• Janine Kohls
  • Tobias Teusch
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Weltreise

Petualangan 788-sehari oleh Janine & Tobias Baca selengkapnya
  • Great Ocean Road Tag 1

    8 Desember 2023, Australia ⋅ ☁️ 25 °C

    Heute Morgen ging es Los von Port Fairy nach Princetown. Ca. 1:30h fahrt aber mit viel Sehenswürdigkeiten.
    Leider startete der Tag nicht so prickelnd, da wir am Campingplatz eine Art Fliegenplage an uns hatten. Ganz kleine Larven quasi. Leider war das Bett hinten auch betroffen und wir haben alles abgezogen und in Tüten gepackt. Das Auto wurde kurzerhand auch noch gewaschen.
    Wir haben uns dementsprechend auch schnell vom Acker gemacht, da es am Platz lag.
    Am nächsten Woolworth haben wir erstmal angehalten und alles nochmal gecheckt in Ruhe und einen Plan gemacht. Unser Campingplatz in Princetown hat zum Glück eine Laundry laut Angabe sodass wir da alles waschen konnten. Wie früher, wenn man Läuse aus der Schule mitgebracht hat 😂

    Auf unserer Tour haben wir uns folgende
    Sehenswürdigkeiten angeschaut:
    - Bay of Martys
    - London Bridge
    - Island Arch Lookout
    - 12 Apostel

    Pause für einen Snack: Port Cambpell

    Das Wetter war so Semigut. 28 Grad mit Regen.
    Aber wir hatten einen schönen Tag und waren froh abends in ein frisches Bett zu steigen.
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  • Great Ocean Road Tag 2

    9 Desember 2023, Australia ⋅ ☁️ 13 °C

    Heute ging es um 5:15 Uhr aus dem Bett, da wir uns den Sonnenaufgang bei den 12 Aposteln anschauen wollen. Leider spielte das Wetter nicht mit und daraus wurde nichts. Aber wir konnten unsere Drohne starten, da wir die einzigsten dort waren und die Helikopter erst um 9 Uhr starten.
    Danach haben wir am Parkplatz gut gefrühstückt und sind weiter in Richtung des Otway National Parks. Ein Abschnitt Regelwald auf der Strecke. Sehr Idylisch bei Regen und total cool! Wir haben eine kleine Wanderung beim Melba Gully gemacht. Danach sind wir zum Castle Cove Lookout weiter und haben uns erstmal 2h in Van schlafen gelegt. Es hat auch geschüttet wie aus Eimern.
    Gegen Mittag und Regenfrei lockte uns der Great Ocean Road Teilabschnitt bei der Light Station im südlichsten Teil. Auf der Hinfahrt haben wir einen wilden Koala auf einem Baum entdeckt. Auf der Rückfahrt haben wir einen wilden Koala mitten auf der Straße gesehen!!! Ein Highlight. Wir blieben und passten auch auf bis dieser wieder weg war, damit kein andere Autofahrer ihn Umfährt. Es blieben aber eh alle stehen für das Highlight 😂

    In Apollo Bay angekommen gab es erstmal Pizza und danach hat Toby noch eine kleine Erkundundungstour gemacht und es mit nem Lauf verbunden.

    Zusammengefasst auf unserer Tour haben wir uns folgende Sehenswürdigkeiten angeschaut:
    - 12 Apostel nochmal ganz früh
    - Melba Gully (Otway National Park)
    - Castle Cove Lookout (Mittagsschlaf)
    - Great Ocean Walk / Teilabschnitt Cape Otway Light Station Lookout
    - Apollo Bay / Marriners Lockout (nur Toby beim Laufen)
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  • Great Ocean Road Tag 3

    10 Desember 2023, Australia ⋅ ☁️ 15 °C

    Heute morgen schauten wir um 5 Uhr aus dem Heckfenster und dachten: „Nö, bleiben noch liegen“. Der Sonnenaufgang war jetzt durch das Wetter nicht lohnenswert und so standen wir um 7:30 Uhr auf😂

    Es ging nach einem guten Frühstück weiter Richtung Lorne.
    Zuerst besuchten wir erneut den Marriners Lockout. Danach ging es weiter zum eigentlichen Highlight des Tages, was sich als Flop rausstellte. Der Kennet River Nature Walk. Eigentlich haben wir eine kleine Wanderung erwartet. Aber 1km eine Straße nur hoch und runter zu gehen mit vielen Touristen, die auf der Suche nach einem Koala sind, war jetzt nicht so geil.
    Da haben wir die Zeit lieber mehr beim nächsten Lookout, nach einer kurzen Brotzeit, genutzt. Den
    Sheoak Fall. Einem kleinen Wasserfall.

    Gegen 17 Uhr sind wir dann in Lorne auf dem Campingplatz angekommen und planten unseren kurzen Einkauf.

    Zusammengefasst auf unserer Tour haben wir uns folgende Sehenswürdigkeiten angeschaut:
    - Apollo Bay / Marriners Lockout
    - Cape Patton Lockout
    - Kennett River Nature Walk
    - Sheoak Fall / Swallow Cave
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  • Great Ocean Road Tag 4

    11 Desember 2023, Australia ⋅ ☁️ 15 °C

    Heute sind wir wegen der Arbeit in Lorne geblieben.
    Wir haben morgens noch etwas den Abschnitt von gestern abgefahren von der anderen Seite, da hier die Einkehrungen / Parkmöglichkeiten besser sind. Diese sind nämlich nur auf der Oceanseite. Ansonsten ziemlich gefährlich zu erreichen wegen dem Gegenverkehr. So konnten wir auch gut unsere Drohne weiter testen.
    Vor der Arbeit gegen Mittag mussten wir uns noch ein Verlängerungskabel für den Van besorgen, da durch das Wetter kaum Strom für unser Laptops etc. erzeugt werden konnte via Solar. Aber zum Glück hatten wir auch deswegen schon eine Power-Side beim Campingplatz gebucht! Plan C also aufgegangen 😂
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  • Great Ocean Road Tag 5

    12 Desember 2023, Australia ⋅ ⛅ 26 °C

    Heute steht die letzte Tour nach Torquay an.
    Das Wetter war wieder typisch Victoria Style. Morgens extrem Regen und gegen Mittag, perfekt zum Ende der Tour strahlender Sonnenschein.
    Zwischendrin machten wir noch kurz halt am Strand und am Split Point Lighthouse Lookout.

    Wir gingen noch Einkaufen und sprangen ins Meer bevor wir uns an die Computer setzten.
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  • Torquay - Albury

    13 Desember 2023, Australia ⋅ ⛅ 35 °C

    Heute ging es 4-5h hoch nach Albury. Die Mitte unseres Ziels: Sydney.
    Wetter war extrem heiß, was sich gegen Abend anders entwickelte. Leider kam ein extremer Sturm von jetzt auf gleich auf, was uns unsere Markisse zerstört hat. Müssen wir mal die Tage schauen, wie man diese wieder reparieren kann.

    Ebenfalls, durch das Gewitter, war immer mal wieder der Strom ausgefallen. Etwas doof für den Kühlschrank. Den haben wir nämlich extern angeschlossen, da wir die Batterie etwas entlasten wollten. Die Stromversorgung hätte nämlich nicht mehr für die Nacht gereicht.
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  • Albury - Namadgi National Park I

    14 Desember 2023, Australia ⋅ ☀️ 21 °C

    Heute ging es direkt morgens weitere 4h Autofahrt zum legendären Namadgi National Park. Genauergesagt zum Honeysuckle Campground. Dort wo die ersten Signale der Apollo Mission der ersten Mondlandung angekommen sind.

    Nachdem wir angekommen sind und etwas gegessen hatten sind wir auch sofort los gewandert zu den Lego-Mountains. Einer Steinformation.

    Abends genoßen wir den Nachthimmel.
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  • Namadgi National Park II

    15 Desember 2023, Australia ⋅ ☀️ 18 °C

    Heute ging es zum Booroomba Rocks Aussichtspunkt. Ein ca. 12km langer Wanderweg durch den Nationalpark. Vorher natürlich Schuhe sauber machen ;) leider sieht man hier echt viel Verbranntes
    Als wir oben angekommen sind haben wir sogar eine braune Schlange (sehr giftig) zwischen Felspalten gesehen.

    Nach der Wanderung sind wir noch s so zur Apollo 11 Station gegangen. Hier wurde das Signal der Mondlandung empfangen.

    In der Nacht konnten wir einen traumhaften Sternehimmel dort begutachten
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  • Namadgi National Park III - Canberra

    16 Desember 2023, Australia ⋅ ⛅ 20 °C

    Weiter ging es heute zur Hauptstadt von Australien. Aber zuvor haben wir noch den Yankee Hat Walking Track besucht. Hier wurde die Doku: Kangoroo Valley (Netflix) gedreht. Eine enorme Landschaft voller Wildleben.

    Danach ging es in die Hauptstadt, wo wir uns im Park erstmal eine Brotzeit gemacht haben. Mit gesättigtem Magen sind wir dann zum Parlament gegangen. Dem Wahrzeichen der Stadt. Abgerundet wurde der Tag von einer spektakulären Aussicht vom Mount Ainslie Lookout, inmitten der Stadt.

    Danach ging es dann auch zum Campground.
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  • Canberra - Wollongong

    17 Desember 2023, Australia ⋅ ☀️ 21 °C

    Bevor es wieder in die Stadt geht (Sydney) wollten wir noch einmal einen Campingplatz am Meer aufsuchen. So entschlossen wir quasi etwas abseits der Mitte zwischen Sydney und Canberra nach Wollongong eine Nacht einzulegen.

    Bevor die 3h Fahrt aus Canberra aber losging schlenderten wir noch etwas durch die Innenstadt von Canberra. Hier fand sich sogar ein Weihnachtschor. Etwas komisch bei gefühlten 30 Grad.

    Und Toby wurde sein Sandwich von einem Raben aus der Hand geklaut 😂😂
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  • Wollongong - Sydney

    18 Desember 2023, Australia ⋅ ☀️ 30 °C

    Heute sind wir bei unserem Houssit herzlichst empfangen worden. Hier werden wir eine Woche mit denen gemeinsame Leben bis Sie am 23.12 nach Europa fliegen.

  • Silvester Sydney

    31 Desember 2023, Australia ⋅ ☁️ 21 °C

    Einfach zu geil! Silvester in Sydney

    Wir hatten bereits Karten für den Botanical Garden zusammen mit Nadine/Patrick und Naseem. So konnten wir entspannt gegen Mittag los und uns anstellen.

    Das Feuerwerk war einfach zu geil und der Nachmittag/Abend davor so chillig auf der Wiese.

    Danach war die ganzen Stadt auch so voll. Wir haben 2h nach Hause gebraucht anstatt 30min 😅
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  • Auf geht’s ins Solo-Abenteuer

    6–7 Jan 2024, Australia ⋅ ☁️ 24 °C

    Heute war der Tag der Tage. Unsere sechswöchige Trennung, denn ich helfe in den nächsten Wochen bei einer Animal Sanctuary für gerettete Farmtiere als Freiwillige aus. Morgens bin ich gegen 10 Uhr losgefahren. Unseren Abschied haben wir kurz gehalten, damit es nicht so schlimm wird. Toby hat mir zum Abschied noch vegane Gummibärchen und Fotos von unserer Reise geschenkt. So denke ich immer an ihn.

    Ich fahre an zwei Tagen hoch bis nach Brisbane. Dort lebt die Gründerin des Projektes und sie hat mich zum Kennenlernen zu sich für eine Nacht eingeladen. Heute mache ich einen Stop in Port Macquarie und dann geht es Morgen weiter nach Brisbane. Toby hat mir für diese Nacht ein Hostel gebucht.

    Die 4 Stunden bis nach Port Macquarie bin ich fast an einem Stück gefahren. Ich habe auf einem kleinem Parkplatz eine Mittagspause gemacht. Es war schon ein komisches Gefühl jetzt hier so auf sich allein gestellt zu sein. Bei einer Tankstelle habe ich nochmal vollgetankt und gesehen, dass der Van vorne unter dem Auto getropft hat… Zum Glück war es nur Wasser und hinterher am Abend tropfte es nicht mehr.

    Angekommen in Port Macquarie war ich etwas… naja überrascht. Das Hostel wirkte wie ein Hippie-Hostel und es war ziemlich laut. Aber es war so groß wie ein größeres Familienhaus und so ging es von der Größe her. Also kein Gebäude über mehrere Etagen. 😀

    Ich konnte noch nicht einchecken, also setzte ich mich draußen hin und unterhielt mich ganz nett mit anderen Reisenden (natürlich waren sie deutsch). Nach einer Stunde konnte ich einchecken und teilte mir das Zimmer mit 5 anderen Kerlen. Im Zimmer roch es nicht sonderlich gut, deswegen war ich wieder schnell aus dem Zimmer draußen. Für eine Nacht okay. Die bekomme ich schon irgendwie rum. Ich ging an den Strand, denn hier konnte man ganz schön an einer Promenade entlang gehen. Hier waren einige Leute unterwegs, denn es gab ein paar nette Bars und Restaurants. Entlang der Promenade lagen überall größere bemalte Felssteine - wahrscheinlich gab es hier mal so eine Aktion, wo man sich einen eigenen Stein anmalen konnte. Es waren Bilder drauf abgebildet, Sprüche, Trauernachrichten für Verstorbene, Familiensteine mit allen Namen uvm. Es war richtig interessant hier entlang zu gehen.

    Nach ein paar Minuten ging ich wieder zurück zum Hostel. Ich machte mir mein Essen in der Küche warm und unterhielt mich mit einer Philippienin, die schon seit 2 Monaten hier in diesem Hostel lebt. Das ist krass…

    Ich telefonierte noch mit Toby und Papa und ging dann ins Bett. Nachts um halb 2 wurde ich dann von einer Gruppe geweckt, die mitten im Zimmer stand und sich laut unterhielt. War ich froh, dass ich hier nur eine Nacht war…
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  • Ankunft bei Paula

    7 Januari 2024, Australia ⋅ ☁️ 27 °C

    Relativ früh machte ich mich auf den Weg nach Brisbane. Ich wollte noch einen Stop irgendwo am Strand machen. Da ich in Brisbane erst um 18 Uhr sein sollte, hatte ich genug Zeit und keinen Stress.
    Ich machte in Ballina gegen Mittags eine längere Pause, denn hier gab es einen schönen Strand. Ich setzte mich dorthin und genoß den Blick auf das Meer. Der Himmel sah nach Regen und Gewitter aus. Aber es blieb doch trocken. Ich telefonierte mit Toby und las ein Buch. Ganz entspannt. Gegen 16:30 Uhr machte ich mich dann auf den Weg nach Brisbane zu Paula.

    Es war ein total vertrautes Gefühl wieder in Brisbane zu sein. Die Stadt gefiel mir wirklich gut. Es gab so viel schöne Orte entlang des Flusses zum Spazieren und Entspannen. Ich fuhr in den Westen, von Brisbane, nach Indooroopilly. Hier wohnt Paula. Letztes Mal als wir in Brisbane waren, wohnten wir weiter östlich - in New Farm.
    Dieser Stadtteil von Brisbane gefiel mir sehr gut. Die Häuser waren ganz schön und die Nachbarschaft machte einen ruhigen Eindruck. In einer Baustelle habe ich mich verfahren, weil die Straßenführung so unklar war, aber nach wenigen Minuten, kam ich dann endlich an.

    Paula lebt in einem wunderschönen Haus. Es ist japanisch gestaltet und riesig. Mit einem offenen Wohnbereich, vielen Gästezimmern und einem Pool. Alles war tiptop sauber. Nichts lag irgendwo rum. Ihre drei Pudelmixe Billie, Chilli und Pepper waren zuckersüß und ich schloss sie sofort ins Herz. Nachdem ich mich frisch gemacht habe, fuhren wir in die Stadt, denn Paula wollte mich zum Essen einladen. Wir gingen zu einem Vietnamesen. die Hunde kamen mit, aber blieben im Auto. Wir saßen draußen zum Essen. Ich habe mir Nudeln mit Gemüse und Erdnüssen bestellt. 😍 Wir unterhielten uns wirklich gut.
    Total kaputt und glücklich fiel ich dann später ins Bett. Das Abenteuer kann starten!
    Morgen fahre ich dann zur Animal Sanctuary. Dachte ich jedenfalls bis dato, aber es kam anders…
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  • Tag 1 bei Paula

    8 Januari 2024, Australia ⋅ ☁️ 28 °C

    Als ich den Morgen aufstand war Paula nicht da. Ich ging nach unten und traf auf ihre Putzfrau, die mir auch nicht sagen konnte, wo Paula war. Ich holte mir meinen Bikini aus dem Van und sprang in den Pool. Die Erfrischung tat wirklich gut, da Brisbane auch viel wärmer und feuchter ist als Sydney.

    Btw hat Paula total die süße Katze. Sie erinnert mich an die Katze in Umina Beach, Nina, nur das sie richtig krass schielt. :D

    Nach einer Weile kam Paula von ihrem Spaziergang mit den Hunden.
    Sie machte mir ein herrliches Frühstück - Porridge mit vielen leckeren Beeren. Während das Porridge auf dem Herd köchelte unterhielten wir uns. Sie erzählte mir von dem italienischen Paar, das heute auch zum Helfen kommen soll. Wir holen es gegen Mittag beim Einkaufszentrum ab. Paula machte mir den Fernsehen an und bestand darauf, dass ich mir die Dokumentation „Kiss the grass“ anschaue. Die Dokumentation handelt davon, wie man über regenerative Landwirtschaft die Böden schont und somit nachhaltig und gesund Gemüse und Früchte anbaut. Ihre Vision für ihre Sanctuary. Sie hat so viel Fläche und möchte diese bestmöglich nutzen. Anstatt auf Futterspenden angewiesen zu sein, möchte sie selbst anbauen und darüber hinaus die Ernte lokal verkaufen. So leben die Tiere und die Natur bestmöglich in Harmonie.

    Gegen Mittag fuhren wir zum Einkaufszentrum, um das italienische Paar abzuholen, doch weit und breit war nichts von ihnen zu sehen. Da wir bei der Haltestelle geparkt haben, mussten wir wieder fahren als der Bus kam. Glücklicherweise bogen wir in einen anderen Eingang des Shopping Centers ab und dort standen die beiden. Wir fuhren kurz zu Paula und dann mit dem kleinen Fiat weiter in ein Café zum Lunch.

    Das italienische Paar kam heute doch nicht zur Sanctuary mit. Sie nahmen sich ein Airbnb in der Nähe.

    Paula bot mir an, eine Nacht länger zu bleiben, da es auch schon so spät war… Okay, dachte ich mir, auf ein Tag kommt es nicht an…

    Abends gingen wir eine Runde mit den Hunden spazieren. Nicht weit weg von ihrem Haus ist ein schöner kleiner Viewpoint auf die Stadt. Im Dunkeln leuchteten überall die Lichter. Der Ort hier ist wohl ein Hundeparadies, da die Hunde hier ohne Leine rumrennen dürfen. Als wir dort waren, waren wir ganz alleine und es war stockduster. Paula kochte uns zum Abendessen Curry mit Reis. Sie war sehr sehr gastfreundlich und sorgte sich sehr um mich. Ich war über ihre Gastfreundlichkeit ziemlich überrascht.
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  • Tag 2 bei Paula: Wanderungen

    9 Januari 2024, Australia ⋅ ☁️ 30 °C

    Heute Morgen hat mich Paula mit ihren Hunden zu einem schönen Wanderweg mitgenommen. Wir sind mitten durch Regenwald gegangen und entlang eines Flusses. An einer Stelle beim Fluss gab es ein natürliches Wasserloch zum Schwimmen und einen riesigen Wasserfall. Paula nahm ein Bad im Wasser und ich schaute mir den wunderschönen Wasserfall und die Landschaft an.

    Nachmittags habe ich mir eine Doku angeschaut und einen ersten Entwurf für einen Suchaufruf in FB-Gruppen erstellt. Denn Paula sucht Volunteere für ihre Sanctuary, am liebsten Vollzeit und ich darf ihr dabei zur Hand gehen, genauso wie generell mit dem Thema Social Media.

    Abends zeigte mir Paula noch einen anderen schönen Ort, wo Aborigines Malereien auf Felsen verewigt haben: Hände, eine weiße und rote Schlange und einen Mensch. Und ich habe einen Iguana (=Leguan) gesehen, der sich auf einem Felsen eine Pause gönnte.

    Eigentlich wollte ich Morgen zur Sanctuary fahren, aber Paula wollte mir den Botanischen Garten zeigen. 🙈😅 Außerdem soll es noch regnen. Und da sind die Straßen auf dem Land nicht so gut zu befahren. Na gut, ein Besuch beim Botanischen Garten ist bestimmt schön.
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  • Tag 3 bei Paula: Botanischer Garten

    10 Januari 2024, Australia ⋅ ⛅ 29 °C

    Gegen 8 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Botanischen Garten. Das Wunderbare ist, dass der Botanische Garten von Paulas Haus zu Fuß durch den Regenwald hinter ihrem Haus zu erreichen ist. Hinter ihrem Haus hat sie direkt Zugang zum Wald. Ich packte mir meinen Rucksack mit Wasser und den Snacks, die mir Paula gegeben hat und ich konnte für die Tour direkt mal meinen weiten Arbeitshut testen. Einer der Hunde, Billie, begleitete uns auf dem Weg. Wir gingen erst einen Berg hoch, auf einem schmalen Pfad. Dann kamen wir auf einen breiteren Weg. Der Weg verlief wellig. Wahrscheinlich handelt es sich hierbei um einen Mountainbikeweg oder so. Wir bogen nach einer kurzen Zeit rechts ab. Dann ging es nur noch geradeaus. Nach etwa 45 Minuten kamen wir bei einem der Eingänge des Botanischen Gartens an. Paula verabschiedete sich von mir. Sie ging mit Billie wieder Weg zurück, da sie arbeiten musste.

    Der Botanische Garten war riesig und es gab einige Pfade zu erkunden. Ich ging erst durch einen Wald und kam nach einer Weile an einem Teich entlang. Dieser Ort hier war sehr ruhig und so entspannend. Ich traf kaum auf andere Menschen. Ich fühlte mich ein wenig lost, denn ich hatte keine Karte und kam zwei Mal bei dem selben Wald wieder raus. Irgendwann merkte ich, dass ich über einen kleinen Berg musste, um zu den anderen Teilen des Gartens zu gelangen, denn der Garten war wirklich riesig. Ich musste eine Weile über die Straße gehen, bis ich dann zu einem Viewpoint kam. Hier hatte ich einen Blick über die Skyline von Brisbane. Es war eine wunderschöne Aussicht. Dann ging ich schmalen Weg runter und kam tatsächlich zum unteren Teil des Garten, wo die meisten Besucherspots lagen. Hier waren auch viel mehr Besucher. Ich sah mir die verschiedenen Bereiche neugierig an. Es gab viel zu sehen: Kakteen-Garten, Japanischer Garten, Bonsai-Garten, Farn-Garten, Glaskoppel mit tropischem Klima, Blumen-Garten, einem See mit vielen Wasserrosen und vielem mehr. Ich war bestimmt gute drei Stunden unterwegs, bis ich mich dann wieder auf den Rückweg machte.

    Beim Rückweg konnte ich eigentlich nicht viel falsch machen, aber am Ende fand ich schmalen Pfad zu Paulas Haus nicht. Ich dachte sogar, ich wäre komplett falsch gegangen, aber ich war tatsächlich trotz meiner schlechten Orientierung auf dem richtigen Weg. 😄 Nach einer Weile fand ich auch den Weg und kam gerade richtig zum Mittagessen an.

    Vorher nahm ich aber noch ein kühles Bad im Pool. Das kleine Abenteuer hat richtig Spaß gemacht, aber es ist trotz der Hitze und der feuchten Luft auch echt anstrengend gewesen.

    Alle aßen heute mit, d.h. Noa (aus Marokko) ein anderer Volunteer, der im Haus hilft und dafür umsonst wohnen kann und Paulas beiden festen Mitarbeiter Phil (aus Vietnam) und Chris (aus Deutschland). Es war eine schöne gesellige Runde, was ich so seit längerem nicht mehr hatte.

    Nachmittags gab mir Phil alle Zugänge, die ich brauchte um Paula mit der Sanctuary unter die Arme zu greifen. Ich suchte über Workaway nach neuen Volunteeren und lud den Post bei Fb hoch.

    Eigentlich wollte ich Morgen dann zur Sanctuary fahren, aber Paula wollte mit mir Freitag Abend unbedingt zu einem Jazz-Club gehen. ich willigte ein und so blieb ich doch noch zwei Tage länger… 🤷‍♀️😅
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  • Tag 4 bei Paula

    11 Januari 2024, Australia ⋅ ☁️ 29 °C

    Heute verbrachte ich den Tag damit nach geeigneten Volunteeren zu suchen und das vorhandene Material für Social Media zu sichten. Ich erfuhr spontan von Paula, dass ein neuer Volunteer heute kommen würde, der bei der Sanctuary auch aushelfen möchte: Hiro aus Japan. Er sollte wohl spätnachmittags anreisen. Genauer gesagt kam er an, als Paula und ich gerade die Hunde für einen Spaziergang fertig machten. Er machte einen schüchternen, aber sehr freundlichen ersten Eindruck. Paula bot ihm an im Haus zu entspannen und dort auf uns zu warten. Überraschte mich ein wenig, da ich damit gerechnet habe, dass sie ihn zum Spaziergang dann mitnehmen würde. Abends aßen wir dann alle zusammen. Auch Noah aus Marokko war dabei. Nach dem Essen saßen wir noch zusammen und unterhielten uns über Gott und die Welt.

    Ach ja Paula wollte für das Wochenende Futterspenden von einem Fruchtladen in Brisbane für die Sanctuary organisieren, die ich dann mitnehmen soll. So werde ich also auch nicht Morgen, sondern erst am Samstag fahren. 🙈

    Die Bilder geben schon einmal ein Vorgeschmack auf die Sanctuary. 😅
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  • Tag 5 bei Paula

    12 Januari 2024, Australia ⋅ ⛅ 29 °C

    Da Paula heute nur Kundenterminen hat, stand heute nicht viel auf dem Programm. Noah, Hiro und ich sollten die Futterspenden abholen, sowie Pizza für uns.

    Auf dem Weg dorthin schlug Noah vor den Mittag im Einkaufszentrum zu verbringen, da wir ja eh noch Zeit hatten. Paula wollte uns wegen ihrer Kundentermine nicht oben im Haus sehen, so konnten wir den Tag auch woanders verbringen. Also fuhren wir zum Einkaufszentrum. Ich fuhr den neuen Wagen für die Sanctuary. Ein ähnlicher, den ich auch in Bexley, in Sydney bei einem House Sit, gefahren bin. Wir gingen durch die kleinen Läden und Geschäfte. In einem Laden fand ich ein Geschenk für Paula: Ein Kartenset für Affirmationen und Wildblumensamen für die Sanctuary. Wir holten uns richtig geiles Sushi und suchten uns einen der Sitzplätze aus. Wir unterhielten uns und lernten Hiro ein bisschen besser kennen. Um 16 Uhr mussten wir dann auch schon so langsam los. Wir holten beim Fruchtshop die Spenden ab und die Pizzen bei der Pizzeria.

    Zum Jazz-Club sind wir nicht mehr gegangen, weil es wohl keine Karten mehr gab. Jap, ich weiß, dass es wahrscheinlich nur ein Vorwand war, wie die letzten Male auch. 🤣
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  • Tag 6 bei Paula

    13 Januari 2024, Australia ⋅ ⛅ 31 °C

    Am Morgen packten wir die Spenden in den Van. Eigentlich wollte ich schon vormittags los, aber Paula bestand darauf, dass sie für mich zum Abschied Sushi holt. Sie hatte noch etwas zu erledigen und so wurde es immer später. Um 14:30 Uhr machten wir uns auf den Weg um Sushi zu holen. Während der Fahrt merkte ich, dass es mir irgendwie nicht so gut ging. Mir war schlecht und ich hatte Kreislaufprobleme. Das Wetter war auch ziemlich schwül und drückend. Beim Essen wurde es nicht besser. So entschloss ich noch eine Nacht zu bleiben. (Ja diesmal war ich der Grund. 😄) Ich legte mich hin und blieb den ganzen Tag im Bett. Morgen wird es hoffentlich wieder besser.Baca selengkapnya

  • Ankunft bei der Animal Sanctuary

    14 Januari 2024, Australia ⋅ ☀️ 31 °C

    Heute habe ich mich, nach genau einer Woche bei Paula, endlich auf den Weg zur Animal Sanctuary gemacht. Ich war noch eine Runde mit Paula und den Hunden spazieren und wir haben gemeinsam gefrühstückt. Gegen 10 Uhr habe ich mich dann auf den Weg gemacht. Nachdem es gestern so stickig heiß war, wollte ich heute nicht allzu spät los. Und Paula hat mich sogar gelassen. 😄 

    Ich fuhr 2 1/2 Stunden kam aber durch die Zeitverschiebung der beiden Bundesländer NSW und QLD nach 3 1/2 Stunden an. Die Sanctuary liegt im Yabbra National Park, etwa 2 Stunden von Byron Bay und eine Stunde von Kyogle entfernt. Als ich die Bundesstrasse verlassen haben, bin ich durch Wiesen und Wälder gefahren. Durch den Regen war alles so schön grün.🌲  Insbesondere die Fahrt durch den Yabbra National Park war wunderschön: Der Wald sah so mystisch aus mit den hohen, dichten Bäumen.

    Ich erkannte direkt die Einfahrt zur Sanctuary: Ein weißer und blauer Kanister als Briefkästen. Ich machte das Tor auf und fuhr über eine unebene Feldstraße, über eine kleine Brücke mit riesigen Steinen und dann über Gras. Haci hat aber alles gut überstanden. 🚐

    Als ich ankam, sah ich die beiden Mädels weiter hinten auf einer Weide. Sie bemerkten auch mich. Ich parkte den Van direkt neben dem Donga (australisch umgangssprachlich für Wohncontainer) und ging den beiden Mädels entgegen. Sie kamen aber nicht alleine, hinter ihnen trabten vier kleine braune Kälber Richtung Stall. Essenszeit. Da kam ich ja genau richtig!

    Die beiden Mädels, France aus Belgien und Fabi aus Deutschland, machten einen netten ersten Eindruck auf mich. Ich durfte direkt das kleinste Kalb, Sammy, mit der Flasche füttern. 😍

    Es war ein unglaublich schönes Gefühl. Ich habe bislang noch kein Kalb aus unmittelbarer Nähe gesehen, geschweige es gefüttert oder gestreichelt. Die Kälber machten einen scheuen, aber auch neugierigen Eindruck. Drei von ihnen sind zwei Monate alt, das kleinere Kalb ist gerade einmal ein Monat alt. Sie haben so riesige schwarze Augen. Total niedlich. Mir fiel auch direkt auf, wie sehr sie doch Rehen ähnelten.

    Nach der spontanen Fütterung gingen wir zum Donga. Die Mädels zeigten mir alles. Da wir nur zwei Schlafzimmer haben, musste ich mir aussuchen mit wem ich im Zimmer schlafen möchte. Ich nahm das Zimmer von France, weil sie direkt zwei separate Betten im Zimmer hatte. Fabi hatte irgendwie nur ein ausziehbares Doppelbett. France geht in einer Woche und dann habe ich das Zimmer für mich allein. 🙂 Ich räumte alle Sachen vom Van in den Donga. Paula hatte mir auch noch einiges an Essen für uns Drei mitgegeben. Und natürlich die Futterspenden. Aber für die hatten wir hier eigentlich keinen Platz. Die beiden riesigen Kühlschränke waren schon mit allerlei Gemüse belegt. Dann kann die Jeff, der andere Langzeitfreiwillige, der auf dem kleineren Grundstück wohnt, die Spenden für die Schweine nehmen.

    Nach dem Auspacken kam ich erst einmal an, trank mit den Mädels Kaffee bzw. Tee, aßen meine Lieblingsplätzchen und Schokobrownies aus dem Woolworth. Ich freue mich schon riesig auf die Zeit hier, umgeben von so viel grüner Natur und den Tieren. 🌲🐄 Einfach ein Traum! 💚
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  • Tag 1 Sanctuary

    15 Januari 2024, Australia ⋅ 🌧 24 °C

    Nachdem wir morgens die Kälbchen gefüttert haben, fuhren wir mit dem Van zum kleineren Grundstück. Hier steht das Farmhaus, in dem der Vollzeitfreiwillige Jeff drin wohnt und ein kleines Häusschen, das wir einfach “Cabin” nennen. Paula hat uns gebeten die Cabin herzurichten, damit bald neue Volunteere dort einziehen können. Sie hat mir einiges an Sachen mitgegeben, da die Grundausstattung, vor allem Küchenutensilien teilweise nicht vorhanden war.

    Wir machten die Cabin sauber und räumten alles ein. Es müssen aber noch ein paar Dinge gemacht werden, wie z.B. die Vorhänge aufhängen, die Wasserpumpe wechseln, die Klimaanlage reparieren und die Decke isolieren, damit die Cabin angenehm bewohnbar ist.

    Mittags fütterten wir dann wieder die Kälbchen. Sie waren einfach zu süß. Wir müssen sie zum Füttern immer erst auf der Weide suchen und dann dazu animieren uns zum Stall zu folgen. Deswegen nehmen wir auch immer eine Milchflasche mit, damit sie die Milch sehen. Am Anfang brauchen sie einen Moment, aber wenn sie sich dann einen Ruck gegeben haben, laufen sie uns hinterher zum Stall. Das ist echt ziemlich goldig. 😍🐮

    Jeff fährt montags immer nach Casino. Der Ort ist etwa eine Stunde Fahrt von uns entfernt. Hier holt er Futterspenden für die Tiere ab und kauft meistens für alle bei Woolworth bzw. Coles ein. Gegen 16 Uhr brachte er unsere Einkäufe vorbei.

    Nach Jeffs Besuch habe ich das riesige Grundstück erkundet. Es gibt hier einige Weiden, wo die Kühe grasen und darüber hinaus noch einen großen Wald dabei. Dieser Ort drückt einfach Ruhe und Harmonie aus. Da es momentan so viel am regnen ist, sind die Gräser schön hoch und saftig grün, perfekt für die Kühe. Auch die Wassertanks sind immer voll, sodass wir uns keine Sorgen, um den Wasserverbrauch machen müssen. Das läuft nicht jeden Sommer hier so. Buschbrände sind hier ganz normal, erst vor wenigen Monaten gab es hier in der Nähe welche. Deswegen ist es umso schöner, dass es hier momentan so viel regnet.

    Abends fütterten wir die Kälbchen wieder und machten uns danach selbst etwas zu essen. Die beiden anderen Mädels France und Fabi sind wirklich total nett. France kommt aus Belgien und bleibt aber nur noch eine Woche, Fabi kommt aus Deutschland und bleibt hier bis April.
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  • Tag 2 Sanctuary: Kuhbehandlung

    16 Januari 2024, Australia ⋅ 🌧 24 °C

    Heute stand ein großer Tag an: Die Behandlung der Kühe mit einem speziellen Mittel gegen Fliegen (Pour on). Hierfür mussten wir die Kühe in einen eingezäunten Bereich eintreiben. Das war gar nicht so einfach und wir bekamen nur 19 von 36 Kühen eingefangen. Die Kühe sind dem Auto erst einmal mühelos hinterhergerannt, denn sie wissen es gibt Futter. 😁 Beim Behandlungsplatz angekommen, haben wir zuerst die Kühe in einen eingezäunten Bereich eingetrieben (Cattle Yard) und sie dann einzeln in einen anderen Bereich getrieben, von wo aus sie dann in den schmalen Behandlungsbereich gegangen sind. Wir haben die Kühe ruhig und entspannt in die eingezäunten Bereiche getrieben. In der Milch- und Fleischindustrie werden die Tiere der Einfachheit mit Stromschockern in die Bereiche getrieben.

    Hier können sich die Kühe nicht bewegen, da es so eng ist und kann sie von hier aus behandeln. Wir haben ihnen eine Flüssigkeit auf den Rücken geschüttet, die hält einen Monat und die Kühe sind fliegenfrei. Ohne das Pour on wären sie geplagt von Fliegen. Außerdem haben wir die Kühe gecheckt, ob sie irgendwo Verletzungen haben. Wunden haben wir mit Desinfektionsmittel gereinigt. Das Desinfektionsmittel war farblich, damit man sieht, wohin man gesprüht hat. Außerdem wurde jede behandelte Kuh mit einer pinken Farbe am Hinterteil markiert, damit wir sehen können, welche Kuh bereits behandelt wurde. Nach der Behandlung sahen die Kühe daher sehr witzig aus. 😄

    Es sieht etwas hart aus, wenn die Kühe dann noch am Kopf fixiert werden, damit sie diesen nicht wild bewegen und sich selbst und uns verletzen. Zum Fixieren des Kopfes wird das kleine Tor am Ende geöffnet, die Kuh geht mit dem Kopf durch und in dem Moment schließt man das Tor wieder schnell. Das ist vor allem beim Desinfizieren der Augen notwendig oder wenn ein Ear Tag am Ohr gelegt werden muss. Ein Ear Tag schützt die Kühe auch nochmal vor Fliegen und hält etwa 3 Monate.

    Wir haben auch zwei kleine wilde Kälber behandelt. Eins war zum ersten Mal dabei und deswegen ziemlich nervös. Es hat zwei Ear Tags bekommen und das Pour On. Beim nächsten Mal weiß es aber, dass alles ziemlich entspannt ist. Das andere Kalb hat das Prozedere schon einmal hinter sich und war ruhig.

    Gegen Mittag habe ich mit Noa noch eine Runde auf dem Grundstück gedreht. Die Kühe waren fix und fertig und lagen alle auf nur rum.

    Nachdem wir die Kälber abends gefüttert haben, fing es dann an zu regnen.
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  • Tag 3 Sanctuary: Die Schweine 🐷

    17 Januari 2024, Australia ⋅ ☁️ 28 °C

    Ich bin immer schon um 6:30 Uhr wach und genieße den Morgen ganz ruhig draußen vor unserem Donga. Von hier aus kann man sehen, wie die Sonne so langsam aufgeht. Um 8 Uhr haben wir dann wieder die Kälbchen gefüttert. 🐮🍼

    Jeff kam gegen 10 Uhr mit den anderen drei Hunden vorbei und zeigte Fabi, wie sie den Traktor fährt. Dann nahm Jeff Fabi und mich mit zu den 14 Schweinen und zeigte mir, wie die Schweine gefüttert werden. Erst einmal haben wir 3 Tonnen mit einer speziellen Getreidemischung voll gemacht. Und dann noch Süßkartoffeln aus der Garage mitgenommen. Die Schweine waren total süß und eins hat sich direkt mit seinen Borsten an meinen Beinen gerieben. Ich sah danach selbst aus wie ein Schwein. 🐽😄

    Zwei Schweine haben wir getrennt von den anderen gefüttert. Das Eine wird gemobbt und das kommt nicht mehr so gut alleine auf die Beine. Jeff verteilte das Getreidefutter linienförmig auf dem Boden und wir schmissen die Süßkartoffeln.

    Dann gingen wir zu den kürzlich geretteten drei Schweinen, die getrennt von den anderen leben, da sie leider nicht von der großen Herde aufgenommen wurden.

    Eine Kuh (Mia) lebt bei Jeff auf dem Grundstück. Sie hat ein eingeschränktes Hinterbein und hat deswegen einen kleinen eingezäunten Bereich nur für sich. Wir haben auch sie gefüttert und das Stroh gewechselt.

    Dann gegen 14 Uhr war es an der Zeit unsere Kälbchen zu füttern.

    Nachmittags pflanzte ich meine ersten beiden Bäume in meinem Leben. 💚🌳  Einen Eukalyptusbaum und einen Creamflower Baum. Ich war schon ein wenig stolz auf mich. Hoffentlich wachsen die Bäume auch. 😄

    Gegen 19 Uhr bekamen die Kälber dann wieder ihre Milch.
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