scheinbar gilt hier (zumindest in diesem Dorf) die schiere Nachfrage als eindeutiges Interesse :-D

      Abends schaue ich einen Film über eine Französin namens Corine Sombrun die den Schamanismus in der Mongolei erlernt hat und sich danach wissenschaftlichen Untersuchungen zur Verfügung gestellt hat. Sehr faszinierend!

      28. Mai
      Morgens genehmige ich mir ein Frühstück im Sitzen in einem Café in Paola und erlebe das erste Mal, wie Italiener ihr Colazione einnehmen. Ein lebendiges Geschnatter, rauchend, trinken entweder schnell ihren Espresso oder setzen sich und quatschen vom einen Tisch zum anderen.

      Und endlich hab ich auch wieder Energie, meine Aufmerksamkeit auf den Klang dieser wundervoll beschwingten Sprache zu lenken.

      Ich lausche der lebendigen "Musik". Gegen 9.30h muss ich mich aufmachen zum Zug nach Neapel.

      Ich sitze im Zug, höre das Lied Olalla von Blanco White und bin unfassbar glücklich. Es gibt einfach nichts auf der Welt, was mich so glücklich macht, wie reisen. Diese Freiheit, die Leichtigkeit und alles was ich brauche, habe ich immer dabei. Ich muss mich sehr zusammenreissen, nicht heftig zu weinen, um den intensiven Glücksgefühlen Ausdruck zu verschaffen.

      An einem Zwischenhalt beobachte ich sehr interessiert einige Fliesenleger, die den Bahnhof modernisieren. Sie bemerken meine Blicke und lächeln und winken. Hihi :) - Es is immer wieder krass, wie die innere Einstellung die Erlebnisse und Reaktionen im Aussen prägen oder sogar formen.

      Als ich Richtung Neapel komme, zieht sich mir die Brust zusammen: Ich hab gar keine Lust auf diesen Käfig aus Grossstadt. Ein Kumpel empfiehlt mir, den Vesuv zu besteigen (Pompeji hab ich schonmal gesehen). Eigentlich habe ich keine Lust auf so ein Abenteuer heute, aber is vielleicht besser, als sich in dieser wilden Stadt aufzuhalten.

      Im Hostel hole ich alle Infos für die Fahrt zum Vesuv ein. Hetze dann zum Bahnhof - denn es ist schon 14 Uhr und ich will nicht im Dunkeln nach Neapel zurückkommen. Gegen 17h bin ich zurück in Neapel, aber ohne den Vesuv bestiegen zu haben. Wie ist das passiert? Tja... ich und die Öffis halt...

      14.35 Uhr: Abgehetzt kaufe ich ein Ticket und renne zum Gleis 3, was mir der Mann am Schalter als richtiges Gleis genannt hatte. Mein Zug steht nicht an der Anzeige, aber einer, der 4 Minuten später fährt - mit demselben Ziel (vielleicht nehmen es die Napolitaner nicht so genau oder der Plan hat sich leicht geändert?), aber von einem anderen Gleis. Als ich das bemerke, renne ich zum anderen Gleis und erwische den Zug zum Glück noch.

      ...leider hält der gute Zug nicht an meinem Halt, sondern fährt unbehelligt weiter. Ich bringe in Erfahrung, dass der Zug nur einen Zwischenhalt vor seinem Endziel hat... - also sitze ich doch im falschen Zug. Eine Frau empfiehlt mir, dort auszusteigen und einfach einen Zug zurück zu nehmen. Ok, kein Problem.

      Nach 20min Fahrt steige ich also aus, in den nächsten Zug ein und warte bis er losfährt. Was er nicht tut... Einige Leute laufen vor zum Zugführer, der gestresst durch den Zug hetzt. Der Motor des Zuges geht aus. Schlechtes Zeichen - irgendwas is hier los. Auf einmal gibt's eine grosse Diskussion mit dem Zugführer: einige Leute wollten aussteigen, aber offenbar waren die Türen verriegelt, sodass sie den nächsten Zug nach Neapel verpassen haben.

      Irgendwann steigen alle aus und diskutieren am Bahnsteig weiter über die Unfähigkeit des Zugführers. Eine ältere und beruhigende Dame erklärt mir, dass der Zug wohl kaputt sei und er vermutlich versuche, ihn zu reparieren. Ob es einen Ersatzzug gäbe, wisse sie nicht. Aber das sei typisch für Neapel, sagt sie.

      Ok... alle regen sich mega auf, diskutieren und gestikulieren wild am Gleis miteinander. Zwischendrin rennt der Zugführer durch die Menge, steigt in den Zug, macht irgendwas, rennt wieder raus, etc.

      Irgendwann steigen alle wieder in den Zug. Aber es geht nicht los. Also wird wieder laut diskutiert, keiner bleibt auf seinem Platz sitzen - sie gehen zum Zugführer und schreien ihn an, was der Scheiss soll. Dann gehen die Türen wieder nicht auf und es gibt einen riesen Aufstand; denn am Nachbargleis steht wieder ein Zug nach Neapel, der wieder verpasst wird. Viele schreien laut herum, beschimpfen den Zugführer und ich fühle mich wie ein Teil einer Revolution. Endlich gehen die Türen auf und alle rennen raus, um auf den über-übernächsten Zug nach Neapel zu warten. Ich muss grinsen, weil ich etwas Kultur erfahren durfte.

      Wenn ich jemals irgendwo eingesperrt sein sollte, dann mit einem Napolitaner, denn die scheinen richtig Feuer unterm Hintern zu haben.

      Endlich kommt der Zug, ich fahre zurück zur Haltestelle, von wo aus der Bus zum Vulkan fährt. Ich laufe direkt zum Busschalter: "Der letzte Bus zum Vesuv ist vor 10min abgefahren" - Ok. Ich hab's wirklich versucht. Vesuv und ich werden wohl heute keine Bekanntschaft mehr machen. Jetzt erstmal Kaffee!

      Learning: Nur das machen, worauf ich RICHTIG Bock hab (wenn es ums Reisen geht). Andernfalls scheint es (eher)schief zu gehen, weil ich nicht 100% dahinterstehe. Denn eine Stadttour schien mir anfangs deutlich sympathischer, aber ich hatte es mir durch die vielen Empfehlungen für den Vesuv ausreden lassen.

      Abends lernen ich einen sehr lieben Neuseeländer kennen, mit dem ich Pizza essen gehe - die leider wenig spektakulär ist. Nachts kann ich wegen dem lautesten Schnarcher ever nur ein paar Stunden schlafen. Merke für Kanada: Keine mixed dorms mehr in Hostels buchen! Ich hab kein Problem, mit Männern in einem Raum zu sein, aber die Wahrscheinlichkeit, dass sie schnarchen ist deutlich höher. Gar keinen Bock mehr drauf! Das hatte mir in Palermo schon die Nacht versaut.
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    • Day 52

      Zwischenstopp in Tropea

      June 4 in Italy ⋅ ☀️ 22 °C

      Vom Tropea sprechen alle, also müssen wir es auch gesehen haben 🤗Ein wirklich schöner, touristischer Ort an der Küste Kalabriens mit einer schönen Altstadt, tollen Stränden und wunderbarer türkisfarbenem Meer.
      W ir geniessen etwas Süsses und Arancini, flanieren durch die Altstadtstrassen und fahren nach etwa zweieinhalb Stunden weiter.
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    • Day 9

      Tropea

      June 6 in Italy ⋅ ☀️ 23 °C

      Am frühen Nachmittag kommen wir in Tropea am Camping Marina dell Isola an. Die Fahrt war, wie letztes Jahr, wieder sehr abenteuerlich. Für die letzten 45km brauchen wir über eine Stunde.
      Am Campingplatz angekommen ordnen wir unsere 7-Sachen, waschen die Wäsche (v.a. nasse Wäsche der letzten Tage) und testen unsere neu-erworbenen Gadgets wie Wassersack und Faltbügel.
      Danach ein Jump ins 🌊 und relaxen.

      Später werden noch die Rucksäcke für morgen gepackt, wir müssen bereits um 7.15 Uhr am Hafen sein für unseren 🚤 ausflug.
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    You might also know this place by the following names:

    Tropea, トロペーア

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