Japan
Tochigi

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Top 10 Travel Destinations Tochigi
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81 travelers at this place
  • Day78

    Heute ist einfach nicht mein Tag

    October 28, 2019 in Japan ⋅ ⛅ 7 °C

    Es gibt sie einfach, so Tage wo alles schief läuft und genau solch einen hatte ich am Montag.

    Wie bereits erzählt, ging unsere Reise am Montag nach Nikko einem schönen Ort in der Natur. Leider lotste ich uns gleich zu Beginn zum falschen U-Bahn Gleis und wir fuhren voll bepackt 2 Stationen in die verkehrte Richtung. Also erstmal wieder zurück zum Anfang fahren.
    Am Bahnhof Asakusa wo wir umsteigen mussten haben wir die Tickets für die Weiterfahrt beim Schaffner gekauft. Hierzu habe ich ihm einfach auf meinem Handy gezeigt welchen „direkt“ Zug wir nehmen wollten. So weit, so gut. Wir haben beide blindlings darauf vertraut, dass der Zug welcher ich auf der App gezeigt hatte, auch der war für welchen wir ein Ticket gekauft hatten. Dem war dann aber leider nicht so und wir sind viel zu weit gefahren, da wir bei dieser Verbindung hätten wir umsteigen müssen. So standen wir zur Mittagszeit irgendwo im nirgendwo an einem Bahnhof und haben auf den nächsten Bummler Zug gewartet der uns dann final wieder zurück und ins richtige Dörfchen fahren sollte. Vor lauter hin und her, haben wir „verpasst“ ein neues Ticket zu kaufen und sind schwarz bis nach Nikko gefahren.

    Bei der Unterkunft hingegen hatten wir alles richtig gemacht als wir uns für das Familien geführte sehr traditionell gehaltene Hotel entschieden hatten. Das Zimmer hatte einen Fussboden aus Tatami Matten und war ansonsten fast komplett aus Holz, was uns ein sehr heimeliges Gefühl vermittelte. Da es in Japan mittlerweile Herbst geworden ist und wir in einer höheren Region waren, war es auch dementsprechend kalt draussen und im Zimmer hatten wir nur 18 Grad.

    Gut eingepackt sind wir zu Fuss durchs Dorf auf der Suche nach etwas leckerem zum Essen. Fast ganz am Ende der Strasse fanden wir ein kleines Restaurant, welches die Wände tapeziert hatte mit Post-it Nachrichten von ihren Gästen, in welchem wir wirklich hervorragend gebratene Pilz Udon Nudeln gegessen haben. Natürlich sind wir nicht wegen dem Essen nach Nikko, sondern weil wir uns unter anderem die schönen Schreine in die herbstlich gefärbten Wälder ansehen wollten. Da passierte es schon wieder; Ich hatte uns am Ticketautomaten 2 Eintritte für die Schreine gekauft, aber nur eins rausgenommen und da ich es erst zu spät bemerkte, musste ich noch ein drittes Ticket bezahlen.

    Obwohl es für unseren Geschmack sehr viele Leute hatte, gefielen uns die Anlagen unglaublich gut. Es handelte sich um sehr kitschige und aufwendig geschmückte Schreine, bei welchen nicht an Gold und Farben gespart wurde. Auch die Bäume, welche die Schreine umgaben, waren extrem hoch und wunderschön. Wir genossen den Nachmittag in der Natur und das Gefühl den Herbst nicht zu verpassen sehr. Abgesehen von der Kälte und dem fehlenden Sonnenschein verlief der Rest des Nachmittags fast perfekt.

    Dass ich im Kaffee das Geld falsch heraus zählte schien an diesem Tag fast normal zu sein. Auch dass es kein Restaurant in Nikko gab, welches offen hatte oder in welchem wir nicht eine Stunde hätten warten müssen verwunderte uns nicht mehr. Stattdessen haben wir uns im Family Mart Fertig Spagetti, Salat und Rohschinken gekauft und direkt dort an der Theke gegessen und als wir gemütlich vor uns hin gemampft hatten, war die Welt wieder völlig in Ordnung und meine Missgeschicke waren schon fast wieder vergessen.
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  • Day79

    Zeitreise

    October 29, 2019 in Japan ⋅ ⛅ 9 °C

    AAls wir am Dienstag beim Edo Wonderland aus dem gratis Shuttle Bus ausgestiegen sind, fühlte es sich an als ob wir eine Zeitmaschine verlassen hätten. Wir waren in der Edo Periode, ca. im 17. Jahrhundert, angekommen und ein ganzes Dorf wartete darauf, von uns erkundet zu werden.

    Als aller Erstes wollten wir unsere Outfits gegen zeitgemässere Gewänder austauschen und haben uns hierfür für knappe CHF 100.- (Hilfe unser Budget) original getreue Kostüme ausgeliehen. Ich hatte mich für einen rosa Traum von „Samurais Tochter“ und Alex für einen ehrenhaften „Ronin“ entschieden. Da es draussen wirklich bitterkalt (ca. 8Grad) und regnerisch war, hatte ich wenigstens mein langes Tank Top und die Leggins darunter anbehalten und im ersten Souvenir Shop haben wir uns Tabi Socken gekauft, da zu den traditionellen Gewändern Flip Flops getragen werden. Da Alex schon nach kurzer Zeit zu frieren begann, sind wir nochmals zum Kimono Verleih zurück und er zog ebenfalls seine Alltagskleidung unter dem Kostüm an. Da er seinen Regenschirm auch noch brauchte, mussten wir nochmals zurück zum Schliessfach im Verleih, nur um dann fest zu stellen, dass er den Schirm die bereits in seinem Samurai Beutel dabei hatte.

    Das Dorf war sehr detailgetreu aufgebaut und es gab viel zu sehen zum Beispiel eine Ausstellung über die dazu malige Feuerwehr, Töpfereien usw. Da wir jedoch nur ein kleines Zmorgen gegessen hatten, wollten wir uns zuerst einmal etwas zum „Habberen“ suchen. Wie wir ja bereits in anderen Vergnügungsparks in Japan die Erfahrung gemacht hatten, war auch in diesem das Essen wirklich ungeniessbar, was einmal mehr total schade war.
    Dafür bot der Park allerlei sonstige spannende Aktivitäten. Wir haben uns eine etwas bizarre Wasser Show angesehen, Alex hat seine Pfeil und Bogen Künste vorgeführt, ich wurde geschminkt und selbst Samurai Lektionen hätten wir nehmen können.

    Später wollten wir uns unserer zweit liebsten Beschäftigung auf unserer Reise widmen, dem Fotografieren. Hierzu muss ich kurz ein wenig ausholen; Alex und ich sind wirklich ein gutes Team und ich kann mit Stolz behaupten wir harmonieren sehr gut miteinander und obwohl wir schon so lange unterwegs sind, oft auf sehr engem und kleinem Raum zusammen leben, streiten wir nur sehr selten. Jetzt kommt es, das grosse „Aber“: ausser wenn wir versuchen Fotos von uns zusammen oder einzeln zu machen, denn dann gibt es fast jedes Mal eine „Zickerei“. So standen wir vor Kälte zitternd im Regen und haben uns abwechselnd gegenseitig angemotzt und angeschwiegen. Zum Glück war nach einer Umarmung und ein paar sehr gelungenen Bildern wie immer wieder alles in Ordnung und wir konnten endlich wieder unsere warmen Sachen anziehen.

    Wir nahmen den Shuttelbus zurück und entschieden uns bereits früh zu Abend zu essen, da unsere Bäuche schon richtig laut knurrten. Gleich beim Bahnhof gab es ein Restaurant in welchem wir noch etwas bestellen konnten. Nur kurz nachdem wir unser Essen bestellt hatten kam eine Kellnerin vorbei und teilte uns mit, dass ab jetzt „Order Stopp“ ist und sie für heute keine Bestellungen mehr annehmen. Es war zwar gerade mal 16:30 Uhr und wir wussten nicht warum die so früh Feierabend machten, es konnte uns aber auch egal sein denn wir hatten ja bereits bestellt.
    Eine Dame am Tisch gegenüber hatte weniger Glück, sie hatte als einzige ihrer vierer Gruppe noch nichts bestellt und da in Japan Regeln sehr ernst genommen werden, durfte sie auch nichts mehr bestellen. Sie hatte es zwar noch einige Male erfolglos probiert und wir konnten es auch kaum glauben, doch ihre 3 Freunde erhielten ihr Essen und sie sass tatsächlich nur mit einem Glas Wasser da. Als es ihr dann zu blöd wurde stand sie auf und verliess ziemlich wütend das Restaurant. Auf unserer Abendlichen Snack und Wasser Einkaufsrunde im Supermarkt lief sie uns nochmals über den Weg. Sie schien etwas entspannter zu sein und so gingen wir davon aus, dass sie doch noch etwas zu Essen gefunden hatte.
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    Bettina Mosca

    Steht euch sehr gut... 😍❤💝💕

    11/6/19Reply
    Gertraud M

    😍 😍

    11/6/19Reply
     
  • Day10

    Nikko japan

    November 6, 2019 in Japan ⋅ 🌙 9 °C

    Nach einer längeren Zugfahrt bin ich in Okunikko angekommen. Das Hostel ist wirklich schön und noch sehr neu und ich hab gleich mal mit japanischer Hilfe die Waschmaschine in Gang gebracht (genauso einfach wie japanische Toiletten 😉). Am ersten Abend war ich mit zwei Leuten aus dem Hostel endlich Sushi essen!! 😋😋 soooo gut! Heute hab ich mich dann mit dem Bus auf den kurvenreichen Weg nach Nikko gemacht. Dort gibt es viele alte Tempel des Shintoismus und Buddhismus, sowie eine schöne, alte japanische Brücke zu bewundern. Die meisten sind als Weltkulturerbe eingetragen. Ich bin ein großer Fan von asiatischen Tempeln und so bin ich den ganzen Tag aus dem Staunen nicht mehr rausgekommen 😍 Am schönsten fand ich den Toshogu Schrein, der mit unglaublich viel Gold und Schnitzerei verziert ist. Außerdem findet man die berühmte Darstellung der drei Affen, die nichts Böses hören, nichts Böses sagen und nichts Böses sehen 🙉🙊🙈. Auf meiner Tour hab ich auch noch die Jizo-Statuen entdeckt. Sie gelten als Beschützer der Kinder, Reisenden und Pilger. Außerdem sollen sie Begleiter ins Jenseits für sogenannte „Wasserkinder“ ( Totgeburten, Abtreibungen etc.), weshalb sie Mützen und Lätzchen tragen. Da hab ich heute doch einiges gelernt 😊 Okunikko ist auch perfekt zum wandern .... das werde ich die nächsten zwei Tage noch ausnutzen bevor es in die Großstadt geht.Read more

    Werner Härtl

    Liebe Heike: Macht riesigen Spaß deine Berichte zu lesen...humorvoll und lehrreich... Freue mich schon auf den nächsten... Viele liebe Grüße Werner

    11/7/19Reply
    Heike Zafuta

    Freut mich 😊

    11/7/19Reply
    Regina Pröbstl

    😂

    11/7/19Reply
    Brunhilde Hammer

    Liebe Heike, es ist einfach toll Deine Reise zu verfolgen. Es ist so witzig zu lesen, und ich bewundere Dich was Du alleine alles machst. Freue mich schon auf Deine nächsten Bilder

    11/8/19Reply
     
  • Day12

    Okkunikko

    November 8, 2019 in Japan ⋅ ☀️ 4 °C

    Zwei schöne Tage sind schon wieder vorbei! Nachdem mir ein deutscher Typ aus dem Hostel die Wanderung auf den Mount Nantai empfohlen hat, hab ich meine Pläne nochmal umgeschmissen und bin los. Lustigerweise startet die Wanderung in einem Tempel und man muss bei einem netten Mönch Eintritt zahlen. Der Weg war dann doch sehr felsig und anstrengend. Dafür hatte ich nach kurzer Zeit einen wunderbaren Ausblick auf Mt. Fuji!!! 😍 Was für ein Glück, ich glaub der japanische Wettergott ist auf meiner Seite😊 Leider war die Handykamera dafür nicht gut genug. Und meine Pentax samt Teleobjektiv schlepp ich seid einer sehr anstrengend Vulkanwanderung in Costa Rica auf keinen Berg mehr!!! Aber ich hab ihn ja gesehen 😝 Ich war dann irgendwie schon nach 1Std40min oben. Der Typ hat drei Stunden gebraucht! Das hat mein Zukunfts-Ich aber auch ganz schön gebüßt 😅 Die Aussicht war einmalig über die japanischen Alpen 🥰 Abends hab ich dann doch tatsächlich ein kleines Erdbeben miterlebt. Als wir noch in der Küche vom Hostel saßen hat plötzlich alles gewackelt. Aber das kommt wohl hier öfter vor. Die Hostelbesitzerin hat es nicht mal mitbekommen 😅 Trotzdem ein komisches Gefühl! Heute morgen konnte ich kaum eine Treppe hochlaufen. Aua!!! Also ab in den Onsen! Ich bin nach Yumoto gefahren. Das ist wohl berühmt für seine heißen Quellen. Also hab ich mir einen schönen Onsen ausgesucht 😊 Zum Glück bin ich da ja schon geübt. Aber so eine heiße Quelle ist echt verdammt heiß! Nachdem ich ein paar Mal kurz vor der Ohnmacht war hab ich rausgefunden, dass am Beckenrand sitzen und Füße reinhalten für mich am besten funktioniert. Dann gab es noch volles Wellnessprogramm für mich. Da gibt es alles was man sich nur vorstellen kann! Conditioner, Peeling, sämtliche Cremes und Make up..... ich hab nur gehofft dass ich nicht die Whitening Creme erwische. Dann bin ich noch um einen kleinen See gewandert und hab einen richtig schönen Wasserfall entdeckt. Ich hab mich viele Stufen runtergequält, aber es hat sich gelohnt!! Bestimmt 100m ist das Wasser nach unten gestürzt! Was für ein Anblick und so unerwartet! Morgen geht es in die Metropole Tokyo und ich treffe endlich Kristina 🤗🤗Read more

    Janice Trummer

    Der Wasserfall sieht aus wie eine riiiiiiiiesige Wasserrutsche!!!!🤪

    11/9/19Reply
    Heike Zafuta

    Da kann man sicher runterrutschen... einmal 😂

    11/9/19Reply
    Janice Trummer

    einmal ist besser wie keinmal...🥳🤩

    11/9/19Reply

    Wunderschön...genieße es in vollen Zügen und liebe Grüße an Kristina...😘😃

    11/11/19Reply
     
  • Day80

    Herbst Spaziergang

    October 30, 2019 in Japan ⋅ 🌙 9 °C

    Nach dem regnerischen Tag im Edo Wonderland, haben wir uns gefreut als wir am Mittwochmorgen durch die ersten Sonnenstrahlen geweckt wurden. Es war zwar immer noch sehr frisch im Zimmer, aber wir wollten unbedingt die Morgensonne nutzen und haben uns daher nicht mehr lange unter der warmen Bettdecke eingekuschelt.

    Nach dem Zmorge haben wir ausgecheckt, unser Gepäck zur Aufbewahrung abgegeben und sind danach mit dem Bus zu der roten Brücke am Fluss gefahren. Von da aus sind wir zu Fuss dem Fluss mit dem Kristall klaren Wasser entlang Spaziert und haben die Wärme der Herbst Sonne auf unserer Haut genossen. Abgesehen vom Gurgeln des Wassers, des Rascheln des Windes in den Bäumen und dem Gezwitscher der Vögel konnten wir nur die wundervolle Stille hören.

    Das Besondere an diesem Wald Weg war, dass sich über ein Stück, Jizo Statuen dem Rand entlang auf reihen. Diese sind fast alle völlig von Moos überwachsen und tragen zum Schutz vor der Kälte eine rote Strickmütze. Viele sind in einem sehr guten Zustand, andere bestehen nur noch aus Steinbrocken und die Legende besagt, dass egal wie oft man sie zählt, man jedes Mal auf ein anderes Ergebnis kommen würde. Wir haben uns die Mühe gespart und sind statt dessen Hand in Hand durch den wunderschön herbstlich gefärbten Wald spaziert und haben Pläne für die nächsten Tage geschmiedet.

    Es schien alles so perfekt, fast zu perfekt und so war es dann fast klar, dass noch etwas kommen musste. Es war zwar nur was kleines, aber das „Hunde Gaggi“ an Alexs Schuhen war doch ziemlich eklig.
    Nach der Schuh Reinigung haben wir auf einem Bänkli eine kurze Pause gemacht und einige Schoggi „Guetsli“ genossen.

    Zum guten Glück klappte die Rückreise viel besser als die Anreise und wir haben es ohne jegliche Zwischenfälle bis nach Tokyo in unser Hotel geschafft. Beim Znacht haben wir dann noch so richtig zu geschlagen. Wir haben ein Angebot vor einem Restaurant gesehen welches mit günstigem Wagyu Beef geworben hatte. Nur blieb es in unserem Fall nicht bei diesem Menü sondern wir orderten gleich mehrmals und mehrere verschiedene Salate und extra Pommes dazu, so dass wir anschließend fast zum Hotel zurück gerollt sind.
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    Svizzeraberna

    Woooowwwww

    11/7/19Reply
     
  • Day55

    Temples of Nikko

    October 21, 2019 in Japan ⋅ ☁️ 17 °C

    Last world heritage site for what was an epic and long trip! Today we visited the Temples of Nikko, a collection of mountain temples in the city of Nikko, a couple of hours north of Tokyo by train. It's a pretty common daytrip for tourists in Tokyo so it was quite crowded (and also quite rainy, annoyingly), but the temples were quite nice nonetheless.Read more

  • Day235

    Mashiko-Besuch bei Bastis Chefin

    December 14, 2019 in Japan ⋅ ☀️ 8 °C

    Heute geht es für uns mal raus aus Tokio. Wir besuchen Bastis Chefin in ihrer Hometown. Dazu fahren wir mit der Straßenbahn so 1 1/2h nach Utsinomiya, wo wir dann von Massako (Bastis Chefin) und ihrer Mama abgeholt werden. Da Massako in einem eher kleinen Dorf wohnt und es dort nicht wirklich was zu sehen gibt machen wir einen Ausflug nach Mashiko. Mashiko ist berühmt für Keramik-und Tongeschirr. Das wird hier selbst hergestellt und natürlich verkauft.
    Zuerst machen wir einen Essensstop in einem urigen und sehr schönen Restaurant. Hier muss man sogar seine Schuhe ausziehen um reinzugehen. Basti und ich essen zum ersten Mal Soba ( nichts außergewöhnliches) und beim All-you-can-drink gönne ich mir Matcha-Milch.
    Nach dem Essen gehen wir zu einer Sake-Fabrik. Sake ist ein alkohlisches Getränk das aus Reis hergestellt wird. Wir lernen nicht nur etwas über den Brauprozess sondern dürfen natürlich auch eine Kostprobe nehmen: Sake mit Erdbeere schmeckt richtig gut!
    Wir machen noch ein Bild in typischer Sake-Braukluft und fahren dann weiter in die typische Straße von Mashiko, wo sich ein Porzellanladen an den anderen reiht.
    Es gibt alles mögliche: Tassen, Teller, Schüsseln, Töpfe uvm.
    In einem Laden dürfen wir uns sogar einen “typischen“ japanischen Raum anschauen. Der besondere Teppichboden, ein niedriger Tisch, wo man sich nur knieend hinsetzen kann, ein Schrein und eine kleine Wärmequelle. So in etwa sieht es auch im Gästezimmer von Massakos Haus aus: alles sehr einfach eingerichtet und klein. Nur die Wärmequelle wird mittlerweile durch eine Klimaanlage ersetzt. Und es gibt Fußbodenheizung.
    Auch das Wohnzimmer ist klein und bis auf ein paar Schränke, ein Fernseher, ein Tisch und ein Sofa ist nicht viel Möbiliar.
    Während wir aufs Essen warten schauen wir ein bisschen japanisches Fensehen und spielen mit Massakos Neffe.
    Zum Abendessen gibt es Tanataren-Sushi, das ist Sushi zum selber zusammenstellen. Erst nimmt man ein Seegrasblatt, dann macht man Reis drauf und danach Fisch deiner Wahl. Die Rolle tunkst du dann in Sojasoße. Zusätzlich zum Sushi gab es noch gekochtes Gemüse und Dumplings (japanische Maultaschen).
    Das Essen war echt lecker und unser erstes Mal Sushi in Japan.
    Leider ist die Gesprächssituation irgendwie sehr angespannt. Man muss Massako richtig viel aus der Nase ziehen und wirklich was erzählen will sie auch nicht. Metrkwürdig, da sie eigentlich sehr kulturell interessiert ist. Sie bekommt es auch kaum hin einen englischen Satz zu produzieren und googelt alles nach.
    So machen wir uns dann doch schon recht früh auf den Weg zu unserem Hotel. Wir fahren nicht zurück nach Tokio, da wir am nächsten Tag Nikko erkunden wollen.
    Das Hotel ist ein Traum: ein großes Bett, ein Fernseher, eine Badewanne im Badezimmer...
    Nach einem schönen Bad fallen wir dann aber auch totmüde ins Bett da wir am Freitagabend bzw. Freitagnacht auch noch in einer Bar waren. In der Bar waren wir vor 2 Wochen schonmal und da hatte ich nach Mixbier (Radler) gefragt. Damals konnte er es mir nicht anbieten aber da wir dem Barkeeper versprochen hatten wiederzukommen hat er Radler (extra für mich) ins Sortiment aufgenommen. So süß :)
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  • Day236

    Nikko

    December 15, 2019 in Japan ⋅ ☁️ 3 °C

    Heute fahren wir nach Nikko. Von Utsunumiya, wo wir übernachten haben, ist es nicht weit bis in die kleine Stadt in den Bergen. Nikko zieht Touristen an, da die vielen Tempel und Schreine zum Weltkulturerbe gehören. Vor allem der Tosho-gu- Shrine, der die Grabstätte des Shogun Tokugawa Ieyaso bildet, ist in Nikko bekannt. In dieser Tempelanlage befindet sich auch das Wahrzeichen Nikkos: die drei Affen die nichts (Böses) hören, sehen und sagen! Sie sind eher unscheinbar in das Holz vom Pferdestall geschnitzt, aber es war trotzdem cool, den Ursprung der Affensmileys zu sehen und davon zu lesen.
    Im Tosho-go Schrein selbst gibt es beeindruckende Tore. Das Haupttor ist riesig und vergoldet. Die Schnitzereien, hauptsächlich Drachen, sind sehr sauber und fein aneinandergereiht und ebenfalls vergoldet. Das war wirklich beeindruckend anzusehen. Auch im Inneren ist alles vergoldet.
    In einem chinesischen Tempel, der sich ebenfalls auf der Anlage befindet, gibt der Drache an der Decke ein Echo von sich. Das kann man aber nur hören wenn man an einer bestimmten Stelle im Tempel steht- echt cool!
    Außer dem Mausuleum gibt es noch den Futarasan-Schrein, ein Shinto-Schrein aus dem Jahr 761.
    Wir sparen uns hier den Eintritt und bewundern die Architektur nur von außen- das reicht auch schon! Anders als in den Schreinen die wir zuvor angeschaut haben, wird es darin eh nicht aussehen.
    Am Anfang des Weltkulturerbeareal steht die heilige rote Brücke. Ebenfalls eine berühmte Sehenswürdigkeit und ein Wahrzeichen der Stadt. Um auf die Brücke draufgehen zu können muss man allerdings Eintritt bezahlen, weshalb wir nur den Blick auf die Brücke genießen.
    Zum Chuzenji-See und dem angrenzenden Nationalpark schaffen wir es leider nicht mehr, da der Weg zu Fuß zu lang ist und wir keine 1000Yen für die Busfahrt ausgeben wollen. Ist zwar schade, weil ich glaube, dass der See schon auch noch interessant gewesen wäre und man da auch noch schön die Laubfärbung hätte sehen können- aber man kann eben nicht alles haben (auf Weltreise schon gar nicht).
    So fahren wir am Nachmittag dann schon wieder zurück nach Tokio.
    Der Ausflug nach Nikko hat sich auf alle Fälle gelohnt: mal raus aus dem trubeligen Tokio und die Countryside zu besichtigen war echt toll!
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  • Day14

    Tōshō-gū

    January 23, 2020 in Japan ⋅ ☁️ 6 °C

    Main site in Nikkō is the UNESCO word heritage temple Tōshō-gú, a lavish Shintō complex set in an idyllic natural setting was the place within which Tokugawa Ieyasu (who ruled Japan and established the first shogun and founder of Japan’s last feudal military government)- fascinating for a history buff. The site now sits as a shrine for him and his wife, both of which are buried in the complex on top of a large hill.

    The main sites at the complex are the five-stories pagoda, the grand Honji-dō (famous crying dragon) and many many more!
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  • Day218

    Nikko

    March 9, 2019 in Japan

    Zum nach dere Grossstadt weder chli Rueh z ha bin ich vo Tokyo zwoi Stund ih Norde id Bärge gfahre - mit minere Idee am Summer noche z reise esch es jetzt aber werklich verbi 😂.

    Nikko esch es mega härzigs Dörfli mit ehmene "world heritage" Tempel und ehmene Nationalpark ih de nöchi. Die meiste Lüüt chömed im Herbst zum die schöne Bäum gseh oder söscht nur för ehn Tagestrip vo Tokyo. So eschs cho, dass ich de einzig Gast i mim Hostel gsii bin und au söscht schier kei "ned Japaner" gseh ha. Das ha ich aber mega gnosse! D Lüüt in Nikko chömed mer no viel fröndlicher vor als die in Tokyo und sie läbed eher no nach alte Traditione.

    Ah mim erste Tag bin ich mit ehm Bus chli ih Bärg ufe gfahre zum go wandere. Ich bi gäg de Schluss ganz alleige im Bus gsii und au uf de Wanderig ha ich nor ab und zue weder öbber troffe. Es hed teilwiis rächt Schnee gha - das hed mich chli überrascht, esch aber unglaublich schön gsii! Ich ha d Rueh und d Landschaft sehr gnosse!

    Am nöchste Tag bin ich denn weder chli meh am Touristepfad noche. Ich bin Tempel in Nikko go ahluege. De ersti wo ich ahgluegt ha esch ergendwie ned so beliebt gsii. Mer hed er mega gfalle! Vorallem well er so zmitz im Walt inne gsii esch! De zwoiti Tempel wo ich ahgluegt ha ewch denn zimlich überloffe gsii. Ih dem gsehd mer s Bild vo de berüehmte drüü Äffli 🙈🙉🙊. Es esch au ehn mega schöni sehr prunktvolli Tempelahlag gsii! Aber die viele Lüüt händ mich halt chli gnärvt.
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You might also know this place by the following names:

Tochigi, Präfektur Tochigi, Prefektur Tochigi, توتشيغي, Toçiqi, Точиги, Prefectura de Tochigi, Tochigi-gâing, تۆچیگی, Prefektura Točigi, Gubernio Toĉigi, Tochigi prefektuur, استان توچیگی, Tochigin prefektuuri, Préfecture de Tochigi, Maoracht Tochigi, Prefektura Tochigi, טוציגי, Prepektura ti Tochigi, Prefettura di Tochigi, 栃木県, 도치기 현, Točigio prefektūra, Točigi prefektūra, तोचिगी, Wilayah Tochigi, توچیگی استان, Totigi-koān, ضلع ٹوچیگی, Prefectura Tochigi, Тотиги, Tochigi Prefectur, Tochigi prefektuvra, Točigi, Префектура Точиги, Tochigi Prefecture, Tochigi prefektur, Mkoa wa Tochigi, Префектураи Точиги, จังหวัดโทะชิงิ, Prepektura ng Tochigi, توچىگى ناھىيىسى, Префектура Тотіґі, توچیگی پریفیکچر, 栃木縣